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26.11.2021 12:52    |    jennss    |    Kommentare (103)

umdenken
Umdenken

Es gibt einige Leute/Organisationen mit viel Reichweite, die irgendwann bzgl. BEVs (E-Autos) ein Umdenken hatten. Beispiele:

 

Bis 2017 hatte Greenpeace eine klare Position gegen BEVs. Dann haben sie eine 180-Grad-Wende vollzogen. Inzwischen fordern sie einen schnelleren Wandel zu E-Autos.

 

Die Schwedenstudie von 2017 wurde oft zitiert und wird noch heute manchmal als "Beleg" gegen BEVs herangezogen. Von 17 Tonnen CO2 bei einem Tesla-Akku war die Rede. Erst 2019 haben die Macher sich selbst korrigiert. Die Schwedenstudie II fand leider kaum Beachtung.

 

Lange Zeit hat Harald Lesch im Fernsehen seine klare Position gegen BEVs erklärt. Erst Ende 2021 hat er erkannt, dass BEVs eben doch der beste Weg sind. Besser spät als nie.

 

Gerne wird in Foren, Facebook-/Instagram-Kommentaren etc. behauptet, die Bundesregierung habe keine Ahnung, weil sie die Förderung der BEVs beschlossen hat und BEVs in Wirklichkeit sehr umweltschädlich seien. Die Autolobby habe zu großen Einfluss auf die Regierung. Gaanz langsam zeigt sich, dass die Entscheidung pro BEVs wohl doch nicht so dumm war :).

j.

 

Edit: Hier noch das YouTube-Video mit Harald Lesch:

https://youtu.be/OtnHAn32Ybc

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26.11.2021 12:58    |    gato311

Ich weiß nicht, ich habe dem Geschwätz nie viel abgewinnen können und war eigentlich 2012 schon nicht gegen E-Mobilität im richtigen Anwendungsbereich.

 

Die aktuelle extreme Überförderung und Fehlanreize vor allem im Bereich des Flotten CO2 Ausstoßes der Autohersteller (2x 0 g CO2 für ein egal wie geladenes E-Auto vs. Energiemix für den Rest) führt dazu, dass die vorhandene Infrastruktur für vorhandene und seit vielen Jahren schon auch für Laternenparker nahezu CO2 neutral beteibbare vorhandene CNG-Autos kaputtgeschrumpft wird und fertig ausentwickelte Autos nicht verkauft werden.

 

Wie immer ist die Schwarz-Weiß-Malerei das Problem, denn das Henne/Ei-Problem hätte man auch mit weniger Kolateralschäden für die aktuelle Emissionssituation lösen können.


26.11.2021 13:46    |    Wennae

Die obige Aussage erscheint mir schon reichlich vereinfachend - endlich verstehen immer mehr Leute, dass BEV`s besser sind als Verbrenner.

 

Ich denke, noch nachhaltiger als jeder neue BEV ist es, sein vorhandenes Auto - egal mit welchem Antrieb - möglichst lange weiter zu fahren, damit gar nicht erst Ressourcen und Energie für den Neubau eines weiteren Fahrzeugs verbraucht werden müssen. Gerade bei den BEV`s mit den heute noch üblichen geringen Reichweiten frage ich mich, ob diese faktischen Stadt- und Kurzstreckenfahrzeuge jemals die Laufleistungen sehen werden, die erforderlich sind, damit die CO2-Bilanz zugunsten des BEV kippt. Und ich denke, nachhaltiger als jede Fahrt mit einem BEV ist es, diese mit den Öffis oder mit dem Rad zu erledigen. Sinnvoll finde ich aber, dort, wo ein neues Auto her muss, das nicht ganz überwiegend auf Langstrecken unterwegs sein wird, dieses als BEV zu ordern - enstprechende Lademöglichkeit vorausgesetzt.

 

Was mich an solchen Aussagen stört ist die Reduzierung auf das Thema Verbrenner vs. BEV. Denn die Mobilitätswende besteht nicht darin, nur im Pkw den Antreib zu wechseln und danach genau so weiter zu machen wir bisher. Nur danach mit dem Gefühl des Guten und Gerechten, ökologisch und damit auch moralisch auf der richtigen Seite stehenden. Das perfekte Alibi, um weiterhin täglich mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und seine Kinder damit vor der Schule abzusetzen. Guckstu E-Kennzeichen - alles korrekt!


26.11.2021 17:14    |    notting

Zitat:

Denn die Mobilitätswende besteht nicht darin, nur im Pkw den Antreib zu wechseln und danach genau so weiter zu machen wir bisher.

Rad gefahren wird doch längst aus Kostengründen wo sinnvoll mögl. Sollen die Leute mit unnötig großen ÖPNV-Fahrzeugen fahren, die meist große Umwege bezogen auf den eigentl. Mobiltätswunsch haben (=Resourcen- und Zeitverschwendung)?!

 

notting


26.11.2021 17:15    |    notting

Zitat:

@gato311 schrieb am 26. November 2021 um 12:58:51 Uhr:

Wie immer ist die Schwarz-Weiß-Malerei das Problem, denn das Henne/Ei-Problem hätte man auch mit weniger Kolateralschäden für die aktuelle Emissionssituation lösen können.

