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29.06.2009 20:35    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Ansehen, Deutschland, geld, Gesellschaft, Leben, Leute

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Der soziale "Absturz" eines Prominenten.

 

Eventuell haben es ja manche mit bekommen - neben den ganzen "tragischen" Meldungen über den Tot des King of Pops - wie die ehemalige Sängerin Liane Wiegelmann von den Medien zerissen wurde.

 

Liane Wiegelmann? Wer ist das überhaupt?

 

Der Name sagt vielen sicherlich nichts. Sie war bzw. ist besser unter dem Künstlernamen "Lee" bekommt und war Sängerin der Band Tic Tac Toe, die Ende der 90er Jahre mit ihren Liedern sicherlich einige Leute schockiert haben.

 

Lange war es still um sie... das versuchte Comeback im Jahr 2005 ist leider fehlgeschlagen (Ich finde das wirklich schade, ich mag die Musik nämlich sehr...).

 

Aber was macht eine ehemalige Sängerin, die mit der Musik kein Geld mehr verdient?

 

Richtig. Sie geht arbeiten! Eine ganz normale Arbeit, wie Hans Maier oder Gaby Schmidt sie auch macht. Und zwar sitzt sie an der Kasse des Kölner Zoo's und verkauft die Eintrittskarten.

 

Ein schlimmer Job? Ein Job für den man sich schämen muss? Ich denke nicht!

 

Trotzdem zogen die "Prominenten"-Sendungen (und auch ehemaligen Kollegen) über den sozialen Abstieg der ehemaligen Sängerin - die mit ihrer Musik sicherlich gut Geld verdient hat - her.

 

Was sollten ehemalige Prominente denn im Sinne der Gesellschaft machen? Zuhause rumsitzen und vom Staat leben?

 

Ich bewunder Liane Wiegelmann wirklich, da sie sich täglich der kompletten Welt zur "Show" stellt. Viele Leute werden sie immer noch erkennen... Die Kommentare der aktuellen "Promis" dazu, finde ich echt überzogen: Sie will wahrscheinlich nur ihr Ego damit aufbessern...

 

Achja: Der Skandal an dieser Sache - es wurde in den Medien immer wieder betont: Die arme Frau geht für 7,53 € pro Stunde arbeiten...

 

Armes Deutschland. Gibt es keine wichtigeren Themen mehr?


12.06.2009 20:37    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: astra, Bilanz, Opel, opelastragtc2011, Sparen, Sprit, Spritsparen

Wie? HyundaiGetz spart Opel Astra GTC?

 

Natürlich spare ich nicht auf einen Astra GTC, sondern ich habe probiert den Astra so sparsam wie möglich zu fahren.

 

Aber, von Anfang an.

 

Ein Bekannter hat Anfang der Woche seinen neuen Astra GTC Edition 1.3 CDTi bekommen, und hat sich über den Verbrauch von 6 Liter lt. BC beschwert. Natürlich wollte ich ihm zeigen, das man auch einen Astra sparsamer fahren kann... Gleich dazu mehr.

 

Zum Auto:

Über den Astra habe ich ja schon bei der Testfahrt mit dem Opel Astra Caravan mein Urteil abgegeben. Trotzdem ist der Astra GTC die schönste Art Astra zu fahren - zumindest für mich. Klar die Form ist unpraktisch, unübersichtlich und manchmal regt man sich über die kleinen Scheiben auf - aber die schicke Form ist mir dabei wichtiger. Und wenn man nicht darauf achten muss, ob irgendwann ein Kinderwagen rein passt, ist der GTC sicherlich perfekt!

 

Der Motor:

90 PS Diesel sind in einem Kompaktwagen sicherlich nicht gerade übermotorisiert, für eine entspannte Fahrt reichen sie aber aus. Da das Fahrzeug eh nicht zum Rasen einlädt, ist es perfekt zum Spritsparen.

