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12.01.2016 20:21    |    greentea868    |    Kommentare (125)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Da aller guten Dinge 4 sind folgt heute auf Teil 1, Teil 2 und Teil 3... richtig, Teil 4! Diesmal geht es um krass 3er, einen "Sportwagen- Klassiker" und eine kleine, graue Krawallkiste.

 

 

 

Teddycar

BMW E46 325i Touring von Bayernlover

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Eigentlich hatte ich nicht vor, schon wieder ein neues Auto zu kaufen. Aber wie das Leben so spielt (und wie man auch in meinem Blog nachlesen kann), zerlegte ich meinen 328i unrühmlich bei Regen auf einer kurvigen Bergstraße. Da ich als echter E46-Fan allerdings nicht lange ohne Auto sein konnte, entdeckte ich diesen 325i:

274.000 km, 5 Jahre nicht bewegt, bei einem Händler stehend, äußerer Zustand eher so mittel, TÜV seit 5 Jahren abgelaufen, Probefahrt nicht wirklich möglich: Den musste ich kaufen!!!

Am 10.08.15 war es dann so weit: Auf 12 Jahre alten Steinreifen überführte ich das Auto schließlich zu meinem Vater, wo er innerhalb von zwei Wochen TÜV-fertig gemacht wurde. Und siehe da: Ohne Mängel!

Innerhalb der letzten vier Monate hab ich dann mein übliches Pensum abgespult, quer durch Deutschland, sodass mittlerweile fast 20.000km auf meine Kappe gingen. Probleme: Wenig, und wenn, selbst verschuldet oder mit wenig Aufwand zu beheben. Fazit: Kein schlechter Kauf!

 

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 07.09.2001

KM-Stand: 293.400

KM-Stand bei Kauf: 274.568

Kraftstoff: Super E5

Leistung: 141 kW/192 PS

Zylinder: 6 (in Reihe!!!)(toll)

Hubraum: 2495 ccm

Getriebe: 5-Gang-Handschalter

VMax: 237 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 7,5 s

 

 

Serienausstattung:

 

Fast nix :D Nebelscheinwerfer, Bordcomputer, Mittelarmlehne, DSC

 

 

Sonderausstattung:

 

Klimaautomatik, Harman-Kardon-Lautsprecher, Sportsitze mit Sitzheizung (nachgerüstet), Sportlenkrad, 4x elektrische Fensterheber, Sitzheizung hinten (nachgerüstet), 8x Airbag

 

 

Fahreindrücke (auch eigene)

 

Bayernlover:

Nun ja, was soll man zum E46 groß sagen! Das Herzstück ist natürlich der Motor, welcher über jeden Zweifel erhaben ist. Drehfreudig, kraftvoll, dabei recht sparsam, mit angenehmem, aber nicht anstrengenden Sound auch bei hohem Tempo – ein Gedicht! Dazu eine knackige Schaltung und ein recht sportlich abgestimmtes Fahrwerk, fertig ist das klassische 3er-Feeling. Die direkte Lenkung macht immer wieder Spaß, man hat nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren (und wenn, ist es wirklich schon zu spät). Auf langen Strecken sitzt man in den Sportsitzen echt bequem und durch das niedrige Geräuschniveau steigt man relativ entspannt aus. Dafür kann man es auch auf Landstraßen mal krachen lassen, sodass die Beifahrer Angst bekommen. Kurzum: Das perfekte Auto! :D

Auch vom Innenraum und der Anordnung der Instrumente und Schalter ist in meinen Augen alles logisch, so viel Technik ist ja dann doch nicht verbaut. Das Soundsystem klingt echt ganz gut und die Sitzheizung hinten erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Möge er mich noch eine Weile begleiten!

 

Robb:

Was ist das wichtigste an einem 3er BMW? Richtig, die Sitzpostion! Also beim ersten Einsteigen erstmal den Sitz so tief wie möglich, weit nach hinten und die Lehne in Liegeposition. Dann die linke Hand aufs Lenkrad, die Rechte am Schaltknauf festgeklebt und den Oberkörper nach rechts. Anlassen, ersten Gang rein und GUMMIII. Zu Beginn fällt auf, dass eigentlich nichts großartig auffällt. Alles ist irgendwie so, wie man es erwartet. Die Knöpfe sind da, wo sie hingehören, das Getriebe schaltet gut und unauffällig, der Motor ist kaum zu vernehmen und schiebt von unten raus gut los. Die Lenkung ist weder zu direkt noch zu indirekt. Man fährt also einfach ziemlich entspannt und gut von A nach B. Was ich allerdings ein wenig vermisse ist das Abenteuer, die Freude am Fahren, die BMW doch immer vollmundig versprochen hat. Das Auto ist gut, keine Frage, gerade im Hinblick auf die 290.000 km, die er schon gelaufen hat. Aber es fehlt mir persönlich das gewissen Etwas, ich bin da aber auch recht eigen, wie ihr in der Vorstellung von meinem Auto ganz unten selber nachlesen könnt ;)

 

Flo:

Mir wurde die Ehre zuteil, das benannte Vehikel ca. 350 Kilometer über die deutsche Bundesautobahn und ein kurzes Stück in der Stadt zu bewegen. Dabei habe ich es wirklich sehr zu schätzen gelernt. Die Sitze sind - sobald man die richtige Sitzposition gefunden hat - sehr bequem und durchaus langstreckentauglich. Die vorhandene Sitzheizung (vorne und hinten) macht das Fahren auch bei kalten Temperaturen zum Genuss. Der Motor passt auch sehr gut zu dem Auto, man vermisst meiner Meinung nach zu keiner Zeit Leistung, auch aus niedrigen Drehzahlen heraus kann man sehr schön beschleunigen, was auch an der recht kurzen Übersetzung liegt. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn kommt man schnell in hohe Drehzahlbereiche, überraschenderweise bleibt es im Innenraum dennoch vergleichsweise ruhig. An das schalten muss man sich jedoch erst gewöhnen, zumindest wenn man sein eigenes Auto sehr schnell schaltet und direkt nach dem Treten des Kupplungspedals schon den Gang wechselt. Durch das CDV muss man es beim E46 etwas ruhiger angehen lassen, was für eine allzu sportliche Fahrweise gewöhnungsbedürftig ist. An dieser Stelle übrigens schöne Grüße an das Getriebe. :D Schnelle Autobahnkurven fühlten sich etwas schwammig an, ob es jedoch am Fahrwerk oder an den montierten Winterreifen lag, kann ich nicht sagen, mittlerweile mit dem neuen Fahrwerk soll es wohl deutlich besser sein.

Insgesamt überzeugt mich der E46 jedoch, da er nirgends gravierende Schwächen hat, sondern ein guter Allrounder für alle Lebenslagen ist.

 

 

Ehemalige Autos:

 

BMW E36 316i

Mein erstes Auto, gekauft primär für Stadtfahrten, hat er mich von Österreich bis nach Norwegen treu begleitet und musste eigentlich nur deshalb weichen, weil er mir irgendwann einfach zu langsam wurde.

 

BMW E46 328i

Mein Silberpfeil, den ich leider in einen Totalschaden verwandelte. Der Motor ging noch ein Stück besser als der 325i und generell war das Auto in einem guten Zustand (dafür habe ich in ungezählten Arbeitsstunden gesorgt). Wurde schlussendlich geschlachtet und diente dem 325i teilweise als Teilespender.

 

 

 

MX-5

Mazda MX-5 NB 1.9i 16V von HalbesHaehnchen

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Nachdem ich 1,5 Jahre mit meinem Lancia Y auf Achse war wurde das Bedürfnis nach einem Sommerauto immer größer. So begann ich ab März letzten Jahres mit der Suche nach einem solchen. Fünf Monate lang habe ich intensiv gesucht, wusste nicht 100%ig was ich wollte bis ich dann Anfang August zufällig meinen Mazda MX-5 entdeckt habe.

Ich wusste sofort: Der isses!

Schöne Farbe, der große 140 PS Motor, mit 130.000 nicht zu viele Km, neuer TÜV, ein erst kürzlich gewechselter Zahnriemen und ein Hardtop – zu einem super Preis.

So habe ich den Wagen zeitnah zusammen mit Telsch besichtigt und es kamen keinerlei unbekannte Mängel zum Vorschein.

Daher wurde der Wagen dann ohne groß zu zögern gekauft.

Erlebt habe ich mit dem Wagen schon einiges, wenige Wochen nach dem Kauf ging es auf das 5. Youngsters @ Green Hell wo er ausgiebig probegefahren und von mir eine Runde über die Nordschleife pilotiert wurde. Insgesamt war ich bisher 3.500Km in 3 Monaten mit dem kleinen unterwegs – ohne jegliche Probleme. Nun darf er aufgrund seines Saisonkennzeichens bis März ruhen.

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 29.07.1998

KM.Stand: ca. 133.700Km

KM.Stand bei Kauf: 130.329Km

Kraftstoff: Super E5

Leistung: 103 KW/140 PS @ 6500 U/Min

Drehmoment: 162 NM @ 4500 U/Min

Zylinder: 4 in Reihe

Hubraum: 1840 cm³

Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe

Antrieb: Hinterradantrieb mit Torsen-Differential

VMax: 205 Km/h

Beschleunigung 0-100 Km/h: 8 Sekunden

 

 

Serienausstattung:

 

Airbags Fahrer/Beifahrer

ABS 4 Sensor, 3 Kanal

Außenspiegel elektrisch einstellbar und beheizbar in Wagenfarbe lackiert

Colorverglasung wärmedämmend

Drehzahlmesser

Dritte Bremsleuchte

Fensterheber elektrisch, vorne

Fernentriegelung für Heck- und Tankklappe

Kopfstützen vorne höhenverstellbar

Leichtmetallfelgen 6J x 15 mit Reifen 195/50 R 15

Lenkrad: NARDI-3-Speichen-Ledersportlenkrad

Radio 2 Lautsprecher, 2 Hochtöner und elektr. Antenne

Servolenkung

Sitze: Sportsitze Ergonomisch geformt mit höhenverstellbaren Kopfstützen

Softtop, schwarz mit beheizbarer Glasheckscheibe

Torsen-Differential

Wegfahrsperre, elektronisch

Windschott mit integriertem Ablagenetz

Zentralverriegelung

Mittelarmlehne inkl. Ablagefach

 

 

Sonderausstattung:

 

Hardtop

Metalliclackierung

Dekoreinlage, Holzapplikationen an der Mittelkonsole

 

 

Fahreindrücke:

 

HalbesHaehnchen:

Wie oben bereits erwähnt wollte ich als Ergänzung zum Y ein Auto haben mit dem man einfach Spaß haben kann. Mit dem MX-5 habe ich dazu das perfekte Auto gefunden.

Die Lenkung ist sehr direkt, das Leder-Sportlenkrad liegt super in der Hand und überträgt schon die geringste Lenkbewegung sofort auf die Straße.

Antriebseinflüsse kennt die Lenkung dank Hinterradantrieb nicht. Eben durch diesen ist der Wendekreis auch superklein und der Wagen sehr agil.

Auch das Fahrwerk ist genau nach meinem Geschmack: Sportlich straff aber nicht knüppelhart...perfekt zum Kurvenräubern aber auch auf längeren Strecken keine Qual. :)

Der drehfreudige Motor mit seinen 140 PS hat mit dem leichten MX-5 wenig zu kämpfen – und verbraucht mit ~7,5l im Schnitt auch noch angenehm wenig.

Er schiebt den Wagen souverän an, in fast jeder Lebenslage. Lediglich bei hohen Autobahngeschwindigkeiten wird das ganze etwas zäher.

Lange schnell auf der Autobahn fahren möchte man aufgrund der extremen Lautstärke, egal ob offen oder geschlossen, mit Hardtop oder ohne aber ohnehin nicht.

Das Getriebe ist sportlich kurz übersetzt, die Schaltwege mit dem joystickartigen Schalthebel sind ultrakurz, da kommt Freude auf.

Ich liebe dieses Auto, es „passt mir“ einfach wie angegossen. Die Sitzposition ist perfekt, das ist bei mir sonst oft ganz und gar nicht der Fall: Entweder ist das Lenkrad zu weit weg oder die Pedale zu nah. Grässlich, trotz Einstellmöglichkeiten.

Im MX-5 kann man kaum etwas einstellen, es passt dennoch alles so gut wie in bisher keinem anderen Auto. Auch die Sitze sind perfekt, sie bieten einen super Seitenhalt, sind auch auf längeren Strecken bequem und ich rutsche in Kurven nicht, wie in vielen anderen Autos, wild hin und her.

Längeren und/oder breiteren Fahrern (ich bin schmal und ~ 1,80m) dürften aber eben diese fehlenden Einstellmöglichkeiten und die allgemeine Enge überall im Wagen zum Verhängnis werden.

Nochmal stark erhöht wird der ohnehin schon gigantische Spaßfaktor des kleinen Roadsters durch das offene Dach - einfach herrlich. Ein Kart mit Straßenzulassung.

 

Flo:

Auf die Probefahrt mit dem MX-5 habe ich mich sehr gefreut, denn leichte, wendige und sportliche Autos faszinieren mich einfach, sonst hätte ich mir auch selbst keinen Swift Sport gekauft. :) Trotz seeeeehr leichtem Regen und nasser Straße machte ich mich mit dem halben Hähnchen morgens in der Eifel auf den Weg, den Miata zu erfahren. Gemütlich fuhr ich den kleinen Roadster warm, in den ich mich mit meinen ca. 1,90m gerade so rein quetschen konnte. Als ich mich langsam an das Auto gewöhnt habe und der Motor warm war, begann ich zu verstehen, warum der MX-5 so erfolgreich ist. Es ist einfach ein tolles Go Kart-Feeling mit drehfreudigem, ausreichend starkem Motor, super Fahrwerk und damit toller Straßenlage. Es ist einfach eine kleine, günstige Fahrmaschine. Am liebsten hätte ich das Auto nie wieder hergegeben, wäre da nicht ein Problem gewesen: Ich bin zu groß für das Auto. Ich kann mich zwar einigermaßen rein und raus schälen, das größte Problem ist aber das Fahren, denn das Lenkrad stand im Dauerkontakt mit meinen Beinen und gerade zum sportlichen Fahren geht das überhaupt nicht. Schade eigentlich, denn ich hatte viel Spaß mit dem kleinen Japaner.

