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von Aufbereitung bis Zubehör rund um´s Thema Auto

28.01.2009 19:51    |    Designs    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 730d, 7er, BMW, Testbericht

Seit dem letzten Testbericht mit dem damalig aktuellen BMW 760i ist ja bereits einige Zeit vergangen und so hat es sich jetzt spontan ergeben nochmal das kürzlich erschienene neue Modell des 7er BMWs ausgiebig zu testen.

Diesmal jedoch die selbstzündende Variante Namens 730d, also der kleinste im Bunde der 7er Reihe. Ich werde also im folgenden Bericht versuchen meine subjektiven Eindrücke möglichst objektiv zu schildern.. ;)

 

Das Außendesign:

 

Der erste Eindruck, den man von einem Auto bekommt, wird wohl aufgrund der "Hülle" erweckt. Und hier muss man zweifellos zugeben, dass er schon irgendwie imposant da steht. Trotz seiner Größe elegant, mit wuchtigen Rädern in den Kotflügeln und einer breiten Niere, die zuständig ist für das Überholprestige und jederzeit den Eindruck erweckt, sie frißt einen einfach auf, wenn man ihr zu nahe kommt. Allerdings ist diese Niere im Design der Front auch sehr bestimmend und wahrscheinlich nicht jedermanns Fall. Auch ich war bei den ersten Konfrontationen mit diesem neuen Modell eher skeptisch, was sich aber schnell gelegt hat.

Vom ursprünglich fehlgeleiteten Chris-Bangle-Designschlag ist allerdings kaum noch etwas übrig geblieben. Der 7er wurde mit jedem Lifting "entschärft" und ist wieder zurückgekehrt zur ursprünglich eleganten Linie, wie man sie auch von den früheren 7ern kennt.

 

Das Dach fällt relativ flach ab und könnte fast einen coupehaftigen Eindruck erwecken - allerdings stehen dem satte 5,07m Länge und 2,13m Breite entgegen, die einen dann doch daran erinnern, dass hier BMWs Top-Limousine vor einem steht. Und die verleitet zum Einsteigen. Na, dann wollen wir doch mal..

 

Der Innenraum:

 

Türe auf und einsteigen. Als erstes fallen die in typisch rot beleuchteten BMW-Einstiegsleisten auf. Mein anschließender erster zaghafter Versuch die Türe ins Schloss zu ziehen schlug fehl, denn diese vermittelt den Eindruck einer Tresortür und mein Krafteinsatz war dafür wohl zu gering. Scheinbar ist das wohl öfter der Fall und dazu auch Grund genug, warum der 7er dann auch gleich selbstständig nachhilft und mir die Türe elektrisch ins Schloss zieht. Wer also zu schwach auf der Brust ist, oder sich den Luxus gönnen möchte, kann dieses Feature für rund 600 Euro ordern.

 

Der erste Blick über Cockpit und Mittelkonsole endet in einem staunenden Gesicht. Auch hier gilt: Der erste Eindruck zählt! Und dafür, dass ich eigentlich nicht unbedingt Freund des ursprünglichen Innenraumdesigns von BMW bin, fiel dieser erstaunt positiv aus. Sehr wuchtig, modern und anmutig, was einen dort als erstes erwartet. Der erste Griff geht in Richtung I-Drive Bedienrad, das direkt mit sauberer Rastung und massivem Knopf überzeugt. Der große Bildschirm zeigt direkt alle nötigen Infos an und man fängt sofort an intuitiv durchs Menü zu surfen. Ich kann als direkten Vergleich eigentlich nur das Audi MMI erwähnen, welches vom Aufbau her schon sehr ähnlich ist und letztendlich auch fast identisch zu bedienen ist. Wer hier von wem "abgekupftert" hat, möchte ich mal unkommentiert lassen. ;)

Wichtig ist jedoch, dass der Bediener direkt zurecht kommt. Und das scheint entgegen früherer Versionen des I-Drive, für das es immer wieder Kritik einstecken musste, zweifellos der Fall zu sein.

 

Beim Umstieg auf das Navigationssystem fällt zuerst die schöne 3D-Darstellung auf, die wirklich ein klares Bild vermittelt. Auch die restliche Navigation durch verschiedenste Einstellungen gefällt, das System ist schnell, reagiert sofort auf jeden Klick und Dreh.

