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22.07.2019 21:57    |    notting    |    Kommentare (54)

E-Autos und FahrschulenE-Autos und Fahrschulen

Hallo!

 

Ein E-Auto ist für einen Fahranfänger an sich nicht schlecht, weil man es nicht abwürgen kann (außer dass man bei zu hohen Steigungen nach dem Halten nicht mehr weiterfahren kann -> https://www.heise.de/.../Renault-Master-ZE-im-Fahrbericht-3985575.html). Allerdings haben wenige Fahrschulen E-Autos. Kann zum Teil daran liegen, dass heutige Fahranfänger heute aus Kostengründen (im Verhältnis zur gewünschten Reichweite) eher kein E-Auto bekommen und deswegen noch bewusst manuelle Schaltgetriebe lernen. Aber wusstest ihr, dass nur in dafür zugelassenen Autos eine Fahrschulprüfung gemacht werden darf? -> https://www.sueddeutsche.de/.../...uto-fahrschule-tuev-dekra-1.4533468

Klar, der Prüfer braucht auch etwas Platz. Bin sogar schon in einem E-Klasse-Cabrio gesessen und hatte praktisch keine Beinfreiheit weil der Vordermann so groß war.

Tja und auch wg. geringem Interesse ausländischer Autohersteller ist es so, dass es nur 3 für die Fahrschulprüfung zugelassene E-Auto-Modelle gibt:

- VW E-Golf

- Tesla Model S

- Nissan Leaf Zero

 

- Das Model S ist mit Abstand teurer als der Rest der Liste. Bzw. vor kurzem wurde der Einstiegspreis auch noch weiter erhöht -> https://www.electrive.net/.../. Wenn‘s nicht schon vorher nicht mehr förderfähig gewesen wäre was die staatl. Prämie angeht, wäre es wohl dadurch rausgeflogen. Außerdem braucht man einen Adapter, wenn man an CCS laden will, was man eher innerorts findet bzw. gerade gezielt innerorts ausgebaut wird. Siehe z. B. meine Ergänzungen direkt unter dem eigentl. Artikel in https://www.motor-talk.de/.../...r-z-b-auf-rastplaetzen-t6572310.html.

- Zumindest der E-Golf scheint für die BE-Prüfung ungeeignet zu sein. Das mit AHK am E-Auto hatte ich generell schon in einem älteren Blogartikel angesprochen: https://www.motor-talk.de/.../e-auto-mit-anhaenger-oje-t6427731.html. Zudem hat er lange Lieferfristen.

- Beim Leaf Zero ist zu befürchten (das Modell kommt wohl erst bzw. hab ich auf der Hersteller-Webseite nicht gefunden), dass man auf ein viel schlechteres Netz an Ladesäulen angewiesen ist, wenn man mit mehr als 50kW laden will als bei CCS und dass er über Typ2 nicht mal 7,2kW kann selbst wenn er 32A 1phasig ziehen darf.

 

So wie ich den Artikel aus der Süddeutschen zwischen den Zeilen lese, könnte es sein, dass die anderen Tesla-Modelle nur deswegen nicht auftauchen, weil der Hersteller keine entspr. Prüfung beantragt hat. Hab leider die genauen Innenraum-Abmessungen der genannten Fahrzeuge nicht. Wer so ein Fahrzeug hat und selbst nachmessen will, kann sich in o.g. Artikel die Grafik mit den div. Mindestmaßen anschauen.

Sprich selbst bei Tesla ist noch Luft nach oben was die Förderung der E-Mobilität angeht...

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22.07.2019 22:17    |    Lumpi3000

Sind halt alles Automatik Autos ... Und solange es die Einschränkung gibt, wer auf Automatik lernt darf nur Automatik fahren, wirds da auch keine großartige Modell Erweiterung geben.

Liegt meiner Meinung nach also nicht an den Herstellern, sondern an den Führerschein Vorgaben ...


22.07.2019 22:24    |    BurkhardR

Ich meine, ich hätte schon A3 - etron als Fahrschulfahrzeug gesehen. Da kann man die Automatikausbildung und einen Eindruck elektrischen Fahrens vermitteln, wahrscheinlich im Moment sinnvoll - wenn es denn endlich mal wieder welche gäbe...


