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26.11.2021 12:52    |    jennss    |    Kommentare (103)

umdenken
Umdenken

Es gibt einige Leute/Organisationen mit viel Reichweite, die irgendwann bzgl. BEVs (E-Autos) ein Umdenken hatten. Beispiele:

 

Bis 2017 hatte Greenpeace eine klare Position gegen BEVs. Dann haben sie eine 180-Grad-Wende vollzogen. Inzwischen fordern sie einen schnelleren Wandel zu E-Autos.

 

Die Schwedenstudie von 2017 wurde oft zitiert und wird noch heute manchmal als "Beleg" gegen BEVs herangezogen. Von 17 Tonnen CO2 bei einem Tesla-Akku war die Rede. Erst 2019 haben die Macher sich selbst korrigiert. Die Schwedenstudie II fand leider kaum Beachtung.

 

Lange Zeit hat Harald Lesch im Fernsehen seine klare Position gegen BEVs erklärt. Erst Ende 2021 hat er erkannt, dass BEVs eben doch der beste Weg sind. Besser spät als nie.

 

Gerne wird in Foren, Facebook-/Instagram-Kommentaren etc. behauptet, die Bundesregierung habe keine Ahnung, weil sie die Förderung der BEVs beschlossen hat und BEVs in Wirklichkeit sehr umweltschädlich seien. Die Autolobby habe zu großen Einfluss auf die Regierung. Gaanz langsam zeigt sich, dass die Entscheidung pro BEVs wohl doch nicht so dumm war :).

j.

 

Edit: Hier noch das YouTube-Video mit Harald Lesch:

https://youtu.be/OtnHAn32Ybc

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28.11.2021 15:30    |    notting

Zitat:

@mz4 schrieb am 28. November 2021 um 15:20:52 Uhr:

Ich würde es mal begrüßen diese Kack Hybridkarren endlich von Subvenionen zu befreien.

Das ICCT hat schon längst festgestellt, dass PHEV in privater Hand recht viel mit Strom aus dem Stromnetz gefahren werden. Und was kaufen Privatleute meistens? Richtig, gebrauchte. Und wo kommen die oft her? Richtig, Ex-Firmenwagen. Das Ganze halt also auch irgendwo eine soziale Komponente.

Es gibt noch genügend Gründe sich ein PHEV zuzulegen. Z. B. keine eigene sinnvoll umsetzbare Lademöglichkeit möglich mangels Stellplatz. Kenne genügend ältere Häuser, wo hinterm Haus ein riesiger Garten ist, wo man aber mit dem Auto nicht reinfahren kann weil ganz zu schmal. Und davor reicht's nicht für einen Stellplatz. Oder div. viel jüngere Wohngebiete wo die Stellplätze aller(!) Häuser drumherum auf ganz wenigen Grundstücken zusammengelegt wurden, wo nur Stellplätze/Garagen sind. D.h. günstiger Strom der einfach über den vorhandenen Wohnungsstromzähler kommt ist nicht. Zusätzl. Stromanschluss heißt zusätzl. Stromtarif-Grundgebühr und Messstellengebühr. Oder jmd. schließt alle Wallboxen dort an einen Stromanschluss. Heißt man kann sich die Wallbox eher nicht aussuchen und es wird teurer wg. der Abrechnungskosten und weil die extra Grundgebühren umgelegt werden müssen.

Oder wackelige Stromanbindung z. B. im hinteren Schwarzwald.

 

Bzw. keine HPC-Ladesäulen auf den Wegen wo man fährt und daheim nicht laden kann.

 

Wäre viel sinnvoller die Mindestladeleistung für geförderten PHEV auf 11kW oder knapp darunter zu setzen. Dann macht es auch viel mehr Sinn unterwegs an eine Ladesäule zu gehen. Dann werden sie sicher auch von Firmen eher mit Strom aus dem Stromnetz gefahren. Mit 3,6kW ist man schließlich das reinste Ärgernis für Fahrer gescheiter E-Autos, weil mit 11kW wäre man schneller wieder weg.

 

Und selbst in der aktuellen Situation finde ich die 3 Jahre wo vllt. nie geladen wird in der Gesamtbilanz nicht so schlimm, weil sonst vermutl. auch ein Diesel ohne Rekuperation die Alternative wäre. Und vllt. wird doch ab und zu eine Gratis-Ladesäule mit angeschlagenem Kabel genutzt, wo man das beim Auto mitgelieferte Kabel nicht braucht.

 

Zitat:

So würde sich das Straßenbild schnell ändern da jeder genau das Zahlt was er fährt.

ein schöner alter V8 der 20L Frisst dafür nur 2000km im Jahr fährt ist umweltfreundlicher als jedes Elektromotörchen was gebaut werden muss und 15000KM im Jahr fährt.

Quelle? Viele zusätzl.(!) Spaßfahrzeuge zu haben die also nie gleichzeitig gefahren werden belegt tendenziell auch mehr Platz auf den Straßen.

Außerdem neigen solche wenig gefahrenen Autos zu Standschäden in versch. Hinsicht wie:

- Öl enthält zuviel Feuchtigkeit -> muss eher gewechselt werden.

- Akku geht schneller kaputt.

- Reifen werden eher hart bevor sie abgefahren sind (oder werden unrund wenn nicht oft genug bewegt).

- Z. B. der Zahnriemen muss aus Zeitgründen gewechselt werden bevor die Laufleistung erreicht wurde.

 

notting

28.11.2021 21:53    |    Tillamook

Die Anti Elektroauto Meinungsmache ist auch irgendwie sehr sehr Deutsch. Der Abschied vom Verbrenner ist in vielen anderen Industrieländern nun auch Thema und da wird nicht so ein Heckmeck von gemacht.

 

Ich saß erstmals 2011 in einem Elektroauto (7 Tage Testwoche) und da war mir eindeutig Klar wohin die Reise geht. Trotz oder wegen eigener Vorbehalte bin ich erst 2018 umgestiegen (in ein wesentlich besseres Elektroauto). Nach nun über 100.000 km fahre ich den Kleinen immernoch total gerne!

28.11.2021 22:03    |    Acidrain2001

Deshalb lehne ich mich bei vielen Diskussionen hier entspannt mit einer Tüte Chips zurück. Das Thema ist durch, und das global, und lässt sich durch ein paar Motortalk-Beiträge nicht aufhalten ;)

28.11.2021 22:06    |    Schwarzwald4motion

Weißt du schon wer Verkehrsminister wird? :eek:

28.11.2021 23:16    |    Acidrain2001

Ich sehe das entspannt, der hält das auch nicht auf.

