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Sun Jun 25 12:47:07 CEST 2023    |    jennss    |    Kommentare (123)

Der Golf R333 war nach 8 Minuten ausverkauft, trotz eines horrenden Preises von 76410 € (333 Stk.). Der Audi TT RS kommt zum Ende der TT-Baureihe als Iconic Edition für 113050 € (100 Stk.). Das Ende der Verbrenner naht erst 2035, aber schon die bevorstehende Euro 7-Norm wird einige Modelle und Motoren aussterben lassen (Kleinwagen vor allem). Und viele Modelle werden auch gar nicht mehr bis 2035 gebaut, sondern schon Jahre vorher eingestellt.

Jetzt heißt es wachsam sein, wenn man eine noch nicht volle Sammlergarage hat 🙂. Zwar ist es nicht sicher vorhersehbar, wie sich die Preise der Verbrenner entwickeln werden, wenn die E-Autos immer besser werden, aber zumindest die letzten attraktiven Modelle dürften ziemlich wertstabil sein. Eins werden E-Autos wohl nie so attraktiv können wie Verbrenner: Motorsound. Deswegen tippe ich darauf, dass vor allem Modelle mit gutem Sound wertvoll werden könnten. Die 718 RS-Modelle könnte ich mir mit gutem Werterhalt vorstellen. Der 5-Zylinder von Audi mit Sicherheit auch. (A3 5-Zylinder sind in der Übersicht schon ohne Preisangabe).

Bei welchen Fahrzeugen rechnet ihr noch mit besonderen Modellen für großen Werterhalt?
j.

PS: Das Foto ist vom aktuellen GuteFahrt-Heft

gutefahrt7gutefahrt7
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Sat Jul 01 19:31:43 CEST 2023    |    Dynamix

Jau, die wissen wie es geht. Im Grunde wird da alles noch einmal verwurstet was die Mopar Muscles damals so legendär gemacht hat. Swinger, Superbee, Shaker, Black Ghost, alles Reminiszenzen an die "gute alte Zeit"™

Sat Jul 01 19:46:55 CEST 2023    |    Swissbob

Zitat:

@Dynamix schrieb am 1. Juli 2023 um 19:31:43 Uhr:


Jau, die wissen wie es geht. Im Grunde wird da alles noch einmal verwurstet was die Mopar Muscles damals so legendär gemacht hat. Swinger, Superbee, Shaker, Black Ghost, alles Reminiszenzen an die "gute alte Zeit"™
@Dynamix

Silver Bullet könnten Sie noch machen, war damals der Rivale vom Black Ghost, und war , wenn man sich damit beschäftigt noch eine Ecke schneller.

Aber die Story vom Black Ghost wäre auch einen Blog wert.

Sat Jul 01 19:56:55 CEST 2023    |    Gelöscht5396356

Der war Cool....

Sat Jul 01 21:38:43 CEST 2023    |    miko-edv

da redet alle Welt davon, daß E-Autos den Verkehrslärm reduzieren, und dann kommt so eine Aus-/Ansage vom Konzernchef

Zitat:

Der Sound, ein zentrales Element von Muscle Cars, soll beim Dodge Charger Daytona SRT Concept trotz des vollelektrischen Antriebs eine besondere Rolle spielen, wie Stellantis-Chef Carlos Tavares gegenüber Automotive News verrät: "Wir erschaffen einen Sound, den Sie sich nicht vorstellen können. Nachdem der Sound kreiert wurde, denken wir darüber nach, wie wir den Sound in Abhängigkeit von der Art und Weise, wie das Auto genutzt wird, lauter und kraftvoller machen können." Bis zu 126 Dezibel laut soll der Elektro-Dodge außen sein, dem "Fratzonic Chambered Exhaust" sei Dank. Das ist genauso laut wie die aktuelle Hellcat brüllt.

Sat Jul 01 21:50:00 CEST 2023    |    Dynamix

Das muss man auch ein bisschen im Kontext sehen:

Wer bisher einen Dodge gekauft hat, tat das nicht weil er die Umwelt retten wollte oder besonders bescheiden waren.

Wer sich einen Hellcat gekauft hat WOLLTE auffallen, egal ob es durch die Optik, den Auspuffklang oder durch die Kraft.

Aus rein finanziellen Gründen muss man dem Mann recht geben. Wenn sich die Marke vom Muscle Car Anbieter schlechthin, zum Anbieter von leisen, langweiligen Economy Autos entwickelt kann man die Marke gleich dicht machen. Für viele braucht es einfach den Klang, Lärm oder wie man auch immer man das nennen möchte und gehört für so eine Marke einfach dazu.

Was glaubt Ihr warum Porsche sich so an die E-Fuels klammert? Damit sich Ihre zahlungskräftige Kundschaft ja nicht an einen elektrischen 911er gewöhnen muss.

Sat Jul 01 22:03:18 CEST 2023    |    flex-didi

mit geo-fencing könnte der lärm ja vor der Stadt bleiben 😉

Sat Jul 01 22:04:10 CEST 2023    |    Swissbob

https://law.justia.com/.../27200-27207.html?...

Jetzt ist klar woher der Softlimiter im Stand kommt, die messen in Kalifornien im Stand und geben Vollgas.

80dB Limit.

Sat Jul 01 22:36:22 CEST 2023    |    Swissbob

Zitat:

@flex-didi schrieb am 1. Juli 2023 um 22:03:18 Uhr:


mit geo-fencing könnte der lärm ja vor der Stadt bleiben 😉

Wäre eine gute Idee🙂

Sun Jul 02 12:01:54 CEST 2023    |    Tarx

Zitat:

@Swissbob schrieb am 1. Juli 2023 um 22:36:22 Uhr:



Zitat:

@flex-didi schrieb am 1. Juli 2023 um 22:03:18 Uhr:


mit geo-fencing könnte der lärm ja vor der Stadt bleiben 😉

Wäre eine gute Idee🙂

genau, noch mehr Komplettüberwachung 🙄

reicht nicht, dass uns das Auto schon sagt "bitte in der mitte der fahrbahn halten" usw usf...

