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Sun Feb 11 16:47:22 CET 2018    |    nick_rs    |    Kommentare (220)    |   Stichworte: Treffen

Zum fünften Mal jährt sich die Erstellung des Youngsters Blogs nun diesen Frühling und wir treffen uns zum 10. Mal am Nürburgring. JUBILÄUM!

Nachdem ab dem 5. Treffen aus organisatorischen Gründen nicht mehr öffentlich eingeladen wurde, möchten wir das 10. Treffen zum Anlass nehmen auch mal wieder neue Leute kennen zu lernen.

 

Ihr quatscht mit Einigen von uns immer in diversen Blogs und Foren und man wollte sich „schon immer mal treffen“? Kommt vorbei!

 

Ihr seid völlig neu hier und wollt gleichgesinnte treffen? Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Ihr fragt euch, was ihr am Nürburgring sollt, ihr möchtet euer Auto ja nicht kaputt fahren? Wir fahren ja die meiste Zeit gar nicht. Kartfahren, Ausfahrten oder einfach nur fachsimpeln über Autos – damit verbringen wir das Wochenende.

 

Wann?

27.04.2018 bis 01.05.2018

 

Wo?

Nürburgring

 

Was?

Fachsimpeln, Kartfahren, Ausfahrten, Feiern, Ringrunden. Alles ganz ungezwungen.

 

Zu beachten?

Unterkunft und Frühstück müssen selbst organisiert werden. Einen Aufenthalt für Abends haben wir in unserer Pension (Natürlich nicht unbegrenzt)

 

Um einen Einblick in unsere bisherigen Treffen zu erlangen, schaut einfach mal hier vorbei und das folgende Video an ;)

 

Wir freuen uns auf euch!

 

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Sun Oct 16 15:51:27 CEST 2016    |    Dynamix    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Treffen

Es ist schon fast eine Youngsters Tradition: Nach dem Treffen schreiben alle fleißig um möglichst schnell einen Blogartikel darüber zu veröffentlichen, aber dann liegt der zu 95% fertige Artikel ein halbes Jahr rum bis sich einer erbarmt und ihn mal zu Ende verfasst, weil das nächste Ringtreffen auch schon vorbei ist. So auch dieser Artikel, in dem es um das Treffen im Frühjahr geht :D

Des Weiteren wird dies der letzte Artikel über unsere Treffen sein. Warum? Weil ein Treffen immer gleich abläuft. Am ersten Abend geben wir uns voll die Kante, am zweiten sind alle verkatert, am Dritten wird dann so richtig reingehauen und am Abreisetag ist große Trauer. Wir haben (wie man den letzten Artikeln entnehmen kann) immer eine Menge Spaß bei unseren großen und den unzähligen kleinen Treffen, aber am Ende interessiert das doch kein Auto-Forum. Ganz nebenbei wird es langsam aber sicher auch etwas zu privat. Wen es dennoch interessiert wie es ist wenn ein Haufen durchgeknallter Autofreaks mehrere Tage unter sich ist, kommt einfach vorbei :).

Wir wollen - abgesehen von einem kurzen Bericht über den Ablauf - diesmal mehr auf die Besonderheiten des Treffens, die Autos, die Aktionen und die Besonderheiten des Rings eingehen und zum diskutieren einladen. Schießen wir also los:

 

Teilnehmer des Treffens: el lucero orgulloso (Jan), Viola, flo-95 (Flo), jloh24 (Jan-Hendrik), Bayernlover (Joseph), PfalzerJosh (Josh), nick_rs (Nick), Wollschaaf (Patrick), Paul121 (Paul), greentea868 (Robb), HalbesHaehnchen (Timo), Telsch (Tobi), Dynamix (Tobi), Shibi_ (Tobi) Habuda (Tobi Nr.4), Anja, Miep87 (Pia), Prime88 (Mario), niclas1234 (Niclas), Donox (Stanni), Hakuna Matata (Kevin), Felyxorez (Felix)

 

Am Artikel beteiligt: Dynamix, nick_rs, Paul121, flo-95

 

Donnerstag

 

Am Donnerstag kamen die ersten schon an. Ein tapferer Ausreißer stand sogar schon um kurz nach 12:00 an der Strecke und schaute dem laufenden DSK-Trackday zu. Kurz vor Öffnung der Nordschleife für die Touris fing es leider an zu Regnen. Nur Shibi traute sich eine Runde, und das trotz Federal UHP Reifen.

Da der erste Tag immer Abreisetag ist wurde noch fleißig eingekauft, eingerichtet und schonmal begonnen die ersten Flaschen Alkohol zu vernichten, was sich dann bis in den frühen Morgen reinzog.

 

 

 

Freitag

 

Am Freitag starteten wir mit etwas Kater-Verzögerung unsere Ausfahrt. Sie führte uns von unserem Haus in Hohenfels-Essingen über Huhnbach, Hümmel und Auelsbach nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hier stärkten wir uns in einer bekannten Fastfood-Kette und fuhren dann über Kessling und Kaltenborn nach Adenau bzw. direkt an die Nordschleifenzufahrt. Für Interessierte gibt es unten eine ausführliche Beschreibung der von Dynamix erstellten, wirklich schönen Ausfahrt.

 

Am Abend drehten viele noch einige Runden auf der Nordschleife. Die letzte Runde fuhr dabei Flo in seinem Swift Sport. Doch als er nach dem Durchfahren der Gantry den letzten Kilometer bis zur Ausfahrt ausrollen ließ, hörten er und seine beiden Mitfahrer ein relativ lautes Quietschen. So ging es in langsamer Fahrt zum Parkplatz, wo der Übeltäter schnell gefunden wurde: die hintere rechte Bremse war wohl fest. Zumindest war die Bremse heiß, stank und auf der Bremsscheibe waren viele Riefen zu sehen. So beschloss er, das Auto über Nacht auf dem Parkplatz stehen zu lassen, um am Samstag eine Lösung zu finden. Dennoch ging ihm und einigen anderen das Problem den ganzen Abend nicht aus dem Kopf, sodass wir noch lange darüber fachsimpelten, was das Problem sein könnte.

 

Samstag

 

Am nächsten Morgen war Flo bei den Frühaufstehern aus der 8 Uhr Schranke Fraktion am Start, die schon gegen 7.30 Uhr von unserem Ferienhaus in Richtung Ring aufbrachen. Während der Großteil die ersten Runden des Tages drehte, kümmerten sich Flo und Niclas um den Swift. Da Rent4Ring nur einen Kilometer entfernt direkt in Nürburg ansässig ist und eine Mietflotte bestehend aus vielen Swift Sports und wenigen 1er BMW besitzt, fuhren wir dort hin, damit sie sich das Problem ansehen. Wenn sich jemand mit dem Swift Sport auskennt, dann die Jungs von Rent4Ring. Da diese gerade Zeit hatten, bockten sie das Auto kurzerhand hoch, nahmen das Rad ab und bauten den Bremssattel ab. Wie sich herausstellte, wurden die Bremsbeläge wohl schief in den Sattel eingesetzt. Nur 3 Tage zuvor ließ Flo nämlich bei seinem Suzuki Händler einen neuen Satz Bremsbeläge einbauen. Da nun der äußere Belag schief eingebaut war, rieb er durchgehend an der Scheibe, sodass er schräg abgenutzt wurde und schon nach ca. 300 Kilometern vollkommen abgenutzt war. Wie sich herausstellte, hatte die Bremsscheibe auch keine Riefen, sondern das Material vom Belag hat sich einfach festgesetzt und konnte später wieder weggebremst werden. Die Jungs von Rent4Ring bauten Flo kostenlos (!) einen neuen Belag ein, sodass er das Wochenende doch noch voll und ganz auf der Strecke genießen konnte. Hierfür nochmal ein großes Dankeschön!

 

Den Samstag verbrachten wir wieder auf dem Ringparkplatz. So ziemlich jeder drehte ein paar Runden, die einen mehr, die anderen weniger. Inzwischen sind ja ein paar richtig schnelle und gute NOS-Fahrer unter uns. Auch Mario drehte ein paar Runden mit seinem VW T3 und stahl damit den Porsche & Co. die Show.

Auf dem Parkplatz waren wir natürlich nicht allein, neben der Möglichkeit Autos zu parken bietet er auch Platz für reichlich Benzingespräche durch die dort stehenden, größtenteils besonderen Autos. Auch das ist ein Punkt, der das Ringfeeling immer wieder aus macht.

Ein paar ganz besondere Autos trugen dieses Mal ein britisches Kennzeichen. Ein Renault Espace im Haifisch-Design, ein Ford Scorpio 6 Türer umgebaut zur mobilen Bar und ein Rover 75. Und als wären die Autos nicht auffällig genug, veranstalteten sie noch ein Tauziehen auf einem freien Teil des Parkplatzes. Bekloppt, die Briten :D

 

 

 

 

 

Da es für die, die nicht fahren natürlich nicht ganz so spannend ist, den ganzen Tag am Ringparkplatz zu sitzen und dauerhaft Beifahren auch auf den Magen geht, beschlossen Kevin und Nick mal die alte Südschleife des Rings zu erkunden. Es ist sehr interessant dort sich vorzustellen, wie Motorsport damals gewesen sein muss. Durch Schlagspuren und teilweise speziellem Belag bemerkt man schnell, dass es sich hierbei nicht um eine normale Straße handelt. Da die Schranke geöffnet war wurden gleich noch ein paar Fotos von Kevins Vectra geschossen. Anschließend bestaunten die beiden noch das alte, leerstehende Hotel an der Quiddelbacher Höhe. Auch von außen ist das schon sehr spooky. Bei einem Treffen in 2014 waren Josh, Dynamix, Pia und Nick auch schon einmal reingegangen. Lost Places haben eine ganz besondere Faszination. Hier ein paar Eindrücke des Hotels:

 

 

Gegen Nachmittag machte sich der Hunger breit und Jan holte für uns alle Pizza. Spontan wurde Marios T3 als Kantine missbraucht. Man muss schon sagen: so ein Bus hat viele Vorteile.

 

 

 

 

Währenddessen wurde auch die Strecke wieder gesperrt. Der Grund: der dritte Megane RS innerhalb einen Jahres hatte sich im Schwedenkreuz überschlagen

 

 

Natürlich wurde sofort spekuliert warum so viele Hatchbacks im Schwedenkreuz abfliegen (neben den drei Megane auch noch ein Civic Type R). Dabei lernten wir auf dem Parkplatz die junge Amateurrennfahrerin Sarah Ganser kennen und plauderten über die Nordschleife und deren Tücken. Durch sie wurde auch der "Renaults legen sich immer aufs Dach"-Spruch zum neuen Running gag.

 

Samstag Abend machten sich alle schick, quetschten sich in so wenig Autos wie möglich und hatten alle das Ziel fest vor Auge. Außer Dynamix, er hatte keinen Plan was gerade abgeht. Am folgenden Sonntag hatte er Geburtstag und als Überraschung gingen wir im vollen Eifelstadel ordentlich reinfeiern. Die Nacht lässt sich mit einem einzigen Wort treffend beschreiben: Eskalation. Ein herzlicher Dank geht noch an die drei Fahrer, die in mehreren Fuhren von je 50km die Meute am Morgen nach Hause gebracht haben und dabei sogar eine Polizeikontrolle mit einem rotzevollen Bayernlover auf dem Beifahrersitz ertragen mussten :D

 

Sonntag

 

Am Sonntag war dementsprechend erstmal ausschlafen angesagt. Nach einen ausgiebigen Katerfrühstück ging es dann ans aufräumen bevor die Rückreise anstand. Auch hier wurde, wo es ging, zusammen gefahren, sodass das Treffen für so Manchen erst vor der Haustüre endete.

 

so viel zu unserem vorletzten Treffen. Wie gesagt, die Treffen gehen weiter, nur das Bloggen hört auf. Wir hoffen ihr konntet bis hier trotzdem immer schöne Eindrücke erhalten.

 

 

Weitere Bilder in der Galerie:

 

 

 

Route im Detail: Los ging es auf der L73 über Huhnenbach in Richtung Hümmel, das liegt kurz vor der Grenze zu NRW. Die L73 ist eine schöne kurvige Straße und genau das richtige für eine kleine Runde flottes Landstraßensurfing. Die Einheimischen fahren hier eh wie die gesenkten Säue, ergo macht es nichts aus wenn man hier etwas flotter durch die Kurven geht ;)

 

Danach geht es weiter über die L157 und die B51 über die Grenze zu NRW direkt nach Bad Münstereifel. Bad Münstereifel ist ein verträumtes und verschlafenes kleines Städtchen ganz in der Nähe der Grenze zu RLP. Das Eifelflair kommt hier schon voll durch. Neben Heinos berühmten Cafe gibt es in Bad Münstereifel nahezu vollständig erhaltene Stadtmauern aus dem Mittelalter zu bewundern. Liegt vermutlich daran das selbst im Mittelalter kaum jemand dort vorbeigekommen ist :D

 

Von dort aus geht es weiter über die L234 bis nach Auelsbach. Wer einmal nachhaltig beeindruckt werden möchte sollte einen kleinen Zwischenstop in Effelsberg einlegen. Dort steht ein riesiges GIGANTISCHES Radioteleskop. Erbaut in den späten 60ern/frühen 70ern war dieses lange Zeit das größte Radioteleskop der Erde. Wenn man die L234 Richtung Auelsbach fährt sieht man dieses an einem kurzen Abschnitt zur eigenen linken und selbst da wirkt das Teil schon mächtig beeindruckend. Das Teleskop ist satte 109 Meter hoch und damit immerhin keine 50 Meter kleiner als beispielsweise der Kölner Dom. Die L234 wird auf dem Weg nach Auelsbach irgendwann zur L76 und dann zur L497 welche an der malerischen Weinstraße entlangführt. Kleiner Tip: Am besten fährt man die Straße entlang wenn die Weinberge in voller Blüte stehen, dann wirken die Weinberge gleich noch einmal viel beeindruckender ;) Dazu kommt das die Weinstraße wenn das Wetter gut ist wunderschön aussieht. Gerade für Cabriofahrer dürfte das ein Genuss werden und bei Bedarf kann man sich an den vielen kleinen Restaurants und Weinkellern auf dem Weg kurz stärken. Wenn die Weinsaison richtig losgeht werden hier auch einige Weinfeste gefeiert, eins davon hatten wir schon auf einem früheren Treffen mitgenommen. Das war das Treffen als Nick plötzlich das Rentnerehepaar im Yolo BMW sitzen hatte ;) :D

 

Von Auelsbach fährt man die Schnellstraße dann immer weiter bis nach Bad Neuenahr Ahrweiler. Die Stadt ist ein verträumter kleiner Ort der besonders als Kurort bekannt ist. Hier lassen sich allerdings auch super Ausflüge und Erlebnisse machen. Es gibt vor Ort ein paar Anbieter für gewisse Erlebnisse wie beispielsweise Kletter- oder Kochevents. Sowas eignet sich immer gut für Abteilungsausflüge ;) Weiterhin ist die Stadt berühmt für Ihr Spielcasino.

 

Von Bad Neuenahr aus sollte man tunlichst die Autobahn meiden und lieber die viel spannendere L84 nehmen. Hier wartet eine schöne kurvige Straße auf einen die man auf jeden Fall mal gefahren sein sollte :) Irgendwann mündet die L84 in die L85 die man Richtung Kesseling fahren sollte. Auf Höhe Kesseling biegt man auf die L90 Richtung Kaltenborn ab. Auch hier warten wieder ein paar schöne kurvige Straßen die nur darauf warten befahren zu werden. Von Kaltenborn geht es dann Richtung Adenau von wo aus man schnell wieder zum Ring kommt.

 

Wer mal bei gutem Wetter in der Gegend ist, sollte die Route auf jeden Fall mal abfahren.

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Sat Jan 30 19:47:09 CET 2016    |    Hakuna Matata    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer im Sauerland: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), Shibis Schwester (Anja), plaustri20 (Fabi), flo-95 (Flo), jloh24 (Jan-H), Bayernlover (Joseph), PfalzerJosh (Josh), Hakuna Matata (Kevin), Markus_95 (Markus), nick_rs (Nick), Wollschaaf (Patrick), Miep87 (Pia), greentea868 (Robb), HalbesHaehnchen (Timo), Telsch (Telschtobi), Dynamix (Dynamixtobi)

 

Teilnehmer in Rust: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), flo-95 (Flo), Hakuna Matata (Kevin), nick_rs (Nick), Telsch (Telschtobi), Habuda (Habudatobi)

 

Am Blogartikel beteiligt: el lucero orgulloso, nick_rs, flo-95, Telsch, Hakuna Matata

 

Nach Teil 1 des Treffen, welcher im Sauerland stattfand, lest ihr nun über Teil 2, welcher in Rust ausgetragen wurde.

 

Wir haben immernoch Mittwoch den 30.12.2015 und es herrscht Aufbruchsstimmung in Finnentrop / Sauerland. Die Verabschiedung ist herzlich, wenn auch in den meisten Fällen unnötig, denn der Großteil der Truppe fährt Kolonne. Das Ziel: Rust. Zumindest für die Meisten. Josh und Fabi fahren in die selbe Richtung und begleiten unsere Kolonne deshalb noch mehrere hundert Kilometer, in Karlsruhe werden dann Markus, Timo und Anja abgesetzt die mit dem dort geparkten Auto zurück nach Stuttgart fahren. Bis nach Rust fahren Jan, Flo, Kevin, Telsch, Shibi und Nick.

Wir beginnen unsere Reise mit der Fahrt Richtung Autobahn. Auch hier ist wieder wildes Autotauschen Angesagt. Nick fährt in Jans 190er vorraus, Timo steuert Telsch’ Audi, Shibi Flos Swift, Markus fährt Kevins Vectra und Jan und Anja fahren den Mondeo von Nicks Eltern. Nur Josh und Fabi fahren ihre eigenen Autos. Die Fahrt in einer solch großen Kolonne ereignet sich schwieriger als Gedacht. Trotz, dass wir über WalkieTalkies verbunden waren fiel es uns schwer zusammen zu bleiben. Obwohl eine Gewindigkeit von 140 gesetzt war, konnten es die Einen nicht lassen mal kurz Gas zu geben, Andere wiederum fuhren mal kurzzeitig nur 80. Mehr als die Funkreichweite der WalkieTalkies waren wir aber nicht auseinander und der Großteil blieb auch zusammen. Nach ca. 100km musste die Dame der Runde urplötzlich ganz dringend für kleine Mädchen, weshalb wir einen Parkplatz aufsuchten. Die Gelegenheit traf sich gut, denn so konnten wir Fabi verabschieden, dessen 1er BMW unsere Kolonne kurz darauf verlassen würde.

Ganze 150km hielt die Blase der jungen Studentin bevor diese zusammen mit dem Magen wieder um Beachtung bat. Jan meldete, dass auch der Mondeo Hunger habe und so steuerten wir die nächste Raststätte an. Der Mondeo bekam neuen Sprit und auch unsere Mägen wurden im BurgerKing Restaurant gefüllt. Von nun an pilotierte Flo den 190er und Nick den Swift, auf dessen Beifahrersitz nun Shibi saß. Jan ließ sich den Mondeo nicht nehmen, ebensowenig wie Markus den Vectra und Josh seine C-Klasse. Nur Telsch und Timo tauschten kurz die Plätze im Audi.

 

 

Nachdem Nick und Shibi anhalten mussten um das Handy mit dem Bluetooth Radio des Swifts zu koppeln (geht nur im Stand), zeigte sich die Aufholjagd auf den letzten 100km vor Karlsruhe als sehr Anspruchsvoll. Erschwerend kam hinzu, dass Shibi wenige km weiter wieder auf die Toilette musste. Es liegt wohl in der Familie :rolleyes:. Trotz, dass im dichten Verkehr nur 140km/h möglich waren, schafften es Shibi und Nick exakt zeitgleich mit den Anderen auf den Parkplatz kurz vor Karlsruhe zu rollen, auf dem Anja und Shibi’s BMWs standen. Hier verabschiedeten sich Josh, Anja, Markus und Timo von dem Rest, der nun durch Shibi’s E30 ergänzt wurde und in Richtung Rust aufbrach. Kevin wollte nun endlich mal sein Auto selber fahren, Jan den Mondeo immernoch nicht hergeben, Shibi seinen E30 steuern und den Audi von Telsch wollte niemand Fahren. So fuhr Nick weiterhin Swift, Flo 190er, Jan den Mondeo und der Rest im eigenen Auto.

Der Rest der Fahrt war sehr unspektakulär. Erst durften wir den wunderschönen Sonnenuntergang betrachten, danach Nebelte es stark. Aber es war wenig Verkehr, weswegen es einfach fiel zusammen zu bleiben.

 

Auf den letzten Metern vor Rust zeigte sich die tolle Skyline des Europaparks. Achterbahnen im Nebel, beleuchtet von der bunten Lichtverschmutzung des Parks machten Eindruck auf die, die das Freizeitzentrum noch nicht kannten.

Angekommen in Rust leitete uns Telsch auf den Parkplatz des örtlichen Edeka-Marktes. Fragende Gesichter und Verwirrung machte sich breit, bis sich rausstellte, dass unsere Ferienwohnung als Reihenhaus auf dem Dach des Marktes gebaut war. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte die Vermutung, dass wir tatsächlich direkt am Park wohnen. Auf der Anderen Straßenseite waren die Parkmauern.

Nach der langen Fahrt waren wir alle recht mitgenommen von den zurückliegenden Tagen und beschlossen, den restlichen Abend entspannt mit Spaghetti Bolognese ausklingen zu lassen. Was wir an dieser Stelle endgültig klären konnten, war die Frage, wie zur Hölle man mit einer Schere Spaghetti essen könne. Während im TV nebenher die Darts WM lief, konnten wir dennoch nicht auf das immer noch beliebte Ring of Fire verzichten und so wurde noch eine kurze Runde gespielt, bevor es ins Nescht ging.

 

Donnerstag - Erkundung des schönen Schwarzwaldes

 

Trotzdessen, dass wir am Vorabend nicht allzu sehr eskalierten, waren wir erst gegen Mittag wach, sodass wir uns beeilen mussten, noch Lebensmittel und Getränke für Silvester und den darauf folgenden Feiertag zu besorgen. Da wir ja glücklicherweise direkt über einem Supermarkt wohnten, mussten wir nur ein Loch in den Boden graben um in den Edeka zu kommen. Praktisch, denn es war kurz vor 14 Uhr und gleich war Ladenschluss.

Somit gingen alle bis auf Nick mit in den Supermarkt, um Lebensmittel für das heutige und morgige Essen zu besorgen. Während wir die Zutaten für die heutige Pizza zusammensuchten und versuchten Nick, als unsere kürzeste Verbindung zum Kühlschrank, zu kontaktieren, kam uns spontan die Idee, am nächsten Tag Burger zu machen. Diese sollten wie die Pizza natürlich selbst zubereitet werden. Es begann das große Gewusel im Supermarkt und tatsächlich gingen die ersten Lichter aus, als wir gerade an der Kasse angekommen waren und dort mangels einer ausreichenden Anzahl an intakten Einkaufstüten noch mal unsere Tetris-Künste unter Beweis stellten. Nach dem fast einstündigen Einkauf brachen wir nachmittags in Shibis E30 318i Touring, Kevins Vectra und Telschs Audi zu einer mit circa 250 Kilometern recht ausgiebig dimensionierten Rundfahrt durch den Schwarzwald auf. Mit jeweils zwei Personen pro Auto und die Autos untereinander über Walkie Talkies verbunden, ging es über schmale Schwarzwaldsträßchen bergauf und bergab. Durch die Walkie Talkie-Konversation konnte bei Schleichern das erste Auto die Verkehrslage an die Folgenden durchgeben, sodass diese auch an eher unüblichen Stellen überholen konnten, was bei den Schleichern meist zu entsetzten Gesichtern und Lichthupeneinsatz führte. Sie konnten ja nicht wissen… Dafür fiel es uns jedoch recht leicht zusammen zu bleiben. Selbstverständlich waren auch einige Fahrerwechsel vorgesehen, so dass jeder die Möglichkeit hatte, die anderen Fahrzeuge einmal zu fahren.

 

Da die Rundfahrt doch recht viel Zeit in Anspruch nahm, wurde es nach unserer Ankunft an der Ferienwohnung zeitlich ziemlich eng mit der Pizza, zumal wir nur ein Backblech und genau ein Stück Backpapier dafür hatten. Dennoch geht natürlich nichts über selbst gemachte Pizza - Jan machte schnell den Teig und Nick beteiligte sich am Schneiden der Beläge, wobei es tatsächlich immer später und später wurde. Doch allen Zeitdrucks zum Trotze schafften wir es noch pünktlich zur Mitternachtsstunde auf eine nahegelegene Anhöhe mit schönem Blick über die gesamte Rheinebene, wo wir mit dem Audi und dem Mondeo über Feldwege hingelanten. Hier wurde Telschs Audi trotz wildem Protest seinerseits von Flo in die Wiese gestellt und von allen gemeinschaftlich als Tisch missbraucht. Um Punkt zwölf Uhr flackerten diverse Feuerwerke in den Dörfern auf und wir stießen auf das neue Jahr an. Nachdem auch die wichtigsten Telefonate getätigt wurden (auch die anderen Youngsters wurden angerufen) tauften wir Telschs Audi feierlich mit Sekt auf den Namen Egon.

