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19.09.2017 19:15    |    nick_rs    |    Kommentare (154)    |   Stichworte: 2017, Autofahrer, Bundestagswahl, Informatives, Statement, Verkehr, Verkehrsthemen, Wahl, Wahlhilfe, Youngsters, Youngsters Statement

Welches Verkehrsthema ist Dir besonders wichtig?

21 (14,6 %) PKW Maut
20 (13,9 %) Privatisierung der Autobahn
29 (20,1 %) Diesel-Fahrverbote
36 (25 %) Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen
34 (23,6 %) Investitionen ins Straßennetz
4 (2,8 %) Anderes Thema -> Kommentar

Es ist mal wieder Bundestagswahl und Deutschland ist überfordert. Was soll ich denn wählen? Mutti oder den Schulz? Oder doch was anderes? Die Das Model von der FDP oder doch den zu gut integrierten Türken von den Grünen? Der Wahl-o-mat spuckt immer eine unsympathische Partei aus und eigentlich interessieren mich die dort gestellten Fragen sowieso nicht? Also lieber gar nicht wählen, ist doch eh alles das Gleiche?

 

NEIN!

 

Wir haben hier mal ein paar wichtige Fragen für Autofahrer zusammengetragen und die Meinungen der Parteien dazu angefügt um euch einen groben Überblick darüber zu verschaffen:

 

 

 

Maut

 

CDU/CSU

Die CDU möchte die umstrittene PKW Maut "jetzt auch umsetzen".

 

SPD

Im SPD-Programm steht nichts zur PKW Maut, auch nichts kritisches. Dabei hat ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz verkündet, die Abgabe wieder abschaffen zu wollen. Aber die SPD will die Lkw-Maut nicht auf Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen ausdehnen, da dies vor allem Handwerksbetriebe belasten würde.

 

FDP

Die FDP lehnt die PKW Maut ab und möchte sie kippen.

 

Die Grünen

Die Grünen lehnen die PKW Maut ab und möchten sie wieder abschaffen. Außerdem wollen sie alle Lkw ab 3,5 Tonnen Maut zahlen lassen und schrittweise auch alle Landesstraßen mautpflichtig machen.

 

Die Linken

Auch die Linken lehnen die PKW Maut ab und möchte sie wieder abschaffen. Des Weiteren fordert die Linke die Lkw-Maut nicht nur für Autobahnen und Bundesstraßen, sondern für alle Straßen.

 

AfD

Die AfD ist ebenso gegen die PKW Maut. Die Lkw-Maut will die AfD reformieren und künftig nicht mehr nach Zahl der Achsen eines Lastwagens berechnen, sondern nach tatsächlicher Achslast auf der Fahrbahn.

 

 

 

Privatisierung der Autobahn

 

CDU/CSU

Über die Privatisierung beim Autobahnbau steht nichts im Wahlprogramm der CDU.

 

SPD

Den Privatbetrieb von Autobahnen im Zuge von ÖPP-Modellen wollen die Sozialdemokraten zumindest erschweren.

 

FDP

Die Freien Demokraten sprechen sich für öffentlich-private Partnerschafen (ÖPP) im Verkehrsbereich aus.

 

Die Grünen

Die Grünen lehnen die Privatisierung der Autobahn ab.

 

Die Linken

Auch die Linken lehnen die Privatisierung der Autobahn ab.

 

AfD

Die Privatisierung der Autobahn lehnt die AfD ebenfalls ab.

 

 

 

Diesel-Fahrverbote / Umweltzonen

 

CDU/CSU

Die Union lehnt Diesel-Fahrverbote ab.

 

SPD

Auch die SPD hält Diesel-Fahrverbote nicht für sinnvoll. Schulz warnte vor einem zu frühen Abgesang auf den Diesel: "Der Diesel-Motor wird noch eine gewisse Zeit gebraucht werden."

 

FDP

Die FDP lehnt Umweltzonen ab. Sie wollen marktwirtschaftliche Anreize und keine Verzichts- und Verbotsideologie mit staatlicher Gängelung.

 

Die Grünen

Die Grünen wollen Umweltzonen stärken und eine zusätzliche blaue Plakette für wenig Stockoxidausstoß einführen.

 

Die Linken

Die Linke will Folgekosten den Herstellern in Rechnung stellen und die Subventionierung von Dieselkraftstoff abschaffen.

 

AfD

Die AfD will Umweltzonen in Städten abschaffen, da sie nicht zur Feinstaubreduzierung beigetragen hätten.

 

 

 

generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen

 

CDU/CSU

Nein

 

SPD

Nein

 

FDP

Nein

 

Die Grünen

Ja, 120 km/h

 

Die Linken

Ja, 120 km/h

 

AfD

Nein

 

 

 

Investitionen in das Straßennetz

 

CDU/CSU

CDU und CSU loben sich im gemeinsamen Wahlprogramm vielmehr für eine 40-prozentige Steigerung der Verkehrsinvestitionen in dieser Wahlperiode und wollen die Mittel nur „mindestens verstetigen“.

 

SPD

Die SPD sieht lediglich für kommunale Straßen noch besonderen Handlungsbedarf.

 

FDP

Die FDP will jährlich zwei Milliarden Euro extra für Sanierungsmaßnahmen bereitstellen.

 

Die Grünen

Die Grünen möchten eher mehr in den öffentlichen Nahverkehr und Radwege investieren.

 

Die Linken

Auch die Linken sehen Radwege und den öffentlichen Nahverkehr eher als bedürftig.

 

AfD

Die AfD spricht von einem „Konjunkturprogramm Infrastruktur“, ohne es aber näher zu beziffern.

 

 

 

Sonstiges

 

CDU/CSU

Die Union will mehr Parkplätze für Lastwagen an Autobahnen bauen.

 

SPD

Für bessere Luft in Städten wollen die Sozialdemokraten die Anschaffung von Bussen und Taxis mit alternativen Antrieben fördern.

