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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

03.07.2012 22:02    |    Multimeter28119    |    Kommentare (147)

WEHRT EUCH !!!

 

- und unterstützt die Verfassungsklage des Bündnisses für Verfassungsbeschwerde zu ESM und Fiskalvertrag.

 

verfassungsbeschwerde.eu

 

Lasst euch EURE Zukunft nicht verbauen ohne etwas dagegen getan zu haben. Macht Regierung, "Volksvertretern" und Verfassungsrichtern deutlich, dass Ihr mehr seid, als gefügige Wahlkampfobjekte.

 

Wer Freiheit und Demokratie mehr schätzt als Unterdrückung und Zentralismus sollte etwas tun gegen die stetige Aushöhlung UNSERES Rechtsstaats. Also zeigt euch. Zeigt, dass Ihr nicht mehr gewillt seid, teilnahmslos zuzuschauen, wie dass, was WIR geschaffen haben, Stück für Stück verkauft wird. Zeigt Regierung und "Volksvertretern", dass Ihr nicht mehr gewillt seid, alles über euch ergehen zu lassen.

 

Setzt euch zur Wehr und zieht mit EURER Stimme einen unmissverständlichen Schlussstrich unter den inzwischen alltäglichen Wahnsinn den WIR schon viel zu lange zugelassen haben!

 

WIR SIND DAGEGEN!

 

Auch wenn die erste Klage bereits beim Verfassungsbericht eingereicht wurde, bittet das Bündnis für Verfassungsbeschwerde zu ESM und Fiskalvertrag weiterhin jeden Bürger, sich der Verfassungsklage anzuschließen und plant, ggf. eine zweite, identische Klage einzureichen.


03.07.2012 22:29    |    Brunolp12

Es ist sinnfrei, über Eurorettung und ESM abstimmen zu wollen, solange sich nicht einmal die Experten einig sind (und 5 Experten 7 Meinungen haben), wie es mit dem Euro (bzw dessen "Rettung") weitergehen sollte. Zumal der Nutzen letztlich wohl immer noch die Kosten übersteigen würde (gerade für Exportnation Deutschland).


03.07.2012 22:36    |    Spurverbreiterung15623

Wo ist nun der Inhalt?

 

Diese Gehaltlose Phraseologie ist das WAHRE Problem in diesem Lande!

 

Hauptsache Meinung machen ohne Ahnung....


03.07.2012 22:44    |    Drahkke

Welche Alternativen haben wir bei einer Ablehnung von ESM und Fiskalvertrag?

 

Ob ich hier auf zahlreiche konstruktive Vorschläge hoffen kann?


03.07.2012 23:06    |    Opel_GTC

Genau das, was ich vor Jahren Provezeit habe, ist nun eingetreten. Ich habe nie verstanden wie man auf dieser Basis eine gemeinsame Währungsunion schaffen konnte. Die Länder sind zu unterschiedlich als dass man das ohne Ausgleichszahlungen dauerhaft am Leben halten könnten. Wir spüren das doch bereits innerhalb der Bundesrepublik, ohne Länderfinanzausgleich geht es nicht!

 

Das der Nutzen den Kosten überwiegt ist ein gern erzähltes Märchen. Natürlich gibt es Vorteile, aber es ist gefährlich die Nachteile auszublenden. Eine stärkere Währung würde zwar erst mal die Produkte verteuern, jedoch sinken gleichzeitig die Importe (Rohstoff). Zudem würde der Binnenmarkt wieder ansteigen, denn dieser ist, logischerweise, seit der Euroeinführung stark eingebrochen. vAußerdem müssen wir uns bewusst werden, dass wir keine "Ramsch-Produkte" Exportieren die ausschließlich über den Preis zu verkaufen sind.

Unterm muss uns eines bewusst werden, von dem Euro hat nur einer profitiert, und das sind die Großkonzerne. Und genau jene sind es, die dem Dummen Volk seit Jahren einreden, das der Euro unabdingbar ist. Der einfache Arbeiter hat mit der DM deutlich besser gelebt, und das ist auch nicht verwunderlich wenn man sich mal intensiver mit dem Problem beschäftigt hat!

