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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

09.03.2019 18:57    |    Dynamix    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Caprice, Chevrolet

Um die Eingangsfrage gleich mal kurz und knapp zu beantworten:

 

TBI war bei General Motors die Bezeichnung für Throttle Body Injection oder auf Deutsch: Drosselklappeneinspritzung oder im Fachjargon auch Zentraleinspritzung genannt.

 

Im Prinzip funktioniert die TBI so:

 

img-1258img-1258

Es gibt eine Drosselklappe mit 2 Öffnungen, über jeder dieser Öffnungen thront eine Einspritzdüse. Im Falle unserer beiden Caprice versorgen also 2 Einspritzdüsen 8 Zylinder. In diesem Artikel möchte ich ein wenig auf die Funktionsweise der TBI eingehen und welche Teile alles darin involviert sind das der Motor vernünftig läuft. Die meisten die sich auslesen lassen hängen mehr oder weniger direkt mit der Einspritzung und der Zündung zusammen oder haben Einfluss auf eins von beidem.

 

Bevor wir aber tiefer einsteigen noch eine kurze Klarstellung:

 

Auch wenn die TBI ein bisschen aussieht wie ein klassischer Vergaser, so ist sie doch KEIN VERGASER mit nachträglich drangepappten Einspritzdüsen. Es mag äußerlich so wirken und von unbedarften Zeitgenossen auch immer wieder so wiedergekäut werden aber das macht es nicht automatisch auch richtig. Das ganze System besteht äußerlich nur aus der Drosselklappeneinheit, welche wie die alten Vergaser auf die Ansaugbrücke montiert wurde, sowie den beiden Einspritzdüsen. Diese spritzen simpel in die beiden Öffnungen der Drosselklappe ein. Das ganze sieht dann eben aus wie ein großer 2-fach Vergaser. Daher wohl auch die Vermutung die TBI wäre ein aufgemotzter Vergaser, was es aber eben nicht richtig macht ;) An der TBI hängt mehr dran als man denken sollte und hier kommen wir zu dem Punkt der aufzeigt das eine TBI eben doch eine richtige Einspritzung ist.

 

Ein wichtiger Teil des Systems ist, dass sich dieses mit einem ALDL Kabel auslesen lässt. Viele werden sich jetzt fragen was ALDL schon wieder sein soll. Hatten wir in einem anderen Artikel schon, aber hier die Kurzform. ALDL steht für Assembly Line Diagnostic Link und war in den späten 80ern und frühen 90ern GMs OBD II Vorläufer.

 

An der TBI hängen Steuergeräte und mehrere Sensoren, andernfalls würde das ganze System auch vorne und hinten nicht ordentlich laufen. Es würde laufen, allerdings entweder nicht gut oder brutal ineffizient. Im Vergleich zu modernen Einspritzanlagen ist das Ganze natürlich ziemlich simpel, aber für einen Laien dann doch nicht so simpel das man sich alles mit gesundem Menschenverstand herleiten könnte!

 

ECM

 

Fangen wir mal beim wichtigsten Part an, dem Motorsteuergerät. Das MSG oder im amerikanischen auch ECM (Engine Control Module) genannt, verarbeitet die ganzen Daten die es von diversen Sensoren bekommt und reicht diese Daten an verschieden Stellen weiter. Dazu kommen wir gleich auch, lasst mich nur kurz noch etwas ausholen :)

 

Stellt euch das ganze Prinzip TBI wie eine Firma vor. Das ECM ist der Chef, die Nummer eins, der unangefochtene Babo der TBI Corporation. Die Sensoren, welche die Daten an das ECM zuliefern, sind sowas wie "Zulieferer" der TBI AG. Die Daten welche die Sensoren zuliefern werden vom ECM aufgenommen, verarbeitet, abgeglichen, berechnet und weitergegeben. Die "Mitarbeiter", also die Komponenten die vom ECM dann die Daten und Anweisungen erhalten, sind so Dinge wie die Zündung, die Einspritzdüsen, die Benzinpumpe, das Leerlaufstellventil, die Motorkontrolleuchte und natürlich am Ende der ALDL Port, schließlich will man den ganzen Kram auch irgendwie auslesen können ;) Die MKL und der ALDL Port haben also eine Art Aufsichtsrats bzw. Revisionsfunktion :D

 

Jetzt wo wir das Prinzip im Groben verstanden haben können wir die einzelnen Komponenten aufdröseln. Fangen wir also mit den "Zulieferern" an. Ich werde im Kapitel "auslesen" noch einmal auf die jeweiligen Komponenten eingehen falls Sie einen Sensorwert ausspucken. Also nicht wundern wenn manche Info vielleicht doppelt ist oder in diesem Part nicht erwähnt wird. Am Ende wird ein Schuh daraus, versprochen ;)

 

O2 Sensor

 

o2o2

Auch besser bekannt als Lambdasonde. Sie misst den Sauerstoffgehalt der im Abgas enthalten ist und gibt dem Motorsteuergerät damit eine weitere Kennzahl mit derer es dann die Einspritzung füttert. Diese passt daraufhin die Einspritzmenge und -dauer an.