Finde das eigentlich gar nicht schlecht und auch recht spannend, dass man politisch irgendwo zwischen Lastenrad-Fundi und Lindner-Porsche treffen muss. Fakt ist nämlich, die überwiegende Mehrheit der Bürger braucht praktikable Lösungen "in der Mitte" und nicht die Extreme auf beiden Seiten.

28.11.2021 23:21    |    jennss

Zitat:

@gato311 schrieb am 27. November 2021 um 13:55:07 Uhr:

Mein Cousin fährt auch von Rissen mit dem Rad in die Innenstadt 3x die Woche. Ist ne Sache des Trainings.

Wenn man will, kann man mit Rad sehr viel machen, z.B. auch mit Wehen ins Krankenhaus radeln :).

j.

29.11.2021 08:41    |    Goify

Heute war es so glatt, da wäre ich mit dem Auto nicht gefahren, aber mit dem Fahrrad ging es. Im Sommer ist es mir zu warm für das Fahrrad, da fahre ich Auto mit Klimaanlage. ;)

29.11.2021 10:06    |    Goify

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. November 2021 um 22:06:52 Uhr:

Weißt du schon wer Verkehrsminister wird? :eek:

Ist das denn nicht Volker Wissing?

29.11.2021 13:23    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 28. November 2021 um 15:30:05 Uhr:

 

Es gibt noch genügend Gründe sich ein PHEV zuzulegen. Z. B. keine eigene sinnvoll umsetzbare Lademöglichkeit möglich mangels Stellplatz.

Das ist doch eher ein Grund, sich keinen Phev zu kaufen. Anders als BEVs sind Phevs öffentlich schlecht zu laden, weil zu langsam. Wer keine Möglichkeit hat, regelmäßig langsam zu laden, sollte lieber keinen Phev nehmen.

j.

29.11.2021 13:57    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 29. November 2021 um 13:23:32 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 28. November 2021 um 15:30:05 Uhr:

 

Es gibt noch genügend Gründe sich ein PHEV zuzulegen. Z. B. keine eigene sinnvoll umsetzbare Lademöglichkeit möglich mangels Stellplatz.

Das ist doch eher ein Grund, sich keinen Phev zu kaufen. Anders als BEVs sind Phevs öffentlich schlecht zu laden, weil zu langsam. Wer keine Möglichkeit hat, regelmäßig langsam zu laden, sollte lieber keinen Phev nehmen.

j.

Je nach Fahrstecke bringen PlugIn auch ohne irgendeine Lademöglichkeit deutlich mehr als normale Hybride.

 

Man muss die eben nicht zwingend aufladen.

Aber wenn einmal eine Möglichkeit kommt, dann kann man.

Und hat weiterhin Verbrennerteichweite und Tankmöglichkeiten.

29.11.2021 17:46    |    Martyn136

Zitat:

@mz4 schrieb am 28. November 2021 um 15:20:52 Uhr:

Ich würde es mal begrüßen diese Kack Hybridkarren endlich von Subvenionen zu befreien.

 

1% Dienstwagensteuer wie bei allen. (oder doch das Holland Modelle? Hybrid und Verbrenner 20% Steuern vom Neupreis jährlich?)

 

Diesel und Benzin gleicher Preis pro Liter und dann gerne 3-5€/L

KFZ Steuer dafür für alle 0€

 

So würde sich das Straßenbild schnell ändern da jeder genau das Zahlt was er fährt.

ein schöner alter V8 der 20L Frisst dafür nur 2000km im Jahr fährt ist umweltfreundlicher als jedes Elektromotörchen was gebaut werden muss und 15000KM im Jahr fährt.

 

Das wäre Sozial und gerecht für alle!

So kann sich jeder ganz einfach ausrechnen welches Fahrzeug für seinen Zweck das richtige ist ohne 1000 Subventionen abgreifen zu wollen usw.. usw..

Das Konzept nicht mehr den PKW-Besitz zu besteuern, also auf die Kfz-Steuer zu verzichten, sondern nur die Nutzung über den Sprit zu besteuern finde ich auch gut und würde ich voll befürworten.

 

Aber 3-5€/l wären völlig überteuert.

 

Bei der Kfz Steuer liegt ja die Spanne so bei 65€ für einen neuen, kleinen Benziner und so 450€ für einen älteren, grösseren Diesel. Sagen wir mal 200€ im Durchschnitt. Der Spritbedarf ist im Durchschnitt vielleicht so 80l im Monat bzw. 960l im Jahr.

 

200€ Kfz-Steuer / 960l Sprit = ca. 21 ct/l um die sich die Spritpreise erhöhen müssten.

 

*****

 

Subventioniert wird in Deutschland der private PKW-Gebrauch nicht. Zwar stimmt es das der offizielle CO2-Preis zu niedrig ist, allerdings verschweigen die Ökos das es in Deutschland schon seit Ewigkeiten die alte Mineralölsteuer aus ewigen Zeiten und die Ökosteuer aus der Schröder-Zeit gibt. Und die sind ja im Grunde das Gleiche wie ein CO2-Preis.

 

Aber wenn man Transparenz will könnte man meinetwegen gerne den CO2-Preis auf 230€ die Tonne setzen. Dafür dann aber auf die bisherigen Steuern und Abgaben verzichten.

 

Dann würden sich wohl folgende Preise einstellen:

 

Super E10: 1,759 €/l

Super E5: 1,799 €/l

Diesel: 1,859 €/l

Super Plus: 1,879 €/l

29.11.2021 17:51    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 29. November 2021 um 13:23:32 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 28. November 2021 um 15:30:05 Uhr:

 

Es gibt noch genügend Gründe sich ein PHEV zuzulegen. Z. B. keine eigene sinnvoll umsetzbare Lademöglichkeit möglich mangels Stellplatz.

Das ist doch eher ein Grund, sich keinen Phev zu kaufen. Anders als BEVs sind Phevs öffentlich schlecht zu laden, weil zu langsam. Wer keine Möglichkeit hat, regelmäßig langsam zu laden, sollte lieber keinen Phev nehmen.

Ein PHEV "lädt" man im Zweifel an der Tankstelle schnell mit Sprit. Bei miesem lahmen Ladenetz verliert man viel Zeit, weil da wo man eh parkt meist keine Ladesäule ist oder z. B. nur eine recht teure.

War vor kurzem nicht mal so tief im Schwarzwald. Aber auf dem Wandererparkplatz im Wald (sprich das ist sogar ein Touri-Dingens was normalerweise eher mit "neumodischem" Kram ausgestattet wird um die Leute anzulocken, hier weil Wanderer auch an den div. Möglichkeiten einkehren und somit Umsatz generieren) gab's nicht mal Telekom-Mobilfunk-Empfang geschweige denn eine Ladesäule!

