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Flo's Blog

Aus dem Leben eines Fahranfängers

06.05.2016 21:13    |    flo-95    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: 916, Alfa Romeo, Spider

Vor mittlerweile über zweieinhalb Jahren kamen bei mir erste Überlegungen auf, vielleicht einen Zweitwagen anzuschaffen. Nun ist es endlich vollbracht, ich habe mir einen Roadster zugelegt. Ein Alfa Romeo Spider, um genau zu sein. Er polarisiert, wie es nur wenige andere Autos schaffen: manche lieben die Keilform, einige hassen sie, mir gefällt die Karosse sehr gut.

 

Die Vorgeschichte

 

Doch wie bin ich überhaupt dazu gekommen? Es dürfte ziemlich genau ein Jahr her sein, dass ich zufällig auf einen Artikel über den Spider der Baureihe 916 stieß. Ich kannte das Auto zwar schon lange vorher, aber nachdem ich es durch diesen Artikel zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe, war ich verliebt. So habe ich mir auf mobile.de direkt einen Suchauftrag angelegt und mit Recherchen zu typischen Problemen begonnen. Somit kamen nur noch Fahrzeuge ab Modelljahr 2001 in Frage, da hier viele Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. Den ersten Spider Probe gefahren bin ich im Juni 2015 und auch das überzeugte mich restlos. Das angenehm sportliche und dennoch auch zum Cruiser taugliche Fahrverhalten gepaart mit dem schönen Sound des 2.0 Twinspark-Motors beeindruckten mich. Das Probe gefahrene Modell hatte jedoch einige Mängel, weshalb ich es nicht kaufte. Ich spekulierte in der Folge auf niedrige Preis im Winter, außerhalb der üblichen Cabrio-Saison, wurde jedoch enttäuscht. Im Winter wurden nur sehr wenige Spider inseriert und die waren meist entweder überteuert oder schon von der Beschreibung her aufgrund von beschriebenen Mängeln auszuschließen. Doch Ende März wurde ein Spider inseriert, der einen sehr guten Eindruck machte. Der Preis war in Ordnung, viele Verschleißreparaturen wurden schon durchgeführt und er stand nicht allzu weit weg von mir. Ich habe HalbesHaehnchen angeschrieben, der sich mit Fiat, Alfa und Lancia ein wenig auskennt und der den Markt ebenfalls beobachtet und er riet mir dazu, den möglichst zeitnah anzusehen, da er davon ausging, dass er schnell verkauft sein würde. Also den Verkäufer angerufen und einen Termin 2 Tage später - an einem Freitag Nachmittag - vereinbart.

 

 

Die Besichtigung

 

Der private Verkäufer machte einen sehr seriösen Eindruck, denn er konnte mir die Historie des Fahrzeuges recht detailliert belegen und beschönigte auch nichts. Das Auto war 6 Jahre in seinem Besitz, wurde jedoch sehr wenig gefahren, da es nur das Drittfahrzeug seiner Frau war. Viele Verschleißteile wurden vor Kurzem gewechselt und auch sonst gab es nichts zu beanstanden. Das Auto fährt sehr gut und hatte sowohl bei der Probefahrt, als auch nach Aussage des Verkäufers keine bekannten Mängel. Somit einigten wir uns auf einen fairen Preis, der knapp unter dem Inseratspreis lag. Ich ließ ihm eine Anzahlung da und er schlug mir vor, mir das abgemeldete Auto mit roten Kennzeichen zu bringen. Daraus wurde dann leider doch nichts, da seine Werkstatt die Kennzeichen selbst brauchte, somit brachte er mir nur die Papiere, sodass ich den Alfa am Mittwoch zuließ und am darauf folgenden Donnerstag abholte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Monat

 

Allzu oft bin ich den Alfa in den ersten Wochen aufgrund des Wetters nicht gefahren. Am Tag nach der Abholung gab es erst mal eine 500 Kilometer Tour nach Stuttgart zur Retro Classics, danach leider nur noch ca. 300 weitere Kilometer. Bisher bin ich sehr zufrieden, das Auto gefällt mir immer noch wie am ersten Tag. Heute bekam er einen neuen Satz Felgen, die meiner Meinung nach deutlich schicker am Auto aussehen.

 

Die Daten

 

Alfa Romeo Spider 916

2.0 Twinspark, 150 PS

Erstzulassung 05/2002

ca. 135.000 Kilometer

3. Hand (jetzt 4. Hand)

 

Wie geht es weiter?

 

Einige Dinge werde ich am Fahrzeug auch ändern. Das Radio würde ich auch tauschen. Entweder kommt wieder ein originales Radio rein oder wenigstens ein Nachrüstradio, das auch Vorteile wie zum Beispiel USB bietet. Dann eine Domstrebe, die der weichen Karosserie mehr Stabilität verleiht. Technisch stehen auch ein paar Kleinigkeiten an. Neben einem normalen Service verliert er ganz wenig Kühlwasser, was ich auch zeitnah beheben möchte.

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05.01.2015 00:06    |    flo-95    |    Kommentare (77)    |   Stichworte: Suzuki, Swift, V (NZ)

Wer ist Max, werden sich jetzt viele fragen. Max wurde mein kleiner, blauer Flitzer von Lucero, Prime und mir getauft. Ich finde es schön, Autos zum Charakter passende Namen zu geben, so hat man gleich eine viel emotionalere Bindung an das Auto.

