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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

10.09.2019 16:30    |    jennss    |    Kommentare (196)

Mein Freund der Baum...Mein Freund der Baum...

Ich bin eigentlich gar nicht besonders politisch und wenn es um E-Autos geht, diskutiere ich viel lieber über Fahrspaß. Aber das Thema Umwelt ist ja nun der eigentliche Grund für die Energie- und Mobilitätswende. Immer wieder landet man rund um Autos bei CO² und NOx.

 

Interessant finde ich, dass Tesla ganz gut an CO²-Zertifikaten verdient und Hersteller von Verbrennern an Tesla zahlen.

 

Wenn nun z.B. im Amazonas Gebiet der Regenwald, die grüne Lunge der Erde, abgeholzt bzw. abgebrannt wird, weil das Land die Fläche wirtschaftlich nutzen will, läuft da doch etwas schief bzw. es fehlt der Deal.

 

Reiche Industrieländer versuchen krampfhaft ihren CO ²-Ausstoß zu reduzieren, um das Klima zu retten, weil woanders auf der Erde abgeholzt wird.

 

Ich kenne mich mit den CO²-Deals nicht aus, aber ließe sich da nicht etwas machen? Können wir nicht an arme Länder, die riesige Wälder haben, nicht zahlen, um diese bestehen zu lassen? Audi, VW und Co. könnten quasi Paten für Urwaldgebiete werden. Bisher lief der Emissionshandel doch nur zwischen mehr oder weniger umweltfreundlichen Firmen. Das könnte man ausdehnen auf die Bewaldung der Erde. Waren früher die ölgesegneten Länder reich, ohne viel zu tun, so können es jetzt die Ureinwohner wie Fayu und Kannibalenstämme im Urwald werden.

 

Infolgedessen können wir wieder beruhigter schlafen und die Schüler können freitags wieder zur Schule gehen ;).

 

Das Ganze ist doch nur eine Waage: Auf der einen Seite ist die O²-Produktion durch Wälder (Photosynthese) und auf der anderen die CO²-Produktion durch den Verkehr. CO² ist ja kein Gift wie NOx, es braucht nur ein Gleichgewicht. Mehr Bäume auf der Erde erlauben uns mehr CO² produzieren zu dürfen, ohne den Treibhauseffekt zu beschleunigen. Und das Problem ist glücklicherweise nicht lokal beschränkt, sondern ein globales, was es den urwaldreichen Ländern erlaubt, durch unser Geld reich zu werden.

 

Der CO ²-Handel muss ausgedehnt werden und sollte sich nicht nur auf die wirtschaftliche Produktion beschränkten, sondern auch große Wälder der Erde einbeziehen.

 

Werden Urvölker die neuen Saudis? Was denkt ihr dazu? Sehe ich es zu naiv?

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

30.09.2019 20:20    |    Vollted

Zitat:

@Rudolf_Diesel schrieb am 30. September 2019 um 18:28:35 Uhr:

Nicht sie. Der IPCC im Auftrag der UNO. Vom ARD leicht erklärt, 2007 gab es noch Pressefreiheit:

https://www.youtube.com/watch?v=00iXUkHUmbY

Du bist im Thread wohl Quereinsteiger und liest nicht von vorne .... ich hatte das Video bereits verlinkt ;)


30.09.2019 20:21    |    Vollted

Zitat:

@Goify schrieb am 30. September 2019 um 19:14:54 Uhr:

Lebenserfahrung? Ich glaube, ich bin älter als du.

das ist die Form von Wettbewerb, die ich gerne verliere :D


30.09.2019 20:57    |    Goify

Mal Margarine bei de Delfine: Ich bin 36.


30.09.2019 21:10    |    Schwarzwald4motion

Meine Mutti ist über 90 wenn sie beim Kartenspiel was falsch macht und ich es moniere kommt als Antwort du musst noch viel lernen :D


02.10.2019 00:04    |    Vollted

Die Anstalt ... die wohl beste Sendung im ZDF hat heute den Klimaschutz der Bundesregierung auseinander genommen.