 

notting

29.11.2021 20:20    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Goify schrieb am 29. November 2021 um 10:06:14 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. November 2021 um 22:06:52 Uhr:

Weißt du schon wer Verkehrsminister wird? :eek:

Ist das denn nicht Volker Wissing?

Jeaaa:mad:

29.11.2021 22:17    |    Martyn136

Ich bin froh darüber, denn mit einem FDP Verkehrsminister gibt es eher eine Technologieoffenheit bei der auch Synthetikkraftstoffe und Wasserstoff ihre Chance haben.

30.11.2021 04:34    |    Schwarzwald4motion

Was dazu geführt hat dass der einzig richtige Weg zum schnellen Erfolg lange verhindert wurde.

Das ist ja richtig wenn man noch keine Linie hat Technologie Offenheit zu propagieren, wenn die Zahlen aber auf dem Tisch liegen sieht die Welt ganz anders aus.

 

Diese Chimäre war eine Verhinderungstaktik!

 

Sowas nennt man glaube ich Klientel Politik :mad:


Bild

30.11.2021 06:51    |    mz4

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 29. November 2021 um 17:46:22 Uhr:

Das Konzept nicht mehr den PKW-Besitz zu besteuern, also auf die Kfz-Steuer zu verzichten, sondern nur die Nutzung über den Sprit zu besteuern finde ich auch gut und würde ich voll befürworten.

 

Aber 3-5€/l wären völlig überteuert.

Nicht unbedingt.

So würde jeder überlegen ob Verbrenner oder nicht ;)

 

Zitat:

Bei der Kfz Steuer liegt ja die Spanne so bei 65€ für einen neuen, kleinen Benziner und so 450€ für einen älteren, grösseren Diesel. Sagen wir mal 200€ im Durchschnitt. Der Spritbedarf ist im Durchschnitt vielleicht so 80l im Monat bzw. 960l im Jahr.

Also ich nehme jetzt mal Familientaugliche Autos als Rückrad der Wirtschaft an.

Da bist du bei nem günstigen benziner eher so 180€ und bei nem Diesel 280€ in der untersten Klasse! (also noch weit weg von Mittelklasse aber Volumen für Familie)

 

Aber 200€ im Schnitt würde ich schon als realistisch ansehen wenn auch gerade Familien eher in der 300-400€ Klasse im Dieselbereich unterwegs sind wegen Urlaub und Anhänger.

 

Zitat:

200€ Kfz-Steuer / 960l Sprit = ca. 21 ct/l um die sich die Spritpreise erhöhen müssten.

Wie gesagt das ziel ist ja die Leute vom Verbrenner weg zu holen.

Wenn E-Autos so 27kWh-35kWh mit Hänger 45kWh auf der Autobahn ziehen muss das Äquivalent Benzin diesel mindestens das ~doppelte kosten. (und nein ein Super Effizienter BMW iX liegt leider weit außerhalb der Finanziellen Reichweite von Familien)

 

Zitat:

*****

Subventioniert wird in Deutschland der private PKW-Gebrauch nicht. Zwar stimmt es das der offizielle CO2-Preis zu niedrig ist, allerdings verschweigen die Ökos das es in Deutschland schon seit Ewigkeiten die alte Mineralölsteuer aus ewigen Zeiten und die Ökosteuer aus der Schröder-Zeit gibt. Und die sind ja im Grunde das Gleiche wie ein CO2-Preis.

Ja natürlich aber wie gesagt es geht ja gar nicht um irgendetwas "Öko" zu rechtfertigen...

Ich glaube fest an die CO2 lüge nenn mich schwurbler ;) ist mir egal trotzdem ziehe ich ein E-Auto in betracht weils einfach Geil ist.

 

Zitat:

Aber wenn man Transparenz will könnte man meinetwegen gerne den CO2-Preis auf 230€ die Tonne setzen. Dafür dann aber auf die bisherigen Steuern und Abgaben verzichten.

 

Dann würden sich wohl folgende Preise einstellen:

 

Super E10: 1,759 €/l

Super E5: 1,799 €/l

Diesel: 1,859 €/l

Super Plus: 1,879 €/l

Also ich hab gestern für S+ für 1,889 getankt...

Es sollte gar keine 4 Spritsorten mehr geben.

Diesel und Super Plus. beide kosten das Selbe und das mind. 2,6 wenn die KFZ Steuer dann weg fallen würde könnte sich jeder der will und kann sowie den Platz vom Parken hat einfach das Auto fahren was er will.

So kommt zum kleinen "effizienzwunder" BMW i3 z.B. als Pendlerwagen oder als Kleinfamilienauto (wenn die Eltern nicht gerade 2M sind wie ich ;)) noch ein Spaßauto dazu.

und ob es ein 4,5Tonnen Pickup ist, ein Oldtimer mit nem V8, ein Sportwagen oder einfach z.b. ein Luxus Ami Chevy Tahoe oder whatever (die übrigens jetzt 800-1400€ steuer kosten)

für die Langstrecke 5x im Jahr doch absolut in Ordnung.

So rechnet man sich selbst aus was man wie oft und wieviele KM braucht und muss sich keine Gedanken über die Steuern machen da man die Fair KM gerecht an der Zapfsäule zahlt.

So muss man kein Neid streuen oder sonst was da es Fair ist.

Ob einer dann ein Ami SUV für 40000€ kauft der normal 900€ Steuern kosten würde oder ein BMW, Mercedes Auto SUV welches vielleicht etwas kleiner ist aber auf dem Papier getrimmt bis zum Sanknimmerleinstag dafür aber 90000€ kostet um dann "nur" 450€ Steuern zu zahlen. (+ die Ersatzteilpolitik der Europäer die Familien die sich so ein Auto wenn es mal aus der Garantie ist gar nicht mehr leistbar machen)

Da wird sich auch bei den Elektroautos nichts ändern..

Fensterheber verrecken weiterhin, Steuergeräte wohl eher da sie mit ganz anderen Strömen beaufschlagt werden usw.. usw..

Nicht jedes Elektroauto ist so "perfekt" (ich nenne es jetzt einfach mal so) wie ein i3 oder die alten Teslas...

30.11.2021 06:58    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 29. November 2021 um 20:20:36 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 29. November 2021 um 10:06:14 Uhr:

 

Ist das denn nicht Volker Wissing?

Jeaaa:mad:

Ja ganz unrecht hat er aber nicht.

Ich kenne genug kleine Firmen und Handwerker da ist nix mit Elektro.