Vor gut 3,5 Monaten wurde mein Max also zum ersten mal zugelassen. Seitdem hat er schon einiges erlebt. Gleich nach einer Woche ging es an den Nürburgring zum 3. Youngsters @ Green Hell, wo das Wochenende gerne Monate hätte dauern dürfen. Da Max noch nicht eingefahren war, führte ich ihn zwar 2 Runden um den Ring, aber in eher langsamerem Tempo, was meinen Beifahrern aber dennoch offensichtlich viel Spaß bereitete. So hatte ich nach etwas mehr als einer Woche schon 1.200 Kilometer auf dem Tacho stehen. Das tolle Wochenende am Ring brachte meinen bisher höchsten Verbrauch von 8,53 Litern pro 100 Kilometer mit sich, was meiner Meinung nach für die beiden Ring-Runden und das Fahrprofil in der Eifel in Ordnung ist.

Einen Monat später folgte ein Fahrsicherheitstraining am Hockenheimring bei Kilometerstand 2.200. Das Intensiv-Training kann ich nur jedem empfehlen. Man lernt sein Fahrzeug damit so viel besser kennen, da man Situationen erlebt, bei denen es zu spät wäre, wenn man sie im realen Straßenverkehr erstmals erlebt. Was ich zum Beispiel rein in Bezug auf mein eigenes Auto mitgenommen habe, war, dass Max mit ESP erheblich früher in den Bereich des Untersteuerns gerät im Vergleich zur gleichen Situation ohne ESP. Ich werde das ESP im Straßenverkehr trotzdem immer aktiviert lassen, aber dennoch ist es interessant, diesen Unterschied kennen gelernt zu haben.

Kurz zuvor erhielt er auch neue Winterschuhe, die ihm meiner Meinung nach sehr gut stehen. Sie wirken zwar etwas klein, passen aber optisch ganz gut.

Ende November stand die nächste längere Strecke zu Dynamix und Miep nach Köln an, bei denen ich ein schönes Wochenende mit Besuch der Essen Motor Show verbringen durfte. Dort sah ich auch live, wie Max niemals aussehen soll!

Mitte Dezember fiel die 5000er-Marke auf dem Rückweg von Stuttgart, wo ich das Wochenende mit Nick, bzw. Shibi verbrachte und wo wir ein Auto Probe fuhren, das Max im Winter schonen sollte, das aber im Gesamtpaket nicht überzeugte und teilweise eher nach Kreissäge als nach Auto klang, wie es in der U25-Whatsapp-Gruppe so schön beschrieben wurde. :D

 

Nach Weihnachten folgte dann das U25-Treffen im Harz, bei dem die große 6 auf dem Kilometerzähler stand und nachdem ich Silvester mit Lucero verbrachte, kratzt der Kilometerstand auch schon bald an der Marke von 7000 Kilometern. Dabei hatte ich leider meine erste Panne, die jedoch nicht dem Auto geschuldet war. Das Reifendruck-Kontrollsystem meldete kurz vor Luceros Wohnort Druckverlust. Ich fuhr die letzten 500 Meter noch mit sinkendem Luftdruck (noch definitiv ausreichend Luft vorhanden) und gemeinsam hielten wir sofort Ausschau nach dem betroffenen Reifen. Dieser wurde hinten links ausgemacht, woraufhin ich Max freundlicherweise in die Garage stellen durfte. Sofort entfernten wir das Rad und stellten den Swift auf einen Wagenheber. Nachdem das Rad demontiert war, fanden wir auch direkt einen Fremdkörper in Negativprofil, der sich später als Glassplitter herausstellen sollte. Also versuchten wir, am Abend des 1. Januar herauszufinden, welche Werkstatt oder welcher Reifenservice am nächsten Tag geöffnet hat. Leider waren wir wenig erfolgreich, sodass am Ende doch das Reifenreparaturset her halten musste. Dennoch kam ich damit sicher und ohne Druckverlust 250 Kilometer nach Hause. Zuhause angekommen hatte ich Zeit, in aller Ruhe den Reifen fachmännisch reparieren zu lassen, sodass ich den Reifen jetzt auch wieder voll belasten kann.

 

Mit der letzten Tankfüllung erreichte ich auch meinen bisher besten Verbrauch von 6,02 Litern, was definitiv noch zu toppen ist, da davon auch gut ein Drittel etwas flotter gefahren wurde. Ich gehe davon aus, dass auch Verbräuche im Bereich niedriger 5,x-Werte möglich sind.

Dennoch liegt mein Gesamtschnitt bisher bei 6,98 Litern, was für meine meist recht sportliche Fahrweise in Ordnung ist.

 

Insgesamt bin ich bisher sehr glücklich mit Max, in den ich mich jeden Tag neu verlieben könnte, wenn ich mir das wunderschöne Blau ansehe oder wieder eine kurvige Landstraße fahren kann. Genau dafür ist mein Kleiner gemacht, nicht für die Autobahn, obwohl er dort schon sehr viel bewegt wurde, was auch nicht so schlecht zu fahren ist, aber auf Dauer nicht allzu komfortabel. Für längere Strecken würde ich mir in der Tat ein anderes Auto wünschen, aber es war überhaupt nicht geplant, dass ich jetzt doch öfter Langstrecke fahre. Unter Umständen folgt ein Langstreckenfahrzeug im Laufe des nächsten Jahres als Zweitwagen. In dieser Woche wird auch noch die Ziffer 7 an erster Stelle auf dem Kilometerzähler stehen, sodass ich hochgerechnet auf ca. 25.000 Kilometer im Jahr komme, obwohl ich nur mit ca. 15.000 gerechnet habe. :D

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27.09.2014 00:00    |    flo-95    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Suzuki, Swift, V (NZ)

Freitag, der 26. September 2014. In einem kleinen Autohaus in einem kleinen Ort in Bayern wird der Motor eines Fahrzeuges zum ersten Mal von seinem Besitzer gestartet.

