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14.02.2010 13:07    |    steel234    |    Kommentare (176)    |   Stichworte: Hartz IV, Westerwelle

Sind die Außerungen von BAM Westerwelle gerechtfertigt?

Westerwelle und Hartz IVWesterwelle und Hartz IV

 Hi @ all ,

 

Unser Bundesaußenminister hat ja erst vor kürzem für die Schlagzeilen gesorgt, und tut es immer noch, Grund hierzu sind seine Äußerungen zu Harz IV.

 

Kurzfassung : 

Die Verfassungsrichter vom Bundesverfassunggericht hatten am Dienstag die Hartz-IV-Regelsätze für Erwachsene und Kinder für verfassungswidrig erklärt und eine Neuberechnung angeordnet. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach daraufhin von einer "wegweisenden, bahnbrechenden" Entscheidung, man wolle den Umbau rasch angehen.

 

Der Westerwelle outete sich in dem er nach dem Urteil der Verfassungsrichter über Hartz-IV-Sätze das Leistungsprinzip predigte und "geistigen Sozialismus" sowie den Vollversorgerstaat anprangerte.

 

Westerwelle hatte nach dem Karlsruher Urteil nicht nur einen Ausflug in die Historie unternommen, sondern auch beklagt, es scheine in Deutschland "nur noch Bezieher von Steuergeld" zu geben, aber "niemanden, der das alles erarbeitet". Westerwelle bekräftigte seine Kritik: "Wenn man in Deutschland schon dafür angegriffen wird, dass derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, dann ist das geistiger Sozialismus", sagte er in der Freitagsausgabe der "Passauer Neuen Presse".

 

Daraufhin haben sich natürlich alle Parteien- mehr oder Weniger-darüber empört oder zumindestens auf Distanz gegangen .

 

Dazu sei gesagt, dass der Westerwelle auch schon davor mehrmals als Gegner von Harz IV outete- for allem für die Arbeitsunwiligen.

http://www.focus.de/.../...ich-putzen-nicht-mehr-lohnt_aid_476825.html

Leider finde ich die Grafik nicht mehr, aber wen man bedenkt, dass bei 4-Köpfigen Familie die Hartz IV bezieht fast gleich an Mitteln übrig bleibt, wie bei  einer Familie mit arbeidenden Vater (1800€ LSK 3) und Mutter, die Teilzeit schafft (600 €, LSK 5) ist es schon komisch..

 

Nun nach der Kritik legt der Westerwelle sogar nach statt aufzuhören oder sich zu entschuldigen- er bleibt dabei und kritisiert die Kritiker.

 

Wobei es sieht vermehrt so aus, dass die Empfänger vom Harz IV - gerade die Familien-besser da stehen als die Arbeitstätigen.

 

Nun ja, scheinbar hat sich die Lehre vom Karl Marx und Friedrich Engels - auch wenn unbewusst- in viele Köpfe verlagert. Sowjetunion UdSSR ist tot, es lebe Sowjetunion Deutschland. Denn viele halten nach wie vor den Harz IV Satz für zu gering- die Tatsache, dass dabei auch die Wohnkosten übernommen werden und man denn teilweise mehr Geld zu Verfügung hat, als arbeitendes Folk, welcher auch durch die Steuer diese Leistungen ermöglicht, interessiert keinen. Stattdessen wird rumgenörgelt und über die Notwendigkeit von Kino-und Zoobesuchen gesprochen. Auch Alk und Tabak müssen die Armen erhalten.

 

Selbst die Leute, die wieder Arbeit haben, sind ziemlich gefrustet- denn am ende bleibt genau so viel oder noch weniger.

Hier ein Beispiel --> http://www.urbia.de/.../mit-Job-weniger-als-mit-Hartz-IV.html

 

Nun ja, viele Links, viele Fragen, viele Themen und auch sehr viele Meinungen. Ich will jetzt nicht den politischen Pulverfass hier aufmachen- aber einer kleinen Umfrage ist es jedoch Wert- wie sieht ihr das ganze?

 

hat der Westerwelle Recht, müssen die Harz IV Zahlungen generell überdacht werden? Müssen arbeitende Menschen wesentlich mehr bekommen als die nicht arbeitenden? Oder ist es schon in Ordnung so?

 

Fotoquelle : tagesschau.de,

Ich behalte mir jederzeit das Recht vor, die Einträge hier zu löschen, bearbeiten oder den Fred zu schließen. Bitte bleibt ruhig und sachlich.

