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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


07.03.2011 20:25    |    saturn78

Zitat:

Dann verbaut VW viele Motoren auch in Seat und Skoda-Modellen. Gerade laut Seat sind viele Motoren, die VW freigegeben hat, nicht E10-tauglich (aus den frühen Sharan Alhabra, Polo 6kv/Seat 6k).

Man kann meiner Ansicht nach festhalten, dass die Informationspolitik zu E10 im gesammten VW-Konzern mehr als fragwürdig ist.

 

Ganz einfach: Weil ein Motor, der zunächst auf dem gleichen Grundmotor basiert, dennoch in unterschiedlichen Modellen unterschiedlich eingestellt (konfiguriert) sein kann.

 

Ich kann da kein Informations-Chaos finden!

Du fährst ein Auto - du gugs im I-Netz - du weist bescheit! Hast du kein I-Netz, fragst du den Händler! Traust du dich das nicht, schickst du deinen Enkel - FERTIG!

 

Die Liste gibt es, wie gesagt, seit 2009.

 

Und Sorry, für 40 Jahre alte Fahrzeuge wird niemand, niemals, irgendeine Garantie übernehmen, erst recht nicht für Schläuche und Dichtungen.

Wer sich noch an die 70er und 80er erinnern kann, der weis, dass Kraftstoffschläuche damals eher Verschleißteile waren und gern mal spröde wurden, ganz ohne E10.


07.03.2011 20:33    |    sebi1975

deutschland schafft sich sowieso ab, wenn für ein bahnhof so ein aufstand gemacht wird aber die strassen leer bleiben wenn vergewaltiger und kinderschänder abfindungen in 6 stelligen bereich vom staat kriegen.


07.03.2011 20:34    |    theASH

Ich tanke kein E10 mit meinem alten Mopped, da angeblich die Gummidichtungen in meinem Vergaser davon brüchig werden sollen (kein Plan ob das stimmt oder nicht).

Außerdem gibt es keine Freigabe seitens Kawasaki für E10, die haben augenscheinlich nur die aktuelleren Motorräder getestet

Verschleiß hin oder her, die Dinger müssen noch mindestens 5 Jahre halten, und wenn die Karre schon 24 Jahre aufm Buckel hat, dann will ich den 'normalen' Verschleiß nicht möglicherweise beschleunigen und es erst recht nicht ausprobieren.

Die Dinger werden nicht mehr hergestellt und kosten ~50€ das Stück, wenn man sie irgendwo noch bekommen will.

Bei einem Momentanwert von ~300-400€ für meine Kiste wäre das eine Investition, die ich niemals tätigen würde.

Auto fahr ich generell kaum.


07.03.2011 20:36    |    trixi1262

saturn78,genau so sieht es aus,Daumen hoch und danke !!!

mfg trixi1262


07.03.2011 20:38    |    marcu90

Zitat:

hat eigendlich jemand eine Idee,warum Deutschland der grösste Einzahler in der EU ist ????

Das liegt meines Erachtens daran, dass Deutschland die größte Bevolkerungszahl in der EU hat.


07.03.2011 20:38    |    sebi1975

@theASH

 

hallo hier ein beispiel von suzuki moppeds, interessant der untere teil.

 

http://motorrad.suzuki.de/.../E10_110210.pdf


07.03.2011 20:44    |    trixi1262

Hallo,theASH !

Was ist das für ien moped,S 50 ,2 takter ?

Dann sagt auch niemand was,weil das Mischen von % ???? Ethanol-und Motorenöl nicht richtig getestet ist.

Du kannst also mit deinem mopped nicht einfach Ethanol tanken,E 10 o.ä.

Da bin ich der meinung ,das bei den Zweitacktölen,was schief laufen kann,sorry !

mfg trixi1262


07.03.2011 20:51    |    magog96

Im Grunde war das ein Scheitern mit Ansage. Den Mineralölkonzernen würde ich das Chaos nicht mal vorwerfen...sondern mal wieder den übereifrigen Politikern. Das indirekte Fördern von "Monokulturen" macht E10 auch nicht besser. Ist doch logisch das Bauern eher Mais,.. für die Sprintproduktion produzieren, wenn das mehr Geld bringt.