22.07.2019 22:33    |    Jeepmorris

Was sollen die Fahrschulen mit den Dingern? Wenn das Lade und Stromversorgungsproblem nicht gelöst wird, reitet man ein totes Pferd. Da ist es sinnvoller Reiten zu lernen. Im Ernst 1E- Fahrzeug = 2 bessere Diesel . Tesla zu teuer und für den Preis bekommt man dann ein richtiges Fahrzeug. Sorry ohne die nur Lösung der Stromversorgungsproblematik und der Lithium Versorgung , usw und das weltweit, ist das E-Auto tot.

Selbst das Bmw Managemet sagt die Leute wollen keine E- Fahrzeuge.


22.07.2019 22:42    |    notting

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 22. Juli 2019 um 22:17:22 Uhr:

Sind halt alles Automatik Autos ... Und solange es die Einschränkung gibt, wer auf Automatik lernt darf nur Automatik fahren, wirds da auch keine großartige Modell Erweiterung geben.

Liegt meiner Meinung nach also nicht an den Herstellern, sondern an den Führerschein Vorgaben ...

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Zitat:

Viele Fahrschüler würden sich gern auf Automatik-Fahrzeugen ausbilden lassen, werden aber vom Gesetzgeber ausgebremst. Der stellt nun eine klar vereinfachte Regelung in Aussicht.

Da ist also was in der Mache.

 

notting


22.07.2019 22:45    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 22. Juli 2019 um 22:24:11 Uhr:

Ich meine, ich hätte schon A3 - etron als Fahrschulfahrzeug gesehen. Da kann man die Automatikausbildung und einen Eindruck elektrischen Fahrens vermitteln, wahrscheinlich im Moment sinnvoll - wenn es denn endlich mal wieder welche gäbe...

In den Artikel steht auf der 2. Seite auch was von Einzelbegutachtung...

 

notting


22.07.2019 22:46    |    notting

Zitat:

@Jeepmorris schrieb am 22. Juli 2019 um 22:33:09 Uhr:

Was sollen die Fahrschulen mit den Dingern? Wenn das Lade und Stromversorgungsproblem nicht gelöst wird, reitet man ein totes Pferd. Da ist es sinnvoller Reiten zu lernen. Im Ernst 1E- Fahrzeug = 2 bessere Diesel . Tesla zu teuer und für den Preis bekommt man dann ein richtiges Fahrzeug. Sorry ohne die nur Lösung der Stromversorgungsproblematik und der Lithium Versorgung , usw und das weltweit, ist das E-Auto tot.

Selbst das Bmw Managemet sagt die Leute wollen keine E- Fahrzeuge.

Wie ich erwähnt habe, sind innerörtl. Ladesäulen mit 100-150kW im Kommen. Und das mit dem Lithium wurde schon mehrfach an versch. Stellen diskutiert.

 

notting


23.07.2019 06:24    |    Jeepmorris

Schön wenn man das wie Kohle ÖPNV, Atomkraft, Dieselfahrverbot usw. diskutiert. Ich vermisse funktionierende Lösungen. Keine Presse und regösierte Lösungen (Klimajünger der neuen Relgion) sondern echte , finanzierbare und funktionierende. Keine derzeit gerne propagierten Fanstereien. Lösungen sind da sie werden aus Gründen E Lobbyisten nur nicht genutzt. Armes Land. Aber es ist wie mit der Elektronik, erst mal bauen dann funktioniert es schlecht oder nur zum Teil egal weiter, dann funzt irgendwann nix mehr und dann wie konnte das passieren...


23.07.2019 10:09    |    Goify

Mal ab vom Ökothema ist das Schaltgetriebe nach wie vor von jedem Führerscheininhaber zu beherrschen, denn ein Transporter beim Umzug, ein Leihwagen in der Werkstatt oder auch manches Vehikel beim CarSharing hat ein Schaltgetriebe und es gibt nichts blöderes, als damit nicht fahren zu können (dürfen). Man kommt auch immer mal in die Verlegenheit, ein fremdes Auto umparken zu müssen und bekommt vom Besitzer nur den Schlüssel in die Hand gedrückt.