ABSOLUT SEHENSWERT ... das solltet ihr ... wenn nicht schon geschehen unbedingt anschauen ... müsste in der Mediathek vom ZDF zu finden sein.


02.10.2019 06:05    |    Goify

Ich denke, das sind gleichgeschaltete Medien? Auf einmal doch nicht?


02.10.2019 08:30    |    Vollted

... echt jetzt Goify? :confused:

Zitat:

@Vollted schrieb am 19. September 2019 um 09:27:11 Uhr:

Das einzige was man vom ÖR noch schauen kann, ist "Die Anstalt" ... Volker Pispers hat sich leider zurück gezogen.

Gleich auf Seite 2 ;)


02.10.2019 08:37    |    Goify

Ja, echt jetzt. Oder meinst du, dein Satz auf Seite 2 ist ein Beweis dafür, dass die Anstalt "ok" ist?

 

Ich sehe das mit den ÖR nicht ganz so extrem und kann auch erkennen, wenn nur die halbe Wahrheit genannt wird. Den Rest muss ich mir an anderer Stelle suchen. Und der Beitrag oben von 2007 ist natürlich ein Witz.

 

BTT: Für mich persönlich ist es völlig egal, woher der Klimawandel kommt und ob ich ihn beeinflussen kann. Das einzige, was ich kann, ist Ressourcen zu schonen. Wenn das dem Klima gut tun sollte, dann ist das nett - mehr nicht. Es gibt ja doch noch ein paar mehr negative Auswirkungen auf die Umwelt als die Treibhausgase. Man muss ja nur mal aus dem Fenster sehen und sieht die Folgen.


02.10.2019 09:47    |    Schwarzwald4motion

Ist halt Realsatire hilft beim Kalibrieren aber nicht wenn's um den erforderlichen Kompromiss geht.

Die S21 Sendungen waren echt supi.


02.10.2019 09:51    |    158PY

Zitat:

@Goify schrieb am 30. September 2019 um 19:34:03 Uhr:

Wirklich problembewusst ist die globale Diskussion über die Ursache des Klimawandels nicht gerade und ich verfolge dies schon lange. Mitte der 90er nahm ich die ersten Horrorszenarien bewusst wahr und glaubte diese, da ich in dem Alter fast alles aus den Medien und von Erwachsenen glaubte. Je härter diskutiert wird, desto mehr Zweifel bekomme ich und frage mich, wie die Folgen einer Fehldiagnose wären, wenn diese den anthroposophischen Klimawandel als Inhalt hätte und die Menschheit danach handeln würde. Die immer wieder genannten Kosten sehe ich nicht und ein Schaden für die gesamte Wirtschaft entsteht wohl kaum, wenn wir unsere Energie anders gewinnen. Dann fließt das Geld eben an andere Großkonzerne - vereinfacht ausgedrückt.

Hallo Goify,

 