 

Meine Fahrweise ist vielleicht nicht ganz Praxisnah, bzw. man muss eben 5 Minuten mehr Zeit einplanen, kann dann aber in Ruhe mit 90 - 100 km/h im 6. Gang auf der LKW-Spur dahin gleiten. Dann sind auch Werte mit 4,X lt. BC ohne Probleme möglich!

 

Jetzt kommen die ganzen Kritiker wieder, das sowas ja wirklich nicht Praxisnah ist. Aber: Alle jammern über hohe Spritverbräuche, hohe Spritkosten und wollen etwas für die Umwelt tun. Na dann macht es doch auch! Das Spritsparen fängt nicht mit dem Auto an, sondern mit dem rechten Fuß.

 

Das ein Auto bei > 160 km/h auf der Autobahn nicht mehr sparsam ist, sollte jeden Menschen klar sein.

 

Mein Fazit für die Probefahrt mit dem Astra: Auch einen Kompakten kann man ohne Probleme sparsam fahren. Ein weiterer Test, wenn der Motor ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho hat (heute waren es 500 - 600 km) wird folgen.


12.06.2009 19:14    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Autos, Citroen C1, iQ, kaufen, Kleinwagen, parken, Teuer, Toyota

Heute hatte ich die Möglichkeit einen Toyota iQ Probe zu fahren, und möchte hier ein paar Daten, Erfahrungen und Kenntnisse zu erzählen.

 

Daten

Vor mir stand ein schwarzer Toyota iQ in der "+" Ausstattung. Zur Serienausstattung zählen u. A. Regensensor, Alufelgen, Klimaautomatik, Keyless-Go etc. Unter der Haube werkelte ein 1.0 Benziner mit 68 PS - genauso wie der Motor in meinem C1. Die Kraft wurde per MMT (Halbautomatik) auf die Straße gebracht.

 

Optik

Die Front und Seitenansicht gefällt mir. Das Heck finde ich eher misslungen. Die Front wirkt für einen Kleinwagen eher bullig, und nicht feminin wie einige Konkurrenten. Beim Heck hat die Designer anscheinend der Mut verlassen... Langweiliger geht fast garnicht.

 

Innenraum

Stylisch ist er ja - aber bitte doch nicht in diesen Farben. Braunes Plastik geht doch mal garnicht! Und dann auch noch Hartplastik! Grauenvoll! Da hat Toyota echt mal daneben gegriffen, besonders weil man noch nichtmal die Option zu einem dunklen Innenraum hat. Leider etwas fehlgeschlagen!

 

Plastik

Wie beschrieben: Hartplastik. Und dann auch noch eins der billigeren Sorte. Selbst nach etwas mehr als 1000 km sieht man überall Gebrauchsspuren. Kratzer, Schrammen... es wirkt einfach irgendwie schmuddelig und wenig einladend. Und die Farbe geht - wie oben beschrieben - echt mal garnicht...

 

Bedienung

Wenige Schalter im Cockpit, trotzdem stimmt die Ergonomie nicht ganz. Der Regler der Klimaautomatik ist noch am praktischten. Leider fehlt eine komplette Radioverstellung am Radio direkt. Das Radio kann nur über die Lenkradfernbedienung bedient werden - sehr unpraktisch. Auch mit dem Keyless-Go System bin ich nicht so recht klar gekommen, auf der Funkfernbedienung sind zwar Knöpfe zum Auf / Zu machen, diese bewirken aber garnichts? Das Auto bleibt einfach offen, selbst wenn man ein paar Meter geht, schließt es irgendwie nicht Automatisch zu... Wunder der Technik?

 

Sitze / Verstellung

Die Sitze sind durchaus bequem, und vollständiger als in manch anderen Klein(st)wagen. Die Lederpolster wirken auf den ersten Blick ganz schick, aber im Detail auch wieder schlecht verarbeitet. Der Verstellbereich ist für mich - etwas über 190 cm groß - leider zu klein. Zwar passen meine Beine gut rein, aber eine Sitzhöhenverstellung fehlt eindeutig. Meine Haare streifen ständig das Dach - für mich auch das k. O. Kriterium dieses Autos. Vielleicht gibt es in einer Modellpflege ja mal eine Höhenverstellung. Der Trick mit der Lehne nach hinten stellen nützt übrigens auch nicht, weil mein Sitz schon fleißig mit der Rückbank kuschelt...