 

MFG

 

Nick


14.02.2010 13:25    |    Lolerman

also ich finde es ist eine 2 Klassengesellschaft bei den sozial empfängern denn die einen wollen arbeiten und die anderen nicht! ich finde man sollte die unterstützen die arbeiten wollen denn wer den hilft die eh nix tun die sollte man erst gar kein geld geben!!!!!!!! und ausserdem hat deutschland eh kein geld um denen noch mehr zu geben!!! Arbeit soll sich wieder lohnen!


14.02.2010 13:30    |    m.web

Westerwelle hat absolut recht, weiß nicht was die Aufregung jetzt soll. Wo kämen wir denn hin, wenn sich Arbeit nicht mehr lohnen würde?


14.02.2010 13:35    |    steel234

Wohl dahin, wo wir jetzt sind... ;)


14.02.2010 13:38    |    Duky

Wie wäre es dafür zu sorgen, dass die Löhne angemessener verteilt werden ?

Wenn dieser Punkt in Kraft tritt, dann gäbe es auch eine größere Spanne zwischen Harz 4 Sätzen und normaler Arbeit.

 

Finde die Sprüche von Westerwelle eine Frechheit.

Er sollte mal die Augen öffnen und für angemessene Löhne und weniger Kurzarbeit bei den Arbeitnehmern sorgen , als

auf den Harz 4 Sätzen / Menschen rumzuhacken .....

 

Aber so ist das in Deutschland , lieber Gelder kürzen als erhöhen ;)


14.02.2010 13:39    |    emil2267

ich stimme teilweise zu

 

hartz IV is derzeitig absolute unterklasse,mich wunderts echt,wie hartzer leben können oder sogar müssen & sogar oftmals noch familien dazu durchbringen müssen :(

 

andererseits knechte ich selber in nem kleineren fast mittelständischen betrieb,gab jahrelang keine lohnerhöhung,die letzten jahre nur leistungsbezogene gewinnbeteiligungen,die aktuell ohne gewinn natürlich auch nix bringen

 

da spricht mir der spruch schon fast aus der seele & das auch noch von so einem sozial gerechten politiker,der ja auch gerade auch dafür einsteht,dass auch ich meinen job sicher & gut entlohnt noch ne weile haben darf & bestimmt auch was für andere,die schlechter dran sind in petto hat :rolleyes:


14.02.2010 14:01    |    patti106

Wenn ich in letzter Zeit den Arno Dübel im TV sehe, frage ich mich immer wieder, ob der keine Nachbarn hat oder ob die auch alle nur faul auf Hartz 4 warten.

 

Andererseits hatte ich gestern eine Unterhaltung mit einer Freundin, die sich vom Amt langsam verarscht fühlt. Von Personalern allerdings auch.

 

Sie will noch etwas warten, bis sie sich wieder nach Österreich verpisst. Denn auch wenn die FDP den Hoteliers ne Steuererlechterung gebracht hat, als Empfangsdame findet sie keinen Job in Deutschland. In Österreich war es dagegen kein Problem.


14.02.2010 14:07    |    steel234

Ach ja, der Herr Dübel :) Bin gespannt, wie viele solche Fälle es noch gibt ...


14.02.2010 14:16    |    252003

Eine sehr einfache Lösung wäre der Mindestlohn von 10 €/h. Dann hätte ein einfacher Arbeiter immer min. rund 1.700 € brutto im Monat und solche Jobs sollte der Staat (also die Gesellschaft) auch für arbeitswillige Hartzler finanzieren, d.h. wenn nötig künstlich erschaffen.

 

Das Geld für diese Art von "Sozialhilfe" würde die Mehrzahl der Besserverdienenden imho recht gern in Form einer von mir aus "Armutshilfe" genannten Abgabe bezahlen. Noch besser, es käme über die USt., damit sich die Last auf breitere Schultern verteilt, inkl. Rentner, Kinder, Durchreisende.

 

Wenn nun aber ein Hartzler ohne gesundheitliche Not nicht arbeiten will und einen ihm angebotenen Job ablehnt, dann wäre ich für eine Kürzung der Hartz-Sätze auf ein absolutes Minimum, das einen lediglich am Verhungern hindert, sagen wir 5 € am Tag, also 150 € pro Monat, ohne weitere Zuschüsse.

Joker


14.02.2010 14:23    |    Markenfrei

Mein Bekannter bekommt Hartz4.

 

Die Familie bekommt inkl. 3 Kinder sagenhafte 2050€ inkl. Miete. Warum soll er als ungelernter da Arbeiten gehen?

 

Hartz4 ist zu einer Luxusleistung verkommen und hat nichts mehr mit Sozialhilfe zu tun.

 

Guido hat da recht.