Meine Hände sind leicht schwitzig, als ich den Startknopf drücke und im Multifunktionsdisplay der Kilometerstand erst 12 Kilometer anzeigt. Man kauft schließlich nicht jeden Tag einen Neuwagen, gerade nicht im Alter von 19 Jahren. Schon beim Einsteigen empfing mich der typische Geruch eines Neuwagens, auf den ich nun knapp 3 Wochen warten musste. Schon diese 3 Wochen fühlten sich ewig an, wohingegen andere Autokäufer sogar Monate warten müssen.

Der Besitzer des Autohauses erklärte mir den Wagen, doch ich hörte nur halb hin, ich war zu sehr damit beschäftigt, den Wagen selbst zu erkunden, den ich zwar zuvor schon 3 mal Probe gefahren war, doch ich konnte es nicht abwarten, die erste Fahrt zu beginnen. Als er schließlich fertig war, alles aufzuzählen, was ich sowieso schon längst wusste, wurden noch die Papiere fertig gemacht, das Geld übergeben und als ich mich nun wieder in den Wagen setzte, durfte ich ihn endlich fahren. Als ich langsam vom Hof rollte, kitzelte es mich schon im Fuß, doch leider muss das noch warten. Leider muss ich den Wagen noch einfahren, bevor ich die Drehfreude seines Motors erleben darf.

In nur einer Woche bekommt mein Schätzchen zum ersten mal eine Rennstrecke unter die Räder. Das nächste Treffen am Nürburgring steht nämlich an. Bis dahin sollten (wenn alles gut geht) nach meinen Berechnungen 1500 Kilometer auf dem Kilometerzähler stehen.

 

Was es nun geworden ist, wollt ihr wissen? Ein Suzuki Swift Sport mit einem 1.6 Liter-Reihenvierzylinder in Boost Blue Metallic. 136 PS hören sich zwar nicht nach viel an, aber auf 1,1 Tonnen ist es definitiv ausreichend. Das Auto macht tatsächlich viel Spaß, wenn man den Motor auf Drehzahl hält. Er nimmt jederzeit willig Gas an, über 4000 Umdrehungen pro Minute kommt wahre Freude auf, wenn der Motor noch sein halbes Drehzahlband vor sich hat. Mit dem Sportfahrwerk lässt er sich schnell durch alle Kurven hetzen. Konfiguriert habe ich das Auto nicht, es gibt nämlich keine Möglichkeit, etwas zu konfigurieren. Lediglich die Anzahl der Türen und die Farbe lassen sich wählen. Aber alles wichtige ist an Bord. Von der Klimaautomatik über Bi-Xenon-Scheinwerfer, Tempomat und Sitzheizung, ... ist wirklich alles dabei, was man so benötigt oder auch nicht. :)

 

Viele, die mich persönlich kennen, werden jetzt sagen: passt der Flo da überhaupt rein? Ja, er passt rein. :D Vorne habe ich tatsächlich ausreichend Platz, hinten dafür umso weniger, aber wie oft sitze ich denn hinten? Richtig, nie!

Was dem Auto meiner Meinung nach fehlt, ist ein wenig Sound. Doch das wird nicht allzu lange so bleiben. In den nächsten Monaten soll noch ein Endschalldämpfer von Fiberdynamix folgen. Der Sound damit ist einfach ein Traum, nicht übertrieben laut, aber schön sportlich.

Sonst bin ich gerade auf der Suche nach schicken Alufelgen für den Winter. Meine Lieblingsfelgen sind die OZ Ultraleggera, aber für den Winter sind diese definitiv zu schade und zu teuer.

 

Nachdem ich bisher drei Fehlversuche im Automobilsektor hatte, hoffe ich nun auf Nummer vier, um die nächsten Jahre problemfrei fahren zu können, wobei schon ein Zweitwagen in ca. 2 Jahren geplant ist. :D

 

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02.09.2014 09:43    |    flo-95    |    Kommentare (206)    |   Stichworte: 5er, BMW, E39

Lange gab es nichts neues von mir hier im Blog. Leider muss ich euch heute zwei Verluste vermelden. Den Peugeot, den ich im März gekauft habe, besitze ich nicht mehr und auch dessen Nachfolger schon nicht mehr. Dazu im Verlauf des Artikels mehr.