 

Da die meisten Sonden nur einen sehr schmalen Messbereich haben, messen diese auch nur ob sich das Gemisch in einem bestimmten Verhältnis liegt. Dieses ideale Verhältnis liegt bei 14,7:1, auch Lambda 1 genannt aber darauf gehen wir später noch etwas näher ein. Es gibt zwar Breitbandsonden welche einen deutlich breiteren Bereich messen können, diese waren aber zumindest damals so teuer das sich der Einbau in der Serie nicht gelohnt hat. Solche Sonden machen auch mehr im Tuningbereich Sinn wo man wirklich ins Detail geht wenn es um das Gemisch geht.

 

ECT Sensor

 

Den Engine Coolant Temperature Sensor kennen deutsche Autofahrer eher als Kühlmitteltemperatursensor. Der Sensor misst die Temperatur des Kühlmittels und gibt der ECU so zu verstehen wann der Motor seine Betriebstemperatur hat. Dieser Sensor wird vom ECM über einen 5V Impuls angesteuert. Je nach der Temperatur gibt der Sensor einen anderen Impuls zurück. Diesen gleicht das ECM mit einer Art internen Datenbank ab um die Temperatur des Kühlmittels zu bestimmen. Diese Werte haben Einfluss auf die Einspritzmenge, die Zündverstellung, die Klopferkennung und die Leerlaufdrehzahl.

 

MAP Sensor

 

mapmap

Der "Manifold Absolute Pressure" Sensor misst den Druck in der Ansaugbrücke. Dies hilft dem ECU zu erkennen in welchem Lastzustand sich der Motor gerade befindet. Ist die Drosselklappe zu bildet sich ein Vakuum in der Ansaugbrücke. Ist die Drosselklappe offen ist das Vakuum entsprechend weg, da der Motor jetzt seine Luft frei ansaugen kann. Stellt euch das Ganze wie den Vorläufer moderner Luftmassenmesser vor. Neben der Einspritzung wird auch die Zündung von dem MAP Sensor beeinflusst. Wie der Name es sagt misst er den barometrischen Druck in der Umgebung.

 

TPS

 

tpstps

Auch bekannt als Throttle Position Sensor. Wie der MAP Sensor hilft der Sensor dem ECU dabei die richtige Luftmenge zu erkennen. Der Sensor ist im Prinzip ein kleiner Widerstand. Der Normwert hier sind 5V, bei Vollgas sinkt der Wert auf 4,5V. Ist vielleicht ganz hilfreich bei der Fehlersuche ;) Registriert der Sensor beispielsweise ein Last von 75% und mehr, so wird dieser Wert an das ECU weitergegeben welches daraufhin das Gemisch stark anfettet das es folgerichtig von einer starken Lastanforderung ausgeht was für gewöhnlich eine stark geöffnete Drosselklappe und damit einen stärkeren Luftdurchfluss in den Motor zur Folge hat. Der TPS hat auch Auswirkungen auf die Zündverstellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VSS

 

veh-speedveh-speed

Der Vehicle Speed Sensor gibt, wie Menschen die des englischem mächtig sind schon vermutet haben, die Fahrgeschwindigkeit aus. Dieser Wert hat allerdings keinen besonders großen Einfluss auf den Rest. Der Wert ist hauptsächlich für das Leerlaufregelventil wichtig damit dieser weiß wann sich das Auto tatsächlich bewegt und wann dieses wirklich nur im Leerlauf vor sich hin läuft. Ok, eine nette Sache hat der Sensor dann doch: Man kann mithilfe von TunePro RT diesen Sensor auslesen und sieht so die tatsächliche Geschwindigkeit :cool:

 

ESC Module

 

ESC steht für Electronic Spark Control, also ist dieses Modul für die Steuerung der Zündung zuständig. Das ESC bekommt dabei Unterstützung vom Klopfsensor. Der Klopfsensor misst ob der Motor klingelt und gibt diese Info an das ESC Modul. Dieses gibt die Info dann an das ECM weiter welches daraufhin entscheidet wie stark der Motor klingelt und dann entsprechend die Zündung verstellt.

 

Crank Signal Sensor

 

Das hier kennen wir in Deutschland als Kurbelwellensensor. Er misst die Umdrehungen der Kurbelwelle und gibt somit das Signal das sich der Motor "bewegt". Dieses Signal geht wieder an das ECM welches damit dann die entsprechenden Anweisungen an Zündung und Einspritzung gibt. Der Sensor sorgt auch dafür das euer Benzinpumpenrelais während des Startvorgangs den Befehl zum pumpen gibt. Dieser Befehl an das Relais wird so lange aufrecht erhalten bis der Motor läuft und Öldruck hat.

 

Damit haben wir die Zuliefererseite fürs erste abgehakt, schauen wir uns die andere Seite an welche die Befehle vom ECM umsetzt.

