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19.07.2019 07:38    |    Dynamix    |    Kommentare (64)

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Es gibt Autos die eine Klasse für sich sind, Autos die es sehr lange gibt und die entsprechend eine Tradition haben welche es den Herstellern sehr schwer macht am Grundkonzept des Autos zu rütteln. Dem deutschen Autofahrer fällt da spontan sicherlich der VW Golf ein, ein Auto an dessen grundlegendem Konzept sich seit den 70ern nichts geändert hat. Hatchback, Frontantrieb, 4-Zylinder, soweit so bekannt. Es gibt aber auch diese Autos bei dem sich der Hersteller gewagt hat vom alten Konzept abzuweichen. Wenn wir in Deutschland bleiben wollen wäre der 911 ein perfektes Beispiel. Hat sich Porsche das grundlegende Konzept vom Design und der Anordnung des Boxermotors im Heck bewahrt, so ging in den 90ern ein großer Aufschrei durch die Porsche Community. Der Grund war die Einführung der Wasserkühlung da die Luftkühlung mit dem 993 für Porsche ausgereizt war.

 

Einen ähnlich mutigen Schritt hat Chevrolet jetzt mit der Corvette vollzogen. Viele werden es schon wissen und die Erlkönige konnten diesen Fakt nur schwer verheimlichen: Die Corvette hat Ihr Frontmotor- gegen ein Mittelmotorkonzept getauscht. Das dürfte technisch der größte Einschnitt in Ihrer 67 jährigen Geschichte sein. Heute morgen um 5 Uhr deutscher Zeit hat General Motors die Corvette C8 vorgestellt und dabei nicht nur das finale Design enthüllt, sondern auch ein paar technische Details bekannt gegeben.

 

Design

 

Am offensichtlichsten ist natürlich das neue Design. Das "lange Nase, kurzes Heck" Design ist Vergangenheit und so kommt die Nase der C8 deutlich kürzer daher. Die "Haube" zieren jetzt einige Sicken und Kanten, für mich das gewöhnungsbedürftigste Detail der neuen Vette. Der Rest ist erstaunlich nahe dran an den letzten Renderings diverser Autozeitschriften. Die Front zieren schmale Scheinwerfer in Form eines rechtwinkeligen Dreiecks. Die Fronstoßstange wird von den großen Kühlöffnungen dominiert von denen es 3 an der Zahl gibt. Den große Einlass in der Mitte ziert eine Art flügelförmiges Teil auf dem scheinbar noch einmal das Corvette Logo eingraviert ist.

 

Die Seitenansicht wird stark durch das neue Konzept bestimmt. Schmale Kotflügel und ein nach hinten kräftig auslaufendes Heck sind hier die auffälligen Merkmale. Besonders ins Auge stechen hier die großen Lufteinlässe zwischen Tür und Heck welche den Motor mit ordentlich Frischluft versorgen sollen. Weiterhin fällt auf das sich Chevrolet bei der C8 ein paar Traditionen doch nicht sparen konnte. Wie bei den Vorgängern, so ist auch die C8 standardmäßig mit einem Targadach gesegnet. Den größten Teil der Corvette macht das Heck aus, muss es ja auch um für den Motor Platz zu schaffen ;) Das Heck ist lang und breit, die Sicht von oben wird von der Glasklappe dominiert unter der das Aggregat throhnt welches dem Fahrer sicherlich die ein oder andere Freudenträne bescheren wird. Die Heckansicht erinnert stark an eine Mischung aus der C7 und dem aktuellen Camaro. Von den Doppelrückleuchten konnte sich Chevrolet nicht trennen, diese sind lediglich etwas kantiger und schmaler geworden als bei der C7. Dies passt aber immerhin zu der futuristischen Designlinie die man mit der C7 eingeführt hat und welche die C8 weiterführt.

