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TDIBIKER

Europa und Nordafrika auf zwei Rädern.

27.06.2019 19:15    |    TDIBIKER    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: 900, Kawasaki, Z

Una vuelta en EspañaUna vuelta en EspañaDynamisch, sportlich, hängt am Gas: Die Peña Hincada ist Z 900 Land.Dynamisch, sportlich, hängt am Gas: Die Peña Hincada ist Z 900 Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Motorrad ist man den Einflüssen der Umwelt ausgesetzt.

Dem Wind. Der sengenden Sonne, wenn die Luft über dem Asphalt flimmert.

Dem Regen. Dem bitteren Frost, wenn die fahle Februarsonne schon gesunken ist.

Dem Staub. Den Insekten, die wie Krusten Jacke, Hose und Helm verzieren. Den Schlaglöchern, die das Sitzfleisch gerben. Den Steinchen, die vom Vorderrad springen....

 

Manche Motorräder versuchen, die Umwelteinflüsse abzuschwächen, für den Fahrer erträglicher zu machen: Mit dicken Verkleidungen, Windschildern, Sitz-und Griffheizungen, langen Federwegen. Das sind Tourer, Reisemaschinen, Reiseenduros. Man erkennt sie an den dicken Koffern.

 

Die Anfahrt war AUCH im RegenDie Anfahrt war AUCH im RegenNeben den mächtigen Aufbauten der GS sieht die Kawa fast wie ein Kindermöpp aus...obwohl sie erheblich mehr Dampf hat.Neben den mächtigen Aufbauten der GS sieht die Kawa fast wie ein Kindermöpp aus...obwohl sie erheblich mehr Dampf hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber es gibt Motorräder, die bewusst auf all das verzichten. Die Z 900 ist so eine. Zwei Räder, ein potenter Motor, zwei dicke Bremsscheiben, ein schickes Design. Mehr braucht sie nicht, um ihren Fahrer zu beglücken. Heizgriffe? Windschild? Schnick-Schnack!! Mit ihr beisst die Sonne, klatscht der Regen, wirbelt der Staub. Sie kann ihren Fahrer ohne zu schalten von 30 auf über 200 Km/h schiessen, nur mit einer Drehung des Handgelenk, ohne RideByWire, ohne Helferlein.

 

Ich hatte Ende 2017 solch eine Kawasaki erworben, natürlich in grün. Die durfte immer bei schönem Wetter meine 50 Km Hausstrecke fahren, und das war's im Wesentlichen. Nur einmal hatte sie aus Versehen etwas Regen abbekommen. Immer mit diesem raubtierhaften Fauchen aus dem dicken Auspuff.

Hach, schön. So sollte es bleiben, zwischen ihr und mir. Und dann hat Lewellyn mit AndreasDU eine Tour in die Sierra de la Cebollera geplant. Ein paar tausend Km auf den kurvigsten Strecken des Kontinents, immer mit der Hand am Gas, in Hochgebirge und Halbwüste, mit und ohne Aspalt...da will ich natürlich dabei sein! Und mangels Enduro oder Reisenduro muss jetzt die Z 900 zeigen, was in ihr steckt. Nicht nur Eisdiele und Hausstrecke ;)

Messen muss sich meine erst 5000 Km alte Z 900 auf noch guten Angel GT mit einer 11er GS auf ganz neuen A41 und einer F 650 GS auf ganz neuen Metzeler Tourance.

Los geht's zur wüsten Tour durch die Pyrenäen in die Sierra de la Cebollera!

 

Unser Ausgangspunkt in Südfrankreich ist von Regenwolken überschattet, es soll mindestens bis zum Pyrenäen Hauptkamm regnen. Also Regenzeug an und los. Die ersten Km fahre ich vor und führe unsere kleine Truppe auf den mir bekannten Wegen, danach fährt meist Lewellyn vor, der die Route perfekt geplant hat. Ich habe ja kein Navi, sportlicher Roadster pur. Und so'n Navi auf Tour ist schon praktisch. Andererseits habe ich eine gute Karte dabei...

Den Regen kriegt man auch mehr ab als auf meiner Gudrun. Das alles stört mich aber nicht, und ich freue mich darüber, dass mein Sattel mit dickem Schaumstoff bequemer gemacht wurde. Sportlicher Roadster hin und her: Auf Tour sollte man sich nicht wund reiten.