ein Problembewusstsein gibt es schon mindestens seit der Veröffentlichung der Schreckensszenarien des Club of Rome im Jahr 1973 oder vorher oder nachher, weiß jetzt das genaue Datum und auch den Titel des Furcht einflößenden Reports nicht mehr. Danach sollte das Erdgas 1985 bis 1990 erschöpft und Erdöl nur bis 2000 förderfähig sein. Metalle wie Blei und Kupfer sollten teilweise vor, teilweise nach der Jahrtausend-Wende erschöpft sein, usw. Das war damals soweit in der Zukunft, wie unseren derzeitigen frommen Wünsche von einer CO2 freien Wirtschaft im Jahr 2050. Die Perspektiven mögen sich also ändern und das ist auch gar kein Problem. Fakt ist, und das bringt der unnachahmliche Prof. Lesch auch sehr eingängig auf den Punkt, dass ausnahmslos alle Überlebensstrategien, die wir in der Natur beobachten können nach dem Prinzip "weniger" funktionieren, nur der homo sapiens obersapiens ist seit über hundert Jahren der Ansicht, dass die Lösung aller Probleme im Prinzip "mehr von was auch immer" liegen soll. Ich bin zwar Elektro-Inschinör, dem nix zu schwör ist, aber Teil meiner wirklich guten Ausbildung, für die ich heute noch dankbar bin, war auch ein ganzer Teil Mechanik, Thermodynamik und Strömungslehre und sonstiger Kram, was mit Stark- und Schwachstrom nix zu tun hat. Im Zuge dessen habe ich gelernt, einen kompletten Turbosatz zu berechnen, mit Hoch- Mittel- und Niederdruckstufe, ich mags kaum glauben, dass ich das als junger Bub tatsächlich mal konnte und das ist ziemlich genau 40 Jahre her, so um 1979/80 herum. Mir fiel schon damals auf, dass die thermischen Verluste von Kraftwerken unfassbar hoch sind und so frug ich also ganz unschuldig unseren Professor, "Dampfcharly" genannt, ob sich denn die Atmosphäre nicht aufheizen würde, wenn all die Kraftwerke ihre Abwärme in die Luft blasen. Nein, nein, das ist alles kein Problem, das verteilt sich bis man nichts mehr messen kann, war seine Antwort. Etwa 30 Jahre später beim Begräbnis meines Vaters (sie waren Kollegen) traf ich ihn wieder und sprach ihn darauf an. Er erklärte den damaligen Standpunkt mit der zu diesem Zeitpunkt mangelnden Einsicht in die Zusammenhänge. Und meine damalige Frage war ja auch falsch begründet, denn heute wissen wir, dass nicht die Abwärme, sondern der Gaseintrag in die Atmosphäre für die Temperaturanstiege verantwortlich ist, die wir inzwischen überdeutlich beobachten können. Ausgangs der 1970er Jahre war ja noch die andere Bedrohung en vogue, die nahende Eiszeit (einfach mal bei duRöhre nach Katastrophenfilmen aus der Zeit suchen, da findet sich sicher was).

 

Um eine lange Geschichte abzukürzen: es wurde immer schon und wird auch weiterhin über Ursachen und Wirkungen gestritten werden. Dieser Streit lenkt aber nur davon ab (und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieser Streit ablenken SOLL), dass unser derzeitiges Betragen und unser Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen absolut UNANSTÄNDIG, unverantwortlich und unangemessen ist.

 

Es ist unanständig und unangemessen mit Tempo >200 über die Bahn zu brettern (Sonnenschein hin oder her)

Es ist unanständig und unangemessen mit einem einzeln genutzten Auto für 100km Fahrstrecke 10 oder 15 oder noch mehr Liter Sprit zu verballern, was einem Energieäquivalent von 150, 225 oder beliebig mehr kWh entspricht, wenn es mit auskömmlichem Komfort und vergleichbarem Platzangebot auch für 4-8 Liter beim Verbrenner und 15 bis 25kWh beim Elektroauto geht.

Es ist unanständig und unangemessen zum Saufen nach Dublin oder Malle zu fliegen, bloß weil das Ticket einen Zwanni oder Fuffi kostet. Wenn man sich schon nicht für den unnötigen Flug schämt, sollte man es wenigstens für den erbärmlichen Eindruck tun, den man abgibt, wenn man besoffen am Strand oder in irgendwelchen Kneipen herum hängt.

Es ist unanständig und unangemessen, was wir, die sogenannte Krone der Schöpfung mit den uns umgebenden und uns anvertrauten Tieren anstellen.

Es ist unanständig und unangemessen wie wir unsere fetten Wänste weiter anfressen und mit Kanonenbooten und Stacheldrahtzäunen unsere heiligen Grenzen verteidigen, damit keiner von diesen bemitleidenswert ausgemergelten Gestalten aus Afghanistan, Irak, Syrien, Eritrea, Hinter-Timbuktu oder Takatuka-Land, jedenfalls von außen her zu uns an unsere reich gedeckten Tische kommt und uns was wegfrisst.

