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TDIBIKER

Europa und Nordafrika auf zwei Rädern.

31.12.2014 15:46    |    TDIBIKER    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: 2014 Zero SR, SR, Zero Motorcycles

Sind E-Bikes die Zukunft?

3 (8,1 %) Na klar! Je eher desto besser!
15 (40,5 %) Die haben eine Daseinsberechtigung
11 (29,7 %) Da fehlt noch die Infrastruktur
3 (8,1 %) Wenn's kein Benzin mehr gibt
5 (13,5 %) Haaau mir ab mit sowas...

Blasse Mutter Ruhr. Und das im Dezember. Der Tag wird zur Nacht, und die Nacht ist taghell erleuchtet. Untertage sowieso, übertage auch. Untertage tropft es, sobald die Pumpen im Bergwerk nicht mehr laufen. Übertage fällt der Regen ungehemmt auf das Kamener Kreuz. Und genau da befinde ich mich jetzt, mit meinem alten Transporter, dem alten 5 Zylinder Pumpe-Düse. Rechts meine Frau, hinter mir mein Wolfshund, der sich fragt, was er hier soll. Und der vermutlich seine sonnigen südfranzösischen Hügel vermisst, so schauerlich heult er manchmal.

Ich hingegen weiss, was ich hier soll. Es ist Heiligabend, aber es wird keine Weihnachtsgeschichte.

Es geht auf die A2, Abfahrt Castrop-Rauxel, zu MKM Motorrad. Da soll ich mal ein Elektro-Motorrad probefahren. Der Himmel ist um 10 Uhr immer noch so grau wie der Asphalt, und es giesst stetig und unaufhörlich, dazu ein steifer Nordwestwind. Anti-Moppedwetter.

« Was soll’s, wir sind ja nicht aus Zucker » fällt mir ein Spruch von damals ein, als ich noch ganzjährig das Ruhrgebiet unsicher machte.

Und « Viel Feind, viel Ehr’ ». Ich werde wohl noch mit ‘nem bisschen Wasser fertig, aber was ist mit dem E-Mopped ? kann das auch Wasser ab?

Kurzschluss, spontane Entladung der Batterie inklusive Grillparty mit dem Fahrer als Wurst ?

Genug Power hat die Batterie auf jeden Fall...

Man sieht, ich habe keine Kenne von E-Moppeds, und stehe der ganzen Sache dann doch eher skeptisch gegenüber.

Bei MKM ist’s dann warm und trocken.

 

Nur mit Glühwein auszuhalten?Nur mit Glühwein auszuhalten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganz Menge Moppedvolk steht da schon im geräumigen Laden und harrt der Dinge, die da kommen sollen. Links ist ein geiles kaltes Buffet aufgebaut, und rechts spielt eine Liveband. Der Inhaber scheut sich nicht, selbst in die Saiten zu greifen und sogar seine Stimmbänder zu bemühen, vom Feinsten. Fehlt bloss das Mopped, um das es ja ging.

 

Der Chef heizt einDer Chef heizt ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

« Wie jetzt, Probefahren ? Motortalk ? ich weiss von nichts… » Na, das kann ja heiter werden.

Endlich schiebt er dann aber doch eine Zero RS mit holländischer Nummer in den strömenden Regen raus. Netter Typ. Ob ich denn ‘nen Helm hätte. « Nö ». Dann krieg’ ich glatt noch einen modernen Klapphelm verpasst.Ob ich überhaupt ‘nen Füherschein hätte, schon mal Mopped gefahren wäre ?

« Joa, so ab und an… » Na, dann wär ‘s ja gut.

« Aber Moment mal, wie funktioniert das jetzt ? » frage ich, und komme mir selbst ein bisschen dämlich dabei vor. »Schlüssel um und Ständer hoch, dann leuchtet so’n kleines grünes Symbol im Cockpit. Handbremse ist rechts oben und Fussbremse rechts unten… » Na super, wieder was gelernt... Tatsächlich ist die Zero RS so einfach wie ein Kinder-Laufrad. Leicht, handlich und passt perfekt . Keine Kupplung, keine Gangschaltung, einfach Gas und fäddich.

Wie ein Fisch im WasserWie ein Fisch im Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich muss daran denken, wie wir die GS in Spanien getestet haben – im Flussbett vergraben und so.

Stelle mir gerade vor, ich fahre die ZEro in den Rhein-Herne Kanal, den Datteln-Hamm Kanal, oder in die Emscher - und mache da den Zitteraal.

Aber jetzt heisst es « GO ! ». Beim leichten Drehen des Gasgriffs spürt man, dass die Fuhre vorwärts will, also Visier runter, Füsse hoch, und ab geht’s ins leere, nasse Industriegebiet. Hahn voll auf !

Die 60 PS ziehen sahnig am gezahnten Riemen, und das Mopped geht ab wie Schmitts Katze. Völlig lautlos.

