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26.09.2022 21:37    |    jennss    |    Kommentare (50)

energiebauerenergiebauer

Bauern haben es nicht leicht. Sie arbeiten viel und die Marge ist oft nicht sehr groß. Der Trend geht zu veganem Essen oder zu Biofleisch. Mit dem Bio-Stempel steigt der Aufwand und der Gewinn sinkt. Es ist ein Kampf zwischen der unbeliebten Massentierhaltung und der weniger lukrativen Biohaltung. Diesen Sommer machte auch die Trockenheit Bauern zu schaffen.

 

Ich glaube, wenn ich jetzt Bauer wäre, würde ich umsatteln zum Energiebauern. Bauern haben große Felder für den Anbau und die Tierhaltung. Diese Felder könnte man auch für die Produktion grüner Energie nutzen, also Tiere, Trecker, Anhänger und alles verkaufen und ein Solar-System aufbauen. Dazwischen passen noch ein paar Windräder. Das sind Ausgaben, die (vermute ich) sogar noch gefördert werden und nach einer guten Investition hat man laufende Einnahmen, ohne ständig das Feld zu bestellen, die Tiere zu schlachten etc. Es bliebe zudem sicher auch noch mehr Freizeit, so dass man sich nicht bei RTL bewerben braucht ;).

 

Was denkt ihr dazu?

 

Gibt es hier Bauern, die sich schon mal Gedanken über so einen Wechsel gemacht haben? Ist das eine realistische Idee?

j.

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17.09.2022 15:07    |    jennss    |    Kommentare (148)

Welches kompakte E-Auto gefällt euch besser?

MG war immer eine klassische Automarke aus England. Chinesen haben die Marke übernommen und ich hatte erst Zweifel, ob das was wird. Habe aus alten Hifi-Zeiten noch in Erinnerung, dass aus Dual, Grundig u.v.a. tollen Marken nach Fernost-Übernahme nur noch billiger Murks kam. Doch MG aus China scheint doch ganz cool zu werden. Ich hatte auf einer Messe in Winsen schon Gelegenheit, mich in MGs reinzusetzen (leider nicht den MG4 fotografiert). Den Daten nach ist das echte Konkurrenz zu den ID's von VW und anderen.

 

Der MG4 trifft genau auf den ID.3. Er ist 2 cm länger (4,28 m), 6 cm flacher, hat 7 cm weniger Radstand und ebenfalls Heckantrieb (im Gegensatz zum MG5 mit Frontantrieb). Anders als den ID.3 gibt es den MG4 auch mit weniger als 204 PS, d.h. mit 170 PS und 51 kWh, während der ID.3 Pure erstmal aus dem Programm genommen wurde, aber dafür noch mit sehr großem Akku lieferbar ist (82 kWh brutto/558 km ab 43.560 €). Ein erster Bericht zum MG4 ist beim ADAC.

 

MG4 mit 64 kWh:

61,7 kWh netto (brutto 64 kWh)

204 PS

Laden in 35 Minuten von 10 auf 80% (max. 135 kW)

7,9 s. auf 100

435 km nach WLTP (= Luxury / Comfort 450 km)

160 km/h

32.420 € (Comfort) + 3570 € (Herstelleranteil der Umweltprämie) = 35990 €

34.420 € (Luxury inkl. Wärmepumpe, el. Sitzverstellung, Sitzheizung, kabelloses Aufladen von Smartphones, Echtzeit Navigation & WiFi Hotspot, 360°- Kamera) + 3570 € (Herstelleranteil der Umweltprämie) = 37990 €

28.420 € (Standard mit 51 kWh und 170 PS) + 3570 € (Herstelleranteil der Umweltprämie) = 31990 €

 

 

ID.3:

58 kWh (62 kWh brutto, 77/82 kWh als Version Pro S)

204 PS

Laden in 35 Minuten von 5 auf 80% (max. 120 kW)

7,3 s. auf 100

429 km nach WLTP

160 km/h

38.060 € (bei abgezogenem Herstelleranteil sind es 34.490 €)

 

Hat der ID.3 im Vergleich zur Konkurrenz (z.B. Renault Megane) schon einen guten Preis, so schlägt der MG4 das nochmal. Was mir bei MG gefällt, ist, dass es auch nette Farben gibt (rot, blau, orange), aber beim ID.3 sieht es mit türkis und kingsred auch nicht schlecht aus. Bei den MG-Preisen wird es die Konkurrenz nicht leicht haben, sofern die Qualität stimmt. Die Standardversion mit 350 km ist auch günstiger als der Opel Corsa-e (ab 33.895 €, 349 km). In meinen Augen ist der MG4 (PDF) der stärkste Herausforderer für den ID.3. Die Akku-Garantie liegt bei nur 7 Jahre/150.000km statt 8 Jahre/160000 km bei VW, aber dafür gibt es diese Garantie bei MG auch auf das ganze Fahrzeug.

 

Wie seht ihr den MG4 im Vergleich zum ID.3?

j.