 

Rückbank

Heute habe ich die Rückbank nicht ausgetestet, aber vor ein paar Wochen mal. Der Platz ist in Ordnung, aber ich habe ein unsicheres Gefühl, da der Kopf wirklich nur ein paar Zentimeter von der Scheibe entfernt ist. Es gibt zwar einen Heckairbag- darauf möchte ich aber nicht vertrauen. Die Rückbank ist aber sowieso eher was für kleine Leute und Kurzstrecken.

 

Kofferraum

In "4-Sitzer"-Stellung kann man wohl nicht von Kofferraum reden, mehr als ein Laptop passt dann wohl nicht rein. Wenn man nur zu zweit unterwegs ist, kann man die Rückbank natürlich gut umklappen, und der Kofferraum wächst auf eine gute Größe.

 

Motor

Der Motor ist mir ja aus meinem C1 schon bekannt, und reicht im Alltag eigentlich aus. Leider raubt das Getriebe ein paar PS, die einem im Alltag schonmal fehlen. Ich denke, die beste Kombination ist der Benziner + Schaltgetriebe. Der Hammer ist sicherlich der 90 PS Diesel... Da lernt die Kiste fliegen! :D

 

Getriebe

Das MMT-Getriebe schaltet wirklich gut. Ich hatte erst Sorgen, da ich mit dem ähnlichen Getriebe im Smart schon schlechte Erfahrungen gesammelt habe. Hier merkt man die Schaltvorgänge aber garnicht, ist wirklich sehr angenehm zu fahren. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: "Eco" und "Sport". Mir fehlt irgendwie noch ein Modus dazwischen. Im Eco-Modus schaltet das Getriebe sehr spritsparend, aber der Motor ist dadurch sehr brummig und zäh. Im Sportmodus bleibt der Kleine immer gut auf Drehzahl, was aber auf den Spritverbrauch schlägt. Trotzdem könnte ich mich an das Getriebe sehr gewöhnen...

 

Bremsen

Ein miserables Thema... Der richtige Druckpunk fehlt. Man hat das Gefühl man tritt ins Leere, und die Bremsen bringen keine richtige Leistung auf die Straße. Zwischendurch hat man echt das Gefühl, man fährt dem Vordermann auf...

 

Fahrwerk

Trotz kurzem Radstand erstaunlich komfortabel. Nur kurze Stöße werden durchgelassen. Aber damit kann man ganz gut leben. Ich hab es mir echt so holprig wie im Smart vorgestellt.

 

Geräusche

Der iQ ist wirklich gut gedämmt. Die Innengeräusche bei 120 km/h sind echt in Ordnung, und eine längere Strecke so sicherlich kein Problem.

 

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor ist wirklich hoch. Die Lenkung arbeitet sehr gut, schön direkt und sportlich. Und die Wendigkeit ist echt nicht zu übertreffen. Bin auf nem Parkplatz ein paar Runden gefahren, macht echt super viel Spaß! Man denkt echt, man hat ein Go-Kart unter sich. Auch die gute Übersichtlichkeit trägt dazu und einparken ist echt easy.

 

Beobachter

Man merkt, das es noch nicht viele iQ auf der Straße gibt. Überall sieht man verblüffte Gesichter, besonders, wenn man nicht mit 90 km/h auf der Bahn fährt...

 

Preis

Sicherlich das größte Manko des Kleinen. Einfach zu teuer! In der "+" Ausstattung ist man schnell auf 16.000 EUR und dafür bekommt man schon deutlich größere Autos...

