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05.12.2023 19:49    |    Dynamix    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: 1100, Kawasaki, Motorrad, ZZR

Heute geht es mit Jessi, Kleinkram und meinen Abschlussgedanken zu den Erfahrungen dieser Saison weiter.

 

Jessis Journeys

 

Da man auf einem Bein ja bekanntlich schlecht steht, musste Eddie natürlich noch ein Pendant zur Seite gestellt bekommen. Diese habe ich in Form von Jessi, meiner 93er ZZR 1100 D1 gefunden :cool:

 

Ein bisschen Service

 

JessiJessi

Auch hier habe ich ein bisschen Hand angelegt. Jessi war zwar bei Kauf eine gute Basis, man merkte Ihr stellenweise die lange Standzeit aber doch an. Den Bremsen fehlte der richtige Biss, die Reifen waren uralt und wann der letzte Service gemacht wurde wusste auch niemand. Da Jessi eh beim Kumpel in der Halle stand fing ich mit dem Thema Service an. Hier wurde das zerkratzte Seitenteil gegen das Ersatzteil getauscht welches mir der Vorbesitzer mitgegeben hat. Dazu gab es noch einen Satz neuer Originalkerzen. Dann gab es noch einen Ölservice dazu, eine ausgedehnte Reinigung, ein bisschen Kettenpflege und kurz darauf auch endlich die heiß ersehnten neuen Reifen. Das bedeutete das man mit Jessi auch endlich mal richtig fahren konnte!

 

Kurz darauf kümmerte ich mich um die Stopper, hier wanderte ein Satz EBC Goldstuff auf die Tokico Faustsättel. Die Kombination funktioniert gut und ich war mit dem Druckpunkt der Bremse auch sehr zufrieden. Als Grund für die schlechte Bremsleistung stellten sich die verglasten Beläge auf beiden Achsen heraus. Da die Beläge noch ordentlich Fleisch hatten und auch nicht mehr die OEM-Teile waren, gehe ich davon aus das man die mal schlecht eingefahren bzw. schlicht überlastet hat. Nachdem alle Belagsätze ordnungsgemäß eingefahren wurden, bremste Jessi so wie ich es mir vorgestellt hatte. Kraftvoll, mit schönem Druckpunkt und ohne das Gefühl von durchrutschen. So hab ich mir das vorgestellt! :cool:

 

Die ersten Touren

 

SpeyerSpeyer

Zwischendurch ging es auch auf die ersten Touren. Dieses Jahr standen, nach Coronapause, die Kawasaki Days am Technikmuseum Speyer an. Was macht man da als Kawasaki Fan? Richtig, man fährt hin :cool: Da ich ja zwei Motorräder habe, aber eben nur eins davon fahren kann fragte ich meinen Kumpel Jonas ob er nicht die Tour auf Eddie machen wollte. Zu zweit macht sowas ja auch immer mehr Bock. Er war natürlich sofort dabei und so fuhren wir im Doppelpack runter. An dem Tag muss Eddie irgendwas in Ihm angerichtet haben, jedenfalls fing er dann selber an nach einem Bike zu suchen :D Den Lappen hatte er damals eher aus beruflichen Gründen gemacht und hatte während der Fahrstunden wohl nicht ganz so den Draht zum Mopped fahren gefunden. Tja, bis ich Ihn auf Eddie losgelassen habe! Ein paar Wochen später stand er dann mit einem Helm vor meiner Tür und es hat einen Moment gedauert bis ich geschaltet hatte. Er war nicht mit dem Auto gekommen, sondern mit seinem Neuerwerb, einer Kawasaki GTR 1400. Ein Trumm von einem Motorrad! Groß, viel Platz, komfortabel und mit ordentlich Druck gesegnet. Für Ihn genau das Richtige! Er reißt gerne gut Kilometer und er gehört auch zu der Sorte Mensch die viel Stauraum und einen guten Langstreckenkomfort zu schätzen wissen :cool: Wartungsarmer Kardan, 155 PS und alle möglichen Komfortfeatures schaden natürlich auch nicht :D

 

Auf dem Treffen hatte ich auch die Gelegenheit mal die Z900RS zu fahren, ein Motorrad welches meinen Geschmack unheimlich gut trifft. Die RS macht sehr viel richtig, dass gewisse Etwas hat mir beim fahren aber doch gefehlt. Ich kann das schlecht beschreiben. Die Maschine fährt sich sehr leicht und ist somit sicherlich gut für Anfänger und Wiedereinsteiger. Trotzdem fehlt mir da irgendwas, vielleicht das hemdsärmelige meiner beiden Maschinen an das ich mich jetzt schon so gewöhnt habe. Wie auch immer, vielleicht wird das ja auch einfach noch ;)

