Der vielleicht einzige positive Aspekt am Krieg : jennss
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06.11.2022 20:32    |    jennss

Windkraft in Schleswig Holstein (nahe Büsum)Windkraft in Schleswig Holstein (nahe Büsum)

Der Krieg mit seiner Energiekrise macht uns die Kostbarkeit der Energie deutlich. Russland pusht mit dem Krieg auch den Ausbau der Regenerativen Energien im Westen und damit den Abschied von der Abhängigkeit von der fossilen Energie. U.a. in Verbindung mit der Elektromobilität werden wir sparsamer. Es bezieht sich aber auf alle Bereiche, vor allem Haus und Auto. Das Interesse an Solarenergie auf dem Dach ist gestiegen, auch weil die Leute gerne eine Möglichkeit haben, sich im Notfall ein wenig mit Energie selbst versorgen zu können. Supermärkte wollen ihre Dächer für Solarenergie nutzen. Probleme mit Windkraftgegnern müssen jetzt gelöst werden. Die Krise beschleunigt alles.

 

Haben wir bisher mit der fossilien Energie noch so um uns geworfen, weil es alles außer den Kosten keine großen Hindernisse gab, so bremst uns die Elektromobilität auch wegen der Reichweite der Fahrzeuge Energie zu verschwenden. Aber auch bei fossilem Kraftstoff und AdBlue ist man jetzt viel mehr bemüht zu sparen. Es ist zu beobachten, dass manche auf der Autobahn viel langsamer (100 bis 120 km/h) fahren, als sie könnten, nicht nur mit E-Auto. Das spart Geld und Aufwand in der Energieproduktion. Ohne den Krieg und der damit verbundenen Energiekrise hätte es wohl deutlich länger gedauert mit der Energiewende, auch wenn wir zunächst aus Gründen der sicheren Energieversorgung jetzt noch die Laufzeit der Atomkraftwerke um ein paar Monate verlängern. Also wenn man versucht, diesem schrecklichen Krieg etwas Positives abzugewinnen, dann ist es die Beschleunigung des Ausbaus der Regenerativen Energien und damit auch Speicherlösungen zu finden.

 

Die Energiekrise zeigt uns auch, dass manche Bundesländer mit dem Ausbau der regenerativen Energien getrödelt haben. Als Vorbild würde ich hier Schleswig-Holstein sehen. Die haben sogar eine Überproduktion an regenerativen Energien. Im Süden Deutschlands hat man konservativ noch lange auf alte Energien gesetzt. Das rächt sich jetzt.

 

Die Energiekrise bewirkt ein Umdenken im Thema Energie. Verschwendung wird zunehmend erkannt. Natürlich gibt es auch E-Autos, die den alten Zeitgeist bedienen und eine Höchstgeschwindigkeit von z.B. 260 km/h ermöglichen (Ein bisschen Spaß muss sein :D), aber es sind nicht viele auf dem Markt. Ein Tempolimit ist mit der Elektromobilität nicht mehr wirklich nötig.

 

Die allgemeinen Energiekosten bei Strom und fossilen Energien tragen ebenfalls zum Energiesparen bei und werden hoffentlich irgendwann wieder etwas sinken.

 

Es gibt Bereiche der Elektromobilität, die an politische Themen grenzen. Das ist für mich im Blog immer eine Schwierigkeit, weil hier politische Meinungen aufeinander treffen können und die Kommentare bissig und provozierend oder gar beleidigend ausfallen können. Bitte haltet euch mit den Ursachen im politischen Bereich zurück und betrachtet vor allem die Auswirkungen auf den Energiesektor.

j.

 

PS: Habe wieder allerlei interessante Links in den Text gepackt.

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06.11.2022 21:18    |    GT-I2006

Guter Beitrag, @jennss !

Besonders der Link zum Thema Windkraft.

06.11.2022 21:31    |    notting

Zitat:

Die Krise beschleunigt alles.

IMHO ist u.a. wg. dem Wiederhochlauf der Nachfrage nach Corona & Co. vielerorts noch die Bremse drin.

 

Zitat:

Haben wir bisher mit der fossilien Energie noch so um uns geworfen, weil es alles außer den Kosten keine großen Hindernisse gab, so bremst uns die Elektromobilität auch wegen der Reichweite der Fahrzeuge Energie zu verschwenden.

Auch die aktuelle Bundesregierung hat die Einspeisevergütung für eigenen Solarstrom den man gerade nicht selbst braucht nicht nennenswert erhört. Da verfahre ich den doch lieber selber, gerne auch beim schnelleren Fahren, wenn ich ein entspr. Auto habe.

 

Zitat:

Es ist zu beobachten, dass manche auf der Autobahn viel langsamer (100 bis 120 km/h) fahren, als sie könnten, nicht nur mit E-Auto.

Kann ich nicht bestätigen im Verhältnis zur Vor-Corona-Situation.

 

Zitat:

Das spart Geld und Aufwand in der Energieproduktion.

