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21.11.2020 21:05    |    Dynamix    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: ET, ET 4, Vespa

Nach der Pflicht folgt die Kür

 

Wie man in den letzten Artikeln lesen konnte war die Vespa technisch und optisch soweit fit das man damit auch wieder für längere Trips auf die Straße konnte. Ich wäre allerdings ein untypischer Vespafahrer wenn ich nicht schon weitere Ideen im Kopf hatte wie man die Vespa optisch weiter aufwerten könnte ;) Schließlich gibt es doch immer irgendwo Kleinkram den man unbedingt haben muss :D Harleyfahrer kennen das Phänomen :p

 

In diesem Artikel geht es zum Großteil wirklich nur um Kleinigkeiten, Nippes und Spielkram also größtenteils nichts extrem spektakuläres. Aber um den Blogtitel zu zitieren:

 

"Der Zauber steckt im Detail"

 

Jeder der so ein Projekt schon einmal durchgezogen hat weiß das man am Ende umso mehr auf bestimmte Dinge einfach achtet oder die einem einfach auffallen weil man da noch nicht dran war. :) Die verschiedenen Modifikationen sind in den letzten Monaten nach dem Wiederaufbau passiert. Die meisten der Punkte hatten einfach keine Prio 1 für die Fahrfertigkeit und sind eben nur Details die "nice to have" sind :) Aus dem Grund hab ich mir mit dem Kram auch so viel Zeit gelassen. Hier geht es einfach nur darum meinem Individualisierungstrieb etwas Spielraum zu geben und aus dem hässlichen Entlein immer mehr einen schicken Schwan oder eher eine Vespe zu machen. Die Vespa taugte bei Kauf schon nicht als Sammlerstück und der Zustand rechtfertigte das auch nicht. Da optische Spielereien eh zur Vespaszene gehören wie zwei Räder zur Vespa, wollte ich mich hier ein wenig austoben :)

 

Legen wir los!

 

Punkt 1: Navigation

 

VioVio

Da ich mir ein Navi auf längeren Spaßtouren (aber auch in der Stadt!) durchaus praktisch vorstellte schaute ich was es da so im Angebot gibt. Klar könnte ich mir das Handy einfach irgendwie an den Lenker schnallen, allerdings war mir das zu unsicher. Wenn mir der Halter während der Fahrt mal stiften geht oder ich mich auf die Schnüss lege ist das teure Smartphone völlig hin. Google Maps anwerfen und dann hoffen das die unfreundliche Stimme einem rechtzeitig ansagt wann man abbiegen muss hat sich auch nicht als sonderlich praktikabel herausgestellt. Ich sehe gerne im Voraus auf der Karte wo ich eventuell abbiegen muss. Zum Glück hat TomTom mit dem Vio ein Navigationsgerät auf den Markt gebracht welches speziell auf die Bedürfnisse von Zweiradfahrern abgestimmt ist. Das Vio muss man sich als eine Art Monitor mit eigenem GPS-Empfänger vorstellen. Das Vio wird mit dem Smartphone gekoppelt und über das Smartphone wird dann die Karte auf das Vio gespiegelt. Man stelle sich das ein bisschen wie bei Apple Carplay und Android Auto vor, nur eben im Kleinen. Der integrierte GPS-Empfänger entlastet den Akku des Smartphones da hier nur eine Bluetooth Verbindung zum VIO benötigt wird. Zusätzlich kann man über das Vio Gespräche entgegennehmen wofür dann ein Headset natürlich wieder ganz praktisch ist ;) Das Telefon kann also in der Tasche bleiben und man hat keinen klobigen Halter am Spiegel hängen. Das Vio hat dazu genau die richtige Größe. Nicht zu klobig das es irgendwie die Sicht versperrt, aber groß genug damit man alles wichtige sehen kann. Kam also auf die Einkaufsliste :)

 

