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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

15.11.2018 22:42    |    jennss    |    Kommentare (66)

Welchen dieser 3 E-Kleinstwagen findet ihr für euch am interessantesten?

egosmarteup
Egosmarteup

Der e.Go Life 60 steht kurz vor Verkaufsstart, der e-Up ist gerade um 4000 € preisgesenkt worden (bei allerdings weniger Ausstattung als vorher) und der Smart war bisher der günstigste Stromer aus Deutschland (wenn ich mich nicht irre). Ich habe für einen Überblick mal ein paar Daten zusammengetragen:

 

 

e.Go Life 60

Preis 19900 € (wird später mit weniger Leistung+Akku auch noch günstiger kommen)

http://e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/ (der Konfigurator ist noch nicht auf letzten Stand zum Bestellen)

Außer Umweltprämie vermutlich kein weiterer Rabatt (selbst anfragen).

 

LED-Licht lieferbar

Klimaanlage 1700 €

Radio 1200 €

15" Stahlräder serienmäßig, optional 17" Alu und 18" Alu

 

Wendekreis 9 m

Länge 3,35 m

Akku 23,9 kWh

Beste Ladezeit 6,9 h (Kein Schnelllader erhältlich)

Reichweite NEFZ 184 km

Leergewicht 950 kg

 

82 PS

0-50 3,4 s.

0-100 8,6 s.

Höchstgeschwindigkeit 152 km/h

Kunststoffkarosse (farbiger Kunststoff, Kratzer kaum sichtbar)

5 Farben möglich

2 Türen/4 Sitze

 

Smart EQ

Preise 21940 €/25200 €/22600 € (Coupe/Cabrio/ForFour)

Gelegentlich Sondermodelle

https://www.smart.com/

Rabatte zusätzlich zur Umweltprämie möglich (Schwerbehinderte normal 11%, lokal angefragt)

 

Nur Halogenlicht lieferbar bzw. keine LED-Scheinwerfer lieferbar

Klimaanlage und Standheizung/-Klimatisierung mit App serienmäßig

Einfaches Radio serienmäßig

Bei großem Radio (inkl. Navi) auch JBL-Sound und Rückfahrkamera lieferbar

14" Stahlräder serienmäßig, 15" Alu und 16" (Brabus 16/17") möglich

Extrem viele Konfigurations- und Individualisiermöglichkeiten, nach Konfigurator Smart über 50000 € möglich

Beim ForFour elektrisches Faltdach möglich, beim ForTwo Coupe einfaches Glasdach

 

Wendekreis ForTwo 6,90 m, ForFour 8,65 m

Länge 2,69 m bzw. ForFour 3,50 m

Akku 17,6 kWh

Beste Ladezeit (mit optionalem 22 kW-Lader für 840 €) ca. 1 h? (bis 80% 40 Minuten)

Nefz-Reichweite 160 km

Leergewicht ForTwo Coupe/Cabrio/ForFour 1085 kg/1115 kg/1200 kg

 

82 PS

0-60 km/h 4,9 s./5,1 s./5,5 s. (0-50 km/h ist nicht angegeben, nur bis 60)

0-100 km/h 11,5 s./11,8 s./12,7 s.

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Karosse aus Stahl, 2-farbig serienmäßig. Sehr viele Farb-Kombinationen möglich.

2 Türen/2 Sitze bzw. 4 Türen/4 Sitze

 

e-Up!

Preis 22975 €/23890 (e-Up!/e-Load Up!)

https://www.volkswagen.de/app/konfigurator/vw-de/de/

Rabatte für Schwerbehinderte ca. 10% zusätzlich zur Umweltprämie (nicht online, sondern lokal angefragt)

 

Nur Halogenlicht lieferbar bzw. keine LED-Scheinwerfer lieferbar

Klimaanlage und Standheizung/-Klimatisierung?

Kein Radio serienmäßig (745 € Aufpreis)

Kein Beats-Audio bei elektrischen Up

14" Stahlräder serienmäßig, 15" Alu möglich

Elektrisches Glasschiebedach möglich

 

Wendekreis 9,80 m

Länge 3,60 m

Akku 18,7 kWh

Beste Ladezeit (40 kW optional für 625 € CCS) ca. 1 h? (bis 80% 40 Minuten)

Nefz-Reichweite 160 km

Leergewicht 1229 kg

 

82 PS

0-80 km/h 8,1 s.

0-100 km/h 12,4 s.

