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15.01.2020 22:27    |    jennss    |    Kommentare (98)

Wenn ihr eurem Sohn den Führerschein zahlt und er sagt, er will einen E-Führerschein machen...

e-fahrschulee-fahrschule

Bisher gibt es nur sehr wenig Fahrschulen mit E-Autos. Das Problem ist, dass es ein Automatik-Führerschein ist, mit dem man keine Handschaltung fahren darf. Das ist ja auch klar, denn Handschalter muss man schon richtig lernen und das dauert ein bisschen bis es in jeder Situation gut klappt. Bei einem E-Auto besteht ja keine Gefahr, dass man es beim Anfahren abwürgt oder in den falschen Gang kommt. Gefühl für das Timing zwischen Gas und Kupplung braucht nicht geübt zu werden.

 

Nachteil eines E-Führerscheins wäre, dass man beim Ausleihen eines Autos nur Automatik oder E-Autos fahren kann. Sich mit Freunden auf deren Schalter-Auto im Urlaub abwechseln ist nicht. Oder auch der Umzug mit einem Kleintransport mit Handschaltung geht nicht. Zudem ist die Fahrzeugauswahl für Fahranfänger recht eingeschränkt. E-Gebrauchtwagen sind noch ziemlich teuer (E-Autos haben bisher leider nur wenig Wertverlust).

 

Trotzdem fände ich es gut, wenn es mehr Fahrschulen gibt, die auch reine E-Führerscheine (inkl. Automatik-Verbrenner) anbieten. Ein paar Gründe:

 

  • Der Führerschein wird billiger, weil man nicht so viele Fahrstunden braucht.
  • Der Führerschein ist schneller zu machen, weil man nicht so viele Fahrstunden braucht :).
  • Man kann Elektroauto-Spezifisches in der Praxis lernen (z.B. Laden, Apps etc.).
  • Ältere Leute, die am Führerschein manchmal sonst eine Ewigkeit brauchen, schaffen ihn jetzt überhaupt.
  • E-Auto ist die Zukunft (jawoll :D), warum also noch umständlich Schaltung lernen? Fahrschüler verlieren so auch die allgemeine Hemmung vor E-Autos.
  • Was bald noch kommen soll (eigentlich längst fertig sein müsste): Ein Beschluss, dass mit einer kleinen Zusatzprüfung auch Handschaltung gefahren werden darf. (statt komplett neue Fahrprüfung)
  • Fahrkosten in der Fahrschule sind geringer als mit Diesel, da man i.a. viel City fährt.

 

Ein Problem, warum es so wenig Fahrschulen mit E-Autos gibt ist die eingeschränkte Auswahl, denn der Prüfer muss hinten genug Platz haben. Ein Nissan Leaf oder ein eGolf sind auf jeden Fall geeignet, aber ansonsten ist die Auswahl noch recht dünn.

 

Was meint ihr, könnte es für eine Fahrschule sinnvoll sein, jetzt voll auf E-Auto zu setzen? Oder ist das Risiko noch zu groß? Würdet ihr euren Kindern von einem E-Auto Führerschein lieber abraten oder doch zustimmen, weil er günstiger wird (sofern ihr ihn zahlt :D).

j.

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15.01.2020 22:37    |    Alexander67

Das ist wohl von der aktuellen Situation abhängig.

 

Aber erst noch die Frage:

Weshalb nicht ganz allgemein Automatik-Führerschein. So etwas gab es doch früher auch mal mit vermerkt nur Automatik im Führerschein.

Oder irre ich mich da?

 

Jedenfalls heute wäre es zu früh für einen derartigen beschränkten Führerschein.

 

4 von 5 Fahrzeugen sind schätze ich noch immer Schaltgetriebe.

(Wer auf Anhieb genauere Zahlen hat...)

 

Aber in Zukunft, weshalb nicht.

Ich denke das wäre eh nur der erste kleine Schritt zu Autos die (vermutlich dank KI) autonom fahren können und daher keinen Führerschein benötigen.

Ab dann wird Carsharing auch interessant.

Dann bestellt man sich das Auto mit den Anforderungen zu dieser Zeit für eine Fahrt nach... an die Haustür und fährt irgendwo hin.

Dann bucht man die Rückfahrt für Zeitpunkt ab Standort nach Hause und....


