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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.12.2017 18:01    |    124er-Power    |    Kommentare (30)

Natürliche auslese, oder gezielter Monopolkampf ?

 

Fangen wir bei der natürlichen Auslese an.

Die älteren unter euch erinnern sich sicherlich noch an die Tante Emma Läden, die nach und nach durch die großen Supermarktketten und Discounter verdrängt wurden. Stichwort Preiskampf, denn wie soll ein kleiner einzelner Laden mit den Großen mithalten?

 

Gleiches geschieht schon seit Jahren mit Metzgereien, dadurch bedingt, dass die Supermärkte günstiger sind und wir, also der Kunde/Konsument am liebsten alles aus einer Hand haben möchten und nicht mehrere Läden aufsuchen möchten.

 

Ein weiteres gutes Beispiel sind Bäckereien, die durch die Massenware der Supermärkte und Discounter zunehmend von der Bildfläche verschwunden sind. Einzig große Ketten können sich noch am Markt behaupten. Wenige Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

 

Ich möchte hierbei jedoch keinesfalls den großen Konzernen die alleinige Schuld hierfür geben, denn letztendlich entscheidet der Kunde wo er kauft und was er bereit ist für die Waren auszugeben.

 

Letztendlich bekommt man natürlich nicht die gleiche Qualität wie beim Handwerksbäcker bzw. Metzger, doch entweder ist dies den meisten schlichtweg egal, oder ganz nach dem Motto "Geiz ist geil".

 

 

Soweit der einfache Teil der Materie zu diesem Thema.

Kommen wir nun zum Einzelhandel.

Hier möchte ich euch vorab die Doku von ZDF Zoom ans Herz legen.

 

 

 

 

 

TV Tipp für heute:

ZDF Info um 20:15 über Amazon

 

 

Konkurrenz belebt das Geschäft und der Kunde profitiert von Dingen wie besserem Service, günstigeren Preisen, oder schnelleren Lieferzeiten.

 

Doch was passiert, wenn ein Unternehmen eine Monopolstellung erlangt?

 

Screenshot von ZDF ZoomScreenshot von ZDF Zoom

 

Amazon hat in Deutschland einen Marktanteil von über 90% mittlerweile und die werden sich garantiert nicht darauf ausruhen. Auch wenn es keiner offiziell sagt. Das Ziel ist ganz klar die gesamte Konkurrenz systematisch zu vernichten und Alleinherrscher im Einzelhandelsmarkt zu werden.

 

 

Leider macht es die Konkurrenz Amazon gewissermaßen nicht allzu schwer weiter zu wachsen, da außer Amazon keiner am hiesigen Markt bis heute begriffen hat, wie wichtig es ist, ein möglichst breites Sortiment zu haben und den bestmöglichen Kundenservice zu bieten.

 

An dieser Stelle muss man diese Tatsache anerkennen und Amazon hierfür seinen Respekt zollen.

 

 

Wie der Konzern mit seinen Mitarbeiten und Lieferanten umgeht ist wieder ein anderes Thema.

 

 

Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht mehr schreiben und gehe in den offenen Dialog mit euch. Wie seht Ihr das ganze?

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07.12.2017 20:02    |    max.tom

Jaaap des stimmt die kleinen laden verschwinden immer mehr ,in dem Ort wo ich arbeite hat der Bäcker ab mittags geschlossen und 1 Tag unter der Woche sogar zu ...muss auch sagen der Ort iss wie tote Hose ...


07.12.2017 20:05    |    124er-Power

In kleineren Gemeinden merkt man dies noch viel mehr als in der Großstadt :o


07.12.2017 22:04    |    PIPD black

Jo. Der Einzelhandel stirbt.

Warum? Weil man abends um 18.30 Uhr die Bürgersteige hochklappt und die Innenstädte verwaist sind.

Weil man Parkplätze unbedingt bewirtschaften muss.

Dass die normal denkende und arbeitende Bevölkerung nicht wie Lemminge nach Feierabend oder am WE in überfüllte Geschäfte stürzen und sich die Füße wund laufen oder stehen will, sollte doch wohl klar sein.

Der innerstädtische EH hatte schon immer Probleme. Spätestens mit der Ansiedlung großer Konsumtempel auf der grünen Wiese oder am Stadtrand wurde es schon schlimmer. Der online-Handel hat es nochmal verstärkt und macht es bequemer.

Ich muss sagen: ich hatte diesmal nicht mal mehr Lust auf Preisvergleiche und wir haben sämtliche W-Geschenke bei ammasohn eingesackt und sie kommen jetzt täglich in mehreren Paket an. Wie heißt es bei Mäcces? I‘m loving it.