Dickes Drehmoment. Irres Gefühl. Schon zieht der Regen horizontale Schlieren übers Visier.

Gas weg vor der Kreuzung. Die Zero RS rollt unbeeindruckt weiter. Keine Motorbremse, nichts.

Also in die Eisen, die auch ohne ABS selbst im strömenden Regen beide gut verzögern, gut dosierbar,

Prima. Ich fahre die RS 12.5. Die neue 13.5 hat schon alle Helferlein. Als alter Hase brauche ich diesen Schnick-Schnack aber nicht. Links geht’s nach Recklinhausen, und da hat’s auch Kurven. Die RS legt sich spielerisch leicht, nicht zu doll wegen der Nässe, aber das Fahrwerk ist Top. Alles in allem fast zu einfach. Ich stelle sie wieder bei MKM auf den Hof, den extrem soliden Seitenständer ausgeklappt. Lew und Wolfgang sind auch schon da.

 

Die Zero soll, so wie sie da steht, 11.000 und ein paar Kosten. Die neue 13.5 ungefähr 15.000.

Dafür gibt’s ein E-Bike, das einfacher als ein Pedelec ist, bei jedem Wetter fährt und schneller als viele Motorräder ist. 150 Km Reichweite sollten ausreichend sein. Auf die Batterie gibt’s 5 Jahre Garantie. Also, man kann nichts schlechtes über die Zero sagen. Eigentlich ist alles Top...

 

 

Dann besichtige ich mal die tollen Moppeds, die bei MKM so rumstehen. Erster Blickfang ist die Münch Mammut TTS 4. Ist denn da noch mehr ? Jawoll ! Eins meiner Traumbikes, die Mondial Piega.

Dahinter steht eine MV, die nur in 11 Exemplaren gebaut wurde. Extrem umgebaute Harleys.

Getunte Uralt-Boxer mit Rennverkleidung. Eine R 1100 RT mit nur 40.000 Km für ‘nen Appel und ‘n Ei.

Neue Triumph’s mit dem 2.3 Liter-Block werden gerade probegefahren. Eine wunderhübsche 900 SS

wartet nur darauf, dass man ihre Stummellenker packt …und all diese motorisierten Männerphantasien sehen aus wie neu, wie aus dem Ei gepellt. Diese offenen Edelstahltüten, die Vergaser mit den offenen Ansaugtrichtern – besser geht’s nicht. Aber irgendwie überkommt mich jetzt so’n komisches Gefühl. Denn die Zero hat all diese Motorräder im Grunde zu Alteisen gemacht.

 

DAS ist ein MotorradDAS ist ein Motorrad Wuchtbrumme im SauwetterWuchtbrumme im Sauwetter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich muss an Dampfloks denken. An schmierige Heizer, die mit schwarzen Pfoten den Kessel mit Kohle füllen, um mit langen Abgasfahnen und Donnergetöse ein paar Km/h mehr rauszuholen.

Das waren wir, auf unseren Benzinhengsten. Mit schwarzen Klamotten und schwarzen Fingern Motoren zum Leben erwecken, ihr vibrierendes Herz spüren, und im Donnergrollen des Auspuffsounds zu immer mehr Speed angefeuert werden.

Bei der Zero ist das anders. Die tut, was sie soll, perfekt, ohne Gestank und Gezeter.

Leuchtsymbole, Ruhe, im 6 Uhrstau unserer Metropolen ein perfektes Werkzeug zum zur Arbeit fahren.

 

 

Ich verabschiede mich von Lew und Wolfgang und fahre im Bulli über die leere, nasse Autobahn zurück. Es läuft gerade « mixed emotions » von den Stones.

 

Zwei Tage später sitze ich bei Freunden. « Was hasse denn Heiligabend gemacht ? »

« Da war ich in Castrop-Rauxel, ein Elektro-Motorrad testen. »

« Für Dich ? » Ute lacht sich schief. »Jau ! In den Pyrenäen sind auch überall Steckdosen… »

Und Mattin, der immer nach 200 Km tanken muss, sagt : « Super. Dann bin ich ja endlich nicht mehr der Einzige, der allen Anderen den Schnitt versaut... »

Da weiss ich nix drauf zu erwidern. Ausser vielleicht, dass ich mir keine Zero kaufen werde.

Für Pendler sehr empfehlenswert, ist sie nichts für TDIBIKER. Noch nicht. Vielleicht, wenn die Pyrenäen einst mit Schnelladestationen übersät sind...

Na, denn Prost...Na, denn Prost...

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01.01.2015 13:21    |    der_Derk

Schön geschrieben :).

 

Hätte nichts dagegen, geräuschlos, ohne Choke-Gefummel und Vergasersalat zu fahren - aber selbst wenn ich den Preis mal ausklammere, scheitert es an zwei Eckpunkten, in denen ich mich ungern von meiner DR 800 kommend verschlechtern möchte: Reichweite und Sitzposition/Größe. Solange die E-Motorräder alle im Format einer CB 500 oder noch kleiner daherkommen, und schon an's Kabel müssen wenn in der DR noch mehr als die Hälfte an Tankinhalt schwappt, ist's jetzt keine Alternative für die ich Geld ausgeben würde...

