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16.12.2018 01:05    |    jennss    |    Kommentare (79)

Ist Smarts Umbau zur reinen Elektro-Marke ab 2020 der richtige Weg?

SmartSmart

Ich finde ja die aktuelle Werbung zum Ausverkauf der letzten Smart-Benziner ganz cool gemacht (noch bestellbar bis April 2019, wenn ich richtig informiert bin). Smart ist wohl die erste Marke, die komplett auf Elektro umstellt. 2020 soll es dann gar keine neuen Benziner-Smarts mehr geben, nur noch elektrische. So manch ein Smart-Fan findet das gar nicht so toll. Andere hingegen schreiben, dass der E-Antrieb der beste für den Smart ist.

 

Die Smart-Chefin ist überzeugt, dass es der richtige Weg ist und Smart rein elektrisch noch erfolgreicher wird: https://ecomento.de/.../

 

Sicher ist sowas natürlich nicht, man kann es nur einschätzen. Ich finde die Entscheidung auf jeden Fall mutig. Ich denke, Smart war schon immer eine Marke, die mutig ihren Weg geht. Kaum eine Marke setzt den Schwerpunkt auf City-Einsatz so konsequent wie Smart. Da bietet sich der E-Antrieb eigentlich geradezu an. Andererseits ist der Einsatzbereich mit der vergleichsweise geringen Reichweite ja dennoch durchaus begrenzt. Einen großen Akku wird man wohl sobald nicht in den kleinen Smart reinbekommen. Kommt der Umbau vielleicht zu früh? Was meint ihr, wie wird sich die Marke elektrisch entwickeln?

j.

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19.12.2018 11:32    |    Batterietester48

Zitat:

... denn es gibt zusätzlich ja auch noch eine ganze Reihe von Kunden, denen die "Reichweitenangst" oder die generelle Angst vor neuer Technik den Kauf eines Elekroautos momentan eher abwegig erscheinen lässt.

Das sind welche denen man eh nicht helfen kann. Bauchgefühl und Vorurteil gegen Vernunft .

 

Natürlich ist das der richtige Weg .

Ein Kurzstreckenfahrzeug elektrotauglich zu machen. Wenn nicht dieses - welches denn sonst ?

 

In Deutschland wird gejammert. Wo anderes wird gehandelt.

Bei der Frage der zukünftigen Mobilität werden wir Verlierer sein.

Die Fakten des Klimawandels fragen nicht nach unseren Befindlichkeiten oder Meinungen.


19.12.2018 17:00    |    GTI1993

Die angebotenen lust- und kraftlosen Renault Benziner hatten nie eine Fangemeinde. Auch daher ist der konsequente Schritt zum reinen EV gut bedacht.

 

Des weiteren ist der SMART, egal wie motorisiert, ein City-Fahrzeug. Und was wird man in 10 Jahren in der City fahren ? Elektro. Daimler mag der Zeit voraus sein, aber der reine E-Smart hat Zukunft.


19.12.2018 20:52    |    wyzi318iE46Limo

Der erste Smart sollte schon nur elektrisch fahren. Leider hat sich damals für das elektrische Fahren niemand interessiert. Nun ist aber die Zeit reif und das Konzept überzeugt voll, denn das hohe Drehmoment des Elektromotors findet durch Heckantrieb perfekten Grip. So kann der Smart schlupffrei ohne, dass ESP eingreift, beschleunigen. Perfekt!

 

Ich genieße es jeden Tag und will es nicht mehr missen!

Die Entscheidung nur noch Elektrosmart zu bauen ist definitiv richtig. Mehr Reichweite ist in der Stadt einfach nicht notwendig. Es macht auch keinen Sinn sich einen großen, teueren, schweren Akku ins Auto zu verbauen um es dann mit mehr Energieaufwand zu beschleunigen usw.

 

Smart sollte Smart bleiben.

 

Gruß


20.12.2018 02:19    |    nickydw

Smart ist der Inbegriff des Stadtautos und dort spielt der Elektroantrieb seine Stärken voll aus (Stichwort Abgas). Daher ist der Schritt Richtung mehr Elektro gut. Aber einem Kunden der nächstes Jahr antritt und unbedingt einen Verbrenner will das Fahrzeug zu verweigern finde ich falsch. Den aktuellen Fortwo gib es bereits 2014 (ich dachte er wäre jünger) ein normaler Modelzyklus sind ~7Jahre, warum also den Verbrenner nicht 2021 auslaufen lassen und den Nachfolger als reines Elektrofahrzeug entwickeln. Vermutlich kam irgendeine schlaue Marketingagentur auf die Idee. Nungut wenn sie es nicht nötig haben diese Autos zu verkaufen.


20.12.2018 03:45    |    Batterietester135

Mich würde interessieren, wie die obligatorische Brabus-Version des E-Smart aussehen wird ;)


20.12.2018 03:48    |    Ingo.M

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 19. Dezember 2018 um 05:06:08 Uhr:

Der Smart als Elektroauto für 11.111 € mit 200 km Reichweite würde sich sicher gut verkaufen.

Sehe ich genauso!

25.000€ und im Winter keine 100Km ist ein Witz.

Wenn Smart da nichts ändert, wird das der Untergang der Marke werden, klar wird Daimler, Smart für die Senkung des Flottenverbrauchs noch eine Zeit lang brauchen und deswegen das innerstädtische Carsharing noch weiter ausbauen, umso mehr E-Fahrzeuge aber von Daimler selbst in den Handel kommen, umso unwichtiger wird Smart werden.

Wollte man Smart wirklich langfristig halten, wäre ein sparsamer 90 PS CDI Ad blue, LPG oder Ethanol Motor eine günstigere und saubere Lösung gewesen.

Die Möglichkeit eines range extenders dürfte bei den Platzverhältnissen im Smart endfallen.

Gerade in der Stadt wo viele Smarts als Laternenparker stehen, wird es mit zunehmender Anzahl von E-Fahrzeugen zu Problemen mit der Ladeinfrastruktur kommen und deshalb für viele Kaufinteressenten das Aus bedeuten.

E-Antriebe werden in Zukunft sicherlich eine bedeutende Rolle spielen, nur so lange grundlegende Dinge wie der genormte Einheits-Leergut/tausch-Akku und die automatischen Wechselstationen an den Tankstellen noch nicht existieren, wird es schwer, solch eine Technik flächendeckend interessant zu machen.


20.12.2018 08:25    |    AlbertV6

Mit Batterien für 200KM Reichweite ist der Smart vollends am zulässigen Gesamtgewicht ohne Fahrer. Und Batterien (Akkus) sind nicht so Umweltfreundlich wie der aktuelle Trend dem Verbraucher einreden möchte. Schon jetztleiden ganze Landstriche in Drittwelt-Ländern unter dem Abbau seltener Erden und anderer Rohstoffe die zum Bau leistungsfähiger Akkus benötigt werden. Nach wie vor finde ich einzig die Brennstoffzelle als E-Auto interessant. Genauso interessant das MB diese Technologie seit den frühen '90zigern verspricht und Toyota wie auch Hyundai Autos damit seit 2012 bzw 2013 anbieten. Hinzukommt das Wasserstoff regenerativ hergestellt werden kann. Eine große Tankstelle in Hamburg zeigt wie es geht und kann heute problemlos 100 Autos versorgen. Und das ist deren privates Hobbyprojekt. Was passiert wenn Aral und Co sich ernsthaft damit beschäftigen? Schließlich verkündeten sie ja, ebenfalls in den '90zigern, das es völlig Problemlos wäre JEDERZEIT die NACHFRAGE der Kunden zu bedienen.

 

Der Kunde hat nur keine Nachfrage wenn kein Angebot seitens der Automobilindustrie erzeugt wird.


20.12.2018 10:07    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 20. Dezember 2018 um 08:25:16 Uhr:

Mit Batterien für 200KM Reichweite ist der Smart vollends am zulässigen Gesamtgewicht ohne Fahrer. Und Batterien (Akkus) sind nicht so Umweltfreundlich wie der aktuelle Trend dem Verbraucher einreden möchte. Schon jetztleiden ganze Landstriche in Drittwelt-Ländern unter dem Abbau seltener Erden und anderer Rohstoffe die zum Bau leistungsfähiger Akkus benötigt werden. Nach wie vor finde ich einzig die Brennstoffzelle als E-Auto interessant. Genauso interessant das MB diese Technologie seit den frühen '90zigern verspricht und Toyota wie auch Hyundai Autos damit seit 2012 bzw 2013 anbieten. Hinzukommt das Wasserstoff regenerativ hergestellt werden kann. Eine große Tankstelle in Hamburg zeigt wie es geht und kann heute problemlos 100 Autos versorgen. Und das ist deren privates Hobbyprojekt. Was passiert wenn Aral und Co sich ernsthaft damit beschäftigen? Schließlich verkündeten sie ja, ebenfalls in den '90zigern, das es völlig Problemlos wäre JEDERZEIT die NACHFRAGE der Kunden zu bedienen.

 

Der Kunde hat nur keine Nachfrage wenn kein Angebot seitens der Automobilindustrie erzeugt wird.

Standard-Gegenargument: Die Ölplattformen und -verschmutzung sind kein Umweltproblem?!

