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30.01.2016 19:47    |    Hakuna Matata    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Treffen

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Teilnehmer in Rust: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), flo-95 (Flo), Hakuna Matata (Kevin), nick_rs (Nick), Telsch (Telschtobi), Habuda (Habudatobi)

 

Am Blogartikel beteiligt: el lucero orgulloso, nick_rs, flo-95, Telsch, Hakuna Matata

 

Nach Teil 1 des Treffen, welcher im Sauerland stattfand, lest ihr nun über Teil 2, welcher in Rust ausgetragen wurde.

 

Wir haben immernoch Mittwoch den 30.12.2015 und es herrscht Aufbruchsstimmung in Finnentrop / Sauerland. Die Verabschiedung ist herzlich, wenn auch in den meisten Fällen unnötig, denn der Großteil der Truppe fährt Kolonne. Das Ziel: Rust. Zumindest für die Meisten. Josh und Fabi fahren in die selbe Richtung und begleiten unsere Kolonne deshalb noch mehrere hundert Kilometer, in Karlsruhe werden dann Markus, Timo und Anja abgesetzt die mit dem dort geparkten Auto zurück nach Stuttgart fahren. Bis nach Rust fahren Jan, Flo, Kevin, Telsch, Shibi und Nick.

Wir beginnen unsere Reise mit der Fahrt Richtung Autobahn. Auch hier ist wieder wildes Autotauschen Angesagt. Nick fährt in Jans 190er vorraus, Timo steuert Telsch’ Audi, Shibi Flos Swift, Markus fährt Kevins Vectra und Jan und Anja fahren den Mondeo von Nicks Eltern. Nur Josh und Fabi fahren ihre eigenen Autos. Die Fahrt in einer solch großen Kolonne ereignet sich schwieriger als Gedacht. Trotz, dass wir über WalkieTalkies verbunden waren fiel es uns schwer zusammen zu bleiben. Obwohl eine Gewindigkeit von 140 gesetzt war, konnten es die Einen nicht lassen mal kurz Gas zu geben, Andere wiederum fuhren mal kurzzeitig nur 80. Mehr als die Funkreichweite der WalkieTalkies waren wir aber nicht auseinander und der Großteil blieb auch zusammen. Nach ca. 100km musste die Dame der Runde urplötzlich ganz dringend für kleine Mädchen, weshalb wir einen Parkplatz aufsuchten. Die Gelegenheit traf sich gut, denn so konnten wir Fabi verabschieden, dessen 1er BMW unsere Kolonne kurz darauf verlassen würde.

Ganze 150km hielt die Blase der jungen Studentin bevor diese zusammen mit dem Magen wieder um Beachtung bat. Jan meldete, dass auch der Mondeo Hunger habe und so steuerten wir die nächste Raststätte an. Der Mondeo bekam neuen Sprit und auch unsere Mägen wurden im BurgerKing Restaurant gefüllt. Von nun an pilotierte Flo den 190er und Nick den Swift, auf dessen Beifahrersitz nun Shibi saß. Jan ließ sich den Mondeo nicht nehmen, ebensowenig wie Markus den Vectra und Josh seine C-Klasse. Nur Telsch und Timo tauschten kurz die Plätze im Audi.

 

 

Nachdem Nick und Shibi anhalten mussten um das Handy mit dem Bluetooth Radio des Swifts zu koppeln (geht nur im Stand), zeigte sich die Aufholjagd auf den letzten 100km vor Karlsruhe als sehr Anspruchsvoll. Erschwerend kam hinzu, dass Shibi wenige km weiter wieder auf die Toilette musste. Es liegt wohl in der Familie :rolleyes:. Trotz, dass im dichten Verkehr nur 140km/h möglich waren, schafften es Shibi und Nick exakt zeitgleich mit den Anderen auf den Parkplatz kurz vor Karlsruhe zu rollen, auf dem Anja und Shibi’s BMWs standen. Hier verabschiedeten sich Josh, Anja, Markus und Timo von dem Rest, der nun durch Shibi’s E30 ergänzt wurde und in Richtung Rust aufbrach. Kevin wollte nun endlich mal sein Auto selber fahren, Jan den Mondeo immernoch nicht hergeben, Shibi seinen E30 steuern und den Audi von Telsch wollte niemand Fahren. So fuhr Nick weiterhin Swift, Flo 190er, Jan den Mondeo und der Rest im eigenen Auto.

Der Rest der Fahrt war sehr unspektakulär. Erst durften wir den wunderschönen Sonnenuntergang betrachten, danach Nebelte es stark. Aber es war wenig Verkehr, weswegen es einfach fiel zusammen zu bleiben.

 

Auf den letzten Metern vor Rust zeigte sich die tolle Skyline des Europaparks. Achterbahnen im Nebel, beleuchtet von der bunten Lichtverschmutzung des Parks machten Eindruck auf die, die das Freizeitzentrum noch nicht kannten.

Angekommen in Rust leitete uns Telsch auf den Parkplatz des örtlichen Edeka-Marktes. Fragende Gesichter und Verwirrung machte sich breit, bis sich rausstellte, dass unsere Ferienwohnung als Reihenhaus auf dem Dach des Marktes gebaut war. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte die Vermutung, dass wir tatsächlich direkt am Park wohnen. Auf der Anderen Straßenseite waren die Parkmauern.

Nach der langen Fahrt waren wir alle recht mitgenommen von den zurückliegenden Tagen und beschlossen, den restlichen Abend entspannt mit Spaghetti Bolognese ausklingen zu lassen. Was wir an dieser Stelle endgültig klären konnten, war die Frage, wie zur Hölle man mit einer Schere Spaghetti essen könne. Während im TV nebenher die Darts WM lief, konnten wir dennoch nicht auf das immer noch beliebte Ring of Fire verzichten und so wurde noch eine kurze Runde gespielt, bevor es ins Nescht ging.

 

Donnerstag - Erkundung des schönen Schwarzwaldes

 

Trotzdessen, dass wir am Vorabend nicht allzu sehr eskalierten, waren wir erst gegen Mittag wach, sodass wir uns beeilen mussten, noch Lebensmittel und Getränke für Silvester und den darauf folgenden Feiertag zu besorgen. Da wir ja glücklicherweise direkt über einem Supermarkt wohnten, mussten wir nur ein Loch in den Boden graben um in den Edeka zu kommen. Praktisch, denn es war kurz vor 14 Uhr und gleich war Ladenschluss.

Somit gingen alle bis auf Nick mit in den Supermarkt, um Lebensmittel für das heutige und morgige Essen zu besorgen. Während wir die Zutaten für die heutige Pizza zusammensuchten und versuchten Nick, als unsere kürzeste Verbindung zum Kühlschrank, zu kontaktieren, kam uns spontan die Idee, am nächsten Tag Burger zu machen. Diese sollten wie die Pizza natürlich selbst zubereitet werden. Es begann das große Gewusel im Supermarkt und tatsächlich gingen die ersten Lichter aus, als wir gerade an der Kasse angekommen waren und dort mangels einer ausreichenden Anzahl an intakten Einkaufstüten noch mal unsere Tetris-Künste unter Beweis stellten. Nach dem fast einstündigen Einkauf brachen wir nachmittags in Shibis E30 318i Touring, Kevins Vectra und Telschs Audi zu einer mit circa 250 Kilometern recht ausgiebig dimensionierten Rundfahrt durch den Schwarzwald auf. Mit jeweils zwei Personen pro Auto und die Autos untereinander über Walkie Talkies verbunden, ging es über schmale Schwarzwaldsträßchen bergauf und bergab. Durch die Walkie Talkie-Konversation konnte bei Schleichern das erste Auto die Verkehrslage an die Folgenden durchgeben, sodass diese auch an eher unüblichen Stellen überholen konnten, was bei den Schleichern meist zu entsetzten Gesichtern und Lichthupeneinsatz führte. Sie konnten ja nicht wissen… Dafür fiel es uns jedoch recht leicht zusammen zu bleiben. Selbstverständlich waren auch einige Fahrerwechsel vorgesehen, so dass jeder die Möglichkeit hatte, die anderen Fahrzeuge einmal zu fahren.

 

Da die Rundfahrt doch recht viel Zeit in Anspruch nahm, wurde es nach unserer Ankunft an der Ferienwohnung zeitlich ziemlich eng mit der Pizza, zumal wir nur ein Backblech und genau ein Stück Backpapier dafür hatten. Dennoch geht natürlich nichts über selbst gemachte Pizza - Jan machte schnell den Teig und Nick beteiligte sich am Schneiden der Beläge, wobei es tatsächlich immer später und später wurde. Doch allen Zeitdrucks zum Trotze schafften wir es noch pünktlich zur Mitternachtsstunde auf eine nahegelegene Anhöhe mit schönem Blick über die gesamte Rheinebene, wo wir mit dem Audi und dem Mondeo über Feldwege hingelanten. Hier wurde Telschs Audi trotz wildem Protest seinerseits von Flo in die Wiese gestellt und von allen gemeinschaftlich als Tisch missbraucht. Um Punkt zwölf Uhr flackerten diverse Feuerwerke in den Dörfern auf und wir stießen auf das neue Jahr an. Nachdem auch die wichtigsten Telefonate getätigt wurden (auch die anderen Youngsters wurden angerufen) tauften wir Telschs Audi feierlich mit Sekt auf den Namen Egon.

 

 

 

Ein Sekt und ein spektakulär schlechtes Silvester-Selfie später, wurde auch noch der Mondeo auf den Namen Christian getauft. Die Namen wurden natürlich ganz spontan und ohne jeden Hintergedanken ausgesucht - damit müssen die Autos jetzt klarkommen. Nach diesen ganzen Feierlichkeiten kehrten wir zurück zur Unterkunft und dort ging es dann mit allseits beliebten Spielen wie Ring-of-Fire und Stadt-Land-Auto weiter, bevor wir geschlossen am frühen Morgen erschöpft ins Bett fielen.

 

Freitag - erstmal relaxen

 

Nachdem wir erst spät Nachmittags aufstanden, wurde überlegt was wir den Tag über machen könnten. Aufgrund der Uhrzeit und des Gemützustands wurde die Idee in den Europapark zu gehen wieder verworfen und konnte aufgrund des schlechten Wetters auch an den folgenden Tagen nicht wieder aufgenommen werden.