JessiJessi

Nachdem jetzt auch Jonas seine eigene Kawa hat, kam der Aufruf zum MTBTFT am Edersee natürlich wie gerufen :cool: Eigentlich wollte ich mit Eddie fahren, der stand aber zu dem Zeitpunkt weidwund mit neuem Kühler aber kaputtem Schlauch in der Garage. Da ich so kurzfristig kein Ersatzteil mehr bekam, musste Jessi hier wieder ran. Aber auch diese Tour hat Sie gut gemeistert. An dem Tag bin ich mehrere 100 km gefahren, habe mehrere Stunden am Stück im Sattel gesessen und habe auf der Rückfahrt auch noch eine fette Schlechtwetterfront mitgenommen. Danach wusste ich definitiv was ich getan hatte! Aber es hat tierisch Spaß gemacht! Ich hoffe wir bekommen das in 2024 auch wieder hin.

 

Überhaupt hatte ich mit dem Wetter dieses Jahr nicht immer Glück. Schon mal für eine 30 km Strecke fast 2,5 Stunden gebraucht weil bei Regen alle Autofahrer vergessen wie man fährt? Ich ja! Besonders auf dem Motorrad eher unangenehm. Nach über 2 Stunden war selbst die Regenjacke komplett durch, die Hose sowieso und Jessi hat schon den besseren Wetterschutz. Ich will gar nicht wissen wie ich ausgesehen hätte, wäre ich an dem Tag mit Eddie gefahren :eek: Vielleicht besorge ich mir doch mal so einen Regenponcho den man gut unterm Sattel verstecken kann.

 

Einziger Vorteil:

 

Jessi war nach der Nummer wieder relativ sauber und auch die Jacke war danach sämtliche Flecken und Insektenleichen los. Dafür hat es dann auch eine Woche gedauert bis die Jacke wieder trocken war. Natürlich wurde die danach liebevoll von Hand gefettet damit das Leder nicht austrocknet.

 

Spontane Selbstheilung

 

Wer länger an altem Zeug schraubt, kennt es vielleicht. Das geliebte Gefährt braucht doch etwas mehr Liebe als angenommen oder entwickelt merkwürdige Probleme. Ein Problem das ich bis heute nicht so wirklich nachvollziehen konnte war das Jessi immer mal wieder heißer geworden ist als mir lieb war. Der Lüfter hatte doch bei Kauf funktioniert und ich bildete mir ein den auch schon während der ein oder anderen Stop and Go Tour gehört zu haben. Erst hatte ich den Thermostat in Verdacht. Da es eh nicht schaden konnte mal das Kühlmittel zu tauschen hab ich den ganzen Spaß den ich mir bei Eddie gemacht habe, hier auch noch einmal gemacht, minus den Kühler natürlich. Also auch hier wieder Kühlmittel abgelassen, den Thermostat getauscht und alles wieder aufgefüllt. Leider bestand das Problem dann immer noch, während des Warmlaufs fiel mir dann aber auf das der Lüfter nix tat. Zum Glück kann man den durch überbrücken relativ zügig testen. Der sprang dann auch sofort an. Also war der nächste Prüfpunkt der Lüfterschalter. Dafür einfach wieder beide Kabel an den Stecker und den Motor im Stand solange laufen lassen bis der Zeiger kurz über Mitte steht. Jetzt sprang der Lüfter plötzlich wieder an. Hatte sich vielleicht nur einer der Stecker etwas gelöst?! Keine Ahnung, zumindest hatte ich seitdem keinerlei Probleme mehr mit dem Lüfter oder der Temperatur.

PoliertPoliert

Eine der letzten Amtshandlungen für dieses Jahr bei Jessi war dann die Vorführung beim TÜV, da auch Sie fällig für die HU war. Was soll ich sagen, ohne Mängel bestanden :cool: Gekrönt wurde das Ganze dann mit einer Tour durch die Eifel und dann weiter an die Mosel. Da sind an dem Tag incl. An- und Abreise gut 450 spaßige Kilometer zusammengekommen die Jessi wunderbar gemeistert hat, incl. meiner ersten, wenn auch sehr kurzen, Fahrt mit Sozia. Und damit sich Jessi nicht so vernachlässigt fühlt, bekam auch Sie die kleine Politurkur für den Tank. Hier war es definitiv nötig da hier doch einige Swirls drin waren. Umso schöner war dann das Ergebnis, da der Lack hier noch relativ gut beisammen ist. Entsprechend schön kommt das Lila jetzt auch wieder zur Geltung :cool: Über den Winter werde ich vielleicht noch ein bisschen Pflege in Form einer Wäsche investieren. Den ganzen groben Dreck der letzten Ausfahrt habe ich schon entfernt und auch den ganzen Kram aus den Kühlern entfernt. Der Rest wäre eher mal feucht durchwischen und mal ne Schicht Wachs gönnen. Nix was jetzt großartig Zeit frisst, mit dem man aber den Winterblues schön überbrücken kann :)