Das Abbau von Lithium & Co. auch Umweltprobleme verursacht stimmt natürl. auch. Immerhin kann man insb. benutzte Akkus besser recyclen als im Auto verbrauchtes Öl (also Benzin/Diesel).

 

notting


20.12.2018 11:14    |    AlbertV6

Schon alles Richtig und doch wieder nicht. Öl und andere fossile Brennstoffe benötigen wir derzeit noch oder wer kauft mir ein neues ökologisch wertvolles Auto? Und Fliegen klappt derzeit auch nur mit fossiler Suppe; zumindest meiner Kenntnis nach.

Warum aber unbedingt den Zwischenschritt über E-Akku-Autos machen wenn man es doch gleich richtig machen könnte? Zudem muss in beide Technologien derzeit jede Menge Geld gesteckt werden - Infrastruktur wäre da nur ein Stichwort.


21.12.2018 14:46    |    Batterietester48

Zitat:

Warum aber unbedingt den Zwischenschritt über E-Akku-Autos machen wenn man es doch gleich richtig machen könnte?

Was ist der" der richtige Schritt ? "

Wasserstoff ? Falls ja - das ist bereits abgehakt .

 

Das Fliegen gehört ordentlich besteuert.

Die Bahn entlastet. Aber nicht um einen unsinnigen Bahnhof der ein Milliardengrab ist zu fördern.

 

Eigentlich müßte man sehr viel richtig machen.

Aber mit " den Entscheidern " welche wir jetzt haben ?

Dann können wir es lassen und weiter auf das Chaos zustreben.


22.12.2018 23:48    |    jennss

Wasserstoff braucht eine gute Tankinfrastruktur, wie Benzin, denn zuhause laden geht nicht. Für Akkubetrieb müssen Stromladestationen weiter ausgebaut werden, am besten 350 kW. Geht man davon aus, dass die Infrastruktur jeweils irgendwann fertig ist, überwiegen doch die Vorteile des Akkubetriebs, denn Wasserstoff braucht die doppelte Energie. Das ist große Verschwendung.

 

Zum Rex im Smart: Ich denke, Platz ist da genug. Der Kofferraum hat ca. 260 l. und ein Rex braucht vielleicht 30 l., siehe i3. Man könnte den sogar als Steckmodul bauen. Dafür müssten Zu- , Ab- und Kühlluft mit Schläuchen fest verbaut sein. Dazu ein Elektroanschluss und eine Steckplatte.

j.


23.12.2018 00:39    |    AlbertV6

Wie ich schon sagte...Wasserstoff ist regenerativ zu produzieren und ja die Tankstellen die heute schon existieren wären die perfekte Infrastruktur. Dauerhaft schädigt alleine der Abbau der Mineralien zur Herstellung von brauchbaren Akkus die Umwelt mehr der erhöhte Energieaufwand (regenerativer Energien) zur Herstellung von Wasserstoff.

 

Island macht es derzeit schon vor! Ca. 90% aller neu zugelassenen E-Autos in 2018 sind Brennstoffzellenfahrzeuge inkl. der Busse des Öffi ;)

Zudem ist dort auch die Abschaffung von Schweröl Motoren in der Schifffahrt bis 2030 angedacht. Auch das geht nicht mit Solarpaneelen und Akkus sondern mit Wasserstoff.

 

Die 15 neu geplanten Schnellader von Tesla an strategischen Punkten um die Insel zu Umrunden haben eher eine Alibi Funktion. Das Geld dafür wäre anders effektiver eingesetzt. Aber wie immer wird sich das kurzfristig schnell zu verbreitende Produkt durchsetzen. Das war mit VHS und Betamax Video Systemen so und zieht sich über alle Produktsparten.


23.12.2018 09:43    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 23. Dezember 2018 um 00:39:14 Uhr:

Wie ich schon sagte...Wasserstoff ist regenerativ zu produzieren und ja die Tankstellen die heute schon existieren wären die perfekte Infrastruktur. Dauerhaft schädigt alleine der Abbau der Mineralien zur Herstellung von brauchbaren Akkus die Umwelt mehr der erhöhte Energieaufwand (regenerativer Energien) zur Herstellung von Wasserstoff.

Ach, und Brennstoffzellen brauchen keine speziellen Sachen wie Platin, die auch irgendwo herkommen müssen und FCEV brauchen keine Akkus, ist klar... :rolleyes:

 

Zitat:

Island macht es derzeit schon vor! Ca. 90% aller neu zugelassenen E-Autos in 2018 sind Brennstoffzellenfahrzeuge inkl. der Busse des Öffi ;)

Zudem ist dort auch die Abschaffung von Schweröl Motoren in der Schifffahrt bis 2030 angedacht. Auch das geht nicht mit Solarpaneelen und Akkus sondern mit Wasserstoff.

Schau mal hier: https://www.electrive.net/.../ (übrigens mit Akkuzellen aus D)

 

Sehe was PKW angeht H2 eher als REx bzw. im Normalfall soll man schauen, dass man genug Strom aus dem Stromnetz bekommt.

 

notting


23.12.2018 11:20    |    AlbertV6

Natürlich benötigen sie Akkus aber kleinere.

Auf der Seite wird übrigens auch die erste H2O Fähre erwähnt die in den USA 2019 ihren Probelauf in der San Franziko Bay antritt.

 

Und Strom aus dem Netz zur Versorgung aller nur von MB in Dortmund zugelassen Fahrzeuge und das gesamte Ruhrgebiet wird dunkel. Und da ist nicht berücksichtigt das es nur Öko Strom sein sollte. Derzeit reicht der ja nicht einmal zur Betreibung von Heizungssystemen die Strombasiert sind.


23.12.2018 11:46    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 23. Dezember 2018 um 11:20:49 Uhr:

Natürlich benötigen sie Akkus aber kleinere.

Auf der Seite wird übrigens auch die erste H2O Fähre erwähnt die in den USA 2019 ihren Probelauf in der San Franziko Bay antritt.

Alle Fähren die ich kenne, schwimmen in H2O ;-)

 

Zitat:

Und Strom aus dem Netz zur Versorgung aller nur von MB in Dortmund zugelassen Fahrzeuge und das gesamte Ruhrgebiet wird dunkel. Und da ist nicht berücksichtigt das es nur Öko Strom sein sollte. Derzeit reicht der ja nicht einmal zur Betreibung von Heizungssystemen die Strombasiert sind.

Wie soll "dein" H2 dann hergestellt werden? Ist heute meist auch mit Strom, nur dass H2 da wesentl. ineffektiver ist bis es ins Auto kommt. Ok, gibt Projekte wo nur "überflüssiger" Strom zu H2 wird um dann Autos zu versorgen: https://www.h2move.de/

 

notting


23.12.2018 13:51    |    AlbertV6

Video Toyota Mirai Bloch erklärt's

 

Ab Minute 17.12 wird eine regenerative autarke Tankstelle in Hamburg gezeigt.

 

Ein sauberes Kraftwerk für H2O

 

Grüner Wasserstoff in der Herstellung

 

Umfangreicher Praxis Test eines Toyota Mirai

 

Video

 

Und ja wieder ein Toyota weil einfach kein, oder von keinem anderem, Hersteller soviel zum Thema veröffentlicht hat oder wurde.


23.12.2018 13:56    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 23. Dezember 2018 um 13:51:41 Uhr:

Video Toyota Mirai Bloch erklärt's

 

Ab Minute 17.12 wird eine regenerative autarke Tankstelle in Hamburg gezeigt.

 

Ein sauberes Kraftwerk für H2O

 

Grüner Wasserstoff in der Herstellung

 

Umfangreicher Praxis Test eines Toyota Mirai

 

Video

 

Und ja wieder ein Toyota weil einfach kein, oder von keinem anderem, Hersteller soviel zum Thema veröffentlicht hat oder wurde.

Hast du das nicht irgendwie in Textform? Hab keinen Bock viel Zeit mit einem Video zu verschwenden (beim Durchspulen habe ich auch nirgends auf die Schnelle was entdeckt wie das funktioniert).

 

notting


23.12.2018 20:47    |    AlbertV6

Textform? Leider Nein! Erstes Video ab Minute 17 und 12 Sekunden die Vorstellung der Tankstelle.

Zweites Video Länge ca. 3,5 Minuten das erste grüne Kraftwerk der BRD ;)

 

Eigentlich nicht so der Aufwand :D


23.12.2018 20:55    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 23. Dezember 2018 um 20:47:32 Uhr:

Textform? Leider Nein! Erstes Video ab Minute 17 und 12 Sekunden die Vorstellung der Tankstelle.

Zweites Video Länge ca. 3,5 Minuten das erste grüne Kraftwerk der BRD ;)

 

Eigentlich nicht so der Aufwand :D

Hab mich mich gerade auch gefragt, warum du nicht https://youtu.be/41LKbkQV_k4?t=1031 verlinkt hast.

 

Ich sehe im anderen Link eine ganz ähnl. Geschichte wie ich verlinkt habe, also vor Ort produzierter Strom (bei mir Solar, bei dir Wind) wird vor Ort eben verwendet um H2 zu produzieren, wodurch er halt einen energieintensiven also ineffizienten Umweg nehmen muss statt verglichen dazu quasi direkt im Akku zu landen.