Nicht unbedingt. Wenn man z. B. zwecks Erreichen der optimalen Ladeleistung eines Ioniq 5 im Winter nicht sinnlos Energie im Akku verbraten will, muss man eine längere Strecke 150km/h fahren. 130km/h reicht nicht.

 

Zitat:

Ohne den Krieg und der damit verbundenen Energiekrise hätte es wohl deutlich länger gedauert mit der Energiewende,

Die Ampel-Parteien hatten sich schon vor der Wahl in der Richtung etwas vorgenommen. Konnte aber auch ein Wahlversprecher gewesen sein.

 

Zitat:

auch wenn wir zunächst aus Gründen der sicheren Energieversorgung jetzt noch die Laufzeit der Atomkraftwerke um ein paar Monate verlängern.

... und ein grüner Minister um fossile Energie in ebenfalls nicht unproblematischen oder recht weit entfernten Staaten betteln musste...

 

Zitat:

Also wenn man versucht, diesem schrecklichen Krieg etwas Positives abzugewinnen, dann ist es die Beschleunigung des Ausbaus der Regenerativen Energien und damit auch Speicherlösungen zu finden.

Zumindest Heim-Akkupuffer lohnen sich AFAIK immernoch nicht wirklich.

 

Zitat:

Im Süden Deutschlands hat man konservativ noch lange auf alte Energien gesetzt. Das rächt sich jetzt.

... trotz grünem Ministerpräsident in BW seit 2011...

 

Zitat:

Verschwendung wird zunehmend erkannt.

Wie schon angedeutet sehe ich keinen Unterschied - oder es wird gespart koste es was es wolle. Z. B. werden Schwimmkurse für Kinder immer problematischer, weil aus Kostengründen immer weniger Bäder offen sind und da wo die Bäder offen sind, können die Kinder nicht solange im Wasser bleiben, weil sie blaue Lippen bekommen, weil kälter als sonst und verpassen dadurch mehr vom Schwimmkurs bzw. es können weniger Kinder Schwimmen lernen.

Gab's schon vor Corona verschimmelte Wohnungen weil zu wenige gelüftet und geheizt wurde -> große Gesundheitsgefahr.

 

Zitat:

Ein Tempolimit ist mit der Elektromobilität nicht mehr wirklich nötig.

Richtig, werden aber Ideologen aus Prestigegründen eher als Argument pro TL betrachten.

 

notting

06.11.2022 21:35    |    Alexander67

Zitat:

....

Die Energiekrise bewirkt ein Umdenken im Thema Energie. Verschwendung wird zunehmend erkannt. Natürlich gibt es auch E-Autos, die den alten Zeitgeist bedienen und eine Höchstgeschwindigkeit von z.B. 260 km/h ermöglichen (Ein bisschen Spaß muss sein :D), aber es sind nicht viele auf dem Markt. Ein Tempolimit ist mit der Elektromobilität nicht mehr wirklich nötig.

...

Auch BEV die so schnell können wird man zumindest auf der Langstrecke nicht so schnell fahren wollen.

Weil dann ja der Akku schneller leer wird und das nachladen mehr Zeit kostet.

 

OK, Hybride und Wasserstoff haben dieses Problem nicht.

Aber noch hat Wasserstoff einen schlechten Stand und ich denke Hybride sind auf unbestimmte Zeit nur eine Übergangslösung.

Alkohol oder Wasserstoffpaste oder (E-)Methan für Brennstoffzellen sind auch noch nicht dabei sich durchzusetzen.

06.11.2022 21:47    |    jennss

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 6. November 2022 um 21:35:57 Uhr:

Auch BEV die so schnell können wird man zumindest auf der Langstrecke nicht so schnell fahren wollen.

Weil dann ja der Akku schneller leer wird und das nachladen mehr Zeit kostet.

Deswegen ist ein Tempolimit nicht mehr nötig. Ist doch eigentlich keine schlechte Lösung. Die Leute fahren von sich aus nicht so schnell. Jedes Fahrzeug hat da so seinen Sweetspot. Beim Model 3 ist man am schnellsten am Ziel, wenn man ca. 170 km/h fährt. Aber eben nicht so viel schneller als mit 130, weil mehr geladen werden muss.

j.

06.11.2022 21:56    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Zitat:

Es ist zu beobachten, dass manche auf der Autobahn viel langsamer (100 bis 120 km/h) fahren, als sie könnten, nicht nur mit E-Auto.

Kann ich nicht bestätigen im Verhältnis zur Vor-Corona-Situation.

Ist auch schwer sicher zu sagen. Ich hatte diese Behauptung neulich in einem Interview gelesen, finde aber den Link nicht mehr wieder.

 

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Zitat:

Das spart Geld und Aufwand in der Energieproduktion.

Nicht unbedingt. Wenn man z. B. zwecks Erreichen der optimalen Ladeleistung eines Ioniq 5 im Winter nicht sinnlos Energie im Akku verbraten will, muss man eine längere Strecke 150km/h fahren. 130km/h reicht nicht.

