28.10.2010 13:37    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (420)    |   Stichworte: , , , , ,

Was hältst Du von der Einführung eines Wechselkennzeichens?

Voraussichtlich im Sommer 2011 soll in Deutschland das Wechselkennzeichen eingeführt werden, das für bis zu drei typgleiche Fahrzeuge (also z.B. drei Autos oder drei Motorräder) gelten soll. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird noch in diesem Jahr erwartet. Zum Zweitwagenkennzeichen wird das „W-Kennzeichen“ wohl keine Alternative darstellen: Es darf immer nur mit dem Fahrzeug gefahren werden, an dem das Kennzeichen befestigt ist.

 

Wechselkennzeichen - gut oder schlecht?Wechselkennzeichen - gut oder schlecht?Gedacht war das Wechselkennzeichen ursprünglich für den Betrieb von Elektrofahrzeugen auf Kurzstrecken. Der Fahrzeughalter soll so ermutigt werden, seine verbrauchsintensive Reiselimousine stehen zu lassen. Das Kennzeichen kann aber auch z.B. für Oldtimer, Youngtimer oder Cabrios genutzt werden und könnte damit das Saisonkennzeichen ersetzen. Der Vorteil gegenüber dem Saisonkennzeichen liegt in der höheren Flexibilität.

 

Wie verschiedene Medien melden, könnte das Wechselkennzeichen aus einem festen und einem beweglichen Teil bestehen. Das würde eine neue Halterung erfordern, die Fahrzeuge, die gerade nicht bewegt werden, könnten so aber auch auf öffentlichen Straßen abgestellt werden.

 

Die ursprüngliche Hoffnung der Befürworter des Wechselkennzeichens war, dass mit dem neuen Kennzeichen die KFZ-Steuer und auch die Versicherung nur noch für das Fahrzeug mit der höchsten Typklasse anfallen. Dies wird sich in der Form vermutlich nicht durchsetzen. Das Finanzministerium widersprach bereits energisch den Bestrebungen, dass jeder Bürger bis zu zwei Fahrzeuge steuerfrei unterhalten könnte. Man befürchtet massive Steuermindereinnahmen.

 

Laut einer Umfrage der Dekra können sich über 60 Prozent der Befragten die Neuanschaffung eines weiteren PKW vorstellen, wenn dieser mit Wechselkennzeichen angemeldet werden könnte. Den Bedenken des Finanzministeriums wird daher entgegengehalten, dass die Neuregelung zu großen Mehreinnahmen über die Mehrwertsteuer führen könnte.

 

Auch die Versicherungsbranche kündigt mittlerweile „risikoadäquate“ Policen für die neue Versicherungsform an. Intern rechnet man weder mit deutlichen Kosteneinsparungen für den Kunden noch mit deutlichen Gewinnzuwächsen.

 

Wir wollen nun von Dir wissen: Was hältst Du von der Einführung eines Wechselkennzeichens?


Kommentare: 420
  • von 11
  • 11

28.10.2010 15:04    |    VX-er

Im Grunde gute Idee. Aber ich hätte mir auch einen möglichen Wechsel zwischen PKW und Motorrad gewünscht. Viele andere bestimmt auch, z.B. auch für Wohnmobile. Daher leider nicht ganz konsequent umgesetzt.


28.10.2010 15:10    |    86c racer

moin

 

ich halte sehr viel von einem Wechselkennzeichen. Allerdings verstehe ich nicht warum die Regierung angst davor hat das ihnen Steuereinnahmen verloren gehen.

 

Man bezahlt für das teuerste Auto die Steuern und Versicherung. Und da man eh immer nur ein Auto fahren kann, stößt man auch nur für ein Auto Emisionen aus.

 

Was sich ändern würde, wäre das manche Leute sich noch einen 2. Wagen kaufen (Cabrio oder so etwas) und dann nur an bestimmten Tagen damit fahren

 

Ich bezweifel das Leute die zurzeit 2 Autos durchgehend angemeldet haben, dann auf ein Wechselkennzeichen umsteigen werden.

 

Sollten die Kosten für die Unterhaltung von 2 oder 3 autos per Wechselkennzeichen viel Teurer sein wie für ein Auto, dann denke ich wird es nicht so sehr genutzt. Ich denke viele würden es dann beim guten alten Saisonkennzeichen oder bei einem Auto belassen

 

 

 

mfg


28.10.2010 15:13    |    mcaudio

Wer hier glaubt, dass man dadurch etwas sparen kann, also an Geschenke der Regierung, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Sollte ich mit meiner Vermutung allerdings falsch liegen, so wäre das schön.