 

Telsch:

Nachdem ich beim Kauf dabei war, sich aber für mich keine Gelegenheit für eine Probefahrt ergab, konnte ich die Probefahrt kaum erwarten. Die nächste Gelegenheit war in der Eifel - die perfekte Gegend für einen Kurvenräuber wie den MX-5. Die Straßenlage ist wirklich richtig gut, der Schwerpunkt niedrig und die Federung nicht zu weich - so macht Kurvenfahren Spaß. Auch an Leistung mangelt es nicht wirklich - mehr geht immer, aber es reicht auf jeden Fall gut aus. Das Preis/Fahrspaß-Verhältnis ist kaum zu toppen.

 

 

Weitere Autos:

 

Lancia Y 840 1.2 8V

Mein erstes Auto, super zuverlässig und schön sparsam. Eine tolle Ergänzung zum MX-5 und seit 2 ¼ Jahren mein treuer Begleiter.

 

 

 

 

Clio RS

Renault Clio RS von greentea868

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss :)

Was macht man, wenn man ein super zuverlässiges und günstiges Auto vor der Tür stehen hat? Richtig, man tauscht es gegen ein anderes, was ungefähr die 3,5 fache Laufleistung, dafür aber auch die 2,5 fache Motorleistung hat. Der Polo hatte schon über 2 Jahre seinen Dienst getan und ich wollte etwas anderes. Schneller sollte es sein. Und ein Sportfahrwerk. Und eine standhafte Bremsanlage wäre auch nicht schlecht. Probegefahren bin ich erstmal einen 330i E46. Grandiose Leistung, aber unheimlich langweilig. Damit war der Mythos 3er BMW für mich völlig zerstört und diese Autos sind für mich eher Familienkutschen. Dann habe ich noch einen Focus ST170 und einen Fiesta Mk6 ST angeschaut. Die fand ich aber auch zu langweilig. Wenn schon, denn schon ;) Als ich dann nach langer Zeit der Marktbeobachtung (ca. ein halbes Jahr) einen Makaha-grauen Clio C RS F1 Team Phase 1 aus erster Hand mit frischem Zahnriemenwechsel für vergleichsweise wenig Geld sah, hab ich fix angerufen und einen Termin ausgemacht. Geld mitgenommen und sofort ohne groß Verhandeln gekauft. Nach einem frischen Ölwechsel und neuen Bremsbelägen hinten war dieser nun technisch Topfit und ich habe mittlerweile schon die eine oder andere Runde auf der Nordschleife gedreht. Und man muss einfach sagen, dass sich dieses Auto extrem von der grauen (hihihi) Masse abhebt. Der drehfreudige Zweiliter Sauger ist einfach eine Wucht in dem kleinen Auto. Hat man einmal die 5000er Marke passiert geht es einfach nurnoch vorwärts, unterbreitet vom schönen Röhren des Motors. Man merkt, dass die Abgasanlage nach über 100.000 Kilometern nicht mehr ganz der Serienlautstärke einspricht ;D dazu noch die Recaro Schalensitze, die einen geradezu im Sitz festschrauben, und die grandiose Bremsanlage (312mm 4 Kolben zu 260mm 1 Kolben in anderen Clios) machen dieses Auto super rennstreckentauglich. Das ist wohl auch der Grund, warum der Clio RS eines der meistgesehenen Autos an der Nordschleife darstellt. Zu all diesen harten Fakten kommt aber noch das hinzu, was man nicht in Zahlen fassen kann. Solch eine Rückmeldung zum Beispiel habe ich noch in keinen anderem Auto erlebt. Man hat immer das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben und merkt sofort, wenn eine Achse anfängt wegzuschmieren. Kurzum: Ich liebe dieses Auto und möchte ihn eigentlich nie wieder verkaufen :)

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 09.2008

KM.Stand: ca. 118500Km

KM.Stand bei Kauf: 113400Km

Kraftstoff: Super E5, besser Super Plus

Leistung: 145 KW/197 PS @ 7250 U/Min

Drehmoment: 215 NM @ 5500 U/Min

Zylinder: 4 in Reihe

Hubraum: 1998 cm³

Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

VMax: 223 km/h

Beschleunigung 0-100 Km/h: 6,9 Sekunden

 

 

Serienausstattung:

 

Recaro Sportsitze, Brembo 4-Kolben Bremse vorne, Bremssättel rot lackiert, Lichtsensor, Regensensor, Lederlenkrad mit 12-Uhr Markierung, elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Aufkleber F1-Team vorne und hinten, Raucherpaket, Radio

 

 

Sonderausstattung:

 

Klimaautomatik, Xenon mit Kurvenlicht, Makaha-Grau Metallic

 

 

Fahreindrücke:

 

Flo:

Der Vergleich zwischen Clio RS und meinem Swift Sport hat mich sehr interessiert, denn die Konzepte sind ähnlich, dennoch ist der Clio kompromissloser. So hat der Motor mehr Hubraum, mehr Drehmoment, mehr Leistung und verträgt mehr Drehzahl. Das Fahrwerk ist härter und der Diffusor ist nicht nur optisch angedeutet, sondern er erfüllt tatsächlich eine Funktion. Es ist ein spaßiges, kleines Auto, das man gerne flott auf der Landstraße und der Rennstrecke bewegen kann, jedoch ist genau das das Problem. Für den Alltag hätte ich gerne einen Tick mehr Komfort, denn man spürt jede Fahrbahnmarkierung, die man überfährt und Straßen im schlechteren Zustand möchte man nicht unbedingt fahren. Die Recaro-Sitze sind klasse, sie bieten tollen Seitenhalt und haben noch genug Komfort, die hätte ich gerne auch in meinem Auto, was jedoch nicht so gut ist, ist das Lenkrad. Es liegt zwar super in der Hand, jedoch ist es leider nur in der Höhe verstellbar, nicht in der Länge, weswegen ich keine gute Position gefunden habe. Dennoch macht das Fahren einen Riesen Spaß, wenn man den drehfreudigen 2 Liter-Saugmotor erstmal in die Drehzahlbereiche bringt, in denen er zum Leben erwacht. Flink geht er um die Kurven und macht dabei einfach Spaß, aber wie gesagt: für die Rennstrecke und Spaß auf kurvigen Landstraßen ideal, aber für den Alltag wünsche ich persönlich mir etwas mehr Komfort.

 

Nick:

Als ich das Auto fuhr, war es hinter den Vordersitzen komplett leergeräumt, was nicht nur die Soundkulisse innen veränderte (dazu später mehr), sondern in Kombination mit den Schalensitzen den Eindruck erzeugt, man würde sich jetzt in einen Rennwagen setzten. Was noch fehlt sind 5 Punkt Gurte und ein Käfig, dann wäre dieses Gefühl komplett. Der erste Dreh am Zündschlüssel enttäuscht, der Motor ist im Stand fast nicht wahrzunehmen. Beim vorsichtigen Warmfahren fällt die unglaublich kurze Übersetzung auf. Ist da überhaupt ein Unterschied zwischen Gang 2 und 3? Im Alltag braucht man nur die Gänge 2, 4 und 6. Ist der 6. erstmal drin, ist er der perfekte Gang für jede Gelegenheit, denn auch der höchste Gang dieses Getriebes ist so kurz übersetzt wie bei anderen Autos der 3. und erlaubt auch Geschwindigkeiten unter 40km/h.

So, genug gefaselt, jetzt ist der Motor warm. Ortsausgang, 3. Gang und Feuer! Okay, Fehler. Der Motor braucht Drehzahl! Erst ab 5000 geht es so richtig los. Also runter in den zweiten. Der Motor schreit, die Abgasanlage verstärkt das wie ein Megafon und das spazierende Rentnerpärchen auf dem Gehweg bekommt einen Herzinfakt. Hihi, GEEEEIIIILLLL. Aber für den Clio braucht es Zeit und Überwindung. Einem normalen Fahrer fällt es schwer den Drang zu schalten zu überwinden und den eh schon laut schreienden Motor noch bis 7500 Umdrehungen auszuquetschen. Dabei wird man so schnell, dass man sich doch besser auf die Straße konzentriert als auf den Drehzahlmesser. Die fehlende Dämmung lässt sogar das Geräusch des platzenden Regenwurms, den man gerade überfahren hat, in den Innenraum dringen. Der Karren ist irre laut. Motor, Abgasanlage, Wind- und Abrollgeräusche sowie permanentes, nervöses Klappern und Knarzen überall, weil der Hobel so sackhart ist, dass man von dem so eben überfahrenen Regenwurm einen Schlag in den Rücken bekommt. Ich bin schon so viele Autos gefahren und dachte, ich komm mit allem gut klar, aber will man dieses Auto zum ersten Mal nur ansatzweise sportlich fahren finde ich nur ein Wort dafür: Überforderung! Dieses Auto ist kompromisslos, braucht sehr viel Eingewöhnungszeit und erwartet vom Fahrer, dass er das Auto kennt. Es ist auf der Rennstrecke und kurvigen Landstraßen zu Hause, aber auch nur dort. In einem Clio RS fährt man nicht Brötchen holen, man steigt nicht ein um nun 700km Langstrecke zu reißen. Man fährt damit, um mit ihm bei jeder Fahrt die Grenzen der Physik auszuloten. Und dafür ist er perfekt.

 

Telsch:

Beim Wintertreffen hatte ich auch endlich die langersehnte Möglichkeit den Clio mal zu fahren. Der Besitzer mahnte schon beim Einsteigen zur langsamen Fahrweise, was einem bei einem solchen Fahrzeug gar nicht so leicht fällt. Dank der ausgebauten Rückbank war auch der Sound sehr präsent. Für einen Vierzylinder ist der dieser echt gut. Das Fahrwerk ist für die kurvigen Landstraßen im Sauerland wie gemacht, nichts schaukelt oder rutscht - alles sitzt wie es sich gehört. Und zwar so gut, dass die Stadtkasse von Olpe gleich mal unfreiwillig aufgebessert wurde, hajo ¯\_:D_/¯ Der Durchzug vor allem im oberen Drehzahlbereich macht auch richtig Spaß. Erst wenn man mal etwas gemütlicher machen will, ist Schluss mit lustig. Dafür ist das Fahrwerk zu hart und die Übersetzung so kurz, dass es schon bei Landstraßentempo zu laut wird im Innenraum.

 

 

Ehemalige Autos:

 

VW Polo 9N3 1.4

Guter und günstiger Anfängerwagen, den ich fast 3 Jahre ohne jegliches Problem gefahren bin. Allerdings sind 80 Ps und ein komfortorientiertes Fahrwerk auf Dauer dann doch etwas zu wenig, grade dann, wenn die Nordschleife ruft.

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02.12.2015 23:10    |    Bayernlover    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Da aller guten Dinge 3 sind folgt heute auf Teil 1 und Teil 2 ... richtig, Teil 3! Diesmal geht es um Gesetzeshüter, Schwergewichte und Fahrvergnügen oben ohne ;)

 

 

 

 

Sheriff

Chevrolet Caprice 9C1 von Miep87

 

Geschichte zum Auto:

 

Der Chevrolet Caprice 9C1 ist ein 1993er Model Year Caprice mit Police Package. Es handelt sich um das letzte MY mit dem 5.7 L TBI Smallblock der noch viele Gemeinsamkeiten mit dem originalen Small Block Design von 1955 hat.. Der Wagen ist von 1993 bis 2008 beim Kings County Sheriffs Office in Hanford, Kalifornien gelaufen und wurde dann vermutlich per Auktion nach Arizona verkauft. Ab da wird die Geschichte des Autos leider etwas nebulös. Der Wagen ging vom Händler aus wohl mal in zivile Hände wo er dann schlussendlich bei einem Händler in Arizona landete wo ich den Wagen dann im Herbst zufällig auf einer kleinen Anzeigenseite gefunden habe. Ich hatte schon länger das Internet nach einem 9C1 durchsucht. Seit Mai 2015 ist der Wagen nun in meinem/unserem Besitz und soll vollständig inklusive der alten Ausrüstung wieder aufgebaut werden. Der Wagen war gegen Ende seiner Dienstzeit als "Citizens on Patrol" Fahrzeug eingesetzt.