 

Bilanz & Ausblick

 

Die Saisonbilanz mit Jessi sind ca. 4500 km. Wer sagte das ich mit Jessi mehr fahren würde hatte Recht, wobei das nicht daran liegt das ich Eddie nicht gerne fahre sondern eher daran das Eddie dieses Jahr zwei mal über mehrere Wochen gestanden hat weil ich auf Ersatzteile warten durfte. So ohne Kühlung und ohne Bremse fährt sich so ein Motorrad eher schlecht ;) Mal sehen wie sich das Verhältnis nächstes Jahr entwickelt.

 

Auch hier wieder die Frage: Was steht nächste Saison an? Auch hier bin ich erst einmal soweit zufrieden. Hier wäre maximal noch das Thema Drossel raus, aber da habe ich es nicht eilig. Das stand von Anfang an weit unten auf meiner Prioritätenliste, da ich Reifen, Bremse und das andere Zeug als deutlich wichtiger erachte. 150 PS auf schlechte Bremsen und Uraltreifen loslassen? Verdammt dämliche Idee, wenn Ihr mich fragt!

 

Bevor ich das angehe, tausche ich die Leitungen bei Jessi vielleicht auch mal aus. An der Bremspumpe ist eh schon eine Stahlflexleitung montiert weil die beim Umbaukit für den Superbikelenker dabei war. Da könnte ich mir den Rest auch noch antun. Dadurch dürfte das Ganze auch etwas weniger fummelig werden. Müsste nur mal schauen ob ich bei Spiegler die Leitungen im Zweifel auch einzeln bekomme weil das ja immer 3er Kits sind, ansonsten hätte ich eine Leitung übrig die ich nicht brauche. Muss ja auch nicht sein das man den Kram dann sinnlos in der Ecke liegen hat.

 

Equipment

 

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Aber nicht nur bei den Bikes, auch bei meinem Equipment hat sich etwas getan. Ich hatte ja in den Artikeln zum Thema Klamotten mal angeteasert das ich mal schauen will wie sich der Caberg so in Sachen Lautstärke macht. Während der Fahrstunden ist er mir da nicht negativ aufgefallen, bei meinen ersten Touren alleine dafür umso mehr. Was war passiert? Während der Fahrstunden hatte ich noch das dicke Headset von der Fahrschule auf welches nochmal unter dem Helm getragen wird. Dieses hat einen guten Teil der lauten Windgeräusche vom Ohr ferngehalten. Das ist natürlich bei meinen ersten eigenen Fahrten weggefallen. Da mir die Windgeräusche aber ab 100 km/h so tierisch auf den Zeiger gegangen sind, bin ich mal zu unserem Louis gefahren. Die haben einen Windkanal und eine relativ große Auswahl an Helmen. Der Verkäufer empfahl mir für meine Zwecke zwei Modelle. Den Shoei Air GT II sowie den HJC RPHA 70. Nach dem Test ist es dann der Shoei geworden. Schon besser als mein Caberg, aber ohne Stöpsel auf Dauer immer noch viel zu laut. Besonders wenn man auf Jessi ohne die Stöpsel fährt, fällt einem das laute Ansauggeräusch auf. Auf der einen Seite mag ich den Klang weil der ziemlich kernig klingt, aber ohne Stöpsel auch sehr laut. Ja, ich bin echt nicht so der große Fan von Krach. Aber zurück zum Helm!

 

Richtig positiv am Shoei, im Vergleich zum Caberg, ist mir die Aerodynamik aufgefallen. Der Luftstrom zieht am Shoei deutlich weniger und es reißt einem besonders beim Schulterblick nicht mehr halb den Kopf ab. Außerdem kann ich den Helm so abziehen weil der Shoei kein Klapphelm ist. Beim Caberg muss man erst das Kinnteil hochklappen bevor man den ausziehen soll. Alleine dafür hat sich der neue Helm schon gelohnt! Ohne das zerren am Kopf, fährt es sich schon angenehmer. Auch der Shoei bekam von mir ein Intercom spendiert! Es gibt ein umgelabeltes SENA welches direkt für den Helm gemacht ist. Vorteil: Der Helm hat schon entsprechende Aussparungen für sämtliche Komponenten. Man muss also Bedienteil, Akku usw. nicht irgendwo links und rechts unterm Polster verstecken und auch keine Bedienteile an den Helm pappen welche dann die Aerodynamik versauen bzw. Windgeräusche verursachen. Die Bedienteile sind schön in die Helmschale integriert wordurch dann auch die Aerodynamik weniger stark gestört wird. Dazu ist der Ladeanschluss schön in den hinteren Teil des Helms integriert. Beim Caberg musste ich den Anschluss noch unterm Helmpolster verstecken was jedes Mal in Fummelei ausgeartet ist wenn man Ihn laden muss. Zusätzlich ist das neue System in Sachen Lautstärke und Soundqualität besser als das eher einfache System des Cabergs. Als Sahnehäubchen hat dieses System die Möglichkeit sich via Mesh mit anderen Bikern zu verbinden. Einfach alle den selben Kanal wählen und glücklich sein. Testen werde ich das wohl mal nächste Saison, vorausgesetzt ich finde jemanden mit Mesh der mit mir fährt ;)

