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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

13.09.2020 16:53    |    jennss    |    Kommentare (27)

Welches Langstrecken-E-Auto gefällt euch besser?

konaid3
Konaid3

Der Hyundai Kona ist eines der ganz wenigen E-Autos in der Preisklasse um 40000 € (vor Prämienabzug), die dem ID.3 mit großem Akku auf der Langstrecke Paroli bieten können. Welcher wäre eure Wahl?

 

Nach dem Nextmove-Videovergleich ist der Kona mit 64 kWh netto derart sparsam, dass er wohl die Reichweiten eines ID.3 mit dem 77 kWh-Akku erreichen dürfte. Die beiden passen auch vom Preis und den Fahrleistungen gut zusammen (beide 7,9 s. auf 100). Der Hyundai lädt zwar nur mit max. 70 kW Ladeleistung (ID.3 mit 125 kW), aber aufgrund der Sparsamkeit holt er wieder etwas Reisetauglichkeit heraus. Nur der ADAC bestätigt die Sparsamkeit nicht so ganz (375 km im Eco-Test und 19,5 kWh/100 km Durchschnitt). Ansonsten habe ich schon öfter von der erstaunlichen Sparsamkeit des Konas gelesen, z.B. hier. Insofern sollte man sich nicht zu sehr an den WLTP-Angaben orientieren (ID.3 549 km, Kona 484 km).

 

Preislich liegen sie auch nah beieinander:

Kona 64 kWh Basisausstattung: 40.794,96 EUR

ID.3 Pro S 77 kWh: 40.936,31 €

 

Die Umweltprämie mit 9480 € kommt davon natürlich noch runter.

 

Der ID.3 hat dabei serienmäßig u.a. LED-Scheinwerfer, 19"-Alufelgen, das Interieur-Style-Paket (Teil-Artvelour, weißes Lenkrad auf Wunsch), Radio Ready-to-Discover (inkl. offline-Navi, denke ich, Discover Pro -Software nachbuchbar), Einparkhilfe vorne und hinten, Ota-System (Updates online).

 

Der Kona kommt mit 17"-Alufelgen, Halogenscheinwerfern, Einparkhilfe hinten, Dachreling, Rückfahrkamera, kein Navi (aber bei Bestellung gegen Aufpreis 1.267,23 € Navi-Paket lieferbar)

 

Der Kona hat 5 Sitze, der ID.3 mit 77 kWh nur 4, aber dafür mehr Platz innen und mehr Kofferraum.

 

Der ID.3 Pro S hat nach Datenblatt 343-421 kg Zuladung, der Kona 352-410 kg. Dass VW ihn trotzdem nur für 4 Personen freigibt, ist wohl eine Vorsichtsmaßnahme.

 

Der ADAC kritisiert am Kona "Einfache Materialien im Innenraum", aber genau das wird ja auch beim ID.3 oft kritisiert.

 

Der ID.3 ist 10 cm länger, der Kona 2 cm höher.

 

Der ID.3 hat 10,2 m Wendekreis (Hinterradantrieb), der Kona 10,60 m (Vorderradantrieb).

 

Der ID.3 gehört zum Verbund beim Ionity-Laden und für ca. 10 €/Monat (ein Golf Diesel 2,0 TDI hat 16 € Steuern monatlich :)) bekommt man den Tarif mit ca. 30 Ct./kWh an den HighSpeedChargern. Ich glaube, Hyundai gehört auch zu dem Verbund bei Ionity, bin mir aber nicht sicher, ob es da auch so einen günstigen Monatstarif gibt. Ohne den Monatstarif lädt der ID.3 an Ionity für ca. 50 Ct.. Bei Tesla bekommt man zwar noch schnelleres Laden, aber ein StandardRange Plus mit 409 km nach WLTP kostet dort ca. 47000 €.

 

Welcher wäre eher eure Wahl?

j.

 

PS: Innenraumfoto des Kona als Link beim ADAC.

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13.09.2020 17:06    |    Redirion

Kia E-Niro nicht in der Auswahl? Bietet für ein wenig mehr Geld mehr Platz


13.09.2020 17:24    |    notting

Zitat:

@Redirion schrieb am 13. September 2020 um 17:06:53 Uhr:

Kia E-Niro nicht in der Auswahl? Bietet für ein wenig mehr Geld mehr Platz

Und offenbar viel weniger Ladegeschwindigkeit im Verhältnis zur Reichweite, siehe das Video um das es hier geht...

 

notting


13.09.2020 17:24    |    bsa11

Die Fragestellung ist fair, außer des Wortes "Langstrecke". Weder die Größe noch die Reichweite passen zum Begriff. Ich fahre morgen aus Hannover nach Salzburg, ca. 780 km und werde das in ca. 7 Stunden (wegen erwarteten hohen Verkehrsaufkommen, Baustellen etc.) ohne zu tanken (Diesel) schaffen. Das ist Langstreckentauglichkeit.

D.h., gemäß Anfrage kann man ruhig vergleichen, Erkenntnisse gewinnen, aber die korrekte Einordnung würde die Glaubwürdigkeit erhöhen.


