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15.12.2023 14:30    |    jennss    |    Kommentare (14)

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Ich bin auf Instagram Follower von Kristina Vogel (Bahnrad-Champion) und die hatte berichtet, dass Tanken mit Rollstuhl umständlich ist. Alleine schon das Aussteigen dafür ist recht viel Aufwand. Ich fragte, ob es mit E-Auto besser sein könnte, weil man das Laden zum Aussteigen z.B. mit Einkaufen verbinden kann. Da kam in den Kommentaren von jemandem der Einwand, dass Ladesäulen oft nicht barrierefrei sind: Displays zu hoch, Zugang manchmal eng und nicht selten gibt es auch Kantsteine zur Ladesäule. Hoppla, wenn ich so überlege, stimmt das tatsächlich. Manchmal geht es mit Rollstuhl wohl, aber längst nicht überall. Ja, warum hat man nicht daran gedacht?

In Dänemark sei vieles barrierefreier, schrieb jemand.

Jetzt, wo die Lade-Infrastruktur im Aufbau ist, muss man unbedingt daran denken, um nicht erst bei Beschwerden alles wieder umbauen zu müssen.

j.

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15.12.2023 15:33    |    Bohli

Deutschland 2023 und Du wunderst dich über diese Tatsache?!

Ich habe seit über 40 Jahre die "Lizenz" für die Nutzung von Rolli-Parkplätzen ich könnte ein dickes Buch schreiben......

Die Tatsache das ich über 30 Jahre als Teil der Schwerbehindertenvertretung bei meinem Arbeitgeber aktiv war, hat bei einer umfangreichen Sanierung des Betriebsgebäudes auch nicht zu einer Verbesserung der Barrierefreiheit geführt. Da sind uns andere Länder um Lichtjahre voraus, wie bei allen anderen Themen auch :-(

Aber zurück zu deinem Beitrag, ich selbst bin froh das ich zu 100% zuhause lade. In der Tat ist es für E-Auto Nutzer mit Handicap nicht einfach an Ladesäulen zu agieren. Poller, Stufen, Kanten, Schutzbügel und/oder beengte Flächen sind nur ein paar Hindernisse.

15.12.2023 15:48    |    Schwarzwald4motion

Ja da besteht Handlungsdruck; aber auch für Frauen sind manche Ladestellen alles andere als tolerierbar.

 

Beleuchtung, Überdachung, WC, Bezahlmethode…

 

Es kann doch nicht wahr sein, dass man womöglich einen NIO wegen den Wechselstationen in Erwägung zieht.

 

Dabei gibt es gute Ansätze, die sicherlich noch irgendwann in Serie gehen und wenn auch mit Aufwand bezahlbar sein dürften .

 

Ich erinnere mal an das Thema Induktionladen, oder das:rolleyes:

 

Mittlerweile schätze ich, steht wahrscheinlich irgendwann immer ein Tesla Bot zu Diensten.;)

15.12.2023 15:59    |    jennss

An Induktionsladen dachte ich auch schon, aber das geht wohl nicht mit schnellladen (DC).

j.

15.12.2023 16:35    |    notting

Roboter die den Stecker in die Buchse stecken sind wohl in Entwicklung. Induktives Lahmladen für daheim ist auch in der Entwicklung. Akku-Wechselstationen gibt's immer mehr in D. Das Display wird man wohl nur im Notfall brauchen, weil man i.d.R. auch per App seinen Ladepunkt steuern kann.

Aber ja, bringt aktuell den Betroffenen nicht viel.

 

notting

15.12.2023 17:54    |    Schwarzwald4motion

In der Regel war es ja früher schon so, dass man einfach einen Tank Nachbarn gebeten hat; warum soll das jetzt so viel anders laufen?

Schwierig wird es erst, wenn es einsam wird.

15.12.2023 18:01    |    notting

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 15. Dezember 2023 um 17:54:56 Uhr:

In der Regel war es ja früher schon so, dass man einfach einen Tank Nachbarn gebeten hat; warum soll das jetzt so viel anders laufen?