15.01.2020 22:40    |    GoLf 3 Bastler

Ja und solche Typen sind dann komplett unbrauchbar wenn se mal einen etwas älteren Firmenwagen fahren müssen, der dann noch ein Schaltgetriebe hat. Hör mir bloss auf... Typen die aufm E-Auto lernen, wo einem die ganze Technik das Fahren und Denken abnimmt, sind dann ja mit Einparken schon überfordert oder anfahren am Berg...


15.01.2020 22:48    |    nickydw

Finde ich gut. Gibt es überhaupt noch rationale Gründe für ein Schaltgetriebe. Es wird über die Jahre sowieso aussterben. Wenn es in Zukunft doch noch gebraucht wird kann man es ja in 1-2 Stunden nachschulen.


15.01.2020 22:49    |    PIPD black

1. Bei heutigen Fahrschulautos wird bereits die komplette moderne Assistenztechnik verwendet, die verbaut ist. Ist also kein E-Auto-Problem.

 

2. Ist man gerade dabei das FS-Recht mal wieder umzukrempeln. Dass es einen E-FS gibt, wußte ich gar nicht. Aber zukünftig soll es egal sein, worauf man den FS gemacht hat. So kann man auf Automatik lernen und später HS fahren. Ich fand diese Unterscheidung schon immer blöd. Und damit ist die Umfrage irgendwie sinnlos.;)


15.01.2020 23:00    |    jennss

Zitat:

@GoLf 3 Bastler schrieb am 15. Januar 2020 um 22:40:57 Uhr:

Typen die aufm E-Auto lernen, wo einem die ganze Technik das Fahren und Denken abnimmt, sind dann ja mit Einparken schon überfordert oder anfahren am Berg...

Anfahren am Berg ist mit E-Auto absolut einfach, einparken auch cm-genau möglich. Assistenzsysteme haben eigentlich nichts mit E-Auto direkt zu tun. Das wird nur manchmal in Verbindung gebracht, weil Tesla Autonomes Fahren forcieren will.

 

Automatik- und E-Auto-Führerschein sind eigentlich das selbe, aber mit E-Autos ist das Thema aktueller denn je und man versucht ihn jetzt attraktiver zu machen, indem das mögliche "Upgrade" zum Handschalter vereinfacht wird. Ein E-Auto-Fahrlehrer könnte noch den speziellen Umgang beibringen, wie man Langstrecken fahren kann, wie man Ladesäulen findet etc..

j.


15.01.2020 23:30    |    ploecki

Das Thema ist ja wohl die Büchse der Pandorra... GEIL :)

 

Ich bringe unserer Tochter, die die Führeschein-Theorie begonnen hat, gerade praktisch fahren bei. Daher weiß ich in etwa, wo in etwa Aufmerksamkeit, Konzentrationsvermögen und auch Selbstwahrnehmung liegen.

 

Meine Meinung: Wenn jemand seine sieben Sinne und seine paar Gliedmaßen nicht soweit koordiniert kriegt, dass er ein geschaltetes (!), benzinbetriebenes (!) KFZ zu bewegen imstande ist, hat er auch nicht die Fähigkeit, in den komplexen Situationen des heutigen, städtischen Straßenverkehrs kognitiv und motorisch richtig zu handeln und zu reagieren.

 

Fazit: wenn sie unseren 20 Jahre alten Volvo (uns sich selbst) beherrscht, kann sie auch alles andere fahren. Nicht so, wie diese vollvernetzten Öko-Trullas, die sich alle paar Monate mal ein Car-Sharing-Autochen ausleihen und dann 3 Meter vom Bordtein weg parken, wenn ihr wisst, was ich meine :)

 

Ich sach ja, die Büchse der Pandorra...GEIL :)


15.01.2020 23:55    |    paelzerbu

Da der Unterschied bei den Anforderungen im Vergleich zum Automatikwagen praktich nicht vorhanden ist, gibt es auch keinen Grund, einen reinen E-Auto-Führerschein zu machen. Allerdings könnten die Hersteller aus Werbungsgründen ja günstig Elektrofahrzeuge an Fahrschulen vergeben, um damit Werbung zu machen. Es wäre dort ja der erste Kontakt eines vielleicht künftigen E-Fahrzeug-Kunden.