 

 

 

Ein Sekt und ein spektakulär schlechtes Silvester-Selfie später, wurde auch noch der Mondeo auf den Namen Christian getauft. Die Namen wurden natürlich ganz spontan und ohne jeden Hintergedanken ausgesucht - damit müssen die Autos jetzt klarkommen. Nach diesen ganzen Feierlichkeiten kehrten wir zurück zur Unterkunft und dort ging es dann mit allseits beliebten Spielen wie Ring-of-Fire und Stadt-Land-Auto weiter, bevor wir geschlossen am frühen Morgen erschöpft ins Bett fielen.

 

Freitag - erstmal relaxen

 

Nachdem wir erst spät Nachmittags aufstanden, wurde überlegt was wir den Tag über machen könnten. Aufgrund der Uhrzeit und des Gemützustands wurde die Idee in den Europapark zu gehen wieder verworfen und konnte aufgrund des schlechten Wetters auch an den folgenden Tagen nicht wieder aufgenommen werden.

Etwas entspannendes wollten wir machen und da fiel Nick sofort ein riesiges Erlebnisbad ein, das wir bei unserer Schwarzwald-Tour passierten. Google spuckte das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt aus, welches neben 18 actionreichen Rutschen auch eine Palmenwelt mit Poolbar und Thermalbecken, sowie Dampfsaunen versprach. Diesmal wurde im Mondeo und Swift über die schönen Schwarzwaldlandstraßen gehackt. Der Mondeo hatte trotz deutlich mehr Leistung stark daran zu kämpfen, am leichten Swift dran zu bleiben, ganz abschütteln ließ er sich nicht, was aber wohl hauptsächlich an Flos Rücksicht lag. Als wir ankamen begann es bereits zu dämmern und Shibi und Kevin besorgten sich noch eine Badehose, da sie keine mit zum Treffen genommen hatten. Telsch, der ebenfalls keine Badehose dabei hatte und sowieso nicht gerne schwimmt, bekam so lange netterweise von Flo den Swift zur Verfügung gestellt und nutzte die Gelegenheit, einen nahe gelegenen Aussichtsturm zu besuchen, sowie sich etwas die Beine zu vertreten. Währenddessen wurde bei den anderen das Wellenbad getestet, viele Rutschen für gut befunden (besonders, wenn man zu zweit oder dritt eine der großen Reifenrutschen ausprobiert, sind maximaler Spaß und viel Gelächter garantiert) und auch die Mineralbecken zur Entspannung ausgiebig genutzt und nicht zu vergessen auch etwas mit einem kleinen Wasserball gespielt. Insgesamt hatten wir wirklich viel Spaß und werden den Besuch im Badeparadies auf jeden Fall in positiver Erinnerung behalten. Circa drei Stunden später ging es schon wieder auf den Weg zurück. Diesmal über die Autobahn, wo der Spieß umgedreht wurde und der Mondeo dem Swift keine Chance lies. Dementsprechend kamen die Mondeo-Mitfahrer ein paar Minuten früher bei der Ferienwohnung an, wo gemeinsam Burger gebraten wurden und einem Teilnehmer des Treffens das Pokerspiel mehr oder weniger “beigebracht” wurde. Unglücklicherweise war dieser zu dem Zeitpunkt schon leicht “angetrunken”, sodass er auf gut Glück immer mitging und Taktiken wie Bluffen unmöglich machte. Flo wurde dies jedoch erst so richtig bewusst, als es bereits zu spät war und er schon zu Beginn bei einem Bluff-Versuch viele Chips an die nicht näher benannte Person verlor. Auch Jan und Nick waren überrascht, dass der "Neuling" doch so lange durchhielt. Zudem hat uns der Poker-Einsteiger erstmals gezeigt, dass man immer so viel einsetzen kann, dass die Chips-Stapel alle ungefähr gleich hoch sind - klappt das nicht mehr, bedient man sich einfach beim Sitznachbar und tauscht mit diesem ungefragt Chips. Dennoch oder gerade deshalb hatten wir an diesem Abend viel Spaß, weshalb das Pokerspiel am darauffolgenden Abend prompt wiederholt wurde. Irgendwann gegen 3 Uhr nachts hat sich aus denen, die noch im Spiel waren langsam ein Sieger rauskristalisiert. Diesmal gewann Nick.

 

Samstag - ein Gast stößt hinzu

 

Auch am Samstag ließen wir es zunächst eher ruhig angehen, schliefen lang und frühstückten gemütlich. Nachmittags hatten wir uns mit Habuda (HabudaHabudaHabuda) zum Bowling in Herbolzheim verabredet. Kurz nach 15 Uhr hatten wir die schicken Clownsschuhe an und konnten die ersten Pins abräumen. Während der insgesamt 3 Runden gab es viel zu lachen. Wenn es mal nicht so lief, lag es natürlich an der schiefen Bahn. Ansonsten schoss mal wieder unser Telschi den Vogel ab: Als man ihm sagte, er wäre dran, stand er auf, nahm eine Kugel, “legte” sie praktisch auf die Bahn, pustete die Kugel leicht an und… Strike! Reproduzierbar! Nach dem Bowlen knurrten natürlich die Mägen, jedoch hatten wir heute nicht ganz so viel Lust, selbst zu kochen und sind daher zu einem nahe gelegenen griechischen Restaurant gefahren. Das Essen war lecker und reichhaltig, zudem lernten wir in der Speisekarte den Plural von Suzuki, nämlich “Suzukaia” kennen. :D Danach ging es noch mal zurück zur Wohnung, wo wir uns zunächst vor den Fernseher setzten und gemeinsam etwas Darts schauten, bevor der nächste Pokerabend eingeläutet wurde. Der noch am vorherigen Tag nicht mehr sehr zurechnungsfähige Anfänger kam an diesem Abend besser mit dem Spiel zurecht. Gegen Mitternacht reisten dann Telsch und wenig später Habuda ab. Aber auch der Rest der Gruppe machte nicht mehr lange. Da wir nur noch wenig Lust hatten und das Poker-Spiel leider noch nicht im Schlaf beherrschten, beendeten wir die Runde mittels irrsinnig hoher Einsätze recht schnell und ließen Shibi gewinnen, da sich das Treffen am nächsten Tag seinem Ende zuneigen sollte und wir daher leider nicht wieder ausschlafen konnten.

 

Sonntag - Selten war eine Heimfahrt so actionreich

 

Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen mussten wir am Abreisetag bereits recht früh aufstehen, da um 10 Uhr die Wohnungsübergabe war. Nach einem kurzen Frühstück packten wir die letzten Sachen zusammen, räumten auf, was am Abend davor noch nicht weggeräumt wurde und Shibitobi teilte die verbliebenen Lebensmittel auf. Nachdem wir die Wohnung geräumt hatten, überlegten wir noch kurz auf dem Parkplatz, ob man an dem Tag noch etwas zusammen starten solle - jedoch hatten wir Heimwege von bis zu 700 Km, weshalb sich unsere Wege spätestens wenige Kilometer hinter Rust im wahrsten Sinne des Wortes trennten. Je nach Strecke haben sich einige die Fahrt noch versüßt. Während Kevin als derjenige mit der längsten Strecke zielorientiert fuhr und Jan es durch Frankreich angesichts der dortigen horrenden Bußgelder und strengen Punktetabellen sehr gemütlich angehen ließ, fuhren Shibi, Nick und Flo über Land und sehr deutlich zackiger.

 

 

So war dieses Wundervolle Treffen auch schon wieder zu Ende und wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns immer selbst so gigantisch genaile Treffen organisieren. Es hat wie immer eine Menge Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Mal ;)

 

Weitere, exclusive Bilder wie immer in der Gallerie ;)

 

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Mon Jan 18 22:17:44 CET 2016    |    HalbesHaehnchen    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer im Sauerland: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), Shibis Schwester (Anja), plaustri20 (Fabi), flo-95 (Flo), jloh24 (Jan-H), Bayernlover (Joseph), PfalzerJosh (Josh), Hakuna Matata (Kevin), Markus_95 (Markus), nick_rs (Nick), Wollschaaf (Patrick), Miep87 (Pia), greentea868 (Robb), HalbesHaehnchen (Timo), Telsch (Telschtobi), Dynamix (Dynamixtobi)

 

Teilnehmer in Rust: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), flo-95 (Flo), Hakuna Matata (Kevin), nick_rs (Nick), Telsch (Telschtobi), Habuda (Habudatobi)

 

Am Blogartikel beteiligt: el lucero orgulloso, nick_rs, flo-95, Telsch, Hakuna Matata, HalbesHaehnchen

 

Wir schreiben Mittwoch, den 31. Dezember 2014, 23:45 Uhr. Jan und Flo sitzen in einer Saarbrücker Shisha-Bar, Nick ist mit ein paar Freunden in Österreich, die Kölner (Dynamix und Miep87) sind in ihrer Heimat in Köln… Das legendäre Youngsters @ Harz war gerade einen Tag her und eine Viertelstunde vor Mitternacht saßen alle Youngsters an ihren Handys.

“Nächstes Jahr feiern wir zusammen Silvester, auf einer Hütte, irgendwo in den Bergen, damit wir auch Ski fahren können. Wir fangen am besten gleich an zu planen, denn solche Hütten sind schnell vergriffen”.

Nunja, es kam etwas anders. Doch obwohl erst im Herbst mit der Organisation begonnen, haben wir es auch dieses Mal wieder geschafft, ein großes Wintertreffen zu organisieren, welches sich in zwei Etappen aufteilt: Zur Hälfte im sauerländischen Finnentrop und zur anderen Hälfte in Rust. Und auch dieses Treffen werden wir lange in bleibender Erinnerung behalten.

Überzeugt euch selbst, warum! :)

 

In Teil 1 berichten wir über den Teil des Treffens, welcher im Sauerland stattfand.

 

Sonntag - Selbst die Anreise ist chaotisch

 

Der Sonntag war unser Anreisetag und so machten sich die Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands auf den Weg in das beschauliche Finnentrop. Besonders spannend gestaltete sich das bei der Ba-Wü-Connection rund um Shibi, dessen Schwester Anja, Timo, Telsch, Markus und Nick - die Whatsapp-Unterhaltung zur Organisation der Fahrgemeinschaften bleibt unvergessen. Kaum wurde eine neue Gruppe aufgemacht zur Planung der Fahrt dorthin, ging es schon los. So kamen in einer knappen Stunde schon 400 Nachrichten zusammen. Nach weiteren zwei Stunden und mehreren hundert Nachrichten stand dann endlich ein grober Plan, der aber natürlich nicht endgültig sein sollte, denn Shibi wurde nicht von Anfang an eingeplant, sondern uns fiel erst nach Abschluss der Planung ein, dass er ja auch noch mit muss. Was die Problemlösung so kompliziert machte war, dass alle Teilnehmer Schnee erwarteten und daher teilweise Snowboard- bzw. Skiausrüstung dabei haben wollten. So gab es immerhin einen groben Plan und einen Tag vor der Fahrt zum Treffen wurde von Anja auch kurzerhand eine Lösung für Shibi gefunden, der eigentlich mit dem eigenen Auto nach Finnentrop fahren wollte, diesen Wunsch jedoch aufgegeben hatte, weil er gegen seine Schwester kapitulieren musste. Mit Frauen kann man einfach nicht diskutieren.

Die Lösung war, dass Telsch und Timo im Audi fahren, Shibi und Anja in ihren Autos bis nach Karlsruhe (dort trennten sich die Wege auf der Rückfahrt) und stiegen dort zu Nick und Markus in den Mondeo von Nicks Eltern.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Autos ab sofort nicht zwingend (oder besser gesagt eher selten) von ihren Eigentümern gefahren wurden - jeder wollte mal wieder etwas Abwechslung von seinem Alltagswagen, sodass munter durchgetauscht wurde, was aufgrund der Unübersichtlichkeit nicht immer im Artikel wird erwähnt werden können. :)

Jan war dann als erstes vor Ort - und zwar etwa 1,5 Stunden früher, als wir uns eigentlich angekündigt hatten. Leider hat sich bei der Kontakttelefonnummer lange niemand gemeldet, sodass er eine Zeit lang alleine und später dann mit Kevin warten musste, bis uns Zugang zu der Unterkunft verschafft wurde. Bei deren Besichtigung war Kevin und Jan ein Dauergrinsen praktisch ins Gesicht gemeißelt: Das Haus war riesengroß, schön eingerichtet, es war alles da, was man brauchte (und noch viel mehr), uns wurden alle “Extras” zur freien Verfügung gestellt (4 Kühlschränke, der Tischkicker, ein zusätzlicher, riesiger Aufenthaltsraum, eine Grillhütte - einfach alles, was da war) und dazu lag die Unterkunft noch etwas abgelegen im Wald, sodass man auch mal lauter sein konnte (was wir auch waren) - einfach optimal für ein Treffen nach Youngsters-Geschmack. :)

 

 

Nach und nach trudelten dann weitere Teilnehmer ein. Die “Nicksche Fahrgemeinschaft” wurde bei Frankfurt durch Flo und dessen Swift ergänzt, dessen Steuer Anja gleich übernahm. Zusammen trafen sie sich bei Robb in Winterberg, wo die Mitfahrer auf Flos Swift und Robbs Clio aufgeteilt wurden, denn Nick besuchte noch Verwandschaft in seiner Heimat. Auch Josh traf bald ein, genauso wie wenig später Telsch und Timo. Die Hütte füllte sich also allmählich mit Leben und wir breiteten uns in den Zimmern sowie im Aufenthaltsraum aus - Joshs Anlage trug zur angemessenen Beschallung des Raumes mit sanften Klängen bei und wir überbrückten die Zeit bis zum Abendessen mit echtem Motor-”Talk” und dem nicht aussterbenden Spiel Quizduell.

Gegen 20:00 Uhr, kurz nachdem Nick dann final eintraf, ging es dann in ein nahegelegenes, exquisites Restaurant essen, wo auch Joseph zu der Truppe hinzustieß (er kam an diesem Tag aus Dresden). Mit gefüllten Mägen ging es zurück in unsere Unterkunft. Hier musste unser 325i-Fahrer erst mal seine Scheinwerfer auspacken, welche ihm aus Schwaben mitgebracht wurden. Die Leuchten verbrachten den Abend gemeinsam mit uns im Aufenthaltsraum, was Joseph später stark bereute. Es wurde an der Einstellung rumgespielt, zuvor geklaute Schnürsenkel in den Blinker gesteckt und als Joseph das zu viel wurde, nahm er sie einfach mit ins Bett. :D

Ansonsten wurde der Abend wie üblich üppig begossen. Neben Spielen wie “Tabu”, “Activity” und “Ring of fire” wurde Shisha geraucht, Tischkicker gespielt, sich angeregt unterhalten und später auch noch laut gesungen.

 

 

 

Irgendwann - es musste gegen 3 Uhr gewesen sein - wollte dann auch der Rest der Truppe ins Bett. Anja hingegen ließ es sich aber nicht nehmen allen, die eigentlich schon im Tiefschlaf waren nocheinmal einzeln, laut, mit viel Licht und aufdringlich gute Nacht zu wünschen, wo sich die übrigen noch wach Gebliebenen euphorisch anschlossen. So wurde für fast eine Stunde der Schlafbereich nochmal zu actionreichem Leben erweckt, was fortan auch jeden Abend wiederholt wurde und nicht bei allen gut ankam. :D

 

Montag - “Oh Gott, viel zu früh”

 

Der Montag begann im Grund genommen fast ähnlich, wie der Sonntag - mit einer viel zu frühen Ankunft zweier Treffenteilnehmer. Nick hatte Pia und Dynamix nämlich im Rausch gesagt, sie sollen ruhig früh da sein - bedeutete in concreto ca. 9-9:30 Uhr, da die Mehrzahl aber erst wenige Stunden zuvor ins Bett gegangen war, war diese Idee garnicht mal so gut. Das Zimmer “Schee”, bewohnt von Flo, Nick und Jan sprang aber, als man von draußen einen Motor hörte, spontan auf und empfing die Tagesgäste. Flo nutzte die Gelegenheit und fuhr mit Robb und Pia gleich einkaufen. Nick schloss sein Handy dagegen schnell an der Musikanlage an und hauchte dem Haus mit dem “Best of”-Album von Andrea Berg in voller Lautstärke wieder Leben ein während Dynamix jedes der Zimmer einzeln besuchte. Pia versorgte Nick und Jan derweil mit einem Vorfrühstück und der erste Running-Gag des Treffens war geboren: “Haste ‘nen Kater, nimmst du ‘n Bonbon.” :D

Nach und nach füllte sich der Aufenthaltsraum und nach einer Dusche sah die Welt auch wieder viel besser aus, auch wenn die ersten Teilnehmer bei Jan freundlich um eine echte Kopfschmerztablette baten.

Während des Frühstücks stellte sich indes häufig die Frage, was man denn an diesem Montag unternehmen könnte. Dynamix antwortete wie aus der Pistole geschossen: “Vogel- und Affenpark in Eckenhagen!” Keine Beachtung, keine Reaktion.

Dynamix wieder: “Vogel- und Affenpark in Eckenhagen!” Erste leise Nachfragen: “Und was gibt es da?” - “Vögel und Affen!” Diese drei Sätze wurden etwa 50 oder vielleicht auch 100 Mal wiederholt und entwickelten sich auch schnell zum Running-Gag.

Zwischendurch kribbelte es aber einigen schon wieder in den Fingern - Joseph konnte die Angel-Eyes-Scheinwerfer, die seit Kauf in seinem 3er verbaut waren, nicht mehr ertragen und der Mondeo von Nicks Eltern hatte mal wieder zwei Standlichtbirnchen verputzt. Also: An die Werkzeugkästen, fertig, los! Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass beide Autos die OPs gut überstanden haben und hinterher definitiv besser leuchteten als zuvor. Nur zwischendurch waren die Patienten kurzzeitig in etwas instabilen Zuständen - besonders der Mondeo (allerdings auch dessen Betrachter) war kurzzeitig akut lebensbedroht, als man ihm versuchte, die Angel-Eyes einzupflanzen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anderen, die drinnen geblieben waren trieben derweil mit Windowcolors Unsinn, mit denen später auch noch Nicks Handy verziert werden sollte. :D

Doch gerade Autos mit Beleuchtung wollen schließlich gefahren werden und so wurde weiterhin über das Tagesprogramm gebrieft - man erinnere nur an den Vogel- und Affenpark in Eckenhagen, in welchem es Vögel und Affen zu bestaunen gäbe.

“Praktischerweise” hatte keiner einen besseren Vorschlag - wir fanden die Vorstellung, in einen Tierpark zu fahren zwar lustig, aber hey, lass es uns mal ausprobieren. Auf dem Weg wollte Joseph seine frisch verbauten Scheinwerfer gleich korrekt einstellen lassen, denn nachdem die Neuen den Abend im Aufenthaltsraum verbracht haben, war Josephs Hoffnung, “dö Einstellöng wörd schon gröb passn” dahin. Der rechte Scheinwerfer strahlte nämlich direkt auf den Boden und der linke beleuchtete den Himmel. :D

Der erste Versuch, eine Werkstatt zu finden, die die Dinger einstellt scheiterte daran, dass wir in Kolonne auf den Platz einer Nutzfahrzeugwerkstatt fuhren… Es ließ sich jedoch zum Glück eine andere, “normale” Kfz-Werkstatt ausfindig machen. Außerdem mussten wir noch kurz zu einem bekannten deutschen Textil-Discounter, da Dynamix nicht mit derart strammen Temperaturen im Sauerland gerechnet hatte. In der Folge pilotierte der Kölner Jans 190er über die kurvigen Straßen des Sauerlandes und nachdem sich die Kolonne zum ersten Mal in der Youngsters-Geschichte verlor, war es überraschenderweise das erste Fahrzeug am Vogel- und Affenpark in Eckenhagen, in welchem es Vö… Okay, okay, wir hören ja schon auf.

Im Park angekommen, hatten wir das Glück, dass eine Tiefpflegerin gerade die Runde machte und uns somit zu einigen Tieren etwas mehr erzählen konnte. Zunächst ging es in das stickig-schwüle Tropenhaus mit einigen Vögeln und Schildkröten, bevor es wieder hinaus an den Erdmännchen vorbei zum ersten Highlight ging: Der Ziegenfütterung! Darauf hatte sich Pia von Anfang an gefreut (endlich mal einen richtigen Bock!) und die meisten anderen, die zuschauten, hatten auch viel zu lachen. :p

Dann entdeckten wir die ersten “Spielgeräte” und uns wurde schon am Eingang versichert, dass diese auch für Erwachsene geeignet seien. Also auf - ausprobieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ging es zu einem weiteren Höhepunkt, denn wir fanden die Pflegerin wieder und sie war gerade dabei, die Totenkopfäffchen zu füttern. Wir kamen sofort dazu und uns wurde erklärt, wie man die Tiere dazu bekommt, auf Arme und Schultern zu steigen. Und tatsächlich, es klappte einige Male, was immer Begeisterung auslöste. :)

Zwischendurch stieß auch Joseph, der noch kurz bei der Werkstatt war, wieder dazu und wir gingen vorbei an Hausschweinen, Meerschweinchen, allerlei Vogelarten und vielen Spielgeräten, die munter ausprobiert wurden, auch wenn sie wenig vertrauenserweckend wirkten. Wenig später kamen wir noch mal in ein großes, begehbares Gehege mit anderen (größeren) Affen und Emus. Diese waren (wenn es nicht gerade die Baby-Affen waren) nicht ganz so niedlich und je nachdem, ob sie eine Person sympathisch fanden, auch gar nicht mal so friedlich. Jedenfalls hatte einer der Affen etwas gegen Timo und hat ihn daher dauernd angefaucht. Als wir dann schon in Richtung des Ausgangs des Geheges unterwegs waren, meinte ein anderer Affe, auf Telschs Rücken springen zu wollen und dann mehrere Male hintereinander niesen zu müssen - man kann sich ungefähr vorstellen, wie das aussah… Außerdem hatte er eine Blasenschwäche, sodass Telsch’ Jacke danach einer ordentlichen Reinigung bedurfte.

 

 

 

Inzwischen waren auch Jan-Hendrik (als Tagesgast) und Patrick eingetroffen. Wir spazierten noch eine gemütliche Runde durch den Park, jedoch langsam aber sicher Richtung Ausgang. Ein Teil der Gruppe bevorzugte die actiongeladene und rasante Auffahrt mit einem kleinen Bahnwagon während andere mutig den steilen, mit 100 Metern grenzwertig langen Weg per pedes bewältigten. :p Die Gruppe in der Bahn gewann das Rennen jedoch knapp aufgrund eines Vorsprungs von ca. 15 Sekunden. :D

Inzwischen meldeten sich wieder unsere Bäuche und baten um Nachschub. Relativ schnell stand fest, dass wir grillen wollten - jeder sollte nur schnell in unserer Whatsapp-Gruppe eine kurze Bestellung mit seinem Einkaufswunsch aufgeben. So fuhren zwei Autos noch zum Supermarkt, während sich die meisten anderen auf dem direkten Weg zum Haus machten. Auf dem Weg zurück konnten Telsch und Shibi es sich nicht nehmen lassen, noch ein Erinnerungsfoto in Clio RS bzw. Audi 100 machen zu lassen. :( Dort angekommen, haben sich erst mal alle mit einem Bierchen versorgt. Patrick bezog sein Zimmer und Kevin, Jan und Markus fingen an, sich um das Feuerholz zu kümmern (welches uns ebenfalls freundlicherweise zur freien Verfügung stand und optimal in einer gut belüfteten Hütte gelagert war). Per Whatsapp kamen auch schon die Anweisungen vom Einkaufsteam: “Feuer anzünden!” - Na klar, mit dem ebenfalls inkludierten Kaminanzünder bereits erledigt! - “Backofen anschalten.” - So geschehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lustigerweise wollte der Rauch kaum abziehen, was immerhin einige schöne Fotos entstehen ließ. Bald landete das erste Grillgut auf dem Rost und von da wenig später auf den Tellern (Markus gab an diesem Abend den Grillmeister), wunderbar ergänzt durch die von Pia, Anja und Nick in der Küche zubereiteten Beilagen. Lecker und selbst gemacht - besser geht’s nicht!

Doch an diesem Abend stand noch eine Besonderheit an: Das Youngsters-Wichteln!

Die Idee entstand etwa zwei Wochen vor dem Treffen und wurde gleich umgesetzt. Wir haben uns beim Auspacken viel Zeit gelassen und jedes Geschenk einzeln ausgepackt sowie gespannt die Reaktionen abgewartet, welche durchweg positiv ausfielen - die Aktion schreit danach, wiederholt zu werden. :)

Die restliche Zeit verbrachten wir irgendwo zwischen den sich rasch vermehrenden, leeren Flaschen, der Shisha, dem Tischkicker und Singstar auf der Playstation, welches über (den ebenfalls zur Verfügung stehenden) Beamer und die große Musikanlage noch mal mehr Spaß machte und wo jeder mal ran musste, was für reichlich Lacher, aber auch eine tolle Stimmung sorgte. Bevor unsere Tagesgäste abreisten und schon am frühen Dienstagmorgen das Licht gelöscht wurde, wurde mit den Windowcolors nochmal Unsinn getrieben, was Nick garnicht lustig fande, da er fortan sein Handy nicht mehr bedienen konnte, bis diese getrocknet waren.