 

SES System

 

SES steht für "Service Engine Soon" und hat sich in den USA auch unter dem Namen "Check Engine Light" oder "Idiot Light" durchgesetzt. Diese Lampe geht immer dann an wenn das ECM einen Fehler entdeckt hat. Bei uns kennt man das Ganze eher als Motorkontrollleuchte. In Zeiten von OBDII in denen Autos in der Lage sind schon im Bordcomputer anzuzeigen was kaputt ist werden solche Lampen immer seltener wobei es oftmals die gute alte MKL noch als Ergänzung gibt.

 

ALDL

 

Auch unser ALDL Port hängt an dem Motorsteuergerät. Als Vorläufer von OBD II ermöglicht es dieser Port bei GM Fahrzeugen der späten 80er und frühen 90er die Werte von allen möglichen Sensoren und Fehlercodes auszulesen. Das Thema habe ich (Folge mir in den Kaninchenbau!) hier schon mal ein wenig abgehandelt. Wir werden im Rahmen dieses Artikels aber auch noch etwas tiefer in die verschiedenen Werte einsteigen.

 

IAC Valve

 

iaciac

Das ist unser bereits bekanntes Leerlaufregelventil, auf englisch Idle Air Control Valve, genannt. Es regelt den Luftfluss wenn die Drosselklappe komplett geschlossen ist. Je nach Input geht es auf oder zu. Früher gabs für sowas Chokes, heute macht die Einspritzung das alles selbst.

 

Fuel Pump Relay

 

Das Relais der Benzinpumpe hatten wir an anderer Stelle schon einmal. Wie bereits gesagt bekommt dieses seine Signale vom Kurbelwellensensor und somit ist dieses nur aktiv wenn der Motor dreht aber noch nicht läuft. Das Relais ist auch dafür zuständig die Benzinzufuhr abzuschalten wenn der Zündschlüssel in die "Aus" Position bewegt wird. Das Relais wird auch vom Öldrucksensor beeinflusst. Sollte der Öldrucksensor keinen Druck mehr anzeigen schaltet das Benzinpumpenrelais die Benzinzufuhr zum Motor ab. Damit wären wir auch bei der Frage warum das Relais erst abschaltet wenn der Motor läuft und Öldruck da ist ;)

 

Injectors

 

Kommen wir zu den Einspritzdüsen :) Unsere TBI hat gleich unfassbare 2 davon ;) Die Düsen erhalten Ihre Anweisungen vom ECM und regulieren so die eingespritze Benzinmenge. Ziemlich simpel! Interessant ist das die Düsen tatsächlich seperat vom Steuergerät angesteuert werden und nicht gleichzeitig. Wenn man das System mal in Aktion erlebt hat weiß man das die Düsen auch asymetrisch einspritzen. Der Einspritzrhytmus im Leerlauf erinnert ein wenig an das Melken einer Kuh. Auf dem Bild weiter oben sieht man die TBI oberhalb des Ventildeckels.

 

Im folgenden Video sieht man die Düsen arbeiten:

 

 

 

 

Distributor/Ignotion Control Module/Coil

 

Hier kommen wir zum Thema Zündung. Diese besteht bei den TBI Motoren meist aus einem klassischen Zündverteiler. Dieser wird ergänzt durch ein Kontrollmodul und eine Zündspule. Das ECM füttert die Zündung mit Daten und sorgt somit für eine gute und vor allem gesunde Verbrennung ohne "klopfen" :)

 

Auslesen

 

Kommen wir jetzt also zu dem Teil mit dem Auslesen. Es gibt ein paar Werte die sich mit dem ALDL Kabel und einem entsprechenden Lesegerät/Laptop auslesen lassen. Wie versprochen gehen wir hier noch mal auf ein paar Punkte von oben weiter ein. Dies ist auch erforderlich da ein paar der oben genannten Sensoren ausgelesen werden können und deren Werte Aufschluss darüber geben können ob etwas im Argen liegt. Ich benutze für das auslesen die Software TunerPro RT.

 

Die TBI mag zwar nach heutigen Maßstäben eher simpel sein, allerdings ist es faszinierend zu sehen was da alles für Werte verarbeitet werden die alle irgendwie mit der Gemischaufbereitung zusammenhängen. Dabei gibt es folgende Werte:

 

IAC (idle air control) Position = Position des Leerlaufregelventils

 

Das dürfte so ziemlich selbsterklärend sein ;) Das Leerlaufregelventil regelt den Luftzufluss im Leerlauf. Da sich eine Einspritzung, im Gegensatz zu einem Vergaser, auf wechselnde Verhältnisse anhand der Messwerte einstellen kann macht es Sinn da ein verstellbares Ventil für die Luft im Leerlauf zu haben damit ein optimales Luft/Benzin Gemisch eingehalten werden kann. Die Idee dahinter ist die gleiche wie beim Choke.