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Karosse aus Stahl, 5 Farben möglich

4 Türen/4 Sitze (auch e-Load Up!)

 

Mir gefallen alle auf ihre Art. Der e.Go hat mit seinem leichten Gewicht eine super Beschleunigung und den größten Akku, hat jedoch als einziger keine Schnelllade-Option. Der Smart ist neben dem ForFour auch als Cabrio und Coupe zu bekommen, sowie mit sehr vielen Optionen, was ihn besonders individuell macht. Der e-Up hat am meisten Platz. Berücksichtigt man die Ausstattung ist der Smart wohl am günstigsten, danach der e-Up und dann der e.Go, bei dem es wohl keine Rabatte gibt (wenn sich das bis zum Start nicht noch ändert), aber sie liegen ganz dicht beieinander.

 

Welcher E-Kleinstwagen wäre für euch am interessantesten? (z.B. als Zweitwagen neben einem alten, größeren Verbrenner :)).

j.

 

PS: Bilder sind aus den Konfiguratoren bzw. von den Homepages.

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

20.11.2018 21:13    |    FWebe

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 20. November 2018 um 20:42:49 Uhr:

Ich fand das "schockierend" viel. Macht eine Reichweite von etwas über 100km wenn man so durchfahren könnte. von 100% auf 0%

Nachrechnen brauche ich nicht. Subjektiv extrem viel.

 

Also ein 100kwh Akku in einen Clio zu 15.000 wäre was. :rolleyes:

Naja es ist nicht mehr, als ein Verbrenner braucht (30 kW bei 100 km/ h). Das einzige "Problem" ist halt der vergleichsweise kleine Akku, der solch hohe Dauerleistungen nicht so lange liefern kann.

Der Clio käme so dann auch nur ca. 333 km weit, da muss man halt wissen, wo man den Kompromiss für sich findet. 300 km wären für mich aktuell z.B. zu wenig für eine Fahrt am Stück.


21.11.2018 19:13    |    notting

Zitat:

@notting schrieb am 19. November 2018 um 21:10:12 Uhr:

[Clio vs. Sandero]

- Beide haben Garantie bis 100Mm, der Clio aber 2 Jahre länger

Sehe gerade, dass ich falsch geschaut habe. 5 J. ist doch nur die max. mögl. Garantie.

Serie beim Clio sind 2 J. ohne Laufleistungslimit.

 

notting


22.11.2018 12:12    |    notting

@jennss: Bist du sicher dass die Preise für den e.go noch stimmen? Beim Sion gibt's gerade eine Preissteigerung: https://www.electrive.net/.../

 

notting


23.11.2018 12:12    |    HenryFromWob

Ich würde gerne von den 20 Teilnehmern, die für den e.Go gestimmt haben, wissen, was dieses Fahrzeug für sie zum interessantesten in der Auswahl macht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist es wohl kaum, ist es die Fertigung in Deutschland oder der Umstand, dass hinter dem Fahrzeug kein großer Konzern steht (was viele vielleicht eher als Nachteil auslegen würden, weil die Kostenstrukturen nicht so straff und das Servicenetz nicht so weit sind)? Bin etwas ratlos...


23.11.2018 12:39    |    LF-X

Zitat:

@jennss schrieb am 16. November 2018 um 10:55:46 Uhr:

Der Sion ist in meinen Augen zeitlich und kostenmäßig noch unsicher. Bis der da ist, sind auch noch andere Alternativen da, schätze ich. An die prognostizierten 4000 € für die 30 kWh-Batterie glaube ich nicht ganz. Ich würde eher mit 10000 € rechnen.

j.

Gut geschätzt! Ich hatte auf weniger gehofft (6000,-).


23.11.2018 13:07    |    FWebe

Zitat:

@HenryFromWob schrieb am 23. November 2018 um 12:12:49 Uhr:

Ich würde gerne von den 20 Teilnehmern, die für den e.Go gestimmt haben, wissen, was dieses Fahrzeug für sie zum interessantesten in der Auswahl macht.

Neben der Karosserie das geringe Gewicht und die relativ höhere Reichweite. Die Ladezeit ist ausreichend kurz für den Anwendungszweck.

Allgemein ist er speziell als Stadtkurzstreckenfahrzeug mehr oder weniger das interessanteste Fahrzeug.


23.11.2018 15:16    |    Batterietester135

Zitat:

@FWebe schrieb am 23. November 2018 um 13:07:35 Uhr:

Zitat:

@HenryFromWob schrieb am 23. November 2018 um 12:12:49 Uhr:

Ich würde gerne von den 20 Teilnehmern, die für den e.Go gestimmt haben, wissen, was dieses Fahrzeug für sie zum interessantesten in der Auswahl macht.

Neben der Karosserie das geringe Gewicht und die relativ höhere Reichweite. Die Ladezeit ist ausreichend kurz für den Anwendungszweck.