Da das Vio nicht mehr hergestellt wird, war es gar nicht sooo einfach an eins zu kommen. Das Vio scheint auch eins dieser Produkte zu sein die neu keine Sau haben wollte, dafür umso begehrter sind wenn es Sie nicht mehr neu gibt. Also war suchen angesagt! Erste Idee war einen der letzten Restbestände bei SIP vorzubestellen und zu hoffen noch Lagerware zu bekommen. Zweite Idee war etwas Geld im Einkauf zu sparen und ein Gebrauchtes bei eBay zu kaufen. Da die Preise dort aber, für teils unvollständige Ware, auf dem Niveau des Neupreises liegen habe ich mich dazu entschlossen gleich ein neues bei SIP zu ordern, vor allem weil SIP mittlerweile tatsächlich ein paar sofort verfügbar hatte. Wegen 20€ Unterschied zu dem wofür die Dinger normalerweise Gebraucht weggehen mache ich mir den Aufwand nicht da ständig wie ein Geier vor auslaufenden Aktionen auf Beute zu hoffen. Dazu kommt das manche für über Neupreis weggehen. Gebraucht! Völlig irre. Da hatte ich Glück das SIP da passend wieder was im Lager hatte. Damit ist das Thema Navigation in der Stadt deutlich leichter :)

 

Bei der Bestellung hatte ich scheinbar wirklich Glück. Nicht nur das ich tatsächlich noch eins bekommen habe, keine zwei Tage nach meiner Bestellung waren die Bestände schon fast wieder erschöpft. Mittlerweile ist das VIO bei SIP vollständig aus dem Katalog verschwunden. Wie heißt es doch so schön? Glück ist die Kombination aus Gelegenheit und Vorbereitung ;)

 

Ein paar Tage später kam das Navi dann mit anderen Teilen (kommt weiter unten) zusammen an. Hatte ich erst Bedenken wegen des Preises von immerhin knapp 200€, so waren die Zweifel nach dem auspacken schon verflogen. Hier merkt man das sich da jemand richtig Gedanken gemacht hat welche Anforderungen ein Zweiradfahrer an so ein Navigationssystem hat. Das System ist von der Größe genau richtig und lässt sich über eine App steuern. Man kann bevorzugte Ziele ins Handy einprogrammieren und dann diese über das Vio selbst anwählen. Dazu kann man noch diverse andere Kleinigkeiten machen die ich aber noch nicht getestet habe. Im Lieferumfang gibt es dann neben einem USB Ladekabel noch eine Halterung. Diese besteht aus zwei Teilen. Der Nubsi an dem das Vio selbst befestigt wird fungiert gleichzeitig als Halter für die Spiegel. Wer das Vio lieber an der Lenkstange montieren will, montiert den Nubsi an der entsprechenden Halterung welche dann wiederum am Lenker landet. Das ganze lässt sich dann noch in der Neigung in alle möglichen Winkel verstellen. Alleine mit der Feineinstellung am Spiegel habe ich fast 15 Minuten verbracht um da die richtige Position zu finden ;)

 

So fertig montiert macht das Teil schon echt was her, optisch passt es mit seiner runden Form sehr gut zur Vespa :cool: Aber natürlich musste das Ding sich noch im Alltag beweisen, aber erst einmal standen noch andere Punkte auf der Liste die abgearbeitet werden mussten und so musste der erste Test noch ein paar Tage warten. Aber man kann ja immerhin nach dem Schrauben schon mal ein bisschen dran rumspielen ;)

 