 

Hab' aber noch die Hoffnung, dass sich der Elektroantrieb dort eher durchsetzt, bzw. vielfältiger wird als bei PKW.

 

Gruß

Derk


01.01.2015 13:42    |    TDIBIKER

Hallo Derk und danke für deinen Kommentar!

 

Das Schöne an dem Mopped ist das Starten, wie Du richtig beschreibst.

Du kannst damit schneller losfahren als mit dem Auto, sofern der Helm am Lenker

hängt oder sonstwie in Reichweite ist. Für Kurzstrecke/Stadt unschlagbar!

Nur der Preis geht eher in Richtung "Erstmopped" und nicht in Richtung "Drittmopped".

 

Ich denke mir, auf die Dauer wird sich das E-Bike (leider! *sniff*) durchsetzten.

 

Erst wenn Du die Wahl hast, zwischen DR 800, Auto oder Zero, um mal eben einkaufen zu fahren,

wirst Du immer öfter zur Zero greifen. Weil's schneller geht und unkomplizierter ist.

 

Nur die Emotionen bleiben ein bisschen auf der Strecke. Oder bin ich einfach nur falsch sozialisiert

und die jungen Leute sehen das ganz anders?


01.01.2015 14:15    |    der_Derk

Für ein besseres Fahrrad (als spontane Kurzstreckengelegenheit) schmerzt der Preis dann natürlich umso mehr ;).

 

Dann könnte man auch schon fast wieder einen Renault Twizy daneben stellen, obwohl der bei der Parkplatzfrage schlechter abschneidet.

 

Emotionen - ist m.M. alles relativ, bzw. eine Frage der Perspektive. Das Technikverständnis, dass die ältere Generation ein emotionales Verhältnis zu Zylindern, Vergasern, Einstellvorgängern und dem lärmenden Auspuffbollern aufbauen lässt, kann man am E-Antrieb mit vergleichbarer Akribie exerzieren. Windungszahlen, Windungsarten am E-Motor, Wechselrichterschaltungen, -Ansteuerungen, Taktfrequenzen, Wirkungsgradoptimierung, Anlaufkurven, Regelkreise - ist eine andere Welt, aber dasselbe Muster. Nur ist maschinenbau-Affinität eben weiter verbreitet, und vielleicht auch einfacher zu vermitteln als der Draht zur Elektrotechnik. Da fehlt halt ein wenig die akustische und haptische Rückmeldung ;).

 

Die "jungen Leute" erleben die Einführung in die heutige, technische Welt auf eine andere Art, auf höherem Abstraktionslevel, das Verständnis um alle Grundlagen ist nicht mehr erforderlich (geschweige denn möglich), und damit ergeben sich andere Motive für technische Faszination. Das Fehlen von Geräusch und Vibration ist halt nicht das Fehlen von Charakter, sondern lediglich ein anderer.

 

Glaube aber nicht, dass sich die "alten" Verbrenner so schnell verabschieden - haben schon soviel Jahrzehnte überlebt, dass auch ich das Ende dieser Motorisierungsart bestimmt nicht mehr erleben werde. Abgesehen davon, spricht mich auch bei denen die Mehrheit der aktuellen Modelle nicht wirklich an. Und die paar die es tun, kann man bestimmt auch in 15-20 Jahren noch kaufen und fahren, meine DR wird dieses Jahr ja auch 20...

 

Gruß

Derk


01.01.2015 16:25    |    martinkarch

Wenn es denn drum geht, preisgünstig auf Arbeit zu fahren, dann ist ein E-Bike vllt nicht das Schlechteste. Aber eine richtige Motorradtour kann man auch in mehreren Jahren noch nicht mit solchen Fahrzeugen absolvieren. Kommt vllt. auf den Kaufzweck an, ob man zufrieden ist

 

........für mich wärs jetzt glaub ich nix. 150 km Reichweite, was soll ich damit ? Mit ein paar Sprinteinlagen oder ein paar Bergen sind es ohnehin weniger.....da kann ich gleich das Mountainbike nehmen.


01.01.2015 16:48    |    TDIBIKER

Hallo Martin,

 

das ist ganz mein Reden. Aber sagen wir mal für mittlere Distanzen...so 5 bis 50 Km...gut!

Auf die Batterie gibt es übrigens eine Garantie von 5 Jahren (schon erwähnt) oooooder:

460.000 km!! Möchte den sehen, der es schafft, mit dem Teil 460.000 Km in 5 Jahren zu fahren.

Dazu habe ich immerhin ein ganzes Leben gebraucht...und zwar auf richtigen Moppeds mit richtigen Tanks :D

 

Oups, Fehlinfo. Sie geben 160.000 km auf den Akku, nicht 460.000.