 

Was mir aufgefallen ist: Auch mein Caberg System müsste ursprünglich von SENA stammen. Die Bedienung und das Sprachmenü des neuen Systems kamen mir dann doch schwer bekannt vor ;) Also habe ich mir mal den Spaß gemacht und geschaut ob man beide Helme miteinander koppeln kann. Falls sich doch mal ein williges Opfer mit der richtigen Helmgröße findet, könnte er/sie/es ja den Caberg tragen und man könnte miteinander sprechen :cool: Und siehe da, nach ein paar Minuten Knöpfchendrückerei waren beide Helme gekoppelt und es funktioniert in beide Richtungen. Cool! :cool:

 

Kurz vor Saisonende habe ich mir den Spaß beim Louis noch einmal gemacht und habe den Shoei noch einmal direkt gegen HJC und auch ein paar Schuberth Modelle antreten lassen. Gefühlt war der HJC nochmal lauter als mein Shoei, die Schubert nur unwesentlich leiser. Da diese Modelle schon als Musterknaben in Sachen Windgeräusche gelten, lässt mich das zu dem Schluss kommen das hier in Sachen Helm nicht mehr viel rauszuholen ist und ich mir wohl mal spezielle Stöpsel vom Hörakustiker anfertigen lasse um das Geräuschniveau noch weiter zu minimieren. Momentan habe ich die Pinlock Stöpsel die beim Test schon sehr gut abgeschnitten haben, aber ich denke da geht noch etwas mehr und da wären Otoplastiken vom Hörakustiker der nächste Schritt da diese speziell an das Ohr angepasst werden. Gehörgänge sind beim Menschen nicht identisch, der rechte Gehörgang beispielsweise kann eine andere Größe oder Form haben als der Linke. Deshalb wird von jedem Ohr dabei auch ein individueller Abdruck genommen. Dazu gibt es die Möglichkeit die Stöpsel mit Filtern auszustatten das Sie nervige Windgeräusche filtern, aber eben nicht das komplette Verkehrsgeschehen oder Stimmen. Kommt auf jeden Fall ganz oben auf die Wunschliste :)

 

Was weiterhin auf meinen Wunscnzettel gelandet ist, sind ein paar wärmere Handschuhe für die kälteren Tage. Die Trilobite sind insgesamt super und haben über den Sommer wunderbar funktioniert, für die Temperaturen die jetzt herrschen sind Sie aber zu dünn. Da hat man bei einstelligen Temperaturen schnell Eisfinger. An der Stelle muss ich noch ein Kompliment an die Trilobite loswerden! Diese haben bei mir dieses Jahr schon viel mieses Wetter mitmachen müssen und das Leder hat nicht abgefärbt oder großartig Nässe durchgelassen.

 

In Sachen warmhalten, funktioniert die Jacke in Kombination mit Thermounterwäsche und Sweatshirt dafür echt gut auch bei niedrigen Temperaturen. Für die Hose dürfte die Thermohose dann aber doch ein wenig dicker sein ;) Für die Klamotten würde ich gerne noch Level 2 Protektoren haben, besonders für den Rücken da der Level 2 hier einen noch größeren Bereich abdeckt. Aber das hat jetzt Zeit, im Winter werde ich wohl eh kaum bis gar nicht fahren.

 

Fazit

 

Letzte Fahrt :(Letzte Fahrt :(

Weil ja so viel diskutiert wurde ob die beiden Bikes das richtige für einen "Anfänger" wie mich sind, hier mein ganz persönliches Fazit. Ich komme mit beiden Bikes gut klar und keine der beiden überfordert mich in irgendeiner Form. Beide kriege ich gut in Schräglage, beide haben nicht zu viel und nicht zu wenig Leistung und sind in Ihrer Entfaltung relativ berechenbar. Auch so Dinge wie rangieren oder auf den Ständer bocken stellen mich jetzt vor keine unlösbaren Aufgaben. Auch Soziafahrten lassen mich auf keiner der Beiden in Schweiß ausbrechen.