Weder von der Zuladung noch vom Hänger und schon 3x nicht von den Kosten der neuen die Praktisch ohne Rabatte in den Markt gehen. (zur Zeit sowieso weil wenn jeman einen hat zum verkaufen wird er nach Liste verkauft da nachfrage größer als Angebot)

 

Es ist ein verdammt schweres und heißes Eisen die Energiewende durch zu drücken.

Man denke allein daran wie Russland uns erpresst hat und die Erdgasspeicher leer laufen lief die letzten Monate weil in wenigen Jahren keine Öl und Gaskessel mehr in neubauten und renovierungen eingebaut werden sollen.

Russland hätte gern ein 50 Jahresvertrag mit festen Liefermengen ;)

Klar die wollen auch Planen und Ihre eigene Existenz sichern.

Dank Schröder sind wir beim CNG halt von den Russen abhängig.

 

und auch was den Holzpreis angeht hat man gesehen wenn andere mehr zahlen was dann passiert.

 

Deutschland und die EU hat irgendwie versucht Dinge mit der Gummibrechstange zu machen und bekommt aber den gesamten Teller nicht nicht überblickt und so treten solche Misstände auf.

30.11.2021 07:05    |    mz4

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 29. November 2021 um 22:17:49 Uhr:

Ich bin froh darüber, denn mit einem FDP Verkehrsminister gibt es eher eine Technologieoffenheit bei der auch Synthetikkraftstoffe und Wasserstoff ihre Chance haben.

Synthetikkraftstoffe ist ja alles gut für die Zukunft wenn es mal kein Öl mehr gibt deshalb muss da jetzt geforscht werden.

Erinnert mich so ein bisschen an Michael Garibaldi (Babylon 5) der sich ein Motorrad gekauft und aufgebaut hat und dann den Sündhaft teuren Synt. Sprit rein gekippt hat um mal ne Fahrt auf der Raumstation zu machen ;)

 

Wasserstoff das selbe.. Wenn man 100kWh Strom zum erzeugen rein stecken muss um ein Äquivalent von 40-60% von 100kWh in Wasserstoff zu bekommen (also 40-60% Verlust beim Spalten) dann die Brennstoffzellen ebenso nur noch 40% von dem getanktem Wasserstoff nutzen können haben wir eine Gesamteffizienz die auf Verbrennerniveau liegt.

Also schöngerechnet mit 30% *trän* aber realistisch irgendwo um die 12-15% liegt der Rest macht Warm.

 

Aber sicher statt Windräder abzuschalten weil der Strom nicht abgenommen wird in der Nordsee ist es immer noch besser diesen für H² zu verwenden.

Die Industrie und auch der Schwerlastverkehr sind da schon plausible Zielgruppen.

 

Apropro...

Fischer erzählen und es tauchen auch immer mal videos auf das Windanlagen in der Nordsee einen Auspuff haben und aus diesem Russ kommt...

Was hat es denn damit auf sich? Windkraft aus Diesel...?

30.11.2021 07:08    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. November 2021 um 04:34:26 Uhr:

Was dazu geführt hat dass der einzig richtige Weg zum schnellen Erfolg lange verhindert wurde.

Das ist ja richtig wenn man noch keine Linie hat Technologie Offenheit zu propagieren, wenn die Zahlen aber auf dem Tisch liegen sieht die Welt ganz anders aus.

 

Diese Chimäre war eine Verhinderungstaktik!

 

Sowas nennt man glaube ich Klientel Politik :mad:

Das die Vollpfosten so viel Verpennt haben beweist der Prius *kotz* eigentlich ganz gut.

An den Akkus lag und liegt es nicht.

 

Sie hätten schon mitte der 90er effiziente Benzin oder Dieselmotoren statt an Getriebe an Generatoren anschließen können.

Dann wären die Autos im Innenraum auch jetzt schon groß, ohne Mittentunnel usw.. usw.. und der sprung zum E-Mobil viel kleiner.

Wurde aber der Lobby halt den Arsch gewischt und wenn man ehrlich ist sollten die deutschen Autobauer sowas von auf die Fresse fallen und von den Chinesen und Amis überrant werden mit ihrer viel verdienen und schrott abliefer taktik und ja nix an bestehendem ändern usw...

30.11.2021 08:49    |    GoLf 3 Bastler

MZ4 du blickst auch nur von der Tapete zur Wand oder ??? 3-5 Euro der Liter jaaa ist klaaaar. Und dann wundern warum im Supermarkt das Brot das dreifache kostet hmm ? Du weisst schon was mit dem LKW alles Transportiert wird ? Oder mit was die Traktoren der Landwirte laufen ? Es gibt da noch was NEBEN dem Privat PKW... Land Nutz und Baumaschienen und die LKW die den ganzen kram bewegen... Das Leben in Deutschland is ja noch nicht teuer genug... da sind doch 3-5 Euro der Liter keeeeeeein Problem eeeeeasy -> Wir retten die Welt gaaaanz alleine bis zur totalen Selbstaufgabe !!! Ohh man Leute.

30.11.2021 09:03    |    mz4

Zitat:

@GoLf 3 Bastler schrieb am 30. November 2021 um 08:49:32 Uhr:

MZ4 du blickst auch nur von der Tapete zur Wand oder ??? 3-5 Euro der Liter jaaa ist klaaaar. Und dann wundern warum im Supermarkt das Brot das dreifache kostet hmm ? Du weisst schon was mit dem LKW alles Transportiert wird ? Oder mit was die Traktoren der Landwirte laufen ? Es gibt da noch was NEBEN dem Privat PKW... Land Nutz und Baumaschienen und die LKW die den ganzen kram bewegen... Das Leben in Deutschland is ja noch nicht teuer genug... da sind doch 3-5 Euro der Liter keeeeeeein Problem eeeeeasy -> Wir retten die Welt gaaaanz alleine bis zur totalen Selbstaufgabe !!! Ohh man Leute.

Die Landwirte haben eigene Tankstellen und das wird Subventioniert.

Die LKW Tankstellen haben dickere Rüssel kann auch Subventioniert werden.

 

Das Problem hätten wir nicht wenn das hochintelligente Volk mal auf die Idee kommen würde im Ort zu arbeiten und nicht wegen 300€ mehr 60-100km weiter zu fahren.

 

Das Problem ist der Individualverkehr und der muss weniger werden.

Nicht elektrisch ;)

 

Wenn das Problem erkannt ist und das gelöst wird regelt sich der Rest von allein.

