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06.05.2015 21:59    |    Prime88    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Youngsters Garage

Wie der geneigte Leser unseres Blogs vielleicht schon festgestellt haben dürfte, sind wir Youngsters eine ziemlich bunt gemischte Truppe. Dies gilt nicht nur für uns selbst sondern ebenso für unsere Autos. Jeder von uns hat seine eigenen Vorlieben in Sachen Automobil und dies spiegelt sich natürlich auch in der Wahl des fahrbaren Untersatz wieder. Die Vorlieben der Youngsters könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine bevorzugt es etwas kompakter, der andere groß. Der eine steht auf deutsches Altblech, der andere auf leicht abgehangenes Detroit Iron. Ob neu, alt, deutsch, amerikanisch, asiatisch, schnell oder langsam. Bei uns ist wirklich alles was 4 Räder hat irgendwie vertreten. Mit diesem Artikel möchten wir gerne unsere Fahrzeuge näher vorstellen. Jedes dieser Fahrzeuge hat seine Vorzüge und die ein oder andere Besonderheit, auf welche wir im Artikel eingehen möchten. Eine reine Aneinanderreihung von Daten wäre ziemlich langweilig und außerdem hat jedes Auto seine eigene Geschichte die es definitiv wert ist erzählt zu werden ;)

 

Da wir Youngsters mittlerweile eine große Truppe sind haben wir uns entschieden eine kleine aber feine Blogreihe mit 3 Autos pro Artikel daraus zu machen. Der Artikel würde vom Umfang ansonsten locker die Bibel in die Tasche stecken ;)

 

 

 

 

Friedrich

Mercedes W201 190 E 2.0 von el lucero orgulloso

 

Geschichte zum Auto

 

Der 190er ist mein erstes Auto und wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gekauft, von welcher nicht einmal meine Eltern Bescheid wussten. Gleichzeitig ist er im Prinzip aber auch mein Alltagsklassiker, Liebhaberauto und Traumwagen - er macht mir einfach unglaublich viel Spaß. Besonders mag ich das für einen (alten) Mercedes relativ flinke Fahrverhalten, welches dem geringen Gewicht von nur 1,2 Tonnen geschuldet ist, obwohl der Komfort ebenfalls nichts zu wünschen übrig lässt. Der Wagen bewährte sich bei mir bisher in allen erdenklichen Situationen und begleitet mich sehr zuverlässig - seine Treue, der sofort vertrauenserweckende Charakter und das insgesamt elegante, aber recht unscheinbare Erscheinungsbild haben es mir wirklich angetan.

Über einen Besuch bei Friedrich seinem Blog - Friedrichs Geschichten - würde ich mich sehr freuen! :)

 

 

Technische Daten

 

EZ: 26.02.1992

Kaufdatum: 30.12.13 (Inbetriebnahme 12.9.14)

KM-Stand: ca. 248.500

KM-Stand bei Kauf: 239.800

Kraftstoff: Benzin (Super 95)

Leistung: 122 PS bei 5200 U/min

Zylinder: 4 Zylinder-Reihenmotor

Hubraum: 1996cm³

Getriebe: 4-Gang-Automatik

VMax: 190 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 11,5 Sek.

 

 

Ausstattung

 

Metalliclackierung, Automatische Sperrdifferential (ASD), Außentemperaturanzeige, Mittelkonsole in Holz unter Instr.-Tafel mit Cassettenfach, Shibi_-Hebe-Dach ;) elektrisch, Automatikgetriebe (4-Gang), Kopfstützen im Fond, Zentralverriegelung, automatische Antenne, Armlehne vorn, el. Fensterheber 2-fach, Wärmedämmendes Glas, KAT, Feuerlöscher, Radio Becker Europa, 2 Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler, Sitzheizung, Fondbeleuchtung, ABS, Außenspiegel links und rechts beheizt, Drehzahlmesser

 

 

Fahreindrücke

 

flo-95: Beim Nürburgringtreffen im Oktober 2014 durften wir Friedrich zum ersten mal kennen lernen. Damals konnte ich ihn leider nicht Probe fahren, denn ich habe mich nur schnell mal auf den Fahrersitz gesetzt, aber keine passende Sitzposition gefunden. Dennoch überzeugte er mit dem Charme und dem Ambiente eines älteren Benz, obwohl man ihm sein Alter und seine Laufleistung nicht ansieht. Zu Beginn diesen Jahres wagten wir einen erneuten Versuch, ich lies mir Zeit beim Finden einer Sitzposition und siehe da: es passt doch! Für Langstrecken ist es zwar immer noch nicht allzu bequem für mich, für die Kurzstrecke war es ausreichend und ich war gespannt, wie sich Friedrich fahren würde. Und er hat mich tatsächlich überrascht, denn es war einerseits ähnlich wie Janosch, den ich nur wenige Tage zuvor fuhr, andererseits doch sehr unterschiedlich. Allgemein ist das Fahrgefühl in älteren Benzen für mich recht ähnlich, es vermittelt eine gewisse Ruhe und Gelassenheit, dennoch kann der 190er auch anders. Im Gegensatz zum 124er kann dieser auch mal flott um die Kurven, wenn man denn nur möchte. Der Motor passt auch voll und ganz dazu, lediglich die Automatik ist für sportlichere Fahrten nicht besonders geeignet, da sie sich die ein oder andere Gedenksekunde erlaubt. Für den Alltag ist sie hingegen umso besser, da sie weich schaltet und im normalen Betrieb ein riesiger Komfortgewinn ist. Man merkt, dass der 190er deutlich kleiner ist als der 124er, das spiegelt sich nicht nur in den Platzverhältnissen, sondern auch in der Dynamik wieder. Würde ich im 190er bequemer sitzen, hätte ich vielleicht auch schon einen (als Sondermodell Azzurro), da er mir wirklich gut gefällt.