 

Selbst Jessi bereitet mir weniger Probleme als von vielen prophezeit. Was Ihr durch das Gewicht an Handlichkeit fehlt, macht Sie dafür durch Ihre Stabilität wieder wett. Auf der Autobahn liegt das Teil wie ein Backstein und in Kurven empfinde ich diese Form der Stabilität als sehr angenehm. Wobei ich auch nicht weiß ob da jemand schon mal am Fahrwerk Hand angelegt hat. Den Hinweis hatte ich mal während der letzten Eifeltour von einem anderen Biker bekommen. Vielleicht fährt Sie für meine Begriffe auch deshalb so straff. Trotzdem bekommt man Sie gut in Schräglage wenn man denn will. Man muss Sie halt ein bisschen härter anpacken wie Eddie ;) Die neuen Reifen haben hier schon eine starke Verbesserung gebracht und Jessi fällt seitdem nicht nur einfacher, sondern auch runder in Schräglage. Mir macht das Fahren mit der ZZR großen Spaß und das ist ja das Wichtigste am Motorradfahren :)

 

Und weil die Frage ja Anfang des Jahres mal kam:

 

Welche fahre ich lieber? Einen Favoriten habe ich da gar nicht. Jede Maschine fährt sich auf Ihre Weise schön. Mal davon ab lassen sich beide vom Fahrverhalten nur schwer vergleichen, aber genau deshalb wollte ich auch zwei Motorräder haben. Eddie empfinde ich als relativ handlich mit einer sehr bequemen Sitzposition. Der Motor ist einfach ein Pfundskerl der im Alltag immer genug Reserven bietet und schön schaltfaul gefahren werden kann, aber auch drücken kann wenn er muss. Allroundqualitäten sind durchaus gegeben!

 

Jessi dagegen ist ein richtiges Autobahnbike mit dem man auch die Landstraße nicht scheuen muss. Wenn man Sie härter anpackt, geht auch Sie willig in die Kurve! Man muss es halt nur machen. Der Windschutz ist prinzipbedingt besser als auf Eddie. Generell fühlt sich Jessi in jeder Hinsicht knackiger an. Das Fahrwerk ist deutlich straffer, das Getriebe hat einen kurzen und knackigen Schaltweg und auch der Motor hat im Vergleich zu Eddie eine "sportlichere" Charakteristik. Heißt er will mit Drehzahl bei Laune gehalten werden. Unter 4000 u/min fährt sich Jessi ziemlich handzahm, erst dann wacht der Motor so richtig auf. Bei der Drehzahl fängt Eddie schon an ordentlich zu drücken! So überfordert einen der Motor aber auch nicht mit irgendeiner giftigen oder unberechenbaren Gasannahme. Gedrosselt sowieso! Davon ab: Wer das Gas voll aufreißen will, sollte bei jedem Bike wissen was er tut.

 

In Sachen Sound ist Jessi mein klarer Favorit. Die Doppelauspuffanlage klingt einfach schön bassig und das Ansauggeräusch ist zum niederknien. Da kann Eddie, trotz gleichem Rumpfmotor, mit seiner 4 in 1 Anlage und dem Auspuff im Haubitzenformat nicht mithalten. Eddie klingt da schon eher wie man sich eine japanischen 4-Zylinder vorstellt. Optisch gefallen mir beide immer noch ausnehmend gut ;) Ich mag die Form von beiden und auch in Sachen Lack habe ich alles richtig gemacht. Die üblichen Leasingfarben wären hier so gar nicht meins. Schwarz will jeder, silber ist langweilig und bei grau hab ich bis heute nicht verstanden warum das plötzlich so in ist. Da bin ich mit orange/lila und giftgrün schon ganz gut beraten :cool: Vor allem poliert wirken die Metallicfarben in der Sonne wunderschön! Da könnte ich stundenlang auf den Tank starren und das Farbenspiel bewundern :)

 

In den nächsten Tagen werde ich mich ein bisschen mit Einwinterungsarbeiten beschäftigen. Jessi hab ich schon leerlaufen lassen, Eddie lasse ich noch folgen. Die Ketten bekommen noch einmal ein bisschen Liebe. Geputzt werden auch beide, besonders Eddie hat es nötig. Danach klemme ich noch die Batterien ab und hänge Sie an die Erhaltungsladung. Und damit ist die Winterpause dann auch so richtig eingeläutet :)

 

In der Zwischenzeit werde ich für warmes Sommerwetter beten ;)

 

Jessi Jessi


05.12.2023 21:11    |    LT 4x4

Fazit:

 

mit den beiden Geschwistern alles richtig gemacht :D

 

So soll es auch sein.