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 12/1993

KM-Stand: 160.700 Meilen (ca. 256.000 km)

KM-Stand bei Kauf:160.611 Meilen

Kraftstoff: Super E 5 (ab 93 auch für E10 freigegeben)

Motor: 5,7 l Smallblock L05

Leistung: 208 PS/407 NM

Hubraum: 5733 ccm³

Getriebe: Automatikgetriebe (4L60)

Antrieb: Hinterradantrieb

VMax: 208 km/h (gedrosselt)

Beschleunigung 0-100 km/h: 8,8 s

 

 

Ausstattung Serie:

 

Elektrisch verstellbare Sitze, Elektrische Fensterheber, Radio UKW, 7B3 Special Pursuit Fahrwerk, Heavy Duty Stahlfelgen incl. Edelstahlradkappen, 55/45 Sitzbank, Heavy Duty Kühlsystem incl. Zusatzkühler für Motoröl und Servoflüssigkeit, Motor leistungsgesteigert gegenüber Serie, 3,42:1 Hinterachsübersetzung,

 

 

Sonderausstattung:

 

Farbe: SEO Black &White two tone special

Tan Interior Cloth/Vinyl

Dual Spotlights, Unity

Federal Signal Aerodynic 24 EAH ( Endlamps Alleylights Halogen)

Setina Pushbar

Eyewitness Videoüberwachungssystem (vermutlich)

 

 

Fahreindrücke:

 

Dynamix: Als edler Spender gebührte mir die erste Probefahrt :D Bei der Probefahrt lief der Motor noch etwas unrund allerdings noch weit entfernt von wirklich schlecht. Man hat sofort das Caprice Gefühl auch wenn sich so ein 9C1 aufgrund der Ausstattung, des ganz eigenen Geruchs (meist durch die Vorbesitzer bedingt ;)) und des kräftigeren Motors noch einmal ganz anders anfühlt. Fühlt sich unser ziviler Caprice mit seiner reichhaltigen Ausstattung eher nach einer luxuriösen komfortablen Limousine an, so fühlt sich der 9C1 eher wie ein Panzer an. Alles ist deutlich weniger auf Komfort getrimmt auch wenn er die meisten anderen Autos in dieser Kategorie immer noch locker in die Tasche steckt :D Hat man den Ganghebel erst einmal auf D gezogen geht es richtig los. Man merkt schon deutlich das aufgrund der kürzeren Endübersetzung sowie des 35PS/50NM stärkeren Motors bei diesem Caprice mehr Kraft vorhanden ist als in der zivilen Variante. Auf den ersten Metern merkt man schon das hier das 7B3 Special Pursuit Fahrwerk verbaut ist. Alles fühlt sich knackiger und deutlich straffer an ohne dabei durch zu viel übertriebene Härte aufzufallen. Auf der Landstraße merkt man in Sachen Geradeauskomfort überhaupt keinen Unterschied aber wehe es kommt eine Kurve! Hier geht der 9C1 schon deutlich straffer und vor allem flotter durch. Größer wird der Aha-Effekt wenn man auf der Geraden mal das Pedal Richtung Bodenblech tritt. Dann nämlich holt der Motor den Hammer raus und die Fuhre beschleunigt durchaus ansehnlich, untermalt vom Klang des guten alten Gen I Small Blocks. Das Grinsen danach hätte man mir fast operativ entfernen müssen und auch die Passagiere hatten scheinbar ihren Spaß ;) Die Bremsen sind in jeder Hinsicht besser. Der Druckpunkt kommt deutlich früher und das leicht teigige Gefühl in der Pedalmitte der Zivilversion ist hier nicht vorhanden. Ebenso ist die Bremswirkung deutlich kräftiger als in der zivilen Variante.

 

 

Ehemalige Autos

 

Chevrolet Alero 3.4 V6

Peugeot 207 Sport VTI 120

VW Golf III

 

 

 

Wal

Chevrolet Caprice Classic von Dynamix

 

Geschichte zum Auto:

 

Mein Caprice Classic ist BJ und MY 92. Der Wagen ist eine deutsche Erstauslieferung und offiziell von Dello in Hamburg nach Deutschland geholt worden. Unser erster Ami sollte etwas typisch amerikanisches sein und so stießen wir schnell auf GM’s letzten richtigen Full-Size Sedan :) Den Wagen haben wir inzwischen optisch soweit es geht in den Originalzustand zurückversetzt. Was diesen Caprice auszeichnet ist die relativ reichhaltige Ausstattung sowie die Tatsache das der Wagen eine echtes Modell für den deutschen Markt ist. Der Erstbesitzer hat den Wagen wohl als Geschäftsfahrzeug genutzt und dementsprechend ein paar Kreuze mehr auf der Aufpreisliste gemacht :cool: Der Innenraum ist für sein Alter fabelhaft erhalten und auch die Laufleistung ist mit weit unter 200.000km geradezu jungfräulich. Insgesamt ein schöner, großer, luxuriöser und vor allem erhaltenswerter Wagen der mir sicherlich noch sehr viel Freude bereiten wird :)

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 05/1992

KM-Stand: 135.000 Kilometer

KM-Stand bei Kauf: ca. 120.000 km

Kraftstoff: Super E 5

Motor: 5,0 l Small Block L03

Leistung: 173 PS/346 NM

Hubraum: 5001 ccm³

Getriebe: Automatikgetriebe (4L60)

Antrieb: Hinterradantrieb

VMax: 192 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 11,x s

 

 

Ausstattung Serie:

 

Elektrischer Fahrersitz, Elektrische Fensterheber, Elektrische Spiegelverstellung, Mittelarmlehnen vorne/hinten, Radio UKW, Klimaanlage, elektrische Kofferraumfernentriegelung, Heckscheibenheizung

 

 

Sonderausstattung:

 

Elektrische Sitzverstellung Beifahrer, Lichtsensor, Zusatzwarnleuchten in der Klimabedieneinheit für Benzin, Kühlmittel, Wischerflüssigkeit und Ölstand, Radio mit Kassettendeck, Tempomat, Lederausstattung, Sperrdifferential mit 44% Sperrwirkung, Alufelgen mit Alunabenkappen auf 225er Reifen, elektrische Antenne, Niveauregulierung

 

 

Fahreindrücke:

 

nick_rs:

Zwar war ich der erste Youngster, der hinter das Steuer des Wals durfte, allerdings habe ich damit nur 2 Runden auf der Kreuzung gedreht um ihn im Rahmen einer Aufbereitung umzuparken. Wenn man eine richtige Probefahrt meint war ich sogar recht spät dran. Warum? Der Caprice ist etwas besonderes und ich wollte mir dafür Zeit nehmen. Nicht mal eben "husch husch" auf einem Youngsters Treffen. So fuhr ich ihn eine etwas weitere Strecke, als Pia und Tobi wieder in Stuttgart waren.

Als Beifahrer war man schon gefasst auf das, was einem da erwartet: Ein Schaukelschiff. Es fährt sich allerdings noch extremer. Die erste viertel Lenkradumdrehung in beide Richtungen passiert nichts. Jetzt weiß ich auch, warum in alten Filmen immer auch beim Geradeausfahren am Lenkrad gedreht wird :D. Im Caprice fühlt man sich auf deutschen Straßen unglaublich deplatziert und wünscht sich stattdessen einen amerikanischen Highway. Sowohl durch seine Größe, als auch durch sein extrem indirektes Fahren ist es sehr schwer und mühselig ihn auf den engen deutschen Straßen zu bewegen. Aber hey, das macht die Faszination dieses Autos aus. Und es ist Geil!

 

Dynamix: Mein Caprice ist ein Auto mit unheimlich großem Entschleunigungspotenzial. Langstreckenkomfort und Zuverlässigkeit standen ganz oben im Lastenheft und das merkt man dem Auto auch an. 500km am Stück kann man im Caprice dank der bequemen Sessel und des schluckfreudigen Fahrwerks problemlos zurücklegen ohne sich danach extrem übermüdet zu fühlen. Die Lenkung ist um die Mittellage etwas indirekt aber sobald man sich daran gewöhnt hat kommt man damit gut klar. Die Straßenlage ist für ein 23 Jahre altes Auto immer noch durchaus zeitgemäß. Der Wagen liegt jederzeit sicher in der Spur und ist dabei wie schon erwähnt sehr komfortabel. Es gibt viel Platz für alle Mitfahrer und vor allem in Sachen Beinfreiheit kann der Caprice sehr punkten. Dieser Punkt wurde bisher von jedem Mitfahrer neben den bequemen Sitzen besonders hervorgehoben ;) Der Wagen ist aufgrund der sehr langen Hinterachsübersetzung leider kein Beschleunigunsgwunder aber es reicht für den Alltag allemal aus. Rennen will man damit sowieso nicht fahren und die Achsübersetzung hat auch sein gutes: Man kann den Wagen für einen V8 relativ sparsam bewegen wenn man nur will. Für den Einstieg in die US-Car Welt ist so ein Caprice nie verkehrt.

 

flo-95: Der Caprice hat mich sehr geflasht. Ich durfte schon mehrfach mitfahren und einen Tag nach unserem Trip nach Genf zum Autosalon durfte ich endlich mal fahren. Schon beim Einsteigen wird man empfangen von einer kuscheligen Wohnzimmer-Atmosphäre, man sinkt tief in die weichen Sitze ein, hat dabei Platz ohne Ende und entspannt direkt. Nach einer kurzen Einweisung drehte ich den Schlüssel und genoss den gewissermaßen noch zurückhaltenden V8-Sound, der jedoch stets präsent zeigt, welches Herz unter der riesigen Haube steckt. Dynamix saß neben mir und beschrieb mir hinterher, wie schnell meine Mundwinkel nach oben wanderten. :D Doch der Sound alleine sollte es nicht gewesen sein, ich wollte fahren! Also schnell den Wahlhebel am Lenkrad auf D gestellt und los ging es. Nach wenigen Metern war es schon um mich geschehen. Der starke V8 schiebt das schwere Auto schon bei einem sanften Streicheln des Gaspedals vorwärts, als ob es nur die Hälfte wiegt. Dazu taucht das Heck ein, die Front hebt sich sanft nach oben und der Motor bollert vor sich hin. Schlaglöcher und andere Unebenheiten gleicht das Fahrwerk aus, als wären es nur Kieselsteinchen. Bei den Passagieren kommt wenig von der Straße an, man gleitet über den oft schlechten deutschen Asphalt. Auf der Autobahn zeigte der Caprice mir dann eindrucksvoll, wie herrlich auch das langsame Cruisen sein kann. Ich hatte - wie auch schon in Janosch - nie das Bedürfnis, schnell zu fahren. Dennoch wollte ich irgendwann wissen, wie schnell das Auto überhaupt könnte und trat mal ordentlich durch. Da zeigte sich dann leider doch das Gewicht, denn wenn man den L03 tritt, kommt nicht mehr allzu viel Vortrieb. Was im unteren Drehzahl- und Lastbereich noch beeindruckte, enttäuscht leider, wenn man mehr möchte, doch wie schon geschrieben, braucht man das in diesem Auto nicht. Auch schnelle Kurvenfahrten sind nicht das Spezialgebiet des Caprice, da die Lenkung indirekt und das Fahrwerk sehr weich abgestimmt ist, was jedoch in anderen Situationen sehr angenehm ist. Als schaukelig würde ich das Fahrwerk beim Fahren zwar nicht bezeichnen, dafür jedoch beim parken. Als ich zum Wenden anhielt, blieb die Karosse noch eine Weile in Bewegung, bis sie sich beruhigte. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben, doch ich finde es toll und muss sagen, dass ich seit dieser Probefahrt regelmäßig auf der Suche nach einem Caprice bin. :)

 

Lucero: Der Caprice - ein Schlachtschiff, das mit Abstand größte Auto im Youngster’schen Fuhrpark und auch (wahrscheinlich für längere Zeit) der größte Wagen, den ich je fahren durfte.

Ab dem ersten Augenblick merkt man, dass der Caprice mit der europäischen Idee des Fahrzeugbaus nicht sehr viel zu tun hat. Gekünstelte Sportlichkeit? Fehlanzeige! Der Caprice ist eine Entspannungs- und Gemütlichkeitsoase auf 4 Rädern. Kurven nimmt man lieber gemütlich, andere Verkehrsteilnehmer nimmt man hingegen kaum wahr - die im Gegenverkehr sollen sich auf ihrer Spur klein machen und die im Rückspiegel sollen sich ob des gemütlichen Tempos, welches der Chevrolet auf der Landstraße bevorzugt, ruhig aufregen - den Fahrer kümmert es einfach nicht. Er sitzt gebettet in weichen, aber nicht haltlosen Ledersesseln, hält den Wagen auf Kurs (die Ideallinie sucht man garantiert nicht) und lauscht dem tiefen, vertrauenserweckenden und beruhigenden V8-Grummeln.

Alles in allem ist der Wagen die Ausgeburt an Lässigkeit, was das Fahrgefühl angeht - die Verarbeitung kommt für meinen Geschmack nicht an Audi- oder Mercedes-Verhältnisse der 1980er-Jahre heran, ist aber um Galaxien besser, als man es den Amis nachsagt.

Danke, Dynamix, für die Erfahrung mit dem Wagen - ich würde den Wal gerne noch mal pilotieren, wenn du erlaubst. :)

 

 

Ehemalige Autos

 

Chevrolet Alero 3.4 V6

Peugeot 207 Sport VTI 120

VW Golf III

 

 

 

Cab

Audi Cabrio von nick_rs

 

Geschichte zum Auto:

 

Mein Cab, mein erstes Auto! Es wurde im Februar 2013 - als ich noch 17 war - gekauft. Zwar war er technisch gepflegt, "Liebe" wurde ihm aber wohl nicht so viel zugewandt. Etliche Kleinigkeiten trübten das Bild. Aber ich hatte mich in die edle schwarz-braune Farbkombination verliebt. Die erste Saison wurde er noch als Hauptfahrzeug genutzt, danach nur noch als Schönwetterauto. Er hat ein Saisonkennzeichen von April bis Oktober. Parallel floss sehr sehr viel Geld und Zeit in das Auto. Durch den Unfall Ende der Saison 2013 bekam ich viel Geld von der Versicherung, was ich allerdings fast ausschließlich in die Technik investierte. Dort ist so ziemlich alles neu. Leider sind die 19 Jahre - teilweise im Großstadtbetrieb - nicht spurlos an ihm vorbeigegangen, weswegen er leichte Kampfspuren trägt, die aber auch noch beseitigt werden. Mein Ziel ist es ihn optisch wie technisch in Jahreswagenzustand zu versetzen. Aber nachdem schon ein fünfstelliger Bertrag in das Auto gewandert ist hapert es jetzt an der Kopfdichtung. Aus diesem Grund steht er für die Dauer meines Studiums.

 

 

Technische Daten

 

EZ: 17.07.1996

KM-Stand: ca. 170.000 km

KM-Stand bei Kauf: ca. 150.000 km

Kraftstoff: Super

Leistung: 150 PS

Zylinder: 6

Hubraum: 2598 ccm³

Getriebe: 5-Gang Handschaltung

Antrieb: Frontantrieb

VMax: 209 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 9,5 s

 

 

Ausstattung Serie: Nebelscheinwerfer, 4x E-Fenster, Servolenkung und was so ein VAG Fahrzeug halt serienmäßig hatte.