 

nick_rs: Eigentlich wollte ich Friedrich vor allen anderen Autos an diesem Abend fahren, da sich aber ständig andere Probefahrten ergaben, kam das Beste zum Schluss. Die 122PS in einem solch leichten Auto stellte ich mir sehr agil vor, allerdings dachte ich auch, dass bei der Größe eher Kleinwagenfeeling aufkommt. Dem war aber nicht so. Trotz, dass sich die vermutete Agilität - gerade im Vergleich zum direkt zuvor gefahrenen Janosch - bei der Probefahrt bestätigte, fuhr sich dieses Auto sehr sehr erwachsen. Wenn man sich nicht umgucken würde, könnte man denken man sitzt in einem Fahrzeug der Oberklasse, komfortabel und weich, sicher und ausgewogen. Erwachsen eben. Ich war überrascht.

 

niclas1234: Ich hatte die große Ehre Friedrich nach Hildesheim zum Kart fahren zu dürfen. Da ich als erstes Auto auch mal einen 190er haben wollte war ich natürlich gespannt das Auto fahren zu können, welches es bei mir nie geworden ist. Was ich früh bemerkt habe ist, dass der “Baby Benz” nicht unbedingt "typisch Mercedes" durch die Kurven schaukelt, sondern doch recht flott ums Eck zu fahren ist. Der Motor ist mit seinen 122 PS im Benz trotz Automatik noch ausreichend am anschieben. Die Automatik hat mich als Schaltgetriebefahrer auch nicht geärgert. Braucht zwar von Zeit zu Zeit eine Gedenksekunde, aber alles in allem fährt der Wagen recht lebendig. Den Innenraum fand ich wiederum nicht all zu groß. Ich habe zwar auch nicht mehr erwartet, aber beeindruckt hat es mich nicht. Alles in allem ein schöner Benz mit sehr schön ausgewogenen Fahreigenschaften.

 

Prime88: Janosch’s besten Freund durfte ich auf dem Ringtreffen im Oktober 2014 probefahren, damals auf dem Weg zum Campingplatz, eigentlich eine große Ehre, denn das Vertrauen zu bekommen das einem das Auto überlassen wird, ohne Bedenken, war ein tolles Gefühl. Spannend war natürlich der direkte Vergleich zu meinem Janosch, was war anders an einem Auto das fast gleich aussieht, was war besser, oder sogar schlechter? Eigentlich fast nichts. Der Unterschied ist einmal die Größe, außen sowie innen, es kompakter zu nennen wäre definitiv eine Falschaussage, denn sitzt man erst drin, sitzt man wieder in einem Mercedes. Man hat Platz und das genau richtig wie man es braucht. Fahrtechnisch ist mir sofort das Fahrwerk aufgefallen, definitiv straffer - direkter, eine erfrischende Alternative zu seinem größeren Bruder, denn hier macht Kurvenfahren wieder Spaß. Was die Motorisierung betrifft will ich eigentlich nichts sagen, einfach weil ich da wohl weniger Wert drauf lege, aber sie passt zum Kleinen, kombiniert mit DEM vorhanden Auspuff, steht hier ein kleinerer Flitzer mit nem stattlichen Stern auf der Haube. Zur Ausstattung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, er hat mehr...die Sitzheizung hat es mir angetan und die Kopfstützen hinten sowieso. Es gibt eigentlich nichts was mir nicht gefällt, wobei mir da doch noch was einfällt,"wie kann man nur die Hutablage so belagern" und das die Handbremse in der Mittelkonsole sitzt, hat bei mir im Kopf kurz gedauert ;-) .

 

Markus_95: Als wir uns im Harz alle mal wieder getroffen haben, war ich gerade in keinem Besitz eines eigenen Autos und mir zugleich noch unschlüssig was als Nächster kommt. Über einen 190er oder W124 habe ich schon nachgedacht und so freute ich mich umsomehr Friedrich und Janosch Probe zu fahren. Gesagt getan musste ich im Friedrich erstmal fest stellen das man das recht große und niedrige Lenkrad nicht verstellen konnte. Das war es dann aber vorerst an Kritik. Im Gegensatz zu einigen W210ern ist der 190 nicht ganz so extrem auf Komfort im Sinne von "man fliegt über die Straße und bekommt kein Feedback" getrimmt. Wie von Mercedes gewohnt schaltet die Automatik einwandfrei. Im oberen Drehzahlbereich zieht Friedrich spritzig weg. Nur unten heraus fehlt ihm ein bisschen Drehmoment. So konnte ich mir für meinen Kaufwunsch eines 190er schon mal ei nen etwas größeren Motor vormerken. Der Innenraum ist aufgeräumt und kinderleicht zu bedienen. Insgesamt hat er mich in meinem Kaufwunsch positiv bestätigt und so war ich wenige Wochen später selbst Besitzer eines 190er.