Wenn eine bestimmte Geschwindigkeit nötig ist, um die maximale Ladeleistung zu erreichen, dann reicht es, kurz vorm Laden 2 Minuten schneller zu fahren. Es muss nicht die ganze Strecke sein.

 

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Zitat:

Also wenn man versucht, diesem schrecklichen Krieg etwas Positives abzugewinnen, dann ist es die Beschleunigung des Ausbaus der Regenerativen Energien und damit auch Speicherlösungen zu finden.

Zumindest Heim-Akkupuffer lohnen sich AFAIK immernoch nicht wirklich.

Ja, da kann politisch sicher noch einiges verbessert werden, z.B. bei Genehmigungen einfacher machen. Aber so tief bin ich da jetzt auch nicht in der Materie.

 

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Zitat:

Ein Tempolimit ist mit der Elektromobilität nicht mehr wirklich nötig.

Richtig, werden aber Ideologen aus Prestigegründen eher als Argument pro TL betrachten.

Mit zunehmender Elektromobilität könnte sich die Ansicht ändern.

j.

06.11.2022 21:57    |    jennss

Zitat:

@GT-I2006 schrieb am 6. November 2022 um 21:18:03 Uhr:

Guter Beitrag, @jennss !

Besonders der Link zum Thema Windkraft.

Danke! :)

j.

06.11.2022 22:10    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 6. November 2022 um 21:56:27 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Nicht unbedingt. Wenn man z. B. zwecks Erreichen der optimalen Ladeleistung eines Ioniq 5 im Winter nicht sinnlos Energie im Akku verbraten will, muss man eine längere Strecke 150km/h fahren. 130km/h reicht nicht.

Wenn eine bestimmte Geschwindigkeit nötig ist, um die maximale Ladeleistung zu erreichen, dann reicht es, kurz vorm Laden 2 Minuten schneller zu fahren. Es muss nicht die ganze Strecke sein.

2min bei 150km/h sind *trommelwirbel* 5km. Die durchgehend mit 150km/h zu fahren ist selbst bei 3 Spuren (und natürlich unlimitiert) schon schwierig. Dementspr. länger muss man warten, bis man lange genug 150km/h fahren konnte, um die Temperatur zu erreichen.

 

notting

06.11.2022 23:07    |    Alexander67

Und nicht zu vergessen.

Wenn man ankommt und zuerst zur Toilette dann ist der Akku auch wieder zu kalt.

 

Oder....

06.11.2022 23:32    |    jennss

Nein, die Akkuwärme bleibt lange erhalten, sicher mehr als eine Stunde. Aber lieber erst anstecken, dann zur Toilette. Das Stecken geht doch schnell.

j.

07.11.2022 08:45    |    metalhead79

Zitat:

Die Energiekrise zeigt uns auch, dass manche Bundesländer mit dem Ausbau der regenerativen Energien getrödelt haben. Als Vorbild würde ich hier Schleswig-Holstein sehen. Die haben sogar eine Überproduktion an regenerativen Energien. Im Süden Deutschlands hat man konservativ noch lange auf alte Energien gesetzt.

Wenn ich bei uns (in Franken) auf den höchsten Punkt marschiere und mich um 360° drehe, zähle ich ~80 Windräder in sichtweite (50% davon stehen still, der Rest dümpelt vor sich hin).

Macht schon Sinn die Windkraft verstärkt an der Küste (oder Offshore) zu bauen, weil es da halt auch fast durchgehend Wind gibt.

 

Was da fehlt ist eine Stromtrasse.

 

Gruß Metalhead

07.11.2022 08:46    |    PIPD black

Zitat:

@notting schrieb am 6. November 2022 um 21:31:22 Uhr:

Zitat:

Es ist zu beobachten, dass manche auf der Autobahn viel langsamer (100 bis 120 km/h) fahren, als sie könnten, nicht nur mit E-Auto.

Kann ich nicht bestätigen im Verhältnis zur Vor-Corona-Situation.

Keine Ahnung, wo du unterwegs bist und wie viel du so fährst, aber selbst mir als Wenigfahrer fällt es gravierend auf. Ob Überland oder auf der AB.

Überland zuckeln jetzt die LKW mit der erlaubten Vmax von 60 km/h umher und nicht wie sonst auch auf der AB mit 80 und mehr. Die PKW, auf die ich morgens mit den erlaubten 100 km/h auflaufe, schleichen auch nur noch mit 80 oder höchsten 90 da rum. Egal ob morgens oder abend, ob hell oder dunkel, Schleicher aller Orten.:D

 

Und auf der AB ein ähnliches Bild. Mit 130 gehört man schon zu den schnellsten. Klar, war man immer noch überholt. Aber ein Dahingleiten mit 120 oder 130 per Tempomat ist inzwischen unmöglich. Nicht selten setzen jetzt auch die LKW zum Überholen von PKW an, weil diese nur noch mit 80 da rumschleichen.

 

Mit diesen Erfahrungen stehe ich nicht allein da. Aber evtl. ist das auch nur in SH + MV so.;):cool:

07.11.2022 08:49    |    PIPD black

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 7. November 2022 um 08:45:24 Uhr:

Was da fehlt ist eine Stromtrasse.

