Sat Feb 01 19:04:41 CET 2020
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jennss
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Kommentare (63)
Welches kleine sportliche E-Auto wäre eure Wahl?Der BMW i3 ist 2013 auf den Markt gekommen. Bei einer recht neuen Technologie sind 7 Jahre eine Menge. Allerdings hat er zwei Updates bekommen, wodurch er jetzt bei netto ca. 38 kWh liegt. Mit 170 PS fängt er bei 39000 € an, inkl. LED Scheinwerfer, 11 kW AC-Laden und 50 kW DC-Laden. WLTP-Reichweite ist mit Standardfelgen 310 km. Er hat Hinterradantrieb und 4 Türen (hinten gegenläufig). Jetzt kommt neue Konkurrenz, die in die gleiche Kerbe "maximaler Fahrspaß im Kompaktformat" schlägt: Der dritte "Fahrspaß-Konkurrent" wäre der neue Honda e mit netto ca. 30 kWh und 220 km nach WLTP. Außen etwas retro, innen Hightech: Alle 3 Spiegel sind elektrisch über Kamera. Lustig beim Innenspiegel ist, dass die Mitfahrer auf den Rücksitzen nicht zu sehen sind, obwohl das Bild wie echt aussieht. Zwar sind die Bildschirme nicht 3D wie echte Spiegel, aber dafür ist das Bild auch bei schlechtem Wetter gut. Beim Innenspiegel kann man auf echten Spiegel umschalten. Der Honda e kostet mit 154 PS 36850 €. Die Ausstattung ist dabei schon sehr gut und es gibt kaum Extras (Ledersitze, anderes Deko, Farben). Er kommt offenbar ohne Wärmepumpe. Der i3 wird wohl Ende dieses Jahres noch ein Akku-Upgrade bekommen (vermutlich ca. 50-60 kWh). Mit seinen Ökomaterialien und der Carbonkarosse ist er noch heute ein besonderes Auto. Aber auch Mini und Honda haben das gewisse Etwas. Alle sind 4-Sitzer. Eine andere Richtung wäre der Opel Corsa-e: Ich finde ihn langweiliger, aber er bietet viel Reichweite bei etwas weniger PS (136) und niedrigerem Basispreis. Preislich liegen sie alle dicht beieinander. Der BMW ist real in der Basis nicht viel teurer, weil es bei ihm mehr Rabatt gibt. BMW i3 Honda e Advanced Mini Cooper SE Trim M Welches Auto wäre eure Wahl? |
Fri Feb 07 09:39:48 CET 2020 |
Fensterheber137385
schon mal dort getankt LEW?
wie sind da die Preise.. - also interessehalber
Fri Feb 07 09:42:52 CET 2020 |
kappa9
Stimmt schon...
nur: bis nach Frankreich möche ich ohnehin in keinem dieser Klappstühle fahren (müssen / wollen).
Vom Sitz- und Raumgefühl ist da der i3 schon recht gut im Vergleich zu seiner äußeren Abmessung.
Fri Feb 07 10:56:08 CET 2020 |
DerMeisterSpion
Für mich als ehemaliger A2 Fahrer, fiele die Wahl deutlich auf den I3, er ist klein und smart und dennoch innen nicht winzig, ideal für die Stadt!
Der kleinen Honda sah leider nur in der Studi geil aus und ist eben auch eeher ein Kleinstwagen a la up und der Mini ist halt ein lifestly Kleinwagen für "Tussi´s" der eigentlich mit nichts wirklich überzeugt!
Fri Feb 07 16:22:14 CET 2020 |
Reinhard69
Ganz ehrlich? Für das gebotene viel zu teuer und keiner der 3 käme in die Auswahl.
Da kannst du schon ein paar Stunden in der Arbeit verbringen bist du dir das leisten kannst.
Neee, viel zu teuer.
Was würde mir gefallen? Mittelklasse wie z.B. Tiguan mit 120 PS Elektro und abgesicherte Reichweite von 400km. Muss nicht von VW sein, auch brauche ich keine LED Scheinwerfer oder so teuren Luxus.