Etwas entspannendes wollten wir machen und da fiel Nick sofort ein riesiges Erlebnisbad ein, das wir bei unserer Schwarzwald-Tour passierten. Google spuckte das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt aus, welches neben 18 actionreichen Rutschen auch eine Palmenwelt mit Poolbar und Thermalbecken, sowie Dampfsaunen versprach. Diesmal wurde im Mondeo und Swift über die schönen Schwarzwaldlandstraßen gehackt. Der Mondeo hatte trotz deutlich mehr Leistung stark daran zu kämpfen, am leichten Swift dran zu bleiben, ganz abschütteln ließ er sich nicht, was aber wohl hauptsächlich an Flos Rücksicht lag. Als wir ankamen begann es bereits zu dämmern und Shibi und Kevin besorgten sich noch eine Badehose, da sie keine mit zum Treffen genommen hatten. Telsch, der ebenfalls keine Badehose dabei hatte und sowieso nicht gerne schwimmt, bekam so lange netterweise von Flo den Swift zur Verfügung gestellt und nutzte die Gelegenheit, einen nahe gelegenen Aussichtsturm zu besuchen, sowie sich etwas die Beine zu vertreten. Währenddessen wurde bei den anderen das Wellenbad getestet, viele Rutschen für gut befunden (besonders, wenn man zu zweit oder dritt eine der großen Reifenrutschen ausprobiert, sind maximaler Spaß und viel Gelächter garantiert) und auch die Mineralbecken zur Entspannung ausgiebig genutzt und nicht zu vergessen auch etwas mit einem kleinen Wasserball gespielt. Insgesamt hatten wir wirklich viel Spaß und werden den Besuch im Badeparadies auf jeden Fall in positiver Erinnerung behalten. Circa drei Stunden später ging es schon wieder auf den Weg zurück. Diesmal über die Autobahn, wo der Spieß umgedreht wurde und der Mondeo dem Swift keine Chance lies. Dementsprechend kamen die Mondeo-Mitfahrer ein paar Minuten früher bei der Ferienwohnung an, wo gemeinsam Burger gebraten wurden und einem Teilnehmer des Treffens das Pokerspiel mehr oder weniger “beigebracht” wurde. Unglücklicherweise war dieser zu dem Zeitpunkt schon leicht “angetrunken”, sodass er auf gut Glück immer mitging und Taktiken wie Bluffen unmöglich machte. Flo wurde dies jedoch erst so richtig bewusst, als es bereits zu spät war und er schon zu Beginn bei einem Bluff-Versuch viele Chips an die nicht näher benannte Person verlor. Auch Jan und Nick waren überrascht, dass der "Neuling" doch so lange durchhielt. Zudem hat uns der Poker-Einsteiger erstmals gezeigt, dass man immer so viel einsetzen kann, dass die Chips-Stapel alle ungefähr gleich hoch sind - klappt das nicht mehr, bedient man sich einfach beim Sitznachbar und tauscht mit diesem ungefragt Chips. Dennoch oder gerade deshalb hatten wir an diesem Abend viel Spaß, weshalb das Pokerspiel am darauffolgenden Abend prompt wiederholt wurde. Irgendwann gegen 3 Uhr nachts hat sich aus denen, die noch im Spiel waren langsam ein Sieger rauskristalisiert. Diesmal gewann Nick.

 

Samstag - ein Gast stößt hinzu

 

Auch am Samstag ließen wir es zunächst eher ruhig angehen, schliefen lang und frühstückten gemütlich. Nachmittags hatten wir uns mit Habuda (HabudaHabudaHabuda) zum Bowling in Herbolzheim verabredet. Kurz nach 15 Uhr hatten wir die schicken Clownsschuhe an und konnten die ersten Pins abräumen. Während der insgesamt 3 Runden gab es viel zu lachen. Wenn es mal nicht so lief, lag es natürlich an der schiefen Bahn. Ansonsten schoss mal wieder unser Telschi den Vogel ab: Als man ihm sagte, er wäre dran, stand er auf, nahm eine Kugel, “legte” sie praktisch auf die Bahn, pustete die Kugel leicht an und… Strike! Reproduzierbar! Nach dem Bowlen knurrten natürlich die Mägen, jedoch hatten wir heute nicht ganz so viel Lust, selbst zu kochen und sind daher zu einem nahe gelegenen griechischen Restaurant gefahren. Das Essen war lecker und reichhaltig, zudem lernten wir in der Speisekarte den Plural von Suzuki, nämlich “Suzukaia” kennen. :D Danach ging es noch mal zurück zur Wohnung, wo wir uns zunächst vor den Fernseher setzten und gemeinsam etwas Darts schauten, bevor der nächste Pokerabend eingeläutet wurde. Der noch am vorherigen Tag nicht mehr sehr zurechnungsfähige Anfänger kam an diesem Abend besser mit dem Spiel zurecht. Gegen Mitternacht reisten dann Telsch und wenig später Habuda ab. Aber auch der Rest der Gruppe machte nicht mehr lange. Da wir nur noch wenig Lust hatten und das Poker-Spiel leider noch nicht im Schlaf beherrschten, beendeten wir die Runde mittels irrsinnig hoher Einsätze recht schnell und ließen Shibi gewinnen, da sich das Treffen am nächsten Tag seinem Ende zuneigen sollte und wir daher leider nicht wieder ausschlafen konnten.

 

Sonntag - Selten war eine Heimfahrt so actionreich

 

Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen mussten wir am Abreisetag bereits recht früh aufstehen, da um 10 Uhr die Wohnungsübergabe war. Nach einem kurzen Frühstück packten wir die letzten Sachen zusammen, räumten auf, was am Abend davor noch nicht weggeräumt wurde und Shibitobi teilte die verbliebenen Lebensmittel auf. Nachdem wir die Wohnung geräumt hatten, überlegten wir noch kurz auf dem Parkplatz, ob man an dem Tag noch etwas zusammen starten solle - jedoch hatten wir Heimwege von bis zu 700 Km, weshalb sich unsere Wege spätestens wenige Kilometer hinter Rust im wahrsten Sinne des Wortes trennten. Je nach Strecke haben sich einige die Fahrt noch versüßt. Während Kevin als derjenige mit der längsten Strecke zielorientiert fuhr und Jan es durch Frankreich angesichts der dortigen horrenden Bußgelder und strengen Punktetabellen sehr gemütlich angehen ließ, fuhren Shibi, Nick und Flo über Land und sehr deutlich zackiger.

 

 

So war dieses Wundervolle Treffen auch schon wieder zu Ende und wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir uns immer selbst so gigantisch genaile Treffen organisieren. Es hat wie immer eine Menge Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Mal ;)

 

Weitere, exclusive Bilder wie immer in der Gallerie ;)

 

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18.01.2016 22:17    |    HalbesHaehnchen    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Treffen

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Teilnehmer in Rust: el lucero orgulloso (Jan), Shibi_ (Shibitobi), flo-95 (Flo), Hakuna Matata (Kevin), nick_rs (Nick), Telsch (Telschtobi), Habuda (Habudatobi)

 

Am Blogartikel beteiligt: el lucero orgulloso, nick_rs, flo-95, Telsch, Hakuna Matata, HalbesHaehnchen

 

Wir schreiben Mittwoch, den 31. Dezember 2014, 23:45 Uhr. Jan und Flo sitzen in einer Saarbrücker Shisha-Bar, Nick ist mit ein paar Freunden in Österreich, die Kölner (Dynamix und Miep87) sind in ihrer Heimat in Köln… Das legendäre Youngsters @ Harz war gerade einen Tag her und eine Viertelstunde vor Mitternacht saßen alle Youngsters an ihren Handys.

“Nächstes Jahr feiern wir zusammen Silvester, auf einer Hütte, irgendwo in den Bergen, damit wir auch Ski fahren können. Wir fangen am besten gleich an zu planen, denn solche Hütten sind schnell vergriffen”.

Nunja, es kam etwas anders. Doch obwohl erst im Herbst mit der Organisation begonnen, haben wir es auch dieses Mal wieder geschafft, ein großes Wintertreffen zu organisieren, welches sich in zwei Etappen aufteilt: Zur Hälfte im sauerländischen Finnentrop und zur anderen Hälfte in Rust. Und auch dieses Treffen werden wir lange in bleibender Erinnerung behalten.

Überzeugt euch selbst, warum! :)

 

In Teil 1 berichten wir über den Teil des Treffens, welcher im Sauerland stattfand.

 

Sonntag - Selbst die Anreise ist chaotisch

 

Der Sonntag war unser Anreisetag und so machten sich die Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands auf den Weg in das beschauliche Finnentrop. Besonders spannend gestaltete sich das bei der Ba-Wü-Connection rund um Shibi, dessen Schwester Anja, Timo, Telsch, Markus und Nick - die Whatsapp-Unterhaltung zur Organisation der Fahrgemeinschaften bleibt unvergessen. Kaum wurde eine neue Gruppe aufgemacht zur Planung der Fahrt dorthin, ging es schon los. So kamen in einer knappen Stunde schon 400 Nachrichten zusammen. Nach weiteren zwei Stunden und mehreren hundert Nachrichten stand dann endlich ein grober Plan, der aber natürlich nicht endgültig sein sollte, denn Shibi wurde nicht von Anfang an eingeplant, sondern uns fiel erst nach Abschluss der Planung ein, dass er ja auch noch mit muss. Was die Problemlösung so kompliziert machte war, dass alle Teilnehmer Schnee erwarteten und daher teilweise Snowboard- bzw. Skiausrüstung dabei haben wollten. So gab es immerhin einen groben Plan und einen Tag vor der Fahrt zum Treffen wurde von Anja auch kurzerhand eine Lösung für Shibi gefunden, der eigentlich mit dem eigenen Auto nach Finnentrop fahren wollte, diesen Wunsch jedoch aufgegeben hatte, weil er gegen seine Schwester kapitulieren musste. Mit Frauen kann man einfach nicht diskutieren.

Die Lösung war, dass Telsch und Timo im Audi fahren, Shibi und Anja in ihren Autos bis nach Karlsruhe (dort trennten sich die Wege auf der Rückfahrt) und stiegen dort zu Nick und Markus in den Mondeo von Nicks Eltern.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Autos ab sofort nicht zwingend (oder besser gesagt eher selten) von ihren Eigentümern gefahren wurden - jeder wollte mal wieder etwas Abwechslung von seinem Alltagswagen, sodass munter durchgetauscht wurde, was aufgrund der Unübersichtlichkeit nicht immer im Artikel wird erwähnt werden können. :)

Jan war dann als erstes vor Ort - und zwar etwa 1,5 Stunden früher, als wir uns eigentlich angekündigt hatten. Leider hat sich bei der Kontakttelefonnummer lange niemand gemeldet, sodass er eine Zeit lang alleine und später dann mit Kevin warten musste, bis uns Zugang zu der Unterkunft verschafft wurde. Bei deren Besichtigung war Kevin und Jan ein Dauergrinsen praktisch ins Gesicht gemeißelt: Das Haus war riesengroß, schön eingerichtet, es war alles da, was man brauchte (und noch viel mehr), uns wurden alle “Extras” zur freien Verfügung gestellt (4 Kühlschränke, der Tischkicker, ein zusätzlicher, riesiger Aufenthaltsraum, eine Grillhütte - einfach alles, was da war) und dazu lag die Unterkunft noch etwas abgelegen im Wald, sodass man auch mal lauter sein konnte (was wir auch waren) - einfach optimal für ein Treffen nach Youngsters-Geschmack. :)

 

 

Nach und nach trudelten dann weitere Teilnehmer ein. Die “Nicksche Fahrgemeinschaft” wurde bei Frankfurt durch Flo und dessen Swift ergänzt, dessen Steuer Anja gleich übernahm. Zusammen trafen sie sich bei Robb in Winterberg, wo die Mitfahrer auf Flos Swift und Robbs Clio aufgeteilt wurden, denn Nick besuchte noch Verwandschaft in seiner Heimat. Auch Josh traf bald ein, genauso wie wenig später Telsch und Timo. Die Hütte füllte sich also allmählich mit Leben und wir breiteten uns in den Zimmern sowie im Aufenthaltsraum aus - Joshs Anlage trug zur angemessenen Beschallung des Raumes mit sanften Klängen bei und wir überbrückten die Zeit bis zum Abendessen mit echtem Motor-”Talk” und dem nicht aussterbenden Spiel Quizduell.