13.09.2020 17:25    |    ankman

Den ID3 gibt es in Wirklichkeit doch gar nicht...


13.09.2020 17:26    |    nickydw

70kW Ladeleistung sind ja wohl ein Witz, machen die Hersteller ihre Hausaufgaben nicht? 2C sollte jeder Akku ohne Probleme hinbekommen können, das wären dann hier 125-150kW und somit voll reisetauglich. Mit solchen halbgaren Lösungen bekommt man die Zweifler nicht davon überzeugt ein E-Auto zu kaufen. Audi Tesla und Porsche zeigen doch bereits was möglich ist.


13.09.2020 17:31    |    notting

@jennss: Schreib bitte klarer, dass in dem Video ein ID.3 mit 58kWh Akku getestet wurde, der nur mit max. 100kW geladen werden kann.

Wenn die Reichweite des ID.3 77kWh tatsächl. sehr ähnl. wäre wie die des Kona Elektro 64kWh würde das für den ID.3 sprechen. Denn im genannten Test (mit dem ID.3 59kWh 100kW CCS) ist die Ladegeschwindigkeit im Verhältnis zur Reichweite nur etwas geringer als beim Kona Elektro 64kWh. D.h. wenn der ID.3. mit dem noch größeren Akku mit 125kW statt nur 100kW laden kann, könnte das den ID.3 77kWh in dieser Disziplin vor den Kona Elektro 64kWh bringen.

 

Leider haben beide keine Anhängelast, also für mich komplett irrelevant. Beim VW dürfte das Servicenetz dichter sein als beim Hyundai.

Für den Hyundai spricht, dass man den EnBW-Vielfahrer-Tarif ohne Grundgebühr bekommt. Der ID.3 mit >50kW CCS kann einen Ionity-Tarif ohne Grundgebühr mit 0,55EUR/kWh bekommen. Preise an anderen Ladesäulen in diesem Tarif sind mir unbekannt.

 

notting

 

PS:

Ladekurve Kona Elektro: https://support.fastned.nl/.../...1029367-Charging-with-a-Hyundai-KONA

ID.3 58kWh 100kW CCS: http://youtu.be/Z2suLHRabaY?t=949

- Geht recht schnell auf 100kW hoch.

- Bei 34% knapp über 90kW.

- 38% ca. 90kW

- 42% ca. 83kW

- 46% ca. 79kW

- 53% ca. 72kW

- 57% <70kW

- 63% ca. 59kW

- 71-80% ca. 50kW


13.09.2020 21:04    |    jennss

Der Kia e-Niro wäre die zweite Alternative zum ID.3 Pro S. Der hat ja den gleichen Antrieb wie der Kona, ist aber etwas länger. Der Kona kommt mit einer Ladung weiter als der Niro. Ich habe Kona und Niro ansonsten noch nicht so genau verglichen.

 

Das Nextmove-Video habe ich nur erwähnt, um die sehr gute Reichweite des Kona zu belegen. Ansonsten geht es nicht um das Video und auch nicht um den 58 kWh-ID.3.

j.


13.09.2020 21:05    |    spacechild

Keinem derzeitigen Lithium Akku tut es gut, mit deutlich mehr als 1 C zu laden, auch wenn er dabei aktiv gekühlt wird. Insofern ist die Hyundai Variante der begrenzten Ladeleistung sinnvoll. Einmal für die Lebensdauer des Akkus und damit auch für den Ruf von Hyundai


13.09.2020 21:13    |    Sp3kul4tiuS

Wenn man danach sucht wird für die Langlebigkeit fast immer max 1c gesagt.

Glaube 3c wird wohl bei gewissen Speichern gehen aber ob das Ratsam ist was anderes.


13.09.2020 21:14    |    jennss

Zitat:

@bsa11 schrieb am 13. September 2020 um 17:24:45 Uhr:

Die Fragestellung ist fair, außer des Wortes "Langstrecke". Weder die Größe noch die Reichweite passen zum Begriff. Ich fahre morgen aus Hannover nach Salzburg, ca. 780 km und werde das in ca. 7 Stunden (wegen erwarteten hohen Verkehrsaufkommen, Baustellen etc.) ohne zu tanken (Diesel) schaffen. Das ist Langstreckentauglichkeit.

D.h., gemäß Anfrage kann man ruhig vergleichen, Erkenntnisse gewinnen, aber die korrekte Einordnung würde die Glaubwürdigkeit erhöhen.

Die Relation sind E-Autos. Und unter denen zählen diese beiden schon zu den Langstrecklern.

Gib doch mal durch, wie lang du real mit dem Diesel dann gebraucht hast und wie viel Pausen du nach Salzburg gemacht hast. Wichtig ist, vorher gut auszuschlafen, wenn man 780 km ohne Pause durchzieht. www.abetterrouteplanner.com empfiehlt beim ID.3 zwei Pausen zu machen und man ist inkl. Pausen dann 8:08 h unterwegs, siehe Anhang (Kona 8:55 h). Du würdest es mit deinem Diesel dann gut 1 Stunde schneller schaffen, wenn alles nach Plan läuft. Mir selbst kommt es ganz gelegen, zwei Pausen über 780 km zu machen. Ich finde, die Zeit ist gut angelegt in Erholung, Essen und so. Durchfahren wäre mir zu hart, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Btw: Stau senkt bei E-Autos allermeistens den Verbrauch, anders als bei Verbrennern.

j.