 

cookieMD: Der Friedrich ist ein unglaublich sportlich wirkender Mercedes wenn man ihn selbst mal fährt. Ich habe von sportlich natürlich wenig Ahnung und vergleiche hier nur mit Janosch, dem Mercedes E von Mario. Ein tolles, schönes Fahrgefühl, gute aber ältere (was nichts schlechtes hier heißt!) Mercedes Technik und einfach, durch die Geschichten von Jan, ein unglaublich sympathisches Auto aus deutscher Produktion mit französischem Kennzeichen.

 

Dynamix: Friedrich durfte ich mal im Rahmen eines Youngsters Treffen bewegen. Ich war auf einem Ringtreffen mal Markus Ritter Sportline gefahren und umso gespannter war ich auf den Vergleich. Die erste Überraschung erwartete mich gleich beim einsteigen. Gingen meine Oberschenkel im Markus Baby Benz noch auf intensive Tuchfühlung mit dem Lenkrad so hatte ich dieses Problem in Friedrich überhaupt nicht und das wo letzterer sogar noch das größere Lenkrad hat :confused:

 

Ansonsten sitzt man wie in so gut wie jedem alten Auto erst einmal sehr tief drin. Dann startet man den Motor. Der 2 Liter gehört sicherlich nicht zu den kultiviertesten Motoren von Mercedes, allerdings macht das ja auch wieder den Reiz an alten Autos aus. Man spürt und hört noch wie die Technik arbeitet :) Nachdem der Wählhebel einmal auf D geflutscht ist stellt sich sofort das typische Limousinen Fahrgefühl ein. Man fühlt sich einfach wie in einer rollenden Burg. Die Leistung ist in Kombination mit der Automatik mehr als ausreichend und der Automat verrichtet seine Arbeit unauffällig. Das perfekte Wetter während der Ausfahrt machte die Probefahrt perfekt. Entspannt durchs Ländle fahren kann der Baby Benz richtig gut. Das Fahrwerk ist ähnlich straff wie das von Primes 124er und so liegt auch der Baby Benz ganz solide auf der Straße. Der 190er ist definitiv ein kleiner Allrounder und so eine kleine Limousine würde ich einem Hatchback der Kompaktklasse jederzeit vorziehen.

 

 

 

Janosch

Mercedes W124 E220 von Prime88

 

Geschichte zum Auto

 

Ihr wollt wissen wie ich zu diesem Auto gekommen bin? Dann schaut rein ;-)

http://www.motor-talk.de/.../...nterauto-zum-liebhaber-2-t5084210.html

 

Technische Daten

 

EZ: 1993

Kaufdatum: 06.2014

KM-Stand: 136.000

KM-Stand bei Kauf: 113435

Kraftstoff: Super 95/E10

Leistung: 150 PS / 110 kW bei 5500 /min

Zylinder: 4 / Reihe; 15° nach rechts geneigt

Hubraum:2199 ccm

Getriebe: 4-Gang-Automatikgetriebe

VMax: 205 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 10,6 s

 

Ausstattung

 

Lernt mein Auto kennen und seht selbst ;-)

 

Fahreindrücke

 

flo-95: Janosch durfte ich schon beim Ringtreffen im Oktober kurz fahren, doch das reichte nicht ganz, um mir einen umfangreichen Eindruck verschaffen zu können. Also gab Mario mir im Harz die Möglichkeit, Janosch ca. 70 Kilometer zu bewegen. An die Pedale musste ich mich erst eine Weile gewöhnen, denn diese benötigen mehr Kraft und reagieren später als bei Max, an den ich mich bis zu diesem Zeitpunkt 6000 Kilometer lang gewöhnt habe. Aber der Benz vermittelt direkt eine gewisse Gelassenheit beim fahren. Von Max bin ich gewohnt, viele Kurven etwas flotter zu nehmen, einfach weil er es kann, aber im 124er hatte ich nicht ein mal das Bedürfnis, Gas zu geben. Auf der Autobahn und der Landstraße glitt ich einfach dahin und genoss es. Das ganze Fahrgefühl ist zwar anders als beim Swift, aber nicht minder interessant für mich, gerade für den Alltag.

 

Lucero: Allein die rot-rote Farbgebung dieses hervorragend erhaltenen Mercedes-Klassikers ist schon etwas besonders. Besonders genieße ich aber im Vergleich zu meinem jugendlichen 190er das träge, aber fast staatskarossenartige Fahrgefühl. Die sehr sparsame Ausstattung wirkt fast entspannend, weil man sich um nichts kümmern muss und das erhabene Gleiten mit vollen Zügen genießen kann - das sage ich, obwohl ich normalerweise ein Freund vieler Kreuzchen in der SA-Liste bin. Der 2,2-Liter-4-Zylinder harmoniert gut mit dem ruhigen Charakter des Wagens und schiebt ihn sehr ordentlich voran. Fahrwerk und Sitze sind natürlich in einem Jahreswagenzustand und daher extra zu genießen.

