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15.05.2009 13:45    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Autos, Fehler, kaufen, Konzept, Minus, Plus

Wer kennt es nicht? Ein neues Auto kommt auf den Markt und man denkt "Wow, das ist aber eine tolle Idee!" oder "Was ein interessantes Konzept!".

 

Doch dann beim genauen Hinsehen denkt man: Was haben die bitte aus dem tollen Konzept gemacht?

 

Hier ein paar Beispiele, wo ich denke, Konzept Ja! Umsetzung Nein!

 

Peugeot 1007

Toller Stadtwagen. Klein und wenig. Und mit den Schiebentüren sehr interessant und vor allem praktisch. Jeder kennt es, das man in engen Parklücken aufpassen muss, nicht an das Nachbarauto zu schlagen. Aber wieso gibt es keine manuellen Schiebetüren? Die elektrischen Türen brauchen ewig, das Piepen dabei nervt und die Elektronik scheint dazu noch sehr anfällig zu sein.

Konzept: Stadtwagen, mit praktischen Türen.

Fehler: Elektrische Schiebetüren.

 

VW Fox

Ein Kleinwagen und Innen trotzdem ganz groß. Perfekt! Dazu noch ein relativ annehmbarer Preis (Wobei die Konkurrenz da natürlich schon günstiger ist). Mit dem Design kann man Leben, der Innenraum ist ganz ansehnlich. Aber dann: Die Motoren haben zwar eine ganz gute Durchzugskraft - selbst der 54 PS Motor. Aber ein Verbrauch von über 6 Liter (laut Werk!) ist echt nicht mehr Zeitgemäß.

Konzept: Kleinwagen, und Innen trotzdem groß.

Fehler: Wo bleibt der sparsame Motor?

 

Smart ForTwo

Auch ein perfektes Konzept für die Stadt. Meistens sind die Leute im Auto ja eh nur zu zweit Unterwegs, da reicht ein Smart völlig aus. Natürlich ist der Preis schon ein kleiner Nachteil, aber "Life-Style" hat eben seinen Preis. Schlimmer ist für mich aber das Getriebe. Wieso kann man kein normales, manuelles Getriebe einbauen? Auch die Motoren könnten etwas sparsamer sein.

Konzept: Mehr Auto braucht man nicht in der Stadt.

Fehler: Das Getriebe.

 

Opel Antara

Viele mögen SUV ja nicht. Ich find sie richtig Klasse. Da hab ich mich auch gefreut das ich mehrmals den Opel Antara fahren durfte. Die Optik (Innen / Aupen) ist ja wirklich schick, aber sobald man los fährt, ändert sich das Bild. Schlecht abgestuftes Getriebe, komisch dosierbare Heizung und andere Kleinigkeiten. Schlimmer: Der 6. Gang fehlt bei allen Motoren. Man merkte im Detail doch, das es eher ein Daewoo als ein Opel ist.

Konzept: Optisch ansprechender SUV, den man bezahlen kann.

Fehler: Getriebe, Motoren, Details.

 

Toyota iQ

Ähnlich wie der SmarT: Ein gutes Konzept für die Stadt, und sogar noch einen Platz mehr (Den Sitz hinter dem Fahrer kann man wohl direkt vergessen!). Auch hier ist der Preis ein kleiner Dämpfer, besonders wenn man dann die schlechten Innenraummaterialien anschaut. Leider findet man als großer Mensch (> 1,90) nicht wirklich Platz.

Konzept: 3 Sitzer für die Stadt.

Fehler: Innenraummaterialien, Platz.


11.05.2009 13:24    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Astra, Autos, Caravan, Erfahrungen, Leihwagen, Opel

Da unser Opel Corsa D heute zur ersten Jahresinspektion musste, stand heute morgen ein Leihwagen vor der Haustür, den ich natürlich auch mal testen musste. :D

 

Daten:

Vor mir stand ein Opel Astra Caravan, 1.7 CDTi 125 PS, Silber Metallic, Erstzulassung im März 2008, etwas über 17.000 km gelaufen. Zusätzlich zur Edition-Ausstattung gab es ein paar Extras, wie das Sitzpaket-2 oder einen automatischen Innenspiegel. Insgesamt ein ausreichend ausgestattetet Auto - mir fehlte nur die Einparkhilfe hinten.

