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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

30.07.2008 20:01    |    Designs    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Versiegelung

Nachdem ich vor kurzem als Geheimtipp das genannte Wachs zum Geburtstag bekommen habe, war es natürlich Zeit das ganze mal auszuprobieren! Und so kommt ihr in den Genuss eines kurzen Erfahrungsberichtes.

Das HochleistungswachsDas Hochleistungswachs

Bevor ich viel dazu schreibe, erstmal kurz die Herstellerbeschreibung als Info:

 

3M Polish Rosa Hochleistungswachs 80345

 

Langzeitschutz der polierten Oberfläche • Konserviert über den Zeitraum vieler Autowäschen • Besonders leicht zu verarbeiten

 

Polish Rosa ist ein Hochleistungswachs, welchen einen starken Tiefenglanz und langanhaltenden Schutz auf Original-und Reperaturlacken erzeugt. Das Material läßt sich einwandfrei abwischen. Enthält nicht- flüchtige Silikone.

Kann mit Poliertüchern und mit Exzentermaschinen verarbeitet werden. Keine Rückstände auf herkömmlichen Kunststoffen.

 

Anwendungshinweise:

 

1. Vor Gebrauch schütteln.

2. Eine ausreichende Menge des Produktes auf ein Tuch oder Polierpad aufbringen.

3. Falls das Tuch trocken ist, zuvor mit Wasser anfeuchten.

4. Produkt auf der Oberfläche verteilen. Für etwa 1 Minute einziehen lassen, dann überschüssiges Material mit dem Hochleistungstuch entfernen.

 

absoluter Hochglanz - streifenfreiabsoluter Hochglanz - streifenfreiWie ein Neuwagen aus dem ShowroomWie ein Neuwagen aus dem ShowroomDie Motorhaube nach der VersiegelungDie Motorhaube nach der VersiegelungGlanz auch am CabrioGlanz auch am CabrioFrisch versiegeltFrisch versiegelt

Und damit steht eigentlich schon fast alles da, was man dazu sagen muss.

Ich habe zuerst gewaschen und dann poliert - was ja an sich schon kein schlechtes Ergebnis gibt. Nur war es diesesmal eine neue Poliermaschine mit anderem Aufsatz - der von der Nachpolitur her scheinbar nicht ganz so optimal war, denn es waren leichte Schlieren auf der Motorhaube sichtbar.

Dann habe ich das 3M Wachs genommen und es mit einem feuchten Lappen aufgetragen, kurz einwirken lassen und dann mit einem Baumwolltuch nachgerieben. Eigentlich genau so, wie es in der Anleitung steht. Da 1 Minute nicht wirklich viel ist, habe ich das ganze natürlich in Teilstücken gemacht, also zuerst die Motorhaube, dann anschließend Kotflügel und Türen usw..

 

Das Einreiben ist unkompliziert und genauso einfach und rückstandsfrei lässt es sich auch wieder abreiben.

Der Effekt ist faszinierend, der Glanz wird tatsächlich noch intensiver und sämtliche Schlieren oder sonstiges sind weg. Es bleibt einfach nur eine absolut glänzende und glatte Oberfläche zurück!

 

Auch der zweite Test am Cabrio war genauso. Leicht zu verarbeiten, tolles Ergebnis! Auch der erste Regen war schon da, dennoch bleibt der Glanz und das Wasser perlt einfach nur ab. Ich werde es mal auf die weitere Dauerbeständigkeit beobachten, aber ich bin von diesem Mittel bisher voll und ganz begeistert!

 

Kritikpunkte: Sorry - habe ich keine, außer vielleicht, dass man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Oder aber ihr denkt bei eurem nächsten Geburtstagswunsch einfach daran.. ;)

 

Eine kleine Ergänzung: Das Wachs ist ja sehr ergiebig und ich nutze es nun schon länger. Mittlerweile kann ich als kleinen Kritikpunkt anfügen, dass die Langzeitwirkung nicht soooo lange ist, wie ich sie gerne hätte. Alle kleinen Kratzer oder Schlieren - sofern man sie nicht richtig auspoliert - kommen nach einiger Zeit wieder. Diese werden also wohl mit dem Wachs nur verfüllt und wenn das abgetragen ist, sieht es aus wie vorher..