Die Kiste muss nur zuverlässig fahren.
Liebe Autoindustrie: ist das so schwer zu verstehen?
VG
Reinhard (der einstweilen seinen Diesel weiterfährt)
Fri Feb 07 16:34:22 CET 2020 |
Fensterheber137385
LED SCheinwerfer sind nicht mehr Teuer- sie werden nur noch für teures Geld verkauft
bei E-Autos unbedingt notwendig da Stromsparend!
Fri Feb 07 18:30:56 CET 2020 |
Mr.Matthew
Der Mini hat sich doch längst selbst überlebt. Vor 15 Jahren war Mini vielleicht noch angesagt, aber heute? Und die Qualität ist in der Zwischenzeit auch nicht besser geworden. Ich würde den Honda nehmen, wobei der BMW i3 durch sein ausgeklügeltes Design auch seinen Reiz hat.
Fri Feb 07 23:12:55 CET 2020 |
Turboschlumpf51970
Beim Mini sieht man doch recht schön was bei BMW falsch läuft. Das viel jüngere Auto und kommt nichtmal in die Nähe der Recihweite des "Teilespenders" für mich bleibt in der Klasse der i3 konkurrenzlos, deswegen habe ich einen.
Nur so am Rande: Eine Rückfahrkamera hat er natürlich und genauso natürlich kann er im Stau dem Vordermann folgen.
Mon Mar 30 18:14:47 CEST 2020 |
DaimlerDriver
Auch wir haben uns für einen i3s entschieden. Er bietet Fahrspaß pur, die Verarbeitung ist hervorragend. Er ist klein, aber qualitativ besser als ein 5er. Schade, dass wir so eine Karosserie nicht in anderen BMWs finden.
Die 300 km Reichweite haben schon ihre Vorteile. Das gilt insbesondere im Winter, wenn die Akkuleistung nachlässt und man vielleicht vorheizen möchte. Es hat auch den Vorteil, dass man seltener anstecken muss und er durch den größeren Akku schneller laden kann, sollte man wirklich einmal eine längere Strecke fahren wollen.
Der Mini wird seine Käufer finden, aber technisch ist der im Vergleich lächerlich. beim Honda hat mir die Studie extrem gut gefallen. Leider hat das Serienmodell doch einiges an Charme verloren. Ich finde ihn für das gebotene zu teuer.
Tue Mar 31 01:26:21 CEST 2020 |
Grasoman
Da stimme ich dir zu.
Da nicht. Es gibt genug batterie-elektrische Fahrzeuge ohne LED-Scheinwerfer.
Und der Unterschied in der elektrischen Leistungsaufnahme ist auch marginal, denn selbst in konventionellem Halogen-Glühobst sind es vorne 2x55W und hinten 2x10W. Macht 130 Watt. Lass eine LED-Beleuchtung auf 1/3 davon kommen, sind immer noch 40W. Also 90W Differenz. In einer Stunde: 0.09 kWh Unterschied. Das ist lächerlich wenig. Da zählt eher sowas wie Heizung. Oder Reku-Steuerung. Oder gefahrene Geschwindigkeit.
Wenn an bestimmten BEV nur noch LED-Scheinwerfer erhältlich sind, dann dafür, um da einen höheren Preis zu "rechtfertigen" mit Features. Oder weil man dann noch alle möglichen Licht-Spielereien leicht mit ankoppeln kann: Matrix Licht, Gegenverkehr ausblenden, Autobahnlicht, Schwenklicht und so weiter. Viel davon ginge auch mit Xenon-Licht.
Tue Mar 31 07:16:04 CEST 2020 |
Fensterheber137385
wenn du weißt was die Firmen zum Teil für einen Aufwand betreiben um diese ERsparnisse zu summieren....
Das Problem - die Haltbarkeit!
Früher musste man zum Teil das Halbe Auto zerlegen um die Glühbirnen zu wechseln!
Heute sollten sie (theoretisch!) das Ganze Autoleben lang halten.
Auspuff - gibt´s nicht
Getriebe
Starter
Motoröl
Getriebeöl
Spritfiter....