Man hätte besser eine Prämie für das Ersetzen alter Kühl- und Gefrierschränke durch moderne A++ Geräte machen sollen. Das bringt der Umwelt vermutlich mehr als dieser Unfug den Deutschland mal wieder 2 Jahre früher als "EU-Vorreiter" einführen muss.

In Frankreich soll es ein paar E10 Pilot-Tankstellen geben...da kommt es angeblich besser an. Die schubsen aber auch gerne Autos durch die Gegend um in eine Parklücke zu kommen, das kommt in unserem Land garnicht gut an. ;)

Ich habe noch einen Benziner, aber der neue Diesel steht seit Mittwoch schon in der Garage.

Einzig wegen meiner alten 1100 Kawasaki (BJ 1998) darf ich somit in den nächsten Monaten eine E10 Alternative Tanken...oder ich verkaufe die auch in den nächsten Wochen...komme eh nicht dazu damit zu fahren.


07.03.2011 21:11    |    hummer21

also ich tanke jetzt schon seit mehr als 50.000km das Teufelszeug E85 im mischungsverhältnis 30 Liter Benzin und 50 Liter E85 ich kann die ganze verwirrung nicht verstehen


07.03.2011 21:15    |    saturn78

Zitat:

Ich habe noch einen Benziner, aber der neue Diesel steht seit Mittwoch schon in der Garage.

Ein Diesel? Dann tankst du ja das pöse pöse B7 (7% Bio-Anteil im Diesel, seit anno knack)!!!

Zitat:

also ich tanke jetzt schon seit mehr als 50.000km das Teufelszeug E85

EIN KETZER!!!!!

VERBRENNT IHN!!!!


07.03.2011 21:19    |    Trennschleifer157

B7 schadet den Dieselmotoren zumindest nicht;)

Ich kann auch im Sommer problemlos ohne Umbau auf 30% erhöhen.

NUr die modernen Motoren von heute können ja nichts mehr ab:D

Da lob ich mir die alten W124 Wirbelkammerdiesel.


07.03.2011 21:22    |    saturn78

Zitat:

B7 schadet den Dieselmotoren zumindest nicht

Ich kann auch im Sommer problemlos ohne Umbau auf 30% erhöhen.

NUr die modernen Motoren von heute können ja nichts mehr ab

Da lob ich mir die alten W124 Wirbelkammerdiesel.

 

Du bist auch ein KETZER, du gehörst auch verbrannt!!!

 

Auch Pflanzenöl und RME sind des Teufels!!!

Tank gefälligst V-Power, sonst ist dein Wagen (deine Seele) nicht zu retten.


07.03.2011 21:25    |    Trennschleifer157

Ist ja gut:D

Beim Benziner wage ich mich ja auch nicht ans E10 ran;)


07.03.2011 21:25    |    F213

Ich habe und werde auch weiterhin E10 tanken, da meine Autos (Corolla Verso und Suzuki Swift) beide eine Freigabe haben.

Auch wenn ich einen Nutzen für die Umwelt nicht erkennen kann (wurde ja hier schon mehr als genug durchgekaut) und die Gefahr besteht, daß unsere Lebensmittel teurer werden, da die Landwirte anstatt Korn fürs Brot nun vermehrt Pflanzen zur Ethanolgewinnung anbauen so muß ich schauen wo ich denn bleibe.

Vor dem großen Preisansteig hatte ich monatliche Tankrechnungen von 150,- bis 170,- €. Wenn es mal schlecht lief, weil ich für jemanden aus der Fahrgemeinschaft eine Woche die Fahrten übernommen habe, dann waren es mal 200,- €.

Mittlerweile zahle ich monatlich zwischen 220,- und 250,- € (ohne Fahrtübernahme eines Kollegen). Da sind schon die 0,01 bzw. 0,02 € Tankrabatt vom ADAC sowie 5 % Tankrabatt meiner Kreditkarte eingerechnet.

Würde ich nun E10 boykottieren, dann könnte es passieren, daß ich am 25. kein Geld mehr auf dem Konto habe, obwohl ich gar nicht mal soooooo schlecht verdiene.

Sorry. Aber ich behaupte, daß viele die hier schreiben sie boykottieren E10 trotzdem E10 tanken.

Warum ?

Früher hat man sich über einen Anstieg von 0,03 € beschwert und jetzt nimmt man billigend eine Preissteigerung von 0,08 € in Kauf ?