Full ACK.

 

notting


26.11.2021 17:34    |    Wennae

Zitat:

@notting schrieb am 26. November 2021 um 17:14:48 Uhr:

Zitat:

Denn die Mobilitätswende besteht nicht darin, nur im Pkw den Antreib zu wechseln und danach genau so weiter zu machen wir bisher.

Rad gefahren wird doch längst aus Kostengründen wo sinnvoll mögl. Sollen die Leute mit unnötig großen ÖPNV-Fahrzeugen fahren, die meist große Umwege bezogen auf den eigentl. Mobiltätswunsch haben (=Resourcen- und Zeitverschwendung)?!

 

notting

Das mit den Radfahrern kann ich so absolut gar nicht bestätigen. Ich sehe da eher noch massiv Luft nach oben. Und ja, wer zu was auch immer zum Radfahren ist, soll sich halt in den Bus oder die Bahn setzen und ggf. Umwege fahren (bezogen auf den Stadtverkehr). Und die Busse sind nur so lange zu groß, wie zu wenige Leute sie benutzen. Und wenn sie randvoll sind, wird auch geheult. Und da die Dinger sowieso unterwegs sind, handelt es sich bei der individuellen Inanspruchnahme auch ganz bestimmt um keine Ressourcenverschwendung.


26.11.2021 17:40    |    notting

Zitat:

@Wennae schrieb am 26. November 2021 um 17:34:02 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 26. November 2021 um 17:14:48 Uhr:

 

Rad gefahren wird doch längst aus Kostengründen wo sinnvoll mögl. Sollen die Leute mit unnötig großen ÖPNV-Fahrzeugen fahren, die meist große Umwege bezogen auf den eigentl. Mobiltätswunsch haben (=Resourcen- und Zeitverschwendung)?!

 

notting

Das mit den Radfahrern kann ich so absolut gar nicht bestätigen. Ich sehe da eher noch massiv Luft nach oben.

Sagen meiner Erfahrung nach meist Leute, die die Realität der Leute über die sie reden nicht wirklich kennen. Müsste z. B. zum Einkaufen a) zusätzl. ein E-Lastenrad kaufen und b) kann dann aus Diebstahlgründen usw. nicht auf einer Tour in 2 Läden, sondern müsste extra fahren -> mehr Verkehr und mehr Zeitverlust für mich.

 

Zitat:

Und da die Dinger sowieso unterwegs sind, handelt es sich bei der individuellen Inanspruchnahme auch ganz bestimmt um keine Ressourcenverschwendung.

Analog zu "Mein Auto habe ich eh, wenn ich fahre zahle ich nur Spritkosten" *facepalm*

In vielen Fällen würde man IMHO mit kleineren ÖPNV-Fahrzeugen und besserer computerunterstützter Adhoc-Planung effizienter fahren.

 

notting


26.11.2021 17:59    |    Wennae

Ich bin wirklich kein großer Fan von Klo- und sonstigen Sinnsprüchen, aber "Wer will findet Lösungen, wer nicht will, findet Gründe" passt in diesem Zusammenhang einfach immer wieder zu gut.

 

Natürlich ist es (momentan leider noch) oft bequemer und schneller, sich in das Auto zu setzen. Keine Frage. Das liegt aber schlicht daran, dass unsere Städte aktuell noch viel zu sehr Autostädte sind. Und natürlich würde man ja auch so gerne das Rad nehmen, aber der Aktenkoffer passt leider nicht auf den Gepäckträger, man will auf dem Rückweg ja noch bei der Oma vorbei, Einkaufen geht ja leider nur mit dem Spezial-Einkaufsfahrrad, für das ich wiederum Gründe habe, warum ich es nicht habe, und immer so weiter.

 

Und natürlich könnten an vielen Stellen auch kleinere Busse mit intelligenteren Taktungen eingesetzt werden. Und weil das so ist, benutze ich aus Prinzip einfach mal gar keinen und warte, bis das alles in meinem Sinne perfekt organisiert wurde. Und dann überlege ich mir neue Gründe ...


26.11.2021 18:19    |    PIPD black

Autostädte?

 

Mal sehen, wie gut es den meisten Kommunen und Städten dann noch geht, wenn keiner mehr in die Stadt kommt, wenn es nur noch Fußgänger- und Radfahrerstädte gibt.


26.11.2021 20:13    |    Schwarzwald4motion

Ich denke immer mehr geht ein Licht auf dass es Im Moment darauf hinausläuft dass man entweder Gar kein Auto hat oder halt ein BEV.

Ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Problem des Individualverkehrs.

 

Und Corona lässt grüßen das wird auch so bleiben!


26.11.2021 20:17    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 26. November 2021 um 20:13:43 Uhr:

Ich denke immer mehr geht ein Licht auf dass es Im Moment darauf hinausläuft dass man entweder Gar kein Auto hat oder halt ein BEV.

Ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Problem des Individualverkehrs.

 

Und Corona lässt grüßen das wird auch so bleiben!