 

Nach einer halben Stunde fährt der Streckenposten das Pace Car weg....Nach einer halben Stunde fährt der Streckenposten das Pace Car weg....Die Sierra de Guara. In den Höhlen nisten die Geier, die unsere Tour begleiten.Die Sierra de Guara. In den Höhlen nisten die Geier, die unsere Tour begleiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In St-Lary beginnt der eigentliche Aufstieg in die Pyrenäen, und da ist durch einen Felsrutsch erstmal die Strasse für ein paar Minuten gesperrt. Ein Engländer auf einer Kawasaki 1000 SX gesellt sich zu uns an die Ampel. Als der orangene Streckenposten uns durchfahren lässt, heisst es GAS! Und nach den beiden ersten Kurven ward der Engländer im Rückspiegel nicht mehr gesehen - obwohl die F 650 an erster Position ist und einen deutlichen PS-Nachteil hat, gerade bergauf! PS sind überbewertet.

80% Fahrer, 20% Mopped...

Kurz vor dem Tunnel Bielsa-Aragounet wird der Regen zu Nebel, und es wird kalt! Selbst im Regenzeug.

Und einen Pullover habe ich nicht eingepackt, in meinen Minimal-Koffern von Motec.

 

Irgendwo im nichts.Irgendwo im nichts.StaubtrockenStaubtrocken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber kaum im Tunnel Ausgang, wird es wärmer, und am Ausgang glost die Sonne! Jetzt sind wir in Spanien, und jeder Gedanke an Pullover ist für den Rest der Tour verflogen. Wir ballern vergnügt nach Ainsa runter, und dann in die Sierra de Guara. Da wird die Hüfte wieder beweglich, in hunderten von engen Kurven, und ich setzte zweimal links mit der Stiefelspitze auf (obwohl nur der Fussballen auf den Rasten sitzt), und die 11er GS mit den Koffern (obwohl die an den Ecken schon abgeflext wurden).

 

Stausee mit AbflussStausee mit AbflussPasst perfekt.Passt perfekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem erquickenden Abend und einem guten Frühstück in der Hosteria de la Guara ging es dann los in die Sierra de la Cebollera. Die Z 900, die auf breiten Strassen überlegen ist, auf schmalen Flickenteppichen zumindest mithalten kann, ist auf Schotter etwas überfordert. Und genau den muss sie heute fahren, irgendwo im Nichts unter einer zu heissen Sonne und kreisenden Geiern. Zum Glück nur so etwa 10 Km. Dem Reifen und der Kette tut das alles nicht gut. Dem Luftfilter auch nicht...

 

Nach dem Staub kommen wir dann zum Stausee des Ebro. Die weite Wasserfläche zieht uns magisch an. Fast wie eine Fata Morgana. Besonders wenn man sich den Auslauf des Beckens anschaut, das hat etwas Unwirkliches. Hat mir die Sonne schon so das Hirn unterm schwarzen Helm verdörrt, dass ich da den Abfluss der heimischen Spüle zu erkennen meine??

 

San FeliceSan FeliceSchon zu römischen Zeiten als Heilquelle bekannt: Die Becken im CidascoSchon zu römischen Zeiten als Heilquelle bekannt: Die Becken im Cidasco

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt darf Andreas mal Z fahren, und ich die F 650 GS. Die geht erstaunlich gut und ist leicht von rechts nach links zu werfen. Ein echtes Spassgerät. Irgendwann rauscht Andreas auf einer langen Geraden von hinten mit meiner Z und einem irren Speed an uns GS Treibern vorbei. Hat sie mal in den Begrenzer gedreht, der Schelm. Sie steht ihm gut, besser als mir jedenfalls.

 

Abends machen wir Rast in Arnedillo an einer heissen Quelle im Fluss. Das Wasser ist leicht radioktiv und enthält Rubidium, und Chlor- und Bromsalze. Mit dem Flusswasser gemischt, hat es eine Badetemperatur von 34° in den Becken und ist es tags und nachts "gerammelt" voll. Das Hotel ist so lala.

