Dynamix macht den Lappen, Tag 3: Die ersten Stunden zum Thema Motorrad : Dynamix Garage
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25.01.2023 20:14    |    Dynamix    |    Kommentare (36)

Gestern war es soweit, ich hatte meine ersten motorradspezifischen Stunden!

 

Kennt man die meisten Inhalte aus den Grundlagenstunden noch, so war ich in diesem Falle auf den Inhalt gespannt, erwartete ich doch das es hier für mich durchaus Neues zu lernen gibt.

 

Passenderweise war dies auch die erste Stunde in diesem Jahr und so starteten wir auch mit Stunde 1 von 4. Wir erinnern uns, 4 Stunden für Klasse A sind Pflicht, da komme ich auch nicht mit Vorbesitz Klasse B dran vorbei. Erstaunt war ich über die Zusammensetzung der Gruppe. Wir waren gut 10 Leute wovon die Mehrzahl Frauen waren. Fand ich cool, auch weil es ja doch immer so klischeemäßig heißt das sich nur Männer für sowas interessieren :)

 

Im Unterricht saßen dann auch die verschiedensten Anwärter. Ich gehörte zu den wenigen die A offen machen wollten. Gut, ich war vermutlich auch einer der Ältesten in der Runde. Mein Sitznachbar wollte den B196 machen, weil er die Schnauze voll hatte mit seinem Fuffi zur Arbeit zu fahren, ein junges Mädchen wollte den Mofa machen und von den Mädels waren einige dabei die den A2 machen wollten. Und schon wieder wäre damit ein Klischee/Vorurteil widerlegt welches besagt das meistens die alten Säcke über 50 noch schnell den Lappen nachmachen nachdem die Kinder aus dem Haus sind. Also zumindest bei uns scheint da noch genug junges Blut reinzukommen. Wobei eins der Mädels ein bisschen geplaudert hatte und meinte das Sie viele Freunde haben die biken. Vermutlich so eine Art lose Gruppe die es verstanden hat wie man die Jugend für das eigene Hobby begeistert, könnten sich einige mal eine Scheibe von abschneiden ;) :p

 

Die Grundlagen

 

RC30 CutawayRC30 Cutaway

Die erste Stunde fing dann auch mit den Grundlagen an. Es ging um die Eignung des Fahrers, um Dinge wie Alkohol und Drogen und so weiter. Danach ging es an die Grundlagen beim Motorrad. Was sollte man vor Fahrtantritt alles kurz kontrollieren, wie mottet man ein Motorrad über den Winter ein, wie mottet man es aus und so weiter und sofort. Danach schauten wir uns die Technik noch an. Welche Motorradarten gibt es, also was ist eine Enduro, was ist ein Supersportler, was ist ein Tourenbike, was ist ein Allrounder und so weiter und dazu welche Vorteile und Nachteile beide Konzepte haben. Hier fand ich das Unterichtsmaterial schon etwas streitbar, eine BMW F-Serie würde ich jetzt nicht mehr als reinrassige Enduro bezeichnen, sondern eher in diese Mischmachkategorie „Adventure-Bike“. Eine Enduro ist für mich eine straßentauglich gemachte Motocross-Maschine. Eine Kawasaki Versys wird da auch plötzlich zu einem „Allrounder“, dabei ist das für mich eine BMW F650 in Grün, im wahrsten Sinne :D Aber sei es drum, sowas wird in der Prüfung wohl eher nicht abgefragt. Wer sich ne Maschine sucht sollte eh vorher nochmal im Detail schauen und probieren. Wobei eine Mitschülerin schon eine 690er KTM-Supermoto vor der Türe hat, die braucht so eine Beratung wohl eher nicht mehr :D Weiter ging es dann mit Motorradtechnik. Welche Aufhängungsarten gibt es? Wo ist der Unterschied zwischen klassischer Telegabel und Upside-Down Gabel? Und welche Sonderlocke hat BMW sich da mal ausgedacht? Weiter ging es dann mit den Bremsen. Hier wurden dann die Unterschiede zwischen dem klassisch getrennten Bremssystem und den verschiedenen Integralbremsen erklärt. Integralbremsen sind Systeme wo durch das Ziehen eines Hebels bzw. durch Betätigung der Fußbremse beide Bremskreise gleichzeitig angesprochen werden. Bei vollintegralen Systemen hängen beide Kreisläufe an beiden Hebeln. Bei teilintegralen Systemen nur an einem, idealerweise am Hebel für die vordere Bremse. Zumindest lässt das im Zweifel eine bessere Dosierung zu. Dreimal dürft Ihr raten welche Motorradmarke da wieder als Beispiel hergehalten hat! Kleiner Tipp, hat 3 Buchstaben und kommt aus Bayern :D Naja, unter Bikern waren die frühen Systeme eher umstritten.

