Thu Oct 03 16:03:29 CEST 2024
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jennss
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Kommentare (84)
Welchen Antrieb würdet ihr vorziehen?Einen besonderen Reiz machen m.E. große E-Motoren an nur einer Achse aus, also kein Allrad-Antrieb. Damit bekommt man nämlich gut eine große Reichweite hin. Beim ID.4 (nicht GTX) hat sich die Reichweite mit dem neuen Motor deutlich verbessert, von ca. 520 km auf 570 km. Der alte ID.4 Pro hatte 204 PS/310 Nm und der neue hat 286 PS/545 Nm. Große E-Motoren haben bei den Windungen wohl größere Aderquerschnitte mit weniger Widerstand. Zudem können große Motoren mehr kW rekuperieren beim Bremsen. Ein weiterer Vorteil ggü. Allradlern ist der günstigere Preis. Der neue Motor mit 286 PS hat ggü. dem vorigen mit 204 PS keinen Mehrpreis gebracht. Eine Bekannte von mir sagte mal zu den 286 PS des ID.4 "verrückt", aber nach meiner Erklärung mit dem Reichweitengewinn hat sie es verstanden. Die hohe Leistung ist quasi ein Abfallprodukt der besseren Effizienz. Der Nachteil ist dann, dass die Traktion nicht so gut ist wie bei Allradlern (aber noch besser als bei Frontantrieb). Damit kann man es besonders beim Anfahren nicht ganz so krachen lassen. Ein ID.3 GTX Performance hat 326 PS, nicht viel weniger als der ID.4 GTX mit 340 PS. Und trotz des Gewichtsnachteils braucht er 0,3 s. länger auf 100. Ich bin die GTXe noch nicht gefahren, vermute nur, dass der ID.3 GTX Performance mit Hinterradantrieb beim Anfahren leicht gedrosselt sein dürfte (wurde auch in einem YT-Bericht von AMS zum Born VZ gesagt) und der ID.4 GTX seinen Allrad da voll ausspielen kann. Eine Anfahrdrosselung könnte auch in Hinblick auf Euro7 eingestellt worden sein, denn bei Euro7 werden auch Reifenabrieb und Bremsabrieb berücksichtigt und somit sind E-Autos mitbetroffen von Euro7. Ein Hinterradantrieb dürfte bei gleicher Leistung sonst klar mehr Reifenabrieb haben als ein gleichstarker Allradler, oder? Normalerweise ist der ID.4 bei gleichem Antrieb wegen des Gewichts etwa 0,7 s. langsamer auf 100 als der ID.3, bei Allrad vs. Hinterradantrieb sieht es bei ähnlicher Leistung aber anders aus (GTXe). Dafür hat der ID.3 GTX Perf. eben eine deutlich bessere Reichweite (die 2 kWh mehr machen da nicht so viel aus), +74 km nach WLTP. Die Reichweitenchamps bei Mercedes und BMW haben auch große Single-Motoren, z.B. der i4 eDrive40 und der EQS 450+. Wie seht ihr das? Was reizt euch mehr, die größere Reichweite des Single-Motors oder der härtere Antritt des Allradlers? |
Tue Oct 29 04:16:52 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Für sechs Liter Diesel werden etwa 42 kWh benötigt.
Damit komme ich 200 km weit,
Das Dumme ist nur dass WtW gilt, und dass sieht das ganze mit Diesel noch mal viel schlechter aus.
Ich hingegen lade im Strommix. Der Mix übrigens wird nicht bei den ganzen privaten Lade Vorgängen berechnet die auf private PV basieren. Dazu kommt noch, dass man die Ladevorgänge meistens in die Sonnen und windreiche Zeit Verlagern kann.
Tue Oct 29 10:18:49 CET 2024 |
windelexpress
Wenn man das Auto nicht braucht, kann man das so machen. Es soll Menschen geben die ihr Fahrzeug unabhängig vom Wetter nutzen wollen.
Tue Oct 29 10:21:18 CET 2024 |
XF-Coupe
... ich denke mal, diese Diskussion können wir uns hier sparen.