Sun Jul 02 12:10:55 CEST 2023    |    Swissbob

Zitat:

@Tarx schrieb am 2. Juli 2023 um 12:01:54 Uhr:



Zitat:

@Swissbob schrieb am 1. Juli 2023 um 22:36:22 Uhr:


Wäre eine gute Idee🙂

genau, noch mehr Komplettüberwachung 🙄

reicht nicht, dass uns das Auto schon sagt "bitte in der mitte der fahrbahn halten" usw usf...

Abschaltbar natürlich.

Die deutlich verschärften Lärmgrenzwerte sind auch entstanden, weil irgendwelche Deppen innerorts ständig mit knallendem Auspuff herumfahren mussten.

In den USA dürfen die Autos hingegen relativ frei durchatmen(opf kennen die nicht), stören tut es dennoch keinen.

Mittlerweile haben die Hersteller zumindest teilweise die Schlupflöcher finden können, so dass die MJ23er wieder etwas kräftiger tönen.

Ich habe aber auch den Eindruck, dass die Hersteller die Autos teilweise leiser gemacht haben als nötig, um die Kunden auf die Elektroautos zu lotsen.

Sun Jul 02 12:56:16 CEST 2023    |    Gelöscht5396356

Zum Glück habe ich ja noch mein Fichtenmoped MS 240 Stihl...

Sun Jul 02 17:05:01 CEST 2023    |    flex-didi

Zitat:

@Dynamix schrieb am 1. Juli 2023 um 16:07:47 Uhr:


... Seit Juni ist ja offiziell Schluss.

demnach erst jetzt im Juli!...

https://www.motor-talk.de/.../...und-um-neue-e-fords-t7407302.html?...

Tue Jul 04 21:47:38 CEST 2023    |    Mackhack

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Juni 2023 um 13:39:45 Uhr:


Mal angenommen, Deutschland würde statt auf E-Autos noch voll auf Verbrenner setzen. Wer soll die denn ab 2035 noch kaufen? Die EU setzt auf E-Autos, Asien und die USA auch zum großen Teil. Der Rest der Welt bekommt meist nur alte Verbrenner aus Europa etc... Oder wie sieht es konkret aus? Würde sich Deutschland nicht viel eher abschaffen, wenn sie auf die Entwicklung von E-Autos verzichten würden? Alles gleichzeitig wäre wohl schwierig. Alleine Euro7 wird eine Menge Manpower brauchen.
j.

https://www.tagesschau.de/.../...a-tesla-opel-vw-bmw-mercedes-101.html

EV sind zum scheitern verurteilt, und zwar von Anfang an. Der VW und Toyota CEO haben es bereits vor ca 1 Jahr angekündigt, dass deren Entwicklung gestoppt wird weil es ein totes Pferd ist. Recht so. Es wird ohne Verbrenner in dieser Welt nicht gehen.

eFuels könnten die Zukunft sein. Vor allem weil genau das damit passiert was diese nichtsnutzigen Politiker so gerne wollen: CO2 Neutralität. Was vorne rein kommt wurde bereits der Umwelt entzogen und kommt im Prinzip hinten wieder raus. Es wird theoretisch nichts Neues an CO2 hinzugefügt. Nur haben dies Kraftstoffe nicht den gleichen energiegeladen pro Einheit wie herkömmliche Kraftstoffe auf Erdöl basierend.

Die USA setzen auch nicht auf EV. Wer das glaubt ist der Propaganda aufgesessen. Ich kenne persönlich auch niemanden der auch nur im Entferntesten darüber nachdenkt sich einen EV zu kaufen, und ich lebe in den USA und sehe es mit eigenen Augen.

Übrigens ist es von ganz oben (die Chefs die diese Welt wirklich regieren) gewollt, Deutschland abzuschaffen. Es war ein absolutes Power House (Deutschland hat das Know How) und mit Russland (hat die Ressourcen) zusammen der Untergang der USA als Wirtschaftsweltmacht. Deshalb wird auch seit den 1800 Jahren gegen Russland Stimmung gemacht, deshalb gab es den ersten und zweiten Weltkrieg. Glaubt nicht alles was der Amerikaner euch durch das deutsche Schulsystem indoktriniert hat.

Wir werden unseren V8 im E55 AMG auch nie hergeben.

Tue Jul 04 21:52:37 CEST 2023    |    flex-didi

Zitat:

@Mackhack schrieb am 4. Juli 2023 um 21:47:38 Uhr:


...

eFuels könnten die Zukunft sein. Vor allem weil genau das damit passiert was diese nichtsnutzigen Politiker so gerne wollen: CO2 Neutralität. Was vorne rein kommt wurde bereits der Umwelt entzogen und kommt im Prinzip hinten wieder raus. Es wird theoretisch ...

Von der Wand bis zur Tapete - weiter reicht es damit aber nicht!

Tue Jul 04 21:57:09 CEST 2023    |    Rainer0849

Zitat:

@flex-didi schrieb am 4. Juli 2023 um 21:52:37 Uhr:



Zitat:

@Mackhack schrieb am 4. Juli 2023 um 21:47:38 Uhr:


...

eFuels könnten die Zukunft sein. Vor allem weil genau das damit passiert was diese nichtsnutzigen Politiker so gerne wollen: CO2 Neutralität. Was vorne rein kommt wurde bereits der Umwelt entzogen und kommt im Prinzip hinten wieder raus. Es wird theoretisch ...