28.10.2010 15:32    |    audi c4 avant

In Österreich gibt es dieses System ja schon länger. Einfach genial für mich. Kann so recht günstig mein Sommer und Winterauto betreiben. Ich suche gerade einen Camper der natürlich auch mit Wechselkennzeichen laufen soll. Versicherung (in Deutschland KFZ-Steuer) zahlt man nur für das Leistungsstärkste Auto.

 

Also ich bin froh dass das Wechselkennzeichen in Österreich eingeführt wurde.


28.10.2010 15:38    |    G0lf-V-GT

Was bringt ein Wechselkennzeichen wenn man für beide Steuer zahlen sollte und dann noch höhrere Versicherungsgebühren???

 

Da kann ich gleich 2 Autos zulassen...total sinnlos !!!

 

Ich dachte wirklich dass mal was gescheites kommt und ein RICHTIGES Wechselkennzeichen ... so wirds nächstes Jahr nichts mit dem 6-zylinder :(


28.10.2010 16:33    |    boecki

Schreibfehler?

 

Zitat:

Das würde eine neue Halterung erfordern, die Fahrzeuge, die gerade nicht bewegt werden, könnten so aber auch auf öffentlichen Straßen abgestellt werden.

eben dem ist nicht so. Nur das Fz., an dem der "Hauptteil" des WK dran ist, ist auch versichert und zugelassen. Die/das andere Fz. darf dann nur auf privatem Grund stehen. Damit will man verhindern, dass z.B. die nicht genutzten Karren in den Städten den schon zu knappen Parkraum blockieren.

 

Pikantes Detail für diejenigen, die nur _einen_ privaten Einstellplatz haben: egal wie man es anstellt, für einen kurzen Augenblick und Fahrtstrecke hat ein Fahrzeug dann keine Zulassung ;) auch nicht ganz uninteressant.

 

Ich bin mal gespannt, wie es wirklich umgesetzt wird. Könnte für mich interessant werden, da ich zwar kein Auto besitze dafür aber 4 angemeldetet Kräder.


28.10.2010 17:31    |    der_deppen_daemel

Also, da es mich zwar interessiert, ich aber nicht wirklich mit einem "W" Kennzeichen umherfahren möchte, bleibt es bei den normalen Kennzeichen - zumal mein Kennzeichen nur auf dem C30 Sinn ergibt ;)

 

Und da mein 2. Wagen demnächst ein 30 Jahre und älteres Modell sein soll, ist es Unsinn sowas zu kaufen... ;)


28.10.2010 17:43    |    go_modem_go

Ich bräuchte sowas dringend - aber nicht in dieser idiotischen, typisch Deutschen Auslegung.

 

Ich habe 4 Motorräder (davon 2 Oldies), zwei steuerfreie, uralte 125er Vespas (LKR Roller, beide Oldies), vier steuerfreie 50er (davon 2 Oldies), sowie mehrere Autos (noch kein Oldie oder Wohnmobil dabei, mit Wechselkennzeichen hätte ich schon lange mehrere davon!).

 

In der Schweiz müsste ich für nur 2 Fahrzeuge Versicherung bezahlen, mit 2 Wechselkennzeichen. Ein Kumpel von mir macht das, er hat einen ganzen Stall von Fahrzeugen, mehrere Autos und mehrere Bikes, davon einige Oldies!

 

In Frankreich sind ALLE Fahrzeuge KfZ-Steuerfrei - und Versicherungen haben einen günstigen "Wechselversicherungsplan". Bei den Diesel haben wir das schon erledigt - läuft steuerfrei auf franz. Nummer... ;)

 

In Deutschland?

 

Ach, kann man ja komplett vergessen... Typisch Bürokraten, bis es soweit ist, taugt es rein gar nichts mehr...

 

Bisher habe ich abgewartet, aber bei der Idiotenlösung die jetzt ausgegoren wird melde ich ab jetzt nur noch im Ausland an (dank Doppelstaatsbürgerschaft und Zweitwohnsitz geht das sogar - ist zwar eine legale Grauzone, aber wir machen's ja schon seit 10 Jahren... ;))


28.10.2010 17:57    |    Vladimir Lem

Wo soll bitteschön der Vorteil sein wenn ich für alle Fahrzeuge die volle Kfz-Steuer entrichten soll. Und bei der Versicherung gibts auch nichts zu sparen. Dafür dieses seltsame zweiteilige Kennzeichen anschaffen?? Im öffentlichen Verkehrsraum darf ich es dann ja auch nicht parken ohne beide Teile.

