Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

18869 weitere Antworten
18869 Antworten

Egal wie die Wahlen ausgehen werden, es wird sich quasi nix verändern. Die ganze Politelite (oder die sich dafür halten), wird genau so weiter machen wie bisher. Alle austauschbar. Wenn nach der Ab-Wahl lukrative Posten und Pöstchen in der Wirtschaft winken, werden die sicher nicht in dessen Suppe spucken wollen.

Vor der Wahl versprochen, nach der Wahl gebrochen....So ist unsere Pseudodemokratie.

Die werden irgendwie gekauft- früher oder später und wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik. Das, die Macht geht vom Volke aus, bla ,bla ist doch mittlerweile zur Lachnummer verkommen!

Hochinteressanter Beitrag über die Probleme im Zusammenhang mit den VW-Updates.

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:14:00 Uhr:


Hochinteressanter Beitrag über die Probleme im Zusammenhang mit den VW-Updates.

Das einzige was an dem Beitrag stimmt ist das der Kunde und die Werkstatt das Endergebnis ausbaden darf. Die Änderungen und Auswirkungen der neuen Software sind nicht korrekt wiedergegeben und nur teilweise richtig.

Ähnliche Themen

Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:42:24 Uhr:


Das einzige was an dem Beitrag stimmt ist das der Kunde und die Werkstatt das Endergebnis ausbaden darf. Die Änderungen und Auswirkungen der neuen Software sind nicht korrekt wiedergegeben und nur teilweise richtig.

Quelle?

Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:42:24 Uhr:



Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:14:00 Uhr:


Hochinteressanter Beitrag über die Probleme im Zusammenhang mit den VW-Updates.

Das einzige was an dem Beitrag stimmt ist das der Kunde und die Werkstatt das Endergebnis ausbaden darf. Die Änderungen und Auswirkungen der neuen Software sind nicht korrekt wiedergegeben und nur teilweise richtig.

Präzisierung? Was genau stimmt nicht? Begründung?

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:14:00 Uhr:


Hochinteressanter Beitrag über die Probleme im Zusammenhang mit den VW-Updates.

Top Beitrag 🙂

Hier sind wir alle drauf gespannt:
http://diepresse.com/.../Autoindustrie-kaempft-um-den-Diesel

Zitat:

@GolfCR schrieb am 7. Mai 2017 um 21:07:24 Uhr:


Hier sind wir alle drauf gespannt:
http://diepresse.com/.../Autoindustrie-kaempft-um-den-Diesel

Sehr interessant, Danke. 🙂

Versuch einer Diskussionsverlagerung aus dem Sammelthread "Erfahrungen NACH dem Softwareupdate" wegen berechtigter Kritik des Moderators:

Zitat:

@ballex schrieb am 7. Mai 2017 um 17:14:50 Uhr:



Zitat:

@Quakfrosch schrieb am 7. Mai 2017 um 15:50:52 Uhr:


Die Schäden werden bei jedem Fahrzeug nach der Umrüstung auftreten. Je nach Fahrprofil und Zustand bei einigen früher, bei anderen später.

Die eigentlich interessante Frage ist ja nun, wie groß diese Spanne ist? 5000km bei den frühesten mit ungünstigstem Fahrprofil und Zustand? Oder doch eher erst nach 20.-40.000km und bei günstigerem Fahrprofil z.B. erst nach 60-70.000km? Bei letzterem (in Anbetracht dessen, dass viele der EA189 Motoren schon einige Jahre auf dem Buckel haben) könnte das Kalkül seitens VW schon aufgehen, dass a) keiner evtl. auftretende Schäden mit dem Update mehr in Verbindung bringt und b) die Fahrzeuge an sich schon am Ende ihres Lebenszyklus (zumindest in der EU) angelangt sind.

Es war zu erwarten, dass nach der für das Unternehmen günstigsten Lösung gesucht wurde - mal unabhängig davon, wie man solche Vorgehensweisen bewertet.

Du vergisst etwas:

Kunden, die unzufrieden sind, kommen nicht wieder. Ob das für das Unternehmen günstig ist?