14.02.2010 14:29    |    susi_3

Ich bin auch dafür, dass ein Abstandsgebot zwischen einem Hilfeempfäner und einem Lohn/Gehaltsempfänger existieren soll. Aber nicht dadurch dass sich der Hilfesatz verringert. Guido sagt so schön dass sich Arbeit wieder lohnen soll. Soll er mal daran intensiv arbeiten. Ansonsten hat Deutschland einen Asterix und Obelix überlebt, Da wird es auch einen Guidofix aushalten.


14.02.2010 14:29    |    emil2267

:D


14.02.2010 14:33    |    patti106

Mindestlohn...

Woher soll das Geld dafür kommen?

 

Und warum soll eine einfache Putzkraft für einen Nullachtfünfzehnjob so viel Geld kriegen?

 

Viele wollen immer nur haben haben haben, machen sich aber keine Gedanken, ob ihre Vorstellungen realistisch sind.

 

 

Und Hartz erst absenken, wenn einer ohne Gesundheitliche Gründe Jobs ablehnt...

 

Das Sozialsystem soll ebengenau verhindern, dass man aufgrund von Arbeitslosigkeit verhungert. Wieso sind die Sätze so hoch, dass man da kürzen kann?

 

Desweiteren sollte so manch einer, der der Meinung ist, zu wenig Netto zu haben und deswegen lieber nicht arbeiten zu gehen, mal überlegen wie es aussehen könnte, wenn er arbeiten gehen würde und in das System einzahlen würde.

 

Weniger Bezieher, mehr Einzahler und schon könnte man die Sozialabgaben wieder etwas senken.

Aber nee, da kommt die Rechnung mit den Bezügen inklusive Miete und schon bleibt man lieber zuhause und überlässt die Stützung des Sozialsystems gleich ganz denen, die halbwegs gut verdienen.

Das sich das zu einem Kreislauf im unteren Einkommensbereich entwickeln kann, wollen einige nicht warhaben.


14.02.2010 14:41    |    Stan73

Eins vorweg: Ich wünsche Niemandem, daß er keine Arbeit hat. Und ich hoffe, daß ich nie darauf angewiesen bin, staatliche Sozialleistungen zu erhalten.

 

Für mich haben sie einen Zweck: Absicherung von Menschen, die nicht arbeiten KÖNNEN, und Absicherung von denen, die etwas länger brauchen oder zu alt sind, eine neue Arbeit zu finden. Diese Menschen verdienen eine würdige finanzielle Absicherung.

 

Hingegen: Menschen, die nicht arbeiten WOLLEN, verdienen nicht, daß sie sich mit meinem hart erarbeiteten (Steuer-)Geld sich ein geruhsames Leben machen können. Uns geht es zwar gut genug, daß wir niemanden verhungern lassen müssen, aber mehr als eine Überlebenssicherung haben diese Menschen nicht verdient. Diese Vollversorgermentalität muß ein Ende haben! Gebt diesen Schmarotzern Essensgutscheine und sonst NICHTS. Zigaretten, Alkohol und sonstige Genußmittel sowie Unterhaltungselektronik (Fernseher, DVD-Player, ...), die diesen Leuten das Leben erträglich machen, dürfen nicht auf Steuerzahlerkosten finanziert werden.

 

Für beide Gruppen aber gilt: Deren Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, eine vernünftige Ausbildung zu erhalten, damit es ihnen später mal besser geht.

 

Ach ja, eins noch: Es muß sich lohnen zu arbeiten!


14.02.2010 14:42    |    Arnimon

Ich frage mich wieviele,der hier schreibenden,schon einmal Leistungen nach dem SGB II bezogen haben?

Vermutlich keiner.

 

Und deswegen kann hier auch keine wirklich kompetente Antwort auftauchen.

 

Leute,ihr habt keine Ahnung wie besch...eiden es sich mit dem Geld lebt das man

bekommt wenn man diese Leistung bezieht?

 

Und wenn man es mal genau betrachtet hat der "liebe" Guido auch den Mitmenschen

eins aufs M0wl gehauen die arbeiten gehen.

 

Denn im Grund hat er sich dafür eingesetzt das die gesellschaftliche "Unterklasse"

finanziell weiter beschnitten wird.

 

Die Leute die trotz redlicher Arbeit nicht genug verdienen sind genauso betroffen

denn von Maßnahmen die ihren Verdienst verbessern war "natürlich" auch keine Rede. :mad:


14.02.2010 14:46    |    patti106

Zitat:

Eins vorweg: Ich wünsche Niemandem, daß er keine Arbeit hat. Und ich hoffe, daß ich nie darauf angewiesen bin, stattliche Sozialleistungen zu erhalten.