 

KetteKette

Nach der Lektion waren die unterschiedlichen Antriebssysteme dran. Also die Vor- und Nachteile zwischen Ketten-, Riemen- und Kardanantrieb. Auch beim Kardan durfte die Marke aus Bayern wieder als Beispiel herhalten. Man könnte meinen die haben da irgendein Sponsoring laufen :D Wie auch immer, die wenigsten Fahranfänger werden wohl mit einem Kardanbike anfangen. Und Riemen sind, außerhalb der Harley-Szene auch eher selten. Also wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den meisten auf eine Kette hinauslaufen. Dann gab es noch ein paar Tipps zur Kettenpflege und so weiter. Soweit kannte ich schon Vieles, entsprechend war meine erste Stunde zum Thema Motorräder jetzt auch nicht so aufregend. In Stunde zwei wurde es dann schon interessanter, es ging um Fahrphysik und die Grundfahrübungen. Wir schauten uns verschiedene Kurventechniken wie Drücken, Legen und Hang-Off an und gingen danach Stück für Stück die Grundfahrübungen durch.

 

Die Pflicht

 

Als Erstes war das Slalomfahren mit Schrittgeschwindigkeit an der Reihe. Hier muss man möglichst langsam einen Pylonenkus umfahren. Klingt einfach, ist aber technisch sehr anspruchsvoll da das Motorrad mit abnehmendem Tempo immer instabiler wird. Man muss das Motorrad ausbalancieren, ohne anzuhalten oder die Füße von den Rasten zu nehmen.

 

Die zweite Übung ist das Ausweichen ohne Abbremsen. Dafür wird eine Art Ausweichkurs mit den Pylonen aufgebaut, welchen man dann ohne vorher abzubremsen umfahren muss. Hier soll ein Ausweichmanöver in einer Gefahrensituation simuliert werden.

Die dritte Übung geht im Grunde genauso, hier muss aber kurz vorm Ausweichen angebremst werden. Hier kommt es vor allem darauf an vorher schon auf das richtige Tempo abzubremsen, da sich durch das Bremsen in der Kurve das Motorrad aufstellt, was für das Kurven fahren kontraproduktiv ist ??

 

Weiter geht es mit einer Übung die auch Autofahrer noch gut kennen dürften, die Gefahrenbremsung. Hier geht es darum die maximale Verzögerung aus dem Bike rauszuholen, ohne sich langzumachen. Hier kommt es unter anderem auch darauf an sein Gewicht auf dem Motorrad richtig zu verlagern damit einen die Fliehkraft nicht über den Lenker zieht bzw. ein Stoppie provoziert wird. Damit wären die drei Pflichtaufgaben abgehakt. Diese werden wohl IMMER abgeprüft!

 

Kür die Erste

 

Danach gibt es noch diverse Übungen, aus denen der Prüfer wählen kann. Darunter zwei Slalomaufgaben, einmal den Standardslalom und den „langen Slalom“. Beim Standardslalom geht es darum das Motorrad durch einen Slalom mit 4 Lücken im Abstand von 7 Metern zu dirigieren. Hier ist die „Drücken“ Technik anzuwenden. Dann gibt es den Langen Slalom, hier sind die ersten 4 Lücken 9 Meter lang und nicht 7m, dadurch kann man sich schon eher in die Kurve legen. Knifflig werden dann die letzten beiden Lücken die wieder 7 Meter lang sind, hier muss die Fahrtechnik wieder angepasst werden. Aus einer dieser beiden Prüfer aus dem Slalomblock kann der Prüfer wählen.

 

Kür die Zweite

 

SlalomSlalom

Weiter geht es mit dem nächsten Block an optionalen Fahrübungen. Hier sind es insgesamt 3 an der Zahl, aus welcher der Prüfer wählen kann. Diese Aufgaben sind verglichen mit dem Rest einigermaßen einfach.