Spart man mit dem Automatikführerschein wirklich so viel? Die meisten Fahrstunden sind doch eh Spezialstunden unabhängig vom Getriebe. Meinen Führerschein habe ich schon lange, aber damals hatte ich gerade zwei Fahrstunden auf einem Schaltwagen und die Prüfung in einem Automatikwagen. Ich hatte allerdings vor der Fahrschule schon ein wenig Übung u.a. mit Moped oder Traktor.


16.01.2020 03:07    |    Alexander67

Im aktuellen Fahrzeugbestand aktuell etwa 1/3 Automatik.

Quelle https://www.focus.de/.../...ht-handarbeit-ausser-mode_id_11548517.html


16.01.2020 06:27    |    Schwarzwald4motion

Ein E-Auto hat keine Automatik :D

Allerdings wer soll den aus Nachhaltigkeitsgründen die alten Kübel runterrocken :rolleyes:

Wer Motorische Probleme hat soll ruhig mit den E-Auto lernen, wird sogar gefördert. Also die Autos ;)

Allerdings sollte der Touch-Quatsch die Konzentrationsvorteile nicht auffressen.:eek:


16.01.2020 06:51    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 16. Januar 2020 um 06:27:52 Uhr:

Ein E-Auto hat keine Automatik :D

.....

Ähm, doch je nach Konzept.

Es gibt Konzepte mit 2 oder gar 3 Gängen.

Ob die etwas bringen und sich irgendwann irgendwo durchsetzen ist so eine Frage.

 

https://www.heise.de/.../Neue-E-Achsen-von-Bosch-und-GKN-3813049.html

Zitat:

......

ein lastschaltfähiges Zweiganggetriebe.

.....

http://schaeffler-events.com/kolloquium/lecture/h8/index.html

Zitat:

......

Um das Leistungsspektrum von Voll- und Plug-in-Hybridfahrzeugen abzudecken, stehen schaltbare zweigängige P4-Lösungen mit hohen Übersetzungen und einer zusätzlichen Abschaltung zur Verfügung.

.....


16.01.2020 07:17    |    CompuKing

Es gibt jetzt eine Umstellung, dass man mit dem Automatik Führerschein auch Schaltwägen fahren darf:

https://www.autobild.de/.../...atik-statt-schaltgetriebe-15478757.html

 

Und warum es keine E-Autos in der Fahrschule gibt? Weil es keine Anbieter gibt... Es gibt ja Richtlinien zur Grösse und die hält fast keins der E-Autos ein. Spannend dazu sollte man mal folgendes ein wenig lesen:

https://twitter.com/wortuose/status/1214408038695800833?s=20


16.01.2020 07:24    |    Schwarzwald4motion

Also bei uns steht ein Model 3 als Fahrschulauto rum.

Abgesehen von Taycan oder irgendwelchen Plugs gibt's praktisch keine Automatik wozu auch.


16.01.2020 07:42    |    BravoI

E-Auto ist teuer als Verbrenner und darum E-Farschule kann nicht billiger sein als mit Verbrenner.

Und bei uns gibs auch Fahrschullen, welche als Übungwagen haben Premium - Audi oder BMW (Q2, Q3, X1, X3).

Ja, Fürrerscheinneulinge bekommen Geschmack und wenn seine erste Auto wird geschponsert, dann fahren Sie auch premium.

Und anderen, welche mussen für seine erste Auto selber zahllen - kaufen eine Gebrauhtwagen für die Geld, welche Sie in Hand haben, E-Auto ist unbezahllbar, wie anderen Autos in diesen Preissklasse.

Und was kommt dazu - Die Führrerscheinneulinge fangen an teuer mit Versicherung und E-Autos teuerer als Verbrenner bei Versicherung.

Nur wer eine Sponser hat, kann mit E-Auto anfangen.

 

Gruß.


16.01.2020 07:53    |    jennss

Zitat:

@BravoI schrieb am 16. Januar 2020 um 07:42:30 Uhr:

E-Auto ist teuer als Verbrenner und darum E-Farschule kann nicht billiger sein als mit Verbrenner.