05.12.2023 21:12    |    Dynamix

Zitat:

@LT 4x4 schrieb am 5. Dezember 2023 um 21:11:00 Uhr:

Fazit:

 

mit den beiden Geschwistern alles richtig gemacht :D

 

So soll es auch sein.

Long story short:

 

Ja :D

05.12.2023 21:22    |    LT 4x4

Wenn man das so verfolgt, dann bekommt man lust auf mehr.

 

Wobei ich mir Eddie doch mehr wie sicher war.

Das es Zwillinge werden, war natürlich eine Überraschung.

05.12.2023 21:25    |    Dynamix

Eigentlich sollte es ja die Zephyr werden, aber da gab es ja nix Passendes :( Ein Glück bin ich noch über die ZRX gestolpert. Und im direkten Vergleich bin ich doch mehr als froh die ZRX genommen zu haben. Die kann wirklich alles deutlich besser, die Zepyhr fährt sich dagegen schon eher alt und gemütlich. Kann ich aber mit der ZRX im Zweifel auch, habe aber doch die Möglichkeit mal etwas dynamischer zu fahren :)

 

Da bin ich wie erwähnt mal gespannt wie sich da der 170er Reifen macht.

05.12.2023 21:33    |    LT 4x4

Ja, Zephyr... konnte die 1000R nicht rocken. Wenigstens für mich nicht.

Die ZRX ist da schon rissiger. Kickt einfach mehr.

Die Zephyr ist (für mich) eher so Z900 und dazu etwas zu viel Weichspüler.

05.12.2023 21:40    |    Dynamix

Joa, die Zephyr ist schon eher retro retro. Gut, so hatte ich mir das auch ursprünglich mal vorgestellt. Eher gemütlich, weniger Sport. Dafür würde ich mir dann aber vielleicht doch eher eine W anschaffen. Da kommt es auf die gut 30 PS Unterschied auch nicht mehr an.

 

Die ZRX kann wenigstens noch etwas Sport :)

 

Bin damit mal diesen Sommer durch die Eifel. Herrlich was ein Spaß es war damit über die Landstraßen zu fahren :) Hoffentlich ergibt sich diesen Winter noch einmal ein trockener, sonniger Tag. Würde dann gerne mal die neuen Stahlflexleitungen von Eddie auf Herz und Nieren testen :cool:

05.12.2023 21:46    |    LT 4x4

Da würde ich aber schauen, dass schon länger kein Salz mehr auch der Strasse liegt.

Hab mir so mal in einem warmen Winter einen Motorblock versaut.

War auch tollstes Wetter und ich mit der XS zu Weihnachten auf dem Schauinsland oben.

Alles Trocken, trotzdem versaut.

 

Was den 170er angeht, kann sein, das die ZRX etwas handlicher wird,

Schräglagen aber anderster werden. => Ausprobieren.

Auf einer 1000R habe ich einen 150er.

05.12.2023 21:50    |    Dynamix

Ja, da muss ich bei uns aufpassen. Die streuen zum Teil sogar schon dann wenn weit und breit kein Schnee zu sehen ist.

 

Wegen dem Reifen:

 

Ausprobieren ist der Plan! Einfach mal um zu "erfahren" wie sich das auswirkt. Wenn es handlicher wird ohne das der Grip leidet wäre es perfekt. Ich mag es solche Unterschiede zu spüren und herauszufahren :)

05.12.2023 22:01    |    LT 4x4

Der Unterschied wird bei 170/180 nicht so dramatisch sein.

Die wesentlichste Änderung wird in der Schräglage zur Kurvenlage sein.

Da mach ein anderes Profil meistens mehr aus.

Bzw. dürfte der alte Reifen ja auch schon flacher sein, der neue runder.

Ist dann ohne längere Erfahrung auch schwer vergleichbar.

 

An der RD ist durch das ständige Einbremsen in Kurven und ab dem

Scheitelpunkt wieder deutliches Rausbeschleunigen der Vorderreifen

immer sehr V-Förmig, der Hintere auf der Flanke bald mit mehr Abrieb

als in der Mitte.

 

Durch die V-Form vorne wird es dann irgendwann blöd, weil dann

das Moped ständig in die Kurve fällt, meistens richte ich dann etwas

auf, indem ich, zeitiger als notwendig, Gas gebe, um dann ab dem

Scheitelpunkt wirklich aufzuziehen.

05.12.2023 22:06    |    Dynamix

Das Gefühl hatte ich bei Jessi vor dem Reifenwechsel. Da fiel Sie auch erst in Schräglage nachdem man Sie da ein bisschen reingedrückt hat, danach fiel Sie wie von alleine in die Schräglage. Das war mit den neuen Reifen deutlich runder vom Fahrverhalten.