 

Die Cockpiteinheit wirkt sehr klar, die weiße Skala ist sehr gut lesbar und wirkt angenehm. Nach aktivierter Zündung erscheinen unterhalb die zusätzlichen Infos des Bordcomputers, wie Kilometerstände, Außentemperatur usw. Der untere Teil des Drehzahlmessers wird komplettiert durch eine digitale Verbrauchsazeige im Stil der alten BMW-Modelle. An diesem Relikt aus früherer Zeit wird eisern festgehalten, was zwar lobenswert ist, allerdings nicht wirklich genau oder übersichtlich. Alles in allem jedoch ein modernes, ansprechendes Design.

In der Frontscheibe informiert mich das Head-Up-Display direkt über den aktuellen Straßennahmen und die hier gültige Geschwindigkeitbegrenzung (Speed-Limit-Anzeige).

 

Die Mittelkonsole ist zwar wuchtig, aber bei genauerer Betrachtung doch übersichtlich. Der Gangwahlhebel mit linksseitig adaptierten Knöpfen zur Fahrwerkseinstellung, sowie rechts das I-Drive mit den direkt umliegenden Steuerungstasten. Kaum zu glauben, aber das war´s schon. Vorne befindet sich noch die Einstellung der Klimaanlage und die Radiosteuerung. Einfach, aber gut und vor allem auch hier intuitiv bedienbar. Alle Knöpfe oder Regler vermitteln hochwertige Verarbeitung. Die breiten Armauflagen sind ebenfalls bequem. Öffnet man diese, findet man sowohl ein Telefon, als auch einen USB-Anschluss, sowie einen Klinkeneingang für externe Speichermedien bzw. Audiogeräte vor.

 

Die Einstellmöglichkeiten des Sitzes sind vielseitig. Jede Menge Knöpfe am Sitz lassen sich in sämtliche Richtungen bewegen. Wer hier keine passende Sitzposition findet, ist vermutlich lediglich mit der Bedienung überfordert. Ich frage mich, wie viele Motoren sich wohl in diesem Sitz befinden müssen.. ??

 

Doch genug des ersten Lobes, setzen wir uns in Bewegung, denn schließlich wäre dies die Hauptaufgabe eines Fahrzeugs.

 

Motor/Fahrwerk:

 

Ein Druck auf den Start/Stop Knopf bringt die Kolben in Bewegung. Ein kaum merkbares Schütteln und der Motor läuft. Die Einsatzbereitschaft der Maschine wird vom Drehzahlmesser mit guten 600U/min angezeigt. Vom erwarteten Dieselklang ist kaum etwas zu hören. Auch das Einlegen der Fahrstufe "D" geschieht völlig unbemerkt. Ein sanfter Druck aufs Gaspedal und der Wagen schleicht nach vorne. Die Tempo 30 Zone durchqueren wir auf Samtpfoten. Weder vom Motor, noch von den Reifen ist bei dieser Geschwindigkeit - die ja gerade mal etwas mehr als 10% der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit beträgt - etwas zu hören. Hatte ich aber auch nicht erwartet.

 

Das Fahrwerk befindet sich derzeit übrigens im Comfort-Modus. Und so ist auch nach dem Einbiegen auf die Landstraße mit anschließendem Spurt auf Tempo 100 kaum etwas von der Außenwelt zu hören. Der Wechsel ins Sportprogramm des Fahrwerks ist sofort spürbar. Unebenheiten werden wesentlich direkter an den Innenraum abgegeben. Der BMW reagiert agiler auf jeden Druck aufs Gaspedal.

 

An diesem Punkt einen kleinen Schwenk auf die Charakteristik des Motors: 245PS bei 4000U/min, 540Nm liegen permanent von 1750U/min-3000U/min an. Werte, die auf den ersten Blick viel versprechen und jedem Klein- oder Mittelklassewagen zu astronomischen Fahrleistungen verhelfen dürften. Doch wir befinden uns hier in einem Modell der Oberklasse, dessen Leergewicht - entsprechende Ausstattung berücksicht - mit einer 2 anfängt. Und so kommt es, dass laut Werksangabe beim Spurt von 0 auf 100km/h 7,2s vergehen. Zwar nicht gerade die Werte eines Top-Sportlers, aber ganz ehrlich - für den alltagsgebrauch vollkommen ausreichend. Schließlich handelt es sich hier auch eher um einen potenziellen "Autobahnkilometerfresser", anstatt eines Bergrenners. Und die Höchstgeschwindigkeit von 245km/h dürfte damit wohl ebenso mehr als ausreichend sein.