 

Battery Voltage = Batterie Spannung

 

battery-voltagebattery-voltage

Ja, auch die Batteriespannung hat Einfluss auf die Einspritzmenge. Dies hängt damit zusammen das die Einspritzdüsen bei einer höheren Batteriespannung etwas flotter reagieren. Wenn die Batteriespannung also niedrig ist muss dies irgendwie kompensiert werden, deshalb wird auch die Batteriespannung gemessen um diesen Unterschied auszugleichen. Aber nicht nur für die Einspritzung ist die Batteriespannung wichtig. Der Wert ist auch ganz praktisch wenn man die Batteriespannung wissen möchte. So kann man sehen ob die Batterie noch taugt oder ob die Lichtmaschine noch in der angedachten Art und Weise funktioniert.

 

 

 

 

 

 

 

OLDPA3 = Elektronische Zündungskontrolle

 

oldpa3oldpa3

Misst ob der Motor klingelt und verstellt entsprechend die Zündung sollte etwas in diese Richtung registriert werden.

 

Vehicle Speed = Fahrzeuggeschwindigkeit

 

Ich denke das ist selbsterklärend ;) Der Vehicle Speed Sensor misst die Fahrzeuggeschwindigkeit. Soweit so logisch, allerdings ist es faszinierend was der Sensor noch alles so tut! Der Caprice der vierten Generation ist die erste mit einem Vehicle Speed Sensor. Waren die älteren Modelle noch klassisch über eine Tachowelle antegrieben, so entfiel diese beim 91-96 Caprice. Da der Sensor eh für das serienmäßige ABS nötig war konnte man Ihn auch gleich dafür nutzen dem Tacho zu sagen welche Geschwindigkeit das Fahrzeug gerade hat. Das ABS benötigt den Sensor um festzustellen wie schnell sich die Reifen gerade drehen da es so im Ernstfall erkennen kann wann die Räder blockieren und wann nicht. Der Vehicle Speed Sensor kann aber noch mehr! Das Signal wird auch gerne genommen um die Schaltpunkte für das Getriebe zu bestimmen. Anhand der Geschwindigkeit weiß das Getriebe, je nach Last, wann es zu schalten hat.

 

 

 

 

 

 

Engine Speed = Motordrehzahl

 

engine-speedengine-speed

Ich denke auch das ist selbsterklärend.

 

TPS (Throttle Position Sensor) = Sensor für Drosselklappenstellung

 

Misst wie viel Last gerade abgefordert wird. Entsprechend passt die TBI die Einspritzmenge an.

 

BLM (Block Learn Multiplier)

 

Hier wird es schon etwas komplizierter. Versuchen wir es mal ganz einfach zu umschreiben. Der BLM ist sowas wie ein Langzeitwert für das Benzin-Luftgemisch. Das System kennt im Prinzip 256 Zustände, von 0-255. 128 ist die goldene Mitte (wer sich ein bisschen mit Computern auskennt wird hier schon ein Muster erkennen) und ist quasi der Idealwert, also Lambda 1 im Fachjargon auch stöchiometrisches (Ha, auf Anhieb richtig und das ganz ohne Google :D) Gemisch genannt. Dieses liegt bei 14,7:1, also 14,7 Teilen Luft und einem Teil Benzin. Spätestens jetzt sollte klar werden warum Motoren auch gerne als überdimensionale Luftpumpe bezeichnet werden ;) Um einen Kilogramm Benzin in einem Motor ideal zu verbrennen benötigt man also 14,7 Kilogramm Luft.

 

blm-intblm-int

 

INT (Integrator)

 

Der INT Wert hängt eng mit dem BLM Wert zusammen. Der INT Wert ist nämlich sowas wie das Kurzzeitgedächtnis für das Benzin-Luftgemisch. Der INT Wert ist der Wert der sich während der Motor läuft permanent anpasst. Dieser hat auch Einfluss auf den BLM, wie beim Kurz- und dem Langzeitgedächtnis eben ;) Auch hier spielt die 128 wieder eine Rolle. 128 bedeutet hierbei das unser Gemisch perfekt ist. Ein Wert über 128 impliziert das der Motor erkannt hat das er zu mager läuft und so mehr Benzin einspritzt. Ein Wert unter 128 impliziert das der Motor zu fett läuft und der Motor so die Benzinzufuhr herunterregelt. Die Werte variieren natürlich mit verschiedenen Lastzuständen. Beide Werte arbeiten im Prinzip Hand in Hand um zu gewährleisten das der Motor unter allen möglichen Lastzuständen das richtige Benzin-Luftgemisch in der richtigen Menge bekommt.

 

O2 Sensor = Lambdasonde

 

Das ist der Wert den die Lambdasonde ausgibt. Da die meisten Lambdasonden erst funktionieren wenn sie auf Betriebstemepratur sind rechnet das ECM solange mit festen Werten bis der Sensor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Diesen Modus nennt man auch "Open Loop" Modus. Aus dem Grund laufen Autos im Kaltzustand auch nie so effizient wie warm. Durch die festgelegten Werte läuft der Motor im Prinzip immer gleich, stellt sich also nicht auf die verschiedenen Umwelteinflüsse ein. In dem Moment reagiert die Einspritzung wie ein Vergaser.