Auch in den letzten Jahren waren die Krankenhäuser wg. der Grippewellen immer wieder am Rande der Verzweiflung. Das Thema ist aber erst durch das neue zunächst eher unbekannte Corona-Virus hochgekocht. Die ganzen Grippetoten waren eher egal, weil man sich daran schon gewöhnt hatte. Keine Empfehlung aus Gesundheitsgründen möglichst Abstand zu halten - was im ÖPNV meist sehr schwer ist, vor allem wenn man sich auf die Fahnen geschrieben hat, dass er umweltfreundlicher als der Individualverkehr sein soll, der tendenziell weniger Umwege fährt und auch nur herumfährt, wenn er auch wirklich gebraucht wird.

 

notting


26.11.2021 20:25    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 26. November 2021 um 20:17:42 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 26. November 2021 um 20:13:43 Uhr:

 

.….Problem des Individualverkehrs.

Und Corona lässt grüßen das wird..

…Die ganzen Grippetoten waren eher egal, weil man…

:confused: Relevanz :confused:

Das ist doch komplett OT deshalb nur so viel:

Für Influenza Gab/Gibt es einen Impfstoff, jeder der will kann und unsere Bevölkerung hat eine Grundimmunisierung in den Genen es gab nie eine exponentielle Gefahr!


26.11.2021 20:33    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 26. November 2021 um 20:25:41 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 26. November 2021 um 20:17:42 Uhr:

 

…Die ganzen Grippetoten waren eher egal, weil man…

:confused: Relevanz :confused:

Das ist doch komplett OT deshalb nur so viel:

Für Influenza Gab/Gibt es einen Impfstoff, jeder der will kann und unsere Bevölkerung hat eine Grundimmunisierung in den Genen es gab nie eine exponentielle Gefahr!

Trotzdem sind auch junge gesunde Menschen daran gestorben, die das nicht richtig auskuriert haben und eben die überlasteten Krankenhäuser. Außerdem gab's für die Grippe vor Corona eigentl. nur stark veraltete Impfstoffe (auch die Grippe-Viren mutieren), weil man diese neuen Technologien noch nicht hatte, die man beim Corona-Impfstoff erstmalig in großem Maßstab verwendet hat. Dort kann man den Impfstoff viel einfacher ohne irgendwelche aufwändigen Züchtungen sondern wie mit einem Baukasten zusammensetzen.

 

notting


26.11.2021 23:56    |    jennss

Zitat:

@Wennae schrieb am 26. November 2021 um 13:46:00 Uhr:

Was mich an solchen Aussagen stört ist die Reduzierung auf das Thema Verbrenner vs. BEV. Denn die Mobilitätswende besteht nicht darin, nur im Pkw den Antreib zu wechseln und danach genau so weiter zu machen wir bisher.

Das kann man sicherlich kritisieren. Man kann den Wechsel des Antriebs aber auch isoliert von den anderen Dingen betrachten. Den Job vor Ort zu haben und dann mit Rad oder zu Fuß hinzukommen, ist natürlich ideal. Bei mir sieht es aktuell so aus:

31 km zur Arbeit mit Auto sind ca. 30 Minuten, mit Bahn etwa 95 min. Mit Rad habe ich noch nicht ausprobiert, dürfte aber nicht schneller gehen als mit Bahn. Mit Pedelec kommt man evtl. nicht so arg verschwitzt an. Die umweltfreundlichste Lösung wäre wohl, einen nahen Job zu suchen. Das Ganze ist nicht so einfach zu beurteilen, aber im Prinzip ist es auf jeden Fall gut, wenn das Bewusstsein für möglichst umweltfreundliche Mobilität geschärft wird. Da kann man schlecht Gesetze schaffen, die vorgeben, ab welcher Entfernung man das Auto nehmen darf oder so. Das muss jeder selbst entscheiden.

 

Was man verkehrstechnisch ändern könnte: Kleinfahrzeuge bis 45 km/h, z.B. S-Pedelecs oder so ein Opel Rocks könnten eigene Wege bekommen. Man müsste jedoch ein ganzes Netz dafür schaffen, zwischen Fahrrad und Auto. Das geht in unseren zugebauten Städten kaum noch. Oder man könnte die Grenze der Kleinfahrzeuge von 45 auf vielleicht 55 km/h anheben.

j.


27.11.2021 09:05    |    Wennae

Du hast natürlich Recht, dass ich das Thema sehr stark durch die Brille einer in der Großstadt lebenden Person betrachte und dass das Fahrrad nicht für jeden eine Lösung sein kann. Auch der Bus nicht.

 

Viele (die meisten?) der außerhalb der Stadt mit dem Pkw zur Arbeit begonnenen Fahrten zur Arbeit enden aber in Städten. Und da bekomme ich ein Akzeptanzproblem. Wenn man ins Umland zieht und weiterhin in der Stadt arbeitet oder sich einen Job weiter entfernt sucht, hat man sich das Thema mit der Fahrtzeit damit nur einmal direkt mit eingehandelt. Und dann zu sagen, wenn ich die Bahn nehme, müsste ich aber früher aufstehen usw. gilt dann in meinen Augen nicht. Und für die, die keinen Bahnanschluss vor Ort haben, gibt es immer noch P+R Parkplätze. Ich selbst radel jeden Tag gegen 8 Uhr an so einem an der S-Bahn gelegenen Parkplatz vorbei und schätze einmal, dass dieser nicht mal bis zur Hälfte belegt ist. Es ist leider immer noch viel bequemer und viel zu günstig, sein Fahrtproblem zum Problem anderer Leute zu machen.