Von der Wand bis zur Tapete - weiter reicht es damit aber nicht!

Die Entfernungsmessung reicht hier nicht, das Negieren von Fakten auch nicht.

Tue Jul 04 22:00:43 CEST 2023    |    Mackhack

Außer Diffamieren nichts geblieben. 😁 Popcorn und Cola!

Wed Jul 05 07:02:35 CEST 2023    |    flex-didi

Im Prinzip und theoretisch, wie du selbst bereits angeführt hattest 😉

Wed Jul 05 11:49:36 CEST 2023    |    Tikibar1965

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Juni 2023 um 13:39:45 Uhr:

Mal angenommen, Deutschland würde statt auf E-Autos noch voll auf Verbrenner setzen. Wer soll die denn ab 2035 noch kaufen? Die EU setzt auf E-Autos, Asien und die USA auch zum großen Teil. Der Rest der Welt bekommt meist nur alte Verbrenner aus Europa etc... Oder wie sieht es konkret aus? Würde sich Deutschland nicht viel eher abschaffen, wenn sie auf die Entwicklung von E-Autos verzichten würden? Alles gleichzeitig wäre wohl schwierig. Alleine Euro7 wird eine Menge Manpower brauchen.

https://www.tagesschau.de/.../...a-tesla-opel-vw-bmw-mercedes-101.html

naja, ich denke, der Großteil der Welt fährt auch nach 2035 noch Verbrenner, und zwar Fabrikneu !
Was bedeutet den eigentlich genau: "Großteil Asien und Amerika" ????

Einfach mal die Weltkarte nehmen und die Länder und Bereiche anmalen, die Stand heute, tatsächlich 2035 irgendwas verbieten "wollen". (Für mich ist das Thema offen)
Da kommen dann erstaunlich kleine Ecken (Länder) raus....ok, wir sind mittendrin....was auch sonst !

"Final Editions":
Absoluter Nonsens, die wirklichen "Final Editions" gabs grundsätzlich im letzten Produktionsjahr, macht bei dem Titel ja auch Sinn, oder ?

Thu Jul 06 11:37:26 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 5. Juli 2023 um 11:49:36 Uhr:


"Final Editions":
Absoluter Nonsens, die wirklichen "Final Editions" gabs grundsätzlich im letzten Produktionsjahr, macht bei dem Titel ja auch Sinn, oder ?

Kommt denn nochmal wieder ein TT? Ich dachte 2023 ist das letzte Produktionsjahr. Die Verbrenner laufen doch nicht alle bis exakt 2035, sondern teils schon bald, auch wegen Euro7, deren Entwicklung man sich sparen will.

Mich würden mal die Exportländer der deutschen Autos mit Prozenten interessieren. Sind dabei noch viele Länder, die gar nicht auf Elektro setzen?
j.

Thu Jul 06 21:23:46 CEST 2023    |    J3J3

Da ist im Moment noch sehr viel im Fluss. Solche vereinfachten Aussagen aus den Artikeln wie "die Zukunft ist elektrisch" sehe ich noch überhaupt nicht.

Vieles was in den letzten ca 2 Jahren in Deutschland und der EU kontra Verbenner entschieden wurde, geht auf die EU-Wahl 2019 und die DE-Wahl 2021 sowie die intensiven Aktivitäten im vorpolitischen Raum (FFF, Greta Thunberg, etc) zurück und hat sich allmählich bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung als unpopulär und unbeliebt herausgestellt. Auch aus Teilen der Automobilindustrie (z.B. BMW- und Renault-Manager) sowie von diversen Experten mehren sich die kritischen Aussagen bezüglich eines einseitigen Setzens auf E-Mobilität und zwar aus einem ganzen Strauß an Gründen. Was individuell im Moment für so manchen, gerade als Eigenheim--Besitzer mit PV-Anlage und wenig km im Jahr Sinn ergeben kann, ist bei einem großen Teil der Bevökerung jedenfalls nicht der Fall. Und dazu nioch die vielen Überzeugten, die gar kein E-Fahrzeug haben wollen...

In nicht mal einem Jahr ist die nächste EU-Wahl und dort kann die Zusammensetzung wieder deutlicher auf einen langfristig mehrgleisigen Kurs in der Verkehrspolitik, der Verbrenner sowie E-Fuels explizit miteinschließt, hinauslaufen. Alle Zeichen stehen im Moment auch europaweit dafür.

Thu Jul 06 22:54:07 CEST 2023    |    Tikibar1965

Zitat:

@J3J3 schrieb am 6. Juli 2023 um 21:23:46 Uhr:


Da ist im Moment noch sehr viel im Fluss. Solche vereinfachten Aussagen aus den Artikeln wie "die Zukunft ist elektrisch" sehe ich noch überhaupt nicht.

Vieles was in den letzten ca 2 Jahren in Deutschland und der EU kontra Verbenner entschieden wurde, geht auf die EU-Wahl 2019 und die DE-Wahl 2021 sowie die intensiven Aktivitäten im vorpolitischen Raum (FFF, Greta Thunberg, etc) zurück und hat sich allmählich bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung als unpopulär und unbeliebt herausgestellt. Auch aus Teilen der Automobilindustrie (z.B. BMW- und Renault-Manager) sowie von diversen Experten mehren sich die kritischen Aussagen bezüglich eines einseitigen Setzens auf E-Mobilität und zwar aus einem ganzen Strauß an Gründen. Was individuell im Moment für so manchen, gerade als Eigenheim--Besitzer mit PV-Anlage und wenig km im Jahr Sinn ergeben kann, ist bei einem großen Teil der Bevökerung jedenfalls nicht der Fall. Und dazu nioch die vielen Überzeugten, die gar kein E-Fahrzeug haben wollen...