30.11.2021 09:12    |    Schwarzwald4motion

Wenn ich bedenke wie hoch der Fahrtkosten Anteil von meinem Joghurt ist, ist der Sprit viel zu günstig :o

Lokal regional saisonal!

30.11.2021 09:23    |    mz4

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. November 2021 um 09:12:35 Uhr:

Wenn ich bedenke wie hoch der Fahrtkosten Anteil von meinem Joghurt ist, ist der Sprit viel zu günstig :o

Lokal regional saisonal!

Soweit sind die Leute noch lange nicht.

Wir sind seit 5Jahren in einer Solawi und bauen auch selbst an was geht.

 

Die meisten leisten sich lieber ein Auto nr. 2 statt mal leckeres Gemüse vom lokalen Biohof zu kaufen.

Viel zu teuer das 0815 Penny zeug tut es auch.

 

Aber ich bin gespannt wie "umgedacht" ist am ende vom Gorohna und was dann noch grün ist und wie wo was übrig bleibt...

30.11.2021 09:38    |    Wennae

Zitat:

@mz4 schrieb am 30. November 2021 um 09:03:10 Uhr:

 

Das Problem hätten wir nicht wenn das hochintelligente Volk mal auf die Idee kommen würde im Ort zu arbeiten und nicht wegen 300€ mehr 60-100km weiter zu fahren.

 

Das Problem ist der Individualverkehr und der muss weniger werden.

Nicht elektrisch ;)

Das ist halt das große Übel an der Geschichte, dass es dank Pendelerpauschale, Firmenwagen und niedriger Fahrtkosten (egal ob mit dem Verbrenner oder BEV) einfach finanziell immer noch Sinn macht, so weit mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Inwieweit es tatsächlich realistisch ist, dass jeder an seinem Wohnort einen passenden Job finden kann, sei mal dahingestellt, aber bei deutlich höheren individuellen Fahrtkosten mit BEV oder Verbrenner, fehlenden Parkmöglichkeiten usw. würde man bei seiner Wohnungs- und Jobwahl wohl deutlich mehr auf eine gute Öffi-Anbindung achten.

 

Und so lange wir uns noch Fleisch aus Argentinien, Obst aus Neuseeland usw. leisten, mache ich mir wegen steigender Transportkosten noch keine Sorgen. Eigentlich nur ein weiteres Argument dafür ;)

30.11.2021 09:41    |    mz4

Zitat:

@Wennae schrieb am 30. November 2021 um 09:38:21 Uhr:

Das ist halt das große Übel an der Geschichte, dass es dank Pendelerpauschale und niedriger Fahrtkosten (egal ob mit dem Verbrenner oder BEV) einfach finanziell immer noch Sinn macht, so weit mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Inwieweit es tatsächlich realistisch ist, dass jeder an seinem Wohnort einen passenden Job finden kann, sei mal dahingestellt, aber bei deutlich höheren individuellen Fahrtkosten mit BEV oder Verbrenner, fehlenden Parkmöglichkeiten usw. würde man bei seiner Wohnungs- und Jobwahl wohl deutlich mehr auf eine gute Öffi-Anbindung achten.

 

Und so lange wir uns noch Fleisch aus Argentinien, Obst aus Neuseeland usw. leisten, mache ich mir wegen steigender Transportkosten noch keine Sorgen. Eigentlich nur ein weiteres Argument dafür ;)

Muss ja nicht im Ort sein aber 1-2 Orte weiter. evtl. sogar in (E)Fahrradreichweite wenns wetter mit spielt.

 

Ach wenn ich mir die aktuellen Todeszahlen so anschaue und in welchem Takt die Krankenwägen seit 3-4 Monaten fahren sehe ich entspannt in die Zukunft..

Wir haben bald viel mehr Platz und ruhe :)

 

Vielleicht besinnen sich die Geldgierigen mal auf die Tugenden auf was es ankommt und nicht nur immer auf mehr mehr mehr.

 

Ich bleib entspannt :)

30.11.2021 10:08    |    Her1bert

Was mir in der Diskussion hier ein wenig fehlt, ist die Einsicht in

andere Lebensweisen verschiedener Verkehrsteilnehmer ...

- der eine wohnt mitten in der Stadt und kommt mit den Öffis und

dem Fahrrad hervorragend zurecht

- der andere fährt beruflich mehrere Hundert Kilometer am Tag,

da bleibt ihm nur der Diesel-PKW

etc. ...

 

Für mein Fahrprofil hat sich das PHEV als beste Lösung herausgestellt:

- leichterer Akku als ein BEV

- keine Wallbox möglich, nur Schuko

- häufige Kurzstrecken von 1 bis 15 Kilometer

- keine Reichweitenangst dank (kleinem) Verbrenner

 

Wenn ich dann Äußerungen wie "Kack-PHEV" lese, vermute ich meist

kognitive Defizite als Wurzel der Intoleranz.

Ich fahre meinen PHEV übrigens privat, also nix Steuervorteil Dienstwagen.

Die Ersparnis liegt im Betrieb (ja, und in den 150 Euro KfZ-Steuerersparnis).

VG Herbert

30.11.2021 10:49    |    Wennae

Zitat:

@Her1bert schrieb am 30. November 2021 um 10:08:45 Uhr:

Was mir in der Diskussion hier ein wenig fehlt, ist die Einsicht in

andere Lebensweisen verschiedener Verkehrsteilnehmer ...

- der eine wohnt mitten in der Stadt und kommt mit den Öffis und

dem Fahrrad hervorragend zurecht

- der andere fährt beruflich mehrere Hundert Kilometer am Tag,

da bleibt ihm nur der Diesel-PKW

etc. ...

 

Für mein Fahrprofil hat sich das PHEV als beste Lösung herausgestellt:

- leichterer Akku als ein BEV

- keine Wallbox möglich, nur Schuko

- häufige Kurzstrecken von 1 bis 15 Kilometer

- keine Reichweitenangst dank (kleinem) Verbrenner

 

Wenn ich dann Äußerungen wie "Kack-PHEV" lese, vermute ich meist

kognitive Defizite als Wurzel der Intoleranz.

Ich fahre meinen PHEV übrigens privat, also nix Steuervorteil Dienstwagen.

Die Ersparnis liegt im Betrieb (ja, und in den 150 Euro KfZ-Steuerersparnis).

VG Herbert

Es gibt halt so sehr viele Menschen, die diese neuen, sinnvoll eingesetzt effizienten Technologien, primär zur Legitimierung ihrer Bequemlichkeit oder zur Steuereinsparung nutzen. Das muss man nicht gut finden. Aber ganz klar ist der PHEV ein Fortschritt wenn es darum geht, den Verbrenner im richtigen Moment zu unterstützen und das Gesamtsystem effizienter werden zu lassen oder bei nicht vermeidbaren Kurzstrecken im reinen E-Betrieb.

