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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

24.09.2012 00:47    |    taue2512    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Roadster, Tesla, Testbericht, Wave

Nur 2.500 gebaute Exemplare, von 0 auf 100 km/h in 3,7 sec und schon jetzt ein garantierter Siegertyp! Der Tesla Roadster. 

 

 

Nachdem ich meinen Stromos in Osnabrück zurückgelassen hatte, schloss ich mich dem Team Austria an. Gleichzeitig ergab sich so auch die Möglichkeit deren Dienstwagen einmal selber zu erfahren. Schade das dieses Auto so rar ist, denn die Produktion ist mittlerweile eingestellt. Die Kooperation zwischen Tesla und Lotus, die hier für den Tesla Roadster ein angepasstes Elise-Chassis stellten, ist Anfang 2012 bekanntlich leider ausgelaufen. Nun soll ja ersteinmal von Tesla als Trostpflaster das Model S in Form einer sportlichen Limousine als Ersatz im nächsten Jahr kommen und ab ca. 2016 dann ein würdiger Roadster-Nachfolger. Auch Abwanderungen der Edel-Schmiede in Richtung Elektro-Volksauto sind ja bereits in die Öffentlichkeit gedrungen.

 

Mehr Informationen zum Wagen in deutscher Sprache hier: www.teslafahren.at

 

 

Wie dem auch sei, der Roadster ist und bleibt der König unter den sportlichen eCars. Handling, Beschleunigung und Technik suchen einfach ihresgleichen.


24.09.2012 10:45    |    volvosilke

Wenn das Ding ja bloß nicht so teuer wäre, würde so einer ganz sicher eines Tages mir gehören, als Zweitwagen aber definitiv nicht zu leisten.

 

Volks-Tesla, das wäre ne Idee.


24.09.2012 15:00    |    3L-auto-ja

also ich weiss nicht,

das schoenste was man mit so einem auto machen kann ist eine (vielleicht mehrtaegige) ausfahrt in einer gruppe von roadster, oder ein besuch auf der rennstrecke. Beides ist mit dem batterieauto nicht moeglich.

Man koennte in den meisten faellen den weg zur arbeit und die taeglichen einkaeufe damit erledigen, aber dafuer ist so ein auto weder geschaffen noch geeigenet. Bestimmt mochte es deswegen kaum einer kaufen.

 

3L


24.09.2012 15:12    |    volvosilke

Also, ich sehe auf meinem täglichen Weg zur Arbeit ständig weit weniger geeignete Autos, zum Beispiel Q7, X5 etc... ;)


24.09.2012 15:28    |    taue2512

Der österreichische Besitzer fährt genau diesen Tesla jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit. Ferner erzeugt er den gesamten für den Betrieb benötigten Strom selber zuhause mit einer Photovoltaikanlage ... E-Fahrzeuge eignen sich viel besser auf Kurzstrecken, brauchen nicht warmgefahren werden und rechnen sich. Lange Reisen in einem Tesla sind bei rund 350km Reichweite eigentlich auch kein großes Problem, Tankstellen in Form von Steckdosen findet man überall. Immer mehr Ladepunkte mit bis zu 63A spriessen aus dem Boden und ehrlich gesagt bin ich nach 350km Fahrt mit dem Auto über eine kleine (Zwangs-)Pause nicht verlegen. Klar kann man nicht in einer Nacht 1.500km an einem Stück abreissen - es sei denn Wechselakkusysteme existieren Flächendeckend. 

 

Ein Beispiel zur energetischen Rechung: Der als Elektrofahrzeug umgebaute VW T5-Bus, der an der WAVE als Supportvehikel teilnahn wiegt rund 2,8t. In seinen Batterien schlummert hingegen lediglich die Energieäquivalenz von 3,5l Dieselöl - wobei der Elektrobus fährt mit dieser Energiemenge mindestens 250km weit! 


24.09.2012 17:22    |    3L-auto-ja

Das fahrzeug ist fuer den alltag ungeeignet weil es klein, eng, hart und tief ist zudem hat es praktisch keinen stauraum. Das liegt nicht am elektro, sondern am auto. Natuerlich wird es sonderlinge geben die es trotzdem so nutzen, die gibt's immer.

 

 

Am elektro liegen die mehr als mangehalfen angeblichen 350km. klick

 

Es ist ja nicht so das man genau weiss wann die naechste tankstelle kommt auf einer ausfahrt. Mein auto macht bei 80km restreichweite pling, und ab 50km stellt sich ein unwohles gefuehl ein. Wohlbemerkt ein benziner der ueber ein dichtes tankstellennetz verfuegt und in 5 minuten betankt ist. Ein batterieauto muss eine tagestour durchstehen und auch mal ein umweg muss moeglich sein. Ich denke ohne VWbus und anhaenger bleibt das immer ein unschoenes gefuehl.

 

Dazu ist strom erzteuer, einen kostenvorteil hat man nur solange es subventioniert ist. Stellt euch vor der liter sprit kostet nur was er (wirklich) kostet (also im cent bereich, weit unter einem euro) die strassen wuerden ueber eine maut finanziert. Ich glaube nicht das ein e-fahrzeug einen finanziellen vorteil hat. (ausser natuerlich die anderen bezahlen es.)