Sorry! Naja, schafft auch Keiner...

 

http://www.zeromotorcycles.com/fr/warranty/power-pack


01.01.2015 17:09    |    martinkarch

Mein Bruder hat ja ein altes Motorrad, mit dem ich auch schon gefahren bin, die CB 1000 Big One bzw CB 1000 Super Four. Manchmal steht das Motorrad einfach nur "so" da, es ist ein Teppich drübergeworfen und es ist das ganze Jahr nicht angemeldet. Mein Bruder KANN nicht mehr soviel fahren, er hat Haus, Familie und auch einen Wohnwagen, daher steht das Fahrzeug zunehmend ungenutzt rum, teilweise ganzjährig.

 

Wenn das ein E-Bike wäre, hätte man inzwischen schon den größten Ärger gehabt, allein durch die Alterung des Akku. Aber an diesem Motorrad war noch nie etwas kaputt, eine ausgezeichnete Qualität

 

Zitat:

Oups, Fehlinfo. Sie geben 160.000 km auf den Akku, nicht 460.000

Also ich sehe da vornehmlich etwas von 5 Jahren.

 

Und wenn das angeblich keine Rolle spielen sollte : hatte denn schon mal jemand hier einen Akku, der 10 Jahre durchhält? Oder bei seltener Nutzung auch länger ? :confused:


01.01.2015 17:55    |    fate_md

Schön geschrieben :)

 

Das mit dem "lautlos" wird aber bestimmt noch zunehmend ein Problem. Bin hier selbst fast vor so ein Hybrid / Elektro / keine Ahnung was Auto gelatscht, weils halt nahezu geräuschfrei ankam (und erst etwa 50m dahinter ein "normales" Auto, wodurch die erste akustische Orientierung zu "da kommt erstmal nix" tendierte). Der Anblick "Auto kommt und ist nah" und das fehlende Geräusch passten im Kopf irgendwie so gar nicht zusammen.

 

Wenn man die Technik von der Zero jetzt in einem Großroller verwenden würde, wäre sicher der Aktionsradius kein Problem mehr, glaube kaum dass die im Schnitt täglich weiter fahren und die Rollerfraktion ist "Automatik" eh schon gewohnt. Lediglich der Preis ist dann halt noch immer sehr selbstbewusst.


01.01.2015 23:36    |    TDIBIKER

Die E-Vehikel könnten mit klassischer Musik laufen.

Dann hört man sie schon von weitem.

Zu der Zero passen gut die Beatles.

Bei der ersten E-BMW würde ich eher zu Wagners Walkürenritt tendieren...

 

Spass beiseite, Du hast völlig Recht, der Preis ist zu happig.

Für 4000 Euronen hätte ich sie nach der Probefahrt gleich in den

Transporter gepackt. Zumal die KW/h hierzulande nur etwa 8 cts kostet...

zudem könnte ich dann zurecht behaupten, dass mein Mopped mit Nuklear-Energie fährt.


02.01.2015 10:15    |    schipplock

Erst mal vielen Dank fuer den Artikel. Er konnte gut gelesen werden und war auch sehr lustig.

 

Fuer mich gehoert bei einem Motorrad der Sound und die Moeglichkeit an jedem Ort nachzutanken einfach dazu. Motorrad Fahren ist fuer mich "Freiheit"; ich bin jemand, der Gegenden erkundet. Einfach mal drauflos fahren und schauen, wo man rauskommt. Wenn ich dann keinen Strom mehr habe oder der Akku mehrere Stunden laden muss, war es das mit dem Hobby fuer mich.

 

Deswegen kommt fuer mich ein E-Bike nicht in Frage. Ich fahre ohne Probleme mal 200km an einem Tag...einfach nur so zum Spaß.

 

Ich kann mir fuer bestimmte Bereiche E-Bikes vorstellen: e.g. im Motocross-Bereich. Da kann man mit E-Antrieben sicher sehr geile Geraete auf die Beine stellen, mit denen man sicher enorm Spaß haben kann (siehe KTM). Da ist das aber auch etwas anders...viele Motocross Fahrer haben ihre Maschine im Kastenwagen dabei, fahren zum Ort des "Geschehens" und lassen es dort krachen. Wenn der Akku das fuer 1-2 Stunden mitmacht, reicht das vermutlich voellig aus.

 

Aber fuer mich persoenlich ist der E-Antrieb leider nichts. Und Benzin wird es in irgendeiner Form immer geben, da bin ich mir sicher :).


02.01.2015 10:36    |    TDIBIKER

Die Zero hat einen eingebauten Lader, der es mit einer 16 A 220V Steckdose schafft, das Möpp in 8 Stunden von leer auf voll aufzuladen. Es lassen sich aber bis zu 3 Zusatzlader anschliessen (die man dann mitschleppen muss).

