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10.04.2011 21:09    |    124er-Power    |    Kommentare (75)    |   Stichworte: BMW, Mercedes, Steuerkette, VW, Zahnriemen

Hallo zusammen,

 

hab mich gerade gefragt, weshalb denn die meisten Hersteller noch einen Zahnriemen verwenden?

BMW und Mercedes setzen doch schon seit ewigkeiten auf Steuerketten und die halten sogar ein Autoleben lang.

 

Das soll jetzt hier kein Bashing werden, würd mich einfach nur mal interessieren, ist ja ein interessantes Thema!

 

Hat das Kostengründe?

Ich denke ja, denn die Werkstätten verdienen nicht schlecht an dem Austausch.

 

VW z.B. hat ja beim Golf IV 2.3 V5, oder dem Golf V R32 eine Steuerkette verbaut, diese sind allerdings etwas anfällig und rasseln gerne.

 

Was machen die nur falsch?

 

Das sagt Wikipedia zur Steuerkette:

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerkette

 

 

Zitat:

Duplexketten von modernen OHC-Motoren sind langlebiger und können eine Laufleistung von bis zu 500.000 km und mehr überstehen.

Verbaut Mercedes diese Duplexketten, oder was anderes?

 

--------------------

 

Zitat:

Vorteile gegenüber Steuerketten

- hohe Laufruhe

- geringere Masse

- leichte Austauschbarkeit sowie Kontrolle auf Beschädigung durch Anbringung außerhalb des Motors

- keinerlei aktive Wartung (z. B. Schmierung) nötig

- engere Umschlingungswinkel möglich

- bei geringer Belastung hohe Lebensdauer

- kaum Längung während der Lebensdauer, dadurch präzise Steuerung

- kann um fast beliebig viele Zahnräder gelegt werden, ohne dass Spannschienen oder separate Spanner erforderlich wären

- geringere Produktionskosten

 

Nachteile gegenüber Steuerketten

- Drehzahl- und Belastungsgrenze sind gegenüber Ketten geringer

- Bruchdehnung des Werkstoffes ist geringer (kann plötzlich reißen)

- kann aufgrund von Temperatur- und Lösemittelunbeständigkeit nur außen am Motor angebracht - werden (größere Baubreite und zusätzliche Wellendichtungen erforderlich)

- größere Baubreite (keine Möglichkeit, mehrere nebeneinander anzulegen)

- höhere Wartungskosten (ca. alle 80.000 km, bei manchen Fahrzeugtypen sind sehr kostenintensive Arbeiten nötig)

- altert mit der Zeit[1]

- gegenüber einer Stahlkette etwas höherer Leistungsverlust

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnriemen

 

Folglich ist der Zahnriemen nicht für PS starke Motoren geeignet. Bis zu welcher Leistung wird denn ein Zahnriemen verwendet? Weiß das zufällig jemand?

 

 


10.04.2011 21:12    |    TuningStylerMen

Das Scheißteil hat unserem Guten gerade den letzten Stoß gegeben ;).


10.04.2011 21:12    |    waldemar93

Ist nicht sogar im neuen A6 2.0 TDI auch ein Zahnriemen verbaut?


10.04.2011 21:14    |    ZhenkaHH

Die werden immer noch in den kleinern motoren sowie auch einigen großen verbaut, da sie erstens günstiger in den produktionskosten sind und in der wartung häufiger gewechselt werden müssen als die Kette.


10.04.2011 21:22    |    Multimeter31978

war das jetzt eine ernstgemeinte frage?!

 

eine kette längt sich...wie willst die spannen? es gibt KEINEN autohersteller der sowas jemals in den griff bekommen hat. das selbe problem geht im übrigen durch die ganze indistrie. ein kette is immer schlecht, teurer und zieht aufwändige spannmethoden die eh nix bringen nachsich.

 

kette is und bleibt schrott.

 

viel interesanter find ich die these warum überhaupt steuerketten? die zündung is eh kontaktlos, also bleibt ja nurnoch die nockenwellensteuerung übrig...warum mit mechanische welle die angetrieben wird? elektrisches ventil rein und feddich. die dinger sind so schnell das selbst ein f1 motor mit den öffnungs und schliesszeiten unterfortdert wäre. sowas kapier ich net.


10.04.2011 21:25    |    Provaider

Der ZR ist ne relativ neu erfindeung. Steuerketten hatte man schon viel früher. Früher gar es auch Stirnradgetriebe darfür.