 

Der Alte

Die ersten Wochen mit dem Peugeot waren toll. Keine Probleme, alles lief einwandfrei, er war zwar verdammt unkomfortabel durch das Sportfahrwerk und die 20 Zöller, aber immerhin problemlos. Doch dann fingen die Probleme an: teilweise waren es Kleinigkeiten wie knarzende Sitze, quietschende Bremsen (trotz super Zustand) und ähnliches. Dann gab es aber auch Dinge wie eine nicht funktionierende Klimaanlage, die vom Händler repariert wurde. Aber auch größere Probleme gab es. Nach einer Weile fingen heftige Vibrationen auf, das Lenkrad zitterte stark und auf der Fahrt zum Nürburgring-Treffen fing das Auto plötzlich auf der Autobahn an, nach links zu ziehen. Ich weiß immer noch nicht, woher das genau kommt, aber mittlerweile ist das auch nicht mehr mein Problem. Ein zweites großes Problem war das Automatikgetriebe, das öfter ruckelte und sehr viel Schlupf hatte. Im Rückwärtsgang und im dritten Gang war oft ein heftiges Ruckeln beim leichten Beschleunigen zu spüren. Der Schlupf war so stark, dass es beim Anfahren ein bis zwei Sekunden dauerte, bis Leistung anlag. Außerdem rutschte der Wandler beim Beschleunigen doch recht stark. Ich kenne ja seit dem Treffen am Nürburgring cookieMDs Volvo, der das gleiche Getriebe hat, das zwar auch Probleme macht, jedoch andere. Dieses hat schon 180 tkm auf dem Buckel im Gegensatz zu den lächerlichen 60 tkm beim Peugeot und das hat keinen bzw. deutlich weniger Schlupf.

Außerdem stellten wir fest, dass das Auto eigentlich nicht legal ist, da die vorderen Seitenscheiben und die Frontscheibe getönt sind.

Nach dem Treffen ging es für mich dann also zum Händler, der zwar abstritt, davon gewusst zu haben, das Auto dann aber zurück nahm. Ich möchte ihm hier öffentlich nichts unterstellen, glaube aber, er muss davon gewusst haben, da das Auto von ihm im März zum Kauf neuen TÜV bekam, wie auch immer er das geschafft hat.

 

Der Neue

Dieses "Problem" war ich Mitte Juli also los, woraufhin die Autosuche für mich begann. Lange suchte ich und fand einfach nichts passendes. Vor nunmehr dreieinhalb Wochen fand ich dann ein Auto, was mir auf Anhieb ganz gut gefiel.

Ein BMW E39 525iA als Limousine. Die Ausstattung ist nicht allzu umfangreich, aber immerhin sind Sportledersitze, das Radio BMW Business mit obligatorischem Pixelfehler, Xenon, PDC, das Business-Paket, Tempomat und damit das Mulitfunktionslenkrad dabei. Mit knappen 129.000 Kilometern aus dem Jahr 2001 sollte das gute, orientblaue Stück bayerischer Technik 5.700€ kosten.

Nach einer 45-minütigen Probefahrt mit dem privaten Verkäufer kam ich zu dem Schluss, ich möchte das Auto haben. Er sagte mir schon zuvor am Telefon, beim Preis geht noch was, da eine kleine Delle am rechten Schweller und ein paar kleinere Kratzer vorhanden sind, die er eigentlich noch hätte machen lassen wollen. Im Endeffekt einigten wir uns auf 4800€, wobei diese kleinen optischen Blessuren für mich persönlich nicht schlimm waren, weshalb ich mit dem Preis zufrieden war.

Die Probefahrt fand an einem Sonntag Morgen statt, daher konnte ich das Auto nicht gleich mitnehmen, der Fahrzeugbrief lag im Bankschließfach des Verkäufers. Da ich die nächsten 3 Tage in Reutlingen bei einem Cousin war, wo ich übrigens fast ein Auto für Nick kaufte, wenn der Verkäufer nicht schon einen Termin für eine Probefahrt für diesen Tag gehabt hätte, bei dem er den Wagen dann verkaufte.

Also holte ich den BMW dann am Donnerstag Nachmittag angemeldet ab, ich versprach dem Verkäufer, das Auto am nächsten Tag umzumelden. Am Freitag gegen 10 Uhr war das Auto dann also auf mich angemeldet.

 

Nun zum ungemütlichen Teil: bei der ersten Fahrt nach der Anmeldung auf mich setzte ich den schönen BMW in die Leitplanke.

Doch von vorn: Ich fuhr meine Schwester am Samstag Nachmittag zu einer Freundin in die nächste, ca. 20 Kilometer entfernte Kleinstadt. Als ich mich nun - zum Glück alleine im Auto - auf den Rückweg machte, setzte plötzlich recht starker Regen ein. Ich fuhr also zurück und als ich etwa die Hälfte des Rückwegs geschafft hatte, als der Regen schon nach lies, aber die Straße noch sehr nass war, rannte in einer Linkskurve eine Katze vor meinem Auto über die Straße. Aus Reflex wich ich aus und beim wieder einscheren in meine Fahrbahnseite kam das Heck leicht quer, woraufhin ich zuerst mit der rechten hinteren Ecke, darauf folgend mit der rechten vorderen Ecke an der Leitplanke einschlug. Die Katze hat immerhin überlebt, mein Auto hingegen nicht. Technisch ist zwar nichts passiert, die Karosserie wurde jedoch an einigen Teilen kaltverformt. Kaputt sind Stoßstange vorne + hinten, Kotflügel vorne rechts, rechtes Seitenteil, rechtes Rücklicht und die Leiste unterhalb des Kofferraumdeckels. Laut Gutachter handelt es sich hier um einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Gut, dass im vorläufigen Versicherungsschutz noch die Vollkasko weiter gelaufen ist und die Versicherung den Schaden übernimmt.

Im Endeffekt geht das ganze noch gut für mich aus, denn ich mache insgesamt mit dem Auto noch ca. 500€ Gewinn. Trotzdem ärgerlich, dass es nun so kam, da ich nun endlich mal ein Auto zu haben glaubte, mit dem ich länger glücklich werden könnte.

 

Und jetzt?