Es ist unanständig und unangemessen

Es ist unanständig und unangemessen

Es ist unanständig und unangemessen

Es ist unanständig und unangemessen

 

Greta Thunberg, dieses für ihr Alter eigentlich zu kleine, bezopfte Mädchen mit dem bösen Blick für den Bankrotteur, der momentan gerade das weiße Haus bewohnt, diese Abgesandte der Illuminaten, bezahlte Vertreterin von Greenpeace, Deutscher Umwelthilfe oder wem auch immer, auf die grad alle Welt guckt und über die so viele lästern, sie sagt das, was eigentlich jeder weiß und was doch so gerne totgeschwiegen wird, weil es so herrlich bequem ist, wenn man einfach so weitermachen kann wie bisher:

 

"how dare you - wie könnt ihr es wagen?"

 

Ich füge noch ein freundliches "Fickt euch doch alle, ihr Heuchler" hinzu. Seht es endlich ein, dass die Party vorbei ist.

 

Und die CO2 Steuer geht mir am Allerwertesten vorbei. Energie wird nur dann gespart werden, wenn sie teuer wird. Und zwar richtig teuer. Momentan jedenfalls gehen wir damit um, als hätten wir noch 3 Erdbälle in Reserve. Die sind bloß hinter dem Mond geparkt, drum sieht man sie nicht. Und NEIN, dieser Vorgang wird einen ganzen Scheiß sozialverträglich sein!


02.10.2019 09:51    |    Goify

@schwarzwald4motion

Wobei ich mich bei den S21-Beiträgen frage, ob alles so richtig dargestellt wurde oder ob nicht Fakten für eine lustige Sendung modifiziert wurden. Mir fehlt die Zeit, das alles zu recherchieren, auch wenn ich von der Baubranche bin und manches durchschaue.


02.10.2019 10:07    |    Goify

Zitat:

@158PY schrieb am 2. Oktober 2019 um 09:51:33 Uhr:

 

Und die CO2 Steuer geht mir am Allerwertesten vorbei. Energie wird nur dann gespart werden, wenn sie teuer wird. Und zwar richtig teuer. Momentan jedenfalls gehen wir damit um, als hätten wir noch 3 Erdbälle in Reserve. Die sind bloß hinter dem Mond geparkt, drum sieht man sie nicht. Und NEIN, dieser Vorgang wird einen ganzen Scheiß sozialverträglich sein!

So im Großen und Ganzen kann ich das unterschreiben, was du oben getippt hast.

Es heißt ja auch immer, mit Verboten oder drastischen Strafabgaben käme man nicht weit und man müsse Anreize schaffen. Nur klappt das nicht, das hat es noch nie oder es war von Grund auf falsch (Umweltprämie 2009). Wenn jemand sein Verhalten ändern soll und dies zudem noch die persönlichen Lebensumstände betrifft, geht das in der Regel nur mit Zwang.

 

Ich denke auch nicht, dass wir durch freiwillige Maßnahmen in eine Postwachstumsgesellschaft uns transformieren können. Wir haben alle gelernt, dass mehr besser ist und plötzlich soll das falsch sein? Weniger Arbeiten gehen, weniger Geld und weniger Konsum? Das kann doch nicht richtig sein - sagt da der durchschnittliche Bürger.

 

Letzte Woche war ich bei einer Betriebsbesichtigung von der Ortsgruppe einer großen bayerischen Partei. Obwohl dies innerorts war und die meisten aus dem gleichen Ort kamen, war ich der einzige Radfahrer. Mache ich was falsch oder die 97 % anderen?


02.10.2019 10:48    |    158PY

klar machst du was falsch, Goify! Du nimmst den Kollegen in München, Ingolstadt und sonste was die Arbeit weg, wenn du nicht alle 3 Jahre das neue Modell kaufst und das muss schließlich jeder im Dorf mitbekommen. Inklusive der ganzen chicen Anbauteile, die du im Zubehörhandel erworben hast, wie Fahrradständer, Dachboxen oder was auch immer. Deshalb haben sich deine Parteifreunde vorbildlich verhalten, wenn sie den aktuellen Stand ihrer Motorisierung zur allgemeinen Bewertung gestellt haben.