 

Und mit dem E-Auto fahren zu lernen bietet keinerlei Vorteile, denn man lernt ja eher weniger als mehr, denn es gibt beim E-Auto nichts zu beachten, außer regelmäßig das Teil aufzuladen anstatt zu tanken.


23.07.2019 14:27    |    Sp3kul4tiuS

Fahranfänger fahren eher ältere und günstige Autos und da ist das Automatikangebot nicht immer so groß.


23.07.2019 16:10    |    Alubremslicht

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juli 2019 um 10:09:31 Uhr:

Mal ab vom Ökothema ist das Schaltgetriebe nach wie vor von jedem Führerscheininhaber zu beherrschen, denn ein Transporter beim Umzug, ein Leihwagen in der Werkstatt oder auch manches Vehikel beim CarSharing hat ein Schaltgetriebe und es gibt nichts blöderes, als damit nicht fahren zu können (dürfen). Man kommt auch immer mal in die Verlegenheit, ein fremdes Auto umparken zu müssen und bekommt vom Besitzer nur den Schlüssel in die Hand gedrückt.

 

Und mit dem E-Auto fahren zu lernen bietet keinerlei Vorteile, denn man lernt ja eher weniger als mehr, denn es gibt beim E-Auto nichts zu beachten, außer regelmäßig das Teil aufzuladen anstatt zu tanken.

Das schätze ich ganz anders ein: Das was beim Schaltwagen komplizierter ist, ist doch nur die Technik beim Anfahren, hoch- und runterschalten. Das lernt man in wenigen Fahrstunden - ich habe es z. B. mit unseren Kindern schon vorab auf dem Verkehrsübungsplatz geübt. Das sind vielleicht maximal 10 % der Schwierigkeiten beim Auto fahren. Das tatsächlich Schwierige ist doch das sichere Verhalten im realen Verkehr.

 

Allerdings: Trotzdem finde ich es okay, dass Fahrschüler die nur mit Automatik (bzw. eben E-Antrieb) gefahren sind die Beschränkung in den Führerschein bekommen. Früher ging es ja auch anders: Meine Schwester bekam den Führerschein - und dann hat sie mit meiner Mutter auf dem Beifahrersitz noch tagelang das Schalten lernen müssen - das kann's ja auch nicht sein!

 

Ansonsten fände ich allerdings E-Fahrzeuge echt gut als Fahrschulauto. Das würde doch etliches an Emissionen in Innenstädten vermeiden. Grade wenn Fahrschüler die Technik noch nicht ganz gut beherrschen steigen die Emissionen zusätzlich an. (Das gilt nicht nur für Fahrschüler - wenn ich höre, in welch untauglich niedrigen Gängen viele fahren... ) Beim E-Auto spielt das kaum ein Rolle, vielleicht verbraucht es etwas mehr Strom durch unnötiges Beschleunigen und Abbremsen - aber es bleibt lokal emissionsfrei. Und von der Reichweite her dürfte doch ein aktuelles E-Fahrzeug die Tageslaufleistung eines Fahrschulautos abdecken und kann dann bequem über Nacht geladen werden.


23.07.2019 16:19    |    Alubremslicht

Zitat:

@Jeepmorris schrieb am 23. Juli 2019 um 06:24:28 Uhr:

Schön wenn man das wie Kohle ÖPNV, Atomkraft, Dieselfahrverbot usw. diskutiert. Ich vermisse funktionierende Lösungen. Keine Presse und regösierte Lösungen (Klimajünger der neuen Relgion) sondern echte , finanzierbare und funktionierende. Keine derzeit gerne propagierten Fanstereien. Lösungen sind da sie werden aus Gründen E Lobbyisten nur nicht genutzt. Armes Land. Aber es ist wie mit der Elektronik, erst mal bauen dann funktioniert es schlecht oder nur zum Teil egal weiter, dann funzt irgendwann nix mehr und dann wie konnte das passieren...