Leistung und Durchzug ist also eigentlich in jeder Situation ebenso ausreichend vorhanden. Beim Kickdown schnellt der Drehzahlmesser hoch, passiert die 4 des Drehzahlmessers und zieht vorerst noch unbeirrt weiter. Nur bei ca. 4500U/min geht dem Motor vermeintlich die Puste aus, ein gefühltes Loch entsteht, bis der nächste Gang eingelegt ist. In diesem Bereich dringt ein eher gequälter Klang in den Innenraum ein, der den Selbstzünder deutlich verrät. Von voluminösem Klang oder sportlichen Ambitionen ist hier nichts zu hören. Schade eigentlich.

 

Doch wieder zurück zum Fahrgefühl. Auch in Kurven liegt der BMW sicher, die Bremsen packen beherzt zu und verzögern die gut 2 Tonnen recht ordentlich. Im cruisenden Betrieb wird man davon allerdings nicht allzuviel spüren, denn die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go Funktion ermöglicht völlig entspanntes Hinterherfahren, bei dem man eigentlich nur noch lenken muss. Aber auch hier wird man dank Spurhalteassistent bei drohendem Verlassen des rechten Weges freundlich von einem vibrierenden Lenkrad ermahnt, sich wieder auf Kurs zu begeben. Willkommen in der Welt der Technik!

 

Zeit für eine kleine Pause, um sich von so vielen Features zu erholen. Diese Zeit kann man nutzen, um einen kleinen Blick unter die Motorhaube zu wagen. Doch was man hier sieht, ist ziemlich ernüchternd. Außer einer großen Platikabdeckung mit dem BMW Logo und Schriftzug, sowie zwei Streben ist nichts zu sehen. Also Klappe wieder zu..

Ab zum anderen Ende des Fahrzeugs. Ein Druck auf die Entriegelungstaste der Kofferraumklappe - und frei nach dem Motto "Sesam öffne dich", wird die Ladeluke von selbst geöffnet. Zwar geht der Laderaum weit in die Tiefe, die Breite ist allerdings eher durchschnittlich, wird sie durch die weit nach innen ragenden Radhäuser stark eingeschränkt erscheint. Dennoch dürfte der Platz für einige Koffer genügen - und 640kg Zuladung sind üppig.

 

Wieder zurück in den Innenraum - diesmal nehmen wir allerdings kurz in der 2. Reihe Platz, die zumindest für das Klientel, welches sich einen Chauffeur leisten kann, die erste Reihe sein dürfte. Und darauf wurde wohl geachtet. Auch die hinteren Sitze sind einzeln komplett elektrisch zu verstellen. Wer möchte, kann auch die elektischen Rollos von dort aus steuern. Eine separate Klimaanlagenregelung muss ich wohl kaum erwähnen. In der überbreiten ausklappbaren Mittelarmlehne befindet sich nochmals ein separates Telefon. Also eigentlich alles, was man im Fond benötigt, um den täglichen Geschäften nachzugehen.

 

Mir persönlich ist der Fahrerplatz lieber und deshalb geht´s auch dorthin zurück. Treten wir wieder die Heimreise an. Jetzt, wo man sich an die ganzen elektronischen Helferlein gewöhnt hat, kann man sich auch mehr auf das Fahrwerk konzentrieren. Neben Comfort und Sport gibt es noch das Programm "Sport +". Das sollte man allerdings nur anwählen, wenn man sich seiner Sache sicher ist, denn ASR u. ESP sind dann deaktiviert!

 

Da wetterbedingt noch einige Parkplätze ziemlich vereist sind, kann man auch mal ein wenig driften - wenn auch nur im Schritttempo ;) Sicher ist sicher.. So richtig Spaß kommt allerdings nicht auf, denn erstens ist der Heckantrieb auf Eis natürlich völlig hilflos, zweitens macht die enorme Spurlänge das Auto zwar sicher, aber auch behäbig. Wir gehen also lieber zurück in den Modus "Comfort", die eigentliche Stärke des 7er.

 

Auch wenn die Straßen frei von Eis und Schnee sind - bereits auf nasser Fahrbahn merkt man besonders beim Anfahren oder herausbeschleunigen aus engen Kurven (Abbiegen etc.) schon sehr deutlich, wie das kurveninnere Rad nach Haftung sucht und von der Elektronik künstlich eingebremst wird. Dazu ist kein übermäßiger Einsatz des Gaspedals nötig. Auf trockenen Straßen mag das sicherlich weniger relevant sein, ich empfinde das aber als eher nervig.