- An Ladestandorten sind IMHO meist weniger Ladepunkte als eine Tankstelle Zapfsäulen hat wg. der Nachfrage. Heißt geringere Wahrscheinlichkeit, dass noch jmd. da ist.

- Beim Tanken ist IMHO die Spanne an Vorgangsdauern bei den Tankvorgängen geringer als beim (auch Schnell-)Laden. An der Zapfsäule tankt fast niemand gerade so, dass er noch heimkommt, weil er dort günstiger tanken kann. Bzw. die Fenster wo das Auto max. schnell lädt sind sehr unterschiedl. groß. Beim öffentl. Laden ist das eher die Regel. Beim Tanken ist deswegen die Wahrscheinlichkeit höher, dass beim Start jmd. da ist _und_ der selbe auch beim Ende. Sprich früher wenn sehr wenig los war, dürfte man gewartet haben bis jmd. kam der beim Start geholfen hat und der hat sehr wahrscheinlich auch am Ende geholfen. Dürfte deswegen an der Ladesäule schwieriger werden.

 

notting

15.12.2023 19:12    |    Schwarzwald4motion

Ja, da braucht man in der Regel zwei verschiedene Personen, Kraftstoff tanken geht in einem Rutsch.

15.12.2023 21:37    |    jennss

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 15. Dezember 2023 um 17:54:56 Uhr:

In der Regel war es ja früher schon so, dass man einfach einen Tank Nachbarn gebeten hat; warum soll das jetzt so viel anders laufen?

Kristina hat sogar schon fremden Leuten dafür ihre Pin zum Bezahlen gegeben. Würde ich nicht gerne machen.

j.

17.12.2023 01:28    |    Twinni

Wenn man zuhause laden kann, ist das auf jeden Fall schon mal deutlich einfacher als das blöde Tanken.

17.12.2023 07:20    |    Schwarzwald4motion

Das kommt auf die örtlichen Gegebenheiten an.

Aber ja schon richtig für den Alltag braucht man eigentlich nur einen optimalen Ort.

 

Im Gegensatz zum Tanken entsteht das Problem als nur auf Langstrecke.

 

Einen Plugin würde ich unter den Umständen gar nicht in Erwägung ziehen, das wäre eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. ;)

17.12.2023 19:41    |    Twinni

Ich hätte da auch bei gelegentlichen Langstrecken überhaupt keine Bedenken. Wenn an der Station viel los ist, dann kann man immer jemanden um Hilfe bitten und wenn wenig los ist, dann sucht man sich die schönste Säule aus und parkt man so, wie es für einen am einfachsten ist. Als Nicht-Rollifahrer kann ich mich da aber auch irren.

24.12.2023 17:09    |    soare

Es gibt dafür doch tatsächlich momentan nur einen Königsweg für die Rollifahrer.

 

Leider mag dass aber leider nicht jedem gefallen.

 

Man kauft sich wenn ein E Auto dann halt einen NIO mit austauschbaren Akku.

 

Das geht auch schneller als mit Kabel an der Säule laden, man wird nicht nass und für die Rollifahrer, man muss nicht mal aussteigen und seinen Rollstuhl raus kramen.

 

Leider noch auf diese Marke beschränkt.

24.12.2023 17:12    |    notting

Zitat:

@soare schrieb am 24. Dezember 2023 um 17:09:16 Uhr:

Man kauft sich wenn ein E Auto dann halt einen NIO mit austauschbaren Akku.

 

Das geht auch schneller als mit Kabel an der Säule laden, man wird nicht nass und für die Rollifahrer, man muss nicht mal aussteigen und seinen Rollstuhl raus kramen.

Es gab schon genügend Projekte, wo einfach nur der Stecker von einem Roboter ins Auto gesteckt wird oder induktiv geladen wird. Dann ist man viel flexibler was den Fahrzeughersteller angeht.

 

notting

24.12.2023 17:31    |    Schwarzwald4motion

Ja, die Dinger gehen aber einfach nicht in Serie, weil es ja so einfach ist den Stecker zu ziehen.

Deine Antwort auf "Ladesäulen oft nicht barrierefrei für Rollifahrer"

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