Nebenbei ist Janosch übrigens auch noch Friedrichs bester Freund, weshalb er für mich natürlich einen besonderen Platz in der Youngsters-Autofamilie einnimmt. :)

 

nick_rs: Nachdem ich bei der Suche nach einem neuen Auto neben der E-Klasse auch viele 124er favorisiert hatte, wollte ich nun auch mal einen fahren. Der 220er mit 150PS schien eine vernünftige Motorisierung für das Auto zu sein. Beim Reinsitzen kam sofort das Gefühl von DEM Mecedes auf. Genau an sowas denke ich, wenn ich an Mecedes denke. Ich drehe den Schlüssel und der Motor ist sofort da. Beim losfahren fällt erstmal die mächtige Motorhaube mit dem Stern auf. Durch die großen Kotflügel beim 210er ist der Stern nicht so dominant wie hier. Leicht schaukelig wird das Schiff aus dem engen Parkbereich manövriert, bevor es die Steigung hoch zum Feldweg geht. Hier bekam ich erstmal Panik, da ich dachte er nimmt kein Gas an, dabei musste man es nur ein wenig herzhafter treten, als bei meinem V8. Dieser Eindruck bestätigte sich auch auf der Landstraße. Dieses Auto will nicht beschleunigen, es erfordert viel Gas und die Automatik muss man fast per Kickdown dazu zwingen, nach der Kurve runterzuschalten. Dazu passt das sehr schaukelige Fahrwerk. Was bei meinem Fahrstil am Anfang ziemlich nervig wirkte, entwickelte sich zur Faszination. Man muss sich auf dieses Auto einlassen und es so fahren, wie es das Fahrzeug will. Unglaublich wie ein Auto den Fahrstil beeinflussen kann. Es macht einen automatisch zum Renter mit Hut. Dieser Eigenwille und der Drang zum Langsamen machen einen unglaublichen Charme aus, der gleichzeitig die Begeisterung für dieses Auto steigen lässt.

 

Markus_95: Rot Rot Rot sind alle seine Farben...und das ist gut so ;) Wir kennen alle das man bei heutigen Fahrzeugen Farben für den Innenraum konfigurieren kann. Dann bekommt man vielleicht beige Sitze und einen schwarzen Himmel auf Wunsch. Bei Janosch allerdings ist wirklich alles rot in rot von den Sitzen, über die Amaturen, bis hin zu den Stoffen für Säulen und Himmel. Ich persönlich finde es zwar sehr schön, aber als Daily wäre es mir dann doch zu grell. Auf dem Harz Treffen hatte ich zum ersten Mal das Vergnügen Janosch zu fahren. Hier klar das solch eine Motorisierung wie bei Janosch der optimale Kompromiss aus Leistung und Verbrauch ist. Wie bei allen alten Benz gehen auch hier die Pedale recht schwer. Zugegebenermaßen konnte ich ansonsten bei dieser Probefahrt noch nicht arg viel Differenzen zu Friedrich feststellen. Als ich dann aber selber im Besitz eines 190er war und auf dem letzten Nürburgringtreffen Janosch erneut fahren durfte, war der Unterschied deutlich spürbar. Die E-Klasse ist eben doch nochmal eher eine bequeme gediegene Reiselimousine als der 190er. Perfekt für lange Autobahnstrecken auf denen man ganz entspannt mit mittlerem Tempo dahin gleitet, ohne mehr als nötig Feedback von der Straße und dem Fahrzeug zu erhalten. Schaltvorgänge sind dagegen weitestgehend identisch. Was das Platzangebot angeht ist der 124er dann doch deutlich besser aufgestellt. Insgesamt auf jeden Fall das bessere Auto für die Langstrecke - Auf der Rückfahrt vom Ring wäre ich liebendgern die ganze Strecke mit Janosch anstatt Ritter Sportline gefahren ;)

 

Prime88: Wieso meldet sich der Besitzer bei seinem eigenen Auto zu den Erfahrungen die andere während der Fahrt gemacht haben? Ganz einfach, ich saß während den Probefahrten mit Janosch hinten und habe es mal aus der Position des Gefahrenen betrachtet und alle Einflüsse auf mich wirken lassen. Wow, es kommt wohl hochnäsig, wenn man sein eigenes Auto lobt, aber hier kam mir wirklich der ein oder andere Gedanke, wie es wohl wäre, wenn ich immer einen Chauffeur hätte. Zum ersten hatte ich eine unglaublich komfortable und angenehme Sitzposition, gepaart mit der großen Beinfreiheit und der breiten Armlehne kam hier VIP-feeling auf, die Reaktionen und Aktionen des Fahrers bezüglich der Fahrweise kam gar nicht erst hinten an und das wiederum erzeugt ein räumliches Gefühl, ähnlich einem Abteil im Zug, nur dass man hier ganz privat sein kann, trotz sicherer Sitzposition und der Bewegungsfreiheit. Eine weitere Eigenschaft, die sicher dazu beiträgt, ist die Übersicht nach vorne in den Fahrerbereich und nicht zuletzt das bequeme Beobachten, was sich vor der Haube abspielt. Einziges Manko, bezogen auf meine Ausstattung, ist, wenn ich hätte schlafen wollen, wäre das wesentlich angenehmer gewesen mit Kopfstützen, leider bleibt das mir verwehrt.