Gegen 20:00 Uhr, kurz nachdem Nick dann final eintraf, ging es dann in ein nahegelegenes, exquisites Restaurant essen, wo auch Joseph zu der Truppe hinzustieß (er kam an diesem Tag aus Dresden). Mit gefüllten Mägen ging es zurück in unsere Unterkunft. Hier musste unser 325i-Fahrer erst mal seine Scheinwerfer auspacken, welche ihm aus Schwaben mitgebracht wurden. Die Leuchten verbrachten den Abend gemeinsam mit uns im Aufenthaltsraum, was Joseph später stark bereute. Es wurde an der Einstellung rumgespielt, zuvor geklaute Schnürsenkel in den Blinker gesteckt und als Joseph das zu viel wurde, nahm er sie einfach mit ins Bett. :D

Ansonsten wurde der Abend wie üblich üppig begossen. Neben Spielen wie “Tabu”, “Activity” und “Ring of fire” wurde Shisha geraucht, Tischkicker gespielt, sich angeregt unterhalten und später auch noch laut gesungen.

 

 

 

Irgendwann - es musste gegen 3 Uhr gewesen sein - wollte dann auch der Rest der Truppe ins Bett. Anja hingegen ließ es sich aber nicht nehmen allen, die eigentlich schon im Tiefschlaf waren nocheinmal einzeln, laut, mit viel Licht und aufdringlich gute Nacht zu wünschen, wo sich die übrigen noch wach Gebliebenen euphorisch anschlossen. So wurde für fast eine Stunde der Schlafbereich nochmal zu actionreichem Leben erweckt, was fortan auch jeden Abend wiederholt wurde und nicht bei allen gut ankam. :D

 

Montag - “Oh Gott, viel zu früh”

 

Der Montag begann im Grund genommen fast ähnlich, wie der Sonntag - mit einer viel zu frühen Ankunft zweier Treffenteilnehmer. Nick hatte Pia und Dynamix nämlich im Rausch gesagt, sie sollen ruhig früh da sein - bedeutete in concreto ca. 9-9:30 Uhr, da die Mehrzahl aber erst wenige Stunden zuvor ins Bett gegangen war, war diese Idee garnicht mal so gut. Das Zimmer “Schee”, bewohnt von Flo, Nick und Jan sprang aber, als man von draußen einen Motor hörte, spontan auf und empfing die Tagesgäste. Flo nutzte die Gelegenheit und fuhr mit Robb und Pia gleich einkaufen. Nick schloss sein Handy dagegen schnell an der Musikanlage an und hauchte dem Haus mit dem “Best of”-Album von Andrea Berg in voller Lautstärke wieder Leben ein während Dynamix jedes der Zimmer einzeln besuchte. Pia versorgte Nick und Jan derweil mit einem Vorfrühstück und der erste Running-Gag des Treffens war geboren: “Haste ‘nen Kater, nimmst du ‘n Bonbon.” :D

Nach und nach füllte sich der Aufenthaltsraum und nach einer Dusche sah die Welt auch wieder viel besser aus, auch wenn die ersten Teilnehmer bei Jan freundlich um eine echte Kopfschmerztablette baten.

Während des Frühstücks stellte sich indes häufig die Frage, was man denn an diesem Montag unternehmen könnte. Dynamix antwortete wie aus der Pistole geschossen: “Vogel- und Affenpark in Eckenhagen!” Keine Beachtung, keine Reaktion.

Dynamix wieder: “Vogel- und Affenpark in Eckenhagen!” Erste leise Nachfragen: “Und was gibt es da?” - “Vögel und Affen!” Diese drei Sätze wurden etwa 50 oder vielleicht auch 100 Mal wiederholt und entwickelten sich auch schnell zum Running-Gag.

Zwischendurch kribbelte es aber einigen schon wieder in den Fingern - Joseph konnte die Angel-Eyes-Scheinwerfer, die seit Kauf in seinem 3er verbaut waren, nicht mehr ertragen und der Mondeo von Nicks Eltern hatte mal wieder zwei Standlichtbirnchen verputzt. Also: An die Werkzeugkästen, fertig, los! Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass beide Autos die OPs gut überstanden haben und hinterher definitiv besser leuchteten als zuvor. Nur zwischendurch waren die Patienten kurzzeitig in etwas instabilen Zuständen - besonders der Mondeo (allerdings auch dessen Betrachter) war kurzzeitig akut lebensbedroht, als man ihm versuchte, die Angel-Eyes einzupflanzen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anderen, die drinnen geblieben waren trieben derweil mit Windowcolors Unsinn, mit denen später auch noch Nicks Handy verziert werden sollte. :D

Doch gerade Autos mit Beleuchtung wollen schließlich gefahren werden und so wurde weiterhin über das Tagesprogramm gebrieft - man erinnere nur an den Vogel- und Affenpark in Eckenhagen, in welchem es Vögel und Affen zu bestaunen gäbe.

“Praktischerweise” hatte keiner einen besseren Vorschlag - wir fanden die Vorstellung, in einen Tierpark zu fahren zwar lustig, aber hey, lass es uns mal ausprobieren. Auf dem Weg wollte Joseph seine frisch verbauten Scheinwerfer gleich korrekt einstellen lassen, denn nachdem die Neuen den Abend im Aufenthaltsraum verbracht haben, war Josephs Hoffnung, “dö Einstellöng wörd schon gröb passn” dahin. Der rechte Scheinwerfer strahlte nämlich direkt auf den Boden und der linke beleuchtete den Himmel. :D

Der erste Versuch, eine Werkstatt zu finden, die die Dinger einstellt scheiterte daran, dass wir in Kolonne auf den Platz einer Nutzfahrzeugwerkstatt fuhren… Es ließ sich jedoch zum Glück eine andere, “normale” Kfz-Werkstatt ausfindig machen. Außerdem mussten wir noch kurz zu einem bekannten deutschen Textil-Discounter, da Dynamix nicht mit derart strammen Temperaturen im Sauerland gerechnet hatte. In der Folge pilotierte der Kölner Jans 190er über die kurvigen Straßen des Sauerlandes und nachdem sich die Kolonne zum ersten Mal in der Youngsters-Geschichte verlor, war es überraschenderweise das erste Fahrzeug am Vogel- und Affenpark in Eckenhagen, in welchem es Vö… Okay, okay, wir hören ja schon auf.

Im Park angekommen, hatten wir das Glück, dass eine Tiefpflegerin gerade die Runde machte und uns somit zu einigen Tieren etwas mehr erzählen konnte. Zunächst ging es in das stickig-schwüle Tropenhaus mit einigen Vögeln und Schildkröten, bevor es wieder hinaus an den Erdmännchen vorbei zum ersten Highlight ging: Der Ziegenfütterung! Darauf hatte sich Pia von Anfang an gefreut (endlich mal einen richtigen Bock!) und die meisten anderen, die zuschauten, hatten auch viel zu lachen. :p

Dann entdeckten wir die ersten “Spielgeräte” und uns wurde schon am Eingang versichert, dass diese auch für Erwachsene geeignet seien. Also auf - ausprobieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ging es zu einem weiteren Höhepunkt, denn wir fanden die Pflegerin wieder und sie war gerade dabei, die Totenkopfäffchen zu füttern. Wir kamen sofort dazu und uns wurde erklärt, wie man die Tiere dazu bekommt, auf Arme und Schultern zu steigen. Und tatsächlich, es klappte einige Male, was immer Begeisterung auslöste. :)

Zwischendurch stieß auch Joseph, der noch kurz bei der Werkstatt war, wieder dazu und wir gingen vorbei an Hausschweinen, Meerschweinchen, allerlei Vogelarten und vielen Spielgeräten, die munter ausprobiert wurden, auch wenn sie wenig vertrauenserweckend wirkten. Wenig später kamen wir noch mal in ein großes, begehbares Gehege mit anderen (größeren) Affen und Emus. Diese waren (wenn es nicht gerade die Baby-Affen waren) nicht ganz so niedlich und je nachdem, ob sie eine Person sympathisch fanden, auch gar nicht mal so friedlich. Jedenfalls hatte einer der Affen etwas gegen Timo und hat ihn daher dauernd angefaucht. Als wir dann schon in Richtung des Ausgangs des Geheges unterwegs waren, meinte ein anderer Affe, auf Telschs Rücken springen zu wollen und dann mehrere Male hintereinander niesen zu müssen - man kann sich ungefähr vorstellen, wie das aussah… Außerdem hatte er eine Blasenschwäche, sodass Telsch’ Jacke danach einer ordentlichen Reinigung bedurfte.