 

Wer überhaupt nicht weiß um was es beim ESM geht, der sollte sich aufmerksam folgendes Video ansehen

http://www.youtube.com/watch?v=gKBbnldJXSs


03.07.2012 23:16    |    Brunolp12

Jaja, wer die Wahrheit sucht, der findet sie bei YouTube und die Welt ist so schön einfach.


03.07.2012 23:46    |    andyrx

mal ein Rückblick als das Thema vor 2 Jahren ausgiebig diskutiert wurde--> Klick

viel hat sich nicht geändert ausser das mittlerweile viele Rettungsschirme aufgebaut wurden,für die Deutschland haftet:o:p

 

mfg Andy


03.07.2012 23:50    |    Turboschlumpf27726

bruno, du hast ihn dir offensichtlich auch noch nicht durchgelesen.

 

dann hol das mal nach - ich bin ein link

 

neben den wesentlichen herausgearbeiteten punkten ist dort unten auf der seite nochmal ein link zum kompletten Europäischem Schulden Multiplizierer

 

@andy - bloß die summen haben sich mittlerweile vervielfacht.

sowohl die des in umlauf gekommenen giralgeld durch 'stützungen' von efb usw. als auch die aus den bürgschaften für schland erwachsenen verbindlichkeiten.

 

wenn jemand das thema im börsenforum verfolgen möchte... dort ist man ebenfalls der meinung, das es nicht fraglich ist, ob es kracht. sondern nur WANN.

 

der euro ist zur zeit ein hirntoter an lebenserhaltenden maschinen, bis alle organe (werte) entnommen wurden.

d.h. die großfinanz ihre schäfchen ins trockene gebracht hat:p


04.07.2012 00:05    |    dodo32

..es geht doch nur darum, die Verantwortlichkeiten unseres Haushaltes nach Brüssel zu verlagern. Nicht um Nebenkriegsschauplätze wie die Hilfe an sich. Ich sage: wir helfen, keine Frage. Aber: WIR bzw. unsere Regierung behält die Hoheit über unseren Haushalt bzw. unsere Finanzen. Hört mal richtig hin, bzw. lest die richtigen Nachrichten....


04.07.2012 00:14    |    Turboschlumpf27726

aha...nur....

lies mal bitte nicht nur bildzeitung, muttis hofpostille

Zitat:

Ziffer 4: Die ESM-Mitglieder verpflichten sich hiermit bedingungslos und unwiderruflich, ihre Einlage auf das Grundkapital ... zu leisten. ... Sie haben allen Kapitalabrufen fristgemäß ... Folge zu leisten.

 

 

Artikel 9: Kapitalabrufe

 

Ziffer 3: ... Die ESM-Mitglieder sagen hiermit bedingungslos und unwiderruflich zu, bei Anforderung jeglichem ... durch den Geschäftsführenden Direktor an sie gerichteten Kapitalabruf binnen 7 (sieben) Tagen nach Erhalt dieser Aufforderung nachzukommen.

Zitat:

Artikel 27: Rechtsstellung des ESM, Immunitäten und Vorrechte

 

Ziffer 1: Um dem ESM die Erfüllung seines Zwecks zu ermöglichen, werden ihm im Hoheitsgebiet jeden ESM-Mitglieds die Rechtsstellung, Immunitäten und Vorrechte gewährt, die in diesem Artikel festgelegt sind:

 

Ziffer 2: Der ESM...verfügt über volle Rechts- und Geschäftsfähigkeit für den Erwerb und die Veräußerung von beweglichem und unbeweglichem Vermögen, den Abschluß von Verträgen, das Anstrengen von Gerichtsverfahren.

 

Ziffer 3: Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität ...

jedoch nicht, soweit der ESM ... ausdrücklich auf seine Immunität verzichtet.

(anmerkung: so wie berlusconi immer bereitwillig verzichtet hat:rolleyes:)

 

Ziffer 4: Das Eigentum, die Finanzmittel und Vermögenswerte des ESM sind unabhängig davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-, Verwaltungs- oder Gesetzeswege befreit.

 

Ziffer 5: Die Archive des ESM und alle ihm gehörenden oder in seinem Besitz befindlichen Dokumente im Allgemeinen sind unverletzlich.