 

Nach rund 2 Stunden sind wir also wieder zuhause angekommen. Der Start/Stop-Knopf lässt den Motor wieder verstummen und so fängt man erst richtig an, die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten. Ein Punkt blieb in diesem Bericht allerdings bisher unbehandelt. Das Automatikgetriebe. Nicht, weil es nicht erwähnenswert wäre, sondern einfach weil es sich während der ganzen Fahrt völlig unscheinbar verhielt. Das kann man durchaus als Kompliment auffassen, denn es verrichtet einfach souverän seine Arbeit. Kurze Schaltzeiten, kein Ruckeln, kein nerviges Hin- und Herschalten, selbst im Sportmodus. Je unauffälliger, desto besser! Und unauffälliger geht´s hier kaum. Bedenkt man, dass ich eigentlich überzeugter Handschalter bin, ist dieses Kompliment fast doppelt zu gewichten.

 

Fazit:

 

Was soll man bei so einem Fahrzeug schon als Fazit anführen. Wer sich die Mühe gemacht hat, dies alles durchzulesen, der wird zu der Erkenntnis kommen, dass es einfach keine großen Defizite gibt. Wir reden hier über die absolute Oberklasse, die Elite des deutschen Automobilbaus. Das Wort "schlecht" gibt es in diesem Zusammenhang eigentlich nicht. Es gibt höchstens ein paar "weniger gute" Dinge, die auf persönlichen Geschmäckern beruhen.

 

Das kann man bei diesem Preis aber wohl auch erwarten. Der zwar üppig, aber nicht voll ausgestattete Testwagen knackt immerhin den 6-stelligen Kaufpreis und schlägt mit 105.000€ zu Buche. Bedenkt man, dass dieses Modell in den nächsten 3 Jahren einen erwarteten Preisverfall von gut 50.000€ haben dürfte, muss man schon ein gutes finanzielles Polster haben.

Dafür bekommt man einen ziemlich voll ausgestatteten Mittelklassewagen eines Premiumherstellers. Wer würde auf die Idee kommen, diesen nach 3 Jahren einfach wegzuwerfen? Man lässt jeden Monat also rund 1500€ im Nichts verpuffen..

Für einen Arbeiter mir durchschnittlichem Einkommen ziemlich schwer vorstellbar - dennoch freue ich mich über jeden verkauften Luxusliner. Wie sollte man sonst in den Genuss kommen so ein Fahrzeug - wenn auch nur für ein paar Stunden - mal zu genießen? ;)

 

Zu guter Letzt kann man jetzt höchstens noch über die Verbrauchangaben von BMW philosophieren. Denen zufolge, sollte dieser Dieselmotor in genau diesem Fahrzeug im Mix mit 7,2l/100km auskommen. Das halte ich allerdings für mehr als optimistisch. Dass man den heutigen "Prüfstandswerten" kaum noch Glauben schenken kann, weiß inzwischen jeder, dennoch scheint BMW einen besonders guten Prüfstand zu haben. :)

Die Realität liegt beim 730d wohl eher im Bereich von ca. 9 Liter/100km - was für einen Motor dieser Leistungsklasse, bzw. respektive dem nicht gerade geringen Fahrzeuggewicht wohl immer noch akzeptabel ist.

 

Allen, die es jetzt bis zum Schluss durchgehalten haben: Vielen Dank für´s Lesen.. bis zum nächsten Test! :)


03.01.2009 19:22    |    Designs    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Kärcher, Puzzi, Waschsauger

Kärcher Puzzi 100 SuperKärcher Puzzi 100 SuperSo liebe Pflege-Enthusiasten,

 

nach dem lang anhaltenden Drama mit meinem vorherigen Kärcher SE2001 (siehe hier), der leider nicht das erfüllen konnte, was ich von ihm erwartet habe, ist das Ende des Liedes ein Umtausch gewesen.

Auch wenn es eigentlich naheliegen würde, dass man nach den gemachten Erfahrungen von der Firma Kärcher Abstand nimmt, habe ich mich nochmals gewagt einen Kärcher zu nehmen (was allerdings auch daran lag, dass der SE2001 auch nach über einem halben Jahr wieder zurückgenommen und angerechnet wurde). Allerdings habe ich mich bei meiner Wahl zwei Stufen höher eingegliedert und so den Puzzi 100 Super gewählt.