 

 

 

 

 

Dienstag - “gib mal deinen Autoschlüssel, ich will driften!”

 

Irgendwann im Laufe des Vormittags öffneten sich wieder unsere Äuglein und wir bewegten uns in die Vertikale. Jan war dabei einer der flottesten, da er sich am Abend zuvor zurückgehalten hatte, weil er noch vor dem Frühstück aufbrach, um Verwandtschaft zu besuchen. Für die kurvige Strecke verlieh Flo ihm freundlicherweise seinen Swift - ein Auto, welches sich immer noch größter Beliebtheit bei Fremdfahrern erfreut.

Gegen Mittag, alle noch am Frühstücken, traf Fabi mit seinem 1er BMW ein und wurde begrüßt mit “gib mal den Schlüssel, ich will driften”. :D

Zwar wurde das Auto in Fabis Anwesenheit und mit dessen Zustimmung von mehreren Leuten über Feldwege gejagt, wo die Geländetauglichkeit geprüft und für nicht wirklich gut befunden wurde. Einen wirklichen Drift legte aber erst Nick in einer Serpentine auf der Fahrt zur Kartbahn in Winterberg hin, wo er den 1er pilotierte. Er konnte es mal wieder nicht lassen.

Den ganzen Mittag fuhren etliche Leute fremde Autos Probe. Die Probefahrtrunden vom frühen Nachmittag wurden auf die Fahrt nach Winterberg ausgeweitet.

Die meisten Autos des Treffens werden in unserer Reihe "Youngsters Garage" noch vorgestellt oder wurden es schon, zwei Fahrzeuge allerdings werden es nicht in diese Artikel schaffen, weshalb wir hier kurz auf sie eingehen möchten.

 

 

Ford Mondeo Mk3 2.5 V6 von nick_rs’ Eltern

 

Der Mondeo von Nicks Eltern, der vor über 10 Jahren als Jahreswagen gekauft wurde überrascht mit seinen inzwischen 235.000km immernoch durch einen sehr gepflegten Eindruck, gute Fahrleistungen und ein angenehmes Fahrgefühl. Guter Durchzug, viel Platz und ein sehr gut abgestimmtes Fahrwerk machen den Mondeo nach wie vor zu einem idealen Reisefahrzeug, was auch dem sehr guten technischem Zustand zu verdanken ist. Für etwas Sportlichkeit sorgt die direkte Lenkung und das empfindlich ansprechende Gaspedal, welches schon beim kleinsten Luftzug reagiert. Untermalt wird das ganze von einem kernigen V6 Klang, der in dieser Klasse seines Gleichen sucht. Speziell der Sound bei Zwischengas erzeugt Gänsehaut pur.

 

 

Audi A4 B5 2.4 V6 LPG von Viktor1990

 

Dem erst kürzlich angeschafften Audi A4 von Viktor sieht man seine 260.000km nicht wirklich an. Die gute Ausstattung des Autos weiß zu überzeugen.

Der Audi fährt sich, wie ein Audi fahren muss. Etwas komfortabel und etwas sportlich - irgendwo zwischen Benz und BMW. Zwar machte es beim Anfahren ab und zu schon mal einen ordentlichen Ruck aufgrund der defekten Motorlager und die Kupplung kommt sehr spät, aber für den hohen km-Stand fährt er sich sonst noch recht frisch.

 

 

An der Kartbahn angekommen fielen zunächst die wirklich warme Halle und die unfreundliche Bedienung an der Bahn auf. Da wir trotz Reservierung über eine Stunde warten mussten, haben wir uns aufgemacht und sind wie schon des Öfteren im Restaurant zum Goldenen M eingekehrt um uns für das anschließende Rennen vorzubereiten.

Trotz fünfminütigem Rückweg schafften es Viktor, Alex und Markus, sich komplett zu verfahren. Zum Glück schafften sie es noch in letzter Minute, als alle schon in den Karts saßen “pünktlich” zur Kartbahn.

 

Auf der Kartbahn ging dann richtig die Post ab. Hier wurde versucht, jede Zehntel-Sekunde rauszuholen, was - ähnlich wie auf der Nordschleife - gelegentlich in der Leitplanke endete. :D Außer Schmerzen waren allerdings keine Schäden zu beklagen.

Das Rennergebnis auf den 3x10 Minuten überraschte etwas, denn das stille Wasser Kevin fuhr zwei Mal die beste Zeit und die schnellste Geschwindigkeit und wurde nur im mittleren der drei Rennen von Robb übertroffen. Allerdings hatten auch die Zuschauer viel Spaß und konnten Kevins weiche, runde Linie bestätigen sowie bei einigen packenden Duellen mitfiebern.

 

 

Nach dem Kartfahren meldeten sich wieder die Bäuche, weshalb wir kurz brieften, uns auf Resteessen und Käsespätzle einigten und wieder teils zur Unterkunft und teils zum Supermarkt fuhren. Die Zeit bis zum Abendessen wurde dann noch für einige Probefahrten genutzt. Der Audi von Telsch wurde noch von einigen Youngsters über Wald- und Wiesenwege gescheucht, bevor das Essen eingenommen werden konnte. Hinterher wurde natürlich auch wieder ordentlich nachgespült und durch Singstar, Shisha und Co. ergänzt. Spät in der Nacht, kurz vor dem ins Bett gehen wollte Timo nochmal Geld verdienen, was er am nächsten Morgen bereuen würde. Er nahm 30€ an und musste dafür die Flasche Wein exxen, während laut "I'm sexy and I know it" lief :D

 

Mittwoch - “Was? Schon so spät?”

 

An diesem Tag ging das Gewusel schon deutlich früher los und alle waren motiviert, etwas dazu beizutragen, dass unsere Unterkunft zügig aufgeräumt und in einem anständigen Zustand wieder hinterlassen werden kann. Das war auch nötig, denn schon um 11 Uhr sollten wir die Hütte übergeben. Also Frühstück eingeworfen und dann der übliche Spaß der Aufteilung der Essensreste, welche allerdings auch verhältnismäßig gut klappte, was auch daran lag, dass für die Hälfte der Teilnehmer noch nicht mal Halbzeit des Wintertreffens war und somit vieles noch in der Folge verwertet werden konnte. Nach und nach leerte sich das Haus und unsere Autos füllten sich mit unserem Gepäck.

Für einen Teil von uns waren spannende Kilometer in Kolonne angesagt, denn das Treffen war noch nicht zu Ende. In Rust ging Teil 2 des Treffens weiter, über das wir im nächsten Blogartikel berichten werden ;)

 

 

 

 

In dieser Galerie gibt es noch weitere Bilder, die wir nicht alle im Artikel unterbringen konnten:

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Thu Jan 07 22:29:50 CET 2016    |    el lucero orgulloso    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Treffen

Die IAA ist das Automobilereignis in Deutschland alle zwei Jahre, da liegt es nahe, dass die autobegeisterten Youngsters dort zusammen hin müssen. Nun ist die IAA schon ein paar Monate her und es gab schon unzählige Artikel über die Attraktionen, welche dort ausgestellt wurden. Deshalb möchten wir mehr über unser privates Treffen erzählen, als über die IAA an sich.

 

Teilnehmer des Treffens: flo-95 (Flo), el lucero orgulloso (Jan), nick_rs (Nick), markus_95 (Markus), Shibi_ (Tobi) und dessen Schwester Anja sowie Bayernlover (Joseph) und auf der IAA noch Miep 87 (Pia), Dynamix (Tobi) und Telsch (Tobi)

 

Am Artikel beteiligt: nick_rs, Telsch, flo-95, el lucero orgulloso

 

 

Donnerstag - Anreise und gleich der erste Zwischenfall

 

Da das 5. Youngsters@GreenHell gerade mal 3 Wochen her ist und solche Treffen immer ein großes Loch in den Geldbeutel reißen, wurde dieses Mal auf eine Pension verzichtet. Flo hat bei sich zu Hause in Wertheim mehr als genug Platz und eine Stunde Fahrt nach Frankfurt ist für Petrolheads kein Problem. Donnerstag Abend sollte noch im kleinen Kreis, bestehend aus Flo, Lucero, Nick und Markus, verbracht werden. Da Nick wie Markus diesmal aus der Stuttgarter Umgebung anreiste, trafen Sie sich zufällig auf der A81. Doch lange sollte diese Fahrgemeinschaft nicht halten. 50km vor dem Ziel wollte Nick nochmal sein Kühlwasser checken, denn er hatte zuvor einen Verlust festgestellt. Und siehe da: Komplett leer. Also wurde der ADAC gerufen und Markus setzte die Fahrt alleine fort. Nach etwas über einer Stunde hatte der ADAC-Mann das Wasser aufgefüllt und gemeint, wenn man das Kühlwasser beobachtet könne Nick damit am Sonntag noch bis nach Hamburg düsen, sollte der Verlust allerdings extrem werden, müsse das Cabrio abgeschleppt werden. Inzwischen waren Jan und Markus schon bei Flo angekommen. Wir wählten zum Essen ein leckeres Tapas-Restaurant in der Mitte der Strecke aus, sodass Jan, Markus und Flo im Swift Nick entgegen fuhren und beide Autos nahezu zeitgleich ankamen. Noch vor dem Essen wurde wieder der Kühlwasserstand gecheckt und der Behälter war schon wieder leer, nach nur 50km. Das macht keinen Sinn. Ein Abschlepper wurde für den Abend beauftragt. Nach dem Essen hatte Markus die Ehre, die wohl letzte Fahrt der Saison mit dem Cabrio zu Flo zu fahren. Dort angekommen, wurden die alkoholischen Getränke geöffnet und auf das kaputte Auto einen gehoben. Gegen Mitternacht kam dann auch der Abschleppwagen und nahm das Cabrio mit. Durch den Lärm und das Licht wurde die halbe Ortschaft geweckt. :D

 

Es ist schon erstaunlich, dass bei fast jedem größeren Youngsters-Treffen ein Auto kaputt geht:

- 1. Youngsters@GreenHell: Nicks Cabrio – NOS Unfall

- 2. Youngsters@GreenHell: Niclas’ Golf – NOS Unfall

- 3. Youngsters@GreenHell: Bis auf einen kleinen Parkrempler am 500€ BMW ausnahmsweise mal nichts.

- Youngsters@Harz: Miep & Dynamix’ Alero – Kühlwasser

- 4. Youngsters@GreenHell: Donox’ 7er – kleiner Auffahrunfall

- 5. Youngsters@GreenHell: Shibi_s 323ti – NOS Unfall

- Youngsters@IAA: nochmal Nicks Cabrio – Kühlwasser.

 

Es liegt wohl ein Fluch auf uns.

 

Jedenfalls geriet der Abend dann noch sehr lang…

 

Freitag - MotorTalk IAA Tour

 

…zu lang, denn schon um 7:30 Uhr machten wir uns am Freitag auf den Weg zur IAA. Auch wir hatten natürlich die Motortalk-IAA-Tour gebucht. Jan machte sich ein wenig früher auf den Weg, kurz darauf folgten Flo, Nick und Markus in dessen 190er, der von Flo pilotiert wurde. Gerade noch pünktlich kamen wir dann am Peugeot-Stand an, wo dann auch Pia und Dynamix zu uns stießen. Auch Telsch kam kurz darauf vom Lexus-Stand rüber.

 

 

 

 

 

Peugeot

 

Die MT-IAA-Tour begann bei Peugeot, wo es zunächst ein kleines französisches Frühstück mit Blätterteigteilchen sowie vielen warmen und kalten Getränken gab. Dann wurden alle Teilnehmer mit Headsets versorgt und durch MT-Tom sowie die Peugeot-Hostessen in Gruppen aufgeteilt. Die Führung war von einer guten Organisation und Struktur geprägt. Peugeot gab sich wirklich Mühe!

Youngsters-Note: 2+

 

Daimler

 

Weiter ging es (für die gelbe Tour, welche wir alle gebucht hatten) bei Mercedes-Benz und Smart. Auch hier gab es Headsets und Gruppeneinteilung - allerdings waren die Führungen chaotisch, die Technik unzuverlässig, die Halle total überfüllt und man bekam Dinge erzählt, die einen echten Petrolhead oder Mercedes-Youngtimer-Fahrer wie Markus und Jan es mit ihren 190ern sind, kaum interessieren - oder könnt ihr, liebe Leser, etwas mit “Sinnlichkeit im Design” anfangen?

Das führte dazu, dass viele die Headsets frühzeitig abgaben und die Autos alleine erkundeten.

Insgesamt war Mercedes daher leider enttäuschend - eher “nichts”, als “das Beste”.

Youngsters-Note: 4+

 

 

Essen

 

Als Nächstes stand das große Mittagessen mit allen Teilnehmern der MT-IAA-Tour an. Wir suchten uns mit unserer Gruppe natürlich einen gemeinsamen Tisch und bedienten uns am reichhaltig gedeckten und leckeren Buffet. Zwischendurch haben ein paar andere Tour-Teilnehmer angemerkt, dass wir ja so wirken würden, als würden wir uns schon kennen - das konnten wir bestätigen, denn die Youngsters sind ja inzwischen ein großer Freundeskreis.

Youngsters-Note: 1+**schleim ende*

 

Ford

 

Nach der Stärkung stand Ford auf dem Programm. Und auch der amerikanisch-kölsche Hersteller ließ sich nicht lumpen und ließ die ganz Gruppe erst mal in die Vignale-Lounge, in welcher man sich Getränke (erstmals Champagner am heutigen Tag!) en masse reichen lassen und die ausgestellten Mondeo Vignale ausgiebig begutachten konnte. Danach gab es die übliche Standtour mit etwas unhandlichen Headsets, aber auch Ford war sichtlich bemüht und man fühlte sich (trotz ein paar kleinerer (KLEINER?!) fachlicher Patzer in der Mustang-Präsentation (nicht nur dort!) wohl.

Youngsters-Note: 2+

 

 

Audi

 

Den Abschluss bildeten die Herren der Ringe von Audi. Der Ingolstädter Hersteller hatte auf der Agora extra für die IAA mal wieder eine Halle der Superlative aufgestellt. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern bot man hier keine Tour, sondern eine einzelne, etwas längere und ausführliche Rede über die Halle (mit ihrer quattro-Kältekammer) und die Fahrzeuge. War auch interessant und angenehm kurzweilig, allerdings hätte sich manch einer doch etwas mehr Details gewünscht.

Youngsters-Note: 3-

 

Markus und Nick sicherten sich nebenbei noch Probefahrten mit dem Citroen Cactus, dem Citroen C1 und später noch mit dem neuen VW T6. Flo und Telsch fuhren einen Hyundai Veloster Turbo und buchten direkt für den folgenden Tag weitere Probefahrten im Kia cee’d GT und Toyota Auris Hybrid.

Nachdem die offizielle IAA Tour beendet war, schlenderten wir noch ein wenig durch die Stände. Zum Abschluss wurde sich noch die letzte Runde Geländeparcours im Audi Q7 gesichert, was doch sehr faszinierte.

 

 

 

Nick fuhr dann den 190er mit Markus und Flo an Bord nach Hause. Jan blieb noch etwas in Frankfurt, da MT noch ein Teamessen organisiert hatte und kam später nach Wertheim nach.

Zuhause angekommen, legte sich Markus gleich ins Bett. Leider ging es ihm gesundheitlich garnicht gut. Nick und Flo bereiteten den Grill darauf vor, dass Shibi und Joseph bald ankamen um anschließend lecker zu essen. Nach dem Essen deponierte Joseph seinen Schlüssel auf dem Küchentisch, was er noch bereuen sollte. Wir ließen den Abend gemütlich bei ein paar Bier ausklingen, während Flo und Nick das Märchen erzählten, dass in der Gegend in letzter Zeit vermehrt Autos geklaut werden. Am meisten BMWs :D. Irgendwann nachts kam auch Jan wieder zurück. Und “nachts” ist auch das Stichwort - auch an diesem Abend haben wir die Uhr irgendwie völlig aus den Augen verloren, was wir am Morgen auch deutlich zu spüren bekamen…

 

Samstag - sehr ereignisreich

 

Als Joseph Samstagmorgen aus dem Fenster auf sein Auto schauen wollte, traf ihn der Schlag. Dort, wo er gestern seinen e46 abgestellt hat stand er nämlich nicht mehr. Er eilte zum Tisch, aber der Schüssel lag dort, wo er ihn gestern Abend hingelegt hatte. „Hä?......Häääää?......Hääääääää?“ „Und gestern hatten wir noch darüber gesprochen, dass BMWs hier gerne geklaut werden“, meinte Nick und musste sich das Grinsen doch sehr verdrücken. „Hääää???.... Aber doch keine alten E46….Hääää?“. Flo hatte früh am Morgen das Auto in den Hinterhof seines Onkels umgeparkt. Die Story mit den gestohlenen Autos war natürlich nur erfunden :D. Das „Hä?“ entwickelte sich zum Running Gag und auch das Umparken von Autos ist inzwischen bei nachfolgenden Treffen „Tradition“ geworden.

Etwas verspätet machten wir uns nach einem stärkenden Frühstück (vielen Dank an dieser Stelle an Flos Mutter) auf den Weg nach Frankfurt. Diesmal fuhren wir zu fünft (Joseph, Shibi, Nick, Jan und Flo) in Josephs E46 zur IAA. Markus ging es leider nicht besser und so fuhr er am Morgen vorzeitig wieder nach Hause. In der Frankfurter Innenstadt angekommen, legte Shibi seinen Arm gemütlich aus dem geöffneten Fenster. Joseph bemerkte das nicht und wollte es von vorne schließen. „KNACK!“ und die Scheibe fiel nach unten. Klasse! Wir waren sowieso schon spät dran - Telsch und die soeben dazugestoßene Anja warteten schon auf dem Messegelände - und mit offenem Fenster konnten wir das Auto am Parkplatz nicht stehen lassen. Zum Glück hatte Joseph den Werkzeugkoffer im Kofferraum. Also wurde kurz nach hinten gegriffen, das Werkzeug auf Jans Schoß gestellt und Shibi begann mit der Demontage der Türverkleidung – während der Fahrt auf einer mit 3 Leuten besetzten Sitzbank! Ein Kleinteil nach dem anderen wanderte nach vorne zu Nick: Schrauben, Fensterheberschalter, Zierleisten… An Ampeln und im stockenden Verkehr der Messeparkplatz-Auffahrt konnte die Tür geöffnet und die letzten Schrauben sowie Verkleidung demontiert werden. Pünktlich bei der Ankunft am Parkplatz wurde die Scheibe wieder nach oben gedrückt und befestigt. Hoffen wir mal, dass sie hält.

Auf dem Messegelände trafen wir dann auf Telsch und Anja, sowie Pia und Dynamix. In der Zwischenzeit hatte auch Telsch die Möglichkeit den neuen VW T6 zu fahren. Er sicherte sich auch gleich noch eine Probefahrt für das Brennstoffzellenfahrzeug Hyundai iX35 F-Cell für den Sonntag.

Als erstes ging es in die Halle der Edelfahrzeuge. Maserati, Jeep, unzählige Tuner und auch Jaguar waren dort vertreten. Hier entdeckte Anja gleich ihr Traumauto: Den Jaguar F-Type.

In der Halle der Zulieferer entdeckten Anja und Nick einen Überschlagsimulator, der sofort erkundet wurde und einen bleibenden Eindruck hinterließ. Auch die "Besoffenen Brille" wurde ausprobiert. Als erfahrene Alkoholkonsumenten können wir allerdings nicht bestätigen, dass die Brille auch nur im entferntesten Trunkenheit simuliert.

 

 

Nach der Halle mit den kleineren Marken machte sich Hunger breit und so genossen wir leckere Currywurst mit Pommes zum übertriebenen Messepreis.

Nach der Stärkung ging es in der VAG-Halle weiter.

 

Die Youngsters hatten Standkarten für Ferrari, Bentley und Lamborghini organisiert. Am Eingang zum Lamborghini-Stand diskutierte ein sehr reich aussehender, älterer Herr mit der Hostesse, ob er denn auf den Stand darf. Seinem Aussehen nach zu urteilen, könnte er sich alle Autos dort problemlos leisten. Trotz aller Bemühungen der Hostesse bekam sie nicht die Berechtigung den Herren rein zu lassen. Nebendran meinte Telsch dann zu einem anderen Host „Hallo, ‘xy’ unser Name, wir stehen auf der Gästeliste“. Nach einer kurzen Prüfung durften Jan, Shibi und Telsch passieren. Joseph und Nick lagen sprichwörtlich am Boden vor Lachen. Telsch, Sandalen mit Socken, Hemd in der Hose, Rucksack und Kamera umhängend geht an dem Mann vorbei, dessen Anzug wohl so viel gekostet hat wie ein Auto dort und trotzdem nicht rein durfte. Das Bild war einfach der Hammer :D.

Anschließend durfte Nick auf den Bentley-Stand, wo er aufpassen musste, dass er bei den Autos keinen Orgasmus bekommt. Natürlich wurde auch im neuen Bentayga probegesessen.

Da es nun schon spät geworden war, trennten wir uns damit jeder noch das sehen kann, was er noch unbedingt gesehen haben wollte. Während Flo und Telsch den Kia cee’d GT Probe fuhren, wartete Jan zusammen mit Shibi schon auf die nächste Probefahrt mit einem Toyota Auris Hybrid, den er zusammen mit Flo fahren wollte.

Anja, Joseph und Nick suchten den BMW-Stand auf und begutachteten den neuen 7er, welcher vor allem bei BMW-Fan Joseph sehr gut ankam.

Abschließend trafen sich alle wieder bei Renault, wo nach ausgiebiger Besichtigung der Modelle Talisman und Mégane, welche beide für gut und äußerst chic befunden wurden, die gemütlichen Sitzkissen beschlagnahmt wurden.

Auf dem Weg zum Ausgang schauten wir noch schnell beim Opel Astra vorbei und verabschiedeten uns von Pia und Dynamix sowie Telsch, der noch etwas länger blieb.

 

Auf dem Rückweg suchten wir noch eine ADAC-Niederlassung in Frankfurt auf. Nick nahm hier seinen Mietwagen für die Rückfahrt nach Hamburg entgegen – Einen Toyota Verso. Shibi nahm auf dem Beifahrersitz Platz, während Jan mit Flo auf der Rückbank Anjas blauen Compact fuhr und Joseph alleine im E46 unterwegs war. Bei Flo angekommen suchten wir nach einem geeigneten Restaurant. Die Wahl fiel auf den örtlichen Griechen. Joseph wollte unbedingt noch Jans 190er fahren. Anja fuhr mit Nick und Shibi im Verso hinterher. Beim Griechen angekommen gab es natürlich erstmal eine Runde Ouzo. Hier stellte sich dann die Frage, wer denn zurück fährt, denn Flo, Joseph und Nick wollten Ouzo und Wein trinken. Uns fiel ein, dass der Verso ja ein 7-Sitzer ist und so beschlossen wir, dass wir den 190er stehen lassen und Shibi uns im Toyota nach Hause kutschiert. Nach einer großen Fleischplatte, ein paar Gläschen Wein und unzähligen Ouzos war die Stimmung ausgelassen und es ging auf den Heimweg. Der Verso wurde spontan zum silbernen Partybus umfunktioniert und so fuhren wir bewusst über eine Stunde mit lauter Umwegen statt der eigentlich normalen 5 Minuten zu Flo nach Hause. Das Soundsystem war sehr leise, daher grölten wir alle mit. Jan in der letzten Sitzreihe grölte in der Angst, man würde ihn nicht hören am lautesten. Nick und Flo schlossen sich der zwischen ihnen sitzenden Anja beim lauten singen an und Joseph entwickelte zu der laufenden 90er Jahre Playlist den inzwischen legendären “Cockpit-Wisch-Dance”. Bei Flo angekommen, wurden dann Youngsters-typische Trinkspiele wieder ausgepackt und so wurde es ein feucht-fröhlicher Abend, bis...

…ja bis Anja gegen 1:30 Uhr auffiel, dass ihr Autoschlüssel weg ist. Diesmal hatte ihn aber keiner genommen, sondern er war wirklich nicht auffindbar. Wir suchten über zwei Stunden, bis wir dann ergebnislos und erschöpft in die Betten (oder auf die Luftmatratzen) fielen.

 

Sonntag - Abreise

 

Der Sonntag begann für Joseph, Anja und Nick früh. Sehr früh. Extrem früh. um halb sechs nach gerade einmal 2 Stunden Schlaf klingelte der Wecker. Nick musste um sieben Uhr am Würzburger Bahnhof sein, von wo aus er Freunde aus Stuttgart mit nach Hamburg nahm, da diese ein paar Tage bei ihm verbrachten. Anja und Joseph ließen sich von Nick mit zum Restaurant nehmen. Zu dritt wurde der Schlüssel auf dem Weg vom Restaurant zum Parkplatz gesucht und nach der Verabschiedung von Nick Jans 190er wieder mit zu Flo genommen. Leider war die Suche hier erfolglos, daher riefen wir direkt um 11 Uhr, als das Restaurant öffnete dort an und fragten, ob sie dort einen Schlüssel gefunden hätten und tatsächlich, sie hatten ihn. Also schnell hin und den Schlüssel endlich in Empfang genommen. Telsch nutzte den Tag um nocheinmal einen gemütlichen Tag auf der IAA zu verbringen.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich dann auch die restlichen Teilnehmer nach und nach auf den Heimweg.