 

Ziffer 6: Die Räumlichkeiten des ESM sind unverletzlich.

nur... solche rechte haben sich früher nur die pharaonen und nero 'gegönnt'


04.07.2012 00:27    |    dodo32

@sukkubus: so ist es. Ich hab mir gerade meinen Post durchgelesen und festgestellt, dass ich zwar das sagen wollte was Du detailliert dargelegt hast, aber es falsch formulierte. Ich hätte schreiben sollen:

Zitat:

Ich sage: wir helfen, keine Frage. Aber: WIR bzw. unsere Regierung muss behält die Hoheit über unseren Haushalt bzw. unsere Finanzen wahren

...ich dachte das sei angekommen, aber offensichtlich nicht ;). Ich gehe nämlich davon aus, dass den Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht stattgegeben wird. Hoffe ich zumindest....


04.07.2012 00:38    |    Turboschlumpf27726

hmm. ein ähnlicher fall wie:

komm wir essen, opa

komm, wir essen opa

 

nachdem der gute alte papier von uns gegangen ist, habe ich da so meine sorgen....

 

meinung des ausgeschiedenen obersten BvG-richters

 

mit dem hätte es den esm nicht gegeben


04.07.2012 00:48    |    Turboschlumpf27726

@ andy

das stand u.a. in dem alten thread

Zitat:

Der Chef des weltgrößten Devisen-Hedge-Fonds FX Concepts prophezeit dem Euro ein langsames Sterben. John Taylor zufolge sei Griechenland bereits verloren - und damit auch der Euro. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" prophezeit der Spekulant der Gemeinschaftswährung bis zum Ende des Jahres einen weiteren Absturz. Dann sei die Euro-Dollar-Parität erreicht (siehe Euro-Dollar-Kurs ). Über kurz oder lang sieht er aber das Ende der Währungsunion: "Der Exitus kommt - er ist unumgänglich". Deshalb sollten die Deutschen schon heute die Reißleine ziehen und aus dem Euro aussteigen. Allerdings sind die Aussagen des umtriebigen Spekulanten nicht ganz uneigennützig.

 

mfg Andy

so... griechenland können wir weitestgehend abhaken.

unterm 'rettungsschirm' z.zeit:

 

griechenland

irland

portugal

spanien

zypern

 

slowenien klappt grade seine sammelbüchse auf; im ostblock haben wir noch anderedrängelnde anwärter

italien ist schon angeschossen und selbst bei

frankreich habe ich ein ungutes gefühl

 

wir könnens ja machen wie heli-ben. :D


04.07.2012 00:54    |    dodo32

Sukkubus, das sagt genau das aus, was in den Medien kolportiert wird: so einfach ist es nicht! Dumm wäre eben nur, wenn das Deutsche Volk gezwungen wäre über eine Verfassung abzustimmen, die es nicht versteht. Und der Papier sagt es nur zu deutlich und das sollten wir uns vor Augen führen:

Zitat:

Europa muss auf der Grundlage unserer bestehenden Verfassung grundsätzlich eine Vertragsunion souveräner Staaten bleiben und darf nicht ein europäischer Bundesstaat werden. Wenn das gewollt ist, dann muss sich das deutsche Volk eine neue Verfassung geben. Aber dann müssen auch die anderen Völker Europas bereit und willens sein, einen europäischen Bundesstaat zu gründen. Und dafür sehe ich weder in Deutschland noch in Europa die Bereitschaft.

 

Und das ist auch gut so! Wir und die anderen bleiben souverän! Man kann das nicht 1 zu 1 auf die U.S.A. übertragen. Deren Historie ist eine völlig andere.


04.07.2012 07:56    |    Dr Seltsam

Die Rechnung ist ganz einfach. Lernt man im ersten Semester, Schulden müssen irgendwann zurückgezahlt werden. Momentan haften Länder am Rand der Klippe für Länder die einen Schritt weiter sind. Das die irgendwann ihre Kollegen mit über die Kante reißen ist klar, daher nein zu ESM und andren Hilfszahlungen ohne Grenzen. Das wissen auch viele Ökonomen, nur ihr kennt ja unsre Qualitätsmedien, sowas wird nicht laut verkündet weil das Volk sonst auf die Barrikaden geht.