 

Chassis

 

Das Chassis der Corvette ist, wie schon bei Ihren Vorgängern, gemessen am Einstandspreis relativ aufwändig. Um die Preise erträglich zu halten hat GM auf den großflächigen Einsatz von Carbon im Chassis verzichtet. Dafür besteht es nahezu vollständg aus Aluminium in allen möglichen Verarbeitungsformen. Durch diesen Einsatz konnte man die Verwindungssteifigkeit mit offenem Dach um 19% erhöhen. Wir erinnern uns, die C7 war als Cabrio genauso verwindungssteif wie als Coupe wodurch man das Cabrio nicht mit Versteifungen vollstopfen musste was dem Gewicht zu Gute kam. Vom Gewicht her wird die neue C8 schwerer als Ihre Vorgängerin. General Motors gibt ein Gewicht von gut 3600 Pfund für das Basismodell an, was ungefährt 1630kg entspricht. Damit befindet Sie sich aber in guter Gesellschaft im Vergleich zur Konkurrenz.

 

Interieur & Ausstattung

 

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Neben dem äußeren hat auch der Innenraum eine radikale Änderung erfahren. Das Cockpit ist jetzt ganz auf den Fahrer ausgerichtet. Das Navi wird ein Beifahrer wohl nicht mehr so schnell ablesen oder bedienen können :D Der Fahrer ist vom Innenraum mehr oder weniger umschlossen. Das Cockpit ist jetzt volldigital und das Lenkrad ist oben und unten abgeflacht. Das auffälligste Merkmal auf dem Mitteltunnel dürfte der fehlende Schalthebel sein. Erstmals seit 1955 gibt es keine Handschaltung mehr in der Corvette. Stattdessen gibt es in der Mittelkonsole ein paar Schalter für die Getriebebedienung. Natürlich kann man über Paddels selber schalten falls man dies wünscht! Neben den Wahlschaltern für das Getriebe gibt es noch den Bedienhebel für das Navigationssystem. Das auffälligste Detail der Mittelkonsole dürfte aber die Schalterleiste sein die sich einmal komplett vom Armaturenbrett runter bis in die Mittelkonsole zieht. Mir gefällt es, Sportwagen sind eh keine Autos bei dem es auf besonders gute Alltagstauglichkeit ankommt. Da darf man sich solche Designspielereien durchaus erlauben :cool:

 

Wie auch schon früher, so ist Chevrolet auch hier wieder eine Kooperation mit Bose eingegangen. Ob das Soundsystem Serie ist oder ob man dafür einen Aufpreis bezahlen muss ist noch nicht bekannt. Für die C8 wird es 3 verschiedene Sitzoptionen geben, GT1, GT2 und Competition Sport. Hier sollte man mit so gut wie jeder Körperfülle einen Platz finden.

 

Die Basis C8 wird schon wie die C7 den Namen Stingray tragen. Z06 und ZR1 Modelle wurden noch nicht angekündigt, sind aber in Anbetracht der schon zuvor geleakten Infos zu erwarten. Neben dem Namen Zora hat sich Corvette den Namen E-Ray schützen lassen. Ersteres könnte auf eine Sonderedition oder ein Trimlevel hindeuten, letzteres auf eine elektrische Corvette oder zumindest eine Hybrid Version. Da GM aber gerade massiv in E-Mobilität investiert tippe ich persönlich auf eine Elektroversion. Die C8 Stingray wird es in 3 Konfigurationen geben.

 

Dabei orientiert sich Chevrolet an den bekannten markeninternen Trim Leveln. Das Basismodell stellt das 1LT dar und richtet sich an die Fahrer die einen günstigen Einstieg wollen oder aber die leichteste C8 wollen. Dies macht insofern Sinn, da man die Performance Pakete wie Z51 und das Magnetic ride auch im Basistrim bekommt. Ansonsten bringt 1LT schon die wichtigsten Features mit wie die GT1 Sportsitze sowie das "kleine" Bose Soundsystem mit 10 Lautsprechern.

 

2LT richtet sich an Fahrer die mehr Luxus möchten. Darunter fällt das Bose System das jetzt 14 Lautsprecher hat. Weiterhin gehören die beheizten und gekühlten GT2 Sitze sowie das Head up Display und das Performance Data Recording zum Serienumfang. 3LT stellt dann das momentane Spitzenmodell dar. Dieses unterscheidet sich zu den anderen Versionen hauptsächlich durch das luxuriöse Vollederpaket bei dem man die Wahl zwischen vielen Farben und Materialien hat.

