Die Pure Unvernunft
  • Online: 3.534

Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

08.02.2023 08:36    |    knolfi    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: 1.Gen, Mazda, MX-30

Liebe Bloggemeinde,

 

letztes Jahr wurde ja mein Fuhrpark turnusgemäß einmal komplett ausgetauscht. Den Anfang machte der ID.3, der den Load-up! ersetzte, danach kam der C300e, der den GLE 350D ersetzte und zu guter Letzt der Kia Ceed, der den Seat Leon St ersetzte.

 

Zu guter Letzt? Nein ein Kandidat fehlte noch.

 

Der gute Ford Kuga war eigentlich schon im September für den Leasingrücklauf fällig gewesen, aber der Mitarbeiter, der den Kuga fuhr, wartete auf einen speziellen Mazda, der nun aktuell lieferbar ist.

 

Dabei handelt es sich im den Mazda MX-30. Diesen gibt es ja nun schon als reines EV seit rund zweieinhalb Jahren, er hatte aber immer mit Reichweitenproblemen zu kämpfen. Denn mehr wie 262 km nach WLTP waren aufgrund der kleinen Batterie 35,5 kWh (ungefähr so groß wie die in meinem E-Up!) nicht drin. Für lange Stecken daher eher ungeeignet.

 

Nun hat Mazda nachgeholfen und einen Wankelmotor als Range-Extender verbaut. Das Interessante ist, dass nicht der Verbrennungsmotor wie bei einem klassischen PlugIn-Hybrid die Räder antreibt, wenn der E-Motor keinen Saft mehr von der Batterie bekommt, sondern als Generator dient, der die Batterie wieder auflädt. Der E-Motor treibt permanent die Vorderachse an.

 

Solche Antriebskonzepte nennt man Extended Range Electric Vehicle oder kurz EREV und das gab schonmal: 2012 bracht Opel den Ampera (baugleich mit dem Chevrolet Volt) in Deutschland nach dem gleichen Prinzip auf den Markt, jedoch mit einem klassischen 1,4l-Vierzylinder-Motor.

 

Das Konzept E-Motor mit Wankelmotor als Range-Extender ist sicherlich erstmal einzigartig und Mazda verspricht eine Reichweite von bis zu 600km. Der E-Motor leistet 170 PS während sich der kleine Wankelmotor mit 75 PS begnügt. Eine "Systemleistung" wie beim klassischen PHEV kann man aber nicht angeben, der MX-30 leistet immer maximal 170 PS des E-Motors.

 

Rein elektrisch soll der MX-30 EREV rund 85km weit kommen, was dem Mitarbeiter bei seiner täglichen Pendlerstrecke reicht. Nachladen an der Wallbox mit 11 kW AC ist genauso möglich wie DC-Laden mit 36 kW an Schnellladesäulen.

 

Ich finde dieses Konzept sehr interessant, weil der Wagen immer rein elektrisch fährt und für ein EV mit 1.668 kg relativ leicht ist.

 

Nachteil: der Wagen ist bei 140 km/h limitiert, was ihn nun nicht gerade für die schnelle Autobahnetappe prädestiniert. Aber mein Mitarbeiter fährt damit eh meist nur Landstraße.

 

Als Ausstattungsversion hat er sich für die EXCLUSIVE-Line entschieden, quasi die mittlere Ausstattungsversion. Als Extras hätte es neben Ledersitzen und anderem Felgendesign nur noch ein Panoramadach und ein Premium-Paket mit Fahrassistenten und einer Bose-Soundanalage gegeben. Darauf hat er verzichtet, da es sonst sein Budget überstiegen hätte.

 

Die Lieferzeit beträgt ca. 3 Monate. Nun bin ich gespannt, ob der MX-30 auch pünktlich kommt.

 

Bis bald

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

02.01.2023 11:15    |    knolfi    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

Cayenne PHEVCayenne PHEV

Hallo Bloggemeinde,

 

zum neuen Jahr gleich noch ein Bericht.

 

Mein Cayenne Turbo S E-Hybrid ist nun seit einem Jahr in meiner Nutzung und hat aktuell knapp 15.000 km runter...also genau die jährliche Laufleistung, die ich beim Leasingvertrag angegeben habe.

 

Der Verbrauch liegt aktuell bei 9,9l/100 km bzw. 6,4 kW/100km, was ich für so ein schweres und hochmotorisiertes Fahrzeug sensationell finde. M. E. hätte lediglich der 3,0l-V6 TDI aus dem Cayenne I/II diesen Verbrauch erreichen können, der hatte aber rund ein Drittel der Leistung.

 

Der Cayenne ist schon wie sein Vorgänger unser Hauptfahrzeug und eigentlich für Langstrecken im Einsatz...läuft aber auch viel im Kurzstreckenverkehr, wo er rein elektrisch betrieben wird.

 

War das Laden das erste dreiviertel Jahr eine Qual, da ich über Ladeziegel an einer 5A Haushaltsteckdose laden musste und somit die Kapazität und el. Fahrstrecke pro Tag immer einschätzen musste, so geht seit Oktober dank einer 22KW Wallbox in der Garage das Laden wesentlich schneller. Der leere Akku kann innerhalb von 1,5 Stunden wieder vollgeladen werden und man muss nicht mehr planen.

 

Die Reichweite beträgt bei vollgeladenen Akku laut Anzeige im Sommer bis zu 46 km (real sind es rund 40 km), im Winter sind es 10 km weniger.

 

Gefahren wird der Cayenne auf Kurzstrecken im E-Modus und auf Langstrecken im Hybrid-Modus. Wichtig ist, hier direkt auf Hybrid umzuschalten, sonst fährt er rein elektrisch, bis der Akku leer ist und schaltet erst dann auf den Verbrenner um. Sport und Sport Plus nutze ich sehr selten.

 

Im E-Modus schafft der maximal 130 km/h und man muss beim Beschleunigen einen zarten Gasfuß haben, sonst wird sofort der Verbrenner zugeschaltet.

 

Gibt es Nachteile beim Turbo S ggü. dem Turbo? Eigentlich kaum: lediglich das Kofferraumvolumen ist durch den Akku um 100l kleiner, was aber im Alltag kaum ins Gewicht fällt, denn der Großteil des fehlenden Volumens geht wohl zu Lasten der fehlenden Reserveradmulde.

