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07.10.2013 21:29    |    taue2512    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: C4, C4 Picasso, Citroen, Citroën, Deutschland, II, Picasso, Testbericht, Testfahrt, Video

Minivans. Eine Autokategorie für sich, die seinerzeit von französischen Herstellern erfunden und in der ganzen Welt markttauglich gemacht wurde, zum Ziel setzend Praktikabilität mit großem Raumangebot zum Beispiel für Familien mit mehr als zwei Kindern oder Hunden – was ja im Prinzip vom Anspruch an ein Fahrzeug und vom Platzbedarf her ab der zweiten Sitzreihe sowieso das gleiche ist - zu vereinen. So erstaunt es wenig, das nun der französische Autohersteller Citroen abermals die Messlatte für die Qualitäts- und Ausstattungskriterien dieser Fahrzeugklasse erneut hochzuschrauben versucht, um die durch die Überflutung dieses exklusiven Marktsegments durch andere Hersteller wie zum Beispiel VW oder Ford deutlich gestiegenen Kundenerwartungen zu übertreffen.

 

 

Klar. Der neue C4 Picasso mit dem Zusatz „Grand“ muss einfach gefallen, im Gegensatz zu seinem Kleineren Bruder, dem C3 Picasso wartet das größere brandneue und gerade erst auf der IAA vorgestellte Modell mit allerlei technischen Finessen und einer edlen Haptik auf. Sein Look ist einzigartig – Lichter auf drei Etagen in der technisch anmutenden Frontpartie und eine markante Seitenlinie, dominiert von einem aus matten Materialien geformten Bogen der sich von vorne über die gesamte Fahrzeuglänge schwingt, mit Kontrasten spielt und dabei sogar als tragendes Element aus Aluminium in die Karosseriestruktur eingebunden ist. Im Vergleich zum Vorgänger konnte Citroen das Fahrzeuggewicht um mindestens 100kg reduzieren, zum Einsatz kamen innovative Materialien und Verbundwerkstoffe im Bereich des Fahrzeugbodens und der Heckklappe – was durch das verminderte Gewicht auch deren Handling vereinfacht.

 

Der Wagen ist vom Starttag an als 7-Sitzer zu haben, eine fünfsitzige Version wird in den kommenden Monaten aber noch nachgereicht werden. Im Innenraum dominieren für ein Auto aus diesem Preissegment ungewöhnlich viele hochwertig anmutende Materialien und – was auf dem ersten Blick sofort ins Auge sticht – ein sehr aufgeräumt wirkendes Armaturenbrett mit zwei Bildschirmen. Der kleinere als Touchscreen ausgeführt erlaubt dem Lenker die bequeme Kontrolle über alle innovativen Fahrzeugfunktionen, der größere Bildschirm ist für die Fahrinformationen und die Anzeigen des Navigationssystems reserviert. Wer möchte kann aber auch Bilder mittels USB-Stick einlesen und diese in klarem HD auf dem 12“ großen oberen Bildschirm bewundern. Für die Rücksitz-Reihen gibt es ein optionales Entertainmentsystem mit HD-Bildschirmen und einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten und Multimedia-Verbindungen zwischen den Vordersitzen.

 

Die mittlere Sitzreihe profitiert ferner von beleuchteten Tabletts und kleinen Leselampen. Durch den verlängerten Radstand ist der Zugang zur letzten Sitzreihe noch einfacher und auch dort mangelt es nicht an Komfort: Individuell einstellbare Luftdüsen bieten Passagieren bis zu 1,80m Körpergröße mehr als ausreichenden Platz.

 

Als Optionen gibt es ebenfalls viel Spielereien, die man sonst nur in höherpreisigen Fahrzeugen vermuten würde: Elektrische Heckklappe, aktive Geschwindigkeitsregelung mit Abstandswarner, Toter-Winkel-Assistent, Kollisionswarnung, 360°-Rundum-/Panoramaansicht, HD-Navigation, Park-Lenk-Assistent, Fernlicht- und Spurassistent sowie elektrisch verstellbare Massagesitze mit integrierte Fußstütze für den Beifahrer. Es bleiben bei diesem Portfolio eigentlich kaum noch weitere Wünsche offen.