 

 

Sonderausstattung: Ledersportsitze, Sportlenkrad, Sitzheizung, E-Verdeck, Dekorholz Interieur, Tempomat, Radio Delta incl. CD-Wehsler, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Aluminiumräder, Linsenscheinwerfer, Außentemperaturanzeige

 

 

Fahreindrücke:

 

Lucero: Euphorisch bejubelte ich Nicks erstes Auto in dessen Vorstellungsartikel und umso mehr freute ich mich, als der Eigentümer es auch mal mit zum Treffen brachte (was lange genug auf sich warten ließ) und ich es somit live bestaunen konnte. Man las in der Zwischenzeit noch so einiges über das Auto und was soll ich sagen - das technisch zum Teil aus den frühen 80ern stammende Auto fährt sich ausgesprochen angenehm! Der bullig klingende und ab etwa 3000 Umdrehungen kräftig anschiebende Motor sowie das gut ausbalancierte Fahrwerk überzeugten schnell. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich die tolle Ausstattung sowie die überaus elegante Farbgebung. Ja, nach der Fahrt mit dem Cab habe ich auch gleich die mobile-Suche angeworfen - noch ist da nichts passendes dabei und nicht unwahrscheinlich ist, dass es mich auf der Schlussgeraden vor einem eventuellen Kauf doch Richtung Mercedes zieht - aber dieser Wagen hat bleibende Eindrücke hinterlassen und auf meiner ersten Cabrio-Fahrt unglaublich viel Spaß gemacht!

 

Telsch: Die erste Begegnung mit dem Cabrio hatte ich im April auf dem Ringtreffen. Außen schwarz, innen braun - wirklich eine gelungene Farbkombination. Der optische Eindruck stimmt schon mal. Doch ich will fahren, nicht nur gucken. Nach dem Einsteigen fällt mir das Kombiinstrument zuerst auf - schön klassisch und übersichtlich. Auch die Sitze sind bequem, also los gehts. Der Motor wird gestartet, der Sound ist sehr gut: Kernig und präsent, aber nicht aufdringlich. Bemerkenswert für einer Serienanlage. Die Kupplung ist beim Anfahren etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten macht er wirklich Spaß. Guter Durchzug, gute Heizung (die braucht man wirklich dringend, wenn man Anfang April in der Eifel offen fahren will), guter Sound in allen Bereichen. Die schöne Landschaft in der kühlen Frühjahrsluft mit dem Cabrio zu erkunden ist schon etwas ganz besonderes. Auch die eher komfortable Auslegung des Fahrwerks passt sehr gut zu diesem Fahrzeug.

Auch hinten kann man recht gut sitzen (sofern kein Flo vorn sitzt :D ) Allerdings kann ich keinem empfehlen das bei einem Vmax-Versuch mit offenem Verdeck zu tun :D

 

flo-95: Mit Nicks Cabrio durfte ich beim Ringtreffen im April zum ersten Mal im Leben ein Cabrio fahren. Ich war sehr gespannt, wie sich das anfühlt und muss sagen, ich finde es toll. Schon beim Starten des Motors empfing mich ein toller Sound, der auch beim Fahren in den unteren Drehzahlbereichen nicht enttäuschen sollte. In der Eifel war es an diesem Tag leider recht frisch, dennoch fuhr Nick damit fast das ganze Wochenende offen. Dank Heizung auf voller Stufe und Sitzheizung war es dennoch recht warm, aber die Zugluft recht frisch. Gefällt mir. :) Das Auto an sich fuhr sich angenehm, zwar recht straff dank Sportfahrwerk, obwohl es mehr der Cruiser ist, aber mit ausreichend Motorleistung ausgestattet. Die Ausstattung gefällt mit der schicken Lederfarbe und dem Holz, der Gesamtzustand passt auf jeden Fall - von der Stoßstange abgesehen. ;)

 

Markus_95: Da Ich ein paar Monate älter als Nick bin, bin ich seit dem 18 Geburtstag immer mit ihm in die Ausbildung gependelt. Ich hatte zu Anfang noch einen Ford Fiesta und so freuten wir uns Beide umso mehr als Nick endlich 18 war und wir mit dem Cab auch mal pendeln konnten. Wenn schönes Wetter war, fuhren wir immer über die Landstraße statt über die Autobahn nach Hause. Jeden warmen Sommertag genoss ich die Mitfahrt im Cabrio und wünschte mir ein Eigenes. Klar durfte ich aber auch mal ab und zu hinters Lenkrad und hatte sichtlich meinen Spaß (vorallem zu Beginn als ich noch nicht so viel Leistung gewohnt war). Ich erinnere mich aber auch als wir bei einstelligen Plusgraden mit offenem Verdeck über die Autobahn sind und uns dann trotz Sitzheizung und Lüftung auf voller Stufe den Arsch abgefrohren haben :D

Auch als ich erst letztens das Cab mal wieder zügig über Landstraßen jagen durfte hatte ich großen Spaß. Wenn auch der Anzug in meiner Erinnerung besser war, da ich inzwischen ein wenig verwöhnt bin, so war die gute Kurvenlage noch die gleiche. Nur hinten da will man wirklich nicht sitzen, dort hält man es nur im liegen aus :D

 

Dynamix: Auch mir wurde die Ehre zu Teil das "Cab" einmal zu bewegen. Da ich den Wagen von allen Youngsters wohl als letzter gefahren bin war ich umso gespannter. Der 6-Zylinder unter der Haube verrichtet seine Arbeit schön ruhig und man kann den Wagen auch entsprechend niedertourig bewegen. Erster Pluspunkt! Leider hat der Wagen ein Schaltgetriebe, wie gut würde zu dem Motor eine Automatik passen! Aber seis drum, wenigstens lässt sich das Getriebe ordentlich schalten :) Das Fahrwerk empfand ich als zu hart was man auf unebenem Geläuf auch in Sachen Karosseriebewegung deutlich spürt, aber da fordert das oben ohne fahren eben seinen Tribut an die Karosseriesteifigkeit. Früher war man da noch nicht so streng wie heutzutage, also lassen wir Ihm das mal durchgehen ;)

 

Die Ausstattung ist recht reichhaltig und die Lederausstattung ist auch eine feine Sache!

 

 

Ehemalige Autos

Mercedes E430

Mein kleiner Power-Benz, der mir ein halbes Jahr als Winterauto diente

 

BMW 523i

Das 500€ Yolo Car zum Spaß haben ;)

 

Fiat Brava

Der gute kleine, 2 Wochen in meinem Besitz

 

Saab 9-5 Aero

Der Power Elch, der eigentlich länger bleiben sollte. Ein tolles Auto.

 

Saab 9-3 2.2 TiD

Der Diesel-Elch, sparsam und zuverlässig

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26.06.2015 23:22    |    niclas1234    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Nach dem ersten Teil unserer Autovorstellung präsentieren wir nun stolz Teil 2!

Es ist natürlich wichtig, dass ein paar Leute die Autos gefahren sind um ein paar Berichte schreiben zu können. Wir treffen uns inzwischen so häufig, dass sich die Gruppe über 3 weiteren Autos äußern kann. Viel Spaß beim Lesen ;)

 

 

 

 

Rösti

Mercedes E430 W210 von nick_rs

 

Geschichte zum Auto:

 

Der Rösti war von Anfang an als Übergangsauto bis zum Frühjahr gedacht, weil ich im Oktober noch nicht wusste wie meine Zukunft aussieht. Zu den Zeitpunkt hatte ich vorrübergehend einen Arbeitsweg von nur 3,5 Kilometer. Verdammt wenig wenn man bedenkt dass ich davor 50km pro Strecke gefahren bin. Trotzdem kamen in den 6 Monaten doch wieder knapp 15.000km zustande und ich habe keinen Plan wo die hin sind. Aber ich denke das spricht für sich.

 

 

Technische Daten

 

EZ: 26.01.1998

Kaufdatum: 17.10.2014

KM-Stand: 247.000km

KM-Stand bei Kauf: 234.000km

Kraftstoff: Super 95

Leistung: 205KW / 279PS

Zylinder: 8

Hubraum: 4300

Getriebe: Automatik

VMax: 250 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 6,6 sek

 

 

Ausstattung

 

Avantgarde Austattung mit tiefergelegtem Fahrwerk und lauter Schnickschnack wie elektrische Ledersitze mit Memory und beheizt, Klimaautomatik, Navigationssystem, Xenonscheinwerfer, Automatisch Abblendende Spiegel, Assyst Boardcomputer, ESP, Spiegel-Bordsteinautomatik, Alufelgen, u.v.m.

 

 

Fahreindrücke

 

Lucero: So fortgeschritten der Rostfraß, so grandios das Fahrgefühl! Der V8 schiebt in jeder Lebenslage bullig an und schafft es regelmäßig, die Reifen zu überfordern. Der W210 zauberte mir als bekennendem W124-Fan ein Lächeln ins Gesicht, da auch Fahrwerk, Sitze und Platzverhältnisse das Komfort-Lied anstimmen, man sich aber immer sicher und hervorragend untergebracht fühlt. Ich sage es sehr oft: Der W210 ist eigentlich ein hervorragendes Auto und von den Fahreigenschaften vielen modernen Konstruktionen durchaus ebenbürtig, aber leider qualitativ von der Karosserie her für eine längere Liaison ziemlich unbrauchbar.

 

niclas1234: Den Rösti durfte ich im Harz aus Hildesheim nach Hause fahren und das hat mir so gut gefallen, dass ich mit Nick noch eine kleine extra Runde über Gosslar gedreht habe. Wahrscheinlich weil der Benz von außen dem Rost so stark zum Opfer gefallen ist, waren wir alle von den Fahrleistungen überrascht. Nachdem ich aus Hildesheim raus war, gab es mit warmen Motor einige Km Autobahn. Schon auf der Auffahrt hat man gemerkt, dass der Benz hier zuhause ist. Mit einer Urgewalt schiebt der Benz von unten raus und frisst alles auf der Bahn, was es wagt ihn zu unterschätzen. Der V8 ist dabei weder angestrengt noch aufdringlich. Ich bedaure sehr, dass bei 190 die Winterreifen limitiert waren. Der Wagen hätte definitiv mehr gewollt und gekonnt. Auf der Landstraße merkt man das bequeme Fahrwerk und den ruhigen Lauf. Nach knapp einer Stunde musste ich aussteigen. Tja was soll ich sagen? Irgendwie fehlt meinem eigenen Auto jetzt was :(

 

Markus_95: Beschleunigungslöcher und ein ausgelutschtes Fahrwerk...JaJa ihr Niedermacher. Wenn man dann aber ganz rechte Pedal einmal geschmeidig nach unten gleiten lässt und sich das Opamat Getriebe überlegt hat ein zwei Gänge runter zu schalten, schiebt der Dicke mit dem Stern auf der Haube, ordentlich nach vorne. Wenn er sich irgendwo wohl fühlt dann auf der linken Spur der deutschen Autobahn. Dennoch bleibt er ein Cruiser. Wie die meisten W210 gibt auch dieser nur wenig Feedback und gleitet lieber über die Straße.

 

flo-95: Rösti durfte ich nun schon einige Male fahren und ich möchte gar nicht zu viele Worte darüber verlieren, da andere schon ausführlich die Qualitäten dieses Autos aufgezeigt haben. Ja, man hat Platz, ja, man hat viel Ausstattung, ja der Motor schiebt gut nach vorne, aber für mich viel wichtiger: Ich habe mich hinein gesetzt und direkt wohlgefühlt. Bestimmt lassen sich mit diesem Auto auch Langstrecken gut meistern, so bequem wie die Sitze und die Sitposition für mich sind. Das wäre eine optimale Erweiterung zum Swift, der alles andere als Langstreckentauglich ist. ;)

 

nick_rs: Der Grund dieses Auto zu kaufen war der Motor. Das erste Mal V8 ist schon was besonderes. Wenn man beim Anfahren nicht aufpasst haut der Bums ab Leerlaufdrehzahl einem erstmal den Kopf in den Nacken (passiert JEDEM der das Auto zum ersten Mal fährt). Diesen Bums, den finde ich so geil an dem Motor. Bei normalem Beschleunigen schaltet er bei 1200 U/min und dreht dann aus dem Keller wieder hoch, bei zügigem anfahren - wie ich es bevorzuge - dreht er auch nicht höher als 1800 und selbst bei “ich lasse einen Kompaktwagen an der Ampel stehen” dreht er selten höher als 3500. So frei nach dem Motto “pff, dafür brauch ich mich garnicht anstrengen”. Das gibt einem erst das Gefühl das dort ein richtig großer Motor unter der Haube sitzt, nicht nur die Leistung, die ist relativ vergleichbar mit dem Saab, sondern dieses Bullige, leichtfüßlige.

Die Automatik bedarf Gewöhnung, gerade im Vergleich zur zackigen Saab Automatik ist sie doch sehr eingeschlafen, was das Runterschalten betrifft. Dafür schaltet sie einwandfrei, weich und auch schnell, ohne merklich Kraftverlust hoch. Wenn man nach überschreiten des Kickdownpunkt ein paar Sekunden wartet offenbart der Motor alles was er kann, schlagartig haut es einen in den Sitz und das Auto geht Vorwärts als gäbe es kein Morgen. Aber ehe man sich versieht ist man auch schon wieder viel zu schnell unterwegs.

Der Motor ist Brachial, nur die Automatik bremst das. Wie Temperamentvoll das Auto mit Schaltgetriebe wäre merkt man, wenn man mal mit der Gangbegrenzung arbeitet und in einem höheren drehzahlbereich aus der Kurve rausbeschleunigt. Beeindruckend, wie viel Kraft er hat, wenn man ihn lässt.

Nun zum dicken Pluspunkt dieses Autobahngleiters. Schnell, aber trotzdem entspannend will er sein. Und das kann er auch. Über 10 Mal bin ich mit ihm Strecken weit über 500km gefahren und habe festgestellt, 180 ist die ideale Reisegeschwindigkeit. Hier fühlt sich das Auto und auch der Fahrer wohl. Man ist etwas schneller als die anderen, aber nicht so schnell dass es hektisch wird (der richtige Verkehr vorausgesetzt versteht sich). Wenn man doch mal schneller will lässt man das Gaspedal zum Boden sinken und wird doch nochmal richtig in den Sitz gedrückt. Schön. So habe ich die Strecke Stuttgart-Hamburg schon zwei Mal in 4,5 h geschafft, ohne dabei über 200 zu fahren, ganz entspannt. Und dabei nimmt er respektable 11L. Hier merkt man wofür er gebaut wurde. Das Auto wäre für mich annähernd an der Perfektion, wenn, ja wenn der liebe Rost doch nicht wäre...