 

 

Und es kam ja wie es kommen musste.. Das Gerät traf ein, ich habe es ausgepackt und direkt wieder reklamiert. Von dem Kunststoffdeckel, welcher den Schmutzwassertank bedeckt fehlte eine Ecke. Nicht viel, aber es war beschädigt und somit Grund genug direkt Ersatz anzufordern. Dabei kam dieses Gerät diesesmal direkt aus dem Kärcher Werk.. Nunja - was soll´s. 3 Tage später war der Ersatzdeckel bei mir und ebenso ein als Entschädigung augehandelter Makita-Akkuschrauber. Immerhin scheint der Service wohl doch zu stimmen.

 

 

Hier im folgenden nun die

Technischen Daten:

 

Max. Flächenleistung (m²/h) 25

Luftmenge (l/s) 54

Vakuum (mbar/kPa) 220/22

Sprühmenge (l/min) 1

Sprühdruck/Staudruck (bar) 1-2,5

Tank Frisch-/Schmutzwasser (l) 10 / 9

Leistung Turbine (W) 1250

Leistung Pumpe (W) 40

Gewicht (kg) 10,3

Abmessungen (L x B x H) (mm) 665 x 320 x 435

 

Ausstattung

Sprühschlauch mit integrieter Wasserzuführung 2.5m, Kunststoffbodendüse mit Krümmer und Alusaugrohr, Handdüse, Netzkabel 7m

 

Beschreibung

Der Frischwassertank mit Filtereinsatz ermöglicht große Arbeitsintervalle und schützt die Pumpe vor Verschmutzung. Kompaktes robustes Gehäuse aus Kunstoff, dadurch stoß- und bruchfest und leicht zu tragen. Zwei große Räder für problemlosen Transport auch über Schwellen und zwei kleine Lenkrollen für große Wendigkeit. Die Drucktasten für sprühen und saugen befinden sich oben auf dem Gerät - problemlos zu bedienen. Leicht abnehmbarer, transparenter Saugdom für optische Kontrolle.

 

Anwendung

Für mittlere Flächen im gewerblichen und privaten Einsatz.

 

Puzzi 100 Super SeitenansichtPuzzi 100 Super Seitenansicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstattung u. Nutzen

 

9-l-Schmutzwasserbehälter

Herausnehmbar, leicht zu transportieren und zu entleeren. Austauschbarer Turbinenschutzfilter, Turbine gegen Schäden durch Schmutz geschützt.

 

Dauerlastgeprüfte, zweistufige Bypass-Saugturbine

Leistungsstarke Rücksaugleistung, geringe Restfeuchte Kompaktes Gehäuse aus robustem PP-Kunststoff mit Handgriff

Stoß- und bruchfest, korrosionsfrei, geringes Gewicht, leicht zu tragen.

 

Transparenter Saugdom

Kontrolle der Rücksaugleistung trockenlaufsichere Schwingkolbenpumpe

Leistungsstark, wartungsfrei, störunanfällig

 

TÜV/GS-geprüft, nationale und internationale Prüffreigaben

Hoher Sicherheits- und Qualitätsstandard. Zubehöraufnahme am Handgriff (Bodendüse bzw. Handdüse)

Bequemer Transport, aufgeräumte Lagerung

 

Zwei Drucktasten: -sprühen -saugen

Einfache Handhabung Herausnehmbares gummigelagertes Pumpen-/ Turbinenmodul Servicefreundlich, einfacher Wechsel, sehr leise. Zwei Räder und zwei Lenkrollen, Leicht zu ziehen auch über Schwellen, sehr wendig

___________________________________________________________________

 

Der Test

 

So, soviel wieder zum theoretischen Teil des ganzen. Interessanter wird das ganze erst im Einsatz - so viel habe ich zumindest aus dem letzten Kärcher gelernt.

Erster Einsatzzweck wird wie bei meinem vorherigen Kärcher wieder einmal die Reinigung unserer Couch, sowie des hellen Teppichs sein. Ein direkter Vergleich sollte also relativ deutlich zeigen, ob auch dieses Modell die selben Schwächen zeigt (die beim SE2001 eigentlich nur im Bereich der Handhabung/Verarbeitung lagen), oder ob der Preis für dieses Modell (immerhin liegt dieser je nach Bezugsquelle zwischen 450-500€!) gerechtfertigt ist.