Allgemein ist er speziell als Stadtkurzstreckenfahrzeug mehr oder weniger das interessanteste Fahrzeug.

Die Reichweite es eGo gehört zu den kürzesten auf dem Markt. Es gibt von anderen Herstellern Fahrzeuge mit 300 km Reichweite für ähnliches Geld, bei deutlich besserer Ausstattung.

 

Der eGo ist weder ein vollwertiges Fahrzeug, noch hat er ein gutes Preis Leistungsverhältnis.


23.11.2018 15:18    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. November 2018 um 21:13:26 Uhr:

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 20. November 2018 um 20:42:49 Uhr:

Ich fand das "schockierend" viel. Macht eine Reichweite von etwas über 100km wenn man so durchfahren könnte. von 100% auf 0%

Nachrechnen brauche ich nicht. Subjektiv extrem viel.

 

Also ein 100kwh Akku in einen Clio zu 15.000 wäre was. :rolleyes:

Naja es ist nicht mehr, als ein Verbrenner braucht (30 kW bei 100 km/ h). Das einzige "Problem" ist halt der vergleichsweise kleine Akku, der solch hohe Dauerleistungen nicht so lange liefern kann.

Der Clio käme so dann auch nur ca. 333 km weit, da muss man halt wissen, wo man den Kompromiss für sich findet. 300 km wären für mich aktuell z.B. zu wenig für eine Fahrt am Stück.

ich bleibe dabei das es ein Stromfresser ist. (Autobahn)

Bestätigt durch nextmove Autobahntest.

Der Zoe verbraucht über 17kw im Schnitt und ein Inoniq knapp über 14.

Ist ein satter Aufschlag bzw Abschlag bei der Reichweite mit bis maximal 120kmh.

 

Der Clio Benziner hat momentan auf Landstraße betrieben 480km auf halben Tank geschafft. KW und Energiegehalt rechne ich jetzt nicht um dazu sind die Akkus zu klein im Vergleich.

 

Ich denke mal dem normalen Verbraucher Interessiert es nicht warum ein höherer Verbrauch rauskommt, sondern nur ob und wie hoch der ist. Vielleicht bewegt sich so ein Trend ein klein wenig wieder Richtung Limousinen.


Bild

23.11.2018 15:33    |    FWebe

Zitat:

@Allevergeben1 schrieb am 23. November 2018 um 15:16:41 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 23. November 2018 um 13:07:35 Uhr:

 

 

Neben der Karosserie das geringe Gewicht und die relativ höhere Reichweite. Die Ladezeit ist ausreichend kurz für den Anwendungszweck.

Allgemein ist er speziell als Stadtkurzstreckenfahrzeug mehr oder weniger das interessanteste Fahrzeug.

Die Reichweite es eGo gehört zu den kürzesten auf dem Markt. Es gibt von anderen Herstellern Fahrzeuge mit 300 km Reichweite für ähnliches Geld, bei deutlich besserer Ausstattung.

Welche der hier genannten Fahrzeuge sollen das sein?

 

Zitat:

Der eGo ist weder ein vollwertiges Fahrzeug, noch hat er ein gutes Preis Leistungsverhältnis.

Was genau ist an dem Fahrzeug nicht vollwertig? Er ist geschlossen und ein Automobil, das macht ihn schon zu einem vollwertigen PKW.


23.11.2018 15:42    |    FWebe

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 23. November 2018 um 15:18:07 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. November 2018 um 21:13:26 Uhr:

 

 

Naja es ist nicht mehr, als ein Verbrenner braucht (30 kW bei 100 km/ h). Das einzige "Problem" ist halt der vergleichsweise kleine Akku, der solch hohe Dauerleistungen nicht so lange liefern kann.

Der Clio käme so dann auch nur ca. 333 km weit, da muss man halt wissen, wo man den Kompromiss für sich findet. 300 km wären für mich aktuell z.B. zu wenig für eine Fahrt am Stück.

ich bleibe dabei das es ein Stromfresser ist. (Autobahn)

Bestätigt durch nextmove Autobahntest.

Der Zoe verbraucht über 17kw im Schnitt und ein Inoniq knapp über 14.

Ist ein satter Aufschlag bzw Abschlag bei der Reichweite mit bis maximal 120kmh.

Und was hat das mit dem von dir genannten Verbrauch bei 130 km/h zu tun? Maximal 120 km/h ist weniger als 130 km/h, da sollte ich ihnen dich was auffallen.

Nochmal, da geht nur noch bauformbedingt etwas, nur möchte man von seinem Fahrzeug noch was haben und da sind Elektrofahrzeuge so schon stellenweise eher mau im Raumangebot.