Mir erschließt sich kein Sinn in der jetzt geplanten Regelung.:confused: Hält man uns für so beknackt??

Es schien so gut als der Gedanke aufkam, und jetzt.

Wird halt immer nur angemeldet was gebraucht wird.

Bleibt alles wie´s war.:mad:


28.10.2010 18:17    |    A.Hardy

Sinn hätte es gemacht wenn das stärske Fahrzeug mit Steuer und Versicherung berechnet worden wäre, wie es in Östereich und in der Schweiz schon lange Gang und Gäbe ist.

 

Es hätte mich gewundert wenn ein solch einfaches System auch hier ohne wenn und aber  eingeführt worden wäre, doch bei der jetzigen Planung macht's null Sinn, für was soll ich KFZ Steuer und Versicherung bezahlen wenn ich das Fahrzug nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewege...

 

Kopfschüttel und mit der flachen Hand vor die Stirn klatsch....Typisch Deutschland 


28.10.2010 18:22    |    qwertzuiopasdfg

Ich habe 2 Autos, sehe in dem Wechselkennzeichen aber keinen einzigen Vorteil, warum sollte ich das machen ?

Außerdem ist ein H-Kennzeichen sowieso viel praktischer.


28.10.2010 18:40    |    motzendorfer

Wenn es so wie bei uns in Österreich umgesetzt werden würde - wär ich voll dafür!

Hab mich schon gefreut, daß die Deutschen auch mal was vernünftiges einführen...;-))

Aber was sich diese Trott ... äh Bürokraten da wieder ausdenken,

ist m.E. absolut unnötiger Schwachsinn. *kopfschüttel*

Da kann ich gleich wie bisher 2 Fahrzeuge angemeldet lassen - kommt ja aufs Selbe raus!

 

LG, Mani


28.10.2010 21:19    |    Kadett.HL

Das mit den Steuereinnahmen find ich ja mal wieder geil!

 

Is genauso wie die GEZ sollst alle Radios Bezahlen/anmelden kannst aber im Normalfall eh nur eins hören! nähmlich dem man am nächsten ist!

 

Wenn das W Kennzeichen da ist macht ja auch immer nur ein Auto "dreck" und da eh der teuerste bezahlt werden sollte sind die andern ja schon gut mit drin! Zahle also in der Sache ansich mehr als wie ich müsste für das zur zeit bewegte Fahrzeug! wenn man so will!

 

 

ich kann mal nur wieder den Kopf schütteln darüber!

 

dann melden eh nur wenige das an weil sie daraus kein Vorteil sehen! denn wenn ich eh für alle zahlen muss dann kann ich auch alle so anmelden!


28.10.2010 22:20    |    fiat500wolti

Habe einen Fiat 500 im Sommer und son Winterfahrzeug. Für den Fiat zahle ich 78 Euro Versicherung im Jahr Was soll ich da mit Wechselkennzeichen in der geplanten Form anfangen, bei voller KFZ Steuer? Da lasse ich den Fiat ganzjährig angemeldet und das Winterfahrzeug auf Saisonkennzeichen das ist billiger! Schade, es war so ein guter Grundgedanke


28.10.2010 23:20    |    tomlip

Hallo

 

Zitat:

"Gedacht war das Wechselkennzeichen ursprünglich für den Betrieb von Elektrofahrzeugen auf Kurzstrecken."

 

Da kann man ja mal sehen wie blauäugig unsere Regierung daran geht. Meinen die etwa wegen den paar Euros die ich an Steuern sparen würde, würde ich mir ein Elektroauto für mehrere 10000€ kaufen??

 

Und es heißt ja auch, das es sich 60% der Bundesbürger VORSTELLEN könnten einen zweiten Wagen zu kaufen, ob sie es dann schlussendlich tun steht auf einem anderen Blatt.

 

Zitat:

"Man befürchtet massive Steuermindereinnahmen."

 

Würde ich auch mit rechnen, allerdings erst ab dem 2 oder 3 Jahr.