 

Woher stammen eigentlich die 90% Marktanteil. Das mag ich nicht so recht glauben. Nur mickrige 10% sollen für ibäh bleiben?


07.12.2017 22:17    |    Goify

Glücklicherweise gibt es einen zunehmenden Umkehrtrend hin zu kleinen Läden, in den dann die ganzen Akademiker einkaufen gehen, auch wenn das rein finanziell für Otto-Normal nichts mehr ist. Da gehen dann eben die Hippster und die Veggi-Tante hin.

 

Ich versuche so viel wie möglich im eigenen Ort einzukaufen und wenn der Händler sagt, er müsse bestellen, sagte ich früher, dass ich das auch kann und ging. Mittlerweile frage ich nur, wann ich es bei ihm abholen darf. Das ist dann zwar in der Regel etwas teurer, dafür habe ich einen Ansprechpartner vor Ort und treibe in meiner Heimat die Gewerbesteuereinnahmen hoch, was mir persönlich was bringt. Amazon zahlt selbst fast keine Steuern (wie auch immer das überhaupt möglich ist) und dass Konkurrenz das Geschäft belebt, weiß Amazon zu gut, sodass sie dagegen hart kämpfen.

 

Gerade die kleinen Läden vor Ort bieten die Möglichkeit, auch mal Muster mit nachhause zu nehmen (ich brauchte mal 5 qm Leder), Kleidung kann man im Laden natürlich anprobieren, was bei meiner Statur ein Muss ist (bin schlanker als andere), oder man kann das Altöl wieder beim Teilehändler kostenlos abgeben, was bei Amazon nicht geht, wenn man das Porto bedenkt. Außerdem nervt mich bei Amazon, dass es unmöglich ist, eine größere Bestellung mit einer einzigen Lieferung zu bekommen. Das muss bei denen zwingend über Tage verteilt einem gebracht werden, was einfach ankotzt, wenn täglich der Postbote kommt und man in Hausschuhen zum Gartentor laufen muss, was nicht der nächste Weg ist.


07.12.2017 22:52    |    magiceye04

Ich empfinde Amazon schon lange als Blutsauger des Einzelhandels.

Ich kaufe dort zwar ab und zu noch - aber nur noch die Dinge, die es sonst nicht mehr woanders gibt.

Ansonsten gehe ich wieder verstärkt und bewusst vor Ort einkaufen.

 

Am schlimmsten finde ich, dass man auf dem Marketplace mittlerweile fast das ganze chinesische Schmuggelsortiment bekommt.

Amazon hilft quasi bei Umgehung der Verbraucherrechte. Obwohl die Waren oft in Deutschland gelagert werden, sitzt der Händler offiziell außerhalb der EU, sowas wie Garantie kann man also vergessen, falls man nicht sowieso eine Fälschung erhält.

 

Wenn ich sehe, wie viele inzwischen bei Amazon einfach Alles kaufen, selbst Lebensmittel, dann zweifle ich an der Zurechnungsfähigkeit des deutschen Kunden.

Mit Wohlwollen habe ich daher die Meldungen verfolgt, dass immer mehr Leute auf Betrüger reinfallen - also solche Betrüger, die schon von Weitem auffallen, wo sämtliche Alamglocken schrillen müssten. Vielleicht lernen es die Geizgeilen ja so doch noch irgendwie.


07.12.2017 23:12    |    124er-Power

@Goify

Ebay hat massiv Marktanteile verloren

Frag mal wahllos 10 Leute wo Sie bestellen ;)


07.12.2017 23:16    |    124er-Power

Ich hasse es auch tierisch Shoppen zu gehen....

 

Deswegen kauf ich nur 1x, aber dann gleich richtig viel, das es lange reicht.

 

Und Supermärkte / Discounter sind eh ne qual. Was man da an Zeit verliert :(

 

Freu mich auf den Markt der Zukunft, wo man die Waren nimmt und beim verlassen des Ladens werden diese automatisch per Handy berechnet.

 

Wird viele Arbeitsplätze kosten, aber das ist die Zukunft.


07.12.2017 23:38    |    PIPD black

Ähnliches gibt es in den Niederlanden.

