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Race it, Break it, Fix it - Repeat!

Alles rund um privaten Motorsport und Reperaturen am Auto.

21.06.2016 14:30    |    Paul121    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: 3er, BMW, E36

Nachdem die Sucht immer größer, die Runden schneller (für Interessierte zum Beispiel hier auf meinem Youtube Channel) und der TT in Richtung Limit ging, wurde der Wunsch nach einem besser geeigneten KFZ groß.

 

Von Anfang an standen entweder E30 oder E36 im Raum. Günstige Ersatzteile, leicht zu reparieren und eine gute Basis waren hier die Hauptkriterien. Die ersten Überlegungen gingen in Richtung selbst aufbauen - also ein älteres Auto kaufen, Aussehen quasi egal, nur die Technik musste stimmen und der Rost sich in Grenzen halten.

 

Nach längerem suchen bestätigte sich die verbreitete Meinung unter den Youngstern, die mich immer teils mehr teils weniger qualifiziert berieten, dass Preis/Leisung beim E36 wesentlich besser sind und die Teile noch ein Stück günstiger. Nach langem hin und her fiel dann auch die Entscheidung, lieber ein fertig aufgebautes Ringtool zu kaufen - schont Kontostand und Nerven, Eintragungen in Hessen im Motorsport-Bereich sind sowieso fast unmöglich. :rolleyes:

 

 

 

Einige Zeit später hatte ich zwar einige E36 Ringtools gefunden, die meisten waren aber entweder:

 

  • Nicht Fertig
  • Überteuert
  • Eintragungen nicht gemacht
  • "Schlecht" aufgebaut bzw. nicht vertrauenswürdig

 

Als ich dann auf einen E36 325i, aufgebaut von Boes Motorsport zu einem annehmbaren Preis stieß, war die Freude groß, ich denk das Gefühl kennt jeder hier :D

 

Also direkt angerufen beim Verkäufer, ganz nettes Gespräch gehabt, er hat viel erzählt über das Auto und dass er ihn aus Zeitmangel und Lust auf was schnelleres verkaufen will. Als er dann erwähnte, dass am Preis absolut nichts zu machen ist und sich für das kommende Wochenende jemand angekündigt hat, der ihn mitnehmen will, war die Freude zunächst aus Trotz schnell wieder verflogen. Dass jemand sagt er nimmt das Auto mit und es dann auch tut ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber ein Auto kaufen, ohne auch nur einen € zu handeln? Geht doch nicht! :mad:.

 

Als die Anzeige am nächsten Tag dann auch schon verschwunden war, hatte ich mit dem Auto schon abgeschlossen (und es bereut :rolleyes:), fand es aber ein paar Tage später wieder im Netz :eek:! Daraufhin habe ich direkt einen Termin ausgemacht und fuhr in Begleitung meines Vaters ein paar Tage später nach Kempenich zu Boes Motorsport. Der Verkäufer war nicht anwesend, d.h. wir konnten in aller Ruhe Probe fahren, es auf der Hebebühne ansehen und ein wenig mit dem Chef quatschen.

 

 

 

Das Auto stand ~2014 fertig für eine Lackierung bei Boes. Es wurde von ihnen dann für einen Kunden (meinen Verkäufer) im Winter 2014/2015 komplett neu aufgebaut. Unter anderem mit folgenden Sachen:

 

 

  • Cobra Schalensitze
  • Schroth 6-Punkt Gurte
  • Oreca Käfig
  • Geschüsseltes Lenkrad
  • Hawk HT-14/HT-10 Bremsbeläge
  • Dunlop Direzza
  • Gruppe A Schalthebel mit Verkürzung
  • Kennfeldoptimierung
  • Calypso Rote Lackierung
  • Neue Querlenker
  • Diverse neue Lager/Buchsen
  • ...

 

 

 

Seitdem wurde es nach jedem Tag auf der Strecke bei Boes gewartet und alles nötige direkt ersetzt. Nach 2 längeren Probefahrten ging es wieder Richtung Heimat. Auf der Fahrt diskutierten wir noch länger und kamen zum Schluss, dass das Auto möglicherweise etwas zu teuer ist (was ich mittlerweile nicht mehr glaube), aber ich sehr sicher sein kann, dass es keine versteckten Mängel hat. Außerdem kann es sehr praktisch sein, eine kompetente Werkstatt in Ring Nähe zu haben, die auch Sonntags immer da sind.

 

Die Entscheidung fiel dann nach "einmal drüber schlafen" sehr leicht: Der wird gekauft! Also Termin ausgemacht und mit meinem Bruder (danke an ihn! :p) abgeholt. Ich nutzte die Nähe zum Ring, um noch eine Runde mit unserem Golf drüber zu fahren und es ging nach einer kleinen Stärkung nach Hause.

Wie die ersten Runden waren und wie sich Auto/Fahrer geschlagen folgt.