Richtig. Und diese gibt's bisher auch nur in diesen "Windländern", deren Verbraucher diese Kosten aktuell allein tragen müssen. Ein Herr Söder wehrt sich ja massiv dagegen, dass diese Kosten auf alle Verbraucher umgelegt werden.

07.11.2022 08:51    |    Alexander67

Wobei Bayern auch sonst eher am bremsen ist.

07.11.2022 09:46    |    jennss

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 7. November 2022 um 08:45:24 Uhr:

Wenn ich bei uns (in Franken) auf den höchsten Punkt marschiere und mich um 360° drehe, zähle ich ~80 Windräder in sichtweite (50% davon stehen still, der Rest dümpelt vor sich hin).

Macht schon Sinn die Windkraft verstärkt an der Küste (oder Offshore) zu bauen, weil es da halt auch fast durchgehend Wind gibt.

Sicher gibt es im flachen Land mehr Wind, aber es hängt auch vom Wetter ab. Bei Tiefdruck geben die Windräder mehr Strom, bei Hochdruck Photovoltaik.

Zitat:

Was da fehlt ist eine Stromtrasse.

Kommt hoffentlich noch.

j.

07.11.2022 10:51    |    PIPD black

Wenn man sieht, wie lange es sich mit der A20 hier im Norden schon hinzieht, dann wage ich zu bezweifeln, dass die Stromtrasse gen Süden in absehbarer Zeit kommt. Hier oben sind wir noch recht dünn besiedelt und dennoch gibt es genug Leute, die sich gegen solche Projekte stemmen. Egal ob Leitungen ober- oder unterirdisch verlegt würden. So lange die Plan- und Klagephasen ewig dauern und es da nichts beschleunigtes für gibt, werden wohl die verbliebenen AKW- und KKW weiter am Netz bleiben müssen. Auch im Hinblick auf bezahlbare Preise.

07.11.2022 12:46    |    jennss

Die letzten 3 AKW machen ja nur 6% im Strommix aus und laufen jetzt nur noch für den Notfall mit. Die kann man hoffentlich bald ganz abschalten. Zum Abschalten der Kohlekraftwerke haben wir noch etwas Zeit. Man muss wohl auch abwägen, was sinnvoller ist: Im Süden mehr Regerative Energien oder mehr Strom aus dem Norden holen.

j.

07.11.2022 12:59    |    PIPD black

Seit wann ist der Atomausstieg beschlossen? Seit wann ist bekannt, dass man die Nord-Süd-Trasse(n) benötigt?

 

Jetzt kann SH wenigstens nach DK seinen (überschüssigen) Strom loswerden und wir Stromkunden müssen nicht mehr oder so viel Phantomstrom bezahlen.;)

 

https://www.ndr.de/.../...bis-nach-Niebuell,westkuestenleitung116.html

 

Tennet schreibt zwar was von Abtransport nach Süden.....aber wann das soweit sein wird.....

https://www.tennet.eu/de/projekte/westkuestenleitung

07.11.2022 16:53    |    Tom9973

Zitat:

@jennss schrieb am 6. November 2022 um 23:32:51 Uhr:

Die Krise beschleunigt alles.

Das ist erst einmal nur eine Theorie. Die Praxis in ein paar Jahren wird zeigen, ob die Theorie so auch aufgegangen ist. Ich bin da leider noch etwas skeptisch.

 

Genauso wie bei der Nummer mit dem Energiesparen. Zwar würde ich auch sagen, dass auf der Autobahn im Mittel etwas langsamer gefahren wird, aber ich habe schon immer auch die Meinung vertreten, dass so ein Tempolimit am Ende beim Gesamtverbrauch kaum sichtbar ist.

 

"2022 ist schon jetzt das teuerste Tankjahr aller Zeiten - selbst wenn der Sprit ab sofort bis Jahresende verschenkt würde. Der Spritverbrauch ist annähernd gleich geblieben."

https://securegateway01.enbw.net/.../SessionWindow.html?...

 

Das mit dem Energiesparen ist halt keine so ganz einfache Geschichte. Und wenn man seit 20 Jahren die gleichen Tipps hört, dann gibt es sicher ein paar Unbelehrbare, die waren schmerzbefreit und sind es weiter, aber es wird auch viele geben, die das längst umgesetzt haben. Und das sind halt alles Einmaleffekte.

07.11.2022 17:14    |    notting

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 7. November 2022 um 16:53:46 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 6. November 2022 um 23:32:51 Uhr:

Die Krise beschleunigt alles.

Das ist erst einmal nur eine Theorie. Die Praxis in ein paar Jahren wird zeigen, ob die Theorie so auch aufgegangen ist. Ich bin da leider noch etwas skeptisch.

 

Genauso wie bei der Nummer mit dem Energiesparen. Zwar würde ich auch sagen, dass auf der Autobahn im Mittel etwas langsamer gefahren wird,

Kann ich nicht bestätigen im Vergleich zur Vor-Corona-Situation.