 

Die Reifen auf Eddie waren "relativ" neu als ich Ihn bekommen habe.

 

Ich überlege auch ob ich es auf Eddie dann mal mit einem etwas sportlicherem Pneu probieren soll. Momentan hab ich da den Michelin Pilot Power 2 im Auge, wobei da nächstes Jahr ein neuer Power 6 auf den Markt kommen soll, vielleicht gibt es da auch die passende Größe für Eddie.

05.12.2023 22:10    |    LT 4x4

Ja, da machste nix verkehrt. Würde halt schauen, dass die Paarung VA / HA stimmt.

Sonst fährt es sich gleich blöd. Merkt man mach mal auch erst bei Nässe.

In meinen besten Zeiten hatte 1,5 Reifenwechsel / Monat. :D

~3000 hinten ~5000 vorne...

05.12.2023 22:12    |    Dynamix

Würde wenn eh beide Reifen neu machen und dann die entsprechende Originalgröße. Vorne hatter ja noch den originalen 120er. Muss erstmal schauen ob ich die Reifen nächste Saison überhaupt runterkriege. Wenn ich nächstes Jahr ein paar mehr km mit Eddie schaffe, dann sollten die Reifen relativ runter sein. Ausgehend davon das so ein Satz Tourensportreifen gut 10.000 km hält.

05.12.2023 22:19    |    LT 4x4

Zitat:

@Dynamix schrieb am 5. Dezember 2023 um 22:12:42 Uhr:

Ausgehend davon das so ein Satz Tourensportreifen gut 10.000 km hält.

Hä ?

 

Bei der Z geht das mit Reifen eher noch schneller als auf der RD.

 

Das Verhältnis Vorne / Hinten war (bei mir und Freunden)

wenigstens 1 / 2, wenn nicht 1 / 3

Bei einem der etwas flotteren Fahrern, wohnt nun lustiger weise

100m weg von mir, war die Halbwertszeit bei 1200 Km am Hinterrad.

05.12.2023 22:23    |    Dynamix

Das waren jetzt so die Haltbarkeit die ich so zu dieser Art Reifen oft gelesen habe. Der montierte BT21 fällt ja auch mehr in die Kategorie Kilometerfresser, als Sportreifen. Da sollen 10.000 km schon drin sein wenn man die nicht quält. Bin ja dieses Jahr auch ein paar 1000 km gefahren und tot sind die noch lange nicht. Vielleicht nehme ich die Reifen auch einfach nicht hart genug ran ;)

05.12.2023 22:31    |    LT 4x4

Früher war halt mehr Sturm und Drangzeit.

Heute macht es die Leistung. Wobei, mein Freund hatte

immer fertig montierte Räder parat stehen.

Weil das ständige zum Reifendienst fahren war

ihm zu Zeitaufwändig. Dann lieber 3 auf einmal :D

War übrigens auf einer H2.

05.12.2023 22:35    |    Dynamix

Bei dem Verschleiß biste aber auch schon gut unterwegs was Kurvenspeed angeht ;) Mehr als drei Reifensätze pro Jahr kenne ich bisher eher von den Landstraßenracern.

05.12.2023 22:40    |    LT 4x4

Racing war das noch nicht. Sagen wir mal: artgerechte Fahrweise. :)

05.12.2023 22:45    |    Dynamix

Das stelle ich mir ja auch als spannendes Hobby vor, also das mit den Renntrainings. Unser twindance hatte da ja schon ein paar mal von berichtet. Denke da kann man auch ganz viel in Sachen Fahrtechnik mitnehmen. Ganz ungefährlich ist es aber auch auf der Rennstrecke nicht. Auch da kann man sich böse ablegen.

 

Denke da fange ich mal eher mit ein paar Fahrsicherheitstrainings an ;)

05.12.2023 22:56    |    LT 4x4

Wichtig ist einfach Respekt vor dem Moped und wenn man sich nicht sicher ist .... Gas weg.

 

Erwähne es ungern, aber es war doch leider so, dass man damals öfters auf Beerdigungen war.

Es war die Zeit der Leistungsexplosionen. Es gab da auch Jungs, die meinten, bei 120 PS,

dass reicht immer. Hat es leider nicht. Manchmal richtig Blöd: auf welche Beerdigung

gehen wir jetzt ?? Man kannte eben beide sehr gut, Fahrer und Sozius.

Das macht dann auch nachdenklich. Um diese Zeit habe ich auch aufgehört in Gruppen

zu fahren. Alleine ist das dann doch deutlich ruhiger geworden. Ohne Gruppendynamik.