 

Zitat:

Der Clio Benziner hat momentan auf Landstraße betrieben 480km auf halben Tank geschafft.

Von einem Benziner war aber nicht die Rede.

 

Zitat:

KW und Energiegehalt rechne ich jetzt nicht um dazu sind die Akkus zu klein im Vergleich.

Dabei wäre genau das der eigentliche Knackpunkt. Am Verbrauch lässt sich nicht viel ändern, jedoch an der Kapazität der Akkus. 40 l Benzin entsprechen z.B. 340 kWh Energiegehalt, da kannste dir denken, wieso der Benziner so weit kommt. Selbst mit dem schlechteren Wirkungsgrad des Benziners bleiben davon noch 133 kWh am Ende über, was halt deutlich mehr als beim Elektrofahrzeug ist.

 

Zitat:

Ich denke mal dem normalen Verbraucher Interessiert es nicht warum ein höherer Verbrauch rauskommt, sondern nur ob und wie hoch der ist. Vielleicht bewegt sich so ein Trend ein klein wenig wieder Richtung Limousinen.

Nochmal, der Verbrauch ist nicht hoch. Mit dem Clio verfeuerst du auf der gleichen Strecke das drei- bis vierfache an Energie und da wärst du schon relativ sparsam unterwegs.

Du kannst deinen Benzinverbrauch ja mal mit 8,5 multiplizieren, dann siehst du eventuell die Relation.

Und doch, es interessiert den Verbraucher natürlich, warum der Verbrauch so hoch ist, sonst beschwerten sich ja deutlich mehr Leute, dass ihr Verbrauch steigt, wenn sie schneller fahren. Bisher bist du da aber einer von ganz wenigen, der dies tatsächlich macht, da es den meisten Leuten nunmal bekannt ist.


23.11.2018 16:03    |    LF-X

Den normalen Verbraucher interessiert der Verbrauch in keinster Weise. Dafür ist b Spirit noch viel zu billig.

 

Und Elektroautos sind nochmal uninteressanter.

Da höre ich die übliche Skepsis: teuer, Reichweite, laden, haltbarkeit Akku. Und Braunkohlestrom, seltene Erden und Kinderarbeit nicht vergessen.


23.11.2018 16:26    |    notting

Zitat:

@LF-X schrieb am 23. November 2018 um 16:03:10 Uhr:

Den normalen Verbraucher interessiert der Verbrauch in keinster Weise. Dafür ist b Spirit noch viel zu billig.

Unsinn. Richtig ist:

- Zu kleine Motorisierungen können in der Praxis für einen _höheren_ Praxis-Verbrauch sorgen.

- Zwei Fahrzeuge zu besitzen die nie gleichzeitig verwendet werden ist teuer und umweltschädl., weil die Produktion eines Autos erstmal viele Resourcen verschlingt.

- Besonders spritsparende Autos rentieren sich oft wg. der hohen Aufpreise nicht. Hab mir das mal für mein Langstrecken-Fahrprofil ausgerechnet auf Basis der Verbrauchsinfos die ich z. B. bei Spritmonitor.de gefunden habe. Hätte sich erst nach einer 3stelligen Mm-Zahl gelohnt. Und auch da stellt sich die Frage mit dem Fahrenergie-Akku etc.

Außerdem hätte ich für das "spritsparendere" Fahrzeug IIRC keine AHK bekommen. Hätte also ein _viel_ größeres Auto gebraucht, um auch die Dinge transportieren zu können, die ich sonst regelm. mit dem AH transportiere.

Bzw. bei meinen Eltern sind wg. S&S a) teurere Starter-Akkus nötig weil stärker beansprucht und b) ist der Anlasser schon während der Garantie kaputtgegangen, der ja auch stärker beansprucht wird. Da der eben nicht mal 2 Jahre gehalten hat wird das wohl längerfristig kein günstiges Vergnügen.

- Ex-Leasing-Fahrzeuge (z. B. von Firmen) sind eher günstig zu haben bzw. viele haben halt schlicht nicht soviel Kohle. Das schränkt die Auswahlmöglichkeiten deutl. ein...

 

Zitat:

Und Elektroautos sind nochmal uninteressanter.

Da höre ich die übliche Skepsis: teuer, Reichweite, laden, haltbarkeit Akku.

Auch wg. "teuer" ist halt der Rest besonders wichtig. Außerdem hast du das Thema AHK (für AH natürl., nicht Fahrradträger!) vergessen.

 

Zitat:

Und Braunkohlestrom, seltene Erden und Kinderarbeit nicht vergessen.