 

Fahrwerk

 

Beim Fahrwerk kommt der nächste Punkt an dem sich GM von einer Tradition verabschiedet hat. Die C8 hat KEINE Blattfedern mehr. Uneingeweihte werden sich jetzt vermutlich am Kopf kratzen. Blattfedern? Ja, die Corvette hatte bis Generation 7 Blattfedern, wenn auch nicht in der Form wie man sich das vorstellt. Die (Quer-)Blattfedern hatten den Vorteil das man so den Schwerpunkt des Autos niedrig halten konnte und diese auch weniger wogen als konventionelle Schraubenfedern aus Metall. Mit der C8 hat man sich nun davon verabschiedet. Die C8 kommt wie die Konkurrenz auf konventionellen Schraubenfedern daher. Die C8 Stingray wird es in 3 Konfigurationen geben. FE1 ist das Basisfahrwerk das mehr auf den Alltagsfahrer abziehlt der nicht das letzte Quentchen Performance benötigt. Dies bedeutet das die Fahrwerksabstimmung gute Alltagsqualitäten hat und die C8 nicht auf den teuersten UHP Reifen daherkommt die man im Regal finden konnte. Die nächste Stufe ist das FE3 Fahrwerk welches das sportlichste konventionelle Fahrwerk darstellt. Das FE3 Fahrwerk kommt auf sportlichen Sommerreifen daher. Das Topfahrwerk wird vorerst das FE4 werden. Dieses baut auf dem FE3 auf, bietet aber zusätzlich noch die berühmten Magnetic Ride Dämpfer welche sich pro Sekunde mehrfach auf die Bodenbeschaffenheit einstellen können. Die Bereifung unterscheidet sich je nach Fahrwerk und Ausstattujng. In der FE1 Version kommt die C8 mit Michelin Pilot Sport All Season 4S Run-Flat Reifen, die anderen Fahrwerke bekommen Michelin Pilot Sport 4S Reifen welche noch mehr Performance bieten sollen.

 

 

Motor & Getriebe

 

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Ja, jetzt kommt der Augenblick auf den die meisten wohl gewartet haben ;) Viel wurde über die neuen Motoren spekuliert und zumindest für die Basismotorisierung kann man Entwarnung geben. Hier hat sich GM nicht von seiner Tradition verabschiedet. Für die Basisversion bleibt es bei einem Stößelstangen V8 mit 6,2 Litern Hubraum. Es wurde im Vorfeld spekuliert ob man einfach den LT1 aus dem Vorgänger übernimmt. Dies kann man nach der Präsentation definitiv verneinen! Der Basismotor der C8 ist der brandneue LT2 Motor der auf dem LT1 Motor basiert und sich somit einige Details mit dem Vorgänger teilt. Daneben wäre natürlich neben der Anzahl der Zylinder unter anderem der Hubraum von 6,2 Litern und die Verdichtung von 11,5:1. Durch ein paar Änderungen war es möglich die Leistung von 450 PS auf 490 PS zu steigern. Das Drehmoment ist mit 637 NM bei 5150 u/min angegeben. Der Drehzahlbegrenzer soll unverändert bei 6600 u/min einsetzen. Hier dürfte bei den späteren Modellen noch mehr gehen. Mit der Klappenauspuffanlage sind noch einmal 5 PS mehr drin was nach deutscher Norm unterm Strich 500 PS entspricht. Die Trockensumpfschmierung, vorher ein Feature der Topversionen bzw. des Z51 Pakets, ist jetzt Serie! Damit ist die C8 die stärkste Basiscorvette aller Zeiten. Weitere Motorvarianten sind erst einmal nicht angekündigt, allerdings weiß man das für die C8 der Einsatz der brandneuen DOHC Bi-Turbo V8 Motoren geplant sind die auch schon bei Cadillac zum Einsatz kommen. Es wird über eine Topversion spekuliert deren Leistung irgendwo zwischen 850 und 1000 PS liegen soll. Näheres wird man wissen wenn Chevrolet die Topversionen präsentiert. Auch beim Getriebe geht Chevrolet neue Wege. Erstmals seit 1955 wird es in der Corvette kein Schaltgetriebe mehr geben. Dies wurde schon im Vorfeld damit begründet das der Handschalteranteil bei der C7 schon verschwindend gering war, davon ab kam das 7-Gang Handschaltgetriebe der C7 bei der Presse und ambitionierten Fahrern nicht gut an. Da auch die alte 8-Gang Automatik ihr Fett weg bekam entwickelte man ein völlig neues Getriebe. Die Corvette bekommt ein 8-Gang Doppelkupplungsgetriebe welches die Kritikpunkte Ihrer Vorgänger hoffentlich ausmerzen sollte.