 

notting


25.12.2018 04:32    |    AlbertV6

Zitat:

@notting schrieb am 23. Dezember 2018 um 20:55:16 Uhr:

 

 

Ich sehe im anderen Link eine ganz ähnl. Geschichte wie ich verlinkt habe, also vor Ort produzierter Strom (bei mir Solar, bei dir Wind) wird vor Ort eben verwendet um H2 zu produzieren, wodurch er halt einen energieintensiven also ineffizienten Umweg nehmen muss statt verglichen dazu quasi direkt im Akku zu landen.

 

notting

Der ineffiziente* Weg schafft aber Unabhängigkeit von den drei vorrangigen Problemen reiner Batterie-Autos.

a. Ladesäulen und deren Versorgung mit Öko-Strom

b. Reichweiten der Fahrzeuge Sommer wie Winter

c. Infrastruktur gegeben durch Tankstellen**

 

*die nutzen Solar wie Wind

 

**Und in meiner Sammel-TG werde ich wohl in diesem Leben keinen Schnelllader verbaut bekommen. Technisch nicht ohne weiteres und teures machbar und dann benötige ich noch die Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Gleiches gilt für Solarpaneele oder Windkraftwerke; wobei da die Stadt auch noch ein Wort mitzureden hätte. Freundlicherweise müssen die Batterien der H2O Autos nicht so groß sein wie bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen.

 

Und zu guter Letzt beliebt noch die Frage wenn ALLE Autos nur in Dortmund Stromer wären wo gedenkt

die Stadt denn ihr neues AKW zu bauen? Sonst ist Dunkel im Pott :D


25.12.2018 10:29    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 25. Dezember 2018 um 04:32:13 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 23. Dezember 2018 um 20:55:16 Uhr:

 

 

Ich sehe im anderen Link eine ganz ähnl. Geschichte wie ich verlinkt habe, also vor Ort produzierter Strom (bei mir Solar, bei dir Wind) wird vor Ort eben verwendet um H2 zu produzieren, wodurch er halt einen energieintensiven also ineffizienten Umweg nehmen muss statt verglichen dazu quasi direkt im Akku zu landen.

 

notting

Der ineffiziente* Weg schafft aber Unabhängigkeit von den drei vorrangigen Problemen reiner Batterie-Autos.

[...]

Sorry, aber das ist zieml. Quatsch, was du schreibst:

1. Wie ich bereits schrieb: Die H2-Geschichte braucht eben auch wg. der energieintensiven Verdichtung _noch_ mehr Strom! Ergo werden die von dir erwähnten Probleme im Stromnetz _noch_ schlimmer! Bzw. die Solar-/Windkraft-/etc.-Anlagen die man für H2 aufstellt, kann man i.d.R. ja auch direkt an's Stromnetz anschließen bzw. werden auch.

2. Bei aktuellen H2-Tankstellen muss AFAIK spätestens der 2. oder 3. Tankvorgang eine halbe Stunde warten, weil wieder verdichtet werden muss, obwohl sie schon so sauteuer sind. Und öffentl. Ladesäulen gibt's jetzt schon _viel_ mehr weil _viel_ billiger.

3a. In 15min kann man mit bereits existenten 350kW-Ladesäulen (gibt sogar schon bei mir in der Gegend eine Stelle mit mehreren davon) 87,5kWh in einen Akku pumpen (ja, natürl. Ladeverluste bzw. natürl. wird i.d.R. die Ladeelektronik bei 80% Ladezustand massiv bremsen, ergo muss der Akku groß genug sein). Damit kann man selbst in größeren E-Autos locker 300km zieml. zügig fahren. Es wurde bereits begonnen solche Ladesäulen auch (quasi) innerorts aufzubauen eben für Laternenparker & Co.

Um Lastspitzen Richtung Stromnetz zu verringern, kann man mit ausgedienten Akkus puffern. Steigert nicht die Effizienz, dürfte aber immernoch effizienter als die H2-Geschichte sein. Bzw. einige werden sicher eh daheim mit geringeren Leistungen laden, wenn es ihnen mögl. ist, weil komfortabler.

3b. Bzw. versuche wenn du absehbar mind. 5-10min parken musst zu laden, auch wenn eher langsam geladen wird. Und wenn's nur beim gelegentl. Supermarkt-Einkauf ist. Es wird die Anzahl der Extra-Fahrten/-Warterei zum Laden entspr. verringern. Einigen scheint das sogar meist komplett zu reichen.

4. Wenn die Reichweite im Winter bei chem. Energiespeicher (annähernd) gleich ist spricht das nicht für die Effizienz des Antriebsstrangs. Sprich da wird bei wärmeren Außentemperaturen unnötig Energie verbraten, die halt nur zum Aufheizen sinnvoll verwendet werden kann, falls man selbst dann überhaupt soviel Energie braucht.

5. Solange ein Fahrzeug rekuperieren kann, ist das mit der Masse vom Verbrauch bei Stop'n'Go her nicht ganz so schlimm. Also ob das jetzt ein schwerer Akku ist oder die schweren H2-Druckbehälter...

 

Deswegen sehe ich H2 eben nur als BEV-REx wenn warum auch immer das nur mit Strom aus dem Stromnetz fahren nicht klappt.

 

notting


25.12.2018 12:04    |    TERRA.PILOT

Hallo

wir hatten 12 Jahre einen Smart Diesel -Verbrauch ca. 3 Ltr. Prima Wägelchen wurde bis ca 100 km gern gefahren. Also genau für E-Antrieb. Die Aussenhaut aus Kunsstoff war eine sehr gute Lösung sah immer wie neu aus, nur wenn man darunter schaute viel "Eisen" Rost, Rost, Rost - nach 14 Tagen Standzeit war die Lichtmaschine festgerostet etc.

Nach der Explosionszeichnung des E-Smart die ich gesehen habe war einfach an das Getriebe des Benziners ein e-Motor angeflanscht. So wird das nichts. Hier sollte eine komplette auf E-Antrieb abgestimmte Neukonzeption angefangen von 4 E-Felgenmotore, bis zur Regelung ohne jedes Getriebe bzw. Differtial. vorgenommen werden. Dann ist auch Platz für Akkus.

Jetzt dient der E-Smart nur zum Flottenschnitt. Daher fehlt der Mut zum vollkommenen Umdenken - jedes Teil der heutigen Bauteile müßte in die Hand genommen und neu überdacht werden.


25.12.2018 12:42    |    notting

Zitat:

@TERRA.PILOT schrieb am 25. Dezember 2018 um 12:04:46 Uhr:

Nach der Explosionszeichnung des E-Smart die ich gesehen habe war einfach an das Getriebe des Benziners ein e-Motor angeflanscht. So wird das nichts. Hier sollte eine komplette auf E-Antrieb abgestimmte Neukonzeption angefangen von 4 E-Felgenmotore, bis zur Regelung ohne jedes Getriebe bzw. Differtial. vorgenommen werden. Dann ist auch Platz für Akkus.

Selbst Tesla macht dass IIRC nicht. Da gibt's pro Achse wohl nur einen Motor. Vermutl. sonst zu wenig Platz um die Leistung hinzubekommen und vermutl. billiger.

 

notting


25.12.2018 22:44    |    3DamX1

Schafft die Flottenhaftung (Verbräuche) ab, und dann wird ne Woche später Smart abgeschafft.

 

Jedes Auto sollte für sich Ökologisch hinterfragt werden, dieses Scheinheilige "Baue 2 Kleinwagen damit der 6 Zylinder Ökologisch gut dasteht" ist total hirnrissig, und nur deswegen ist Smart entstanden, und nur deswegen existiert es noch.

Mercedes wollte sich nicht den eigenen Namen mit solchen Spielzeugautos beflecken, und hat ne klare Trennung geschaffen, nebenbei es durch Marketing sogar geschafft das Smart sowas wie ne "Daseinsberechtigung" hat die von allen akzeptiert wird.

 

Dadurch dass Smart nun rein Elektrisch wird, darf Mercedes weiterhin seine Sportwagen bauen, seine fetten SUV's, und nicht zu vergessen die "Oberklasse"-Limousinen welche zu 90% erstmal inne Flotte als Firmenauto gehen, und danach zu 90% in die Hände von "Putzfirmen" oder "Gemüseläden" :rolleyes:

 

Deutsche Ingenieurskunst, wenn man nicht mehr weiter weiß, dann bescheißt man eben, upps Verzeihung "Nutzt rechtliche Vorgaben" um zu verschleiern dass der größte Teil der hergestellten Autos schon lange nicht mehr dem "Stand der Technik" entsprechen.

 

Gut dass 90% der Leute die Autos fahren und kaufen keinerlei Ahnung davon haben, sonst wäre es vorbei mit der "Deutschen Wirtschaftsmacht" welche als treibenden Motor die Autoindustrie hat:D:D:D

 

Dann wären alle deutschen Autobauer nämlich schon lange (zurecht) Konkurs gegangen.

 

Smart selbst wird gegen den e.Go und den Sion keinerlei Chance haben, weil Mini Auto mit Benzin/Diesel war bisher eine Nische die bedient werden konnte, Mini Auto mit Elektro können wir uns bald mit tot schmeißen;)


25.12.2018 22:57    |    notting

Zitat:

@3DamX1 schrieb am 25. Dezember 2018 um 22:44:05 Uhr:

Gut dass 90% der Leute die Autos fahren und kaufen keinerlei Ahnung davon haben, sonst wäre es vorbei mit der "Deutschen Wirtschaftsmacht" welche als treibenden Motor die Autoindustrie hat:D:D:D

 

Dann wären alle deutschen Autobauer nämlich schon lange (zurecht) Konkurs gegangen.