Nummer 1 ist das Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus. Wer das Spiel aus Kupplung, Gas und Bremse verinnerlicht hat wird hier relativ einfach durchkommen. Die Fahrtstrecke beträgt dabei ca. 25 Meter. Als Nächstes steht dann Stop and Go auf dem Plan. Beim Stop and Go muss mehrfach hintereinander angefahren und dann wieder angehalten werden. Zu beachten ist hier das beim Halten zweimal mit dem linken und zweimal mit dem Rechten Fuß aufgesetzt werden muss. Zuletzt folgt das Kreisfahren. Hier soll Kurvenfahrt simuliert werden. Man muss im Abstand von etwa 4,5 Meter um einen Fixpunkt herumfahren. Ein paar Runden linksherum, ein paar Runden rechtsherum. Das Tempo darf selbstständig gewählt werden, wichtig ist hierbei vor allem das beim Fahren eine Schräglage entsteht, denn das will der Prüfer sehen.

 

Und damit waren die ersten Spezialstunden schon vorbei. Ich ergriff dann noch die Initiative und fragte nach dem Termin für die nächsten Stunden. Da sich der ganze Saal an die Frage anhing machten wir direkt die nächsten zwei Stunden für die nächste Woche aus. Wenn das in dem Tempo weitergeht, bin ich nächste Woche mit der Theorie komplett durch.

 

Quelle Bild: Wolfgang Fromm, asphalt and rubber.com, louis.de


25.01.2023 20:37    |    PIPD black

Ergänzung: Gerade bei den Ausweichübungen geht es auch und insbesondere um die Blickführung. Wo man hinguckt, da fährt man hin.

25.01.2023 20:47    |    Dynamix

Joa, aber so richtig werde ich das dann sehen wenn ich Sie wieder machen muss. Ist bei mir auch wieder gut 20 Jahre her als ich den ganzen Kram für Klasse M machen musste. Mal davon ab das alleine der Schneckenslalom ne echte Herausforderung wird. Da sagte auch der Fahrlehrer das dies mit die kniffligste Grundfahraufgabe wäre. Kann ich vielleicht schon mal ein bisschen in der Straße mit der Vespa üben. Nicht das Selbe, aber um zumindest mal zu schauen ob ich das mit der halb so schweren Vespa hinbekomme.

26.01.2023 07:45    |    Badland

Ich kann mich noch an meine erste Fahrstunde mit dem 125er erinnern, musste mich erstmal dran gewöhnen mich in die Kurve zu legen. Uns wurde in der Theorieprüfung ein Video gezeigt, dass ein Motorradfahrer unbewusst erst in die Gegenrichtung lenkt um die Maschine in Schräglage zu bringen.

 

Der Slalom ist im Grunde ganz einfach, nur musst dich nur erstmal dazu überwinden so tief in Schräglage zu gehen.

 

Thema Bremsen

Der MP3 hat ein ABS-CBS, das heißt jeder Bremshebel und Fußbremse die Bremse vorne und hinten betätigt. Dies muss so sein, damit er die L5e Zulassung bekommt. Heißt im Umkehrschluss ich kann mir die Bremse aussuchen womit ich Bremsen will, die Fußbremse hat nur zulassungsrechtliche Gründe. Ich fand die bei der Probefahrt ganz angenehm, lässt sich gut dosieren.

26.01.2023 08:23    |    Tobner

Da kommen direkt wieder Erinnerungen hoch, als ich mit der Suzuki GS500E, BJ1991 die Fahrschule machte. Im Jahr 2009 :D Nach mir hat eine Schülerin die Mopete in eine Hauswand geschmissen, dann gabs mal ein neues Motorrad.

 

Ich erinnere mich gern zurück. Das fahren einer "großen" Maschine mit 18 war überwätigend.

26.01.2023 08:28    |    Dynamix

Ich bin auch mal gespannt. In Sachen Beschleunigung dürfte das eine ganz neue Welt werden. Selbst brave Mittelklassemotorräder liegen da auf einem Level mit ernstzunehmenden Sportwagen. Meine Fahrschulmaschine wird wohl eine Honda CB650R. Bin mal gespannt auf die erste Fahrstunde :)

26.01.2023 08:39    |    Tobner

Ich kann dir sagen, dass man mit 50PS schon richtig flott unterwegs ist! Ich bin 2 Jahre gedrossel mit 34PS gefahren, dann mit 20 hab ich sie aufgemacht auf 86PS (Suzuki GSX600F). Das war dann schon unfassbar schnell!

26.01.2023 08:46    |    Badland

Mit ner 34PS Maschine hast du vor 20 Jahren nen 75PS Golf locker stehen lassen. Die heutigen 48PS Maschinen für A2 legen nochmal einen drauf.