 

3L


24.09.2012 22:36    |    PokerJonny

War mal grade auf der Teslar Seite und hab den Tesla Model S gesehen. DAS ist doch mal ein Elektroauto welches für den Normalmenschen auch wirklich von Nutzen seien könnte. Aufladung 36Meilen/h, 300Meilen Reichweite, vollwertiger 5 Sitzer und der Preis scheint mir nicht überteuert zu sein ca $90.000,-


Bild

24.09.2012 22:50    |    taue2512

Ich habe mir gerade mein Wunsch Model S konfiguriert auf der amerikanischen Tesla-Site. Kostet am Ende rund 53.000€, für die Vollausstattung und die mittlere Batteriegrösse weil dort zumindest in des USA auch gleich der Schnellader mit inbegriffen ist.

 

Selbst wenn für Europa die Preise 10-20% nach oben abweichen ist das für einen 5+2 Sitzer eine Ansage!

 

Der Fairness halber muss man aber sagen das in den USA bereits die Staatsförderung von 7.500 US$ vom Preis abgezogen wurden. Bei mir hier in Frankreich sponsert der Staat den Kauf aber mit 7.000€!

 

http://www.teslamotors.com/.../?...


24.09.2012 23:03    |    Shibi_

Ich halte den Tesla Roadster für einen gelungene Pionier bei den Elektrosportwagen. Natürlich gibt es auch Nachteile wie z.B. die begrenzte Reichweite. Aber jetzt mal ehrlich: Wer fährt am Tag mehr als 350km? Selbst wenn man ein bisschen mehr Energie verbraucht und evtl. nur 200 oder 150km weit kommt reicht das normalerweise doch völlig aus. Ist schließlich kein Auto mit dem man in den Familienurlaub fährt. Und für den Täglichen weg zur Arbeit und zuräck, zum Einkaufen oder am WE mal eine 2-3 stündige Ausfahrt über die Landstraße reicht die Reichweite völlig aus.

Vielleicht gibt es irgendwann eine Lösung für das Reichweiten bzw. Ladezeitproblem. Zum Beispiel standartisierte Batterien die man an einer Tankstelle einfach austauschen kann. Man gibt die alte(n) ab und kann für ein paar Euro aufgeladene einbauen. Sprich nicht aufwändiger als der Batteriewechsel an einer Ferbedienung und nach 5 Minuten gehts weiter. Aber das ist Zukunftsmusik. ;)

 

Ich würde einiges dafür geben mal einen Tesla Roadster probefahren zu dürfen und wenns nur 10 Minuten sind. Wären sie nicht so teuer hätte ich schon längst einen als Zweitwagen in der Garage stehen.


25.09.2012 08:43    |    driver191

Solange die großen Werke nicht in das Geschäft einsteigen bleiben diese Fahrzeuge was für Spinner mit zuviel Geld.

Den Tesla habe ich mir mal genau angeschaut, fürcherlich verkabelt, da möchte ich mal wissen wer den Mist in ein paar Jahren reparieren soll, was kostet wohl eine Batterie, auch die wird mal fällig ?

Dazu null Nutzwert und null Emotionen, bei einem Sportwagen will ich einen geilen Klang .


25.09.2012 12:34    |    volvosilke

Null Nutzwert? Hat den irgendein Roadster? Um von A nach B zu kommen, und das kostengünstig (Anschaffungskosten ausgeklammert, ist ja ein Grund ihn nicht zu kaufen), ist der Tesla Roadster ebenso gut oder schlecht wie jeder andere Roadster oder Kleinstwagen.

Und immerhin sieht er schick aus. :) (Okay, ist Geschmackssache. Aber da ich auch auf Lotus stehe, stehe ich selbstverständlich ebenso auf den Tesla.)

 

Und durch die Optik und die Fahreigenschaften kommen dann in meinen Augen auch die Emotionen dazu.

 

Geiler Klang? Ganz ehrlich, das hochfrequente Pfeifen eines leistungsstarken Elektromotors finde ich schon sehr schick.

Ist eben ganz anders als das Brüllen und Röhren eines Benziners. Und der Schub entschädigt für alles. :D

Da müssen die typischen "mein Auto ist nur gut, wenn es laut ist"-Fahrer umdenken.

Macht die Musik lauter und schon ist der Klang geil. :D (...und die Reichweite etxtrem verkürzt... :p )

 

Gäbe es die Kiste für 30t Euro zu kaufen, wäre so einer meiner, als tägliches Fahrzeug für Arbeitsweg, kleinen Einkauf etc.


25.09.2012 15:05    |    taue2512

Zitat:

bei einem Sportwagen will ich einen geilen Klang .

Wie schon Schlagerheld Markus in den 80'ern gesungen hat: "Und kost Benzin auch 3,10 - scheissegal, es wird schon geh'n!"

 

Ich denke - und das habe ich während der WAVE immer wieder bei den Publikumsreaktionen bemerkt - ein Umschwung findet bei den meisten Leuten (im Kopf) erst statt wenn man desöfteren ans Portemonnaie greifen muss.

 

Ich meine das ich bei den Fahrleistungen des Teslas schon auf eine für umstehende eher belästigende Geräuschkulisse am ehesten verzichten kann - aber gut, wer's dennoch braucht...

 

Was wird die Menschheit tun, wenn erstmal die Formel 1 elektrisch wird? Bleiben die Stadien denn auch leer?

 

Und auch wenn der Liter Sprit ersteinmal die 5€-Marke gesprengt hat, wird es selbstverständlich immer noch Leute geben, die als Alleinfahrer in "vernünftigen" Autos vom schlage Q7 durch die Innenstadt gondeln.


25.09.2012 22:31    |    Olli the Driver

Zitat:

Wie schon Schlagerheld Markus in den 80'ern gesungen hat: "Und kost Benzin auch 3,10 - scheissegal, es wird schon geh'n!"

In der ersten Version dieses Liedes war sogar von "2 Mark 10" die Rede :eek:


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