Und?! Dt. Kfz-Zulieferer verkaufen auch sehr viel ins Ausland. Die "Auto-Hersteller" (inkl. der dt.) vergeben doch nur noch im Wesentl. die Aufträge für die Einzelteile und setzen am Schluss nur noch alles zusammen (leicht überspitzt).

 

BTW: War schon mehrfach in geleasten Geschäfts-Oberklasse-Kombis(!) unterwegs und habe wg. dem geringen Ladevolumen gekotzt. Sollen dann immer stattdessen 2 Autos fahren?! Ist ja viel umweltfreundl. *facepalm*

Mal abgesehen vom Thema Anhängegewicht...

 

notting


26.12.2018 01:02    |    nickydw

Zitat:

Smart selbst wird gegen den e.Go und den Sion keinerlei Chance haben, weil Mini Auto mit Benzin/Diesel war bisher eine Nische die bedient werden konnte, Mini Auto mit Elektro können wir uns bald mit tot schmeißen;)

Autos wie der e.Go und der Sion sehen auf dem Papier gut aus, verkaufen sich m.M.n. aber nur wenn sie deutlich weniger kosten oder mehr bieten wie die Großserienkonkurrenz, außerdem hat Smart mittlerweile genug Erfahrung mit Elektromobilität. Der e.Go ist deutlich billiger als ein e-smart (16 zu 21,5t€) hat aber deutlich weniger Reichweite/Leistung/Höchstgeschwindigkeit/Ladegeschwindigkeit. Zudem sieht der Innenraum wie eine Folterkammer aus, außen allerdings gefällt er mir ganz gut. Die größeren Modelle sind eher auf Augenhöhe mit dem (aktuellen) e-smart, aber auch wieder deutlich teurer. Was der nächste Smart so bietet steht noch in den Sternen, ich könnte mir aber vorstellen das er billiger wird. Der Sion ist m.M.n. tot, angekündigt für 20t€ jetzt schon bei 25,5t€ dazu grotten hässlich. In diesem Preissegment gibt es wieder deutlich atrakivere Fahrzeuge.


26.12.2018 04:09    |    AlbertV6

@notting

 

ohne deinen ganzen Sermon zu kopieren und zerpflücken halte ich dagegen das eigene grüne Kraftwerke wie die Tankstelle Hamburg oder das H2o Kraftwerk im Osten nichts verschlimmern. Zudem sind die ganzen Solar-Inseln der Ostsee nicht angeschlossen und schon gar nicht Bundesweit weil da 112 Strom-Anbieter und Netznutzer Verträge abschließen wollen das die 45M Aktenstapel des Maut-Vertrages wie eine einzige Anekdote erscheinen.

 

Du sagst ich schreibe Quatsch und kommst mir dann mit dieser Schwu*****gurken Polemik?

 

Zitat:

Um Lastspitzen Richtung Stromnetz zu verringern, kann man mit ausgedienten Akkus puffern. Steigert nicht die Effizienz, dürfte aber immernoch effizienter als die H2-Geschichte sein. Bzw. einige werden sicher eh daheim mit geringeren Leistungen laden, wenn es ihnen mögl. ist, weil komfortabler.

 

3b. Bzw. versuche wenn du absehbar mind. 5-10min parken musst zu laden, auch wenn eher langsam geladen wird. Und wenn's nur beim gelegentl. Supermarkt-Einkauf ist. Es wird die Anzahl der Extra-Fahrten/-Warterei zum Laden entspr. verringern. Einigen scheint das sogar meist komplett zu reichen.

 

4. Wenn die Reichweite im Winter bei chem. Energiespeicher (annähernd) gleich ist spricht das nicht für die Effizienz des Antriebsstrangs. Sprich da wird bei wärmeren Außentemperaturen unnötig Energie verbraten, die halt nur zum Aufheizen sinnvoll verwendet werden kann, falls man selbst dann überhaupt soviel Energie braucht.

 

5. Solange ein Fahrzeug rekuperieren kann, ist das mit der Masse vom Verbrauch bei Stop'n'Go her nicht ganz so schlimm. Also ob das jetzt ein schwerer Akku ist oder die schweren H2-Druckbehälter...

Zudem scheinst du von reinem Kurzstreckenbetrieb auszugehen und hast wohl was für ein Auto auch immer für alles was nicht eine Stadtfahrt sein soll zur Hand. Ich spreche von dem EINEM Auto was sowohl kurze als auch lange Strecken bewältigen soll. Und das endet ganz schnell mit Heizung oder Klima - da schwindet Reichweite ganz fix. Vom Sondermüll bei Unfall wo dir der ADAC die Kiste in einen Wassertank packt mit dem freundlichen Spruch: Kaputt, wech -> Neu; weil deine Akkus Brand gefährlich sind bzw. sein könnten will ich gar nicht näher eingehen. Fakt ist mit Hochdruck-Tanks bei Gas-Anlagen macht das mal keiner ;)

 

Last but not Least - wenn interessiert ob das Kraftwerk 3 Stunden mehr Wind und Sonne braucht?

Und ja Ladesäulen sind billig - gesponsert bei Tesla um den Markt zu durchdringen.

Die Rekuperation und das lahme Zwischenladen funktionieren ja nicht einmal bei meinen E-Bikes; bei meinem Auto verlasse ich mich da mal lieber nicht drauf das da wahnsinnige KW erschaffen werden die Vortrieb ermöglichen obwohl ich genau diesen durch Bremsen heraus nahm ;)

 

Btw. Fahr doch einfach mal so einen Stromer gegen ein H2O - dann findest du den immer noch ganz Toll mit Fernsteuerung oder wenn dein Filius damit seine ersten Runden dreht :D


26.12.2018 09:52    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 26. Dezember 2018 um 04:09:59 Uhr:

@notting

 

ohne deinen ganzen Sermon zu kopieren

Brauchst du ja nicht, dafür gibt's den Zitieren-Button.

 

Zitat:

und zerpflücken

Klingt für mich danach, dass du keine Argumente hast.

 

Zitat:

halte ich dagegen das eigene grüne Kraftwerke wie die Tankstelle Hamburg oder das H2o Kraftwerk im Osten nichts verschlimmern. Zudem sind die ganzen Solar-Inseln der Ostsee nicht angeschlossen und schon gar nicht Bundesweit weil da 112 Strom-Anbieter und Netznutzer Verträge abschließen wollen das die 45M Aktenstapel des Maut-Vertrages wie eine einzige Anekdote erscheinen.

 

Du sagst ich schreibe Quatsch und kommst mir dann mit dieser Schwu*****gurken Polemik?

Du hast offensichtl. überhaupt nix von dem verstanden, was ich geschrieben habe und kommst dann noch mit Beleidigungen. Ich habe z. B. nie geschrieben, dass die Tankstellen was verschlimmern. _Du_ hattest argumentiert, dass das Stromnetz zusammenbrechen würde wenn alle mit E-Autos fahren. Nur ist es eben so, dass die H2-Geschichte viel ineffizienter ist -> für die selbe Menge an Fahrenergie muss viel mehr Energie produziert werden -> noch größeres Energieproblem! Deswegen sollte man primär versuchen, erzeugten Strom möglichst direkt in die Akkus zu bekommen (wobei selbst mit Akkupuffer energieeffizienter als H2 sein dürfte). H2 ist da nur die zweit- oder drittbeste Lösung. Deswegen sehe ich das nur als REx.

 

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 26. Dezember 2018 um 04:09:59 Uhr:

Zitat:

Um Lastspitzen Richtung Stromnetz zu verringern, kann man mit ausgedienten Akkus puffern. Steigert nicht die Effizienz, dürfte aber immernoch effizienter als die H2-Geschichte sein. Bzw. einige werden sicher eh daheim mit geringeren Leistungen laden, wenn es ihnen mögl. ist, weil komfortabler.

 

3b. Bzw. versuche wenn du absehbar mind. 5-10min parken musst zu laden, auch wenn eher langsam geladen wird. Und wenn's nur beim gelegentl. Supermarkt-Einkauf ist. Es wird die Anzahl der Extra-Fahrten/-Warterei zum Laden entspr. verringern. Einigen scheint das sogar meist komplett zu reichen.

 

4. Wenn die Reichweite im Winter bei chem. Energiespeicher (annähernd) gleich ist spricht das nicht für die Effizienz des Antriebsstrangs. Sprich da wird bei wärmeren Außentemperaturen unnötig Energie verbraten, die halt nur zum Aufheizen sinnvoll verwendet werden kann, falls man selbst dann überhaupt soviel Energie braucht.

 

5. Solange ein Fahrzeug rekuperieren kann, ist das mit der Masse vom Verbrauch bei Stop'n'Go her nicht ganz so schlimm. Also ob das jetzt ein schwerer Akku ist oder die schweren H2-Druckbehälter...