:confused:

 

 

 

 

:D

War doch hoffentlich nur vertippt.

 

Achso. Einen FErnseher haben Leistungsempfänger meiner Meinung nach auch verdient. Der sollte aber vormittags nur Nachrichten empfangen können und NAchmittags dürfte der weiterhin nicht auf RTL II und Co zugreifen können. Auch diese Menschen haben ein Recht auf Information. Vielleicht würden sie zu einen Job annimiert.

Und auch sonst scheinen Leistungsempfänger einige Gutscheine für notwendige Elektrogeräte zu erhalten.

 

Mein Vater hatte mal beim MediaMarkt in Neukölln gearbeitet. Da kamen doch echt einige Subjekte und wollten wohl den Gutschein für den Kühlschrank und den des Fernsehers für einen großen Fernseher zusammenlegen. Mein Vater musste sich wohl zusammenreißen um danach nicht selbst arbeitslos zu sein.


14.02.2010 14:47    |    Stan73

@Arnimon: Ich war mal Student. Da bin ich (auch inflationsbereinigt) teilweise mit weniger als dem heutigen Hartz4-Satz ausgekommen. Die meisten anderen Akademiker kennen das ebenso. Also erzähl uns hier nicht, wir wüßten alle nicht, wie es ist, mit gaaanz wenig Geld auszukommen.

 

Und du schreibst: "Leute,ihr habt keine Ahnung wie besch...eiden es sich mit dem Geld lebt das man bekommt wenn man diese Leistung bezieht"

Verdammt noch mal: Wenn man damit nicht bescheiden lebt sondern besser, dann lohnt es sich nun wirklich gar nicht mehr, zu arbeiten. Mein Eindruck ist aber, daß es sich damit noch nicht bescheiden genug lebt. Nicht vergessen: Es geht hier um eine Existenzsicherung, nicht mehr!


14.02.2010 14:48    |    Stan73

@patti, vielleicht auch nicht ;) Aber danke für den Hinweis - ich hab's jetzt korrigiert.


14.02.2010 14:52    |    emil2267

Zitat:

Und warum soll eine einfache Putzkraft für einen Nullachtfünfzehnjob so viel Geld kriegen?

weil ne putzkraft auch arbeitet,oftmals auch mehr & härter,als manch anderer die vor langeweile ihren kollegen lustige emails schreiben & auf den feierabend warten :rolleyes:

 

es gibt leute,darunter is auch einer den ich kenn,die pickeln für paar groschen wie die irren,grad bei dem einen hät ich vollstes verständnis,wenn er sich mit arno zum karten kloppen treffen würd,er würde sich auf seine alten tage kein bein ausreissen & wäre vielleicht sogar noch besser versorgt :eek:


14.02.2010 14:53    |    Animal.Mother

Man sollte nicht nur über die Symptome schimpfen, sondern die URSACHEN der Misere verfluchen.

 

Der Westerwilli - Master Of Fettnapf in höchster Vollendung - meint das Richtige, labert aber wieder mal derart unsensibel und untalentiert, that it one highcomen can...wie er wahrscheinlich zu sagen pflegen würde.

 

Arno Dübel, der derzeit zum Ar***loch No.1 hochstilisiert und als Zugpferd für die kommende Hexenjagd missbraucht wird, verschleiert das ganze Lügengebäude noch mehr und heizt lediglich den Mob mit seiner kollektiven Wut an...ein Sündenbock muss her...wie immer....

 

Zur Ausgangsfrage: es ist für mich schwer zu beurteilen, ob ich über den Senf von Westerwilli lachen oder weinen soll...er vertritt immerhin unseren Staat nach aussen...aber unser Ruf ist eh schon ruiniert, dafür haben vor Jahrzehnten andere gesorgt, daher macht das Gelaber von Guido den Bock auch nicht mehr fett....ausserdem muss der Gute in der großen Welt und auf internationaler politischer Bühne erstmal WARM werden. Aber ml ehrlich: müsste ich an der Seite von Merkel mitregieren, würde ich mir auch überlegen "die Seiten zu wechseln"....:D

 

Mother


14.02.2010 14:56    |    patti106

Stell dir mal vor, Menschen, die einen einfachen Job haben, weil sie vielleicht nur den geringsten Schulabschluss haben, würden das verdienen, was manch ein Facharbeiter bekommt.

 

Einfache Jobs können nunmal nur gering bezahlt werden.

 

Wer nur einen Hauptschulabschluss hat, braucht bitte nich erwarten, sich einen dicken BBMW vor die Tür stellen zu können.


14.02.2010 14:58    |    Animal.Mother

Das mit dem dicken BMW halte ich aber für ein Gerücht.