 

FDP

Die FDP will, dass Ampeln vermehrt bedarfsgesteuert geregelt werden und Countdown-Anzeigen bekommen. Außerdem will sie will mit autonom fahrenden Autos und Bussen den ländlichen Raum attraktiver machen und mit Drohnen Rettungseinsätze etwa der Feuerwehr erleichtern.

 

Die Grünen

Die Grünen wollen ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zulassen.

 

Die Linken

Die Linke fordert Wildtierbrücken als Standard auch an Bundesstraßen ab drei Spuren sowie Lkw-Fahrverbote ab Freitagnachmittag und nachts.

 

 

 

Wir hoffen, wir konnten euch zumindest über einige relevante Themen einen Überblick verschaffen. Natürlich sind Verkehrsthemen nicht die einzigen Punkte, die man bei der Auswahl der Partei beachten sollte. Deshalb haben wir euch unten noch die Wahlprogramme der einzelnen Parteien angehangen.

Aber eine Bitte haben wir an euch: GEHT WÄHLEN! Leider ist es auf der Welt alles andere als selbstverständlich, dass die Bürger die Wahl haben von wem sie regiert werden möchten. Die Demokratie sorgt für Frieden und Sicherheit in unserem Land. Und selbst wenn ihr der Meinung seid, dass doch "eh alles der selbe Unsinn" ist, so bedenkt: Eure Stimme für eine andere Partei gibt einer Partei die ihr unsympathisch findet weniger Macht. Überhaupt sollte die Wahl der Partei gut überlegt sein. Informiert euch ausgiebig über das komplette Wahlprogramm, macht euch Gedanken über die Konsequenzen eures Kreuzchens und ob die entsprechende Partei eurer Meinung nach langfristig gute Entscheidungen trifft.

 

Bis dahin, gut wahl!

 

 

 

CDU Wahlprogramm

 

SPD Wahlprogramm

 

FDP Wahlprogramm

 

GRÜNE Wahlprogramm

 

LINKE Wahlprogramm

 

AfD Wahlprogramm

 

 

 

Quellen: t-online.de, shz.de, stz.de sowie die oben verlinkten Wahlprogramme der Parteien.

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19.09.2017 20:09    |    Turboschlumpf6

Oh Gott! Jetzt wird's politisch ... ich bin raus.


19.09.2017 21:07    |    Goify

Streng genommen kann man entweder CDU/CSU und SPD oder die FDP wählen. Alle anderen Parteien nehmen an der Regierungskoaltion nicht teil, da es entweder Schwarz-Rot oder mit ganz viel Optimismus Schwarz-Gelb wird. Alles andere ist rechnerisch nicht möglich. So, nun wollen wir aber eine Veränderung, weil wir mit der derzeitigen Lage unzufrieden sind. Dann kann man nur noch die FDP wählen, da so die Roten raus wären. Wählt man Rot oder Schwarz, ist dies eine Bestätigung der aktuellen Koalition, was angeblich 50 % der Wähler nicht wollen. Demzufolge musste die FDP extrem viele Stimmen bekommen, auch ohne Guidomobil.

Nutze ich den Wahl-O-Mat und lese ein paar Parteiprogramme quer, müsste ich Die PARTEI wählen. Aber wozu sollte man einer Partei, die die 5 % niemals bekommen wird, wählen? Aus Protest? Um ein Zeichen zu setzen?

 

Viele rufen ja auch dazu auf, unsere Danistakratie nicht durch unsere Stimme zu unterstützen. Denn will man eine Demokratie, müsste man erst mal den Staat komplett umbauen. Und ob Wahlen gut sind, ist ein so großes Themenfeld, was man nicht hier im Blog mal eben klären kann.


19.09.2017 21:17    |    Multimeter77

Ich habe es noch nie verstanden, warum man für eine so primitive Tätigkeit wie das Autofahren eine teure und lange Ausbildung braucht, aber es bedarf nicht der geringsten Qualifikation um indirekt über tausende von Gesetzen entscheiden zu können.

Ich wäre dafür, dass sich die Bürger zu einem Wahlrecht qualifizieren müssen. Spätestens dann, würde auch der letzte merken, dass verkehrspolitische Entscheidungen das Letzte sind, was entscheident für seine Stimme sein sollte.


19.09.2017 21:20    |    Goify

Die Idee ist ja, dass jeder wählen darf, unabhängig von seinem Intellekt. Die Grenze ist das Alter nach unten und wenn jemand geistig behindert ist. Die Grenze dazu hat man willkürlich festgelegt.


19.09.2017 21:33    |    sukkubus

Zitat:

Streng genommen kann man entweder CDU/CSU und SPD oder die FDP wählen. Alle anderen Parteien nehmen an der Regierungskoaltion nicht teil, da es entweder Schwarz-Rot oder mit ganz viel Optimismus Schwarz-Gelb wird.

wenn alle immer so denken ändert sich...

genau. nie was:D

 

also am besten gleich monarchie ausrufen...staatsratsvorsitzende kaiserin merkel die erste.

 

ich halte es da mit konfuzius:

jeder weg beginnt mit dem ersten schritt.

 

und der beginnt bei mir damit, da anzukreuzen, wo am wahrscheinlichsten ist, dass für meine töchter joggen keine risikosportart mehr ist.

 

Zitat:

Die Grenze ist das Alter nach unten und wenn jemand geistig behindert ist.

gilt aber nicht für die zu wählenden, oder; also die politiker? zumindest punkt 2. :D


19.09.2017 21:50    |    Multimeter77

Zitat:

Die Idee ist ja, dass jeder wählen darf, unabhängig von seinem Intellekt. Die Grenze ist das Alter nach unten und wenn jemand geistig behindert ist. Die Grenze dazu hat man willkürlich festgelegt.

100% Zustimmung. Die Idee dahinter ist aber nicht, dass man sich für jedemanns Meinung interessiert oder gar jeder beim politischen Geschehen mitmischen lassen will. Die Idee ist, dass jeder Ruhe gibt, nachdem er das Gefühl hatte, eine demokratische Regierungsbildung beeinflusst haben zu können.

