• Online: 5.964

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

BlaBe

BLog + fABE = BLABE! Über Autos und sonstige Dinge. Aber mehr über Autos. Eigentlich nur über Autos. Und alles was dazu gehört.

07.12.2011 18:44    |    fabe123    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Einfahren, MINI, Motorschaden, Neuwagen, R56

Den Motor/Wagen einfahren?

Schön Einfahren die KarreSchön Einfahren die Karre

Hallo liebe Freunde,

 

nächste Woche wird mein neuer kleiner Flitzer abgeholt. Ein Mini Cooper S ! Dazu wird es dann auch eine blog-Überarbeitung und entsprechenden reboot geben :cool:

 

Eine Frage beschäftigt mich allerdings schon jetzt:

Den Wagen "einfahren" oder nicht?!

 

Die Antworten zu diesem Thema könnten im (herstellerübergreifenden) Forum und am Stammtisch nicht unterschiedlicher sein! Die einen sagen "klar, natürlich! Mindestens 1500 Kilometer!" Die Anderen sprechen sogar von "über 5000 Kilometer" und den Dritten ist es völlig egal gemäß "Sofort Vollgas! Die Motoren sind schon ab Werk eingefahren.".

 

Was meint Ihr dazu? Ich bin noch etwas unschlüssig, tendiere aber zur "1.500 Kilometer-Einfahren-Lösung".

 

Viele Grüsse!

fabE


07.12.2011 19:19    |    Stan73

Das wurde neulich im 3er-Forum emotional diskutiert. Klick!

 

Und richtig lohnend ist dieser Artikel, denn darin wird erklärt, warum es dem Motor sogar schaden kann, wenn man ihn zu "soft" einfährt.


07.12.2011 19:26    |    fabe123

Cool, danke Stan! Lese ich mir beide mal durch!

 

Laut Mini steht dazu was im Handbuch: 2000km Einfahren! :D


07.12.2011 19:37    |    Stan73

Naja, das ist ja auch Teil der leidigen Diskussion: in den Handbüchern steht es drin, obwohl es wohl inzwischen Unsinn - wenn nicht gar schädlich - ist, den Wagen einzufahren. Das bedeutet aber nicht, dass man einen kalten Motor treten soll, denn das bleibt weiter ungesund für den Motor, da sich die Materialien bei Kälte zusammenziehen und deshalb stärkeren Belastungen ausgesetzt sind.


07.12.2011 19:43    |    Arnimon

Mein "Einfahrrezept"; anfangs nicht treten aber auch nicht zockeln.Nicht untertourig fahren.

Die ersten 500Km bei ca. 3500 u/min schalten,danach bei 4000 u/min und weiter steigern.

 

Richtig "frei" läuft der Motor nach ca. 3000 Kilometern.


07.12.2011 19:54    |    Stan73

@Arnimon: Kannst du das irgendwie wissenschaftlich fundiert belegen, dass das notwendig ist und wie du zu diesen Werten kommst? Hattest du schon mal einen Neuwagen, bei dem du mit "falschem" Einfahren einen Motorschaden oder ähnliches hattest? Ich frage das deshalb etwas provokant, da ich mit keinem meiner Neuwagen (aktuell ist der fünfte bestellt) auch mit vielen zehntausend Kilometern irgendwelche Motorprobleme hatte obwohl ich mich einen Sch**** um die Ratschläge im Handbuch zum einfahren gekümmert habt, und in deinem Profil kein einziger Neuwagen auftaucht ... ;) Ich habe den Verdacht, du schreibst deine Aussage wie ein Dogma nieder ohne zu hinterfragen, ob das korrekt ist. :D


07.12.2011 19:57    |    killemann

Fahre meine Wagen immer ganz normal ein. Die Motoren werden doch eh schon im Werk bis zum Anschlag getestet.


