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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

14.07.2015 10:12    |    Dynamix    |    Kommentare (34)

Hello Petrolheads,

 

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es ist ein x-beliebiger langweiliger Sonntag irgendwo im nirgendwo mitten in Deutschland. Das omnipotente kleine Flache Ding neben mir (im Fachjargon auch "Smartphone" genannt) läuft schon den ganzen Morgen Amok in Form von Blinken, piepen und vibrieren. Ihr kennt das ;) Als Verantwortungsvoller Halter eines solchen Wunderwerks modernen menschlichen Erfindungsgeistes geht man dem Grund für das gesteigerte Aufmerksamkeitsbedürfnis des Gerätes natürlich sofort nach, zudem ist man ja ein neugieriger Mensch ;) Man nimmt also das Ding in die Hand, entsperrt es und findet sich inmitten einer digitalen Diskussion (neumodisch "Chat" genannt) über Sportwagen und deren Tradition wieder. Die Diskussion beschäftigt sich gerade mit dem Porsche 911. Der Tenor in der Gruppe: Der 911 ist ein Sportwagen mit Tradition, er ist schnell und er hat Understatement (soweit man bei einem 100.000+ € von Understatement sprechen mag :D). Mein "objektives" Lieblingsargument ist allerdings das gegen den 911 alle anderen Sportwagen aussehen als ob deren Besitzer mit diesem Fahrzeug gewisse Defizite Ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale kompensieren müssten ;)

 

Hier kam ich nun ins Spiel ;) Als Verehrer des amerikanischen Automobilbaus kam ich nicht umhin zu erwähnen das die Chevrolet Corvette ja ebenso flott sein kann wie ein 911 und dazu noch auf die längere Tradition zurückblicken kann. Den Kommentar das die Corvette ja hässlich sei im Vergleich zum 911 verbuche ich mal unter Einzelmeinung ;) Über Geschmack lässt sich eben nicht streiten :)

 

Da mir eine gewisse latente Voreingenommenheit unterstellt wurde möchte ich inspiriert durch die Diskussion beide Kontrahenten einmal einem völlig wertfreien, aber nicht unemotionalem Vergleich unterziehen ;)

 

Unsere beiden automobilen Versuchskaninchen hören also auf den Namen Porsche 911 und Chevrolet Corvette. Zeit für den Kampf zweier Urgesteine die sich Ihren Platz in den Geschichtsbüchern der Automobilgeschichte längst verdient haben :)

 

1964-porsche-911-wiki1964-porsche-911-wiki

In der rechten Ringecke haben wir DEN deutschen Vorzeigesportwagen schlechthin, den Porsche 911! Seine Erstauflage stieg erstmals 1963 als Nachfolger des "Sportkäfers" 356 in den Ring. Das fließende Design ist typisch für Porsche und orientiert sich bis heute noch an der Form des Ur-11er, was wohl daran liegt das die Designabteilung damals noch Familiensache war ;)

 

Die einen nennen es Tradition, die anderen nennen es Langeweile. Böse Zungen behaupten der 911 wäre der VW-Golf unter den Sportwagen. So ganz unrecht haben Sie da allerdings nicht! Zum einen wird der 11er genau wie der Golf optisch immer nur behutsam geliftet. Zum anderen gibt es wohl kaum einen Sportwagen den man häufiger in Deutschland sieht als den 11er. Im Gegensatz zu den Bella Machinas aus Bella Italia ist es meist kein Problem einen 911 in freier Wildbahn zu finden. Jeder wird mit Sicherheit schon mal einen auf der Autobahn gesehen haben ;) Wer sich jetzt angesprochen fühlt darf an dieser Stelle "hier, ich!" rufen :D

 

Trotz aller Traditionen war der Porsche 911 nicht nur der Inbegriff des deutschen Sportwagens sondern auch immer der Inbegriff eines modernen Sportwagens aller Tradition zum Trotz. Porsche hätte den 911 zwar in den 80ern am liebsten eingestampft aber der großen Fanbase war es zu verdanken das es Ihn bis heute noch gibt.

 

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Unser Kontrahent in der linken Ecke des Rings ist eine echte amerikanische Ikone, die Chevrolet Corvette. Sie trägt den Titel "Americas only authentic sports car" völlig zurecht. Anders als beim 911 wollte man mit der Corvette kein anderes Auto ersetzen sondern von Grund auf etwas neues schaffen um endlich einen Sportwagen im Programm zu haben der es mit den kleinen wendigen Roadstern, meist aus englischer Produktion, aufnehmen konnte die die GIs so gerne aus Europa mitbrachten. Die Corvette ist dabei Ihren Prinzipien im Gegensatz zum 11er bis heute treu geblieben. Soll heißen: Karosserie aus gewichtssparendem Kunststoff, einen Motor mit ordentlich Hubraum, Hinterradantrieb und Querblattfedern an der Hinterachse.

