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07.09.2019 16:32    |    124er-Power    |    Kommentare (29)

Quelle: unbekanntQuelle: unbekannt

Liebe Leser,

 

ein Internetartikel, den ich kürzlich las, hat mich dazu bewegt, das interessante Thema mit euch zu teilen und Meinungen auszutauschen.

 

 

Im Laufe der Jahrzehnte sind bereits einige Hersteller verschwunden, oder wurden von größeren geschluckt und einverleibt.

 

 

Um mal einige Beispiele zu nennen:

 

- Saab

- Glas -> BMW

- NSU / Wanderer -> Audi

- Daewo -> Chevrolet

 

 

 

Aufgrund immer höheren Anforderungen in Entwicklung künftiger Antriebe, denke ich, dass sich das auf Dauer einige Hersteller nicht mehr leisten können und auf der Strecke bleiben werden.

Alternativ werden einige nur noch durch zusammenschlüsse Überlebensfähig bleiben.

 

 

 

Fiat / Chrysler denke ich, wird ohne einen Zusammenschluss künftig kaum überleben können.

 

 

Vll. werden auch nur die weltgrößten wie Toyota, VAG usw. überleben.

 

 

 

Was meint Ihr?

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07.09.2019 19:57    |    mark29

In der Zeit die Du als Referenz nimmst sind aber ungleich mehr neue dazu gekommen.


07.09.2019 20:32    |    BenderT101

:D Saab wäre der einzige Hersteller den ich mal gelten lasse. Auf die "Totengesänge" der E-Blase (aus der Richtung kam es doch?) würde ich nix geben.


07.09.2019 22:11    |    124er-Power

Bin jedenfalls mal gespannt was die Zukunft bringt.

 

Hauptsache kein Elektromüll *gröhl*


08.09.2019 07:37    |    Goify

Borgward ist in Audi aufgegangen? Das höre ich das erste Mal. Die wurden doch einfach nur dicht gemacht und im Bremer Werk ist eine Mercedes-Fertigung entstanden.


08.09.2019 11:47    |    DrHephaistos

Es ist doch ein ganz normaler Vorgang, dass manche Unternehmen aus dem Markt verschwinden. Dafür tauchen andere auf. In seltenen Fällen - wie Borgward - ist sogar die Auferstehung von den Toten möglich.

 

Cheers,

DrHephaistos


09.09.2019 12:50    |    GTC 0405

BMW? Seit wann ist denn BMW verschwunden?

 

BMW gehört mit 97,5 Milliarden Euro Umsatz und rund 135.000 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2018[2] zu den größten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und zählte mit einer Jahresproduktion von 2,54 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2018[2] zu den 15 größten Autoherstellern der Welt.


09.09.2019 12:58    |    Trottel2011

Allgemein werden natürlich Marken verschwinden. ABER man muss sich vor Auge halten: in China gibt es wohl mittlerweile mehr Landes eigene Marken, als es in der EU aktuell gibt. Und diese entstanden erst vor wenigen Jahren.

 

Dazu kommt noch, dass die Welt aktuell wohl den "Peak Car" erreicht hat. Immer weniger Menschen machen den Führerschein (in der westlichen Welt) wodurch immer weniger Bedarf an Neuwagen besteht. Damit verbunden ein Absatzrückgang.

 

Problem: unsere PKW Marken wollen nur Neuwagen verkaufen und nicht bestehende Fahrzeuge upgraden. Beispiel ABS. Vor Jahrzehnten eingeführt hätten und können ältere Fahrzeuge damit nachgerüstet werden. Aber kein Hersteller hat sich die Mühe gemacht. Oder Kats. Oder Lenksäulen, die nicht zum Speer werden. Man kann das gleiche auch für die aktuellen Fahrzeuge sagen. Statt bessere Abgasnormen rückwärtskompatibel anzubieten, sind die alten Fahrzeuge einfach nicht aufrüstfähig weil der Hersteller nicht will - außer Volvo.

 

Ich denke, dass wir keine großen Verkaufszahlen an Privat zu erwarten haben werden. Eher Mobilitätsgruppen. Autohersteller würden dann nur nebenbei Autos bauen. Aktuell nochnicht aber das wird wohl eines Tages kommen.


09.09.2019 13:21    |    Antriebswelle238

Zitat:

BMW? Seit wann ist denn BMW verschwunden?

BMW ist nicht verschwunden, hatte aber mal ne Zeit lang so erhebliche Probleme, das Glas in Dingolfing die Marke BMW übernehmen wollte.