 

Von der Frage der Umsetzbarkeit irgendwelcher Gesetzte, ab wie vielen Kilometern wer mit mit Auto fahren darf (halte ich auch für Blödsinn) einmal abgesehen, lassen sich solche Dinge ja auch faktisch über Kosten und über die Vorteilhaftigkeit der verschiedenen Alternativen zueinander Regeln. So lange es in den Städten immer noch jede Menge günstige Parkplätze gibt und man über vierspurige Straßen bequem bis in die Innenstädte kommt, hat man noch jede Menge Potential, das Thema auch ohne Gesetze zu regeln. Und statt über neue Gesetze könnte man ja auch erst einmal über die Aufhebung bestehender Subventionierungen nachdenken. Ich denke, wir befinden uns aktuell im Zenit der individuellen Mobilität. Und wir haben festgestellt, dass wir uns diese Ineffizienz nicht weiter leisten können. Zu erwarten, dass die erforderlichen Veränderungen bei jedem einzelnen ohne Nachteile in Sachen Fahrtzeit, Komfort oder Kosten über die Bühne gehen können, ist wohl schlicht nicht realistisch. Und es wird nicht leicht, diese Realität bei den Leuten ankommen zu lassen. Die momentanen Komfort- und Kostenbesitzstände werden von den aktuellen Profiteuren hart verteidigt.

 

Ich teile deine Meinung, dass bei der isolierten Wahl zwischen Verbrenner und BEV dem BEV als dem effizienteren Fahrzeug die Zukünft gehören wird. Auch wenn ich deine Blogbeiträge meist gern lese, muss ich sagen, dass mir in dem obigen Beitrag einfach ein paar Argumente und eine differenzierende Betrachtung fehlen. Die Aussage finde ich einfach nur so diesmal ein bisschen simpel geraten.


27.11.2021 09:53    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 26. November 2021 um 23:56:17 Uhr:

Die umweltfreundlichste Lösung wäre wohl, einen nahen Job zu suchen.

Hab ich das letzte Mal >1,5 Jahre vergeblich gesucht. Hatte umgerechnet meine Stundenlohn-Forderung sogar den Fahrtkosten angepasst. Trotzdem wieder ca. 1h mit dem Auto entfernt. Ok, aktuell Corona-Home-Office :-)

Mal abgesehen davon ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zwei Partner nicht in der selben Stadt einen Job finden. Oder man ist noch anderweitig familiär gebunden.

 

Zitat:

Oder man könnte die Grenze der Kleinfahrzeuge von 45 auf vielleicht 55 km/h anheben.

Da wäre ich auch dabei. Aber mehr wg. den Jugendlichen. Wobei die ab 16 A1 machen können, was schnellere 3rädrige Fahrzeuge erlaubt, die man auch da fahren kann, wo so blaue Schilder mit einem Auto oder einer Autobahn-Brücke sind (die auch Leute mit FS-Kl. B vor 19.1.2013 oder wenn danach mit kurzer A1-"Upgrade-Schulung" fahren dürfen).

Allerdings finde ich die Idee mir zwei Fahrzeuge zuzulegen die ich nie gleichzeitig nutzte für eine riesige Resourcen-Verschwendung auch wg. Wartungsaufwand etc. Und so kleinere Fahrzeuge erlauben es noch weniger einen PKW-Anhänger zu ziehen.

 

notting


27.11.2021 10:21    |    Goify

Das Elektroauto löst genau zwei Probleme: Man kann es mit CO2-arm erzeugter Energie versorgen und es macht weniger Abgase. Punkt. Alles andere kann das E-Auto nicht lösen. Das kann nur der ÖPNV, die Entfernung von Arbeit zum Wohnort, das Fahrrad, etc.

Klüger wäre es also, nicht das E-Auto zu fördern, sondern Alternativen zu schaffen. Das E-Auto wird sich langfristig wahrscheinlich von selbst durchsetzen und braucht daher keinen Anschub durch die Regierung. Dadurch werden (weltweit) Fantastillarden an Mittleln frei, die man beispielsweise in eine Fahrradinfrastruktur oder einem optimiertem Busnetz stecken könnte. Und da war ja noch das Problem, dass unser Schienennetz in Deutschland überlastet ist. Das könnte man dann gleich auch noch optimieren. Neue Autobahnen wird es durch die neue Koalition ja eh nicht mehr geben, sodass richtig viel Geld frei wird.


27.11.2021 10:25    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 27. November 2021 um 10:21:22 Uhr:

Das Elektroauto löst genau zwei Probleme: Man kann es mit CO2-arm erzeugter Energie versorgen und es macht weniger Abgase. Punkt. Alles andere kann das E-Auto nicht lösen. Das kann nur der ÖPNV, die Entfernung von Arbeit zum Wohnort, das Fahrrad, etc.