 

Du meinst sicher das Richtige, nutzt aber dazu das falsche Fahrzeug...:D


14.02.2010 15:04    |    Stan73

@patti:

Auch bei dem Fernseher möchte ich differenzieren: Die, welche nicht arbeiten können, sollen sich mit Fernseher und Internet informieren (allerdings reichen dazu auch kleine günstige Geräte). Die, welche nicht arbeiten wollen, müssen darauf verzichten. Weist du, mir geht es darum, daß die letztgenannten Leute m.E. sich kein schönes Leben machen dürfen, weil sie es nicht verdienen.


14.02.2010 15:05    |    cocker

Hi,

 

es geht ja darum, dass arbeitende Menschen mehr Netto haben als Nicht-Arbeitende... heisst für mich, dass auch ein Schuhputzer eigentlich mehr haben sollte, als ein Hartz 4 Empfänger.... welchen Ansporn sollte es sonst geben, sich einen Job zu suchen...??

Warum zum Teufel sollte ich arbeiten gehen, wenn ich mindestens genausoviel oder nicht viel weniger hab, wenn ich mit dem Arsch zuhause bleibe?

Nicht nur Hartz 4 sollte überdacht werden, auch unser Lohn- und Steuersystem!

 

Ich bin auch der Meinung, dass es nicht sein kann, dass ein "Faulenzer" (sorry aber die gibt es auch!) unterm Strich mehr hat, als ein fleissiger unterbezahlter Schichtenschieber... da ist grundlegend was falsch, auf beiden Seiten der "Theke". Ich hasse eigentlich das Thema Mindestlohn, aber das gehört für meine Begriffe da irgendwie mit dazu...

 

Zum Glück muss ich mir darüber keine Gedanken machen, wie das Problem zu lösen ist - dafür haben wir unsere demokratisch gewählten hochbezahlten und hochqualifizierten Herrn Politiker... die werden das schon richten. Und wenn nicht in dieser Legislaturperiode, dann in der nächsten oder übernächsten...

Wir - das Volk - haben eh nix zu melden, da wir die "Macht des Volkes" ja an der Wahlurne regelmässig aus der Hand geben

 

Gruß cocker


14.02.2010 15:06    |    Duky

Das ist klar, aber wenn der Lohn nichtmal für einen Kleinwagen (gebraucht)+ kleine Wohnung reicht , würde

ich auch Harz 4 beziehen (Auto ist dort untersagt und die Miete wird übernommen)

dazu gibt es noch ein festes 400 Euro Einkommen

 

 

Ich bin momentan 21 und bilde mich höchstmöglich weiter, damit ich nicht demnächst von 1000 Euro Netto

leben muss....

 

Vielleicht sollte man auch an den Abzügen arbeiten , denn es kann nicht angehen das ich von ca 2000 Euro brutto nur noch um die 1000 Euro zum Leben habe (und davon noch Riester Rente, Krankenkassengeld , Rezeptgebühr (8 Euro , 10 Euro und 5 Euro Rezept) und diverse andere Abbuchen abgehen)

 

 

Scheinbar ist Wester Willi blind oder hat keine Ahnung wie es bei den Niedrigverdienen zugeht

 

Zudem kommen noch die Zeitarbeitsfirmen a la Schlecker XXL und co , welche Arbeitnehmern auch noch das

letzte Lohnniveau rauben...

 

 

-------------------------

 

 

von unserer Bundeskanzlerin hört man zu dem Thema irgendwie auch wenig... die

traut sich nicht diesem Kerl Parole zu bieten....


14.02.2010 15:14    |    patti106

Zitat:

Das mit dem dicken BMW halte ich aber für ein Gerücht.

 

 

 

Du meinst sicher das Richtige, nutzt aber dazu das falsche Fahrzeug...:D

Ok. Unterm Strich reicht es dan nicht für den BMW, aber die Vorstellung haben nicht wenige.

 

Zitat:

Ich bin momentan 21 und bilde mich höchstmöglich weiter, damit ich nicht demnächst von 1000 Euro Netto

 

leben muss....

Viel Erfolg. Meine Freundin hatte das Fachabi gemach, studiert und einen DiplomAbschluß mit 1,0 und Auszeichnung gemacht. Ihr Netto liegt aktuell knapp über 1200€. Sie mag ihren Beruf, wenn auch ihren aktuellen Job nicht. Aber da hat weniger das Gehalt einen Anteil, vielmehr ist es, dass sie Menschen betreut, die Gelder beziehen und sich dann teure Geräte in den Haushalt stellen.