Tja, kommt halt davon, wenn man E-Autos als besonders "öko" bezeichnet.

 

notting


23.11.2018 17:07    |    LF-X

Zitat:

@notting schrieb am 23. November 2018 um 16:26:14 Uhr:

- Besonders spritsparende Autos rentieren sich oft wg. der hohen Aufpreise nicht.

Ich sag doch: Sprit ist zu billig um den Anreiz zum Energiesparen beim Konsumenten zu erzeugen.

Sonst würden die Leute Prius und Co statt SUV feiern.

Fahrverbote die gerade in jeder Großstatt drohen setzen zumindest kleinere Anreize.

Das führt zwar leider dazu, dass oft einfach stumpf vom Diesel auf Super umgestiegen wird, was nichts am Energieverbrauch der Fahrzeuge ändert. Rollende Schrankwand bleibt rollende Schrankwand.


23.11.2018 17:20    |    captmcneil

Zitat:

@LF-X schrieb am 23. November 2018 um 17:07:02 Uhr:

Das führt zwar leider dazu, dass oft einfach stumpf vom Diesel auf Super umgestiegen wird, was nichts am Energieverbrauch der Fahrzeuge ändert. Rollende Schrankwand bleibt rollende Schrankwand.

Das ist doch das eigentliche Problem - die Größe der Autos. So lange die wirklich erfolgreichen E-Autos 1.5-2 Tonnen wiegen (da zähle ich jetzt den Prius mal mit rein!), gewinnt man nur begrenzt was.

 

Elektromobilität spielt besonders dann seine Stärken aus, wenn das Gewicht runter geht. E-Roller, oder ein Twizzy... wenn man sich für Spaß mal vorstellt, wie Indien oder Vietnam mit wesentlich mehr Leuten mobil sind, wirkt das auf einmal wesentlich sinnvoller.

 

Problematisch wird's, wenn die ihr "Wirtschaftswunder" bekommen, und dort auch jeder mit einer E-Klasse rumfahren möchte.

 

Da ich selber Teil des Problems bin, da ich sehr gerne große Autos fahre, bin ich da hin und hergerissen. Einerseits würde es mich höchst unglücklich machen, wenn ich in so einem Ei fahren müsste, andererseits geht's halt so nicht ewig weiter... Aber so lange mit Rücksicht auf einige richtig große Dreckschleudern nicht von oben an der einzigen wirksamen Stellschraube (Spritpreis, Steuern, Subventionen) gedreht wird, bin ich auch nicht motiviert, ohne Gegenleistung auf alles zu verzichten, was mir Spaß macht. Und solange man sich die dicken Kisten so rationalisieren kann, wird sich auch wenig ändern, Elektro hin oder her.


23.11.2018 17:21    |    notting

Zitat:

@LF-X schrieb am 23. November 2018 um 17:07:02 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 23. November 2018 um 16:26:14 Uhr:

- Besonders spritsparende Autos rentieren sich oft wg. der hohen Aufpreise nicht.

Ich sag doch: Sprit ist zu billig um den Anreiz zum Energiesparen beim Konsumenten zu erzeugen.

Unsinn, der Spareffekt der meisten Hybriden ist bei Langstrecke eher gering, da man eher weniger Energie verbremsen muss und der Motor auch in einem eher konstanten Betriebszustand gefahren wird und Hersteller einfach zuviel Kohle wollen für was, was oft auch noch höhere Folgekosten erzeugt! Den Spruch "Sparen um jeden Preis" hast du wohl noch nie gehört :rolleyes:

 

Zitat:

Sonst würden die Leute Prius und Co statt SUV feiern.

[ ] Du hast den Teil mit den Ex-Leasing-Firmenfahrzeugen gelesen.

[ ] Viele Leute haben's mit einem höheren Einstieg leichter, die haben halt früher Pampersbomber genommen.

[ ] Wenn man regelm. Sachen transportiert, die man nicht mit einem AH vernünftig transportieren kann, braucht man halt ein größeres Auto - oder weil die bescheuerte "Ach ich bin so Öko"-Kiste nicht mit einer AHK ausrüstbar ist, sodass man mit einem AH nur bei Bedarf eine höhere Ladekapazität bzw. Verbrauch hat.

[x] Das SUV von meinen Eltern hat kaum Mehrverbrauch im Vergleich zur Nicht-SUV-Variante bzw. ist sogar ca. 10cm schmäler und braucht IIRC sogar etwas weniger als der damals aktuelle Nachfolger des Pampersbombers den sie damals hatten.

 

Zitat:

Fahrverbote die gerade in jeder Großstatt drohen setzen zumindest kleinere Anreize.