Zudem scheinst du von reinem Kurzstreckenbetrieb auszugehen und hast wohl was für ein Auto auch immer für alles was nicht eine Stadtfahrt sein soll zur Hand. Ich spreche von dem EINEM Auto was sowohl kurze als auch lange Strecken bewältigen soll. Und das endet ganz schnell mit Heizung oder Klima - da schwindet Reichweite ganz fix.

Wie ich bereits schrieb: H2 ist schon mal an sich viel energieineffizienter. Bzw. wenn der geringerer Energie-Mehrverbrauch im Winter eben daher kommt, dass z. B. die Brennstoffzellen auch im Sommer viel Abwärme produzieren, hast du eben noch ein größeres Energieversorgungsproblem.

 

Desweiteren hast du eben das Gewicht der H2-Druckbehälter ignoriert und eben dass die Masse wg. der Rekuperation nur sehr bedingt für mehr Verbrauch sorgt.

 

Und ich schrieb ja eben immer wieder sinngemäß, dass man _versuchen_ soll wenn sich gute Gelegenheiten ergeben Strom zu laden, weil das das effizientestes ist. Bzw. schrieb ja auch (auch in anderen Threads), dass

- ich einen H2-REx durchaus ok finde eben für Laternenparker, Langstrecke & Co.

- mir eben z. B. Gratis-Laden nicht reichen werden bzw. das auch nicht für _die_ Lösung halte: https://www.motor-talk.de/.../...-laternenparker-e-autos-t6274560.html

Fahre jeden Tag auch sehr weit, deswegen kaufe ich mir vor allem kein BEV wenn ich daheim nicht sicher laden kann. Da ich sogar mal spontan wochenlang meine Garage nicht nutzen konnte, überlege ich sogar ob ich wenn ich mit ein E-Auto zulege in der Garage eine CEE125-Dose machen zu lassen, passendes mobiles Ladegerät dazu (also auch möglichst viel Leistung) und noch 10-20m Verlängerung um auf dem Grundstück genug örtl. flexibel zu sein.

 

Zitat:

Vom Sondermüll bei Unfall wo dir der ADAC die Kiste in einen Wassertank packt mit dem freundlichen Spruch: Kaputt, wech -> Neu; weil deine Akkus Brand gefährlich sind bzw. sein könnten will ich gar nicht näher eingehen. Fakt ist mit Hochdruck-Tanks bei Gas-Anlagen macht das mal keiner ;)

Und?! In H2-Autos sind auch große Akkus drin, sonst hat man zieml. schnell kaputt Brennstoffzellen die aufwändig recyclet werden müssen! *facepalm*

 

Zitat:

Last but not Least - wenn interessiert ob das Kraftwerk 3 Stunden mehr Wind und Sonne braucht?

Du warst doch derjenige, der angefangen hat mit dem Strom-Blackout zu argumentieren...

 

Zitat:

Und ja Ladesäulen sind billig - gesponsert bei Tesla um den Markt zu durchdringen.

Mir wäre neu, dass z. B. die Gratis- bzw. stark vergünstigten Wallboxen die eine Zeit lang beim Renault Zoe dabei waren oder div. mietbare Wallboxen z. B. der Stromversorger von Tesla gesponsort wurden.

Billig sind die Typ2-Geschichten, weil das im Endeffekt nur Drehstrom ist bzw. auch der Typ2-Stecker stark auf dem entspr. CEE-Stecker basiert, den's schon jahrzehntelang gibt.

 

Aber selbst die von Tesla gesponsorten Destination-Charger können AFAIK nur max. 22kW Typ2 bzw. einen SC zu kaufen wäre sicher sauteuer.

 

Zitat:

Die Rekuperation und das lahme Zwischenladen funktionieren ja nicht einmal bei meinen E-Bikes;

Bei E-Bikes werden AFAIK auch viel geringere C-Faktoren gefahren weil keine wirkl. Kühlung. Dass die Rekuperationselektronik bei einem Fahrrad mit einer eher geringen Masse im Betrieb weggelassen wird, kann ich mir auch gut vorstellen.

 

Zitat:

bei meinem Auto verlasse ich mich da mal lieber nicht drauf das da wahnsinnige KW erschaffen werden die Vortrieb ermöglichen obwohl ich genau diesen durch Bremsen heraus nahm ;)

 

Btw. Fahr doch einfach mal so einen Stromer gegen ein H2O

H2O? ;-)

Leider ist hier in der Nähe keine H2-Tankstelle. Selbst 50kW CCS gäb's hier aber und an der AB CCS mit 100...350kW. Aber wo soll da groß der Unterschied sein, da beides im Endeffekt mit Strom einen E-Motor versorgt - nur dass die H2-Geschichte halt wesentl. energieineffizienter ist.

Im übrigen darf man im Gegensatz zu H2-Tankstellen E-Tankstellen ohne Vor-Ort-Einweisung nutzen...

 

Zitat:

- dann findest du den immer noch ganz Toll mit Fernsteuerung oder wenn dein Filius damit seine ersten Runden dreht :D

Was für ein Schwachsinn. Wenn du in meinen Postings z. B. mal nach "tesla" gesucht hättest, wüsstest du meine Einstellung zu dieser Firma bzw. auch zu allem was ansatzweise Richtung autonomes Fahren angeht *facepalm*

 

notting


26.12.2018 11:12    |    AlbertV6

Der Begriff Polemik beleidigt wohl niemanden.

 

Und natürlich habe ich nicht jedes Posting in jedem Thread von dir auf MT gelesen.

Verstehe jetzt aber einiges besser was du meinst und wie du es meinst. Ausnahme der Begriff *Facepalm*?!?

Wie schwer Akkus gegen den H2O Tank wiegen? Gibt es dazu überhaupt Daten/Angaben? Welche Akkus Größen/Gewichte und Arten werden verbaut? Kenne ich leider auch kein Angaben zu - kann das also auch nicht vollumfänglich vergleichen.

 

Fakt ist der I3 meines Nachbarn wurde versenkt weil er einen Unfallschaden hatte. Angeblich um die Batterien zu sichern kam er ins Wasserbad und siehe da - er ist Wasserdicht; einmal Wasser drin nie wieder raus.

Reichweite sinkt Sommer wie Winter um bis zu 60% wenn es dann angenehm temperiert sein soll.

 

Das städtische Stromnetz Dortmunds reicht nicht um nur ALLE Fahrzeuge von MB als Stromer zu betreiben. Ladesäulen hätte es so oder so nicht in ausreichender Menge. Das war eigentlich die Kernaussage dazu - die übrigens von den Stadtwerken kam aus deren "Dortmund ist Grün" Aktion 2018.

 

Meine e-Bikes haben Rekuperation mit stattlichen 200-400Watt - das reicht um die nächste Anhöhe zu erklimmen. Meine W246 rekuperiert nicht genug um Eco-Start/Stopp dauerhaft im Kurzstreckenbetrieb zu gewährleisten.

Der Prius im Freundeskreis rekuperiert auch nicht so wahnsinnig und die Tests des Mitsubishi Outlander zeigen auch nicht die Mörderwirkung der Rekuperation. Ebenso wenig die des BMW I3 oder I8.

 

Die nächste H2O Tankstelle, wie auch immer die H2O bekommen, ist ca 28KM von mir weg. Die nächste Ladesäule nur 11KM dafür gibt es da aber auch nichts in der Geschwindigkeit von Schnellladern.

 

Im Fazit denke ich Reden/Schreiben wir aneinander vorbei weil nicht genügend Daten oder exakte Vergleiche dazu existieren. Ich kann nur Aufzeigen das EINE Tankstelle (wie viele Tankstellen hat Hamburg?) 100 Autos täglich autark durch regenerativer Energie mit H2O Versorgen kann. Dauer das Tankvorgangs keine 10 Minuten! Wie viele Kein Ladesäulen Theater städtisch und kein Wallbox-Dilemma für ETW Besitzer oder Mieter. Infrastruktur zum Laden/Tanken vorhanden - klingt doch perfekt. Und wenn stört es das mehr Wind oder Sonne verbraucht wird im grünen Kraftwerk um die gleiche Energiemenge zu liefern? Zudem stellt sich mir die Frage wie viel KW denn 1L H2O ist? Du verstehst was ich meine? Analog wäre die Effizienz zu vergleichen wie bei Benzin vs Diesel. Was die Herstellung angeht habe ich Daten ;)


26.12.2018 11:40    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 26. Dezember 2018 um 11:12:15 Uhr:

Der Begriff Polemik beleidigt wohl niemanden.

... und weil der Begriff davor so nett ist, hast du Sternchen benutzt :rolleyes:

 

Zitat:

Und natürlich habe ich nicht jedes Posting in jedem Thread von dir auf MT gelesen.

Deswegen wäre ich mit derartigen Unterstellungen extrem vorsichtig :mad:

 

Zitat:

Verstehe jetzt aber einiges besser was du meinst und wie du es meinst. Ausnahme der Begriff *Facepalm*?!?

Wikipedia hilft: https://de.wikipedia.org/wiki/Facepalm

 

Zitat:

Wie schwer Akkus gegen den H2O Tank wiegen? Gibt es dazu überhaupt Daten/Angaben? Welche Akkus Größen/Gewichte und Arten werden verbaut? Kenne ich leider auch kein Angaben zu - kann das also auch nicht vollumfänglich vergleichen.