 

Erstkontakt: Wie bereits erwähnt, die Materialanmutung ist überwiegend gut, in den Seitenelementen der vorderen Türgriffe finden sich sogar Lasergravuren. Gottseidank ist Citroen beim neuen C4 vom etwas gewöhnungsbedürftigen Lenkrad mit feststehender Innen-Nabe wieder abgerückt, doch das neu designte auf der Unterseite abgeflachte Volant mit seinen insgesamt 17(!) Multifunktionsknöpfen wirkt auf den ersten Blick schon ein wenig überfrachtet und unübersichtlich. Nach ein paar Kilometern hat man das Bedienkonzept allerdings gut verinnerlicht, denn es ist im Wesentlichen in vier Quadranten aufgeteilt. Das in das Multifunktionsdisplay integrierte Citroen Multicity Connect Online-System wartet mit Social Network (Facebook) Anbindung, Wikipedia, Coyote (Radarwarner), Wetter, TripAdvisor, MyCitroen Services, eMail, Spiele und diverse Utilities. Allerdings funktionierte es in beiden getesteten Autos nur recht träge und allein schon vom Preis her wäre es nicht nicht auf meiner persönlichen Ausstattungsliste zu finden, denn einmalig 379€ für die Aktivierung und den UMTS-Stick und nach Ablauf von 12 Monaten jährlich weitere139€ schrecken für diese mangelhafte Umsetzung und Langsamkeit schon ein wenig ab – vor allem wenn man ein Smartphone hat.

 

Die Höhe unter der großen Heckklappe ist für große Naturen allerdings ein wenig unzureichend, ferner fällt einem die etwas minderwertig anmutende Verarbeitungsqualität der Heckablage ins Auge – wobei man aber offen gesagt immer noch weit davon entfernt ist diesen Umstand mit „vorne hui, hinten pfui“ abzustempeln.

 

Zum Serienstart bietet Citroen den Wagen mit einer etwas kleineren Motorenauswahl an, lediglich zwei Diesel mit wahlweise 115 oder 150PS, sowie zwei Benziner mit je 120 und 155PS sind zunächst bestellbar – ein Dreizylinder Turbomotor sollen später ebenfalls noch hinzukommen. Leider wird es wohl laut Aussage des Projektchefs Benjamin Denizeau auf absehbare Zeit keine Hybridversion vom C4 Picasso geben.

 

Mit seinem markantem Außendesign, den vielen innovativen und technischen Raffinessen und vor allem wegen der nicht zu gierig wirkenden Preisgestaltung mit Einstandspreisen von 22.390 – 30.340 EUR für die Benzin- und 24.490 – 34.240 EUR für die Diesel-Version, bekommt man ein sehr trendiges (Großraum-)Familienauto mit hoher Flexibilität und einem mehr als üppigen Platzangebot.

 

Die Außenabmessungen wurden im Vergleich zum Vorläufer im Wesentlichen beibehalten, mit einer Länge von 4,59m und einer Breite von 1,83m. Um sage und schreibe ganze 5cm Länger wurde aus Komfortgründen der Radstand und misst nun 2,84m. Gleichzeitig schrumpften die Karosserieüberhänge, was zu einem sehr kleinen Wendekreis von nur 11m – dem kleinsten in seiner Klasse - beiträgt. Im Innenraum ist sicherlich die Ladefläche der Dreh- und Angelpunkt und auch hier punktet der Citroen vollends: 117cm Platz zwischen den Radkästen und sage und schreibe bis zu 2,75m in der Länge bei den flach in den Boden umgeklappten Rückbänken bietet genügend Platz selbst für sperrige Ladung.

 

Interessant sind sicherlich die Emissions- und Verbrauchswerte: Nur 98g/km an CO² sind in der kleinsten Dieselmotorisierung mit Doppelkupplungsgetriebe drin, bei einem Verbrauch im Drittelmix von unter 4l/100km. Allerdings konnten wir die angegebenen Verbrauchswerte während unserer Fahrt nicht einhalten und pegelten uns bei 6l/100km ein, was aber sicherlich auch dem Test-Fahrbetrieb und den Bergen zu Schulden ist.