Dass eine Fahrstunde billiger ist, habe ich nicht geschrieben. Das ist vielleicht möglich durch den geringeren Wertverlust ggü. Dieseln und die Unterhaltskosten sind günstiger (4 bis 5 €/100 km statt ca. 7 bis 8 € mit Diesel), aber was ich eigentlich meinte: Der Fahrschüler braucht weniger Fahrstunden. Hatte gedacht, dass dies im Artikel deutlich wird.

j.


16.01.2020 08:10    |    Goify

Man spart vielleicht 4 Fahrstunden à 45 Minuten ein, also zwei Fahrschultage. Ansonsten spart man nichts. Dafür lernt man nicht, wie man mit Schaltgetriebe fährt oder dass so ein Verbrennungsmotor eine untere und obere Drehzahlgrenze hat.

 

Mal ein übliches Praxisbeispiel, wo der Jüngling mit E-Auto-Führerschein völlig aufgeschmissen ist:

Er zieht von daheim aus in eine Studenden-WG. Da auch einige Möbel dabei sind, leiht er sich einen Mercedes Vito. Wer kann den Wagen fahren? Nur Mama und Papa, also kann der Umzug schon mal nicht wochentags erfolgen, wenn die Eltern keinen Urlaub nehmen wollen. So hat sich mit dieser einen einzigen Fahrt er Vorteil des E-Führerscheins aufgehoben und alle weiteren Ereignisse lassen den halben Führerschein nur noch als unzulänglich erscheinen.

 

Und wie Stromtankstellen-Apps funktionieren und wie man den Stecker richtig rein steckt, kann viel eher der Jugendliche den Eltern erklären. Das ist wesentlich einfacher als der schon simple Benzintankvorgang, bei dem jede Menge schief gehen kann.


16.01.2020 08:28    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@BravoI schrieb am 16. Januar 2020 um 07:42:30 Uhr:

...und darum E-Farschule kann nicht billiger sein …

Ha auch keiner behauptet , da es aber Förderung gibt? Ich Frag vielleicht mal nach .

Zitat:

...Audi oder BMW.

BMW i3 Darf nicht, andere hat BMW noch nicht! .

Zitat:

Nur wer eine Sponser hat, kann mit E-Auto anfangen.

Da hast Du Recht, trotzdem könntest Du dich vielleicht nur ein klein wenig um deine Rechtschreibung kümmern. ist ja echt Ätzend sowas zu lesen.


16.01.2020 09:09    |    jennss

Ich denke, der ID.3 könnte ein gutes Fahrschulauto werden. Bei den bisher zugelassenen, die genug Platz haben, ist die Reichweite zu gering, denke ich. Das könnte auch ein Grund sein für die geringe Verbreitung der e-Autos in Fahrschulen. Das Model 3 ist vielleicht zugelassen als Fahrschulauto, ist jedoch relativ lang und teuer. Am meisten verbreitet ist wohl die Kompaktklasse. Ein Corsa-e könnte vielleicht auch gehen.

 

Der Golf 2,0 TDI ist recht verbreitet in Fahrschulen. Der ist eigentlich auch nicht billiger als ein ID.3 mit Umweltprämie. Ich glaube, sogar eher teurer.

 

4 € Differenz pro Fahrstunde sind für Fahrschüler manchmal ein entscheidendes Kriterium, sich hier oder dort anzumelden.

 

Bzgl. Rechtschreibung: Naja, ich denke, solange man es versteht, ist es ok.. Wichtig ist der Inhalt.

j.

 

PS: Das Ende der Handschaltung:

https://www.focus.de/.../...ht-handarbeit-ausser-mode_id_11548517.html

 

Btw: Automatik mag ich nicht besonders, Elektro jedoch sehr. Es fährt sich vom Ansprechen her anders.


16.01.2020 09:20    |    Anarchie-99

Zitat:

Bisher gibt es nur sehr wenig Fahrschulen mit E-Autos. Das Problem ist, dass es ein Automatik-Führerschein ist, mit dem man keine Handschaltung fahren darf.

Genau deshalb ist das ganze unnötig.

Wenn man sich die Mühe macht einen Autoführerschein zu erlernen dann schaut man dass man später alle Fahrzeuge fahren kann.

Was man später dann fährt kann dann jeder selbst entscheiden wie er möchte.