Man hat einfach auch ZR gewechselt weil sie billiger sind, weil sie Wartungskosten für die Vertragswerkstätten generieren und Autos die nicht gewartet werden irgendwann mal endlich der Exitus droht. Mit Kette konnten die Hunderttausende Kilometer abspulen ohne Wartung, das geht ja nicht.

 

Für den Endkunden hat ein ZR keinen wirklichen Vorteil, der liegt nur beim Hersteller. Wer sagt er wäre geräuischarmer der soll bedenken das der Ventiltrieb neben den Verbrennungsgeräuschen immer das lauteste am Auto ist, beim Diesel ist das eh egal.

 

VW ist so ziemlich einer der weniger Hersteller die nicht in der Lange sind eine Steuerkette richtig auszulegen. Der VR6 Motor ist auch bei MB Einsatz gewesen. Dort wurde von MB von Anfang an die Steuerkette überarbeitet. Man soll sich mal fragen warum man eine fertigen Motor nocheinmal von seinen eigen Ingenieuren überarbeiten lässt. Seltsamerweiser hat dich das System vom MB als am Haltbarsten erwiesen. Deshalb haben schon einge VW Fahrer auf die Teile vom MB umgerüstet.

 

Ein Wagen mit ZR ist für mich einen Grund ihn nicht zu kaufen, das ist ein unnötiger Kostenfaktor, den irgendwann ist der Wechsel teuer wie der Restwert des Fahrzeugs. Für den Neuwagenkäufer ist das meistens egal, nach 3 bis 5 Jahren verkauft er ihn eh wieder.

Nur bei wenigen Fahrzeugen kann man den einfach so mal schnell wechseln. Je modernen umso schlimmer wird es weil immer mehr TEchnick dazu kommt.


10.04.2011 21:26    |    kiaora

Zitat:

Folglich ist der Zahnriemen nicht für PS starke Motoren geeignet. Bis zu welcher Leistung wird denn ein Zahnriemen verwendet? Weiß das zufällig jemand?

Zahnriemen werden auch in den stärksten Motoren verwendet. (z.B. Porsche 928, Ferrari F360 Modena) Die zu übertragende Leistung ist nicht sehr groß da nur die Nockenwellen, Ölpumpe und fallweise die Wasserpumpe angetrieben wird. Diese Leistungsübertragung ist im Großen und Ganzen unabhängig von der Motorleistung. Bei Dieselmotoren kommt fallweise noch eine Einspritz- oder HD-pumpe dazu.

 

LG robert


10.04.2011 21:29    |    Roland0815

Weil Steuerketten bei DOHC-Motoren genauso kurzlebig sind, wie ein guter Zahnriemen. dafür aber lauter laufen und teurer in der Herstellung (also Erstausrüstung) sind.


10.04.2011 21:31    |    dodo32

Zitat:

Der VR6 Motor ist auch bei MB Einsatz gewesen

:) wieder was gelernt! In welchen Fahrzeugtypen wurde der Motor denn eingebaut?


10.04.2011 21:42    |    H1B

Im Vito/V-Klasse ;)


10.04.2011 21:43    |    124er-Power

Mercedes hatte einen VR 6 Motor?

 

Wusste ich garnicht.


10.04.2011 21:58    |    Turboschlumpf5791

Weil das Know-How nicht da ist. Mercedes hatte anfangs auch erhebliche Probleme. An sich spricht nichts gegen einen Zahnriemen, er hat gegenüber der Kette erhebliche Vorteile:

 

- weniger Masse

- muss nicht geschmiert werden

- muss nicht als duplex ausgelegt werden

 

Viele Hersteller hatten und haben erhebliche Probleme mit Kettenspannern, Kettenlängung aber auch Kettenrissen.


10.04.2011 22:00    |    schroederweg

"Weil Steuerketten bei DOHC-Motoren genauso kurzlebig sind, wie ein guter Zahnriemen. dafür aber lauter laufen und teurer in der Herstellung (also Erstausrüstung) sind."

 

So ein Quatsch!

 

Die Steuerkette in meinem Benz ist 20 Jahre alt, zeig mir mal nen Zahnriemen, der so lange hält!

 

Laufen lauter? Die leisesten Motoren der Welt, nämlich 12-Zylinder, haben Steuerkette!!