 

Optisch sind insbesondere die Fahrzeugfront mit den LED-Tagfahrlichtern, sowie die Heckleuchten im neuen Tiefen-3D-Look hervorzuheben. Citroen integriert das Markenlogo nun dezenter in den Grill mittels kleinen weichen horizontalen Splits, die sich um den Kotflügel herum bis fast zur Flanke ausbreiten. Das ist Unverkennbar eine Anlehnung an die in Frankfurt vorgestellte Cactus-Studie. Erst ab der B-Säule werden die Wurzeln und altbekannte Charakteristik des Picasso wieder deutlicher erkennbar. Die vertikalen Linien führen sich auf der kompletten Flanke im Gürtelbereich bis zum Heck fort und verschmelzen mit den gut gelungenen Heckleuchten, die als „C“ mit viel Chrom im inneren daherkommen.

 

Der von den Verkaufszahlen her erfolgreichste Minivan „Picasso“ ist schon ein recht gut gelungenes Gesamtpaket: In puncto Platzangebot und Komfort, mit einer für diese Fahrzeugkategorie wirklich außergewöhnlichen Straßenlage und den vielen technischen Spielereien. Einen hausinternen Kampf hat der neue C4 bereits gewonnen: Der Citroen C8 als hausinterner Rivale wird vom neuen C4 Grand Picasso in den wohlverdienten Ruhestand versetzt, Konkurrenten anderer Marken wie zum Beispiel der Volkswagen Touran müssen sich schon warm anziehen, um hier noch mithalten zu können. Aber es ist doch schon etwas bedauerlich, das Citroen nicht gleich von Anfang an zur Vorstellung den Wagen ebenfalls als Hybrid4-Version anbietet oder geschweige denn überhaupt anbieten wird, um das teure System endlich für das Fußvolk zu demokratisieren – welches zur Zeit innerhalb der Produktlinie nur der preislich höher positionierten Ligne-DS vorbehalten ist.

 

Die Rundumsicht im neuen C4 ist jedenfalls einfach ausgezeichnet, kein Wunder bei einer Glasfläche von 5,70m² und einer Frontscheibe die bis weit über den Kopf des Fahrers reicht. Das Interessante im Innenraum ist insbesondere das Loungepaket mit der elektrisch ausfahrbaren Fußstütze für den Beifahrer, man fühlt sich wegen des recht guten Federungskomforts fast wie auf einem fliegenden Teppich, es wurde ein guter Kompromiss zwischen Federungskomfort und Sportlichkeit gefunden. Sicherlich ein wenig verbesserungsbedürftig die kleinen Rechtschreibfehler der Deutschen Übersetzung im Bordcomputer, sowie die dezent fast wie Susi bei Herzblatt lispelnde Frauenstimme des Navigationsystems. Weiterhin verbesserungswürdig nach meinem Geschmack zumindest der fehlende seitliche Haltegriff für den Beifahrer und auch die Tatsache das die Kosmetikspiegel in den Sonnenblenden nicht Beleuchtet sind, passt meines Erachtens nun schon gar nicht in das vielbeworbene „Loungekonzept“.

 

Aber das ist meckern auf hohem Niveau und unterstreichet das man überhaupt schon sehr lange nach Negativpunkten suchen muss bei diesem Wagen – wenn man denn überhaupt welche zu finden vermag. Achja, der aktive Sicherheitsgurt mit seinem einnehmenden Wesen mag auch nicht jedermanns Sache sein, nach dem Einsteigen zieht dieser sich sehr fest an und vibriert zum Teil recht nervig bei bestimmten Fahrsituationen, um den Fahrer auf Fehler wie mangelnden Sicherheitsabstand oder das Überfahren weißer Linien hinzuweisen. Zum Glück ist diese ungewöhnliche einseitige Schultermassage aber in den Optionen abstellbar.

 

Für Passagiere in der dritten Sitzreihe sind insbesondere im direkten Vergleich zum Vorgänger der großzügige und leichter erreichbar gestaltete Zugang mit seinen größeren Türöffnungen erwähnenswert. Beinfreiheit hingegen ist nur ausreichend verfügbar, wenn die zweite Sitzreihe ein wenig nach vorne verschoben wird. Bemerkenswert in dieser Klasse sind die kleinen netten Details wie die Lüftungsdüsen im Dachhimmel für die Passagiere in der allerletzten Reihe.

Was Handling und Agilität angeht hat der neue C4 mächtig zu seinem Vorgänger und der Konkurrenz aufgeholt, vorbei die zu weiche Federung mit einer sich aufschaukelnden und zum starken Untersteuern neigenden Karosserie. Die Lenkung ist deutlich präziser geworden und das Auto wirkt an der Vorderachse bissiger und gleichzeitig sehr leichtfüßig.