In nicht mal einem Jahr ist die nächste EU-Wahl und dort kann die Zusammensetzung wieder deutlicher auf einen langfristig mehrgleisigen Kurs in der Verkehrspolitik, der Verbrenner sowie E-Fuels explizit miteinschließt, hinauslaufen. Alle Zeichen stehen im Moment auch europaweit dafür.

Leider kann man hier keine Daumen heben....ich machs dann eben symbolisch !!!
Zu der scheinbar alternativlosen Alternative:
Wieso benötigt man solch massivste Subventionen in alle Richtungen bei einer "so überlegenen Technik" ??
Darf sich jeder selbst beantworten.
Vielleicht gibts in naher Zukunft einen "ID3, 4, 5" in einer "Final Edition" ?!?

Fri Jul 07 10:40:03 CEST 2023    |    Fensterheber136563

Zum Thema, Ford bringt gerade den neuen Mustang nach Europa.
Wer sich hierzulande nochmal einen V8 Sauger beim Vertragshändler neu bestellen will, dürfte da die letzte Chance bekommen.

Fri Jul 07 10:44:28 CEST 2023    |    Dynamix

Die Corvette gibt es hier auch noch und die gibt es bisher nur als Sauger. Das dürfte die letzte Gelegenheit sein einen Small Block ab Werk in einem Auto zu bekommen. Die Z06 dürfte die letzte Gelegenheit sein einen Hochdrehzahl V8 zu bekommen der noch selbst atmen darf. Da ist also für jeden noch was gutes dabei.

Der Camaro wird, wenn überhaupt als, Limousine wiederkommen und ob da wieder ein V8, geschweige denn ein Small Block, Einzug halten wird ist auch noch nicht sicher.

Fri Jul 07 12:06:27 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@J3J3 schrieb am 6. Juli 2023 um 21:23:46 Uhr:


Da ist im Moment noch sehr viel im Fluss. Solche vereinfachten Aussagen aus den Artikeln wie "die Zukunft ist elektrisch" sehe ich noch überhaupt nicht.

Sondern? Weiter Benzin und Diesel werden es doch sicher nicht sein. Bleiben noch e-Fuels (woher so viel Strom und Wasser nehmen?) und Brennstoffzelle, wobei letztere ja auch elektrisch ist, nur mit anderem Speichermedium. Der Wasserstoffverbrenner dürfte wohl schon raus sein.

Ich finde das mit der Batterie recht genial, weil da hohe Recyclingquoten möglich sind.
j.

Fri Jul 07 12:27:30 CEST 2023    |    Tikibar1965

ja, kann man so behaupten:

"....die Zukunft ist elektrisch...." wird vermutlich sogar zutreffen.
Die Gretchenfrage ist ja eigentlich: "WANN" ?

Meine persönliche Meinung:
Da vergehen noch Jahrzehnte, bis man in Kerneuropa so elektrisch unterwegs ist, wie sich das manche heute schon erträumen.
In großen Teilen der Welt natürlich überhaupt nicht möglich, zumindestens nach heutigem Stand der Technik !

Fri Jul 07 14:18:18 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 7. Juli 2023 um 12:27:30 Uhr:


ja, kann man so behaupten:

"....die Zukunft ist elektrisch...." wird vermutlich sogar zutreffen.
Die Gretchenfrage ist ja eigentlich: "WANN" ?

Meine persönliche Meinung:
Da vergehen noch Jahrzehnte, bis man in Kerneuropa so elektrisch unterwegs ist, wie sich das manche heute schon erträumen.

Warum? Wofür werden Jahrzehnte gebraucht?

Zitat:

In großen Teilen der Welt natürlich überhaupt nicht möglich, zumindestens nach heutigem Stand der Technik !

In Afrika könnte viel Sonne nützlich sein. Da brauchen die dann nicht zu tanken, sondern einfach Solarstrom laden. Wie das in der Praxis dann aussieht, wird man sehen.
j.

Fri Jul 07 18:43:30 CEST 2023    |    Yaeger

Zitat:

Bei welchen Fahrzeugen rechnet ihr noch mit besonderen Modellen für großen Werterhalt?

generell nur die Fahrzeuge, die auch heute schon das Zeug zum Klassiker hätten:

alle Porsche, Audi TT, Ford Mustang u.a. Muscle Cars, Mercedes AMG GT, BMW Coupes, div. Alfa Romeo, Jaguar usw. , evtl. auch das eine oder andere Cabrio, weil da ja auch noch keine BEV verfügbar sind ;

es gibt m.E. aber keinen Grund, soetwas wie die überteuerte Iconic Edition (Audi TT) etc. zu kaufen - macht bei der Marke m.E. keinen Sinn, zumindest nicht als Wertanlage

Fri Jul 07 23:59:48 CEST 2023    |    Tikibar1965

......wofür braucht man Jahrzehnte ?????
Tja, für die Infrastruktur und Energiegewinnung vielleicht....seltsame Frage.....
Sofern man das macht - sieht irgendwie nicht so aus....

Afrika "könnte, sollte, müsste" Sonnenenergie nutzen. Ja, klar - machen die das ?
Was ist mit Australien ? Sonne ohne Ende und was fahren die ?
Alles nur kein E-Car.
Man muss es einfach akzeptieren, das nicht jeder und jedes Land irgendein Klima retten wollen.
Nicht heute und auch nicht morgen..........

Sat Jul 08 10:57:46 CEST 2023    |    flex-didi

nicht mal in europa/spanien ist man mit photovoltaik so weit, wie man es hier meint sich an den balkon zu zimmern..

Sat Jul 08 11:31:12 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 7. Juli 2023 um 23:59:48 Uhr:


......wofür braucht man Jahrzehnte ?????
Tja, für die Infrastruktur und Energiegewinnung vielleicht....seltsame Frage.....
Sofern man das macht - sieht irgendwie nicht so aus....