Das ändert aber nichts an der generellen Zufriedenheit, denn der Tiefenglanz bei Neuauftrag ist doch sehr gut.


06.07.2008 11:14    |    Designs    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Fahrzeugpflege, Kärcher SE2001, Testbericht, Waschsauger

Hallo zusammen,

 

bereits im Februar 2008 habe ich damit angefangen mich über Waschsauger zu informieren. Das ganze startete damals im Fahrzeugpflegeforum mit diesem Thread, und die Sache läuft noch immer. Von hier aus übrigens nochmals besten Dank für die vielen Infos und Tipps in diesem Beitrag!

 

Die Überlegung für diese Anschaffung war einfach: Wir haben drei Autos, davon zwei mit Stoffsitzen, eine kleine Tochter und eine große Wohnung mit viel Fliesen und dazwischen noch hellen Teppich und eine gelbe (zu diesem Zeitpunkt äußerst pflegebedürftige) Couch. Genug Einsatzfläche also für einen Waschsauger, der gut für glatte Böden und Polstermöbel sein soll.

 

Die Preisspanne bei der Beschaffung ist variabel. Erste Billigprodukte dieser Art gibt es auf Ebay bereits für unter 100€. Aber nicht immer ist Geiz geil und deshalb dachte ich eher an etwas halbwegs zuverlässiges in der mittleren Preisklasse.

Letztlich bin ich dann beim Namen Kärcher gelandet, wo für rund 200€ der SE2001 zu haben ist, ein Sprüh-Extraktionsgerät, zu dem optional noch eine kleine Polsterwaschdüse zur Pflege von Autositzen etc. zu erhalten ist. Die Gesamtinvestition liegt damit also bei rund 250€ und das Gerät besitzt folgende technischen Daten bzw. Lieferumfang:

 

Kärcher SE2001Kärcher SE2001

_____________________________________________________________

 

Technische Daten

 

Luftmenge (l/s) 74

Vakuum (mbar/kPa) 200

Tankinhalt Frischwasser (l) 5

Tankinhalt Schmutzwasser (l) 6

Leistung Pumpe (W) 40

Arbeitsbreite (mm) 230

Sprühmenge (l/min) 1

Sprühdruck (bar) 1

Kabellänge (m) 5

Gewicht ohne Zubehör (kg) 7

Abmessungen (L x B x H) (mm) 370 x 290 x 470

Ausstattung

Sprühsaugschlauch mit Handgriff 2 m, 2 Sprühsaugrohre à 0,5 m, Waschdüse mit Hartflächenaufsatz, Eco-Flachfaltenfilter, RM 519

 

Beschreibung

 

Auch bei täglicher Pflege werden Teppichböden mit der Zeit unansehnlich. Es bilden sich Laufstraßen, denen der Staubsauger nichts anhaben kann. Wer sich die aufwendige Reinigung durch einen Spezialisten sparen will, dem ist mit dem Hart- und Teppichbodenreiniger geholfen. Der KÄRCHER SE 2001 ist ein solches Gerät, der zum Reinigen von Hartböden wie Stein, Fliesen und Linoleum geeignet ist.

 

Der Vorteil des KÄRCHER SE 2001 liegt gegenüber der konventionellen Reinigung darin, dass immer nur sauberes Wasser verwendet wird und das Schmutzwasser getrennt gesammelt wird (nicht wie bei einem Eimer, indem sich sauberes mit dreckigem Wasser vermischt). Auf diese Weise wird der Schmutz nicht nur verteilt sondern wirksam beseitigt. Mit eingelegter Papierfiltertüte können Sie das Gerät auch als Staubsauger verwenden. Bei herausgenommenem Frischwassertank kann der KÄRCHER SE 2001 als voll funktionsfähiger Nass-Sauger verwendet werden, der mit 5-fach Filterung, Flachfaltenfilter, Filterabrüttelung und Filterzustandsanzeige sehr komfortabel zu handhaben ist.