14.02.2010 15:21    |    cocker

Leute ob ihrs glaubt oder nicht - auch ich hab mal Hartz 4 bezogen trotz 40-Stundenwoche...

Mein Nettogehalt lag bei glanzvollen 1400 € , verheiratet mit 2 Kindern... hab monatlich 340 € Hartz 4 bekommen, um über die Runden zu kommen. Ich kam mir saublöd dabei vor, aber das Wohlergehen meiner Familie war mir in dem Moment wichtiger. Wir waren eine sogenannte "Bedarfsgemeinschaft" und ich hab abgegriffen, was ging.

Da ich aber irgendwann die Nase voll hatte, alles und jede Anschaffung bei der ARGE zu rechtfertigen, blieb mir nichts anderes übrig, als mir einen besserbezahlten Job zu suchen, obwohl mir der alte Job eigentlich Spass gemacht hat - immerhin war ich 8 Jahre in der Firma.

 

Jetzt verdien ich 800 - 1000 € netto mehr und mir gehts gut.

Aber kann das sein...???

 

Einerseits war ich froh über die Staatshilfe (ohne hätte ich mir einen Strick nehmen können), andererseits schmeisst der Staat jedem das Geld in den Rachen und dafür zahlen dürfen die ehrlich arbeitenden Leute...

 

Das ganzes Sozial- und Steuersystem gehört überarbeitet, nicht nur Hartz 4...

 

gruß cocker


14.02.2010 15:27    |    weini69

Hallo!

 

ZU meiner Person:

 

40 Jahre, verheiratet, Vater von zwei Kindern (fast 4 + fast 2)

Abgeschlossene Ausbildung zum KFZ-Mechaniker

Abgeschlossene Ausbildung zum Bürokaufmann

In beiden Berufen gearbeitet, dazu noch als Lagerist, Einzelhandelskaufmann, Reifenmonteur, Kraftfahrer.

 

zur Zeit Beschäftigt bei einem Zeitarbeitsunternehmen

dazu verteile ich noch Zeitungen (Mo. bis Sa)

Meine Frau geht 3 x die Woche Putzen, teilweise auch Zeitungen

 

Unser Einkommen:

 

ca. 820,- € Zeitarbeit, netto bei 130 Std. / Monat (7,38 € / Std. Brutto!!)

ca. 230,- € Zeitungen, netto

ca. 195,- € Putzen, netto

ca. 300,- € Kindergeld

ca. 180,- € Elterngeld (bis April 2010)

max. 70,- € Zeitungen (wenn meine Frau eine Vertretungstour hat)

 

Ausgaben fix:

 

Kaltmiete              500,- €

Strom                   108,- €

Heizung                  80,- €

Versicherungen     100,- €

Kraftstoff              150,- €

Kindergarten         100,- €

Lebnsmittel

 

Das Auto was wir fahren ist nötig, da ich sonst alle Arbeitsplätze verlieren würde!!! Arbeite Nachts, da gibs bei uns keinen ÖPNV!!

 

Bin zum Teil 12 Std. am Tag am arbeiten, sehe meine Familie nicht mehr, bin nicht gerade sehr gesund. Wie ich / wir trotzdem über die Runde komme/n? Was geleistet haben wir uns schon lange nicht mehr, wovon auch??

 

Ja ich sehe dazu - auch wenn ich / wir alles daran setze/n das zu ändern - aber wir bekommen aufstockend ca. 100,- € / Monat aufstockend Leistungen nach dem SGBII!

Uns nimmt diese Abhängigkeit vom Staat psychisch mit, kämen lieber für den Unterhalt meiner / unserer Familie selber auf!

 

Die letzten Bewerbungen, Ansagen!


14.02.2010 15:30    |    euro_56

Meiner Meinung nach liegt die Ursache für die Misere bei den privaten und leider auch öffentlichen Arbeitgebern die ihren Hals nicht voll genug kriegen und immer mehr Gewinn machen wollen natürlich mit Hilfe der Arbeiterfeindlichen FDP , CDU , CSU und leider auch der SPD und Grünen auch wenn sie es jetzt nicht mehr wahrhaben wollen. Wenn man sich das Heer der Lobbyisten in Berlin ansieht die mit allen Mitteln Druck auf die einzelnen Parteien ausüben nur um ihre Interessen durch zu setzen, dann fragt man sich, wie weit läßt sich der deutsche Arbeiter noch verscheißern und ausbeuten!? Immer weniger bekommen einen festen Job wovon eine Familie leben kann und immer mehr werden in die Leiharbeit oder Minijobs gedrückt um den Unternehmern ihre Gewinne steigen zu lassen. Harz IV Empfänger über einen gemeinsamen Kamm zu scheren ist doch keine Kunst wenn man im sicheren Boot sitzt. Natürlich gibt es schwarze Schafe darunter, aber das ist nicht die große Masse dieser Leute. Viel mehr schwarze Schafe lassen sich in dicken Limousinen von einem Gala Dinee zum nächsten fahren, verleihen sich gegenseitig Orden, Medallien, Pokale, Auszeichnunegn und sogar Nobelpreise, fressen und saufen sich kostenlos durch und predigen dann Wasser und trinken selber die kostbarsten Tropfen ohne sich für ihr massloses Verhalten zu schämen. Wahrscheinlich liegt es in der Natur des Menschen ab eines gewissen Einkommens und der dann entstehenden Macht sich von seinen "normalen" Mitmenschen abzuwenden um mit den anderen Schönen und Reichen dieser Welt auf Wolke Siebenundzwanzig in Kitzbühl zu leben.