Denn nur als Beispiel, wenn ich 100 € Steuereinnahmen aus zwei Autos habe und ich nur noch das teurere, sagen wir mal 70 € versteuern müsste fehlen nun mal 30 € im Staatssäckel. Jetzt schreiben sie, das durch die MWST-Einnahmen bei Neukauf ja Geld reinkommt und das ausgleichen würde. Das mag auch im ersten Jahr so sein, nur das wird ja gleich als Mehreinnahmen in dem Haushalt verbucht und, .... natürlich AUSGEGEBEN.

Im nächsten Jahr fehlen dann wieder die 30 € aus dem Beispiel und ehe wir uns Versehen haben sie den Grund für die nächste Steuererhöhung.

 

Auch wird ersteinmal der vorhandene Fuhrpark, wenn möglich, dementsprechend umgemeldet. Vorwiegend WOMO-Fahrer kommen da wohl in den Genuss, wenn es dann mit dem PKW zusammen gehen sollte, und das heißt auch wieder Steuereinbußen.

 

Fazit:

Es wird, wie mit anderem auch, mit einem guten Vorsatz in die Wege geleitet, aber in der Entwicklung dann wieder Platt gemacht.

Und wenn die Versicherungswirtschaft schon sagt, Zitat:"Intern rechnet man weder mit deutlichen Kosteneinsparungen für den Kunden noch mit deutlichen Gewinnzuwächsen", dann wird von da wohl auch nicht der erhoffte Kostenvorteil für den Bürger kommen. Und die "paar" Euro Steuern für den "Kleinwagen" sind dann wohl nicht mehr den Aufwand für das hin und her gestecke der Kennzeichen Wert.

Naja vielleicht werden wir ja doch noch positiv überrascht, aber wie war das noch mit dem glauben an den Weihnachtsmann:rolleyes:

 

Gruß

Thomas


28.10.2010 23:34    |    moranidesign

gute idee, wäre für mich aber nur interessant, wenn´s das auch in spanien gäbe. habe 3 autos, 2 davon wirklich nur just for fun, da ist sowas ideal.


29.10.2010 08:38    |    Flanders80

Kann man das Wechselkennzeichen mit dem Saisonkennzeichen kombinieren? Yongtimer und Cabrio mit Wechselkennzeichen von April bis Oktober. Wenn es nur fürs ganze Jahr geht, würde ich nichts sparen. Im Winter würde ich mit diesen Autos eh nicht fahren wollen. Wäre zu schade drum. Weiß jemand, ob das möglich ist?


29.10.2010 10:26    |    Meini1976

Hier gibt es einen Link zu einer Umfrage, wie eurer Meinung nach das Wechselkennzeichen aussehen soll.

 

Ich bin für ein Wechselkennzeichen wenn es nach Österreichischem Vorbild umgesetzt wird. Alles andere ist Murks.


29.10.2010 10:34    |    bergerm

Das gibt's doch in Österreich schon seit eh und jeh!

Das ist eine nützliche Sache, wo ihr uns noch hinten her seit...


29.10.2010 12:43    |    espace16v

Ich habe ein solches Wechselkennzeichen-in der Woche auf Arbeit nehme ich das günstige Auto und wenn es Winter wird erst recht und am Wochenende das Gute hochwertigere.

Ich brauch nur die Kennzeichen umstecken-fertig!

Versicherung bezahlt man fur das besser Motorisierte Kfz+ minimalen Aufschlag für glaube Teilkasko für den Zweitwagen,Steuern sind für den 2.Wagen ca 30Franken im Jahr fällig.

Ich finde es genial:D:D

 

1.Audi A6

2.Opel Vectra


29.10.2010 14:18    |    audia64fler

für mich als österreicher nix neues, gibts doch schon seit menschengedenken und ist mitunter genial


29.10.2010 19:36    |    meehster

Was die sich immer alle anstellen... :rolleyes:


29.10.2010 21:25    |    bikerstefko

Und wie sieht es dann im Schadensfall aus? Steigen dann die Prämien für alle Fahrzeuge? Wenn ja, behalte ich lieber meine drei Verträge und wechsle im Fall der Fälle die Zuordnung Vertrag-Auto, damit der teuerste Wagen den günstigsten Vertrag bekommt. Und zum Prozentedrücken steht noch ein Grossroller in der Garage.

Und bei Bedarf kann ich auch alle Autos gleichzeitig auf die Strasse stellen, wenn die Garage für eine Party oder grössere Reparatur gebraucht wird.

