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Smart Forum

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Bereits seit 1972 ließ Daimler-Benz im Zuge der Ölkrise unter der Regie von Johann Tomforde am Konzept eines umweltfreundlichen Kleinstwagens für städtische Ballungsräume forschen. Erste Fortschritte präsentierte der Konzern der deutschen Motorpresse 1981 in Form der kastigen Studie „NAFA“.

Zeitgleich entwickelte der Swatch-Gründer Nicolas G. Hayek ein Kleinstwagen-Konzept, welches er zunächst bei VW zu vermarkten versuchte. VW stieg aus, Mercedes trat auf den Plan. Zwei Designstudien und die Gründung der Marke Smart folgten 1994, zunächst unter dem Namen „Micro Compact Car“.

Wegen der hohen Entwicklungskosten und konzeptueller Differenzen verließ Hayek das Projekt 1998. Seine Anteile verkaufte er an Daimler-Benz. Im Oktober desselben Jahres startete der „City Coupé“ genannte zweisitzige Stadtflitzer am Markt.

Auf nur zweieinhalb Metern Länge bietet der Smart genügend Platz für zwei Personen, die dank Tridion-Sicherheitszelle den besten Insassenschutz der Kleinwagen-Klasse genießen. Ein aufgeladener Dreizylinder-Benzinmotor mit 599, ab 2003 698 Kubik Hubraum in drei Leistungsstufen von 45 bis 61 PS oder ein Dreizylinder-Turbodiesel mit 799 Kubik und 41 PS sorgten für den Vortrieb der ersten Smart-Generation. Außer als City-Coupé gab es den Smart ab März 2000 auch als Cabrio mit elektrischen Stoffverdeck und herausnehmbaren Dachholmen.

Noch aus der Feder Nicolas Hayeks stammte der Vertriebsweg über eigens neugebaute, sogenannte „Smart Center“: Mehrstöckige Glastürme, in denen der Smart-Kaufinteressent quasi im Vorbeigehen seinen neuen Wagen zur sofortigen Mitnahme erwerben sollte.

Ab September 2002 hieß die vorherige Micro Compact Car Smart GmbH schlicht Smart GmbH.

2003 lancierte Smart die Roadster-Modellfamilie mit Smart Roadster und Roadster-Coupé und unterzog den Fortwo einer gründlichen Überarbeitung, das zweite Facelift nach ersten kleineren Modifikationen im Jahr zuvor. Der im holländischen Born produzierte und in Kooperation mit Mitsubishi gebaute Viersitzer Forfour war ab 2004 erhältlich.

Zwischen März 2002 und Dezember 2003 baute die im baden-württembergischen Ehningen ansässige Bertrand AG den Smart zum Spaßmobil Crossblade ohne Dach, Türen und Frontscheibe um.

Ab 2005 begann DaimlerChrysler, die Smart-Produktpalette zu straffen und das Smart-Vertriebsnetz neu zu organisieren. Smart Roadster und Forfour fielen dem Rotstift ebenso zum Opfer wie die meisten der gläsernen Smart Center. Das geschrumpfte Modellportfolio umfasste schließlich nur noch den Fortwo, der seit der Schließung des Großteils der Smart-Center hauptsächlich Shop-in-Shop beim Mercedes-Händler verkauft wird.

Knappe zwanzig Zentimeter Längenzuwachs gegenüber dem Vorgänger bedeuteten für die 2007 eingeführte zweite Smart-Generation 451 das Querpark-Aus. Die Überlänge des zu 90 % neu entwickelten Kleinwagens war ein Zugeständnis der Designer an die Sicherheit: Nicht zuletzt die hohen Anforderungen an den Fußgängerschutz im nordamerikanischen Markt verlangen es so.

Wie seinen Vorgänger gab es den Smart der Modellgeneration 451 auch als sportliche Brabus-Version mit anfangs 98, später 102 PS, über 40 Pferdestärken extra gegenüber dem 451-Basismodell Pure. Die sportliche Spitze der Modellpalette markierten die beiden Modelle Brabus Ultimate 112 und Brabus Ultimate 120, mit der Modellbezeichnung entsprechender PS-Anzahl. Beim Vorgänger 450 waren es noch maximal 101 PS gewesen, im Modell Brabus Ultimate 101.

Eine Modellpflege im Sommer 2010 brachte dem Fortwo optische Retuschen innen und außen und eine überarbeitete Motorenpalette mit geringerem Schadstoffausstoß. Neue Kommunikations- und Entertainment-Systeme komplettierten das Update. Ein erneutes, größtenteils optisches Facelift bescherte dem Fortwo im Mai 2012 modifizierte Karosseriedetails an Front, Heck und Seitenschwellern. Gegen Aufpreis konnte ein neues Innenraumpaket bestellt werden, bei den Motoren blieb alles beim Alten.

Ebenfalls seit 2012 gab es den Fortwo als E-Version, genannt „Electric Drive“, kurz „ED“. Mit seiner Reichweite von 145 Kilometern und seinem niedrigen Verbrauch von rund 13 kWh war der Smart ED wie sein Verbrenner-Pendant insbesondere auf den innerstädtischen Bereich zugeschnitten. Mitte 2015 wurde der Smart Electric Drive trotz seines Verkaufsrangs als Zweiter im Elektro-Segment hinter BMW i3 und vor Renault Zoe eingestellt.

Die dritte Smart-Generation 453 entstand in Zusammenarbeit mit Renault und kam am 22. November 2014 auf den Markt. War der Vorgänger gegenüber dem Ur-Smart in der Länge gewachsen, so ging der dritte Fortwo in die Breite.

Unter der Haube des 453 stehen drei Dreizylinder-Benziner zur Auswahl: Zwei Einliter-Sauger mit 61 respektive 71 PS und ein 900-Kubik-Turbobenziner mit 90 PS. Alle Motoren erfüllen ab Werk die Schadstoffnorm Euro 6 und sind mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Schalten muss der Smart-Pilot ab Serie erstmals von Hand: Ein manuelles Fünfgang-Getriebe tritt beim 453 an die Stelle der bisherigen automatisierten Schaltgetriebe, wahlweise ist das 6-Gang-DSG twinamic erhältlich.

Seit Februar 2016 ist der Fortwo auch wieder als Cabrio zu haben, dessen elektrisches Verdeck sich – sogar bei voller Fahrt – binnen zwölf Sekunden öffnet. Auch als Brabus-Version gibt es den Fortwo seit Juli 2016 wieder, mit 109 PS aus 900 Kubik Hubraum. Der Electric Drive kam 2017 als Fortwo, Fortwo Cabrio und erstmals auch als Forfour zurück.

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