 

 

 

Inzwischen waren auch Jan-Hendrik (als Tagesgast) und Patrick eingetroffen. Wir spazierten noch eine gemütliche Runde durch den Park, jedoch langsam aber sicher Richtung Ausgang. Ein Teil der Gruppe bevorzugte die actiongeladene und rasante Auffahrt mit einem kleinen Bahnwagon während andere mutig den steilen, mit 100 Metern grenzwertig langen Weg per pedes bewältigten. :p Die Gruppe in der Bahn gewann das Rennen jedoch knapp aufgrund eines Vorsprungs von ca. 15 Sekunden. :D

Inzwischen meldeten sich wieder unsere Bäuche und baten um Nachschub. Relativ schnell stand fest, dass wir grillen wollten - jeder sollte nur schnell in unserer Whatsapp-Gruppe eine kurze Bestellung mit seinem Einkaufswunsch aufgeben. So fuhren zwei Autos noch zum Supermarkt, während sich die meisten anderen auf dem direkten Weg zum Haus machten. Auf dem Weg zurück konnten Telsch und Shibi es sich nicht nehmen lassen, noch ein Erinnerungsfoto in Clio RS bzw. Audi 100 machen zu lassen. :( Dort angekommen, haben sich erst mal alle mit einem Bierchen versorgt. Patrick bezog sein Zimmer und Kevin, Jan und Markus fingen an, sich um das Feuerholz zu kümmern (welches uns ebenfalls freundlicherweise zur freien Verfügung stand und optimal in einer gut belüfteten Hütte gelagert war). Per Whatsapp kamen auch schon die Anweisungen vom Einkaufsteam: “Feuer anzünden!” - Na klar, mit dem ebenfalls inkludierten Kaminanzünder bereits erledigt! - “Backofen anschalten.” - So geschehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lustigerweise wollte der Rauch kaum abziehen, was immerhin einige schöne Fotos entstehen ließ. Bald landete das erste Grillgut auf dem Rost und von da wenig später auf den Tellern (Markus gab an diesem Abend den Grillmeister), wunderbar ergänzt durch die von Pia, Anja und Nick in der Küche zubereiteten Beilagen. Lecker und selbst gemacht - besser geht’s nicht!

Doch an diesem Abend stand noch eine Besonderheit an: Das Youngsters-Wichteln!

Die Idee entstand etwa zwei Wochen vor dem Treffen und wurde gleich umgesetzt. Wir haben uns beim Auspacken viel Zeit gelassen und jedes Geschenk einzeln ausgepackt sowie gespannt die Reaktionen abgewartet, welche durchweg positiv ausfielen - die Aktion schreit danach, wiederholt zu werden. :)

Die restliche Zeit verbrachten wir irgendwo zwischen den sich rasch vermehrenden, leeren Flaschen, der Shisha, dem Tischkicker und Singstar auf der Playstation, welches über (den ebenfalls zur Verfügung stehenden) Beamer und die große Musikanlage noch mal mehr Spaß machte und wo jeder mal ran musste, was für reichlich Lacher, aber auch eine tolle Stimmung sorgte. Bevor unsere Tagesgäste abreisten und schon am frühen Dienstagmorgen das Licht gelöscht wurde, wurde mit den Windowcolors nochmal Unsinn getrieben, was Nick garnicht lustig fande, da er fortan sein Handy nicht mehr bedienen konnte, bis diese getrocknet waren.

 

 

 

 

 

Dienstag - “gib mal deinen Autoschlüssel, ich will driften!”

 

Irgendwann im Laufe des Vormittags öffneten sich wieder unsere Äuglein und wir bewegten uns in die Vertikale. Jan war dabei einer der flottesten, da er sich am Abend zuvor zurückgehalten hatte, weil er noch vor dem Frühstück aufbrach, um Verwandtschaft zu besuchen. Für die kurvige Strecke verlieh Flo ihm freundlicherweise seinen Swift - ein Auto, welches sich immer noch größter Beliebtheit bei Fremdfahrern erfreut.

Gegen Mittag, alle noch am Frühstücken, traf Fabi mit seinem 1er BMW ein und wurde begrüßt mit “gib mal den Schlüssel, ich will driften”. :D

Zwar wurde das Auto in Fabis Anwesenheit und mit dessen Zustimmung von mehreren Leuten über Feldwege gejagt, wo die Geländetauglichkeit geprüft und für nicht wirklich gut befunden wurde. Einen wirklichen Drift legte aber erst Nick in einer Serpentine auf der Fahrt zur Kartbahn in Winterberg hin, wo er den 1er pilotierte. Er konnte es mal wieder nicht lassen.

Den ganzen Mittag fuhren etliche Leute fremde Autos Probe. Die Probefahrtrunden vom frühen Nachmittag wurden auf die Fahrt nach Winterberg ausgeweitet.

Die meisten Autos des Treffens werden in unserer Reihe "Youngsters Garage" noch vorgestellt oder wurden es schon, zwei Fahrzeuge allerdings werden es nicht in diese Artikel schaffen, weshalb wir hier kurz auf sie eingehen möchten.

 

 

Ford Mondeo Mk3 2.5 V6 von nick_rs’ Eltern

 

Der Mondeo von Nicks Eltern, der vor über 10 Jahren als Jahreswagen gekauft wurde überrascht mit seinen inzwischen 235.000km immernoch durch einen sehr gepflegten Eindruck, gute Fahrleistungen und ein angenehmes Fahrgefühl. Guter Durchzug, viel Platz und ein sehr gut abgestimmtes Fahrwerk machen den Mondeo nach wie vor zu einem idealen Reisefahrzeug, was auch dem sehr guten technischem Zustand zu verdanken ist. Für etwas Sportlichkeit sorgt die direkte Lenkung und das empfindlich ansprechende Gaspedal, welches schon beim kleinsten Luftzug reagiert. Untermalt wird das ganze von einem kernigen V6 Klang, der in dieser Klasse seines Gleichen sucht. Speziell der Sound bei Zwischengas erzeugt Gänsehaut pur.

 

 

Audi A4 B5 2.4 V6 LPG von Viktor1990

 

Dem erst kürzlich angeschafften Audi A4 von Viktor sieht man seine 260.000km nicht wirklich an. Die gute Ausstattung des Autos weiß zu überzeugen.

Der Audi fährt sich, wie ein Audi fahren muss. Etwas komfortabel und etwas sportlich - irgendwo zwischen Benz und BMW. Zwar machte es beim Anfahren ab und zu schon mal einen ordentlichen Ruck aufgrund der defekten Motorlager und die Kupplung kommt sehr spät, aber für den hohen km-Stand fährt er sich sonst noch recht frisch.

 

 

An der Kartbahn angekommen fielen zunächst die wirklich warme Halle und die unfreundliche Bedienung an der Bahn auf. Da wir trotz Reservierung über eine Stunde warten mussten, haben wir uns aufgemacht und sind wie schon des Öfteren im Restaurant zum Goldenen M eingekehrt um uns für das anschließende Rennen vorzubereiten.

Trotz fünfminütigem Rückweg schafften es Viktor, Alex und Markus, sich komplett zu verfahren. Zum Glück schafften sie es noch in letzter Minute, als alle schon in den Karts saßen “pünktlich” zur Kartbahn.

 

Auf der Kartbahn ging dann richtig die Post ab. Hier wurde versucht, jede Zehntel-Sekunde rauszuholen, was - ähnlich wie auf der Nordschleife - gelegentlich in der Leitplanke endete. :D Außer Schmerzen waren allerdings keine Schäden zu beklagen.

Das Rennergebnis auf den 3x10 Minuten überraschte etwas, denn das stille Wasser Kevin fuhr zwei Mal die beste Zeit und die schnellste Geschwindigkeit und wurde nur im mittleren der drei Rennen von Robb übertroffen. Allerdings hatten auch die Zuschauer viel Spaß und konnten Kevins weiche, runde Linie bestätigen sowie bei einigen packenden Duellen mitfiebern.

 

 

Nach dem Kartfahren meldeten sich wieder die Bäuche, weshalb wir kurz brieften, uns auf Resteessen und Käsespätzle einigten und wieder teils zur Unterkunft und teils zum Supermarkt fuhren. Die Zeit bis zum Abendessen wurde dann noch für einige Probefahrten genutzt. Der Audi von Telsch wurde noch von einigen Youngsters über Wald- und Wiesenwege gescheucht, bevor das Essen eingenommen werden konnte. Hinterher wurde natürlich auch wieder ordentlich nachgespült und durch Singstar, Shisha und Co. ergänzt. Spät in der Nacht, kurz vor dem ins Bett gehen wollte Timo nochmal Geld verdienen, was er am nächsten Morgen bereuen würde. Er nahm 30€ an und musste dafür die Flasche Wein exxen, während laut "I'm sexy and I know it" lief :D

 

Mittwoch - “Was? Schon so spät?”

 

An diesem Tag ging das Gewusel schon deutlich früher los und alle waren motiviert, etwas dazu beizutragen, dass unsere Unterkunft zügig aufgeräumt und in einem anständigen Zustand wieder hinterlassen werden kann. Das war auch nötig, denn schon um 11 Uhr sollten wir die Hütte übergeben. Also Frühstück eingeworfen und dann der übliche Spaß der Aufteilung der Essensreste, welche allerdings auch verhältnismäßig gut klappte, was auch daran lag, dass für die Hälfte der Teilnehmer noch nicht mal Halbzeit des Wintertreffens war und somit vieles noch in der Folge verwertet werden konnte. Nach und nach leerte sich das Haus und unsere Autos füllten sich mit unserem Gepäck.

Für einen Teil von uns waren spannende Kilometer in Kolonne angesagt, denn das Treffen war noch nicht zu Ende. In Rust ging Teil 2 des Treffens weiter, über das wir im nächsten Blogartikel berichten werden ;)

 

 

 

 

In dieser Galerie gibt es noch weitere Bilder, die wir nicht alle im Artikel unterbringen konnten:

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12.01.2016 20:21    |    greentea868    |    Kommentare (125)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Da aller guten Dinge 4 sind folgt heute auf Teil 1, Teil 2 und Teil 3... richtig, Teil 4! Diesmal geht es um krass 3er, einen "Sportwagen- Klassiker" und eine kleine, graue Krawallkiste.

 

 

 

Teddycar

BMW E46 325i Touring von Bayernlover

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Eigentlich hatte ich nicht vor, schon wieder ein neues Auto zu kaufen. Aber wie das Leben so spielt (und wie man auch in meinem Blog nachlesen kann), zerlegte ich meinen 328i unrühmlich bei Regen auf einer kurvigen Bergstraße. Da ich als echter E46-Fan allerdings nicht lange ohne Auto sein konnte, entdeckte ich diesen 325i:

274.000 km, 5 Jahre nicht bewegt, bei einem Händler stehend, äußerer Zustand eher so mittel, TÜV seit 5 Jahren abgelaufen, Probefahrt nicht wirklich möglich: Den musste ich kaufen!!!

Am 10.08.15 war es dann so weit: Auf 12 Jahre alten Steinreifen überführte ich das Auto schließlich zu meinem Vater, wo er innerhalb von zwei Wochen TÜV-fertig gemacht wurde. Und siehe da: Ohne Mängel!

Innerhalb der letzten vier Monate hab ich dann mein übliches Pensum abgespult, quer durch Deutschland, sodass mittlerweile fast 20.000km auf meine Kappe gingen. Probleme: Wenig, und wenn, selbst verschuldet oder mit wenig Aufwand zu beheben. Fazit: Kein schlechter Kauf!