 

Das Fahrverhalten und die Leistungsentfaltung ist auf Turbo-Niveau. Subjektiv geht der Turbo S nicht wesentlich besser als der Turbo, seine Mehrleistung kann er eigentlich erst im oberen Geschwindigkeitsbereich ausspielen. Das zeigen auch die technischen Daten: 3,8s beim Turbo S ggü. 3,9 sec beim Turbo sind nur ein Wimpernschlag.

 

Allerdings verbrauch der Turbo S 5l weniger Sprit auf 100 km und das ist schon ein Wort.

 

Gab/gibt es Probleme mit dem Turbo S? Nein.

 

Nach rund drei Monaten hatte ich ein Problem mit einer leuchtenden Motorkontrollleuchte (orange) und einen leicht ruckeligen Motorlauf. Ursache war die Kraftstoffpumpe, die einen Fehler meldete. Der Fehler wurde zurückgesetzt und ist seit dem nicht mehr aufgetreten.

 

Ach ja: ich hatte Probleme mit einem Klappergeräusch aus dem Getränkehalter. Ursache war eine gebrochene Feder für die Becherfixierung. Der Halter wurde getauscht und seit dem ist Ruhe.

 

Wie geht es weiter?

 

Nun der Leasingvertrag läuft noch bis Ende 2024 und ich werde mir wohl heute in einem Jahr erste Gedanken über einen Nachfolger machen. Der Cayenne IV wird dann wohl noch nicht verfügbar sein, das Facelift des aktuellen Cayenne sicherlich schon. Mal sehen, was wir dann für Nutzungsanforderungen haben, ob es nochmals ein Turbo S E-Hybrid wird oder wieder ein reiner Verbrenner, da wir dann hoffentlich zum E-Up! noch einen zweites EV im Stall haben und der Cayenne dann nur noch für Langstrecken zum Einsatz kommt.

 

Ober vielleicht probiere ich ja wieder mal was Neues aus. :D

 

Bis dahin bleibt gesund

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 9 von 10 fanden den Artikel lesenswert.

19.12.2022 08:48    |    knolfi    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: E-up! (AA), up!, VW

Liebe Bloggemeinde,

 

wie ihr wisst, kommt bei mir unverhofft oft...und ich bzw. wir trennen uns wieder von unserem Load-Up!.

 

Gründe dafür gibt es einige: Der Hauptgrund ist aber für meine Frau die fehlende Rückbank. Somit ist sie unflexibel, wenn mal ein "Notfall" vorliegt und das richtige Mama-Shuttle (Macan) gerade nicht griffbereit ist. Mein Grund: für extreme Kurzstrecken ist ein Verbrenner nicht geeignet. Das merkt man aktuell am Verschleiß: neue Batterie hat er bereits bekommen, da die Alte nach sieben Jahren schwächelte und aktuell macht der Mittenschalldämpfer Geräusche, weil dieser eben nicht richtig warmgefahren wird. Hinzu kommt mein Wunsch, endlich mal den "Arsch in der Hose" zu haben und ein reines EV mein Eigen zu nennen. Was passt auf Kurzstrecken besser als ein kleiner Elektroflitzer?

 

Also mal recherchiert, ob es den Up! nicht noch irgendwo als Neuwagen in der EV-Version gibt. Ernüchterung machte sich schnell breit: der E-Up! ist als Neuwagen so gut wie ausverkauft und wenn, dann stehen die Exemplare gut 400 bis 500 km entfernt. Hier im Südwesten ist der Markt abgegrast.

 

Also mal mobile.de angeworfen und im Umkreis von 100 km nach Jahreswagen und Tageszulassungen gesucht. Die BAFA-Prämie war mir primär nicht so wichtig. Wirklich fündig bin ich auch nicht geworden, wenn BAFA-fähig, dann als Reimport und ein Händler mit merkwürdigen Zahlungsmodalitäten (Hälfte des VK-Preises jetzt, Hälfte bei Abholung). Hinzu kommt die fehlende 5-Jahres-Garantie.

 

Also mal beim örtlichen VW-Händler (eigentlich nur eine Werkstatt) nachgefragt und siehe da, der Verkäufer (ehemaliger Klassenkamerad von mir) hat sich ins Zeug gelegt und zwei Exemplare als Tageszulassung mit 90 km auf der Uhr ausfindig gemacht...einer in silber in der Style-Ausstattung und einer in schwarz mit Standard-Ausstattung (der e-Up! ist schon in der Basis-Version üppig ausgestattet). Also meine Frau gefragt, welche Farbe sie möchte und sie wollte den schwarzen.

 

Somit ist es ein E-Up! geworden. Als Sonderausstattung ist akustischer Fußgängerschutz, Fahrerassistenzpaket, Komfortpaket, Ladekabel mit Schukostecker, Lederlenkrad mit Multifunktion, Perleffektlackierung, Schnellladevorrichtung (CCS), Raucherpaket, Winterpaket und vier Winterräder auf Stahlfelge enthalten.

 

Da der Wagen auch Sommerräder auf Stahlfelgen hat, habe ich mich noch für einen Satz original 15"-Alukompletträder (Modell Blade) entschieden. Wer Interesse an einem Satz 14"-Sommerreifen auf Stahlfelgen inkl. Zierblenden hat (die Reifen sind neuwertig), kann mir ja eine PN schicken. :)

Ebenfalls werde ich noch die Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben mit Tönungsfolie folieren lassen, da diese hinten nicht ab Werk abgetönt sind. Macht mir mein Aufbereiter.

 

Der Wagen hat zwar schon zwei Haltereintragungen (ich bin dann der Dritte), aber der erste war die VW-AG und der zweite das AH, wo der Wagen herkommt. EZ war 12/21 also vor einem Jahr.

 

Laden können wir den Up zu Hause, da in der Garage seit ca. vier Wochen zwei Wallboxen installiert sind. Nun bin ich mal gespannt, wie effizient der Kleine im Kurzstreckenverkehr ist.

 

Bis bald

 

euer knolfi.

Hat Dir der Artikel gefallen? 8 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

16.12.2022 09:58    |    knolfi    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: 95B, Macan, Porsche

TigerTiger

Liebe Bloggemeinde,

 

heute wird unser Macan GTS zwei Jahre alt und hat aktuell rd. 16.000 km runter...mehr als sein Vorgänger, der 991. :D

 

Ich hatte ihn nun zur ersten großen Inspektion, die nach zwei Jahren fällig ist und es war nichts auffällig. Auch sonst verrichtet er seinen Dienst völlig klaglos und der 2,9l-Biturbo Audi-Motor erweist sich als sehr robust, denn auch Kurzstrecken machen ihm im Gegensatz zum 4,0l-V8-Biturbo nichts aus.