 

Klingt für den gemeinen deutschen wie antiquierte Steinzeittechnik, richtig? ;) Nun, wir kommen gleich noch auf das Thema Technik zurück :)

 

Die Corvette stieg Ihrerseits 1953 in den Ring und damit ein sattes Jahrzent früher als der 911. Zuerst noch mit Chevrolets (der 6-Ender basiert noch auf dem Design von Louis Chevrolet persönlich!) legendärem aber asthmatischem Blue Flame Reihensechser bewaffnet landete Sie erst keinen Stich gegen die Konkurrenz aus Europa. Dies änderte sich als Ed Cole 1955 der staunenden Öffentlichkeit seinen legendären Small Block präsentierte. Dies entging auch Zora Arkus Duntov (Chefentwickler der Corvette) nicht, der die GM Chefetage anbettelte den Motor in die Corvette einbauen zu dürfen. Die Chefetage gab nach und so hatte die Corvette 1955 ein weiteres Merkmal hinzugewonnen für die Sie bis heute von Ihren Fans vergöttert wird, den großvolumigen V8 Motor ;)

 

Kommen wir aber nun endlich zum großen Vergleich, dem Kampf der Titanen:

 

Bauzeit

 

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Wie schon erwähnt darf sich der Porsche 911 einer mittlerweile 52 Jahre andauernden Erfolgsgeschichte rühmen. Die Corvette kann sogar auf 62 Jahre Geschichte zurückblicken, ganze 60 davon mit V8 Motor. Der 911 sowie die Corvette bringen es mittlerweile auf 7 Generationen.

 

Runde 1 geht hiermit eindeutig an die Corvette. Mit einem blauen Auge zieht sich der 911 in seine Ringecke zurück um sich auf die nächste Runde vorzubereiten.

 

Läuten wir also Runde 2 ein:

 

Technische Tradition

 

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Der 911, sowie die Corvette verfügen über diverse technische Merkmale die typisch für Sie sind. Beim 11er wäre dies der 6-Zylinder Boxer im Heck der in jedem 911er zu finden ist und der damit verbundene Hinterradantrieb. Bei der Corvette sind dies zweifelsrei der Stößelstangen V8 in der Front, die Kunststoffkarosserie sowie die Aufhängung mit Querblattedern im Heck. Wer von den beiden hat sich seine Tradition bis heute am ehesten bewahrt?

 

 

 

Ein besonderes Merkmal von Porsche war einmal, ähnlich wie bei Harley Davidson, die Luftkühlung. Man schaffte es diese bis in die 90er zu retten bis sich auch Porsche dem höher, schneller, sauberer Diktat der Konkurrenz und Regierungen beugte. Der 11er bekam eine Wasserkühlung, für viele Fans bis heute ein Schlag unter die Gürtellinie. Anders wäre der Leistungshunger der Kundschaft nicht zu stillen gewesen, zudem hätte man mit der Luftkühlung die geltenden Abgasnormen nicht einhalten können.

 

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Die Corvette hingegen hat sich Ihre Tradition bis heute bewahrt. Bis auf das kurze 6-Ender Intermezzo am Anfang der Bauzeit hat sich an Ihr bis heute alles und nichts geändert. Bis heute sitzt in Ihr ein Motor der in groben Grundzügen immer noch auf Ed Coles Design von 1955 basiert auch wenn es weit hergeholt wäre zu sagen das die Nachfolger des Ur-Small Blocks noch große Ähnlichkeit mit Ihm haben.

 

Ebenso hat Sie bis heute ein elegantes Kunststoffkleid welches das Gewicht niedrig halten soll, auch die Querblattfedern am Heck hat die aktuelle noch! Diese bestehen allerdings seit ein paar Jahren aus einem leichten High-Tech Werkstoff. Dies spart im Gegensatz zu konventionellen Schraubenfedern Gewicht ein. Ebenso hält die Corvette bis heute noch am Transaxle Konzept fest mit welchem Porsche erst in den 80ern experimentierte. Wie schon erwähnt hatte man bei Porsche in Erwägung gezogen den 911 zu Gunsten der Transaxle Porsche ala 928 und Co auslaufen zu lassen

 

1995-porsche-911-wiki1995-porsche-911-wiki

Während der Porsche also im Laufe der Zeit einen Teil seiner Tradition geopfert hat oder dies zumindest versucht hat, steht die Corvette bis heute zu Ihren Tugenden. Dies mag vielleicht antiquiert wirken aber geschadet hat es Ihr sicherlich nicht. Diese Beständigkeit sichert Ihr den Sieg in Runde 2. Der Porsche hat in dieser Runde den ein oder anderen Schlag einstecken müssen und fängt an zu taumeln.

 

Zeit für Runde 3:

 

 

Designtradition

 

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Während die Corvette designtechnisch so ziemlich jede Mode mitgemacht hat, war man bei Porsche deutlich zurückhaltender. Der 911 wurde zwar auch immer an den jeweiligen Zeitgeist angepasst, dies allerdings deutlich zurückhaltender als Ihre Konkurrentin aus den USA. Selbst ein Laie dürfte sofort erkennen aus welchem Jahrzehnt die Corvette vor Ihm stammt. Schaut euch mal die einzelnen Generationen im Detail an und Ihr wisst was ich meine ;) Die C1 war typisch 50er rund und verspielt. Die C2 war ganz im Geiste der Swinging Sixties flach und bullig während ihre Nachfolgerin C3 ganz dem Geist der 70er verpflichtet war als Autos groß und ausladend waren. Die 80er standen dann ganz im Zeichen optischer Zurückhaltung und Zukunftsstimmung. Dies spiegelt die kantige aber zurückhaltende Optik der C4 wieder. Dieses Vorgehen hat man bis heute so beibehalten, auch wenn man immer versucht hat bestimmte Designelemente wie die Doppelrückleuchten und das Dual Cockpit in die Gegenwart zu retten.