Tue Oct 29 10:31:03 CET 2024 |
holderharry
Kann man sich sparen, das stimmt.........wie man sich alle realen Fakten bei den Ökos gespart hat.....das Ergebnis ist in unserem Niedergang gut ablesbar.....ist auch sehr praktikabel die Ladevorgänge in die Tagesmitte mit PV zu verlegen für jemanden der mit seinem KFZ morgens zur Arbeit fährt....wo bei das sind mittlerweile tazächlich die, die nicht mitdenken!
Tue Oct 29 10:39:20 CET 2024 |
XF-Coupe
Hast Du keinen Friseur, dem Du das erzählen kannst?
Hier geht es um Reichweitenvorteile von großen Singlemotoren im Vergleich zum Allrad bei BEVs und sonst um nichts.
Alles was Du bisher hier abgesondert hast, hat damit nichts zu tun. Es wird sich doch bestimmt ein Forum für Dich finden, wo man über die blöden BEV-Fahrer ablästern kann.
Tue Oct 29 11:30:38 CET 2024 |
Profi58
Sofern du keinerlei Verpflichtungen hast und es egal ist, wann dein Auto einsatzbereit ist, dann ja.
Ich kann nur in ein paar Monaten des Sommers nach der Arbeit das Auto mit Strom vom Dach laden, Sommerzeit sei Dank.
Jetzt kommt wochentags der Strom für ´s Auto aus der Steckdose. Mein Anbieter (Octopus) behauptet zwar, 100% EE zu liefern, aber man sieht dem Strom nicht an, ob er aus einem französischen AKW, einem tschechischen Kohlekraftwerk oder einem norwegischen Wasserkraftwerk kommt.
Tue Oct 29 11:47:51 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Ursache und Wirkung verwechselt? 😉
Gerade bei E-Autos mit großer Reichweite ist genug reserve, dann reicht oftmals 1x die Woche.
Behaupte ja nicht das es bei jedem Passt.
Tue Oct 29 12:17:34 CET 2024 |
windelexpress
Welche wären das?
Und bitte die reale Reichweite, nicht die lt Katalog versprochene
Tue Oct 29 13:29:44 CET 2024 |
Steffen_i4
Der i4 hat je nach Fahrweise eine reale Reichweite zwischen 300 und 400km (gilt für alle Fahrzeuge ab 60..70kWh Akku). Zwischen dem 1.5. und dem 22.8. war ich überhaupt nicht öffentlich Laden.
Tue Oct 29 14:30:08 CET 2024 |
jennss
Windelexpress wollte nur nochmal betonen, dass mit Verbrenner eben noch mehr Kilometer ohne Pause gehen. 🙂
j.
Tue Oct 29 16:03:53 CET 2024 |
XF-Coupe
Ich weiß ja nicht, welche Lebensrealität die Leute haben. Ich fahre 35 - 40 tkm im Jahr und komme gut mit der E-Mobilität zurecht.
Außer dem Cabrio wurde Alles auf Elektro umgestellt.
Tue Oct 29 19:01:08 CET 2024 |
windelexpress
Dann hätte ich am Samstag 3 mal stoppen müssen.
Wers schön findet, kann ja so tun.
Ich wollte nur schnell hin und wieder zurück und das ohne nachtanken oder noch auf Pirsch zu gehen, ein Ladesäule zu finden. Am Zielort war keine zu sehen.
Tue Oct 29 19:18:56 CET 2024 |
jennss
Welche Durchschnittsgeschwindigkeit? Konkret 600 km hin und 600 zurück?
Ladesäulen findet man nur zufällig mit Auge. Besser aufs Navi oder in die App gucken.
j.
Tue Oct 29 22:20:07 CET 2024 |
LF-X
Wer langsam fährt ist schneller da.
Wed Oct 30 06:55:41 CET 2024 |
XF-Coupe
Spätestens nach 300 km mache ich auf Langstrecke ohnehin einen Stopp, das hatte ich auch mit dem Verbrenner schon so gehalten. Das Auto sagt mir häufig schon früher, dass es Müdigkeit erkannt hat und eine Pause empfiehlt 😉
Ladesäulen braucht man nicht suchen, mittlerweile gibt es die an jeder Raststätte und noch viele mehr.
Ich verlasse mich da aber nicht aufs Navi, sondern schaue mir das vorher an, wo ich laden möchte. Denn ich möchte bei einer Pause auch einen Cappuccino trinken und eine vernünftige Toilette vorfinden und zudem dort laden, wo es für mich günstig ist (Ionity oder EnBW).