 

Einsicht in die Lebensweisen verschiedener Verkehrsteilnehmer - klingt gut. Und ist bestimmt auch gut. Besonders wenn sie gegenseitig gelebt wird. Ich habe hier bisher noch nirgendwo gelesen, dass kritisiert wird, wenn Leute beruflich viele Kilometer fahren müssen. Das können Außendienstler, Monteure, Lieferanten usw. sein. Das ist jedoch etwas komplett anderes, als mit dem Auto in die Stadt oder innerhalb der Stadt zur Arbeit zu fahren. Und da kommen wir wieder zum Thema Einsicht in andere Lebensweisen. Das ist nicht nur Einbahnstraße. Und wenn ich lese, häufige Kurzstrecken von 1 bis 15 Km, beschleicht mich zumindest der Eindruck, dass hier mit dem PHEV etwas gut sein soll, was per se nicht gut ist. Dafür gibt es andere Verkehrsmittel ...

30.11.2021 11:35    |    GoLf 3 Bastler

Du bist auch so einer der anderen vorschreiben will WIE sie zu leben haben oder ? Fahre am Tag 34 km insgesamt und das ist mit dem Auto in 16 Minuten erledigt mit Musik / Sitzheizung und ohne potenzielle Mief und Corona Schleudern in meiner Nähe. Wobei ÖPNV ist hier sowieso nicht existent ist und wer mir erzählen will er fährt bei Wind und Wetter und Schnee mit dem Rad jeden Tag 32 km kann ich nur laut lachen... So einen Fall der jeden Tag mit dem Rad kommt hab ich hier in der EDV auch... der macht gerade den Führerschein weil er zum Xten mal Nass bis auf die Knochen hier ankam bzw keine Bock mehr hat bei Windstärke 7 dagegen an zu petten und nun ein Auto kauft ! Und er ist gerade mal mitte 20 !

30.11.2021 11:55    |    Goify

Zitat:

@GoLf 3 Bastler schrieb am 30. November 2021 um 11:35:55 Uhr:

So einen Fall der jeden Tag mit dem Rad kommt hab ich hier in der EDV auch... der macht gerade den Führerschein weil er zum Xten mal Nass bis auf die Knochen hier ankam bzw keine Bock mehr hat bei Windstärke 7 dagegen an zu petten und nun ein Auto kauft ! Und er ist gerade mal mitte 20 !

Was für ein Waschlappen. Früher waren die Leute härter. Früher waren sogar die Gummistiefel aus Holz!

30.11.2021 11:55    |    Wennae

Zitat:

@GoLf 3 Bastler schrieb am 30. November 2021 um 11:35:55 Uhr:

Du bist auch so einer der anderen vorschreiben will WIE sie zu leben haben oder ? Fahre am Tag 34 km insgesamt und das ist mit dem Auto in 16 Minuten erledigt mit Musik / Sitzheizung und ohne potenzielle Mief und Corona Schleudern in meiner Nähe. Wobei ÖPNV ist hier sowieso nicht existent ist und wer mir erzählen will er fährt bei Wind und Wetter und Schnee mit dem Rad jeden Tag 32 km kann ich nur laut lachen... So einen Fall der jeden Tag mit dem Rad kommt hab ich hier in der EDV auch... der macht gerade den Führerschein weil er zum Xten mal Nass bis auf die Knochen hier ankam bzw keine Bock mehr hat bei Windstärke 7 dagegen an zu petten und nun ein Auto kauft ! Und er ist gerade mal mitte 20 !

Ich will es anderen nicht vorschreiben, sondern es nur so unattraktiv machen, dass man es sich zweimal überlegt, ob das für täglich eine gute Idee ist.

 

Bei mir sind es 22 Km täglich bei Wind, Regen und Schnee. Ab einer bestimmten Distanz würde ich wohl auch über ein E-Bike nachdenken, besonders wenn so Dinge wie 20 Km geradeaus gegen den Wind auf dem platten Land dazu kämen. Oder fiese, lange Anstiege. Regenklamotten halten übrigens den Regen ab und Handschuhe die Finger warm. Kann der EDV-Kollege ja mal googeln.

 

Das ist wieder so ein Beispiel, dass das Autofahren einfach immer noch abartig viel zu günstig ist. Als 25-jähriger IT-Typ hätte ich bestimmt jede Menge gute und weniger gute Ideen, wofür ich mein Geld so raus hauen oder sparen könnte. Dass man da noch aus Bequemlichkeit vom Fahrrad auf`s Auto umsteigt zeigt doch, dass wir hier quasi über Portokasse reden.

30.11.2021 13:03    |    mz4

Ich meine bei 30KM one Way wird ein Verbrennungsmotor gerade mal richtig warm.

und im Winter dauert es noch länger.

 

Aber gut wenn man Motoren fährt wo man eh nach 100tkm den halben Motor erneuern muss :p

 

Das auch interessante an der E-Mobilität ist das man den Strompreis mit Solar selbst bestimmen kann.

Das wird immer günstiger, hausspeicher, Auto als speicher so muss man nix einspeisen und was zu wenig ist kauft man zu.

 

Ja wieder ein Luxusproblem der Häuslebesitzer und nicht für die breite Masse.

 

Man ist nicht mehr abhängig von der Mineralölindustrie.

Wobei wer weiß wie die in 10 Jahren besteuert werden...

Müsste doch eigentlich solangsam mal Steuersätze bekannt werden da die ersten Teslas nun ja schon 8 werden...

 

und nein ich hab noch kein E-Auto dafür 5 zugelassene Explosionsmotoren :D Aber ein E-Auto bestellt.

Die Verbrenner will ich reduzieren weil ich einfach kein Sinn darin mehr sehe Autos, Oldtimer wo man so wie so nur noch 6000km im Jahr mit fährt da das meiste inzwischen mit dem E-Bike passiert.

Selbst heute bei Sturm und schnee um die 0 Grad gehts zum Kindergarten mit dem Rad. (wohl aber auch mit etwas Zwang da der WaldKindi nicht mit dem Auto erreichbar ist was aber gut so ist)

 

Ich hab keine Lust auf Zwangsölwechsel, teure Zwangsservice, miese Garantiebedingungen Fehlkonstruierte Motoren und da kann der R32 fahrer bestimmt mit ein liedchen von singen.

Mich nerft es einfach nur noch Geld für etwas auszugeben was minderwertig konstruiert ist.

Mit dem VAG Konzern stehe ich sowieso auf Kriegsfuss aber das wissen die meisten ja schon..