 

Im "Closed Loop" Modus hat die Lambdasonde ihre Betriebstemperatur erreicht und misst anhand des Abgases wie gut die Verbrennung läuft. Beim Caprice wird die Lambdasonde durch das Abgas gewärmt und die Betriebstemperatur wird bei knapp über 50°C Kühlmitteltemperatur erreicht. Moderne Autos haben beheizte Sonden und davon dann auch meist gleich mehrere. Meist eine vor und eine hinter dem Katalysator.

 

Auch hier spielen BLM und INT wieder eine Rolle, da die Werte welche die Lambdasonde ausgibt beide beeinflusst. Bemerkt die Sonde ein zu fettes Gemisch gibt diese den Wert an das ECM zurück woraufhin dieses die TBI anweist die Einspritzmenge zu reduzieren.......wir hatten das ja vorhin schon :)

 

 

 

MAP = Manifold Absolute Pressure

 

Der MAP Sensor misst den Druck in der Ansaugbrücke. Da sich der Druck je nach Drosselklappenstellung ändert muss dies auch von der Einspritzung beachtet werden. Bei Teillast bildet sich in der Ansaugbrücke ein Vakuum. Gibt man Vollgas und die Drosselklappe öffent sich verschwindet dieses Vakuum natürlich. Ein niedriger MAP Wert impliziert ein hohes Vakuum und damit eine niedrige Leistungsabfrage. Bei Vollgas verschwindet dieses Vakuum und der MAP Sensor gibt einen hohen Wert aus. TunePro RT kann die Werte in kpA und bar angeben.

 

Coolant Temperature = Kühlmitteltemperatur

 

coolantcoolant

Auch das hier sollte selbsterklärend sein ;) Der Motor läuft erst so richtig effizient wenn der Motor Betriebstemperatur hat. Solange fettet die Einspritzung den Motor an um Ihn schneller auf Betriebstemperatur zu bekommen. Das erklärt, neben der noch nicht vorhandenen Lambdaregelung, warum Motoren im Kaltzustand mehr Kraftstoff verbrauchen. Der Motor passt die Benzinmenge auch anhand der Werte dieses Sensors an. Ein kaputter Temperatursensor kann dafür sorgen das der Motor im Kaltzustand gar nicht erst anspringt. Geht der Motor von zu kalten Temperaturen aus fettet er das Gemisch zu stark an und es entsteht kein zündfähiges Gemisch. TunePro RT kann die Werte in Fahrenheit und Celsius anzeigen.

 

 

 

 

 

MAT (Manifold Air Temperature) = Ansauglufttemperatur

 

matmat

Dieser Wert gibt die Temperatur der Luft in der Ansaugbrücke bzw. im Luftfilter wieder. Beim Caprice der Modelljahre 91-93 sitzt dieser Sensor seitlich im Luftfilter. Auch die Temperatur der zur Verbrennung angesaugten Luft hat Einfluss auf das Gemisch. Einfach ausgedrückt steckt in kalter Luft mehr Sauerstoff als in warmer. Wie wir wissen produziert ein Motor umso mehr Leistung je mehr Benzin-Luftgemisch er verbrennen kann. Da der Sauerstoffgehalt bestimmt wie viel Benzin verbrannt werden kann ist es wichtig das man soviel Sauerstoff wie möglich in den Motor bekommt. Dieses Prinzip wird bei der Aufladung genutzt. Hier wird mit viel Druck mehr Luft in den Motor gepresst wie er auf natürlichem Wege ansaugen könnte. Durch den Extra Sauerstoffkick kann mehr Benzin verbrannt werden was in mehr Leistung resultiert. Deshalb ist kalte Luft auch für eine gute Verbrennung so wichtig und genau aus diesem Grund schirmen die Hersteller Ihre Luftfilter seit Jahren so gut vor Hitze ab wie möglich. Also Jungs, schmeißt eure tollen offenen Luftfilter die direkt auf der Ansaugbrücke sitzen wieder weg ;) Der Motor saugt nämlich so die ganze aufgeheizte Luft an welche der Motor produziert und weniger Sauerstoff enthält. Nach diesem kleinen Abschweif kommt auch die Erklärung warum das für die Einspritzung so wichtig ist. Wie wir ja schon wissen gibt es ein perfektes Verhältnis aus Luft und Benzin. Wenn jetzt aber die Luft einen anderen Sauerstoffgehalt bzw. Temperatur hat als vom Sensor gemessen kann es zu Problemen kommen. Schlechter Motorlauf, Leistungsverlust oder ein zu fettes/mageres Gemisch sind die Folge. Je nachdem wie krass die Werte abweichen stirbt der Motor auch einfach ab.