 

Berge von Dinosauriern...Berge von Dinosauriern...Das Team wie angesagt in der Sierra de CebolleraDas Team wie angesagt in der Sierra de Cebollera

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen fahren wir nach einem schlechten Frühstück die tolle Heizerstrecke am Stausee. Das ist Z 900 Land! Spielerisch leicht zieht sie von einer Kurve zur nächsten. Das Wetter ist perfekt, so sollte das bleiben. Aber nein, jetzt muss natürlich wieder Schotter gefahren werden...kaum hat man 2 Km hinter sich, werden wir von einem Iguanodon angegriffen. Wer's nicht glaubt...Foto ist nicht gephotoshopped.

Die Schichtflächen des Trias in diesen verlorenen Bergen unter der sengenden Sonne sind mit Fusspuren dieser und andere Saurier überzogen. Die gefährlichsten Tiere für den Motorradfahrer sind ausser dem Iguanodon und Stegosaurus übrigens die Bullen mitten auf der Strasse (die echten jetzt, zum Glück ohne Hörner, aber mit Eiern wie Honigmelonen), und die Pferde in den Tunneln. Die kriegen Panik vom Heulen des Vierzylinders, sind von den Tunnelwänden eingepfercht, und geraten in Bewegung. Besonders ein Fohlen sprintet vor mir rum, keilt aus, und eine schwarze Stute (wahrscheinlich die Mutter) verfolgt mich ein Stück. An die Schafs-und Ziegenherden auf der Strasse hat man sich schnell gewöhnt, an die riesigen Hütehunde die, mitte auf der Strasse liegend, uns wachsam beäugen, schon weniger. Die Geier bleiben in sicherer Entfernung. Ausser wenn man sich bewegungslos neben das Mopped legt. Dann werden ihre kreisenden Shilouetten plötzlich riesig gross (3 M Spannweite). Wer sich hier verschnetzelt, von dem bleibt nicht viel übrig....

 

Nix für schreckhafte NaturenNix für schreckhafte NaturenAm Rande des AbgrundsAm Rande des Abgrunds

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach geht es wieder Pässe rauf, Pässe runter, wieder Asphalt, richtig Spass. Doch leider haben sich die GS Treiber etwas seltsames ausgedacht: Die wollen einen Bergpfad fahren, der auf keiner Karte existiert. Von dem wir nicht wissen, ob er befahrbar ist, und der von 1000 auf 2000 M NGF führt, also tausend Höhenmeter. Ob ich unten warten will? Nee, natürlich nicht. Und so muss die arme Kawa wieder rein in die Pampa....nach ein paar Minuten bin ich wie ein richtiger Endurofahrer total nass geschwitzt. Die Kiste taumelt von einer Auswaschung in die nächste. Die Gser haben es da leichter: Stellen sich auf die Rasten und pflügen in einer Welle von Gestein die Hügel hoch... ich warte, bis der Staub sich gelegt hat, und fahre denen schön Piano hinterher. Nach ein paar Km brauche ich eine Pause, ein bisschen Wasser aus den Packtaschen.

Da stelle ich fest: Ich kann nicht mehr Anfahren! Der mittlerweile bereits abgenutze Pirelli bringt nicht den nötigen Grip auf, dreht durch und sendet höchstens mal ein Steinchen nach hinten. Da hilft mir der seidige Vierzylinder, der kurz übersetzt, auch niedrigste Drehzahlen toleriert. Es wäre der ideale Enduromotor, wenn das Gewicht nicht wäre... irgendwie komme ich wieder ins Rollen (im wahrsten Sinne des Wortes, und bin endlich auf der Gipfelstrasse (die natürlich auch nur geschottert ist). Ich muss noch einige Km hinter mich bringen, diesmal bergrunter, im Wald auch durch Matsche, bis ich endlich endlich wieder festen Asphalt unter den Reifen habe. Dann gibt es schön Kaffee und ein paar Tapas, die habe ich mir redlich verdient...

 