Dem steht gegenüber ein angenommener Mehrverbrauch von 2 % auf 100 km. Das sind bei einem Durchschnittsverbrauch von 8 l/100 km gerade mal 0,16 l Mehrverbrauch auf 100 km. Das bedeutet bei einer Reichweite von 600 km Mehrkosten von 1,52 € (0,16 l x 6 = 0,96 l = Preis für 1 l E10 bei Agip i. H. v. 1,52 €).

Bei einem Mehrverbrauch von 5 % würden Kosten i. H. v. 0,40 € pro 100 km und bei einer Reichweite von 600 km somit Mehrkosten i. H. v. 3,65 € entstehen.

Eine 50 l Tankfüllung mit 0,08 € Unterschied erzeugt jedoch Mehrkosten von 4,- €.

Für mich klingt es daher nicht glaubwürdig, wenn man sagt, man boykottiert E10 der Kosten oder es Mehrverbrauchs wegen.

Und wenn ich jeden Morgen sehe, wie auf der Autobahn geheizt wird, dann kann man nur sagen, daß der Sprit anscheinend immer noch nicht teuer genug ist.

Vor allem, wenn sich später herausstellt, daß man einen Zeitvorsprung von sage und schreibe 5 Minuten heraushgeholt hat.

 

Abschließend meine Meinung wie es mit E10 weitergehen wird:

Die Politik wird auf Teufel komm raus das E10 einführen, weil dies eine von vielen Maßnahmen ist, die Von der Regierung gesteckten Klimaziele zu erreichen (nur un dann festzustellen, daß die Ziele doch nicht erreicht wurde. Aber dann wird man sich was Neues ausdenken. PKW-Maut war gestern, Öko- oder Umwelt-Maut klingt doch besser).

Die Ölfirmen müssen, um Strafzahlungen zu umgehen, das E10 weiterhin günstiger anbieten.

Sollte E10 immer noch ein Ladenhüter sein, wird der Preis für Super Plus so stark ansteigen, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der letzte einknickt.


07.03.2011 21:34    |    Trennschleifer157

Ich glaube kaum, dass hier jemand der E10 Boykottierer in Wirklichkeit E10 tankt, sonst würde es deutschlandweit ja keine Absatzschwierigkeiten geben.

Ich zahl die 8 cent/l gerne mehr, für die Aktion ist mir das wert.

Selbst bei den Spritpreisen bin ich bei knapp 800km im Monat bei kaum mehr als 50€;)


07.03.2011 21:36    |    saturn78

Der ADAC hat übrigens (in Zusammenarbeit mit der Mineralöwirtschaft) herausgefunden, dass E10 feuergefährlich ist und im richtigen Verhältnis sogar ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann.

Es ist übrigens auch nicht trinkbar und Ratten, denen man es im Laborversuch gepritzt hat, sind daran gestorben....


07.03.2011 21:50    |    baumi70

Zitat:

Ganz einfach: Weil ein Motor, der zunächst auf dem gleichen Grundmotor basiert, dennoch in unterschiedlichen Modellen unterschiedlich eingestellt (konfiguriert) sein kann.

 

Ich kann da kein Informations-Chaos finden!

 

Du fährst ein Auto - du gugs im I-Netz - du weist bescheit! Hast du kein I-Netz, fragst du den Händler! Traust du dich das nicht, schickst du deinen Enkel - FERTIG!

 

Die Liste gibt es, wie gesagt, seit 2009.

 

Und Sorry, für 40 Jahre alte Fahrzeuge wird niemand, niemals, irgendeine Garantie übernehmen, erst recht nicht für Schläuche und Dichtungen.

 

Wer sich noch an die 70er und 80er erinnern kann, der weis, dass Kraftstoffschläuche damals eher Verschleißteile waren und gern mal spröde wurden, ganz ohne E10.

Bist Du sicher? Ein Konzern baut in einem Werk in Spanien ein und dasselbe Auto mit unterschiedlichen Rücklichtern und unterschiedlichen Markenemblemen, verbaut hier Motoren mit identischen Motorkennbuchstaben und ändert dann am Motor soviele relevante Teile, dass 10 Jahre später markenscharf der eine E10 verträgt und der andere nicht? Welchen Sinn macht das?