 

Dynamix: Beim letzten Ringtreffen war es endlich soweit! Endlich konnte ich Prime mal die Schlüssel für seinen 124er aus den Rippen leiern! :D Dafür musste ich dem “armen” lediglich die Schlüssel für mein geliebtes Detroit Iron in die Hand drücken :D Der Start gestaltete sich etwas schwierig da ich in völliger Dunkelheit erstmal an der Entriegelung der Motorhaube zog in dem Glauben es wäre der Hebel zum lösen der Handbremse. Die ersten Lacher waren mir also sicher ;) Kurzer Check bei Licht und der Hebel ein paar cm höher war gefunden. Los gings: Hebel auf D und ab dafür. Zuerst einmal wunderte mich der fehlende Taster zur Entriegelung der Gänge. Man braucht den Hebel einfach nur durch die verwinkelte Gasse zu manövrieren und schon ist der Gang drin. Eigentlich das bessere Patent wenn man mal darüber nachdenkt. Eine wahre Augenweide ist der rote Innenraum mit seinem nahezu perfekten Erhaltungszustand! Er passt wunderbar zur roten Außenfarbe und dazu liebe ich ausgefallene Farben die sich vom grau/blau/schwarzen Einerlei abheben. Die Fahrt selbst war relativ angenehm. Leider habe ich nicht mitbekommen das das Getriebe eine Art “Eco” Modus hat, weswegen ich mich auch wunderte warum das Getriebe nur beim Kickdown runterschaltet :D So träge sind nicht mal Mercedes Automaten :p Der Motor ist ein kultivierter Geselle der nur ungehobelt wird sobald man Ihn mit Gewalt (sowas tut man nicht! ;)) zur Arbeit zwingt. Allerdings wäre forsches Schnellfahren diesem Auto nicht würdig und so lässt man den Gasfuß lieber in einer relaxten Position. Überrascht war ich vom Fahrwerk. Hatte ich mit dem von vielen Benz Fans zitierten Plüschkomfort gerechnet, so wurde ich hier eines besseren belehrt. Das Fahrwerk ist natürlich alles andere als sportlich hart, aber bei weitem nicht so komfortabel wie in meinem Caprice. Das Fahrwerk vermittelt einen "stabile" Eindruck was zum einen zu Lasten des Komfort geht, zum anderen aber auch zu einem sicheren Fahrgefühl beiträgt. Auch spürt man die Größe und das Gewicht des 124ers während der Fahrt überhaupt nicht. Hier merkt man wieder das alte Autos noch nicht so überfettet waren wie heute ;) Fast schon leichtfüßig lässt sich der 124er über die Landstraßen pilotieren was sehr angenehm ist. In Sachen Platz macht der 124er natürlich eine bessere Figur als der 190er. Der Einstieg ist bis auf das für alte Autos typische “hineinfallen” tadellos. Auch innen ist genügend Platz. Richtig beeindruckt war ich aber vom Kofferraum! Dieser ist fast quadratisch ohne das die Radhäuser großartig hineinragen und man kann dort wunderbar sperrige Sachen unterbringen ohne in Tetris Spielchen zu verfallen :) Alles in allem war ich vom 124er überrascht, hatte ich doch völlig andere Erwartungen an das Auto.

Fazit: Der Wagen hat definitiv Charme und ein gewisses Wohlfühlambiente welches vielen modernen Autos leider vermehrt abgeht. Die Probefahrt war für mich definitiv eine kleine Lehrstunde in Sternenkunde und ich wette ein gut motorisierter 6-Ender würde sich im 124er hervorragend machen! :)

 

niclas1234: Janosch durfte ich beim 4ten Y@GH fahren. Auf dem zweiten Teil unserer Ausfahrt haben ich dem Mario so große Äuglein gemacht, dass ich nun endlich auch einmal hinter das Steuer dieses exklusivem Gefährts aus dem Schwabenländle durfte. Zum Interior und Lack wurde schon viel gesagt. Ich wiederhole also meine Vorredner wenn ich sage, dass der Wagen absolut traumhaft ausschaut. Der Rote Lack welchen schon die Dame hatte ist wohl mit das schönste was ein W124er als Außenkleid tragen kann. Ich verstehe da Mario voll und ganz, wenn er sagt, dass dieses Rot seine Farbe ist. Der Innenraum dazu, ist natürlich ein Traum, aber ich höre jetzt auf mit der Beschreibung des Aussehens denn Augen habt ihr alle selber im Kopf. Wenn ich in eine Mercedes E-Klasse steige, dann erwarte ich auch eine E-Klasse zu fahren. Was bedeutet das? Genau ich will Komfort und Eleganz. Mir war fraglich ob der 4 Zylinder mir dies trotz seiner 150 PS bieten kann. Um es vorweg zu nehmen: Er kann! Die Fahrt war ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Zu Anfang habe ich die ersten paar Kurven etwas zackig genommen, da ich dies vom BMW noch gewohnt bin, doch gleich bekam man vom Auto die Resonanz, dass man es besser ruhiger angehen lassen sollte. Der Motor ist trotz meines R6 verwöhnten Gehörs angenehm ruhig. Man hört ihn zwar, aber er säuselt angenehm im Hintergrund. Am wohlsten fühlt man sich wenn man entspannt dahin gleitet, denn genau hierauf ist Motor und Fahrwerk ausgelegt. Ich habe ein paar mal den Kickdown ausprobiert, war davon aber wenig begeistert. Dies liegt nicht daran, das der Wagen nicht hält was das Datenblatt verspricht, sondern dass der Wagen sich dann nicht mehr so entspannt anfühlt. Ich kann verstehen warum viele den Benz mit einem Schiff vergleichen. Alles in allem bin ich mit hohen Erwartungen an die Probefahrt ran gegangen und bin vom Janosch nicht enttäuscht worden.