14.02.2010 15:44    |    252003

Führt kein Weg am flächendeckenden Mindestlohn von 10€ vorbei - früher oder später muss er kommen - oder die Nachfrage nach Heugabeln wird steigen ;)

 

Was mir große Sorge bereitet - wie eine demokratisch gewählte Regierung sich so kleinen Lobbygruppen wie dem Hotelgewerbe hingeben kann, und das nur aufgrund einer Spende - das ist wirklich besorgniserregend wie unser Land gerade regiert wird.

 

Hoffentlich gehen das nächste Mal endlich mal mehr von der Unterschicht wählen und die entsprechenden Parteien machen endlich mal klar, was ihre Richtung ist und wollen nicht die eierlegende Wollmilchsau spielen. - Denn dann kommen wieder die Schwarzen, versprechen den Rentnern simpel den Status-Quo auf Lebenszeit und 4 weitere Jahre sind gesichert...

Joker


14.02.2010 15:45    |    schnuffel1981

Hallo,

 

meine Freundin und ich, wir gehen beide in 3 Schichten arbeiten. Und leisten uns max 2mal im Monat einen Abend zum weggehen.

 

Freunde von uns, beide Hartz IV( müssten so 4 Jahre jetzt sein) sind jeden Freitag und Samstag auf der Piste.

 

Sagt das alles.


14.02.2010 15:55    |    252003

Klar, die haben ja auch Zeit. Und dass sie sich kein Auto leisten können, stimmt auch nicht. Da läuft etwas ganz ganz übel schief mit diesem Hartz-Mist - hätte man wenigstens den Namen bei Sozialhilfe belassen, dann würden sich vielleicht mehr Leute einfach schämen.

Joker


14.02.2010 16:07    |    cocker

... wenn ich Wohngeld bekomm, man mir die Möbel und die Nebenkosten bezahlt und ich morgend nicht zeitig aufstehen muss, kann ich abends schön auf die Piste gehen... ganz klar.

 

Abgesehen davon, dass ich fürs Weggehen gar keine Zeit hab wegen 4-Schicht-Arbeit , also fehlenden freien Wochenenden (7 Tage Nachtschicht, 2 Tage frei, 7 Tage Mittagschicht, 2 Tage frei, 7 Tage Frühschicht, 3 Tage Fr, Sa, So frei) hab ich auch kein Geld übrig dafür, da ich eine Frau und 2 Kinder mit Bedürnissen hab und nebenbei noch ein Haus abstottere und noch nebenbeier dieses Jahr Erstkommunion im Haus hab und für ein anderes Auto spare - mal wieder...

 

Ich glaub ich rechne mir mal aus, was ich an Hatz 4 bekäme und ob ich damit besser fahren würde... ;)

 

@weini

schonmal einen Hartz 4-Antrag ausgefüllt? Sind nur 16 Seiten ... Ich denke du bekämst auch was...


14.02.2010 16:09    |    252003

Der Denkfehler in der Politik, vielleicht sogar Gesellschaft, ist imho folgender:

 

Ausgangslage: Es ist Fakt, dass nicht mehr für alle genug Arbeit da ist. Was also machen???

 

Zurzeit gibt man den Leuten ohne Arbeit ein Gnadenbrot (Hartz :mad:). Das Problem dabei: Die Armen haben so gut wie keine Chance zurück in den Arbeitsmarkt zu finden UND keine Motivation, da der Unterschied zu den untersten Lohngruppen praktisch nicht vorhanden ist.

 

Besser wäre: Anständige menschenwürdige Sozialhilfe für die, die nicht arbeiten können. Aber wir BRAUCHEN eine Gesetzesänderung hin zu einer Art Arbeitszwang verbunden mit einer Sanktionierung bis weit unter die Regelsozialhilfesätze für die, die einfach nicht arbeiten wollen. Alternativ und vielleicht politisch einfacher durchzusetzen den Mindestlohn in anständiger Höhe von 10 €/h.