 

Die Liste gibt's seit 2009 und am 4.3.2011 hat VW Nutzfahrzeuge kund getan, dass etliche VW doch nicht geeignet sind. Und die sind lange keine 40 Jahre alt.

 

Naja, bestimmt ist doch alles ein Kommunikationsproblem...


07.03.2011 21:52    |    km.nussbach

Ich tanke es. Bringt der Umwelt zwar wenig oder gar nichts, aber immerhin wird unsere Abhängigkeit vom Mineralöl etwas geringer und wir werfen Gaddafi und Co. weniger Geld in den Rachen. Und außerdem bin ich nicht bereit, 8 Cent mehr für Super Plus zu bezahlen. Und wie steht's mit dem Risiko für den Motor? Naja, Frankreich hat schon länger E10, hier in der Gegend tanken viele drüben, aber von Problemen ist mir nichts bekannt.

 

PS: Wenn ich mir die ganze Diskussion hier anschaue, fühle ich mich in alte Zeiten zurückversetzt. Damals, als das unverbleite Benzin eingeführt wurde, war die Panik genauso groß wie heute bei E10.


07.03.2011 21:53    |    Andi B

(@ Saturn) Oh, da ist ja einer ganz lustig drauf... Schön, wenn du das E10 toll findest, dann tanks halt, ich werde dich nicht davon abhalten... Aber dieses rumgestänker hier wird mich garantiert nicht überzeugen.

 

 

Ich fahre übrigens 1500km im Monat, habe also gut 250€ an Spritkosten im Monat zu decken, und tanke trotzdem kein E10, und das als Schüler, der von seinen Eltern keinen Cent für den Sprit bekommt.

 

Die 15€ im Monat mehr für E5 sind es mir Momentan wert, auch wenn ich selbst jedes mal schwer am schlucken bin an der Zapfsäule....

 

 

Schließlich ist der Boykott anscheinend die einzige, wenigstens einen Hauch von Wirkung zeigende Weise, die einem als Verbraucher gegeben ist, um den Unmut gegen diesen aufgezwungenen Sprit auszudrücken....

 

 

 

mfg Andi


07.03.2011 21:54    |    marcu90

E10 ist feuergefährlich? Mist. Das Zeug habe ich gestern getankt :eek:

Erzähl mir mehr über das Bilden eines explosionsfähigen Gemisches :cool:


07.03.2011 22:00    |    fluidor

E10, die können mich mal!

 

Wie kommt man auf die Idee aus Nahrungsmitteln Sprit zu machen :confused:, weil Hunger nicht unser Ding ist.


07.03.2011 22:03    |    Rotherbach

Moin,

 

Was soll sich an E10 denn nach 3 Wochen ZERSETZEN?!? Hat einer eine Idee?! Ich als Chemiker habe darauf keine Antwort.

 

Das die LAGER momentan geräumt werden müssen, und der "Sprit" noch eine "Lebensdauer" von 3 Wochen hat, liegt daran, das die gesetzliche Übergangsfrist für WINTER-Benzin (mit einem höheren Anteil an leichtsiedenden Bestandteilen) im April endet. DAS ist übrigens schon immer so gewesen und nicht erst heute. Aber passt grad schön ins Thema.

 

MFG Kester


07.03.2011 22:04    |    trixi1262

natürlich,E10 macht allen Fahrzeugen den Gar-aus !

Ein Amen auf alle Fahrzeuge

gute nacht!

Der Wahnsinn hat Methode !!!!!!!!!!!!!!!!

mfg ttrixi1262


07.03.2011 22:07    |    saturn78

Zitat:

(@ Saturn) Oh, da ist ja einer ganz lustig drauf... Schön, wenn du das E10 toll findest, dann tanks halt, ich werde dich nicht davon abhalten... Aber dieses rumgestänker hier wird mich garantiert nicht überzeugen.

Würd ich nur machen, wenn ich kein E85 krieg...

Zitat:

Bist Du sicher? Ein Konzern baut in einem Werk in Spanien ein und dasselbe Auto mit unterschiedlichen Rücklichtern und unterschiedlichen Markenemblemen, verbaut hier Motoren mit identischen Motorkennbuchstaben und ändert dann am Motor soviele relevante Teile, dass 10 Jahre später markenscharf der eine E10 verträgt und der andere nicht?