 

Die Idee ist gut, so lange Extremisten jeglicher Coleur bei wenigen Prozenten bleiben. Alle haben mal Dampf abgelassen, aber es geht weiter, business as usual halt. An den Machtverhältnissen ändert sich nicht. Klingt bis hierhin erstmal nach einem Vortrag eines AFD-Professors. Doch: Die Handlanger der Wirtschaft mögen korrupt sein, in die eigene Tasche wirtschaften und mehr dem Interesse diverser Lobbys dienen als dem Büger, aber: Sie sind die Garantie für mein Leben. Sie schützen mich vor alternativen Kräften, die meinen Kopf rollen sehen wollen und meines Gleichen, am liebsten öffentlich, legalisiert und bis zur völkischen Reinheit.

 

So bald Menschen, die das verstehen und befürworten sich zur drittgrößten politischen Macht in meinem Land entwickeln, sollte man ein Wahlrecht für alle überdenken.


19.09.2017 22:05    |    Bayernlover

Ich hab schon gewählt. Das Thema "Auto" war mir dieses Mal relativ Wurst, da ich aktuell so gut wie gar nicht mehr Auto fahre. Generell ist Verkehrspolitik - von den Fernstraßen mal abgesehen - größtenteils eine kommunale Sache, zumindest was die Planung von Infrastrukturmaßnahmen betrifft. Ein Politiker in Berlin kann gar nicht wissen, ob in München ein neuer Tunnel oder eine weitere Tramstrecke gebaut werden sollte.

 

Nur eines ist wichtig: Dass selbsternannte Alternativen und "Mior-sinn-des-Fölg!!!11!1!"-Schreier im Bundestag keine Stimme haben. Deshalb bitte ich euch: Wählt von mir aus jede andere Partei, die eine realistische Chance auf einen Sitz im Bundestag hat, und wenn es als Außendienstler die Grünen sind, aber bitte:

 

Wählt nicht die AfD.


19.09.2017 22:36    |    sukkubus

genau. eine partei, die z.b. will, dass die hälfte (!) der türken in deutschland ausgewiesen wird, kann man nicht wählen.

 

ups, das kam ja vom großmeister der cdu himself:rolleyes:

Zitat:

Kohl begründete seine Überlegungen laut Protokoll damit, dass es unmöglich für Deutschland sei, "die Türken in ihrer gegenwärtigen Zahl zu assimilieren". Deutschland habe kein Problem mit Portugiesen, Italienern, "selbst den Südostasiaten". Die Türken kämen jedoch aus einer "andersartigen Kultur". Als Beispiele für das "Aufeinanderprallen zweier verschiedener Kulturen" nannte Kohl laut Spiegel Online Zwangsehen und Schwarzarbeit der Türken.

tja, da hatte birne wohlmöglich recht, der alte rechte hetzer.

wenn ich mir angucke, wieviel türken für erdowahn auf die strasse rennen in deutschland und wieviele hier gegen islamismus protestieren....man muß halt genau die richtige hälfte rausschmeissen:D

 

aber gottseidank ist da die spd weiter:

Getto statt Integration (artikel von Necla Kelek u.a. in emma)

Zitat:

Die Integrationsministerin Özuguz (SPD, Foto: re) tut mehr für schriftgläubige Islamverbände und Parallelgesellschaften als für eine wahre Integration. Wie kann das sein? Necla Kelek beklagt die fatale Integrationspolitik der Regierung, die das angebliche Ziel eher verhindert - durch Fördern der agitierenden Islamisten.

lest auch mal das original - impulspapier dieser 'integrationsbeauftragten' durch. dagegen ist die afd kindergartengeburtstag

ach übrigens, ihre feinen brüder werden wegen islamismus vom verfassungsschutz observiert.

wenn ich daran denke, dass brandt damals abdankte, weil ihm die stasi einen spion untergejubelt hatte...:rolleyes:

 

von der grünlichen 'deutschland ist scheisse' befürwortenden partei oder den antifa-erneuerern durch heissen abriss (hamburg g20) etc. will ich gar nicht anfangen. das füllt seiten. seeiiiteeen:D

 

aber das sind ja allet die juuten...

 

ich hab die grünen gewählt (ganz früher- so konnte es damals nicht weitergehen); dann spd, danach die linken (die jetzt leider in der flüchtlingsfrage auch durchdrehen) und jetzt eben blau. nicht weil ich blau bin, sondern weils zur zeit das kleinste übel ist und es eine opposition geben muß.

keine kaiserin mit heerscharen an speichelleckern.

 

man lese mal ausländische presse - z.b. zürcher (schweiz für die mit rotgrünen scheuklappen:D)hier exemplarisch

Zitat:

Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema

Deutschland hat sich in der Aufnahme von Flüchtlingen äusserst grossherzig gezeigt. Wie es mit der «Willkommenskultur» weitergeht, ist jedoch ungewiss. Die Kosten drücken gewaltig.

Die deutschen Wahlkämpfer gehen wie auf Stelzen durch das Land. Sie reden und versprechen dieses und jenes, doch die Flüchtlingskrise, welche die Menschen seit zwei Jahren umtreibt und nach allen Umfragen ganz oben auf der Liste ihrer Sorgen steht, wird meist ignorant übergangen. ...weiter im link oben

über dem maghreb lacht die sonne, über deutschland die ganze welt:D


19.09.2017 23:29    |    Bayernlover

Mal abgesehen davon, dass MT dafür auch nicht das richtige Forum ist: Eine Partei, deren Vorsitzender öffentlich und unter dem Gejohle seiner Anhänger postuliert, man müsse die Taten der deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg endlich entsprechend würdigen, ist, bei aller (in manchen Ebenen sogar berechtigten) Kritik zu Merkels Umgang in der Flüchtlingsfrage nur eines: absolut unwählbar.