Dazu musst du allerdings ein paar Jahre weiter zurück gehen ins letzte Jahrhundert. Letztendlich kam es aber anders rum und BMW schluckte Glas. Wer zu dem Zeitpunkt die besseren Autos gebaut hat, sei mal dahin gestellt.


09.09.2019 14:30    |    Goify

Trottel, das sehe ich auch so. Das Ende der großen Autokonzerne ist schon absehbar und wir werden zwar zukünftig auch mobil sein, aber weniger mit PKW und noch weniger mit eigenen PKW.


09.09.2019 17:00    |    GTC 0405

Wie zitiert man denn hier?

Zitat:

BMW ist nicht verschwunden, hatte aber mal ne Zeit lang so erhebliche Probleme, das Glas in Dingolfing die Marke BMW übernehmen wollte.

 

Dazu musst du allerdings ein paar Jahre weiter zurück gehen ins letzte Jahrhundert. Letztendlich kam es aber anders rum und BMW schluckte Glas. Wer zu dem Zeitpunkt die besseren Autos gebaut hat, sei mal dahin gestellt.

 

Glas war nie in der Lage BMW zu übernehmen und das steht auch wo nirgens geschrieben.

Glas wurde 1966 von BMW übernommen.

BMW hatte 1959 eine Krise und die Deutsche Bank legte ein Angebot vor, das BMW von der Daimler-Benz AG übernommen werden sollte. Dagegen wurde eine Ablehnungsfront gebildet und man lies die Bilanzen von 1958 und 1959 überprüfen, die sich tatsächlich zu Gunsten von BMW als fehlerhaft erwiesen haben.

Somit blieb BMW selbstständig.


10.09.2019 19:56    |    124er-Power

@GTC 0405

 

Glas verschwand und wurde durch BMW übernommen war damit gemeint ;)

 

@Goify oh hoppla, da hat sich ein Fehler eingeschlichen


10.09.2019 21:12    |    GTC 0405

@124er-Power

Also lesen kann ich schon.

Der Satz lautete:

" das Glas in Dingolfing die Marke BMW übernehmen wollte."

 

Eindeutige Aussage die falsch ist.


10.09.2019 21:43    |    Antriebswelle238

Zitat:

Glas galt als kerngesunder mittelständischer Automobilproduzent, selbst die Fachpresse staunte über die Vielzahl der neu entwickelten Modelle. Doch genau diese war dann letztlich aufgrund der zu geringen Kapitals und zu geringer Stückzahlen der Grund für die aufkeimenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ende 1966 wurde die Firma, eingefädelt vom langjähren BMW und GLAS-Händler Schorsch Meier, von der Münchener BMW AG übernommen. Ironie des Schicksals, noch 1959 ging es BMW so schlecht, das man bei Hans Glas anfragte, ob er die Münchener Firma nicht übernehmen wollte.

Wie schon geschrieben kam es genau anders rum.


12.09.2019 07:27    |    GTC 0405

Naja, es gibt zwei Versionen von der Geschichte, es war der Wunsch der Politik.

https://www.glasclub.de/index.php/de/glas-historie/bmw-uebernimmt-glas


12.09.2019 10:26    |    Antriebswelle238

Im Prinzip steht dort das gleiche. Ich kam da auch nur drauf weil ich ähnliches vor vielen Jahren in einer Autozeitschrift gelesen hab und nun erst mal lange suchen musste. Überall steht nur das BMW Glas übernommen hat, nur versteckt irgendwo im Text wird vielleicht erwähnt, das es mal anders rum angedacht war, von wem auch immer. ;)


12.09.2019 12:00    |    Goify

Am interessantesten finde ich immer die Tatsache, dass BMW von Mercedes hätte geschluckt werden können. Wenn man das mal weiter spinnt, was sie daraus gemacht hätten? Nur zusätzliche Produktionsstätten oder weiterhin eigenständige BMW-Modelle? Vielleicht sogar Mercedes-Sport-Fahrzeuge, die dann ein M/// tragen und es wäre nie zu AMG als Tochter von Mercedes gekommen?


12.09.2019 12:29    |    GTC 0405

BMW M gibt es erst seit 1972, AMG bereits seit 1967.

Es würde demnach kein M gäben.

Das Mercedes BMW schlucken wollte, kam von der deutschen Bank, die in beiden Unternehmen insolviert waren.