 

Fazit

Das Grundkonzept finde ich echt klasse. Ich brauche z. B. eher seltener den 3. (und erst recht den 4.) Platz im Auto, sodass der iQ für mich perfekt wäre. Die schlechte Sitzposition und natürlich der höhere Preis sprechen aber gegen das Auto. Ein C1 / Aygo ist nicht viel größer, deutlich günstiger und noch praktischer.

Zielgruppe? Schlecht zu definieren. Für einen richtigen Cityflitzer wie den Smart schon fast ein paar Zentimeter zu groß. Für die praktische Alltagsnutzung minimal zu klein... Ich denke ein rießen Erfolg wird der Kleine nicht, außer Toyota bietet mal eine "Basisausstattung" für unter 10.000 € an.

 

Noch Fragen?


06.06.2009 10:18    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Ansehen, Bilanz, Fahren, Fazit, Führerschein, Zeit

3 Jahre ist es nun schon her, das ich den hässlichen rosanen Führerschein mit 17 in Empfang nehmen konnte - man was war ich stolz. Natürlich ist in Zwischenzeit viel passiert, und ich möchte mal rund um meinen Führerschein und meine Fahrpraxis eine kleine Bilanz ziehen.

 

Kilometer:

Natürlich ist es schwierig, eine genaue Kilometerzahl festzulegen, die ich in der Zeit zurück gelegt habe, daher ist es mal eine grobe Schätzung.

Wenn ich die letzten Jahre überfliege, komme ich auf ungefähr 70.000 bis 75.000 km. Die sich wie folgt ungefähr zusammensetzen:

 

57.500 km mit meinem Citroen C1.

9.000 km mit dem Hyundai Getz meiner Mutter.

800 km mit verschiedenen Ford Focus (MK2) als Dienstwagen.

600 km mit einem Seat Ibiza (EZ 2008) als Dienstwagen.

600 km mit einem Seat Altea XL (EZ 2008) als Dienstwagen.

800 km mit einem Ford Focus (MK1) von einer Freundin.

 

Das sind die Punkte, die mir jetzt als größte Positionen einfallen. Natürlich gibt es viele Fahrzeuge, die ich zwischen 5 und 100 km gefahren bin.

 

Fahrzeuge:

Da ich eine kleine Excel-Liste führe, kann ich genau sagen, was für Fahrzeuge ich bewegt habe. Leider habe ich die Excel-Liste im Büro gespeichert, deswegen hier auch nur ungefähre Werte.

 

Insgesamt bin ich über 100 Fahrzeuge gefahren - ich meine 105. Der größte Teil war Benziner mit Schaltgetriebe. Zwei LPG-Fahrzeuge waren dabei. Der schwächste Wagen war ein Smart cdi (41 PS), der Stärkste war ein Opel Zafira OPC (192 PS). Insgesamt lag die durchschnittliche PS-Zahl bei ~ 95 PS.

 

Polizei:

Bisher hatte ich noch keine Probleme mit der Polzei. Noch nicht mal eine Allgemeine Verkehrskontrolle ist angefallen - wie langweilig!

 

Strafzettel:

Da ich natürlich ein braver Autofahrer ( ;) ) bin, habe ich bisher keinen Strafzettel bekommen. Weder Falschparken, noch zu schnell gefahren. Natürlich ist einem hier und da mal ein kleiner Fehler passiert, den hat aber zum Glück niemand mit bekommen...

 

Unfälle:

Bisher ist mir glücklicherweise noch kein Unfall passiert. Weder Verschludet noch Unverschuldet. Nur ein kleiner "Parkrempler" muss ich auf mein Konto schreiben. An meinem C1 ist in der Plastikstoßstange ein minimaler Kratzer, und an meinem Unfallgegner (einem alten Golf III) war auch kein großer Schaden. Der Gegner hat sich zur Schadenbehebung auch nicht gemeldet (Die Frau meinte eh direkt, es wäre ja ein altes Auto). Also bin ich nochmal mit einem Schock davon gekommen.