Der 41kWh-Akku im Zoe wiegt 305kg -> https://pushevs.com/2016/10/09/renault-zoe-ze-40-battery-details/

Du darfst dafür die H2-Druckbehälter-Gewichte raussuchen.

 

Zitat:

Fakt ist der I3 meines Nachbarn wurde versenkt weil er einen Unfallschaden hatte. Angeblich um die Batterien zu sichern kam er ins Wasserbad und siehe da - er ist Wasserdicht; einmal Wasser drin nie wieder raus.

Wie gesagt, FCEV haben auch rel. große Akkus, wenn evtl. nicht so groß wie in einem BEV.

 

Zitat:

Reichweite sinkt Sommer wie Winter um bis zu 60% wenn es dann angenehm temperiert sein soll.

 

Das städtische Stromnetz Dortmunds reicht nicht um nur ALLE Fahrzeuge von MB als Stromer zu betreiben. Ladesäulen hätte es so oder so nicht in ausreichender Menge. Das war eigentlich die Kernaussage dazu - die übrigens von den Stadtwerken kam aus deren "Dortmund ist Grün" Aktion 2018.

Das ist kein Argument dagegen, dass es effizienter ist, wenn da wo Strom produziert wird (vor allem wenn das innerorts ist bzw. sonstwo ist wo viele Autos vorbeikommen) der Strom ohne den energieineffizienten Umweg über H2 möglichst direkt in die E-Autos lädt. Weil was direkt vor Ort an Strom abgenommen wird, muss nicht durch's städt. Stromnetz.

Bzw. energieineffiziente Umwege sorgen ja für noch mehr Energieverbrauch - Energie, die man eben auch deutl. effizienter übertragen kann.

Und nochmal: Ich finde H2 in div. Situationen als Notlösung ganz ok (Stichwort REx). Aber primäres Ziel sollte sein, E-Autos ohne den H2-Umweg zu betreiben.

 

Zitat:

Meine e-Bikes haben Rekuperation mit stattlichen 200-400Watt - das reicht um die nächste Anhöhe zu erklimmen. Meine W246 rekuperiert nicht genug um Eco-Start/Stopp dauerhaft im Kurzstreckenbetrieb zu gewährleisten.

Der Prius im Freundeskreis rekuperiert auch nicht so wahnsinnig und die Tests des Mitsubishi Outlander zeigen auch nicht die Mörderwirkung der Rekuperation. Ebenso wenig die des BMW I3 oder I8.

 

Die nächste H2O Tankstelle, wie auch immer die H2O bekommen, ist ca 28KM von mir weg. Die nächste Ladesäule nur 11KM dafür gibt es da aber auch nichts in der Geschwindigkeit von Schnellladern.

 

Im Fazit denke ich Reden/Schreiben wir aneinander vorbei weil nicht genügend Daten oder exakte Vergleiche dazu existieren. Ich kann nur Aufzeigen das EINE Tankstelle (wie viele Tankstellen hat Hamburg?) 100 Autos täglich autark durch regenerativer Energie mit H2O Versorgen kann. Dauer das Tankvorgangs keine 10 Minuten!

Aber sicher nicht, wenn mehrere zügig hintereinander tanken, da ja erst wieder verdichtet werden muss. Und viele werden ja nicht nur an einer Stelle "tanken" müssen.

 

Zitat:

Wie viele Kein Ladesäulen Theater städtisch

Das H2-Tankstellen-Theater wird IMHO aufgrund der Kosten immer größer sein als das Ladesäulen-Theater.

 

Zitat:

und kein Wallbox-Dilemma für ETW Besitzer oder Mieter.

Wie gesagt: Wer absehbar nicht genug Strom über Wallboxen in sein E-Auto bekommt (weil eben z. B. keine Ladesäule/Wallbox am Supermarkt/zu Hause/etc.), darf von mir aus gerne einen H2-REx nutzen. Aber FCEV ohne Plugin bzw. nicht zu versuchen möglichst mit Strom ohne den H2-Umweg zu fahren finde ich Quatsch. Nein, ich habe nicht gefordert, dass du im Zweifel stundenlang warten sollst. Ich sprach vom Laden während du ohnehin länger parkst. Wie gesagt, hab kein BEV/FCEV, aber ohne daheim laden zu können wäre ich mit heutigen bezahlbaren BEV auch sehr aufgeschmissen. Aber 350kW CCS gibt's ja schon vereinzelt, also bzgl. öffentl. nutzbaren Ladesäulen und ich denke, dass das auch in absehbarer Zeit zumindest 100kW CCS auch in günstigere E-Autos kommen wird.

 

Zitat:

Infrastruktur zum Laden/Tanken vorhanden - klingt doch perfekt. Und wenn stört es das mehr Wind oder Sonne verbraucht wird im grünen Kraftwerk um die gleiche Energiemenge zu liefern?

_Du_ hattest Bedenken wg. dem Energie-Blackout geäußert! Die sind an sich durchaus nachvollziehbar. Aber dass du den dann trotzdem durch sehr energieineffiziente Umwege weiter provozieren willst, ist doch schizophren!

 

Zitat:

Zudem stellt sich mir die Frage wie viel KW denn 1L H2O ist? Du verstehst was ich meine?

Nö. Kelvin-Watt macht in dem Kontext keinen Sinn. Und kW auch nicht. Desweiteren muss man die Energie für die sehr starke Verdichtung dazugerechnet werden, da die bei H2 bei Normbedingungen IIRC eher gering ist.

 

Zitat:

Analog wäre die Effizienz zu vergleichen wie bei Benzin vs Diesel. Was die Herstellung angeht habe ich Daten ;)

Benzin/Diesel war hier nicht das Thema.

 

notting


26.12.2018 12:40    |    Batterietester135

Zitat:

@3DamX1 schrieb am 25. Dezember 2018 um 22:44:05 Uhr:

 

Smart selbst wird gegen den e.Go und den Sion keinerlei Chance haben, weil Mini Auto mit Benzin/Diesel war bisher eine Nische die bedient werden konnte, Mini Auto mit Elektro können wir uns bald mit tot schmeißen;)

Das glaube ich nicht. Der e.Go ist ein schäbiges, mies verarbeites Plastikauto mit geringer Sicherheit, geringer Reichweite, und zudem zu teuer.

 

Schon der aktuelle E-Smart for 4 kann alles besser, bei ähnlichem Marktpreis (ausstattungsbereinigt).

 

Und die Macher des Studentenautos Sion haben gerade mitgeteilt, dass ihr Auto 5000 € teurer wird, als angekündigt ;)

 

Ein neuer E-Smart, mit vernünftiger Reichweite und zum guten Kurs, könnte der Größte der Kleinen E-Autos werden.


26.12.2018 13:17    |    notting

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 26. Dezember 2018 um 12:40:07 Uhr:

Zitat:

@3DamX1 schrieb am 25. Dezember 2018 um 22:44:05 Uhr:

 

Smart selbst wird gegen den e.Go und den Sion keinerlei Chance haben, weil Mini Auto mit Benzin/Diesel war bisher eine Nische die bedient werden konnte, Mini Auto mit Elektro können wir uns bald mit tot schmeißen;)

Das glaube ich nicht. Der e.Go ist ein schäbiges, mies verarbeites Plastikauto mit geringer Sicherheit, geringer Reichweite, und zudem zu teuer.

 

Schon der aktuelle E-Smart for 4 kann alles besser, bei ähnlichem Marktpreis (ausstattungsbereinigt).

Ansonsten bleibt's der Zoe. Hier mein Preisvergleich zwischen Zoe und Smart wo auch etwas hinsichtl. Ausstattungsbereinigung geschaut wird: https://www.motor-talk.de/.../...20-der-richtige-weg-t6511204.html?...

 

notting


26.12.2018 22:52    |    jennss

Bitte bleibt sachlich. Die Gefahr, dass man sich immer weiter hochschaukelt bis es zu Beleidigungen kommt, ist sonst groß.

 

Wie sieht es mit der Winterreichweite beim Brennstoffzellenauto aus? Die müsste doch genauso absinken wie beim Akkuauto, da der Winterstromverbrauch eines E-Motors einfach höher ist.

 

Den e.Go finde ich im Prinzip auch sehr attraktiv, aber er ist bei vergleichbarer Leistung nicht günstiger als ein Smart (Rabatte beim Smart größer) und bietet bzgl. Sicherheit nicht die Reputation des Smarts. Der e.Go muss sich erstmal bewähren. Wenn er einen Schnelllader im Angebot hätte, dann wäre er für mich interessant gewesen, da er die besseren Beschleunigungswerte als der Smart hat, so aber leider nicht.

j.


27.12.2018 01:01    |    AlbertV6

@notting

zunächst einmal sind wir etwas vom Thema Smart und dessen Zukunft weg.

 

Dann bemängelst du meinen Ausdruck benutzt aber Zeitgleich ebenso unfreundliche Ausdrücke wie Quatsch, Unsinn, Schizophren und deinen neu deutschen Internet-Slang Facepalm. Ebenso unterstellst du das ich, und vermutlich jeder andere der mit dir diskutiert, jeden Gedanken den du jemals zu Tesla, Elektro-Autos und autonomen Fahren von dir gelesen habe, oder hätte haben sollen. Sorry - habe ich nicht. Mein Fehler das Sarkasmus und oder Ironie dann daneben gehen.