 

Außerdem ist in die Pedale treten oder gar zu Fuß laufen so anstrengend. So etwas macht ein anständiger Autofahrer nur in den Phasen, wo sich sein Führerschein bei der zentralen Bußgeldstelle vom vielen Schnellfahren erholen muss.


02.10.2019 10:56    |    Goify

Danke, dass du mir die Augen öffnest. Ist ein Diesel-SUV für mich, der fast nur allein fährt und ein Fahrrad nicht im Kofferraum transportieren muss, ok?

Ich verhalte mich stark konjunkturschädlich und sollte endlich einsehen, dass das so nicht geht.

 

Hört man sich da mal Niko Paech oder Harald Welzer an, erschließt sich eine komplett neue Welt. Da wird von uns gefordert, selbst zu denken - unerhört.


10.10.2019 12:35    |    Vollted

Es ist ruhig geworden. ;)

 

Wer Lust hat ... hier ein interessantes Video.

Es geht gar nicht primär um den Klimawandel, sondern um die Temperaturentwicklung der letzten 122 Jahre in Kitzbühel und die Auswirkungen auf den Skitourismus. Interessante Fakten tauchen dort auf.


10.10.2019 14:03    |    Kolle Gah

Interessant!

 

Greta beim Beantworten von simplen Fragen, wenn sie mal kein Drehbuch hat:

https://www.youtube.com/watch?v=5BcHBtwSt30


10.10.2019 14:16    |    Vollted

hehehe :D:D:D


11.10.2019 13:55    |    Kolle Gah

Arme Greta, doch kein Friedensnobelpreis für sie. Ich war so traurig...

Und dann soll Ihre Wut/Hass/Hetz-Rede ein Plagiat sein. Unerhört!

 

https://www.journalistenwatch.com/.../


11.10.2019 22:56    |    Vollted

Ich kann die Entscheidung verstehen das Greta leer ausgeht. Was hat Greta denn geleistet um diesen Preis zu bekommen?

Obama hat wenigstens in 8 Jahren seiner Amtszeit 70.000 Bomben abwerfen lassen ... und Greta hat nur eine Bombe platzen lassen?

 

... und das sie nicht die erste war .. geschenkt :D


12.10.2019 01:49    |    Vollted

Wie kommt Greta eigentlich zurück?

Hier die Antwort CLICK

Die Kommentare unterm Video ... zum Teil echt lesenswert :D


16.10.2019 13:28    |    Kolle Gah

Hehe, das ist auch lustig, vor allem die Kommentare.

 

Ich hab noch einen ganz guten Artikel gefunden über den Aufbau des Messias Greta:

 

https://vigilantcitizen.com/.../


25.10.2019 13:02    |    Vollted

Oh Gott ... was haben wir getan? :confused:

 

Jetzt gibt's auch die globale Erwärmung auch noch auf Mars, Pluto und Neptun!

 

CLICK und CLICK

 

Wir werden alle sterben :eek:


25.10.2019 22:02    |    jennss

Zitat:

@Kolle Gah schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:55:24 Uhr:

Arme Greta, doch kein Friedensnobelpreis für sie. Ich war so traurig...

Und dann soll Ihre Wut/Hass/Hetz-Rede ein Plagiat sein. Unerhört!

 

https://www.journalistenwatch.com/.../

Ich kann das gehörlos nicht einschätzen. Sind die beiden Reden inhaltlich wirklich gleich?

j.


25.10.2019 22:28    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2019 um 22:02:40 Uhr:

Zitat:

@Kolle Gah schrieb am 11. Oktober 2019 um 13:55:24 Uhr:

Arme Greta, doch kein Friedensnobelpreis für sie. Ich war so traurig...

Und dann soll Ihre Wut/Hass/Hetz-Rede ein Plagiat sein. Unerhört!

 

https://www.journalistenwatch.com/.../

Ich kann das gehörlos nicht einschätzen. Sind die beiden Reden inhaltlich wirklich gleich?

j.