Angekommen in Hamburg stellte Nick dann fest, dass sein Schlüssel noch bei Joseph im Auto lag, der inzwischen wieder in München war :rolleyes:

 

Trotz der vielen Zwischenfälle, was Schlüssel und Autos angeht, war es wieder ein legendäres Wochenende was in dieser Konstellation bis heute bereits drei Mal im privaten Rahmen wiederholt wurde.

 

 

In der Galerie warten die spannendsten Bilder auf euch ;)

 

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Thu Nov 26 21:10:17 CET 2015    |    greentea868    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: Treffen

Ende August war's wieder soweit: Es war Ringtreffen-Zeit! :)

Mittlerweile treffen sich kleinere Gruppen der Youngsters auch so schon regelmäßig an Wochenenden oder fahren auch gemeinsam in Urlaub (VENGABOYS), jedoch sind die großen Ringtreffen immer wieder absolute Highlights im Kalender und bringen die große Gruppe gut zusammen. Am Ring haben wir gefühlt so etwas wie eine zweite Heimat gefunden, fühlen uns da einerseits einfach richtig wohl und haben mit der Nordschleife eine riesige Attraktion als Magneten, um unser Verlangen nach ein wenig Adrenalin zu stillen.

Erstmals am Ring war es uns aber diesmal gelungen, ein großes Gruppenhaus (statt einer gewöhnlichen Pension) zu bekommen - damit waren viele unvergessliche gemeinsame Momente und Erlebnisse vorprogrammiert. :D

 

Teilnehmer des Treffens: el lucero orgulloso (Jan), flo-95 (Flo), jloh24 (Jan-Hendrik), Bayernlover (Joseph), PfalzerJosh (Josh), nick_rs (Nick), Wollschaaf (Patrick), Paul121 (Paul), greentea868 (Robb), HalbesHaehnchen (Timo), Telsch (Tobi), Dynamix (Tobi), Shibi_ (Tobi), Shibi_s Schwester (...nein, nicht Tobi, sondern Anja), Miep87 (Pia), Prime88 (Mario), Hakuna Matata ("Wer ist Kevin?" -> wer wissen will, woher diese Frage kommt, ist herzlich eingeladen beim Abschnitt "Samstag" nachzulesen), kaktus2014 (Björn)

 

Am Artikel beteiligt: el lucero orgulloso, Dynamix, nick_rs, flo-95, greentea868, Telsch, Bayernlover

 

Donnerstag

 

Nick, Paul, Shibi und dessen Schwester Anja, das Hähnchen, Robb, Flo und die Kölner trafen bereits Donnerstags ein. Eine ungewöhnlich hohe Donnerstagsquote für ein Youngsters Treffen. ;)

 

Erstmal wurde unser Domizil, das Haus Acht, Schulstraße 8 in Acht bezogen (888). Das Haus war beeindruckend! Der erste Blick schweift über die riesige Industrieküche, von der man direkt in den Gemeinschaftsraum kommt. Die Sitzkissen gigantomanischen Ausmaßes waren besonders beliebt und boten immer wieder Gelegenheit jemanden darunter zu begraben oder sich mit voller Wucht auf selbige zu werfen. :D Daneben war eine Art Seminarraum, der aber von uns nicht genutzt wurde. Auf der anderen Seite gab es noch eine Art eigene Kneipe, den sogenannten Wirtschaftsraum. Die Mischung aus Eiche Rustikal und kaltem Nikotindunst gab dem Raum erst so richtig sein Flair ;) Wir beschränkten uns aber auf den Gemeinschaftsraum, weswegen wir den Wirtschaftsraum nicht nutzten. Weiter oben begannen dann die Zimmer, welche alle den Namen einer Ortschaft hatten und dessen Zimmernummern sich in selbigen versteckten. :) Vom Einzelzimmer, bis hin zum 4 Mannzimmer mit Hochbetten war alles dabei.

 

Nach jeweils einer Runde auf der Nordschleife im strömenden Regen waren Robb, Shibi, Anja und Paul bereits am Brünnchen, als die beiden Kölner eintrafen. Es schüttete an diesem Donnerstag wie aus Eimern und soviel sei hier schon verraten, es hörte erst am nächsten Tag auf. Kurz darauf kam auch Nick mit dem Motortalk-Venga. Nick, Anja, Dynamix und Miep beschlossen erst einmal einkaufen zu gehen, damit am Abend auch genug Verpflegung am Start war. Während des Einkaufs versuchte Nick, seine Skills im Grocery Basketball zu verbessern. Leider versagte er jedes mal kläglich und so verfehlten neben einer Packung Küchenrolle (die sich später als Klopapier entpuppen sollte :D) auch noch eine Packung Putenfleisch den Einkaufswagen :D. Um gut 250€ ärmer gingen wir dann noch Getränke holen. Neben antialkoholischen Getränken musste natürlich auch die ein oder andere Ration Hochprozentiges besorgt werden ;).

Nach dem Einkauf wurde - kurz nachdem auch Flo ankam - trotz des miesen Wetters direkt der Grill angeworfen. Zum Glück gab es auch eine überdachte Terrasse. Neben diversen Nackensteaks, Putenteilen und Käsewürstchen landeten daneben Baguettes auf und auch im Grill :D. Die Mädels gaben dabei ihr bestes in der Küche um alles soweit vorzubereiten, allerdings fehlte für die Tomaten-Mozzarella noch Balsamico. Also düsten Nick und Paul im Venga nochmal kurz einkaufen mit dem Auftrag, Essig zu holen. Der helle Essig war dann aber auch wieder nicht richtig. Frauen :rolleyes:. Nick wollte unbedingt die Schmach der versauten Mousse au Chocolat (wir sprechen lieber von Soupe au Chocolat :D) vom Harztreffen vergessen machen. Blöderweise hatte keiner an die benötigte Schlagsahne gedacht und nochmals knapp 20km zum Rewe fahren wollten wir dann auch nicht, sodass wir das verschieben mussten.

 

Nach dem Essen ging es dann noch wie immer feuchtfröhlich zu. Nachdem wir unseren Spaß mit den riesigen Sitzsäcken hatten und unter anderem den “Schiefen Turm von Shibi” bauten, wurden auch schon wieder die altbekannten Trinkspiele ausgepackt und so wurde es noch ein sehr gemütlicher, aber unendlich lustiger Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag

 

Direkt am Freitag Morgen zogen Robb, Shibi, Flo und Dynamix los, um frische Brötchen zu besorgen. Neben Brötchen wurde bei der Gelegenheit noch Saft und Sahne besorgt, schließlich sollte das Haus noch deutlich voller werden ;)

 

An diesem Morgen reisten neben Mario, Patrick und Björn noch Jan-Hendrik, Josh und Telsch sowie später auch Lucero an. Nach dem Frühstück ging es mit den Vorbereitungen für den Ring los. Shibi hatte sich extra Semi Slicks für seinen Compact besorgt, die er unbedingt testen wollte. Nebenher reparierten er und Robb auch noch auf die Schnelle den Wischwasserbehälter seines Clios. Die Zeit nutzten die restlichen Youngsters für diverse Probefahrten. Besonders Hähnchens MX-5, sowie der Clio RS waren sehr beliebte Probefahrtobjekte. Nick genoss sehr, dass Shibi ihm bei der Probefahrt erlaubte, die ein oder andere Kurve quer zu nehmen, was auch gelang und sehr viel Spaß bereitete. Driften ist doch was schönes :).

Robb hatte am gleichen Tag auch noch einen Termin beim örtlichen Renault Händler, um die Warnblinkfunktion bei einer Vollbremsung auscodieren zu lassen, da diese auf der Nordschleife zu gefährlichen Irritationen führen könnte. Nach dem kurzen Abstecher zum Renault-Händler machten sich die meisten so langsam auf dem Weg zum Ring, der am Nachmittag seine Pforten öffnete. Dort positionierten wir uns wieder fürs erste am Parkplatz. Am späten Nachmittag trudelte dann auch Jan-Hendrik, sowie etwas später auch Jan endlich ein, der sich quasi direkt von der “Arbeit” aus mit seinem schwarzen 320er auf den Weg machte. Nach einer kurzen Begrüßung der noch am Parkplatz Anwesenden brachte Dynamix den guten Jan zur Pension, damit er dort schon einmal seine Sachen abstellen konnte. Die Gelegenheit nutzte Dynamix, um gleich mal eine Probefahrt im Benz abzustauben :D. Als die beiden zurück waren, war die Mehrheit der Gruppe wieder zusammen und so langsam fingen die Mägen an, Leere zu melden und um Nachschub zu bitten. So wurde der Plan geschmiedet, zur Pension zu fahren um das Abendessen vorzubereiten. Mario, Flo und Jan wollten noch ein paar Sachen besorgen, während Joseph gerade eintraf und spontan mit Paul auf die Strecke fuhr. Auch Nick und Shibi standen schon an der noch verschlossenen Einfahrt zum Ring. Die Vier wollten dann nachkommen. Durch Zufall holte Paul am Schwedenkreuz Shibi mit Nick ein. Doch als Shibi am Ende der Fuchsröhre Paul überholen lassen wollte, passierte es. Die Nordschleife hat ihr alljährliches Opfer aus dem Youngsters-Kreis gefischt. Shibi kam wegen der Bremsung auf der Kuppe das Heck und so schlugen die beiden links in die Leitplanke ein. Paul mit Joseph hielt natürlich direkt an.

Das große Glück im Unglück: Fahrer und Beifahrer blieben diesmal komplett unverletzt und nach ein wenig Bearbeitung war eine vorsichtige Weiterfahrt mit dem Wagen möglich. Außerdem war der Compact sowieso als Schlachtfahrzeug vorgesehen. Als die beiden Autos am Straßenrand standen und auf die Streckensicherung warteten, fuhren Robb und Patrick im Clio noch an ihnen vorbei und waren nur froh, dass der Compact auf den ersten Blick nicht allzu zerstört aussah und somit größere Schäden an Mensch und Maschine auszuschließen waren.

Während Shibi das Unfallprotokoll ausfüllte, begrüßten sich erstmal Joseph und Nick - sie hatten sich an diesem Wochenende noch nicht gesehen - irgendwo hinter der Leitplanke vor einem demolierten Auto. :D

Nick brauchte zur Beruhigung eine Zigarette, er NOS-Unfälle ja quasi schon gewohnt. Kurioserweise saß er nämlich bei allen Unfällen auf den Beifahrer- bzw. einmal auf dem Fahrersitz. Ob darüber wohl ein Fluch liegt? Nick nahm auf seinen folgenden Ring-Mitfahrten jedenfalls nur noch auf den Rückbänken Platz - wobei die Fahrer auch da immer noch grinsen mussten. ;)

Shibi konnte in Begleitung der Streckensicherung die Runde langsam beenden. Paul nutzte die Leere für eine schnelle Runde, die Strecke war nämlich schon seit einer Weile geschlossen und dementsprechend komplett leer.

Doch zurück zu den anderen. Kaum waren diese losgefahren, erreichte sie die Nachricht von Nick, dass es Shibi erwischt hätte. Miep und Dynamix beschlossen umzudrehen, um nach dem Rechten zu sehen. Auch Mario, Jan und Flo kamen nach dem Einkauf wieder zum Ringparkplatz. Shibi hat auch gleich voller Tatendrang das Nötigste so gerichtet, dass nichts am Rad schleifen konnte und der Blinker wieder funktionierte. Nur die Felgen hatten einen Schlag weg, diese wurden dann an der Pension getauscht, wo es nun endgültig hin ging.

 

 

Dort angekommen, herrschte in der großen Küche schon reger Betrieb und auch Grillmeister Josh bereitete seinen Arbeitsplatz vor. Dennoch ließ es sich Lucero nicht nehmen, noch eine Runde mit dem, wie bereits erwähnt, sehr beliebten Neuerwerb des Haehnchens, dem knackigen MX-5 zu drehen.

Als die Beiden dann zurück waren, war das Essen bereits angerichtet. Josh grillte, was das Zeug hielt und auch mitgebrachte Produkte wie die Kölner Tomatenbutter oder die Kuchen von Anja waren der Renner. Zudem der Nachtisch: Das von Anja und Pia selbst hergestellte Mousse au Chocolat sorgte für Begeisterung. Während alle Anderen einem Geschmacksorgasmus verfallen waren und deswegen eine angenehme Stille vorherrschte, musste Jan erst mal laut seine Begeisterung ausrufen: “GEEEEIIIILLL!”

 

Zwischendurch stellten wir noch fest, dass sich mit Telsch und Haehnchen wohl zwei verlorene Brüder wiedergefunden hatten - man beachte das Foto.

 

 

Bei sich leerenden Bierflaschen wurde sich über alles mögliche ausgetauscht, sowie natürlich zahlreiche Ringrundenvideos geschaut und an der idealen Runde geschliffen.

Nach dem Ab- und Aufräumen haben wir den Abend irgendwo zwischen Veranda und Aufenthaltsraum ausklingen lassen.

Natürlich durfte eine lange Youngsters Tradition auch an diesem Abend nicht fehlen: Das gemeinsame Gucken und Auslachen des Sport1-"Sportprogramms" nach Mitternacht :D.

Während wir es uns allen gestapelt auf den Sitzsäcken gemütlich machten, musste Anja Flo - der unten lag - erzählen, was gerade im Fernsehen zu sehen ist und sämtliche Telefonnummern weitergeben, da dieser keine Sicht auf den Fernseher hatte. :D

 

 

Samstag

 

Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe Frühaufsteher rund um Robb, Paul und Shibi auf zum Ring, um um 8:00 Uhr ein paar Runden außerhalb des großen wochenendlichen Ansturmes zu drehen. Die drei wollten auf dem Rückweg auch frische Brötchen fürs Frühstück mitbringen, verschätzten sich aber ziemlich in ihren Zeitangaben und Ankündigungen auf Whatsapp, so dass wir erst gegen 10:30 frühstücken konnten. Auch wenn die Stimmung mit leeren Mägen meist nicht die beste ist, ließen es sich die “Pensionäre” nicht nehmen, die Brötchenholer gebührend zu empfangen :D.

Danach ging es wieder gemeinsam an den Ringparkplatz. Einige Runden wurden gedreht, diesmal alle dreher- und einschlagsfrei.

Auch diesmal stand eine große Eifeltour auf dem Programm, zu deren Beginn Hakuna Matata noch zu der Gruppe dazu stieß und die traditionell durch Dynamix vorbereitet wurde. Auf Kevins spontanen Besuch war jedoch außer Jan niemand vorbereitet, daher kamen über die Walkie Talkies Fragen wie "Wer?", "Welcher Kevin?" oder "Wer ist Kevin?". Und wieder war ein neuer Running Gag gebohren :D

Über 3 Stunden sollten wir unterwegs sein - und tatsächlich, gegeizt haben wir nicht. Die Route geriet sehr kurvig und es waren viele, verworrene Sträßchen dabei, ohne dass Dynamix auf einen Abstecher auf die breite und malerische Moselstraße verzichtet hätte. Bereits durch unsere Funkgeräte kam viel Lob zu der Route, aber auch an dieser Stelle noch mal: Danke für die Auswahl der Strecke - sie war wirklich sehr gelungen!

Hierbei vielleicht noch erwähnenswert: Flo ließ Anja den Swift fahren - und bekam bis zum Abend das Steuer nicht zurück. Sie war so sehr von dem Kleinwagen begeistert, dass sie sogar eine Runde auf dem Ring damit drehen durfte. Mit dem Auto ihres Bruders ging das ja nach dem Unfall nicht mehr.

 

 

Des Weiteren hat der schwarze 320er von Lucero die 300.000 Km-Schallmauer durchbrochen, was durch ein wenig Warnblinker und (Licht-)Hupe gefeiert wurde. Weit weniger überschwänglich (oder sogar genau genommen gar nicht) feierte Jloh das Einjährige seines 330xd, der zur Feier des Tages auch noch von Nick, Joseph, Shibi, Flo und Telsch Probe gefahren werden durfte.

 

 

Mit der Zeit - wir hatten mittlerweile 18:30 Uhr - knurrten wieder die Mägen, allerdings meldete sich bei dem ein oder anderen auch die Lust auf eine Ringrunde. Die meisten fuhren daher noch mal zum Ringparkplatz um unterwegs festzustellen, dass die Strecke schließen wird, bevor wir ankommen. Dennoch nahmen wir alle Autos mit und fuhren nach 888, wo wir die Anzahl der Autos für die Fahrt zum Restaurant reduzierten. Selbst kochen musste nach zwei Tagen nämlich nicht schon wieder sein und die Restaurants entlang der Mosel wirkten zwar sehr einladend, jedoch hätten die Kapazitäten von ihnen und ihren Parkplätzen wahrscheinlich keine ganze Youngsters-Bande aufnehmen können.

Die Wahl fiel daher mal wieder auf unsere Ring-Stammitaliener in Adenau. Und es war auch wie immer: Große, leckere Portionen für faires Geld.

 

Zurück im Gruppenhaus schlug zwar auch die Müdigkeit schon etwas zu, doch für ein Bier und ‘ne Zigarette auf der Terrasse reicht's immer. Während der Großteil gegen Mitternacht die Schlafgemächer aufsuchte, bevorzugten ein paar die Action auf den Sitzsäcken im Gemeinschaftsraum. Was dort zwischen viel Alkohol, lauter Musik und dem Sport1-Nachtprogramm abgelaufen ist bleibt aber besser unter uns.

 

Sonntag

 

Nur ein paar Minuten bevor die früheren Ringrunden-Fahrer wieder aufstanden fielen die letzten aus dem Gemeinschaftsraum in ihr ein Bett.

Am Sonntag stand die Abreise bevor - da wir jedoch keine verbindliche Uhrzeit hatten, zu welcher das Haus geräumt sein musste, gingen wir es eher gemütlich an, vor allem die "Gemeinschaftsraum-Truppe" brauchte etwas länger. Das Aufteilen der Essensreste klappte diesmal sogar erstaunlich gut.

Das restliche Geschirr wurde gespült, eine letzte Zimmerkontrolle durchgeführt und wir waren bereit. An dieser Stelle verließen uns bereits Pia und Dynamix, welche sich auf den Nachhauseweg machten. Alle anderen fuhren noch mal zum Ring, um dort ein paar letzte Runden zu drehen und zwischendurch an der Ringtankstelle die Tanks ihrer Autos zu füllen.

An diesem Tag wurde es noch mal recht warm, weshalb alle auf der Suche nach schattigen Plätzchen waren, welche gut hinter parkenden oder in klimatisierten Autos zu finden waren. Der ein oder andere eskalierte* nochmal auf der Strecke, als plötzlich persönliche Bestzeiten fielen oder Kurven quer genommen wurden. ;)

 

*eskalieren (Aussprache “ässgaliorn”) = Youngster-Deutsch für Spaß haben, sich amüsieren, freuen, etwas die Grenzen ausloten - aber nicht (unbedingt :D) über alle Stränge schlagen.

 

 

Nach und nach löste sich die Gruppe aber auf und jeder machte sich auf den Nachhauseweg.

Für Nick, Flo und Robb begann nun der Urlaub und sie fuhren dabei in Kolonne zu Flo ins nördliche Baden-Württemberg und hatten sichtlich Spaß dabei. Den Urlaubsbericht lest ihr hier.

Lucero und Telsch düsten zusammen Richtung Saarland und auch alle anderen fanden den Weg zurück während wir uns alle über Teamspeak über die Fahrt unterhielten.

 

Auch dieses Ringtreffen war wieder einmal sehr gelungen und wir können es alle kaum erwarten, einerseits in die Eifel zurück zu kehren und andererseits, sich wiederzusehen (was in der Zwischenzeit in Kleingruppen schon ein paar mal wieder geschehen ist).

Ersteres passiert leider erst wieder nächstes Jahr.

 

Bilanzen des Treffens:

Teilnehmer: 18 :cool:

Gefahrene Ringrunden: 57 (oder so :D)

Vernichteter Alkohol: Unzählbar :p

Durchschnittlich geschlafene Stunden pro Nacht: 4 :rolleyes:

Verbrannte Liter Sprit: 1337 Liter :eek:

Qualmschwaden am Reifen: Angeblich 1 (?) :eek:

Adrenalinschübe auf der Nordschleife: Nie zu viel, immer genug. :cool: (Außer für Nick :eek:)

 

Und wer ist eigentlich Kevin?

 

 

Weitere Bilder findet ihr wie immer in der Galerie ;)

 

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Mon Nov 09 00:11:55 CET 2015    |    Dynamix    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer des Treffens: flo-95, Prime88, el lucero “Lucero” orgulloso, nick_rs, Markus_95, Wollschaaf, Dynamix, Miep87, Niclas1234, Shibi_, Donox, Paul121, Telsch, Sporti404, Suomi-Simba, greentea868, CookieMD, Hakuma Matata, Bayernlover, jloh24, HalbesHaehnchen

 

An diesem Blogartikel beteiligt: flo-95, el lucero orgulloso, Dynamix, nick_rs, Markus_95

 

Ach du sch****, wir haben ja schon November und so lange habt ihr schon nichts von uns gehört. Inzwischen sind 2 Ringtreffen, ein IAA Treffen und unzählige Minitreffen irgendwo in Deutschland rum. Sorrrryyyy: Wir holen das natürlich nach und Berichten hier vom 1. Treffen diesen Jahres, dem 4. Youngsters @ Green Hell:

 

Sofort nach dem Harz ging es schon mit der Planung des nächsten Treffens los. Diesmal sollte es wieder am Ring stattfinden. Irgendwann im Frühjahr. Das Wochenende um den Carfreitag erschien uns da perfekt. Touristenfahrten ohne Ende und jede Menge Petrolheads, da müssen wir dabei sein! So wurde der Termin gefixt und die Organisation gestartet. Pension, T-Shirts, Ausfahrt, Verpflegung - ja, da kommt so einiges zusammen, gerade bei der enormen Gruppengröße, welche 2 Pensionen erforderte. Diesmal war der Andrang so groß, dass wir bei 25 Personen dicht machen mussten. Das wird sonst zu viel für unsere gemütliche Truppe. Die tollen Treffen belohnen aber jedes Mal auf’s Neue, sodass außer Frage stand, sich den Aufwand anzutun. ;)

Und so lief’s dann ab…

 

Donnerstag - Anreise

 

Flo und die Kölner waren die ersten, die Donnerstag Mittags angereist waren. Kurz darauf kamen Nick und Shibi mit Micha in Kolonne. Nick hatte eine kleine Überraschung dabei: sein Cabrio! Er war am Mittwoch schon extra von Hamburg nach Stuttgart gefahren und hat das Cabrio aus dem Winterschlaf geholt.

Nachdem sich die 6 eingerichtet hatten kam auch schon Markus und Paul die beide schon ganz heiß auf ihre ersten Runden waren. Nach und nach trudelten immer mehr Youngsters ein und nachdem sich die meisten eingerichtet hatten ging es auch schon Richtung Strecke. Flo und Dynamix wagten sich in Flos Swift mit als erste auf den Track. Kaum die Schranke passiert, erwartete die beiden schon die erste Besonderheit: An diesem Tag war zusätzlich die GP Strecke geöffnet - die sogenannte “VLN-Variante” der Nordschleife konnte erkundet werden, was für so ziemlich alle beteiligten Neuland war. Die Grand Prix Strecke mag zwar kleiner sein, aber in Sachen Anspruch kann sie locker mit Ihrem großen Bruder mithalten. Viele enge Kurven machen die Strecke zur echten Belastungsprobe für Bremsen und Fahrwerk. Danach ging es für Markus auf den Track und Dynamix und Flo nutzten geschickt das Shotgunrecht für sich aus. :D Auch Markus und vor allem die Bremsen seines 190ers hatten mit der GP Strecke zu kämpfen. Unser Glück war, dass am späten Donnerstag Nachmittag nicht all zu viele Fahrer auf der Strecke waren und dazu das Wetter einmalig schön war. Die untergehende Sonne schickte ihre letzten kräftig orangenen Streifen über die Eifel und so konnten wir nicht nur ein paar flotte Runden genießen, sondern auch eine einmalige Atmosphäre die den Ringmythos noch einmal deutlich fühlbarer machen. Passend zur Eifel-Idylle rollte Lucero mit seinem 190er an - er hatte auf der Suche nach der Pension zunächst eine falsche Adresse angefahren und zum Glück nicht versucht, in einer Pension einzuchecken, die dort gar nicht war. :D

 

 

Nachdem alle ihre Runden gedreht hatten, stellte sich so langsam der Hunger ein. Man einigte sich darauf, den nächstbesten Fast-Food Händler des geringsten Vertrauens anzusteuern. Auf dem Weg zum Abendessen durfte Markus den Caprice durch die Eifel schaukeln. Nick fuhr cookieMDs Volvo und Lucero den Swift von flo-95. Damit war auch die Probefahrtsaison eröffnet, die das gesamte Wochenende andauern sollte. Auf dem Parkplatz des örtlichen Schnellrestaurants angekommen, trafen auch jloh24, Suomi-Simba und Prime88 ein. Schon jetzt waren wir eine stolze Meute, doch während wir am Essen waren, stieß mit niclas1234 und Donox auch noch die BMW-Fraktion aus dem Norden Deutschlands zu uns. Nach dem Essen ging es dann mit den Probefahrten weiter. Dynamix wollte unbedingt mal Janosch fahren und so drückte er Prime die Schlüssel für den Caprice in die Hand. Robb und seine bessere Hälfte begleiteten ihn, während Miep und Markus den guten Prime im Caprice begleiteten. Nick und Lucero tauschten auf dem Rückweg und während Lucero im Volvo zurück schlich, prügelte Nick den Swift über die nächtlichen, kurvigen Landstraßen.