 

Auf die eine oder andere Art MUSS ein Abstand geschaffen werden zwischen den untersten Lohngruppen und Sozialhilfeempfängern, sonst entstehen bald große Hartz-Slums in den Städten und das kann kein Mensch wollen... ...dass dort Leute um 6 aus der Disko torkeln, während sich das arbeitende Volk gerade auf den Weg zur Arbeit macht...

Joker


14.02.2010 16:15    |    cocker

es fiel mal der Begriff "Bürgergeld"... soweit ich das als politik-verdrossener Politikmuffel verstanden hab, ist das keine schlechte Idee... wenn es mal zu Ende gedacht würde.

Der Statt spart dabei und alle haben etwas davon.

Die Kaufkraft steigt, damit auch irgendwann die Nachfrage und der Konsum. Hört sich einfach aber irgendwie logisch an... zumindest für mich.


14.02.2010 16:21    |    252003

Die Löhne müssen sinken! Das ist kein Widerspruch zur Mindestlohnforderung, denn damit die wenige Arbeit gerechter verteilt wird, kann man am Ende nur die Arbeitszeit verkürzen und den Lohn nach unten ausgleichen.

 

Auch die Renten müssen drastisch sinken, nur so kann das zukünftige Zusammenspiel der Gesellschaft funktionieren. Im Moment steuern wir auf eine Zweiklassengesellschaft zu - die Wohlhabenden und die Sozialhilfeempfänger, während die Mittelschicht schwindet.

 

Klar gibt es auch noch die oberen 10.000, die Reichen, aber dagegen kann man nichts tun, keine Demokratie dieser Welt wird deren Reichtum reduzieren können - diese Handvoll Leute sind aber für die Gesellschaft auch kein Problem, verziehen sie sich doch in Inselstaaten, sobald sie genug Geld haben.

Joker


14.02.2010 16:47    |    Stan73

Weini69, finde ich Klasse, wie du mit der Situation umgehst! Wenn du zusätzlich Hartz4 bekommst, dann laß dir eins gesagt sein: Du VERDIENST das (i. Ggs. zu manchen anderen Leuten, die auf Kosten der Allgemeinheit leben WOLLEN), weil du arbeiten willst (und es sogar tust) und weil du so tüchtig bist! Ich wünsche dir, daß sich deine gute Einstellung und dein Fleiß auszahlen und du irgendwann auch ohne staatliche Unterstützung deine Familie ernähren kannst und insgesamt eine finanziell entspanntere Zukunft hast! :)


14.02.2010 16:50    |    Arnimon

Bei all diesen Sprüchen darüber das die Löhne sinken sollen...(aus welchem Grund auch immer)

 

Tun die Preise/Kosten das auch???


14.02.2010 16:55    |    Opel-Lotti

Hartz4-Typen ,steht nix zu ! Das einzige ,was den zusteht sind Lebensmittelkarten !Ihre Rechte kennen die Schmarotzer,sonst würden die nicht von unseren Steuergeldern noch Gerichtskostenbeihilfe beantragen ! Aber ihre Pflichten? Die kennen se nicht ! Wenns keine Kohle vom Staat mehr gibt , werden die auch lllllllllllaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnnnngggggggggsssssssssssaaaaammmmm aktiv, u. schreiben vielleicht auch mal 1 Bewerbung im Monat !:eek:

In anderen Ländern gibts 6 Monate Sozialleistung oder garnix ! Aber hier ,fette Schütte für Lau !

 

Und die absolute Oberhärte sind dann noch die immer ganz ganz doll deutsch sein wollenden Ausländer !

Unsere Kohle nehmen , uns aber als Scheiß-Deutsche betiteln !

 

Aber merkts euch : Deutsch wird man geboren,das kann man nicht werden! :rolleyes:


14.02.2010 16:58    |    patti106

Die BRUTTO-Löhne sollten ruhig sinken, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. Unterm Strich sollte es nicht sinken.

 

Hab mal gehört, dass wir in D Vollbeschäftigung hätten, wenn jeder nur noch sechs Stunden am Tag arbeiten würde. Es gäbe noch das gleiche Netto.

 

Warum?

 

Jeder müsste weniger Sozialleistungen zahlen, weil eben mehr Einzahler da sind.

 

Klingt nur irgendwie zu schön, um war zu sein.


Deine Antwort auf "Hartz IV-Außerungen von Westerwelle- Wahrheit oder nur Lobbysprüche?"

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