Wenn du das Abspielen gestartet hast, erscheint unten etwas rechts in der Mitte links vom Zahnrad ein Button wo du einen computergenerierten UT aktivieren kannst. Der ist nicht immer so toll, aber ich staune immer wieder wie hilfreich das doch auch für mich ist, wenn ich in einer Umgebung bin, wo sich die Leute "freuen" würde wenn ich sie mit sowas beschalle ;-D

 

notting


05.11.2019 12:44    |    jennss

Danke. Ich finde die Reden nicht gleich. Es sind beides Kinder und es geht um Umwelt, aber die Inhalte sind unterschiedlich. Von daher würde ich nicht von einem Plagiat sprechen. Einen weiteren Preis hat Greta abgelehnt:

https://www.bild.de/.../...cht-47000-euro-abgelehnt-65698174.bild.html

j.


05.11.2019 14:08    |    Kolle Gah

Klar ist das keine 100% Kopie.

Es geht darum, dass mit den selben propagandistischen Mitteln gearbeitet wird:

Erzeugung von Schuldgefühlen bzgl. des Klimas und der Einsatz eines aufgebrachten Kindes um Mitleid zu erzeugen.

 

Es wird ohne Fakten und rationale Argumente gearbeitet, sondern nur auf der emotionalen Ebene bewegt.

Das ist die Funktionsweise von Agitation und Propaganda.


05.11.2019 15:12    |    Vollted

Zitat:

@Kolle Gah schrieb am 5. November 2019 um 14:08:35 Uhr:

....

 

Es wird ohne Fakten und rationale Argumente gearbeitet, sondern nur auf der emotionalen Ebene bewegt.

Das ist die Funktionsweise von Agitation und Propaganda.

Leider ist es genau so :mad:

Es ist enttäuschend, dass das leider nur eine Minderheit sieht, bzw. dass die, die es wahrnehmen diskreditiert werden, bzw. keine Plattform bekommen. Die Medien halten schön die Füße still.

 

Was hat denn das tolle Klimapaket gebracht. NICHTS außer Geldfluss. Einen Schutz für das Klima/Umwelt ist in keiner Weise erkennbar. Aber die ganzen Protestler sind nun beruhigt.

 

Es ist völlig absurd wie man bei dem Thema an das Gute denken kann.


12.01.2020 16:45    |    jennss

Diesen Satz, siehe Bild, las ich gestern beim Bowling an einem Monitor. Und im Amazonas wird der Regenwald aus industriellen Gründen abgeholzt...

j.


Bild

14.01.2020 13:35    |    Reifenfüller17298

Die Diskussion hier findet leider in den falschen Ländern (siehe Grafik) statt. Selbst ein Ingenieur sollte erkennen können, dass es für das globale Problem irrelevant ist, ob er mit 200 über eine deutsche Autobahn fährt, oder zu Fuss geht. Aber der Deutsche sieht sich nun einmal gern als Nabel der Welt und das Gefühl, man selbst sei wichtig und könne etwas bewirken, und sei es durch Verzicht, ist ja auch eine angenehme Illusion. Natürlich könnten wir noch etwas bewirken auf dem Gebiet auf dem wir einmal stark waren und es teilweise noch sind: Forschung und Entwicklung! Nicht aber durch Selbstkasteiung oder ein überbordendes Gutmenschentum welches hier die weltweit sichersten Kernkraftwerke abschaltet nur um dann den Atomstrom bei den Nachbarn mit ihren Schrottreaktoren einzukaufen.

OpenAirFan


14.01.2020 13:51    |    Kolle Gah

@OpenAirFan

Amen Bruder


14.01.2020 14:01    |    fire-fighter

@OpenAirFan Interessant ist an der Grafik, dass z.B. die USA zwar einen größeren Anteil hat, als z.B. Deutschland (was ja bei der Fläche auch kein Wunder ist), der Anteil an sich aber über die komplette Zeit nahezu konstant ist. Ein dramatischer Anstieg ist nicht zu verzeichnen, insofern kann ich das Rumgehacke auf den USA so nicht wirklich nachvollziehen.