04.07.2012 10:01    |    roboprof

Wer nicht weiß, was sich hinter Target II verbirgt, sollte sich einer Meinung oder gar einer Unterschrift unter Meinungen Dritter tunlichst enthalten, sich ruhig in eine Ecke setzen und lernen. Und abgesehen davon: Wenn jemand nichts zur ESM und "Euro-Rettung" beitragen kann, dann Juristen. Insofern ist dieser Aufruf nichts als billiger populistischer Alarmismus, der eher kontraproduktiv ist. :mad: 


04.07.2012 10:12    |    Multimeter31978

am besten auswandern....im amazonas gibts noch solche ecken die euro unberührt sind...

 

ach ja meine meinung:

auch wen das thema hier nicht gerade meinem politisch und wirtschaftlichem denken entspricht finde ich es GUT das sich menschen an der politik beteiligen und von ihrem recht gebrauch machen. wen man nun nicht gleich auf eu/verfassungsebene agumentieren würde sonden vielleicht mal "nur" vor der eigenen haustür/gemeinde kehren würde dann würde vieles anders laufen.

 

die leuten werden ja erst mit sinnlosen aktion aktiv wens a) um den sprit geht und b) man denen da oben mal die meinung geigen kann.


04.07.2012 10:15    |    XX-Ghost

Zitat von Brunolp12:

"Es ist sinnfrei, über Eurorettung und ESM abstimmen zu wollen, solange sich nicht einmal die Experten einig sind (und 5 Experten 7 Meinungen haben), wie es mit dem Euro (bzw dessen "Rettung") weitergehen sollte. Zumal der Nutzen letztlich wohl immer noch die Kosten übersteigen würde (gerade für Exportnation Deutschland)."

 

Schon wieder der Quatsch mit der "Exportnation" als Grund. Zu DM-Zeiten, noch 2001, haben wir in die jetzigen Euroländer mehr exportiert als jetzt (44%, jetzt 41%).

Exportiert wird hpts. nach USA und Asien (China). Asien ist der wichtigste, wachsende und künftige Markt.

Und niemand, absolut niemand, kann der Meinung sein, dass der Nutzen die Kosten übesteigt. Nicht mehr bei den jetzigen Zahlen.

Griechenland z. B. hatte insg. 230 Mrd Schulden. Diese 230 Mrd haben sie schon fast bekommen. Also hätten sie doch ihre Schulden zurückzahlen können (ggf. dafür ein neues Gesetz), wären sofort von Zinsen und Tilgung befreit gewesen (es hätte ihnen schlagartig wieder besser gehen müssen) und die Banken wären damit auch gerettet, sie hätten ja ihr Geld wieder. Auch die Banken, die diesen Banken Geld geliehen haben.

ABER darum geht es den Politikern und Bankern überhaupt nicht!

 

Die Politiker, die Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, ... in de Euro aufgenommen haben, sollen die Situation jetzt retten? Ja klar, auf unsere Kosten. Das Ganze platzt und wir sitzen da mit mind. 2 Billionen mehr Schulden.

Wer auch nur ansatzweise denkt, dass das gut geht, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und Osterhasen.

 

Alle Kritiker haben Recht behalten.

 

Der Euro hat und hatte nur ein einzigs Ziel: unseren hart erarbeiteten Wohlstand möglichst gleichmäßig auf ganz Europa zu verteilen.

 

Stellt euch eine kleine Familie vor. Gutes Nettoeinkommen von 3.500 + 2.000 EUR. In den Wohnungen links und rechts leben jeweils 5-köpfige Familien mit extrem viel geringerem Einkommen. Jetzt werden auf Anweisung "von oben" alle Wände eingerissen und immer offene Türen eingebaut. Jeder kann umherwandern, wie er will. Und das Geld wird künftig geteilt. Die kleine Familie muss sogar für die Schulden der anderen bürgen. Eine Familie von nebenan hat aber von Anfang an gelogen, hat kaum Einkommen und viel mehr Schulden als angegeben. Hurra, alle freuen sich! Bis auf die eine Familie, die erstgenannte. Für die ist es nur ungerecht und der reine Sozialismus. Es wird ihr aber als erstrebenswert verkauft. Und manche plappern die blödsinnigen Begründungen auch noch nach.

Ein Land ist nichts anderes als eine große Familie.