05.12.2023 23:04    |    Dynamix

Die meiste Zeit fahre ich auch alleine. Da gibt es auch keinen Druck mithalten zu müssen. Mal davon ab das es zum Teil auch gar nicht möglich ist. Wenn der andere 50-100 PS mehr hat als du und das auch nutzt kannst du am Kabel ziehen wie du willst, du wirst nicht hinterherkommen.

 

Das höchste der Gefühle in Sachen Gruppenfahrten war da das MTBTFT am Edersee, aber da ging es auch noch gesittet ab.

 

Wobei ich bis heute nicht verstehe warum einigen das Hobby nur Spaß macht wenn Sie in 20er Gruppen fahren können. Sollte der Sinn des Hobbies nicht das fahren selbst sein?

 

Wäre ich immer auf Mitfahrer angewiesen gewesen, wäre ich auf gerade mal dreistellige Laufleistungen mit beiden Bikes gekommen.

06.12.2023 09:46    |    pico24229

Die Jessi steht ja super da für das Alter -Hammer! Optisch mein klarer Favorit.

Hat Spass gemacht zu lesen! Was mich noch interessieren würde: Was war deine bisherige Höchstgeschwindigkeit auf die du sie gebracht hast?

06.12.2023 10:06    |    Dynamix

Uh, für die Antwort werde ich jetzt vermutlich gesteinigt ;)

 

Einmal hab ich mal geschaut was so geht, aber knapp über 200 km/h kommt da wegen der Drossel so gut wie kein Vortrieb mehr. Da hab ich es auch seingelassen. Keine Ahnung wie man auf die eingetragenen 240 km/h kommen soll. Sobald es mal hoch dreistellig wird, entwickelt sich das Ganze zu einer ziemlich zähen Angelegenheit. Nie im Leben packt die da echte 240 km/h, dafür fehlt dann doch zu viel Leistung. In zeitgenössischen Tests wurde mal von 225 km/h mit Drossel berichtet. Die Zahl wiederum halte ich für einigermaßen realistisch, genug Anlauf vorausgesetzt.

 

Eddie könnte wohl um die 230 km/h, da wird aber der Wind weit unter 200 km/h schon so unangenehm das ich das bisher nicht versucht habe. Das macht für mich aber auch nicht den Reiz am fahren aus. Mit Vollstoff geradeaus ist mir beim Auto schon schnell fad geworden.

06.12.2023 11:03    |    pico24229

Ja verstehe ich. Hatte vergessen dass da noch eine Drossel drin ist.

06.12.2023 12:37    |    PIPD black

Ja, der Dynamix hat mit seinen Bikes bei der Farbwahl echt Geschmack bewiesen......wie wir bei den Autos.:D:cool:

Das wären die idealen Partner. Unser Mokka zu seinem Eddi und der Ränger zur Jessi.

 

Ich mag Menschen mit Geschmack.:p

07.12.2023 14:30    |    Dynamix

@pico24229

 

Gefühlt hab ich die einzige ZZR in D erwischt die noch nicht offen ist :D Aber da war der allgemeine Zustand einfach zu verlockend.

 

@PIPD black

 

Hast du von mir was anderes erwartet? ;) Wenn schon, denn schon :cool: Schwarz kann jeder :D

07.12.2023 16:13    |    LT 4x4

Zitat:

@Dynamix schrieb am 7. Dezember 2023 um 14:30:06 Uhr:

Gefühlt hab ich die einzige ZZR in D erwischt die noch nicht offen ist :D Aber da war der allgemeine Zustand einfach zu verlockend.

Das läßt sich ja leicht ändern.

07.12.2023 17:33    |    Dynamix

Betonung auf "leicht". Die Schieber kosten richtig Geld und diese Ringe gibt es scheinbar nicht mehr. Zumindest wurde auf meine Anfrage bis heute nicht geantwortet.

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Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, aber meine Technikliebe erstreckt sich eigentlich auf alles was Räder hat, also auch Zweiräder, egal ob mit oder ohne Motor :D

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hier dreht sich alles um den American Way of Drive und andere spannende Themen die für mich zum Thema Auto einfach dazugehören. Wer auf amerikanisches Blech steht ist hier genau richtig ;)

 

Mittlerweile haben sich in meinem Blog diverse Blogreihen etabliert:

 

Memory Lane: Vorstellungen besonderer/bemerkenswerter Fahrzeuge

 

Whale Diaries: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1992 Caprice Classic

 

Sheriff Tales: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1993 Caprice 9C1

 

La macchina nera: Geschichten um die Wiederauferstehung meiner Vespa ET4 50

 

Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

Zum Diner gehts übrigens hier entlang! ;)

 

Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen, eigene Gedanken oder einfach nur anderes Zeug an dem ich irgendwie geschraubt habe :D

 

Enjoy your stay!

 

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