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Caravan Salon Düsseldorf

Fotos, Berichte und Neuigkeiten

25.08.2011 11:23    |    Caravan Salon    |    Kommentare (5)

 

Wenn Du Urlaub hast, nimm Dein Haus mit - diesem Motto widmet sich seit 50 Jahren der Caravan Salon Düsseldorf. Wir haben 2x2 Freikarten unter campinginteressierten MOTOR-TALKern verlost.

 

Unsere Gewinner können sich schon mal auf mächtig Fernweh einstellen, wenn sie sich an den Ständen von über 500 Ausstellern über alles informieren, was in der Caravaning-Branche Rang und Namen hat. Zu sehen gibt auf dem Caravan Salon Düsseldorf bei Weitem nicht nur Fahrzeuge aller Größen und Preisklassen, sondern überhaupt alles, was das Camperherz begehrt.

 

Die exotischsten Reiseziele werden ebenso vorgestellt wie Impressionen von historischem Camping im Rahmen einer Sonderausstellung zum 50. Jubiläum der Fachmesse. Wer auch in der Ferne sein Bett und Dach dabeihaben will, für den gibt es von Samstag, 27. August, bis Sonntag, 4. September 2011 also eigentlich nur ein Ziel: Das Düsseldorfer Messegelände.

 

Diese MOTOR-TALKER haben gewonnen

 

Auch in diesem Jahr schicken wir wieder zwei MOTOR-TALK Reporter samt Begleitung auf den Caravan Salon, damit sie uns zeigen können, was wir nächstes Jahr so alles mitnehmen können auf den Abenteuerurlaub. Gewonnen haben:

 

Fingerkrümmer, 46rossi

 

Wir gratulieren Euch ganz herzlich und freuen uns auf Eure spannenden Berichte und Fotogalerien!


06.09.2011 18:56    |    46rossi

Nachdem ich von Motor-Talk genötigt;-) wurde, einen zweiten Tag auf dem Caravan Salon zu verbringen, gibt es hier nachfolgend ein paar Eindrücke zu den angeschauten WoMos und Zubehör.

 

Carthago C-Tourer

 

Als Einstieg zur Messe wollten wir uns einen Carthago C-Tourer T148 stellvertretend für die 3,5t-Wohnmoble des Herstellers aus Ravensburg anschauen.

Ein Fahrzeug eines Herstellers aus der Oberklasse, aber leicht genug, um als 3,5t zu laufen, klingt nach schneller Qualität.

Leider verlief das anschauen eher kurz und bündig.

Schon beim Betreten des Wohnmobils fiel mir der fast 1cm breite Schlitz über die gesamte Türbreite zwischen Karosserie und Boden auf. Ideal um alles Wasser an den Schuhen beim eintreten oder bei offener Tür und Regen in den Doppelboden laufen zu lassen. Ein Wasserschaden ist da vorprogrammiert und über die Qualität an unsichtbaren Stellen möchte ich da nicht weiter nachdenken.

Deshalb haben wir uns eine weitere Besichtigung erspart und haben auf dem Absatz kehrtgemacht.


06.09.2011 19:32    |    46rossi

Laika Kreos 6010 Kohlefaser-Version

 

Eine echt Kohlefaserfront an einem gestandenen Wohnmobil – geil.

Bringt zwar nicht die Welt an Gewichtsersparniss, aber 15kg weniger sind auch schon was und schaut einfach super aus. Leider ist es momentan nur ein Punkt auf der Zubehörliste (und mit rund 12000€ auch ein heftig teurer) und weitere leichte Kohlefaserteile an weiteren Modellen sind momentan nicht angedacht, aber der Mut für diesen Versuch ist in dieser Branche hoch zu loben.

Das restliche Wohnmobil entsprach den Erwartungen und der Preisregion.

Nur der Motorradträger entsprach ganz und gar nicht den leichten Ansätzen der Front. Dicke und schwere unförmige Halterungen nach Art einer Hufschmiedfertigung haben locker den Gewichtsvorteil der leichten Front aufgezehrt – schade drum.


06.09.2011 21:55    |    46rossi

SMV Space Extender

 

Eine „Fahrzeugverlängerung“ anstatt eines konventionellen Anhängers.

Hier ist der Anhänger fest mit dem Fahrzeug verbunden und die Räder der „Schleppachse“ sind frei beweglich.

Damit sollten Kurvenfahrten kein Problem sein, Höhenbewegungen sollen durch eine flexible Führungsgabel möglich sein.