Die Aussagen von jeepmorris zum Thema Elektromobilität können getrost ignoriert werden. Ich glaube er versucht da nur seinen Frust abzubauen. Das ist mir auch anderer Stelle bei MW schon aufgefallen. Inhaltlich kommt nichts stichhaltiges, die Form seiner Beiträge ist unstrukturiert wirr und zudem mit auffallen vielen Schreibfehlern versehen. Im Normalfall moniere ich keine Schreibfehler, das passiert eben immer mal oder jemand hat eben eine Rechtschreibschwäche, das ist doch kein Problem. Aber wer so etwas schreibt wie jeepmorris zeigt dann doch deutlich, dass es eben nur dumm rausgerotzt und keinesfalls wohlüberlegt ist: "regösierte Lösungen", "Relgion", "Fanstereien" - das steht alles in seinem unnützen Beitrag.


23.07.2019 17:29    |    Goify

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 23. Juli 2019 um 16:10:07 Uhr:

Das würde doch etliches an Emissionen in Innenstädten vermeiden. Grade wenn Fahrschüler die Technik noch nicht ganz gut beherrschen steigen die Emissionen zusätzlich an.

Wenn ein Mensch in seinem Leben 1 Mio. km fährt, fallen allerdings die 500 km während den Fahrstunden kaum ins Gewicht.


23.07.2019 17:33    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juli 2019 um 17:29:46 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 23. Juli 2019 um 16:10:07 Uhr:

Das würde doch etliches an Emissionen in Innenstädten vermeiden. Grade wenn Fahrschüler die Technik noch nicht ganz gut beherrschen steigen die Emissionen zusätzlich an.

Wenn ein Mensch in seinem Leben 1 Mio. km fährt, fallen allerdings die 500 km während den Fahrstunden kaum ins Gewicht.

... zumal die Anzahl der Fahrschüler abnimmt...

 

notting


23.07.2019 17:36    |    Goify

Vielleicht gibt es ja demnächst bei Fahrschulautos nicht nur rechts zusätzliche Pedale, sondern auch ein Schaltgetriebe im E-Auto. So kann man ökologisch lernen, wie man richtig schaltet. Viele schaffen richtiges Schalten ja nicht mal beim Fahrrad oder Pedelec (Krach-Knall, nächster Gang).


24.07.2019 07:59    |    Alubremslicht

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juli 2019 um 17:29:46 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 23. Juli 2019 um 16:10:07 Uhr:

Das würde doch etliches an Emissionen in Innenstädten vermeiden. Grade wenn Fahrschüler die Technik noch nicht ganz gut beherrschen steigen die Emissionen zusätzlich an.

Wenn ein Mensch in seinem Leben 1 Mio. km fährt, fallen allerdings die 500 km während den Fahrstunden kaum ins Gewicht.

Aber dieses Argument ist unsinnig. So könnte ja jeder sagen, meine persönliche individuelle Verkehrsleistung trägt einen so kleinen Teil vom Gesamten bei, das fällt ja überhaupt nicht ins Gewicht. Ich fahr was mir Spaß macht und der Rest spielt schon keine Rolle. Aber so ist es eben nicht. Jeder Einzelne muss bei sich selber anfangen, denn sonst ändert sich nichts.


24.07.2019 08:03    |    Goify

Sehe ich auch so, aber es sollte Grenzen geben, ab wann was unsinnig wird. Und beim Fahrschulauto ist es unsinnig, denn sonst lernt man nicht mit dem Schaltgetriebe zu fahren.


24.07.2019 08:14    |    Alubremslicht

Ja, das sehe ich auch so und schrieb es hier schon. Aber für viele Fahrschüler - die die Einschränkung "nur Automatik" akzeptieren - wäre das E-Auto super. Und auch für die anderen für sehr frühe Fahrstunden... damit sie sich voll und ganz auf den Verkehr konzentrieren können ohne auch noch mit der Technik kämpfen zu müssen. Als ich den Führerschein machte (1981) war es ja so, dass die meisten eben mit ihrem Vater auf Feldwegen schon geübt hatten. (ich durfte das aber nie, würde sagen dass das aber maximal 2 Fahrstunden mehr "gekostet" hat.) Heute gibt es dafür ja aber Verkehrsübungsplätze - da kann das Berganfahren und Schalten echt super geübt werden. Das Problem ist vielleicht, dass die Eltern irgendwann keinen Schaltwagen mehr haben... (bei uns ist z. B. das kleine Auto bereits elektrisch und der Große wird evtl. nächstes Jahr durch einen VW ID.3 ersetzt)


24.07.2019 08:20    |    Goify

Und dann steht man wie ein Depp bei der Autovermietung am Flughafen, wenn sie nur noch einen Peugeot mit Schaltgetriebe übrig haben. Nee du, das halte ich für wenig sinnvoll. Es sollte jeder können müssen, auch wenn er das nicht will, weil er sonst mal ein echtes Problem hat und sich wünscht, damals mit Ende 17 einen richtigen Führerschein gemacht zu haben.