07.12.2011 20:05    |    Acanthus1

ich weis nicht, wie der durchschnittsdeutsche auto fährt, aber wenn ich normal fahre, dreh ich bis 3000upm und schalte dann in den nächsten. ab und an, wenns manchmal bisschen schneller muss, bis 4000upm ..da ist man dann aber schon gut unterwegs. ausreizen tu ich selten. (benziner)

 

deswegen denke ich, bei normalem fahrbetrieb muss ein auto nicht extra eingefahren werden. die grenzen werden bei durchschnittsbetrieb schon eingehalten.

der VW mann sagte damals, als ich nen neuen T5 abgeholt habe 'die ersten 1500km nicht über 3000upm'

das war bei nem diesel. und wenn man nen diesel 'nur' bis 3000 drehen darf, ist man doch schon recht gut unterwegs :)


07.12.2011 20:07    |    r-o-b-e-r-t

Wenn man sich so durchs Internet liest...

 

am liebsten 30km warmfahren aber einfahren ist nicht nötig. Das ist eine Logik.:rolleyes:


07.12.2011 20:20    |    Hartgummifelge

Zu ähnlichem Thema schrieb ich schon, wer mal gesehen hat, wie die Motore nach der Montage im Werk gedreht, wie sie zur Halde und oder zur Verladung werden, braucht sich sich über das Einfahren keine Gedanken zu machen.

Die Motore wurden bis zur Übergabe nicht nur einmal ausgedreht, die Bremsen, Reifen und Kupplungen haben bis dahin nicht nur einmal geraucht.

Einfahren ist von daher völlig überflüssig, mancher "Einfahrer" sorgt dafür, das sein Fahrzeug in der Zukunft im 4 Gang schneller ist, als im 5. :D


07.12.2011 20:20    |    124er-Power

Glückwunsch zu dieser guten Wahl, das ist wahrlich eine richtige Rennsemmel! :)


07.12.2011 20:59    |    Mr.i30-1983

Habe mal was davon gelesen, dass ein Elektronikteil auf den ersten ca. 1500km die Fahrweise "speichert" und darauf die relevante Elektronik ausrichtet...

Aber... keine Ahnung ob's stimmt! :confused: So sehr kenne ich mich da jetzt auch nicht aus in diesem Punkt.

 

Jedenfalls habe ich meine beiden i30 (1. war ein 1.4l Benziner mit 109PS, jetziger ein 1.6CRDi mit 90PS) jeweils ca. 1000-1200km eingefahren und beim Benziner hat man's schon gemerkt; für die Motorisierung zog er im Vergleich mit einem identischen Fzg. besser an, sprich: bessere Beschleunigung.

Der jetzige Diesel zieht auch schon besser, als vor 3500km! Vergleichen konnte ich es aber bisher noch nicht... :)


07.12.2011 21:17    |    astra diesel wi

Moin

Zylinderlaufbahnen sind gehohnt, Oberfläche leicht rauh, die Kolbenringe schleifen sich ein passgenaues Bett in dieser rauhen Oberfläche, das geht nicht in 2 min, das dauert.

Lagerzapfen und Lagerschalen müssen sich auch aneinader anpassen, dazu brauchts ein paar Kilometer.

Ich würde eine neue Maschine die ersten 5000km nie voll belasten, immer schön mit wechselnden Drehzahlen.

Oft merkt man auch das ein frischer Motor etwas Öl verbraucht und das gibts sich erst nach ein paar Tausendern, mein Diesel hörte erst bei 50.000 (Fünfzigtausend) Km auf nach Nachfüllöl zu verlangen.

Eins gibts aber noch zu bedenken:

Im heutigen Verkehr gehts auf der BAB mit Tempo 110, Überland mit 60, von daher braucht man heute keinen Motor mehr einfahren, denn jeder Mittelklassewagen hat 150ps aufwärts und diese Maschinen laufen da eh nur untere Teillast:)

Das war früher anders, da hatte man 50-75 Ps und durfte/konnte fahren wie Sau!

Man könnte auch mal zum Spass bei BMW, Volvo oder VW-Marine nachfragen ob deren Motoren ab Fabrik Vollast gefahren werden dürfen?

Das ist ein anderes Paar Schuh, im Wassersport laufen die Maschinen stundenlang Vollast.