Ja, ziemlich sicher! Ein und derselbe Motor kann in unterschiedlichen Modellen (auch ggf. in den gleichen unterschiedlicher Modelljahre) durchaus unterschiedliche Steuergeräte, Sensoren (z.B. Lambdasonde) und Softwarestände haben. Früher (wir kamen ja vom Käfer bzw.T1) waren es unterschiedliche Gemischeinstellungen bzw. Zündwinkel.

Zitat:

E10 ist feuergefährlich? Mist. Das Zeug habe ich gestern getankt

Erzähl mir mehr über das Bilden eines explosionsfähigen Gemisches

 

Ja, E10 ist irre gefährlich!!! Angeblich soll es sogar giftig sein!!!

Mal schauen, ich hab mir gerade ein Glas Rotwein eingegossen (E14,5), ob das gutgeht???


07.03.2011 22:09    |    Doomtrooper

Es reicht!!

Nur noch Bevormundung, die neue DDR ist nicht mehr weit.

 

Wie lange soll man dem Treiben der Ökoterrorristen in Berlin noch zuschauen? Erst die Glühbirnen mit Heizdraht gegen Quecksilberscheiße aufgezwungen bekommen, jetzt einen Schritt weiter und "Brot" in den Tank. Da kann ich nur sagen, verweigern, bis denen das E10 bis zur Unterlippe steht. In Brasilien wird gerodet bis der Arzt kommt, in den Entwicklungsländer haben die Armen nichts zu fressen, Hauptsache Öko. Aber die nächste Wahl kommt!!!!


07.03.2011 22:14    |    marcu90

Doomtrooper: wen willst du den nächstes mal wählen, wenn die CDU/CSU und die FDP Ökoterroristen sind?

 

Die Quecksilberscheiße hat übrigens dan Vorteil, dass sie deutlich weniger Energie benötigt, bei längerer Lebensdauer.

 

Sollte ich das E10 aus meinem Tank pumpen? Es ist ja offensichtlich nicht nur explosiv sindern auch noch Giftig! :D:D


07.03.2011 22:15    |    Electricman

Zitat:

Der ADAC hat übrigens (in Zusammenarbeit mit der Mineralöwirtschaft) herausgefunden, dass E10 feuergefährlich ist und im richtigen Verhältnis sogar ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann.

 

Es ist übrigens auch nicht trinkbar und Ratten, denen man es im Laborversuch gepritzt hat, sind daran gestorben....

trinkbar ist das schon meist nur einmal oder man wird blind ;) *wenn da nur nicht die verunreinigungen drinne wären ein paradies naja muss ich mir doch des teure zeugs im supermarkt holen*

 

spass bei seite explodieren hin oder her das geht auch mit dem anderen sprit auf die mischung kommts drauf an.

 

ich selber werde es wohl auch tanken das e10 da ich immoment eh pures E85(ohne umrüsten) fahre

past das habe ja schon hier was geschrieben.

daher und ketzer hin oder her meinet wegen kanst mich auch verbrennen aber dann bitte mit E100 das ist nicht so heiss und ich habe noch ne ordendliche Drönung von nur der kater bleibt danach aus ;).


07.03.2011 22:16    |    saturn78

Zitat:

Es reicht!!

Nur noch Bevormundung, die neue DDR ist nicht mehr weit.

 

Wie lange soll man dem Treiben der Ökoterrorristen in Berlin noch zuschauen? Erst die Glühbirnen mit Heizdraht gegen Quecksilberscheiße aufgezwungen bekommen, jetzt einen Schritt weiter und "Brot" in den Tank. Da kann ich nur sagen, verweigern, bis denen das E10 bis zur Unterlippe steht. In Brasilien wird gerodet bis der Arzt kommt, in den Entwicklungsländer haben die Armen nichts zu fressen, Hauptsache Öko. Aber die nächste Wahl kommt!!!!

 

....Keine Socke interessiert sich in Europa für Alk aus Brasilien...

Die Scandinavier machen den Alk übrigens aus Holzabfällen, also dem Zeug, das von der Produktion deines Billy-Regales übrig bleibt.

Die Weltmarktpreise für z.B. Weizen werden durch drei Faktoren bestimmt:

- Ernte

- Transport (Ölpreis)

- Spekulation auf Ernte und Transport

Bei hohen Ölpreisen haben wir hohe Weltmarktpreise für Weizen, Mais, Reis etc...