Was mich beim Auspacken überrascht hat war der Piaggio Karton. Hä? Das Teil ist doch von TomTom?! Im Shop war es auch mit Piaggio als Hersteller angegeben. Auch auf dem Startbildschirm steht Piaggio Group, genauso wie auf dem Cover. Google brachte dann die Erleuchtung. Es gab vom Vio eine Sonderedition mit Piaggio Branding welches als Zubehör, bzw. je nach Ausstattungsvariante, für den Piaggio MP3 gedacht war. Da gab es wohl die "Business Edition" welche das Vio serienmäßig mit an Bord hatte. So passt das Vio also auch vom Branding zur Vespa :D :cool: Wie macht sich das Vio denn jetzt als Navi? Nun, grundsätzlich macht es seine Sache sehr gut. Das Vio hat von TomTom eine eigene Software spendiert bekommen die zwar nicht auf dem Niveau von Google Maps ist, aber tut was es soll. Die Einstellung der Router ist manchmal etwas fummelig da man hier in Kategorien suchen muss. Wenn man jetzt also ein Geschäft sucht dessen genaue Adresse man nicht kennt muss man auf den Reiter Sonderziele klicken. Wenn man die Adresse kennt muss der Reiter Adresse eingegeben werden. Ist was umständlich wenn man das nicht weiß. Gewöhnt man sich aber dran! Was ich dagegen aber umständlich finde ist die Tatsache das man Alternativrouten erst angezeigt bekommen wenn man die Navigation schon gestartet hat. Dafür muss man in der App wieder in ein Untermenü und die entsprechende Route auswählen. Besonders blöd ist das Vio die Route nicht automatisch komplett 50er kompatibel gestaltet, auch wenn man es vorher so eingestellt hat. Da muss man sich dann eine Route rauspicken die nicht über eine Kraftfahrstraße/Autobahn führt. Etwas unglücklich gelöst für ein Navi das speziell auf Rollerfahrer abzielt :rolleyes:

 

Naja, wenn man es weiß kann man es umgehen. Ansonsten funktioniert es gut und man hat die wichtigsten Infos immer im Blick. Neben der Route zeigt das Vio dann noch die verbleibende Fahrtstrecke bzw. die Ankuftszeit an, die nächste Abfahrt, Tempolimits und passend dazu die momentane Geschwindigkeit an. Auch vor fest installierten Blitzern warnt das Vio. Grundsätzlich eine gute Idee, allerdings etwas unpraktisch wenn die Blitze direkt vor der Kreuzung liegt an der man irgendwo abbiegen soll und die Meldung erst wieder verschwindet wenn man schon fast an der Ausfahrt vorbeigerauscht ist.

 

Schlussendlich kann ich sagen das sich der Kauf für mich gelohnt hat. In der Stadt ist das Teil schon sehr praktisch. Man kennt halt einfach nicht jede Ecke in einer Stadt mit knapp über einer Million Einwohnern. Ich denke das Vio wird mir noch die ein oder andere neue Ecke in meiner Stadt zeigen ;)

 

Punkt 2: Tankdeckel

 

Tankdeckel Vespa 946Tankdeckel Vespa 946

Definitiv ein Teil aus der Kategorie "Sinnlos, aber geil!" ist der Alu-Tankdeckel mit Vespa Logo. Der Deckel stammt eigentlich vom Edel-Modell 946, allerdings soll der Deckel wohl eben auch auf die Tanks der ETs und anderen Modellen passen. Das musste natürlich ausprobiert werden. Bei 25€ für den Deckel bleibt das finanzielle Risiko insgesamt überschaubar. Notfalls schickt man den halt wieder zurück. Kam also auch auf die Liste :cool: Der Tankdeckel hatte leider Lieferrückstand weshalb es dann auch ein paar Wochen dauerte. Umso überraschter war ich dann doch als plötzlich ein Paket vor der Tür lag. Das Paket verriet seinen Inhalt schon, also direkt ausgepackt und nachgeschaut. Der Deckel kommt richtig edel rüber mit dem gebürsteten Alu-Finish und dem gravierten Vespa Logo. Ist auf jeden Fall ein nettes Detail das nett anzuschauen ist und deutlich schicker als der schnöde Plastikdeckel von der ET :)

 

 

Punkt 3: Monoschlitzrohre

 