Das verkürzt die Ladezeit auf 2 Stunden - vorrausgesetzt, man findet eine Leiste mit 4 16A Steckdosen...

 

In der Zeit könnte man vielleicht bei den Kollegen hintendrauf eine kleine Runde drehen oder eine Packung Zigaretten rauchen...nur nach der ersten grösseren Tour hat man dann keine Freunde mehr...

 

Cross oder gar Rennstrecke, selbst auf Karting-Bahnen, wäre allerdings ein interessantes Einsatzgebiet.


02.01.2015 11:40    |    Ingo.M

Ich habe für: Da fehlt noch die Infrastruktur, gestimmt.

Entweder muß es Austauschakkus (Pfandsystem) an jeder Tankstelle geben, oder es muß eine neue, leicht Batterie für 1000Km Reichweite her.

Und das Ganze zu vergleichbaren Preisen mit Verbrennern.

 

Ich gehe aber davon aus daß die E-Technik sich eher bei kleinen E-Rollern durchsetzen könnte, also ein Ersatz für 50-125ccm. 150Km Reichweite bei max. 120Km/H werden sich dort eher realisieren lassen.

Die Sache ist da eher das Gewicht und der Preis.

Vom Drehmoment her ist ein E-Motor Klasse, und die Perfektion der stufenlosen "Automatik" eines E-Motors erreicht auch kein Getriebe.


02.01.2015 13:55    |    TDIBIKER

Richtig, ist alles eine tolle Sache, saubere Sache.

 

Aber lebt nicht. Nicht so wie meine Verbrenner.

Da schlägt kein Herz in der Brust, zwischen Gabel und Schwinge.

 

Deshalb sehe ich für mich auch nur die Nische Mittelstrecke/ Nutzfahrt.

Im Vergleich mit meiner SR 125:

___________________SR 125___________________ SR 12.5 :)

Wertverlust pro Jahr ___0 ________________________+1000 E

Topspeed ___________110 ______________________160

Energiekosten/100Km_ 4 Euro__________________ ___80 Cents (Deutschland: 2 Euro 8O)

Reichweite __________300 Km____________________150 Km


02.01.2015 15:07    |    martinkarch

Austauschakkus (Pfandsystem) an jeder Tankstelle, das hört sich für mich irgendwie an, als würden wir von einem Akkuschrauber oder einer Digitalkamera sprechen, also von einem ganz kompakten Akku für ein leicht standardisierbares Gerät. :D

 

Da müßten auch alle Motorräder den gleichen Akku haben, damit das möglich wäre. Oder zumindest müßten alle Akkus irgendwie kompatibel sein oder es dürfte nur ganz wenige Typen am Markt geben

 

Es lassen sich doch nicht einfach 20 Sorten Akkus bereithalten, so wie eine Eisdiele 20 Sorten Eis zur Auswahl bietet

 

Bei den Ladestationen für E-Autos haben wir ja schon Kompatibilitätsprobleme, wie soll das dann erst bei Akkus werden ? Du schaust dann auf dem Smartphone, welche Tankstelle dein Akkutyp hat und nur eine 30 km entfernte Tankstelle hat es.......das macht ja dann keinen Spaß.

 

Urlaub mit dem Motorrad, das KANN so übrigens schon gar nichts werden. Dabei täte mich persönlich doch gerade diese Option interessieren

 

Genauso wie Urlaub mit dem Wohnwagen am E-Auto....das wird auch nie was werden, da man zu oft laden müßt

 

Sowieso würde mich mal die E-Auto-Reichweite bei richtigem Vollgas interessieren :D

 

Zitat:

Und Benzin wird es in irgendeiner Form immer geben, da bin ich mir sicher :).

Wasserstoff meinst du vielleicht ? Da hat BMW ja schon 10 Jahre auf Staatskosten entwickelt. Irgendwann muß das dann ja mal was werden.

 

Nur wo kommt dann der ganze Wasserstoff her ?

 

Ich bete, daß der Sprit nicht zur Neige geht, denn wenn er das tut, das ist es um interessante Alternativen nicht gut bestellt :eek:

 

10-20 km zur Arbeit wird man natürlich immer kommen, aber was ist dann mit unkomplizierten, groß angelegten Freizeitfahrten ? :confused:


02.01.2015 17:57    |    schipplock

nein, nicht Wasserstoff. Benzinmotoren laufen mit geringen Mods auch mit E85 :).


02.01.2015 17:59    |    martinkarch

Zitat:

nein, nicht Wasserstoff. Benzinmotoren laufen mit geringen Mods auch mit E85 :).

Ja un? Wo soll des alles herkommen? Noch mehr Mais verträgt zumindest meine Gegend hier nicht. Es IST schon alles voller Mais.

 

Zum Schluss muß ich noch meinen Mais zuhause in der Badewanne anbauen, damit es reicht

 

Oder wird machen eben wieder weniger "Bio"-Gas, dann könnte es wenigstens anteilig reichen


02.01.2015 18:10    |    schipplock

mann! fuer dein Moped wirds aber reichen :). Und bis jetzt konnte noch keiner beweisen, dass Oel endlich ist :).