 

Edit: Habe noch den ID.3 mit 58 kWh ergänzt. Der kommt auf 8:47 h. Wahrscheinlich schneller als der Kona, weil der ID.3 schneller lädt.

 

Edit2: Auch noch Model 3 LongRange ergänzt. Erstaunlicherweise braucht das mit 8:11 h länger als der ID.3 Pro S. Aber da sind die Supercharger V3 mit 250 kW wohl noch nicht berücksichtigt.

Btw: Beim StandardRange Plus sind die 250 kW des V3-Laders ca. 5C.



14.09.2020 00:21    |    nickydw

Zitat:

@spacechild schrieb am 13. September 2020 um 21:05:34 Uhr:

Keinem derzeitigen Lithium Akku tut es gut, mit deutlich mehr als 1 C zu laden, auch wenn er dabei aktiv gekühlt wird. Insofern ist die Hyundai Variante der begrenzten Ladeleistung sinnvoll. Einmal für die Lebensdauer des Akkus und damit auch für den Ruf von Hyundai

Warum schaffen es dann andere Hersteller mit bis zu 5C? Schnellladen nutzt den Akku stärker ab, das ist Allgemeinwissen, jedoch sind so hohe Ladeleistungen (sofern das Auto es kann) doch absolute Ausnahme und nur auf Langstrecke sinnvoll. Ich würde schätzen im Durchschnitt sind es >80% AC Ladung und der Rest dann DC, gibt es ja auch nur mit 50kW. Außerdem laden die Akkus maximal in der unteren hälfte mit >130kW, ebenfalls um den Akku zu schonen.

 

Jedenfalls sind in Zukunft Fahrzeuge die <130kW laden ein KO Kriterium für mich, auch wenn ich nur äußerst selten Langstrecke fahre. Genauso wie der EQC der anfangs nur mit 7,2kW AC kam und jetzt schnell noch für das neue Modelljahr 11kW bekommt, da kann man sich nur an den Kopf fassen. Besser haben und nicht brauchen, wie brauchen und nicht haben.


14.09.2020 10:04    |    STFighter

Zitat:

@jennss schrieb am 13. September 2020 um 21:14:12 Uhr:

Zitat:

@bsa11 schrieb am 13. September 2020 um 17:24:45 Uhr:

Die Fragestellung ist fair, außer des Wortes "Langstrecke". Weder die Größe noch die Reichweite passen zum Begriff. Ich fahre morgen aus Hannover nach Salzburg, ca. 780 km und werde das in ca. 7 Stunden (wegen erwarteten hohen Verkehrsaufkommen, Baustellen etc.) ohne zu tanken (Diesel) schaffen. Das ist Langstreckentauglichkeit.

D.h., gemäß Anfrage kann man ruhig vergleichen, Erkenntnisse gewinnen, aber die korrekte Einordnung würde die Glaubwürdigkeit erhöhen.

Die Relation sind E-Autos. Und unter denen zählen diese beiden schon zu den Langstrecklern.

Gib doch mal durch, wie lang du real mit dem Diesel dann gebraucht hast und wie viel Pausen du nach Salzburg gemacht hast. Wichtig ist, vorher gut auszuschlafen, wenn man 780 km ohne Pause durchzieht. www.abetterrouteplanner.com empfiehlt beim ID.3 zwei Pausen zu machen und man ist inkl. Pausen dann 8:08 h unterwegs, siehe Anhang (Kona 8:55 h). Du würdest es mit deinem Diesel dann gut 1 Stunde schneller schaffen, wenn alles nach Plan läuft. Mir selbst kommt es ganz gelegen, zwei Pausen über 780 km zu machen. Ich finde, die Zeit ist gut angelegt in Erholung, Essen und so. Durchfahren wäre mir zu hart, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Btw: Stau senkt bei E-Autos allermeistens den Verbrauch, anders als bei Verbrennern.

j.

 

Edit: Habe noch den ID.3 mit 58 kWh ergänzt. Der kommt auf 8:47 h. Wahrscheinlich schneller als der Kona, weil der ID.3 schneller lädt.

 

Edit2: Auch noch Model 3 LongRange ergänzt. Erstaunlicherweise braucht das mit 8:11 h länger als der ID.3 Pro S. Aber da sind die Supercharger V3 mit 250 kW wohl noch nicht berücksichtigt.

Btw: Beim StandardRange Plus sind die 250 kW des V3-Laders ca. 5C.

Nehme ich das: https://www.youtube.com/watch?v=Z2suLHRabaY

und packe es in den Routenplaner mit einem Durchschnitt von 110 km/h, samt den 30,6 kWh Verbrauch und max. 160 km/h, lande ich bei 7 Ladungen und 9h36m. Selbst wenn man eine langsamere Fahrweise annimmt und mit 22-25 kWh rechnet ist das nicht besonders toll.

 

Da ist man mit dem Diesel erheblich schneller. Die Geschätzen Ladekosten wären bei 198 Euro - das ist auch ein schlechter Witz.