In der Praxis wird man aber wie ich bereits in meinem vorherigen Posting hier geschrieben habe das Problem mit der Entfernung von der Arbeit zum Wohnort nicht wirklich lösen können, schon garnicht solange es die (Ketten-)Zeitvertrag-Kacke gibt. Und der ÖPNV (den man oft lieber halbleer herumfahren lässt als in diesen Zeiten Taxi-Vergünstigungen zu gewähren) wird zumindest abends viele Umwege fahren bzw. selten fahren müssen, um ansatzweise (meist eher pseudo-)effizienter zu sein als ein Auto.

 

notting


27.11.2021 10:51    |    Goify

Mit dem Wegfall der Pendlerpauschale wird sich sicherlich einiges bewegen.


27.11.2021 11:03    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 27. November 2021 um 10:51:40 Uhr:

Mit dem Wegfall der Pendlerpauschale wird sich sicherlich einiges bewegen.

Glaube ich aus den genannten Gründen eben genau nicht. Wobei man dazusagen muss, dass man mit Pendlerpauschale als ÖPNV-Nutzer den Vorteil hat, auch den Rückweg absetzen zu können und zusätzl. sogar ggf. mehr Absetzen kann als man bezahlt hat. D.h. Leute die sich den ÖPNV-Zeitverlust durch das mehr was sie absetzen konnten schöngeredet haben, werden sich evtl. Alternativen suchen. Habe selbst einen Kollegen, der ein Auto hat mit dem er sehr wenig fährt (d.h. die Pendelei würde sogesehen bis vor allem auf den Sprit kaum Mehrkosten verursachen, soweit ist das für ihn nicht, zudem muss ein Auto auch mal etwas längere Strecken als nur innerhalb der Stadt gefahren werden wg. mögl. Probleme durch zuviel Kurzstrecke), aber bis vor Corona immer mit dem ÖPNV gefahren ist. Kann mir vorstellen, dass der (auch wg. Corona und ggf. auch günstigem Strom wenn er mal ein E-Auto hat) zukünftig weiterhin mit dem Auto pendeln würde (wenn nicht gerade Corona-Home-Office).

 

notting


27.11.2021 11:11    |    Schwarzwald4motion

Ich spekulieren mal ein wenig in die Zukunft:

 

Die letzte Erhöhung der Pendlerpauschale ist nicht lange her ich unterstelle mal das es keinerlei Inflationsbereinigung mehr geben wird, das wird sich auch fortsetzen.

Härtefälle werden enger dekliniert zum Beispiel die Wohnsituation genauer eruiert und vielleicht nach zehn Jahren als Gewohnheits-Akzeptanz nicht mehr ausgeglichen.

 

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, gerade auch in einer Demokratie wo jeder seine Argumente durch diskutiert haben möchte und das ist ja eigentlich auch gut so… :rolleyes: bis zu einem gewissen Grad.


27.11.2021 11:19    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 27. November 2021 um 11:11:39 Uhr:

Ich spekulieren mal ein wenig in die Zukunft:

 

Die letzte Erhöhung der Pendlerpauschale ist nicht lange her ich unterstelle mal das es keinerlei Inflationsbereinigung mehr geben wird, das wird sich auch fortsetzen.

Seit 2004 hatte sich doch bis einschl. 202 1 0 bei der Entfernungspauschale effektiv nix geändert? (weil alle Änderungen wurden rückwirkend zurückgenommen?)

 

Wobei es defakto eine weitere Förderung für BEV-Pendler gibt wg. verglichen mit anderen Arbeitgeberleistungen steuerl. vergünstigtem Ladestrom auf der Arbeit, wenn der AG das überhaupt anbietet.

 

notting


27.11.2021 12:29    |    Schwarzwald4motion

Hab ich was verpasst wurde doch ab dem 21. Kilometer erhöhte Pauschale mit 0,35€ für die Jahre 2021 bis 2023 vergütet, und ab 2024 bis 2026 sind 0,38€ vorgesehen.


27.11.2021 12:32    |    Goify

Die belohnen es, besonders weit in die Arbeit zu fahren? Das ist ja höchst kontraproduktiv.


27.11.2021 12:35    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 27. November 2021 um 12:32:44 Uhr:

Die belohnen es, besonders weit in die Arbeit zu fahren? Das ist ja höchst kontraproduktiv.

Nö, das entschädigt nur einen Teil der Mehrkosten durch die CO2-Steuer.

 

notting


27.11.2021 12:36    |    jennss

Zitat:

@Wennae schrieb am 27. November 2021 um 09:05:26 Uhr:

Du hast natürlich Recht, dass ich das Thema sehr stark durch die Brille einer in der Großstadt lebenden Person betrachte und dass das Fahrrad nicht für jeden eine Lösung sein kann. Auch der Bus nicht.

Ich arbeite in der Großstadt und fahre auf der Autobahn von Süd nach Nord. Mit Bahn+Bus muss ich einige Male umsteigen und auch wegen Corona bin ich ganz froh, im Auto statt in der Bahn zu sitzen. Überhaupt hat Corona das Auto als Verkehrsmittel begünstigt. In der Bahn kann man einfach keine 1,5 m Abstand halten. Es hängt also sehr vom individuellen Fall ab, auch bei Arbeit in der Stadt. Hamburg ist groß :).