Weil bei uns ja kein Treffen ohne Schaden vonstatten geht, gab Donox mit seinem 7er dem Pempers einen Ruck von hinten und löcherte an der Anhängerkupplung seine Stoßstange :D

 

 

An der Pension angekommen ging es auch gleich ans Eingemachte. Einige der Jungs hatten diverse Bierspezialitäten aus ihrer Heimat mitgebracht. Speziell der Inhalt des Kastens Kölsch den Dynamix mitgebracht hatte verschwand unter mysteriösen Umständen schon am ersten Abend. :D

 

Nachdem dieser fast schon traditionelle Part eines jeden Youngsters Treffens abgehalten wurde und man geschickt Bier- und Benzingespräche verknüpfen konnte, ging es auch für die meisten ins Bett. Viele hatten entweder eine lange Anfahrt oder mussten an dem Tag noch arbeiten und dementsprechend waren die meisten einfach nur noch müde. Nur ein paar Hartgesottene blieben noch bis spät in die Nacht.

 

(Car)Freitag

 

Früh morgens machten wir uns dann bereit für den Carfreitag. Schnell noch frühstücken und dann ab zum Brünnchen um gute Plätze zu sichern. Und ja - tatsächlich mussten viele morgens noch ihre Autoscheiben vom Eis befreien. Leider waren wir dafür schon zu langsam. Obwohl wir früh aufgestanden waren, sind wir erst gegen 8 Uhr losgekommen was bedeutete, dass wir auf der Straße zum Brünnchen schon im ersten Stau standen. Markus und Paul nahmen einen kleinen “Umweg” der den Quattro Antrieb von Pauls TT endlich mal etwas forderte. ;)

Kleine Anekdote am Rande: Lucero, Nick, Flo und Mario (Prime) sind eine geschlagene Viertelstunde später losgefahren, waren aber trotzdem die ersten am Brünnchen. Niclas meinte, die dortige Situation mit der Webcam besser überblicken zu können und warnte alle, dass es am beliebten Aussichtspunkt bereits “rappelvoll” ist. Genau dieses “rappelvoll” entwickelte sich zum Running Gag des gesamten Treffens, denn Lucero parkte seinen Benz ganz entspannt am Straßenrand und die Bande verschaffte sich schon mal einen Überblick und schoss die ersten Bilder zur Unterhaltung der Stau-Opfer.

 

Am Brünnchen mussten wir dann recht lange warten bis die Strecke aufgemacht wurde. Mit einiger Verspätung durften am Vormittag die ersten Autos auf die Strecke, nachdem die Streckensicherung den Ring einige Male abgefahren hatte. Da wir zwischendurch Hunger bekamen, holten wir das Grillzeug aus dem Caprice und Niclas’ 323i und machten uns erstmal ordentlich breit, soweit das unter den Massen der Zuschauer möglich war. :D

 

 

Aus der anderen Pension machten sich HalbesHähnchen, Hakuna Matata, Suomi-Simba, jiloh24, sporti404, Donox und Telsch auf den Weg nach Breitscheid. Von dort aus liefen sie zu Wehrseifen und beobachteten das Geschehen auf dem Ring. Ein Teil der Truppe versuchte, zu den anderen ans Brünnchen zu gelangen, gab aber nach zwei Stunden auf und kehrte zurück.

 

 

Gegen Nachmittag ging es dann wieder überraschend problemlos und stauarm zurück zur Pension, um uns danach wieder am großen Schotterparkplatz vor der Zufahrt zur Nordschleife zu sammeln. Später sollte es zu einem ausgewählten Restaurant in Adenau gehen. Da Prime aber unbedingt noch einmal Caprice fahren wollte (am Abend davor war es schließlich doch schon recht dunkel und etwas hektischer, weshalb er den Caprice nochmal bei Tag erleben wollte) holte man den Caprice noch schnell von der Pension. Während Lucero Nick's Cabrio pilotierte, genoss Prime die Fahrt im Caprice sichtlich und danach wollte Cookie auch unbedingt mal fahren. Im Austausch dafür bekam Dynamix die Schlüssel für den Powerelch. Der Spruch des Wochenendes war wohl Cookies Kommentar zum Caprice: “Fährt sich wie mein Volvo!” :D

 

Obige Aussage wird selbstverständlich bis heute noch von sämtlichen Teilnehmern und speziell von den V8-Probanden angezweifelt, angefochten, wiedersprochen oder ins lächerliche gezogen. Micha sorgt halt immer wieder für die mit Abstand besten Youngsters Running-Gags. :D:D:D:D:D

 

Das Abendessen selbst war sehr lauschig und die meisten der Jungs hatten sich auf die Schnitzelauswahl eingeschossen, die das gemütliche Lokal so bot. ;) Bei der Gelegenheit entdeckte Dynamix einen Spruch den er noch nicht kannte: “Tanzt Ihr N***en, der König hat Laune!” Der dritte Spruch des Wochenendes war geboren, der bei jeder unpassenden Gelegenheit rausgehauen wurde. :p

 

Nach dem Abendessen war dann wieder mal Fahrerwechsel angesagt. Lucero wollte auch mal Caprice fahren und so wurde ihm die Ehre zu Teil, den Wagen vom Restaurant wieder zurück zur Pension zu bringen, dieses mal in Begleitung von Dynamix und Miep. :): Donox steuerte währenddessen Nick's Cabrio. Dort angekommen wurden auch hier wieder die Alkoholreserven angegriffen. Nach ein paar feuchtfröhlichen Runden, hörten wir aber die Stimmen der Sirenen, die uns zuriefen, ins Land der Träume zu entschwinden. Ok, das könnte auch einfach die innere Stimme gewesen sein, die unter starkem Alkoholeinfluss endlich den Befehl gab ins Bett zu gehen. :D Zwischenzeitlich hatte sich auch geklärt, weshalb einige (angeblich) müdere bereits schon in die Zimmer hoch sind - sie ließen eine Schachtel Klopfer aus dem Aufenthaltsraum mitgehen und vergnügten sich mit dem nächtlichen Teleshopping- bzw.Unterhaltungsprogramm diverser Begleitservice . :p

 

Samstag

 

“Frisch” ausgeschlafen herrschte am nächsten Morgen zunächst Uneinigkeit ob der Gestaltung des Programms.

Erstmal wollten wir uns alle an der Hauptpension treffen, was für ein riesen Parkchaos sorgte :D

In diesem Moment stieß auch noch Bayernlover hinzu, der leider nur über Tag blieb.

 

 

 

 

Das Wetter war typisch Eifel sehr wechselhaft und so starteten wir im starken Regen mit vereinzelten Schneeflocken unsere Tour, nur um ab Mitte der Strecke wieder bestes Wetter zu haben. Die Tour führte vom Ring über diverse verwinkelte Landstraßen nach Bad Neuenahr, von dort aus über die malerische Weinstraße in Mayschoß zurück zum Ring. Während der Pause in Bad Neuenahr stießen noch einige Youngsters dazu, weshalb wir am Ende auf einen stattlichen Konvoi von über 20 Autos kamen, der von Dynamix im Caprice angeführt wurde und sich nur durch den immer wieder beherzten Eingriff von Nick in das Staßengeschehen (Straße blockieren etc.) zusammen halten konnte.

 

Auch diesmal sorgte Micha für eine legendäre Aktion, als er sich am Waschplatz entschloss, seinem Volvo eine 2-Eimer-Handwäsche zu gönnen und dabei insbesondere bei der Trocknung von der ganzen Truppe inklusive Laola-Welle frenetisch bejubelt wurde. Auch ließ es sich Simba nicht nehmen, die Waschlanze als täuschend echte Waffe zu missbrauchen und auf andere loszugehen - natürlich pünktlich zu dem Zeitpunkt, als eine Polizeistreife gerade eine Kontrollrunde durch die Waschbox dreht. :D

 

Zwischendurch war noch ein kurzer Stop beim örtlichen Supermarkt angesagt, schließlich brauchten wir noch Getränkenachschub. Hier ergab sich auch wieder einmal die Gelegenheit für den ein oder anderen Fahrerwechsel. Niclas wollte auch mal unbedingt Caprice fahren und so ließ Ihn Dynamix gewähren. Simba schnappte sich das Audi Cabrio von Nick und der Rest trug seinen Teil zum fröhlichen Fahrer-wechsel-dich-Spielchen bei ;)

 

Am Ende versammelte sich die Mannschaft wieder am Ringparkplatz zum Gruppenfoto und anschließendem Gruppenvideo mit einem speziell lackierten Janosch.

 

 

 

 

 

Daraufhin trieb es wieder einige auf die diesesmal “nur noch” Nordschleife für ein paar Runden. Dieses mal gab es zwar keine Blechschäden aber ein gewisser flotter Asiate flog im Schwebekreuz mit 200 über die Wiese ;) Während der Rest der Truppe seine übrigen Runden verfuhr, stand für die Anderen die große Probefahrtorgie an.. Fast jeder hatte die Gelegenheit eines der Autos zu fahren.

 

Da die meisten danach der Hunger umtrieb, machten wir uns auf den Weg zu einem Lokal das wohl zumindest am Ring zu unserem Stammlokal mutiert. Die Rede ist von… Nein, wird natürlich nicht verraten - der Laden scheint auch so gut besucht. ;) Das Essen ist gut, die Preise günstig, die Portionen amtlich und die Gastgeberin ist eine Klasse für sich. ;) :cool:

 

Schwer gesättigt und nur um wenige Euro ärmer ging es dann Richtung Pension. Auch hier stand wieder die generalstabsmäßige Vernichtung alkoholischer Getränke an, allerdings dieses mal in voller Stärke. Leider war nur noch das Tegernseer von Bayernlover übrig was bei den wenigsten auf große Gegenliebe stieß. Der Magen des stolzen Kölners Dynamix weigerte sich auch entsprechend mehr als eine Flasche davon aufzunehmen. So mussten dann halt am Ende die Klopfer dran glauben, die wir zuvor üppig gekauft hatten. Da wir die Tradition “Ring of Fire” wieder aufleben ließen, war es mit dem Geisteszustand der meisten Youngsters ziemlich schnell nicht mehr weit her. :D

 

 

Zwischenzeitlich waren Lucero und Hakuna Matata verschwunden, um sich über 2 Stunden mit (oder gar im? :D) Opel Vectra Caravan zu beschäftigen - wer’s glaubt. :p Lucero trat danach allerdings gegen Mitternacht die Heimreise an, weshalb sich der Rest der Truppe noch laut Gedanken machen konnte.

Bis spät in die Nacht ging es also noch heiß her. Die Pensionswirtin muss am nächsten Tag einen Schock erlitten haben als sie im Aufenthaltsraum das Frühstück herrichten wollte. :D

 

Sonntag

 

Sonntag morgen hieß es dann wieder packen. Die Frühaufsteher waren schon vorgefahren für die ersten Runden auf dem Ring. Während ein Großteil noch etwas KO war und gemütlich gefrühstückt hat um dann nach zu fahren. Wie jedes Jahr blieb eine Kiste voller Sachen die sich übers Wochenende angehäuft haben übrig, welche dann versucht wurden auf die Autos zu verteilen.

 

Der Rest des Tages wurde dann bis zum Nachmittag standesgemäß am Stammplatz auf dem Schotterparkplatz am Ring verbracht. Während einige ihre letzten Runden fuhren, gab es noch einmal Gelegenheit für die allerletzten Probefahrten. Niclas bot Dynamix an mal eine Runde in seinem Beamer zu drehen. So drehten die beiden eine gemütliche Runde über die Landstraßen der Eifel. Ungefähr zur gleichen Zeit brach Prime mit ein paar Probefahrtkandidaten auf. Die Aktion zog sich etwas in die Länge und als Prime wiederkam wussten wir wieso. Einer der Probanden hatte scheinbar fast seinen Janosch geschrottet. Glücklicherweise blieb es nur bei einer beschädigten Spiegelkappe, dennoch hätte das Ganze noch viel schlimmer ausgehen. Leider hat sich der betreffende Fahrer bis heute weder wirklich entschuldigt, noch den Schaden am Wagen ersetzt. Nicht gerade die feine englische Art. Allerdings wissen wir inzwischen, dass dieser Kandidat sogar bei großen Schäden an MT-Redaktionsautos keinerlei Reue zeigt. Naja, sei's drum. Viele viele Weitere Probefahrten standen noch an.

Außerdem drehte Grip direkt hinter uns eine Folge auf der wir nachher im Hintergrund zu sehen waren :cool:

 

 

Am Nachmittag verabschiedeten sich nach und nach alle voneinander, angefangen mit denen, welche die weiteste Anreise aus dem Norden vor sich hatten. Die größte Gruppe der Süddeutschen fuhren in einer kleinen Kollonne erstmal noch zu BK (lange nicht da gewesen :D)

Nick besuchte noch Verwandtschaft im Sauerland uns siehe da: Schneeeeee :)

 

 

 

Weitere Bilder gibt´s wie immer in der Galerie:

 

 

Nach der öffentlichen Einladung mit viel Andrang mussten wir die Teilnehmeranzahl dann doch bei 25 begrenzen. Am Treffen selbst merkte man dann auch warum. So schön das Treffen war, 25 Personen sind irre viele. Diese zu koordinieren war kaum möglich und auch die abendliche Atmosphäre war zwar ausgelassen, aber doch eine andere wie im kleinen Kreis. Zudem war die 2 Pensionen Lösung nicht die beste was aber aufgrund der Größe nicht anders möglich war. Allein die Stammtruppe hat die Kapazitäten der nicht gerade kleinen Pension gesprengt.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden nur noch persönlich einzuladen.

 

Das war's auch schon vom 4. Youngster @ Green Hell, vom 5. berichten wir dann in naher Zukunft ;)

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Thu Mar 19 11:11:04 CET 2015    |    flo-95    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer des Treffens: Markus_95, flo-95, Telsch

 

An diesem Artikel beteiligt: Markus_95, flo-95, Telsch

 

Die meisten Youngsters aus unserer Gruppe fahren Autos im Alter von 10 bis 23 Jahren, doch auch die neuen Autos interessieren uns natürlich. Was macht man also, wenn man diese ganz neuen Autos erleben will? Man schaut, wo eine Automesse stattfindet und organisiert einen Trip dort hin. Bei uns kam Ende Februar der Gedanke auf, den bald anstehenden Genfer Autosalon zu besuchen. Die Idee kam hauptsächlich von Dynamix, der dann aber leider doch nicht dabei sein konnte, da es alles zu stressig geworden wäre für ihn an diesem Wochenende, was im Nachhinein auch die bessere Entscheidung war. Er gab uns auch den Tipp, Freikarten bei Cadillac abzustauben, was wir natürlich gerne taten. :)

 

Die Hinfahrt - Vorfreude auf die Messe!

 

So fand sich dann eine kleine Gruppe aus Markus_95, Telsch, flo-95 und Jan - einem Freund von Markus - zusammen, die den Trip antreten wollten. Man traf sich samstags um 5 Uhr morgens in Böblingen, von wo aus es dann gemeinsam im kleinsten verfügbaren Auto - Flo's Swift - in Richtung Genf ging. Der deutsche Teil lief ganz gut, sodass wir die Grenze schnell erreichten. Dort klebten wir noch schnell die vorab gekaufte Vignette hinter die Scheibe, wobei Markus auch an den Kofferraum ging, was dem Zollbeamten an der Grenze wohl verdächtig vorkam. So wurden wir gebeten, rechts ran zu fahren, die Ausweise wurden von einem Kollegen überprüft, während er uns bat, den Kofferraum zu öffnen. Da er aber nur oberflächlich den Inhalt prüfte, durften wir nach kurzer Zeit weiter fahren. Wir dachten, wir hätten schon ein gutes Stück der Strecke geschafft - denkste! 330 Kilometer waren es noch von der Grenze aus und dank Tempolimits und hohen Geldbußen in der Schweiz braucht man dafür bei idealem Verkehr ca. 3 Stunden, wir haben jedoch über 4 Stunden gebraucht dank Stau, je näher wir Richtung Genf kamen.

 

Die Ankunft

 

So zog sich die Fahrt doch ein ganzes Stück, aber kurz nach 10 Uhr kamen wir dann im Parkhaus in Genf an, wo wir gleich noch 20 Euro Parkgebühren abdrücken durften. Von dort ging es mit dem Bus zum Messegelände, wo wir bei Cadillac starteten. Nach einem Getränk in der Cadillac-Lounge vereinbarten wir einen Termin zur Probefahrt des CTS am Nachmittag. Dazu später mehr.

 

 

Schon um diese recht frühe Zeit waren viele Stände überlaufen, doch wir fanden unseren Weg durch die Masse. Wir kamen im Vorfeld an Standkarten für Lamborghini, Ferrari und Bentley, die nicht öffentlich zugänglich sind. So hatten wir die Möglichkeit, die aktuellen Modelle dieser Hersteller Probe zu sitzen.

 

Die Edelkarossen

 

Angefangen mit Lamborghini, worüber sich vor allem Markus freute, dass er Aventador und Huracan hautnah erleben und auch Probe sitzen durfte. Auch der Rest war begeistert von dieser Möglichkeit, die nur wenige jemals geboten bekommen dürften und auch Flo schaffte es, sich in die Sportwagen hinein und wieder heraus zu schälen, auch wenn er nicht wirklich Gardemaß hat.

 

 

In die Bentleys war der Ein- und Ausstieg absolut problemfrei, waren es doch sehr luxuriöse Fahrzeuge, denen man die Abstammung aus dem VAG-Konzern aber leider anmerkt, zum Beispiel beim Continental GT an der Schaltgasse des Automatikwählhebels, die von der Form her der im Golf 4/Audi A3 entspricht. Der Mulsanne Speed, eines der Lieblingsautos von Telsch, wurde auch gleich von der ganzen Gruppe belegt und bis ins Detail inspiziert.

 

 

Danach versuchten wir, auf den Ferrari Stand zu kommen, doch da es schon Mittag war und nun Hochkonjunktur auf der Messe herrschte, brauchten wir alleine um zum Eingang des Ferrari Standes zu kommen eine gefühlte Ewigkeit. Scheinbar hatte Ferrari recht viele Tickets für den Stand ausgegeben, weshalb wir einige Zeit anstehen hätten müssen. So beschlossen wir, erstmal frische Luft zu schnappen (Die Luft in der Halle ist echt furchtbar… Die IAA hatten die erfahreneren Messegänger besser in Erinnerung) und später wieder vorbei zu schauen. Nach einem kleinen Snack an frischer Luft folgten einige kleinere Messestände. Zu erwähnen wären hier der doch sehr futuristische Zenvo aus unserem kleinen Nachbarland Dänemark bis hin zur noch nördlicheren Neuvorstellung Koenigsegg Regera mit atemberaubenden 1500PS und Beschleunigungswerten jenseits von Gut und Böse (0-400 in unter 20sec).

 

 

Die Kopierer

 

Auf einer Automesse dürfen aber freilich nicht die “Kopierwerke” aus Asien fehlen. Angefangen mit dem durch die Medien gegangenen Hersteller Qoros. Hier war deutlich zu sehen das deutsche Mitarbeiter am Werk waren - das Design war wenigstens nicht komplett abgekupfert, wenn auch zum Beispiel das Lenkrad starke Ähnlichkeit zum Hause VW aufweist. Von den Materialien und der Verarbeitung könnte man ihn etwas unter VW Niveau einstufen, aber mit Abstand das Beste aus Asien gegenüber der örtlichen Konkurrenz.

 

 

Am anderen Ende konnten wir den China “Kopierer” DFSK einordnen. Wenn wir auch bei keinem anderen Hersteller so viel Spaß hatten wir hier. Die Front des “DFSK Glory” war eine dreiste Kopie des VW Caddy bei dem quasi nur das Emblem ersetzt wurde. Mit den Worten “Die Front ist ja von VW, deswegen besteht er den Crashtest ohne Probleme” wurde uns die Frage nach der Sicherheit des Fahrzeugs beantwortet. Die Krönung war allerdings die Kopie eines alten Ford Transit, mit serienmäßigen Schaukelstuhl und dauerhafter Sitzheizung dank Motor unter dem Fahrersitz, aber leider fehlenden Gasmasken um die Kunststoff Ausdünstungen ertragen zu können.

 

 

 

Auch einige interessante und sehr gewöhnungsbedürftige Fahrzeugstudien, bspw. von der Schweizer Designschmiede Sbarro, konnten bewundert werden.

 

 

Die Probefahrt

 

Anschließend ging es nochmal zu Cadillac für die gebuchte Probefahrt. Da leider wegen der kurzen Probefahrtstrecke zum Genfer See nur zwei Personen fahren durften, mussten wir uns vorher noch einigen. Am Schluss durfte Telsch den Hinweg und Markus_95 den Rückweg im Cadillac CTS-4 mit Allradantrieb zurücklegen. Die erste Frage galt dem verbauten Motor. Wie von Cadillac gewohnt hat man noch große amerikanische 6/8 Zylinder im Kopf. Als es dann hieß 4 Zylinder und nur 2.0 Hubraum, war die Ernüchterung zunächst groß. Doch als die 276PS bekannt wurden und es bei der Schnellstraße zumindest kurz “pedal to the metal” hieß, kam doch wieder sichtlich Freude auf. Überrascht waren wir ebenfalls wie ruhig sich das Auto für einen Vierzylinder fuhr. Eine ausführliche fahrdynamische Beurteilung können wir aber leider wegen der Schweizer Verkehrsregeln und unseres Cadillac-Begleiters nicht abgeben. ;) An Elektronik und Assistenzsystemen war man mehr als bedient. Am meisten begeistert hat jedoch der “Display-Tacho”(digitales Kombiinstrument), welcher sich individuell anpassen ließ und schon verschiedene Design, entsprechend den Fahr-Modi eingespeichert hatte.

Es war jedenfalls ein interessanter Zwischenausflug mit einem nicht alltäglichen Auto. Nach der Probefahrt ging es natürlich nochmal in die Lounge - Schwaben müssen ja bekanntlich immer alles ausnutzen, was nichts kostet ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neueste Technik!

 

Es gab auf der Messe auch einige technisch interessante Fahrzeuge zu bewundern. So wurde beispielsweise beim Toyota Mirai oder beim Quant viel mit dem Standpersonal über die Technik und das Marktpotenzial der Fahrzeuge diskutiert.

 

 

Natürlich musste auch der Mercedes-Benz Stand ausführlich von Markus als 190er Fahrer inspiziert werden. Dabei stellten wir fest, dass der GLE 63 AMG S einen Preis in der Kategorie unnützestes Auto verdient hätte.

 

 

Gegen den Widerstand der Gruppe musste Telsch noch kurz auf dem Mitsubishi-Stand vorbeischauen um zu sehen was es Neues von seiner Alltagsmarke gibt.

 

 

Gegen Ende ging es dann noch zu Ferrari, wo aber leider nur zwei Personen eingelassen wurden. So erkundeten Flo und Telsch die Fahrzeuge und die Lounge alleine, während die anderen derweil bei Volvo ein bisschen entspannten. Man sitzt ja auch nicht all zu oft am Steuer eines Ferrari, so dass auch dies ein besonderes Erlebnis war. In der Lounge gab es dann noch Wasser (wir mussten ja noch fahren, sonst hätte es auch Champagner und Wein gegeben) und Bergkäse. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu Abarth, wo vor allem die Schaltung ungewohnt war (erster Gang rechts hinten). Beim Verlassen der Messehalle um 19 Uhr gab es noch einen kleinen Auftritt des Standpersonals bei Fiat.

 

 

Wir wissen, viele können das Video nicht schauen, da es Musik enthält, die in Deutschland nicht auf YouTube veröffentlicht werden darf aufgrund der Lizenzen. Wer sich damit auskennt, kann dies ja umgehen, alle anderen verpassen nur eine kleine Tanzeinlage der Mitarbeiter des Fiat-Konzerns.

 

 

Die Rückfahrt - Vorfreude auf das heimische Bett!

 

Gegen 19:45 Uhr wurde dann die Heimreise angetreten, leider war um Genf herum wieder sehr viel Stau, so dass es kaum vorwärts ging. Da alle von dem langen Tag fertig waren, durfte Telsch (der morgens am längsten schlafen durfte) die letzten 400km im Swift nach Hause fahren, worüber er sich natürlich sehr freute. Gegen 0:30 Uhr trafen wir dann wieder in Böblingen ein, womit ein anstrengender Tag endete.

 

Das Fazit

 

Würden wir es nochmal tun? Vielleicht, gefallen hat uns die Messe auf jeden Fall, aber garantiert nicht mehr an nur einem Tag! Das war am Ende doch etwas anstrengend.