..... da fällt einiges Weg
Tue Mar 31 11:51:13 CEST 2020 |
Grasoman
Ein Getriebe gibt's in BEV weiter: die Festübersetzung zwischen einem E-Motor und der Antriebswelle. Es ist nur simpler.
Abseits des i3: ggf. 2 Stück Getriebe pro Auto (2 Achsen mit je ein E-Motor), oder auch drei Stück Getriebe (Vorderachse: 1 E-Motor, Hinterachse: 2 E-Motoren) oder 4 Stück Getriebe (Radeinzelmotoren).
Mit den Getrieben (nun als Festübersetzungen oder einfachen 2-Gang-Getrieben) bleibt auch das Getriebeöl. Und auch die Getriebeölwechsel, wer der Versuchung "Lifetime-Füllung" widersteht.
Auspuff, Starter, Motoröl, Spritfilter bleiben erhalten, wenn ein Verbrennungsmotor dazu kommt. Zum Beispiel als Range Extender in frühen BMW i3, wenn auch dann auf die Komplexität eines Notstromaggregates vereinfacht. Oder in PHEVs.
Tue Mar 31 12:07:26 CEST 2020 |
jennss
Ich würde auf einen Verbrenner jetzt verzichten. Zum einen habe ich selbst mit dem Smart (dank Schnelllader) keine Reichweitenangst und zum anderen ist die Effizienz irgendwie schlechter bei den Phevs, warum auch immer. Und rein elektrisch sind die Phevs vergleichsweise schwach unterwegs.
RangeExtender finde ich nicht so gut wie ein größerer Akku, denn der REx verbessert nicht die Akkulebensdauer wie mehr kWh.
Ein größerer Akku lässt sich schneller laden als ein kleiner, kann hohe Leistung besser vertragen, lebt länger und erlaubt größere Abstände zwischen den Ladevorgängen.
j.
Tue Mar 31 12:22:45 CEST 2020 |
Fensterheber137385
Range Extener sind der Schwachsinn pur!
ODer hat jemand einen Anhänger hinten dran mit einem Quad das einem im Fall des Benzinversagens mit Diesel weiterfahren kann....
Getriebe ist für mich eine (wie auch immer geartete) Gangschaltung also nicht feste Zahnradübersetzung...
Tue Mar 31 12:25:57 CEST 2020 |
kappa9
Dafür anders herum: unser bisheriger örtlicher freier Reifenservice lehnte es bei unserem i3 ab zwei neue Reifen aufzuziehen und zu montieren.
Der Betrieb ist nicht zertifiziert elektrische Fahrzeuge auf der Bühne anzuheben. (Ich zuhause darf das als Privatmann aber -toll)
Also ab zur BMW-NL, dort dann trotz „Sonderpreis“ das doppelte bezahlt ;-)
Tue Mar 31 12:27:54 CEST 2020 |
Fensterheber137385
naja... das war doch früher schon so-
man muss die Leute manchmal überzeugen dass sie dir was verkaufen!
Anscheinend sind auch die Reifen des i3 zu klein - bei 325/40 19" wäre er schon gerannt....
Tue Mar 31 15:01:36 CEST 2020 |
Grasoman
Eine feste Zahnradübersetzung nennt sich Stirnradgetriebe. Maschinenbau Grundkurs. Also auch ein Getriebe.
http://www.bs-wiki.de/.../index.php?...
Was du hingegen meinst, sind Wechselgetriebe. Gibt's auch in einigen BEV, z.B. am Taycan als 2-Gang-Getriebe.
Tue Mar 31 15:03:45 CEST 2020 |
Grasoman
Schraub halt deine 2 Räder zuhause ab (da ist es dein Risiko) und bring sie ihm. Dann kann er die Reifen wechseln und die Räder wuchten, du nimmst sie wieder mit und schraubst sie daheim wieder dran.
Sonst: naja, muss der freie Reifenservice halt mal den kleinen Schein für Hybrid- und Elektrofahrzeuge machen.
Tue Mar 31 16:19:21 CEST 2020 |
kappa9
Zu Fuß, auf dem Rad, oder im Taxi ist aber blöd.