10.04.2011 22:05    |    Federspanner4077

Beide Systeme haben Ihre Vor und Nachteile welche wurde ja schon gesagt.

Der Vorteil des Riemens ist sicherlich dass er Wartungsintervalle hat - dh danach neu bzw der Riemen und Aggregate kontrolliert ist. Zugleich ist das aber auch sein Hauptnachteil.

Bei der Kette wird die Längung häufig unterschlagen. Dennoch ist sie technisch die schönere Lösung.

 

Wie provaider schon gesagt hat: Stirnradgetriebe, oder auch Königswelle ist auch noch ne (technische) Lösung.

 

Leistungsmäßig gibts aufgeladene Audis die mit 500 PS und Riemen problemlos laufen.


10.04.2011 22:05    |    heizölraser

Der M271 hat keine duplex kette und in der 163ps version hatte das nockenwellenritzel probleme gemacht... nachdem aber eine andere legierung und andere veränderungen (184ps)vorgenommen wurden hat die kettensteuerung keine probleme mehr gemacht...

 

wie schon geschrieben... mit genug Ingenieurs-Erfahrung ist Kette bezüglich Langlebigkeit vorzuziehen...

 

VW bekommts einfach nicht gebacken... siehe R32 und 3.2 motor von 2004 gibt audi auch nicht zu fehler gemacht zu haben... und lässt die kunden einfach im regen stehn. vw hat die dümmsten ölnormen vorangebracht und wundert sich dann das mit den schlechten schmier eigenschaften die ketten hops gehn.

 

mir selber wärs aber lieber wenn mal wie schon erwähnte alternativen entwickelt werden.. weil so lange die kette sauber läuft... schön und gut.. aber wenn man die wechsel - intervalle vom riemen unter der empfehlung einhält... finde ich das ganze unkomplizierter...

 

ein kettenschaden ist nicht so leicht vorhersehbar wie ein riemen der rissig wird... da braucht man schon gute ohren um z.b. kettenlängung rechtzeitig zu hören.

 

feedback erwünscht :)


10.04.2011 22:05    |    124er-Power

Manche können die rosa Markenbrille einfach nicht abnehmen ;). Eine gute Kette schafft 500.000 KM locker!


10.04.2011 22:12    |    Multimeter31978

das bezweifle ich....

 

wie wird die kette gespannt? meistens über den öldruck. was passiert also wen das bypass ventil defekt ist (durch kokel kohle etc)? die spanner werden zusehr gespannt und verrecken genauso.

 

btw war auch die lösung für den vr im vito keine endlösung. die dinger sind genauso gestorben.


10.04.2011 22:15    |    525martin24v

mein 525i hatte 2 obenliegende nockenwellen,war 20 jahre alt ,hatte 300.000km auf dem buckel und die kette machte keine geräusche.

mein v8 ist weit über die 200.000km alt hat 4 nockenwellen die über eine duplexkette angetrieben werden,und auch da ist ruhe.

 

steuerketten von bmw machen zwar auch hier und da probleme,das ist aber eher die ausnahmen. die kette ist und bleibt die bessere variante für den verbraucher.

warum bmw eine zeit lang zahnriemen einsetzte bleibt mir ein rätsel.


10.04.2011 22:19    |    124er-Power

Manche Autos haben sogar 2 Ketten :D.


10.04.2011 22:20    |    meehster

Kette oder Riemen - es hat beides seine Vor- und Nachteile.

 

Letztes Jahr habe ich den Zahnriemen meines einen Mazda wechseln lassen, hat mich 200 € gekostet. Das ist natürlich viel Geld, das man auch sparen könnte.

Daß Ketten auch verschleißen (können), sollte aber auch allgemein bekannt sein. Frage: Lohnt sich ein Wechsel bei den angeblichen (wer hat es denn schon probiert?) 500.000 km auch noch?


10.04.2011 22:26    |    Rostlöser38041

Hei nun ja,

wer hat denn heute schon einen anstaendigen

Motor? Ou Mier schlecht wenn Ich diese oln

Zahnriemen-bomber schon sehe dann iss aber

schicht. Ich liebe lieber ford-V4 und VW-T1

Bus und Kaefer und Typ3 autos ne, mit

Stirn-zahnraedern und halten ewig.