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17.09.2022 13:31    |    jennss    |    Kommentare (56)

Bei unserem Urlaub in Österreich hatten wir eine Reifenpanne an einer Landstraße, die ich noch nicht erwähnt hatte, weil ich hoffte, dass es Kulanz gibt. Der ID.3 hat kein Reserverad und auch kein Reifendichtmittel, weil es selbstheilende Sealed-Reifen sind (20"). Nun war der Reifen trotzdem platt. Das genaue Loch war nicht zu sehen. Ich merkte es, weil es bei der Fahrt plötzlich anfing zu rumpeln. Habe schon geahnt, dass das bei dem glatten Teer nicht an der Straße liegen kann. Also an dem schmalen Straßenrand gehalten und geguckt: Vorne links Plattfuß, keine Ahnung, warum. Shit. Hatte ich so noch nie, also eine Reifenpanne mit echtem Liegenbleiben. Was jetzt?

 

Wir waren zu viert im Auto. Meine Frau ist wie ich (ertaubt) gehörlos, meine Tochter und ihre Freundin hörend. Ich wusste eigentlich schon, dass ich die Mobilitätsnummer anrufen muss. Telefonieren kann ich nicht, aber die beiden Hörenden im Fond :). Ich habe in der VW-Anleitung die Nummer gesucht und nicht gefunden (steht vielleicht trotzdem irgendwo drin?). Die Kinder (naja, beide schon erwachsen) waren ziemlich verzweifelt (an der Straße war viel Verkehr und die fuhren eng mit 100 km/h vorbei), haben die ADAC-Nummer gefunden und in aller Verzweiflung gleich angerufen. (Später wusste ich, dass ich das hätte stoppen müssen, aber ich brauchte ihre Hilfe auch.) Ok., meine Tochter hat mir dann in Gebärden übersetzt, was die Person beim ADAC wissen wollte. Die würden dann in ca. 1,5 h ankommen. Ich bin kein ADAC-Mitglied, aber irgendwie ließe sich das wohl regeln.

 

Doch plötzlich kam von der Gegenseite ein Abschleppwagen an, nicht vom ADAC. Der Fahrer meinte, mit ihm klappt das mit der Mobilitätsgarantie. Den ADAC haben wir gleich abgesagt. Gut, wir sind dann zu VW gefahren, haben das Auto geparkt und Schlüssel und Fahrzeugschein in einem Umschlag eingesteckt (24 h-Service-Kasten, bei VW war schon Feierabend), dann mit Taxi zum Hotel zurück (ca. 80 €). VW in Österreich hat einen passenden Reifen durch Rumtelefonieren ausfindig gemacht und mit unserem Einverständnis eingebaut (am nächsten Tag sollte es ja nach Hause gehen). Die Rechnung hatte etwa 800 €, also ca. 400 € der Reifen mit Einbau und Abholung aus Salzburg (100 km entfernt, leider kein Conti, sondern ein Bridgestone, sieht anders aus als die übrigen 3, aber fährt problemlos) und nochmal ca. 400 € für die Abschleppkosten, die nicht mit der Mobilitätsgarantie übernommen wurden, weil wir nicht die passende Nummer angerufen haben, sondern den ADAC.

 

Der Bearbeiter in Österreich meinte, wir hätten aber gute Chancen, auf Kulanz den Betrag von VW zurückzubekommen, wegen unserer speziellen Situation (gehörlos). Ok., geht nicht anders. Hätten wir eine Autozulassung in Österreich, wäre es kein Problem mit der Mobilitätsgarantie gewesen, sagte er. Dann wären die Kosten nicht auf der Rechnung erschienen. Wir sind dann am nächsten Tag wieder nach Hause gefahren. Ich habe wg. Kulanz eine Mail an VW geschrieben. Es gab ein paar Mails und Kulanz wurde abgelehnt, weil wir nicht die richtige Nummer angerufen haben. Dass der Abschleppdienst eigentlich kompatibel mit der Mobilitätsgarantie wäre, spielt keine Rolle. Das Problem mit dem komplizierten Anrufen und unserer Situation als Gehörlose hat auch keinen Einfluss. So, wie ich aus den Mails erkannt habe, steckt sogar der ADAC als Versicherung hinter der VW-Mobiltätsgarantie, aber das wurde nicht so klar bestätigt (wer weiß es genau?).

 

Tja, dumm gelaufen. Später habe ich die richtige Nummer im Internet gefunden, sogar eine SMS-Nummer. In der Situation hatte ich einfach nur in den Unterlagen im Auto gesucht und kam nicht drauf, im Handy zu googlen :(. Die Mädels waren schneller. Eine Versicherung versucht natürlich immer, sich vor den Kosten zu drücken, wenn irgendwie möglich, hier aus formalen Gründen. Es gab sicherlich keine Zweifel an unserer Autopanne, die ich mit Fotos belegt habe und ich war mit dem Auto ja auch bei VW in Österreich. So kann ich mich nicht beschweren. Es war meine eigene Schuld. Ich habe nun die Nummern ausgedruckt in das Handschuhfach gelegt, was ich euch auch empfehle. Also dieser Artikel ist nur eine Info und Warnung, in so einer Situation ruhig zu bleiben und so lange nach der richtigen Nummer zu suchen bis man sich sicher ist.

j.

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