vom See hoch nur Schotter und spitze Steine, die mein Strassengummi ritzen.vom See hoch nur Schotter und spitze Steine, die mein Strassengummi ritzen.Anfahren im lockeren Geröll bei 10% Steigung ohne Grip....Anfahren im lockeren Geröll bei 10% Steigung ohne Grip....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag ist nur Asphalt angesagt, und es wird ein doller Tag für die Kawa. Auf zum Teil 12 Meter breiten Strassen könnte sie ihre Leistung ausspielen. Muss aber nicht sein. Wir sind auch so schnell genug unterwegs. Und plötzlich tauchen zwei identische grün-weisse R 1200 RT als kleine Pünktchen im Rückspiegel auf...was zum Teufel! Ist das Guardia Civil? Jawoll! Was tun? Einfach weiter fahren, sie überholen lassen, rangewunken werden...und dann habe ich Glück und der Guardist Pech. Denn als er von der RT runterhopsen will, setzt er den Ständer in ein Loch und droht mitsant Möpp die Erde seiner Heimat zu küssen. Geistesgegenwârtig springe ich dazu und halte die RT fest, bis sie wieder sicher steht. Wir bekommen dann nur eine Ermahnung, und ich einen behandschuhten Händedruck. Klar unter Motorradfahrern hilft man sich, auch wenn man als Rennleitung unterwegs ist.

 

Am nächsten Morgen sieht mein Hinterradreifen nicht mehr wirklich taufrisch aus. Aber heute ist Rückfahrt in die Sierra de Guara, und zwar durch die Wüste. Die hiesige heisst "Las Bardenas Reales". Ob das nun Wüste oder Halbwüste ist sei dahin gestellt - bei knapp 40C° im nicht vorhandenen Schatten ist sie mir wüst genug. Die beiden wollen wieder dadurch schottern, das spare ich mir angesichts des glatten Reifens, und wir treffen uns in Sadaba.

Die Strecke nach Ayerbe ist eine einzige Kurvenswingerei, 73 Km lang!

Noch einen kleinen Schlenker, und in der Guara angekommen, hat der Angel GT z.T. überhaupt kein Profil mehr. Kagge. Ob ich damit noch die 400 Km nach Hause schaffe, über die Pyrenäen?

 

mit den GS klappt das viel bessermit den GS klappt das viel besserlas Bardenas Reales, eine Halbwüstelas Bardenas Reales, eine Halbwüsteverlassene Häuser, vertrocknete Flüsseverlassene Häuser, vertrocknete FlüsseDas Wasser, das LebenDas Wasser, das Leben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein improvisiertes Jazzkonzert beim Schlemmen in der Hosteria de Guara vertreibt aber schnell diese kleine Sorge. Dann, am Morgen, heisst es Abschied nehmen von meinen treuen Mitfahrern. Vielleicht eines Tages fährt man wieder zusammen. Schön war's gewesen, jedesmal.

 

Allein on the road bremse ich nur noch vorn, und beschleunige nur ganz sachte. So komme ich doch noch nach hause...Die Z hat jetzt 8400 Km auf der Uhr. Die Bremsbelâge vorn sind bereits halb runter, die Kette ist gelängt (kein Wunder), der Reifen hat alles gegeben, aber sonst ist alles im GRÜNEN Bereich :D:D

 

Das beantwortet jetzt die Frage, ob die offene (125 PS) Z 900 ABS tourentauglich ist.

 

Wieder daheim. Passte so gerade...Wieder daheim. Passte so gerade...Staub.... Dust in the wind. All we are is dust in the wind...Staub.... Dust in the wind. All we are is dust in the wind...Braves Möpp. Ganz orginal ausser den selbst gebastelten Sturzpads, dem "Tourensattel" +6,5 cm, den Köfferchen (Motec) und dem Tanküberzug von Bagster.Braves Möpp. Ganz orginal ausser den selbst gebastelten Sturzpads, dem "Tourensattel" +6,5 cm, den Köfferchen (Motec) und dem Tanküberzug von Bagster.Fussrasten zu hoch, Lenker zu tief, Reifen zu glatt, die arme Z 900 ausserhalb ihres Wohlfühlbereichs.Fussrasten zu hoch, Lenker zu tief, Reifen zu glatt, die arme Z 900 ausserhalb ihres Wohlfühlbereichs.Swinging on the roadSwinging on the road

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung: Für Motorräder sind Reifen noch wichtiger als für Autos, sie sind das A und O.

Durch den kommerziellen Erfolg der Reiseenduros wird auf Touren heute gerne mal abseits der Strasse gefahren, und moderne Trailreifen stehen normalen Strassenreifen auf dem Asphalt in nichts mehr nach. Normale Strassenmotorräder, Nakedbikes, Sporttourer, Roadster haben heute die Reifendimension 180/55/17 hinten. Leider gibt es in dieser Dimension keinen Trailreifen, wie den A41, Tourance, TKC 70, der ausser Strasse auch ein bisschen Gelände kann. Eine echte Marktlücke...