 

Gab es anfänglich Probleme mit dem Getriebe (welches innerhalb der ersten vier Wochen getauscht wurde) und ein Problem mit dem Gurtsensoren hinten (Warngebimmel, wenn jemand ausstieg ohne dass man die Zündung aus machte), so gibt es aktuell Probleme mit der Wolframcarbid-Bremse, kurz PSCB. Diese Bremse zeichnet sich dadurch aus, dass die Bremsscheibe mit Wolframcarbid beschichtet wurde, um die Scheibe härter ggü. dem Reibverschleiß zu machen. So sollen PSCB-Bremsen eine längere Haltbarkeit als konventionelle Bremsscheiben haben, aber günstiger in der Herstellung sein, als die Keramik-Bremsscheiben. Hinzu kommt eine geringer Bremsstaub-Entwicklung. So weit so gut, nur wurden an meinen Bremsscheiben vorne Risse in der Beschichtung entdeckt, die zu einem rubbelnden Geräusch bei leichten Bremsvorgängen führten. Die Scheiben und Beläge wurden auf Garantie im PZ kurz vor Ablauf der Neuwagengarantie getauscht.

 

Der Macan ist ja noch das erste Facelift, welches mit MJ 2019 eingeführt wurde. D. h. er hat das durchgehende Leuchtenband hinten und bereits das PCM 5 im 16:9-Format, aber eben noch haptische Tasten und keine Touchoberfläche um den Gangwahlhebel, wie beim zweiten Facelift, welches mit MJ 2021 eingeführt wurde.

 

Persönlich bin ich froh darum, da die Oberflächenqualität von Gen. 2 zu Gen. 3 nochmals sehr gelitten hat. Im zweiten Facelift ist vieles sehr viel einfacher gehalten als im ersten Facelift, weshalb das zweite Facelift für mich nicht zur Disposition steht.

 

Kommen wir zu den Punkt, wie es weiter geht. Hier ist aktuell guter Rat teuer.

 

Der Leasingvertrag läuft eigentlich Mitte Juni 23 aus. Ich hatte bei der Bestellung gepokert und bin davon ausgegangen, dass der elektrische Nachfolger bereits 2023 auf den Markt kommt. Der Marktstart wurde aber auf Frühjahr 2024 verschoben. Nun muss ich sehen, wie ich die rund 12 - 15 Monate überbrücke.

 

Aktuell versuche ich, den Leasingvertrag um 12 Monate zu verlängern. 6 Monate sind laut Aussage des Verkäufers kein Problem, bei 12 Monaten ist es noch offen, wie die Porsche-Leasing sich verhält.

 

Ich habe jetzt eine ernste Kaufabsicht vermerken lassen und der Verkäufer hat mich auf die Interessentenliste gesetzt. Er meint zwar, dass zuerst wieder die Topmotorisierungen auf dem Markt lanciert werden (Turbo S, Turbo, ggf. noch der S) und dann erst die schwächeren Motorisierungen (Basis und GTS). Wobei der GTS nicht schwächer ist, sondern eher das beste Angebot hinsichtlich Sportlichkeit, Leistung und Preis.

 

Alternativen finde ich aktuell nicht:

 

Tesla bietet keine SUV's an außerdem sehr dünnes Werkstattnetz in unserer Gegend.

 

Der Q4 etron ist innen sehr spartanisch (keine belüfteten Sitze, keine Vollederausstattung, Vmax nur 180)

 

EQB ist hässlich gefällt mir mit seinem steilen Heck nicht.

 

EQC wird/ist eingestellt.

 

etron Facelift ist gerade raus, aber ebenfalls viel zu groß.

 

Taycan und etron GT sind zu groß.

 

Der neue iX1 ist bei ebenfalls 180 abgeregelt.

 

Bleiben noch Polestar 2 und der Genesis GV60. Beide sind bei meiner Frau optisch durchgefallen.

 

Mal sehen, wie es weitergeht. Ich halte euch auf dem Laufenden

 

Bis dahin

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

31.10.2022 10:15    |    knolfi    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: CD, Ceed, Kia

Liebe Bloggemeinde,

 

aktuell geht es mal wieder Schlag auf Schlag. Nachdem vorletzten Freitag der MB C300e T in unseren Fuhrpark gerollt ist, kam heute unser erster Asiate hinzu: ein Kia Cee'dKompaktwagen mit dem 1,5l-Turbo-Direkteinspritzer und 160 PS. Dieser ersetzt den drei Jahre alten Seat Lean ST, der aus dem Leasing gelaufen ist.

 

Optisch deutlich schicker und sportlicher als der Seat, der nun auch schon etwas betagter aussah, da er meines Wissens nach noch auf dem Golf 7 basierte, aber eben doch nicht übermotorisiert.

 

Eigentlich wollte ich ja keine ausländischen Fabrikate, da ich die heimische Wirtschaft stützen möchte, von der ich ja auch selbst indirekt profitiere, aber diese Meinung habe ich aufgegeben, da Fahrzeuge ja heute aus internationalen Komponenten bestehen und auch viele Zuliefererteile aus Deutschland kommen. Daher habe ich hier die Dienstwagenregelung zu Gunsten eines breiten Produktangebotes geöffnet.

 

Die Lieferzeit blieb übrigens im vertretbaren Rahmen: bestellt im Januar mit Ziellieferung Oktober. Hat genau gepasst.

 

Hoffentlich macht der kleine Koreaner einen genauso guten Job wie die beiden Spanier und der Tscheche zuvor.

 

So long

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

24.10.2022 12:40    |    knolfi    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: C-Klasse, Mercedes, W206

Liebe Bloggemeinde,

 

in der heutigen Zeit ist es ja schon fast ein Wunder, wenn ein bestellter Neuwagen vor dem geplanten Liefertermin beim Händler eintrifft. Gerade wenn es sich auch noch um einen "klimakonformen" Stromer handelt.

Haben wir beim ID.3 noch 11 Monate von der Bestellung bis zur Lieferung gewartet, so war dies zwar auch beim MB C300e der Fall, aber der Wagen traf pünktlich vor Ablauf des Leasings vom GLE 350d ein...eigentlich vier Wochen zu früh, das das Leasing des GLE erst Mitte November ausgelaufen wäre.