Afrika "könnte, sollte, müsste" Sonnenenergie nutzen. Ja, klar - machen die das ?
Was ist mit Australien ? Sonne ohne Ende und was fahren die ?
Alles nur kein E-Car.
Man muss es einfach akzeptieren, das nicht jeder und jedes Land irgendein Klima retten wollen.
Nicht heute und auch nicht morgen..........

Die Frage ist, ob man der Veränderung etwas zutraut. Für eine ordentliche Infrastuktur kann 1 Jahrzehnt durchaus ausreichen, wenn man es nicht vermurkst (wie bisher). Bei der Energiegewinnung könnte es sein, dass man Erneuerbare Energien zwar stark ausbaut, aber fossile Energien erst dann abbaut, wenn man sich sicher ist, dass alles ausreicht. Es ist auch meine Vermutung, dass man sich mit der Infrastruktur noch etwas Zeit lässt, damit die Energie in der Herstellung hinterherkommt. Ein zu schneller Mobilitätswandel könnte Probleme bringen. Aber bis 2035 sollte sich schon einiges tun. Wer es pessimistisch sieht, wird seine Zweifel haben, klar. Ich kann auch nicht sicher sagen, ob 2035 die Infrastruktur für alle in Deutschland funktioniert. Einige Verbrenner werden sicher noch bis 2050 fahren. Die Verbrenner sind wohl insofern noch wichtig, weil sie dem Wandel den Druck nehmen.

Wie weit Afrika die Veränderung bei der Energie nutzt, lässt sich auch schwer vorhersehen. Es ist eine Chance für die sonnigen Länder. Ob sie die nutzen können, wird bestimmt auch von der Politik dort abhängen und leider ist dort politisch z.T. noch Chaos, soweit ich weiß.
j.

Sat Jul 08 15:52:27 CEST 2023    |    _RGTech

Die Politik? Die sicher auch. Aber es ist auch eine Geldfrage.

Afrikaner kaufen auf unseren Flohmärkten super gerne gebrauchte Glühlampen - und ich freue mich wenn sie das tun. Ihr Grund ist, dass der Strom da so billig ist dass man nicht sparen muss (was schon viel über den politischen Willen sowie die Volksmeinung zur Klimarettung aussagt). Mein Grund ist, dass Glühbirnchen auf den dortigen Müllhalden viel schadstoffärmer verbrennen als LED-Platinen.
Klischee? Meinetwegen, aber beweis mir doch in Zentralafrika mal eine funktionierende Elektroschrottverordnung. Die haben andere Probleme. Da kommt der Ersatz von billigem und allgegenwärtigem Strom durch viel teurere Solarenergie, die sich keiner leisten kann und um die man sich mit den Industrieländern auch noch einen Preiskampf leisten muss, ganz weit hinten.

Auf Solarenergie aus/in Afrika brauchen wir also nicht zu hoffen. Solarenergie auf unseren Firmendächern, denen der Strom immer noch viel zu billig verramscht wird und wo es sich finanziell kaum lohnt, wären viel hilfreicher - da könnte dann auch der große Anteil des Bedarfs dann gedeckt werden, wenn er anfällt. Und man muss sich kein Hirn über irgendwelche Speichermöglichkeiten machen.
Noch besser, wenn die Leute dann dort ihre Pendel-e-Mobile laden würden (dafür natürlich wieder eine Förderung, die arme Industrie kann das ja nicht gratis bereitstellen, auch wenn die Fahrer eh mit irgendwelchen Kartensystemen dafür berappen). Erst recht, wenn man das Laden tagsüber fördert oder das Nachtladen bestraft. Das spart Wallboxen und private Solaranlagen, und ermöglicht es auch Mietern und anderen Pechvögeln, auf Elektromobilität umzusteigen (und entlastet nebenbei das Stromnetz, das Problem mit dem massiven nächtlichen Abruf des tags zu viel produzierten Stroms wäre kleiner, etc.).

Eigentlich dachte ich ja, dass sich nach der Abwahl der industriehörigen CDU/CSU (die lieber gar nix tat, danke Mutti) hier was tut. Aber das war ja auch ein Schuss in den Ofen. Außer Privatpersonen mit immer noch mehr Pflichten zu belasten ist denen auch noch nicht viel eingefallen.

Wenn nun also der Afrikaner* gefragt wird, wie das bei uns in Deutschland so läuft, sagt der womöglich auch

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Juli 2023 um 11:31:12 Uhr:


leider ist dort politisch z.T. noch Chaos, soweit ich weiß.

😁

* = Klischee, absichtlich, weil's so schön passt. Reitet nicht drauf rum, sondern setzt eine außereuropäische (und nicht mal das muss sein) Völkergruppe eurer Wahl hier ein. Das wird nämlich nicht besser.

Mon Jul 10 06:23:05 CEST 2023    |    Tikibar1965

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juli 2023 um 15:52:27 Uhr:


Die Politik? Die sicher auch. Aber es ist auch eine Geldfrage.

Afrikaner kaufen auf unseren Flohmärkten super gerne gebrauchte Glühlampen - und ich freue mich wenn sie das tun. Ihr Grund ist, dass der Strom da so billig ist dass man nicht sparen muss (was schon viel über den politischen Willen sowie die Volksmeinung zur Klimarettung aussagt). Mein Grund ist, dass Glühbirnchen auf den dortigen Müllhalden viel schadstoffärmer verbrennen als LED-Platinen.
Klischee? Meinetwegen, aber beweis mir doch in Zentralafrika mal eine funktionierende Elektroschrottverordnung. Die haben andere Probleme. Da kommt der Ersatz von billigem und allgegenwärtigem Strom durch viel teurere Solarenergie, die sich keiner leisten kann und um die man sich mit den Industrieländern auch noch einen Preiskampf leisten muss, ganz weit hinten.