Aber jeder, wie er mag. Ich habe für mich nach mittlerweile über 80.000 elektrischen km festgestellt, dass es deutlich problemloser ist, wie man es sich als Verbrennerfahrer ohne praktische Erfahrung vorstellt.
Wed Oct 30 07:38:13 CET 2024 |
Steffen_i4
Naja, also ein bissel langsamer bin ich mit dem i4 schon auf der Langstrecke als früher im 530d oder den Autos davor, aber eben wirklich nur ein bissel. 30..40min kann man auf einer normalvollen AB dem i4 auf 600km abnehmen. Aber es ist für mich eben nichts, was die vielen (Komfort-) Vorteile, des BEV aufhebt.
In 26 Monaten und 44Tkm stand ich 27h am HPC - ich habe alle Rechnungen ausgewertet - die Hälfte davon waren Pausen, die ich mit dem Verbrenner auch gemacht hätte, also bleiben eine halbe Stunde pro Monat "warten".
44Tkm mit dem 530d wären aber auch 90x Tanken gewesen a 5min + 20 x 15min weil auf dem Arbeitsweg keine Tanke ist und ich einen Umweg fahre oder ich am Abend vor dem morgentlichen Start extra noch Tanken war. Das macht zusammen 750min oder 12,5h also quasi genauso lange wie HPC "warten".
Wed Oct 30 07:42:05 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Das sind wieder so Sprüche, man könnte auch sagen, wer schneller fährt, ist länger dort.
Man könnte allerdings auch sagen, solange man dort ist ist man schon ausgeruht.
🙄
Also kommt es irgendwie auch in der Gesamtbetrachtung auf das an, was man am Zielpunkt vorhat.
Wed Oct 30 09:24:49 CET 2024 |
Profi58
Hm, du setzt dich also vorher abends an den PC, checkst die Strecke, die Raststätten und die Stromkosten. Und dann leitet dich dein Navi auf eine Alternativstrecke, weil auf der Autobahn gerade ein größerer Stau herrscht. Letzteres ist uns vor zwei Wochen geschehen.
Hast du das zu Verbrennerzeiten mit der Raststättenplanung auch so gemacht/machen müssen?
Ich ziehe es vor, abseits der teuren Autobahn-Tankstellen zu tanken, aber meist ist auf bis zu 700 km langen Strecken ein Nachtanken gar nicht nötig und selbst dann habe ich noch mindestens 100 km Reichweite.
Wed Oct 30 11:07:22 CET 2024 |
Spardynamiker
Wenn ich alleine unterwegs bin, mache ich das nicht. Bei mehreren Personen, steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass "mal einer muss". Von mir zu meinen Eltern sind es 560km. Alleine bin ich die auch schon durchgefahren oder mit kurzer Pinkelpause.
Mit Familie, wird vielleicht auch mal was gegessen.
E- Auto lehne ich aber eher aus anderen Gründen ab.
Wed Oct 30 11:44:02 CET 2024 |
windelexpress
Kannst Du doch, meinetwegen auch alle 100, wenns Spaß macht.
Nur gibt's halt genügend, denen die Zeit kostbar ist und da stell ich mich nicht ne Stunde an die Säule, um überhaupt ans Ziel zu kommen.
Und das auf einem kurzen Ausflug auch noch dreimal.
Wed Oct 30 14:07:02 CET 2024 |
XF-Coupe
... meine beruflichen Langstrecken gehen alle in dieselbe Ecke Deutschlands, da kenne ich meine Punkte schon.
Ich kann aber auch im Navi nach Ionity entlang der Strecke suchen usw.
Alles kein Aufwand. Ich hatte auch beim Verbrenner meine Punkte für die Pause.
Wenn man sich für ein E-Auto entscheidet, muß man sich drauf einlassen. Es gibt spezifische Vorteile (keine Tanken im Alltagsbetrieb, Kosten im Alltagsbetrieb, Beschleunigung zum Überholen auf Landstraßen usw. usw.) und eben auch spezifische Nachteile, wie das Laden auf Langstrecke. Häufig ist es bei den Pausen, die ich sowieso gemacht habe, dass der Wagen schneller auf 80% ist, als ich mit der Pause fertig bin. Daher schaue ich immer mal wieder in die App um ggf. das Ladeziel zu erhöhen.