Auch ein Kunde, bei dessen Fahrzeug Folgeschäden nach vielleicht 40.000 km eintritt, wird in Bezug auf VW mindestens ein schlechtes Gefühl haben und Konkurrenzprodukte ernsthafter in Erwägung ziehen als zuvor. Bereits jetzt sehen wir europaweit seit 2015 einen fortwährenden Marktanteilsschwund bei VAG, der sich 2017 bislang beschleunigt hat.

Folgt man deinen Ausführungen, so werden negative Auswirkungen der Betrugsupdates in den kommenden Monaten erst noch richtig ans Tageslicht kommen und VAG wird weiter an Vertrauen einbüßen. Das kann ganz ähnlich ablaufen wie mit Opel bei der Lopez-Affäre. Und davon hat sich Opel immer noch nicht erholt, obwohl mittlerweile gut 20 Jahre vergangen sind. Wenn der Erdrutsch in Gang gekommen ist, dann ist das nicht mehr aufzuhalten.

NOCH kann VW die Reißleine ziehen, obwohl schon viel Vertrauen verspielt wurde.

Das Krisenmanagement ist einfach grottig, als Management kann man das nicht bezeichnen. Ein konfuses Rumgewurschtel eines aufgescheuchten Hühnerhaufens, der sich Vorstand nennt, aufklären soll, aber nicht aufklären darf und an alles Mögliche denkt, nur nicht an die Kunden.

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 21:05:27 Uhr:



Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 7. Mai 2017 um 16:42:24 Uhr:


Das einzige was an dem Beitrag stimmt ist das der Kunde und die Werkstatt das Endergebnis ausbaden darf. Die Änderungen und Auswirkungen der neuen Software sind nicht korrekt wiedergegeben und nur teilweise richtig.

Präzisierung? Was genau stimmt nicht? Begründung?

Die kältere Verbrennung wird über mehr inertes Gas, also eine höhere Abgasrückführungsrate erreicht, nicht über mehr Kraftstoff. Die Reduzierung der Spitzentemperatur mit einem fetteren Gemisch wird beim Benziner angewendet.

Eine frühe Nacheinspritzung von Diesel in den Lastbereichen mit aktiver AGR reduziert die entstehenden Rußpartikel durch eine Nachverbrennung im gleichen Zyklus noch im Zylinder. Es wird daher auch nicht zwangsläufig mehr Ruß durch das AGR transportiert.

Eine späte Nacheinspritzung führt durch die Reaktion des unverbrannten und verdampften Kraftstoffes im Oxikat zu einer hohen Abgastemperatur und zur Nachverbrennung des im Partikelfilter gesammelten Rußes (aktive Regeneration).

Der Einspritzdruck wird ständig geregelt in Teillast ist man vom Maximum noch weit entfernt. Der Druck wurde angehoben um eine feinere Zerstäubung zu erreichen und evtl. um die Schaltzeiten der Injektoren zu reduzieren.

Das Verbrennungsgeräusch ist anders weil die Einspritzungen und die zugehörigen Kraftstoffmengen neu verteilt wurden - die frühe Nacheinspritzung gab es vorher nicht. Die geräuschreduzierenden Voreinspritzungen führen zu mehr NOx, also ist davon auszugehen das hier Kraftstoff abgezwackt und die Voreinspritzung reduziert wurde und für die frühe Nacheinspritzung verwendet wird.

Durch eine NOx-ärmere Verbrennung und die nun kälteren Abgase wird im laufenden Betrieb weniger Ruß im Partikelfilter bei normaler Fahrt nebenbei nachverbrannt. Daher sind häufigere aktive Regenerationen erforderlich. Die Rußmenge muss daher nicht zwangsläufig höher sein als vorher.

Quelle: Dieselmotor-Management - Systeme und Komponenten, Bosch + Logik.

Wie lautet die Quelle vom VW-Meister ?