 

es ist wie bei LPG ich freue mich das ich es nutzen kann und lächle jedem Benzinerfahrer zu der meint das macht Motoren kaputt und ist gefährlich.

 

Ich denke mal in nem Jahr hab ich noch nen V8 LPG Truck, ein V8 FullSizeVan Oldtimer der vermutlich auch ne LPG Anlage bekommt und ein Stromer.

Nach mir die Sinnflut die Welt werden wir nicht retten aber ich freue mich auf leerer werdende Straßen.

War das schön zu Lockdownzeiten Auto zu fahren :cool:

30.11.2021 13:09    |    mz4

Zitat:

@GoLf 3 Bastler schrieb am 30. November 2021 um 11:35:55 Uhr:

ohne potenzielle Mief und Corona Schleudern in meiner Nähe. Wobei

Mimimi zieht halt 2 FFP2 Masken und ne FFP3 drüber + Ganzkörperanzug ;) und schreib ganz groß auf dein Shirt ich hab ANGST bitte haltet Abstand.

 

Angst regiert die Welt und das sehen wir gerade sehr sehr schön wie es funktioniert.

 

Jeder der noch im Ansatz selbst denken kann und die Zahlen egal welche der letzten 5-10 Jahre anschaut egal ob Stativa, RKI und wie sie alle heißen, vielleicht noch Ärzte und Krankenschwestern im Freundeskreis hat und auch mal gezielter nachfragt und antworten bekommt merkt das hier gewaltig etwas nicht stimmt.

 

Ich bin echt gespannt wie die Welt in 2/3 Jahren aussieht.

 

So oft wie seit 3/4 Monaten der Krankenwagen fährt wird die Welt leerer werden...

Selbst junge sportler Top gesund sterben wie die Fliegen.

 

und ja wir bösen deutschen Na**s retten die welt nicht allein sind aber mit einer der dümmsten Völker was Hörigkeit angeht und bleiben die bösen Na**s und bekommen immer wieder weiter schelte.

Heil Corona ;)

30.11.2021 15:19    |    Martyn136

Zitat:

@Wennae schrieb am 30. November 2021 um 11:55:40 Uhr:

 

Bei mir sind es 22 Km täglich bei Wind, Regen und Schnee. Ab einer bestimmten Distanz würde ich wohl auch über ein E-Bike nachdenken, besonders wenn so Dinge wie 20 Km geradeaus gegen den Wind auf dem platten Land dazu kämen.

Von Fahrrädern und E-Bikes halte ich persönlich überhaupt nichts.

 

Bis so 2km Entfernung finde ich zu Fuss gehen angenehmer als mit dem Fahrrad.

 

Für längere Strecken auch Fahrrad und E-Bike zu langsam.

 

Das heisst zwar nicht unbedingt das es dazu gleich ein Auto brauch, aber ein Roller in der A1 Klasse sollte es dann schon sein. Zwar gibt es da inzwischen auch intressante Elektromodelle wie die Horwin EK3 ( https://ebike-frischmann.de/product/horwin-ek3/ )

 

Allerdings sind 4.590€ schon ein stolzer Preis für den man auch schon passable Gebrauchtwagen bekommt.

 

Und man hat eben zusätzlich noch gewisse Einschränkungen:

 

- nur für Strecken bis 40km praktikabel

- Helmpflicht

- Kleidung: Strassenkleidung zwar erlaubt aber wenig ratsam. Umziehen ist nicht überall möglich und umständlich

- Wettertauglichkeit: An Wintertagen wie heute oder bei Starkregen trotz Helm und Lederkombi nicht angenehm

30.11.2021 15:27    |    Goify

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 30. November 2021 um 15:19:02 Uhr:

Von Fahrrädern und E-Bikes halte ich persönlich überhaupt nichts.

 

Bis so 2km Entfernung finde ich zu Fuss gehen angenehmer als mit dem Fahrrad.

 

Für längere Strecken auch Fahrrad und E-Bike zu langsam.

Innerorts ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel. Danach kommt der Stadtbus und das Auto. U-Bahn ist natürlich schneller als alle anderen, aber die sind selten.

 

Und außerorts ist das Fahrrad nur kaum langsamer als ein Auto bei bis zu 5 km Entfernung. Außerdem hast du so schon einen Teil Bewegung des Tages weg und sparst dir dafür so sinnentleerte Einrichtungen wie das Unfitnesstudio.

30.11.2021 16:50    |    Wennae

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 30. November 2021 um 15:19:02 Uhr:

Zitat:

@Wennae schrieb am 30. November 2021 um 11:55:40 Uhr:

 

Bei mir sind es 22 Km täglich bei Wind, Regen und Schnee. Ab einer bestimmten Distanz würde ich wohl auch über ein E-Bike nachdenken, besonders wenn so Dinge wie 20 Km geradeaus gegen den Wind auf dem platten Land dazu kämen.

Von Fahrrädern und E-Bikes halte ich persönlich überhaupt nichts.

 

Bis so 2km Entfernung finde ich zu Fuss gehen angenehmer als mit dem Fahrrad.

 

Für längere Strecken auch Fahrrad und E-Bike zu langsam.

 

Das heisst zwar nicht unbedingt das es dazu gleich ein Auto brauch, aber ein Roller in der A1 Klasse sollte es dann schon sein. Zwar gibt es da inzwischen auch intressante Elektromodelle wie die Horwin EK3 ( https://ebike-frischmann.de/product/horwin-ek3/ )

 

Allerdings sind 4.590€ schon ein stolzer Preis für den man auch schon passable Gebrauchtwagen bekommt.

 

Und man hat eben zusätzlich noch gewisse Einschränkungen:

 

- nur für Strecken bis 40km praktikabel

- Helmpflicht

- Kleidung: Strassenkleidung zwar erlaubt aber wenig ratsam. Umziehen ist nicht überall möglich und umständlich

- Wettertauglichkeit: An Wintertagen wie heute oder bei Starkregen trotz Helm und Lederkombi nicht angenehm

Klar ist das mit dem Radeln individuell schon sehr unterschiedlich. In der Stadt ist es für mich mit meinen 2x11 Km mit 25 bis 30 Min. jeweils auf jeden Fall nicht langsamer als das Auto. Nach 20 Uhr, wenn die Straßen leer sind, wäre das Auto vermutlich etwas schneller. Aber ich sehe es tatsächlich so, dass ich auf diese Weise auch eine Menge Zeit spare, in der andere vor oder nach der Arbeit joggen gehen oder sonstwas machen. Klingt irgendwie nach Schönreden, passt für mich aber wirklich so. Klingt vielleicht ähnlich wie mit diesen BEV-Bejubelern. Die erzählen einem ja auch gern mal, dass eine längere Pause alle 300 Km quasi ein Gewinn an Lebenszeit sei. Da bin ich persönlich noch nicht ganz angekommen, aber die Sache mit dem Radfahren passt zumindest bei den Leuten, die sonst nicht noch regelmäßig eine Sportart betreiben.