24.07.2019 09:53    |    Scorpio 94

Die Logik habe ich noch nie verstanden.

Fahrschule auf Schalter = darf beides fahren, Automatik nur selbige, warum eigentlich?

Aus eigener Erfahrung, wer mehrmals am Tage verschiedene Fahrzeuge bewegt und dabei noch zwischen Schalter und Automat wechselt, muss sich die ersten Kilometer immer mehr auf die Bedienung konzentrieren.

Was vor xx Jahren in der Fahrschule mal ausgebildet wurde ist in dem Moment egal.


24.07.2019 09:56    |    Alubremslicht

Wie bitte soll denn die Fahrstunde aussehen, wo der Fahrschüler der bereits auf einem Schalter fahren kann... das Automatik-Fahren lernen soll... ?


24.07.2019 10:00    |    Goify

Automatik zu fahren muss man nicht lernen, sondern das kann jeder. Es braucht nicht mal besonderes Gefühl dabei. Beim Schaltgetriebe sieht es ganz anders aus und das kann nur fahren, wer das gelernt hat oder sich mühselig sich selbst beigebracht hat.


24.07.2019 10:16    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Juli 2019 um 10:00:56 Uhr:

Automatik zu fahren muss man nicht lernen, sondern das kann jeder. Es braucht nicht mal besonderes Gefühl dabei. Beim Schaltgetriebe sieht es ganz anders aus und das kann nur fahren, wer das gelernt hat oder sich mühselig sich selbst beigebracht hat.

Jein. Eine kleine Einweisung sollte man IMHO bekommen wg. P, Schalthebel geht nur bei getretener Bremse, ggf. manuelles Automatikschalten wg. Berg runter & Co. und vor allem dass man nicht versehentl. bei voller Fahrt ins "Kupplungspedal" tritt, sondern stattdessen in die Fußstütze ;-)

 

notting


24.07.2019 15:35    |    Lumpi3000

Ich fahr selber Automatik und in der Firma gibts nur Autos mit Schaltgetriebe. Kein Problem mit der "Umstellung" ...

Ferner haben wird grad genau den Fall.

Jemanden eingestellt der angeben hatte: Klar Führerschein hab ich. Das er nur einen Automatik-Lappen hat, hat er verschwiegen...


24.07.2019 18:02    |    rheinlaendernord

Burkhard, es kann schon sein das Du ein E Audi A 3 als Fahrschulwagen gesehen hast, ist nur nicht als Prüfungsfahrzeug zugelassen. Hier hat auch eine Fahrschule ein BMW i 3 oder wie der Kleine heißt, der wurde als Prüfungsfahrzeug nicht zugelassen, da die hinteren Türen sich nur öffnen lassen wenn die Türen vorne offen sind.


25.07.2019 07:45    |    JürgenS60D5

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juli 2019 um 17:36:22 Uhr:

Vielleicht gibt es ja demnächst bei Fahrschulautos nicht nur rechts zusätzliche Pedale, sondern auch ein Schaltgetriebe im E-Auto. So kann man ökologisch lernen, wie man richtig schaltet. Viele schaffen richtiges Schalten ja nicht mal beim Fahrrad oder Pedelec (Krach-Knall, nächster Gang).

Was hat die Kettenschaltung bei einem Fahrrad mit dem Handschaltgetriebe in einem Auto zu tun?


25.07.2019 07:49    |    JürgenS60D5

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Juli 2019 um 10:00:56 Uhr:

Automatik zu fahren muss man nicht lernen, sondern das kann jeder. Es braucht nicht mal besonderes Gefühl dabei. Beim Schaltgetriebe sieht es ganz anders aus und das kann nur fahren, wer das gelernt hat oder sich mühselig sich selbst beigebracht hat.