 

Zitat:

aber ich habe schon immer auch die Meinung vertreten, dass so ein Tempolimit am Ende beim Gesamtverbrauch kaum sichtbar ist.

Full ACK.

 

Zitat:

"2022 ist schon jetzt das teuerste Tankjahr aller Zeiten - selbst wenn der Sprit ab sofort bis Jahresende verschenkt würde. Der Spritverbrauch ist annähernd gleich geblieben."

https://securegateway01.enbw.net/.../SessionWindow.html?...

Link geht nicht. Du arbeitest bei EnBW?

Mal abgesehen davon wurde dort die Inflation etc. nicht berücksichtigt.

Spritpreis E10 Jahresdurchschnitt 2012: 1,589EUR/l (ohne CO2-Steuer)

Bei 10 Jahren 2%/Jahr gewünschte Inflation wären das 1,937EUR/l (ohne CO2-Steuer).

Wenn die ich 2022er-Werte von https://www.adac.de/.../ hernehme, kommt bei mir 1,881EUR/l inkl.(!) CO2-Steuer raus, wenn ich die Spritpreisbremse raus(!)rechne. D.h. wenn man richtig vergleicht, ist dieses Jahr der Sprit noch einen nennenswerten Betrag günstiger als 2012.

 

Zitat:

Das mit dem Energiesparen ist halt keine so ganz einfache Geschichte. Und wenn man seit 20 Jahren die gleichen Tipps hört, dann gibt es sicher ein paar Unbelehrbare, die waren schmerzbefreit und sind es weiter, aber es wird auch viele geben, die das längst umgesetzt haben. Und das sind halt alles Einmaleffekte.

Full ACK.

 

notting

07.11.2022 17:19    |    Alexander67

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 7. November 2022 um 16:53:46 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 6. November 2022 um 23:32:51 Uhr:

Die Krise beschleunigt alles.

Das ist erst einmal nur eine Theorie. Die Praxis in ein paar Jahren wird zeigen, ob die Theorie so auch aufgegangen ist. Ich bin da leider noch etwas skeptisch.

 

Genauso wie bei der Nummer mit dem Energiesparen. Zwar würde ich auch sagen, dass auf der Autobahn im Mittel etwas langsamer gefahren wird, aber ich habe schon immer auch die Meinung vertreten, dass so ein Tempolimit am Ende beim Gesamtverbrauch kaum sichtbar ist.

....

Zumindest wenn die Regierung die Weichen richtig stellt dann wird es massiv beschleunigt.

OK, hinter dem wenn steht eine wichtige Frage mit dickem Fragezeichen.

 

Mein Eindruck ist dass der Fahrstil eine über die Jahre immer größere Rolle beim Verbrauch spielt.

Zum einen haben Fahrzeuge immer mehr Leistung.

Die kann man abrufen oder auch nicht.

Die 40PS Kleinwagen der Vergangenheit musste man entsprechend am Limit des Motors fahren um voran zu kommen. Niemand hat hier den Motor geschont oder besonders Sprit gespart. Man wollte ja fahren und nicht stehen.

 

Heute spielt es eine wesentliche Rolle ob man sich mit 80 der 300PS begnügt oder Vollgas gibt.

 

Und bei BEV und Hybriden spielt es auch noch eine Rolle ob man mechanisch bremst oder den Generator nutzt.

 

Beim Verbrauch wurde der Einfluss des Fahrers immer größer. Es wurde mit der Zeit auch immer schwieriger den Normverbrauch zu erreichen.

Denke ich mal zumindest.

07.11.2022 17:33    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 7. November 2022 um 17:19:23 Uhr:

Und bei BEV und Hybriden spielt es auch noch eine Rolle ob man mechanisch bremst oder den Generator nutzt.

Und? Was spricht dagegen die Fahrzeuge so zu bauen, dass beim leichten Tritt auf's Bremspedal erstmal nur rekuperiert wird? Da muss der Fahrer nicht mehr denken als bei einem Verbrenner, wenn er gelernt hat diesen einigermaßen spritsparend zu fahren.

 

Zitat:

Beim Verbrauch wurde der Einfluss des Fahrers immer größer. Es wurde mit der Zeit auch immer schwieriger den Normverbrauch zu erreichen.

Denke ich mal zumindest.

Vielleicht streuen auch die Fahrprofile der Leute viel stärker als früher, sodass es schwerer wird eine Norm zu finden, wo der Wert bei den meisten in der Praxis hinhaut?

 

notting

07.11.2022 20:14    |    XF-Coupe

Zitat:

@notting schrieb am 7. November 2022 um 17:33:36 Uhr:

 

Und? Was spricht dagegen die Fahrzeuge so zu bauen, dass beim leichten Tritt auf's Bremspedal erstmal nur rekuperiert wird? Da muss der Fahrer nicht mehr denken als bei einem Verbrenner, wenn er gelernt hat diesen einigermaßen spritsparend zu fahren.

Nichts und bei meinen beiden BEVs (Enyaq u. Born) ist das auch so. Mit einem leichten Betätigen des Bremspedals geht er erst mal in die Rekuperation, was man sehr schön an der Momentanverbrauchsanzeige sieht.