 

Chevrolet hat angekündigt das der Sprint auf 60 Meilen in unter 3 Sekunden vonstatten gehen soll, vorausgesetzt man hat das Kreuzchen bei FE3 und damit beim Z51 Paket gemacht. Dies wäre für das Basismodell verdammt schnell. Man bedenke das ein Auto vom Schlage eines Nissan GTR mit mehr Leistung und Allrad mit 2,9 Sekunden angegeben ist was für sich genommen schon ziemlich schnell ist.

 

Preise für die C8 hat Chevrolet noch nicht offiziell bestätigt. Mehr als ein "unter 60.000$" war GM nicht zu entlocken womit der von vielen Fans befürchtete Preishammer ausgeblieben ist. Die Corvette bleibt damit ein relativ bezahlbares Auto. Auch eine der besseren Traditionen die man hier beibehalten hat ;)

 

2020-chevrolet-corvette-stingray-051 2020 chevrolet corvette stingray 051

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Ergänzung von Dynamix am 21.07.2019 13:37

Chevrolet hat auch mittlerweile ein paar Videos zur C8 veröffentlicht die ein paar interessante Einblicke, vor allem in die Entwicklung, geben. Viel Spaß! :)

 

Interieur

 

Stands Alone

 

Performance Data Recording

 

Drive Mode Selector

 

Track Testing

 

Magnetic Ride Control

 

Aero, Cooling and Downforce

 

Engine and Dry Sump Oil

 

Seat Options

 

Color and Trim

 

Z51 Performance Package

21.07.2019 08:29    |    Goify

Denke ich auch.


21.07.2019 09:12    |    Dynamix

Die Antwort wird wohl mit der E-Ray kommen ;)


21.07.2019 10:01    |    Goify

Der SLS electric drive hatte vier Motoren, vier Getriebe und diese waren mit einer Antriebswelle mit den Rädern verbunden, was die ungefederten Massen niedrig hält. Quasi als Abfallprodukt gab es aktives Torque Vectoring, was mit nur einem einzigen Motor äußerst aufwändig zu realisieren ist.


21.07.2019 12:58    |    Spannungsprüfer103

Das ist doch keine Vette! Eine Vette sieht aus wie ein GT, hat den Motor wo er hin gehört und fährt sich gediegen sportlich.

Was das da sein soll, k.A.


26.07.2019 00:01    |    spechti

Die weitaus überwiegende Anzahl der Kommentare, die ich bis jetzt in der Presse und in Foren gesehen habe, ist kritisch bis ablehnend. Das bedeutet, daß GM nicht den treuen Corvette-Käufer bedienen will, sondern woanders wildern möchte. Ähnlich wie sie die bisherige Cadillac-Kundschaft mit ihrer modellpolitik verprellt haben.

Ich persönlich glaube nicht, dass dem Wagen Erfolg beschieden sein wird. Dazu ist er zu beliebig.


27.07.2019 16:34    |    Art_Deco

Der neue BMW Z4 ist wirklich nicht schlecht, aber ich glaube wenn man da die Corvette C8 daneben stellt, dann stiehlt die sowas von die Show.

In den USA könnten beide ziemlich ähnliche Preise haben.


Bilder

27.07.2019 16:38    |    Dynamix

Beim Z4 will mir die Front nicht gefallen. Zieh den Grill einmal komplett durch und man hat einen Fiat 124 Spyder.


13.08.2019 16:09    |    Trackback

Kommentiert auf: MOTOR-TALK:

 

Eine Legende erfindet sich neu - Leseempfehlung August

 

[...] Wenn eine der größten Stilikonen der Autowelt - Chevrolet Corvette - sich neu erfindet, guckt dynamix ganz genau hin. Aktuell, fundiert, mehr Analyse als Meinung - der Artikel könnte auch [...]

 

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16.08.2019 16:34    |    scion

wäre vielleicht besser ein Pontiac Fiero Nachfolger geworden:D

Das klassische Layout ist dahin, aber damit muß man heutzutage wohl leben.