 

Ein 150PS Motorrad beschleunigt heute ungefähr so wie ein 350PS Sportwagen.

26.01.2023 08:48    |    Dynamix

Oder wie eins mit fast 600 je nach Übersetzung ;) Da gibt es ja mittlerweilige einiges in der Klasse was mit unter 3 Sekunden angegeben ist. Das ist Nissan GTR Territorium.

 

Wobei man die Zahlen als Fahrer auch erst einmal umsetzen muss.

26.01.2023 08:50    |    Tobner

Ich fahre mittlerweile ein 150PS-Motorrad UND einen 350PS Sportwagen. Ich kann bestätigen, man braucht eher 600-700PS, um mit einem 150PS Motorrad mitzuhalten.

 

350PS im Auto sind gähnend lahm gegen das Moped.

26.01.2023 08:52    |    Badland

Einfach am Gasgriff reissen bringt nix, ausser einem Abflug in die Botanik :D

26.01.2023 08:58    |    Tobner

Käse. Man kann es schon fliegen lassen. Man sollte aber firm auf dem Gestühl sein und das Hirn anlassen.

26.01.2023 09:21    |    Dynamix

Das hirnlose am Kabel ziehen sollte man sich sowieso verkneifen. Wer meint da auf der Landstraße im Wheelie überholen zu müssen hat das mit dem vorausschauenden Fahren und der Rücksicht auf Andere eh nicht so ganz kapiert und sieht den öffentlichen Straßenverkehr eher als private Rennstrecke.

 

Hey, nichts gegen gute Beschleunigung, aber man sollte schon wissen wann, wie und wo. Und da hapert es bei manchen Zeitgenossen dran, die wären aber im Auto nicht besser. Deshalb muss man ja gerade auf dem Motorrad drei mal so scharf auf alles aufpassen, aber das hab ich damals schon auf dem Roller gelernt und das kam mir beim Auto bisher auch immer zugute. So lassen sich viele Situationen schon entschärfen bevor eine Gefährdung entstehen kann :)

26.01.2023 09:34    |    PIPD black

Zitat:

@Tobner schrieb am 26. Januar 2023 um 08:23:06 Uhr:

Da kommen direkt wieder Erinnerungen hoch, als ich mit der Suzuki GS500E, BJ1991 die Fahrschule machte. Im Jahr 2009 :D Nach mir hat eine Schülerin die Mopete in eine Hauswand geschmissen, dann gabs mal ein neues Motorrad.

 

Ich erinnere mich gern zurück. Das fahren einer "großen" Maschine mit 18 war überwätigend.

Ja, sowas bleibt lebendig. Ich hab im Herbst '93 eine Honda unterm Hintern gehabt, die nur zögerlich Gas annahm und auch noch den Choke brauchte zum Starten. Diese 80er Maschine muss auch noch von Anfang der 80er gewesen sein. Danach bin ich 2 Jahre die Simmi gefahren. Der Unterschied zwischen 50er Schein und 80er war damals marginal und die Fahrschulen bei uns haben 50er gar nicht erst angeboten.

 

Interessant war es dann, wenn man in den (illegalen) Genuss einer 150er MZ gekommen ist und diese mal durchs Dorf oder den Wald geprügelt hat. Andere haben es sich nicht nehmen lassen und sind permanent damit unterwegs gewesen, weil ihnen die Simmi zu lahm war und 80er zu teuer. War draußen auf dem Land wohnte und in die Stadt musste, der "stand" da halt ewig in der Gegend rum.

26.01.2023 09:57    |    Tobner

Bin ich bei euch, Dynamix und Badland. Leider kommt immer wieder das Thema auf und leider werden hier, wie auch in anderen Bereichen, alle über einen Kamm geschoren. Das geht ja sogar soweit, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, obwohl ich als Motorradfahrer keine solche Stunts mache. Die, die wirklich fahren wie die Säue, sind ja nur ein paar wenige. Ich gehöre nicht dazu, falls der Eindruck entstanden ist.

26.01.2023 09:59    |    Tobner

Zitat:

@PIPD black schrieb am 26. Januar 2023 um 09:34:18 Uhr:

Zitat:

@Tobner schrieb am 26. Januar 2023 um 08:23:06 Uhr:

Da kommen direkt wieder Erinnerungen hoch, als ich mit der Suzuki GS500E, BJ1991 die Fahrschule machte. Im Jahr 2009 :D Nach mir hat eine Schülerin die Mopete in eine Hauswand geschmissen, dann gabs mal ein neues Motorrad.