 

In den letzten Jahren, in denen in Deutschland rechtes Gedankengut wieder salonfähig wurde und sich vermeintliche Alternativen und „Widerstandskämpfer“ formierten, habe ich allerdings eines gelernt:

 

Diskussion ist zwecklos.

 

Deshalb belassen wir es dabei und harren der Dinge, die diesen Sonntag (und vor allem in der Zeit danach) passieren werden, erfreuen uns dabei der Tatsache, dass die AfD wiederholt nichts mit der Regierungsbildung zu tun haben wird und leben damit, dass Merkel weitere vier Jahre Kanzlerin der BRD sein wird. That’s it.


19.09.2017 23:47    |    nick_rs

Geil, als Rechtfertigung einen uralten Artikel nehmen über eine Person die bereits tot ist. Das ist klasse.

 

Nicht nur "wenn der das darf, darf ich das auch" sondern sogar "wenn das früher mal jemand durfte, darf ich das auch"

 

Bayernlover hat da schon recht. Die AfD ist meiner Meinung nach nicht wählbar. Sie mag zwar auf den ersten Blick die Sorgen der Leute ansprechen, konkrete Lösungen die LANGFRISTIG funktionieren haben sie aber nicht. Es bleibt eine Partei die zwar schreien, aber nicht handeln kann.

Dazu das Verhalten der Mitglieder. Nicht nur das rechte Gedankengut ist erschreckend, sondern auch wie unprofessionell die wichtigen Personen in der Partei agieren. Aus Interviews abhauen, etc.

Und Beatrix von Storch meint man muss der Sonne sagen, dass sie das Meer nicht so erwärmen soll, damit das Klima so bleibt.

Und sowas soll Einfluss in unserer Politik haben? Bitte nicht.


20.09.2017 06:22    |    Goify

Bayernlover, die Soldaten im 2 Weltkrieg haben das getan, was von ihnen verlangt wurde und das sogar bis auf Ausnahmen sehr gut. Natürlich kann man das loben.


20.09.2017 07:22    |    Bayernlover

Goify, nein. Dieser ganze Apparat hat mehrere Millionen Menschenleben auf dem Gewissen, ich sehe nicht, wo man das noch gutheißen sollte!

 

Stolz sollte man darauf erst recht nicht sein. Sorry, grad von dir hätte ich das nicht erwartet.


20.09.2017 08:04    |    Dynamix

Uh, Politik! Die Wörter AfD, Merkel und Flüchtlinge sind auch schon gefallen. Das wird lustig! :D Da muss ich doch direkt mal das obligatorische Aboposting hinterlassen :p :D


20.09.2017 08:45    |    FrankyStone

So eine richtig sinnvolle Verkehrspolitik hat meiner Meinung nach keine Partei. Sicher ist es sinnvoll, langfristig sowohl die Stickoxid-Emissionen als auch den CO2-Ausstoss zu verringern. Aber ich halte nichts davon, wenn Politiker die technische Umsetzung vorschreiben. Letztendlich ist es doch egal, ob ich einen sparsamen Benziner, einen sauberen Diesel oder ein Elektroauto fahre (oder auch mit LPG oder Erdgas). Alles davon belastet die Umwelt auf die eine oder andere Weise. Was davon das "kleinste Übel" ist, hängt vom jeweiligen Stand der Technik ab und kann in 10 Jahren schon wieder ganz anders sein.

 

Beispielsweise wurde vor 30 Jahren der Diesel gelobt, weil er weniger Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe als ein Benziner (ohne Kat) ausgestoßen hat. Seitdem die Stickoxide im Fokus sind, ist der Diesel der Buhmann.


20.09.2017 08:56    |    PIPD black

Ich sach.....das geht böse aus hier.....

 

AUF DIE HELME.....


20.09.2017 09:45    |    Dynamix

Lockern wir das Ganze mal etwas auf und betreiben etwas echte politische Bildung:

 

https://www.funk.net/.../59bf8399ebca8b0001917fa3


20.09.2017 10:01    |    nick_rs

Ich hatte auch nicht vor hier eine Grundsatzdiskussion über Politik hervorzurufen. Der Artikel ist bewusst neutral geschrieben und soll nur eine Orientierung sein.


20.09.2017 10:11    |    tartra

Ach ... meine bescheidene Meinung ... bei Politik wird ja selbst im engsten FamilyKreis verbittert gestritten, deshalb sollte man es sein lassen.

 

Flüchtlinge, Maut, Grenzen, Diesel ... ich kann es echt nicht mehr lesen. Ich persönlich finde das größte Problem entwickelt sich langsam, die Schere zwischen arm und reich, bloß da traut sich keiner ran zumal sich da keine schenllen Lösungen finden werden. Es kann einfach nicht sein das die Gruppe der Oberen 3%? immer und ímmer fetter werden. Die Einkommensschwachen dümpeln schon vor sich hin, Mittelstand geht es "noch" ganz gut, aber...

 

Ich gebe zu, weiß echt noch nicht welche Partei ich wählen soll, aber wenn ich mir die Parteien und ihre Positionen so anschaue und dabei auch mal über den Teller Rand schaue und weiter als 1 Meter Feldweg denke, bin ich selber erstaunt, sind´s die Grünen?? :D

 

Innlandsmaut finde ich blödsinn, zahle wohl schon genug, als bekennender Radfahrer, mit 2 Autos:cool:, kann ich ja nur für die bekämpfung vom Diesel in Innenstädten sein, inkl. Stärkung der Radwegeinfrastruktur, was übrigend auch jedem Autofahrer zugute kommen würde, die meisten raffen es nur nicht, wenn das Wort Radweg fällt.:D


20.09.2017 10:20    |    Hellhound1979

Die Wahl wird nicht einfach CDU/SPD will ich nicht und würde Mutti Merkel mit Anhang lieber heute als morgen geschlossen ins Meer treiben. Die SPD als Erfüllungsgehilfe der letzten Jahre ist keine Alternative und spätestens seit Schröder sind die drei Buchstanben die für die Partei stehen nur noch blanker Hohn. Grüne und Linke haben teilweise gute Ansätze, disqualifizieren sich dafür aber in anderen Bereichen komplett. Die einzigen die sich augenscheinlich die Belange des "kleinen Mannes" einsetzen ist die AfD, doch ein wirkliches Konzept, jenseits der postulierten Schlagworte habe sie wohl kaum.