 

Ich hoffe nur, dass das Ganze nicht im Krieg auseinanderbricht. Wie schon oft in der Geschichte geschehen.

"Eine" Menschheit gibt es noch nicht. Vielleicht in 1000 - 2000 Jahren...


04.07.2012 10:46    |    Lewellyn

Deutschland wird bezahlen. So oder so.

 

Und Deutschland ist nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation:

 

http://www.welt.de/.../Deutschlands-Euro-Austritt-verlockend-aber.html

 

Was wäre so schlimm an einem vereinten Europa? Gemeinsame Steuergesetze? Würde jemand den deutschen Steuerdschungel vermissen? Einheitliche Außenpolitik? OMG!

Allgemeines Tempolimit? Dann lieber Krieg...:D


04.07.2012 10:49    |    Turboschlumpf27726

@Lewellyn

dann fang selbst im kleinen an. such dir den nächsten hartz4- empfänger und mach mit ihm ein gemeinsames konto auf.

jeder hebt ab und zahlt ein, soviel er möchte.

sozusagen nsm- nachbarlicher stabilitätsmechanismus:D:D:D

 

 

so entlastest du den staat bei den sozialabgaben, auf das geld für größeres (ESM) vorhanden ist :D


04.07.2012 12:32    |    Brunolp12

Zitat:

XX-Ghost

Zitat von Brunolp12:

"Es ist sinnfrei, über Eurorettung und ESM abstimmen zu wollen, solange sich nicht einmal die Experten einig sind ...

 

... schon wieder der Quatsch mit der "Exportnation" als Grund. Zu DM-Zeiten, noch 2001, haben wir in die jetzigen Euroländer mehr exportiert als jetzt (44%, jetzt 41%).

Exportiert wird hpts. nach USA und Asien (China). Asien ist der wichtigste, wachsende und künftige Markt.

bei allen Diskussionen um die Euro- Krise (in Krisen ists immer leicht, zu meckern und undifferenziert zu kritisieren) - in einem sind sich eigentlich alle einig:

Der Euro hat Deutschland enorm viel genützt und ein Platzen der Wärung wäre gerade für uns nicht folgenlos und ziemlich teuer (nicht nur wegen unserer Bürgschaften usw. ...)

 

und:

Die Frage ist, was der Stammtisch denn vorschlägt?

Und ob der Glaube des Themenerstellers und anderer an eine einfache, schnelle, relativ kostenneutrale Lösung nicht auch daraus entsteht, daß das Problem nicht in der ganzen Komplexität verstanden worden ist.


04.07.2012 13:36    |    stef 320i

Ich seh das so:

Ich bin eigentlich gegen den ESM sowie Fiskalpakt, da es nicht sein kann dass Deutschland für alle anderen Länder uneingeschränkt haftet. JEDOCH: Wenn es den anderen EU-Staaten gut geht, so geht es Deutschland gut! Wie schon angesprochen wurde. Wir sind Exportweltmeister. Und das nicht nur in die Nicht-Euro-Zone.

 

Und ganz ehrlich... Ob unsere Politiker unser Geld für irgend nen anderen Rotz raus werfen oder ob sie Griechenland und Spanien "retten" (bzw bis zur nächsten Krise am Leben erhalten)..... Who cares?!


04.07.2012 13:56    |    Dieselfreund_01

Das Grundproblem ist, dass Länder in den Euro gelassen wurden, die nicht hineingehören. Die südeuropäischen Länder haben ihre Verschuldung immer dadurch in den Griff bekommen, dass diese ihre Währung durch Inflation abwerten, was aber nicht mehr möglich ist.

In der Geschichte hat sich bisher jedes Land durch Inflation entschuldet, die ganze Eurorettung ist nicht anderes als Konkursverschleppung.

 

Dies bedeutet nicht, dass Gemeinschaftswährungen nicht funktionieren können, die grundlegende Voraussetzung für eine Gemeinschaftswährungen sind ein ähnliches Steuersystem und ähnliche Wirtschaftsleistung. Dies hat lange und unbemerkt gut funktioniert, so war der österreichische Schilling seit 1976 und der niederländische Gulden an die deutsche Mark gekoppelt.