Ich hab ja auf meinem Arbeitsweg eine Bergstrecke mit 500 m Höhenunterschied nach oben. Da hat mir bisher noch kein Verbrenner (hatte diverse 911er, BMW Z8, Z4 MCoupe usw. aktuell ein M850 Cabrio) so viel Spaß gemacht wie der i4M50. Du hast eben sofort die volle Leistung da, ohne erst runterschalten zu müssen.
Für mich käme im Alltagsbetrieb kein Verbrenner mehr in Frage.
Ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aber im Gegensatz zu den Verbrennerfahrern, die Nachteile konstruieren ohne praktische Erfahrungen mit einem BEV zu haben, haben die BEV-Fahrer in der Regel alle Erfahrungen mit Verbrennern.
Ich bin kein Grüner und fahre nicht aus ideologischen Gründen BEV, sondern weil es mir mehr Spaß macht.
Nächste oder übernächste Woche soll noch ein neuer Taycan 4S mit Performance Batterie kommen, ein gemeinsames Langstreckenfahrzeug mit meinem Bruder.
Wed Oct 30 17:43:48 CET 2024 |
jennss
Genau.
Cool, tolles Auto! Würde ich in purpleskymetallic nehmen. Oder in Nordischgoldmetallic.
j.
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Wed Oct 30 19:12:31 CET 2024 |
Profi58
Mit Navi geht natürlich, aber du hattest ja geschrieben, dass du darauf verzichtest.
Ich habe einen 1,5 km langen Anstieg mit 13%. Wenn ich da mit meinem PHEV rein elektrisch hochfahre (was ich jeden Arbeitstag tue), verbraucht das exorbitant viel Strom. Im Sommer kann ich die Strecke von 2x 7,5 km viermal elektrisch fahren, bevor ich nachladen muß. Das sind 60 km. Auf längeren Fahrten ohne wesentliche Anstiege schaffe ich elektrisch fast 100 km.
Ich bin mit dem PHEV völlig zufrieden - im Nahverkehr alles elektrisch und auf längeren Strecken ohne Ladeangst und Zwangsstopp. Da kann ich Pause machen, wo es leckere Fischbrötchen gibt, auch wenn da weit und breit keine Ladesäule steht.
Wed Oct 30 20:33:34 CET 2024 |
jennss
Das Gute bei rekuperierenden Autos in den Bergen ist, dass man bergab viel Energie zurück bekommt.
Zur Reichweitenangst: Ich traue mich mit ID.3 überall hin. Hab den Akku noch nie vollkommen leergefahren.
j.
Thu Oct 31 06:43:48 CET 2024 |
XF-Coupe
@Profi58: Ich gehöre nicht zu den Menschen, die über die PHEVs schimpfen, im Gegenteil. Ich bin über ein PHEV zum BEV gekommen. Den Arbeitsweg (40 km einfach) konnte ich damit immer elektrisch fahren und ich dachte mir, dann kannst Du auch gleich BEV fahren. Für die Langstrecke war da noch ein Diesel da. Den hatte ich genau noch einmal auf Langstrecke gefahren, dann nur noch mit dem BEV. Mein Bruder fährt aktuell ein 300de E-Klasse T-Modell als Dienstwagen. Der hat sich als Nachfolger ein GLC 300de Coupe bestellt, aber mit der optionalen DC-Lademöglichkeit. Der macht auch seine Pause(n) auf Langstrecke und die kann man dann auch dazu nutzen, den Akku wieder vollzuladen. Muß jeder für sich selbst entscheiden, womit er sich am Wohlsten fühlt.
@jennss: Unserer ist die "Pflegeleicht-Variante" Silber mit schwarzem Leder. Der sollte eigentlich schon seit Juli da sein, aber wegen der Bremsleitungs-Problematik hat sich die Auslieferung verzögert. Jetzt tut sich endlich was, seit Montag haben wir die FIN und der Wagen ist wohl aktuell auf dem Transportweg.
Fri Nov 01 09:24:31 CET 2024 |
Profi58
So habe ich das auch verstanden, alles gut 🙂.