 

Zitat:

@nickydw schrieb am 15. Januar 2020 um 22:48:05 Uhr:

Finde ich gut. Gibt es überhaupt noch rationale Gründe für ein Schaltgetriebe. Es wird über die Jahre sowieso aussterben. Wenn es in Zukunft doch noch gebraucht wird kann man es ja in 1-2 Stunden nachschulen.

Man wird immer wieder Situationen erleben wo man froh ist wenn man alles fahren darf.

 

Beispiel:

Du gehst mit Kumpels abends zusammen weg, im laufe des abends stellst du fest dass der Fahrer doch ein paar Bier getrunken hat und so drückt dir dein Kumpel den Schlüssel zu seinem Schaltwagen in die Hand.

 

Beispiel: 2

Du bringst dein Automatik zur Werkstatt und der einzigste Ersatzwagen ist ein Schalter der draußen steht.


16.01.2020 09:34    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2020 um 09:09:35 Uhr:

Ich denke, der ID.3 könnte ein gutes Fahrschulauto werden...

Wie gesagt er darf nicht zumindest die komische Tür ist auch ein Grund.

Zitat:

Bzgl. Rechtschreibung: Naja, ich denke, solange man es versteht, ist es ok.. Wichtig ist der Inhalt...

Nun hab auch meine Probleme, hier hier wars stellenweise einfach Faulheit.


16.01.2020 10:41    |    wollvo22

Ich denke, dass ein reiner E-Führerschein auf absehbare Zeit für Fahrschulen nicht in Frage kommen wird.

Zudem würde ich trennen zwischen dem E-Führerschein und E-Autos in der Fahrschule.

Der bisherige Automatik-Führerschein lehrt ja prinzipell auch das Fahren von E-Autos (auch wenn diese kein Automatik-Getriebe in herkömmlichen Sinn mit einzelnen Gängen haben).

Was die Nutzung von E-Autos in Fahrschulen angeht, wird dieser sicher mit dem steigenden E-Auto-Anteil einher gehen. Fahrschulen in ländlichen Regionen werden dann sicher nochmal später umstellen.


16.01.2020 11:27    |    PIPD black

16.01.2020 11:36    |    Brot-Herr

Die einzige mögliche Abhilfe in absehbarer Zeit ist, wenn man auch mit auf einem Automatikauto gemachten Führerschein ein Auto mit Schaltgetriebe fahren darf.

 

Bei uns wird das in ca. 10 Jahren auch etwas problematisch, weil meine Frau und ich Autos mit Automatikgetriebe haben und sehr wahrscheinlich auch dann haben werden. Fürs begleitete Fahren unserer Tochter werden wir wahrscheinlich noch jemanden aus der Familie mit ins Boot holen müssen, der Handschalter hat. Das wären nach aktuellem Stand die beiden Omas meiner Tochter sowie mein Bruder, mein Schwager und meine große Nichte.


16.01.2020 13:02    |    Trottel2011

Die Sache ist, finde ich, so, dass ein E Auto anders zu fahren ist als ein Verbrenner mit Automatik. Im E Auto hast du kein Kickdown. Du hast auch diverse Funktionen, wie die Bremsenergierückgewinnung oder auch andere Grundlagen.

 

Der Verbrennerautomatikfahrer muss dann auf Sachen wie: Fahrstufenwahl (z.B. Fahren im Gebirge, bergab, manuelle Fahrstufenwahl), Bremsverhalten, usw. achten.

 

Es müsste theoretisch 3 Führerscheine geben...

 

1. Verbrenner mit Handschaltung, erlaubt das Nutzen von 1, 2 und 3.

2. Verbrenner mit Automatikschaltung, erlaubt das Nutzen von 2 und 3.

3. Elektroauto, erlaubt nur die Nutzung von 3.

 

Ich glaube aber auch nicht wirklich, dass viele Fahranfänger gleich ein Elektroauto fahren. Vielleicht die reichen Bengel oder so aber nicht Otto-Normal-Bürger. Mit 18 gleich ein Leaf, Zoe oder e-Golf? Naja...


16.01.2020 13:36    |    Brot-Herr

Meine Frau und ich haben in unseren Automatikwagen (Baujahre 2010 und 2016) keine Fahrstufenwahl. Nur P, R, N, D und B für Bergab (Motorbremse), das war es.