 

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Anders der 911, er hat seine Grundform in den letzten 50 Jahren immer beibehalten. Immer nur behutsam an die geltende Mode der Zeit angepasst erkennt man einen 911er immer sofort als 911er. Eine C1, C2 oder C3 hingegen sehen so unterschiedlich aus das uneingeweihte den Zusammenhang zwischen den Baureihen nicht auf Anhieb erkennen würden. Erst mit der C4 zeichnete sich eine gewisse Grundlinie ab die man bis heute versucht beizubehalten.

 

Dieser Punkt geht also dieses mal an den Porsche der in dieser Runde alles aus sich herausgeholt hat um seiner Konkurrentin einen Gegenschlag zu verpassen. Diese taumelt völlig überrascht zurück in Ihre Ecke des Rings.

 

Runde 4 lässt nicht lange auf sich warten:

 

Performance

 

Der 911 war in seiner Klasse immer schon einer der Benchmarks auch wenn er gegen die Konkurrenz aus Maranello und Sant Agatha Bolognese nicht immer mithalten konnte. Die Corvette hingegen war anfangs nicht das was man heute unter einem Performancecar verstehen würde. Bestachen die ersten beiden Generationen noch durch zeitgemäßes Handling und fetter Motorleistung (der vorläufige Höhepunkt war fraglos die Muscle Car Ära als man die C2 mit weit über 550 PS bekommen konnte wenn man nur wusste wie!) so war es damit spätestens ab der 3. Generation vorerst Schluss. Die Corvette litt unter ihrem Gewicht sowie der Ölkrise in den 70ern als mit jedem Modelljahr leistungsmäßig kleinere Brötchen gebacken werden mussten. Erst in den 80ern erholte sich die Corvette von diesem Schock wieder, wenn auch langsam. Solche Sorgen plagten den 11er nie. Als in den USA die Konsequenzen der Ölkrise Ihren Höhepunkt erreichten, legte Porsche sogar noch einen drauf! Der erste Turbo kam auf den Markt und damit auch ein echter Witwenmacher. Viele Fahrer waren mit dem Turboloch und dem daraus resultierenden mächtigen Schub obenrum schlicht überfordert. Bis dato war der Porsche immer das besser fahrende Auto gewesen auch wenn beide bis dato auf diverse Rennsporterfolge zurückblicken konnten.

 

Während Porsche in den 80ern den Weg der letzten Jahrzehnte weiterging und sogar überlegte den 911er zugunsten des moderneren Transaxle Konzepts einzustellen, wagte man bei GM eine grundlegende Modernisierung der Corvette. Der Lohn der Mühen waren ein deutlich verbessertes Handling der Corvette auch wenn deren Handling immer noch nicht so ganz auf Porsche Niveau angekommen war. Ihren "Turbomoment" hatte die Corvette dann im Jahre 1989. Wie schon die Jungs aus Stuttgart, so entwickelten auch die Jungs aus Bowling Green ein aufgeladenes Modell Ihres Sportwagens. Die neuste Waffe aus Kentucky hörte auf den Namen ZR-1. Ihr Motor wurde von Lotus entwickelt und von Mercury Marine gebaut. Die fahrende Boden Boden-Rakete ZR-1 konnte es locker mit den stärkeren Versionen des 11ers aufnehmen.

 

Ende der 90er wagte Porsche den bisher größten Einschnitt an der Technik des 911ers: Die von allen Fans geliebte Luftkühlung wurde zugunsten einer Wasserkühlung geopfert. Anders hätte man aus dem Boxer keine Leistung mehr rausholen können. Ebenso hätte man sich mit der Luftkühlung die Einhaltung geltender Abgasvorschriften in die Kühlrippen schmieren können. Solche Probleme hatte die Corvette nie, war Sie doch von Anfang an wassergekühlt und dank vergleichsweise extrem restriktiver amerikanischer Abgasgesetzgebung immer schon stärker abgasgereinigt als der 911.

 

In Sachen Performance schlich sich die Corvette dafür immer näher an den 911 heran was dazu führte das man mit der C6 und C7 sogar Vergleiche gegen den Porsche gewann!

 

Nichts desto trotz, geht diese Runde knapp an den 911. Beide Kontrahenten haben alles gegeben! Sah es lange so aus als ob der 911 diese Runde dominieren würde, kämpfte sich die Vette gegen Schluss deutlich nach vorne und landete ein paar gute Treffer. Damit ziehen beide Kontrahenten gleich!