 

Prime88: Der Rösti, ja, ein Auto mit Rost, aber für dieses Modell eine völlig normale Eigenschaft - SCHADE!. Dieses Auto ist in meinen Augen die Vollkommenheit aller bis Dato gebauten Mercedes-Limousinen (S-Klassen und spätere Modelle ausgeschlossen). Als Probe- und Mitfahrer dieses Autos, fällt mir als erstes, noch vor dem Motor, das Komfort und die Räumlichkeit auf, wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man hier ein Arbeitszimmer unter optimalen Bedingungen einrichten. Hier ist ganz klar der Motor vom Innenraum abgekapselt. Es ist sehr bequem zu sitzen, bis man engere Kurven nimmt, hier beginnt man auf den Sitzen zu rutschen, was natürlich den Ledersitzen geschuldet ist. Zum Motor, mit dem ist man allemal gut bedient, hallo V8, muss ich da was noch erwähnen? Nein! Als ich probefahren durfte, bin ich mal wieder eher zaghaft mit umgegangen, jedesmal muss ich mir anhören, dass ich längst mehr hätte tun können, naja was solls, es war auf jeden Fall sehr berauschend. Die Sicht nach draußen ist ähnlich wie beim 124er, nur das der 210er zwei schöne Bullige Wangen hat, die das Auto breiter erscheinen lassen, eine Eigenschaft dir mir gut gefallen hat. Was mir gar nicht gefallen hat, war das Fahrwerk --- in dieser Variante hat ein Sportfahrwerk einfach nichts zu suchen, basta :-) . Unterm Strich ist das hier die Königsklasse unter den Mercedeslimousinen, leider hat das billige Material der Karosse dazu geführt, das diese Baureihe ein Schattendasein führen muss. Wer Geld und Glück hat, bekommt natürlich noch Topmodelle.

 

 

Weitere Autos

 

Audi Cabriolet 2,6

Mein erstes Auto, was am besten für immer bleiben soll. Er ist ein reines Schönwetterfahrzeug

 

 

Ehemalige Autos

 

BMW 523i

Mein Yolo-Car, dass am Ende leider gestorben ist

Fiat Brava

Nur zwei Wochen bei mir. Ein Geschenk für meine Tante

Saab 9-5 Aero

Mein Liebstes Auto. Musste leider wegen eines Kettenschadens gehen

Saab 9-3 2,2 TiD

Mein Diesel-Elch. Sparsam aber rau und laut, deswegen verkauft

 

 

 

 

Der E46

BMW 323i E46 von niclas1234

 

Geschichte zum Auto

 

Gekauft wurde mein Bimmer im Juli 2014 als Ersatz für meinen verunfallten Golf II. Er war mehr oder minder ein Notkauf und ein Kompromiss aus Vernunft und dem Wunsch nach ein wenig Spaß am fahren. Durch einen Zufall fand ich ihn in einem unscheinbaren Inserat auf einer bekannten online Plattform. Der Zustand war dem Preis entsprechend wirklich gut. Gepflegte Optik, technisch ohne Mängel und zum Kauf wurde der TÜV um zwei Jahre verlängert. Unter anderem wegen des sympathischem und seriösen Verkäufers wurde es zuletzt dieser Wagen. Er kommt aus zweiter Hand und hat ein durch gestempeltes Scheckheft. Im nachhinein habe ich einige Kleinigkeiten dran machen lassen müssen, aber ich bin trotzdem recht zufrieden mit dem Auto. Als kleine Veränderung hat der Wagen von mir vor kurzem ein originales BMW Business CD Radio verbaut bekommen. Im Sommer möchte ich noch neue 16 oder 17 Zoll Sommerfelgen kaufen. Mir ist es wichtig den unscheinbaren und originalen Look (Rentnerlook) bei zu behalten. Sollte ich nicht einen vorzeitigen Geldsegen erhalten, wird der BMW mich wohl die nächsten Jahre durch die Ausbildung begleiten.

 

 

Technische Daten

 

EZ: 13.04.2000

KM-Stand: 184.000

KM-Stand bei Kauf: 171.000

Kraftstoff: Super E 5

Motor: Sechszylinder Reihenmotor mit 4 Ventilen pro Zylinder und zwei oben liegenden Nockenwellen (M52/TU B 25)

Hubraum: 2494 ccm

Getriebe: 5-Gang Handschaltung

Antrieb: Heckantrieb

VMax: 231 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 8,0 sek

 

 

Ausstattung

 

Serienausstattung:

BMW LM Rad BMW Styling

Nebelscheinwerfer

Kilometertacho (Was ist an einem Kilometertacho bei einem deutschen Auto besonders? :D)

Bordcomputer

Batterie im Kofferraum

 

Sonderausstattung:

Klimaautomatik

Armlehne vorne

Sonnenschutzrollo hinten elektrisch

Innenspiegel automatisch abblendend

Radio BMW Business (C43)

Skisack

abnehmbare Anhängerkupplung

e. Fensterheber vorne

e. verstellbare Seitenspiegel

 

 

Fahreindrücke

 

nick_rs: Den BMW von Niclas fuhr ich als erstes. Mich interessierte, wie sich der Motor aus meinem 5er in einem 3er macht. Allein dieses wunderschöne grün steigert die Lust dieses Auto mal zu bewegen. Beim Starten passierte mir das, was vielen Mercedesfahrern in fremden Autos passiert. Automatik Mercedes starten selbstständig, wenn man die Startposition des Schlüssels nur antippt. Beim 3. Anlauf habe ich es dann geschafft :D. Also auf geht's! Der 3er ist innen sehr deutlich kleiner als mein 5er, ich würde schon fast sagen, der Mittelklasse nicht würdig. Alles ist ein bisschen näher beim Fahrer. Die Scheibe, das Armaturenbrett, die Mittelkonsole, der Beifahrer. Dafür unterstreicht das die doch eher sportliche Auslegung dieser Mittelklasselimousine. Am Hang zum Feldweg zeigte sich die Anfahrschwäche des BMW. Wann hab ich zuletzt ein Auto abgewürgt? Peinlich. Schon nach wenigen Metern kamen die Erinnerungen an meinem BMW wieder hoch. Der weiche Reihensechser, der 100% Linear von Leerlaufdrehzahl bis in den Begrenzer dreht, der weder Anzeichen von Leistungseinbrüchen, noch von übertriebenem Vortrieb (wer kennt es nicht, den guten alten Turbopunch nachdem die Leistung massiv einbricht) zeigt. Das Getriebe ist knackig, wenn auch nicht ganz so direkt wie im 5er. Die Lenkung und das Fahrwerk sind aber durchaus vergleichbar. Ausreichend straff in Kurven, ohne dabei aufdringlich hart zu sein. Schön. Und der konkrete Unterschied zum 5er? Größe und Gewicht (Überraschung). Der Motor ist im 3er deutlich lebendiger, klar, er hat auch deutlich weniger zu schleppen. Auch in Kurvenfahrten merkt man das fehlende Gewicht. Es macht doch nochmal ein Stückchen mehr Spaß als im 5er.

 

Markus_95: Nach dem kleinen Hinweis von Niclas das die Kupplung etwas zickt und Nick Probleme hatte, ging es los - ohne Probleme. Wir sind nur eine kurze kleine Runde gefahren da wir eigentlich schon alle nach Hause fahren wollten aus dem Harz. Wie aus unserem ex 523 yolo gewohnt, war der Innenraum nicht großartig anders gestaltet und nur alles etwas kleiner. Vom Anzug war er natürlich auf Grund des wenigeren Gewichts etwas besser und auch der Gesamtzustand wahr logischer Weise deutlich besser. Im großen und Ganzen auf jeden Fall ein guter Wagen.

 

flo-95: Bei einem kleineren Treffen im Juni 2015 durfte ich Niclas' BMW kurz bewegen und ich muss sagen, er fährt sich gut. Ich habe eine Grotte erwartet, da ich seit Monaten von Niclas zu hören oder zu lesen bekomme, wie viel an seinem Auto denn kaputt ist und zu tauschen wäre, gerade was das Fahrwerk angeht, jedoch wurde ich sehr positiv überrascht. Der 3er fuhr sich sehr unauffällig, was jedoch nicht negativ, sondern eher positiv gemeint ist. Er fuhr sich gut, ohne Überraschungen, der Motor hat genug Leistung und läuft ruhig, wie man es von einem BMW R6 gewohnt ist. Satt liegt der 323i auf der Straße und doch ist er recht komfortabel. Kurven kann man auch etwas flotter nehmen, wenn doch die Sitze etwas mehr Seitenhalt bieten würden (Standardsitze eben ;)). Alles in allem ein gutes Auto für den Alltag, was zwar keine herausragenden speziellen Fähigkeiten bietet, aber einen guten Kompromiss bietet, da er alles ein bisschen beherrscht.

 

 

Weitere Autos

 

Golf II 19E GL 1.3L

Meine neue Karosserie für die Teile aus dem Wolf. Wird in den kommenden Jahren für den Motorsport aufgebaut

 

 

Golf II 19E CL 1.8L

Mein erstes Auto, welches mit viel Liebe hergerichtet wurde. Wurde leider Mitte 2014 Opfer von einem meiner Fahrfehler meinerseits auf dem Nürburgring

 

 

 

 

Ritter Sportline

Mercedes 190er 2.3E Sportline von Markus_95

 

Geschichte zum Auto

 

Einmal halbe Leistung bitte :/ Das Studentenleben hat leider auch einen entscheidenden Nachteil - zu wenig Kohle. Nach dem der A6 mit seinen 300 shibienden PS verkauft wurde, musste etwas im Unterhalt vernünftiges und insbesordere robustes her. So fand ich glücklicherweise das Angebot dieses 190er als Erster und konnte ihn mir für den nächsten Tag reservieren. Dort angekommen war ich mehr als zufrieden. Zur Geschichte der Wagen ist lückenlos Scheckheftgepflegt und das immer bei Benz und alle 15tkm. Der Verkäufer (ca. 30) hat den Benz vor drei Jahren, von seinem Onkel welcher Erstbesitzer war, aufgrund des hohen Alters aber nicht mehr fahren wollte/konnte. Der Verkäufer wiederum bekommt nun einen Firmenwagen und hat mir den Wagen wirklich zu einem sehr freundlichen Kurs verkauft. Allerdings unter der Permisse das ich mich um den Wagen kümmere - was ich liebend gerne mache/n werde.

 

 

Technische Daten

 

EZ: 6/1992

KM-Stand: 142.000

KM-Stand bei Kauf (1/2015): 137.000

Kraftstoff: Super 95

Leistung: 100KW/136PS

Zylinder: 4

Hubraum: 2298

Getriebe: 4 Gang Automatik

VMax: 195

Beschleunigung 0-100 km/h: 10,3

 

 

Ausstattung

 

Sportline (22mm tieferes und 20% strafferes Fahrwerk, Breitreifen 205/55 R15 (Sommer), direktere Lenkung, Sportsitze, AMG/Sportline Lenkrad), Klimaanlage, elektrisches Schiebedach, elektrische Fensterheber vorne mit Komfortsteuerung, elektrische Spiegelverstellung rechts, Spiegel beheizt, Sicherheitsglas Heckscheibe, Metallic Lackierung, Automatikgetriebe, automatische Antenne, ABS, Zentralverriegelung

 

 

Fahreindrücke

 

nick_rs: Ich durfte den 190er von Markus schon mehrmals fahren, leider verdirbt mir die Tatsache, dass ich keine gute Sitzposition finde etwas den Spaß. In Friedrich war mir das nicht aufgefallen. Das Fahrverhalten gleicht dem von Friedrich sehr, nur der Motor ist deutlich agiler und passt nochmal einen Tick besser zum Auto als der 2.0

 

Lucero: Gespannt verfolgte ich die Neuigkeit, als Markus den 190er kaufte. Am Ring ergab sich dann die Möglichkeit, Friedrich und Ritter Sportline direkt gegeneinander fahren zu lassen. Als erstes fallen die viel stärker konturierten Sitze auf - für Kurven angenehm, aber für die Strecke stelle ich mir das Gestühl doch etwas hart vor. Ansonsten merkt man aber auch an Fahrwerk und Lenkung, dass der Erstbesitzer das Kreuzchen bei “Sportline” gesetzt hat. Alles ist etwas straffer, direkter und knackiger. Der 2.3er-Motor spielt hier prima mit - aber liefert viel Drehmoment und verbraucht nicht mehr als mein 2.0er.

Was bleibt, ist ein Mercedes-Youngie in einem guten Zustand, welcher sich gerne auch mal flotter um Kurven bewegen lässt, was natürlich Spaß macht. Gegen meinen würde ich den Wagen dennoch nicht tauschen… ;)

 

Prime88: Noch ein 190er? Ja, aber ein Sportline. Ich für meinen Teil muss sagen das der Unterschied, direkt verglichen mit Friedrich, eigentlich nur noch das Fahrwerk, sowie Sitze und Lenkrad ausmacht. Das Fahrzeug lädt ein diesen Unterschied zu testen. Was mir (komischer Weise) erst hier auffällt und mir ganz dolle gefällt, das die äußeren Tachoelemente nach innen gerichtet sind, während das mittlere standartmäßig mittig auf den Fahrer zeigt, wirklich klasse, ein Cockpit, nur für den Fahrer. Ansonsten haben wir hier ein Exemplar, mit dem es sich ganz gut reisen lässt, ok, vielleicht der ein oder andere Schlagloch mag direkter übertragen werden, aber das ist so minimal, dass es auffällt, aber nicht weiter stört. Das Radio könnte originaler sein ;-), ich für meinen Teil, fühle mich in diesem Fahrzeug wohl und würde es jeder Zeit in betracht ziehen, wenn ich in diese Richtung suchen würde.