Noch gibt es genug C1 - C6

 

Als Z06 oder ZR1 bestimmt ein Konkurrent für Fort GT, Acura NSX oder Huracán

In der Basis fehlt noch bissel Maggi


16.08.2019 16:39    |    Dynamix

Dafür gibt es dann eben erwähnte Z06 und ZR1 und ich bin mir sicher das die wieder kommen werden. Dann auch mit erwähnten DOHC Motoren, wobei das wohl tatsächlich NICHT die Blackwing Motoren von Cadillac werden. Derartigen Spekulationen hat der momentane Cadillac Chef eine ziemlich deutliche Absage erteilt. Man sieht damit wohl die Exklusivität des Motors gefährdet der eben "Cadillac only" ist. Wobei man das beim Northstar schon nicht durchgehalten hat.

 

Aber dank dem Mittelmotorlayout wäre auch locker Platz für einen DOHC Motor bei dem die Turbos nicht im heißen V sitzen. Da darf man mal gespannt sein ob die Corvette Motoren dann einfach nur abgewandelte Blackwing Aggregate sind oder ob man da wirklich was komplett eigenes entwickelt hat. Kann man sich bei GM kaum vorstellen aber wer weiß wie viel Aufwand man für die C8 tatsächlich betrieben hat. Hoffentlich dauert das nicht wieder so lange wie bei der C7 wo die ZR1 ursprünglich gar nicht vorgesehen war und die man nur aus Verlegenheit nachgeschoben hat. Entsprechend ist das Ergebnis dann auch leider ausgefallen. Klar, das Ding ist sauschnell aber eben auch nicht ganz einfach zu beherrschen was einfach daran liegt das man das Chassis der C7 nie für derartige Leistungen ausgelegt hatte. War ja bei der Entwicklung kein Thema.


17.08.2019 11:22    |    scion

Bis dahin sorgen Hennessey, Lingenfelter usw. für mehr Schub


17.08.2019 17:33    |    Nebelluchte

194 mph/ 312 km/h

184 mph/ 296 km/h (Z51)

 

0-100 km/h stehender Start: geschätzt 3,2 s

 

Für ein Basismodell ganz gut und ohne direkte Konkurrenz.

 

Zitat:

@Dynamix schrieb am 16. August 2019 um 16:39:28 Uhr:

Aber dank dem Mittelmotorlayout wäre auch locker Platz für einen DOHC Motor bei dem die Turbos nicht im heißen V sitzen.

Glaubt man Gerüchten wird es auch so kommen.

 

Zitat:

Kann man sich bei GM kaum vorstellen aber wer weiß wie viel Aufwand man für die C8 tatsächlich betrieben hat.

Der C8 wird ein eigens entwickeltes Getriebe spendiert. Tremec kann zwar auf DKG zurückgreifen, im Vergleich zum Wandler der C7 ist der Aufwand sicher höher. GM geht von einem Erfolg der C8 aus.

 

Zitat:

@spechti schrieb am 26. Juli 2019 um 00:01:55 Uhr:

Die weitaus überwiegende Anzahl der Kommentare, die ich bis jetzt in der Presse und in Foren gesehen habe, ist kritisch bis ablehnend.

Wer solche Kommentare finden will, findet sie auch. In den USA sieht es komplett anders aus. GM tat gut daran nicht auf deutsche Nörgler zu hören. Die C7 ist der gebührende und notwendige Abschluss der Frontmotorlinie.

 

Zitat:

Das bedeutet, daß GM nicht den treuen Corvette-Käufer bedienen will, sondern woanders wildern möchte. Ähnlich wie sie die bisherige Cadillac-Kundschaft mit ihrer modellpolitik verprellt haben.

Ich persönlich glaube nicht, dass dem Wagen Erfolg beschieden sein wird. Dazu ist er zu beliebig.

GM bietet einen Mittelmotorsportler für 60Tsd. Dollar Basispreis an und führt damit die Historie der Corvette als günstigen Sportwagen weiter. Zora Arkus-Duntov persönlich testete schon Mittelmotorprototypen.

Neue C7 stapeln sich bei deutschen und amerikanischen Händlern, werden nur mit hohen Rabatten verkauft. Auch die C7 als nicht geplantes letztes Frontmotormodell wird ihren Weg in die Corvettehistorie finden.