 

Fazit:

Ich denke ich habe die erste Phase des Führerscheins (Wird ja immer als "Gefahrenzone" genannt) ganz gut überstanden. Kleinere Fehler können natürlich immer mal passieren. Insgesamt bin ich auch froh, das ich den Führerschein mit 17 gemacht zu haben, da mir die Fahrpraxis im Begleitungsjahr doch sehr geholfen hat - auch wenn es für viele "Uncool" ist.


03.06.2009 21:51    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Autos, Franzose, Geländewagen, Koleos, Renault, Toll

Da unser Corsa wegen Bremsproblemen in der Werkstatt stand, hatte ich gestern die Möglichkeit einen Renault Koleos Probe zu fahren.

 

Vor mir stand ein 150 PS starker SUV, in der Dynamic-Ausstattungsvariante im dezenten Silber-Metallic. Die Alufelgen und die dezente Absetzung des unteren Teils finde ich sehr gut gelungen. Meiner Meinung nach ist der Koleos eh ein ganz sympathischer, schicker SUV, und mal etwas anderes als die kantige Konkurrenz. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich.

 

Die bequemen Sitze laden zum verweifeln und längeren Reisen ein, leider hat das Leder trotz knapper 15.000 km an den Sitzwangen schon deutlich gelitten - vielleicht ein Tribut an die harte Vorführwagennutzung oder doch Schwächen in der Qualität? Das Cockpit ist schick gestylt, und fasst sich dank weicher Oberflächen auch angenehm an.

 

Was mich etwas stört ist die wirre Bedienung: An die interessante Lenkradfernbedienung (Ein Rädchen zum Senderwechsel? :confused: ) hatte ich mich schnell gewöhnt. Aber wer sucht bitte den Einschalter des Tempomats in der Mittelkonsule ganz unten? Ich eigentlich nicht! Einmal eingeschaltet, lässt sich der Tempomant aber praktisch über die Lenkradfernbedienung bedienen. Auch die kleinen Radioknöpfe sind auf den ersten Blick erst etwas verwirrend, und leider ist das Radio etwas tief angebracht. Ein Austausch mit der Klimaanlage wäre angebracht. Ansonsten bin ich auch nicht so recht mit der Schlüsselkarte zurecht gekommen. Offen & Zu ist logisch, aber was der "Kofferraumknopf" dort zu suchen hat, frage ich mich immer noch. Wenn man darauf drückt, passiert irgendwie nichts. Oder hätte ich erst drei mal um's Auto laufen müssen oder eine interessante Knöpfchenkombination eingeben müssen?

 

Der Motor ist natürlich klasse... Gut ich bin dank 68PS-C1 auch schnell zu begeistern. Aber der 150 PS Diesel zieht ohne Anfahrschwäche ordentlich durch, und lässt sich auch gut sparsam schalten. Dabei hätte dem Getriebe eine bessere Führung gut gestanden...

 

Das Fahrwerk ist sehr angenehm Weich. Für sportliche Fahrer ist ein SUV ja sowieso nichts - mein Bruder war natürlich nicht begeistert. Wenn man einen Corsa mit Sportfahrwerk & 17" gewöhnt ist, kommt einem der Koleos natürlich etwas schwammig vor... Auch die Lenkung passt gut hierzu: Etwas französisch indirekt und weich, aber man gewöhnt sich schnell dran...

 

Für die sauerländischen Kurvenstrecken ist der Koleos aber nicht so gemacht... das weiche Fahrwerk macht dort keine Freude, da man keine hohen Kurvengeschwindigkeiten erreicht. Außerdem ist der "Kleine" für die manchmal sehr schmalen Straßen fast schon zu groß... Ab und an wurd es doch etwas eng.

 

Was mir fehlte, sind so angenehme Annehmlichkeiten, wie ein Tippblinker. Gut habe ich in meinem C1 natürlich auch nicht, aber in der Fahrzeugklasse sollte es schon üblich sein.

