Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Ob das was wird... Ich wage es zu bezweifeln:
http://app.handelsblatt.com/.../19771298.html
http://www.wallstreet-online.de/.../...chaedigung-deutsche-vw-besitzer
Dieselskandal: Rechtsanwälte fordern Entschädigung für deutsche VW-Besitzer
Ich habe ja nur das so wiedergegeben, wie der Werkstattmeister es mir, ohne von mir technisches Fachwissen zu erwarten, stark vereinfacht erklärt hat, ohne vom Großen ins allerkleinste Millionstel abzudriften.
Es zeigt ja auch nur grob die Probleme nach der Umrüstung und wie die Werkstätten sich damit rumärgern.
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April: VW-Hausmarke meldet weltweit 1,8 % weniger ausgelieferte Autos
Auslieferungen:
China +4,3 % / YTD -1,9 %
Südamerika -0,2 % / +9,4 %
Nordamerika -8,7 % / +0,2 %
Europa -7,0 % / -2,0 %
Westeuropa -9,9 % / -4,5 %
Zentral-/Osteuropa +12,9 % / +16,7 %
YTD weltweit: -1,4 %
Zitat aus dem Link (offizielle VW-Presseerklärung):
(...) "In Europa wurden 139.800 Fahrzeuge ausgeliefert, das entspricht einem Rückgang um 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In einigen Kernmärkten Westeuropas wurden die Auslieferungen wie erwartet vom planmäßigen Modellwechsel der Golf-Familie beeinflusst.
Im Heimatmarkt Deutschland wurden 45.800 Fahrzeuge an Kunden übergeben, das sind 13,0 Prozent weniger als im April 2016. Ursache dafür war der Golf-Modellwechsel. Überdies wirken sich hier die zwei fehlenden Arbeitstage zur Osterzeit aus.
Der Wachstumskurs in der Region Zentral- und Osteuropa wurde fortgesetzt. Die Auslieferungen stiegen um 12,9 Prozent auf 21.400 Fahrzeuge. Der Markt Russland leistete mit einem deutlichen Zuwachs von 21,4 Prozent einen wesentlichen Beitrag dazu und hat damit die Trendwende geschafft. Insbesondere der neue Tiguan erfreute sich dort einer starken Nachfrage." (...)
Abgasskandal: Berlin blockiert offenbar strengere Tests
(...) "Die Bundesregierung scheint nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" jedenfalls kein nennenswertes Interesse an größeren Veränderungen zu haben. Dem Bericht zufolge lehnt sie eine von der EU-Kommission geplante Reform der Autoabgas-Überprüfungen in zentralen Punkten ab.
Demnach ist die Bundesregierung gegen Pläne der Brüsseler Behörde, nationale Aufsichtsbehörden wie das Kraftfahrtbundesamt stärker kontrollieren zu lassen, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine Stellungnahme an die EU-Ratspräsidentschaft. Die EU-Kommission plant zudem empfindliche Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro pro Fahrzeug für Hersteller, die bei den Abgaswerten manipulieren. Auch in diesem Punkt macht es die Bundesregierung der Kommission schwer: Berlin habe sich auch mehr als ein Jahr nach der Vorlage noch nicht zu den Plänen positioniert, erfuhr das Blatt nach eigenen Angaben aus EU-Kreisen.
Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte dazu gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio, es gebe "noch keine einheitliche Position der Regierung zu den Plänen der EU-Kommission. Die Gespräche darüber laufen noch."
Zeitplan kaum mehr einzuhalten
Ebenso lehne die Bundesregierung es ab, dass künftig Prüfdienste wie der TÜV nicht mehr direkt von Herstellern, sondern über ein Gebührensystem und den Staat bezahlt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden. Zudem verzögere sie eine Entscheidung über Vorschläge der Kommission, Autos bei zu hohen Abgaswerten vom Markt zu nehmen.
Auch die Autoländer Spanien, Italien und Tschechien bremsen laut "Süddeutscher Zeitung" die Reformen in Brüssel aus. Einige Regierungen handelten mehr im Interesse ihrer Industrie als ihrer Bürger, warnten laut Zeitung EU-Vertreter. Der Zeitplan für einen Beschluss der zuständigen Minister über die geplanten Änderungen mit Blick auf die Abgas-Überprüfungen bis Ende Mai sei kaum noch einzuhalten.