 

flo-95: Hmm, was soll ich hier schreiben. Prinzipiell muss ich sagen, ist es für mich als Außenstehender kein großer Unterschied zu Luceros Friedrich. Ja, vielleicht ist alles eine Spur straffer und direkter und ja, der Motor hat etwas mehr Leistung und Hubraum, aber es ist nichts, was mir direkt auffallen würde. Das sollte jetzt nicht falsch verstanden werden, ich mag den 190er und es ist auch ein gutes Auto, nur spüre ich keinen großen Unterschied zwischen den beiden Modellen. Auch in Ritter Sportline habe ich das übliche 190er-Problem, wo ich meine Beine unterbringen soll, da diese entweder Dauerkontakt mit dem Lenkrad halten oder ich zu weit vom Lenkrad weg sitze, was das Fahren auf Dauer auch nicht bequem macht. Ansonsten gilt für meinen Eindruck von Ritter Sportline das selbe wie für Friedrich, der im letzten Artikel beschrieben wurde, da ich zumindest ohne direkten Vergleich keinen großen Unterschied feststellen kann.

 

Dynamix: Markus 190er durfte ich einmal im Rahmen eines Ringtreffens bewegen nachdem er mir endlich die Probefahrt mit dem Caprice aus den Rippen geleiert hatte :D Also erstmal reinsetzen. Dabei machte ich sehr schnell Bekanntschaft mit dem Lenkrad, welches dann auch für den Rest der Fahrt nicht von meinem Schoß weg wollte ;) Der 2.3er Motor passt meiner Meinung nach gut zu dem Wagen und der verbauten Automatik. Durch den überdurchschnittlichen Hubraum hat der Motor immerhin 200 NM und das merkt man beim fahren auch sehr schön. Von unten heraus ist eigentlich genug Kraft vorhanden um den Wagen gelassen zu bewegen. Treten muss man Ihn nicht. Das Fahrwerk ist durch die Ausstattung natürlich entsprechend straff, aber das muss kein Nachteil sein wenn man es gerne etwas flotter hat ;)

 

Ehemalige Autos

 

Ford Fiesta MK6 1.4

Audi A3 8L 1.9TDi

Honda Hornet 900

VW Passat Variant B4 2.0

Audi A6 C5 4B 2.7T

BMW 523i

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06.05.2015 21:59    |    Prime88    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Wie der geneigte Leser unseres Blogs vielleicht schon festgestellt haben dürfte, sind wir Youngsters eine ziemlich bunt gemischte Truppe. Dies gilt nicht nur für uns selbst sondern ebenso für unsere Autos. Jeder von uns hat seine eigenen Vorlieben in Sachen Automobil und dies spiegelt sich natürlich auch in der Wahl des fahrbaren Untersatz wieder. Die Vorlieben der Youngsters könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine bevorzugt es etwas kompakter, der andere groß. Der eine steht auf deutsches Altblech, der andere auf leicht abgehangenes Detroit Iron. Ob neu, alt, deutsch, amerikanisch, asiatisch, schnell oder langsam. Bei uns ist wirklich alles was 4 Räder hat irgendwie vertreten. Mit diesem Artikel möchten wir gerne unsere Fahrzeuge näher vorstellen. Jedes dieser Fahrzeuge hat seine Vorzüge und die ein oder andere Besonderheit, auf welche wir im Artikel eingehen möchten. Eine reine Aneinanderreihung von Daten wäre ziemlich langweilig und außerdem hat jedes Auto seine eigene Geschichte die es definitiv wert ist erzählt zu werden ;)

 

Da wir Youngsters mittlerweile eine große Truppe sind haben wir uns entschieden eine kleine aber feine Blogreihe mit 3 Autos pro Artikel daraus zu machen. Der Artikel würde vom Umfang ansonsten locker die Bibel in die Tasche stecken ;)

 

 

 

 

Friedrich

Mercedes W201 190 E 2.0 von el lucero orgulloso

 

Geschichte zum Auto

 

Der 190er ist mein erstes Auto und wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gekauft, von welcher nicht einmal meine Eltern Bescheid wussten. Gleichzeitig ist er im Prinzip aber auch mein Alltagsklassiker, Liebhaberauto und Traumwagen - er macht mir einfach unglaublich viel Spaß. Besonders mag ich das für einen (alten) Mercedes relativ flinke Fahrverhalten, welches dem geringen Gewicht von nur 1,2 Tonnen geschuldet ist, obwohl der Komfort ebenfalls nichts zu wünschen übrig lässt. Der Wagen bewährte sich bei mir bisher in allen erdenklichen Situationen und begleitet mich sehr zuverlässig - seine Treue, der sofort vertrauenserweckende Charakter und das insgesamt elegante, aber recht unscheinbare Erscheinungsbild haben es mir wirklich angetan.

Über einen Besuch bei Friedrich seinem Blog - Friedrichs Geschichten - würde ich mich sehr freuen! :)

 

 

Technische Daten

 

EZ: 26.02.1992

Kaufdatum: 30.12.13 (Inbetriebnahme 12.9.14)

KM-Stand: ca. 248.500

KM-Stand bei Kauf: 239.800

Kraftstoff: Benzin (Super 95)

Leistung: 122 PS bei 5200 U/min

Zylinder: 4 Zylinder-Reihenmotor

Hubraum: 1996cm³

Getriebe: 4-Gang-Automatik

VMax: 190 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 11,5 Sek.

 

 

Ausstattung

 

Metalliclackierung, Automatische Sperrdifferential (ASD), Außentemperaturanzeige, Mittelkonsole in Holz unter Instr.-Tafel mit Cassettenfach, Shibi_-Hebe-Dach ;) elektrisch, Automatikgetriebe (4-Gang), Kopfstützen im Fond, Zentralverriegelung, automatische Antenne, Armlehne vorn, el. Fensterheber 2-fach, Wärmedämmendes Glas, KAT, Feuerlöscher, Radio Becker Europa, 2 Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler, Sitzheizung, Fondbeleuchtung, ABS, Außenspiegel links und rechts beheizt, Drehzahlmesser

 

 

Fahreindrücke

 

flo-95: Beim Nürburgringtreffen im Oktober 2014 durften wir Friedrich zum ersten mal kennen lernen. Damals konnte ich ihn leider nicht Probe fahren, denn ich habe mich nur schnell mal auf den Fahrersitz gesetzt, aber keine passende Sitzposition gefunden. Dennoch überzeugte er mit dem Charme und dem Ambiente eines älteren Benz, obwohl man ihm sein Alter und seine Laufleistung nicht ansieht. Zu Beginn diesen Jahres wagten wir einen erneuten Versuch, ich lies mir Zeit beim Finden einer Sitzposition und siehe da: es passt doch! Für Langstrecken ist es zwar immer noch nicht allzu bequem für mich, für die Kurzstrecke war es ausreichend und ich war gespannt, wie sich Friedrich fahren würde. Und er hat mich tatsächlich überrascht, denn es war einerseits ähnlich wie Janosch, den ich nur wenige Tage zuvor fuhr, andererseits doch sehr unterschiedlich. Allgemein ist das Fahrgefühl in älteren Benzen für mich recht ähnlich, es vermittelt eine gewisse Ruhe und Gelassenheit, dennoch kann der 190er auch anders. Im Gegensatz zum 124er kann dieser auch mal flott um die Kurven, wenn man denn nur möchte. Der Motor passt auch voll und ganz dazu, lediglich die Automatik ist für sportlichere Fahrten nicht besonders geeignet, da sie sich die ein oder andere Gedenksekunde erlaubt. Für den Alltag ist sie hingegen umso besser, da sie weich schaltet und im normalen Betrieb ein riesiger Komfortgewinn ist. Man merkt, dass der 190er deutlich kleiner ist als der 124er, das spiegelt sich nicht nur in den Platzverhältnissen, sondern auch in der Dynamik wieder. Würde ich im 190er bequemer sitzen, hätte ich vielleicht auch schon einen (als Sondermodell Azzurro), da er mir wirklich gut gefällt.

 

nick_rs: Eigentlich wollte ich Friedrich vor allen anderen Autos an diesem Abend fahren, da sich aber ständig andere Probefahrten ergaben, kam das Beste zum Schluss. Die 122PS in einem solch leichten Auto stellte ich mir sehr agil vor, allerdings dachte ich auch, dass bei der Größe eher Kleinwagenfeeling aufkommt. Dem war aber nicht so. Trotz, dass sich die vermutete Agilität - gerade im Vergleich zum direkt zuvor gefahrenen Janosch - bei der Probefahrt bestätigte, fuhr sich dieses Auto sehr sehr erwachsen. Wenn man sich nicht umgucken würde, könnte man denken man sitzt in einem Fahrzeug der Oberklasse, komfortabel und weich, sicher und ausgewogen. Erwachsen eben. Ich war überrascht.

 

niclas1234: Ich hatte die große Ehre Friedrich nach Hildesheim zum Kart fahren zu dürfen. Da ich als erstes Auto auch mal einen 190er haben wollte war ich natürlich gespannt das Auto fahren zu können, welches es bei mir nie geworden ist. Was ich früh bemerkt habe ist, dass der “Baby Benz” nicht unbedingt "typisch Mercedes" durch die Kurven schaukelt, sondern doch recht flott ums Eck zu fahren ist. Der Motor ist mit seinen 122 PS im Benz trotz Automatik noch ausreichend am anschieben. Die Automatik hat mich als Schaltgetriebefahrer auch nicht geärgert. Braucht zwar von Zeit zu Zeit eine Gedenksekunde, aber alles in allem fährt der Wagen recht lebendig. Den Innenraum fand ich wiederum nicht all zu groß. Ich habe zwar auch nicht mehr erwartet, aber beeindruckt hat es mich nicht. Alles in allem ein schöner Benz mit sehr schön ausgewogenen Fahreigenschaften.

 

Prime88: Janosch’s besten Freund durfte ich auf dem Ringtreffen im Oktober 2014 probefahren, damals auf dem Weg zum Campingplatz, eigentlich eine große Ehre, denn das Vertrauen zu bekommen das einem das Auto überlassen wird, ohne Bedenken, war ein tolles Gefühl. Spannend war natürlich der direkte Vergleich zu meinem Janosch, was war anders an einem Auto das fast gleich aussieht, was war besser, oder sogar schlechter? Eigentlich fast nichts. Der Unterschied ist einmal die Größe, außen sowie innen, es kompakter zu nennen wäre definitiv eine Falschaussage, denn sitzt man erst drin, sitzt man wieder in einem Mercedes. Man hat Platz und das genau richtig wie man es braucht. Fahrtechnisch ist mir sofort das Fahrwerk aufgefallen, definitiv straffer - direkter, eine erfrischende Alternative zu seinem größeren Bruder, denn hier macht Kurvenfahren wieder Spaß. Was die Motorisierung betrifft will ich eigentlich nichts sagen, einfach weil ich da wohl weniger Wert drauf lege, aber sie passt zum Kleinen, kombiniert mit DEM vorhanden Auspuff, steht hier ein kleinerer Flitzer mit nem stattlichen Stern auf der Haube. Zur Ausstattung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, er hat mehr...die Sitzheizung hat es mir angetan und die Kopfstützen hinten sowieso. Es gibt eigentlich nichts was mir nicht gefällt, wobei mir da doch noch was einfällt,"wie kann man nur die Hutablage so belagern" und das die Handbremse in der Mittelkonsole sitzt, hat bei mir im Kopf kurz gedauert ;-) .

 

Markus_95: Als wir uns im Harz alle mal wieder getroffen haben, war ich gerade in keinem Besitz eines eigenen Autos und mir zugleich noch unschlüssig was als Nächster kommt. Über einen 190er oder W124 habe ich schon nachgedacht und so freute ich mich umsomehr Friedrich und Janosch Probe zu fahren. Gesagt getan musste ich im Friedrich erstmal fest stellen das man das recht große und niedrige Lenkrad nicht verstellen konnte. Das war es dann aber vorerst an Kritik. Im Gegensatz zu einigen W210ern ist der 190 nicht ganz so extrem auf Komfort im Sinne von "man fliegt über die Straße und bekommt kein Feedback" getrimmt. Wie von Mercedes gewohnt schaltet die Automatik einwandfrei. Im oberen Drehzahlbereich zieht Friedrich spritzig weg. Nur unten heraus fehlt ihm ein bisschen Drehmoment. So konnte ich mir für meinen Kaufwunsch eines 190er schon mal ei nen etwas größeren Motor vormerken. Der Innenraum ist aufgeräumt und kinderleicht zu bedienen. Insgesamt hat er mich in meinem Kaufwunsch positiv bestätigt und so war ich wenige Wochen später selbst Besitzer eines 190er.

 

cookieMD: Der Friedrich ist ein unglaublich sportlich wirkender Mercedes wenn man ihn selbst mal fährt. Ich habe von sportlich natürlich wenig Ahnung und vergleiche hier nur mit Janosch, dem Mercedes E von Mario. Ein tolles, schönes Fahrgefühl, gute aber ältere (was nichts schlechtes hier heißt!) Mercedes Technik und einfach, durch die Geschichten von Jan, ein unglaublich sympathisches Auto aus deutscher Produktion mit französischem Kennzeichen.

 

Dynamix: Friedrich durfte ich mal im Rahmen eines Youngsters Treffen bewegen. Ich war auf einem Ringtreffen mal Markus Ritter Sportline gefahren und umso gespannter war ich auf den Vergleich. Die erste Überraschung erwartete mich gleich beim einsteigen. Gingen meine Oberschenkel im Markus Baby Benz noch auf intensive Tuchfühlung mit dem Lenkrad so hatte ich dieses Problem in Friedrich überhaupt nicht und das wo letzterer sogar noch das größere Lenkrad hat :confused:

 

Ansonsten sitzt man wie in so gut wie jedem alten Auto erst einmal sehr tief drin. Dann startet man den Motor. Der 2 Liter gehört sicherlich nicht zu den kultiviertesten Motoren von Mercedes, allerdings macht das ja auch wieder den Reiz an alten Autos aus. Man spürt und hört noch wie die Technik arbeitet :) Nachdem der Wählhebel einmal auf D geflutscht ist stellt sich sofort das typische Limousinen Fahrgefühl ein. Man fühlt sich einfach wie in einer rollenden Burg. Die Leistung ist in Kombination mit der Automatik mehr als ausreichend und der Automat verrichtet seine Arbeit unauffällig. Das perfekte Wetter während der Ausfahrt machte die Probefahrt perfekt. Entspannt durchs Ländle fahren kann der Baby Benz richtig gut. Das Fahrwerk ist ähnlich straff wie das von Primes 124er und so liegt auch der Baby Benz ganz solide auf der Straße. Der 190er ist definitiv ein kleiner Allrounder und so eine kleine Limousine würde ich einem Hatchback der Kompaktklasse jederzeit vorziehen.