 

Zum Schluss noch die wichtigsten Normwerte und anderen Anzeigedaten für die TBI Motoren, beim 91-93 Caprice. Ich weiß nicht inwiefern diese Werte auf andere TBI Motoren übertragbar sind, ich denke aber das Sie zumindest für alle L03 und L05 Motoren passen sollten. Wichtig ist das die Werte unter folgenden Bedingungen ausgelesen werden:

 

- Leerlauf

- Oberer Kühlschlauch heiß

- Standgas (Drosselklappe zu)

- Gang in N oder P

- Closed Loop (Lambdasonde warm und misst)

 

Dies ist wichtig da die Werte stark abweichen können wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind. Führt man sich alles vor Augen was ich vorher geschrieben habe sollte das aber auch einleuchten ;)

 

Coolant Temperature: 85-105°C

Throttle Position Sensor: 4-1.25 Volt

MAP: 1-2 Volt

INT: Variiert zwischen 0 und 255

BLM: 118-138

IAC: 1-50

Leerlaufdrehzahl: 650 u/min +- 100 u/min (550 u/min +-50 u/min in D)

Lambda: zwischen .001 und 999, variiert ständig

Closed Loop: Sollte bei warmen Motor "closed" sein.

A/C Request: No ("yes" falls Klimaanlage an)

VSS: 0 mp/h (im Stand natürlich)

Batteriy: 13.5V - 14.5V

MAT Temperature: 10-90°C (sollte in etwa auf dem Level der Motortemperatur liegen)

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09.03.2019 22:23    |    Goify

Sehr interessanter Artikel. Danke dafür.

 

Das erinnert mich an den Golf mit Mono-Motronic. Auf den ersten Blick ein Vergaser, aber auf den zweiten einfach nur eine einzelne Einspritzdüse über der Drosselklappe.


10.03.2019 00:19    |    DeutzDavid

Sowas ähnliches wie die erste Einspritzung von GM/Opel, die SPI?

 

 

 

Wie liest man Fehler aus? Ausblinken? 3x Zündung an?


10.03.2019 00:38    |    Dynamix

Die TBI ist eine GM Einspritzung ;) Aber ja, das Prinzip ist das selbe. Die TBI hat eben zwei anstelle einer Düse.

 

Fehler auslesen geht auch über ALDL Kabel und Software oder man überbrückt am ALDL Port mittels Büroklammer den entsprechenden Pin. Damit kann man dann die Fehler ausblinken.


10.03.2019 10:32    |    DeutzDavid

Ok danke, hab ich mir schon gedacht

 

Ausblinken ist halt aufwendig, haben aber alle Autos aus der Zeit


10.03.2019 10:39    |    ToledoDriver82

Ausblinken bringt aber auch nicht immer was,seh ich gerade beim Astra. Ausblinken zeigt dir nur ein Fehler,denn das Auto meint zu haben,das muss aber nicht der Fehler sein.


10.03.2019 11:09    |    DeutzDavid

Ja stimmt, aber manche Fehler entstehen ja z.B. auch durch Spannungsschwankungen

 

 

Kann man dann zumindest schonmal eingrenzen


10.03.2019 11:21    |    ToledoDriver82

Mir bringt er "Fehler Lambdasonde",Sonde wurde schon zweimal getauscht, eine definitiv funktionierende 3. wurde ebenfalls schon mal montiert,alle Leitungen durchgemessen,Sonde kann ausgeschlossen werden. Es ist also ein Fehler, wo er meint das es an der Sonde liegt und den meldet er dann. Deswegen wird er in der Sommerpause mal zu jemanden gehen ,der sich auf das auslesen dieser Fahrzeuge spezialisiert hat,ich hoffe er findet die Ursache.

Ausblinken ist also zwar ok und geht einfach und schnell,eine genaues Fehlerbild kann es nicht liefern.


10.03.2019 11:22    |    Goify

Bei meinem Golf hatte ich auch mal ausgeblinkt - kein Fehler. Aber der VW-Mechaniker macht die Motorhaube auf, wackelt an der Zentraleinspritzung und der Motor geht aus. Simple Diagnose: Der Flansch der Drosselklappe auf dem Krümmer hatte einen Riss. Bei bestimmten Drehzahlen und Lastzuständen wackelte das Teil und lies massiv Falschluft rein, sodass er ruckelt. Ich glaube, 12 € hat das Teil gekostet und habe ich innerhalb von zehn Minuten tauschen können.


10.03.2019 11:28    |    Dynamix

@ToledoDriver82

 

Hat dein Astra auch einen ALDL Stecker? OBD II war ja 94 noch nicht und ich kann mir kaum vorstellen das GM Opel da irgendwelche Sonderlocken hat durchgehen lassen.

 

Mit der richtigen Software sollte man da doch die wichtigsten Sachen problemlos auslesen können.


10.03.2019 11:29    |    DeutzDavid

Hat der eine oder zwei Lambdasonden? Das Kabel oder der Stecker kann auch die Ursache sein

 

 

 

Wenn der Fehler nicht zu finden ist, es gibt Lambdasonden die erzeugen immer Lambda 1,000, egal was passiert. Also wird auch kein Fehler mehr geworfen


10.03.2019 11:33    |    ToledoDriver82

@Dynamix...meiner hat den 10 poligen OBD1 und ja,dafür gibt es auch passende Geräte und Software.