Auf Solarenergie aus/in Afrika brauchen wir also nicht zu hoffen. Solarenergie auf unseren Firmendächern, denen der Strom immer noch viel zu billig verramscht wird und wo es sich finanziell kaum lohnt, wären viel hilfreicher - da könnte dann auch der große Anteil des Bedarfs dann gedeckt werden, wenn er anfällt. Und man muss sich kein Hirn über irgendwelche Speichermöglichkeiten machen.
Noch besser, wenn die Leute dann dort ihre Pendel-e-Mobile laden würden (dafür natürlich wieder eine Förderung, die arme Industrie kann das ja nicht gratis bereitstellen, auch wenn die Fahrer eh mit irgendwelchen Kartensystemen dafür berappen). Erst recht, wenn man das Laden tagsüber fördert oder das Nachtladen bestraft. Das spart Wallboxen und private Solaranlagen, und ermöglicht es auch Mietern und anderen Pechvögeln, auf Elektromobilität umzusteigen (und entlastet nebenbei das Stromnetz, das Problem mit dem massiven nächtlichen Abruf des tags zu viel produzierten Stroms wäre kleiner, etc.).

Eigentlich dachte ich ja, dass sich nach der Abwahl der industriehörigen CDU/CSU (die lieber gar nix tat, danke Mutti) hier was tut. Aber das war ja auch ein Schuss in den Ofen. Außer Privatpersonen mit immer noch mehr Pflichten zu belasten ist denen auch noch nicht viel eingefallen.

Wenn nun also der Afrikaner* gefragt wird, wie das bei uns in Deutschland so läuft, sagt der womöglich auch

Zitat:

@_RGTech schrieb am 8. Juli 2023 um 15:52:27 Uhr:



Zitat:

@jennss schrieb am 8. Juli 2023 um 11:31:12 Uhr:


leider ist dort politisch z.T. noch Chaos, soweit ich weiß.
😁

* = Klischee, absichtlich, weil's so schön passt. Reitet nicht drauf rum, sondern setzt eine außereuropäische (und nicht mal das muss sein) Völkergruppe eurer Wahl hier ein. Das wird nämlich nicht besser.

......von mir gibts hierfür alle Daumen(oben) und Likes, die möglich sind !

Ist eben so, wir sind nicht der Mittelpunkt. Der Blick in andere Länder ist schon aufschlußreich.
E-Cars sind dort ein Nischenprodukt (könnte an der enormen Förderung hierzulande liegen) ?!
Nach Afrika fließen seit Jahrzehnten Milliarden an Unterstützung. Was kam bisher raus dabei ?
Nun hat China Afrika für sich entdeckt, was die wohl in den nächsten Jahren dort bauen ?
Sicher keine E-Cars......

Tue Jul 11 11:36:47 CEST 2023    |    cng-lpg

Die immer schärferen Emmissionsgrenzwerte sind an sich gut für die Wirtschaft. Neue Techniken schaffen auch Arbeitsplätze!

Nur sind besonders die Ewiggestrigen in Deutschland gegen jede neue Technik. In Folge könnte es bei den Elektrofahrzeugen ähnlich wie der Photovoltaik laufen: Jetzt, wo die Nachfrage durch die Decke geht gibt es keine Hersteller in Deutschland mehr, wir müssen alle Module aus China importieren.

Bei den Autos gibt es schon einige wirklich attraktive Elektromodelle, die sich gut verkaufen werden, z. B. die von Volvo oder Polestar. Zwei Marken des chinesischen Konzerns Geely.

Es ist gut, dass die Verbrenner aussterben. Deutschland hängt sich nicht durch den Verzicht auf die Produktion von Verbrennern ab! Ganz im Gegenteil, ein zu langes Festhalten an den Verbrennern würde Deutschlands Stellung in Sachen Automobilentwicklung und -Produktion mindestens gefährden.

Die vielen neuen Entwicklungen kosten Zeit und Geld, die neuen Produktionslinien auch. Was machen also alle Produzenten und Importeure von Kraftfahrzeugen? Sie versuchen, schnell mehr Geld zu scheffeln. Sie nutzen die Gunst der Stunde.

Die Vorgehensweise ist fast überall gleich: Kleinst- und Kleinwagen wurden/werden aus dem Programm genommen und ähnliches wird auch bald den Komaktwagen und später den Wagen der unteren Mittelklasse blühen. Es gibt nur noch die für den Hersteller in Entwicklung und Produktion gleich teuren Suffs. Warum wird das gemacht? Die Marge ist viel höher! Vergleichbare Suffs sind 20 % bis 40 % teurer. Komplett neu entwickelt werden keine Autos mit Verbrenner mehr.

"Final Editions" gibt und gab es bereits viele. Am 7. Juli 2023 wurde z. B. der letzte Fiesta produziert. Nach 47 Jahren und noch immer hoher Nachfrage. Selbst der Golf wird sterben. Falls nicht VW aus Marketinggründen ein Elektromodell Golf nennen wird. Auf dieselbe Weise könnte es in der nächsten Dekade wieder einen neuen Fiesta geben.

Gruß Michael

Tue Jul 11 13:36:37 CEST 2023    |    _RGTech

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 11. Juli 2023 um 11:36:47 Uhr:


Die immer schärferen Emmissionsgrenzwerte sind an sich gut für die Wirtschaft. Neue Techniken schaffen auch Arbeitsplätze!

...