 

cookieMD: Die große Variante von Friedrich, direkt nach dem ich Friedrich gefahren bin. Der Mercedes wirkt größer (“E”), nicht so sportlich und ist eher ein unglaublich toller Reisebegleiter der sich wie ein Schiff fährt. So was liebe ich, dazu noch diese geniale Farbkombination rot / Stoff rot was mich schwärmen lässt! Es wirkt alles solide und an seinem Platz, der Motor schnurrt wie eine Katze.

 

 

Weitere Autos

 

Prime (Opel Astra TwinTop)

Ewald (VW T3)

Ferdi (Porsche 924)

 

 

Ehemalige Autos

 

Mercedes W124 E200D (Alte Dame)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Max

Suzuki Swift Sport von flo-95

 

Geschichte zum Auto

 

Vor dem Swift hatte ich eigentlich nur eher komfortable Autos. Der Peugeot war mit dem Fahrwerk und den Rädern zwar alles andere als komfortabel, das Modell an sich war aber komfortabel ausgelegt. Als ich den BMW dann an der Leitplanke zerlegte, wollte ich mal etwas anderes. Ich wollte schon länger eine kleine Rennsemmel, da ich sehr viel kurvige Landstraße fahre. Außerdem sollte das Auto möglichst neu sein. Den Swift Sport bin ich sogar schon ein halbes Jahr vorher Probe gefahren und er gefiel mir dank seiner Charakteristik als einer der letzten Sauger auf dem Markt sehr gut. Da mir der Wagen so viel Spaß bereitete und er gerade so ins Budget passte, bestellte ich ihn kurzerhand beim nächsten Suzuki-Händler. Nach 3 quälend langen Wochen durfte ich ihn endlich abholen. Was ich danach damit schon alles erlebt habe, könnt ihr hier nachlesen.

 

Technische Daten

 

EZ: 26.9.2014

Kaufdatum: 8.9.2014

KM-Stand: ca. 14000

KM-Stand bei Kauf: 12

Kraftstoff: Benzin

Leistung: 100kW/136PS bei 6.900 U/min

Zylinder: 4 Zylinder-Reihenmotor

Hubraum: 1586cm³

Getriebe: 6 Gang-Schaltgetriebe

VMax: 195 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h: 8,7 Sek.

 

Ausstattung

 

Serienausstattung: Klimaautomatik, Tempomat, Sitzheizung vorn, Edelstahlpedale, Multifunktionsdisplay, Freisprecheinrichtung, USB-Anschluss, Keyless Go, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Lichtsensor, Sportfahrwerk, Auspuffanlage mit zwei Endrohren, Multifunktionslenkrad, Metallic-Lackierung (Boost Blue Pearl Metallic) und noch ein bisschen mehr… ;)

 

Fahreindrücke

 

Lucero: “Geil, geil, geil, geil, geil!” - Das war meine erste Reaktion, nachdem der Motor auf Temperatur war und ich meinen Fuß auf das Gaspedal fallen lassen durfte. Aber auch die Lenkung und das wunderbar schalt- und kuppelbare Getriebe tragen zum Fahrspaß bei diesem unscheinbaren Kleinwagen bei, welcher auch in anderen, alltagsrelevanten Disziplinen besteht. Nach dieser Selbstfahrt waren jedenfalls sämtliche Zweifel an der Richtigkeit des Kaufs des Swifts endgültig weggeblasen. Man meint, es wäre ein total gewöhnlicher, japanischer Kleinwagen, aber in Wirklichkeit hat er es faustdick hinter den Ohren. Ich freue mich jedes Mal und bin jedes Mal fasziniert wenn ich ihn fahren darf.