Die Abstände werden wohl immer kürzer, zu denen ich mir neue Autos kaufe. Waren es beim Golf noch 10 Monate, verkürzte sich dies beim Peugeot schon auf 4 Monate. Nachdem ich dieses Auto nur für eine Fahrt hatte, weiß ich nicht so genau, wie das noch zu toppen ist. :D

Spaß beiseite: wie es jetzt automobil für mich weiter geht, weiß ich noch nicht so ganz. Ich habe einige Ideen, nur bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, was es werden soll. Vielleicht wird es wieder ein BMW, vielleicht etwas amerikanisches, vielleicht aber doch etwas kleines, solange es nicht VAG ist.

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14.03.2014 20:14    |    flo-95    |    Kommentare (67)

Vor einem Monat habe ich den endgültigen Entschluss gefasst, den Golf zu verkaufen und mir ein anderes Auto zu kaufen. Dabei hatte ich einige verschiedene Ideen, unter anderem Peugeot 407 Coupé, Renault Laguna Coupé, Lexus IS oder ein BMW E46. Nachlesen könnt ihr das hier, falls ihr das nicht verfolgt habt.

Der alte

Nach diversen Probefahrten, von denen ich auch teilweise in den Kommentaren meines alten Artikels berichtete, habe ich mich nun Mitte letzter Woche entschieden, doch zunächst sollte der Golf verkauft werden. Hätte ich den Golf bis heute nicht verkaufen können, hätten mir meine Eltern das Geld für den Kauf des neuen geliehen, bis ich den Golf verkauft hätte. Doch ich hatte in der letzten Woche vier potentielle Interessenten. Einer sagte kurz vor der Besichtigung am Samstag ab, doch das war für mich noch kein Problem, da ich noch drei weitere Interessenten hatte. Am Montag traf ich mich um 10 Uhr mit einem türkisch stämmigen jungen Mann aus Bremerhaven, der extra wegen meines Golfs ca. 6 Stunden lang angereist war. Er machte einen sehr sympathischen Eindruck und wusste den Wert des Autos auch zu schätzen, er wollte mich also nicht auf einen unrealistischen Betrag herunter handeln. Nach ungewöhnlich kurzen 2 Minuten Probefahrt war die Sache für ihn schon klar, er wollte das Auto haben. Wir einigten uns auf einen für beide Seiten akzeptablen Preis von 10.800€.

Der neue

Dem neuen stand somit nichts mehr im Weg. Nur, was ist es jetzt geworden? Ihr habt natürlich schon das Bild gesehen, es ist ein Peugeot 407 Coupé mit EZ Ende 2008, 57.000 Kilometern und der "Platinum"-Ausstattung, also fast Vollausstattung. Was fehlt, ist lediglich das belederte Armaturenbrett, die elektrische Lenkradverstellung und das Panoramadach. Angetrieben wird die schöne Raubkatze von dem 2.7 HDI mit Bi-Turbo, wie er zum Beispiel auch im Jaguar S-Type oder dem Jaguar XF eingesetzt wird.

Ja, die Automatik ist etwas träge, aber der Motor an sich hat richtig viel Power, das Beschleunigen macht sehr viel Spaß, vor allem, wenn man 105 PS gewohnt ist. Und gerade in Kombination mit der Automatik ist es sehr entspannt zu fahren und wohl gut für Langstrecken geeignet.

Wie geht es weiter?

Was definitiv noch geändert werden muss, sind die Felgen, denn die 20"-Felgen auf den Sommerreifen sind definitiv zu viel des guten. Zu viel Komfort geht verloren, die Reifen sind extrem teuer und ehrlich gesagt passen solche riesigen Felgen meiner Meinung nach optisch nicht zum 407 Coupé. 18 Zoll, wie ich sie auf den Winterreifen habe, ist definitiv ausreichend. Was auch gemacht wird, ist ein USB-Anschluss, was beim RT4-Navi nicht schwierig ist, man kann das passende Kabel für ca. 16€ beim Peugeot-Händler kaufen und muss den Anschluss nur noch mit einem Script freischalten, das man einfach selbst herunterladen und auf CD brennen kann.

 

Jetzt hoffe ich nur noch dass ich damit mehr Glück habe als mit dem Golf hinsichtlich der Zuverlässigkeit.

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16.02.2014 19:00    |    flo-95    |    Kommentare (97)    |   Stichworte: 6 (1K), Golf, VW

Wofür würdet ihr euch entscheiden?

15 (23,8 %) BMW E46
9 (14,3 %) Renault Laguna Coupé
4 (6,3 %) Peugeot 407 Coupé
4 (6,3 %) Suzuki Swift Sport
18 (28,6 %) Lexus IS 250
4 (6,3 %) BMW Z4
3 (4,8 %) Mercedes CLK W209 (gestrichen, da er mich bei der Probefahrt nicht überzeugen konnte)
6 (9,5 %) ein anderer (bitte kommentieren)

Der Golf steht in der Werkstatt - mal wieder. :rolleyes: Nach Nockenwellendichtung, Injektoren, Softwareupdates wegen ähnlichen Symptomen wie beim Injektoren-Problem, die das Problem immer noch nicht lösten und nun der Wasserpumpe habe ich schon lange genug vom Golf. Da mich auch der Service der VW-Werkstatt nicht überzeugt, habe ich ihn schon vor ein paar Wochen bei mobile.de inseriert. Es haben sich auch schon einige Interessenten gemeldet, die jedoch immer abgesprungen sind, bevor es zu einer Probefahrt kam. Das verschafft mir jedoch immerhin Zeit, mich nach einem passenden Nachfolger umzusehen.