Das führt zwar leider dazu, dass oft einfach stumpf vom Diesel auf Super umgestiegen wird, was nichts am Energieverbrauch der Fahrzeuge ändert. Rollende Schrankwand bleibt rollende Schrankwand.

Wenn ich mir die E-Autos anschaue, die 2018 ganz neu rausgekommen sind bzw. angekündigt wurden, würde es bei einem Umstieg auf Elektro nicht besser aussehen:

- Hyundai Kona Elektro/Kia Niro EV: SUV.

- Mercedes EQC: SUV

- Audi e-tron: SUV

 

Techn. Vorteil: Mehr Platz für Akkus...

 

notting


23.11.2018 21:28    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 22. November 2018 um 12:12:05 Uhr:

@jennss: Bist du sicher dass die Preise für den e.go noch stimmen? Beim Sion gibt's gerade eine Preissteigerung: https://www.electrive.net/.../

Preise vom e.Go haben sich nach Homepage nicht geändert. http://e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/

Der Akkupreis beim Sion war m.M.n. zu niedrig angesetzt.

j.


23.11.2018 21:30    |    jennss

Zitat:

@captmcneil schrieb am 23. November 2018 um 17:20:27 Uhr:

Das ist doch das eigentliche Problem - die Größe der Autos. So lange die wirklich erfolgreichen E-Autos 1.5-2 Tonnen wiegen (da zähle ich jetzt den Prius mal mit rein!), gewinnt man nur begrenzt was.

 

Elektromobilität spielt besonders dann seine Stärken aus, wenn das Gewicht runter geht.

Bei E-Autos ist das Gewicht durch das Rekuperieren weniger bedeutsam für den Verbrauch. Wichtiger ist die Aerodynamik.

j.


24.11.2018 03:10    |    captmcneil

Ich verstehe was Du meinst. Aber das Gewichtsverhältnis des Antriebs ist bei den Luxus-E-Autos schon extrem. Von der Verarbeitung und Geräuschdämmung her wird bei den Autos gespart wie wahnsinnig, um die Autos halbwegs gut aussehen zu lassen; würden da keine Abstriche gemacht, würde so ein Model S noch weit mehr als die 2,1 Tonnen wiegen. Die Dinger sind einfach schwer.

 

Bei den 600 Kilo für den Akku und nochmal 150 für die E-Motoren darf man nicht vergessen, dass man dafür locker 2-3 V6 Motoren verbauen könnte. Mich beschäftigt da auch der Schaden durch die Herstellung der Akkus. Je kleiner die sind, desto besser skaliert das. Auf Indien skaliert die Idee vom Model X für alle imho nicht. Könnten wir überhaupt genügend Akkus für 1 Mrd Menschen bauen, oder ist das Konzept nur eine "Lösung" für Westeuropa?

 

Klar mag die Rekuperation was reinholen. Bei den Geschwindigkeiten, wo Aerodynamik eine Rolle spielt, wird das aber ziemlich schnell ziemlich kompliziert auszurechnen. Auf der Autobahn spielt auch Rekuperation dann eher die zweite Geige. Man sollte hier nicht vermischen; der E-Antrieb ist gut für die Stadt. Müssen 2.x Tonnen Vehikel in die Stadt?

 

Dazu kommt noch das Argument unserer Staus und das Parkplatzproblem, was auch für kleinere Vehikel spricht. Hier glauben ja einige, dass autonomes Fahren Wunder vollbringen kann. Wenn man den Leuten erstmal das Autofahren verboten hat.

 

Was ist nun eigentlich das Ziel des E-Antriebs? Um den Feinstaub und die Abgase aus unseren Städten zu halten? Oder um unsere pro-Kopf Belastung durch individuelle Mobilität runterzukriegen? Oder um wirklich ein zukunftsfähiges Konzept für bald 8 Milliarden Menschen zu haben?


24.11.2018 07:36    |    LF-X

Letzteres. Die Effizienzsteigerung des Motors reduziert den Energieverbrauch und ermöglicht eine Loslösung von fossilen Energieträgern. Der Wechsel ist einfacher, je weniger Energie man erzeugen muss.

CO2 Bepreisung geht in machen Ländern ja schon los. Verbrennerverbote sind in einigen Ländern auch schon geplant.