 

nick_rs: Mit Max habe ich immer wieder sehr intensiv das Vergnügen und es freut mich immer wieder das Gegenteil von meinen Autobahngleitern zu fahren (vielen Dank an der Stelle nochmal an Flo, der mich das Auto immer so richtig ausfahren lässt, an deiner Stelle würde ich auf dem Beifahrersitz wohl immer tausende Tode sterben). Nach wie vor begeistert mich die Lenkung, sie ist sehr direkt und gibt viel Rückmeldung, ohne dabei aufdringlich hart zu sein, wie es in anderen vermeintlich sportlichen Autos der Fall ist. Selbiges trifft auf das Fahrwerk zu. Sportlich direkt, ohne dabei Rückenschmerzen zu verursachen. Auf jeden Fall merkt man auch das Gewicht, bzw. das Gewicht, dass ihm fehlt. Zackig und ohne Murren, ja sogar leicht mit dem Heck lenkend rennt er durch die Kurven. In Kombination mit der sehr direkten Gasannahme zwingt er einem so einen sportlichen Fahrstil auf, wie es der W124 im Gegenteil macht. Einzig ein bisschen mehr Leistung stünde ihm gut zu Gesicht, aber vielleicht bin ich da auch verwöhnt ;)

 

Prime88: Gleich ganze 70 km durfte ich Max testen. Max, ein Auto das ich schon einige Zeit kannte, aber mich gedulden musste bis er eingefahren war...Wer ist Max? Max ist ein vollwertiger, voll integrierter, voll ausgestatteter, mitten im Leben stehender kleiner Sportler, zwar kein Profi, aber einer, der gerne anderen das Wasser reicht. Am wohlsten fühlt er sich auf asphaltierten Kurven, dabei ist es egal wie diese ausfällt. Ich dagegen lag mit ihm überall, aber nicht in Kurven und nicht unter sportlichen Bedienungen, umso besser war die Atmosphäre als ich mich auf Max einlassen konnte. Zur Ausstattung, die oben ja schon aufgezählt ist, gibt es nichts zu sagen, außer dass man von außen nicht erkennt was er alles intus hat. Die Sitze halten einen immer auf Kurs, was schonmal einen nicht am Lenkrad verkrampfen lässt wenn man um Kurven mit etwas höherer Geschwindigkeit schwenkt. Das Sehvermögen ist Klasse, für jemand der Xenonscheinwerfer gewohnt ist, wohl nichts neues, umso mehr aber für den klassischen Halogendurchblicker. Das Fahrwerk lässt einen den Asphalt spüren und ist stets bemüht die Verbindung nicht abzubrechen. Soundtechnisch ist er gut aufgestellt, dafür reicht einfach der Blick aufs Heck. Ohne dass der Motor läuft, zeigt sich die Auspuffanlage mit zwei Endrohren von seiner guten und mit etwas Drehzahl, sogar von seiner besten Seite ;-). Max betrachte ich als Allrounder für mittlere Reichweiten, neben seiner Vorliebe für Kurven und Drehzahl, hat er immer noch Platz für drei weitere Personen und die Option was in den Kofferraum zu legen.

 

Markus_95: Den Swift bin ich nun schon einige Male gefahren. Zum ersten mal beim 3. Ringtreffen. Hier waren jedoch noch kaum Kilometer auf der Uhr und so ging es erstmal im Schongang über die Landstraße. Bei einem kleineren Treffen bei Flo wurde der Max dann aber mal so richtig dran genommen über eine schön kurvige Strecke die Serpentinen hoch und runter. Hier durfte er dann zeigen was er kann - Er kann! Er hat gezeigt, dass er für Kurven gebaut wurde. Obwohl der Wagen voll besetzt war flogen wir nur so durch die Kurven. Nur wenn Flo fährt sitzt man auf der Rücksitzbank schnell dem Anderen auf dem Schoß. Erstaunlich für ein so kleines Auto ist das Platzangebot auf der Rückbank. Wer etwas transportieren möchte, sollte jedoch genug mit Tetris gedaddelt haben - Der Kofferraum ist eher ein Witz. 136PS - eigentlich eine Krumme Zahl rechnet man nicht gerade in 100KW um... Er ist nicht der Einzige, einige z.B. mein 190er haben die gleiche Leistung. Bei der Höchstgeschwindigkeit lässt sich selbst bei einem im Vergleich solch modernen Auto nicht viel tricksen und so sind die Vmax Werte sehr ähnlich. Anderst sieht es bei der Beschleunigung aus. Dank kurz übersetztem manuellen 6. Gang Getriebe und des leichten Gewichts zieht der Max zackig nach vorne. Allerdings ist und bleibt er dann doch eher ein Kurzstrecken- bis Mittelstreckenfahrzeug. Für längere Fahrten - und dabei ist es egal wo man sitzt - ist er eher ungeeignet. Alles was ihn so gut für die kurvige Landstraße macht wirkt hier logischerweise negativ, als da wären das doch recht harte Fahrwerk, die sehr direkte Lenkung, die kurzen Gänge und der recht lärmende Motor in höheren Drehzahlen. Wer BMW oder sogar etwas müde Porsche über kurvige Landstraßen jagen will, für den ist der Wagen nur zu empfehlen ;)

 

cookieMD: Den Max haben wir an einem Wochenende im März aufbereitet, an dem das Wetter ganz ok war. Pünktlich nach der Aufbereitung regnete es und wir konnten das Beading auf den Max genießen. Da wir noch Zeit hatten, wollten wir gerne noch eine Ausfahrt machen und so streckte mir Flo ("symbolisch" da Keyless ;-) ) den Schlüssel mit den Worten: “Hab Spaß” in die Hand. Aber, ich bin doch ein Genießer! Das merkte Flo auch sehr schnell, kommentierte das mit "Du fährst ihn falsch!"

Der Swift möchte hoch gedreht werden, je mehr Drehzahl - desto mehr Spaß. Fahrverhalten war zackig, direkt. So gar nicht gewöhnt von meinen Autos.