 

Anwendung

 

Reinigung von Textilen, Flächen und Hartflächen

Reinigung von Hobbyraum, Garten, Auto und Haushalt

Aufsaugen von Grobschmutz

Aufsaugen von Flüssigkeiten

Ausstattung und Nutzen

 

5-fach Hygienefilterung beim Trockensaugen

Saubere Abluft

 

Abluftfilter

Zusätzliche Feinstaubfilterung

 

Abrütteleinrichtung

Filterreinigung ohne Ausbau, minimale Wartung

 

Behälter aus recyclebarem PP-Kunststoff mit zwei großen Rädern und zwei Lenkrollen

Großes Fassungsvermögen (18 l), schlagfest, formstabil, einfach zu entleeren und zu reinigen, leichter Nachlauf, sehr wendig

 

Eco-Flachfaltenfilter

Problemloses Nass- und Trockensaugen im Wechsel, hoher Abfilterungsgrad, vollständig nutzbares Behältervolumen

 

Elektro-mechanische Füllstandsüberwachung beim Nasssaugen

Automatische Turbinenabschaltug bei Erreichen der max. Füllhöhe von 11 l, verhindert ein Überlaufen des Behälters

 

Filterzustandsanzeige

Optische Kontrolle des Filter- und Saugsystems

 

Große Ein-/Aus-Schalter für Pumpe und Turbine

Bequem zu bedienen, separat sprühen/saugen (2-Schritt-Methode) oder sprühen/saugen in einem Arbeitsgang (1-Schritt-Methode)

 

Große Filterklappe

Bequeme Filterkontrolle und schneller Filterwechsel ohne sich die Hände schmutzig zu machen

 

Gummigelagerte Bypass-Saugturbine, schallgedämmt

Hohe Saugkraft, Kühl- und Saugluftstrom getrennt, problemloses Nass- und Trockensaugen

 

Kompakte Leichtbauweise

Funktionell, leicht, raumsparend zu verstauen

 

Leicht abnehmbarer Gebläsekopf mit Tragegriff, Ein-/Aus-Schalter und Saugschlauchanschluß mit Arretierung

Schmutzbehälter schnell zugänglich, einfache Handhabung, kein Lösen des Saugschlauches während der Arbeit

 

Motorabluftmikrofilter, von außen zugänglich

Motorabluftfilterung, einfach auszuwechseln

 

Separater Frischwassertank (5 l) zur Sprühextraktion, herausnehmbar

Fasertiefe Grundreinigung von Teppichböden und Polstern

 

TÜV-/GS-geprüft (Spritzwasserschutz IPX 4)

Hoher Sicherheits- und Qualitätsstandard

_____________________________________________________________

 

Klingt soweit vernünftig und eigentlich genau nach dem, was ich suche.. Also bestellt! Dank einer verschlampten Anfrage, Lieferverzug, etc. ließ das ganze etliche Wochen auf sich warten. Aber ist ja auch keine Eile.. Umso ärgerlicher, dass das erste Gerät zwar in einwandfreier Verpackung erschien, jedoch der Anschluss für den Sprühschlauch bereits einmal komplett aus dem Gehäuse gebrochen ist. Erste Verwunderung - und erste Reklamation. Das Gerät wurde prompt wieder abgeholt und sollte ausgetauscht werden. Doch auch die Lagerbestände bei Kärcher waren wieder zu Ende, so dauerte es erneut fast 4 Wochen, bis das Ersatzgerät auf dem Hof stand! Diesmal fehlt die Bedienungsanleitung, aber die gibt´s ja auch als PDF zum Download. Auch kein Drama..