 

Optik:

Der aktuelle Astra gehört ja schon irgendwie zum Straßenbild. Optisch meiner Meinung nach immer noch ansprechend und passend für die Kompaktklasse: Schick, aber eher dezent und unaufregend. Ein Auto für einen jungen Mann, genauso wie für das ältere Ehepaar. Alters- und Klassenlos. Die große Chromleiste am Heck finde ich beim Caravan sehr schick, und auch die getönten Scheiben passen perfekt. Leider hatte der Leihwagen noch Winterreifen drauf, und wird mit hässlichen Radkappen verunstaltet.

 

Cockpit:

Dem Cockpit merkt man sein Alter schon etwas an - immerhin gibt es den Astra schon seit 2004 und am Innenraum ist nicht viel renoviert worden. Die leicht goldigen Zierblenden fänd ich in Silber etwas schicker. Tacho / Drehzahlmesser sind gut abzulesen, die Anzeige für die Motortemperatur fehlt mir nicht. Das Cockpit ist optisch nicht mehr ganz Up-To-Date, aber trotzdem noch ganz ansehnlich. Die Verarbeitung und die Materialauswahl ist in Ordnung.

 

Bedienung:

Die Drehregler für die Klimaanlage könnten etwas höher sein. Insgesamt erklärt sich die Bedienung aber von selbst. Gewöhnen muss man sich erst an die nicht einrastenden Blinker- und Scheibenwischerhebel. Da ich aber schon andere Opel gefahren bin, ist das für mich kein Problem.

 

Platzangebot:

Für einen kompakten Kombi ist das Platzangebot wirklich gut. Zwei Erwachsene + zwei Kinder passen sicherlich gut rein, bei 4 Erwachsenen über 1,80 m stößt der Astra aber sicherlich an seine Grenzen. Der Kofferraum ist erfreulich groß.

 

Kupplung / Getriebe:

Die Führung des Getriebes ist etwas weich und schwammig. Die Gänge rasten aber gut ein. Die Kupplung ist gut zu dosieren und man hat das Zusammenspiel schnell raus.

 

Fahrwerk:

Der Astra hatte kein Sportfahrwerk - ich bin kein Sportfahrwerk-Fan daher war es für mich nicht schlimm. Das "normale" Fahrwerk ist eher für die Langstrecke als für schnelle Kurvenjagt auf der Landstraße ausgelegt. Also eher komfortabel als sportlich - für mich perfekt.

 

Sitze:

Die Sitze könnten etwas bequemer sein. Der Seitenhalt lässt auch eher zu wünschen übrig. Andere Kompakte haben sicherlich bessere Sitze. Ich bin zwar kein Sportsitz-Fan, aber ich würde sie im Astra bevorzugen.

 

Übersicht:

Der Astra Caravan ist relativ übersichtlich. Große Scheiben erleichtern das Einparken ungemein. Wenn ich einen Astra bestellen könnte, würde ich aber aufjedenfall die Einparkhilfe mit bestellen. In engen Parklücken kann sie definitiv nicht schaden.

 

Motor:

Ein Sahnestück! Eigentlich bin ich vom dem 1.7 CDTi mit 125 PS nicht begeistert. Aber anscheinend hat der Astra eine andere Motorsteuerung als der in unserem Corsa. Man merkt (fast) keine Anfahrschwäche, der Motor stürmt direkt los. Er macht wirklich sehr viel Spaß. 200 km/h auf der Autobahn sind kein Problem, aber auch eine sparsame Fahrt mit Schalten bei 2.000 Umdrehungen macht der Motor ohne Probleme mit. Mir machte der 1.9 CDTi mit 120 PS aber noch etwas mehr Spaß.

 

Fazit:

Ein schicker Kombi. Ideal für die Familie oder für Langstreckenfahrer. Mir persönlich gefällt der Astra Caravan auch besser als ein Ford Focus Tunier oder VW Golf Variant. Wer einen zuverlässigen und praktischen Kombi sucht ist beim Astra sicherlich richtig - besonders weil man jetzt als Auslaufmodell sicherlich ein paar Extrarabatte bekommt.


07.05.2009 16:49    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Autos, Dreck, Forester, Geländewagen, Matsch, Spaß, Subaru

Heute hatte ich die Möglichkeit einen Subaru Forester 2.0 Active Probe zu fahren. Das Auto gehört dem Opa einer Freundin, daher konnte ich die Probefahrt auch im Wald führen ;).

 

Ein paar Daten:

"Mein" Forester ist Erstzulassung im August 2006. Da es wirklich als Nutzfahrzeug und nicht nur als "Stadt-SUV" genutzt wird (sieht man ja auch ein bisschen auf den Bildern) hat das Auto mittlerweile schon über 104 tkm gelaufen. Unter der Motorhaube werkelt ein 2.0 Benziner mit 158 PS, die "Kraft" wird per 5-Gang Schaltgetriebe auf die Straße gebracht. Natürlich hat der Kleine Allrad. Die Farbe ist Evergreen-Metallic, finde ich wirklich recht schick.