Direkt immer am Herzinfarkt fahren, die Kurven ideal nehmen, du verwandelst mit diesem Flitzer fast jede Straße in deine persönliche Rennstrecke. Natürlich der StVo immer angepasst ;). Notfalls im zweiten Gang bei 40 ausdrehen. Gemütlich fahren geht schwer, dafür ist er aber nicht gemacht. Die doppelflutige Sportauspuff Anlage klingt fetzig, aus dem Vierzylinder wird soundtechnisch viel rausgeholt.

 

Dynamix: Ich durfte den Swift mal im Rahmen eines kleinen Treffens mit Flo bewegen. Mich erinnerte er sofort an den Peugeot, den ich mal hatte. Im Gegensatz zum Peugeot war hier allerdings fast alles einen Tacken besser. Der Motor war noch drehfreudiger und geschmeidiger als die BMW Maschine in meinem Peugeot, das Getriebe ist knackig und präzise ohne die Hakeligkeit des Peugeot Getriebes zu haben und das Fahrwerk vermittelt das gleiche idiotensichere Handling ohne dabei den Komfort komplett zu Hause zu lassen wie der Peugeot. In Sachen Lenkung gibt sich der Swift natürlich auch keine Blöße. Den Motor kann man herrlich bis 7000 u/min ausdrehen und auch höhere Autobahntempos geht er locker mit. Allerdings war der Peugeot dann in Sachen Platz doch deutlich großzügiger. Die Sportsitze des Swift sind gefühlt deutlich enger als die des Peugeot und auch beim Kofferraum muss man im Vergleich zum 207 ein paar Abstriche hinnehmen aber wer alleine ist für den wird der Kofferraum 10 mal reichen.

Fazit: Der Swift ist ein kleiner Spaßmacher der definitiv auf Landstraßen oder Rennstrecken gehört damit man sein Potential voll ausnutzen kann ;)

 

niclas1234: Beim 4Y@GH kam ich nun auch endlich in den Genuss diese kleine Knallbüchse mal zu fahren. Hiermit sind auch zwei wichtige Begriffe zu dem Auto genannt worden. Genuss und Knallbüchse. Denn letzteres ist dieser Wagen ohne Frage??? Wer einsteigt wird von sehr schönen straffen Sportsitzen begrüßt. Man fühlt sich schon sportlich beim Sitzen. Doch dann begrüßen einen 6 Gänge (handgerührt) und ein Drehzahlmesser der erst ab 7000 Touren in den roten Bereich kommt. Wer den Motor dann startet erwartet vom Datenblatt noch nicht viel. Einige Kilometer warm fahren waren natürlich Pflicht bevor der Gasfuß schwerer werden durfte. Als ich dann mal hoch drehen durfte, kam eine ganz klare Ansage vorne aus dem Motorraum: “GUMMMIIIII!” Man fühlt förmlich wie der Wagen gedreht werden möchte. Da wird der Motor richtig wach und schiebt mit seinen 136 PS, welche doch wesentlich mehr wirken, gewaltig an. Dank einer super sportlichen Abstimmung geht der Wagen wahnsinnig gut ums Eck. Ich hatte das Glück eine schöne kurvige Landstraße fahren zu dürfen. Dort kommt der Wagen in sein Element und macht einfach nur Spaß. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Wagen auf der Bahn nicht so angenehm ist wegen seines harten Fahrwerks und dem recht lauten Motor. Auch der Innenraum macht nicht den wertigsten Eindruck (viel Plastik). Allerdings muss der Preis ja auch irgendwo her kommen und der Fahrspaß entschädigt für alles.

 

 

Weitere Autos

- (noch) nicht vorhanden

 

Ehemalige Autos

BMW E39 525iA

Das Auto, das mich nur 150 Kilometer und 2 Tage begleitete :D

 

Peugeot 407 Coupé 2.7 HDI Platinum

Ein wunderschönes Auto, das ich mir gerne zurück wünsche, wäre es doch nicht so problembehaftet

 

VW Golf 6 1.6 TDI Style

Naja, ein Golf eben. ;) Ich hatte damit ständig Probleme, weshalb ich ihn dann nach 10 Monaten abgestoßen habe.

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MT Youngsters - Was ist das?

Hallo liebe Motor-Talk Community,

 

herzlich Willkommen bei den MT-Youngsters, dem Treffpunkt der jüngeren Generation und Nachfolge-Blog von Nicks "Wo seid ihr U25?"-Artikel. Wie der Name schon sagt, sind wir die "jungen Wilden" von Motor-Talk und eine sehr bunte Truppe, welche so sehr gewachsen und zusammengewachsen ist, dass sie nun einen eigenen Blog verdient hat.

 

Hier:

- stellen wir unser Autos vor: Youngsters Garage

- berichten wir von unseren Treffen: Treffen

- Geben wir unsere Erfahrungen weiter: Informatives

- unterhalten uns: Spamblog

 

Wir laden alle, die jung sind oder sich noch jung fühlen, ein, sich uns anzuschließen. :)

 

Also, vorbeikommen, anschauen, mitmachen! Wir freuen uns auf Euch!:)

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