 

Erster Einsatz

 

Zeit also für den ersten Test, der im Wohnzimmer stattfinden sollte. Der mitbestellte Flüssigteppichreiniger und die Polsterreinigungstabs sollten das Programm abrunden und zeigen, was das Gerät leistet.

Geschlagene 3 Stunden und gute 30 Liter später war es geschafft. Couch und Teppich waren komplett gereinigt. Das Ergebnis: Überzeugend!

 

Die Couch

 

Besonders die gelbe Couch, die schon einen starken dunklen Schleier hatte strahlte wieder in gelb - natürlich nicht wie neu, aber um Klassen besser. Auch die Farbe des rückgesaugten Wassers (dunkelgrau) ließ erahnen, wie viel Schmutz sich hier aussaugen ließ. Vorhergehende Reinigungsversuche mit Schmutzradierer, Schaumtupfen, Polstersprays und klarem Wasser brachten zwar auch immer ein wenig Besserung, sind aber kein Vergelich gewesen und vor allem sehr, sehr viel mühsamer. Ein weiterer Vorteil: Durch die gute Saugleistung war die Couch schon nach 3 weiteren Stunden wieder komplett trocken und benutzbar.

 

Der Teppich

 

Auch der teppich ist in gelb/ocker gehalten und hatte im Bereich um den Tisch starke schwarze Laufspuren, die nicht mehr zu entfernen waren, sowie etliche andere Flecken. Die Flecken ließen sich fast restlos entfernen, die Laufspuren wurden deutlich aufgehellt - auch wenn sie sich natürlich nicht komplett raussaugen ließen - das wäre aber auch ein Wunder gewesen. Dennoch ist auch hier das Ergebnis durchaus akzeptabel. Auch weitere bisherige Flecken lassen sich mit dem Waschsauger schnell und unkompliziert entfernen, je früher man angreift, desto besser.

 

Hartbodenreinigung

 

Der nächste Test widmet sich den Fließenböden. Auch hier wird im Internet von der Reinigungsleistung solcher Sauger geschwärmt. Also ein erster Test in der kürzlich gewischten Küche. Mit der aufgesetzten Gummilippe wird also vorne Wasser aufgesprüht, während dahinter abgesaugt und abgezogen wird. Zurück bleibt eine fast trockene, saubere Fläche. Dennoch muss ich hier sagen, dass das Wasser trotzdem fast klar blieb. Entweder ein Zeichen für eine saubere Wohnung, oder aber der Effekt gegenüber einem einfachen Wischmop ist einfach hier deutlich geringer... :)

 

Interessanter die ganze Sache im Badezimmer. Hier finden sich am Boden immer wieder einige Haare, die sich - danke unserer Minifliesen - immer wieder irgendwo zwischen den Fugen verhängen und mit dem Wischmop nie wirklich rückstandsfrei zu entsorgen sind. Hier haben wir dann einen zweite Reinigungsvariante gewählt. Zuerst per Wischmop mit hoher Reinigungsmittelkonzentration vorgewischt, so dass ruhig etwas Schaum am Boden zurückbleibt, um dann anschließend mit dem Waschsauger alles nochmal nachzuziehen. Dauert zwar etwas länger, als "nur wischen", reinigt aber gründlicher. Denn der Wasserstrahl löst alle Haare und saugt diese mit dem restlichen Wasser und dem Putzmittel direkt mit auf. Auch hier also ein gutes Ergebnis.

 

Fahrzeugpflege

 

Jetzt aber mal zum wichtigsten Thema: Wir sind ja hier schließlich nicht bei Motor-Talk, um über Putzen im Haushalt zu reden, sondern wir nutzen das zur Freude der Hausfrau erworbene Gerät - wenn es denn schon einmal hier ist - ganz nebenbei auch zur Pflege unseres Fahrzeugparks.. :D

 

Im Detail heißt das: 3x Audi reinigen, bitte!