16.01.2020 13:54    |    paelzerbu

Sorry, so ungewöhnlich anders oder gar schwieriger ist es nicht, mit einem Elektrofahrzeug zu fahren. Am sinnvollsten ist wohl, wenn man einen Führerschein mit dem Schaltwagen macht, und dann eben fährt, was man möchte. Die kleine Umstellung ist sicher nicht schwieriger als die Eingewöhnung mit jedem anderen Wagen auch.

Das ist jedem auch ohne anderen Führerschein zuzumuten....sorry an alle Fahrlehrer und deren Verbände....


16.01.2020 13:59    |    Brot-Herr

Richtig.

Ich fahre einen Hybrid. Den kann man fahren wie quasi jedes andere Automatikauto auch. Besonders hier im Flachland, wo auch die Wählhebelstellung B nicht gebraucht wird. Es gibt nur noch ein paar Kniffe, wie man das Auto noch effizienter bewegen kann. So liege ich im aktuellen Tankzyklus im Schnitt bei 3,9 Litern nach BC. Ohne die Kniffe wären es vielleicht knappe 5.


16.01.2020 15:44    |    Trottel2011

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 16. Januar 2020 um 13:36:58 Uhr:

Meine Frau und ich haben in unseren Automatikwagen (Baujahre 2010 und 2016) keine Fahrstufenwahl. Nur P, R, N, D und B für Bergab (Motorbremse), das war es.

Eben. Du hast noch B. Ein Elektro Auto hat das nicht...

 

Mein oller 1989er Jaguar XJ-S hat 3 Fahrstufen und alle 3 könnte man da schon einzeln ansteuern... Nur so...


16.01.2020 16:42    |    Sp3kul4tiuS

Aktuell wird das durschnittliche Einstiegsauto wohl noch unter dem Preisniveau und älter vom Baujahr sein als das es hier schon ein normal einsatzfähiges E-auto gibt.

Was geben Jugendliche so aus? 4000€? gut Geschätzt laut Internet 3900€ und 6,2 jahre alt.

 

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

 

Also für 5800€ gibt es einen Zoe ohne Batterie oder einen Fluence aus Italien. Rest sind dann Twizzys.

 

Aus dem Grund sollte es bleiben wie es ist (Momentan) dann kann man alles fahren.

 

 

 

 

Jetzt kommt es. Ernsthaft (Ein bisschen Fiktion) bei dem Sicherheitswahn der herrscht und Familien SUV gekauft werden soll der Nachwuchs mit einem Twizzy auf die Straße gelassen werden? Der Unfallgegener hat dann nur einen Schock, der Twizzy joa wird man dann sehen.


16.01.2020 19:15    |    notting

@jennss: Dein Blogartikel ist IMHO wirr. Wurde ja schon geschrieben, dass u.a. letztes Jahr die Rede davon war, dass es in der Richtung eine Vereinfachung geben soll. Also einfach ein paar Fahrstunden mit manueller Schaltung (nicht gleich am Anfang) und sogar die Prüfung darf man auf Automatik machen und trotzdem Schaltwagen fahren oder so ähnl.

Was ist also deine Kernfrage?!

Das mit den wenigen E-Autos die man für Fahrprüfungen verwenden kann, weil hinten entweder zu wenig Platz oder viele Hersteller zu desinteressiert das Fahrzeug entspr. zulassen zu lassen, ist ein eigenes Thema. Hatte dazu z. B. in https://www.motor-talk.de/.../e-autos-und-fahrschulen-t6665952.html was geschrieben.

 

notting


16.01.2020 20:21    |    jennss

Zitat:

@CompuKing schrieb am 16. Januar 2020 um 07:17:47 Uhr:

Es gibt jetzt eine Umstellung, dass man mit dem Automatik Führerschein auch Schaltwägen fahren darf:

https://www.autobild.de/.../...atik-statt-schaltgetriebe-15478757.html

Das wird ganz sicher nicht so kommen, macht keinen Sinn. Wenn man Schaltung nicht fahren kann, kann man es nicht. So einfach ist das nicht, auch wenn wir alten Hasen das vielleicht denken. Man reichlich braucht Übung, um im Straßenverkehr sicher zu schalten.

j.