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28.06.2019 21:04    |    Lewellyn

Schön geschrieben. Schwelgt man direkt schon in Erinnerungen. Dabei sind wir noch gar nicht zu Hause.

Morgen Finaaale in Form von Galibier, Iseran und Co. :cool:


28.06.2019 21:11    |    TDIBIKER

Super! Finale grandioso...und ich hatte heute Sitzungen von morgens früh bis jetzt gerade *spei*

Wäre viel lieber am Galibier mit Euch!

 

Schickt mal Fotos ;)


29.06.2019 01:10    |    Mischwa74

Toll geschrieben und mal ein echter Härtetest für die Z900.


29.06.2019 10:54    |    TDIBIKER

Danke Mischwa! Wie sieht's denn aus, wäre die Z 900 was für Dich?

Ausser Sattel aufpolstern lassen war die Z Original. Es geht also, wenn man nicht dauernd Schotter fahren will.

Auf der Strasse ist die Z 900 toll zu Fahren.


29.06.2019 16:54    |    Mischwa74

Gut das Du fragst...ich habe heute die Z900 gekauft. Bin die gestern Probe gefahren und heute die GSX-S750. Beides feine Teile aber die Kawa ist schon richtig geil. Ende nächster Woche so Donnerstag oder Freitag werde ich sie wohl bekommen.

Jetzt dieses diese warten ;-)

 

Gruß

Michael


29.06.2019 17:26    |    TDIBIKER

Cool! Dann herzlichen Glückwunsch! Auf dem Rückweg war's mir übrigens zu heiss zum Tanken, und ich kann jetzt positiv sagen, mit dem 17 Liter Tank und schonender Fahrweise hat sie eine Reichweite von 300 Km und es ist sogar nach etwas Benzin drin...


29.06.2019 21:01    |    Mischwa74

Gut zu wissen...als nächstes steht ja erstmal das "Drama" des einfahrens an. Und ruhig konnte ich sie gestern nur bedingt fahren ;-)


30.06.2019 11:11    |    TDIBIKER

Och, das geht schnell vorüber. Erstmal nur bis 4000, dann bis 7000....schon bei 4000 kommt ja schon ein bisschen was :)

Und mehr als 7000 ist eigentlich über. Mein regelbarer Schaltblitz steht immer noch auf 7000, darüber ist eigentlich schon zu viel für öffentliche Strassen.....nur ganz selten mal, wenn der Hafer sticht.


04.07.2019 18:04    |    TDIBIKER

So die ersten 50 Km mit dem Angel GT II bei sengender Sonne, und NUR auf Asphalt. Vorne noch den ca 3000 Km alten Angel GT . Vorne 2,5 bar und hinten 2,8. Ich konnte nichts Negatives feststellen, im Gegenteil, scheint perfekt zu laufen. Ist natürlicher ein gewaltiger Unterschied zu der Karkasse, die ich vorher drauf hatte...


08.07.2019 13:25    |    Max 0763

schöner Bericht (man "fährt" geradezu mit), der Motor ist ja das Sahnestück bei der Z900, elastischer geht es kaum, da bin ich bei meiner BMW (R1200S) anderes gewöhnt (schalten, schalten, schalten)....sind jetzt gerade von unserer Südtiroltour zurück, einer meiner Freunde fährt eine Z1000SX (wie der Engländer), der Motor ist vergleichbar, auch ein tolles Motorrad.


08.07.2019 18:07    |    TDIBIKER

Hallo Max, Du hast völlig Recht, der Z 900 Motor ist toll, fast ein Tausender (954 ccm), und nicht ganz so ultrakurzhubig wie mancher R4 heute, natürlich sehr elastisch, aber hat noch Charakter.

 

Andererseits ist deine R 1200 S natürlich ein Sahnestück! Ich kenne den Motor auch als sehr elastisch (in der R 1200 ST) und das 6 Gang-Getriebe gut zu schalten - zumindest für einen BMW-Boxer. Da wart ihr sicher nicht ganz so langsam unterwegs...:) Danke für deinen Kommentar und gute Fahrt!