 

Und somit auch noch vor dem ebenfalls bestellten Kia Ceed, der den Seat Leon St ersetzen soll. Dieser Wechsel findet aber nächste Woche statt.

 

Der C300e ist bereits letzte Woche beim Händler eingetroffen und wurde am vergangenen Freitag an den leitenden Angestellten übergeben. Ich hoffe, dass er genauso zufrieden ist, wie mit seinem GLE 350d.

 

So long

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

29.07.2022 11:23    |    knolfi    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: 1 (AA), up!, VW

Liebe Bloggemeinde,

 

da nun endlich nach 11 Monaten Wartezeit der Firmen-ID.3 geliefert wurde, ist ja ein Fahrzeug zu viel im Firmenpool. Der ID.3 ersetzt den VW-Load-Up!, der seit März 2016 bei uns Dienst getan hat.

 

Nun war die Frage, was tun mit der kleinen Kiste. Der Buchwert ist rel. überschaubar, der Wagen steht noch mit rund 3350€ in den Büchern (Hinweis: der Wagen war bis 2019 geleast und wurde nach dem Leasing übernommen).

 

1. Möglichkeit: in Zahlung geben. Ob das den Buchwert erlöst hätte, ist fraglich. Durch die gerissene Heckschürze (da ist mal ein Mitarbeiter irgendwo gegen geditscht) hätte der Händler auf Neuteilersatz gedrängt und allein die kostet schon mindestens einen Tausender inkl. Einbau und MwSt.

 

2. Behalten: diese Möglichkeit haben wir genutzt. Meine Frau wollte schon seit längeren ein echtes Stadtauto zum Einkaufen, wo sie wegen Dellen und Kratzer keine Angst haben muss und das sie in jede noch so kleine Parklücke zwängen kann. Um ihren Macan hat sie eigentlich immer etwas Angst. Weiterer Vorteil des Load-up!: durch die fehlende Rückbank hat er einen für seine Größe riesigen Kofferraum. Dort passt nicht nur der Einkauf für eine Großfamilie rein, sondern auch z. B. Gartenabfälle, Sperrmüll, etc. Als ein echter Klein-NKW für ein EFH mit großen Garten.

 

Somit übernehmen wir den Up ins Privatvermögen. Und ja ich kaufe ihn aus der Firma raus. So kann er noch weiterhin seinen Dienst in der Familie tun, bis er keinen TÜV mehr bekommt.

 

Der Macan bleibt natürlich weiterhin in der Familie, da meine Frau ja hin und wieder drei Kinder transportieren muss und der Up! ja nur zwei Sitze hat.

 

Bis Bald

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 10 von 10 fanden den Artikel lesenswert.

18.07.2022 11:46    |    knolfi    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: ID.3, ID.3 (E1), VW

...muss sich noch bewähren. :D

 

Liebe Bloggemeinde,

 

bereits vergangenes Jahr war ich auf der Suche nach einem preiswerten E-Auto. Eigentlich ein Anachronismus, denn "preiswert" und "E-Auto" schließt sich ja noch aus.

 

Aber letztes Jahr wurde für Gesundheitseinrichtungen ein Förderprogramm vom Bund aufgelegt, welches den Kauf/Finanzierung/Leasing von E-Autos zu attraktiven Konditionen das erste Mal interessant machte. Gerade Leasing war bis Dato immer von der Fördermöglichkeit ausgeschlossen und aktuell macht ein Kauf von EV's keine Sinn, da die Entwicklung rasend schnell voran geht und eigentlich die aktuell verfügbaren Modelle hinsichtlich Reichweite und Ladeleistung schon wieder veraltet sind, sobald sie auf dem Markt verfügbar sind.

 

Obwohl unser Up! von 2016 erst seit 2019 ins Firmenvermögen gewandert ist (davor war er auch geleast) und erst 2024 komplett abgeschrieben wäre, habe ich mich entschlossen, das Förderangebot anzunehmen.

 

Ursprünglich hatte ich ja ein zum Up! vergleichbares Neufahrzeug im Kopf. Den E-Up! gab es nicht mehr ab Werk zu bestellen, daher fragte ich bei MB wegen einem E-Smart an. Leider nahm MB nicht an diesem Förderprogramm teil, VW dafür schon.

 

Also ein VW. Der nächste kleinste verfügbare EV bei VW ist der ID.3. Eigentlich viel zu groß für unsere Zwecke, aber was solls. Also beim VW-Händler angefragt und der teilte mir mit, dass es bei VW ein "sozial und mobil"-Programm (überwiegend für Pflegedienste) gibt, dass mittlerweile für alle Gesundheitseinrichtungen geöffnet würde und dort die Konditionen nochmals besser als die Förderkonditionen waren. Nach langem hin und her mit VW-Wolfsburg stellte sich her aus, dass wir über das Programm einen ID.3 zu den Konditionen eines Basis VW-Up! leasen können...ohne Anzahlung. :D

 

Also letztes Jahr im August einen ID.3 Pure Performance bestellt, der eigentlich im ersten Quartal 2022 geliefert werden sollte. Infolge der Lieferkriese durch Corona und Ukrainekrieg wurde daraus nun Juli 22 und heute konnte ich das erste EV als Firmenwagen in Empfang nehmen.

 

Der Wagen ist ein klassisches Poolfahrzeug, das von der Belegschaft genutzt werden kann. Also nicht als Dienstwagen einem Mitarbeiter zugeordnet ist. Da der Radius i. d. R. nur max. 50 km beträgt, gibt es keine großen Anforderungen an die Reichweite. Geladen werden kann er an einer 22KWh-Wallbox in der dazugehörigen Garage und über Nacht, damit er am nächsten Morgen wieder voll ist.

 

Nun bin ich mal gespannt, wie sich der ID.3 im Alltag unter wechselnden Fahrern so schlägt. Drei Jahr soll er erstmal bei uns im Fuhrpark bleiben.

 

Bis Dahin

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

29.06.2022 08:41    |    knolfi    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

Turbo STurbo S

Liebe Bloggemeinde,

 

schon sind die ersten sechs Monate rum, seit dem sich der PHEV-Cayenne in meinem Fuhrpark befindet. Mal wieder Zeit für einen kurzen Zwischenbericht.