 

 

 

Janosch

Mercedes W124 E220 von Prime88

 

Geschichte zum Auto

 

Ihr wollt wissen wie ich zu diesem Auto gekommen bin? Dann schaut rein ;-)

http://www.motor-talk.de/.../...nterauto-zum-liebhaber-2-t5084210.html

 

Technische Daten

 

EZ: 1993

Kaufdatum: 06.2014

KM-Stand: 136.000

KM-Stand bei Kauf: 113435

Kraftstoff: Super 95/E10

Leistung: 150 PS / 110 kW bei 5500 /min

Zylinder: 4 / Reihe; 15° nach rechts geneigt

Hubraum:2199 ccm

Getriebe: 4-Gang-Automatikgetriebe

VMax: 205 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 10,6 s

 

Ausstattung

 

Lernt mein Auto kennen und seht selbst ;-)

 

Fahreindrücke

 

flo-95: Janosch durfte ich schon beim Ringtreffen im Oktober kurz fahren, doch das reichte nicht ganz, um mir einen umfangreichen Eindruck verschaffen zu können. Also gab Mario mir im Harz die Möglichkeit, Janosch ca. 70 Kilometer zu bewegen. An die Pedale musste ich mich erst eine Weile gewöhnen, denn diese benötigen mehr Kraft und reagieren später als bei Max, an den ich mich bis zu diesem Zeitpunkt 6000 Kilometer lang gewöhnt habe. Aber der Benz vermittelt direkt eine gewisse Gelassenheit beim fahren. Von Max bin ich gewohnt, viele Kurven etwas flotter zu nehmen, einfach weil er es kann, aber im 124er hatte ich nicht ein mal das Bedürfnis, Gas zu geben. Auf der Autobahn und der Landstraße glitt ich einfach dahin und genoss es. Das ganze Fahrgefühl ist zwar anders als beim Swift, aber nicht minder interessant für mich, gerade für den Alltag.

 

Lucero: Allein die rot-rote Farbgebung dieses hervorragend erhaltenen Mercedes-Klassikers ist schon etwas besonders. Besonders genieße ich aber im Vergleich zu meinem jugendlichen 190er das träge, aber fast staatskarossenartige Fahrgefühl. Die sehr sparsame Ausstattung wirkt fast entspannend, weil man sich um nichts kümmern muss und das erhabene Gleiten mit vollen Zügen genießen kann - das sage ich, obwohl ich normalerweise ein Freund vieler Kreuzchen in der SA-Liste bin. Der 2,2-Liter-4-Zylinder harmoniert gut mit dem ruhigen Charakter des Wagens und schiebt ihn sehr ordentlich voran. Fahrwerk und Sitze sind natürlich in einem Jahreswagenzustand und daher extra zu genießen.

Nebenbei ist Janosch übrigens auch noch Friedrichs bester Freund, weshalb er für mich natürlich einen besonderen Platz in der Youngsters-Autofamilie einnimmt. :)

 

nick_rs: Nachdem ich bei der Suche nach einem neuen Auto neben der E-Klasse auch viele 124er favorisiert hatte, wollte ich nun auch mal einen fahren. Der 220er mit 150PS schien eine vernünftige Motorisierung für das Auto zu sein. Beim Reinsitzen kam sofort das Gefühl von DEM Mecedes auf. Genau an sowas denke ich, wenn ich an Mecedes denke. Ich drehe den Schlüssel und der Motor ist sofort da. Beim losfahren fällt erstmal die mächtige Motorhaube mit dem Stern auf. Durch die großen Kotflügel beim 210er ist der Stern nicht so dominant wie hier. Leicht schaukelig wird das Schiff aus dem engen Parkbereich manövriert, bevor es die Steigung hoch zum Feldweg geht. Hier bekam ich erstmal Panik, da ich dachte er nimmt kein Gas an, dabei musste man es nur ein wenig herzhafter treten, als bei meinem V8. Dieser Eindruck bestätigte sich auch auf der Landstraße. Dieses Auto will nicht beschleunigen, es erfordert viel Gas und die Automatik muss man fast per Kickdown dazu zwingen, nach der Kurve runterzuschalten. Dazu passt das sehr schaukelige Fahrwerk. Was bei meinem Fahrstil am Anfang ziemlich nervig wirkte, entwickelte sich zur Faszination. Man muss sich auf dieses Auto einlassen und es so fahren, wie es das Fahrzeug will. Unglaublich wie ein Auto den Fahrstil beeinflussen kann. Es macht einen automatisch zum Renter mit Hut. Dieser Eigenwille und der Drang zum Langsamen machen einen unglaublichen Charme aus, der gleichzeitig die Begeisterung für dieses Auto steigen lässt.

 

Markus_95: Rot Rot Rot sind alle seine Farben...und das ist gut so ;) Wir kennen alle das man bei heutigen Fahrzeugen Farben für den Innenraum konfigurieren kann. Dann bekommt man vielleicht beige Sitze und einen schwarzen Himmel auf Wunsch. Bei Janosch allerdings ist wirklich alles rot in rot von den Sitzen, über die Amaturen, bis hin zu den Stoffen für Säulen und Himmel. Ich persönlich finde es zwar sehr schön, aber als Daily wäre es mir dann doch zu grell. Auf dem Harz Treffen hatte ich zum ersten Mal das Vergnügen Janosch zu fahren. Hier klar das solch eine Motorisierung wie bei Janosch der optimale Kompromiss aus Leistung und Verbrauch ist. Wie bei allen alten Benz gehen auch hier die Pedale recht schwer. Zugegebenermaßen konnte ich ansonsten bei dieser Probefahrt noch nicht arg viel Differenzen zu Friedrich feststellen. Als ich dann aber selber im Besitz eines 190er war und auf dem letzten Nürburgringtreffen Janosch erneut fahren durfte, war der Unterschied deutlich spürbar. Die E-Klasse ist eben doch nochmal eher eine bequeme gediegene Reiselimousine als der 190er. Perfekt für lange Autobahnstrecken auf denen man ganz entspannt mit mittlerem Tempo dahin gleitet, ohne mehr als nötig Feedback von der Straße und dem Fahrzeug zu erhalten. Schaltvorgänge sind dagegen weitestgehend identisch. Was das Platzangebot angeht ist der 124er dann doch deutlich besser aufgestellt. Insgesamt auf jeden Fall das bessere Auto für die Langstrecke - Auf der Rückfahrt vom Ring wäre ich liebendgern die ganze Strecke mit Janosch anstatt Ritter Sportline gefahren ;)

 

Prime88: Wieso meldet sich der Besitzer bei seinem eigenen Auto zu den Erfahrungen die andere während der Fahrt gemacht haben? Ganz einfach, ich saß während den Probefahrten mit Janosch hinten und habe es mal aus der Position des Gefahrenen betrachtet und alle Einflüsse auf mich wirken lassen. Wow, es kommt wohl hochnäsig, wenn man sein eigenes Auto lobt, aber hier kam mir wirklich der ein oder andere Gedanke, wie es wohl wäre, wenn ich immer einen Chauffeur hätte. Zum ersten hatte ich eine unglaublich komfortable und angenehme Sitzposition, gepaart mit der großen Beinfreiheit und der breiten Armlehne kam hier VIP-feeling auf, die Reaktionen und Aktionen des Fahrers bezüglich der Fahrweise kam gar nicht erst hinten an und das wiederum erzeugt ein räumliches Gefühl, ähnlich einem Abteil im Zug, nur dass man hier ganz privat sein kann, trotz sicherer Sitzposition und der Bewegungsfreiheit. Eine weitere Eigenschaft, die sicher dazu beiträgt, ist die Übersicht nach vorne in den Fahrerbereich und nicht zuletzt das bequeme Beobachten, was sich vor der Haube abspielt. Einziges Manko, bezogen auf meine Ausstattung, ist, wenn ich hätte schlafen wollen, wäre das wesentlich angenehmer gewesen mit Kopfstützen, leider bleibt das mir verwehrt.

 

Dynamix: Beim letzten Ringtreffen war es endlich soweit! Endlich konnte ich Prime mal die Schlüssel für seinen 124er aus den Rippen leiern! :D Dafür musste ich dem “armen” lediglich die Schlüssel für mein geliebtes Detroit Iron in die Hand drücken :D Der Start gestaltete sich etwas schwierig da ich in völliger Dunkelheit erstmal an der Entriegelung der Motorhaube zog in dem Glauben es wäre der Hebel zum lösen der Handbremse. Die ersten Lacher waren mir also sicher ;) Kurzer Check bei Licht und der Hebel ein paar cm höher war gefunden. Los gings: Hebel auf D und ab dafür. Zuerst einmal wunderte mich der fehlende Taster zur Entriegelung der Gänge. Man braucht den Hebel einfach nur durch die verwinkelte Gasse zu manövrieren und schon ist der Gang drin. Eigentlich das bessere Patent wenn man mal darüber nachdenkt. Eine wahre Augenweide ist der rote Innenraum mit seinem nahezu perfekten Erhaltungszustand! Er passt wunderbar zur roten Außenfarbe und dazu liebe ich ausgefallene Farben die sich vom grau/blau/schwarzen Einerlei abheben. Die Fahrt selbst war relativ angenehm. Leider habe ich nicht mitbekommen das das Getriebe eine Art “Eco” Modus hat, weswegen ich mich auch wunderte warum das Getriebe nur beim Kickdown runterschaltet :D So träge sind nicht mal Mercedes Automaten :p Der Motor ist ein kultivierter Geselle der nur ungehobelt wird sobald man Ihn mit Gewalt (sowas tut man nicht! ;)) zur Arbeit zwingt. Allerdings wäre forsches Schnellfahren diesem Auto nicht würdig und so lässt man den Gasfuß lieber in einer relaxten Position. Überrascht war ich vom Fahrwerk. Hatte ich mit dem von vielen Benz Fans zitierten Plüschkomfort gerechnet, so wurde ich hier eines besseren belehrt. Das Fahrwerk ist natürlich alles andere als sportlich hart, aber bei weitem nicht so komfortabel wie in meinem Caprice. Das Fahrwerk vermittelt einen "stabile" Eindruck was zum einen zu Lasten des Komfort geht, zum anderen aber auch zu einem sicheren Fahrgefühl beiträgt. Auch spürt man die Größe und das Gewicht des 124ers während der Fahrt überhaupt nicht. Hier merkt man wieder das alte Autos noch nicht so überfettet waren wie heute ;) Fast schon leichtfüßig lässt sich der 124er über die Landstraßen pilotieren was sehr angenehm ist. In Sachen Platz macht der 124er natürlich eine bessere Figur als der 190er. Der Einstieg ist bis auf das für alte Autos typische “hineinfallen” tadellos. Auch innen ist genügend Platz. Richtig beeindruckt war ich aber vom Kofferraum! Dieser ist fast quadratisch ohne das die Radhäuser großartig hineinragen und man kann dort wunderbar sperrige Sachen unterbringen ohne in Tetris Spielchen zu verfallen :) Alles in allem war ich vom 124er überrascht, hatte ich doch völlig andere Erwartungen an das Auto.

Fazit: Der Wagen hat definitiv Charme und ein gewisses Wohlfühlambiente welches vielen modernen Autos leider vermehrt abgeht. Die Probefahrt war für mich definitiv eine kleine Lehrstunde in Sternenkunde und ich wette ein gut motorisierter 6-Ender würde sich im 124er hervorragend machen! :)

 

niclas1234: Janosch durfte ich beim 4ten Y@GH fahren. Auf dem zweiten Teil unserer Ausfahrt haben ich dem Mario so große Äuglein gemacht, dass ich nun endlich auch einmal hinter das Steuer dieses exklusivem Gefährts aus dem Schwabenländle durfte. Zum Interior und Lack wurde schon viel gesagt. Ich wiederhole also meine Vorredner wenn ich sage, dass der Wagen absolut traumhaft ausschaut. Der Rote Lack welchen schon die Dame hatte ist wohl mit das schönste was ein W124er als Außenkleid tragen kann. Ich verstehe da Mario voll und ganz, wenn er sagt, dass dieses Rot seine Farbe ist. Der Innenraum dazu, ist natürlich ein Traum, aber ich höre jetzt auf mit der Beschreibung des Aussehens denn Augen habt ihr alle selber im Kopf. Wenn ich in eine Mercedes E-Klasse steige, dann erwarte ich auch eine E-Klasse zu fahren. Was bedeutet das? Genau ich will Komfort und Eleganz. Mir war fraglich ob der 4 Zylinder mir dies trotz seiner 150 PS bieten kann. Um es vorweg zu nehmen: Er kann! Die Fahrt war ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Zu Anfang habe ich die ersten paar Kurven etwas zackig genommen, da ich dies vom BMW noch gewohnt bin, doch gleich bekam man vom Auto die Resonanz, dass man es besser ruhiger angehen lassen sollte. Der Motor ist trotz meines R6 verwöhnten Gehörs angenehm ruhig. Man hört ihn zwar, aber er säuselt angenehm im Hintergrund. Am wohlsten fühlt man sich wenn man entspannt dahin gleitet, denn genau hierauf ist Motor und Fahrwerk ausgelegt. Ich habe ein paar mal den Kickdown ausprobiert, war davon aber wenig begeistert. Dies liegt nicht daran, das der Wagen nicht hält was das Datenblatt verspricht, sondern dass der Wagen sich dann nicht mehr so entspannt anfühlt. Ich kann verstehen warum viele den Benz mit einem Schiff vergleichen. Alles in allem bin ich mit hohen Erwartungen an die Probefahrt ran gegangen und bin vom Janosch nicht enttäuscht worden.