Monoschlitzrohre neuMonoschlitzrohre neu

Auch so ein optisches Detail welches an meiner leider nicht mehr ganz so gut war und eins der ganz wenigen Teile die nicht mehr zu retten waren. Der Chrom (Chromfolie trifft es wohl eher) war stellen weise ab, ausgeblichen oder von lauter kleinen schwarzen Lackspritzern übersäht. Da ein Rettungsversuch hier vergebene Liebesmüh wäre und man Ersatz noch bekommt beschloss ich die neu zu bestellen. Kosteten auch nicht die Welt, von daher zu verschmerzen. Die Schlitzrohre lassen sich einfach montieren. Dazu einfach nur die 3 Schrauben vom Handschuhfach abschrauben und auf den Bügel von der Entriegelung des Handschuhfachs achten. Danach kann man die Dinger einfach vom Rand der Karosserie abziehen und entsprechend die neuen Teile aufstecken. Wie gesagt, relativ einfach wenn man das Prinzip verstanden hat. Jetzt sieht die Stelle auch wieder ansehnlich aus :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Punkt 4: Batteriefach

 

BatteriefachBatteriefach

Auf einer meiner Streifzüge durch das Teilesammelsurium diverser Onlineanbieter, stieß ich auf ein Teil von dem ich nicht mal wusste das es existiert beziehungsweise an meiner Vespa fehlte. Die Rede war von dem Plastikeinsatz für das Batteriefach das dafür sorgen soll das beim auslaufen der Batterie die Säure nicht auf die Karosserie darunter läuft. Meiner Vespa fehlte der Plastikeinsatz für das Batteriefach, der Deckel war lustigerweise noch da :confused: Dreimal darf man raten wie das Blech unter der Batterie bei meiner Vespa aussieht......

 

Da ich sowas zukünftig natürlich vermeiden wollte wurde das kleine Teil dann auch bestellt. Keine große Sache und die Montage war auch einfach da das Fach einfach nur in zwei vorgebohrte Löcher in dem Batterieblech gesteckt wird. Kleines Detail, aber durchaus sinnig da die Karosserie komplett aus Blech besteht und Batteriesäure dem Karosseriezustand nicht gerade zuträglich ist.

 

Punkt 5: Gummistopfen Handschuhfach

 

Lauter KleinkramLauter Kleinkram

Mein Schrauber wies mich damals bei der Anlieferung darauf hin das die Deckel von den Wartungsklappen der Blinker im Handschuhfach fehlen. Noch so ein Teil von dem ich nicht wusste das es überhaupt existierte :D Blöd wenn man mal Kleinteile im Handschuhfach hat die bei jeder kleinen Bodenwelle einmal durch die Gegend fliegen und damit potenziell in die Öffnungen fallen könnten. Da die Stopfen vorher schon nicht montiert waren und ich diese auch nicht in dem Teilesammelsurium des Vorbesitzers gefunden habe beschloss ich die neu zu bestellen. Waren dann auch schnell montiert, es braucht nur etwas Druck damit das Gummi auch schön in die Öffnung ploppt. Ansonsten sitzen die Dinger halt schief und fallen wieder ab.

 

 

 

 

 

Punkt 6: Getriebestopfen mit Messstab

 

GetriebeölmessstabGetriebeölmessstab

Über das Teil bin ich eher aus Zufall gestolpert, war dann aber der Meinung das so ein Messstab in der gebotenen Optik doch was her macht. Da es nicht teuer war wanderte das ebenso auf die Wunschliste. Lediglich bei der Farbe musste ich mich noch entscheiden. Zur Auswahl standen schwarz eloxiert, Alu eloxiert und verchromt. Erst tendierte ich zu Chrom, war dann aber doch der Meinung das Chrom an dem silbernen Deckel etwas untergeht. Also entweder schwarz wie der Lack oder Alu eloxiert damit es wieder zum Silber der Schwinge passt. Am Ende wurde es dann die Variante in Alu eloxiert. Denke das passt am Besten :)