 

Gruss von Helga


10.04.2011 22:39    |    lappos

Ich finde es ziemlich unsinning, dass der Riemen oft so herunter gemacht wird. Man muss es nüchtern betrachten:

 

Der Riemen hat drei Hauptvorteile gegenüber der Kette:

 

- geringere Geräuschentwicklung (egal, ob der Ketten-V12 leise ist bzw. der Riemen-R4 laut - das hat mit dem Nockenwellenantrieb nichts zu tun, sondern mit der Zylinderzahl und der Dämmung)

 

- besserer Wirkungsgrad, erzeugt also weniger Verlustleistung - zudem weniger Gewicht (bei Wiki steht, dass der Riemen mehr Leistungsverlust hätte. Ohne es beweisen zu können, bin ich mir ziemlich sicher, dass das nicht so ganz stimmt. Die Kette erzeugt Plasch- und Quetschverluste und die Gleitschienen erzeugen zusätzlich Reibung. Das fällt beim Riemen alles weg. In einer Veröffentlichung, glaube von Conti, habe ich ebenfalls mal gelesen, dass der Riemen weniger Verluste erzeugt. Quelle weiß ich nicht mehr.)

 

- günstiger in der Auslegung und Herstellung.

 

Einen weiteren, persönlichen Vorteil sehe ich darin, dass durch das Wechselintervall man sich nie Gedanken darüber machen muss, wie lange der Nockenwellenantrieb noch durchhält und dass ein Wechsel vergleichsweise günstig ist (kommt natürlich auf den Motor an). Wenn die Wechselintervalle eingehalten und die Arbeiten fachmännisch durchgeführt werden, reißen die Riemen auch nicht.

 

Und was die Lebensdauer angeht: Die Riemen halten immer länger. Es gibt bzw. sind in der Entwicklung Riemenantriebe mit Wechselintervallen von über 200.000 km. Im Autoleben wird man den Riemen also ein bis maximal zweimal wechseln.

 

Super-Spar-Motoren, wie wir sie in Zukunft haben werden, werden tendenziell häufiger Riemenantriebe haben.

 

MfG, Lappos


10.04.2011 22:44    |    UTrulez

Richtige Autos haben Steuerketten und Heckantrieb ;)


10.04.2011 22:46    |    bigLBA

Frage: Hat Mein Wagen Steuerkette oder Zahnriemen?

 

(a) Mein Wagen hat Steuerkette:

 

Zahnriemen ist der letzte Müll, zu teuer, zu anfällig und überhaupt... Steuerkette ist das A und O.

 

(b) Mein Wagen hat Zahnriemen:

 

Steuerkette ist der letzte Müll, zu teuer, zu anfällig und überhaupt... Zahnriemen ist das A und O.

 

 

 

 

 

Wo ist das Problem ?


10.04.2011 22:48    |    Trennschleifer8157

ich wuerde mich im zweifelsfall stets fuer einen motor mit zahnriemen entscheiden: einfache technik, leicht wartbar fuer kleines geld (wenn nicht gerade volkswagen draufsteht)

 

fahre seit 15 jahren nur alte autos mit zahnriemen - probleme = null. wartungsmodus: do-it-yourself.

 

 

gruesse vom doc


10.04.2011 22:49    |    deville73

In den US V8 Motoren laufen die Steuerketten jahrzehntelang ohne Wartung und ohne Spanner problemlos.

Und dabei müssen die auch 16 Stößelstangen über die Nockenwelle betätigen, also zweimal so viele wie z.B. im Endura E von Ford. Der läuft ebenfalls mit Kette und eher läuft bei dem Endura die Nockenwelle ein als dass die Steuerkette reisst.

 

Bei den V8 Motoren kann es nach extremer Laufzeit dazu kommen, dass die Zähne der Zahnräder verschlissen sind und tw. brechen. Die Kette längt sich wohl und die Steuerzeiten können "schwammig" werden. Aber davon dass eine Kette gerissen wäre oder ein Motor durch sowas ausgefallen wäre habe ich persönlich noch nix gehört.

Von gerissenen Zahnriemen allerdings schon. Besonders dann,wenn die gleichzeitig die Wasserpumpe mit antreiben müssen (WAS für ein Schwachsinn!) und diese sich dann festfrisst.

In dem Falle ist der Zahnriemen durch das gezahnte, stillstehende Antriebsrad der Wasserpumpe in Sekundenbruchteilen "durchgerubbelt". Drum wird ja auch der Austausch der -meist minderwertigen- werksseitigen Wasserpumpe beim Riemenwechsel empfohlen.