Und ehrlich gesagt, nutzt das Wechselkennzeichen auch nur denjenigen, die eben irgendwie viel Platz auf dem eigenem Grundstück haben. Der Otto Normalus ist wieder der blöde. Man könnte auch übertrieben sagen- gute Lösung für diejenigen, die eh schon zu viel haben- wie ich eben.

In diesem Sinne

nichts für ungut


29.10.2010 21:54    |    Ingo.M

Ich bin für das Wechselkennzeichen, allerdings halte ich nichts von der geteilten Version, 2 normale Kennzeichen und fertig.

Wird ja wohl nicht das Problem sein irgend wo nen Wechselhalter zu besorgen. Steuern und Versicherung des Teuersten Fahrzeugs und fertig.

In anderen Ländern klappt Sowas doch auch, nur die Deutschen sind da wieder einmal mit ihrer Bürokratie zu blöd dazu bzw. wollen da wieder was besonders inteligentes für entwickeln, ich denke da nur mal an die LKW Maut.

Gruß Ingo


30.10.2010 09:33    |    Her1bert

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen:

gut gedacht, blöd gemacht.

Ich habe nur einen Garagenplatz, wohin soll ich

also mit dem anderen KfZ? Dabei wäre es so

einfach gewesen: Zwei Kennzeichen, jeweils

mit "W" am Ende. Dazu noch eine Vignette mit

Saugnapf, die im gerade betriebenen KfZ an der

Windschutzscheibe angebracht wird, und fertig

ist die Laube. Aber die deutschen Bürokraten-

Trottel sind wieder mal unfähig :mad:


30.10.2010 11:44    |    keulenr.1

Schöne Sache wenn ja wenn ich auch nur für das teuerste Fahrzeug bezahlen müsste, aber warum soll ich 2x die volle KFZ Steuer zahlen wenn ich doch nur mit einem KFZ fahren darf? Die Geldgier des Deutschen Finanzministers und die Angst auch nur einen Cent zu verlieren stehen wie so oft einer schönen Idee im Wege. Es ist halt immer das selbe mit den Deutschen Politikern, allesamt unfähig, leider.

 

Somit werde ich mein Cabrio weiterhin mit Saisonkennzeichen von 4-10 fahren.

 

Gruß Pierre


30.10.2010 15:40    |    hane_9-3

Ich hoffe, dass sich das Wechselkennzeichen bis zur Einführung im nächsten Sommer noch in seiner Erscheinung verändert. So wie ich das jetzt verstanden habe, lohnt sich das ja überhaupt nicht...

Ich habe zwei Fahrzeuge, kann logischerweise nur eines zur Zeit benutzen und soll für beide voll bezahlen? Natürlich kommen bei dieser Variante auf mich noch die einmaligen Gebühren für Zulassung und Kennzeichen hinzu...

 

Halbherzigkeit hat einen neuen Namen!


30.10.2010 18:09    |    AF_89

Bevor die konkreten Gesetzte feststehen, kann man das ganze eh schlecht beurteilen. Meiner Meinung nach wird hier zur zeit nur "aus dem Kaffeesatz gelesen":rolleyes:


30.10.2010 20:33    |    pierreonline

Bei uns in der Schweiz ist eine Wechselnummer normal! Ich selber habe einen Opel und einen Golf auf eine Nummer angemeldet. Dazu gibt es praktische Wechselrahmen zum schnellen umstecken! Fahren darf man natürlich immer nur mit einem Auto.

 

Schön das die Deutschen auch mal etwas gutes übernehmen.


30.10.2010 21:35    |    camelffm

unsere tolle regierung wird das schon so meistern das wir alle kräftig dabei drauflegen sollten wir tatsächlich zwei oder drei autos besitzen so haben wir ja mehr als der normale durchschnitt der gerade mal ein halbes auto besizt und das ander halbe auto gehört der bank wo dan für die laufenden kredite auchnoch schön zinsen und steuern anfallen.. es geht also nicht das man drei autos besizt ohne dafür auch kräftig zu zahlen wenn man damit auch auf der straße fahren möchte...

und wenn schon raucher dafür büßen müssen das die industrie wieder mehr abgase in die umwelt blasen darf.. na wie sieht es dan mit mehrfach autobesitzern aus ?? die haben geld und können zahlen...

freut euch schon mal auf eine bemerkelswerte abzocke..