 

Analysieren wir die Situation mal.

Was ich brauche:

- ein Auto, das mich relativ zuverlässig von A nach B bringt

 

Was ich will:

- >150 PS

- viele Ausstattungswünsche (Xenon, Tempomat, Sitzheizung und Klimaautomatik sind das Minimum)

- dennoch akzeptabler Unterhalt

 

Wobei ich mich (noch) nicht entscheiden kann:

Ob es eher sportlich oder komfortabel werden soll. Beides hat seine Vorteile, aber eben auch Nachteile und die Vorteile des einen sind meist die Nachteile des anderen und umgekehrt. Somit kommen momentan sowohl ein paar schicke, komfortable Coupés, wie zum Beispiel das Renault Laguna Coupé, das Peugeot 407 Coupé oder der Mercedes CLK W209, als auch sportlichere Fahrzeuge wie der BMW E46, der BMW Z4, der aktuelle Suzuki Swift Sport, der Ford Fiesta ST, der Ford Focus ST Mk2 oder der Lexus IS 250 in Frage.

Ihr merkt also schon, ich habe mich noch absolut nicht festgelegt und bin für (fast) alles offen. Das einzige, was ich schon weiß ist, dass es vorerst kein Fahrzeug aus dem VW-Konzern mehr sein soll, da mich sowohl die Qualität von VW, als auch der Service beim VW-Händler sehr enttäuscht haben.

 

Selbst gefahren bin ich außer einem E46 noch keinen, das hatte ich für dieses Wochenende geplant, leider bin ich nun krank und fühle mich einfach nicht gut, um mir Autos anzusehen und Probe zu fahren. Daher sind diese Probefahrten auf nächsten Freitag und Samstag verschoben. Ich weiß, dass das Fahrgefühl zu den wichtigsten Faktoren beim Autokauf gehört, jedoch sind die genannten Fahrzeuge auch ohne persönliche Erfahrung nun meine vorläufigen Favoriten.

Mein Limit habe ich übrigens bei 13000 Euro festgelegt. Jährlich könnte ich für das Auto bei 12-15 tkm ca. 3500 Euro aufbringen, also für Versicherung, Steuer, Sprit und Wartung, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Momentan kostet mich der Golf 2000 Euro (689€ Versicherung, 152€ Steuer, 900€ Sprit, der Rest Wartung), glücklich werde ich damit jedoch nicht, weshalb ich bereit wäre, mehr auszugeben für ein Auto, was mir Freude bereitet und nicht ständig in der Werkstatt steht.

 

Wofür würdet ihr euch entscheiden oder habt ihr andere Vorschläge?


13.08.2013 09:22    |    flo-95    |    Kommentare (99)    |   Stichworte: Cabrio, E46, Golf, Luxus, Unvernunft

Eure Meinung dazu?

Als 18-jähriger sollte ich eigentlich mit einem Auto wie dem Golf 6, den ich fahre vollkommen glücklich und zufrieden sein, denn es gibt nicht allzu viele, die sich in diesem Alter ein solches Auto leisten können (obwohl es immer mehr werden). Trotzdem habe ich immer wieder das Verlangen nach etwas neuem bzw. etwas anderem. Viele hier bei MT werden das wohl nachvollziehen können. Seit Wochen schon hat sich eine Idee in meinem Kopf festgesetzt: Ein Cabrio soll her. Am Besten mit 6 Zylindern für herrlichen Klang. Ein Cabrio ist im Sommer einfach klasse. Dieses Gefühl von Freiheit und Frischluft (als IT-ler eine ganz neue Erfahrung ;)) ist unbeschreiblich. Was ich persönlich liebe, aber (mangels eigenem Cabrio) erst ein mal machen konnte: In einer warmen Sommernacht einfach mal mit ein paar Freunden ins Auto sitzen und über die Landstraße cruisen.

In den letzten Tagen suche ich immer wieder bei Mobile.de nach passenden Exemplaren. Das wären zum Beispiel Audi Cabrio, BMW E36 und der BMW E46 (auch, wenn der in einem ordentlichen Zustand noch recht teuer ist). Mein Konto ist gut genug gefüllt, um mir ein solches Auto leisten zu können und auch das monatliche Einkommen reicht aus, um es zu unterhalten. Aber das letzte Bisschen Restvernunft in mir sagt mir: das ist einfach nur verrückt, sich als Azubi zwei Autos in die Garage zu stellen.

Nichtsdestotrotz denke ich immer wieder daran und habe schon mehrmals durchgerechnet, was es mich wohl kosten würde. Wenn ich Steuer, Versicherung und Mehrkosten beim Sprit (als Saisonzulassung) durchrechne, würde mich das aufs Jahr ca. 1000 Euro zusätzlich bzw. pro Monat 90 Euro kosten. Das könnte ich durchaus aufbringen, wobei dann nicht mehr allzu viel übrig bleiben würde.

Und jetzt stelle ich mir schon ewig die Frage: muss das sein? Mein Verstand sagt mir: NEIN! Mein Bauch sagt mir: Tu es!

Ich habe mir auch schon überlegt, den Golf zu verkaufen und ein gutes E46-Cabrio zu kaufen, aber das wäre auch nicht unbedingt ideal, denn in den 3,5 Monaten (bisher) hätte ich durch den Zweitbesitz und den Unterschied zwischen Händlerpreis und Privatpreis wahrscheinlich einiges an Verlust und daher macht auch das rein wirtschaftlich gesehen absolut keinen Sinn.