 

Dank Parkpiepser vorne und hinten ist auch das Rückwärts einparken für mich kein Problem ;).

 

Ansonsten nichts aufregendes zu berichten: Viel Platz auch im Kofferraum, angenehmer Einstieg, gute Übersichtlichkeit.

 

Insgesamt also eine interessante, und preiswertere Alternative zu einem VW Tiguan etc. Aber leider fehlt ein wenig das Image...


02.06.2009 19:36    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Ansehen, C1, Citroen, Fazit, Jahr, Spritsparen, Zeit

Mensch, wo ist die Zeit geblieben? Nun ist es schon zwei Jahre her, das ich meinen Citroen C1 zugelassen habe und die ersten Kilometer genießen konnte.

 

Mittlerweile stehen 57.292 km auf dem Tacho, und ich möchte ein kleines Fazit zum kleinen Auto ziehen:

 

Betankungen:

Insgesamt habe ich 165mal getankt, und der Verbrauch liegt über die gesamten Kilometer bei durchschnittlich 4,52 Liter / 100 km - was ich für einen serienmäßigen Kleinwagen keinen schlechten Wert finde.

 

Wartungskosten:

2.147 km (29.06.2007) - Kostenlose Einfahrinspektion

15.047 km (14.12.2007) - 113,62 €

29.862 km (18.06.2008) - 153,83 €

45.175 km (29.12.2008) - 158,58 €

 

Garantiearbeiten:

1x Türfangband (Fahrerseite)

1x Fensterführung (Fahrerseite)

1x Rostbeseitigung Einstieg (Fahrerseite)

1x Wasserpumpe

1x Spiegelverstellung (Fahrerseite)

1x Rostbeseitigung Einstieg (Beifahrerseite)

 

Natürlich konnte ich die Vorteile und Nachteile des Kleinen bei den ganzen Kilometern genau festlegen, und zu einer kleinen Übersicht zusammenfassen:

 

Pro:

+ Sehr wendig

+ Klasse Platzangebot für zwei Leute (Meine Beifahrer sind regelmäßig überrascht, wie viel Platz nach Vorne ist)

+ Ausreichend Motorisiert

+ Super Spritbilanz

+ Auch für einen Azubi vom Unterhalt bezahlbar

+ Sieht meiner Meinung nach ganz gut aus

+ Durchaus Langstreckentauglich (an einem Tag 650 km gefahren)

+ Übersichtlich

 

Neutral:

~ Kofferraum für mich ausreichend groß, selbst der Familieneinkauf passt rein, aber schlecht zu beladen

~ Ab und zu fehlt die Klimaanlage (Hätte ich natürlich dazu bestellen können...)

~ Image fehlt

 

Contra:

- Verarbeitungsmängel im Detail (Bei dem Kaufpreis natürlich nicht verwunderlich)

- Keine Memory-Funktion der Sitze

- Für mich (etwas über 190 cm groß) nicht mit allen Schuhen fahrbar

- Fängt ab 120 km/h merklich an zu Saufen

- Schlechter Service der Citroen Werkstatt (Vor meinem Wechsel) vermießt die Freude am Fahren

- Kurze Wartungsintervalle

- Wird auf der Autobahn leider immer unterschätzt

- Im Prinzip übersichtlich, aber eine etwas schlankere C-Säule wäre praktisch

- A-Säule im Sichtfehlt beim Abbiegen

- Innenspiegel für mich nicht ideal einstellbar, entweder sehe ich viel Rückbank, oder viel Dachhimmel

 

Fazit:

Ich habe für mich immer noch keine richtige Konkurrenz zu meinem C1 gefunden. Der Suzuki Alto ist schon eine interessante Alternative, da fehlen mir aber persönlich die passenden Händler. Ein wendiges, günstiges Auto. Ideal zum Sparen! Ich würde ihn wieder kaufen.


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Mein Blog hat am 29.10.2008 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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