 

Meiner Meinung nach dürfte selbst Frankreich nicht im Euro sein, hier sind die Unterschiede schon zu groß. So wie die Politik zur Zeit agiert, sehe ich folgendes Szenario:

 

Der ESM kommt, wir stützen die wirtschaftlich schwachen Länder verschulden uns selbst und das ganze wird über die Inflation ausgeglichen. Zum Schluss haben wir eine Transferunion in der fixe Geldströme fließen.

 

Ein alternatives Szenario, ist wenn wirtschaftlich starke Länder (Luxemburg, Niederlande, Deutschland, Österreich, Finnland und Belgien) ihre eigene Währung gründen. Es kommt zu einer Auf- bzw. Abwertung und es kann sein, dass wir ein paar Banken retten müssen, diese sollen zerschlagen werden in eine Geschäftsbank (gerettet) und den spekulativen Rest, der nicht gerettet wird. Dann gibt es ein Ende der Misere, und langfristig sind wir um einiges billiger dran.

 

Zum Schluss will ich noch anmerken, dass heute ein schwarzer Tag für Österreich ist, da der ESM durch das Parlament gedrückt wird.


04.07.2012 14:18    |    Multimeter37665

Zitat:

stef 320i

Und ganz ehrlich... Ob unsere Politiker unser Geld für irgend nen anderen Rotz raus werfen oder ob sie Griechenland und Spanien "retten" (bzw bis zur nächsten Krise am Leben erhalten)..... Who cares?!

So würde ich auch denken - aber ich bin mir sicher, dass weiterhin Geld für irgendwelchen Rotz ausgegeben wird :(


04.07.2012 14:22    |    Duftbaumdeuter272

Schön wie die Schweiz jetzt lacht (auslacht).

Ich war noch nie für eine Union "Europa", denn dafür ist das Wirtschaftsgefälle viel zu groß.

Naja Deutschland (wir) wird schon bezahlen.

Den Politikern ist's eh scheißegal die verdienen selbst mit falschen Prognosen und schönrederei ein haufen Kohle.:mad::mad::mad:


04.07.2012 14:32    |    XX-Ghost

Zitat von stef320i

"Und ganz ehrlich... Ob unsere Politiker unser Geld für irgend nen anderen Rotz raus werfen oder ob sie Griechenland und Spanien "retten" (bzw bis zur nächsten Krise am Leben erhalten)..... Who cares?!"

 

Das Problem ist doch, dass unser Geld trotzdem weiterhin für jeden "Rotz" rausgeworfen wird und nun zusätzlich unser weiteres, noch gar nicht vorhandenes Geld (durch noch mehr Schulden) auch noch rausgeworfen wird.

Beispiele könnte ich dir genug nennen, die Zahlen liegen mir teilweise vor.

 

Zitat von Brunolp12

"bei allen Diskussionen um die Euro- Krise (in Krisen ists immer leicht, zu meckern und undifferenziert zu kritisieren) - in einem sind sich eigentlich alle einig:

Der Euro hat Deutschland enorm viel genützt und ein Platzen der Wärung wäre gerade für uns nicht folgenlos und ziemlich teuer (nicht nur wegen unserer Bürgschaften usw. ...)"

 

Dazu bleibt nur eines zu sagen: Lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende.

Oder: Wir gehen stetig auf den Abgrund zu. Stehenbleiben oder zurück gehen würde (aus irgendeinem Grund) weh tun. Also gehen wir lieber noch ein bisschen schneller.

 

Und wo, vedammt, ist denn der große Nutzen des Euro für uns? Fast alle im EU-Ausland, die gerne einen BMW, Audi, Porsche oder Benz wollen, hätten ihn sich trotzdem gekauft. Auch bei einer starken DM. Genau wie unsere Produkte des Maschinenbaus. Und wenn der Export in die EUR-Länder noch etwas zurückgegangen wäre (oder jetzt zurückgehen würde), was soll's? Das ist definitiv leichter zu überstehen als ein Zusammenbruch oder Bürgschaften in Billionenhöhe (das kommt nämlich, völlig unweigerlich, die Rede ist in Fachkreisen schon von 1 Bio. Nix Stammtisch!).

 

Wie kann man hier richtig zitieren?


04.07.2012 14:39    |    dodo32

Zitat:

Wie kann man hier richtig zitieren?