 

Kommen wir zur 5. und finalen Runde in diesem spannenden Kampf:

 

Fanfaktor

 

Kommen wir zu dem Fanfaktor, dem Grund für diesen Vergleich ;) Beide Sportwagen haben Ihre ganz eigene Fanbase. Während die einen auf die präzise und unterkühlte Aura des Porsche stehen, bevorzugen die anderen das wenig zurückhaltende Haudrauf Auftreten der Corvette. Beide haben sich zu sehr guten Sportwagen gemausert! Hier zählt am Ende der eigene Geschmack. Beide Autos haben Liebhaber weltweit und selbst innerhalb der Truppe von Top Gear gab es immer wieder hitzige Diskussionen zu dem Thema ;) Während die Corvette sogar einen Amerikahasser (er hasst den 11er ebenso ;)) wie Jeremy Clarkson überzeugen konnte, war Richard Hammond immer schon ein glühender Verehrer des 911 (wobei der "Hamster" auch amerikanischem Blech nicht abgeneigt ist!). Diese Runde geht damit nach Punkten unentschieden aus!

 

Die Ringglocke ertönt, der automobile Fünfkampf der Tradition ist vorbei! Beide Kandidaten haben alles in die Waagschale geworfen was ging, am Ende aber konnte sich keiner der beiden klar durchsetzen. Die beiden Kontrahenten haben Ihre Stärken und Erfahrung im Ring ausgespielt aber keiner von Ihnen konnte den finalen Schlag landen ;)

 

Jetzt seit Ihr an der Reihe! Welcher Sportler trifft eher euren Geschmack? Was gefällt euch an dem einen bzw. am anderen?

 

Greetings,

Dynamix

 

Quellen: Porsche.de, Wikipedia, Caranddriver.com, Motor-Talk.de, autogaleria.hu, autowallpaper.de, gear-patrol.com, classiccardriver.com, autobild.de

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14.07.2015 10:20    |    Goify

Zu der Prothesenwirkung eines Porsche fällt mir nur diese Meldung ein: http://www.der-postillon.com/.../mann-fahrt-kleinwagen-um-seinen.html :D


14.07.2015 11:27    |    Ascender

Es sind beides faszinierende Sportwagen. Porsche hat natürlich ein gewisses Image, und eine besondere Aura. Die zahlreichen internationalen Rennerfolge tragen natürlich zu dieser Legendenbildung etwas mehr bei. Auch der Umstand, dass viele Berühmtheiten Porsche gefahren sind - etwa Steve McQueen - ist sicherlich für das Marketing förderlich.

Die Corvette gilt hierzulande als antiquiert. Das ist spätestens seit der C6 nicht der Fall. Da ist sie auf einer Augenhöhe mit allen anderen Sportwagen ihrer Zeit.

 

Die C2 Stingray ist legendär, und sieht fantastisch aus. Ich habe letztens eine gesehen, und ich muss gestehen mir ist der Vergleich zu einem männlichen Geschlechtsorgan sofort in den Sinn gekommen (die C2 sieht aus wie ein großer Penis auf Rädern).

 

Leider hatte die Corvette in ihrer Entwicklung einige Tiefschläge, so wie du das ja schon richtig beschreibst. Ölkrise, für europäische Verhältnisse zu schwammiges Fahrwerk und teilweise zu wenig Leistung um Konkurrenzfähig zu sein (vor allem die C4).

Glücklicherweise ist die Corvette aus dem Tal der Tränen wieder raus und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

 

In meinem erweiterten Freundeskreis habe ich einen Fahrer einer sehr aufwendig modifizierten Z06 Ron Fellow-Edition. Es handelt sich ursprünglich um einen Unfallwagen mit wenigen Kilometern. Das Fahrzeug wurde komplett, nach GT2-Vorlage (inklusive Beklebung und Heckflügel :D) zum Tracktool (mit Straßenzulassung) umgebaut. Ein wirklich geniales Gerät.

 

Ich muss gestehen, dass ich zu Porsche tendiere. Ich würde mir zwar keinen neuen kaufen - und wenn dann würde ich eher zum Cayman als zum 911er greifen - aber die alten luftgekühlten haben es mir angetan. Sie sind eine gute Basis für einen Sportwagen - früher waren 911er tatsächlich noch vergleichsweise leicht! Sie sind nicht so schnell wie ihre neueren Brüder, haben dafür aber noch einen gewissen Charme, und man lenkt, bremst und schaltet noch selber. :)


14.07.2015 11:32    |    Dynamix

Also die Assoziation mit einem männlichen Geschlechtsorgan hab ich eher beim Jaguar E-Type :D

 

Porsche hat mich nie so extrem fasziniert. Ich gebe zu das die Dinger mit Sicherheit sehr gut fahren und die neuen sollen geradezu idiotensicher sein aber irgendwo geht da auch die Faszination für mich wieder verloren. Dazu hat mich der Boxer Sound noch nie so wirklich angemacht aber das gilt auch für den 5-Ender Klang von Audi (gleich werd ich gevierteilt :D).

 

Die Corvette hat ja bis heute noch so ein bisschen das Image der Heckschleuder weg wobei das mit jeder Generation auch immer weniger wird. Da dürfte die Viper bis heute mehr Ihrer Unfahrbarkeit behalten haben ;)

 

Ich hab mich dieses Jahr echt gefreut als man bei Chevrolet den Klassensieg in Le-Mans einfahren konnte :) Die C7 ist schon ein echt scharfes Gerät :cool:


14.07.2015 12:35    |    V8-Junkie

Die Transaxle Bauweise wurde bei der Corvette erst mit der C5 eingeführt, also erst Mitte der 90er Jahre. Hat also keine wirklich lange Tradition.