 

Auf dem Land sieht die Sache natürlich schon etwas anders aus. Wenn du in einem Dorf wohnst und einem anderen Dorf 20 Km entfernt arbeitest, fällt der Zeitunterschied Auto - Fahrrad schon mal deutlich anders aus. Außerdem kommt der Asi-Faktor dort nicht so zum Tragen. Die Straßen sind leer, du verursachst keinen Stau, nimmst keinen Anwohnern die Parkplätze weg, verdreckst denen weniger die Luft, gefährdest weniger deren Kinder auf den Schulwegen - gönnst dir deinen Komfort nicht so sehr zu Lasten anderer Leute Lebensqualität. Würde ich insgesamt anders bewerten. Ich selbst würde wegen der Bewegung an der frischen Luft wohl beim Rad bleiben. Für eklige Tage könnte natürlich auch sowas hier

 

https://mobility-talk.com/.../

 

etwas sein. Das Frikar fänd ich schon ganz reizvoll. Macht dich zwar vermutlich nicht viel schneller, aber weniger nass und kalt. Und du bekommst mehr Kram damit transportiert. Und hast immer noch Bewegung.

 

Generell habe ich kein Problem damit, das BEV gerade für den außerstädtischen Verkehr für längere Strecken als eine Perspektive zu sehen, so lange die Karren schön außerhalb der Stadtmauern abgestellt werden ;)

30.11.2021 18:19    |    Martyn136

Zitat:

@Goify schrieb am 30. November 2021 um 15:27:04 Uhr:

Innerorts ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel. Danach kommt der Stadtbus und das Auto. U-Bahn ist natürlich schneller als alle anderen, aber die sind selten.

 

Und außerorts ist das Fahrrad nur kaum langsamer als ein Auto bei bis zu 5 km Entfernung. Außerdem hast du so schon einen Teil Bewegung des Tages weg und sparst dir dafür so sinnentleerte Einrichtungen wie das Unfitnesstudio.

Bis so 2km Entfernung kann man aber auch gut laufen, finde ich bequemer als Fahrrad fahrer.

 

Viele alltägliche Sachen wie die nächste Bäckerei und der nächste Supermarkt liegen auch in der Kleinstadt innerhalb der 2km Zone. In der Grossstadt liegt zudem die nächste vernünftige ÖPNV Haltestelle innerhalb der der 2km Zone.

 

Zwischen 2km und 10km ist meist nichts Intressantes.

 

Aus der Kleinstadt in die nächstgrösseren Städte, oder umgekehrt aus der Grossstadt an den idyllischen Badesee, sind es in der Regel schon so 10-40km.

 

Wenn ich mir eine Strecke von ca. 25km vorstelle dann sieht es oft so aus:

 

Fahrrad: ca. 90 Minuten

E-Bike: ca. 75 Minuten

Bahn/Bus: ca. 40 Minuten Fahrzeit + ca. 15 Minuten Fussweg (und fährt nur alle zwei Stunden)

A1 Roller: ca. 30 Minuten

Auto: ca. 25 Minuten

 

*****

 

Und das Fitnesstudio kann ein Fahrrad auch nicht ersetzen. Denn im Fitnessstudio geht es nur zu einem kleinen Teil um Fitness und Gesundheit. Sondern da würde ich sagen geht es:

 

50% Krafttraining für die Optik

30% Freunde treffen und zwischen den Übungen quatschen

20% Fitness und Gesundheit

30.11.2021 19:01    |    Goify

Ok, dann sind Fitnessstudios ja noch sinnloser als ich dachte. Gut, dass die bei uns alle wegen Corona geschlossen haben. ;)

 

90 Minuten für 25 km mit dem Fahrrad ist ja doch eher gemütlich und 75 Minuten mit dem E-Bike quälend langsam. So lahm fahren nur Senioren damit. Im Alltag sind es die Strecken bis 10 km und da ist das Auto kaum schneller als das Rad und das Auto noch nicht mal betriebswarm.

 

Aktuell ist aber alles nicht nutzbar, da geht man lieber zu Fuß mit Schneeschuhen. Heute kamen einige mit Allrad ja noch nicht mal richtig weiter und fuhren sich alle Nase lang fest. Winter eben.

01.12.2021 05:23    |    Martyn136

Zitat:

@Goify schrieb am 30. November 2021 um 19:01:33 Uhr:

90 Minuten für 25 km mit dem Fahrrad ist ja doch eher gemütlich und 75 Minuten mit dem E-Bike quälend langsam. So lahm fahren nur Senioren damit. Im Alltag sind es die Strecken bis 10 km und da ist das Auto kaum schneller als das Rad und das Auto noch nicht mal betriebswarm.

 

Aktuell ist aber alles nicht nutzbar, da geht man lieber zu Fuß mit Schneeschuhen. Heute kamen einige mit Allrad ja noch nicht mal richtig weiter und fuhren sich alle Nase lang fest. Winter eben.

Ich kann mir nicht vorstellen das man mit einem E-Bike nennenswert schneller unterwegs ist. Denn die Tretunterstützung endet ja bei 25 km/h. Zwar kann man schneller treten, aber dann hat man keinen Vorteil gegenüber einem normalen Fahrrad mehr, sondern hat durch das höhere Gewicht und die schlechtere Schaltung eher ein leichtes Handcap. Bergab kann man natürlich Schwung aufnehmen, aber das geht beim normalen Fahrrad auch, da bringt ein E-Bike garnichts. Und man hat eben auf Radewegen Abschnitte wo man wegen Schlaglöchern, Baumwurzeln, etc. nicht schneller fahren kann. Und bei Ampeln und Strassenquerungen hat man auch mal Wartezeiten.

 

Schneeschuhe? Im Ernst? Hab zwar von Schneeschuhwanderungen gehört, aber im Alltag trägt sowas niemand.

 

Autofahren oder mir normalen Sneakers zu Fuss gehen war hier heute kein Problem, sind ja nur so 5cm Schnee zusammen gekommen, Winterdienst zwar auch zwei, dreimal unterwegs, und ab Abend gings eh in Nieselregen über.

 

Rollerfahren wäre aber schon etwas grenzwertig gewesen weil es doch recht matschig war.

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