 

E-Autos für Kurz und Mittelstrecke: Absolut, besonders in Städten.

Aber zügig gefahrene Langstrecke? No Way. Daher: Diesel-Plug-In Hybride, die dann eben in den Städten E-Betrieb "erzwingen"...


Bild

14.09.2020 10:46    |    jennss

Aus welchem Grund sollte man 160 fahren, wenn man damit insgesamt länger braucht? Die Ladekosten berücksichten sicher nicht den Monatsbetrag von 10 €, mit dem man für 31 Ct/kWh an Ionity lädt. Der Monatsbetrag ist deutlich weniger als die Steuer bei einem 2,0 TDI (16 €). Selbst ohne den Monatsbetrag hat man mit ID.3 keine 79 Ct., sondern nur etwa 50 Ct. Das könnte ein Fehler der Seite sein bzw. es wird wohl nur der Worstcase ohne Berücksichtigung des Autos und anderer Optionen angezeigt. Bei den Ladekosten kann man sich an einem Tesla Model 3 orientieren. Ionity und Supercharger sind etwa gleich teuer, wenn man beim ID.3 die 10 € Monatsbetrag hat.

 

Beim 24 h-Rekord mit Model 3 (2781 km) ist man oft 170 km/h gefahren, soweit es die Verkehrslage zuließ, aber das setzt voraus, dass man immer V3 Supercharger hat, bei denen man mit 250 kW laden kann. Tesla ist jetzt gerade im Umbau seiner Supercharger auf V3.

j.

 

Edit: Ich habe jetzt auch mal Maximumspeed 160 km/h eingegeben und komme mit ID.3 77 kWh auf 7:52 h Fahrzeit, also doch schneller als mit 130. Kann es sein, dass du etwas falsch eingegeben hast? Oder ich? Die schnellste Gesamtzeit hängt vor allem von der Ladegeschwindigkeit ab. Ich vermute, du hast den Referenzwert des Verbrauchs bei 110 km/h geändert. Das wäre ein Fehler.



14.09.2020 12:18    |    STFighter

Der Referenzwert von 174 Wh bei 110 km/h stimmt nicht.

 

Das ändert aber nix daran, dass wenn man so ein Auto dann öfters die Woche für so eine Strecke nutzt, der Akku mit Sicherheit nach 100.000 km platt ist (= weniger als 90% der Gesamtkapazität).

 

Bis jetzt hatte ich noch nie einen Motorschaden, geschweige denn größere Probleme bis 200k km mit meinen Verbrennern. Bei 240tkm hatte ich mal einen Turboschaden, aber da war ich selbst Schuld dran.

 

Vor allem bei 250kW Ladeleistung, kann mir niemand erzählen, dass das den Akku nicht interessiert und der das 200k km so wie ein Verbrenner mit macht, der warm und kalt gefahren wird, dazwischen aber die Sporen bekommt.

 

Die Langzeittests die ich bei den Teslas bis jetzt gesehen/gefunden habe, haben meistens Destination Charger benutzt - der einzige von dem ich weiß, dass er sehr, sehr viel Supercharged hat, ist Tesla Björn und bei ihm war der Akku nach (wenn ich mcih recht erinnere) 130tkm platt (unter 85% Kapazität, deutlich reduziertes Superchargern und so weiter)

 

PHEV sind momentan meiner Meinung nach das beste für Langstreckenfahrer. Niedriger Dieselverbrauch, dazu z.B. Laden am Solarstrom und dann ist die Effizienz bzw. der Verbrauch "fast" Egal. Ob die Kiste dann 14 kWh oder 18 kWh verbraucht ist für den Anwendungszweck völlig Egal, es reicht durch fast jede Stadt.

 

Und wenn man sich hier so in den Foren umguckt, brauchen die PHEVs bei sehr zügiger Fahrweise nicht mehr als einer ohne Akku. Das Mehrgewicht fällt bei den Geschwindigkeiten eh nicht ins Gewicht.

 

Und Städte sollten ihren Autoverkehr eh verringern, unabhängig vom Antrieb.


14.09.2020 12:33    |    jennss

Zitat:

@STFighter schrieb am 14. September 2020 um 12:18:26 Uhr:

Der Referenzwert von 174 Wh bei 110 km/h stimmt nicht.

Welcher Wert ist korrekt? Quelle? Du hattest den geändert, richtig? Hast du den 160 km/h-Wert als 110 km/h-Referenz eingetragen? Das Programm rechnet selbst hoch auf 160. Auf jeden Fall sind die 7 Ladungen nicht richtig.

 

Zitat:

Das ändert aber nix daran, dass wenn man so ein Auto dann öfters die Woche für so eine Strecke nutzt, der Akku mit Sicherheit nach 100.000 km platt ist (= weniger als 90% der Gesamtkapazität).

90% = platt? Das finde ich übertrieben.

 

Zitat:

Bis jetzt hatte ich noch nie einen Motorschaden, geschweige denn größere Probleme bis 200k km mit meinen Verbrennern. Bei 240tkm hatte ich mal einen Turboschaden, aber da war ich selbst Schuld dran.