 

Und wenn ich nicht bremsen möchte, wechsle ich in Fahrmodus "B" dann rekuperiert er bereits beim Gaswegnehmen stark, wobei ich diesen Fahrmodus nicht sonderlich mag. Auch im Sportmodus ist die Rekuperation beim Gaswegnehmen stärker als im Comfort-Modus.

 

Das mit dem Autobahntempo sehe ich genauso. Ich fahre mit den BEVs 130 Tempomat auf der AB, weil das für mich den optimalen Kompromiss darstellt. Und mit 130 ist man mittlerweile häufig auf der linken Spur unterwegs, das war früher nicht so.

07.11.2022 20:22    |    Tom9973

Zitat:

@notting schrieb am 7. November 2022 um 17:14:54 Uhr:

Link geht nicht. Du arbeitest bei EnBW?

Mal abgesehen davon wurde dort die Inflation etc. nicht berücksichtigt.

Spritpreis E10 Jahresdurchschnitt 2012: 1,589EUR/l (ohne CO2-Steuer)

Bei 10 Jahren 2%/Jahr gewünschte Inflation wären das 1,937EUR/l (ohne CO2-Steuer).

Wenn die ich 2022er-Werte von https://www.adac.de/.../ hernehme, kommt bei mir 1,881EUR/l inkl.(!) CO2-Steuer raus, wenn ich die Spritpreisbremse raus(!)rechne. D.h. wenn man richtig vergleicht, ist dieses Jahr der Sprit noch einen nennenswerten Betrag günstiger als 2012.

Nein, hatte was anderes falsch daher kopiert.

https://www.infranken.de/.../...au-insbesondere-bei-diesel-art-5579473

So nochmal richtig. Am Ende wollte ich gar nicht auf die Preise hinaus, sondern auf den Aspekt, dass trotz kräftig gestiegener Preise der Spritverbrauch sich nicht merklich gesenkt hat.

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 7. November 2022 um 17:19:23 Uhr:

Zumindest wenn die Regierung die Weichen richtig stellt dann wird es massiv beschleunigt.

Das ist aber viel leichter daher gesagt, als dann auch umgesetzt. Ich setze mein Fragezeichen nicht hinter das Wollen, sondern hinter das Können. Da gibt es ja auch so manche andere Dinge, die sie sich zum Ziel gemacht haben, was aber nicht funktionieren wird. die 400.000 neuen Wonungen im Jahr z.B..

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 7. November 2022 um 17:19:23 Uhr:

Und bei BEV und Hybriden spielt es auch noch eine Rolle ob man mechanisch bremst oder den Generator nutzt.

 

Beim Verbrauch wurde der Einfluss des Fahrers immer größer. Es wurde mit der Zeit auch immer schwieriger den Normverbrauch zu erreichen.

Der Fahrer hat auf jeden Fall einen großen Einfluss.

Mein PHEV ist allerdings das erste Fahrzeug, wo ich es locker schaffe, den Normverbrauch zu unterbieten, selbst im tiefsten Winter. Muss man aber auch mitspielen. Liegt einfach an der Norm, die auf der Normrunde für ein recht kurzes Stück mit leerem Akku gefahren wird. Der Verbrenner wird da praktisch nur kalt gefahren. In meiner Praxis ist der Verbrenner letztes Jahr ca. 10.000km gelaufen bei guten 30 Kaltstarts. Der Vorgänger knapp 20.000km bei geschätzen 700 Kaltstarts.

 

Zitat:

@notting schrieb am 7. November 2022 um 17:14:54 Uhr:

Was spricht dagegen die Fahrzeuge so zu bauen, dass beim leichten Tritt auf's Bremspedal erstmal nur rekuperiert wird? Da muss der Fahrer nicht mehr denken als bei einem Verbrenner, wenn er gelernt hat diesen einigermaßen spritsparend zu fahren.

Nichts, aber selbst dann muss man schon mitdenken. Eben rechtzeitig nur leicht aufs Bremspedal zu treten und nicht kurz vor der roten Ampel kräftig.

08.11.2022 05:44    |    Schwarzwald4motion

Um das Bewusstsein für die Abhängigkeiten ausländischer Energie Ressourcen zu schärfen sicherlich, um die Sache zu beschleunigen etwas, um neue Ideen zu entwickeln bedingt.

 

 

Wobei sich manche nicht entblöden nach härtere Strafen für die Last-Generation zu rufen; und das kommt i.d.R. Aus der Ecke welche die Klimawende verschlafen hat.:eek: (Vielleicht sollte man sich dafür mal Strafen überlegen):p.

 

Ich sehe das durchaus auch sehr problematisch aber es sind nun mal auch oft junge Menschen und die Fakten liegen deutlicher denn je auf dem Tisch.

 

Wer weiß vielleicht bekommen die in 60 Jahren das Bundesverdienstkreuz, sofern es Deutschland noch gibt. :rolleyes:

08.11.2022 08:00    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 8. November 2022 um 05:44:12 Uhr:

...