 

Sauberkeit und Effizienz liegen voll im Trend, denn der Diesel-Motor erfüllt bereits heute die strenge Euro-6-Norm durch Abgasnachbehandlung zur Reduktion von Stickoxyden. Das hat zur Folge, das der AdBlue-Tank mit einem Fassungsvermögen von rund 18l unter den Sitzen der dritten Reihe alle 20.000km neu gefüllt werden muss, der Harnstoff kostet heute pro Liter ca. 1,50€ - wobei manche Autogaragen mehr als das fünffache dafür verlangen.

 

Der Motor wurde nicht nur im Verbrauch und den Emissionswerten gründlich überarbeitet, sondern auch im Durchzug runderneuert. Das Drehmoment stieg von den 340Nm des Vormodells auf nun 370Nm, was alleine schon wegen der rund 100kg geringeren Masse deutlich durch mehr Bissigkeit auffällt. Was aber ebenso leider auffällt ist, das ab ca. 1.800U/min der Wagen in ein kleines Leistungsloch gerät – besonders erkennbar bei der Automatikversion.

 

Aus diesem Grunde gefiel mir persönlich das Modell mit der ordinären Handschaltung besser als die Automatik-Version, das lag aber auch an den serpentinenreichen Straßen hinter dem Obersalzberg. Was die Farbe des Interieurs angeht ist bei mir klarer Favorit die dunkle Ausgabe ohne Farbkontraste auf den Sitzflächen, die Elemente in den Türgriffen passen einfach besser optisch in das Gesamtkonzept und auch der Farbunterschied zwischen Armaturenbrett und Türverkleidung fällt bei der anthrazitgrauen Oberfläche viel weniger ins Auge als bei der Perlmutt-Mokka-Version – aber Geschmäcker sind ja verschieden.

 

Positiv

+++ Die komfortable Federung

+++ Die direkte Lenkung gepaart mit der Agilität des Motors

+++ Der Innenraum mit den Multifunktionselementen

+++ Der niedrige Einstandspreis der jeweiligen Versionen

 

Negativ

--- Die kurze Schenkelauflagefläche der Sitze

--- Die schlechte relativ bassarme Klangqualität des Radios

--- Citroen Multicity Connect zu träge und zu teuer

--- Keine Hybrid- oder Elektro-Version geplant

 

Der Blog meiner charmanten österreichischen Beifahrerin:

http://www.impulsee.at/.../...se-event-citroen-grand-c4-picasso-munich

Preise und Technische Daten.pdf (817 mal heruntergeladen)

Ergänzung von taue2512 am 08.10.2013 14:14

Hier noch ein paar zusätzliche Innenraumbilder - wie gewünscht.

07.10.2013 21:42    |    Tete86

Die Frontpartie geht mal garnicht.... sieht aus, als ob einem A3 die Front eines zusammengequetschten Passat draufgeschweisst wurde....


08.10.2013 09:24    |    TuningStylerMen

Die Front sieht, je nach Farbe, manchmal sogar ganz schick aus. Viel langweiliger ist doch das Heck.

Am schlimmsten ist allerdings diese "aufliegende" Dachreling, die sich von der A-Säule bis zur D-Säule zieht.


08.10.2013 13:03    |    Käfer1500

Geschmackssache, ich finde sowohl die Front als auch das aufgeklappte Heck häßlich ...

Gibts auch Bilder von Lenkrad, Armaturenbrett und Tacho? Und vom Motorraum?

Die 3. Sitzreihe sieht sehr labil aus. Taugt die nur für Kinder?


08.10.2013 14:23    |    taue2512

Ich habe ein paar zusätzliche Innenraumbilder im Fotoalbum hinzugefügt. Die 3. Sitzreihe ist für Leute bis maximal 1,80m Körpergröße für längere Touren geeignet - wenn die zweite Reihe etwas vorgeschoben wird. 

 

Hier der Link auf den MT-Test.


Bild

09.10.2013 14:30    |    iSoul

Kurzer Hinweis: Euro 6 hat nur der 150PS Dieselmotor, im Artikel wird der 92PS Diesel nicht erwähnt (der hat die 98g CO2) und der Wagen kommt standardmäßig mit 5 Sitzen (Zusatzsitze hinten kostenpflichtig).