Wünsche den Leuten die technische Systeme zur Verbrauchsreduktion verteufeln in Zukunft viel Spaß. Und zwar mit Bus und Bahn ;-)


24.11.2018 09:52    |    notting

Zitat:

@LF-X schrieb am 24. November 2018 um 07:36:08 Uhr:

Wünsche den Leuten die technische Systeme zur Verbrauchsreduktion verteufeln in Zukunft viel Spaß. Und zwar mit Bus und Bahn ;-)

Schau mal in den Spiegel. Du bist hier doch derjenige, der ganz offensichtl. für mehr Material-Verschleiß = Resourcen-Verbrauch bzw. Umweltschädigung z. B. durch S&S ist oder dass man unnötiges Zeug im Auto mit rumschleppen soll (was auch erstmal hergestellt werden muss), auch wenn es im konkreten Fall kaum Minderverbrauch bringt (Hybrid).

 

Du bist ein Musterbeispiel für "Sparen um jeden Preis" :rolleyes:

 

notting


24.11.2018 10:54    |    LF-X

Seit wann bringen SS-Systeme nichts? Praktisch jeder Test, denn man so im Netz findet sagt, dass es Kraftstoff einspart. Vor allem im Stadtverkehr, wo Verbrenner gerne mal richtig schlecht werden. Das wurde auch hier im Blog bereits bestätigt.

 

Welcher "konkrete Fall" bei Hybriden ist gemeint?


24.11.2018 11:04    |    notting

Zitat:

@LF-X schrieb am 24. November 2018 um 10:54:10 Uhr:

Seit wann bringen SS-Systeme nichts? Praktisch jeder Test, denn man so im Netz findet sagt, dass es Kraftstoff einspart. Vor allem im Stadtverkehr, wo Verbrenner gerne mal richtig schlecht werden. Das wurde auch hier im Blog bereits bestätigt.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Es geht um Materialverschleiß von Anlasser und Akku, die durch S&S viel stärker beansprucht werden, sodass man dort mehr Resourcen reinstecken muss! Du hast gerade wieder bestätigt, dass du sowas komplett ignorierst, also sparen um jeden Preis *facepalm*

 

Zitat:

Welcher "konkrete Fall" bei Hybriden ist gemeint?

Hatte ich doch schon in einem vorherigen Posting vorgeschrieben: Langstrecke! *facepalm*

 

notting


24.11.2018 13:11    |    captmcneil

Zitat:

@LF-X schrieb am 24. November 2018 um 07:36:08 Uhr:

Letzteres.

Du meinst, Asien kann problemlos genügend Akkus für seine 4 Milliarden Einwohner bauen, wenn die irgendwann auch mal zu Wohlstand kommen und ein 1-2 Tonnen schweres Elektroauto wollen? Ok... dann ist ja alles gut.

 

Im übrigen verteufel ich nix, Elektromobilität wird wunderbar für unsere Zwecke funktionieren.


24.11.2018 13:34    |    jennss

Zitat:

@captmcneil schrieb am 24. November 2018 um 03:10:53 Uhr:

Die Dinger sind einfach schwer.

Wofür zu schwer? Schlechte Fahrdynamik? Zu hoher Verbrauch?

 

Zitat:

Klar mag die Rekuperation was reinholen. Bei den Geschwindigkeiten, wo Aerodynamik eine Rolle spielt, wird das aber ziemlich schnell ziemlich kompliziert auszurechnen.

Da ist das Gewicht dann auch relativ egal. Siehe kWh-Werte in diesem Artikel bei Tempo 50/90/130.

 

Zitat:

Was ist nun eigentlich das Ziel des E-Antriebs? Um den Feinstaub und die Abgase aus unseren Städten zu halten? Oder um unsere pro-Kopf Belastung durch individuelle Mobilität runterzukriegen?

Ich selbst kaufe ein E-Auto wegen des Fahrspaßes, weniger wegen der Umwelt. Der Antrieb läuft einfach klasse. Feinstaub und Abgas werden trotzdem :) aus der Stadt herausgehalten. Das klappt schon mit dem PlugIn-Hybrid ganz gut. Was ist "pro-Kopf Belastung durch individuelle Mobilität"?

j.


24.11.2018 18:21    |    captmcneil

Zitat:

@jennss schrieb am 24. November 2018 um 13:34:36 Uhr:

Wofür zu schwer? Schlechte Fahrdynamik? Zu hoher Verbrauch?

Weiß ich nicht, ich habe ja nicht gesagt, dass sie zu schwer sind ;-)

 

Über den Einsatzzweck möchte ich nicht diskutieren, dass muss jeder selber wissen. Ich stelle nur fest, dass bei Elektoautos der Akku einen großen Anteil ausmacht. Ist ja auch egal, wenn Du den Standpunkt vertrittst, dass das Gewicht irrelevant ist.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 24. November 2018 um 13:34:36 Uhr:

Da ist das Gewicht dann auch relativ egal. Siehe kWh-Werte in diesem Artikel bei Tempo 50/90/130.