Ich habe den GLC 300de ohne Coupe und DC-Lademöglichkeit, wobei ich letztere als "nice to have", aber nicht unbedingt als erforderlich ansehe. Als PHEV-Fahrer lädst du meist in der eigenen Garage. Da lohnt ein Ladetarif mit monatlichem Grundbetrag nicht. Lädst du aber an der Autobahn ohne diesen, wird der Strom teuer und du kommst wahrscheinlich mit Diesel besser weg.
Für jemanden, der ständig lange Strecken fährt, ist der PHEV aus meiner Sicht ohnehin suboptimal. Entweder einen Verbrenner oder ein BEV mit großem Akku und Schnelllademöglichkeit samt optimiertem Ladetarif.
Fri Nov 01 09:28:28 CET 2024 |
Profi58
Rekuperation wird überbewertet. Auf dem 1,5 km langen Berg verbrauche ich Strom für 4 km, rekuperiere auf dem Rückweg aber maximal für 1 km, manchmal gar nichts. So sagt mir das die Reichweitenanzeige.
Fri Nov 01 09:42:23 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Gar nichts, heißt unterm Strich aber auch nichts verbraucht…
Bei einem vernünftigen BEV kann man sogar Bergauf Rekuperieren 😉
Fri Nov 01 11:30:12 CET 2024 |
25plus
Du fährst also 1,5 km den Berg rauf und 1,5 km den Berg runter. Macht also 3 km insgesamt, oder?
Du verbrauchst bergauf Energie für 4 km und bekommst bergab Energie für 1 km zurück, hast also insgesamt die Energie für 3 km verbraucht.
Beim Verbrenner verbrauchst du bergauf Kraftstoff für 4 km und bekommst bergab nichts zurück. Im besten Fall verbrauchst du bergab keinen Kraftstoff.
Also hat es doch funktioniert mit der Rekuperation.
Du darfst nicht vergessen, dass du bergab den gleichen Roll- und Luftwiderstand hast wie bergauf. Nur die Höhenenergie kann rekuperiert werden.
Fri Nov 01 14:45:37 CET 2024 |
Profi58
@25plus
Da ich die gleiche Strecke viele Jahre mit Verbrennern gefahren bin, kann ich ziemlich sicher behaupten, die Verkürzung der Reichweite durch die Anstiege war nicht so groß.
Fahre ich im Sommer die Kurzstrecke rein elektrisch, sinkt die Reichweite von 100 auf 60 km (-40%).
Beim Verbrenner im reinen Kurzstreckenbetrieb sank die Reichweite von ca. 800 km auf ca. 700 km (-12,5%).
@Schwarzwald4motion
Yepp, beim Bergauffahren rechten Blinker setzen und zum Anhalten von 50 auf 0 km/h abbremsen (nicht ausrollen lassen!), und schon rekuperiert er.
Fri Nov 01 16:20:00 CET 2024 |
jennss
Was es bringt, hängt stark vom Auto ab. Ein Hybrid kann z.B. weniger rekuperieren als ein starker BEV. Zitat aus diesem Test:
j.
Fri Nov 01 16:24:14 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Ich bremse vor der nächsten Kurve, das reicht schon.
Sat Nov 02 05:46:03 CET 2024 |
25plus
Verstehe ich nicht. Für mich sagt das aus, dass der Verbrenner im Vergleich 250 % an Reichweite verloren hat (100 km gegenüber 40 km). Was soll denn der Reichweitenverlust in Prozent zur maximalen Reichweite aussagen?
Bergauf vor Kurven/Kreuzungen bremsen... und dann beschweren sich die Leute über den hohen Energie/Kraftstoffverbrauch...
Sat Nov 02 06:38:21 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Ich beschwere mich nicht, und es ist auch die Ausnahme der Regel.
Man kann auch noch viel genügsamer fahren.
Tatsache ist aber, dass dieses Verhalten mit einem Verbrenner einfach nur abwärme erzeugt, Das Ding ist von vorne bis hinten eine Energieverschwender.
Beim E-Auto nervt es nur, weil der Energiespeicher noch ein Mengenproblem hat.
Der Verbrenner hingegen hat ein permanentes Effizienzproblem, was macht Beweis, dass der Sprit immer noch viel zu billig ist.