Und auf die Lederganitur des großen kommen keine Räder.
Wer heutzutage als Werkstatt / Reifenfritze kein E-Auto anheben darf ist es selbst schuld wenn die Kunden woanders hin müssen. Das darf er ruhig merken.
Wobei ich dann mit den Schluffen des großen auch woanders hin gehe ;-)
Hinzu kommt: ich kann ein i3 nicht einen halben Tag auf Böcke stellen
Tue Mar 31 16:30:09 CEST 2020 |
Alexander67
Ich will hier einen Like oder Danke Button um ohne weiteres und sehr kompakt zustimmen zu können.
Es ist in Zeiten zunehmender Elektrifizierung des Antriebsstrang notwendig auch bei E-Autos Reifen wechseln zu dürfen.
Natürlich darf man sich auch darüber streiten ob es richtig ist auch für einen Reifenwechsel solche gesetzlichen Vorgaben zu haben.
Das soll der Reifenwechselservice aber mit der Politik ausmachen.
Oder die Mitarbeiter (unnötigerweise?) qualifizieren.
Wobei das "unnötigerweise" natürlich auch eine Erweiterung des Angebots eröffnet.
Tue Mar 31 23:25:01 CEST 2020 |
Grasoman
Ja, die Qualifizierung für den Reifenonkel ist nötig. Er muss halt was weiterlernen. Bei Runflat-Reifen musste er das auch. Oder bei Reifendruck-Überwachungssystemen. Natürlich kann er sonst immer mehr Kunden abweisen, weil die mit Technik kommen, die er noch nicht kann oder nicht versteht. Aber dann ist das immer noch besser als wenn er da irgendwie dran rumpfuscht.
Und zum Thema Auto hochheben mit der Bühne: da braucht er bei jedem Auto, egal ob Verbrenner, Hybrid, Elektro, Gas oder Wasserstoff ne gute Ahnung davon, wo und wie er die Kiste anheben kann, damit am Unterboden nix kaputt geht.
Wed Apr 01 06:26:42 CEST 2020 |
kappa9
...wobei gerade was das Anheben des Fahrzeuges angeht der i3 schon besonders ist (siehe Anleitung).
Wed Apr 01 17:08:17 CEST 2020 |
Grasoman
Eben, und wenn der Reifen-Facharbeiter im Kopf überschlägt: ich verdiene hier maximal 30 EUR, aber habe ein Risiko, dass ich das Auto beschädige (Schadensumme x Eintrittswahrscheinlichkeit ) von >30 EUR, dann lohnt sich die Sache halt für ihn nicht.
Eine gute Anleitung kann dann die Eintrittswahrscheinlichkeit deutlich senken, aber dann muss er sich ja wieder damit beschäftigen und braucht mehr Zeit und das ggf. noch in der Radwechselhochsaison. :-) Und seine Berufshaftpflicht wird halt nicht zahlen. Insofern: bei 2 Reifen an einem "exotischen Auto" rummachen ist halt erstmal nicht lukrativ. Vielleicht denkt er mal drüber nach, wenn der x-te Kunde mit einem HEV, PHEV oder BEV bei ihm war. :-)
Fri May 01 16:01:35 CEST 2020 |
Walker_CH4
Ich fahre selber einen I3 und daher bin ich parteiisch. Da der Mini aber auch nur I3 - Technik drin hat und mir der
Honda etwas hinter dem Markt her hinkt, bleibt es beim I3. Der Wagen hat seine Macken und Besonderheiten und
gerade das lieben wir. Unser E - Smart hat für die Stadt alles aber der BMW macht Elektromobilität auch für weitere
Fahrten machbar, aus meiner Sicht ist das Konzept bis heute Vorbildlich. Ach und was das Thema Reparatur und Reifen stellt sich aus meiner Sicht nicht, erstens bin ich selber in dem Bereich tätig und zweitens sollen die Reifenhändler nur Reifen montieren. Wenn der Gummimann davor Angst hat, dann ist es aber Zeit sich langsam schlauer zu machen, sonst hat der gute Mann bald keine Kunden mehr. 😉
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