 

Ich kenne mich: wahrscheinlich werde ich jetzt so lange hin und her überlegen, bis ich mir sowieso ein anderes Auto kaufen würde (nach der Ausbildung) und mir dann ein Cabrio kaufen. Aber wie halte ich es nur bis dahin aus?

Kennt ihr auch solche "Probleme" und was ist momentan euer (bezahlbarer, aber unvernünftiger) Traum?


11.08.2013 10:34    |    flo-95    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 6 (1K), Golf, VW

Seit einem Monat habe ich nichts mehr von mir hören lassen, das tut mir leid, aber es geht mir ähnlich wie Plaustri: im Sommer (und gerade bei solchen Temperaturen) hat man wenig Motivation und ist nicht besonders kreativ. So habe ich auch den ein oder anderen Artikel vorgeschrieben, diese benötigen allerdings noch einiges an Feinschliff und dazu kann ich mich momentan nicht aufraffen.

Ein Jahr ist es nun her, seit ich meine praktische Führerscheinprüfung (selbstverständlich ohne Probleme, ebenso wie die theoretische Prüfung) in dem Golf, den ihr links seht, bestanden habe.

Am 10.8.2012 wurde ich um ca. 10 Uhr etwas nervös von meinem Fahrlehrer zuhause abgeholt. Auf dem Weg zur TÜV-Niederlassung,wo hier die Prüfungen beginnen und (im Normalfall) enden, zeigte er mir zur Sicherheit nochmal ein paar Stellen, wo die Prüfer gerne Fallen stellen oder die etwas speziell sind. Als wir dort ankamen mussten wir noch ca. 15 Minuten warten und ich hoffte nur, dass es der nettere der beiden Prüfer an dem Tag sein würde, denn der andere hatte eine Durchfallquote von ca. 50%. Obwohl ich mir sicher war, gut fahren zu können, machte ich mir so meine Gedanken und das war vielleicht auch besser so, sodass ich bei der Prüfung dann vielleicht noch konzentrierter war. Es war dann aber letztendlich der "Wunschprüfer" und die Fahrt verlief wie erwartet problemlos. Nach ca. 25 Minuten ging es zurück und so durfte ich den "rosa Wisch" in meinen Händen halten.

Und was ist seitdem passiert? Ich bin mit 16 verschiedenen Autos (davon 6 Autos in der Familie (Eltern + Großeltern), 6 Firmenautos und 4 aus der Verwandschaft, also Cousins/Cousinen, bzw. Onkel/Tanten) ca. 10.000 Kilometer gefahren, hatte dabei 0 Unfälle, ebenso wenige Probleme mit den Gesetzeshütern und bin genau ein Jahr älter geworden. ;)

Natürlich entwickelt man sich gerade in der Anfangszeit fahrerisch sehr viel weiter. Was zu Beginn noch relativ viel Konzentration verlangte, läuft mittlerweile nebenher. Zu Beginn der Fahrschule war man noch beschäftigt, die Gänge zu sortieren, die Kupplung sanft (bei manchen anderen Fahrschülern, ging es eher darum, die Kupplung überhaupt bedienen zu können) zu bedienen und gleichzeitig den Verkehr zu beobachten. Mittlerweile ist es einfach ein Bewegungsablauf, den man unbewusst ausführt, worüber man keinen Gedanken mehr verschwendet. Gleichzeitig muss ich aber gestehen, dass ich mich ab und zu dabei erwische, wie ich abgelenkt bin und selten, aber dennoch vorkommend, auch Situationen falsch einschätze. Bisher ist dabei noch nichts passiert und ich versuche daran zu arbeiten, indem ich einfach mehr auf den Verkehr und die Straße achte, was meiner Einschätzung nach auch funktioniert, sodass ich nun konzentrierter fahre.

BF17 fand ich sehr gut. Einerseits hat man zu Beginn jemanden neben sich sitzen, der Tipps geben kann (wobei es manche Begleiter gab, die irgendwann nur noch genervt haben, da sie nichts Konstruktives einbrachten...), andererseits konnte ich viele verschiedene Autos kennen lernen, statt wenn ich den Führerschein mit 18 gemacht hätte und gleich ein eigenes Auto gehabt hätte, denn dann wäre ich ja fast nur damit gefahren.

Und sonst so? Ende April (ca. ein Monat vor meinem Geburtstag) habe ich mein erstes Auto gekauft. Bisher bin ich selbst nur 2000 km damit gefahren, wobei ich davon im Mai fast gar nichts gefahren bin.

Viel Spannendes ist seitdem eigentlich auch nicht passiert in meinem Autoleben, aber es ist heftig, wie schnell dieses Jahr für mich jetzt vorbei war. Dieses Jahr kam mir vor wie höchstens 6 Monate (mit Ausnahme der letzten Wochen vor meinem 18. Geburtstag, da ich nicht mehr abwarten konnte, endlich alleine zu fahren).

 

Was habt ihr im ersten Jahr seit der bestandenen Führerscheinprüfung in Bezug auf die Autowelt erlebt?

 

P.S. Eigentlich sollte der Artikel schon gestern kommen, da es gestern genau ein Jahr war, aber ich habe es schlicht vergessen.