 

Auch hat er nur eine Sonde und auch noch die unbeheizte Variante. Meine Lambdasonde ist in Ordnung, Stecker und Leitung ebenfalls, der Fehler ist also ein anderer,er denkt nur es ist die Lambdasonde...ist ja nicht wie heute wo er Fehler und mögliche Ursache angibt.


10.03.2019 12:09    |    Dynamix

Dann passt mein Stecker nicht. Ich habe die 12 Pin Version.


10.03.2019 12:12    |    DeutzDavid

Wenn er sonst läuft, kannst die Lampe ja ausstecken für den TÜV

 

Im Alter gibts immer mal Elektronikmacken


10.03.2019 12:15    |    ToledoDriver82

Das gibt es bei mir nicht,der Fehler muss ordentlich behoben werden und weil ich nicht weiter komme,muss eben jemand ran der es kann.


10.03.2019 12:21    |    Dynamix

Vielleicht kommt in deinem Falle einfach nur nicht das richtige Signal am Steuergerät an. Kann ja sein das da entweder was an der Verkabelung einen weg hat oder sogar das ECU. Wenn das irgendwie Werte bekommt das es nicht versteht dann wirft es Fehler und wenn die Sonde ausgeschlossen werden kann dann bleibt ja nur noch irgendein Fehler in oder auf dem Weg zum ECU.

 

Wäre vielleicht dann auch mal interessant zu sehen ob dein Motor permanent im Open Loop läuft wegen dem Fehler oder ob er trotzdem in den Closed Loop geht. Wenn er einen Fehler wegen der Sonde wirft und er trotzdem in den Closed Loop geht muss ja irgendein Fehler auftreten. Bei mir ist man dem Fehler dank der ASU auf die Schliche gekommen. Vielleicht setzt du an der Stelle mal an falls nicht schon geschehen.


10.03.2019 12:26    |    ToledoDriver82

Deswegen hoffe ich ja,das auslesen mehr bringt;) er fährt sich ja ganz normal wenn die MKL angeht (also kein Notlauf) und es gibt auch kein Muster wann sie angeht und wie lange. Das wird schon,wäre doch gelacht wenn nicht,bin aber auch froh das die anderen beiden das nicht haben.


10.03.2019 12:32    |    Trottel2011

Also eine Monopoint Einspritzung bzw. ein elektrischer Vergaser... ;)


10.03.2019 12:34    |    Dynamix

Nee, elektrischer Vergaser ist nochmal was anderes. Chrysler hat da in den 80ern viel mit experimentiert um an der Entwicklung eines eigenen Einspritzsystems vorbeizukommen. Hat nicht wirklich funktioniert weshalb man sich Ende der 80er mit den M-Bodies auch fürs erste endgültig aus dem V8 Business zurückgezogen hatte. Danach kamen die ganzen V6 Motoren, die aber dann mit einer ordentlichen Einspritzung.


10.03.2019 12:40    |    Trottel2011

Na, wenn direkt hinter der DroKla nur eine Düse sitzt, ist das im Grunde ein elektrischer Vergaser. Im Vergaser kommt durch ein Venturi (die Düse) Kraftstoff in den Ansaugtrakt. Ge auso wie bei der MPI bei VW. Es ist zwar kein Vergaser nach altem Schlag mit Kaltstartautomatik und Choke, aber es ist eine einfache, wenn nicht sogar die einfachste Art ein Gemisch aufzubereiten. Bei hohen Drehzahlen läuft die Düse einfach dauer offen. Ansonsten taktet sie halt passend zum Motor.


10.03.2019 12:43    |    Dynamix

So wie ich das verstanden habe ist das Prinzip E-Vergaser und TBI zwar ähnlich aber eben doch nicht das selbe.

 

Ist wie mit deiner Schwester. Sie trägt bei Geburt den selben Nachnamen wie du und sieht vielleicht auch genauso aus wie du (*duckundweg*) aber am Ende ist Sie doch nur ähnlich und nicht genauso wie die :)


10.03.2019 12:52    |    Dynamix

K&N bietet beispielsweise so ein System an mit dem man einen Vergaser nachträglich etwas intelligenter machen kann. Ob man bei dem Aufwand dann doch nicht lieber gleich ein TBI System zum nachrüsten (gibt es meines Wissens von Holley) nimmt muss jeder selber wissen.

 

https://www.knfilters.com/eci

 

So wie ich das System verstehe verwendet man das mit den Originalvergaser und pappt lediglich diesen Spacer zwischen Vergaser und Ansaugbrücke. In dem Spacer sitzt dann EINE Einspritzdüse und dann muss man noch ECU, Lambdasonde und Co nachrüsten. Die Einspritzdüse unterstützt den Vergaser dann anstatt Ihn zu ersetzen.

 

Die TBI funktioniert zwar nach einem ähnlichen Prinzip, funktioniert aber schon präziser als ein Vergaser. Klar, an eine TPI (MPI oder wie auch immer dein Hersteller das genannt hat) ist in der Hinsicht deutlich effizienter.