Und ein Bekannter von mir hat nach 135000 km hohen Ölverlust, steht kurz vorm Motorschaden mit seinem 1,8 TSI (wahrscheinlich Totalschaden). Sowas gibt es auch.

 

Zitat:

Vor allem bei 250kW Ladeleistung, kann mir niemand erzählen, dass das den Akku nicht interessiert und der das 200k km so wie ein Verbrenner mit macht, der warm und kalt gefahren wird, dazwischen aber die Sporen bekommt.

Da muss man Erfahrungen abwarten. Die 250 kW sind auch nur das Maximum. Die Ladekurve geht dann irgendwann runter, damit der Akku geschont wird. Auch macht es Sinn, nicht immer bis 100% aufzuladen. Die Ladeleistung kann man wohl auch nach Bedarf einstellen. 250 kW würde ich wählen, wenn es nicht so oft vorkommt.

 

Zitat:

Die Langzeittests die ich bei den Teslas bis jetzt gesehen/gefunden habe, haben meistens Destination Charger benutzt - der einzige von dem ich weiß, dass er sehr, sehr viel Supercharged hat, ist Tesla Björn und bei ihm war der Akku nach (wenn ich mcih recht erinnere) 130tkm platt (unter 85% Kapazität, deutlich reduziertes Superchargern und so weiter)

Nach nur 130000 km 85% wäre bei einem modernen, großen Akku schon ernüchternd. Hast du den Link? Ich las auch schon anderes bei häufiger Supercharger-Nutzung.

Dies ist allround, aber auf 400000 km kommt man in so kurzer Zeit ohne Langstrecken sicher nicht:

https://www.elektroauto-news.net/.../...00-kilometer-93-akkukapazitaet

 

Zitat:

PHEV sind momentan meiner Meinung nach das beste für Langstreckenfahrer.

Im Phev sehe ich nicht viel Sinn für Langstreckenfahrer. Der Akku geht aufgrund der vielen Zyklen schneller kaputt. Der Akku wird auch auf Langstrecken genutzt, der Ladestand auf bestimmtem Level gehalten, durch Sprit aufgeladen. Wie es bei reiner Langstreckennutzung aussieht, weiß ich nicht, aber er bringt da auch nicht viel Nutzen. Dann lieber einen reinen Verbrenner, wenn man fast nur Langstrecken fährt. In dem Fall würde ich auch den Verbrenner einem reinen E-Auto vielleicht vorziehen, da die E-Vorteile weniger ins Gewicht fallen. Da muss jeder für sich abwägen.

 

Wenn man die Frage oben so versteht, dass man ausschließlich Langstrecken fährt, ist dein Einwand schon berechtigt, dass Verbrenner noch Vorteile haben. Ich meinte es eher als Allroundnutzung inkl. Langstrecken. Schon dann ist es sinnvoll, einen recht großen Akku zu wählen.

j.


14.09.2020 12:51    |    nickydw

Akku nach 100k platt ist ja wohl totaler Schwachsinn, kommt das vom Stammtisch oder gibt es dafür auch Fakten? Moderne E Autos haben übrigends softwarseitige Puffer damit genau soetwas nicht passieren kann und die Reichweite über die Lebensdauer immer gleich bleibt. Model 3 mit hohen Laufleistungen haben niedrige einstellige Degradation und die können wirklich sehr schnell laden und selbst wenn, mit 90% kann man ein E-Auto immernoch wunderbar nutzen, obwohl ich das frühstens bei 300k erwarten würde.

 

PHEV vereinen das schlechteste aus beiden Welten, einzig aus performance Sicht sind sie interresant. Ich bin mehrere ausgiebig gefahren, durch das hohe Gewicht ist der Verbrauch fast genau so hoch wie ohne Hybrid, dazu noch eine volle Akkuladung, Kofferraum und Zuladung eingeschränkt. Auf der Autobahn zieht es bei sportlicher Fahrweise die Batterie leer. Elektrische Reichweite selbst bei Idealbedienungen nicht zu erreichen, wie ist es dann erst bei -10°C. Dazu das Verschleißthema wenn der Verbrenner z.B. mitten auf der Autobahn angeht. Wenn der Motor ständig an/aus ist werden die Abgaswerte katastrophal. Deutlich höhere Kosten bei Anschaffung und Wartung. PHEV machen nur Sinn wenn man seinen kompletten täglichen Bedarf elektrisch abdecken oder auf der Arbeit zuverlässig laden kann und dann noch jedes Wochende Tante Martha in 500km Entfernung besuchen will.


14.09.2020 14:11    |    jennss

Hier ist ein interessanter Fall:

https://teslamag.de/.../...ht-mit-model-s-eine-million-kilometer-25894

 

Tesla hat demnach gelernt, Motor und Akku solider zu bauen. Der erste Akku von 2014 war schon bei 290.000 km fällig, der zweite sogar schon nach weiteren 250.000. Erst der dritte hat nun etwa eine halbe Mio. km runter und ist bei 86% Restkapazität.