 

cookieMD: Die große Variante von Friedrich, direkt nach dem ich Friedrich gefahren bin. Der Mercedes wirkt größer (“E”), nicht so sportlich und ist eher ein unglaublich toller Reisebegleiter der sich wie ein Schiff fährt. So was liebe ich, dazu noch diese geniale Farbkombination rot / Stoff rot was mich schwärmen lässt! Es wirkt alles solide und an seinem Platz, der Motor schnurrt wie eine Katze.

 

 

Weitere Autos

 

Prime (Opel Astra TwinTop)

Ewald (VW T3)

Ferdi (Porsche 924)

 

 

Ehemalige Autos

 

Mercedes W124 E200D (Alte Dame)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Max

Suzuki Swift Sport von flo-95

 

Geschichte zum Auto

 

Vor dem Swift hatte ich eigentlich nur eher komfortable Autos. Der Peugeot war mit dem Fahrwerk und den Rädern zwar alles andere als komfortabel, das Modell an sich war aber komfortabel ausgelegt. Als ich den BMW dann an der Leitplanke zerlegte, wollte ich mal etwas anderes. Ich wollte schon länger eine kleine Rennsemmel, da ich sehr viel kurvige Landstraße fahre. Außerdem sollte das Auto möglichst neu sein. Den Swift Sport bin ich sogar schon ein halbes Jahr vorher Probe gefahren und er gefiel mir dank seiner Charakteristik als einer der letzten Sauger auf dem Markt sehr gut. Da mir der Wagen so viel Spaß bereitete und er gerade so ins Budget passte, bestellte ich ihn kurzerhand beim nächsten Suzuki-Händler. Nach 3 quälend langen Wochen durfte ich ihn endlich abholen. Was ich danach damit schon alles erlebt habe, könnt ihr hier nachlesen.

 

Technische Daten

 

EZ: 26.9.2014

Kaufdatum: 8.9.2014

KM-Stand: ca. 14000

KM-Stand bei Kauf: 12

Kraftstoff: Benzin

Leistung: 100kW/136PS bei 6.900 U/min

Zylinder: 4 Zylinder-Reihenmotor

Hubraum: 1586cm³

Getriebe: 6 Gang-Schaltgetriebe

VMax: 195 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 8,7 Sek.

 

Ausstattung

 

Serienausstattung: Klimaautomatik, Tempomat, Sitzheizung vorn, Edelstahlpedale, Multifunktionsdisplay, Freisprecheinrichtung, USB-Anschluss, Keyless Go, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Lichtsensor, Sportfahrwerk, Auspuffanlage mit zwei Endrohren, Multifunktionslenkrad, Metallic-Lackierung (Boost Blue Pearl Metallic) und noch ein bisschen mehr… ;)

 

Fahreindrücke

 

Lucero: “Geil, geil, geil, geil, geil!” - Das war meine erste Reaktion, nachdem der Motor auf Temperatur war und ich meinen Fuß auf das Gaspedal fallen lassen durfte. Aber auch die Lenkung und das wunderbar schalt- und kuppelbare Getriebe tragen zum Fahrspaß bei diesem unscheinbaren Kleinwagen bei, welcher auch in anderen, alltagsrelevanten Disziplinen besteht. Nach dieser Selbstfahrt waren jedenfalls sämtliche Zweifel an der Richtigkeit des Kaufs des Swifts endgültig weggeblasen. Man meint, es wäre ein total gewöhnlicher, japanischer Kleinwagen, aber in Wirklichkeit hat er es faustdick hinter den Ohren. Ich freue mich jedes Mal und bin jedes Mal fasziniert wenn ich ihn fahren darf.

 

nick_rs: Mit Max habe ich immer wieder sehr intensiv das Vergnügen und es freut mich immer wieder das Gegenteil von meinen Autobahngleitern zu fahren (vielen Dank an der Stelle nochmal an Flo, der mich das Auto immer so richtig ausfahren lässt, an deiner Stelle würde ich auf dem Beifahrersitz wohl immer tausende Tode sterben). Nach wie vor begeistert mich die Lenkung, sie ist sehr direkt und gibt viel Rückmeldung, ohne dabei aufdringlich hart zu sein, wie es in anderen vermeintlich sportlichen Autos der Fall ist. Selbiges trifft auf das Fahrwerk zu. Sportlich direkt, ohne dabei Rückenschmerzen zu verursachen. Auf jeden Fall merkt man auch das Gewicht, bzw. das Gewicht, dass ihm fehlt. Zackig und ohne Murren, ja sogar leicht mit dem Heck lenkend rennt er durch die Kurven. In Kombination mit der sehr direkten Gasannahme zwingt er einem so einen sportlichen Fahrstil auf, wie es der W124 im Gegenteil macht. Einzig ein bisschen mehr Leistung stünde ihm gut zu Gesicht, aber vielleicht bin ich da auch verwöhnt ;)

 

Prime88: Gleich ganze 70 km durfte ich Max testen. Max, ein Auto das ich schon einige Zeit kannte, aber mich gedulden musste bis er eingefahren war...Wer ist Max? Max ist ein vollwertiger, voll integrierter, voll ausgestatteter, mitten im Leben stehender kleiner Sportler, zwar kein Profi, aber einer, der gerne anderen das Wasser reicht. Am wohlsten fühlt er sich auf asphaltierten Kurven, dabei ist es egal wie diese ausfällt. Ich dagegen lag mit ihm überall, aber nicht in Kurven und nicht unter sportlichen Bedienungen, umso besser war die Atmosphäre als ich mich auf Max einlassen konnte. Zur Ausstattung, die oben ja schon aufgezählt ist, gibt es nichts zu sagen, außer dass man von außen nicht erkennt was er alles intus hat. Die Sitze halten einen immer auf Kurs, was schonmal einen nicht am Lenkrad verkrampfen lässt wenn man um Kurven mit etwas höherer Geschwindigkeit schwenkt. Das Sehvermögen ist Klasse, für jemand der Xenonscheinwerfer gewohnt ist, wohl nichts neues, umso mehr aber für den klassischen Halogendurchblicker. Das Fahrwerk lässt einen den Asphalt spüren und ist stets bemüht die Verbindung nicht abzubrechen. Soundtechnisch ist er gut aufgestellt, dafür reicht einfach der Blick aufs Heck. Ohne dass der Motor läuft, zeigt sich die Auspuffanlage mit zwei Endrohren von seiner guten und mit etwas Drehzahl, sogar von seiner besten Seite ;-). Max betrachte ich als Allrounder für mittlere Reichweiten, neben seiner Vorliebe für Kurven und Drehzahl, hat er immer noch Platz für drei weitere Personen und die Option was in den Kofferraum zu legen.

 

Markus_95: Den Swift bin ich nun schon einige Male gefahren. Zum ersten mal beim 3. Ringtreffen. Hier waren jedoch noch kaum Kilometer auf der Uhr und so ging es erstmal im Schongang über die Landstraße. Bei einem kleineren Treffen bei Flo wurde der Max dann aber mal so richtig dran genommen über eine schön kurvige Strecke die Serpentinen hoch und runter. Hier durfte er dann zeigen was er kann - Er kann! Er hat gezeigt, dass er für Kurven gebaut wurde. Obwohl der Wagen voll besetzt war flogen wir nur so durch die Kurven. Nur wenn Flo fährt sitzt man auf der Rücksitzbank schnell dem Anderen auf dem Schoß. Erstaunlich für ein so kleines Auto ist das Platzangebot auf der Rückbank. Wer etwas transportieren möchte, sollte jedoch genug mit Tetris gedaddelt haben - Der Kofferraum ist eher ein Witz. 136PS - eigentlich eine Krumme Zahl rechnet man nicht gerade in 100KW um... Er ist nicht der Einzige, einige z.B. mein 190er haben die gleiche Leistung. Bei der Höchstgeschwindigkeit lässt sich selbst bei einem im Vergleich solch modernen Auto nicht viel tricksen und so sind die Vmax Werte sehr ähnlich. Anderst sieht es bei der Beschleunigung aus. Dank kurz übersetztem manuellen 6. Gang Getriebe und des leichten Gewichts zieht der Max zackig nach vorne. Allerdings ist und bleibt er dann doch eher ein Kurzstrecken- bis Mittelstreckenfahrzeug. Für längere Fahrten - und dabei ist es egal wo man sitzt - ist er eher ungeeignet. Alles was ihn so gut für die kurvige Landstraße macht wirkt hier logischerweise negativ, als da wären das doch recht harte Fahrwerk, die sehr direkte Lenkung, die kurzen Gänge und der recht lärmende Motor in höheren Drehzahlen. Wer BMW oder sogar etwas müde Porsche über kurvige Landstraßen jagen will, für den ist der Wagen nur zu empfehlen ;)

 

cookieMD: Den Max haben wir an einem Wochenende im März aufbereitet, an dem das Wetter ganz ok war. Pünktlich nach der Aufbereitung regnete es und wir konnten das Beading auf den Max genießen. Da wir noch Zeit hatten, wollten wir gerne noch eine Ausfahrt machen und so streckte mir Flo ("symbolisch" da Keyless ;-) ) den Schlüssel mit den Worten: “Hab Spaß” in die Hand. Aber, ich bin doch ein Genießer! Das merkte Flo auch sehr schnell, kommentierte das mit "Du fährst ihn falsch!"

Der Swift möchte hoch gedreht werden, je mehr Drehzahl - desto mehr Spaß. Fahrverhalten war zackig, direkt. So gar nicht gewöhnt von meinen Autos.

Direkt immer am Herzinfarkt fahren, die Kurven ideal nehmen, du verwandelst mit diesem Flitzer fast jede Straße in deine persönliche Rennstrecke. Natürlich der StVo immer angepasst ;). Notfalls im zweiten Gang bei 40 ausdrehen. Gemütlich fahren geht schwer, dafür ist er aber nicht gemacht. Die doppelflutige Sportauspuff Anlage klingt fetzig, aus dem Vierzylinder wird soundtechnisch viel rausgeholt.

 

Dynamix: Ich durfte den Swift mal im Rahmen eines kleinen Treffens mit Flo bewegen. Mich erinnerte er sofort an den Peugeot, den ich mal hatte. Im Gegensatz zum Peugeot war hier allerdings fast alles einen Tacken besser. Der Motor war noch drehfreudiger und geschmeidiger als die BMW Maschine in meinem Peugeot, das Getriebe ist knackig und präzise ohne die Hakeligkeit des Peugeot Getriebes zu haben und das Fahrwerk vermittelt das gleiche idiotensichere Handling ohne dabei den Komfort komplett zu Hause zu lassen wie der Peugeot. In Sachen Lenkung gibt sich der Swift natürlich auch keine Blöße. Den Motor kann man herrlich bis 7000 u/min ausdrehen und auch höhere Autobahntempos geht er locker mit. Allerdings war der Peugeot dann in Sachen Platz doch deutlich großzügiger. Die Sportsitze des Swift sind gefühlt deutlich enger als die des Peugeot und auch beim Kofferraum muss man im Vergleich zum 207 ein paar Abstriche hinnehmen aber wer alleine ist für den wird der Kofferraum 10 mal reichen.

Fazit: Der Swift ist ein kleiner Spaßmacher der definitiv auf Landstraßen oder Rennstrecken gehört damit man sein Potential voll ausnutzen kann ;)

 

niclas1234: Beim 4Y@GH kam ich nun auch endlich in den Genuss diese kleine Knallbüchse mal zu fahren. Hiermit sind auch zwei wichtige Begriffe zu dem Auto genannt worden. Genuss und Knallbüchse. Denn letzteres ist dieser Wagen ohne Frage??? Wer einsteigt wird von sehr schönen straffen Sportsitzen begrüßt. Man fühlt sich schon sportlich beim Sitzen. Doch dann begrüßen einen 6 Gänge (handgerührt) und ein Drehzahlmesser der erst ab 7000 Touren in den roten Bereich kommt. Wer den Motor dann startet erwartet vom Datenblatt noch nicht viel. Einige Kilometer warm fahren waren natürlich Pflicht bevor der Gasfuß schwerer werden durfte. Als ich dann mal hoch drehen durfte, kam eine ganz klare Ansage vorne aus dem Motorraum: “GUMMMIIIII!” Man fühlt förmlich wie der Wagen gedreht werden möchte. Da wird der Motor richtig wach und schiebt mit seinen 136 PS, welche doch wesentlich mehr wirken, gewaltig an. Dank einer super sportlichen Abstimmung geht der Wagen wahnsinnig gut ums Eck. Ich hatte das Glück eine schöne kurvige Landstraße fahren zu dürfen. Dort kommt der Wagen in sein Element und macht einfach nur Spaß. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Wagen auf der Bahn nicht so angenehm ist wegen seines harten Fahrwerks und dem recht lauten Motor. Auch der Innenraum macht nicht den wertigsten Eindruck (viel Plastik). Allerdings muss der Preis ja auch irgendwo her kommen und der Fahrspaß entschädigt für alles.

 

 

Weitere Autos

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Ehemalige Autos

BMW E39 525iA

Das Auto, das mich nur 150 Kilometer und 2 Tage begleitete :D

 

Peugeot 407 Coupé 2.7 HDI Platinum

Ein wunderschönes Auto, das ich mir gerne zurück wünsche, wäre es doch nicht so problembehaftet

 

VW Golf 6 1.6 TDI Style

Naja, ein Golf eben. ;) Ich hatte damit ständig Probleme, weshalb ich ihn dann nach 10 Monaten abgestoßen habe.

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MT Youngsters - Was ist das?

Hallo liebe Motor-Talk Community,

 

herzlich Willkommen bei den MT-Youngsters, dem Treffpunkt der jüngeren Generation und Nachfolge-Blog von Nicks "Wo seid ihr U25?"-Artikel. Wie der Name schon sagt, sind wir die "jungen Wilden" von Motor-Talk und eine sehr bunte Truppe, welche so sehr gewachsen und zusammengewachsen ist, dass sie nun einen eigenen Blog verdient hat.

 

Hier:

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