 

Auf jeden Fall wird auch bei der Konstruktion von Motoren heutzutage m.E. sehr darauf gachtet, dass sie wartungsintensiv sind und nicht allzulange halten.

 

Es muss ja Umsatz generiert werden.


10.04.2011 22:52    |    Trennschleifer36421

Audi A4,A6,und der A8 die hatten 2.5TDI 6 zylinder mit zahnrimmen


10.04.2011 22:54    |    r-o-b-e-r-t

Ich bin froh Ketten zu haben. Bei mir die so einen Zahnriemen wechseln?? na schönen Dank auch.

Da Lob ich mir meine beiden Ketten, machen zwar mehr Lärm, was mich aber nicht wirklich interessiert.


10.04.2011 23:03    |    the_WarLord

Beide haben Vor- und Nachteile, dass ich wegen ner Kette oder nem Riemen ein Fahrzeug verschmähe, halte ich für Schwachsinn, wenn mir der Rest gefällt.


10.04.2011 23:04    |    Fensterheber48625

Ob Kette oder ZR. ??? die Frage ist doch einfach! ein ZR muß nach .... Km für viel Geld gewechselt werden! ich habe noch nie was von einer Ketten wechsel gehört! In diesen Blog kann jeder sagen was ein Riemen wechsel kostet, aber wer kann schon sagen was eine Ketten wechsel kostet? das sagt doch alles !!! ;)

Zudem viele Händler versuchen bei ein PKW Einkauf den Preis mit der Argumentation der Riemen muß noch gewechselt werden zu drücken.

Meine Wahl ist eindeutig die Kette.

 

LG.


10.04.2011 23:09    |    mousejunkie

wer ernsthaft behauptet eine kette wäre besser als ein riementrieb hat einfach mal keine ahnung von der materie. tendenziell haben riementriebe immer weniger probleme und auch ausfälle. wo bei einer steuerkette längung/spanner, beölung, sterbende ritzel probleme machen und außerdem das hohe gewicht besonders bei hochdrehenden motoren probleme machen würde. man muss mal überlegen, wo ketten am häufigsten eingesetzt werden. bei langhubigen, vergleichsweise niedrigdrehenden motoren.

 

das argument, dass ein riemen kosten verursacht ist doch mal realistisch betrachtet nicht haltbar. durchschnittlich liegen die wechselintervalle eines riemens zwischen 60.000 und 120.000km und 4 bis 8 jahre. der durchschnittsdeutsche fährt sein auto 5-6 jahre und ~120.000km.  das beudeutet, dass für die masse höchstens 1 - 2 wechsel anstehen. wer geld für ein auto hat, dass neu einen 5-stelligen betrag kostet, der hat auch einen 3-stelligen betrag für den riemenwechsel über. lieber nicht jede woche in die waschstraße fahren und die größten und glitzernsten felgen montieren, sondern auch mal geld in die technik und nicht immer nur ins blingbling stecken. :rolleyes: kette ist und bleibt der letzte dreck.


10.04.2011 23:09    |    ICBM

wer mal bei einem Audi vorn drin gehangen hat und den Riemen vom Ausmaß einen HulaHup Reifens reingepfriemelt hat weiss warum man als Nicht-Neuwagen-Fahrer von sowas die Finger lässt.

Wer Autos neu fährt und noch vor solchen Quälereien abgibt braucht sich da drüber keinen Kopf machen aber die 2t und 3t Besitzer schauen dann oft in die Röhre wenn der Motor die Flöte macht oder in der Werkstatt plötzlich 500E oder mehr auf der Uhr stehn.

 

Ich bin froh um die Autos die ich mit Steuerkette hatte - mit gutem Öl gefahren gibts auch mit Kettenspannern kein Problem und -ich bitte euch- "Geräuschentwicklung" bei 50% nagelt fröhlich der Diesel und beim Rest wummert die Bassbox oder die Sportflöte... Schäden an Ketten kommen dann(ausser scheinbar bei der VR6 Fehlkonstuktion) wenn die Reparatur bereits den Restwert der ganzen Karre erreicht oder der Fahrer groben Unfung betrieben hat.

 

mfg

 

PS: 90% aller Motorräder laufen auch viele 10tkm Problemlos mit Steuerketten und simpelsten Spannern und das mit nicht gerade niedrigen Drehzahlen.