Die Bundesregierung äußerte sich zunächst nicht zu dem Zeitungsbericht. Hintergrund der Pläne der EU-Kommission für eine strengere Überwachung der Auto-Industrie sind der Skandal um Abgasmanipulationen bei Volkswagen sowie der Schutz der Bürger und der Umwelt vor Gefahren durch überhöhte Schadstoffwerte.
Ich hatte diese Woche ein Gespräch mit einem Mechaniker geführt, dessen Schwager im NRW Verkehrsministerium arbeitet. Dieser sagte zu ihm, dass alles zum Thema Fahrverbote schon fertig ausgearbeitet in den Schubladen liegt.
Da können die Drecksäcke noch so beteuern, dass sie keine Fahrverbote in "ihrer" Stadt wollen.
Ich sage euch: mit uns abgerechnet wird nach der NRW/Bundestagswahl! Einen Diesel kann man bestenfalls nur noch in Regionen fahren, wo man in mindestens 100km Umkreis keine Umweltzone etc. hat. Da bruacht man schon kein Hellseher zu sein, dass die Preise dieser Fahrzeuge sinken werden. Aber der Ostblock und Afrika reiben sich schon die Hände. Bei letzteren gab´s noch nie so saubere Autos...
EDIT: Wenn das Thema Diesel durch ist, sind alle Benziner ohne Filter dran...
Zitat:
@Steam24 schrieb am 10. Mai 2017 um 00:13:14 Uhr:
Experten erwarten dramatische Wertverluste für Diesel-PKW
Wie es aussieht haben wir VW wirklich viel zu verdanken...
Und mit "wir" meine ich alle Dieselfahrer.
Zitat:
@Uli745 schrieb am 10. Mai 2017 um 09:11:12 Uhr:
Zitat:
@Steam24 schrieb am 10. Mai 2017 um 00:13:14 Uhr:
Experten erwarten dramatische Wertverluste für Diesel-PKWWie es aussieht haben wir VW wirklich viel zu verdanken...
Und mit "wir" meine ich alle Dieselfahrer.
Ja und warum VW? Das Problem NOX in den Städten ist herstellerübergreifend und schon vor dem Dieselgate Thema gewesen.
Zitat:
@es.ef schrieb am 10. Mai 2017 um 09:38:50 Uhr:
Zitat:
@Uli745 schrieb am 10. Mai 2017 um 09:11:12 Uhr:
Wie es aussieht haben wir VW wirklich viel zu verdanken...
Und mit "wir" meine ich alle Dieselfahrer.
Ja und warum VW? Das Problem NOX in den Städten ist herstellerübergreifend und schon vor dem Dieselgate Thema gewesen.
Ich hoffe sehr, dass du dich nur so dumm stellst!
Klar. Und weil man eh nur verarscht wird, ist das "Wählen gehen" genauso bescheuert, wie Diesel fahren 😉
Hab ich so nicht geschrieben. Alle sind austauschbar. Egal wer die Wahlen gewinnt. Es gibt in D trotzdem ein "weiter so". Aber Politik gehört nicht hier hinein.
Zitat:
@Alf3366 schrieb am 10. Mai 2017 um 09:54:23 Uhr:
Zitat:
@es.ef schrieb am 10. Mai 2017 um 09:38:50 Uhr:
Ja und warum VW? Das Problem NOX in den Städten ist herstellerübergreifend und schon vor dem Dieselgate Thema gewesen.
Ich hoffe sehr, dass du dich nur so dumm stellst!
Kannst Du auch etwas anderes als Beleidigen? Es ist Fakt, dass diese Fahrverbote vor dem Dieselgate schon Thema und bereits ausgearbeitet waren. Die Feinstaubbelastung hat nicht VW verursacht sondern neben Heizungen alle Diesel-Fahrzeuge. Gerade die Beugung des EU-Rechts von fast allen Herstellern hat die Situation in den Städten eskalieren lassen.
Fahrverbot in Stuttgart ab 2018
Wenn Du ein Problem mit meinen Beiträgen hast setze mich einfach auf Ignore. Aber inzwischen ist dieser Thread ja sowieso weit entfernt von einer sachlichen Diskussion.