 

Zudem Reden/Schreiben wir immer noch aneinander vorbei. Dabei will ich dich ja eigentlich verstehen klappt nur nicht weil du den Strom anscheinend nicht vor Ort an der Tankstelle mit "grünem Kraftwerk" produziert siehst dafür aber aus welchen Quellen auch immer nimmst. Fakt ist jeder Lader in Dortmund hängt am städtischen Stromnetz. Wenn das bei dir regional anders ist - prima. Daher der Blackout etc. Würde durch die grüne Tankstelle entfallen; im besten Fall.

 

Das komplette Wasserstoff-Drucktanksystem für einen Pkw wiegt ca. 125 kg - das gesamte System mit der Brennstoffzelle ca. 300kg. Das Tanken dauert 5-15Minuten.

 

Einen unvollständigen Vergleich der Technologien findest du hier. Sofern du Wikipedia als Quelle zulässig empfindest. Da ich aber keine Doktorarbeit schreibe empfinde ich die Quelle als passabel. Unvollständig weil in keinem Fall klar ist wie sauber die Energie produziert wurde und in welchem Maß die Herstellung der Akkus sich in der Engiebilanz wirklich auswirken.

 

Daraus zitiert:

Zitat:

Allerdings entstehen bei der Herstellung von Wasserstoff aus fossilen Quellen CO2 und diverse Schadstoffe als Nebenprodukte. Im Sinne des Klimaschutzes ist das Ziel, Wasserstoff möglichst ganz ohne CO2-Emission herzustellen. Die klimafreundlichere Variante ist, Wasserstoff durch die Elektrolyse von Wasser mittels Ökostrom oder als Biowasserstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren. Unter Elektrolyse versteht man die Aufspaltung einer chemischen Verbindung unter Einwirkung elektrischer Energie. Wasserstoff ist ein kohlenstofffreier Kraftstoff und kann so zur CO2-Reduktion beitragen. Dieses Potenzial des Wasserstoffs kann aber nur ausgeschöpft werden, wenn der Strom aus erneuerbaren Energieträgern stammt.[7] Der für die Elektrolyse erforderliche Strom kann aus Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasser gewonnen werden, die Wirtschaftlichkeit dieser Art der Wasserstoffherstellung ist derzeit aber nicht gegeben. Über 90 % des derzeit genutzten Wasserstoffes werden daher durch Dampfreforming aus fossilen Quellen unter Verwendung des herkömmlichen Energiemixes erzeugt.

 

Falls der benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse aus Strom hergestellt würde, läge der Gesamtwirkungsgrad von Brennstoffzellenfahrzeugen bei unter 30 %[8], während er bei batterieelektrischen Fahrzeugen bei mindestens 65 % liegt.[9] Damit verbrauchen Brennstoffzellenfahrzeuge, die mit regenerativem Elektrolysewasserstoff betrieben werden, zwar weniger Primärenergie als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor,[10] jedoch auch mehr als doppelt so viel wie batterieelektrische Fahrzeuge. Eine 2013 durchgeführte Überprüfung ergab, dass der Verbrauch von Wasserstoffautos ca. 130 % über dem Verbrauch von Elektrofahrzeugen liegt.[11]

 

Dieser Betrachtungsweise entgegen steht die Tatsache, dass Wasserstoff üblicherweise und großtechnisch nicht durch Elektrolyse hergestellt wird. Darüber hinaus wurden die Verluste bei Erzeugung[12] und Transport zum Verbraucher[13] von elektrischem Strom nicht berücksichtigt, wodurch in der Summe ca. 50–60 % der Primärenergie beim Betrieb von reinen Elektrofahrzeugen verloren gehen. Des Weiteren ist die Herstellung großer Akkus, wie sie von reinen Elektrofahrzeugen benötigt werden, sehr energieintensiv[14], wodurch sich die Energiebilanz reiner Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Brennstoffzellenfahrzeugen nochmals verschlechtert. Eine vergleichende Gesamtbetrachtung mit allen diesen Faktoren steht derzeit noch aus.

 

Ein Vorteil der Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge ist die gleichzeitig gute Reichweite bei schneller Betankung. Die Reichweite der modernsten Brennstoffzellenautos wird mit etwa 500 km angegeben – ähnlich der Reichweite von Elektroautos mit den größten verfügbaren Akkus. Außerdem wäre eine Wasserstoffinfrastruktur als Energiespeichermedium sinnvoll, die als Ergänzung der unstetig produzierten, erneuerbaren Energien dienen könnte.

@jennss

 

Zitat:

Bitte bleibt sachlich. Die Gefahr, dass man sich immer weiter hochschaukelt bis es zu Beleidigungen kommt, ist sonst groß.

Da hattest du Recht und ist ja schon passiert - wenn auch nicht in unverzeihlichem Ausmaß. ;)

 

Zitat:

Wie sieht es mit der Winterreichweite beim Brennstoffzellenauto aus? Die müsste doch genauso absinken wie beim Akkuauto, da der Winterstromverbrauch eines E-Motors einfach höher ist.

Im Winter hat die Brennstoffzelle den Vorteil das sie Abwärme zum Heizen hergibt im Sommer benötigt sie Lüfter die sie kühlen. Sie hat dadurch aber keine Einschränkung in der Reichweite. Diese wurde getestet mit dem Toyota Mirai.

Test ergab das eine Tankfüllung bei etwa 90 km/h für bis zu 500 Kilometer reicht. Das Tanken bzw. Nachtanken dauert(e) 5 bis 15 Minuten. Entsprach sogar der Hersteller Angabe; was wirklich selten ist :D


27.12.2018 03:07    |    jennss

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 27. Dezember 2018 um 01:01:15 Uhr:

Im Winter hat die Brennstoffzelle den Vorteil das sie Abwärme zum Heizen hergibt im Sommer benötigt sie Lüfter die sie kühlen. Sie hat dadurch aber keine Einschränkung in der Reichweite. Diese wurde getestet mit dem Toyota Mirai.

Test ergab das eine Tankfüllung bei etwa 90 km/h für bis zu 500 Kilometer reicht. Das Tanken bzw. Nachtanken dauert(e) 5 bis 15 Minuten. Entsprach sogar der Hersteller Angabe; was wirklich selten ist :D

Bei den 5 bis 15 Minuten Tanken muss man aber beim Auto bleiben oder ist der Stecker verriegelt wie beim Stromladen?

 

Bringt die Abwärme beim Brennstoffzellenauto so viel weniger Reichweitenverlust bei Kälte im Vergleich zum Akkuauto mit Wärmepumpe?

 

Der Mirai hat wohl etwa die gleiche Reichweite wie ein Hyundai Kona EV, kostet dabei das Doppelte. Allerdings ist er größer, wobei er wesentlich langsamer ist. (10,1 s. vs. 7,1 s. auf 100).

j.


27.12.2018 08:27    |    3DamX1

Wie wäre es mit statt entweder Elektro oder Wasserstoff mit beidem?

 

Anhand der wissenschaftlichen Abhandlungen die hier verfasst werden ist es doch offensichtlich dass beide Technologien ihre Vor und Nachteile haben.

Außerdem hat man doch auch nicht gesagt "Entweder Diesel oder Benzin", nein es gab schlicht beides, mal mehr, mal weniger Sinnvoll.

Sinnvoll bei schweren Lasten Maschinen welche die "Power" brauchten, sinnfrei bei kleinen Autos welche zwar am Ende "verdammt wenig verbraucht" haben, jedoch auf kosten der Einfachheit und des Preises. Egal

 

Ich lese nur dass der erste Wasserstoff LKW ne Reichweite von 1200km hat, und sehe dann Fotos von dem Tesla Ding, welches an 5 (FÜNF) Superchargern geladen wird.

 

Also alleine die Zeit die der LKW Fahrer bräuchte um die ganzen Verlängerungskabel auszurollen um den Tesla überhaupt anzuschließen, dürfte beim Wasserstoff LKW die gesamte Ladezeit dauern.

 

Entsprechend wird es sich wohl auch genau so entwickeln.

Bevor man anfängt die Ladedauer künstlich immer weiter zu verkürzen (Höhere Geschwindigkeit = niedrigerer Wirkungsgrad) wird man schlicht da wo es notwendig ist (LKW, Autos welche viel Last bewegen) Wasserstoff einsetzen, gerade entlang der Autobahn ein super Unterfangen weil viel freie Fläche, Solar+Wind bieten sich an, und in der Stadt eben Elektro, weil man dort sowieso schon die elektrischen Leitungen hat, und die Distanzen meist geringer.

 

Natürlich in der Hoffnung dass jetz mal Sinnvoll entwickelt wird, Aufgrund schwindender Ressourcen sogar wahrscheinlich, weil wir nicht mehr so verschwenderisch sein können wie vor 100 Jahren.


27.12.2018 09:52    |    notting

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 27. Dezember 2018 um 01:01:15 Uhr:

@notting

zunächst einmal sind wir etwas vom Thema Smart und dessen Zukunft weg.