 

Die Kandidaten:

 

- Audi A4 Avant B5 mit schwarzen Stoffsitzen, zwar noch in gutem Zustand, aber mit ein paar kleinen Flecken

- Audi A4 Avant B6 mit dunkler Velourausstattung - schöne, aber fleckenanfällig Sitze, besonders sichtbar sind hier alle Arten von Wasserrändern

- Audi Cabriolet mit Lederaussstattung - die Sitze brauchen hier andere Pflegemittel, aber auch dort gibt es jede Menge Teppich im Innenraum, der gereinigt werden kann.

 

Innenreinigung im A4 B5Innenreinigung im A4 B5Auch hier ist das Ergebnis gut. Besonders der Schmutz im Fußraumbereich von den Wintermonaten lässt sich gut lösen, Fußmatten werden schön sauber, Flecken aus den Sitzen lassen sich weitesgehend komplett entfernen, speckige Flächen und Wasserränder verschwinden. Je nach Einsatz der Wassermenge sind auch hier die Sitze (zumindest bei schönem Wetter) nach ein paar Stunden wieder zu benutzen.

Zur sauberen Innenaufbereitung auf jeden Fall empfehlenswert und kein Vergleich zu irgendwelchen Polsterschäumen, für die auch gleich mehrere Euro fällig werden.

 

Bedienung/Verarbeitung/Handhabung

 

Das Prinzip ist ja immer das selbe. Frischwassertank befüllen (bevorzugt heißes Wasser (max. 50°) für bessere Reinigungswirkung und als Zusatz bei starker Verschmutzung eine Reinigungstablette, oder Flüssigreiniger.

Sprühpumpe und Turbine anschalten und es saugt, bzw. per Knopfdruck wird Wasser versprüht. Der Frischwasserbehälter ist mit 5 Liter ausreichend, aber nicht überdimensional gestaltet. Für eine komplette Fahrzeuginnenreinigung habe ich ca. 10 Liter Wasser verbraucht. Bei starken Verschmutzungen natürlich noch entsprechend mehr. Das heißt ein paar Mal nachfüllen muss man schon.

Bei großen Teppichflächen oder Hartböden erhöht sich die Menge nochmals. 3 Tankfüllungen sind da schnell durch.

 

Schmutz/FrischwassertankSchmutz/FrischwassertankEin kleiner Nachteil ist, dass der Frischwasserbehälter innerhalb des Schmutzwasserbehälters sitzt, d.h. beim Herausnehmen und Nachfüllen zieht man zwangsläufig schmutzige Wasserspuren auf dem Boden entlang, oder aber man muss vorher abwischen. Nicht dramatisch, aber eben auch nicht optimal.

Nicht ganz passgenau ist auch der Einsatz des Frischwassertanks. Sitzt dieser nicht zu 100%, ist eine Verriegelung des Gehäuses nicht möglich. Es hat mich etwas Zeit gekostet, bis ich hier den Kniff raushatte und nun endlich weiß, worauf geachtet werden muss.

 

 

 

 

billlige Verriegelungstastebilllige VerriegelungstasteEbenfalls negativ aufgefallen ist die Verriegelung für den Sprühknopf. Wird der Knopf gedrückt, kann per kleinem Schieber der Knopf arretiert werden, so dass Dauersprühbetrieb aktiv ist. Nur ist diese Verriegelung so lapprig, dass sich sich je nach Lage der Schwerkraft meist von selbst einhakt. Die ersten Male überrascht das ziemlich, denn man merkt ja nicht sofort, dass nach Loslassen des Knopfes weitergesprüht wird. Einfach ein Punkt von billiger Verarbeitung.