 

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 07.09.2001

KM-Stand: 293.400

KM-Stand bei Kauf: 274.568

Kraftstoff: Super E5

Leistung: 141 kW/192 PS

Zylinder: 6 (in Reihe!!!)(toll)

Hubraum: 2495 ccm

Getriebe: 5-Gang-Handschalter

VMax: 237 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 7,5 s

 

 

Serienausstattung:

 

Fast nix :D Nebelscheinwerfer, Bordcomputer, Mittelarmlehne, DSC

 

 

Sonderausstattung:

 

Klimaautomatik, Harman-Kardon-Lautsprecher, Sportsitze mit Sitzheizung (nachgerüstet), Sportlenkrad, 4x elektrische Fensterheber, Sitzheizung hinten (nachgerüstet), 8x Airbag

 

 

Fahreindrücke (auch eigene)

 

Bayernlover:

Nun ja, was soll man zum E46 groß sagen! Das Herzstück ist natürlich der Motor, welcher über jeden Zweifel erhaben ist. Drehfreudig, kraftvoll, dabei recht sparsam, mit angenehmem, aber nicht anstrengenden Sound auch bei hohem Tempo – ein Gedicht! Dazu eine knackige Schaltung und ein recht sportlich abgestimmtes Fahrwerk, fertig ist das klassische 3er-Feeling. Die direkte Lenkung macht immer wieder Spaß, man hat nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren (und wenn, ist es wirklich schon zu spät). Auf langen Strecken sitzt man in den Sportsitzen echt bequem und durch das niedrige Geräuschniveau steigt man relativ entspannt aus. Dafür kann man es auch auf Landstraßen mal krachen lassen, sodass die Beifahrer Angst bekommen. Kurzum: Das perfekte Auto! :D

Auch vom Innenraum und der Anordnung der Instrumente und Schalter ist in meinen Augen alles logisch, so viel Technik ist ja dann doch nicht verbaut. Das Soundsystem klingt echt ganz gut und die Sitzheizung hinten erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Möge er mich noch eine Weile begleiten!

 

Robb:

Was ist das wichtigste an einem 3er BMW? Richtig, die Sitzpostion! Also beim ersten Einsteigen erstmal den Sitz so tief wie möglich, weit nach hinten und die Lehne in Liegeposition. Dann die linke Hand aufs Lenkrad, die Rechte am Schaltknauf festgeklebt und den Oberkörper nach rechts. Anlassen, ersten Gang rein und GUMMIII. Zu Beginn fällt auf, dass eigentlich nichts großartig auffällt. Alles ist irgendwie so, wie man es erwartet. Die Knöpfe sind da, wo sie hingehören, das Getriebe schaltet gut und unauffällig, der Motor ist kaum zu vernehmen und schiebt von unten raus gut los. Die Lenkung ist weder zu direkt noch zu indirekt. Man fährt also einfach ziemlich entspannt und gut von A nach B. Was ich allerdings ein wenig vermisse ist das Abenteuer, die Freude am Fahren, die BMW doch immer vollmundig versprochen hat. Das Auto ist gut, keine Frage, gerade im Hinblick auf die 290.000 km, die er schon gelaufen hat. Aber es fehlt mir persönlich das gewissen Etwas, ich bin da aber auch recht eigen, wie ihr in der Vorstellung von meinem Auto ganz unten selber nachlesen könnt ;)

 

Flo:

Mir wurde die Ehre zuteil, das benannte Vehikel ca. 350 Kilometer über die deutsche Bundesautobahn und ein kurzes Stück in der Stadt zu bewegen. Dabei habe ich es wirklich sehr zu schätzen gelernt. Die Sitze sind - sobald man die richtige Sitzposition gefunden hat - sehr bequem und durchaus langstreckentauglich. Die vorhandene Sitzheizung (vorne und hinten) macht das Fahren auch bei kalten Temperaturen zum Genuss. Der Motor passt auch sehr gut zu dem Auto, man vermisst meiner Meinung nach zu keiner Zeit Leistung, auch aus niedrigen Drehzahlen heraus kann man sehr schön beschleunigen, was auch an der recht kurzen Übersetzung liegt. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn kommt man schnell in hohe Drehzahlbereiche, überraschenderweise bleibt es im Innenraum dennoch vergleichsweise ruhig. An das schalten muss man sich jedoch erst gewöhnen, zumindest wenn man sein eigenes Auto sehr schnell schaltet und direkt nach dem Treten des Kupplungspedals schon den Gang wechselt. Durch das CDV muss man es beim E46 etwas ruhiger angehen lassen, was für eine allzu sportliche Fahrweise gewöhnungsbedürftig ist. An dieser Stelle übrigens schöne Grüße an das Getriebe. :D Schnelle Autobahnkurven fühlten sich etwas schwammig an, ob es jedoch am Fahrwerk oder an den montierten Winterreifen lag, kann ich nicht sagen, mittlerweile mit dem neuen Fahrwerk soll es wohl deutlich besser sein.

Insgesamt überzeugt mich der E46 jedoch, da er nirgends gravierende Schwächen hat, sondern ein guter Allrounder für alle Lebenslagen ist.

 

 

Ehemalige Autos:

 

BMW E36 316i

Mein erstes Auto, gekauft primär für Stadtfahrten, hat er mich von Österreich bis nach Norwegen treu begleitet und musste eigentlich nur deshalb weichen, weil er mir irgendwann einfach zu langsam wurde.

 

BMW E46 328i

Mein Silberpfeil, den ich leider in einen Totalschaden verwandelte. Der Motor ging noch ein Stück besser als der 325i und generell war das Auto in einem guten Zustand (dafür habe ich in ungezählten Arbeitsstunden gesorgt). Wurde schlussendlich geschlachtet und diente dem 325i teilweise als Teilespender.

 

 

 

MX-5

Mazda MX-5 NB 1.9i 16V von HalbesHaehnchen

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Nachdem ich 1,5 Jahre mit meinem Lancia Y auf Achse war wurde das Bedürfnis nach einem Sommerauto immer größer. So begann ich ab März letzten Jahres mit der Suche nach einem solchen. Fünf Monate lang habe ich intensiv gesucht, wusste nicht 100%ig was ich wollte bis ich dann Anfang August zufällig meinen Mazda MX-5 entdeckt habe.

Ich wusste sofort: Der isses!

Schöne Farbe, der große 140 PS Motor, mit 130.000 nicht zu viele Km, neuer TÜV, ein erst kürzlich gewechselter Zahnriemen und ein Hardtop – zu einem super Preis.

So habe ich den Wagen zeitnah zusammen mit Telsch besichtigt und es kamen keinerlei unbekannte Mängel zum Vorschein.

Daher wurde der Wagen dann ohne groß zu zögern gekauft.

Erlebt habe ich mit dem Wagen schon einiges, wenige Wochen nach dem Kauf ging es auf das 5. Youngsters @ Green Hell wo er ausgiebig probegefahren und von mir eine Runde über die Nordschleife pilotiert wurde. Insgesamt war ich bisher 3.500Km in 3 Monaten mit dem kleinen unterwegs – ohne jegliche Probleme. Nun darf er aufgrund seines Saisonkennzeichens bis März ruhen.

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 29.07.1998

KM.Stand: ca. 133.700Km

KM.Stand bei Kauf: 130.329Km

Kraftstoff: Super E5

Leistung: 103 KW/140 PS @ 6500 U/Min

Drehmoment: 162 NM @ 4500 U/Min

Zylinder: 4 in Reihe

Hubraum: 1840 cm³

Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe

Antrieb: Hinterradantrieb mit Torsen-Differential

VMax: 205 Km/h

Beschleunigung 0-100 Km/h: 8 Sekunden

 

 

Serienausstattung:

 

Airbags Fahrer/Beifahrer

ABS 4 Sensor, 3 Kanal

Außenspiegel elektrisch einstellbar und beheizbar in Wagenfarbe lackiert

Colorverglasung wärmedämmend

Drehzahlmesser

Dritte Bremsleuchte

Fensterheber elektrisch, vorne

Fernentriegelung für Heck- und Tankklappe

Kopfstützen vorne höhenverstellbar

Leichtmetallfelgen 6J x 15 mit Reifen 195/50 R 15

Lenkrad: NARDI-3-Speichen-Ledersportlenkrad

Radio 2 Lautsprecher, 2 Hochtöner und elektr. Antenne

Servolenkung

Sitze: Sportsitze Ergonomisch geformt mit höhenverstellbaren Kopfstützen

Softtop, schwarz mit beheizbarer Glasheckscheibe

Torsen-Differential

Wegfahrsperre, elektronisch

Windschott mit integriertem Ablagenetz

Zentralverriegelung

Mittelarmlehne inkl. Ablagefach

 

 

Sonderausstattung:

 

Hardtop

Metalliclackierung

Dekoreinlage, Holzapplikationen an der Mittelkonsole

 

 

Fahreindrücke:

 

HalbesHaehnchen:

Wie oben bereits erwähnt wollte ich als Ergänzung zum Y ein Auto haben mit dem man einfach Spaß haben kann. Mit dem MX-5 habe ich dazu das perfekte Auto gefunden.

Die Lenkung ist sehr direkt, das Leder-Sportlenkrad liegt super in der Hand und überträgt schon die geringste Lenkbewegung sofort auf die Straße.

Antriebseinflüsse kennt die Lenkung dank Hinterradantrieb nicht. Eben durch diesen ist der Wendekreis auch superklein und der Wagen sehr agil.

Auch das Fahrwerk ist genau nach meinem Geschmack: Sportlich straff aber nicht knüppelhart...perfekt zum Kurvenräubern aber auch auf längeren Strecken keine Qual. :)

Der drehfreudige Motor mit seinen 140 PS hat mit dem leichten MX-5 wenig zu kämpfen – und verbraucht mit ~7,5l im Schnitt auch noch angenehm wenig.

Er schiebt den Wagen souverän an, in fast jeder Lebenslage. Lediglich bei hohen Autobahngeschwindigkeiten wird das ganze etwas zäher.

Lange schnell auf der Autobahn fahren möchte man aufgrund der extremen Lautstärke, egal ob offen oder geschlossen, mit Hardtop oder ohne aber ohnehin nicht.

Das Getriebe ist sportlich kurz übersetzt, die Schaltwege mit dem joystickartigen Schalthebel sind ultrakurz, da kommt Freude auf.

Ich liebe dieses Auto, es „passt mir“ einfach wie angegossen. Die Sitzposition ist perfekt, das ist bei mir sonst oft ganz und gar nicht der Fall: Entweder ist das Lenkrad zu weit weg oder die Pedale zu nah. Grässlich, trotz Einstellmöglichkeiten.

Im MX-5 kann man kaum etwas einstellen, es passt dennoch alles so gut wie in bisher keinem anderen Auto. Auch die Sitze sind perfekt, sie bieten einen super Seitenhalt, sind auch auf längeren Strecken bequem und ich rutsche in Kurven nicht, wie in vielen anderen Autos, wild hin und her.