VW ist Schlusslicht im jüngsten Qualitätsreport der autobild. Auf der Website der ab ist das noch nicht online, aber es gibt Berichte darüber:

"Der Qualitätsreport zeigt aber auch: Viele Hersteller, allen voran VW, haben weiterhin mit Vertrauensverlusten zu kämpfen. AUTO BILD-Redakteur Matthias Moetsch: "Skoda und VW sind Schlusslicht. Auch Seat landet nur auf Platz 17. Das zeigt, wie sehr das Image des VW-Mutterkonzerns gelitten hat. Mit großzügigeren Garantien und kulanterem Gebaren bei Reklamationen könnten die Hersteller Boden gutmachen. Sie tun es aber nicht und kassieren dafür nun die Quittung.

AUTO BILD-Qualitätsreport: Die Rangliste 2016

1. Hyundai Note 2,14
Mazda, 2,14
3. Mini, 2,33
4. Kia, 2,43
Toyota 2.43
6. Volvo 2,57
7. Mercedes, 2,71
Opel, 2,71
9. Nissan, 2.86
10. Audi, 3,0
BMW, 3,0
Dacia, 3,0
13. Ford, 3,14
Renault, 3,14
15. Peugeot, 3,16
16. Fiat, 3,2
17. Citroën, 3,33
Seat, 3,33
19. Skoda, 3,43
VW, 3,43
"

Die Noten sind nicht im Link zu finden, die habe ich aus der mir vorliegenden Printversion abgeschrieben. Das Fazit zu VW möchte ich den Lesern auch nicht vorenthalten: "Abgasskandal, Steuerketten, explodierende Erdgastanks. Es wird dauern, bis VW das alles verarbeitet hat."

Als beschämend muss man auch das Abschneiden Audis bezeichnen, oder verträgt sich der Premiumanspruch mit Note drei? Punktgleich mit der Budgetmarke Dacia? In der Audi-Wertung schlagen insbesondere negativ zu Buche: Rückrufe / Nachbesserungen, Steuerketten, Ölverbrauch der TFSI-Motoren.

Was bei diesem Bericht zu bedenken ist: Die negativen Folgen des Updates spielen da noch kaum eine Rolle, das ist eine Hypothek für die Zukunft.

Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 7. Mai 2017 um 22:27:12 Uhr:



Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 21:05:27 Uhr:



Präzisierung? Was genau stimmt nicht? Begründung?

(...)
Quelle: Dieselmotor-Management - Systeme und Komponenten, Bosch + Logik.

Wie lautet die Quelle vom VW-Meister ?

Jedenfalls ist es nicht dieser Konzern, der die Betrugssoftware entwickelt und an VW geliefert hat. 🙄

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. Mai 2017 um 22:53:32 Uhr:



Zitat:

@alex1234567890 schrieb am 7. Mai 2017 um 22:27:12 Uhr:



(...)
Quelle: Dieselmotor-Management - Systeme und Komponenten, Bosch + Logik.

Wie lautet die Quelle vom VW-Meister ?


Jedenfalls ist es nicht dieser Konzern, der die Betrugssoftware entwickelt und an VW geliefert hat. 🙄

Und deswegen ändern sich grundlegende Funktionsprinzipien und die Physik ?

Kleine Punkte fehlen und nicht immer wird feiner Zerstäubt, um Schaltzeiten der Injektoren zu reduzieren.

Sondern aus dem ganz einfachen Grund, dass der Kunde (VW) z.B. 140 PS haben möchte, also müssen diese am Ende auch raus kommen.

Sehr vereinfacht und nicht 100% richtig gesagt: Höherer Einspritzdruck ist NICHT gleich mehr PS wie es die Tuning Szene behauptet.

Auch feinere Zerstäubung sorgt für präzisere Einspritzung und die damit verbundene Mehrleistung, außerdem erreicht man dadurch CO2 Ärmere Emissionen.
Daher die hartnäckige Behauptung, dass Tuning den Sprit Verbrauch senkt.

Der Nachteil, es entstehen deutlich mehr und kleinere NOx Partikel.

Das nur ergänzend.
Der Rest war soweit absolut richtig von @alex1234567890

Ähnliche Themen