Ich denke das dort die mariniesierten PKW Motore sehr wohl Einfahrvorschriften haben, zumindest kenne ich es so.

Dort gibts sogar Wechselintervalle fürs Getriebeöl:)

Gruss Willy


07.12.2011 21:25    |    bstid20

einfahren, aber nur die ersten 1000-2000km, nicht gleich zum begrenzer prügeln....

 

stellt euch vor, ihr wart letzte nacht arbeiten, und wollt endlich ins bett! am nächsten morgen, was ist euch lieber? per Ausbilder Schmidt aus dem Bett gekracht zu werden oder warm und genüsslich mit einen warmen tee aufstehen? :D

 

gut, das beispiel ist unpassend aber es muss immernoch eingefahren werden, aber nicht viel wie früher! ich würde die ersten 2000km behutsam warm fahren und ab und zu mal die Drehzahlen und Gänge immer mehr höher halten , am besten zuerst in der stadt und danach auf der Autobahn das ganze :)


07.12.2011 21:51    |    c_krzemyk

Ich habe zwar keinen neuwagen aber ich habe selbst meinen wagen der mittlerweile 12 Jahre alt ist den ich vor 2Jahren bekommen habe eingefahren. 2000km nur max 120 auf der bahn dann 1000km mal 130-140 dann Ölwechsel dann vollgas. Man weiss ja nie wie der Vorher gefahren worden ist.

 

Ich werde aber auch einen neuwagen einfahren und der Zafira hat sogar nach 5000km einen Ölwechsel bekommen !!! ( Baujahr 2006).

Mein Opa hat nen A6 der hat direkt vollgas gegeben (268km/h auf der AB) und Motor war nach 5000km platt. neuer rein und dann sanft eingefahren und nun hat der über 200.000km. und dass nach 2,5Jahren!!!


07.12.2011 22:23    |    mehrzehdes

ick glaube an den fortschritt. warm fahren kann man per standheizung verkürzen, werd ick aber machen und kalt fahren ist grad bei turbos nach langer autobahnhatz wichtig. werd ick auch machen. aber einfahren werd ick meinen neuen stern, den ick nächste woche abhole, erstmals nicht mehr. gleich voll drauf.


08.12.2011 00:49    |    Arnimon

@Stan73; muß man Neuwagen sein eigen nennen um sie fahren zu können?

 

Ich habe in meinem (Autofahrer) Leben einfach schon so viele

Fahrzeuge(auch neue)bewegt weil es einfach zu meinem Job gehörte.

 

Und ob meine persönlichen Erfahrungen als Dogmen taugen,wage

ich einfach mal zu bezweifeln. ;)


08.12.2011 02:37    |    Pingback

Kommentiert auf: Das ewige Thema: Neuwagen einfahren oder nicht? : BlaBe | Autoblogger24.info


08.12.2011 09:35    |    Stan73

@Arnimon: Ich rede nicht von deinen Besitztümern. Ich rede hier von Erfahrung. Ich habe die Erfahrung mit mehreren Neuwagen gemacht, dass ich trotz Vollgas von Anfang an über viele Zehntausend km pro Wagen NIE einen Motorschaden und NIE erhöhten Ölverbrauch etc. hatte. Und deswegen bin ich nicht bereit die Behauptungen (!) der Einfahrbefürworter zu akzeptieren, solange mir keiner das Gegenteil meiner Erfahrung belegen kann. Das ist alles, was ich sage.


08.12.2011 09:49    |    fabe123

Wie zu erwarten: Das Ergebnis ist nicht sehr eindeutig :) Wobei natürlich bei der Umfrage eine klare Tendenz zu sehen ist :D

 

Was mich allerdings erstaunt ist, dass viele die Option "lese im Bordbuch nach" gezogen haben!

Mich hat es ehrlich gewundert, dass solche Infos überhaupt im Handbuch zu finden sind! Habt Ihr mal bei Euch reingeschaut, ob solche Infos darin enthalten sind?!