 

Der Cayenne hat jetzt 6920 km runter. Davon hat er 2277 km rein elektrisch zurückgelegt. Der Verbrauch liegt aktuell bei 10,2l/100 km und ist somit wieder angestiegen. In Spitzenzeiten mit wenig Verbrennerbetrieb lag er mal bei 8,7l/100 km. Der Anstieg ist durch div. Langstreckenfahrten bedingt durch berufliche und private Termin geschuldet, wo ich den Wagen nach der Einfahrphase "artgerecht" bewege. :D

 

Dennoch bleibt er immer noch 4,7l/100 km unter dem Durchschnittsverbrauch vom alten Turbo, was ich beachtlich finde.

 

Mittlerweile ist der Motor "frei" (merkt man deutlich am Ansprechverhalten) und der S macht seinem Namen alle Ehre: gerade oben herum kann er seine Mehrleistung von 130PS und 130 Nm dank des E-Boosts ausspielen. Hinzu kommt, dass er satter als der Turbo auf der Straße liegt, da auf Grund der schweren Batterie über der Hinterachse mehr Gewicht auf die selbige drückt, was den Wagen bei hohem Tempi sehr sicher auf der Bahn liegen lässt. Der Turbo war da schon etwas unruhiger. Daher fährt man mit dem Turbo S auch leichter höhere Geschwindigkeiten als mit dem Turbo. Der Ölverbrauch lieg im Gegensatz zum alten Turbo bei 0l nach knapp 7000 km.

 

Der KWh-Verbrauch auf 100 km liegt im Übrigen bei 32,8.

 

Mittlerweile habe ich mich an das "Gebrauchen" eines PHEV gewöhnt. Ich versuche so viel wie möglich extern zu laden, d. h. nicht über den Motor, was unsinnig ist und nur den Verbrauch in die Höhe treibt. Mein Ladekabel liegt also nicht ungenutzt original verpackt irgendwo im Keller, sondern der mitgelieferte Ladeziegel hängt in der heimischen Garage an der Wand und das optionale Typ 2 Kabel wird so oft genutzt, wie es geht. Mittlerweile habe ich mir sogar noch ein zweites gekauft, damit ich das andere nicht immer aus dem Fach unter dem Kofferraum puhlen muss. Da ist eigentlich nur für Notfälle, das andere habe ich ein einer Tasche im Kofferraum griffbereit liegen. So wird auch im Urlaub (dort Dank Porsche Destination-Charger kostenlos) oder bei den Schwiegereltern an der örtlichen 22KW-Ladesäule extern geladen, statt den Verbrenner zu nutzen. Die eine Woche im Urlaub habe ich kein einziges Mal den Verbrenner gebraucht. :)

 

Gibt es Probleme oder Störungen?

 

Ja, einmal hatte ich eine Störung des Kraftstoffdruckventils, was sich durch das Leuchten der Motorkontrolllampe bemerkbar machte. Diese leuchtete aber nicht rot, sondern orange; d. h. eine Weiterfahrt war möglich. Gemerkt habe ich das durch einen unrunden Motorlauf an der Ampel; die Lampe ging aber erst 5 km später an, obwohl der Motor da wieder sauber lief. Also ab zum PZ und Fehlerspeicher auslesen. Dieses hat den Fehler dann auch gelöscht, aber nochmals um einen Besuch gebeten, um den Wagen durchzuchecken. Gefunden haben sie nichts und der Fehler ist bisher auch nicht wieder aufgetreten.

 

Das Zweite Problem war ein Klappern der Klemmen vom Getränkehalter. Eine Klemme hatte zu viel Spiel und rasselte. Der Getränkehalter wurde im Rahmen der Aktion mit dem Kraftstoffdruck mit ausgetauscht.

 

Drittes aber altbekanntes Geräuschproblem ist die knarzende Jalousie des Panoramadaches. Fährt diese komplett zu, reibt die Aluleiste in der Führung bei warmen Temperaturen. Da hilft nur einen Ticken die Jalousie aufzufahren. Werde das beim nächsten Besuch im PZ anmerken und wahrscheinlich werden sie das wieder mit Filz hinterlegen. Hatte ich beim alten Turbo auch schon und es wurde so gelöst.

 

Die beiden anderen Wehwechen (das manchmal nicht korrekte Lösen der Feststellbremse und das Schleifen des Lenkrades an der Lenksäule) haben sich wohl von alleine gelöst...entweder durch Einspielen der Mechanik bei der FSB oder durch Abnutzung (Lenksäule). Beide Probleme konnten weder das PZ noch ich wieder reproduzieren.

 

Ansonsten ist der Cayenne PHEV für mich der ideale Alltagsbegleiter geworden. Ich nutze ihn eigentlich täglich und er bietet für mich all das, was ich von einem Fahrzeug rein nüchtern betrachtet erwarte: er ist sparsamer als der alte Turbo (ich tanke im Alltag nur noch einmal im Monat, wenn überhaupt), genauso komfortabel und schnell (wenn nicht sogar noch etwas schneller :D) und fährt sich genau so wendig auch wenn er auf den Landstraßen nicht ganz so agil ist wie der deutlich leichtere Turbo, dafür liegt er satter auf der Bahn. Wenn er einen entscheidenden Nachteil hat, dann ist es der deutlich kleinere Kofferraum, der 100l weniger fasst als der des Turbo, bei dem man noch die Reserveradmulde nutzen konnte. Dennoch reicht der Kofferraum für uns vier vollständig aus...auch bei Aktivurlaub mit viel Gepäck.

 

Ich hoffe, dass dies so bleibt, denn ich fahre den Cayenne gerne. Dazu gehört ein möglichst störungsfreier Betrieb, der bisher gewährleistet ist. Mal sehen was noch kommt; der nächste Bericht folgt in 6 Monaten.

 

Bis dahin gesund bleiben!

 

Euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 15 von 16 fanden den Artikel lesenswert.

18.05.2022 13:23    |    knolfi    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: DM3, Ford, Kuga

KugaKuga

Liebe Bloggemeinde,

 

Ich hatte ja angekündigt, dass dieses Jahr drei Fahrzeuge aus dem Leasing laufen. Zum einen der GLE und der Leon, zum anderen aber auch der Kuga, dessen Leasing sogar als Erstes zum 26.09.22 ausläuft.

 

Nun stehen die beiden Nachfolger des GLE und des Leon bereits fest, nicht jedoch der Nachfolger des Kuga.

 

Der Mitarbeiter, der den Kuga als Dienstwagen fährt, möchte unbedingt ein EV und es soll ein Mazda sein (komischerweise akzeptiert er als fahrbaren Untersatz nur diese beiden Marken :confused:), da ihm der Mustang Mach-E zu teuer ist bzw. deutlich über seinem Budget liegt.