Eine Grafik, bei der die größe des Landes, bzw. die Einwohneranzahl miteingerechnet werden wäre hier sicher interessant, weil man dann die wirklichen Umweltsünder finden kann. Da sieht die Verteilung sicher wieder anders aus.


14.01.2020 14:26    |    Reifenfüller17298

Was man sehr gut zeigen kann ist der CO2 Anstieg pro Bevölkerung. Der bewegt sich seit den 1970er Jahren um die 4 Milliarden Tonnen pro Milliarde Menschen, und das ziemlich konstant. Statistisch liegt die Weltbevölkerung damit bei 4 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, das reicht von 30,4 Tonnen in Katar über 14,6 Tonnen in den USA und 8,9 Tonnen in Deutschland bis 1,6 Tonnen in Indien. China liegt bei 6,7 Tonnen, die Franzosen bei 4,6 und die Schweizer bei 4,4 Tonnen. Es wäre interessant zu sehen, wo wir ohne unsere Kohleverstromung liegen würden und wo die Franzosen und Schweizer ohne den "Atomstrom". Ich gehe davon aus, dass die nächste Generation wieder Kernkraftwerke bauen wird, weil "einen Tod muss man sterben".

OpenAirFan


14.01.2020 17:52    |    jennss

Solange das Autommüllproblem nicht gelöst ist, wird es sicher keinen Rückweg zum Atomstrom geben.

j.


14.01.2020 18:00    |    Reifenfüller17298

Klima ist heute ein Problem, Atommüll in hundert oder mehr Jahren, es gilt Prioritäten zu setzen.


17.01.2020 20:14    |    Sp3kul4tiuS

genauso hat man es ja mit dem Klima gemacht. Nur der Schuss war jetzt kurzfristiger also das Atommüllproblem in xy Jahren.

 

Jetzt schlechtes Wetter stürme Trockenheit nachher Radioaktives Wasser und böden...


21.01.2020 13:04    |    FWebe

Zitat:

@jennss schrieb am 11. September 2019 um 11:15:12 Uhr:

Wäre eigentlich noch mehr Grün in Deutschland anbaubar?

Klar könnte man mehr anbauen, nur verdient man damit kein Geld, wo das Problem sich entsprechend begründet. Was man dabei zudem nicht vergessen darf ist, dass man analog zum fossilen Ausstoß immer weiter die entsprechende Menge Pflanzen braucht, da diese nur eine begrenzte Kapazität haben.

Dass sie den Kohlenstoff zyklisch auch wieder freigeben ist in sofern kein Problem, als dass dafür nur die entsprechende Menge Nachwuchs vorgehalten werden muss.

 

Nur zur Orientierung:

Ein nicht unerheblicher Teil des bisher verbrauchten Erdöls basiert auf Pflanzen. Im Gegensatz zum CO2 kann Erdöl aber nicht ohne weiteres von der Natur zyklisch verwertet werden. Entsprechend muss die im Öl gebundene tote Biomasse lebendig zur Verfügung stehen, um das frei werdende CO2 wieder aktiv im Kreislauf zu binden.

Findet das statt, wäre auch eine Situation wie vor ~250 - ~65 Mio. Jahren denkbar, wo es zwar mehr CO2 in der Luft und eine höhere Temperatur gab, jedoch auch keine gefrorenen Polkappen und mehr Biomasse, sprich die Erde insgesamt lebensfreundlicher war.


11.02.2020 08:42    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@OpenAirFan schrieb am 14. Januar 2020 um 13:35:58 Uhr:

... und sei es durch Verzicht, ist ja auch eine angenehme Illusion. Natürlich könnten wir noch etwas bewirken auf dem Gebiet auf dem wir einmal stark waren und es teilweise noch sind: Forschung und Entwicklung! Nicht aber durch Selbstkasteiung oder ein überbordendes Gutmenschentum...

Von überbordendem Gutmenschentum kann nun wirklich nicht die Rede sein da die Pro Kopf Emission deutlich schlechter als der Schnitt ist, vor allem da wir ja das Technische potenzial hätten dies zu verhindern.

Also wer Lügt sich jetzt hier in die Tasche :eek:


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