30.10.2010 22:12    |    johannes260875

Das kann doch gar nicht stimmen, dass man für alle drei Autos im W Kennzeichen vollen Steuersatz zahlen soll!

Das würde doch kein Mensch machen, wenn man nur Nachteile davon hätte.

Ich glaube, man wird das so nicht bringen.

Oder kann es tatsächlich sein, dass Heerscharen von Beamten jahrelang mit der Ausarbeitung des Wechselkennzeichens beschäftigt sind und am Ende nur Grütze dabei raus kommt?


30.10.2010 23:17    |    quattro8163

Hallo zusammen,

 

würde mir auch ein W-Kennzeichen zwischen Auto und Motorrad wünschen. Unsere zwei Autos werden parallel betrieben, also macht das WKZ für uns keinen Sinn!

 

Wie ist es dann eigentlich mit dem TÜV geregelt? Wo wird dann die Plakette hingeklebt? Aufs Auto, oder müßte ich dann mit beiden Fahrzeugen in einem Monat zur HU ?

 

Fragen über Fragen !!!

 

MfG


31.10.2010 01:50    |    Ingo.M

Normalerweise würde es reichen die HU im Fahrzeugschein zu vermerken, der Rest ist doch sowieso gespeichert, die Idee von Her1bert mit den Zwei (oder auch 3) Kennzeichensätzen, jeweils mit "W" am Ende. Dazu noch eine Vignette mit Saugnapf, die im gerade betriebenen KfZ an der Windschutzscheibe angebracht wird, finde ich super, wäre sicherlich die beste Lösung.

So kann man auch mal 1-2 Fahrzeuge nebenbei als Hobbyfahrzeuge laufen lassen und sich spontan entscheiden mit welchem man fahren will.

Aber wir Deutschen werden uns da bestimmt wieder was ganz ausgefallennes komplieziertes einfallen lassen. Ansonsten wäre es ja nicht Deutschland! Wie wäre es mit je einem elektronischem GPS gesteuerten gekoppeltem Fahrtenschreiber in jedem Fahrzeug, so daß nur 1 Fahrzeug zur Zeit anspringt, bzw gleichzeitige Bewegungen sofort registriert werden? Da könte die Busgeldstelle sogar gleich automatisch über ein eingebautes Handy informiert werden. Das muß einfach komplieziert und teuer werden;).

Gruß Ingo


31.10.2010 11:11    |    italeri1947

Eine erstklassige Idee. Finde ich gut!


31.10.2010 11:24    |    87 KW

Bei bisher vernommenen, halte ich das "W-Kennzeichen" für ein Witzkennzeichen!

Ich merke schon, dass Deutsche Bürger von den Oberen in diesem Land für Dumm und Einfältig gehalten werden! Rechnet man die Rennereien, Behördengänge, Gebührenabzocke, Kennzeichenkosten, womöglich noch einen "extra-spezial-vorgesehenen"-Wechselrahmen und hintervötzige "ja-aber"-Bestimmungen, was soll denn da "gespart" werden?

 

Wo hat "Otto-Normal" je bisher "gespart" die Verarsche ging los mit U-Kat-Umrüstung, später für geregelte Katalysatoren, dann Diesel-Kat., KLR und son Kram! Dann Verarsche mit "Abwrackprämie" wo ich den Neuwagen heute billiger bekomme, ohne mein geliebtes altes Stück in den heimlichen Afrika-Export zu geben! Hier wird nichts "gespart" hier wird die Profitwirtschaft angekurbelt! Und dabei wird mit Erfindungsreichtum für Mogelpackungen nicht gespart, um den Leuten mit fadenscheiniger Begründung das Geld aus dem Kreuz zu leiern! So sieht es aus!:D:D:D


31.10.2010 13:48    |    theASH

Hui, wenns das Wechselkennzeichen gibt, dann ists ja vielleicht doch was Wert über den Kauf einer älteren 150-300ccm Maschine nach zu denken.

Ein Kennzeichen, die Steuer für 150ccm kann man ja noch verkraften, solang die Versicherung nur meine 600er Maschine berechnet, wäre das klasse. Zumal ICH sowieso nur mit einer Maschine gleichzeitig fahren kann ;)


31.10.2010 15:28    |    MvM

Ich finde das Wechselkennzeichen genial.

Fahre einen 2,2 Liter Diesel, somit könnte ich einen groooßen Benziner für "lau" Fahren, und das auch im sommer...