 

 

 

Gebrochene KabeldurchführungGebrochene KabeldurchführungDas generelle Gehäuse ist scheinbar eher mäßig verarbeitet, denn schon nach dem ersten Einsatz waren wieder erste schwarze Kunststoffteile am Boden zu finden. Ein kurzer Check ergab, dass nun im Bereich der Kabeldurchführung (eigentlich eine Stelle, die besonders robust sein sollte!) etwas gebrochen ist. Genauer gesagt brach eigentlich ein kompletter Ring um die Kabeldruchführung heraus, obwohl hier niemand mit irgendeiner Gewalteinwirkung dran war. Ob nun wieder aus Vorschaden, oder einfach mangelhaftem Kunststoff, sei mal dahingestellt. Akzeptabel ist das jedenfalls nicht.

 

Die defekte FilteranzeigeDie defekte FilteranzeigeNächster Punkt, die Filteranzeige: Eine einfache unterdruckgesteuerte Anzeige, die sich oben im Gehäuse befindet. Soweit nichts untypisches - nur bemerkten wir plötzlich eine stark nachlassende Saugleistung, woraufhin anschließend ein Loch im Gehäuse auffiel, nämlich dort, wo sich diese Filteranzeige befinden sollte.

Diese ist nur von innen über einen dünnen Plastikhaken an der Anzeige gesichert, der sich wohl in Luft aufgelöst hat, bzw. einfach abgebrochen ist, oder der enormen Saugleistung nicht standhalten konnte. :D Jedenfalls lag die Filteranzeige nun unten im Staubfilter und über das oben klaffende Loch wurde fleissig Falschluft gesaugt. Also Klebeband raus und kurzerhand zugeklebt... :rolleyes:

 

Mit im Lieferumfang befindet sich ein Halter, der hinten am Gehäuse angeklipst werden kann, um die Teleskoprohre zur Lagerung aufzustecken. Funktioniert aber aufgrund von Passungenauigkeiten auch nur bedingt.. Eine Möglichkeit zum Aufrollen/Aufwickeln des Kabel fehlt ebenfalls. Könnte man eben nur um die Teleskoprohre wickeln.

Die Teleskoprohre selbst, sowie die Saugdüsen werden übrigens zusammengesteckt und per Kippschalter miteinander verriegelt. Funktioniert im Prinzip auch ganz gut, nur wenn bei dem ein oder anderen Element aufgrund von mäßiger Passgenauigkeit teils schon leichte Gewalt von Nöten ist.

 

Positiv dagegen finde ich die poppig gelbe Optik und Gesamtbauweise des Geräts. Die Rollen sind stabil, die Form ist relativ kompakt, er steht sicher auf seinen Füßen und lässt sich gut hinterherziehen, ohne dass Kippgefahr besteht.

 

Fazit

 

Technisch ein gutes Gerät, das in seiner Reinigungsfunktion durchaus überzeugt. Der Sprühdruck ist ausreichend, die Saugwirkung einwandfrei. Die Ergebnisse zeigen zweifelsfrei, dass dieses Gerät wie geschaffen ist für die Reinigung von Polstern und Hartflächen. Über die Verarbeitung muss ich jedoch nach obiger Beschreibung wohl kein Wort mehr verlieren. Bei einem No-Name Gerät zum Spottpreis hätte ich das wohl als zu akzeptierende Tatsache hingenommen, jedoch nicht bei einem Gerät der Preisklasse von über 200€ von einem - eigentlich - namhaften Hersteller.

 

Eine Empfehlung kann ich deshalb direkt nicht aussprechen - und werde dieses Gerät wohl zurückgeben und mich nach einem anderen umsehen. Derzeit steht für mich die nächste Serie des Kärcher-Programms im Raum (ja, ich werde es vielleicht doch noch einmal wagen), die nicht mehr unbedingt für den Heimanwenderbereich gedacht ist, sondern eher im Bereich professioneller Autoaufbereitung und Geräteverleih Verwendung findet. Ich hoffe hier auf entsprechend bessere Qualität - muss dafür aber wohl auch tiefer in die Tasche greifen.

 

Aber welches Gerät auch immer es wird, ich denke ich werde dazu hier einen nächsten Testbericht veröffentlichen.


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