Niemand nimmt einem armen Kind in Afrika eine Tonne Weizen weg um daraus E85 für Niedersachsen zu pressen. Das lohnt sich hinten und vorn nicht.

Sicherlich würden die Europ.Anbauflächen nicht ausreichen, um Deutschland mit E85 zu versorgen. Aber estens reden wir nur über eine Anhebung von 5% auf 10% und zweitens legen wir immer noch Landwirtschaftliche Nutzflächen subventioniert still. Und da ist es mir 10x lieber, dass Teile meiner Kraftstoffkosten nach McPom bzw. Niedersachsen fließen, als nach Lybien.


07.03.2011 22:17    |    baumi70

Zitat:

Ja, ziemlich sicher! Ein und derselbe Motor kann in unterschiedlichen Modellen (auch ggf. in den gleichen unterschiedlicher Modelljahre) durchaus unterschiedliche Steuergeräte, Sensoren (z.B. Lambdasonde) und Softwarestände haben. Früher (wir kamen ja vom Käfer bzw.T1) waren es unterschiedliche Gemischeinstellungen bzw. Zündwinkel.

Oops, das bedeutet, unter Umständen verträgt der eine Polo E10 und der andere Sharan nicht? Und vielleicht ist ein Seat ja geeignet, wenn jemand VW-Teile eingebaut hat, weil gerade die Seat-Teilekiste alle war???

Ich würde gerne E10 tanken, wenn ich wüsste, dass mein Auto das verträgt. Aber wer weiß?


07.03.2011 22:19    |    gkwg

Vor ein paar Jahren habe ich mir ein verhältnismäßig teures Öko-Auto (Lupo FSI) gekauft und in gutem Pflegezustand gehalten. Durch E10 ist der Wagen wegen Unverträglichkeit mittlerweile sehr teuer im Unterhalt und fast unverkäuflich geworden.

 

Gleiches Schicksal ereilte mich mit meinen teuren und sparsamen Spül- und Waschmaschinen.

Zu Jahresbeginn wurde der Grundpreis für Wasser v e r d o p p e l t und der Verbrauchspreis gesenkt.

Eine Amortisation der höheren Anschaffungskosten ist somit nicht mehr möglich.

 

Alle im guten Glauben gekauften Geräte/Fahrzeuge erwiesen sich somit als grandiose Fehlinvestitionen.

 

Wenn ich die Worte Öko, Bio, Umwelt, usw. mittlerweile höre, assoziiere ich damit nur noch Abzocke und Beschiss.

Genauso wie beim Wort "Reform", was Kürzung und Verschlechterung bedeutet.

 

Meine nächsten Anschaffungen diesbezüglich werden billige Fernostwaren, die man, da billig nach kurzer Zeit wegwerfen kann. So lässt sich noch am Besten auf die politisch verordneten Winkelzüge reagieren.


07.03.2011 22:23    |    sego

die "E10-Verwirrung" ist eigentlich keine Verwirrung, sondern ein Obrigkeitshörigkeits-Test. Und fast alle von euch sind durchgefallen. Habe letztens mit jm. gesprochen, der im Winter immer als "Geheimtipp" ne Flasche Spiritus in den Tank kippt gegen Wasserblasen, aber vor E10 gewarnt hat es zerfresse die Leitungen. Alles Wissen ausm Fernsehen, Bild-Zeitung, ADAC und co. Was die Experten dort labern, stimmt auch... Informieren auf eigene Initiative, selbst überlegen und nachdenken - Fehlanzeige. Immer schön auf Experten vertrauen. Merkt ihr denn nicht in welche Falle man damit läuft? Das ist die Matrix, in der wir leben. Darum sind so viele Dinge, die wir für wahr und normal halten, in Wahrheit gelogen. Jedes Auto verträgt E10, garantieren will es niemand. Es will euch aber auch niemand garantieren, dass z.B. ein Audi-Motor länger als 2 Jahre hält !


07.03.2011 22:23    |    saturn78

Zitat:

Oops, das bedeutet, unter Umständen verträgt der eine Polo E10 und der andere Sharan nicht? Und vielleicht ist ein Seat ja geeignet, wenn jemand VW-Teile eingebaut hat, weil gerade die Seat-Teilekiste alle war???

Ich würde gerne E10 tanken, wenn ich wüsste, dass mein Auto das verträgt. Aber wer weiß?