Sat Nov 02 09:57:12 CET 2024 |
Profi58
Ich bring ´s mal auf die gleiche Basis.
Der PHEV verliert bei 100 km nominaler (und auf längeren Fahrten im ebenen Gelände auch praktischer) rein elektrischer Reichweite auf meinem Weg zur Arbeit 40 km, also 40% und ist dann leer.
Der Verbrenner verliert bei 800 km Reichweite 100 km, also 12,5 %.
Hätten beide Fahrzeuge nur 100 km nominale Reichweite, schaffe ich mit dem PHEV auf dem Weg zur Arbeit (hin und zurück je 7,5 km) 60 km, mit dem Verbrenner aber 87,5 km - der PHEV muß nach 4 Tagen nachgeladen werden, mit dem Verbrenner könnte ich nach 5 Tagen noch einen Abstecher zum Supermarkt machen.
Jetzt verständlich?
Mon Nov 04 06:34:36 CET 2024 |
XF-Coupe
Die Reichweitenanzeige reagiert sehr träge, weil ja nicht nur der Verbrauch der letzten 2 - 3 km zur Berechnung der Reichweite herangezogen wird. Zudem scheint der Algorythmus zur Berechnung der Reichweite bei den Herstellern unterschiedlich zu sein.
Aussagekräftiger ist hier die Akkustandsanzeige, die ja immer den aktuellen Ladezustand des Akkus zeigt.
Wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre, habe ich auf die letzten 10 km 500 m Höhenunterschied nach unten. Beim Skoda Enyaq (77 kWh netto) steigt da der Akkustand um 2% und beim i4 (80,4 kWh netto) um 3% (rekuperiert wohl besser).
Früher bei meinem PHEV mit einem 14 kWh-Akku waren es nach Jahreszeit zwischen 7 und 10%. Ein kleinerer Akku kann ja naturgemäß auch weniger Energie aufnehmen.
Mon Nov 04 08:15:06 CET 2024 |
Schwarzwald4motion
Eine vernünftige Voraussage des Energieverbrauchs macht nur Sinn unter der Voraussetzung der Topologie der Strecke.
Wenn das eigene Navi das nicht hergibt, ich nutze immer ABRP, da muss man sich noch nicht anmelden.
Nach ein paar mal fahren hat man die Strecke sowieso im Gefühl.
Aufpassen muss ich sowieso immer nur für den Heimweg, ob also eine Ladung für die kommende Strecke ausreicht wird schon recht früh vor Hinfahrt einkalkuliert.
Mon Nov 04 08:21:39 CET 2024 |
Profi58
Es ist die gleiche Reichweitenanzeige, die von unten nach oben einen Verlust von 4 km und von oben nach unten einen Gewinn von 1 km anzeigt 😉.
Die Akkustandsanzeige erfolgt normalerweise in einer Graphik, die keine genauen Werte liefert. Allerdings gibt es verschiedene Anzeigeoptionen für Armaturenbrett und Multimediabildschirm, so dass ich irgendwo sicher den momentären Akkustand ablesen kann.
Mon Nov 04 08:29:23 CET 2024 |
Profi58
Das hat der GLC 300de ganz gut im Griff. Im Hybridmodus komme ich bei aktiviertem Navi mit den letzten Elektronen im Akku an, egal ob ich 200 oder 400 km gefahren bin. Auch zwischen innerorts (möglichst elektrisch) und außerorts unterscheidet das Navi. Nervig ist nur die Programmierung von Strecken mit Zwischenzielen oder die Eingabe von Hin- und Rückfahrt als Gesamtstrecke. Das war bei Audi einfacher.
Mon Nov 04 08:29:33 CET 2024 |
XF-Coupe
Komischerweise sinkt aber die Reichweitenanzeige weiter, wenn der Anstieg schon vorbei ist und es wieder leicht abwärts geht 😉 Es wäre ja schlimm, wenn sich die Reichweitenanzeige nur aus den letzten 2 - 3 km errechnen würde.
Sowohl bei meinen BEVs wie auch früher bei dem PHEV, wird der Akkustand in einer zahlenmäßigen Prozentangabe angezeigt. Genauer geht es eigentlich nicht.
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