 

Abschließend findet ihr hier noch viele Fotos, die wir leider nicht komplett im Artikel unterbringen konnten:

 

 

 

Übrigens: Mit nick_rs und Shibi_ waren auch letztes Jahr schon zwei Youngsters zusammen in Genf und haben dort fast die selbe Story durchgemacht. Den Artikel findet ihr HIER. Anschauen lohnt sich!

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Wed Feb 18 14:02:01 CET 2015    |    nick_rs    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer des Treffens: Markus_95, flo-95, nick_rs, Suomi-Simba, Sporti404, Telsch, HalbesHaehnchen

 

An diesem Artikel beteiligt: nick_rs, Sporti 404, Telsch, Suomi-Simba, HalbesHaehnchen, flo-95

 

Dass sich viele Youngsters im Stuttgarter Raum tümmeln, war schon bekannt. Als sich dann ein paar neue U25er als Baden-Württemberger outeten, wurde ruck zuck die dreimilliardenste WhatsApp-Gruppe gegründet und innerhalb weniger Minuten standen Datum und Location fest.

Am vergangenen Sonntag war es dann so weit.

Als Location diente das wohl beste, was der Stuttgarter Raum für Treffen dieser Art zu bieten hat: Das Meilenwerk in Böblingen, welches aus Lizenzgründen inzwischen Motorworld heißt, aber im Herzen immer das Meilenwerk bleiben wird :D

Der große Schotterparkplatz vor dem Hauptgebäude bietet genug Platz zum Erkunden der Autos und lädt zum Driften ein. Das anliegende Industriegebiet und Flugfeld mit einer mehr als 1km langen Geraden ist perfekt für Probefahrten und das Meilenwerk, welches einem Museum ähnlich ist, rundet die Vorzüge der Location ab.

 

 

Zuerst mal Schnuppern

 

Sporti404 pickte auf dem Weg nach Böblingen noch HalbesHaehnchen auf. Sie waren die ersten auf dem Parkplatz. Telsch und Markus_95 trudelten kurz nacheinander ein.

Dann kamen flo-95 und Suomi-Simba, die zuvor noch ein Auto besichtigt hatten.

Treu nach dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" kam nick_rs ein paar Minuten nach den anderen :D

Dann ging es auch sofort los mit dem Erkunden der Autos. Zuerst wurde nick_rs' Rösti auf nicht-rostende Teile untersucht und die Beschleunigungslöcher im Kotflügel wurden als standesgemäß yolo befunden. Schnell stahl aber der rechtsgelenkte Lexus von Telsch der E-Klasse die Show. Stück für Stück wurde dann jedes Auto erkundet, untermalt von netten Benzingesprächen.

Nebenbei wurde Markus_95s neuer 190er noch von den schrecklichen Radkappen befreit ;)

 

 

 

Auf in eine andere Welt

 

Anschließend ging es dann ins Meilenwerk. Die dort ausgestellten Traumautos wurden bewundert und bis ins Detail inspiziert. Die Auswahl ist sehr hochwertig, von raren Oldtimern wie dem Mercedes 24/100/140 PS von 1925 bis zu den modernen Supersportwagen wie dem McLaren 650S ist dort einfach alles vertreten. Natürlich gab es auch längere Diskussionen zu einigen Fahrzeugen. Auch haben wir dort ein Gästebuch gefunden, welches erstmal von Suomi-Simba bearbeitet wurde. :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch das Meilenwerk zu laufen ist immer wie das Abtauchen in die Welt voller Luxus und Reichtum. Auch vor der Halle parkten hauptsächlich seltene Autos mit 6 stelligem Wert.

 

 

 

Nach dem Schnuppern wird es wilder

 

Nachdem wir vor unseren Autos wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeschmettert wurden, standen Probefahrten an. Jeder hatte Mal die Gelegenheit jedes Auto zu fahren... Und nicht nur beim reinen Fahren blieb es, es wurden auch schöne Kreise auf den Asphalt bzw. in den Schotter gemalt, ähnlich wie auf der Satellitenaufnahme des Platzes zu sehen. :D

 

 

nick_rs schaute nicht schlecht, als er mit dem Lexus zurück kam und seine E-Klasse driften sah, aber selber schuld, zuvor ließ er Schüssel und Auto da und sagte "macht damit was ihr wollt". Er zögerte aber nicht lange und driftete dann im Lexus gleich mit :D

 

 

Außerdem haben wir auf dem Flugfeld insgesamt 3 Geisterfahrer gesehen! :eek:

 

 

 

Und, wie war's?

 

Mercedes-Benz 190E 2.3 von Markus_95

"Der flinke Cruiser"

Der 190er vermittelt noch dieses typische Alt-Mercedes Feeling.

Für große Menschen ist es sehr schwer eine Sitzposition zu finden. Der 190er ist halt der Baby Benz. Das merkt man aber auch beim Fahren. Durch das geringe Gewicht fährt sich der Kleine sehr flink. In Kombination mit der lebendigen Automatik ist man sehr spritzig unterwegs. Trotzdem kann der kleine auch Cruisen wie ein Großer. Ein guter Kompromiss.

 

 

Mercedes C200 "Pampers" von Suomi-Simba

"Der beliebige Vernunftskombi"

Die C-Klasse war wohl das beliebigste Auto auf dem Parkplatz. Wenn man gerade aus der E-Klasse kommt, birgt der Innenraum kaum Überraschungen. So ziemlich alle Bedienelemente sind die selben. Unterscheide merkt man nur in der Größe und der Verarbeitung.

Der C fährt sich gemütlich und komfortabel, man merkt aber auch, dass er deutlich handlicher ist als der E. Das macht ihn in den Kurven etwas flinker. Dafür kann er beim Motor natürlich nicht mithalten, was aber auch nicht verwundert. Der Motor hat an sich genug Leistung, die lahme Automatik macht ihn aber träge. Simba sieht das positiv:

"Das mit Abstand beste Auto des Treffens! In jeglicher Hinsicht herausragend! Am meisten Platz, am meisten Komfort, beste Ausstattung und ökonomischste Motorisierung." So kann man das natürlich auch sehen :D

 

 

Mercedes-Benz E430 "Rösti" von nick_rs

"Der Komfort V8"

"Ein banaler Taxi-Benz" meinte Simba, "bis der Motor gestartet wird". Dieser ist nur selten zu hören, aber wenn, dann mit einem tiefen blubbern, weil man mal wieder viel zu sehr aufs Gas gedrückt hat. Das Pedal das 430er möchte nur gestreichelt werden, sonst macht er einen Satz nach vorne. Gefühlt beschleunigt die E-Klasse gemütlich, bis man auf den Tacho schaut und sich wundert, das man ja schon viel zu schnell ist. Das liegt auch am sehr geringen Geräuschniveau. Zusammen mit dem komfortablen Fahrwerk und der leichten Servolenkung wird schnell klar, dass diese Limousine es gemütlich mag. Der bärenstarke Motor und der kleine Wendekreis können aber auch Spaß machen, erst recht, wenn man das ESP deaktiviert. "Nur eine Frage der Zeit, bis ich mir sowas mal leisten will" meint Simba, wenn nur der Rost nicht wäre...

 

 

Lexus GS 430 von Telsch

"Der Sport V8"

Im ersten Moment wirken der Lexus und der Rösti durchaus Vergleichbar. 283 PS gegen

279 PS, 6,3 Sek gegen 6,6 Sekunden. Doch nach der Optik merkt man den Unterschied schon beim Anlassen. Nicht nur dass man beim Lexus auf der anderen Seite sitzt, sondern dass er im Gegensatz zur E-Klasse sofort beim Starten klar macht, was unter der Haube sitzt. Und so geht es auch weiter. Der Motor hängt gut am Gas, die Automatik schaltet zackig. Die straffe Lenkung und das ebenso straffe Fahrwerk zeigen, dass das "Sport" hier nicht nur ein Marketingwort ist.

Mit dem Lenkrad auf der rechten Seite hatte erstaunlicherweise keiner wirklich Probleme. Man muss sich etwas konzentrieren, sonst fährt man mit dem halben Auto im Gegenverkehr, aber nach ein paar Minuten hat man das drin. Ja, rechts fahren hat was!

 

 

Ford SportKa von sporti404

"Die kleine Knutsch Knallkugel"

Der SportKa war das wohl seltenste Auto auf dem Treffen. Man sieht viele Ford Ka, ab und zu auch den Roadster Ford StreetKa, aber die Kombination aus beidem, der SportKa, ist wohl seltener als so manches Auto im Meilenwerk.

Das Sport-Dress des SportKa macht den Ka erstaunlich chic. Die tolle Farbe tut ihr übriges.

nick_rs war der erste überhaupt, der mit dem Auto fahren durfte. Scheinbar hatte Sporti404 schonmal schlechte Erfahrungen mit Probefahrten gemacht, was er sich aber nicht anmerken lies. Am Ende waren seine Zweifel unbegründet.

Der SportKa macht seinem Namen alle Ehre. 95PS in einem so leichten Auto sind extrem spritzig. Der Motor zieht von unten raus schon gut hoch und hängt wild am Gas. In Kombination mit der direkten und straffen Lenkung und dem sehr ausgeglichen Fahrwerk (Ford konnte es schon immer) macht er einfach nur Spaß.

Außerdem fährt im Kopf immer dieser Werbespot mit :D http://youtu.be/7Guufs3mdgg

 

 

Suzuki Swift Sport von flo-95

"Der macht seinen Namen alle Ehre"

Der Swift macht so viel Spaß, dass selbst nick_rs, der den Swift schon x-Mal gefahren ist, unbedingt nochmal wollte. Und auch die anderen waren nicht weniger begeistert. Der Swift macht Laune! Der Motor will Drehzahl und das Auto geht quasi auf Schienen um die Kurve, die Lenkung leicht aber direkt und präzise. Dazu das knackige Getriebe, klasse!

 

 

Lancia Y von HalbesHaehnchen

"Der edle Italiener"

Zugegeben, der Vergleich ist unfair! Vor dem Lancia sind viele E430 und Lexus gefahren. Im direkten Anschluss fuhr sich der kleine Lancia als ob er auf Eiern stünde. Das Getriebe will von Hand geschaltet werden und es fehlt die Mittelarmlehne. Ja, die Umstellung von 280 PS auf 60 fällt nicht leicht. Immerhin hat das Hähnchen einen Drehzahlmesser nachgerüstet! An die mittig platzierten Instrumente hingegen gewöhnt man sich schnell. Für 60 PS geht der Y erstaunlich gut vorwärts. Auch hier spielt ihm das geringe Gewicht in Kurven in die Karten.

Die Qualität überragt die der meisten Kleinwagen aus seiner Zeit, dennoch schaltet zum Beispiel das Getriebe etwas hakelig, es ist halt doch ein Fiat. Aber wenigstens ein schöner mit Charakter!

 

Wer noch mehr Eindrücke zu den Autos der anderen Youngsters lesen möchte, sollte am besten in den nächsten Wochen nochmal hier rein schauen, es wird ein Artikel folgen, in dem noch einige Autos vorgestellt werden und ErFAHRungen geteilt werden.

 

 

Schon wieder so spät?

 

Nach den Probefahrten erörterten wir weitere fahrzeugspezifische Themen wie z.B. auch die zahlreichen Ex-Autos der U-25er, von denen es genug gibt :D. Die Zeit verging dabei so schnell, dass auch schon die Dämmerung einsetzte. So machte sich zuerst die Benzfraktion in Kolonne auf den Weg Richtung Stuttgart. Der Rest fror noch ca. eine Stunde in der Kälte auf dem Parkplatz, doch es lohnte sich: so ergab sich noch ein sehr nettes Gespräch, bis sich dann auch der Rest der Truppe auflöste. So schnell geht ein Tag vorbei.

 

Es war wieder ein tolles Treffen mit vielen gut bekannten, aber auch einigen neuen Gesichtern. Der Tag hat wahnsinnig viel Spaß bereitet und wir waren uns auch einig, dass nicht viel Zeit bis zum nächsten Treffen vergehen wird, immerhin ist der Weg ja ein Klacks im Vergleich zu den Ringtreffen.

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Wed Jan 28 22:58:43 CET 2015    |    el lucero orgulloso    |    Kommentare (56)    |   Stichworte: Treffen

Teilnehmer des Treffens: flo-95, Prime88, el lucero “Lucero” orgulloso, kaktus2014, nick_rs, Markus_95, Wollschaaf, Dynamix, Miep87, Niclas1234, Shibi_, Viktor1990, Graf Zahl 91, VincentVEGA_

 

An diesem Blogartikel beteiligt: flo-95, el lucero orgulloso, Dynamix, nick_rs, Prime88, Niclas1234

 

Namensverzeichnis einiger Autos:

Max -> Suzuki Swift Sport von flo-95

Janosch -> Mercedes 220 E von Prime88

Friedrich -> Mercedes 190 E 2.0 von el lucero orgulloso

Rösti -> Mercedes E 430 von nick_rs

Eli -> Oldsmobile Alero von Miep87 und Dynamix

MotorKalt -> BMW 318ti von Shibi_

Kaktus -> Opel Corsa von kaktus2014

 

Wir können einfach nicht ohne einander!

Das war die Feststellung nach dem sehr erfolgreichen 3. Youngsters @ Green Hell, als wir merkten, dass wir uns unbedingt in den Wintermonaten mal treffen müssen - wenn auch nicht in der Eifel an der Nordschleife.

Ursprünglich im süddeutschen Raum geplant, verlagerte sich der Treffpunkt allerdings dann in den Harz, weil wir dort die beste Unterkunft fanden und unser Niclas1234 dadurch mal die Chance bekam, eine sehr kurze Anreise zu haben.

Zuerst hieß das Treffen "Junge Harzer" (wegen Hartz 4 und so ;)), nach vielen Heulereien wie "die Anreise ist so weit", "wir brauchen keine Schneeketten" wurde es dann in "Harzer Heulsusen" umbenannt. Für die Öffentlichkeit heißt es nun ganz einfach "Youngsters @ Harz". :D

 

 

Samstag:

 

Ankommen, einchecken...

Als sich nick_rs schon Freitag auf den Weg Richtung Harz machte, hatte es über Nacht sehr viel geschneit. Leider nur im Stuttgarter Raum, der Harz sollte vorerst leider schneefrei bleiben.

Er hatte die Gelegenheit genutzt und einen Tag vorher schon Verwandte in der Nähe besucht. Somit war sein Anreiseweg am Samstag sehr kurz. Trotzdem war er nicht der Erste am Hotel, kaktus2014 und Markus_95 hatten den ca. 700m langen, teilweise vereisten Feldweg zum Hotel ein paar Minuten vorher überwunden. Die Drei checkten ein und ließen sich alles von der sehr netten Chefin des familiären Waldhotels zeigen. Bis auf die integrierte Ferienwohnung hatten wir alle Zimmer gebucht. Etwas abseits war der riesige, modern und komfortabel ausgestattete Gemeinschaftsraum. Man sagte uns, dass wir auch ruhig etwas lauter sein dürften. Perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum hatten nick_rs, Markus_95 und kaktus2014 alles besichtigt, da kamen auch schon flo-95, Shibi_ und Niclas1234, welche zuvor bei Niclas’ Vater eine kleine Zwischenpause zum Mittagessen und Golf besichtigen gemacht hatten. Dynamix und seine bessere Hälfte Miep87 kamen wenig später eingetrödelt. Nachdem sich alle häuslich eingerichtet hatten, machten sich flo-95 und nick_rs auf den Weg, um die Einkaufliste abzuarbeiten, die sie bei einem Treffen zwei Wochen zuvor erarbeitet hatten. Die Häusköchin Miep87 durfte dabei natürlich nicht fehlen und Markus gesellte sich auch noch dazu.

 

...einkaufen, verpflegen!

Da der Rösti das größte und stärkste Auto auf dem Platz war, schmissen sich alle dort rein und es ging in den nächsten Ort. Da das Treffen Urlaub und kein Verzicht sein sollte, wurde üppig eingekauft. Zwei kurz vor dem Kollaps stehende Einkaufswagen, eine volle Einkaufstasche sowie ein fast 1m langer Kassenbon waren das Resultat. Alles in den Rösti gequetscht, der sich dann der Straße gefährlich näherte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder zurück im Hotel kamen dann auch bald Prime88 und Wollschaaf. Mit Prime88 kam auch die erste Ladung Bier, lecker Schwabenbräu aus’m Ländle, die aus dem Auto heraus an die durstige Meute verteilt wurde. Was für den Aufenthalt gedacht war, wurde noch am Abend vertilgt - war wohl lecker. Nach vielen netten Gesprächsrunden hatte Miep87 auch schon das Abendessen fertig. Die Spaghetti Bolognese waren sehr lecker und zum Nachtisch gab es noch Pudding und Mousse au Chocolat. Mhhhhhh. :)

 

Ein (paar viele) Gläschen in Ehren...

Direkt nach dem Essen begannen wir auch schon mit Spielen, die verhindern sollten, dass man weniger als die Tagesration an Flüssigkeit zu sich nimmt ;). Zuerst spielten wir eine auf den Automobilbereich abgewandelte Form von Stadt, Land, Fluss, doch danach kam nick_rs auf die Idee, das bekannte Trinkspiel "Ring of Fire" zu spielen, das sehr schnell Begeisterung auslöste und den Alkoholpegel steigen ließ.

 

Um 23:30 Uhr trudelte dann auch el lucero orgulloso ein und fand die gesamte Truppe in überaus fröhlicher Stimmung und sehr laut, aber nicht immer besonders deutlich sprechend im großen Aufenthaltsraum auf. Er integrierte sich schnell mit den entsprechendenden Getränken… :D

Nicht allzu früh ging es dementsprechend ins Bett - der nächste Tag sollte etwas später, aber doch gewissermaßen intensiv anfangen.

Nur Markus_95 und nick_rs standen vor einer verschlossenen Zimmertür. Shibi_ hatte deren Schlüssel versteckt, der erst nach 45 Minuten gefunden werden konnte. Sie waren sich einig, dass ein Rachezug folgen müsse.

 

 

Sonntag:

 

Frühstück und Aufbruch!

 

Nach einem ausgiebigen Kater-Frühstück mit ein paar Besonderheiten wie beispielsweise fast flüssigem, weil auf der Heizung aufbewahrtem Nutella (welches übrigens bis zum Ende nicht zu seiner ursprünglichen Konsistenz zurückfinden sollte), dem Rest eines original 2. Youngsters @ Green Hell Nutella-Glases, dem fabelhaften Rührei, liebevoll zubereitet von Miep87 und ein paar Motor-Talk “Goodies” für jeden, die Lucero netterweise von Bianca für unser Treffen bekommen hatte (allerbesten Dank an dieser Stelle!), machten wir vor dem Aufbruch noch eine Entdeckung auf dem Parkplatz, welche unser Programm für den Montag komplett auf den Kopf stellen sollte.

 

 

 

 

 

 

Aber das spielte zunächst keine Rolle - erst mal war Kart fahren angesagt! Auf dem Weg verlor sich allerdings die Truppe - die gesetzten Herren Friedrich und Janosch kamen nicht hinter ihren zwei jüngeren Stern-Kollegen hinterher und als Niclas1234, welcher diesmal Friedrich pilotierte, die Fensterscheibe nach einer kurzen Lagebesprechung mit Prime88 und seinem Janosch nicht mehr hochbekam, war auch ein kurzer Reparaturstop notwendig.

 

 

-=Race of Youngsters=-

Beim Kartfahren selbst hatten dann aber alle ihren Spaß.

Wollschaaf fuhr allen um die Ohren, mit über das ganze Rennen nicht verkleinertem Respektabstand gefolgt vom schnellen nick_rs, deutlich danach Niclas1234 und Lucero, welche sich das komplette Rennen über einen packenden Fight lieferten, hinterher Shibi_, der sich leider mit 2 Fahrfehlern auf den ersten 2 Runden das komplette Rennen verhagelte, als nächstes flo-95 und zu guter Letzt Dynamix, welcher nach amerikanischer Cruiser-Manier das Feld abschloss.

Zwischendurch kamen noch VincentVEGA_ und seine Freundin, die zunächst um unsere geparkten Autos tigerten und sich dann zu den Zuschauern des Rennens gesellten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Probefahrten, Probefahrten, Probefahrten!

Etwas wackelig auf den Beinen und durchaus geschafft fuhren wir dann zum König der Burger, wo wir Bäuche mit Essen und Trinken und an der nahegelegenen Tankstelle später auch die Benzintanks einiger Autos füllten, bevor es zurück nach Clausthal-Zellerfeld ging.

Auch hier fuhr nicht jeder seinen eigenen Wagen: Prime88 fuhr flo-95’ Swift, kaktus2014 bewegte Luceros Mercedes 190er, flo-95 pilotierte den roten Mercedes von Prime88 und Niclas1234 nahm nick_rs’ “Rösti”.

 

An unserer Unterkunft angekommen, wartete schon Graf Zahl 91, welcher uns als fast einheimischer einen kurzen Besuch abstattete. Da er auch der Verkäufer von Luceros Friedrich ist, war das so etwas wie ein Wiedersehen der besonderen Art.

An dieser Stelle startete noch mal eine große Probefahrten-Phase, bei welcher jeder Mal die Möglichkeit bekam, fast jedes Auto zu fahren. Das Vertrauen der Youngsters zueinander ist hierfür allemal vorhanden - wir wissen, wie man mit “fremden” Sachen umgeht. ;)

 

Doch da wir beim Schreiben festgestellt haben, dass die Fahrberichte den Rahmen dieses Artikels sprengen würden, kommen in der nächsten Zeit einige Blogs zu den Autos der Youngsters - schaut also regelmäßig hier rein! ;)

 

Youngsters gesellig - Raclette, Rache, Ring of Fire!

Direkt nach den Probefahrten stand das große Raclette-Essen auf dem Programm. Darauf freuten sich alle sehr, denn Raclette ist eine sehr gesellige Art, Nahrung zu sich zu nehmen.

Das Abendessen entwickelte sich zu einer gemütlichen und vom intensiven Austausch geprägten Runde und war somit ein voller Erfolg, auch wenn die Vielfalt an Zutaten schon beinahe unübersichtlich war. :p

Vielen Dank an die engagierten Köche!

An dieser Stelle traten VincentVEGA_ samt besserer Hälfte den Weg Richtung Unterkunft an, weil unsere Wohnung bereits voll war und sie etwas auswärts wohnten und noch einchecken mussten.

Nach dem Abendessen gingen flo-95, nick_rs und Niclas1234 auf nick_rs' Zimmer, um die für den nächsten Tag eingeplante Tour nochmal zu besprechen. Hier fielen flo-95 die protzigen Motortalk-Chrombuchstaben auf, die Markus sich für das nächste Yolocar gesichert hatte. Nach kurzer Absprache mit ihm stand der Plan, als Rache für den versteckten Schlüssel damit den BMW von Shibi_ zu verunstalten. Aus Motor-Talk wurde dann Mötor Kalt, ganz versehentlich ziemlich schief aufgebracht. :D

Nach dem die anderen aufgeräumt hatten widmeten wir uns wieder den alkoholischen Seiten des Lebens. Ananas angesichts einiger Regeln wie zum Beispiel des Verbots des Personalpronomens der 1. Person Singular oder des Gebots, den Namen einer gewissen tropischen Frucht vor und nach den Satz zu stellen, muss man sich dabei blöderweise auch noch konzentrieren Ananas. :D

 

Ananas Abende wie diese bleiben dafür in Erinnerung - wir als leidenschaftliche Autofahrer würden uns gewissermaßen einen Bärendienst erweisen, würden wir uns nach einem exzessiven Konsum mit Restmengen erwischen lassen Ananas. Ananas deshalb stiegen ein paar auch irgendwann auf Apfelsaft der Marke Berentzen um und ließen den Abend so ausklingen Ananas.

 

 

 

 

 

Montag:

 

oder auch: Wie Pläne wie ein Kartenhäuschen zusammenfallen können.

Für den darauf folgenden Montag war eine “kurze” Ausfahrt durch den Harz mit einer Dauer von nur 3 Stunden und einer Distanz von ca. 160 Kilometern geplant, doch es sollte ganz anders kommen.

Über Nacht hat es über 20cm Neuschnee gegeben und die Temperaturen sind nochmals gefallen.

So beschlossen wir vor der Tour, uns unserem Sorgenkind, dem Alero von Dynamix und Miep87, dem das Kühlwasser eingefroren war, zu widmen.

Da leider an diesem Montag viele Leute vor Neujahr noch einmal zur Arbeit müssen war die ADAC Pannenhilfe Hotline völlig überlastet. Mit etwas Geduld konnten wir dennoch noch einen Mitarbeiter ans Telefon bekommen. Wie erwartet, waren aufgrund der Wetterlage ca. 2 Stunden Wartezeit notwendig.

 

Lasset Aktion Alero beginnen!