Oha..... tiefes Wissen oder noch nie ein Automatikauto gefahren? Sorry, mir ist klar, dass es hartgesottene Handschalter Fanboys gibt. und dass diese die Art des Getriebes mit Klauen und Zähnen verteidigen. Aber schon mal drüber nachgedacht, dass es für einen Fahrschulanfänger WESENTLICH!!!!! wichtigeres gibt, als die Art und Weise wie ein Getriebe zu bedienen ist?

 

Zumindest für die ersten Stunden sollten sich die Anfänger auf den Verkehr konzentrieren können und nicht auf die Art und Weise der Schaltung.


25.07.2019 08:16    |    JürgenS60D5

Zitat:

@notting schrieb am 23. Juli 2019 um 17:33:44 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juli 2019 um 17:29:46 Uhr:

 

Wenn ein Mensch in seinem Leben 1 Mio. km fährt, fallen allerdings die 500 km während den Fahrstunden kaum ins Gewicht.

... zumal die Anzahl der Fahrschüler abnimmt...

 

notting

Nö. Die Fakten sehen anders aus.


25.07.2019 08:37    |    Goify

Jürgen kommt um die Ecke, brilliert mit Leseinkompetenz und schlägt um sich. Ganz großes Kino. Wäre ich Mod, gäbe es jetzt 36 h Sperre zum Nachdenken.

 

Wer schon ein Fahrrad nicht bedienen kann, hat auch mit dem Schaltgetriebe eines Autos Probleme.

Ich fahre seit vielen Jahren Automatik und Schaltgetriebe, also wirklich tiefes und fundiertes Wissen.

Und wenn ein Fahrschüler Probleme damit hat, Schalten und Fahren gleichzeitig zu lernen, sollte er einfach ein paar Fahrstunden mehr nehmen. Dafür sind sie ja da.


25.07.2019 09:53    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 25. Juli 2019 um 08:16:07 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 23. Juli 2019 um 17:33:44 Uhr:

 

 

... zumal die Anzahl der Fahrschüler abnimmt...

 

notting

Nö. Die Fakten sehen anders aus.

Hast du überhaupt gelesen, was du da verlinkt hast?!

- Zunächst ging's IMHO in dem Kontext um PKW-FS.

- Außerdem steigt die Anzahl der durchgeführten Prüfungen auch weil die Leute immer öfter durchfallen, weil das ihnen nicht so wichtig ist oder weil sie Sprachprobleme haben, siehe z. B. https://www.bussgeldkatalog.org/.../

- Dazu eben noch das geringere Interesse bzw. weniger geburtenstarke Jahrgänge: https://www.welt.de/.../...rum-der-Branche-das-langsame-Aus-droht.html

 

notting


25.07.2019 14:01    |    Turbotobi28

Zitat:

@Scorpio 94 schrieb am 24. Juli 2019 um 09:53:13 Uhr:

Die Logik habe ich noch nie verstanden.

Fahrschule auf Schalter = darf beides fahren, Automatik nur selbige, warum eigentlich?

Aus eigener Erfahrung, wer mehrmals am Tage verschiedene Fahrzeuge bewegt und dabei noch zwischen Schalter und Automat wechselt, muss sich die ersten Kilometer immer mehr auf die Bedienung konzentrieren.

Was vor xx Jahren in der Fahrschule mal ausgebildet wurde ist in dem Moment egal.

Ich dufte mal ein WE bei einer Oldtimer Veranstaltung helfen,dafür haben wir einen Wagen(Schalter) bekommen. Als weiterer Helfer ein Azubi der seit einem Jahr den normalen FS hatte. Er ist in dem Jahr seit der Prüfung aber nur den Automatik Wagen seiner Eltern gefahren.

 

Trotz FS war er fast nicht in der Lage den Wagen mit Schaltgetriebe sicher zu bewegen, hat die Kiste an dem WE sicher 100x abgewürgt, und ich habe ihn irgendwann nicht mehr fahren lassen :D

 

Wer einen Schaltwagen fahren will braucht eine passende Ausbildung und am besten noch ein paar Monate Routine sonst funktioniert das einfach nicht.