...Du klickst auf "Zitat". Dann steht quote in eckigen Klammern. Dann kopierst Du das dahinter, was Du zitieren willst und klickst wieder auf "Zitat". Dann steht das quote mit einem Slash in der eckigen Klammer


04.07.2012 14:56    |    Turboschlumpf27726

Zitat:

Lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende.

 

Oder: Wir gehen stetig auf den Abgrund zu. Stehenbleiben oder zurück gehen würde (aus irgendeinem Grund) weh tun. Also gehen wir lieber noch ein bisschen schneller.

am besten ist jedoch das kurze gefühl völliger freiheit im freien fall.

 

und für den aufprall fällt mutti sicher noch ein ARSE¹ oder sowas ein

 

 

 

 

 

¹ (aufprall rettungs schutz einrichtung:p)


04.07.2012 16:05    |    trockensuppe

Erst haben sie uns in das Chaos gestürzt und nun bieten sie uns "alternativlose Lösungen" an. So kann man ganze Völker zurück in die Diktatur führen ;-) - siehe Griechenland und Co.

 

EU = Europas Untergang

 

Wehret den Anfängen!

 

Die Arbeitslosenquote und Armut in Europa war noch nie so hoch wie jetzt ! Der Euro hat aber nur Gutes gebracht und vielen Vorteile beschert... ^^

 

Zitat:

Alle Kritiker haben Recht behalten.

Bis 2007 hießen die noch "Verschwörungstheoretiker" ;-)


04.07.2012 16:39    |    XX-Ghost

Zitat:

Wehret den Anfängen!

Dazu ist es zu leider spät, viel zu spät.

 

Es müsste jetzt heißen: Stoppt den Wahnsinn!

 

Hurra, ich kann jetzt zitieren. Dank an dodo32 ;-)


04.07.2012 17:00    |    Duftbaumdeuter7548

Das ganze ist doch nur ein größerer Länderfinanzausgleich hat in Deutschland funktioniert ob das in Europa so ist wird sich in 40 Jahren zeigen wenn die Griechen Wohlstandsnation Nr1 sind und für Deutschland bürgen müssen.:rolleyes:


04.07.2012 17:03    |    stef 320i

Der Blog ist zwar teilweise etwas sehr übertrieben... Aber der Beitrag ist gut:

 

http://...schallundrauch.blogspot.de/.../...ion-ist-alternativlos.html


04.07.2012 17:17    |    trockensuppe

den lese ich zufällig seit beginn an mit ;-) - einen link zu asr habe ich mir jetzt aber verkniffen - auf MT gibt es zu viele schlafende Schafe die nicht erwachen wollen...


04.07.2012 17:21    |    Brunolp12

Deutschland ist nunmal nicht die Schweiz. Wir haben völlig andere Gegebenheiten, was Wirtschaft und Handel anbelangt.

 

Ob es uns ohne den Euro besser ginge, das kann niemand beweisen.

Ich bezweifle dies stark.

Ob wir wegen des Euro mehr verschuldete Nachbarn haben, als wir ohne Euro hätten, das ist ebenfalls stark zu bezweifeln.

Ob uns diese Nachbarn und ihre Krisen ohne (oder mit einem anderen) Europa nichts angehen würden, das halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich.

 

Bin auch nicht begeistert von dem, was geschieht. Aber mir gehts darum, daß man sich hier keine einfachen, leichten "Patentlösungen" erträumen sollte...

 

 

 

Zitat:

XX-Ghost

Und wo, vedammt, ist denn der große Nutzen des Euro für uns?

(s. obigen Artikel)

Nicht zuletzt, weil der Euro eigentlich zu wenig wert ist für die Stabilität Deutschlands, sind deutsche Waren von außen relativ günstig.

 

Zitat:

XX-Ghost

Fast alle im EU-Ausland, die gerne einen BMW, Audi, Porsche oder Benz wollen, hätten ihn sich trotzdem gekauft. Auch bei einer starken DM. Genau wie unsere Produkte des Maschinenbaus.

Nö. Das darf stark bezweifelt werden - BMW, Audi, Porsche oder Benz würden sich entsprechend weniger verkaufen.

Deutschland (und auch die Banken) generieren trotz -oder wegen- Eurokrise erhebliche Umsätze, die durchaus zum Wohlstand beitragen.