 

Habe ihn übrigens schon vor ein paar Wochen bestellt und warte sehnsüchtig ;-).


09.10.2013 16:42    |    narpice

Im Bericht ist von einem Doppelkupplungsgetriebe die Rede - darauf wartet die Citroen-Gemeinde weiterhin vergeblich; in Verbindung mit dem 90-PS-Diesel wird lediglich das unsäglich schlechte, altbekannte EGS6 angeboten (nunmehr "ETG6" genannt, nach Vorbild der Raider-Twix-Umbenennung), das noch immer mit Zugkraftunterbrechungen à la Smart I "glänzt".

 

Und die Hybrid4-Technik ist ein PSA-Leuchtturmprojekt, dessen Aufpreis zum normalen Diesel so hoch ist, dass es sich eigentlich nur als Statussymbol für Technikverliebte (daher auch im stylischen DS5 eingesetzt) als für kühl rechnende Familienväter (Zielgruppe des Picasso) eignet.

 

Ansonsten netter Bericht, vielen Dank. :)


09.10.2013 17:24    |    gromi

Front und Heck sind toll...einzigartig und mutig...

 

Warum muss sich denn aber neuerdings die Heckklappe, wie beim Insignia, bis in den hinteren Kotflügel hineinstrecken? Sieht aus wie dicke Backen, wenn da der Spalt an der Seite ist...undschön...und ein "Gewinn" an Breite bezüglich der Ladeluke ist auch nicht zu verzeichnen...nachteilig: bei offener Heckklappe sind keine Rücklichter/Warnblinker etc mehr zu sehen (Opel hat dann wenigstens eine Art "Notbeleuchtung")...wenn man mal ein wirklich langes Brett ausm Baumarkt holt oder ne Biergartengarnitur transportiert und die Heckklappe etwas dazu geöffnet lassen muss, sind die Rückleuchten auch nicht mehr gut zu sehen, da der Abstrahlwinkel nicht mehr stimmt...

Das mögen aber nur Details sein...

 

Störend für mich wären eher die Franzosensitze...krieg ich Rücken von ;)


10.10.2013 00:53    |    Harhir

Warum haben die meissten Vans dieser Groesse hinten keinen Schiebetueren? Das ist mit der Hauptgrund warum ich einen Van fahre.


10.10.2013 15:50    |    ro4drunn3r

Wurde das Video mit einer Handykamera gedreht? :rolleyes:

 

Mir gefällt der C4 GP innen wie außen, schön das sich Citroen immer wieder traut sich von der Masse abzuheben. Ich hoffe und vor allem gönne es ihnen das sie davon wirklich viele verkaufen. Freue mich schon darauf ihn auf der Straße zu sehen.


10.10.2013 20:34    |    ernsterspass

@gromi,

 

sobald die Heckklappe etwas geöffnet wird schaltet die Beleuchtung um auf eine zusätzliche Beleuchtung (Blinker/Standlicht) im Stoßfänger neben den Nebelleuchten.


10.10.2013 20:51    |    gromi

Da ist ein Blinker dann drin?

WOW...ok, dann gefällt mir die Lösung sogar noch besser als beim Opel, weil dezenter und praktischer (schließlich müsste beim Opel die Klappe viel weiter offen sein um die Leuchten sehen zu können)...

 

Hat jemand ein Bild/Video von dieser Funktion...ich bin grad hin und weg...

(Wobei sich mir der Nutzen der gänzlich hochklappende Heckpartie noch nicht erschlossen hat...)


12.10.2013 15:23    |    ernsterspass

@gromi,

 

habe es mir heute bei der Präsentation des Grand Picasso beim Freundlichen mal vorführen lassen, da ich es bisher auch nur theoretisch kannte.

Habe zwar keine Bilder gemacht, aber es funktioniert wie beschrieben, sobald das Heckklappenschloss geöffnet ist, wechseln Blinker und Standlichter in die Stoßstange.


13.10.2013 15:15    |    gromi

Ich bin immer noch fasziniert und halte dies für eine clevere Lösung...

Daumen hoch für die Franzosen...möge sich der Rüsselsheimer eine Scheibe davon abschneiden...