 

Bei den Motoren hat Tesla anfangs auch Murks verbaut. Eigentlich sollten E-Motoren praktisch ewig halten. Erst der letzte hat nun knapp 700.000 km runter. Er hat zu ca. 40% an Superchargern geladen. Viele Reparaturen wurden von Tesla auf Garantie durchgeführt, die bisherigen Reparaturkosten summieren sich daher „nur“ auf 13.000 Euro.

j.


14.09.2020 18:29    |    Sp3kul4tiuS

Die ersten Zoe hatten auch Motorschäden oder bekommen sie noch :D

 

die 1.8TSI sind auch keine Glanzleistung von Audi.

Die gehen alle kaputt wenn eine der mehreren falschen Chargen der 10 verschiedenen Kolbenringen eingebaut ist.

Ähnlich die Biturbo TDI im Bus. Auch Fehlkonstruktion. Kann halten aber andere Motoren halten länger.

 

 

Hab das auch nochmal verglichen. Um 700km Fahrtstrecke.

Also ich bin aus Norddeutschland gefahren nach Bayreuth und haben die A7 und den Elbtunnel umfahren. Habe es hier einmal angegeben.

https://abetterrouteplanner.com/

Mit dem 77kw wäre ich sehr variabel 30 Minuten länger unterwegs gewesen. Ladevorgänge hier 2 x25 Minuten. Etwas zu wenig also müsste man da drauf rechnen für eine größere Pause die wir gemacht haben. Landen wir dann bei 1 Stunde +/- eher ein paar Minuten oben drauf.

 

Fahrtzeit die wir im Auto waren ~5:40

Wir sind 3x angehalten davon eine ~45 Minütige Pause zum Abendessen. Müsste beim ID dann noch drauf gerechnet werden. Ja klar man schaut hier nur auf die Zeit. Fakt ist das ich so teurer unterwegs war.

Wäre dann aber nicht 20:30 dort sondern erst 21:30


14.09.2020 21:01    |    AgilaNJOY

Es ist wieder wie immer, wenn es um Zeit und Kosten geht - jeder legt sich die Fakten so zurecht, dass es passt:

  • Plugin-Hybrid nur, wenn man täglich elektrisch fährt und jedes WE zu Oma Käthe 500km
  • E-Auto immer mit grossem Akku, damit man auch 2 mal im Jahr Langstrecke fahren kann
  • Natürlich hat man ein Ionity-Abo für 10€/Monat, damit man die 2 mal nicht zu viel bezahlt, denn Elektro-Autos sind günstig
  • Akkus halten ewig, alles andere sind Einzelfälle bzw. inzwischen besser
  • Es gibt Verbrenner, die auch Probleme haben
  •  

    Jeder soll doch das kaufen/fahren was er sich leisten kann oder will und jeder macht doch seine eigenen Erfahrungen:

     

    Ich durfte ein Model 3 in der Schweiz von Chur nach Basel und zurück testen (ca 200km einfach, max. 120 km/h, wenig Beschleunigung, so wie ich auch mit Benziner/Diesel unterwegs bin). Beim Start waren 433km angezeigt, in Basel war ich knapp bei 200 km im Hotel.

    Am nächsten Tag kam ich nicht mehr zurück, ohne nachzuladen :confused:

    Supercharger Pratteln bei Basel angefahren, Anzeige bei Ladestart: 20 Minuten bis voll, nach 40 Minuten (im Radladen hängen geblieben) Anzeige: 10 Minuten bis voll, habe dann bei 475 km Reichweite abgebrochen und bin zurück (Kosten 16,36 CHF), dort mit ca 250 km Reichweite abgestellt.

     

    Selbe Strecke mit dem Diesel-Skoda mit 4.2 l/100 km gefahren, Reichweite bei Start 800 km (Tank voll, aber sportlicher Vorgänger), Reichweite in Basel 1100km, zurück dann 880km, Gesamtverbrauch unter 20l Diesel zu 1.60 CHF, aber ich musste nicht tanken, habe also min. 30 Minuten gespart auf 400 km

     

    Sogar mit dem MX-5 schaffe ich diese Strecke ohne zu tanken und das ist ein Benziner mit 43 Liter Tankinhalt...

     

    Lustig war das Tesla-fahren schon, und auch leise, aber die Bedienung ist eine Katastrophe, wenn man auf den Verkehr achten soll!


    14.09.2020 21:04    |    jennss

    Ich hatte auch länger überlegt, ob ich den 58er oder 77er Akku nehmen soll. Letztlich ist es der 58er geworden. Der 77er wäre sogar günstiger gewesen, aber die Rückfahrkamera und Discover Pro hätte ich dann nachrüsten lassen. Für wenige echte Langstrecken, die ich fahre, ist der große Akku nicht so bedeutsam. Daher habe ich die bessere Beschleunigung mit kleinerem Akku vorgezogen. Die merke ich jeden Tag ein bisschen. Man muss sich immer fragen, wovon man insgesamt mehr hat. Der 58er Akku schränkt mich eigentlich nicht ein, denn meine Pausenzeiten waren eh schon immer relativ lang. Ein Verbrenner kommt für mich nicht in Frage, weil sich Elektro im Alltag so viel schöner fährt und mich auch sonst nicht nennenswert einschränkt. Würde ich mehrmals in der Woche Langstrecken fahren, dann würde ich den Verbrenner vielleicht noch in Erwägung ziehen.

    j.