Einfach den FS auf einem Elektrofahrzeug machen und dann später mal einen Schaltwagen fahren funktioniert hinten und vorne nicht.


26.07.2019 09:45    |    BurkhardR

Ich habe auch nochmal über den Sinn für E-Autos für Fahrschulen nachgedacht.

Die Mehrheit der Fahrschüler, auf dem Land, in kleineren Städten, an Stadträndern, will nach der FP ein kleines, billiges Gebrauchtauto fahren, wo ein Schramme auch egal ist. In diesem Markt dominieren im Moment noch die Handschalter, erst ab ca. 2025 können diese die CO2-Grenzwerte nicht mehr einhalten, 2028 ist dieser Markt fest in der Hand von Vollhybriden - erst 2040 haben alle Handschalter ein H-Kennzeichen. D.h. bis 2030-32 werden diese Anfänger zumeist mit Handschaltern beginnen - außer Daddy schenkt ihnen zum Abi nen I3, aber das sind die wenigsten :)

Im urbanen Bereich werden die Anfänger jedoch in einem Umfeld von shared economy aufwachsen, kein eigenes Auto haben, für dass es eh keinen Parkplatz gibt, und bei Bedarf (10 Getränkekisten für die nächste Party) auf Angebote der lokalen Carsharedienste zurückgreifen, die oft von den lokalen Mobilitätsanbietern gesteuert werden. Diese werden aus politischen Gründen, um Fahrverbote in den Städten, die zur Abwahl der Stadtregierung führen würden, zu vermeiden, recht bald voll elektrisch sein - der urbane Bereich ist ja auch die Stärke des reinen E-Antriebs. In diesem Umfeld macht es zunehmend Sinn, einen Teil der Ausbildung auf E-Autos zu machen.


26.07.2019 09:59    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 26. Juli 2019 um 09:45:37 Uhr:

Ich habe auch nochmal über den Sinn für E-Autos für Fahrschulen nachgedacht.

Die Mehrheit der Fahrschüler, auf dem Land, in kleineren Städten, an Stadträndern, will nach der FP ein kleines, billiges Gebrauchtauto fahren, wo ein Schramme auch egal ist. In diesem Markt dominieren im Moment noch die Handschalter, erst ab ca. 2025 können diese die CO2-Grenzwerte nicht mehr einhalten,

Hab ich was verpasst?! CO2-Werte waren bisher immer nur bei der EZ relevant?!

 

Zitat:

2028 ist dieser Markt fest in der Hand von Vollhybriden - erst 2040 haben alle Handschalter ein H-Kennzeichen. D.h. bis 2030-32 werden diese Anfänger zumeist mit Handschaltern beginnen - außer Daddy schenkt ihnen zum Abi nen I3, aber das sind die wenigsten :)

Im urbanen Bereich werden die Anfänger jedoch in einem Umfeld von shared economy aufwachsen, kein eigenes Auto haben, für dass es eh keinen Parkplatz gibt, und bei Bedarf (10 Getränkekisten für die nächste Party) auf Angebote der lokalen Carsharedienste zurückgreifen, die oft von den lokalen Mobilitätsanbietern gesteuert werden. Diese werden aus politischen Gründen, um Fahrverbote in den Städten, die zur Abwahl der Stadtregierung führen würden, zu vermeiden, recht bald voll elektrisch sein - der urbane Bereich ist ja auch die Stärke des reinen E-Antriebs. In diesem Umfeld macht es zunehmend Sinn, einen Teil der Ausbildung auf E-Autos zu machen.

Gerade bei Mietautos (egal ob CS oder klassische Miete) wird oft Mindest-FS-Besitz bzw. ein Mindestalters verlangt oder die Geschichte wird teuer. 18jährige haben da AFAIK meist Probleme, 17jährige (B(E)F, natürl. mit entspr Begleitung) noch viel mehr, auch bei eher billigen kleinen untermotorisierten Schüsseln. Wie sollen sie unter diesen Umständen Fahrpraxis bekommen?!