 

Ja, ich habe Verbrenner/E-Auto recht simpel betrachtet. Man kann das Thema in viele Richtungen ausweiten. Es ändert aber nichts daran, dass das E-Auto entgegen vieler Kritiker doch der aktuell beste Weg für den Individualverkehr ist. Es gibt eine Menge Kritik am E-Auto, aber letztlich muss man die Summe der Eigenschaften betrachten um zu entscheiden.

j.


27.11.2021 13:36    |    Wennae

Keine Frage, dass das Auto für denjenigen, der drin sitzt, aktuell auch im Stadtverkehr noch viele Vorteile bieten kann. Wäre aber zum Beispiel auch denkbar, dass deine 31 Km Pkw-Fahrtweg sich deutlich reduzieren, wenn du nicht mehr durch den Elbtunnel oder über die Elbbrücken fährst, sondern mit der Rad auf der Personenfähre oder durch den alten Elbtunnel radelst. Ein bekannter von mir fährt täglich mit dem Rad von Buchholz zur Arbeit in die Speicherstadt - so ganz ohne Gejammer und Geschichten, warum dieses oder jenes dagegen spricht. Und er hätte sogar eine Parkmöglichkeit in der Firma.

 

Ist in meinen Augen vor allem eine große Kopfsache. Mit dem Fahrrad verbindet man eher Samstag 500m zum Bäcker Brötchen holen oder eine entspanne Tour zur Eisdiele. Während es den Leuten völlig normal erscheint, sich mit dem Auto täglich mit tausenden anderen in völlig verstopfte Straßen zu begeben und in Kauf zu nehmen, dass ihre 40 Minuten wegen eines Unfalls, einer Baustelle oder was auch immer zu 1,5 Stunden werden können. Da wird stumpf mit rumgestanden, vielleicht noch etwas rumgehupt, weil irgendwelche anderen Leute ja soo bescheuert sind. Bei mir auf der Arbeit haben wir auch ein paar solcher Pkw-Pendler. Nicht zu fassen, wie die sich gegenseitig bemitleiden, wenn`s wegen einer Verkehrsstörung mal wieder ne Stunde länger gedauert hat. Da haben wir dann ein Baustellenproblem oder ein Problem mit der mangelnden Baustellenkoordination, nur kein Autofahrerproblem. Die Typen sehen sich ernsthaft als Opfer und nicht als die Verursacher ...


27.11.2021 13:44    |    Goify

Zu verstehen, dass man selbst Teil des Staus ist, benötigt wahre Größe. Man gerät ja nicht in einen Stau hinein, sondern stellt ihn selbst her.

 

Ich ziehe jetzt meine Spike-Reifen auf, damit ich wieder sicher in die Arbeit komme. Gestern bei Neuschnee mit Sommerreifen war äußerst bescheuert. Zum Glück sind auf dem Radel Spikes erlaubt.


27.11.2021 13:55    |    gato311

Hier mal die andere Sicht aus der gleichen "Metropole":

 

Gerade der alte Elbtunnel ist ja immer so ein Thema mit pöbelnden Touristen oder meckernden Wachen. Offiziell muss man ja leider sowieso schieben, wo nur eine Röhre offen ist.

 

Mein Cousin fährt auch von Rissen mit dem Rad in die Innenstadt 3x die Woche. Ist ne Sache des Trainings. Aber zum Einkaufen ist es Mist auch für die, sorry. Das wird auch das Auto genommen, genauso mit den Kindern, die nicht immer mal eben 25 km auf Zeit radeln und wieder zurück.

 

Ich wohne in der Nähe der Elbbrücken (Hamm Süd) nur 2 km vom Hauptbahnhof. Auch da sind für mich in der Familie 2 Autos alternativlos (ein Arbeitsweg der Frau unter 2 km, meiner 100 km nach Rehna zwischen Lübeck und Schwerin, wenn kein Homeoffice).

Mein Arbeitsweg sind mit dem Auto 45-60 Minuten je nach Gasfuß. Mit der Bahn 4,5 Stunden + 30 min Fußweg und nur wenigen Fahrmöglichkeiten am Tag.

 

Meine Frau braucht das Auto zum Einkaufen und weil sie für die Arbeit trotz der kleinen Strecken oft mal viel Zeug zu transportieren hat. Außerdem ist die (schon operierte) Hüfte nicht zu gebrauchen, so dass 2 Tage Fahrradfahren 1 Woche Leiden zur Folge haben.

 

Ich habe noch nen faltbaren E-Roller und einen noch leichteren Tretroller im Kofferraum für die Fälle, wo der nächste Gratisparkplatz auch für nen kleinen Seat Mii etwas entfernt ist. Gefahren wird das Langstreckenauto mit Biogas.