09.12.2011 23:58    |    Michel5858

bei meinen neuwagen haben bislang in jüngerer zeit alle händler gesagt, abwechselnd die umddrehungszahlen rauf und runter nach spass und laune und die ersten 1000 bis 1500 km nur bis max. 3500 umdrehungen/min. nie zu lange in ein und dergleichen geschwindigkeit fahren, häufiger wechseln. je nach wahl des wagens kommen da unterschiedliche geschwindigkeiten heraus. bei meinem 40d fahre ich so um die 200 km/h bei 3500 umdreh./min, beim skoda rs hatte ich die 160 km/h, beim altea auch so um die 160 km/h und beim juke fahre ich auch um die 180 km/h bei 3500 umdreh./min.

 

als ergebnis habe ich dann auch wagen gehabt, die sportlich und flott aus der knete gekommen sind, sowohl beim anfahren, im stadtverkehr, auf der landstraße und unter volllastfahrt auf der bab.

 

ein softes einfahren habe ich nur zu beginn meiner autofahrerei vor vielen vielen jahren gemacht, maximal 100 km und häufiges schaltes war da die devise. das flotte einfahren mache ich aber jetzt seit 10 jahren und hatte bislang noch nie einen motorschaden.


10.12.2011 09:26    |    dodo32

Zitat:

Oft merkt man auch das ein frischer Motor etwas Öl verbraucht und das gibts sich erst nach ein paar Tausendern, mein Diesel hörte erst bei 50.000 (Fünfzigtausend) Km auf nach Nachfüllöl zu verlangen.

Exakt diese Erfahrung habe ich mit meinem Passat 3C auch gemacht. Mittlerweile braucht er zwischen den Intervallen (30.000) knapp einen Liter.

"Eingefahren" habe ich den Wagen in dem Sinne, dass ich die ersten 600 Kilometer nicht ausgedreht habe. Mit wechselnder Drehzahl auf der AB gefahren. Ich musste den Wagen abholen und bin eben diese 600 nach Hause gefahren. Danach normal gefahren, das heist bei mir: Motor warmfahren, auf der Autobahn Vollgas wenn frei ist und freilich nachlaufenlassen wg. Turbo.

Der Wagen hat in gut 2,5 Jahren 208.000 Kilometer draufbekommen, hat noch den ersten Turbo und braucht die oben angegebenen Ölmenge.

 

Fazit: einfahren in einem gewissen Rahmen, ja. Übertreiben: nein. Bremsbeläge brauchen schließlich auch eine Weile bis sie sich sauber an die Scheibe angepasst haben. Sehr starke Bremsungen im Neuzustand glühen die Dinger nur unnötig aus. Dann brummts und die Leute wundern sich :rolleyes:


27.01.2012 21:47    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

''Einfahren'' --> Nostalgie oder Sinnvoll..??

 

[...] Das selbe Thema hatte ich letztens auch in meinem Blog:

http://www.motor-talk.de/.../...gen-einfahren-oder-nicht-t3632984.html

 

Habe meinen Neuwagen (Mini Cooper S) nicht eingefahren.. bzw. so gut wie gar nicht... hab 700km konnte [...]

 

Artikel lesen ...


05.02.2012 23:51    |    adnoh rbc

Definitiv einfahren. Vollgas und und hohe Drehzahlen auf mindestens 1000 Kilometer vermeiden. Konstante Drehzahlen sind aber auch nicht zu empfehlen. Damit sich die aneinander reibenden Teile einspielen können, wechselnde Situationen schaffen.

 

Nach ca. 1000km gilt...Straße trocken drauf den Socken :)


Deine Antwort auf "Das ewige Thema: Neuwagen einfahren oder nicht?"

Besucher

  • anonym
  • skavolini
  • frnzsnghmmer
  • Glombo
  • mat619
  • St0ne_
  • Oberarzt
  • stane
  • ollifant78
  • MccanF30

Apps selbst erstellen

Du möchtest gerne eine eigene App erstellen? Mit FANAPPTICS kannst Du dies einfach per Maus & Tastatur - ohne Programmierkenntnisse!

fanapptics!

Blogleser (132)