Bleibt zu hoffen, dass die Elektrik nicht störanfällig ist...wobei sowas ja nun auch nicht täglich gebraucht wird...


29.10.2013 10:14    |    sachsenloewe

1. der Video-Beitrag ist im Prinzip nicht schlecht - nur "extrem überhöhte" und damit unzulässige HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT in Bayern (?)...:confused::D

Gibt es den "roten Eimer und die Putzteufel" als Zubehör beim C 4 Picasso hinzuzubuchen?

Ich konnte bisher darüber nichts finden...:D:D

 

2. ich fahre den C 4 Picasso "ne Nummer kleiner", d.h. ohne die 3. Sitzreihe als e-HDI 115 und bin bisher mit der Haptik, dem Handling und auch von der Sparsamkeit des Motors wie in der technischen Beschreibung - in Übereinstimmung und zufrieden...

 

3. die große Klappe hinten ist sehr optimal, nur leider beim INTENSIVE nicht elektrisch bedienbar...:o

In meiner Garage musste ich oben am Sektionaltor für entsprechenden Schutz sorgen, weil die Heckklappe gleich sehr weit auf geht - nicht wie beim "Xcara Picasso" erst in der 2. Stellung...

Ansonsten sehr variabler Innenraum, wie schon beim Xcara Picasso.

 

4. insgesamt finde ich, hat CITROEN mit diesem Modell wieder "ins Schwarze" getroffen und hebt sich wiederum von der "grauen Masse deutscher Premiumhersteller" ab... DARUM fahre ich CITROEN!


Bild

15.11.2013 10:00    |    bigboy4015

Ich bin von der Optik her froh noch eine Vorgängerversion zu fahren, GC4P VTi120 Selection.

Wie ich den Ende Juni beim Händler abholte stand der neue kleine in der Ausstellung und die Front spricht mich nicht an. Beim Heck bin ich entspannter, die Lichtsäulen vom Vorgänger können aber auch gefallen.

PS: 3 Lichtebenen hat meiner auch. 1. Nebel, 2. Tagfahrlicht, 3. Hauptlicht.

 

Meiner hat ja den festen Pralltopf mit insgesamt 16 Tastern und 4 Rändelrädern. Entgegen meiner Befürchtung brauchten weder meine Frau noch ich lange um uns daran zu gewöhnen.

 

Und was mir wirklich gefällt: Mit etwa 50% Autobahn hat der eine Reichweite von fast 800 km bei 55 Liter Tank und einem vermeintlich schwachen 120 PS Motor.


29.11.2013 09:16    |    webbjoern

Schöner Bericht!

 

Nach 4 Jahren C4GP und einem Jahr C3P würde ich mir den neuen GrandPic ohne Zweifel wieder zulegen.

 

Auch z.B. wenn der gute alte Touran wohl durch seine ausgereifte Technik und Qualität immer noch Vergleichstests gewinnt, hat der C4GP durch seine geteilte A-Säule immer noch eine unerreichte Übersicht zu bieten. Das ist im Stadtverkehr und Landstraßen mit engen Kurven eine bedeutender Sicherheitsfaktor und trägt so auch zur Entspannung bei.

 

Ich fahre ESG6 und schalte dabei mit den Tasten manuell. Das geht auch ohne lange Zugkraftunterbrechung und wirklich sehr bequem.

Für Leute die nur kurzfristig damit fahren (z.B. Leihwagen oder eben AUTOTESTER) ist es vermutlich zu ungewohnt und führt dann leider zur Kritik. Was im Prinzip auch fürs ganze Auto gilt.

Je länger man einen C4GP Citroen fährt, desto mehr weiß man viele Dinge zu schätzen. darunter auch den im vergleich zu vielen anderen Autos relativ einfachen H7 Glühlampen Wechsel, der ist bei Übung in 2 min erledigt (Obwohl mir daß jetzt im neuen Modell durch die Tiefe Lage komplizierter scheint? und Xenon ggf. besser sein dürfte).

Leider ist es aber so, daß auch Citroen sich den Vorlieben der Massen etwas beugen muß. So ist leider die feststehende Lenkradnabe verschwunden, die von vielen Citroen Fans sehr vermisst wird. Auch wenn sie keinen überragenden Vorteil bot, war sie doch etwas charakteristiches und angenehmes.


06.06.2014 11:08    |    Pingback

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