 

Selbst ein alter diesel ohne DPF ist dann "für lau" mit drin, den ich für den täglichen Weg zur Arbeit abnutzen kann. Wenn kaputt nicht in die Werkstatt, sondern auf den schrott. gute alte autos gibts für unter 1000 euro. Das ist billiger als einen Standheizung zum Motor schonen.


31.10.2010 16:10    |    Polo6NFDTCiV

KFZ Steuer wird in Frankreich lediglich bei Halterwechsel erhoben und muss nicht mehr per Steuervignette im Dez. gezahlt werden.

Seit 1998 dienen zur Berechnung ausschließlich der Kohlenstoffdioxidausstoß in Gramm pro Kilometer und die Motorleistung.

Dazu kommen noch die Mautgebühren für manche Tunnel, Brücken und Autobahnbenutzungen.

Billiger für Privat gehts kaum noch....


31.10.2010 16:19    |    Johnes

In Deutschland stehen Umweltschutz und Steuereinnahmen (sowie die Gewinne der Lobbyisten!) sich gegenseitig im Weg!

 

Wenn man bedenkt, wer wie Vor- und Nachteile haben, wenn ein System eingeführt wird, wo nur das größte Fahrzeug versichert und versteuert werden muss.

 

Ich bin ein durchschnittlicher Bürger, der täglich mit seinem großen Kombi zur Arbeit muss. Meine Freundin fährt mit ihrem Wagen zu ihrer Arbeit. Ich fahre ca. 50km am Tag zur Arbeit hin und zurück. Meine Freundin ca. 15km. Zusätzlich noch kleine Fahrten zum Einkaufen, da wir nicht ganz zentral wohnen. (2 km, Tüten schleppen ist schei*e!)

 

Kurzstrecke, wäre mit meinem Großen schlechter, als für den Kleinwagen meiner Freundin. Die höheren Wartungskosten für den Großen, würden den Gewinn der geringeren Fahrleistung auffressen. Daher: Ich kann nicht mit meiner Freundin tauschen. (Zumal sie ungern das Schiff bewegt!)

 

Mit einem Wechselkennzeichen unter obigen Bedingungen, würde ich ggf. ein 3. kleines Fahrzeug anschaffen, was ich auf dem Arbeitsweg bewege. (Wir brauchen das große Fahrzeug! d.h. zwei Kleinwagen, ohne Schiff wäre nicht machbar!)

 

Ich würde also ein kleines Fahrzeug mit 4-5 ltr. Verbrauch anschaffen, was zudem sehr günstig in der Steuer ist.

 

Jetzt die Gegenüberstellung:

  • Vorteil für mich, wäre eindeutig der geringere Verbrauch. Ich könnte jährlich, locker einige Hunderter an Spritkosten einsparen. ABER: Hier, verlieren Mineralölkonzerne und Staat Einnahmen! Der Staat verliert für ca. 4 ltr. pro 100km die Steuereinnahmen, während die Mineralölkonzerne geringere Absatzzahlen verbuchen.
  • Vorteil für mich, wäre auch geringere Steuer für das 3. Fahrzeug. Ich müsste dieses ja nicht versteuern, da der Große versteuert ist. Hier nimmt der Staat kein Geld ein! (Verliert aber auch keines, da ich den Großen nicht abmelde!)
  • Vorteil für mich, sind günstigere Versicherungskosten. Hier, sind keine großen Mehreinnahmen für die Versicherungen zu erwarten. Aber auch der Staat verdient hier wieder nichts an der Versicherungssteuer.
  • Vorteil für mich, sind geringere Kosten bei der Wartung. Das kleine Auto ist i.d.R. günstiger in der Wartung, da die Ersatzteile meist günstiger sind. Hier, verlieren die Werkstätten einen Teil ihrer Einnahmen und der Staat seinen Steueranteil der MwSt.

 

Es ist klar, wer hier Verlierer sind. Es sind hauptsächlich Lobbyisten.

Der Staat, wäre hier zwar auch betroffen, aber nicht im propagierten Maß. (Der Staat würde schließlich mehr verlieren, wenn wir kein zusätzliches Fahrzeug kaufen!) Einzig, die dauerhaften geringeren Spritsteuereinnahmen wären ausschlaggebend!

 

Hier ist aber wieder ein Zwiespalt! Der Staat will CO2 einsparen, aber diese nicht durch geringere Einnahmen!

 

Umweltschutz ist nur gut, solange man damit auch kräftig verdient!

 

MfG


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