 

Dann bemängelst du meinen Ausdruck benutzt aber Zeitgleich ebenso unfreundliche Ausdrücke wie Quatsch, Unsinn, Schizophren und deinen neu deutschen Internet-Slang Facepalm. Ebenso unterstellst du das ich, und vermutlich jeder andere der mit dir diskutiert, jeden Gedanken den du jemals zu Tesla, Elektro-Autos und autonomen Fahren von dir gelesen habe, oder hätte haben sollen. Sorry - habe ich nicht. Mein Fehler das Sarkasmus und oder Ironie dann daneben gehen.

Hatte das eben als Unterstellung aufgefasst. Und bei sowas solltest du dich eben vorher genauer informieren.

 

Zitat:

Zudem Reden/Schreiben wir immer noch aneinander vorbei. Dabei will ich dich ja eigentlich verstehen klappt nur nicht weil du den Strom anscheinend nicht vor Ort an der Tankstelle mit "grünem Kraftwerk" produziert siehst dafür aber aus welchen Quellen auch immer nimmst. Fakt ist jeder Lader in Dortmund hängt am städtischen Stromnetz. Wenn das bei dir regional anders ist - prima. Daher der Blackout etc. Würde durch die grüne Tankstelle entfallen; im besten Fall.

Ich versuch's mal anders: Wenn man die Mittel hat eine H2-Tankstelle irgendwo hinzustellen die ihre Energie vor Ort über Solar/Wind bekommt, kann man da auch Ladesäulen aufstellen bzw. auch eine Netzanbindung haben um einen Teil des überschüssigen Stroms über's Stromnetz verteilen. Das ist das effizienteste. Wenn dann immernoch überflüssiger Strom da ist, kann man gerne den energieineffizienten Umweg über H2 gehen.

 

Zitat:

Das komplette Wasserstoff-Drucktanksystem für einen Pkw wiegt ca. 125 kg - das gesamte System mit der Brennstoffzelle ca. 300kg. Das Tanken dauert 5-15Minuten.

Wie gesagt, mit 350kW kriegst du in 15min auch ein paar 100km Reichweite rein, aber überträgst die Energie viel effizienter, selbst wenn da noch ein Akkupuffer mit alten E-Auto-Akkus ist, um Lastspitzen abzufangen. Und nach ein paar H2-Betankungen muss erst wieder länger nachverdichtet werden...

 

Zitat:

Einen unvollständigen Vergleich der Technologien findest du hier. Sofern du Wikipedia als Quelle zulässig empfindest. Da ich aber keine Doktorarbeit schreibe empfinde ich die Quelle als passabel. Unvollständig weil in keinem Fall klar ist wie sauber die Energie produziert wurde und in welchem Maß die Herstellung der Akkus sich in der Engiebilanz wirklich auswirken.

 

Daraus zitiert:

[...]

Zitat:

Eine 2013 durchgeführte Überprüfung ergab, dass der Verbrauch von Wasserstoffautos ca. 130 % über dem Verbrauch von Elektrofahrzeugen liegt.[11]

Darauf gehe ich an dieser Stelle nicht näher ein, weil im Text später noch ein "aber" kommt.

Zitat:

Dieser Betrachtungsweise entgegen steht die Tatsache, dass Wasserstoff üblicherweise und großtechnisch nicht durch Elektrolyse hergestellt wird.

Du sprachst aber explizit von Elektrolyse...

Zitat:

Darüber hinaus wurden die Verluste bei Erzeugung[12] und Transport zum Verbraucher[13] von elektrischem Strom nicht berücksichtigt, wodurch in der Summe ca. 50–60 % der Primärenergie beim Betrieb von reinen Elektrofahrzeugen verloren gehen.

Das sollte sich deutl. verringern, wenn eben da wo Solar-/Windstrom produziert wird vor Ort geladen wird, wie ich in dem Kontext als Alternative vorgeschlagen habe (klar, gibt viele Orte wo man laden kann, aber nicht vor Ort produziert wird).

Zitat:

Des Weiteren ist die Herstellung großer Akkus, wie sie von reinen Elektrofahrzeugen benötigt werden, sehr energieintensiv[14], wodurch sich die Energiebilanz reiner Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Brennstoffzellenfahrzeugen nochmals verschlechtert.

Wie gesagt, FCEV brauchen auch Akkus, wenn auch kleinere. Desweiteren gibt's inzw. viele Projekte bzgl. Zweitverwendung und Recycling von E-Auto-Akkus. Das dürfte die Energieeffizienz massiv steigern.

Zitat:

Eine vergleichende Gesamtbetrachtung mit allen diesen Faktoren steht derzeit noch aus.

... auch weil zur Lebensdauer der Brennstoffzellen nix dabeisteht...

 

Zitat:

@AlbertV6 schrieb am 27. Dezember 2018 um 01:01:15 Uhr:

Zitat:

Wie sieht es mit der Winterreichweite beim Brennstoffzellenauto aus? Die müsste doch genauso absinken wie beim Akkuauto, da der Winterstromverbrauch eines E-Motors einfach höher ist.

Im Winter hat die Brennstoffzelle den Vorteil das sie Abwärme zum Heizen hergibt im Sommer benötigt sie Lüfter die sie kühlen. Sie hat dadurch aber keine Einschränkung in der Reichweite.

... was dafür spricht, dass da unnötig Energie verbraten wird, weil normal sollte ja im Winter der Energieverbrauch steigen, wenn man im Auto einigermaßen warm haben will und im Sommer wenn die Kühlung Energie braucht.

 

notting


27.12.2018 10:53    |    Batterietester135

Es wäre das beste, wenn die Autos ihren Strom selbst erzeugen könnten, ein Fusionsreaktor würde sich anbieten.


27.12.2018 18:10    |    BurkhardR

Zitat:

@3DamX1 schrieb am 27. Dezember 2018 um 08:27:11 Uhr:

Wie wäre es mit statt entweder Elektro oder Wasserstoff mit beidem?

 

Anhand der wissenschaftlichen Abhandlungen die hier verfasst werden ist es doch offensichtlich dass beide Technologien ihre Vor und Nachteile haben.

Außerdem hat man doch auch nicht gesagt "Entweder Diesel oder Benzin", nein es gab schlicht beides, mal mehr, mal weniger Sinnvoll.

Sinnvoll bei schweren Lasten Maschinen welche die "Power" brauchten, sinnfrei bei kleinen Autos welche zwar am Ende "verdammt wenig verbraucht" haben, jedoch auf kosten der Einfachheit und des Preises. Egal

 

Ich lese nur dass der erste Wasserstoff LKW ne Reichweite von 1200km hat, und sehe dann Fotos von dem Tesla Ding, welches an 5 (FÜNF) Superchargern geladen wird.

 

Also alleine die Zeit die der LKW Fahrer bräuchte um die ganzen Verlängerungskabel auszurollen um den Tesla überhaupt anzuschließen, dürfte beim Wasserstoff LKW die gesamte Ladezeit dauern.

 

Entsprechend wird es sich wohl auch genau so entwickeln.

Bevor man anfängt die Ladedauer künstlich immer weiter zu verkürzen (Höhere Geschwindigkeit = niedrigerer Wirkungsgrad) wird man schlicht da wo es notwendig ist (LKW, Autos welche viel Last bewegen) Wasserstoff einsetzen, gerade entlang der Autobahn ein super Unterfangen weil viel freie Fläche, Solar+Wind bieten sich an, und in der Stadt eben Elektro, weil man dort sowieso schon die elektrischen Leitungen hat, und die Distanzen meist geringer.

 

Natürlich in der Hoffnung dass jetz mal Sinnvoll entwickelt wird, Aufgrund schwindender Ressourcen sogar wahrscheinlich, weil wir nicht mehr so verschwenderisch sein können wie vor 100 Jahren.

, und d

 

Danke, dass Du die Diskussion wieder näher ans Thema gebracht hast. Für LKWs, Busse und Flugzeuge bietet sich der leichte, dafür voluminöse Wasserstoff an und wird für Langstreckenfahrzeuge kommen. Ob er für PKWs kommen wird, werden wir sehen, wenn dann vermutlich für schwere Langstreckenlimousinen.

Der Smart dagegen ist ganz am anderen Ende der Skala, ein reiner Cityflitzer für die Metropolen dieser Welt Wobei Autos für den Weltmarkt gebaut werden und der große Markt nicht in Deutschland ist, sondern in den USA, China, und den wirklichen Großstädten wie Paris und größer. Und hier haben Fahrzeuge mit Verbrenner keine Zukunft und sind in absehbarer Zeit ausgesperrt.

Darum heißt es für Smart gar nicht, Verbrenner oder elektrisch, sondern nur relativ rasch elektrisch oder einstellen. Sollten sich Brennstoffzellen und Wasserstoff tatsächlich durchsetzen, ist es ja kein Problem, statt einer Batterie für 200 km eine für 60, eine kleine Zelle und einen Tank für 300 km einzubauen. Als typischer Plug-In würde so ein Auto im Schnitt dann alle 1000 km einmal Wasserstoff tanken


28.12.2018 00:03    |    Batterietester135

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 27. Dezember 2018 um 18:10:11 Uhr:

Zitat:

@3DamX1 schrieb am 27. Dezember 2018 um 08:27:11 Uhr:

und den wirklichen Großstädten wie Paris und größer.

Paris ne "wirkliche Großstadt", Paris ist so klein, da kannst du zu Fuß gehen ;)


Deine Antwort auf "Ist Smarts Umbau zur reinen Elektro-Marke ab 2020 der richtige Weg?"

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