Zuhause stellst dir die Einkaufsliste zusammen. Im Laden wirst du zu den Produkten geführt, scannst sie mit nem Handscanner beim Indenwagenlegen, an der Kasse wird der Scanner „gebongt“, FERTIG


08.12.2017 07:26    |    calypsokaba

ich finde solche Initiativen gut - verbindet die neue mit der alten Welt. Hoffe das setzt sich durch:

 

https://city.allyouneed.com/de/


08.12.2017 10:12    |    Dynamix

Dann scheine ich irgendwie gestört zu sein :D Ich kaufe relativ selten bei Amazon ein, eigentlich nur wenn das Angebot zu verlockend ist oder ich das Zeug woanders nicht bekomme. Ansonsten bin ich mit eBay oder den Shops der jeweiligen Hersteller eigentlich immer klargekommen.

 

Bei Amazon hatte ich in den letzten Monaten genau 2 mal bestellt. Einmal die Endoskopkamera (hatte eBay nicht) und die Werkzeuge für die Innenraumverkleidungen (Lieferung bei den anderen hätte viel zu lange gedauert).


08.12.2017 11:59    |    pico24229

Meine erste Anlaufstelle ist auch eBay. Habe dort bis heute übr 60 Artikel bestellt in 2017. Amazon vielleicht 4 Artikel. Der günstige Preis und der geringe Aufwand ist einfach zu verlockend, wenn ich mehr Zeit hätte im Alltag und die Preise annähernd gleich würde ich auch gerne beim Fachgeschäft kaufen.


08.12.2017 13:39    |    BenutznameSchonVergeben

Thema Lebensmittel: Hier sollte man lokale Anbieter unterstützen, in jeden Ort gehört einfach ein Supermarkt auch für die Grundversorgung älterer Menschen!

Wenns der Geldbeutel zulässt sollte das Ziel sein lokale Produkte zu kaufen. Also keine Bio-Kartoffeln aus Ägypten oder Demeter-Reis aus China, wenn der herstellende Betrieb sympathisch und in der Nähe ist geb ich einen Fick auf das nichtvorhandensein irgendwelcher "Bio"-Siegel.

 

 

Dagegen sämtliche Technik, Elektroartikel, Werzeug....quasi alles nicht verderbliche bestelle ich online und davon macht Amazon den Großteil aus.

Der Service und die Bewertungen durch andere Kunden sind für mich ein unschlagbares Argument für den Shop. Dazu gehört selbstverständlich die Bewertungen kritsch querzulesen und nicht auf fake 5-Sterne Artikel reinzufallen.

 

Ich kann mich ins Auto setzen (ein Eselskarren ist schneller als die Öffis bei mir), in die Stadt fahren, einen Parkplatz suchen, in ein "Fach"geschäft gehen, mir die "Auswahl" von einer lächerlichen Anzahl Produkte anschauen, einen "Fach"verkäufer um Rat fragen und bin dann vom Wissen und der Tagesform der verkaufenden Person abhängig.

 

Oder ich informiere mich selber und bestelle online vom Sofa. Die Ware kommt zur Postfiliale gegenüber, wegen mir muss kein DHL-Bus anhalten.

 

Hmmm ganz schwierige Entscheidung, was tu ich da wohl?


09.12.2017 19:28    |    Achsmanschette15

Zitat:

....oder man kann das Altöl wieder beim Teilehändler kostenlos abgeben, was bei Amazon nicht geht, wenn man das Porto bedenkt.

Gegen Vorlage der Quittung kannst du Altöl von Amazon bei ATU abgeben!

Ansonsten einfach bei Händlern kaufen, die das Altöl "kostenlos" bei dir zuhause abholen lassen...

 

 

Bei Amazon kaufe ich nurnoch recht selten ein, eigentlich nur das was es in der eBucht nicht gibt...die letzten Jahre sind die Preise dort massiv gestiegen, Bewertungen (inform von Unboxing-Video's) gibts zu fast allem bei Youtube!

 

 

Was den örtlichen Handel betrifft sinkt meine Bereitschaft dort etwas zu kaufen immer mehr!

Zum einen wegen des Preisvorteiles, zum anderen wegen des deutlich besseren Service im Internet und dem Umstand, dass Verkäufer oftmals nurnoch von der Verpackung ablesen können! :eek:

 

Wenn ich vor Ort etwas kaufe, was erst bestellt (egal ob es sich um ein Buch oder ein Autoersatzteil handelt) werden muss - bin ich darauf angewiesen dass der Verkäufer auch genau das was ich will bestellt, ferner nicht vergisst mich anzurufen, wenn das Zeug da ist...da scheitert es oftmal schon! So wartet man dann eine Woche bis man von sich aus mal dort nachhört und zur Antwort bekommt:

a. Das Teil liegt schon 6Tage hier und wartet auf Abholung, da hat die Azubine wohl leider vergessen sie anzurufen...

b. Die Azubine hat leider vergessen das Teil zu bestellen...