 

Paul

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17.06.2016 13:57    |    Paul121    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: 8N, Audi, Nordschleife, TT, Youngsters

Was passt am besten als Thema für den ersten Artikel? Genau, mein "erstes" Auto!

 

Zu meinem 18. Geburtstag im Januar 2013 hatte ich als Auto-Verrückter natürlich schon ein Auto angemeldet und fahrbereit da stehen - einen Renault Mégane Grandtour, Baujahr 2006, 150.000km auf der Uhr, 1,5 DCI mit 82PS als Firmenwagen für kleines Geld übernommen - praktisch und sparsam, was will man mehr? :rolleyes: Genau: Fahrspaß, Leistung, Emotionen!:D

 

 

Im Mai 2013 fing ich dann an, nach einem spaßigeren Auto zu suchen. Über die nächste Zeit gab es einige realistische Kandidaten:

 

  • Chrysler Crossfire
  • Mercedes SLK
  • Mazda MX-5
  • Audi TT 8N
  • Volvo C30
  • Smart Roadster

 

und natürlich auch ein paar Hirngespinste, die zum Glück schnell wieder ausgetrieben waren:

 

  • Honda S2000
  • Nissan 350Z
  • BMW 1er Coupe
  • Audi TT 8J

 

Am Ende überzeugte mich der TT 8N als Coupe am meisten, da er durchaus praktisch ist (man glaubt garnicht, was da alles reinpasst: 4 18" und Hund!), Wertstabil, "annehmbar" im Unterhalt und einfach unglaublich viel Spaß macht.

 

Direkt am Anfang der Suche stieß ich auf einen TT aus Mörfelden-Walldorf, nur 35km von mir entfernt, der alles hatte, was ich mir wünschte. Wenig km (82.000), großer 1,8T mit 225PS und Xenon. Ja, ich war nicht wirklich wählerisch, nur die Technik musste top sein. :D

 

 

Mittwochs mit dem Verkäufer gesprochen, Donnerstags mit meinem Bruder hingefahren. Ein paar Mängel gab es in dem Alter natürlich auch: Spritzdüse an der SRA rechts vorne fehlte und der Kotflügel hinten rechts wurde mal nachlackiert. Außerderm war der Zahnriemen schon ein paar Jahre älter, zwar noch in der Toleranz von Audi, aber für mich definitiv zeitnah zu tauschen. Darüber hinaus brauchte ich für den nächsten Sommer neue Reifen und die Bremse vorne war zeitnah zu tauschen.

 

Nach der Besichtigung ist vor der Probefahrt. Um es kurz zu fassen: Ich war begeistert von dem Auto, er fuhr sich super. Wir machten dann für den Samstag einen Termin bei einem befreundeten Schrauber aus, wo wir unter das Auto gucken konnten und mein Vater auch eine Probefahrt machte. Alles passte und ich konnte das Auto noch am selben Tag für einen guten Preis mitnehmen. :D

 

 

 

Die folgenden Monate bis zum nächsten Frühling (2014) wurde der TT nur normal im Alltag neben der Schule bewegt und das erste Fahrsicherheitstraining beim ADAC erfolgreich absolviert. Dazu kamen noch einige geplante Reperaturen/Investitionen:

 

  • Zahnriemen und Wasserpumpe gewechselt
  • Bremsen vorne Neu
  • Neue Sommerreifen, Dunlop Sport Maxx RT
  • Ölwechsel
  • Bremsflüssigkeit
  • Stahlflex Bremsschläuche
  • Heckklappe gegen eine mit Spoiler getauscht

 

und ungeplante:

 

  • Thermostat neu (Er wurde nicht mehr warm)
  • Kühlerschlauch geplatzt, da hatte die Werkstatt nach dem WaPu Wechsel geschlampt :rolleyes:

 

Alles in allem war ich immernoch begeistert vom Auto und hatte immer ein Grinsen im Gesicht, wenn ich wußte, dass ich gleich fahren konnte (habe ich heute immernoch :D).

 

Meine ersten Kontakte zur Nordschleife und den Youngstern hatte ich dann 2014, beim 2.Youngsters@Green Hell und 3.Youngsters@GreenHell. Dort habe ich unter Anleitung meine ersten Runden auf der Nordschleife gedreht und wurde damals von meinem "Instruktor" sehr nett als "Sonntagsfahrer" bezeichnet, womit er auch nicht ganz unrecht hatte - ich fuhr damals sehr vorsichtig und langsam, was man aber am Anfang auf jeden Fall machen sollte! Netterweise hat shibi auch 2 meiner ersten Runden aufgenommen, die findet ihr hier und hier.

 

Aus den ersten vorsichtigen Runden sollte aber bald eine große Sucht entstehen, die Zeiten immer besser werden und die Reperaturen am TT nicht aufhören :rolleyes:. Mehr dazu später.

 

Paul

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Paul

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