Also was tun wenn einen niemand überzeugt? Nicht wählen? Protest wählen?

 

Zitat:

Nutze ich den Wahl-O-Mat und lese ein paar Parteiprogramme quer, müsste ich Die PARTEI wählen.

Ebenso... :D

 

@etwina

Zitat:

Ich wäre dafür, dass sich die Bürger zu einem Wahlrecht qualifizieren müssen. Spätestens dann, würde auch der letzte merken, dass verkehrspolitische Entscheidungen das Letzte sind, was entscheident für seine Stimme sein sollte.

Das würde einer Manipulation über die Kriterien Tür und Tor öffnen!

 

@sukkubus

Zitat:

also am besten gleich monarchie ausrufen...

Ganz ehrlich, das wäre, unter der Vorrausetzung das der Monarch ausschließlich im positiven Sinne, frei von Vorurteilen und Lobbyismus, seines Volkes handeln würde, vermutlich die beste Lösung. Hat bisher leider nur selten, wenn überhaupt, funktioniert.

 

@Bayernlover

Zitat:

Goify, nein. Dieser ganze Apparat hat mehrere Millionen Menschenleben auf dem Gewissen, ich sehe nicht, wo man das noch gutheißen sollte!

 

Stolz sollte man darauf erst recht nicht sein. Sorry, grad von dir hätte ich das nicht erwartet.

Da bin ich bei Goify, verurteilen kann man immer nur rückwirkend und das sollte man gerade aus deutscher Sicht den 2. Weltkrieg betrreffend auch ganz sicher. Allerdings schmälert das die Leistung der deutschen Soldaten keineswegs udn darauf kann man durchaus stolz sein.


20.09.2017 13:13    |    VincentVEGA_

Zitat:

Ebenso..

Warum auch nicht? Eine Kleinpartei nicht zu wählen, und dann notgedrungen Rot oder Schwarz die Stimme zu geben, obwohl man die eigentlich nicht will, führt den Demokratiegedanken ad absurdum.

 

Und wenn man mangels Erfolgsaussicht der favorisierten Partei gar nicht wählt, wirft man sein Recht geradezu gedankenlos weg.

 

Ich werde meine Stimme einer Partei geben, die auch in Zukunft garantiert nichts zu Melden haben wird. Ja mei, dafür hab ich wenigstens nicht mein Wahlrecht durch Nichtwahl vergeudet oder eben durch Ankreuzen von Rot oder Schwarz "verschenkt".


20.09.2017 15:04    |    PIPD black

Zitat:

Ich werde meine Stimme einer Partei geben, die auch in Zukunft garantiert nichts zu Melden haben wird. Ja mei, dafür hab ich wenigstens nicht mein Wahlrecht durch Nichtwahl vergeudet oder eben durch Ankreuzen von Rot oder Schwarz "verschenkt".

So haben bei der letzten Wahl hier in Hedwig-Holzbein wohl viele gedacht und TAAAADAAAAAAAAA....die FDP war wieder da.:p


20.09.2017 17:59    |    BigMäc

Wenn ich schon im ersten Absatz lese "Was soll ich denn wählen? Mutti oder den Schulz?" stellen sich doch schon die Nackenhaare auf ...erstens wählen wir Parteien und nicht "Mutti oder Schulz" und davon abgesehen gibt es noch mehr als CDU und SPD.

 

Und bei mir spuckt der Wahl-O-Mat, Wahlnavi und dergleichen auch keine "unsymphatische Partei" aus.


20.09.2017 18:37    |    sukkubus

ich stell mir grad vor, weidel oder gauweiler hätten gesagt:

Zitat:

wer nicht die afd wählt, soll zu hause bleiben und nichtwählen

:rolleyes:

 

 

soviel zum demokratieverständnis.

 

ps.: der dicke altmaier wars. cdu. über die afd. tolles demokratieverständniss, solche wahlempfehlungen

 

Zitat:

Ganz ehrlich, das wäre, unter der Vorrausetzung das der Monarch ausschließlich im positiven Sinne, frei von Vorurteilen und Lobbyismus, seines Volkes handeln würde, vermutlich die beste Lösung. Hat bisher leider nur selten, wenn überhaupt, funktioniert.

stimme ich zu. ansatzweise fallen mir nur karl der grosse und der olle fritz ein - im sinne von (selten) funktioniert.

 

sonst wäre eine ki dafür prädestiniert. wenn ihre intelligenz für diese aufgabe allerdings ausreicht, wird sie erkennen, das die menschen eigentlich überflüssig sind:D


20.09.2017 18:42    |    fehlzündung

Wer dafür ist, dass die Grenzen weiterhin ungesichert bleiben, dass sich 2015 wiederholt, dass es z.B. in Bayern einen Anstieg der Vergewaltigungen um 50% gegeben hat, der wählt "weiter so".

 

Wer das nicht will, wählt was anderes.

 

Wer Frau und/oder Kinder (vor allem Töchter) hat, kann nicht ernsthaft sagen, weiter so.

 

Und man kann die AfD beruhigt wählen, sie werdne nämlich so oder so nicht in die Regierungsverantwortung kommen, da niemand mit ihr koalieren will und sie das selber zur Zeit auch gar nicht leisten können.

 

Aber sie könnten mal etwas frischen Wind in den Bundestag bringen, das würde sicher nicht schaden.