 

...von dem Umstand dass ich das Geschäft so zweimal aufsuchen muss, damit zweimal Spritkosten ggf. Parkgebühren anfallen und ich zweimal Zeit verschwende im Idealfall noch jemanden vor mir an der Kasse habe der gerade seinen Sparstrumpf mit Centmünzen ausleert mal ganz zu schweigen...

 

...im Internet bekomm ich das Zeug nach spätestens zwei Werktagen bis an die Haustür geliefert! Während im lokalen Einzelhandel auch gut-&-gerne mal das dreifache an Lieferzeit anfällt.

 

 

Ansonsten gerade bei Großgeräten/Möbeln ist ja oftmals so, dass man beim Kauf in der Filiale Lieferkosten zahlen muss - während bei Bestellung im Onlineshop selbiger Kette keine anfallen.

 

 

Was den örtlichen Lebensmitttelhandel angeht...warum sollte ich im Tante-Emma Laden "ums Eck" der nur von 8-11.30Uhr und 14.30-15.30Uhr geöffnet hat, für eine Dose Ravioli 3,79€ bezahlen, während selbige Dose im Discounter 7Km weiter nur 1,09€ kostet? Da kann ich mir auch direkt wenn ich kein Auto habe und der ÖPNV nicht vorhanden ist, ein Taxi rufen, mich zum Discounter fahren lassen und hab immernoch Geld gespart!


09.12.2017 21:05    |    124er-Power

Gilt das auch beim Reifenkauf ?

Also Online bestellen und vor Ort entsorgen lassen.


11.12.2017 11:58    |    Hellhound1979

Den ganzen Elektronikschrott kaufe ich online, da sind die Ladengeschäfte keine Alternative mehr, was Auswahl, Preis und Zeitaufwand betrifft. Fachliche Beratung benötige ich hier auch i.d.R. keine. Lebensmittel hingegen kaufe ich im "Fachgeschäft" zumindest Fleisch und Wurst beim Metzger oder bei einem befreundeten Jäger. Gutes Fleisch ist für mich ein Muß und da zahle ich gerne für. Auch sonst achte ich gegerell auf eine gute Qualität bei den Lebensmitteln und wir kochen i.d.R. frisch.

Bei anderen Sachen wäre ich ab. habe kürzlich einige Schwerlastvollauszüge benötigt und dies waren online gegenüber dem Ladengeschäft unverschämt günstig. Die Kettensäge, Motorsense und Rasentraktor hingegen gabs vom Fachhändler (nicht Baumarkt) vor Ort mit anständiger Beratung, Tips und Service.

Ersatzteile für meine Autos bestelle ich meist selbst, ist meiner Stammwerke aber auch ganz recht, da nicht ganz gängig. Öl, Reifen und andere Verschleißteile beziehe ich dagegen in der Werkstatt, ich weiß das es teurer ist als im Internet aber ich weiß auch das sie da gutes Geld verdienen. Im Gegenzug fühle ich mich dort als Kunde aber auch gut und fair behandelt und man kommt mir bei anderen Dingen auch schon mal entgegen, wenn ich, z.B. im Rahmen meiner Oltimer Resto, dort aufschlage und frage "Könnt ihr mal eben..." (z.B. Buchsen ein-/auspressen). Dann höre ich oft "Ist gut" und dann gibts nen 10er für die Kaffeekasse.


23.11.2020 21:33    |    HerrLehmann

Amazon ist bei mir aus diversen nachvollziehbaren Gründen auf dem Index und wird erfolgreich in der Beschaffungskette vermieden.

Leider verdient sich der "Laden" in COVID-19 Zeiten dumm und dämlich.

Online ist auch nicht zwingend günstiger!

Z.b. Im Januar einen neuen TV gekauft > Lokal 200€ günstiger als der kleinste Onlinepreis

Waschmaschine lokal gleicher Preis wie bei Amazon, nur das da noch 30 € Versand drauf kamen und ich bekam beim lokalen Händler noch einen 40€ einkaufsgutschein dazu.

Letzte Woche ein 450€ Handy gekauft, Lokal 10% günstiger als der beste Anbieter im online Preisportal.

Selbst Reisen gibt's bei lokalen Anbietern häufig günstiger als online.

Man muss sich auch einfach als Konsument mal vor Augen führen was langfristig passieren soll.