10.07.2019 08:17    |    Max 0763

Woher wusstest Du, dass wir nicht ganz so langsam unterwegs waren ;-))) ? Der Boxer ist natürlich ein toller Motor, trotz zT geringerer Leistung habe ich kein Problem, "mitzuhalten", aber das, wie gesagt, erfordert öfter mal Schaltarbeit. Dir auch weiterhin gute Fahrt und eine tolle Motorradsaison !


10.07.2019 21:59    |    muhmann

Wenn du das nächste Mal mit der Z900 hinter den beiden irren her willst, zieh Avon Trailrider auf.

Damit wird die Z zu GS ;)

 

Ging in Rumänien jedenfalls sehr gut auf meiner ST.


10.07.2019 22:10    |    TDIBIKER

Hi Muhmann, ich weiss, haben die mir erzählt, hast Dich wacker geschlagen! Die Trailrider gibt es auch in 180/55?

 

Problem wird, die hier zu bekommen. Avon ist hier völlig marginal.

 

Am Vernünftigsten wäre ja, einen Satz Diablo Rosso und einfach da fahren, wo die Z hingehört.

 

Spass macht das satt.

 

Dann brauche ich nur noch eine Reiseenduro, ich fahre nämlich gerne mit den beiden Irren :D:D


10.07.2019 22:16    |    muhmann

Ist die gleiche Größe wie auf meiner BMW.

Ist der offroadtauglichste Reifen, den ich legal auf der F800 fahren darf.

Aber das dürfte bei dir ja eher egal sein oder kennen die Franzosen auch diesen Reifenbindungsquatsch?

 

Hier gibts den bei reifen.com.

 

Ich war selbst erstaunt, wo man die ST so durchzwingen kann, wenn man nur will...

Auf normalen Straßenreifen wäre ich da aber nicht weit gekommen.


10.07.2019 23:10    |    TDIBIKER

Du hast Recht, ich darf aufziehen, was ich will, auch mischen.

Und das tue ich auf allen meinen Moppeds seit 30 Jahren, nie ein Problem.

Reifenbindung ist einfach völliger Blödsinn.


11.07.2019 13:47    |    Lewellyn

Ja, sehr schade, dass Du (muhmann) nicht im September mit fahren kannst.

@ TDIBIKER: Falls Du doch noch „rüber“ kommen kannst, Hubert fährt mit seiner neuen V4 Tuono auch mit, was mich sehr freut. Der ideale Einstieg wäre vermutlich der Montag, 16.09., da sind wir abends im Hotel in Aubagne, falls Du nicht nach Rencurel kommen willst.


11.07.2019 19:06    |    TDIBIKER

Der Hubert, Mensch, das wäre schön!* Ich sage dann bescheid, wenn ich mehr über meinen Zeitplan weiss.

 

Vor allem auch, weil so eine neue Aprilia V4 sicher nicht in die Pampa soll, darf, muss....:D:D

Dann wird das mehr Road-Racing :)


11.07.2019 19:42    |    muhmann

Ja, finde ich auch sehr schade.

Nächstes Jahr wieder...


12.07.2019 01:07    |    Lewellyn

Nun ja, im Grunde ist die Tour komplett Asphalt, aber der Col de Tende liegt auf dem Weg.

Den würde ich schon gern mitnehmen. Auch wenn er im oberen Bereich geschottert ist.

Aber wer nicht will, kann den ja über den Tunnel umgehen. ;)

 

„Check“. :D


12.07.2019 10:09    |    TDIBIKER

In dem Fort war ich schon im letzten Jahrtausend, mit der XJ. Damals fuhren alle nur Strassenmoppeds mit Strassenreifen (allerdings die Felgen etwas grösser und die Gummis etwas schmaler). War nicht wirklich schwierig zu fahren, kann mich da an nichts Aussergewöhnliches erinnern, ausser an das Fort selbst. Das war beeindruckend.

Das letzte mal war ich vor 2 Jahren mit der Gudrun in Tende, von Italien kommend . Da haben wir allerdings den Tunnel genommen. Das Tolle war die Kurvenhatz dahin, am Fluss entlang. Einfach super und eine schöne Erinnerung.


18.07.2019 11:39    |    Trackback

Kommentiert auf: Motorrad Reisen:

 

Motorradtour 2020?

 

[...] 2-3 Pässe? Vor oder nach der Mittagspause?

 

Lies doch einfach mal, ob Du auf sowas Bock hast: https://www.motor-talk.de/.../...est-touren-tauglichkeit-t6648294.html

[...]

 

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