 

Bereits vor dem Start fällt mir einiges auf, das gegenüber dem SE2001 wesentlich besser funktioniert.

- Entgegen dem SE2001 gibt es beim Puzzi100 ein Saugrohr aus Aluminium, kein billiger Kunststoff mehr

- Das Zusammenstecken von Saugrohr, Hand- oder Bodendüse und Griff klappt wesentlich besser (beim SE2001 war hier teils durchaus Gewalt nötig, bis es eingerastet ist)

- Die Steckkupplungen für den Sprühanschluss sind deutlich besser verarbeitet, es ist keine rohe Gewalt mehr nötig, um diese einzurasten oder abzustecken (beim SE2001 hatte ich zuletzt schon Angst irgendwas abzureißen, so schwer ging es)

- Für das Saugrohr gibt es einen zusätzlich montierbaren Griff, so dass die Führung mit der großen Bodendüse wesentlich einfacher gestaltet ist (entlastet auch den Rücken)

 

Soweit, so gut.. Machen wir uns also ans Befüllen. Der Abwasserbehälter wird einfach aus dem Gerät entnommen, mit heißem Wasser und einem Reinigungstab befüllt und dann kippt man den Inhalt in den Frischwassertank des Puzzi 100.

 

Und hier zeigt sich schon der nächste Vorteil:

 

rechts der offene Frischwassertankrechts der offene FrischwassertankDer SchmutzwassertankDer SchmutzwassertankWir haben getrennte Frisch-/Abwasserbehälter. Ein Befüllen des Frischwassertanks ist direkt möglich, ohne etwas abzunehmen und um an den Abwasserbehälter zu kommen, muss man nur den Kunststoffdeckel abnehmen (liegt nur auf, ist nicht verriegelt).

Als Erinnerung: Beim SE2001 musste dazu der komplette Deckel (beidseitig verriegelt) inkl. Turbine abgenommen werden. Dort wo dieser dann abgestellt wurde, sammelte sich zwangsläufig abtropfendes Wasser und der Frischwasserbehälter tropfte ebenfalls, da er innerhalb des Abwassertanks gelagert war.

Die Variante des Puzzi100 ist also wesentlich durchdachter und vor allem tropffrei!

 

Der Nachteil des offenen Frischwassertanks: Ist man beim Nachziehen zu unvorsichtig oder stößt dagegen ist ein Überschwappen natürlich relativ leicht möglich, zumindest bei gut gefülltem Frischwassertank. Aber auch das könnte man ja direkt wieder einsaugen ;) Ist mir in meinem Test allerdings nicht passiert.

 

Zum Reinigen selbst verliere ich diesesmal nicht viele Worte, der Vorgang läuft natürlich genauso ab, wie mit dem anderen Waschsauger. Es ging genauso problemlos und die Reinigungswirkung war wiederum verblüffend. Obwohl die letzte Reinigung erst ein paar Monate zurücklag war das Wasser erneut dunkelgrau bis schwarz, es wurde also jede Menge Schmutz gelöst. Die Restfeuchtigkeit ist erneut sehr gering und die Möbel waren nach einigen Stunden Trocknungszeit wieder nutzbar.

 

Die HandwaschdüseDie HandwaschdüseIm Laufe der Reinigung gibt es erneut zwei weitere positiv zu erwähnende Punkte:

 

- Bei der Reinigung fallen vor allem die deutlich größeren Kapazitäten der Wassertanks auf. Mit 10 Liter Frischwasser und 9 Liter Abwassertank hat man doch eine ziemlich große Reichweite (SE2001: 5/6 Liter)

Damit dürfte man die meisten Sachen mit einer Füllung schaffen (z.b. Autoreinigung), während ich beim SE2001 immer mal nachfüllen musste.

 

- Die Betätigungstasten für den Sprühstrahl sind wesentlich besser verarbeitet. Während mir beim SE2001 ständig ungewollt die billige Verriegelung eingerastet ist, gibt es hier einen Hebel mit sauberem Druckpunkt. Der Kritikpunkt Verriegelung entfällt, da es diese beim Puzzi überhaupt nicht gibt. Stört allerdings auch nicht, da selbst im Dauerbetrieb der Hebel problemlos gehalten werden kann.