10.04.2011 23:16    |    Barus

Ich habe jetzt in beiden Autos Steuerketten, hätte aber doch lieber Zahnriemen.

Warum? Googelt einfach nach 'Z22SE + Steuerkette', bzw. 'Z28NET + Steuerkette'...


10.04.2011 23:20    |    DottiDiesel

Mein C6 hat einen 2.7l V6 Dieselmotor mit 205 PS. Die Nockenwellen sind Zahnriemengetrieben. Wechselintervall 240.000km oder 10 Jahre.

Ein anders Fahrzeug: Opel Omega mit M57 Motor von BMW, 575.000km mit Steuerkette und exakt einstellbaren Steuerzeiten.

 

Themen mit Religiösen Inhalten sind wohl im Moment aktuell. :D


10.04.2011 23:21    |    ICBM

eben ein Konstuktionsfehler mit dem z22se - sowas bringt nicht das Konzept in Verruf, dagegen stehn viele bei Vw gerissene Riemen unterhalb des Wechselintervalls beim Golf 4...


10.04.2011 23:26    |    Achsmanschette15

fragt mal die besitzer, der 3er bmw's (baujahre 02'-06') denen reihenweise beim 4-zylinder mit 143ps bei rd. 130tsd.km laufleistung die kettenspanner verreckt, damit die steuerketten gerissen bzw. übergesprungen sind und die kolben im motor die ventile geknutscht haben...was die von der wartungsfreien & unkaputtbaren steuerkettentechnik halten ^^


10.04.2011 23:27    |    mousejunkie

Zitat:

PS: 90% aller Motorräder laufen auch viele 10tkm Problemlos mit Steuerketten und simpelsten Spannern und das mit nicht gerade niedrigen Drehzahlen. 

durch die kleinere kette viel geringere massen und somit nicht vergleichbar. so ein rasenmähermotor im moped ist halt doch was anderes als in einem richtigen fahrzeug. richtige motorräder sind eh 2takter. da stellt sich die ketten/riemenfrage erst garnicht. :D


10.04.2011 23:42    |    Fensterheber10520

der vorteil an ZR ist für die Tuner weil man die einfacher einstellen kann und da zu leichter sint. für hoch gesüchtete Motoren eigentlich GUT aber mann sie halt wegseln. da für geht bei MB und so die kette haben andere teille freuer kaput und sint auch meist teurer. alles hatt seinne vor und Nach teille. am ente muß man es einfach selber weissen was man mahg und wiel.


10.04.2011 23:44    |    waldemar93

Zitat:

der vorteil an ZR ist für die Tuner weil man die einfacher einstellen kann und da zu leichter sint. für hoch gesüchtete Motoren eigentlich GUT aber mann sie halt wegseln. da für geht bei MB und so die kette haben andere teille freuer kaput und sint auch meist teurer. alles hatt seinne vor und Nach teille. am ente muß man es einfach selber weissen was man mahg und wiel.

bist du zugedröhnt?


10.04.2011 23:50    |    JeanLuc69

Moderne Zahnriemen reißen aufgrund ihrer Ausführung eigentlich nicht mehr. Im qualitativ guten Riemen befinden sich Stahlfäden, die in das umgebende Gummimaterial eingearbeitet sind und dem Riemen somit in Längsrichtung eine hohe Zugfestigkeit verleihen.

 

Je nach Ausführung kann ein Riemen daher sogar eine höhere Zugfestigkeit als eine Kette erreichen, deren neuralgische Punkte die Bolzen an den Kettenlaschen darstellen - diese reagieren sehr empfindlich auf Zugkräfte, welche Scherspannungen in und Verschleiß an den Bolzen erzeugen.

 

Zahnriemenschäden rühren heute eher von "Karies" an den Zahnflanken, welcher zum Überspringen des Riemens führt und den Motor aber dennoch häufig über ein normales Reparaturmaß hinaus zerstört.

 

Das Hauptproblem heutiger Zahnriemen ist die ungünstige Einbauposition und schlechte Einsehbarkeit im Motorraum ... es ist bei einem modernen Motor kaum noch möglich, den Zahnriemen im Rahmen einer Inspektion vollumfänglich einer Sichtprüfung zu unterziehen. Das treibt zusätzlich die Werkstattkosten in die Höhe, weil der Wechsel entsprechend zeitaufwändig ausfällt.


Deine Antwort auf "Wieso werden noch Zahnriemen anstatt von Steuerketten verbaut?"