Wobei sich manche nicht entblöden nach härtere Strafen für die Last-Generation zu rufen; und das kommt i.d.R. Aus der Ecke welche die Klimawende verschlafen hat.:eek: (Vielleicht sollte man sich dafür mal Strafen überlegen):p.

 

Ich sehe das durchaus auch sehr problematisch aber es sind nun mal auch oft junge Menschen und die Fakten liegen deutlicher denn je auf dem Tisch.

 

Wer weiß vielleicht bekommen die in 60 Jahren das Bundesverdienstkreuz, sofern es Deutschland noch gibt. :rolleyes:

Ja, da ist was dran.

08.11.2022 11:58    |    GaryK

Man muss fairerweise auch mal sagen - wir haben perspektivisch weit mehr Strom als Sprit/Gas/Wasserstoff.

 

Fahren wir mit Strom, dann brauchen wir ca 16-20 kWh/100km.

Fahren wir mit Wasserstoff (zu maximal 80% aus Strom erzeugt und zu 60% rückverstromt per Brennstoffzelle): 41 kWh/100km.

Fahren wir mit E-Fuels zu etwa 5l/100km und 17 kWh/l Stromeinsatz: 85 kWh/100km und drüber wenn man mehr als 5l je 100km braucht.

 

Orientierung: Das KBA sagt unter https://www.kba.de/.../verkehr_in_kilometern_kurzbericht_pdf.pdf?... dass PKW 630 Mrd Personenkilometer abspulen.

 

Heisst als Strombedarf bei

* Batterie: 126 TWh Strom

* Brennstoffzelle: 258 TWh

* E-Fuels: 500 TWh plus.

 

Wir erzeugen in DE in Summe 600 TWh im Jahr. Plus 250 TWh Kapazität Offshore-Strom in DE. Plus etwa 500 TWh in Dänemark, wovon vieles importiert werden könnte.

08.11.2022 14:30    |    Tom9973

Zitat:

@GaryK schrieb am 8. November 2022 um 11:58:42 Uhr:

Man muss fairerweise auch mal sagen - wir haben perspektivisch weit mehr Strom als Sprit/Gas/Wasserstoff.

Man muss leider fairerweise auch sagen, dass wir perspektivisch von nichts genug haben werden.

 

Natürlich kann man sagen, dass seit über 20 Jahren zu wenig passiert ist, aber zu sagen, dass "nichts" passiert ist, wäre auch nicht richtig. Und wo stehen wir heute? Immer noch nicht bei 20% Erneuerbare beim Primärenergiebedarf. Nach über 20 Jahren ist das Bergfest immer noch in weiter Ferne.

08.11.2022 14:53    |    Alexander67

Vor ca. 10 Jahren war Altmaier stolz darauf den PV (wie hier angekündigt) erfolgreich gebremst zu haben.

https://www.photovoltaik.eu/.../...r-will-photovoltaik-ausbau-bremsen.

 

Ohne das wären wir viel weiter.

08.11.2022 18:56    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 8. November 2022 um 14:53:15 Uhr:

Vor ca. 10 Jahren war Altmaier stolz darauf den PV (…) erfolgreich gebremst zu haben..

Jetzt mach mal halblang die Förderung war Uferlos und falsch fokussiert.

Dazu haben die Chinesen Preisdumping betrieben wo wir nur sehr bedingt hätten dagegenhalten können.

 

Der richtige Fokus wäre gewesen auf dem Ertrag auch morgens und abends in Äquivalents zum passenden Börsenertrag Zu jeweiligen Tageszeit zu fördern.

 

Im übrigen hat da die Industrie mit ihrem grenzenlosen Hunger nach kontinuierlicher Energie dagegengehalten ganz zu schweigen von der damaligen Energielobby.

 

Das ist einfach das schlimme Veränderung braucht Zeit, Zeit die wir schon damals nicht hatten.

08.11.2022 20:13    |    Tom9973

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 8. November 2022 um 14:53:15 Uhr:

Vor ca. 10 Jahren war Altmaier stolz darauf den PV (wie hier angekündigt) erfolgreich gebremst zu haben.

Manche Medien mögen das so interpretiert haben, aber die Förderungen sind damals schlicht aus dem Ruder gelaufen. Nicht vergessen, der Bürger muss das am Ende alles zahlen.

08.11.2022 20:42    |    Alexander67

Über die Art der Förderung kann man immer streiten.

Bzw. muss man immer streiten.

 

Aber dann sollte man die Förderung optimieren und nicht das Ziel verkünden eine zukunftsorientierte Energieversorgung abzuwürgen.

10.11.2022 08:08    |    volvofahrer2010

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 7. November 2022 um 08:45:24 Uhr:

 

Macht schon Sinn die Windkraft verstärkt an der Küste (oder Offshore) zu bauen, weil es da halt auch fast durchgehend Wind gibt.

 

Was da fehlt ist eine Stromtrasse.