16.01.2020 20:25    |    jennss

Zitat:

@Anarchie-99 schrieb am 16. Januar 2020 um 09:20:28 Uhr:

Zitat:

Bisher gibt es nur sehr wenig Fahrschulen mit E-Autos. Das Problem ist, dass es ein Automatik-Führerschein ist, mit dem man keine Handschaltung fahren darf.

Genau deshalb ist das ganze unnötig.

Wenn man sich die Mühe macht einen Autoführerschein zu erlernen dann schaut man dass man später alle Fahrzeuge fahren kann.

So muss es nicht sein. Wer sich bewusst für den Automatik/E-Führerschein entscheidet, macht das bewusst :). Auch Schalterfahrer fahren nur selten fremde Autos. Darauf verzichtet man mit Automatik-Führerschein eben.

 

Zitat:

@Anarchie-99 schrieb am 16. Januar 2020 um 09:20:28 Uhr:

Man wird immer wieder Situationen erleben wo man froh ist wenn man alles fahren darf.

 

Beispiel:

Du gehst mit Kumpels abends zusammen weg, im laufe des abends stellst du fest dass der Fahrer doch ein paar Bier getrunken hat und so drückt dir dein Kumpel den Schlüssel zu seinem Schaltwagen in die Hand.

 

Beispiel: 2

Du bringst dein Automatik zur Werkstatt und der einzigste Ersatzwagen ist ein Schalter der draußen steht.

Das ist dann Pech. Ist zum Glück sehr selten.

j.


16.01.2020 20:27    |    jennss

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 16. Januar 2020 um 11:36:47 Uhr:

Bei uns wird das in ca. 10 Jahren auch etwas problematisch, weil meine Frau und ich Autos mit Automatikgetriebe haben und sehr wahrscheinlich auch dann haben werden. Fürs begleitete Fahren unserer Tochter werden wir wahrscheinlich noch jemanden aus der Familie mit ins Boot holen müssen, der Handschalter hat. Das wären nach aktuellem Stand die beiden Omas meiner Tochter sowie mein Bruder, mein Schwager und meine große Nichte.

Interessanter Punkt. Daran dachte ich noch nicht.

j.


16.01.2020 20:36    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 16. Januar 2020 um 19:15:15 Uhr:

@jennss: Dein Blogartikel ist IMHO wirr. Wurde ja schon geschrieben, dass u.a. letztes Jahr die Rede davon war, dass es in der Richtung eine Vereinfachung geben soll. Also einfach ein paar Fahrstunden mit manueller Schaltung (nicht gleich am Anfang) und sogar die Prüfung darf man auf Automatik machen und trotzdem Schaltwagen fahren oder so ähnl.

Nix wirr. Mit Automatik-Führerschein wird man ganz sicher nie Schaltung fahren dürfen. Es steht zur Debatte, dass mit kleiner Prüfung, also nicht dem kompletten Umfang, die Schaltfahrer-Erlaubnis erlangt werden darf, wenn man bereits den Automatik-Führerschein hat. Bis heute ist das noch nicht geregelt.

 

Zitat:

Was ist also deine Kernfrage?!

Siehe Umfrage-Frage :). Der Kern ist auch das Thema Automatik/E-Führerschein einzuleiten, also was die Community davon hält.

 

Meine Ansicht ist, dass es sinnvoll wäre, wenn mehr Fahrschulen auf E-Auto schulen würden. Es macht für einige Menschen Sinn. Ich weiß, dass besonders Ältere endlos viele Fahrstunden haben, nicht zuletzt auch, weil es ihnen mit dem Schalten im Verkehr zu umständlich ist. In jungen Jahren lernt man besser. Und für junge Menschen ist der Sinn, voll auf die neue Technologie zu setzen, um damit schneller und billiger zum Führerschein zu kommen, wenn man bereit ist, tatsächlich auf die Möglichkeit des Schalterfahrens zu verzichten. Wenn ich sehe, wie "oft" ich fremde Autos fahre, würde ich sagen, dass die Einschränkung in der Realität minimal ist.

j.


16.01.2020 20:42    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2020 um 20:36:39 Uhr:

Meine Ansicht ist, dass es sinnvoll wäre, wenn mehr Fahrschulen auf E-Auto schulen würden.