 

Die Grünen waren zu Beginn auch die Horrovision der etablierten Parteien, aber sie haben den Budnestag aufgemischt. Und, auch wenn ich die Grünen nicht mag und nie wählen würde, das war schon gut. Das ging so lange, bis sie selber regieren konnten.

 

Von daher ist eine unbequeme Opposition gar nicht so verkehrt.


20.09.2017 19:33    |    Goify

Zitat:

Original schrub Bayernlover

Goify, nein. Dieser ganze Apparat hat mehrere Millionen Menschenleben auf dem Gewissen, ich sehe nicht, wo man das noch gutheißen sollte!

Stolz sollte man darauf erst recht nicht sein. Sorry, grad von dir hätte ich das nicht erwartet.

Ich habe unzählige Stunden mit einem Mitglied der Waffen-SS gesprochen und mir seine Geschichte angehört und kann da glaube ich ganz gut sagen, was positiv und negativ war. Diese Menschen aber als böse zu bezeichnen, würde mir nicht einfallen. Weißt du, damals war Krieg und man ging da nicht immer in freien Stücken zur Armee und obendrein waren die meisten zu jung um zu wissen, was sie da genau taten. Um sein Land zu verteidigen oder meinetwegen um den fragwürdigen Lebensraum im Osten zu finden, ist eine Greueltat nicht mehr weit.

 

Sagen wir mal, in 20 Jahren haben wir eine vollständig andere Regierung, vielleicht sogar Staatsform und alle Politiker von jetzt werden zu Verbrechern abgestempelt (was gar nicht mal so unwahrscheinlich ist), tut man da nicht vielen Unrecht? Ganz schwierig sehe ich in diesem Zusammenhang die Glorifizierung von Attentätern, die gewisse Mächtige im dritten Reich gewaltsam zu Fall bringen wollten. Das waren Terroristen, die gegen geltendes Recht verstießen und staatsfeindlich agierten. Das kann man auch dann nicht gutheißen, wenn die Ziele selbst eher fragwürdige Lebensläufe hatten und später zu Recht hingerichtet wurden.


20.09.2017 20:21    |    HerrLehmann

Ganz schlechte Plattform für politische Diskussionen. :)

 

Die Erfahrung zeigt das Wahlen nichts ändern, weil selbst der engagierteste Politiker(in) irgendwann auf "das System" trifft und von mangelnden Reformwillen eingebremst wird.

Siehe Obama und Macron.

 

Trotzdem habe ich meine Wahl per Briefwahl vollzogen.

 

 

Ansonsten bin ich gegen ein Fahrverbot für Diesel. ;)


Bild

20.09.2017 20:29    |    Bayernlover

Da es nicht direkt mit der AfD zu tun hat:

 

@Goify:

 

Es ging ja nie um die Leistung des Einzelnen. Dass einzelne Personen aus Unwissenheit/Zwang/falsch verorteter Vaterlandsliebe auch mal etwas Gutes getan haben mögen, steht ja außer Frage. Aber darum ging es nie.

Es war die Rede von "den Leistungen der Wehrmacht" - die Gesamtheit der Wehrmacht hat nichts, aber auch gar nichts Positives geleistet. Sie hat einem diktatorischen und menschenverachtenden Regime als willfähriges Werkzeug gedient.

Ich verstehe also nicht, an welcher Stelle der Geschichte man die Gesamtleistung der Wehrmacht irgendwo ins positive Licht rücken könnte.

 

Die Nürnberger Prozesse sind übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass nicht allein aufgrund von Gesetzen über Recht und Unrecht geurteilt werden kann. Vieles, was zum Zeitpunkt der entsprechenden Tat durchaus den gängigen Rechtsnormen des dritten Reiches entsprach, wurde im Nachhinein (völlig zu Recht) im Rahmen der Menschenrechte verurteilt. Deshalb tue ich mich schwer, die (versuchten) Attentäter z.B. auf Hitler als Terroristen oder Staatsfeinde zu bezeichnen. Darüber gibt's allerdings Aufsätze, die die maximale Zeichenanzahl sämtlicher Blogs auf MT sprengen dürften ;)

 

@HerrLehmann: 159 oder 160? (du solltest wissen, was gemeint ist :D)


20.09.2017 20:52    |    HerrLehmann

Zitat:

@HerrLehmann: 159 oder 160? (du solltest wissen, was gemeint ist :D)

Wat? Wie? Nee... stehe auf dem Schlauch...

Bin aber auch Ü40, musst mir helfen.

 

... ach jetzt hat er`s.

Den WK (also nicht den Krieg) meinst Du.

 

Ich habe einen in gleichgeschlechtlicher Ehe lebenden Kandidaten gewählt. Was aber nicht der entscheidende Grund war! ;)

 

Ich bin 159er...


20.09.2017 21:05    |    Goify

Bayernlover, du schriebst, dieser AfD-Mann meinte, man müsste die Taten der Soldaten im 2. Weltkrieg würdigen. Das ist nicht die gesamte Wehrmacht. Es ging ihm um den einzelnen Soldaten, der hart für unser Land gekämpft hat und in der Regel dafür entweder mit seinem Leben bezahlt hat oder nach vielen Jahren Gefangenschaft schwer gezeichnet heim kam in ein Land, was die Alliierten erfolgreich niedergebombt hatten. Über diese Gräueltaten der alliierten Mächte hört man nicht viel, außer, dass dies "die Deutschen" sogar verdient hätten, was natürlich ganz grober Blödsinn ist.

 

BTT: Ich bin mir noch immer unsicher, wen ich wählen soll, da aus meiner Sicht alle Parteien nur jeweils ein paar Aspekte, die ich unterstütze, teilen. Genau genommen ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera. Cholera hat den Vorteil, dass man dabei nicht so hässliche Beulen wie bei der Pest bekommt. ;)


20.09.2017 21:14    |    VincentVEGA_

Ich bin sehr skeptisch, was die AfD betrifft. Haben ja einige tolle Versprechen, insbesondere hier aus Autofahrersicht. Ich denke nicht, dass sie die so einhalten werden.