 

Bzgl. Stau ist der Vorteil beim Auto oder Fahrrad, dass man es umfahren kann, wenn man etwas auf Zack ist. Da ist man dann vielleicht etwas später dran. Mit der Bahn kommt man zumindest in HH und Umgebung zumindest dann oft gar nicht mehr an in annehmbarer Zeit. Das ist aber seit der Jahrtausendwende so. Ich erinnere mich noch an die Unizeit, wo viele Klausuren in der U-Bahn oder S-Bahn verbrachten, während ich von weiter weg mit dem Auto+Roller pünktlich kam.


27.11.2021 14:01    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 27. November 2021 um 13:44:03 Uhr:

Zu verstehen, dass man selbst Teil des Staus ist, benötigt wahre Größe. Man gerät ja nicht in einen Stau hinein, sondern stellt ihn selbst her.

Der Bus ist doch das Fahrzeug, was auf den Straßen regelm. bezogen auf die realen Mobilitätswünsche der Passagiere Umwege fährt und alle paar 100m einen Stau verursacht, u.a. weil sie

a) Warnblinker an haben = viel niedrigeres Tempolimit beim Vorbeifahren, wenn nicht gar

b) den Verkehr noch stärker blockieren weil gezielt Bushaltebuchten zerstört wurden und z. T. trotzdem die Bushaltestellen auf gegenüberliegenden Seiten sind

c) immer am ersten Schultag im Monat massenhaft dumme Kiddis ihre Monatskarte beim Busfahrer kaufen (habe das jahrelang selbst erlebt, hab mir die immer rechtzeitig an einer Verkaufsstelle besorgt, die meiste Zeit konnte ich die aufgrund spez. Randbedingungen nicht mal beim Busfahrer kaufen)

d) mit so großen Fahrzeugen herumfahren selbst wenn diese zieml. leer sind

e) selbst wenn das alles nicht zutrifft meist das Tempolimit der Straße nicht ausreizen bzw. man mit dem Auto schneller fahren würde.

 

Würde es den Bus nicht geben (z. B. wg. Streik) würden die Eltern Mitfahrgelegenheiten organisieren, was den Transport sicher nicht ineffizienter als mit dem Bus macht, auch was Zeiteffizienz angeht. Erinnere mich noch gut daran, dass ich immer die Wahl hatte zwischen viel zu knapp (insb. am ersten Schultag im Monat) oder viel zu früh (und als ich studiert habe, ist er auch meist trotz rechtzeitigem Drücken an der Bushaltestelle durchgefahren). Mal ganz abgesehen davon, dass die "optimalste" ÖPNV-Verbindung zu dem anderen Schulgebäude wo ich gelegentlich morgens zur 1. Stunde sein musste bedeutete, dass ich genauso fahren musste wie sonst auch, aber mit dem schweren Schulranzen 1x quer durch die ganze Stadt laufen musste. Die viele Lauferei tat mir schon in der Grundschule nicht gut (ist ärztl. bescheinigt).

 

Z. T. gilt das auch für die Bahn. Z. B. um schnell ein großes Stück nach Norden zu fahren kommen, muss ich ein ganzes Stück nach Süden zum ICE-Bhf. fahren. Eine Fernzug-Direktver-/anbindung ohne dass man nach Süden fahren muss, wurde vor vielen Jahren gekillt.

Hier verpasst man auch gerne unverschuldet den Anschluss.

 

notting


27.11.2021 15:02    |    Goify

Wie kann man den ÖPNV nur so hassen? Das ist schon arg persönlich gefärbt und hat kaum was mit objektiver Wahrnehmung gemein.

Würden die Busse nicht fahren, wären rund um die Schulen und Unis die Parkplätze um den Faktor 5 zu klein. Wie es aussehen würde, das zu lösen, sieht man in den USA, da wurden die Städte für die Autos mit dem Bulldozer "bereinigt" um Platz fürs Fahren und Parken zu schaffen. Das will hier in Europa keiner mehr machen.

 

Bogen zurück zum Elektroauto: Lieber ein Dieselbus als 20 Elektroautos. Ersterer ist wesentlich effizienter, emittiert weniger Feinstaub (Reifenabrieb) und macht weniger Lärm (Rollgegeräusche).


27.11.2021 15:09    |    Acidrain2001

Objektive Wahrnehmung sehe ich hier eh kaum, sind alles immer Meinungen in die ein oder andere Richtung. Aber ist ja okay zum Argumente austauschen und hilft ein Bild zu entwickeln.

Bei uns hier in Karlsruhe ist der ÖPNV ganz gut ausgebaut aber schlicht zu teuer, gerade an Tarifzonengrenzen oder bei nicht regelmäßiger Nutzung. Und wer auf den Bus statt Straßenbahn angewiesen ist, ist sowieso komplett angeschmiert. Und da auf Grund von Fahrstrecke, Einkäufen, etc. das Fahrrad nicht immer alles Alternative taugt, bleibt halt das Auto.


27.11.2021 15:24    |    gato311

Karlsruhe ist aber auch wirklich extrem gut ausgebaut mit dem Stadtbahnkonzept.

 

Das Zurückbauen der Busbuchten hat damit zu tun, dass man die Überholunfälle mit aussteigenden Passagieren, die gar nicht schauen verhindern will (bezogen auf Autos auf der Fahrbahnseite und Fahrräder auf der Fuß-/Radwegseite). Da wird der damit geschaffene Stau hingenommen.