14.07.2015 13:58    |    Gany22

Du fragst explizit welches Auto einem besser gefällt. Das ist im Grunde gar nicht so einfach, denn Beides sind tolle Sportwägen.

 

Warum ich aber die Vette dem Porsche vorziehe hat einige Gründe.

Ganz am Anfang steht einmal der Preis und die Meinung über die Autos, der Porsche ist finde ich einfach langweilig, er ist Deutsch, er ist nahezu perfekt, er ist fast schon unauffällig, er ist schlicht aus meiner Sicht einfach langweilig. Würde ich einen fahren dürfen würde ich dies gerne tun, aber dieses unglaubliche Grinsen, wenn ich eine Corvette sehe, dieses versaute Biest, diese Drogendealerkarre, dieser irgendwie billig und doch brachial wirkende Wagen, ja, ihr merkt es schon, die Corvette hat es mir mehr angetan. Dazu die Klappscheinwerfer, der günstige Preis der C4 und C5 und das Prinzip des einfach großen V8 Motors, dem Prinzip, Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum! Dazu wirkt sie einfach auffälliger, etwas unbeherrschbarer und nicht jeder würde und will sich in einer blicken lassen. Einem Porsche schaut schon längst nicht mehr jeder hinterher, einer Corvette dagegen schon eher. Ich würde mich lieber in einer Corvette blicken lassen, auch das billigere Plastik im Innenraum lieb gewinnen und den eher klappernden Wagen schätzen, als wie bei einem Porsche einfach deutlich weniger Emotion zu verspüren.


14.07.2015 14:09    |    PIPD black

Zitat:

Dazu hat mich der Boxer Sound noch nie so wirklich angemacht

Genau so geht mir das auch.

Keine Ahnung, was daran sooooo toll ist.

 

Isses mit Porsches 911-ern nicht das Gleiche wie mit Harley Davidsons......gefahren inzwischen von Rechtsanwälten, Zahnärzten etc. > 50 Jahre.....Stichwort MidlifeCrises.....vor der Corvette schreckt man zurück, is ja ne Ludenkarre.....vermeintlich.

 

Ich mag die C4.....DER Hauptakteur in "Agentin mit Herz":D:D:D


14.07.2015 14:58    |    Christian8P

Ich schliesse mich an. Der 911er reizt mich auch nicht sonderlich. Ein 993 Turbo wäre mal eine Sünde wert, aber ansonsten kann er mich irgendwie nicht fesseln. Wenn Porsche, dann lieber einen späten 928er.

Die Corvette hat halt ihr "Image", sie ist nicht perfekt, aber gerade das macht sie mir persönlich sympathischer.


14.07.2015 15:55    |    Bayernlover

Ich liebe Porsche :) Der Sound - da muss ich mich trotz der hohen Porschedichte in meiner Umgebung jedes Mal wieder umdrehen. Dazu diese Form, die mich bereits als Kind fasziniert hat.

Hätte ich genug Geld und Lust auf einen Sportwagen, wäre es definitiv ein 911!


14.07.2015 16:29    |    scion

Eins kann man mit Sicherheit sagen, die Begeisterung über den 911er, ist in den Staaten weit grösser, als hier über die Corvette.

Aber wer dreht sich hier nach einem Elfer noch um? Der Wagen gehört zum normalen Strassenbild und Otto Normalbürger quittiert sein Vorbeifahren mit "Schwanzverlängerung" oder "der muß es ja nötig haben".

 

Dabei haben die Porscheingenieure ganze Arbeit geleistet, um das Antriebslayout von Heckmotor/Heckantrieb, über die Jahre ständig zu modernisieren und immer höheren Motorleistungen, anzupassen. 408 luftgekühlte PS im 993 Turbo... alle Achtung! Oder der Über-Elfer 959!

Das und die nahezu gleiche Karosserieform, machen den Wagen beständig. Von weitem erkennt man schon den 911er, wie einen Käfer oder einen 2CV

 

Die Corvette hat ihr Aussehen mehrfach verändert. Die C1 ist mit ihrem ganzen Chrom und der meist zweifarbigen Lackierung, sehr hübsch anzusehen.

C2 und C3 sind meine Favouriten, wurden hier doch die bekannten GM Bigblocks mit 427 und 454cui angeboten und die Wagen hatten mächtig Dampf. Das Design einer 63er Splitwindow C2 oder einer frühen C3 ist einfach zum niederknieen. Die Designerstücke Makoshark I und II sind echte Highlights.

Die C4 empfinde ich ein wenig als Tiefpunkt, in Sachen Verarbeitung und Performance. Trotz der ZR1 und dem "Sledgehammer":D

Ab C5 wurde es dann wieder besser und eine C5 50th Anniversary Special Edition in „Crimson Tintcoat Metallic“ wäre auch die Corvette, die ich mir kaufen würde. :D



14.07.2015 17:02    |    racemove

Zitat:

Ich mag die C4.....DER Hauptakteur in "Agentin mit Herz":D:D:D

Aber erst ab Staffel2. Vorher war es ein "mitgenommener" 365er Porsche. :cool:

 

 

Für die Zukunft bleibt zu hoffen das die Corvette nicht ihrer Seele beraubt wird.