Die Vorgehensweise ist fast überall gleich: Kleinst- und Kleinwagen wurden/werden aus dem Programm genommen und ähnliches wird auch bald den Komaktwagen und später den Wagen der unteren Mittelklasse blühen. Es gibt nur noch die für den Hersteller in Entwicklung und Produktion gleich teuren Suffs. Warum wird das gemacht? Die Marge ist viel höher! Vergleichbare Suffs sind 20 % bis 40 % teurer. Komplett neu entwickelt werden keine Autos mit Verbrenner mehr.

Grandios. Soll man da nun applaudieren? 😮

Statt in sparsamen Klein- oder Kompaktwagen muss man nun mindestens im Kompakt-SUV durch die Gegend gondeln, weil die tollen neuen Grenzwerte die eigentlich ausreichenden Fahrzeuge hat aussterben lassen (weil sich's nicht mehr lohnt, da zu entwickeln - es würde auch niemand mehr die dann noch teureren Fahrzeuge bezahlen wollen - also wozu noch produzieren?). Die bereits etablierten Fertigungsstraßen werden abgebaut, die Arbeitsplätze verschwinden, die neuen Modelle kommen natürlich mit rationaleren Fertigungsmethoden auf den Markt (und das nicht grade im Hochlohnland Deutschland / bzw. der EU, also steht auch die Frage nach der umweltschonenden Produktion im Raum).

Da freut sich aber die Umwelt, und die Wirtschaft gleich mit! 😠

Keine Frage dass wir beides brauchen, auch keine Frage dass wir nicht so weitermachen können wie die letzten 100 Jahre; aber der Weg, den wir gerade einschlagen, ist ... gelinde gesagt fragwürdig.

Dein Einwurf, dass wir verpennt haben könnten:

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 11. Juli 2023 um 11:36:47 Uhr:


Nur sind besonders die Ewiggestrigen in Deutschland gegen jede neue Technik. In Folge könnte es bei den Elektrofahrzeugen ähnlich wie der Photovoltaik laufen: Jetzt, wo die Nachfrage durch die Decke geht gibt es keine Hersteller in Deutschland mehr, wir müssen alle Module aus China importieren.

hilft da auch nicht, denn spätestens seit dem "Dieselgipfel" und der Richtungsvorgabe E-Auto war das Ding doch gelaufen. Durch die späteren Euro-6-WLTP-RDE-temp-abcd-Norm-Skandale und Vorgaben haben aber ausgerechnet die eher grünen Abteilungen die Konzentration wieder auf den bereits ausentwickelten und ideologisch längst toten Verbrenner gebracht - und ebenfalls zum vorzeitigen Aussterben der kleinen, günstigen "Low-Tech" Verbrenner (die ohne große Entwicklungskosten noch hätten weiterlaufen können, bis zum Auslauf mangels Nachfrage) beigetragen. Allein die Änderung der Messmethode hat bei nichthybriden Kleinstwagen den Schnitt- und damit den Flottenverbrauch so erhöht, dass der Flottenverbrauch - obwohl technisch keine Änderungen stattfanden - mancher Marken plötzlich wieder fernab von erreichbar war. Die gesetzliche Bevorteilung der Hybrid-SUV (noch so ein CDU-Lobby-Relikt) tat ihr Übriges.

Der Weg war also längst klar: Stromern soll's.

Nur, die Entwicklung kostet Zeit und Geld, die Herstellung der Fertigungsstraßen auch. Ist normal - mit Baukrise und Corona noch verschärft, aber das lassen wir hier mal runterfallen - und zieht sich.

Jetzt aber die auslaufende "Übergangstechnologie" vollends zu diskreditieren und abzuschaffen, lässt viele logischerweise direkt zu ausländischen Herstellern wechseln (denen die Umwelt beim Produzieren eher wurscht ist). Glaubst du, die kommen dann irgendwann zurück, wenn's dasselbe auch aus Deutschland gibt (nur, wahrscheinlich, deutlich teurer)?

Manchmal wünsche ich mir schon ein bisschen japanische Mentalität hier; dort gibt's seit jeher kleine Autos mit viel Platz, während man hierzulande als Familie mit 3 Kindern gleich vom normalen PKW (halt, das war wohl schon ein Kombi oder Minivan oder Klein-SUV) auf einen Transit/Zafira (heute auch ein Kastenwagen) umsteigen "muss", um die 3 Kindersitze (nebst Gepäck für Urlaub, Wochenende etc.) reinzubekommen. Gibt ja außer einem - auch schon nicht kleinen oder günstigen - Sharan/Alhambra (dessen Anschaffung ich aufgrund des Herstellers auch nicht gerade empfehlen würde) quasi nix passendes mehr auf PKW-Plattform.

Was machen die eigentlich so, auf dem Weg zur Emissionsfreiheit? Ach ja: Mildhybride/Vollhybride. In Europa nicht besonders gefördert und irgendwie auch nicht wirklich gewollt.
Schade eigentlich. Habe gehört, die funktionieren.

Sun Jul 16 12:22:21 CEST 2023    |    cng-lpg

Fakt ist, die Hersteller und Importeure denken wirtschaftlich. Dank Flottenverbrauch, WLTP und dem in nur wenigen Jahren anstehenden de facto Verbot des Verkaufs von Verbrennern versuchen sie jetzt mit wenigen verkauften Autos hohe Margen und damit hohe Gewinne zu erzielen. Das geht mit teuren Autos besser als mit günstigen.

Im Kleinst- und Kleinwagensegment wurde und wird am heftigsten ausgedünnt. Die Endverbraucher lassen sich gut führen und kaufen wie gewünscht teurer ein. Das wurde begünstigt durch die durch Corona ausgelösten Lieferengpässe bei den elektronischen Bauteilen. Da lagen einige Zeit die Preise für junge Gebrauchtwagen oder Jahreswagen mit 10.000 oder 20.000 km auf dem Niveau der über Jahre üblichen Preise für Neuwagen. Seit es wieder Neuwagen gibt, sind die Preise noch immer höher, sprich die Rabatte sind geringer geworden. Wie die Auswahl, die auch immer kleiner wird.