02.01.2015 19:26    |    Lewellyn

1000km Reichweite ist ein bisschen übertrieben oder?

 

Die 2015er Zeros schaffen schon sichere 200km. Damit sind wir schon im Bereich "kleinere Tour".

Wenn man zum Ende der Tour eine CHAdeMO Ladestation findet, sind 150km zusätzliche Reichweite in 30 Minuten wieder aufgefüllt.

 

Die sind noch dünn gesät, aber zahlreicher als Erdgastankstellen sind sie immerhin schon. Und wachsen.


02.01.2015 23:19    |    martinkarch

Zitat:

Die 2015er Zeros schaffen schon sichere 200km. Damit sind wir schon im Bereich "kleinere Tour"

200 km sind ja noch gar nicht ne so kleine Tour, aber man wird sie langsam absolvieren müssen, damit es klappt


02.01.2015 23:34    |    TDIBIKER

Erinnert euch an Bertha Benz. Erst eine kühne Tat, ihre REISE, hat das Automobil

an's Laufen gebracht. Als nächstes sollte also ein Langstreckentest anstehen.

Sag' mal Lew, wie wär das denn. Glaubst du, Zero oder MKM stellen Dir

ein Mopped zur Verfügung, damit Du gucken kannst, wie weit die bei zügiger Fahrweise kommt?


03.01.2015 01:54    |    tiberius16

Wäre ein nettes Zweitmopped für die Feierabendrund (~100 km), aber kein Ersatz fürs Motorrad für die Wochenendtouren (~300 - 700 km). Wenn dan nur der Preis nicht wär...


03.01.2015 10:13    |    Lewellyn

Die 200km sind im völlig normalen Landstrassentempo. Wenn man sparsam und gemütlich fährt, sind auch fast 300km drin. Mit dem optionalen Zusatzakku erreicht die SR 298km Reichweite im Stromsparmodus.


03.01.2015 10:59    |    TDIBIKER

Das sollte mal eine unabhängige Instanz wie MT überprüfen.

 

Ein Zero-Reisebericht fehlt!

 

Mit der Zero nach Marokko...dann könnten meine Berber ihre

Handys an der Bordsteckdose laden und müssten nicht mit dem Esel

in die Stadt...


03.01.2015 11:22    |    Lewellyn

Ja toll. Und die Zero bekommt ne Tret-Kurbel, damit man auch wieder weg kommt. :D

 

Als ich mit der DS gefahren bin, war der Akku 100%. Nach 30km weiß Gott nicht stromsparenden Fahren (Max. 130, meist zw. 60 und 100) stand die Akkuanzeige auf 80%.

 

Und wer da ganz auf Nummer sicher gehen will: Für die kleine FX Enduro gibts Wechselakkus.

 

In Grunde ist aktuell der einzig wirkliche Nichtkaufgrund der Preis. Ansonsten ersetzt eine SR schon bis auf das Thema Fernreise das Benzinmopped beinahe komplett. Mit fast 70PS und vor allem 144Nm Drehmoment ist der Fahrspass jedenfalls auf absolutem Topniveau.


03.01.2015 11:30    |    TDIBIKER

Akkuanzeige gilt nicht. Einmal leerfahren und ausprobieren...


03.01.2015 11:34    |    fate_md

Gibt es eiegntlich so etwas wie "Reserve", also wenn die Kapazität des Akkus nur noch 50km im Softmodus zulassen würde, wird die Leistungsabgabe begrenzt, damit man möglichst noch zu nächsten Lademöglichkeit kommt? Oder ist da von 100 bis 1% full power angesagt und man steht dann urplötzlich irgendwo in der Pampa?


03.01.2015 11:47    |    Lewellyn

Die haben, soweit ich das weiß, einen Notbetriebsmodus, wo sie dann nur noch so dahinschleichen. Aber genaues weiß ich da nicht.

 

Für Penne - Toulouse - Penne reichst auf jeden Fall schon. Treibstoffkosten 1,20 €. Kann man mal drüber nachdenken...;)


03.01.2015 11:51    |    TDIBIKER

Moin Fate,

 

Also, Du bist mit der Akkuanzeige im Cockpit permanent über den Ladezustand informiert.

Ausserdem hast 3 Modi, bei dem einer Energie spart. Zudem hast Du sämtliche Informationen

auf dem Smartphone/ der App. Dieses App habe ich noch nicht live gesehen, aber es wäre denkbar,

dass die Dich direkt mit akkustischem Signal zur nächsten noch erreichbaren Ladestation lotst...

technisch alles machbar.