 

V6-Biturbo, Mittelmotor und Allrad mögen Komponenten sein mit dem die Vette noch "besser" im Sinne von schnell und zeitgemäß wird. Aber dann ist es wieder nur "irgendein" Sportwagen.


14.07.2015 17:16    |    Dynamix

Angeblich soll die Corvette eine Art Sonderedition zu Ehren Zora Arkus Duntov bekommen die dann wirklich nen Mittelmotor bekommen soll.


14.07.2015 18:35    |    racemove

Ja. Mit "Glück" wird das die neue ZR1,

Mit Pech die neue C8.

 

Man wird sehen.


14.07.2015 21:28    |    PIPD black

http://www.tuthillporsche.com/.../...he-911-Turbo-Bodied-964-Targa.jpg

 

Das ist für mich DER Porsche 911....Targa + fetter Flügel (fetter Motor inclusive)....ansonsten reizt mich von den Porsches noch ein 928 S oder ein 356-er Spyder/Speedster......ihr wißt schon....James Dean und so.:p


14.07.2015 22:01    |    Dynamix

James Dean fuhr aber einen 550 ;)


14.07.2015 22:59    |    PIPD black

Nein nein.....GEFAHREN ist er den 356.....im 550 ist er umgekommen. Den hatte er nicht lange genug, um ihn wirklich zu erfahren.

 

Zitat:

Für den Porsche 550 Spyder hatte Dean seinen alten 356 Speedster in Zahlung gegeben und 3000 US-Dollar dazubezahlt.

https://de.wikipedia.org/wiki/James_Dean

 

http://jakescarworld.blogspot.de/2012/11/james-dean.html

 

;):cool:


14.07.2015 23:04    |    Dynamix

Gestorben ist er im 550 und deshalb ist der 550 DER James Dean Porsche. Klingt makaber, hat sich aber so eingebürgert.


14.07.2015 23:07    |    PIPD black

Aber nicht für MICH.;):p

Ich kann dem 550 optisch nix abgewinnen.

Der 356 als Cab oder Spyder/Speedster hatte dagegen für mich was ansprechendes. Als Limo gefällt er mir dagegen auch nicht.


15.07.2015 07:55    |    Go}][{esZorN

Zitat:

Ich hab mich dieses Jahr echt gefreut als man bei Chevrolet den Klassensieg in Le-Mans einfahren konnte :) Die C7 ist schon ein echt scharfes Gerät :cool:

Hätte es damals die Selbstverpflichtung der US-Hersteller bezüglich Rennsport nicht gegeben, hätte die Vette wohl wesentlich mehr Erfolge vorweisen können.

Siehe auch hier ;).

 

mfg


15.07.2015 08:58    |    Dynamix

Ja, GM war immer schon etwas komisch ;) Wenn es Leute wie Mr. DeLorean, Mr. Yenko, Mr Iacocca oder Mr. Duntov nicht gegeben hätte, wären uns vermutlich einige tolle Autos durch die Lappen gegangen!

 

Ohne DeLorean kein GTO und damit auch keine Muscle Cars, ohne Yenko keine ultrararen Big Block Camaros/Chevelles, ohne Mr. Iacocca kein Mustang und ohne Mr. Duntovs unermüdlichem Einsatz wäre die Corvette wohl heute nicht was Sie einmal war :)


15.07.2015 10:01    |    daytonashelby

Ich nähme dir Corvette, ohne auch nur eine Zehntelsekunde zu überlegen. Der 911er ist inzwischen zu fett geworden.

Dann kommt noch der Sound: gegen einen V8 hat der B6 keine Chance.

Fairerweise muss ich noch anfügen, dass ich alles durch die rot/weiss/blaue Brille sehe und meine Spassautos aus USA und GB kommen müssen...


15.07.2015 17:46    |    cone-A

911 ist wirklich der Golf der Sportler geworden. Kleinster gemeinsamer Nenner sozusagen. Der Corvette hat sicherlich der Leistungsverlust durch die Ölkrise den schwersten Schaden zugefügt. Als Sportwagen wurde sie erst seit der C4 ZR1 wieder einigermaßen wahr- und seit der C6 ernst genommen.

 

Was würde ich nehmen (wenn ich denn die Wahl hätte ;))? Bis in die 60er eindeutig die Vette. Die C1 ist wunderschön und die C2 richtig böse. Danach das G-Modell des 911, am liebsten natürlich als schmaler Speedster oder den 993, einfach weil er der letzte (und damit perfekteste) Luftgekühlte war. Ender der 90er wird es dann schwierig: Spiegelei geht gar nicht und C5 gefällt mir auch nicht. Ab C6 hat aber der Ami wieder klar die Nase vorn. Wurde letztens von einem C7 Cabrio auf dem Fahrrad überholt. Das Trompetenquartett ist echt nett...