 

Auch die Reinigung des Geräts nach der Benutzung ist wesentlich einfacher. Man kippt einfach nochmal schnell 2 Liter Frischwasser nach, sprüht dann einiges davon durch, damit die Sprühleitungen sauber sind und den Rest saugt man einfach wieder ab und schon sind auch die Saugleitungen gereinigt. Abwasser wegkippen, Gerät einpacken - fertig!

 

An Kritikpunkten kann ich diesesmal trotz noch so objektiver Betrachtung ehrlich gesagt kaum etwas finden. Zu erwähnen wäre höchstens die relativ hohe Lautstärke (obwohl er gefühlsmäßig sogar noch etwas leiser ist, als der SE2001), oder die (zumindest mit dem Standardzubehör) nicht mehr vorhandene Möglichkeit, das Gerät als Fliesenreinigung zu nutzen. Die Bodendüse verfügt nämlich über keine Gummilippe (war beim SE2001 vorhanden), somit wäre die Restfeuchte auf Fliesen eindeutig zu hoch. Für mich ist dies aber wenig störend, denn das eindeutige Terrain der Waschsauger sind Polster oder Teppiche!

 

Alles in allem wird dieses Gerät meiner Meinung nach dem Namen Kärcher wieder gerecht. Die komplette Verarbeitung überzeugt, die Bedienung ist unkompliziert und durchdacht, das Handling einwandfrei. Im Falle eines Defekts bekommt man nahezu jedes Bauteil einzeln und an der Reinigungsleistung gab es auch schon beim kleinen Modell nichts auszusetzen.

 

Vorerst bin ich also (wieder) zufrieden - auch wenn man vielleicht zugeben muss, dass dieser Sauger, der eigentlich schon eher im gewerblichen Bereich Verwendung findet, für den privaten Heimanwender eigentlich etwas "oversized" ist. Aber der Frühling kommt ja wieder und dann sind erstmal wieder alle 3 Autos an der Reihe.. ;)

 

Bereit zum AufräumenBereit zum Aufräumen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle, die noch nähere Informationen zur generellen Funktion eines Waschsaugers brauchen, sei hier das Sprüh-Extraktionsprinzip erklärt:

 

Sprühextraktions-Prinzip:

Beim Waschsaugen wird das Wasser mit Reinigungsmittel in einem Arbeitsgang aufgesprüht und über eine Düse sofort wieder abgesaugt. Das Lösen und Entfernen von Schmutz erfolgt in einem Arbeitsschritt und die geringe Restfeuchte sorgt dafür, dass Böden schneller wieder begehbar werden.

Durch die exakt temperierte Wasserwärme von 50°C wird das Reinigungsergebnis zusätzlich optimiert. Das Resultat ist immer wieder ein sauberer und farbfrischer Boden, der keinerlei Spuren von Reinigungsmitteln aufweist oder gar von verklebten Fasern.

 

Reinigen in zwei Phasen

Für stärkere Verschmutzungen, wie etwa bei der Bau-Endreinigung, bietet sich ein Vorsprühen an. Mit der separaten Sprühfunktion der Waschsauger wird zunächst das Reinigungsmittel zum Einwirken aufgetragen, und im zweiten Durchgang wird der Boden mit klarem Wasser gespült.

 

Reinigungsmittel

Durch die Verwendung von Kärcher Reinigungs- und Pflegemitteln

können Sie Ihr Reinigungsergebnis weiter optimieren.

RM 760 Pulver, RM 760 Tabs (diese verwende ich) und RM 765 Mitex:

* Hohe Reinigungskraft durch Tiefenwirkung und dabei äußerst materialschonend zur Teppichfaser.

* Die Sprühextraktionsreiniger hinterlassen einen angenehmen

Raumduft.

* Exakte Dosierung durch die beliebte Tablettenform (RM 760 Tabs).

 

Reinigungsgrad

Durch die Temperatur lässt sich die Wirkung des Reinigungsergebnisses beeinflussen: Bei einer Wassertemperatur von 50°C wird eine optimale Reinigung erreicht.

 

Durch die kräftige Saugturbine hinterlässt die Reinigung mit einem Kärcher puzzi extrem wenig Restfeuchte. Das Gewebe ist um bis zu 63% schneller wieder begehbar als bei vergleichbaren Wettbewerbsprodukten.

 

Ich hoffe dieser Bericht hat dem ein oder anderen etwas geholfen. Vielen Dank für´s Lesen.. *g*


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