 

Im Lieferumfang enthalten ist eine Ablassschraube mit integriertem Magneten. Praktisch, wird aber erst montiert wenn ich mal das Getriebeöl tausche. Wäre was für die nächste Inspektion. Hinweis an dieser Stelle: Da es sich hierbei um ein Universalteil handelt das bei vielen Piaggio Getrieben passt muss man schauen das man den Messbereich mit einer Feile anpasst falls nötig. Im Falle meiner ET geht der Messbereich des originalen Stabs deutlich höher als der vom Zelioni Stab. Aus dem Grund behalte ich den alten Stab auch für die Inspektionen ;)

 

Punkt 7: Öldeckel mit Temperaturanzeige

 

ÖltemperaturmesserÖltemperaturmesser

Die Öltemperaturanzeige ist mir schon des öfteren auf meinen Recherchen über den Weg gelaufen. Fällt bei einem Roller zwar ein bisschen in die Kategorie "sinnfrei" aber ich liebe Zusatzanzeigen und optisch macht es mit seinem Edelstahlfinish auch mehr her als der schnöde 08/15 Deckel. Auch hier ist ein Messstab integriert. Bei den frühen Motoren der Serie gab es in der Ölwanne noch ein Schauglas. Das hat sich Piaggio aber mit den späteren Versionen gespart. War bei den 125er Motoren in der ET-Reihe übrigens auch so ;) Beim Wechsel vom M04 Motor auf die Leader-Motoren verschwand das Schauglas. Ein gutes Indiz um zu sehen welchen Motor man vor sich hat ;)

 

Da der Motor luftgekühlt ist und es sicherlich mal interessant ist die Öltemperatur im Auge behalten zu können wanderte das Teil auf die Liste. Erhältlich ist es einmal mit klassisch weißem Ziffernblatt und einmal mit einem schwarzen Ziffernblatt. Da ich mich für keine Farbe festlegen konnte hat meine bessere Hälfte entschieden. Da bei Ihr immer alles Ton in Ton sein muss könnt Ihr euch denken welche Farbe es geworden ist ;) Okay, man sieht auch es auf den Bildern :D

 

Die Montage ist idiotensicher da das Gewinde identisch ist mit dem vom alten Deckel. Passt also wunderbar und der Messer macht optisch echt was her! :cool: Funktionieren tut das Ding sogar ziemlich gut. Die Werte sind nachvollziehbar und verändern sich auch je nach Lastzustand.

 

Auch hier der gleiche Hinweis wie bei dem Getriebemessstab: Den Messbereich muss man mit einer Feile markieren. Bloß keine Zange dafür verwenden, da der Messstab innen hohl ist! Auch hier habe ich den originalen Deckel für den Notfall behalten, habe mir aber trotzdem eine schwache Markierung in den Messstab gefeilt.

 

Punkt 8: Reflektor

 

ReflektorReflektor

Ein Punkt der schon abgehakt war, allerdings hatte ich nicht bedacht das der Vorbesitzer auch sämtliche Plastikteile schwarz über lackiert hatte. Die Folge: Der neu aufgebrachte Kleber hielt nicht richtig und somit verdünnisierte sich einer der Reflektoren während der Fahrt auf immer und ewig :rolleyes: Ersatz gibt es aber noch und so wurde auch das in den Einkaufskorb gelegt. Der neue war dann trotz Piaggio Label irgendein Teil aus China welches wieder eine andere Passform hat. Passen tut es zwar, aber der Reflektor steht etwas mehr heraus als der Alte. Ist aber so ein Teil das wirklich erst auffällt wenn man 10cm davor steht und sich stark darauf konzentriert was wohl niemand wegen ein paar Reflektoren machen wird.