 

Beim Mazda kann es sich eigentlich nur um den MX-30 handeln, allerdings hat dieser eine extrem schlechte Reichweite von nur 200 km gem, WLTP. Nun teilte er mir mit, dass im November eine Version mit 600km Reichweite auf den Markt kommen soll. Ich persönlich habe nichts davon gelesen, aber evtl. hat hier ja jemand mehr Infos.

 

Sein Händler hat ihm zugesagt, dass der Wagen im Februar lieferbar ist, wenn er sofort nach Marktstart im November bestellt.

 

Soweit so gut, nur muss er ja den Kuga Ende September abgeben und hätte dann für 5 Monate kein Fahrzeug. Nun könnte ich sagen "Pech gehabt, hättest dich eben früher drum kümmern sollen" aber Fachkräfte seiner Qualifikation sind gerade extrem rar und daher sollte man alles daran setzen, ihn zu halten, da ich sonst niemanden mehr mit seiner Qualifikation hätte. Denn er muss täglich rd. 70 km zur Arbeit pendeln und wenn er vor Ort einen Job bekommt, wofür er kein Auto braucht, ist er weg.

 

Nun habe ich mit dem Ford-Händler gesprochen, welche Möglichkeiten es gibt. Beim Leasing kann man ja auch mal stillschweigend zwei Monate überziehen, ohne dass die Bank gleich den Wagen zurückfordert. Aber 5 Monate?

 

Der Verkäufer war äußerst hilfsbereit, obwohl er kein Anschlussgeschäft macht. Er hat mir mitgeteilt, dass die Bank Verlängerungen ohne große neue Vertragsänderung von 6, 9 oder 12 Monate anbietet. Also haben wir 6 Monate gewählt und hoffen, dass der neue (unbekannte) Mazda bis dahin den Weg in unseren Fuhrpark gefunden hat.

 

Der Kuga verrichtet also seinen Dienst noch bis 26.03.23. :D

 

Bis bald

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

08.04.2022 10:26    |    knolfi    |    Kommentare (36)

Liebe Bloggemeinde,

 

nach mittlerweile über 14 Jahre MT-Zugehörigkeit bin ich an einem Punkt an gekommen, wo ich MT überdrüssig geworden bin.

 

Ich habe in diesen 14 Jahren immer wieder versucht, in meinem Blog kostenlose Infos und Erfahrungen meiner aktuellen und ehemaligen Fahrzeuge zu geben, die nicht unbedingt zum automobilen Mainstream gehörten, um auch denjenigen Usern einen kleinen Einblick in solche Luxuskarossen zu bieten, die nie in den Genuss eines solchen Fahrzeugs kommen werden.

 

Und auch aufzuzeigen, dass auch bei solch teuren Fahrzeugen nicht immer alles Gold ist, was glänzt und diese Fahrzeug durchaus auch ihre Macken und Probleme haben, die man auch für alles Geld der Welt nicht abstellen kann. Da kommt es auch mal vor, dass man eine Aufleger macht und sich riesig ärgert, dass man einen Griff ins Klo gemacht hat...und dies dann auch öffentlich kund tut, was evtl. manch einer nicht ertragen kann.

 

In meiner Zeit bei MT habe ich über 19.200 Beiträge verfasst...meist um andere zu beraten und/oder zu helfen...hin und wieder auch mal ein bisschen Öl ins Feuer zu gießen, wenn mich manche User einfach mit ihren tumben Äußerungen nervten. Ich gebe zu, ich provoziere gerne mal ein bisschen.

 

Leider hat MT in den letzten Jahren nachgelassen. Der Traffic ist deutlich weniger geworden als noch vor 5 - 10 Jahren...und auch das Userverhalten hat sich verändert. Konnte man früher mal noch einen derben Spruch machen, so fühlen sich heute gleich die Leute angegriffen und werden sofort sehr persönlich. Dann wird schnell ein illegaler Zweitaccount generiert und MT nach vermeintlich eigenen Entgleisungen tageweise durchsucht und man wird öffentlich direkt bloß gestellt. Das ganze wird dann fleißig auch noch mit vielen "Likes" goutiert.

 

Ich versuch immer authentisch rüber zu kommen, ich verstelle mich nicht. Und es muss zu mir passen: ich bin kein Typ, der sich ein Luxusgut vom Mund abspart und in eine feuchten Kellerwohnung haust, nur um sich einen teuren Sportwagen leisten zu können. Nein, ich umgebe mich gerne auch mit anderen Luxusgütern, die zu meinem Lebensstil passen. Ja, und ich rede darüber...vielleicht ein Fehler! Denn Erfolg muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man geschenkt.

 

Jedenfalls habe ich euch gerne daran teilhaben lassen, aber offensichtlich vertragen das nicht alle in der Öffentlichkeit. Es ist auch klar, dass ich polarisiere, damit kann ich leben...aber es sollte fair sein. Wenn mich einer in der Öffentlichkeit bloß stellt, ohne dass ich mich wehren kann, ist das unfair.

 

Als Influencer muss man das aushalten können, aber ich bin kein Influencer. Ich habe keinen Youtube-Account, wo man mit Klicks und Abos Millionen verdienen kann. Ich verdiene meine Brötchen ganz klassisch und bin damit sehr erfolgreich.

 

MT war für mich nur ein Ausgleich, ein Spaß, eine Entspannung im Alltag. Leider ist das nicht mehr so. Meinen Blog habe ich mit Spaß betrieben und auch meine Erfahrungen gerne geteilt und das alles kostenlos.

 

Wenn ich jedoch merke, dass ich hier als Prügelknabe herhalten soll oder Hassobjerkt der eigenen Unfähigkeit, dann muss ich mir das hier nicht geben. Viele sind hier sowieso der Meinung, ich bin auf der Wurstsuppe durchs Leben geschwommen. :rolleyes:

 

Wenig Content verbunden mit Spaßbremsen, kaum noch nützliche Infos. Stelle ich ein neues Thema ein, kommt null Feedback oder nur allgemeines Blabla. Echte nützliche Infos habe ich das letzte Mal vor Jahren bekommen, technische Hilfe gar nicht, die bekomme ich mittlerweile woanders.

 

Daher frage ich mich, wozu ein Account bei MT noch nützlich sein soll.

 

Ich bin einfach MT-müde. Ein bisschen mehr Anerkennung würde ich mir wünschen.