Außerdem stimmt man mit dem Kreuz bei der AfD für den beginnenden Abbau des Sozialstaates. Ein hoher Preis für die restriktive Flüchtlingspolititk, die ja die meisten Wähler dieser Partei erreichen möchten.


20.09.2017 21:26    |    fehlzündung

Den Sozialstaat baut jede Partei ab. Wird sie abbauen müssen, denn eine Flüchtlingspolitik wie bislang ist teuer und das Geld muß irgendwo herkommen.

 

Also Beiträgeund Steuern rauf oder Leistungen runter. Oder beides.

 

Einhalten können sie sowieso nichts, dazu müßten sie an der Regierung beteiligt sein und das wird, wenn es mal pasisert, noch dauern.

 

Ich bin aber ohnehin für einen schlankeren Sozialstaat und mehr Eigenverantwortung der einzelenn für sich selbst. Und natürlich auch dementsprechend mehr Freiheiten.

 

Und wenn dafür die Innere Sicherheit steigt, ist es gar ncith so ein hoher Preis, wie ich finde.

 

Wenn man z.B. das Kindergeld streicht und stattdessen Steuervergünstigungen gewähren würde, käme diese Entlastung der arbeitenden Bevölkerung zugute. So ist es so, dass sich bei der arbeitenden Bevölkerung das Einkommen vermindert, je mehr Kidner man hat (Kinder teurer als Kindergeld), bei der nichtarbeitenden Bevölkerung hingegen steigt der Wohlstand mit jedem Kind. Für mich ein falsches Signal.

 

Und wenn dafür die Innere Sicherheit steigt, ist es gar ncith so ein hoher Preis, wie ich finde.


20.09.2017 21:48    |    Bayernlover

@HerrLehmann Ich auch ;) Hab auch schon gewählt, bin am Wochenende nicht da. Jetzt bin ich verwirrt, welcher Kandidat aus unserem Wahlkreis soll das denn sein? Hab mich allerdings nur mit Avenarius und Lämmel ernsthaft beschäftigt, bei allen anderen macht die Erststimme ja leider wenig Sinn.

 

@Goify wir kommen da nicht auf einen Nenner, reichen uns die Hand und erfreuen uns wieder anderer Diskussionen, ist mein Vorschlag :)


21.09.2017 00:07    |    Elementr!x

Zitat:

Hellhound1979

Die einzigen die sich augenscheinlich die Belange des "kleinen Mannes" einsetzen ist die AfD

Das höre ich so oft.

 

Wo setzt sich denn die AFD für den kleine Mann ein?

 

Hier etwa:

 

Zitat:

Wahlprogramm AFD

Unter Bürgerarbeit ist die Ausübung gemeinnütziger

Arbeit durch Langzeitarbeitslose zu verstehen, die nicht in

Konkurrenz zum Arbeitsmarkt steht. Bürgerarbeit soll ca. 30

Wochenstunden umfassen und sozialversicherungspflichtig

entlohnt werden.

Oder hier:

 

Zitat:

Wahlprogramm AFD

Die AfD ist für eine Abschaffung der Erbschaftsteuer als

Substanzsteuer und gegen die Reaktivierung der Vermö-

gensteuer.

Die AFD hetzt gegen Migranten, den Euro und Europa. Der kleine Mann ist Ihr egal.

Der Großteil aller AFD Wähler würde stark unter einer AFD geführten Regierung leiden.

Spitzenverdiener müssen mehr Steuern zahlen, die Kapitalertragsteuer muss auf das Niveau der Lohnsteuer. Die CDU ist leider im Netzt der Lobbyisten gefangen, also machen wir ab Montag weiter wie bisher. Mit dem einzigen Unterschied das 40 Nazis auf Steuerkosten im Bundestag sitzen.


21.09.2017 00:12    |    nick_rs

Zitat:

Und man kann die AfD beruhigt wählen, [...] sie könnten mal etwas frischen Wind in den Bundestag bringen, das würde sicher nicht schaden.

„Aus Protest AfD zu wählen, weil ihm die Politik nicht gefällt, ist, wie in der Kneipe aus dem Klo zu trinken, weil das Bier nicht schmeckt.“

 

@fehlzündung @sukkubus

Habt ihr euch mal ernsthaft mit dem Programm der AfD auseinandergesetzt? Wie der Plan jenseits der Flüchtlingspolitik aussieht? Die wollen die Rente kürzen, die wollen Hartz IV kürzen. Sie haben vorgeschlagen: Keine Vermögensteuer, keine Erbschaftsteuer. Die wollen einen einheitlichen Einkommensteuersatz von Geringverdienern bis zum Vorsitzenden des Vorstandes. Und so weiter und so fort. Die „typischen“ AfD Wähler würden unter der Politik ihrer geliebten Partei an meisten leiden.

Und die Flüchtlingspolitik der AfD trägt sicher nicht zur inneren Sicherheit bei. Das ist absoluter Humbug. Abschiebung löst das Flüchtlingsproblem doch nicht.

Die AfD bringt keinen frischen Wind in den Bundestag, sondern nur Probleme und rechtes Gedankengut. Eine Partei voll mit Nazis aus Protest zu wählen, nur weil einem die Flüchtlingspolitik die Kanzlerin nicht gefällt ist einfach nur - entschuldigt die Wortwahl - dumm.


21.09.2017 04:12    |    sukkubus

komme grad von der party und sehe dann diesen blödsinn:D

 

nick rs und rot-grünes elementrix, da hast du aber fein dinge aus dem zusammenhang gerissen zitiert.

 

netterweise haben die blogbetreiber sogar das afd parteiprogramm verlinkt.

also bitte selbst nachlesen!

da steht entweder nicht das von euch behauptete oder wie schon gesagt, aus dem zusammenhang gerissen.

 

Zitat:

Diese muss in enger Abstimmung insbesondere mit der mittelständischen Wirtschaft erfolgen, bei welcher 80 Prozent der Arbeitnehmer Deutschlands beschäftigt sind.