Interessant, nehme ich mal so mit. Dem Aerodynamik-Argument mag ich trotzdem noch nicht so recht folgen.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 24. November 2018 um 13:34:36 Uhr:

 

Ich selbst kaufe ein E-Auto wegen des Fahrspaßes, weniger wegen der Umwelt. Der Antrieb läuft einfach klasse. Feinstaub und Abgas werden trotzdem :) aus der Stadt herausgehalten. Das klappt schon mit dem PlugIn-Hybrid ganz gut. Was ist "pro-Kopf Belastung durch individuelle Mobilität"?

j.

Diese Einstellung teile ich, kein Widerspruch. Ich bin ja auch nicht "Anti-E". Da liegt die Zukunft.

 

Es gibt aber viele Leute, die sich ein dickes E-Mobil (Model X oder so) so rechtfertigen, dass sie damit nebenbei noch was Gutes für die Umwelt tun, und das dann anderen vorleben. Davon halte ich nicht viel; es ist und bleibt ein Luxusartikel mit viel unnötiger Technik, der nur durch eine Ungleichverteilung von Ressourcen funktioniert.

 

Zur Frage: Ich meine das, was pro Person an Schadstoffen entstehen dürfte, um individuell mobil (d.h. Roller, Auto, ...) zu sein, damit wir noch irgendwelche Klimaziele halten können. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Indien & co. irgendwann unserem Beispiel folgen, und "auch mal wollen". Wollen wir diesen Leuten vorleben, wie Wohlstand und Luxus geht? Oder sollten wir demonstrieren, wie Zukunft geht?

 

Wie sieht denn Deiner Meinung nach die Zukunft der Mobilität für 10 Milliarden Menschen aus?


24.11.2018 18:26    |    nickydw

Nach dem was bei Sono Motors neulich passiert ist wäre ich vorsichtig mit vorläufigen Preisen. Wenn das Auto verbindlich vorbestellt werden kann ist der Preis in Stein gemeißelt, vorher nicht. Zitat "e.GO entwickelt seine Produkte ständig weiter und behält sich das Recht vor, technische Daten, Spezifikationen, Farben und Preise der hier abgebildeten und beschriebenen Artikel jederzeit zu ändern."

 

Die anderen beiden sind sich sehr ähnlich, da würde die persönliche Preferenz entscheiden. Für den Innenstadtbereich einer großen Stadt hat der Smart mit seiner Länge und Wenderkreis sicher Vorteile. Er fährt auf jeden Fall super, das kann ich bestätigen.


24.11.2018 18:37    |    notting

Zitat:

@captmcneil schrieb am 24. November 2018 um 18:21:47 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 24. November 2018 um 13:34:36 Uhr:

 

Ich selbst kaufe ein E-Auto wegen des Fahrspaßes, weniger wegen der Umwelt. Der Antrieb läuft einfach klasse. Feinstaub und Abgas werden trotzdem :) aus der Stadt herausgehalten. Das klappt schon mit dem PlugIn-Hybrid ganz gut. Was ist "pro-Kopf Belastung durch individuelle Mobilität"?

j.

Diese Einstellung teile ich, kein Widerspruch.

 

Ich meine das, was pro Person an Schadstoffen entstehen dürfte, um individuell mobil (d.h. Roller, Auto, ...) zu sein, damit wir noch irgendwelche Klimaziele halten können. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Indien & co. irgendwann unserem Beispiel folgen, und "auch mal wollen". Wollen wir diesen Leuten vorleben, wie Wohlstand und Luxus geht? Oder sollten wir demonstrieren, wie Zukunft geht?

Der ÖPNV fährt vielerorts eher leer herum (auch außerhalb der (regionalen) Zentren reinschauen!), vor allem am WE bzw. in den Ferien, obwohl die Taktungen oft so mies sind. Und die Fahrzeuge haben einen viel höheren Verbrauch weil viel größer.

Roller, Auto & Co. erzeugen keine Abgase, wenn sie nicht genutzt werden. Außerdem werden auch öfters Leute mitgenommen, allerdings unregelm., wodurch das in Statistiken schlecht bis garnicht erfassbar ist. Es wird dann z. B. nur der (mutmaßl.) Pendlerverkehr angeschaut und einfach gesagt, dass die meisten alleine im Auto sind. Dass man aber evtl. vorher noch aus Zeitgründen seine Kinder mit dem Auto in den Kiga gebracht hat und dann von dort aus weitergefahren ist oder man auch mal seine Kollegen im Auto zum Mittagessen mitnimmt, wird da offenbar meist ignoriert.

 

notting


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