    15.09.2020 17:22    |    Lewellyn

    Ich hatte jetzt für eine Woche einen Mietwagen im Ausland mit Automatik. Ein Ford Ecosport. Keine Ahnung, wieviel PS. Aber das Dingen ist, wenn man i3 gewohnt ist, eine dermassen lahme Schlaftablette, nie wieder Verbrenner außer im Mietwagen.

     

    Ich hätte übrigens immer den größeren Akku geommen. Weniger Ladezyklen, weniger Degradation. Schnelleres Laden durch flottere Ladekurve. Bei 204PS sind die paar Kg doch egal.


    22.09.2020 01:59    |    invisible_ghost

    Hallo jennss,

     

    weisst du was mir auf den Geist geht? Das hier:

     

     

    Zitat:

    Die beiden passen auch vom Preis und den Fahrleistungen gut zusammen (beide 7,9 s. auf 100)

    Nicht das wir uns falsch verstehen, ich gestehe jedem Auto seine Existenzberechtigung zu, ob E, Diesel, Benzin, Wasserstoff oder was auch immer. Auch soll jeder Mensch fahren, was er für sich als richtig betrachtet. Ich lese auch deinen Blog gern, zumal ich selbst schon EAutos gefahren bin ( EUp, Tesla irgendwas, Zoe ); und ich bin offen gegenüber allem. War ungewohnt, hat aber Spaß gemacht.

     

    Aber die Scheinheiligkeit der meisten EFahrer k*** mich an. Ihr* ( und das ist die grosse Mehrheit meiner persönlichen Erfahrungen ), feiert euch für das, was ihr den Fahrern von "fossilen" Autos vorwerft. Ihr verflucht die Jagd von Sportwagen nach den letzten Zehnteln von 0-100, ihr wollt am liebsten Tempo 100 auf der AB, weil alles darüber gewissenlose Raserei ist, und ihr regt euch über SUV´s auf, weil diese soviel Platz wegnehmen.

     

    Und jetzt kommen wir zu meinem ABER: Kein Testbericht eines EAutos, kein Blog eines EFahrers, kein Gespräch an einer Ladesäule kommt ohne den Hinweis aus, wie schnell die EAutos von 0-100 sind oder wie hoch doch die V-Max ist. Ihr fangt an zu toben, wenn ein SUV um die Ecke kommt, aber wenn sich herausstellt, daß das ein KIA eNiro ist, brecht ihr in Jubelarien aus.

     

    *Ich weiß, das "ihr" ist sehr verallgemeinernd, aber wie gesagt; spiegelt es meine Erfahrungen wieder. Und selbst hier bei MT findest du keinen EFahrer, welcher ohnen einen Hinweis von 0-100 auskommt.

     

    Ihr wollt Toleranz und Respekt für eure Fahrzeugwahl? Ihr wollt andere von den unbestreitbaren Vorteilen des EAutos überzeugen? Dann verdient euch das, aber bitte ehrlich.

     

    So long

     

    Ghost


    22.09.2020 07:26    |    ankman

    Aber die Beschleunigung ist halt auch geil. Nur weil etwas gut ist, muss etwas anderes nicht schlecht sein...


    22.09.2020 10:21    |    ankman

    Zitat:

    @invisible_ghost schrieb am 22. September 2020 um 01:59:09 Uhr:

    Zitat:

    Die beiden passen auch vom Preis und den Fahrleistungen gut zusammen (beide 7,9 s. auf 100)

    Ihr wollt Toleranz und Respekt für eure Fahrzeugwahl? Ihr wollt andere von den unbestreitbaren Vorteilen des EAutos überzeugen? Dann verdient euch das, aber bitte ehrlich.

    Das klingt vor allem so, als wäre das E-Auto der Weisheit letzter Schluss. Gerade beim ID.3 liegt der Hauptvorteil darin, dass man weniger von VW übers Ohr gehauen kann... Ansonsten ist E-Mobilität für mich nur ein Teil des Weges. (Ford Explorer, 6,0s auf 100 km/h! :) )


    22.09.2020 15:05    |    jennss

    Zitat:

    @invisible_ghost schrieb am 22. September 2020 um 01:59:09 Uhr:

    Zitat:

    Die beiden passen auch vom Preis und den Fahrleistungen gut zusammen (beide 7,9 s. auf 100)

    Ich lese auch deinen Blog gern,

    Danke, freut mich :).

     

    Zitat:

    Aber die Scheinheiligkeit der meisten EFahrer k*** mich an. Ihr* ( und das ist die grosse Mehrheit meiner persönlichen Erfahrungen ), feiert euch für das, was ihr den Fahrern von "fossilen" Autos vorwerft.