Die Verletzungen bei diesen klassischen Unfällen, wo jemand vor dem haltenden Bus ohne zu schauen auf die Straße läuft und der Autofahrer keine Chance hat, wenn er zu nah neben dem Bus fährt, führen ja leider auch zu üblen Verletzungen.

 

Ich kann zwar nicht verstehen, wieso Autofahrern das immer noch passiert und man damit nicht rechnet. Aber ev. bin ich auch einfach zu viel Chaos gewohnt, weil ich in Südamerika habe fahren gelernt.


27.11.2021 15:36    |    notting

Zitat:

@gato311 schrieb am 27. November 2021 um 15:24:15 Uhr:

Ich kann zwar nicht verstehen, wieso Autofahrern das immer noch passiert und man damit nicht rechnet. Aber ev. bin ich auch einfach zu viel Chaos gewohnt, weil ich in Südamerika habe fahren gelernt.

Ich bin selber jahrelang mit dem Bus gependelt und hatte als Fahrgast nie irgendwelche Probleme in der Richtung. Ganz einfach weil man normalerweise ohnehin noch ein Stück die Straße entlang laufen muss bzw. kann bevor man auf die andere Straßenseite muss ohne dass es ein Umweg wird. Solange kann man auch problemlos nach einer größeren Lücke zwischen den Autos schauen. Z. T. gibt's sogar Ampeln etc.

D.h. das Problem sind eher rücksichtslose Fußgänger.

 

notting


27.11.2021 15:38    |    gato311

Der Klassiker sind eher die Fußgänger, die nach dem Aussteigen direkt wenige cm vor oder hinter dem Bus rüberlaufen.


27.11.2021 23:13    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 27. November 2021 um 15:02:46 Uhr:

Lieber ein Dieselbus als 20 Elektroautos. Ersterer ist wesentlich effizienter, emittiert weniger Feinstaub (Reifenabrieb) und macht weniger Lärm (Rollgegeräusche).

Hier im Vorstadtgebiet sind die Busse oft kaum ausgelastet. 20 Leute sind im letzten Bus bis zu unserem Wohnort selten. Was verbraucht eigentlich so ein Bus? Zweiachser wiegen bis 19,5 kg mit Gästen.

j.


27.11.2021 23:19    |    jennss

Zitat:

@gato311 schrieb am 27. November 2021 um 13:55:07 Uhr:

Ich habe noch nen faltbaren E-Roller und einen noch leichteren Tretroller im Kofferraum für die Fälle,

Tretroller?

Damit meinst du jetzt nicht zufällig sowas? (Bin der Autor :)) Superleichte Carbonrenntretroller 28/28" wiegen so um die 4 kg.

j.


27.11.2021 23:28    |    jennss

Zitat:

@Wennae schrieb am 27. November 2021 um 13:36:29 Uhr:

Wäre aber zum Beispiel auch denkbar, dass deine 31 Km Pkw-Fahrtweg sich deutlich reduzieren, wenn du nicht mehr durch den Elbtunnel oder über die Elbbrücken fährst, sondern mit der Rad auf der Personenfähre oder durch den alten Elbtunnel radelst.

Lt. Googlemaps 1 km kürzer mit Rad. Fahrzeit 1:43 h. Wenn es regnet, ist man natürlich komplett nass, also nicht nur vom Schweiß. Das ist auch ein Nachteil. Im Winter braucht man zum Feierabend richtig gutes Licht. Im Dunkeln macht es auch weniger Spaß. Ansonsten mag ich Radfahren. Bin auch viele RTF (zumeist mit Tieflieger, aber auch mit Tretroller) gefahren, falls ihr das kennt.

j.


28.11.2021 11:20    |    Lewellyn

Das Umdenken dauert manchmal. Was hab ich damals an Kritik bekommen, als ich schon 2016 den Verbrenner für im Grunde tot erklärt habe.

 

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 6. November 2016 um 14:06:37 Uhr:

(…)

Der Verbrennerdrops ist gelutscht.

:D


28.11.2021 15:20    |    mz4

Ich würde es mal begrüßen diese Kack Hybridkarren endlich von Subvenionen zu befreien.

 

1% Dienstwagensteuer wie bei allen. (oder doch das Holland Modelle? Hybrid und Verbrenner 20% Steuern vom Neupreis jährlich?)

 

Diesel und Benzin gleicher Preis pro Liter und dann gerne 3-5€/L

KFZ Steuer dafür für alle 0€

 

So würde sich das Straßenbild schnell ändern da jeder genau das Zahlt was er fährt.

ein schöner alter V8 der 20L Frisst dafür nur 2000km im Jahr fährt ist umweltfreundlicher als jedes Elektromotörchen was gebaut werden muss und 15000KM im Jahr fährt.

 

Das wäre Sozial und gerecht für alle!

So kann sich jeder ganz einfach ausrechnen welches Fahrzeug für seinen Zweck das richtige ist ohne 1000 Subventionen abgreifen zu wollen usw.. usw..


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