Erfreulich ist Stellantis. Dort bleiben die Kleinwagen übergangslos bis ins Elektrozeitalter im Programm. Der Peugeot 208 und der Opel Corsa stehen schon auf der flexiblen Plattform und können als Verbrenner, Hybrid und in der Elektroversion geliefert werden. Der C3 kommt erst nächstes Jahr auf der neuen Plattform, dafür bietet das bisherige Modell ein vergleichsweise sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Gestern bin ich mir mit dem Händler handelseinig geworden, der C3 Neuwagen für meine Tochter wird vermutlich im Oktober geliefert werden.

Stellantis verzichtet sicher auf die höchstmögliche Marge pro Fahrzeug, behält aber ein breites Programm, um die Kunden zu gewinnen und zu halten. Darauf verzichten viele Hersteller und Importeure. Ford wird für Durchschnitts- und Geringverdiener keine Autos mehr anbieten. Ob das der richtige Weg ist?

Gruß Michael

Sun Jul 16 22:01:46 CEST 2023    |    _RGTech

Ford kann jedenfalls kein Premium. Haben sie mehrfach bewiesen. Dieser Aufstieg wird ihnen verschlossen bleiben.

Stellantis ist mir beim Autosalon auch positiv in Erinnerung. Peugeot durchs Design - Mazda durch die Preise - Fiat durch die geerdeten Modelle. Die auch weniger Facelifts und Modellwechsel nötig haben.

Sat Aug 19 00:55:20 CEST 2023    |    Gravitar

Warum keine "Final Edition"? Aus meiner Sicht schon, wenn sie vergleichsweise besonders günstig das Ende einer Baureihe abschließt. Habe ich gerade getan und bin außerordentlich günstig an eines der letzten analogen und eleganten Fahrzeuge zu einem bestechend günstigem Preis gekommen, es stand halt zum Glück keine Sonderedition auf dem Lack. So lasse ich mir das gefallen und so ist und bleibt es auch wertstabil. Die hochgezüchteten Motoren, die niemand kennt und deren Ersatzteile in 15 Jahren einzelangefertigt werden müssen zu horrenden Preisen dürfen sich gerne die Snobs dieser Welt in ihre Garagen stellen, damit das Fahrzeug, Entschuldigung, Standzeug, angemessen Wert erhält oder zuwächst ganz ohne Spaß oder Freude zu generieren.

Also Augen auf und günstig, chic und neu das gekauft, was zur Not bei völliger Satisfaction 20 Jahre durchhält, und, je nach wirklicher Haltbarkeit der Akkus, auch noch in fünf Jahren gebaute Stromer zum doppelten Preis überlebt, weil jeder HONK an jeder Ecke diesen Motor kennt und ihn für einen Appel und ein Ei wieder 100.000km ans laufen bringt.....

Gruß

Gravitar

Sun Aug 20 09:09:03 CEST 2023    |    ABW

Das Verbrennerverbot kommt sowieso nicht. Und wenn, dann nur in Deutschland. Ist auch nicht schlimm. Richtige Autos (keine umweltbelastenden E-Spielzeuge) werden dann nur nicht mehr in Deutschland gebaut, sondern in anderen Europäischen Staaten, in China oder den USA. In Deutschland wird aufgrund der vielen ausgewanderten Firmen und Konzerne Massenarbeitslosigkeit herrschen. Arbeitslose und am Existenzminimum lebende Deutsche werden dann Bus und Bahn fahren. Was sonst.

Bis dahin schöpfen die Hersteller noch einmal mit diversen "Final Editions" das gegenwärtig noch vorhandene Geld der Autoenthusiasten ab. Danach kommt in Deutschland der Zusammenbruch.

Sun Aug 20 09:24:14 CEST 2023    |    Tikibar1965

Zitat:

@ABW schrieb am 20. August 2023 um 09:09:03 Uhr:


Das Verbrennerverbot kommt sowieso nicht. Und wenn, dann nur in Deutschland. Ist auch nicht schlimm. Richtige Autos (keine umweltbelastenden E-Spielzeuge) werden dann nur nicht mehr in Deutschland gebaut, sondern in anderen Europäischen Staaten, in China oder den USA. In Deutschland wird aufgrund der vielen ausgewanderten Firmen und Konzerne Massenarbeitslosigkeit herrschen. Arbeitslose und am Existenzminimum lebende Deutsche werden dann Bus und Bahn fahren. Was sonst.

Bis dahin schöpfen die Hersteller noch einmal mit diversen "Final Editions" das gegenwärtig noch vorhandene Geld der Autoenthusiasten ab. Danach kommt in Deutschland der Zusammenbruch.

Sehe ich ebenso.
Das Verbot wird noch kippen bzw extrem aufgeweicht......zum Schluß macht dann nur noch einer mit.
Wer wohl ???
Allerdings muß z.Zt. die E-Fahne noch hoch gehalten werden, ansonsten bricht die subventionierte Begeisterung umgehend komplett ein.....

Sun Aug 20 11:01:06 CEST 2023    |    flex-didi

Zitat:

@ABW schrieb am 20. August 2023 um 09:09:03 Uhr:


Das Verbrennerverbot kommt sowieso nicht. Und wenn, dann nur in D...

kann ich dann hier - Schifffahrt gleich - auch unter "fremder Flagge" fahren ?

Also Zulassung auf die Frau mit anderer Staatsangehörigkeit z.B.

Deine Antwort auf "Jetzt kommen die Final Editions (Verbrenner)"

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