 

Was meint ihr? Weitermachen oder gehen, wenn man innerlich keinen Bock mehr hat?

 

Schreibt es mir.

 

Euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 21 von 21 fanden den Artikel lesenswert.

28.03.2022 08:24    |    knolfi    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 3 (9YA), Cayenne, Porsche

imgimg

Moin Bloggemeinde,

 

mein PHEV-Cayenne ist ja nun fast drei Monate bei mir zu Hause und ich will mal ein erstes Fazit ziehen. Dabei geht's hier nun weniger um den Cayenne III an sich, da das Modell ja identisch zum alten Cayenne ist, über den ich schon einige Artikel gepostet habe, sondern vielmehr um den Unterschied zwischen dem Turbo und dem Turbo S E-Hybrid.

 

Wer mehr über den Cayenne Turbo S E-Hybrid erfahren will, für den verlinke ich hier mal ein Video, welches auch sehr gut meine Emotionen bzgl. des Turbo S wiedergibt.

 

KLICK

 

 

Vielleicht mache ich das Allgemeine sehr kurz: der Cayenne unterscheidet sich bis auf das neue PCM 6 nicht wesentlich vom Turbo. Die Ausstattung ist im wesentlichen gleich. Extras, die ich beim Alten nicht benutzt habe, habe ich beim Neuen nicht mitbestellt und Extras, die beim Alten gefehlt hatten (war ein Ausstellungsfahrzeug) habe ich dazu geordert.

 

Was die Verarbeitung angeht, so ist der Turbo S auf dem gleichen hohen Niveau wie der Turbo. Es gibt aktuell zwei kleine Probleme, die ich nach der Nutzung von 3 Monaten festgestellt habe, die aber leider nur sporadisch auftreten.

 

Zum einem ist das die Feststellbremse, deren elektromechanische Lösefunktion manchmal nicht richtig funktioniert...und zwar nur hinten rechts. Löst man die Bremse und legt danach zu schnell den Gang ein, ohne auf das vollständige Rückfahren des Stellmotors zu warten, entsteht ein hässliches Schleifgeräusch beim Vorwärtsfahren (wie wenn sich ein Steinchen zwischen Bremsbelag und Scheibe verklemmt), weil die Bremse immer noch leicht anliegt. Man muss dann einfach eine Radumdrehung rückwärts fahren, dann löst sich die Bremse komplett und das Schleifen ist weg. Leider kommt dies auch manchmal während der Fahrt vor. Ich hatte den Cayenne wegen dieses Problems bereits beim PZ, aber leider konnte dies das nicht nachvollziehen, da wie gesagt sporadisch. Seit zwei Wochen ist es gar nicht mehr aufgetreten.

 

Zum anderen gibt es bei schnellen Lenkbewegungen (z. B. beim Rangieren) leichte Schleifgeräusche zwischen Lenkrad und Lenksäule. Das Ganze hört sich an, wie früher das Potischleifen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass im Lenkrad Schleifkontakte verbaut sind...obwohl, wie will man sonst die Impulse von den Lenkradtasten auf das Fahrzeug übertragen? Das Problem ist beim PZ bekannt und wird beim nächsten Aufenthalt mit erledigt.

 

Sonst keine weiteren Auffälligkeiten. Gut der Wagen hat erst 2400 km runter, bedingt durch die Corona-Winter/Frühlingswelle finden aktuell alle Geschäftstermine per Viko statt, daher bekommt der Dicke aktuell nur Kurzstrecke (bis auf zwei Urlaubsfahrten).

 

Und das ist die Stärke des PHEV gegenüber dem Verbrenner. 99% meiner Alltagsfahrten erledige ich mittlerweile rein elektrisch. Dabei reicht mir die recht bescheidene elektrische (Norm-) Reichweite von 41 km völlig aus. Die tatsächliche Reichweite in meinem Alltag liegt dabei gar nicht so weit entfernt: sind die Temperaturen im zweistelligen Plusbereich, so kommt man durchaus an die Normreichweite von 41 km ran. Gestern habe ich 37 km rein elektrisch geschafft. Es wären sicherlich auch noch ein zwei Kilometer mehr gewesen, müsse ich zu meinem Grundstück nicht immer den Berg hinauf, was natürlich Energie und Reichweite frisst. Auf der Ebene sind 41 km oder sogar etwas mehr bei guten Temperaturverhältnissen durchaus drin.

 

Bedingt durch die viele elektrische Pendelei habe ich den Verbrauch ggü. meines alten Turbos aktuell um 5,5l/100km senken können. Lag der Turbo nach 33.000 km bei einem Durchschnitt von 14,9l/100km, so liegt er beim Turbo S aktuell bei 9,4l/100km. Der Stromverbrauch liegt allerdings bei 49,9kWh/100km, für den sich jeder Elektromobilist schämen würde, aber der Cayenne ist nun mal nicht auf Effizienz ausgelegt und der Berg fordert täglich seinen Tribut. :D

 

Ein weiterer Nachteil ist das Laden an der heimischen Haushaltsteckdose. Ist der Akku völlig leer, so dauert es geschlagene 14 Stunden, ehe er wieder voll ist. Gut meine Garage ist nicht gerade stark abgesichert und hängt eh an einem sehr großen Stromkreis, daher ist es keine Referenz, aber das man eine ganze Nacht braucht, um den Akku wieder von leer auf voll zu laden, ist schon realistisch. Dabei fasst der Akku nur 14,3 Netto kWh und der Anschluss kann nur max. 7,2 kWh ziehen. D. h. mit einer 11kW-Standardwallbox dauert es auch mind. 2 Stunden, bis der Akku voll ist.

 

Eine Investition, die ich in den kommenden Monaten noch durchführen werde, da man sich sonst seine Kapazität immer einteilen muss...oder eben an öffentlichen 22kw-Ladern zwischendurch laden muss.

 

Komme ich mal zur Wirtschaftlichkeit (wenn man bei solchen Luxusbrummern überhaupt davon sprechen kann). Rentiert sich der Aufpreis von über 30.000€ für den Turbo S E-Hybrid gegenüber dem normalen Turbo? Rein wirtschaftlich gesehen eher nicht.

 

Ich spare gegenüber dem Turbo zwar rd. 5l Sprit auf 100km, das sind bei einem aktuellen Preis für Super Plus von 2,20€ rund 11€ auf 100km. Macht gegenüber dem Turbo eine Spritersparnis bei 33.000 km von 3.630€. Um rein den Mehrpreis des Turbo S auszugleichen, müsste ich also wesentlich mehr Kilometer mit dem Turbo S abspulen.