Nein, macht keinen Sinn. Ich möchte hier nicht noch mehr dieser hässlichen Vogelkiller stehen haben, nur damit der Rest im Land davon profitieren kann. Alle quaken und schreien nach billiger Energie und denken nur bis zur eigenen Steckdose aber das dort etliche Vögel krepieren, interessiert da wohl nicht?

 

Ich möchte auch so ein Teil nicht in Reichweite stehen haben. Hier kommt man bei jedem Spaziergang oder Radtour an diesen Dingern vorbei und deswegen brauchen wir nicht noch mehr davon.

10.11.2022 09:42    |    jennss

Hier steht einiges dazu, wie weit Windräder Vögel töten:

https://www.mdr.de/.../...ktencheck-erneuerbare-redakteur-100~amp.html

 

Bist du nur für Solar ohne Windenergie? Oder wieder Kohle und Atom?

j.

10.11.2022 10:07    |    PIPD black

Oh man.....wer da wohl nur bis zur eigenen Steckdose denken kann.....

Und immer wieder schön, wie man Pseudoausreden verwendet, damit der eigene Ausblick nicht leidet.

10.11.2022 11:24    |    the_WarLord

Viele Errichter machen auch den Fehler, dass sie den Querulanten zu einfaches Spiel lassen. Da wird erstmal gemauschelt, damit man niemanden verärgert und kommen nicht mal aus der Deckung, wenn einer den Braten gerochen hat. Das Feld wird dann den Krakelern überlassen, die das Ding nicht mal im Vorgarten stehen hätten, aber gerne mal die Menge brennen sehen.

 

Ist schon interessant, dass es einige Menschen gibt, die der Natur so wenig zutrauen. Ich konnte bislang keine Berge von toten Vögeln unter Windrädern beobachten.

10.11.2022 11:50    |    volvofahrer2010

Zitat:

@jennss schrieb am 10. November 2022 um 09:42:50 Uhr:

Hier steht einiges dazu, wie weit Windräder Vögel töten:

https://www.mdr.de/.../...ktencheck-erneuerbare-redakteur-100~amp.html

 

Bist du nur für Solar ohne Windenergie? Oder wieder Kohle und Atom?

j.

Ich sehe die Viecher fast jeden Tag an den Rädern liegen. Komme mehrfach daran vorbei. Egal ob mit Hund oder Fahrrad.

 

Klar, was spricht gegen Atomkraft? Die sauberste Energie überhaupt.

10.11.2022 11:50    |    volvofahrer2010

Zitat:

@PIPD black schrieb am 10. November 2022 um 10:07:28 Uhr:

 

Und immer wieder schön, wie man Pseudoausreden verwendet, damit der eigene Ausblick nicht leidet.

Du kannst dir gerne so sein Teil in deinen Garten setzen :rolleyes:

10.11.2022 11:52    |    volvofahrer2010

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 10. November 2022 um 11:24:01 Uhr:

Ich konnte bislang keine Berge von toten Vögeln unter Windrädern beobachten.

Dann kommst du nicht jeden Tag daran vorbei. Ich kann gerne mal eine Bilderstrecke machen. Gerade wenn die Zugvögel unterwegs sind, liegen da fast jeden Tag welche.

 

Und von der Optik mal ganz abgesehen. Egal ob im Wohnumfeld oder sonstwo. Die Dinger verschandeln die Landschaft.

10.11.2022 12:10    |    Thomas123er

Zitat:

@volvofahrer2010 schrieb am 10. November 2022 um 08:08:55 Uhr:

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 7. November 2022 um 08:45:24 Uhr:

 

Macht schon Sinn die Windkraft verstärkt an der Küste (oder Offshore) zu bauen, weil es da halt auch fast durchgehend Wind gibt.

 

Was da fehlt ist eine Stromtrasse.

Nein, macht keinen Sinn. Ich möchte hier nicht noch mehr dieser hässlichen Vogelkiller stehen haben, nur damit der Rest im Land davon profitieren kann. Alle quaken und schreien nach billiger Energie und denken nur bis zur eigenen Steckdose aber das dort etliche Vögel krepieren, interessiert da wohl nicht?

 

Ich möchte auch so ein Teil nicht in Reichweite stehen haben. Hier kommt man bei jedem Spaziergang oder Radtour an diesen Dingern vorbei und deswegen brauchen wir nicht noch mehr davon.

Hier mal die häufigsten Todesursachen von Vögeln bei Unfällen (ohne die viel höheren Opferzahlen durch Verlust des Lebensraums und Umweltverschmutzung).

 

Der Einfluss von Hauskatzen (20 bis 100 Millionen Opfer pro Jahr)

 

Der Einfluss von Kollisionen an Glasscheiben (100 bis 115 Millionen Opfer pro Jahr)

 

Der Einfluss von Kollisionen im Straßen- und Bahnverkehr (70 Milionen Opfer pro Jahr)

 

Der Einfluss von Stromleitungen (1,5 bis 2,8 Millionen Opfer pro Jahr)

 

Der Einfluss von Windkraftanlagen (100.000 Opfer pro Jahr)

 

Quelle

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