 

Bowling Green startet mit zwei Schichten in die Produktion der C8.


01.09.2019 22:19    |    Birddog

Ztat: "einer der letzten leuchttürme klassichen sportwagendesigns versinkt im meer der optischen austauschbarkeit"

 

Das muss ich so unterschreiben, leider!

 

Es ist höchste Zeit sich noch eine der letzten C7 anzuschaffen.


02.09.2019 14:14    |    Wisy

Schön zu wissen, dass sich die Benziner nicht so schnell von der Weltbühne verabschieden. Super Information, werde meine 525 PS weiterhin behalten. Ich hatte schon Angst, dass in zwei Jahren solche Autos unverkäuflich sind.


03.09.2019 19:04    |    SCOPE

Wird sie denn auf der IAA zu sehen sein?

 

Gruß SCOPE


03.09.2019 19:19    |    Dynamix

So wie es aussieht wohl nicht. Lohnt sich für GM aber auch nicht bei den wenigen Modellen die Sie hier noch verkaufen. Das sah zu Zeiten von Chevrolet als Opel Konkurrent ja noch deutlich anders aus aber da hat man sich auch noch einen ordentlichen Auftritt auf der IAA gegönnt.


09.09.2019 18:02    |    Nebelluchte

Noch zur Tuningmöglichkeit: Hennessey verzweifelte am Motorsteuergerät der C7 ZR1. Erst nach einem Jahr hatte hptuners das Steuergerät geknackt und Tuner wie Hennesssey konnten sich ans Werk machen.

GM wird auch das Steuergerät der C8 verschlüsseln. Ich rechne nicht mit Tuning. GM könnte Schlüssel für das Steuergerät auch als Geschäftsmodell verstehen.


05.10.2019 00:33    |    Art_Deco

Chevrolet stellt die Corvette als Cabrio vor:

https://youtu.be/jvvjps7Ld2A?t=130

("Should I Buy a NEW 2020 Corvette Convertible in the USA?!" - Shmee150)


19.02.2020 20:14    |    v8.lover

Zitat:

@CaptainFuture01 schrieb am 21. Juli 2019 um 01:20:11 Uhr:

Radnabenmotoren werden bei einem Sportwagen garantiert NIE eingesetzt werden!

Bewusst oder unbewusst geschrieben?! ;)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Lohner_Porsche.jpg

...1902...


22.02.2020 21:59    |    Art_Deco

Ein schöner "First Drive" der Corvette C8 von Shmee150:

https://www.youtube.com/watch?v=fllCWIiBIVY

Das Auto wie es im Video zu sehen ist kostet 81.000$.

 

Chevrolet Corvette, 6.2L V8, Mid-Engine, RWD, 8 Gang DKG, 0-60 mph: ~3.0 s, ab 59.995$

Audi R8 Coupé, 5.2L V10, Mid-Engine, AWD, 7 Gang DKG, 0-60 mph: 3.4 s, ab 169.900$


22.02.2020 22:16    |    Dynamix

Ich Frage mich wo die Videos von Motor Trend und Co bleiben. Die haben neben Car and Driver und Road and Track doch am meisten berichtet.


29.08.2020 14:29    |    Art_Deco

Zitat:

Corvette C8 vs. Porsche 992 vs. Audi R8

Trackbattle Hockenheim-GP

Tracktest sport auto

https://www.youtube.com/watch?v=tHjYrcynLUI

 

Ziemlich genial, was die Corvette da abliefert! Vorallem wenn man dann noch den Preis und den Bias der Fahrer bzgl. Porsche miteinbezieht.

Corvette C8 (RWD): ab 58.900 $

Porsche Carrera 4S (AWD): ab 122.400 $

 

Den Vergleich mit dem Basismodell des Porsches (Carrera, ab 99.200 $) haben sie sich wohl nicht getraut?


09.12.2020 00:41    |    Birddog

Once upon a time... there used to be a real Corvette :(


09.12.2020 09:37    |    Trottel2011

Zitat:

@Birddog schrieb am 9. Dezember 2020 um 00:41:01 Uhr:

Once upon a time... there used to be a real Corvette :(

Ja, mit einem lahmen Reihen-6 Zylinder mit 150 ps...

 

Das ist der erste Corvette und damit auch der Real Corvette...


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