 

Gut man könnte nun argumentieren, dass der Turbo S ja wesentlich besser ausgestattet ist als der Turbo, was auch stimmt. Vieles, was beim Turbo Aufpreis kostet hat der Turbo S serienmäßig. Daher relativiert sich der Aufpreis. Bei mir wären es 23.000€ Preisunterschied. Dafür müsste ich rund 210.000km fahren, um den Mehrpreis anhand der Spritersparnis rauszuholen. Für meine Verhältnisse utopisch.

 

Ein weiteres Argument für den S E-Hybrid wäre dann noch die Steuerersparnis. Ist diese bei der KFZ-Steuer minimal und vernachlässigbar so spielt sie bei der Dienstwagenbesteuerung eine nicht unerhebliche Rolle. Denn bis zum 31.12.2021 musste der geldwerte Vorteil bei EV's und PHEV's, deren rein elektrische Reichweite bei mind. 40 km lag, nur mit 0,5% von Bruttolistenpreis statt mit 1% versteuert werden. Somit kostet ein Turbo S nur 1.117€ in der Steuerbelastung gegenüber 2004€ für den gleich ausgestatteten Turbo.

 

Nutzt nur nicht viel, da diese Ersparnis meist durch die höheren Leasingkosten wieder aufgefressen werden. Gut Leasingkosten sind steuerlich absetzbar, da Aufwand, die Steuern gehen vom Bruttolohn des selbstständigen Unternehmers ab.

 

Was bleibt sonst noch?

 

Die Fahrleistungsunterschiede zwischen Turbo S und Turbo sind eigentlich vernachlässigbar. Die Beschleunigungswerte sind fast identisch (3,8 s auf 100 beim Turbo S gegenüber 3,9 beim Turbo) und die 9 km/h bessere Höchstgeschwindigkeit nahe der 300 km/h-Grenze (295 km/h vs. 286 km/h) sind im Alltag eh nicht zu erfahren. Woran liegt das? Der Turbo S ist dank seiner Batterie 500kg schwerer als der Turbo, was man auch im Alltag merkt. Der dicke Brocken liegt einen Ticken behäbiger auf der Straße als der deutlich wendigere und leichtere Turbo...dennoch ist der Unterschied kaum zu spüren und man merkt ihn wohl nur, wenn man vom einen Modell auf das andere umsteigt.

 

Also alles in Allem macht der Turbo S rein wirtschaftlich und auf dynamisch gesehen gegenüber dem Turbo keinen Sinn. Oder doch? Warum hab ich mir denn dann einen Turbo S zugelegt? Höher, weiter, schneller?

 

Nein, für mich macht der S Sinn, weil ich im Alltag sehr viel Kurzstrecken fahre, was große Motoren gar nicht mögen. Gerade der Porsche-V8, der schon in Richtung Sportmotor ausgelegt wurde, will eigentlich immer richtig warmgefahren werden, sonst wird er "krank" und quittiert dies mit erhöhtem Ölverbrauch...evtl. ein Vorbote zum Motorschaden.

 

Mein Turbo hat sich auf den ersten 23.000 km bis zum ersten Ölwechsel um die 3,5l Öl zusätzlich gegönnt und ich bin immer mit aktivierter Ölstandanzeige im KI lange Strecken gefahren. Das ist wie Fahren mit angezogenen Arschbacken, darauf hatte ich keine Lust.

 

Dem E-Motor ist's egal ob er nur 500m oder 500km bewegt wird, da mus nichts geschmiert werden. Daher fahre ich jetzt materialschonender auf Kurzstrecken. Und Spaß macht es mir auch, lautlos durch die Gegend zu fahren. Es drehen sich tatsächlich mehr Leute nach dem Turbo S um, weil sie ein solches Surrgeräusch nicht mit einem solchen Power-SUV in Verbindung bringen und meist ziemlich angestrengt überlegen, wie das sein kann. Mit macht es eine diebische Freude. :D

 

Bis zum nächsten Zwischenfazit

 

euer knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

12.01.2022 09:01    |    knolfi    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: CD, Ceed, Kia

KonfigurationKonfiguration

Liebe Bloggemeinde,

 

2022 ist das Jahr des Fuhrparktauschs, da viele Leasingverträge dieses Jahr auslaufen. Während der Nachfolger für den GLE 350d bereits feststeht, fehlen noch die Nachfolger für den Kuga und den Seat Leon ST.

 

Beim Seat sind die Würfel ebenfalls gefallen, der Nachfolger wird ein:

 

Kia Ceed 1,5 T-GDI GT Line in Carreraweiß. Das aufgeladene Vierzylinderchen stemmt dabei 160 PS an die Vorderräder bei einem maximalen Drehmoment von 253 Nm. Der Mitarbeiter hat sich für die handgerührte Version entschieden.

 

Da der Kia in der Basis schon sehr gut ausgestattet ist, ist die Optionsliste sehr bescheiden: Lediglich das Glasdach-Paket mit auffahrbaren Panoramadach und einer Dachkonsole mit LED-Lesespots und Brillenfach, die LED-Beleuchtung für den Fußraum und eine abnehmbare AHK kommen als Extras hinzu. Nicht aufgeführt wird der Satz Winterräder in 16"-Aluausführung, der noch ebenfalls hinzu kommt.

 

Beeindruckt hat mich das kostenlose Navikartenupdate für 7 Jahre bei allen Kias mit Navi ab Werk. Sowas bekommt man bei dt. Hersteller nicht. :eek: Da muss ich mich beim meinem PHEV schon glücklich schätzen, dass das Kartenupdate für drei Jahre kostenfrei dabei ist.

 

Der Wagen soll ab Oktober auf dem Hof des KIA-Händlers stehen und wird dann wieder drei Jahre und geplante 90.000 km seinen Dienst tun.

 

Nun fehlt nur noch der Nachfolger des Ford Kuga, dessen Nutzer sich noch nicht entschieden hat.

 

Bis bald

 

euer

 

knolfi

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

  • von 17
  • 17

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 01.04.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

knolfi knolfi

Porsche

 

Besucher

  • anonym
  • CAHammes
  • Tom9973
  • bobanch
  • hein-uwe
  • TFSI NRW
  • Swissbob
  • PIPD black
  • Guatemala261097
  • Hutchinson

Blogleser (446)

Meine Bilder

Archiv