04.07.2012 17:30    |    stef 320i

BMW, Audi (tschuldigung, VAG) und Mercedes interessiert doch der europäische Markt nur noch periphär. Wichtig sind hier Asien (vor allem China und Russland) und Amerika.


04.07.2012 17:31    |    Multimeter31978

Zitat:

den lese ich zufällig seit beginn an mit ;-) - einen link zu asr habe ich mir jetzt aber verkniffen - auf MT gibt es zu viele schlafende Schafe die nicht erwachen wollen...

oh cool. mal wieder ein link in die linke scene...allein die aussage:

 

"Sie retten nicht den Euro, sondern die Euros der Millionäre"

 

sagt alles. banken n bach runter gehen lassen -> zehntausende arbeitslose, das kapital vieler anleger beim teufel, die leute heben ihr restliches erspartes alles ab, noch weniger geld, noch mehr banken gehen den bach runter....diese spirale zieht sich bis zum exodus!

 

das banken milliarden in den sand setzen dürfen und die zuständigen mit einem lächeln weiter unsinn treiben und am ende von jahr einen millionen zuschlag oder im falle eines falles noch eine abfindung bekommen halte ich auch für nicht richtig. aber das ist ein anderes diskusionsthema.

 

fakt ist das man eben wählen kann ob man den kleinen finger oder die ganze hand verlieren will. ich persönlich würde den finger wählen.

 

auch interesant ist das wie immer von den ganzen motzmichels nur kritik aber kein anderer lösungsweg kommt der nicht grad schwachsinnig ist. den kopf in den sand stecken ist nicht richtig, ohne zweifel. aber mit dem schild "gegen alles" rumzurennen ist genauso behämmert. da fällt mir ebenso die "schleckerfrauen" ein die gegen ihre kündigung geklagt haben. ebenso hirnlos, den damit ham die nur ihre eigene situation noch verschlechtert. aber hauptsache "dagegen", ohne kompromisse und vorschläge.


04.07.2012 17:32    |    Multimeter31978

Zitat:

Deutschland ist nunmal nicht die Schweiz. Wir haben völlig andere Gegebenheiten, was Wirtschaft und Handel anbelangt.

stimmt...die schweizer mussten ja dank künstlicher inflation ihre währung wertloser machen damit die euro länder noch bei denen kaufen ;)


04.07.2012 17:34    |    Brunolp12

Zitat:

stef 320i

BMW, Audi (tschuldigung, VAG) und Mercedes interessiert doch der europäische Markt nur noch periphär. Wichtig sind hier Asien (vor allem China und Russland) und Amerika.

... was aber auch wesentlich an der momentanen Lage des Euro liegt.

 

Zitat:

onkel-howdy

Zitat:

Deutschland ist nunmal nicht die Schweiz. Wir haben völlig andere Gegebenheiten, was Wirtschaft und Handel anbelangt.

stimmt...die schweizer mussten ja dank künstlicher inflation ihre währung wertloser machen damit die euro länder noch bei denen kaufen ;)

Die Schweizer haben merklich Probleme wegen der Lage des Euro.

Aber was "kaufen" denn die Euroländer bei denen? Taschenmesser? Uhren? Schokolade? vielleicht noch Pharmazeutisches?

 

Zitat:

onkel-howdy

oh cool. mal wieder ein link in die linke scene...allein die aussage

AllesSchallundRauch ist alles, nur keine "linke scene". Eher eine wirre Sauce für Menschen, die einen Hang zu James- Bond- artigen Verschwörungsgeschichten haben, weil sie mit der Komplexität der echten Welt überfordert sind.


04.07.2012 17:35    |    stef 320i

@onkel-howdy: Trotzdem kannst Du nicht bezweifeln dass die Reichen immer reicher werden und der Durchschnittsbürger immer ärmer. An was das wohl liegt?


04.07.2012 17:38    |    Brunolp12

Zitat:

stef 320i

@onkel-howdy: Trotzdem kannst Du nicht bezweifeln dass die Reichen immer reicher werden und der Durchschnittsbürger immer ärmer. An was das wohl liegt?

Komisch, geht mir nicht so (und ich sehe mich nicht als "überdurchschnittlich").


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