 

 

 

 

Punkt 9: Fußrasten

 

Fußraste offenFußraste offen

Da meine bessere Hälfte doch irgendwie Spaß an der ganzen Vespageschichte gefunden hat und ich mir seitdem öfter anhören durfte das die original Fußablagen zu schmal und zu weit weg sind für kurze Beine, beschloss ich hier Abhilfe zu schaffen. Hier gibt es tatsächlich mehrere Möglichkeiten. Entweder man besorgt sich das berüchtigte "Geweih" von Faco (ist eine Art starrer Chrombügel mit Fußrasten) oder man greift zu Einzelfußrasten. Da ich die Einzelrasten als deutlich eleganter empfand, wurden es diese. Eigentlich sind die Dinger für die LX Modelle gedacht, da aber auch hier wieder die Verwandtschaft zur ET groß ist passen diese eben auch problemlos an die ET's :cool:

 

Die Montage ist dann etwas fummelig wenn man nicht anfangen will die Gummiauflagen der Fußbank zu zerschneiden. Da diese Modifikation einigermaßen reversibel sein sollte drückte ich lediglich ein Loch an die Stelle an der die Bolzen durchgehen sollten. Das gestaltete die Montage dann etwas schwieriger, aber möglichst zerstörungsfrei machen ist halt immer schwieriger als einfach nur blind drauf los basteln ;) Da man durch die Gummiauflage das Loch in der Verkleidung nicht sehen kann ist man da auf etwas Fingerspitzengefühl angewiesen. Entsprechend nervig war dann die Montage des ersten Bügels. Der zweite ging dafür umso schneller, wenn man den Dreh einmal raus hat ;)

 

Die Rasten machen vom Finish einen guten Eindruck und farblich passen Sie wunderbar zu meinem Farbkonzept :) Die Halter der Rasten sind schwarz glänzend, wohingegen die Fußrasten silber lackiert sind. Passt doch gut zum restlichen Silber und dem Chrom :cool:

 

An dieser Stelle kommt dann auch erst einmal der Cut. Die ganzen Modifikationen sind etwas ausgeartet, weshalb ich mich entschlossen habe den Artikel aufzuspalten. Man liest sich in Part II ;)


21.11.2020 21:17    |    ToledoDriver82

So fügt sich langsam alles zusammen


22.11.2020 08:31    |    PIPD black

Sehr schön.:)

Und bei so was überschaubarem ist man immer geneigt, immer wieder Hand anzulegen und Dinge auszutauschen. Kann man ja auch hier immer wieder lesen: „Kostet nicht viel, also ab in den Warenkorb.“ Aber am Ende ist man dann doch erstaunt, was so ein kleiner Flitzer an Kohle verschlungen hat.:cool:


22.11.2020 08:40    |    Dynamix

Jepp, es läppert sich, wobei ich die richtig teuren Sachen eher bis zum Ende aufgeschoben habe :D

 

Den einen habt ihr gestern gesehen, der nächste folgt innerhalb der Winterpause.


22.11.2020 16:04    |    Lumpi3000

Fleißig, fleißig!

 

Sehr schön! :)


Deine Antwort auf "La macchina nera: Der Zauber steckt im Detail Part I"

Wer war´s?

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Ivar, Ivar!Shelving unit!


Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, meine wahre Liebe aber gehört neben meiner Liebsten der letzten Generation B-Bodys von General Motors. Anders lässt es sich auch nicht erklären das man gleich zwei Caprice besitzt :D

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hier dreht sich alles um den American Way of Drive und andere spannende Themen die für mich zum Thema Auto einfach dazugehören. Wer auf amerikanisches Blech steht ist hier genau richtig ;)

 

Mittlerweile haben sich in meinem Blog diverse Blogreihen etabliert:

 

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Whale Diaries: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1992 Caprice Classic

 

Sheriff Tales: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1993 Caprice 9C1

 

Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

Zum Diner gehts übrigens hier entlang! ;)

 

Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen oder auch einfach eigene Gedanken :)

 

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