    Ich glaube, die meisten fahren E-Auto nicht wg. der Umwelt, sondern weil es Spaß macht. Aber man fühlt sich wg. der Vorwürfe zu Lithium, CO2-Rucksack, Kobalt und so schnell an den Pranger gestellt. Das ist oft das erste, was man dazu hört. Daher kommen dann halt die Gegenargument in diese Richtung, obwohl die Umweltfreundlichkeit gar nicht das entscheidende Kaufkriterium war. Ich verlasse mich da z.B. auch einfach darauf, dass die von Oben das schon richtig entscheiden. Ich bin einfach zu wenig Fachmann dafür. Es ist ein komplexes Thema und die Umweltfreundlichkeit insgesamt ist für uns normale Leute schwer zu beurteilen. Man ist auf fremde (Medien-)Infos angewiesen. Jeder glaubt derzeit, was er glauben will.

     

    Wäre Umweltfreundlichkeit ein wesentliches Kaufkriterium, hätte CNG mehr Erfolg gehabt.

     

    Zitat:

    Ihr verflucht die Jagd von Sportwagen nach den letzten Zehnteln von 0-100,

    Ist es nicht eher umgekehrt? Welchem E-Auto-Fahrer sind die Fahrleistungen egal? Bei mir ist der tolle Antrieb das wesentliche Kriterium. Dafür nehme ich auch in Kauf, öfter nachladen zu müssen. Ich kam zu der Erkenntnis, dass eine Reichweite von 500 oder gar 800 km am Stück mir nicht wirklich wichtig ist. An den Fahrleistungen habe ich aber täglich Spaß.

     

    Zitat:

    ihr wollt am liebsten Tempo 100 auf der AB, weil alles darüber gewissenlose Raserei ist, und ihr regt euch über SUV´s auf, weil diese soviel Platz wegnehmen.

    Bitte nicht alle Menschen in einen Topf werfen. Auch E-Auto-Fahrer sind nicht alle gleich :). Der eine will öko, der andere Power. Sonst gäbe es ja keinen Porsche Taycan und sowas. Für ein Tempolimit bin ich überhaupt nicht, schon gar nicht mit E-Autos.

     

    Zitat:

    Und jetzt kommen wir zu meinem ABER: Kein Testbericht eines EAutos, kein Blog eines EFahrers, kein Gespräch an einer Ladesäule kommt ohne den Hinweis aus, wie schnell die EAutos von 0-100 sind oder wie hoch doch die V-Max ist. Ihr fangt an zu toben, wenn ein SUV um die Ecke kommt, aber wenn sich herausstellt, daß das ein KIA eNiro ist, brecht ihr in Jubelarien aus.

    Zufälligerweise ist der eNiro tatsächlich außergewöhnlich sparsam, trotz SUV. Unter E-Auto-Fahrern gibt es sicher nicht mehr SUV-Fans als unter Verbrennern, auch wenn es relativ viele E-SUV im Angebot gibt. Da hat man einfach den SUV-Trend der Verbrenner übernommen. Ich glaube aber, bei E-Autos wird der SUV eher weniger beliebt sein, wegen der Reichweite, die bei Verbrennern wurscht ist.

     

    Zitat:

    *Ich weiß, das "ihr" ist sehr verallgemeinernd, aber wie gesagt; spiegelt es meine Erfahrungen wieder. Und selbst hier bei MT findest du keinen EFahrer, welcher ohnen einen Hinweis von 0-100 auskommt.

    Dabei ist 0-100 gar nicht besonders gut beim E-Auto, jedenfalls nicht für die PS-Leistung. 0-100 ist einfach ein Vergleichswert, egal ob unter den Elektrischen oder Verbrennern. Es ist ein Maß, dass über die Beschleunigung aussagt. Das Besondere beim E-Antrieb ist viel mehr die Verzögerungsfreiheit. Die gleiche 0-100-Zeit lässt sich beim E-Auto in der Praxis besser nutzen.

     

    Zitat:

    Ihr wollt Toleranz und Respekt für eure Fahrzeugwahl? Ihr wollt andere von den unbestreitbaren Vorteilen des EAutos überzeugen? Dann verdient euch das, aber bitte ehrlich.

    Ich denke, spätestens, wenn du selbst umgestiegen bist, fällt das "ihr" weg :).

    j.


    22.10.2020 12:19    |    MannyD

    Ich denke, dass man die Langstreckentauglichkeit eines E-Autos nicht nur an der Ladegeschwindigkeit festmachen sollte. Natürlich ist sie wichtig, aber für mich sind auch andere Dinge wichtig, wie: Fahrkomfort, Innengeräusche, Sitzposition, Assistenzsysteme und ihre Wirksamkeit, Routenberechnung mit die Einbeziehung der Lademöglichkeiten, generelle Bedienung usw. Gerade weil man recht lange unterwegs ist, bekommen diese Punkte einen besonderen Stellenwert. Was nützen mit 10 Min weniger Ladezeit, wenn mir nach ein-zwei Stunden der Rücken weh tut.

     

    Manny


    22.10.2020 12:31    |    jennss

    Ja, stimmt. Genau deswegen lobte Herbert Diess auch seinen ID.3 bei seinem kleinen Urlaub. Er fand den ID.3 wegen der Ruhe und dem entspannten Fahren besonders reisetauglich. Hier hat Tesla wg. der Windgeräusche vielleicht Nachteile, aber dafür Vorteile bei der Ladeplanung. Wobei ich es mit der ABRP-App bei jedem Auto eigentlich schon sehr einfach finde.

    j.


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