Längeren und/oder breiteren Fahrern (ich bin schmal und ~ 1,80m) dürften aber eben diese fehlenden Einstellmöglichkeiten und die allgemeine Enge überall im Wagen zum Verhängnis werden.

Nochmal stark erhöht wird der ohnehin schon gigantische Spaßfaktor des kleinen Roadsters durch das offene Dach - einfach herrlich. Ein Kart mit Straßenzulassung.

 

Flo:

Auf die Probefahrt mit dem MX-5 habe ich mich sehr gefreut, denn leichte, wendige und sportliche Autos faszinieren mich einfach, sonst hätte ich mir auch selbst keinen Swift Sport gekauft. :) Trotz seeeeehr leichtem Regen und nasser Straße machte ich mich mit dem halben Hähnchen morgens in der Eifel auf den Weg, den Miata zu erfahren. Gemütlich fuhr ich den kleinen Roadster warm, in den ich mich mit meinen ca. 1,90m gerade so rein quetschen konnte. Als ich mich langsam an das Auto gewöhnt habe und der Motor warm war, begann ich zu verstehen, warum der MX-5 so erfolgreich ist. Es ist einfach ein tolles Go Kart-Feeling mit drehfreudigem, ausreichend starkem Motor, super Fahrwerk und damit toller Straßenlage. Es ist einfach eine kleine, günstige Fahrmaschine. Am liebsten hätte ich das Auto nie wieder hergegeben, wäre da nicht ein Problem gewesen: Ich bin zu groß für das Auto. Ich kann mich zwar einigermaßen rein und raus schälen, das größte Problem ist aber das Fahren, denn das Lenkrad stand im Dauerkontakt mit meinen Beinen und gerade zum sportlichen Fahren geht das überhaupt nicht. Schade eigentlich, denn ich hatte viel Spaß mit dem kleinen Japaner.

 

Telsch:

Nachdem ich beim Kauf dabei war, sich aber für mich keine Gelegenheit für eine Probefahrt ergab, konnte ich die Probefahrt kaum erwarten. Die nächste Gelegenheit war in der Eifel - die perfekte Gegend für einen Kurvenräuber wie den MX-5. Die Straßenlage ist wirklich richtig gut, der Schwerpunkt niedrig und die Federung nicht zu weich - so macht Kurvenfahren Spaß. Auch an Leistung mangelt es nicht wirklich - mehr geht immer, aber es reicht auf jeden Fall gut aus. Das Preis/Fahrspaß-Verhältnis ist kaum zu toppen.

 

 

Weitere Autos:

 

Lancia Y 840 1.2 8V

Mein erstes Auto, super zuverlässig und schön sparsam. Eine tolle Ergänzung zum MX-5 und seit 2 ¼ Jahren mein treuer Begleiter.

 

 

 

 

Clio RS

Renault Clio RS von greentea868

 

 

Geschichte zum Auto:

 

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss :)

Was macht man, wenn man ein super zuverlässiges und günstiges Auto vor der Tür stehen hat? Richtig, man tauscht es gegen ein anderes, was ungefähr die 3,5 fache Laufleistung, dafür aber auch die 2,5 fache Motorleistung hat. Der Polo hatte schon über 2 Jahre seinen Dienst getan und ich wollte etwas anderes. Schneller sollte es sein. Und ein Sportfahrwerk. Und eine standhafte Bremsanlage wäre auch nicht schlecht. Probegefahren bin ich erstmal einen 330i E46. Grandiose Leistung, aber unheimlich langweilig. Damit war der Mythos 3er BMW für mich völlig zerstört und diese Autos sind für mich eher Familienkutschen. Dann habe ich noch einen Focus ST170 und einen Fiesta Mk6 ST angeschaut. Die fand ich aber auch zu langweilig. Wenn schon, denn schon ;) Als ich dann nach langer Zeit der Marktbeobachtung (ca. ein halbes Jahr) einen Makaha-grauen Clio C RS F1 Team Phase 1 aus erster Hand mit frischem Zahnriemenwechsel für vergleichsweise wenig Geld sah, hab ich fix angerufen und einen Termin ausgemacht. Geld mitgenommen und sofort ohne groß Verhandeln gekauft. Nach einem frischen Ölwechsel und neuen Bremsbelägen hinten war dieser nun technisch Topfit und ich habe mittlerweile schon die eine oder andere Runde auf der Nordschleife gedreht. Und man muss einfach sagen, dass sich dieses Auto extrem von der grauen (hihihi) Masse abhebt. Der drehfreudige Zweiliter Sauger ist einfach eine Wucht in dem kleinen Auto. Hat man einmal die 5000er Marke passiert geht es einfach nurnoch vorwärts, unterbreitet vom schönen Röhren des Motors. Man merkt, dass die Abgasanlage nach über 100.000 Kilometern nicht mehr ganz der Serienlautstärke einspricht ;D dazu noch die Recaro Schalensitze, die einen geradezu im Sitz festschrauben, und die grandiose Bremsanlage (312mm 4 Kolben zu 260mm 1 Kolben in anderen Clios) machen dieses Auto super rennstreckentauglich. Das ist wohl auch der Grund, warum der Clio RS eines der meistgesehenen Autos an der Nordschleife darstellt. Zu all diesen harten Fakten kommt aber noch das hinzu, was man nicht in Zahlen fassen kann. Solch eine Rückmeldung zum Beispiel habe ich noch in keinen anderem Auto erlebt. Man hat immer das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben und merkt sofort, wenn eine Achse anfängt wegzuschmieren. Kurzum: Ich liebe dieses Auto und möchte ihn eigentlich nie wieder verkaufen :)

 

 

Technische Daten:

 

EZ: 09.2008

KM.Stand: ca. 118500Km

KM.Stand bei Kauf: 113400Km

Kraftstoff: Super E5, besser Super Plus

Leistung: 145 KW/197 PS @ 7250 U/Min

Drehmoment: 215 NM @ 5500 U/Min

Zylinder: 4 in Reihe

Hubraum: 1998 cm³

Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

VMax: 223 km/h

Beschleunigung 0-100 Km/h: 6,9 Sekunden

 

 

Serienausstattung:

 

Recaro Sportsitze, Brembo 4-Kolben Bremse vorne, Bremssättel rot lackiert, Lichtsensor, Regensensor, Lederlenkrad mit 12-Uhr Markierung, elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Aufkleber F1-Team vorne und hinten, Raucherpaket, Radio

 

 

Sonderausstattung:

 

Klimaautomatik, Xenon mit Kurvenlicht, Makaha-Grau Metallic

 

 

Fahreindrücke:

 

Flo:

Der Vergleich zwischen Clio RS und meinem Swift Sport hat mich sehr interessiert, denn die Konzepte sind ähnlich, dennoch ist der Clio kompromissloser. So hat der Motor mehr Hubraum, mehr Drehmoment, mehr Leistung und verträgt mehr Drehzahl. Das Fahrwerk ist härter und der Diffusor ist nicht nur optisch angedeutet, sondern er erfüllt tatsächlich eine Funktion. Es ist ein spaßiges, kleines Auto, das man gerne flott auf der Landstraße und der Rennstrecke bewegen kann, jedoch ist genau das das Problem. Für den Alltag hätte ich gerne einen Tick mehr Komfort, denn man spürt jede Fahrbahnmarkierung, die man überfährt und Straßen im schlechteren Zustand möchte man nicht unbedingt fahren. Die Recaro-Sitze sind klasse, sie bieten tollen Seitenhalt und haben noch genug Komfort, die hätte ich gerne auch in meinem Auto, was jedoch nicht so gut ist, ist das Lenkrad. Es liegt zwar super in der Hand, jedoch ist es leider nur in der Höhe verstellbar, nicht in der Länge, weswegen ich keine gute Position gefunden habe. Dennoch macht das Fahren einen Riesen Spaß, wenn man den drehfreudigen 2 Liter-Saugmotor erstmal in die Drehzahlbereiche bringt, in denen er zum Leben erwacht. Flink geht er um die Kurven und macht dabei einfach Spaß, aber wie gesagt: für die Rennstrecke und Spaß auf kurvigen Landstraßen ideal, aber für den Alltag wünsche ich persönlich mir etwas mehr Komfort.

 

Nick:

Als ich das Auto fuhr, war es hinter den Vordersitzen komplett leergeräumt, was nicht nur die Soundkulisse innen veränderte (dazu später mehr), sondern in Kombination mit den Schalensitzen den Eindruck erzeugt, man würde sich jetzt in einen Rennwagen setzten. Was noch fehlt sind 5 Punkt Gurte und ein Käfig, dann wäre dieses Gefühl komplett. Der erste Dreh am Zündschlüssel enttäuscht, der Motor ist im Stand fast nicht wahrzunehmen. Beim vorsichtigen Warmfahren fällt die unglaublich kurze Übersetzung auf. Ist da überhaupt ein Unterschied zwischen Gang 2 und 3? Im Alltag braucht man nur die Gänge 2, 4 und 6. Ist der 6. erstmal drin, ist er der perfekte Gang für jede Gelegenheit, denn auch der höchste Gang dieses Getriebes ist so kurz übersetzt wie bei anderen Autos der 3. und erlaubt auch Geschwindigkeiten unter 40km/h.

So, genug gefaselt, jetzt ist der Motor warm. Ortsausgang, 3. Gang und Feuer! Okay, Fehler. Der Motor braucht Drehzahl! Erst ab 5000 geht es so richtig los. Also runter in den zweiten. Der Motor schreit, die Abgasanlage verstärkt das wie ein Megafon und das spazierende Rentnerpärchen auf dem Gehweg bekommt einen Herzinfakt. Hihi, GEEEEIIIILLLL. Aber für den Clio braucht es Zeit und Überwindung. Einem normalen Fahrer fällt es schwer den Drang zu schalten zu überwinden und den eh schon laut schreienden Motor noch bis 7500 Umdrehungen auszuquetschen. Dabei wird man so schnell, dass man sich doch besser auf die Straße konzentriert als auf den Drehzahlmesser. Die fehlende Dämmung lässt sogar das Geräusch des platzenden Regenwurms, den man gerade überfahren hat, in den Innenraum dringen. Der Karren ist irre laut. Motor, Abgasanlage, Wind- und Abrollgeräusche sowie permanentes, nervöses Klappern und Knarzen überall, weil der Hobel so sackhart ist, dass man von dem so eben überfahrenen Regenwurm einen Schlag in den Rücken bekommt. Ich bin schon so viele Autos gefahren und dachte, ich komm mit allem gut klar, aber will man dieses Auto zum ersten Mal nur ansatzweise sportlich fahren finde ich nur ein Wort dafür: Überforderung! Dieses Auto ist kompromisslos, braucht sehr viel Eingewöhnungszeit und erwartet vom Fahrer, dass er das Auto kennt. Es ist auf der Rennstrecke und kurvigen Landstraßen zu Hause, aber auch nur dort. In einem Clio RS fährt man nicht Brötchen holen, man steigt nicht ein um nun 700km Langstrecke zu reißen. Man fährt damit, um mit ihm bei jeder Fahrt die Grenzen der Physik auszuloten. Und dafür ist er perfekt.