Wir waren uns einig, dass der Abschlepper nicht auf den Hof und zwischen den Häusern durch auf den Parkplatz kommt, sodass wir den Alero den steilen Hof zum Feldweg hinauf schieben müssen. Einige waren auch davon überzeugt, dass der Abschlepper nichtmal den Feldweg runter komme. So entstanden beim Frühstück große Diskussionen darüber, ob und wie wir das Auto zur Hauptstraße schleppen. Nachdem von vielen Heulsusen (ist ja das Heulsusen-Treffen) Kommentare kamen wie “Das brauchen wir garnicht versuchen.”, oder “Das bekommen wir eh nicht hin.”, ließ Prime88 die Bombe platzen und meinte “Es könnte auch ein Meteorit einschlagen, wir sollten das lieber lassen.” Damit war den Heulsusen das Gejammer vergangen und der Spruch wurde ziemlich schnell Youngsters-Kult :D.

Wir einigten uns darauf, dass wir den Alero auf den Feldweg schieben, und dann mit der C-Klasse und dem Rösti den langen Weg zur Hauptstraße ziehen.

nick_rs versuchte erst vergeblich, die Schneeketten auf dem Rösti zu montieren, da die Auffahrt auf den Feldweg mit dem Neuschnee schon eine große Hürde darstellen könnte. Leider scheiterte dieses Vorhaben an mangelnder Erfahrung und dem tiefergelegten Fahrwerk der E-Klasse. Mit ordentlich Anlauf kämpften sich die C-Klasse und der Rösti im Drift die Steigung hoch auf den Feldweg, wo sie erstmal ausharrten.

Dann war der Alero dran. Mit vereinten Kräften schoben wir ihn zwischen den Häusern durch in den Hof. Dort scheiterten wir an der Steigung zum Feldweg. Wir versuchten, das Auto umzudrehen und in einem anderen Winkel hoch zu fahren, aber auch das gelang uns nicht. So musste Shibi_s MotorKalt dran glauben und den Alero hochziehen. Mit viel Männerfleisch auf der Hinterachse und drückenden Händen an der Front des Alero gelang es uns schließlich den lieben Eli auf den Feldweg zu bugsieren.

 

Wenn der Vierradantrieb machtlos wird...

Nun konnte der 4-Radantrieb der Zugfahrzeuge ran (also 2x 2-Radantrieb :D). Zuerst wurde der Rösti mit der Abschleppstange an den Alero gehangen. Hierbei fiel auf, dass das nur diagonal möglich ist, da die Öse beim Alero auf der Fahrer, und bei der E-Klasse auf der Beifahrerseite ist. Anschließend wurde die C-Klasse von Markus_95 noch mit dem Abschleppseil an den Rösti gehangen. Mittels Funkgeräten koordinierten wir das Anfahren, was auch super gelang. Mit durchbrechenden Rädern setzten wir uns langsam in Bewegung. Bis plötzlich alle "Stop" schrien. Durch die Diagonale Abschleppstange zog es den Alero immer nach rechts Richtung Abgrund. Die Sommerreifen hatten nicht genug Seitenführung um dies zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit hatten wir sogar eine kleine Fangemeinde bekommen: Unsere Gastgeberin und ihre Hündin beobachteten uns ausgiebig und brüteten auch Problemlösungen aus. Die Besitzerin der Unterkunft meinte, sie hätte in den Jahren schon vieles erlebt und fand vor allem interessant, dass wir mit so vielen verschiedenen Autos aus so vielen verschiedenen Ecken Deutschlands hergefahren kamen.

 

 

Was wir nicht wussten: Uns beobachteten ebenfalls zwei Kinder, deren Eltern gerade einkaufen waren und welche uns später erzählten, sie hätten wegen uns die ganze Zeit am Fenster gestanden, weil unsere Show draußen “besser als Fernsehen” war.

 

Hilfe nahte!

Um unsere Zuschauerschar nicht zu enttäuschen, schoben wir den “Olds” zurück auf den Weg, wo wir noch mal versuchen wollten, ihn abzuschleppen.

Doch dann kam endlich doch noch ein gelber Engel, den Dynamix gefühlte 2 Stunden vorher schon anrief. Daher wurde das Pannenfahrzeug wieder zurück geschoben, sodass die beiden Benze Platz schaffen konnten, damit der Ford Galaxy des ADAC zum Patienten vordringen konnte. Der erste Blick ging unter die Motorhaube, wo er unsere Erkenntnis des eingefrorenen Kühlkreislaufs bestätigte.

 

An dieser Stelle ganz klar die Ansage:

Es hat keinen Sinn, Miep87 und Dynamix noch mal ihre Fehler unter die Nase zu reiben - mit der Aktion wurden sie bereits genug bestraft und wissen um die Vermeidbarkeit des Ganzen.

Ja, es war verantwortungslos - aber es hätte theoretisch auch gut gehen können, weil der

Schnee laut Wetterbericht nicht sicher war.

Wir fänden es daher toll, wenn ausfallende Kommentare diesem Artikel erspart bleiben würden. Danke dafür. :)

 

Auch 20 Tonnen sind nicht zu viel :cool:

Der ADAC-Pannenhelfer schlug vor, den Alero mit dem Galaxy rückwärts abzuschleppen, da die Abschleppösen dann auf der selben Seite waren. Gesagt - getan. Die ganze Truppe wollte schon zum Ami und das Auto absichern, als auf einmal ein riesiger Müllwagen über unsere schmale Zufahrtsstraße direkt auf uns zu fuhr. Zum Glück holte er nur die gelben Säcke aus unserer Unterkunft ab und machte sich bald rückwärts auf dem Weg Richtung Landstraße, weshalb wir uns nach einer kurzen Wartepause gleich wieder dem Olds widmen konnten.

 

Mehrere hundert Meter klappte alles einwandfrei.

Der gelbe Engel versuchte stets, nicht die komplett vereiste Spur zu nehmen, die der Müllwagen zuvor erzeugt hatte und kam dadurch zunächst gut voran, als wir dem Müllwagen wieder erstaunlich nahe kamen. Dieser hatte jetzt selber mit den Tücken des Winters zu kämpfen und kam daher auf einer zu großen Eisfläche nicht weiter.

Nun bewies unser Gelber Engel wahrlich warum er so genannt werden darf, er sicherte noch schnell seinen Ford gegen wegrutschen ab und half den Müllmännern zunächst, die mächtigen Schneeketten auf die Antriebsachse des LKW zu montieren, bevor er noch mal einige von uns beorderte, beim Anschieben des riesigen Wagens mit anzupacken, was uns nach mehreren Versuchen und einigen zum Glück ungefährlichen Stürzen gelang. Eins sollte noch erwähnt werden, Zitat Gelber Engel: ‘’ICH HASSE SCHNEEKETTEN!’’, und damit hatte er recht - alleine das zuschauen beim Anbringen der Schneeketten am LKW ließ erahnen, dass ‘’Spaß’’ zu diesem Zeitpunkt ganz weit weg war!

 

Danach widmeten wir uns wieder dem Alero - die schwierigste Stelle stand bevor, wo noch mal die Unterstützung aller beim Schieben des ADAC-Galaxys und des Alero gefragt war. Um die Eisfläche zu überwinden, verlängerten wir das Abschleppseil. Dabei schlug Prime88 mit einer Schaufel ständig den Untergrund frei (und warnte uns nebenbei vor möglichen Meteorit-Einschlägen).

Unser Shibi_ blieb dabei nicht tatenlos und streute ständig Splitt vor die Räder des Zugfahrzeugs, bis es endlich geschafft war! :)

Die Yellow-Angel-Youngsters-Power hat also gesiegt! :cool:

 

Eli endlich Huckepack

Flugs war der Abschlepp-LKW vor Ort, welcher den Ami abtransportierte.

Obwohl die Sache rund um den Alero eigentlich hauptsächlich Dynamix und Miep87 betraf, rannten alle wie von der Tarantel gestochen zu den Autos und versuchten, in Richtung der Abschlepperzentrale zu fahren, ohne zunächst genau zu wissen, wo diese überhaupt war.

In der Unterkunft da geblieben waren nur Niclas1234 und VincentVEGA_ samt Freundin, da sie mit dem übereilten Abzug der anderen völlig überrascht wurden. Der Rest machte sich auf 3 Fahrzeuge verteilt auf den Weg nach Bad Grund, wo der nächste Abschlepper in Diensten des ADAC seinen Sitz hatte. Nach nur wenigen Minuten Fahrt kamen wir dort an, wo sich Dynamix gleich um die Abwicklung der ADAC-Angelegenheiten kümmerte. Da keine beheizte Halle vorhanden war, wurde schon spekuliert, wie es denn weiter gehen könnte, da das Kühlsystem nicht aufgetaut werden konnte, bis Dynamix nach einer gefühlten halben Stunde aus dem Büro des Abschleppunternehmens kam und verkündete, dass er als ADAC Plus-Mitglied Anspruch auf einen Leihwagen hatte, man müsse nur noch kurz warten, bis er vom ADAC Bescheid bekam, wann und wo er den Leihwagen abholen konnte.

 

 

 

 

 

Da keine Clubmobile mehr verfügbar waren, sollte es also auf einen Mietwagen hinaus laufen. Während kaktus2014, Prime88 und flo-95 mit Dynamix und Miep87 im Büro warteten, beschloss der Rest, der mitgefahren war, etwas Spaß zu haben und machte sich auf den Weg zu einem Parkplatz, der jemandem schon auf der Hinfahrt aufgefallen war. Dort galt dann das Motto “Fährste quer, siehste mehr!”

 

 

 

 

 

Zeitvertreib der Querulanten

Da der geschotterte und bereits ein Mal geräumte Parkplatz nur mit einer dünnen Schneeschicht überzogen war, fuhren wir dann recht bald wieder zurück zur Unterkunft, wo VincentVEGA_ und seine bessere Hälfte inzwischen abgereist waren und Niclas1234 sich mit dem aufräumen des Gemeinschaftsraumes begnügte. Währendessen war Viktor1990 mit seinem S210 E 320 CDI für einen abendlichen Besuch vorbeigekommen. Nach einer kleinen Kennenlernphase beschlossen wir, schnell zum Rewe zu fahren und einige Kleinigkeiten einzukaufen. Auf dem Hinweg ließ Viktor1990 dabei Niclas1234 ans Steuer und auf dem Rückweg nick_rs. Während nick_rs anschließend Viktor1990 den Rösti fahren ließ, kam eine Nachricht aus Bad Grund, dass wir langsam die ersten Leute abholen können und Dynamix und Miep87 zu ihrem Leihwagen fahren müssen. Hierfür erklärte sich nick_rs bereit. Um Prime88 und kaktus2014 zu holen, machten sich Niclas1234 und Wollschaaf im CLK auf den Weg. Auch hier bewegte nicht der Eigentümer den Wagen, sondern Niclas1234. In Bad Grund angekommen und einen halbherzigen Donut später, standen sie beim ADAC und packten Prime88 und kaktus2014 ein. Trotz einiger Meckereien aufgrund des schwierigen Einstiegs wurde die Fahrt nach Clausthal aufgenommen.

 

nick_rs und Viktor1990 erklärten sich bereit Dynamix und Miep87 mit flo-95 ins 70km entfernte Hildesheim zu Avis zu fahren, allerdings verspätete sich die Abreise wieder deutlich, da es erneut zu Kommunikationsproblemen in der ADAC Zentrale kam. Als sie sich dann endlich auf den Weg machten hatten Dynamix, Miep87 und flo-95 wohl annähernd vier Stunden im familiären Abschleppbetrieb verbracht. nick_rs schmiss sich hinters Steuer und Miep87 durfte auf den Beifahrersitz. Sie wollte einfach nur eine Sitzheizung.

 

 

Während der Fahrt wurde hinten mächtig gequängelt. Viktor1990, flo-95 und Dynamix sind nicht von der schmalen Sorte und fanden die Sitzaufteilung sehr ungerecht. Nach einem Tankstop staunte nick_rs also nicht schlecht, als der Fahrersitz plötzlich von flo-95 besetzt war. Mit seiner schmaleren Figur sollte nick_rs für etwas mehr Luft auf der Rückbank sorgen. :D

 

Ziel: Abendessen - heute mal ganz sparsam :p

Währenddessen wurde in der Unterkunft darüber diskutiert was es denn nun zu Essen geben sollte. Da die Geschichte mit dem Abschleppen und Leihwagen besorgen sich ziemlich in die Länge gezogen hatte und alle Hunger bekamen, wurde die Möglichkeit selber zu kochen schnell ausgeschlossen.

Bei Avis angekommen wurden schnell ein paar Formalitäten geklärt, bevor der BMW 116d mit guter Ausstattung und Automatik entgegengenommen werden konnte. Derweil koordinierte flo-95 am Telefon mit den Anderen im Hotel und dem Restaurant, das Viktor1990 im Netz fand, das Abendessen, während nick_rs und Miep87 eine weit verbreitete Sucht befriedigten.

 

Aufgrund guter Rezensionen entschlossen wir uns, zum “Harzer Schnitzelkönig” zu fahren. Hierbei handelt es sich um ein XXXL Schnitzel-Restaurant in Lautenthal. Neben Schnitzeln, die man sich auch in zumutbaren Größen bestellen kann, gibt es auch andere Gerichte, wie z.B. Currywurst, die es allerdings nur in XXXL gibt. Nachdem Lucero und kaktus2014 sowie nick_rs und Prime88 sahen, dass die Wurst so groß wie ein Pferde...glied ist, bestellten sie sich jeweils zu zweit eine, während Wollschaaf sich eine allein bestellte und … nach der Hälfte scheiterte. :D

Nach dem Essen, bei dem auch viele versaute Vorstellungen über das Essen und dessen aussehen geäußert wurden, gab es zur Nachspeise dann Eiskugeln in Schneeballgröße, die ebenfalls kaum zu schaffen waren.

 

Und emotional wurd's auch...

Zwischendurch hat sich Miep87 von Dynamix getrennt, weil sie zum telefonieren nach draußen gegangen ist und dort einem Kater begegnete, welcher sie auf Anhieb sehr lieb hatte. Die Liebe war sogar von gegenseitiger Natur und die beiden waren gleich wie Pech und Schwefel, fanden allerdings keine gemeinsame Sprache, was Dynamix in die Karten spielte und die beiden doch wieder ein glückliches Paar waren.

 

 

 

 

Am Ende haben wir gut, ausreichend und sogar recht preiswert gegessen, bevor sich alle außer Wollschaaf, der vom Restaurant aus direkt nach Hause fuhr, zurück auf den Weg in die Unterkunft machten.

Dort angekommen ging es nochmal für einen gemütlichen Ausklang in den Aufenthaltsraum, wo wir das meiste übrig gebliebene Bier noch verwerteten, die vergangenen Tage Revue passieren ließen, etwas fachsimpelten und schon das meiste aufräumten. Nach dem intensiven Tag war dieser Abend deutlich ruhiger als zuvor, aber auch sehr angenehm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag:

 

Zeit zu packen!

Am nächsten Tag standen wir auch etwas früher auf, da wir die Zimmer zeitig räumen mussten. Unsere sehr freundliche Gastgeberin sagte aber, dass es kein Problem sei, wenn wir den Gemeinschaftsraum noch etwas länger nutzen möchten. Nachdem wir geduldig darauf gewartet haben, dass uns die Spülmaschine wieder sauberes Geschirr liefert (wobei in der Zwischenzeit die Autos schon etwas entschneit und gepackt wurden, wobei Shibi_ es sich nicht nehmen ließ, eine riesige Schneekugel hinter den 190er zu rollen), frühstückten wir noch mal ausgiebig. Währenddessen verließen uns bereits nick_rs und Shibi_, weil die beiden noch sehr viel zu fahren hatten und die angekündigten Wetter- und Straßenverhältnisse keine entspannte Fahrt vorausahnen ließen (was sich auch bestätigen sollte, nick_rs hatte über die ganze Fahrt nach Österreich nicht einmal kein Schnee auf der Autobahn und dementsprechend über 12h gebraucht).

 

 

Alle anderen räumten noch mal auf und prügelten sich um die übrig gebliebenen Lebensmittel…nicht! Nach dem wir einen Teil entsorgt und die meisten nicht verderblichen Sachen nach harter Überzeugungsarbeit verteilt hatten, ging’s auch schon zu den Autos. Wir beschlossen, erst unseren Zufahrtsweg hochzufahren, dort noch ein paar Fotos zu schießen und uns erst zu verabschieden, wenn wir sicher waren, dass alle auch problemlos wieder dort wegkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Abreise - auch hier: Die Youngsters können sich schwer trennen!

Nach dem Fotoshooting machte Markus_95 noch eine Probefahrt mit Niclas' 323i - doch auch die Wege anderer Youngsters sollten sich noch nicht trennen. flo-95 und Lucero wollten den Schnee noch nutzen und suchten ein Industriegebiet auf, in welchem man herrlich im Tiefschnee Spaß mit den Autos haben konnte. Passenderweise teilten sich die beiden ein Stück des Heimweges, sodass flo-95 im Swift voraus fuhr, bei Strich 91 den Tempomat aktivierte und Friedrich ihm ganz entspannt folgte. Leider hatten sie keine Funkgeräte ausgetauscht, wodurch sich die Kommunikation schwieriger gestaltete. Über WhatsApp-Sprachnachrichten konnten sie sich dann noch ein wenig unterhalten, doch optimal war das natürlich nicht. Mit ein wenig mehr Unterhaltung wäre die Fahrt erheblich interessanter geworden. :)

 

 

 

Während sich die Wege von flo-95 und Lucero bei Kassel trennten, holte Markus_95 irgendwo auf der A7 zwischen Kassel und Würzburg Prime88 ein. Die beiden fuhren die restliche Strecke in Richtung Stuttgart im Konvoi, machten unterwegs noch einen Zwischenstopp bei einem bekannten, auf Sandwiches spezialisierten, Fast Food Restaurant.

 

 

Damit endete dann auch leider schon wieder das tolle Treffen und auch nach diesem Treffen war klar, dass es so schnell wie möglich wiederholt werden sollte.

Die Aktion rund um den Alero schweißte die Truppe noch mehr zusammen und lässt uns alle darauf hoffen, sich bald wieder zu sehen.

Auf ein Neues, Ananas!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Wie geht es eigentlich dem Alero? Nun, der Alero steht immer noch in der Werkstatt des Vertrauens seiner Besitzer. Schäden waren laut der Werkstatt bisher keine zu erkennen. Weder der Motor, noch der Kühler scheinen etwas abbekommen zu haben. Leider wird das ganze noch ein paar Tage dauern, da die Froststropfen die die Werkstatt bestellt hatte (hier hat eindeutig der Lieferant Mist gebaut, nicht die Werkstatt!) leider nicht passten. Daraufhin zog der Besitzer des Alero selber los um welche zu bestellen. Diese sind mittlerweile verbaut (auch wenns gedauert hat), leider stellte man bei der Probefahrt einen Schaden an der Wasserpumpe fest. Glücklicherweise ist der Tausch keine große Sache, weswegen der Tausch auch selbst erledigt wird. Teile sind bereits geordert und werden nach insgesamt 2 Tagen da sein. Zudem wurde in der Werkstatt eine undichte Servopumpe festgestellt, allerdings war diese vorher schon defekt.

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Fri Jan 02 11:52:34 CET 2015    |    flo-95    |    Kommentare (81)    |   Stichworte: Treffen, Youngsters@GreenHell

Am Treffen beteiligt: flo-95, el lucero orgulloso, nick_rs, Dynamix, Miep87, Prime88, xHeftix, PfalzerJosh, Markus_95, greentea868, Shibi_, Paul121

Am Artikel beteiligt: flo-95, el lucero orgulloso, nick_rs, Dynamix, Miep87, Prime88, xHeftix

 

el lucero orgulloso:

Die von Nick ins Leben gerufene U25-Community von Motor-Talk hat sich inzwischen zu einer festen Größe entwickelt - regelmäßige Treffen dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

So kam es, dass sich unsere Gemeinschaft vom 3.10.-5.10. wieder an der Nordschleife in der Eifel traf um dort noch mal ein gemeinsames, intensives aber überaus spaßiges Wochenende zu verbringen - bereits insgesamt zum dritten Mal! :)

 

Da der Freitag ein Feiertag war, ging's am Donnerstag schon los…

 

Dynamix:

Miep87 und ich machten uns gegen Nachmittag im Caprice auf den Weg Richtung Ring, auch flo-95 und nick_rs kamen am Abend am Campingplatz an. Miep und ich waren schon beim Zeltaufbau, als Flo mit seinem blauen Geschoss, einem brandneuen und nicht einmal eingefahrenen, Suzuki Swift Sport ankam.

 

Flo:

Während Dynamix und Miep mit dem Zeltaufbau begannen, kam ich gegen 17.30 Uhr in der Pension an, die Lucero sehr gut ausgesucht hat, stellte kurz mein Gepäck ab, suchte mir ein Zimmer aus und machte mich direkt auf den Weg zum Campingplatz. Das Navi leitete mich über eine enge Straße, kaum breiter als mein eigenes Auto, die auch durch Serpentinen viel Spaß machte. Eine genaue Adresse des Campingplatzes gab es nicht, ich hatte nur den Ort, in dem dieser Platz liegen soll. Also fuhr ich den engen Weg nach Langscheid mit weiteren Serpentinen hinauf, wo ich nach Campingplatzschildern Ausschau hielt. Diese waren jedoch nicht zu finden, ebenso wenig wie Einwohner des kleinen Örtchens. Na gut, wenigstes Handyempfang hatte man hier, dachte ich mir. Doch als ich versuchte, Dynamix und Miep zu erreichen, musste ich feststellen, dass sie wohl keinen Empfang hatten. Also fuhr ich die Serpentinenstraße wieder hinab und folgte der Straße im Tal, wo ich wiederum nach Schildern Ausschau hielt. Endlich gefunden habe ich mich schon gefreut, doch dann ein kleiner Schock: Ich musste mit meinem 6 Tage alten Auto über einen löchrigen Waldweg fahren. Jeder kleine Stein, den man in den Radhäusern einschlagen hörte, tat mir in der Seele weh. Nach nochmal einem halben Kilometer Waldweg fand ich die beiden endlich beim Aufbau ihres Zeltes. Der Blick ging auf mein Smartphone und tatsächlich hatte man am Campingplatz absolut keinen Empfang. Das könnte ja die nächsten Tage noch lustig werden, wo sich die Gruppe doch aufteilen würde über Nacht. Also half ich den beiden nach bestem Wissen und Gewissen beim Aufbau ihres Zeltes. Während wir auf Nick warteten, wurde es schon dunkel und wir bekamen Hunger.

 

Nick:

Der Plan war eigentlich, dass Markus, der den bmw drei Wochen zuvor abgeholt hatte, mich abholt und wir zusammen die 400km überwinden. Da er aber durch einen Notfall kurzfristig verhindert war, musste ich zusehen wie ich noch so kurzfristig an den 50km entfernt stehenden BMW komme.

Als ich mich Donnerstag Nachmittag auf den Weg machte war nur Stau, das fehlende Radio, die fehlende Leistung unter 4000U/min und die nicht funktionierenden Blinker machten den Stau zur Hölle. Ohne Blinker und ohne Leistung sich in eine andere Sour reinquetschen ist nicht ganz ungefährlich.

Nach über 5 Stunden war es schon dunkel geworden und ich hatte nun immernoch 150km vor mir, die staufrei bleiben sollten. Da ich mit dem BMW nicht auf Sprit achtete fuhr ich den Rest der Strecke Vollgas, ab 140 habe ich nämlich genug Drehzahl um auch im Fünften ausreichend Leistung zu haben. Nach kurzer Zeit erreichte ich dann die Ausfahrt Richtung Nürburgring. Einziges Problem: durch die Elektronikprobleme hatte ich keine Tachobeleuchtung. Da ich die letzte Stunde fast nur 200+ gefahren war und ich mich an die Geschwindigkeit gewohnt hatte, bremste ich in der Ausfahrt bewusst ein bisschen stärker ab, als mein Gefühl es für richtig hielt. In der Kurve merkte ich aber dass ich immernoch viel zu schnell war. Echt wichtig so ein Tacho.

Auf der Bundesstraße Richtung Ring schaltete ich dann das Navi ein, da ich wusste, dass der neue Campingplatz weit ab vom eigentlichen Ring ist. Das Navi leitete mich die Ausfahrt runter und meinte "die nächste rechts". Ich bog also rechts ab und die Straße wurde immer enger. Links ging es runter, rechts hoch, die Straße war zwar noch asphaltiert, aber einspurig. Das Navi meinte jetzt doch "Bitte wenden", na danke. Ich suchte eine Wendemöglichkeit, aber außer Abgrund links und Felsen recht war hier nichts. Rückwärtsfahren wäre auch keine Lösung, da ich durch das Elektrikproblem keine Rückfahrstrahler hatte. Also musste ich jetzt irgendwie hier drehen. Nach gefühlten 20 Zügen Stand ich quer und beim nächsten rückwärtsrangieren passierte es. "Krrrrrrg" das war wohl der Felsen. YOLO. Nochmal zwanzig Züge und jetzt aber schnell zurück. Jetzt wurde es mir klar. Das Navi meinte eigentlich "erst unter der Bundesstraße durch und dann erst rechts" Achso.

Ein paar Minuten später fand ich auch die Einfahrt zum Campingplatz. Nach 2minuten durch den tiefsten Wald auf Schotter würde ich zwar erst stutzig, ob ich hier wirklich richtig bin, aber am Ende kam tatsächlich ein Campingplatz. Nach ein paar Metern entdeckte ich dann auch den Caprice und Miep saß dort auf einem Campingstuhl wie bestellt und nicht abgeholt.