Die AfD setzt sich ferner für die Schaffung eines Angebots zur Bürgerarbeit ein.

Unter Bürgerarbeit ist die Ausübung gemeinnütziger Arbeit durch Langzeitarbeitslose zu verstehen, die nicht in Konkurrenz zum Arbeitsmarkt steht. Bürgerarbeit soll ca. 30 Wochenstunden umfassen

da steht aber auch:

Zitat:

und sozialversicherungspflichtig entlohnt werden.

und

Zitat:

Wer Bürgerarbeit leistet, soll seine Vermögensverhältnisse

nicht offenbaren müssen.


sehe ich deutlich besser als dieser hartz4-quatsch mit sinnlos-maßnahmen zur statistik-bereinigung ohne mehrwert für die arbeitslosen.

 

Zitat:

Die AfD befürwortet einen gesetzlichen Mindestlohn, da er bei den jetzigen Verhältnissen die vergleichsweise schwache Position der Niedriglohnempfänger gegenüber den Interessen der Arbeitgeber stärkt.

Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der Armutsgrenze und die Finanzierung einer, wenn auch sehr bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit auch die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Armutskosten.

Der zunehmende Anteil von prekären Beschäftigungsverhältnissen wirkt sich negativ auf den Wohlstand aus. Daraus entstehen Negativwirkungen für die Demografie. Zudem leidet der Aufbau der eigenen Altersvorsorge.

Die AfD fordert deshalb auch eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent Beschäftigten mit Leih- oder Werkverträgen in Unternehmen. Leiharbeit muss nach einer sechsmonatigen Beschäftigungszeit einer festen Anstellung gleichgestellt werden.

Zeitarbeitsverträge dürfen nur einmal verlängert werden. Sie dürfen nur unter festgelegten

zu steuern:

Zitat:

Einfach, transparent und gerecht. Der progressive Anstieg der Steuer wird durch Steuerstufen abgelöst. (anmerkung: also nix alle die gleiche steuer)

Eine Indexierung der Tarife, Freibeträge und Freigrenzen, Pauschbeträge und Pauschalen muss die

schleichende (heimliche) Steuererhöhung vermeiden.

Entlastung der geringen und mittleren Einkommen:

Der Grundfreibetrag wird auf das pfändungsfreie Einkommen angehoben und die Stufen werden so gewählt, dass Gering- und Durchschnittsverdiener entlastet werden. Das Ehegattensplitting wird durch ein sozial gerechtes Familiensplitting ergänzt, bei dem das Familieneinkommen auf alle Familienmitglieder verteilt wird vor der Tarifanwendung.

Schaffung einer fairen Unternehmensbesteuerung.

Gewinne sind dort zu versteuern, wo sie erwirtschaftet werden.

das finde ich auch richtig gut::cool:

Zitat:

10.5 Keine Manipulation der Arbeitslosenquote

Die Bundesagentur für Arbeit berechnet im Auftrag der Bundesregierung eine Arbeitslosenquote, die dem Wähler suggeriert, dass die Arbeitslosigkeit stetig sinkt. Dies wird durch Anwendung einer Vielzahl von Detailvorschriften manipulativ erreicht, indem Hunderttausende von Arbeitslosen

nicht berücksichtigt werden.

Die AfD fordert, die Arbeitslosenquote auf Basis der tatsächlichen Arbeitslosenzahlen zu berechnen, um die realen Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt sichtbar zu machen.

wenn ich da z.b. an die spd denke mit einführung von hartz4, zeitarbeit usw.... und clemens ist im vorstand einer der größten zeitarbeitsfirmen...:rolleyes:

 

und und... von deckel auf den lobbyisten-filz bis selbstbedienung der politiker abschaffen durch eigene rentenvorsorge und amtszeitbegrenzung, einführung von volksabstimmunghen usw.

 

selbst durchlesen und nicht den nebelkerzenwerfern glauben, die das märchen verbreiten, die pöhse afd stürzt alle in armut....

 

 

so gute nacht..muß gleich schon raus, so um 9 :p


21.09.2017 10:14    |    Goify

Mittlerweile würde ich eher die AfD wählen als die SPD, da die Rechten ein paar Forderungen haben die unserem Grundgesetz entgegen stehen, aber andererseits wollen sie nicht wie die Roten unsere Wirtschaft zerstören und dem Bürger das Geld aus der Tasche ziehen. Die letzten Jahre mit den Roten an der Macht haben Deutschland stark geschadet.


21.09.2017 10:24    |    nick_rs

Alleine schon wegen der Mitglieder der AfD kann man diese Partei nicht wählen. Hier mal nur ein Beispiel von unzähligen:

http://www.tagesspiegel.de/.../20350578.html

 

Auch sonst gibt es unzählige Berichte und Äußerungen von AfD Anhängern die eigentlich verboten gehören. Und erstrecht nicht in den Bundestag. Dafür schäme ich mich wirklich, dass sowas im modernen Deutschland möglich ist.

 

Aber, das sind sicher alles linksversiffte, geschmierte Medien. Lügenpresse! Lügenpresse!


21.09.2017 11:20    |    Goify

Das mit der Presse ist sicherlich richtig. Da habe ich alle Hoffnung verloren.

Natürlich ist die AfD nicht wählbar, aber bei der SPD ist es nicht besser.


21.09.2017 12:50    |    Elementr!x

@sukkubus: Da ist nichts aus dem Zusammenhang gerissen, das sind Zitate aus dem Wahlprogramm. Mit Menschen wie dir über die AFD zu reden bringt nichts, da es dir scheinbar an Neutralität mangelt. Ich schreibe ja auch nicht braun-blauer Sukkubus.

 

Wählt ruhig die AFD, die werden ähnlich wie die NPD wieder verschwinden. Wer keine Lust auf Demokratie hat soll auswandern, in China oder Nordkorea geht's ja auch ohne.


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