 

Wie man in dem Video sieht spritzt die TBI nicht einfach nur plump gleichzeitig in die Drosselklappe wie ein Vergaser. Da wird schon getaktet, die ganzen Sensoren müssen ja auch einen Sinn haben. Mit einem simplen elektrifizierten Vergaser hätte man die Abgasvorschriften damals davon ab nicht einhalten können. Nicht umsonst ist Chrysler ja von der Idee abgekommen. Ein richtiges Einspritzsystem wie das von GM oder Ford hätte man sich damals nie im Leben leisten können.


10.03.2019 12:57    |    Dynamix

An der Stelle auch noch ein ganz interessanter Link zu den Versuchen von Chrysler:

 

https://www.allpar.com/mopar/lean-burn.html

 

Die haben da mit einigen Parametern gespielt, von einer variablen Zündung bis eben hin zu einem Vergaser mit Computerunterstützung.


10.03.2019 13:28    |    Goify

Einspritzanlagen sind ein interessantes Feld. Für die KFZ-Mechaniker-Ausbildung gibt es dafür Fachbücher und zwei davon habe ich geradezu verschlungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die K-Jetronic, denn da sind die Einspritzventile immer offen, es wird also immer eingespritzt, so lange Gas gegeben wird. Die spritzen auch dann ein, wenn 10 cm vor denen das Ansaugventil gerade zu ist. Dass das überhaupt sparsam realisierbar ist, finde ich erstaunlich.


10.03.2019 16:05    |    DeutzDavid

K-Jetronic war klasse, die laufen ewig

 

War schon im Passat 32b verbaut

 

 

 

@Dynamix

 

Weißt du zufällig was der Motor AMC 242 im XJ für eine Einspritzung hat? Hatte der nicht gegen Ende auch eine Chrysler MPI?

 

https://www.spoilerlights.com/wp-content/uploads/2014/08/IMG_6591.jpg


10.03.2019 16:14    |    Dynamix

Ab 91 hatte er eine. Davor war es eine von Renix.


10.03.2019 16:24    |    DeutzDavid

OK danke :)

 

Das sind gute Autos, gefallen mir.


30.03.2019 18:38    |    Sir Firekahn

Hab den Beitrag gerade gesehen und (noch nicht vollständig, dafür ist er zu Komplex) gelesen.

 

Danke, Dynamix! Das hat einiges für mich erleuchtet. Gerade Open Loop (Was meine Lady hat) und die Funktion von TBI. Unser 1988er Sedan DeVille hatten einen HT4500 mit Einspritzung. Ist das auch eine TBI?

 

Denn genau das, was du beschrieben hast, passierte: Damals in Alabama konnte ich einen (deutschen) Kollegen nicht davon überzeugen, dass es ein Einspritzer ist, sag doch der Ansaugbereich wie ein Vergaser aus...


30.03.2019 18:59    |    Dynamix

Hey Sir Firekahn, schön das dir der Artikel gefallen hat :)

 

Die Motoren die du ansprichst gab es mit beidem, also TBI und MPI :)


31.03.2019 11:27    |    Sir Firekahn

Sehr detailliert und interessant! Na ich schau zu Hause mal nach einem Bild aus dem Motorraum. Hatte IIRC 170PS 155PS und ist damit ein TBI. :cool:

 

... War trotzdem der mieseste Schrotteimer, den ich je besessen habe :D


31.03.2019 11:39    |    Dynamix

War jetzt auch nicht gerade die Glanzzeit von Cadillac. Und auch die Motoren gelten nicht gerade als das beste was GM je verbrochen hat.


31.03.2019 14:18    |    Sir Firekahn

Alublock und Gußköpfe, ich erinnere mich :D

Na wenigstens lief der Wagen unglaublich ruhig und bequem.


31.03.2019 16:00    |    Dynamix

Was bei den ganzen Luxuswagen auch die Mindestanforderung ist. Die ganzen umgelabelten Opels die in den USA in Buick laufen bekommen für den US-Markt noch einmal eine dicke Ladung Dämmmaterialien verpasst.


Deine Antwort auf "Whale Diaries/Sheriff Tales: Was ist eine TBI und was tut Sie?"

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Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, meine wahre Liebe aber gehört neben meiner Liebsten der letzten Generation B-Bodys von General Motors. Anders lässt es sich auch nicht erklären das man gleich zwei Caprice besitzt :D

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hier dreht sich alles um den American Way of Drive und andere spannende Themen die für mich zum Thema Auto einfach dazugehören. Wer auf amerikanisches Blech steht ist hier genau richtig ;)

 

Mittlerweile haben sich in meinem Blog diverse Blogreihen etabliert:

 

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Whale Diaries: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1992 Caprice Classic

 

Sheriff Tales: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1993 Caprice 9C1

 

La macchina nera: Geschichten um die Wiederauferstehung meiner Vespa ET4 50

 

Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

Zum Diner gehts übrigens hier entlang! ;)

 

Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen, eigene Gedanken oder einfach nur anderes Zeug an dem ich irgendwie geschraubt habe :D

 

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