 

Telsch:

Beim Wintertreffen hatte ich auch endlich die langersehnte Möglichkeit den Clio mal zu fahren. Der Besitzer mahnte schon beim Einsteigen zur langsamen Fahrweise, was einem bei einem solchen Fahrzeug gar nicht so leicht fällt. Dank der ausgebauten Rückbank war auch der Sound sehr präsent. Für einen Vierzylinder ist der dieser echt gut. Das Fahrwerk ist für die kurvigen Landstraßen im Sauerland wie gemacht, nichts schaukelt oder rutscht - alles sitzt wie es sich gehört. Und zwar so gut, dass die Stadtkasse von Olpe gleich mal unfreiwillig aufgebessert wurde, hajo ¯\_:D_/¯ Der Durchzug vor allem im oberen Drehzahlbereich macht auch richtig Spaß. Erst wenn man mal etwas gemütlicher machen will, ist Schluss mit lustig. Dafür ist das Fahrwerk zu hart und die Übersetzung so kurz, dass es schon bei Landstraßentempo zu laut wird im Innenraum.

 

 

Ehemalige Autos:

 

VW Polo 9N3 1.4

Guter und günstiger Anfängerwagen, den ich fast 3 Jahre ohne jegliches Problem gefahren bin. Allerdings sind 80 Ps und ein komfortorientiertes Fahrwerk auf Dauer dann doch etwas zu wenig, grade dann, wenn die Nordschleife ruft.

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07.01.2016 22:29    |    el lucero orgulloso    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Treffen

Die IAA ist das Automobilereignis in Deutschland alle zwei Jahre, da liegt es nahe, dass die autobegeisterten Youngsters dort zusammen hin müssen. Nun ist die IAA schon ein paar Monate her und es gab schon unzählige Artikel über die Attraktionen, welche dort ausgestellt wurden. Deshalb möchten wir mehr über unser privates Treffen erzählen, als über die IAA an sich.

 

Teilnehmer des Treffens: flo-95 (Flo), el lucero orgulloso (Jan), nick_rs (Nick), markus_95 (Markus), Shibi_ (Tobi) und dessen Schwester Anja sowie Bayernlover (Joseph) und auf der IAA noch Miep 87 (Pia), Dynamix (Tobi) und Telsch (Tobi)

 

Am Artikel beteiligt: nick_rs, Telsch, flo-95, el lucero orgulloso

 

 

Donnerstag - Anreise und gleich der erste Zwischenfall

 

Da das 5. Youngsters@GreenHell gerade mal 3 Wochen her ist und solche Treffen immer ein großes Loch in den Geldbeutel reißen, wurde dieses Mal auf eine Pension verzichtet. Flo hat bei sich zu Hause in Wertheim mehr als genug Platz und eine Stunde Fahrt nach Frankfurt ist für Petrolheads kein Problem. Donnerstag Abend sollte noch im kleinen Kreis, bestehend aus Flo, Lucero, Nick und Markus, verbracht werden. Da Nick wie Markus diesmal aus der Stuttgarter Umgebung anreiste, trafen Sie sich zufällig auf der A81. Doch lange sollte diese Fahrgemeinschaft nicht halten. 50km vor dem Ziel wollte Nick nochmal sein Kühlwasser checken, denn er hatte zuvor einen Verlust festgestellt. Und siehe da: Komplett leer. Also wurde der ADAC gerufen und Markus setzte die Fahrt alleine fort. Nach etwas über einer Stunde hatte der ADAC-Mann das Wasser aufgefüllt und gemeint, wenn man das Kühlwasser beobachtet könne Nick damit am Sonntag noch bis nach Hamburg düsen, sollte der Verlust allerdings extrem werden, müsse das Cabrio abgeschleppt werden. Inzwischen waren Jan und Markus schon bei Flo angekommen. Wir wählten zum Essen ein leckeres Tapas-Restaurant in der Mitte der Strecke aus, sodass Jan, Markus und Flo im Swift Nick entgegen fuhren und beide Autos nahezu zeitgleich ankamen. Noch vor dem Essen wurde wieder der Kühlwasserstand gecheckt und der Behälter war schon wieder leer, nach nur 50km. Das macht keinen Sinn. Ein Abschlepper wurde für den Abend beauftragt. Nach dem Essen hatte Markus die Ehre, die wohl letzte Fahrt der Saison mit dem Cabrio zu Flo zu fahren. Dort angekommen, wurden die alkoholischen Getränke geöffnet und auf das kaputte Auto einen gehoben. Gegen Mitternacht kam dann auch der Abschleppwagen und nahm das Cabrio mit. Durch den Lärm und das Licht wurde die halbe Ortschaft geweckt. :D

 

Es ist schon erstaunlich, dass bei fast jedem größeren Youngsters-Treffen ein Auto kaputt geht:

- 1. Youngsters@GreenHell: Nicks Cabrio – NOS Unfall

- 2. Youngsters@GreenHell: Niclas’ Golf – NOS Unfall

- 3. Youngsters@GreenHell: Bis auf einen kleinen Parkrempler am 500€ BMW ausnahmsweise mal nichts.

- Youngsters@Harz: Miep & Dynamix’ Alero – Kühlwasser

- 4. Youngsters@GreenHell: Donox’ 7er – kleiner Auffahrunfall

- 5. Youngsters@GreenHell: Shibi_s 323ti – NOS Unfall

- Youngsters@IAA: nochmal Nicks Cabrio – Kühlwasser.

 

Es liegt wohl ein Fluch auf uns.

 

Jedenfalls geriet der Abend dann noch sehr lang…

 

Freitag - MotorTalk IAA Tour

 

…zu lang, denn schon um 7:30 Uhr machten wir uns am Freitag auf den Weg zur IAA. Auch wir hatten natürlich die Motortalk-IAA-Tour gebucht. Jan machte sich ein wenig früher auf den Weg, kurz darauf folgten Flo, Nick und Markus in dessen 190er, der von Flo pilotiert wurde. Gerade noch pünktlich kamen wir dann am Peugeot-Stand an, wo dann auch Pia und Dynamix zu uns stießen. Auch Telsch kam kurz darauf vom Lexus-Stand rüber.

 

 

 

 

 

Peugeot

 

Die MT-IAA-Tour begann bei Peugeot, wo es zunächst ein kleines französisches Frühstück mit Blätterteigteilchen sowie vielen warmen und kalten Getränken gab. Dann wurden alle Teilnehmer mit Headsets versorgt und durch MT-Tom sowie die Peugeot-Hostessen in Gruppen aufgeteilt. Die Führung war von einer guten Organisation und Struktur geprägt. Peugeot gab sich wirklich Mühe!

Youngsters-Note: 2+

 

Daimler

 

Weiter ging es (für die gelbe Tour, welche wir alle gebucht hatten) bei Mercedes-Benz und Smart. Auch hier gab es Headsets und Gruppeneinteilung - allerdings waren die Führungen chaotisch, die Technik unzuverlässig, die Halle total überfüllt und man bekam Dinge erzählt, die einen echten Petrolhead oder Mercedes-Youngtimer-Fahrer wie Markus und Jan es mit ihren 190ern sind, kaum interessieren - oder könnt ihr, liebe Leser, etwas mit “Sinnlichkeit im Design” anfangen?

Das führte dazu, dass viele die Headsets frühzeitig abgaben und die Autos alleine erkundeten.

Insgesamt war Mercedes daher leider enttäuschend - eher “nichts”, als “das Beste”.

Youngsters-Note: 4+

 

 

Essen

 

Als Nächstes stand das große Mittagessen mit allen Teilnehmern der MT-IAA-Tour an. Wir suchten uns mit unserer Gruppe natürlich einen gemeinsamen Tisch und bedienten uns am reichhaltig gedeckten und leckeren Buffet. Zwischendurch haben ein paar andere Tour-Teilnehmer angemerkt, dass wir ja so wirken würden, als würden wir uns schon kennen - das konnten wir bestätigen, denn die Youngsters sind ja inzwischen ein großer Freundeskreis.

Youngsters-Note: 1+**schleim ende*

 

Ford

 

Nach der Stärkung stand Ford auf dem Programm. Und auch der amerikanisch-kölsche Hersteller ließ sich nicht lumpen und ließ die ganz Gruppe erst mal in die Vignale-Lounge, in welcher man sich Getränke (erstmals Champagner am heutigen Tag!) en masse reichen lassen und die ausgestellten Mondeo Vignale ausgiebig begutachten konnte. Danach gab es die übliche Standtour mit etwas unhandlichen Headsets, aber auch Ford war sichtlich bemüht und man fühlte sich (trotz ein paar kleinerer (KLEINER?!) fachlicher Patzer in der Mustang-Präsentation (nicht nur dort!) wohl.

Youngsters-Note: 2+

 

 

Audi

 

Den Abschluss bildeten die Herren der Ringe von Audi. Der Ingolstädter Hersteller hatte auf der Agora extra für die IAA mal wieder eine Halle der Superlative aufgestellt. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern bot man hier keine Tour, sondern eine einzelne, etwas längere und ausführliche Rede über die Halle (mit ihrer quattro-Kältekammer) und die Fahrzeuge. War auch interessant und angenehm kurzweilig, allerdings hätte sich manch einer doch etwas mehr Details gewünscht.

Youngsters-Note: 3-

 

Markus und Nick sicherten sich nebenbei noch Probefahrten mit dem Citroen Cactus, dem Citroen C1 und später noch mit dem neuen VW T6. Flo und Telsch fuhren einen Hyundai Veloster Turbo und buchten direkt für den folgenden Tag weitere Probefahrten im Kia cee’d GT und Toyota Auris Hybrid.

Nachdem die offizielle IAA Tour beendet war, schlenderten wir noch ein wenig durch die Stände. Zum Abschluss wurde sich noch die letzte Runde Geländeparcours im Audi Q7 gesichert, was doch sehr faszinierte.

 

 

 

Nick fuhr dann den 190er mit Markus und Flo an Bord nach Hause. Jan blieb noch etwas in Frankfurt, da MT noch ein Teamessen organisiert hatte und kam später nach Wertheim nach.