Vorteil: verhält sich beim Rückwärtsfahren wie das Zugfahrzeug, kein umdenken für Anhängerungeübte erforderlich.

Nachteil: Das Heck mit „Raumerweiterer“ wirkt wie ein sehr langer Überhang und schwenkt dementsprechend aus bei Kurvenfahrten.

Um diesen Space Extender einzuordnen, könnte man von einer Mischung von kurzen Anhänger und Heckträger mit Stützrädern sprechen.


07.09.2011 20:51    |    46rossi

La Strada LPG-Wohnmobil

 

Basierend auf einem Sprinter 316NGT (1,8l-Kompressor) hat es die Firma La Strada mit Mercedes zusammen tatsächlich geschafft, ein bzw mehrere Wohnmobil mit einem gemeinsamen LPG-Tank für Motor und Wohnabteil zu bauen!

Mehrere Fahrzeuge sind mit Einzelabnahme schon zugelassen, an einer Europaweiten Zertifizierung wird gearbeitet.

Allerdings ist wegen des Zusatzgewichtes des LPG-Tanks aus Metall nur an Kastenwagenausbauten gedacht.

Beim fahren ungewohnt ist der recht hohe Drehzahlbereich des kleinen Motors im La Strada Ausbau, aber er kommt doch ganz gut voran, wenigstens wie getestet in der Stadt.

Für Leute, die den Wagen sowohl als PKW als auch als WoMo nutzen wollen, ein zukunftsträchtiger Ansatz.

Und man hat nur einmal zu tanken, kein geschleppe mit Gasflaschen!

Und günstiger als die Diesel auf die Dauer, da bei diesen recht gerne mal teure Teile wie Lader, Injektoren, Russfilter, Einspritzpumpe etc verschleissen.

Leider ist von La Strada und Mercedes nur der kleine Motor angedacht, da dieser schon so als Basisfahrzeug besteht.

Die wunderbar zu fahrende Kombination mit dem großen 3,5l-6-Zylinder ist bisher nicht geplant, obwohl dieser mit stärkerer Ausrichtung auf PKW sogar günstiger im Unterhalt ist als der große Diesel (Erfahrungen dazu vorhanden) und mit seinem Antrieb auch ein luxuriöses und trotzdem bezahlbares Alleinstellungsmerkmal hätte.

Also für Alltagsfahrer mit Wochenendausflügen durchaus eine überlegenswerte Alternative, wenn auch mir der kleine Motor zu träge wäre.


11.09.2011 00:23    |    46rossi

Knaus mit „Weltsensation“

 

Perpetuum Mobile war gestern, Knaus Tabbert ist schon ein Stück weiter: Energie aus dem Nichts!

 

Eine interessante Version von Zitat „hoher Effizienz und nachhaltigem Energiegewinn“ will Knaus Tabbert für die Anhänger von Wohnwagen entwickeln. Mittels bleischweren Generatoren mit 2x850W und 80kg Gewicht soll ein Akku (Blei, AGM oder eine Li-Variante – das war Pressemitteilungen und Mitarbeitern nicht klar, kein Wunder, da sie von den Unterschieden keine Ahnung hatten) geladen werden. Bei 12V und 2x 115Ah wäre das ein reichlicher Energielieferant für den avisierten Kühlschrank (wird während der Fahrt eh vom Zugfahrzeug versorgt), ein eher dürftiger für die avisierte Klimaanlage.

Für die angedachte Rekuperation sind die Generatoren dafür deutlich zu schwach, um die Energie beim Bremsen zu nutzen, müssten die Generatoren deutlich stärker sein.

Lustig auch, daß Knaus wohl meint, ein AGM-Akku hätte nach 5 Jahren guter Pflege (wie die auch ausschauen mag) noch 100% seine eingespeisten Energie.

Aber da die Einheit Amperestunde scheinbar unbekannt ist und stattdessen im Pressetext von Ampere pro Stunde geschrieben wird, wohl auch kein Wunder.

Dazu passend war der Unterschied zwischen kW und kWh unbekannt.

Und das wichtigste wurde wohl auch vergessen: daß das Zugfahrzeug die Energie erstmal aufbringen muss, die der Antrieb dann verschleudern darf!

Resümee: eine Entwicklung, die die Welt nicht braucht und bei der die Fehler darin jeder Hauptschüler finden könnte. Sehr peinlich für Knaus, damit wird der Hersteller zur Lachnummer.


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