09.07.2013 15:50    |    flo-95    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Dummheit, Dummheit hoch 10, Facepalm

Hallo Leute,

 

ich hatte gerade spontan eine Idee für eine neue Serie auf diesem Blog: "Dummheit hoch 10". Der Inhalt lässt sich relativ leicht erraten, wenn man den Titel liest. Es soll also um dumme Aktionen gehen, die weltweit so passieren. Ich hoffe, das kommt gut an, also bitte einen Kommentar da lassen, ob ihr solche Artikel mögt oder eher nicht.

 

Los geht es heute mit der "EDA" (Economic Development Administration). Kennt ihr nicht? Keine Sorge, kannte ich bis heute auch nicht. Es handelt sich dabei um eine Behörde des Handelsministeriums der USA.

Und was ist jetzt so dumm? Die Behörde lies massenhaft PCs und Peripherie verschrotten. So weit, so gut. Bisher immer noch nicht so dumm. Dumm wird es erst, wenn man den Grund für diese Aktion kennt: Ende 2011 wurde von der Homeland Security eine Virenwarnung ausgegeben. Dabei wurden wohl lediglich 2 Infektionen festgestellt. Die EDA ging davon aus, dass die Hälfte ihrer Geräte infiziert waren. Somit wurde die Säuberungsaktion gestartet. Zunächst wurde ein Großteil der Rechner vom Netz genommen und untersucht. Dabei fielen 6 Rechner auf, die von harmloser Malware infiziert waren. Die EDA ging jedoch nicht von einzelnen Fällen aus, sondern fürchtete eine Attacke eines anderen Staates, sodass kurzerhand ca. die Hälfte alle Rechner mitsamt der Peripherie (die gar nicht von Malware befallen sein kann, außer durch Hardwaremodifikationen) getauscht wurde. Nachdem Geräte im Wert von ca. 2,7 Millionen Dollar angeschafft wurden, wurde die Aktion beendet, da das Budget der Behörde ausgereizt war.

 

Eine ähnliche Aktion gab es 2010 auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo jedoch "nur" 187000 Euro verschwendet wurden.

 

Die kostengünstigere und ebenso sichere Lösung wäre das Formatieren der Rechner mit anschließender Neuinstallation. Der Zeitaufwand wäre nicht höher gewesen als bei der durchgeführten Lösung, jedoch betragen die Kosten nur einen Bruchteil der knapp 3 Millionen US-Dollar, man hätte also sicher 2,5 Millionen Dollar sparen können.

 

Anscheinend haben die Staaten dieser Welt noch genug Geld für solche Dummheiten. Jedoch regt mich so etwas als Steuerzahler einfach nur auf, wenn in den Behörden niemand nachdenkt.

 

Quellen: heise 1, heise 2


26.06.2013 15:13    |    flo-95    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Edward Snowden, NSA, Prism, Tempora

Heute mal ein etwas anderes Thema, was nicht so ganz hier rein passt, aber ich finde es wichtig, das anzusprechen.

 

In den letzten Tagen und Wochen kamen immer mehr Abhörprogramme verschiedener Staaten ans Tageslicht. Ausgelöst vor allem durch Edward Snowden, der sich momentan auf der Flucht befindet, wissen wir nun ungefähr, in welchem Rahmen zum Beispiel die NSA ("National Security Agency", ein Geheimdienst der USA) Daten gesammelt hat. Schon seit mehreren Jahren hat die NSA im Rahmen des "PRISM"-Programms Daten direkt bei den Diensteanbietern wie z.B. Facebook, Microsoft, Google und Apple mitgeschnitten, gespeichert und analysiert. Dies geschah wohl mehr oder weniger unter Mithilfe der Firmen. Noch weiter gehen britische Geheimdienste mit "Tempora", die seit ca. 1,5 Jahren direkt die per transatlantischer Unterseeleitungen übertragenen Daten analysieren.

Regierungen, bei denen noch keine Verbindung zu solchen Überwachungsprogrammen nachgewiesen wurde, zeigen sich nun natürlich empört und seit Tagen liest man immer wieder von deutschen Politikern Sätze wie: "Dieses Überwachungsprogramm muss aufgeklärt werden" etc., doch was nützt das? Rein gar nichts! Deswegen ändert sich an der Überwachung nichts und ich wage zu behaupten, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage Deutschland hat auch ein solches Programm. Vielleicht nicht in diesem Umfang, aber dennoch überwacht auch Deutschland das Internet. Ja, das ist schwer zu glauben, wenn man hört, dass die Bundeskanzlerin das Internet für #Neuland hält.

 

Ehrlich gesagt glaube ich, dass kein großes Industrieland dieser Welt ohne ein solches Programm auskommt. Das finde ich doch sehr erschreckend (selbst, wenn es nur hauptsächlich 5 große gibt), dass alles was man im Internet tut, egal ob privat oder öffentlich, mitgelesen werden kann.

 

Begründet wird dies natürlich durch den Schutz vor Terroranschlägen oder ähnlichem. Also die Universalbegründung in den USA.

 

Schützen kann man sich davor eigentlich nicht, außer wenn man auf die Internetnutzung verzichtet. Verschlüsselungen, die ja ganz gerne angepriesen werden, lassen sich einerseits nicht immer einsetzen und andererseits sind auch sie zu knacken, gerade wenn man bedenkt, was zum Beispiel die NSA für Rechenzentren hat.

 

Wie seht ihr das? Ist es euch egal, dass auch euer Datenverkehr teilweise analysiert wird oder findet ihr das auch bedenklich?