15.07.2015 21:15    |    Andi2011

Moin,

 

in diesem nett geschriebenen Blog kannst du - auch wenn du es versuchst- meiner Meinung nach deine Neigung zur Vette nicht wirklich neutral verbergen.;)

 

Ende der 90er wurde mein Kindheitstraum in Form eines roten 964 Carrera2 aus erster Hand mit rund 12tsd Kilometern war.

3,6 Liter Hubraum, Sechszylinder-Boxer, von Porsche „verfeinerten“ Motor, der statt 250 glatte 300PS leistete, schwarzes Leder....ich habe dieses Auto geliebt und bin in vielerlei Hinsicht auch heute noch vom 911 fasziniert. Wenn ich heute mal einen 911 fahren darf, ist sie sofort wieder da, diese Faszination, der unvergleichliche heisere Sound des Sechszylinders...und ich gebe zu ich habe getrauert als Ferdinand Porsche 2012 starb.In meinen Augen hat er gerade auch den deutschen Automobilbau mit dem 911er oder solchen Designklassikern wie dem 904 Carrera GTS nachhaltig verbessert.Den 911er heute als eine Art Golf zu bezeichnen finde ich völlig daneben und - sorry- sowas kommt meist von Leuten die nie einen 911er gefahren sind.

Der 911er ist im Gegensatz zur Corvette in meinen Augen tatsächlich zeitlos er ist schlicht und trotzdem elegant und selbst wenn man ihn öfter sieht als manche Exoten,meine Erfahrung ist, er regt das Herz eines jeden Autofans damals wie heute!

 

Die Corvette – für mich seit den 60ern geprägt durch die tiefe Front und den Schlafaugen wurde mit der C6 von den Schlafaugen befreit, in meinen (Schlaf)Augen eine Fehlentscheidung und wer dem 911er vorwirft im Design beliebiger zu sein, hmmmm, das sehe ich bei der Corvette auch. Fast unschlagbar ist sie hingegegen beim Preis und mittlerweile bei der Performance,aber dieses Gefühl von "geile Karre" wie ich es bei der Vette bis zur C6 hatte,habe ich nicht mehr so ausgeprägt wie früher.

 

Nichts desto, entscheiden finde ich schwer, denn beide sind auf ihre Art faszinierende Sportwagen und stehen (und ich finde das darf auch so sein) für mich nicht in Konkurrenz im Sinne von der ist besser oder schlechter, beide sind einfach Ikonen und bei beiden wäre ich stolz der Besitzer zu sein.

 

Grüße

Andi


15.07.2015 21:19    |    Dynamix

Schön gesagt Andy :) Deshalb gibt es da für mich trotz meiner Schwäche für die Vette objektiv gesehen keinen Sieger. Interessanterweise werden beide relativ oft verglichen.

 

Fest steht: Beide sind schnell, beide haben Ihre ganz eigenen Tugenden und beide haben Ihre Fans :)


16.07.2015 00:08    |    philippRT

Von allen 911er und Corvette Generationen gefällt mir wohl die C2 am besten, da kann kein Porsche mithalten. Die C2 aber auch die C3 sind für mich Sex auf 4 Rädern, es gibt einfach kaum geilere Autos.


16.07.2015 09:21    |    Dynamix

Die C2 ist je nach Motorisierung schon ein brutales Gerät. Mit dem richtigen Motor kann es die C2 auf der Viertelmeile immer noch mit einem Porsche Turbo aufnehmen und das ist kein Witz!

 

Hier ist ein meiner Meinung nach sehr schöner Artikel der die Unterschiede zwischen deutschem und amerikanischem Automobilbau gut auf den Punkt bringt. Das Thema halte ich für durchaus würdig das man unter Petrolheads darüber sprechen kann :)

 

http://www.traeume-wagen.de/.../


16.07.2015 12:27    |    philippRT

Das ist leider die deutsche Unwissenheit und Ignoranz der amerikanischen Kultur gegenüber. Da wird schnell generalisiert und verspottet, ohne sich wirklich vorher mit dem Thema zu beschäftigen, egal ob es jetzt um Waffen, um Autos oder um andere Eigenheiten der Amerikaner geht...

 

Ich bin auch immer wieder überrascht, wenn ich lese wie früh schon Dinge wie Autoradios, elektrische Fensterheber und andere elektrische Helfer Einzug in amerikanische Autos fanden.


16.07.2015 14:13    |    pico24229

Porsche ist für mich Tradtition und ein richtiger Sportwagen, der auf der Rennstrecke überzeugen kann. Aber designmäßig gefällt er mir nicht so gut und man sieht sie echt häufig.

 

Die Corvette bis C5 finde ich alle sehr schön, besonders C4. Und würde diese einem Porsche vorziehen. Leider ist das Corvette Image nicht so toll.