 

Nein, das bedeutet, dass ein Seat Ibiza Bj.99 durchaus einen Motor mit dem Motorkennbuchstaben XXX haben kann, sein POLO-Bruder mit dem gleichen Motorkennbuchstaben aber ein anderes Stergerät (ggf. nur die Software) der Motor ist (mechanisch) also durchaus der gleiche, aber die Steuerung kann eine ganz andere sein.

 

Wenn du wissen möchtest, ob dein Fahrzeug E10 verträgt:

Du fährst ein Auto - du gugs im I-Netz - du weist bescheit! Hast du kein I-Netz, fragst du den Händler! Traust du dich das nicht, schickst du deinen Enkel - FERTIG!


07.03.2011 22:28    |    Doomtrooper

marcu90:

das ist ja mein Problem,

selbst die sog. Liberalen haben uns verkauft.

Ich möchte mich einfach nicht bevormunden lassen, wenn ich 100 Watt

an der Decke hänge habe, zahle ich halt dafür und wenn ich die in den Müll werfe ist das ok, bei den Quecksilberglühlampen sieht das anders aus, oder soll ich die zur Entsorgung, natürlich mit E10 im Tank, fahren?

E10: Die Biomasse wird ja nicht auf Brachflächen angebaut sonder überwiegend, entweder auf neu gerodeten, oder auf Flächen, die bisher

der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung standen.

darüber hinaus, wenn E10 in der bisherigen Menge wie das E5 getankt

würde, erhöht sich das Steueraufkommen um !!!650000€ / Tag !!

Das ist der eigentliche Sinn der Sache. Nicht von mir, Quelle: Welt am Sonntag vom 06.03. Seite 99


07.03.2011 23:02    |    eXsi

hy

 

ich hoffe das die mit ihrem e10 komplett gegen die wand fahren und alles wider rückgängig machen.

 

die sollen halt auch mal merken das die nicht alles mit dem deutschen autofahrer machen können.

die sollen doch zugeben das das nur geldmacherei ist.

 

gruß


07.03.2011 23:13    |    Trackback

Kommentiert auf: Fahrzeugtechnik:

 

E 10, Diesel & Benzin, der Kraftstoff-Sammelthread

 

[...] Regierung geschenkt bekommt.

In Freinkreich wir E10 schoen seit 2009 verkauft siehe auch den Bericht auf MT

http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html

 

[...]

 

Artikel lesen ...


07.03.2011 23:17    |    Electricman

dass macht doch keiner

und der deutsche ist immer lieb und brav und macht das was man verlangt

 

nen streik wirste nicht erleben

würden wir autofahrer mal alle richtig in den streik treten dann war germany mal gewesen

aber da kommt wieder das problem das wir zu feige sind

da hatte ich ja schon mal drüber nach gedacht als sie die kfz steuern eröhten

da dachte ich mir nur mal so das an einem tag alle auto fahre ihr auto nur einen tag ab melden

lass dir das mal auf der zunge zergehen

genauso ist es nicht schaffbar das alle auto fahrer einfach mal einen monat oder besser 2 nicht tanken

und einfach mal rad fahren.

was bleibt dann noch über von deutschland?

wenn ich das rechnerrisch durch gehe nix das wäre dann die Rote karte fuer deuschland und EU


07.03.2011 23:30    |    Trackback

Kommentiert auf: Fahrzeugtechnik:

 

Welches Motoröl?

 

[...] Hersteller geben. In der USA fahren sie shcon siet Jahren damit rum.

in Frankreich haben sie das seit 2009.

http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html

Wer denkt nun besser in Frankreich zu tanken sei hiermit gewarnt ;) Wie viele Deutsche haben das ohne [...]

 

Artikel lesen ...


08.03.2011 00:21    |    Mac-64

Die sollen in der E10 Jauche ersaufen!


08.03.2011 00:30    |    chris230379

<Spam-Link entfernt>

 

edit by Johnes


08.03.2011 01:02    |    karmil

wartet do alle ab bis doie E10-Suppe

 

 

UND

das "SUPER"... welches auch immer.....

 

 

TEURER

 

WIRD!!!!!!!

Staat (Fislus) feut sich....

Mineralölkonzerne freuen sich!!!

Gruß

 

Karmil


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"