 

notting


27.07.2019 08:43    |    BurkhardR

Klar sind die nur bei der EZ relevant, das heisst nur dass ab 2025 ca. der Anteil der Handschalter bei den EZ, und damit ab 2030 bei den gebrauchten zurückgeht.

Die Carsharingdienste wenden sich vor allem an die Generation Smartphone, und nicht an Leute die Autos täglich brauchen. Dass die Leute langsamer Fahrpraxis erwerben als die autonomen Fahrzeuge, denke ich auch...


27.07.2019 11:51    |    Gedoensheimer

Wenn sich ein Fahranfänger für Automatik entscheidet, dann hat er dies sicher überlegt. ( Ist natürlich auch ein Kostenenfaktor (bei der Bundeswehr haben wir zwei Tage nur Schalten geübt)). Andererseits ist so, dass man, wenn man das Fahren mal drauf hat, das mit dem Schalten sich auch selbst beibiegen kann. Da hilft dann sicher auch Dad&Co. (Wer motorisch nicht in der Lage ist einen Schalter zu fahren, lässt es eh). Worüber reden wir eigentlich? Richtig, die Überflussgesellschaft macht mal wieder Kasse......

Nebenbei: Gibt es auch einen Automatikschein für Lkw?


27.07.2019 12:04    |    notting

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 27. Juli 2019 um 11:51:08 Uhr:

Nebenbei: Gibt es auch einen Automatikschein für Lkw?

http://www.halanke.de/fahrerlaubnisklassen_lkw.html

Zitat:

Achtung: Es ist erlaubt die Klasse C auf Automatik zu schulen, ohne dass es später einen "Automatik-Eintrag" im Führerschein gibt. Ab ca. März 2013 schulen wir auf unseren neuen MAN- und Mercedes-Lkws mit Automatik-Getriebe --> d.h. neue Lkws fahren und dabei noch Fahrstunden sparen!!!

notting


27.07.2019 13:44    |    Gedoensheimer

Zitat:

@notting schrieb am 27. Juli 2019 um 12:04:16 Uhr:

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 27. Juli 2019 um 11:51:08 Uhr:

Nebenbei: Gibt es auch einen Automatikschein für Lkw?

http://www.halanke.de/fahrerlaubnisklassen_lkw.html

Zitat:

@notting schrieb am 27. Juli 2019 um 12:04:16 Uhr:

Zitat:

Achtung: Es ist erlaubt die Klasse C auf Automatik zu schulen, ohne dass es später einen "Automatik-Eintrag" im Führerschein gibt. Ab ca. März 2013 schulen wir auf unseren neuen MAN- und Mercedes-Lkws mit Automatik-Getriebe --> d.h. neue Lkws fahren und dabei noch Fahrstunden sparen!!!

notting

Der Link (gute Eigenwerbung:) ) hat jetzt mich (und mein Interesse geweckt )

Was hat es aber mit der "gewerblichen Nutzung " auf sich? Darf ich mit mit meinem alten BW-Schein ein fettes Wohnmobil fahren? Wo fängt die gewerbliche Nutzung an. ( Themen wie Fahtenschreiber, Lenkzeiten gab es da ja nicht (und dem Papierkram sowieso nicht)).


27.07.2019 14:06    |    notting

Zitat:

@Gedoensheimer schrieb am 27. Juli 2019 um 13:44:03 Uhr:

Der Link (gute Eigenwerbung:) ) hat jetzt mich (und mein Interesse geweckt )

Was hat es aber mit der "gewerblichen Nutzung " auf sich? Darf ich mit mit meinem alten BW-Schein ein fettes Wohnmobil fahren? Wo fängt die gewerbliche Nutzung an. ( Themen wie Fahtenschreiber, Lenkzeiten gab es da ja nicht (und dem Papierkram sowieso nicht)).

Bei LKW-FS (auch den kleineren) brauchst du IIRC ab 50 alle 5 Jahre eine Gesundheitsprüfung oder so, auch wenn's ein Vor-EU-PKW-/-LKW-FS ist. Aber ich glaube wir driften hier zu weit vom Thema ab. Glaube in https://www.motor-talk.de/forum/verkehr-sicherheit-b14.html sitzen eher die richtigen Leute für sowas.

 

notting


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