 

Etwas zum Äußeren:

Vor mir steht ein Geländewagen und kein weichgewaschener SUV alá VW Tiguan. Quadratisch, praktisch und gut. Kein Design-Highlight aber wirklich gut anzuschauen. Wie schon gesagt, mir gefällt die Farbe. Recht dezent, und trotzdem besser als Silber. Auch das der Wagen untenrum anders lackiert ist gefällt mir sehr. Bei den ganzen Kilometern hat die Optik bei diesem Forester leider schon etwas gelitten, Beulen hier, Kratzer dort... Das harte Autoleben hinterlässt deutliche Spuren...

 

Zum Innenraum:

Der Innenraum ist okay. Es gibt aber deutlich schöneres. Aber alles ist einfach zu bedienen und sehr robust verarbeitet. Die kleinen Tasten auf dem Radio stören leider etwas. Praktisch sind die vielen Ablagen, die auch mit Klappen versehen sind. Ansonsten würde ein ganz schwarzes Cockpit sicherlich etwas besser aussehen.

 

Die Leistung:

Laut Fahrzeugschein sollen 158 PS da sein.... Ich suche sie immer noch etwas. Aber kann natürlich auch daran liegen, das Opa eher der Schleicher ist. Der Verbrauch scheint aber recht hoch zu sein, genaueres wird es aber erst in ein paar Tagen geben.

 

Auf der Straße:

Angenehmes Fahrwerk, nicht zu weich, nicht zu hart. Es gibt einem ein sicheres Gefühl. Die Lenkung ist etwas leicht und gefühllos. Den Bremsen fehlt mir persönlich der richtige Druckpunkt. Getriebe und Kupplung spielen gut zusammen. Perfekt ist die Rundumsicht, man sieht wo er anfängt und endet. Die Sitze - die sich auch gut für große Leute einstellen lassen - sind sehr bequem.

 

Im Gelände:

Wo gehört ein Geländewagen hin? Natürlich ins Gelände - und davon haben wir im Sauerland genug! Es war meine erste Geländefahrt, und es macht rießig Spaß. Bei der ersten großen Pfütze habe ich mich echt gefreut wie ein Kleinkind! Immer mehr! :D Der Forester ist wirklich gut im Wald. Schotterwege, Matsch, Wasser - kein Problem. Natürlich gibt es sicherlich Grenzen und manch größerer Geländewagen kommt noch weiter, aber es macht wirklich viel Spaß. Und die Leistung des Motors reicht hier auch wirklich aus. Nach Ende meiner Probefahrt war das Auto doch etwas dreckig geworden... aber die Waschstrasse hat schon eine gute Arbeit geleistet! ;)

 

Fazit:

Wer einen Geländewagen sucht ist hier genau richtig. Praktisch, robust und im Gelände nicht schnell Klein zu bekommen! Ich freu mich schon auf Sonntag, da soll es nochmal eine kleine Probefahrt geben. :D


04.05.2009 01:02    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Aua, Autos, Italien, Kratzer

Bin eben von einem Wochenendendtripp in Mailand nach Hause gekommen...

 

Echt ein Interessantes Volk die Italiener, in vielen Punkten doch ganz anders als die Deutschen ;)

 

Der größte Punkt der mir aufgefallen ist der Umgang mit den Autos. Klar es ist ein Gebrauchsgegenstand, aber in Italien käme ich garnicht klar! :D

 

Jedes Auto hat irgendwelche Schrammen, Macken, Beulen. Und nicht nur die "günstige" Klasse wie ein Citroen C1 oder Fiat Seicento - bei denen das ja als reines Stadtauto nicht ganz so schlimm wäre. Nein, es zieht sich bis zu den teuren BMW und Mercedes durch...

 

So richtige Verkehrsregeln kennen sie da ja auch nicht ;)

 

Mir ist auch noch aufgefallen, das Italien wohl ein Dieselland ist? An den meisten Autos steht JTD, Multijet etc. Gibt es da nicht so hohe Steuern wie hier?

 

Was mir noch aufgefallen ist: Die meisten Italiener fahren Autos einer Italienischen Marke. Ich persönlich fand das die Straßen deutlicher von Fiat / Lancia gezeichnet wurden, als es hier z. B. von VW und Opel ist.

 

Also mit den Schrammen an den Autos käme ich echt nicht klar...


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