 

Ich erinnere mich gern zurück. Das fahren einer "großen" Maschine mit 18 war überwätigend.

Ja, sowas bleibt lebendig. Ich hab im Herbst '93 eine Honda unterm Hintern gehabt, die nur zögerlich Gas annahm und auch noch den Choke brauchte zum Starten. Diese 80er Maschine muss auch noch von Anfang der 80er gewesen sein. Danach bin ich 2 Jahre die Simmi gefahren. Der Unterschied zwischen 50er Schein und 80er war damals marginal und die Fahrschulen bei uns haben 50er gar nicht erst angeboten.

 

Interessant war es dann, wenn man in den (illegalen) Genuss einer 150er MZ gekommen ist und diese mal durchs Dorf oder den Wald geprügelt hat. Andere haben es sich nicht nehmen lassen und sind permanent damit unterwegs gewesen, weil ihnen die Simmi zu lahm war und 80er zu teuer. War draußen auf dem Land wohnte und in die Stadt musste, der "stand" da halt ewig in der Gegend rum.

So siehts aus. Und dann steigt man auf die 250er und denkt, man kann fliegen. Und dann irgendwann steigt man auf ne 50PS - Maschine und so weiter und so fort :D

 

Aber ja, das erste mal richtig beschleunigen auf einem 2Rad bleibt in Erinnerung.

26.01.2023 10:22    |    PIPD black

Auf jeden Fall. Insbesondere wenn man dann so wagemutig (aber blödsinnig) war und das ungefiltert und ohne Helm erlebt hat. Da bekam man das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht.....weder beim Fahren noch danach.:D

26.01.2023 10:31    |    Dynamix

PIPD auf dem Bike:


Bild

26.01.2023 10:36    |    Tobner

Nicht PIPD. Wir alle. Und es war geil.

26.01.2023 10:37    |    Dynamix

Also wenn mir das mit Helm passiert würde ich mir Gedanken um die Qualität des Helmes machen :D

26.01.2023 10:38    |    Badland

Ich bin noch nie ohne Helm gefahren ;)

26.01.2023 12:30    |    PIPD black

Zitat:

@Tobner schrieb am 26. Januar 2023 um 10:36:19 Uhr:

Nicht PIPD. Wir alle. Und es war geil.

Das Vergnügen war aber eher selten, weil ich doch meist auf öffentlichen Straßen unterwegs war. Und als Brillenträger bekommt man den Integralhelm auch nicht so schnell übergezogen, wenn die Polente ums Eck kommt.;)

26.01.2023 12:37    |    Dynamix

Dafür gibt es heute Klapphelme :)

26.01.2023 13:00    |    Badland

Die Airoh Technik finde ich da interessant. Ein Klapphelm wo nur das Kinnteil weggeklappt wird und das Visier wie beim Jethelm vorm Gesicht bleibt.

 

Airoh Mathisse

26.01.2023 13:22    |    Dynamix

Klapphelm habe ich ja schon, da bin ich mal gespannt ob man mein Headset mit dem von der Fahrschule koppeln kann oder ob die da was eigenes verwenden müssen.

26.01.2023 13:27    |    Badland

Wenn du das gleiche System hast wie die, wird's klappen sonst eher nicht. Diese Motorrad-Kommunikationssystem sind da ziemlich eigen und mögen keine Fremdmarken.

26.01.2023 13:31    |    Dynamix

Habe halt das passende Caberg System für den Helm. Das die Systeme da zum Teil sehr eigen sind, hatte ich schon mal gehört. Weiß aber auch nicht ob es da nicht unter Umständen für solche Verbindungen einen Standard gibt den vielleicht alle können.

26.01.2023 13:48    |    Funkminister

Mein Fahrlehrer konnte mir nur aufs Ohr quatschen, für die Gegenrichtung war dessen System nicht ausgelegt. Fand ich etwas seltsam.

Als mir in der Fahrstunde ne Wespe in den Helm flog konnte ich das erst nach dem rechts ranfahren erklären, das hätte ich gern direkt per Funk gemacht - andererseits hätte er dann auch meine Flüche mitbekommen ;)

26.01.2023 13:56    |    Dynamix

Das war bei mir früher auch so, angeblich soll das heute anders sein. Ich fand das mit dem One-Way auch immer blöd.

26.01.2023 14:11    |    Badland

Mit Bluetooth und stärkeren Sendeleistungen hat sich der Komfort entschieden verbessert.