 

Ein Ferrari GTO oder GTB wäre mir am liebsten :)


16.07.2015 14:20    |    PIPD black

Zitat:

Ein Ferrari GTO oder GTB wäre mir am liebsten :)

Heh.....das war doch hier gar nicht gefragt.:D

 

Denn sonst wäre meine Antwort auch gewesen: keiner von beiden, sondern die Shelby Cobra.:cool:


16.07.2015 14:56    |    Dynamix

Wenns danach ginge hätte ich noch ganz andere Autos mit rein genommen :D


18.11.2015 16:28    |    Antriebswelle29173

Moin,

 

nach meiner Phase der Zuffenhausener Anbetung in den 80ern und meiner zweiradlichen Zuwendung nach Milwaukee, bin ich 2013 zunächst mit einer C3 und 2014 zusätzlich mit einer C6 im Corvettelager gelandet. In den späten 70ern fuhr ich schonmal einen 53er BelAir, danach bis eben 2013 überwiegend deutsche, aber auch japanische, englische und italienische Autos.

Dabei sind mir besonders die 02er BMW`s und das Elfer G-Modell ans Herz gewachsen. Den fuhr ich von 87-90 im Turbolook, ein fantastisches Auto, vor allem, weil meine damalige Ehefrau nicht in der Lage war, die Kupplung zu treten, was mich zum Alleinfahrer machte.:D:cool:

Mit der Geburt meines Sohnes 1990 musste ich dann auf familienfreundlichere Modelle umsteigen, was ich in Form diverser 5er und 7er BMW`s tat. Mit keinem dieser Fahrzeuge erreichte ich auch nur annähernd den Fahrspass, den der Elfer damals vermittelte. Also im Jahr 2001 kurze Rückbesinnung auf einen 1989er 964! Der konnte mich allerdings nicht mehr in diesen Enthusiasmus versetzen, wie es das G-Modell damals tat.

Also lange Jahre mit der Suche nach einem würdigen Nachfolger verbracht, die mich 2013 zur C3 führte.

Die begeistert mich mit einem für ein 46 Jahre altes Auto sehr gutem Fahrverhalten und der 350 cui Motor mit 350 (SAE) PS in Verbindung mit dem 4Gang Schaltgetriebe sorgt für entsprechenden Fahrspass, der Sound für Gänsepelle par excellance!!:D:D:D

Die C6 kam im Frühjahr 2014 hinzu, die hat einfach nur brutalen Schub ( bei trockener Strasse), bei Nässe bringt sie davon nahezu nichts auf die Strasse, da sind ihr die 911er haushoch überlegen. Die modernen Elfer sind sicher ebebürtig(ein Kollege fährt den 991), fahrwerkstechnisch sogar überlegen, ich allerdings bevorzuge den V8 mit archaischer Zweiventiltechnik und entgegen dem derzeitigen Downsizingwahn, brachialen 6,2 L Hubraum. Das das Ganze auch noch mit einem relativ günstigen Erstehungspreis einherging, machte mir die Entscheidung leicht.

Mit diversen, kleinen Veränderungen(Ansaugtrakt, Motorsteuerung, Nockenwellen und Abgasanlage) geht die C6 richtig gut los und erfreut mich zudem mit genialem Motorsound.

Also aus meiner Sicht zwei ebenbürtige Autos, mit denen jeder nach seiner Facon glücklich werden kann.

 

Gruß

Achim


18.11.2015 17:12    |    Ascender

Inwiefern ist das Fahrwerk bei Porsche im Vergleich zur Corvette überlegen?

 

Auf jeden Fall ist das schön zu lesen, Achim. :) Schön, dass du daran so viel Freude hast. Es wäre auch schwer keine Freude bei dem Fuhrpark zu empfinden. ;)


18.11.2015 20:51    |    Antriebswelle29173

Du hast mit der Vette einfach mehr Mühe die Power auf den Boden zu bringen. Die C6 kommt schonmal schnell ins Rauchen. Auch das Heck will im Zaum gehalten werden. 2x hatte ich schon eine unfreiwillige Pirouette.:eek:;):D:cool:

Ich liebe meinen Fuhrpark auch, gerne dürften noch ein paar Oldies dazukommen.

Charger, GTO, Impala, Apache, ich hätte schon noch Ziele, aber weder Platz noch das nötige Kleingeld.:(

 

Gruß

Achim


19.11.2015 08:37    |    Ascender

Hm... Ja, weiß nicht ob man das als "überlegen" bezeichnen kann. Sicherlich ist das dem Konzept geschuldet. Der Porsche hat sehr viel Traktion mit dem Heckmotor. Dafür aber ist er im Grenzbereich eigentlich schwerer zu kontrollieren. Wenn das Heck kommt, dann richtig. Das hat aber Porsche schon mit dem 997 sehr gut kaschiert.

Die Vette ist zwar spitz zu fahren, aber hör dich doch mal in ein paar Motorsport-Foren um. Diese biestigkeit kann man ihr wegnehmen mit ein paar Modifikationen. Sturz- und Spureinstellungen.


19.11.2015 10:05    |    Antriebswelle29173

Ist gemacht, zudem Umrüstung auf 19"/20" Felgen.

SSC Spurplatten und 1,5 " tiefer, Compoundquerblattfeder. Bis auf Feuchtigkeit liegt sie schon ganz gut.

Am meisten hat mich überrascht, dass sich die Spur beim Fahren verstellt, bei den angegebenen Drehmomenten lösen sich die Einstellschrauben! Also angegebenes Drehmoment + 1/4 Umdrehung zusätzlich!;)

Ich arbeite dran!!:cool:

 

Gruß


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