Da stellt sich die Frage mit der Reichweite, gerade wenn ein paar AB-Stunden an dem Tag anstehen. Kenne auch div. Fahrschulen wo ich den Eindruck habe, dass die an der Fahrschule nicht mal einen eigenen Stellplatz haben. Und von ewigen Warten wg. Laden hat der Fahrschüler nix.

 

notting


16.01.2020 21:02    |    Brot-Herr

Zitat:

@notting schrieb am 16. Januar 2020 um 20:42:36 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2020 um 20:36:39 Uhr:

Meine Ansicht ist, dass es sinnvoll wäre, wenn mehr Fahrschulen auf E-Auto schulen würden.

Da stellt sich die Frage mit der Reichweite, gerade wenn ein paar AB-Stunden an dem Tag anstehen. Kenne auch div. Fahrschulen wo ich den Eindruck habe, dass die an der Fahrschule nicht mal einen eigenen Stellplatz haben. Und von ewigen Warten wg. Laden hat der Fahrschüler nix.

An den Punkt habe ich auch noch nicht gedacht. Da ist auf jeden Fall etwas dran. Meine Fahrschule damalos hatte auch keinen eigenen Stellplatz und an so einem Tag Fahrschule kommen doch einige Kilometer zusammen. Auch ohne Autobahn.


16.01.2020 21:38    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 16. Januar 2020 um 20:42:36 Uhr:

Da stellt sich die Frage mit der Reichweite, gerade wenn ein paar AB-Stunden an dem Tag anstehen. Kenne auch div. Fahrschulen wo ich den Eindruck habe, dass die an der Fahrschule nicht mal einen eigenen Stellplatz haben. Und von ewigen Warten wg. Laden hat der Fahrschüler nix.

Ein großer Akku ist dann natürlich sinnvoll, z.B. ID.3 mit 77 kWh, so dass man über Tag möglichst nicht nachladen muss. Im Citybereich werden oft die WLTP-Werte erreicht, also beim ID.3 dann 550 km.

j.


16.01.2020 21:56    |    Brot-Herr

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2020 um 21:38:35 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 16. Januar 2020 um 20:42:36 Uhr:

Da stellt sich die Frage mit der Reichweite, gerade wenn ein paar AB-Stunden an dem Tag anstehen. Kenne auch div. Fahrschulen wo ich den Eindruck habe, dass die an der Fahrschule nicht mal einen eigenen Stellplatz haben. Und von ewigen Warten wg. Laden hat der Fahrschüler nix.

Ein großer Akku ist dann natürlich sinnvoll, z.B. ID.3 mit 77 kWh, so dass man über Tag möglichst nicht nachladen muss. Im Citybereich werden oft die WLTP-Werte erreicht, also beim ID.3 dann 550 km.

j.

Von Fahrschülern werden die sicher oft nicht erreicht.

 

Übrigens ist mir noch an der Fragestellung was aufgefallen: Du sprichst nur vom Sohn. Ich habe nur eine Tochter und meine Schwester hat zwei Töchter. Nix mit Sohn. Die anderen kleinen Kinder in unserer Straße sind auch allesamt Mädchen.


16.01.2020 22:02    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 16. Januar 2020 um 15:44:19 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 16. Januar 2020 um 13:36:58 Uhr:

...und B für Bergab (Motorbremse), das war es.

Eben. Du hast noch B. Ein Elektro Auto hat das nicht...

 

Mein oller 1989er Jaguar XJ-S hat 3 Fahrstufen und alle 3 könnte man da schon einzeln ansteuern... Nur so...

:confused: Deshalb will ich ja schon seit Jahren irgendwas mit Rekuperation, ein E-Auto ist da ziemlich Perfekt.


17.01.2020 08:03    |    pico24229

meine Kinder sollen den Lappen so schnell wie möglich bestehen, richtig fahren lernen tut man eh danach. (auf Grund Praxis)

Ein Automatik FS ist eine Einschränkung würde ich nicht empfehlen aber wenn jmd das unbedingt will..

Einziges Problem wäre wenn man mal ein geliehenen Schalter fahren soll oder halt Firmenwagen oder wenn man doch mal lust aufs schalten hat.


Deine Antwort auf "E-Auto Fahrschule"

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