 

Ich hab noch ein altes System von Vattern zuhause liegen, da war man via Kabel mit einer Antenne verbunden die am Motorradlenker befestigt war.

 

Heute wird das Teil aussen an den Helm geklebt und schon läufts.

26.01.2023 15:49    |    miko-edv

Moin,

 

ich stelle fest, ich bin alt ...

Sprechfunk gab es zu meiner FS-Zeit gar nicht, die 50er-Prüfung (Klasse 4) war ein Ankreuztest beim TÜV ohne FS-Vorbereitung, und die ersten Meter auf dem motorisierten Zweirad durfte ich auch noch offiziell ohne Helm zurücklegen - war mir aber zu unsicher, da ich vor lauter Wind-Tränen nicht viel sehen konnte. Also wurde ich einer der ersten freiwilligen Helmträger.

26.01.2023 16:07    |    PIPD black

Hier gibt's auch nur Ansagen vom Fahrlehrer zu hören. Nix mit Gegensprechen.

26.01.2023 18:20    |    poster

Leute, was habt ihr alle schon für Luxus-Zeiten in der Fahrschule erlebt!

Ich hab meine Klasse 1 (so hieß der damals) 1970 gemacht!. Die Fahrschule hatte nur einen uralten (von vor de Kriech??) Heinkell Roller mit 250 cc (?), schwer wie ein Panzer. Der Fahrlehrer sagte mir vor der 1. Stunde, lass bloß nicht den Motor ausgehen, wir kriegen das Ding sonst nicht mehr an. Und vergiss die Hinterradbremse, die geht nicht. Dass die Vorderradbremse auch nur "fast" ging, vergaß er zu erwähnen.

Intercom o.ä. gab es sowieso nicht, der Fahrlehrer fuhr mit dem Käfer vorweg und ich hinterher.

In der Prüfung kam es, wie es kommen musste: Der Käfer grad noch bei Spät-Grün über die Ampel, ich wegen fehlender Beschleunigung etwa 80m dahinter - und bei Rot noch drüber. Der Prüfer hat's aber nicht bemerkt, weil er mit dem Kl. 3 Schüler vorne im Käfer beschäftigt war. Wir machten nämlich 2 Prüfungen in einem Aufwasch - Zeit ist Geld!

Bin dann 15 Jahre nur noch Motorrad gefahren und hab die fehlenden Stunden (Praxis in der Fahrschule? Fehlanzeige) auf der Straße nachgeholt - mit diversen Stürzen, aber immer ohne Fremdberührung. Damals waren halb so viele Autos auf praktisch dem gleichen Straßennetz wie heute unterwegs.

26.01.2023 18:31    |    miko-edv

Zitat:

@poster schrieb am 26. Januar 2023 um 18:20:38 Uhr:

...

Ich hab meine Klasse 1 (so hieß der damals) 1970 gemacht!. ...

also bin ich doch nicht der älteste hier ... immerhin 9 Jahre zwischen uns ;)

da gab es dann für mich so eine rote Honda CB200, hatte also auch schon 5 Jahre auf dem Buckel.

Da ich bereits 2 Jahre Moped fuhr, meinte der Lehrer "du kannst das ja schon alles", und machte mich ein der ersten von den drei Fahrstunden fürchterlich zur Sau ...

26.01.2023 22:32    |    Jungbiker

@Dynamix

 

Was für ein Fahrschulmopped haben sie dir denn verpasst?

 

Viel Spaß und Erfolg. Bald hast Du es hinter dir.

26.01.2023 22:45    |    Dynamix

Bisher noch gar keins dank Theorie. Aber ein Fahrlehrer hat angedeutet das es eine Honda CB 650R ist. Aber bei so einer Kette gehe ich von einem größeren Fuhrpark aus. Wir werden sehen ob Sie es wird :)

26.01.2023 23:43    |    Ventox

Da hatte ich es 1977 mit dem Motorradführerschein aber wesentlich leichter.

Hatte ihn zusammen mit der Klasse 3 gemacht.

Schön war damals, dass man mit dem Motorrad (Honda CB200) hinter dem Auto des Fahrlehrers herfuhr und sich prima daran orientieren konnte, wann geblinkt wird.

Leider bin ich seit damals nie wieder Motorrad gefahren.

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Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, aber meine Technikliebe erstreckt sich eigentlich auf alles was Räder hat, also auch Zweiräder, egal ob mit oder ohne Motor :D

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Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

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Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen, eigene Gedanken oder einfach nur anderes Zeug an dem ich irgendwie geschraubt habe :D

 

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