04.01.2015 13:37    |    Ingo.M

Zitat:

Austauschakkus (Pfandsystem) an jeder Tankstelle, das hört sich für mich irgendwie an, als würden wir von einem Akkuschrauber oder einer Digitalkamera sprechen, also von einem ganz kompakten Akku für ein leicht standardisierbares Gerät. :D

Da müßten auch alle Motorräder den gleichen Akku haben, damit das möglich wäre. Oder zumindest müßten alle Akkus irgendwie kompatibel sein oder es dürfte nur ganz wenige Typen am Markt geben

Genau das ist das Problem.

Die Infrastruktur muss für E-Fahrzeuge stimmen, genauso muß es Norm Akkus geben.

Wenn ich mit einem E-Auto (oder auch Motorrad) ganz normal an eine automatische Wechselstation, wie an eine normale Zapfsäule fahren kann, dann ein Greifer "Alt gegen Neu" tauscht (eben wie beim Akkuschrauber), und ich dann weiter fahren kann, dann ist die E-Technik am Ziel.

Und ob dann je nach Fahrzeuggröße ein oder mehrere Akkus getauscht werden müssen, das ist bei solch einem System dann auch egal. Wichtig ist daß die Akkus genormt sind und die "Tankstellen" möglichst nur eine Akkusorte bevorraten müssen.


04.01.2015 14:03    |    Lewellyn

Das ist mit "better place" ja schon mal gescheitert. Wird sich keiner mehr dran versuchen.

 

Ist auch nicht notwendig. Der Fortschritt in der Batterietechnik wird es richten. Etwas Geduld vorausgesetzt.

Eine Verdopplung der Reichweiten in 7-10 Jahren, verbunden mit einem weit ausgebautem Netz von Schnellladesäulen.

 

Wichtig wäre eine Vereinheitlichung der Steckersysteme und eine Abrechnung über gängige Zahlungssysteme statt irgendwelche Kundenkarten.


04.01.2015 16:18    |    Lewellyn

@TDIBIKER http://m.motorradonline.de/.../628274

 

Hab ich hier liegen. Gefällt mir beim überblättern ganz gut. Viel zu lesen. Muss ich noch...


04.01.2015 18:13    |    TDIBIKER

Dange, Mann! Schön, dass du mich auf dem Laufenden hältst...

 

Also, schon Zero hat ja verschiedene Akkus in der Modellpalette.

Einen 66 Volt, in der SR sogar 102 Volt...

Da müsste ungemein standartisiert und genormt werden, und der Trend bei Fahrzeugen geht gerade zu mehr

Individualismus. Aber vielleicht läuft das darauf hinaus: Individualität bei Farbe, Accessoirs und Begleitmucke,

Standartisierung bei Akku und Antrieb.

 

Akkus tauschen, alle haben denselben, wie bei der austauschbaren Butangasflasche...

Nur kostet eine Gasflasche 30 Euro und so'n Akku ein paar 1000. Da würde ich schon schlucken,

mein neues, aber leeres Akku gegen ein verwanztes, aber volles einzutauschen. (Bei der Gasflasche habe ich da keine Probleme).

 

Das hinterlässt bei mir alles ein unangenehmes Gefühl. OK, bei Easy Rider hatten Peter Fondas

und Dennis Hoppers Hobel auch mehr oder weniger denselben Antrieb, und unterschieden sich nur durch die Optik.:cool:

 

Trotzdem. Irgendwie will der Braten:" Easy Rider 2015 auf Captain Zero" mir nicht schmecken.

 

Ich frage mich die ganze Zeit schon, warum eigentlich. Die könnten doch mit "Born to be wild"

durch die Gemeinde düsen anstatt mit ihrem Harley-sound. Trotzdem - ist irgendwie nicht dasselbe...

 

Irgendetwas nervt mich an dem E-Bike, ich weiss aber nicht genau was.


04.01.2015 18:45    |    Lewellyn

Ja, aber das liegt an uns.

 

Wir verbinden bestimmte Emotionen und Erwartungen mit dem Motorrad fahren. Rechts drehen macht die Landschaft schneller und das zwischen den Beinen wird lauter und hochfrequenter.

 

Das ist unsere Erfahrung. Wenn ich in 3 Jahren meine Tochter auf ein E-Bike setzen und sie darauf fahren lernen würde und sie dann nach etlichen Jahren E-Bike auf einen Verbrenner setzen würde, sie würde nach 100m protestierend absteigen. Unsagbar laut und ätzend vibrierend. Versaut einem den ganzen Spaß am fahren...


05.01.2015 18:59    |    martinkarch

Zitat:

Irgendetwas nervt mich an dem E-Bike, ich weiss aber nicht genau was

Aus meiner Sicht kann ich es dir sagen :

 

der Akku hat nicht nur eine gewisse Zahl an maximalen Zyklen, sondern auch nur eine bestimmte Haltbarkeit. Wenn also nach 10 Jahren der Akku kaputt ist, wird eine sehr hohe Summe fällig, z.B 50 % vom Kaufpreis.