Was ja, wie weiter oben erwähnt, abgewendet worden ist.

Beide wären wohl zu einem Unternehmen verschmolzen und BMW gäbe es nicht mehr.

Mercedes Sportfahrzeuge gab es schon immer, man denke nur an den Flügeltürer 300 SL.


12.09.2019 12:36    |    Trottel2011

@GTC 0405

 

AMG wurde aber erst SEHR spät von Mercedes gekauft. Damals war AMG bis irgendwann in den 90ern eigenständig, wie quasi Brabus.


12.09.2019 12:39    |    Antriebswelle238

Tja was hätte Mercedes mit dem Hersteller der Isetta und des Barockengels gemacht?

Das gleiche was Mercedes einige Jahre später mit Hanomag gemacht hat? Die Baureihen einstellen, die Technologie ausschlachten und nur den kleinen F20 bis F35 als Mercedes weiterbauen, weil sie da selbst nix zu bieten hatten? Wer zuletzt noch unbedingt einen Hanomag (Baureihe F45 bis F86) kaufen wollte bekam einen Mercedes mit geänderter Front und Hanomag Beschriftung. Allerdings nur recht kurze Zeit, denn die Käufer merkten schnell das man sie verarscht hat.

Zu der Zeit sahen Übernahmen durch Mercedes so aus: der Konkurrent verschwand binnen kurzer Zeit inclusive seiner Ersatzteilversorgung.


12.09.2019 12:40    |    GTC 0405

Ändert ja nichts.


12.09.2019 12:45    |    GTC 0405

@ Han_Omag F45

Irgendwie passen deine Modellbezeichnungen nicht in das Jahr 1959.

Der F20 kam ein halbes Jahrhundert später auf dem Markt.


12.09.2019 12:49    |    Trottel2011

@GTC 0405

 

Klar ändert das was...

 

Stelle dir vor... BMW wurde von Mercedes übernommen. BMW bringt 1972 die M GmbH hervor. Mercedes besitzt somit dann halt BMW und noch eine M GmbH die eben sportliche Fahrzeuge baut. Warum dann 1999 AMG kaufen? Ergibt ja wenig Sinn.

 

Dann gäbe es halt MB E250M oder sowas. Da wöre das AMG komplett irrelevant. Dann würde AMG einfach so sein wie Brabus heute. Einfach ein eigenständiger Tuner, der den Markt mit eigenen Kreationen bereichert...


12.09.2019 12:49    |    Antriebswelle238

Zitat:

einige Jahre später

1971?

Der F20 bis F35 kam 1967 als Nachfolger des Matador.

Mein ehemaliger F45 war mit EZ 1970 einer der letzten Hanomag Henschel vor der Übernahme durch Mercedes.

Ändert nichts am Verhalten das Mercedes 1959 vermutlich an den Tag gelegt hätte.


12.09.2019 13:01    |    Antriebswelle238

Zitat:

Stelle dir vor... BMW wurde von Mercedes übernommen. BMW bringt 1972 die M GmbH hervor. Mercedes besitzt somit dann halt BMW und noch eine M GmbH die eben sportliche Fahrzeuge baut.

So wie Mercedes seinerzeit mit übernommenen Firmen umging wäre BMW verschwunden. Die "neue Klasse" 1500 - 2000 kam 1962. Vielleicht gab es 1959 schon Pläne davon. Die wären dann wohl irgendwie in die Mercedes Serien eingeflossen.


12.09.2019 20:19    |    Goify

Vielleicht hätte es dann den 190er Mercedes 20 Jahre früher gegeben.


12.09.2019 20:34    |    GTC 0405

@Trottel2011

Alles klar, Mercedes übernimmt 1959 BMW.

BMW gründet 1972 die M GmbH die Mercedes dann übernimmt, obwohl Mercedes BMW schon gehört.

BMW hätte es 1972 nicht mehr gegeben.


13.09.2019 09:25    |    124er-Power

@Goify

 

Es gab doch den Ponton, das ist der legitime Vorgänger des 190ers.


20.09.2019 14:13    |    Goify

Wobei der Ponton keinen Nachfolger hatte. Da gab es lange Jahre nichts unterhalb der mittleren Baureihe (114, 123).


21.09.2019 18:16    |    124er-Power

Wohl wahr.

 

Würde ihn aber als Vorgänger des 190ers betiteln :)


Deine Antwort auf "Geht das aussterben der Automobilhersteller zukünftig weiter?"