 

Flo:

Währenddessen waren Dynamix und ich auf der Suche nach einer anderen Zufahrt zum Campingplatz, da wir befürchteten, dass die Schranke um 22 Uhr geschlossen wird und wir nicht mehr runter kommen bzw. hin kommen. Als wir die Straße parallel zum Campingplatz fuhren, kam Nick uns entgegen, woraufhin wir umkehrten und ihn dann 2 Minuten später am Campingplatz begrüßen konnten. Da wir alle Hunger hatten, ging es direkt zu viert im Swift zum nächsten Restaurant “Zum Güldenen M”. Wir stellten fest, dass man auch mit 4 Personen eine gewisse Strecke einigermaßen bequem im Swift zurücklegen kann. Zurück am Campingplatz setzte ich die 3 ab und während ich zur Pension fuhr, durfte Nick noch in der Dunkelheit Zelt aufbauen, was aber wohl erfolgreich verlief.

 

 

 

Freitag Morgen:

 

el lucero orgulloso:

Freitag Morgen ging's dann auch für mich los.

"Früh" um 7:30 rum machte ich mich auf den Weg - und war trotz der kürzesten Anreise aller Teilnehmer, die an diesem Tag ankommen sollten, der letzte, welcher an der von einigen Teilnehmern gewählten Pension da war. Wie sich herausstellte, wurde auch unser Überraschungsgast schon herzlich empfangen - denn xHeftix wurde nicht erwartet, Prime88 und flo-95 aber von seiner Anwesenheit durchaus angetan. :D

 

Prime88:

Für mich begann die Woche ein wenig verwirrend, denn ursprünglich hatte ich vor erst spät am Freitagabend aufzuschlagen bzw. gemütlich am Samstagmorgen anzureisen, einfach, weil ich bis Mittwoch nicht wusste, dass wir einen Feiertag in dieser Woche haben. Nachdem ich deswegen genug Hohn und Spott über mich ergehen lassen musste, war es auch schon Freitagfrüh. Ich war ersichtlich aufgeregt an diesem Morgen, weniger wegen dem bevorstehenden Treffen, nein, es war der erste Tag in der Wintersaison in der ich Janosch, meinen neuen Mercedes W124 220E, zum ersten Mal richtig fahren durfte und mit ersten mal meine ich, nach dem Kauf im Juni, denn direkt danach kam er in die Garage. Während wohl andere weniger Glück mit dem Verkehr hatten, war ich wohl gänzlich befreit davon, gut ich bin schon um 04:30 losgefahren, aber ich hatte ja auch ne ordentliche Strecke vor mir.

 

Je näher ich dem Ziel kam desto schöner wurde die Landschaft, gepaart mit dem dichten Nebel und der Sonne, die ab und zu durchspickte, erreichte ich mein Ziel. In der Pension angekommen wurde ich schon draußen von flo-95 empfangen, nach einer kurzen Einweisung, einrichten meines Zimmers und einem Koaffeé wurde ich ich überrascht, xHeftix betrat die Pension, jemand den ich auch schon seit meiner ersten Zeit bei den Youngsters kenne, aber nie das Vergnügen hatte ihn persönlich kennen zu lernen und dieser von vorne Hinein sich nicht angekündigt hatte. el lucero orgulloso kam unmittelbar danach und somit war die Pensionsgruppe komplett. Wir wären wohl keine Autofanatiker, wenn die Begrüßung nicht bei den Autos stattgefunden hätte, also wurden die Autos gleich mit unter die Lupe genommen.

 

el lucero orgulloso:

Da wir sowieso schon bei den Autos waren, luden wir unser Gepäck aus (wobei wir angesichts der beträchtlichen Menge an Bier, die wir dabei hatten, stets darauf achteten, dass die Gastgeber des Hauses nicht gerade im Gang standen). :p

 

Prime88:

Bevor es dann endlich gen Nürburgring ging musste nur noch eine Sache erledigt werden ---BESCHERUNG--- el lucero orgulloso, xHeftix und meine Wenigkeit hatten nämlich noch ne offene Geschenkeübergabe vergangener Geburtstage zu tätigen. Danke an dieser Stelle für die sehr sehr geilen Utensilien ;).

 

el lucero orgulloso:

Nach anfänglicher Enttäuschung auf dem Zimmer schlug (:p) auf dem Parkplatz dann doch noch meine Stunde: Björn öffnete die größte Ladefläche des Treffens und lud einen kleinen Karton aus. Ich wusste zwar schon, was da drin ist, freute mich aber dennoch riesig und platzierte meinen neuen ständigen Mitfahrer sogleich wie es sich gehört auf der Hutablage:

Waldi der Wackeldackel sollte mich fortan auf allen Wegen begleiten und sämtliche Fahrmanöver abnicken. ;)

Dann ging es in Kolonne zum Schotterparkplatz. :)

 

 

 

 

 

 

 

 

Währenddessen am Campingplatz...

 

Dynamix:

Miep hatte sich das mit dem Camping scheinbar anders vorgestellt. Man bedenke: Es war Oktober und der Campingplatz lag nicht nur an einem kleinen Bach, sondern auch noch sehr schattig mitten im Wald. Somit war es die meiste Zeit sehr feucht und kalt. Zuviel für das erste mal campen. ;) Somit zog es Miep und damit auch mich spontan in das Dorint direkt am Ring. Camping kommt wohl erst bei sommerlicheren Temperaturen in Betracht. ;) Der Freitag begann somit für uns recht früh und so machten wir uns nach einem kurzen Frühstück mit Nick auch schon auf den Weg zum Ring wo wir bereits auf die anderen trafen.

 

 

 

 

 

 

 

Flo:

Den größten Teil des Freitags verbrachten wir auf dem Schotterparkplatz an der Nordschleife, wo wir noch auf die Ankunft einiger Leute warteten, fachsimpelten und schon die ersten Runden fuhren.

Die ersten Autos auf der Strecke aus unserer Gruppe waren Prime88s Janosch und ich mit meinem Swift. Prime fuhr knapp vor mir los, doch ich verlor ihn schnell aus den Augen, da ich den Swift noch nicht treten wollte. So fuhr ich mit maximal ¾ Gas und maximal 5.500 Umdrehungen und durchfuhr auch die Kurven langsam, da ich noch nicht wusste, wie er sich verhält. Ich merkte jedoch schnell, dass er dafür gemacht ist und so steigerte ich die Kurvengeschwindigkeiten, sodass ich Prime88 gegen Ende der Runde wieder einholen konnte. So beendeten wir unsere Runden relativ gemütlich im Konvoi, dennoch nicht langsam und wurden dabei auch noch von einem Opel Vivaro mit wesentlich höhrerer Geschwindigkeit überholt.

 

 

Nick:

Auch ich entschied mich eine Runde auf den Ring zu drehen. Nach meinem Unfall letztes Jahr hatte ich mich im Frühjahr nicht getraut und auch jetzt noch mächtig schiss. Aber ich wollte den BMW nicht um sonst gekauft haben. Also Flo, Prime88 und PfalzerJosh eingepackt, mich in die Schlange gestellt und gemerkt dass ich vielleicht noch tanken sollte. Wieder umgedreht, getankt und wieder hinten angestellt :mad:.

Dann ging's auch für mich los. Flo gab die Anweisungen und Prime 88 kommentierte die Fahrt sehr amüsant.

Hier das Video dazu ;):

 

 

 

 

Dynamix:

Zwischendurch mussten wir noch im Hotel einchecken. Da wir sowieso Mittagessen wollten, entschieden wir uns das zu kombinieren. Also mit 2 Autos los zum Dorint und erstmal standesgemäß mit dem Caprice vor dem Haupteingang geparkt :D Der Blick der Gäste war einmalig, speziell weil der Caprice noch vom YoloBMW flankiert wurde :p Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit fahren, Zelt abbauen und rumblödeln :D Gegen Abend kam bei allen Beteiligten so etwas wie Hunger auf weswegen wir erstmal sämtliche Restaurants in der Nähe des Rings abklapperten um noch irgendwo einen Platz für unsere große Truppe zu bekommen. Nach gut einer Stunde wurden wir dann tatsächlich fündig. Direkt an der Nürburg fand sich noch ein Restaurant und so beschlossen wir auch dort unser Abendmahl zu uns zu nehmen :) Die Bedienungen waren gut drauf auch wenn das Essen leider nicht ganz so der Brüller war und die Portionen auch nicht gerade fair verteilt waren :D

 

 

Nick:

Außer mein Nürburger, der war sehr sehr lecker :P

 

Dynamix:

Um einige Euros erleichtert und satt fuhren wir am Ende mehr oder weniger zufrieden zurück. Wir verabschiedeten uns und suchten unsere Schlafdomizile auf :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag:

 

Dynamix:

Am Samstag wurden wir dann nicht nur von der Sonne, sondern auch vom Sound diverser Motoren geweckt :cool: Das Hotel liegt ja direkt an der GP Strecke und neben den Tourifahrten war auf der GP Strecke auch noch ein Rennen im Gange bei dem einige Rennwagen am Start waren. Schöner kann man als Petrolhead gar nicht geweckt werden :) Nach einem ausgedehnten Frühstück im Hotel trafen wir uns wieder an unserem gewohnten Parkplatz am Ring. Hier warteten wir wieder das wir ein paar Runden drehen konnten. Leider war die Strecke öfter gesperrt. Scheinbar haben sich da einige Fahrer maßlos überschätzt. So viele Unfälle hatten wir am Ring bisher noch nicht erlebt.

 

Irgendwann Samstag Mittag.

 

el lucero orgulloso:

Dann war es auch für mich und Friedrich Zeit, sich auf die erste Runde auf der Nordschleife zu begeben.

Bereits am Vortag habe ich einen Versuch gestartet. Wir sind extra noch mal eine kurze Warmfahrrunde gefahren, ich habe unterschiedlich viel Gas gegeben und somit auch das Getriebe warm geschaltet - aber es folgte das übliche Szenario: Am berühmten Kreisverkehr war die Zufahrt zur Nordschleife mal wieder gesperrt, sodass ich mit Dynamix, flo-95 und nick_rs an Bord gleich wieder den Schotterparkplatz angesteuert habe.

Dieses Mal sollte es jedoch klappen: Mit Flo als Co-Pilot und Prime88, sowie xHeftix auf der Rückbank ging passierten wir die Schranke und waren dann mitten drin.

Die Fahrt völlig ohne besondere Vorkommnisse, außer dass sich mein Kleiner ziemlich abstrampeln musste - ich bin ihn noch nie mit so vielen Passagieren gefahren und habe das zusätzliche Gewicht sowohl am Handling wie auch an den Fahrleistungen gemerkt.

 

(An dieser Stelle eine kurze Anmerkung von xHeftix: Wir sind nicht fett. Deine Karre hat zu wenig Leistung!)

Natürlich bin ich zurückhaltend gefahren - aber seht selbst, auch wenn es in Videos immer langsamer aussieht, als es in Wirklichkeit ist.

Wohlbehalten konnten wir danach wieder zum Schotterparkplatz!

 

 

 

 

 

 

Flo:

Nachdem die Strecke am Samstag wieder mehrfach gesperrt worden war, schaffte auch ich noch eine zweite Runde, die allen Passagieren viel Spaß machen sollte. Vor allem Prime88 und xHeftix merkte man den Spaß doch deutlich an. Auch diese Runde kann hier angesehen werden.

 

 

 

 

 

Nick:

Zur Überraschung aller erschien Markus_95 plötzlich mit seinem A6 auf dem Schotterparkplatz. Ihm ging es besser und auch er wollte den BMW nicht umsonst gekauft haben. Also ging es auch für ihn auf den Ring, nachdem er eine Runde bei mir mitgefahren war.

 

 

 

el lucero orgulloso:

Später haben Friedrich und ich dann noch die zweite Runde erfolgreich überstanden - mit Shibi_ gleichzeitig gestartet, aber fast 2 Minuten später am Ziel gewesen... :rolleyes:

(Dennoch waren wir vor ihm wieder in der Ausfahrt, weil er uns freundlicherweise vor ließ um meinem Wackdeldackel Waldi beim Nicken zusehen zu können, welcher die Nordschleifenrunden beide problemlos im "Sitz" auf der Hutablage überstand.)

Da diesmal nur nick_rs mit an Bord war, war das Fahrverhalten gleich viel angenehmer.

Anschließend war die Strecke fast nur noch gesperrt, obwohl noch einige Teilnehmer gerne eine oder mehrere Runden fahren wollten.

 

 

Dynamix:

So kam es auch, dass wir am Samstag Nachmittag endlich die heiß ersehnte Ausfahrt machten. Wir fuhren in einer Kolonne mit mehreren Autos. Ich, Miep, Flo und Paul im Caprice vorweg, Nick und Markus im YoloBMW, Josh in seinem Benz, Mario in seinem Janosch und Jan mit seinem Friedrich hinterher. Wir starteten am Parkplatz direkt am Ring, fuhren über die malerischen Eifellandstraßen Richtung Bad Neuenahr und von dort an der Weinstraße vorbei wieder zurück zum Ring. Zu der Zeit war gerade Weinzeit in der Eifel und so kam es das bei dem wunderbaren Wetter eine Menge Winzerfeste im Gang waren :) Blöderweise hatte das ganze einen riesigen Stau zur Folge und so ließen es sich zwei Rentner nicht nehmen mal gerade eben spontan bei Nick in den Yolo BMW einzusteigen um eine kostenlose Taxifahrt abzustauben. :D Ein paar Ortschaften weiter war Nick seine beiden Mitfahrer wieder los und wir setzten unseren Weg fort.

Zum Tanken legten wir auch einen kurzen Stop ein, wobei dieses Bild mit vielen der Teilnehmer auf dem BMW entstand.

Gegen Ende der Fahrt hatte ich eine Route gewählt die über viele enge und kurvige Landstraßen führte. Als Nick und Markus dies realisierten fackelten Sie nicht lange und gaben dem BMW mal so richtig die Sporen. Der Rest ist weiterhin gemütlich hinter uns und dem Caprice hinterhergezockelt :)

 

 

el lucero orgulloso:

Ich hatte im Friedrich den xHeftix als Beifahrer - und so wie er auch gut ausdrücken kann, wenn er eine klare Meinung zu etwas hat, hat er in meinem Auto echt Nerven bewahrt:

Zunächst hörten wir Radio, es lief auf SWR 1 RP die Bundesliga-Konferenz und xHeftix' Verein, der BVB, lag zu Hause 0:1 gegen den HSV hinten. Ärgerlich und auch schon peinlich, doch als wäre das noch nicht genug...

...ließ ich mich von der wunderschönen Erscheinung eines Bentley Continental GTC blenden und gewährte dem Fahrzeug Vorfahrt, obwohl ich es nicht hätte tun müssen. Das hellblaue Cabrio mit dem crèmefarbenen Innenraum dackelte tatsächlich mit kaum 70 Km/h auf der breiten und schnurgeraden Bundestraße vor uns her. xHeftix bewahrte wirklich Fassung, wofür ich ihn durchaus bewundere.

Dafür durfte ich mir ganz viele Sprüche über unseren Sprechfunk anhören…

Auf einer langen Geraden habe ich es geschafft, Prime88 mit dem Janosch gleich hinterher, obwohl sich der Bentley-Fahrer dann wohl rächen und den almandinroten 220 E fast abdrängen wollte.

 

Dynamix:

Nach der Ausfahrt war es schon relativ spät und so beschlossen wir vorher noch ein paar Sachen zu besorgen. Da das geplante Grillen leider flach gefallen war, beschlossen wir wieder ein Restaurant aufzusuchen. Ein paar Kilometer vom Ring entfernt, in Adenau, fanden wir dann auch einen sehr netten Italiener. Die Besitzerin war eine Italienerin wie Sie im Buche stand und super drauf! Die Preise waren wirklich günstig und die Portionen waren mehr als mächtig :D Rechneten die meisten bei Bruschetta mit 3-4 kleinen Baguettescheiben so bekam jeder ein Bruschetta im Pizzaformat serviert und das für nicht mal 5€! Blöderweise war die Hauptspeise für die meisten so nicht mehr zu schaffen :D Dieses Abendessen zählt für mich zu den Highlights des Treffens. Super Essen, günstig, super Atmosphäre und eine riesige Truppe von Autobekloppten und natürlich eine Menge Gespräche mit hohem Oktangehalt! Was will man(n) mehr?! :)

 

Flo:

Nach dem Essen ging es noch an den Campingplatz, wo wir uns gemeinsam die gesammelten Videos der Nordschleifenrunden ansahen und bei dem ein oder anderen Bier analysierten. Für die Pensionsfraktion, sowie Dynamix und Miep ging es dann zurück zu den jeweiligen Unterkünften, wo wir im Gegensatz zu den Campern nicht frieren mussten. :D

 

Sonntag

 

Dynamix:

Am nächsten Morgen fuhren wir dann wieder zum Ring. Leider war uns das Wetter alles andere als wohlgesonnen und so hing ein dicker fetter Nebelschleier über der Eifel. Dies machte es uns unmöglich die noch verbliebenen Runden noch zu verfahren. So hingen wir den Großteil der Zeit auf dem Parkplatz in der Hoffnung doch noch auf die Strecke zu können. Leider hat sich das Wetter nicht mehr gebessert und so beschlossen wir um die Mittagszeit herum, wieder nach Hause zu fahren, schließlich hatten die meisten noch locker 300km und deutlich mehr vor sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prime88:

Ergänzend muss ich sagen, dass ich hin und weg war, für das erste mal auf dem Nürburgring, hatte ich noch nie so viele Autos sämtlicher Marken auf einem Platz gesehen und nein ich rede nicht mit vom altäglichen Verkehrsaufkommen in der Stadt. Hier waren sämtliche Marken in ihrer Edelausführung vertreten, egal ob gebastelt, oder schon fertig gekauft. Aber nicht das es viele Marken gab, auch genauso viele Länder waren vertreten, schlichtweg eine feine Augenweide und alle bestens gelaunt. Hatte ich gesagt, nicht wie der normale Verkehr in der Stadt? Naja so ganz stimmte das nicht, WIR, die Youngsters waren nämlich mit diesen Autos vertreten, der eine mit nem Neuwagen, der andere mit nem alltäglichen Serienwagen, aber auch klassische Überseewale und angehende Oldtimer waren da.

 

 

 

 

 

 

el lucero orgulloso:

Insgesamt war das 3. Y@GH also ein rundum gelungenes Treffen.

Nicht nur die Tatsache, dass diesmal (erstmals!) alle Autos heile geblieben sind, aber auch das klasse Wetter, super Stimmung unter den Teilnehmern und viele schöne Erlebnisse und jede Menge lustige Momente werden uns das Treffen nie vergessen lassen. Das Wochenende war viel zu schnell vorbei und wir können es kaum erwarten, dieses Jahr wieder am liebsten mehrmals die Eifel unsicher zu machen! :)

 

Und für alle, die noch nicht genug haben und ultimative Youngster-Nürburgring-Action sehen wollen: Hier ein Link zur Playlist von allen von uns gefahrenen Runden an dem Wochenende. ;)

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Sun Dec 14 13:52:24 CET 2014    |    Dynamix    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Treffen

Hallo liebe Leser,

 

nach dem Start des neuen Blog wollen wir hier eine kleine Übersicht über unsere bisherigen Aktivitäten geben. Wie im letzten Artikel schon angekündigt, hat sich die U-25 Community nicht einfach auf einen Schlag gebildet. Der jetzige Status Quo musste sich erst behutsam entwickeln. Den größten Anteil daran hatten wohl die diversen Treffen die wir bis dato schon abgehalten hatten.

 

2013

 

1. Youngsters @ Green Hell in Nicks Blog

 

Das erste Treffen dieser Art war das 1. Youngsters @ Green Hell Treffen. Im verlinkten Artikel berichtet unser guter Nick über seine Sicht des Wochenendes. Aus seiner Sicht ist das erste Youngsters Treffen besonders spannend, da er nicht nur zuvor noch bei Conti war, sondern auch prompt in seiner ersten Runde einen Unfall hatte. Bei diesem Treffen waren neben Nick (Audi Cabrio) auch noch Niclas (Golf II aka "Wolf"), Shibi (Audi A6), Greentea 868 (Polo), Ascender (BMW 525i aka "Kurt") sowie Dynamix und Miep87 (beide damals noch im Peugeot 207) am Start. Definitiv ein aufregendes und spannendes Wochenende!

 

1. Youngsters @ Green Hell in Niclas' Blog

 

In diesem Artikel beschreibt Niclas das 1. Youngsters @ Green Hell aus seiner Sicht. Als Ergänzung zu Nicks Artikel quasi Pflichtprogramm für alle U25 Fans :)

 

2014

 

2. Youngsters @ Green Hell in Nicks Blog

 

In diesem Artikel erleben wir das 2. Youngsters @ Green Hell aus Nicks Sicht. Trotz des Unfalls stand relativ schnell fest das wir das ganze auf jeden Fall wiederholen müssen, da bei jedem dieser Wunsch relativ schnell aufkeimte. Angefixt durch Nicks Blogartikel, fanden sich auch deutlich mehr Teilnehmer. Dieses mal waren neben den Teilnehmern des ersten Treffens auch noch andere Teilnehmer am Start. Mitreißen lassen haben sich dieses mal unter anderem Flo_95 in seinem damaligen Peugeot 407 Coupe (ein zugebenermaßen hinreißend schönes Auto!), Cookie_md in seinem edlen Volvo S80 V8, xHeftix in seinem braven aber umso praktischeren Astra Caravan, el Lucero orgulloso mit seiner wieauchimmer grünen C-Klasse und antriebswellenmordenden 95 Saugdiesel-PS, Paul_121 mit seinem aufgemotzten TT, Sturmflut 92 in seinem zum Schlafmobil umgebauten Passat sowie Gany 22 mitsamt BMW und besserer Hälfte.

 

Ein ganz schöner Zuwachs, aber auch bei den "alten Hasen" gab es Zuwächse zu verzeichnen! Witzigerweise hatte so gut wie jeder Teilnehmer ein "neues" Auto im Vergleich zum letzten Treffen. Shibi ist auf BMW Compact umgestiegen, Nick hatte zwischenzeitlich sein Herz an einen Turboelch mit Ikeapotenzial verloren, Greentea war mit einem Focus Kombi am Start und bei Dynamixens hatten gleich 2 Produkte (ein 92er Caprice Classic sowie ein 99er Alero) aus dem Hause GM Einzug gehalten und den Peugeot geradezu vertrieben ;)

 

So bunt wie das Teilnehmerfeld war auch das Wetter in der Eifel. Strahlender Sonnenschein, wechselte sich mit Wolken und starkem Regen ab. Auch hier sollte es wieder einen Youngster auf dem Ring erwischen! Hier ist Spannung bis zum Schluß garantiert!

 

2. Youngsters @ Green Hell in Niclas' Blog

 

Hier schreibt Niclas schonungslos ehrlich von seinem Unfall auf der Nordschleife. Im Artikel geht Niclas zum einen hart mit sich selbst ins Gericht, auf der anderen Seite versucht er damit den Unfall zu verarbeiten. Für diese schonungslose Offenheit bekommt er von seinen Lesern wohlverdient viel Respekt.

 

The B-Day in Dynamix' Blog

 

In den folgenden Artikeln dreht sich alles um Dynamix, Miep87 und Ihren Caprice. Wie die letzten Jahre fand auch in 2014 wieder der jetzt schon legendäre B-Day in Stuttgart statt. Dies haben sich die beiden GM Fans natürlich nicht nehmen lassen! Aus dem Tango für 2 wurde schlussendlich eine Art U-25 Light Treffen. Neben einem spontanten zusammentreffen in der Stuttgarter Innenstadt mit el lucero orgulloso und Prime_88 gab es noch viele weitere lustige Erlebnisse die dieses Wochenende unvergesslich gemacht haben! Mit am Start waren neben den bereits genannten auch Flo_95, Nick sowie etwas später auch noch Suomi_Simba mit Anhang. Für US-Car und U25 Fans sind diese Artikel quasi ein Muss ;)

 

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt das die Autoren dieses Blogs natürlich über die nächsten Treffen in aller Ausführlichkeit berichten werden ;) Wir haben da noch den ein oder anderen Artikel in der Pipeline der nur darauf wartet veröffentlicht/fertiggestellt zu werden :)

 

Gezeichnet,

 

Die Youngsters

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MT Youngsters - Was ist das?

Hallo liebe Motor-Talk Community,

 

herzlich Willkommen bei den MT-Youngsters, dem Treffpunkt der jüngeren Generation und Nachfolge-Blog von Nicks "Wo seid ihr U25?"-Artikel. Wie der Name schon sagt, sind wir die "jungen Wilden" von Motor-Talk und eine sehr bunte Truppe, welche so sehr gewachsen und zusammengewachsen ist, dass sie nun einen eigenen Blog verdient hat.

 

Hier:

- stellen wir unser Autos vor: Youngsters Garage

- berichten wir von unseren Treffen: Treffen

- Geben wir unsere Erfahrungen weiter: Informatives

- unterhalten uns: Spamblog

 

Wir laden alle, die jung sind oder sich noch jung fühlen, ein, sich uns anzuschließen. :)

 

Also, vorbeikommen, anschauen, mitmachen! Wir freuen uns auf Euch!:)

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