Zuhause angekommen, legte sich Markus gleich ins Bett. Leider ging es ihm gesundheitlich garnicht gut. Nick und Flo bereiteten den Grill darauf vor, dass Shibi und Joseph bald ankamen um anschließend lecker zu essen. Nach dem Essen deponierte Joseph seinen Schlüssel auf dem Küchentisch, was er noch bereuen sollte. Wir ließen den Abend gemütlich bei ein paar Bier ausklingen, während Flo und Nick das Märchen erzählten, dass in der Gegend in letzter Zeit vermehrt Autos geklaut werden. Am meisten BMWs :D. Irgendwann nachts kam auch Jan wieder zurück. Und “nachts” ist auch das Stichwort - auch an diesem Abend haben wir die Uhr irgendwie völlig aus den Augen verloren, was wir am Morgen auch deutlich zu spüren bekamen…

 

Samstag - sehr ereignisreich

 

Als Joseph Samstagmorgen aus dem Fenster auf sein Auto schauen wollte, traf ihn der Schlag. Dort, wo er gestern seinen e46 abgestellt hat stand er nämlich nicht mehr. Er eilte zum Tisch, aber der Schüssel lag dort, wo er ihn gestern Abend hingelegt hatte. „Hä?......Häääää?......Hääääääää?“ „Und gestern hatten wir noch darüber gesprochen, dass BMWs hier gerne geklaut werden“, meinte Nick und musste sich das Grinsen doch sehr verdrücken. „Hääää???.... Aber doch keine alten E46….Hääää?“. Flo hatte früh am Morgen das Auto in den Hinterhof seines Onkels umgeparkt. Die Story mit den gestohlenen Autos war natürlich nur erfunden :D. Das „Hä?“ entwickelte sich zum Running Gag und auch das Umparken von Autos ist inzwischen bei nachfolgenden Treffen „Tradition“ geworden.

Etwas verspätet machten wir uns nach einem stärkenden Frühstück (vielen Dank an dieser Stelle an Flos Mutter) auf den Weg nach Frankfurt. Diesmal fuhren wir zu fünft (Joseph, Shibi, Nick, Jan und Flo) in Josephs E46 zur IAA. Markus ging es leider nicht besser und so fuhr er am Morgen vorzeitig wieder nach Hause. In der Frankfurter Innenstadt angekommen, legte Shibi seinen Arm gemütlich aus dem geöffneten Fenster. Joseph bemerkte das nicht und wollte es von vorne schließen. „KNACK!“ und die Scheibe fiel nach unten. Klasse! Wir waren sowieso schon spät dran - Telsch und die soeben dazugestoßene Anja warteten schon auf dem Messegelände - und mit offenem Fenster konnten wir das Auto am Parkplatz nicht stehen lassen. Zum Glück hatte Joseph den Werkzeugkoffer im Kofferraum. Also wurde kurz nach hinten gegriffen, das Werkzeug auf Jans Schoß gestellt und Shibi begann mit der Demontage der Türverkleidung – während der Fahrt auf einer mit 3 Leuten besetzten Sitzbank! Ein Kleinteil nach dem anderen wanderte nach vorne zu Nick: Schrauben, Fensterheberschalter, Zierleisten… An Ampeln und im stockenden Verkehr der Messeparkplatz-Auffahrt konnte die Tür geöffnet und die letzten Schrauben sowie Verkleidung demontiert werden. Pünktlich bei der Ankunft am Parkplatz wurde die Scheibe wieder nach oben gedrückt und befestigt. Hoffen wir mal, dass sie hält.

Auf dem Messegelände trafen wir dann auf Telsch und Anja, sowie Pia und Dynamix. In der Zwischenzeit hatte auch Telsch die Möglichkeit den neuen VW T6 zu fahren. Er sicherte sich auch gleich noch eine Probefahrt für das Brennstoffzellenfahrzeug Hyundai iX35 F-Cell für den Sonntag.

Als erstes ging es in die Halle der Edelfahrzeuge. Maserati, Jeep, unzählige Tuner und auch Jaguar waren dort vertreten. Hier entdeckte Anja gleich ihr Traumauto: Den Jaguar F-Type.

In der Halle der Zulieferer entdeckten Anja und Nick einen Überschlagsimulator, der sofort erkundet wurde und einen bleibenden Eindruck hinterließ. Auch die "Besoffenen Brille" wurde ausprobiert. Als erfahrene Alkoholkonsumenten können wir allerdings nicht bestätigen, dass die Brille auch nur im entferntesten Trunkenheit simuliert.

 

 

Nach der Halle mit den kleineren Marken machte sich Hunger breit und so genossen wir leckere Currywurst mit Pommes zum übertriebenen Messepreis.

Nach der Stärkung ging es in der VAG-Halle weiter.

 

Die Youngsters hatten Standkarten für Ferrari, Bentley und Lamborghini organisiert. Am Eingang zum Lamborghini-Stand diskutierte ein sehr reich aussehender, älterer Herr mit der Hostesse, ob er denn auf den Stand darf. Seinem Aussehen nach zu urteilen, könnte er sich alle Autos dort problemlos leisten. Trotz aller Bemühungen der Hostesse bekam sie nicht die Berechtigung den Herren rein zu lassen. Nebendran meinte Telsch dann zu einem anderen Host „Hallo, ‘xy’ unser Name, wir stehen auf der Gästeliste“. Nach einer kurzen Prüfung durften Jan, Shibi und Telsch passieren. Joseph und Nick lagen sprichwörtlich am Boden vor Lachen. Telsch, Sandalen mit Socken, Hemd in der Hose, Rucksack und Kamera umhängend geht an dem Mann vorbei, dessen Anzug wohl so viel gekostet hat wie ein Auto dort und trotzdem nicht rein durfte. Das Bild war einfach der Hammer :D.

Anschließend durfte Nick auf den Bentley-Stand, wo er aufpassen musste, dass er bei den Autos keinen Orgasmus bekommt. Natürlich wurde auch im neuen Bentayga probegesessen.

Da es nun schon spät geworden war, trennten wir uns damit jeder noch das sehen kann, was er noch unbedingt gesehen haben wollte. Während Flo und Telsch den Kia cee’d GT Probe fuhren, wartete Jan zusammen mit Shibi schon auf die nächste Probefahrt mit einem Toyota Auris Hybrid, den er zusammen mit Flo fahren wollte.

Anja, Joseph und Nick suchten den BMW-Stand auf und begutachteten den neuen 7er, welcher vor allem bei BMW-Fan Joseph sehr gut ankam.

Abschließend trafen sich alle wieder bei Renault, wo nach ausgiebiger Besichtigung der Modelle Talisman und Mégane, welche beide für gut und äußerst chic befunden wurden, die gemütlichen Sitzkissen beschlagnahmt wurden.

Auf dem Weg zum Ausgang schauten wir noch schnell beim Opel Astra vorbei und verabschiedeten uns von Pia und Dynamix sowie Telsch, der noch etwas länger blieb.

 

Auf dem Rückweg suchten wir noch eine ADAC-Niederlassung in Frankfurt auf. Nick nahm hier seinen Mietwagen für die Rückfahrt nach Hamburg entgegen – Einen Toyota Verso. Shibi nahm auf dem Beifahrersitz Platz, während Jan mit Flo auf der Rückbank Anjas blauen Compact fuhr und Joseph alleine im E46 unterwegs war. Bei Flo angekommen suchten wir nach einem geeigneten Restaurant. Die Wahl fiel auf den örtlichen Griechen. Joseph wollte unbedingt noch Jans 190er fahren. Anja fuhr mit Nick und Shibi im Verso hinterher. Beim Griechen angekommen gab es natürlich erstmal eine Runde Ouzo. Hier stellte sich dann die Frage, wer denn zurück fährt, denn Flo, Joseph und Nick wollten Ouzo und Wein trinken. Uns fiel ein, dass der Verso ja ein 7-Sitzer ist und so beschlossen wir, dass wir den 190er stehen lassen und Shibi uns im Toyota nach Hause kutschiert. Nach einer großen Fleischplatte, ein paar Gläschen Wein und unzähligen Ouzos war die Stimmung ausgelassen und es ging auf den Heimweg. Der Verso wurde spontan zum silbernen Partybus umfunktioniert und so fuhren wir bewusst über eine Stunde mit lauter Umwegen statt der eigentlich normalen 5 Minuten zu Flo nach Hause. Das Soundsystem war sehr leise, daher grölten wir alle mit. Jan in der letzten Sitzreihe grölte in der Angst, man würde ihn nicht hören am lautesten. Nick und Flo schlossen sich der zwischen ihnen sitzenden Anja beim lauten singen an und Joseph entwickelte zu der laufenden 90er Jahre Playlist den inzwischen legendären “Cockpit-Wisch-Dance”. Bei Flo angekommen, wurden dann Youngsters-typische Trinkspiele wieder ausgepackt und so wurde es ein feucht-fröhlicher Abend, bis...

…ja bis Anja gegen 1:30 Uhr auffiel, dass ihr Autoschlüssel weg ist. Diesmal hatte ihn aber keiner genommen, sondern er war wirklich nicht auffindbar. Wir suchten über zwei Stunden, bis wir dann ergebnislos und erschöpft in die Betten (oder auf die Luftmatratzen) fielen.

 

Sonntag - Abreise

 

Der Sonntag begann für Joseph, Anja und Nick früh. Sehr früh. Extrem früh. um halb sechs nach gerade einmal 2 Stunden Schlaf klingelte der Wecker. Nick musste um sieben Uhr am Würzburger Bahnhof sein, von wo aus er Freunde aus Stuttgart mit nach Hamburg nahm, da diese ein paar Tage bei ihm verbrachten. Anja und Joseph ließen sich von Nick mit zum Restaurant nehmen. Zu dritt wurde der Schlüssel auf dem Weg vom Restaurant zum Parkplatz gesucht und nach der Verabschiedung von Nick Jans 190er wieder mit zu Flo genommen. Leider war die Suche hier erfolglos, daher riefen wir direkt um 11 Uhr, als das Restaurant öffnete dort an und fragten, ob sie dort einen Schlüssel gefunden hätten und tatsächlich, sie hatten ihn. Also schnell hin und den Schlüssel endlich in Empfang genommen. Telsch nutzte den Tag um nocheinmal einen gemütlichen Tag auf der IAA zu verbringen.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich dann auch die restlichen Teilnehmer nach und nach auf den Heimweg.

Angekommen in Hamburg stellte Nick dann fest, dass sein Schlüssel noch bei Joseph im Auto lag, der inzwischen wieder in München war :rolleyes:

 

Trotz der vielen Zwischenfälle, was Schlüssel und Autos angeht, war es wieder ein legendäres Wochenende was in dieser Konstellation bis heute bereits drei Mal im privaten Rahmen wiederholt wurde.

 

 

In der Galerie warten die spannendsten Bilder auf euch ;)

 

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