Will ich nen Riesen laden der kaum Steuern bezahlt (schon gar nicht Lokal) aber satt und lang die mit Steuermitteln finanzierte Infrastruktur nutzt noch fetter machen ? Oder will man lebenswerte Innenstädte erhalten?

Aber wer künstliche Intelligenz braucht um ne Rolle Klopapier zubeschaffen (alexa) der wird mit dieser langfristigen Entscheidung ohnehin überfordert sein.

Auch ich bestelle Klamotten auch mal online bei einem großen deutschen Anbieter. Zumeist geht der größte Anteil wieder zurück weil nicht passend oder nicht den Vorstellungen entsprechend.


23.11.2020 23:20    |    124er-Power

@HerrLehmann

 

Wo haste denn jetzt mein alten Artikel ausgegraben ? :o


24.11.2020 12:46    |    max.tom

Des problem isss das der Händler Vorort auch ned alles hat und auch erst bestellen muss..


24.11.2020 20:18    |    HerrLehmann

@124: in deinem Blog... :-)

Gutes Thema. Grade in diesen Zeiten.

Mir geht diese "online ist alles besser und billiger" tierisch auf den Zeiger. Weil genau diese vorherrschende Meinung einige wenige Anbieter zum Oligopol heran züchtet...


24.11.2020 20:19    |    HerrLehmann

... Und gute Blogartikel sind selten geworden auf dieser Plattform... ;-)


24.11.2020 23:18    |    124er-Power

@HerrLehmann

Vielen Dank, freut mich, dass dir mein Blog gefällt :)

 

Is leider wahr, die Motivation zum Bloggen is schon lange vorbei bei den meisten hier.

 

Die Leute kaufen oftmals auch nur aus Bequemlichkeit online.

 

Kann ich schon verstehen, unter der Woche is man ausgelastet und am Wochenende möchte man sich mit anderen dingen beschäftgen.

 

Interessant wär mal ne Statistik, wie viel Prozent der Käufe durch Vergleichsportale zustande kommen.


25.11.2020 13:58    |    max.tom

Ich blogge sehr gerne hier :)


25.11.2020 15:19    |    HerrLehmann

Ich hatte mal in Spanien Probleme mit einem Mietwagen Anbieter. Da ich über check24 gebucht hatte, rief ich bei denen an. Der Service war sehr gut, ähnliche gute Erfahrungen im Service habe ich bei Otto gemacht.

Allerdings ist mir auch aufgefallen das einige onliner ihre Markt Durchdringung ganz schön ausnutzen und zwar in Richtung Lieferanten und Kunden...

Bis hin zu unterschiedlichen Preisen für den gleichen Artikel wenn diesen zu verschiedenen Zeiten, bzw. Über Verschiedene Geräte aufruft.


25.11.2020 15:21    |    Dynamix

99% dieser Vergleichsportale sind eh Fake hoch 10 und viel davon so lieblos zusammengeschustert das man direkt sieht das hier kein fairer Vergleich stattfindet, sondern das hier nur billiger Schrott verglichen wird den man interessanterweise immer direkt mit Affiliate Links auf der Webseite anpreist ;)


25.11.2020 21:58    |    124er-Power

Kann ich so nicht bestätigen, ich vergleiche immer und bei guten Vergleichsportalen gibts auch eine niegendwo günstiger garantie


25.11.2020 22:00    |    Dynamix

Naja, wenn man nach einem bestimmten Produkt sucht landet man schnell bei diesen Pseudovergleichsportalen die einem vorgaukeln man hätte Produkt XY tatsächlich getestet oder gar mit der Konkurrenz verglichen. Dabei wird da nix getestet sondern nur gelobhudelt, egal wie schrottig das Produkt.


25.11.2020 22:46    |    124er-Power

Wovon sprichst du ? Klassische Vergleichsportale vergleichen nur die Preise und testen keine Produkte ?


26.11.2020 16:53    |    HerrLehmann

Der Dicke hat es begriffen :

https://www.tagesschau.de/.../...rkaufsoffene-sonntage-corona-101.html

"Altmaier sieht den Erhalt des Einzelhandels als eine "nationale, ja auch eine patriotische Aufgabe"

Wir können also davon ausgehen, dass er seinen täglichen 5kg Fleischbedarf beim örtlichen Metzger deckt. ;-) Wobei "Metzger" gibt es in Berlin ja nicht... :-)


Deine Antwort auf "Das aussterben des stationären Einzelhandels und kleiner Händler durch Amazon und Co."