 

Ich gebe dir mal ein Beispiel : unser Auto ist nun 11 Jahre alt, Neupreis war vielleicht mal 15.000 €. Wenn man mir jetzt sagen würde, daß ich 6.000 € investieren muß, damit es wieder fährt, (oder von mir aus auch "nur" 3000 €) dann würde ich das Auto wegschmeissen. Ich MÜSSTE es sogar wegschmeissen, denn es würde auch niemand abkaufen.

 

Glaubst du denn an ein E-Mopped, bei dem der Akku 15 Jahre hält ? Was denkst du, was ein Nachkauf-Akku kostet ?

 

Bei einer Digicam ist es ja kein Problem, da kostet ein Akku gerade mal ab 10-20 €, bei reinen Chinamarken ist es sogar noch billiger. Aber hier gehts ja nicht um Digicams mit 2000mah Akku

 

_____

 

Und wenn ich in Urlaub fahren möchte, dann möchte ich auch die ganze Strecke am Stück oder nur mit kurzen Pausen absolvieren. Ladesäulen möchte ich wenns geht keine suchen. Vor allem wenns auch nur eine gibt und die ist besetzt, was machst du dann ?

 

Zitat:

dann ein Greifer "Alt gegen Neu" tauscht

Na klar.........vorher kommt noch der Traktorstrahl, dann brauchst du keine Batterie mehr. Oder Warp-Antrieb.....den muß man glaub ich noch nicht mal laden

 

Ein Greifer :rolleyes:

Wenn es das jemals geben sollte, dann wird der Greifer vor Beendigung des Akkutausch kaputtgehen, weil er vor lauter Akkusorten und Vorschriften total durcheinandergerät und dadurch hohldreht

 

Ich will hier gar nicht sagen, daß es nicht machbar wäre, elektrisch zu fahren, aber irgendwie glaube ich nicht daran, daß wir in naher Zukunft eine unkomplizierte Technik bekommen, mit der man sich dann nicht herumplagen muß


06.01.2015 13:12    |    TDIBIKER

Keine Ahnung, wie teuer ein Austauschakku werden kann, bislang hat ja noch niemand tauschen müssen.

Dass das nicht ganz billig wird, liegt auf der Hand. Aber OK, das ist ja nur Geld... Alle 6-7 Jahre mal ein paar tausend Euro in ein Fahrzeug zu investieren ist zwar unangenehm, aber dafür fahre ich sonst ja günstiger. So superteuer wird das alles nicht.

 

Nee, was mich stört ist etwas anderes.

Vielleicht das Image des sauberen Leistreters, das passt so ganz und gar nicht zu meinem Selbstbild.

 

Wir waren doch immer die Lauten, Wilden, mit dem Schraubenschlüssel zwischen den Zähnen, Herren des Feuers...


06.01.2015 13:55    |    Lewellyn

Outlaw Image mit E-Motor ist schwierig zu vermitteln.

 

Die FX würde aber das Illegale Befahren von Wäldern sehr erleichtern. Oder hier über die Halden crossen. Ohne Motorgeräusch ist da von klarem Vorteil. Auch für die Jagd sehr brauchbar. ;)


06.01.2015 14:30    |    TDIBIKER

Dann aber auch keine Nitrozellulose mehr, sondern Luftgewehr oder Magnet-Schleuder...:D:D

 

Es gibt andere E-Fahrzeuge, bei denen man etwa sieht, wie teuer ein Akku kommt.

Ein Twizy etwa kostet 8000 Euro, + Akku_Miete: Mindestens 25 Euro pro Monat (aber dann hat man nur 2500 Jahreskilometer) will man 10.000 KM pro Jahr fahren, kostet es dann über 60 Euro pro Monat, mit einem Mindest-Engagement von 48 Monaten...

 

Der Zero-Akku dürfte so um die 5000 Euro kosten. 1000 Euro pro Jahr, ist alles im "grünen" Bereich ;)


06.01.2015 15:47    |    TTSE

Ich kann nur empfehlen : Fahrt mal so eine Zero !


07.01.2015 18:45    |    sakasanje

Als Vertreter der etwas jüngeren Generation (:)) : Ich verbinde mit dem Motorradfahren nicht nur den Sound (zumal ich anscheinend eher empfindlich bin und laute Motorräder eher nicht mag), sondern (und vor allen Dingen) eine gewisse Freiheit. Die Beschleunigung, das Gefühl in den Kurven, der Fahrtwind, das alles macht für mich mehr das Motorradfahren aus als der Sound.

Dementsprechend würde ich mir auch ein E-Motorrad anschaffen.

 

ABER: Ein großer Knackpunkt ist und bleibt die Reichweite. Gerade am Wochenende fahre ich gerne mal > 500 km und ich fahre um des Fahrens willen. Ich mache selten längere Pausen (30 Min zum Laden), so dass ich dem momentanen Stand nichts abgewinnen kann. Trotzdem verfolge ich das durchaus interessiert.


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