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24.01.2010 16:00    |    jennss    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 6 TDI, Golf 1, Winterdiesel

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Heute habe ich beim Golf 1,6 TDI zum 3. Mal vollgetankt. Im Reservetank sind offenbar genau 5 l., denn ich habe 49,97 Liter getankt und 500 m vor der Tankstelle begann die Reservelampe zu leuchten. Ich bin dabei 772,4 km gefahren (57,92 € bei 115,9 Ct./l), wobei ich die MFA nicht gleich beim letzten Tanken auf null setzte, wie den Kilometerzähler, sondern erst 12 km später. Nach MFA waren es also 760 km, 19:25 h Fahrzeit, 39 km/h Schnitt und 6,1 l. Durchschnittsverbrauch. Die 12 km sollten am Schnitt nichts ändern, meine ich und war gespannt auf den realen Verbrauch. Der lag bei 49,97/7,724 = 6,47 l, also etwas mehr als die MFA anzeigte. Ich bin jetzt sehr viele Kurzstrecken gefahren, ich glaube kaum eine Strecke hatte mehr als 20 km. Zur Arbeit sind es entweder 13 km durch Land und Stadt oder 15 über Autobahn (2/3) und Stadt (1/3). Ich war gespannt, wo ich absolut mehr verbrauche. Nach MFA kam ich bei der Autobahnstrecke auf bestenfalls 5,2 l. Verbrauch, bei der Stadtstrecke auf 5,6 l. Verbrauch. Wegen der kürzeren Strecke habe ich also durch die Stadt etwas weniger absoluten Verbrauch. Allerdings brauche ich da ein paar Minuten länger.

 

Was ich mich beim sog. Winterdiesel frage, ist, ob der Verbrauch damit höher ist. Es heißt ja, dass man derzeit überall nur Winterdiesel kaufen kann und der wegen der Additive bis -20° C fahrbar ist. Meine Theorie wäre, dass aufgrund der Additive, der reine Spritanteil geringer wird und somit weniger "Peng" im Brennraum bringt, also mehr Verbrauch bzw. weniger Leistung. Kann diese Theorie stimmen?

j.


24.01.2010 16:58    |    rv112xy

Das würde mich auch interessieren. Ich meinte mal gelesen zu haben dass Winterdiesel in der Tat etwas mehr verbraucht, aber ich denke der Mehrverbrauch ist genauso gering, wie der angebliche Minderverbrauch von Premiumdiesel.

 

In der Tat kann derzeit nur Winterdiesel erworben werden. Ab April gibts dann wieder normalen Diesel. Zwischen Februar und März ist "Übergangsdiesel" mit -10 Grad in der Zapfsäule.


24.01.2010 17:19    |    kamikaze schumi

Je kälter es wird, umso mehr Verbrauch wirst du auf immer den gleichen Strecken haben. Es dauert einfach länger bis alles mal einigermaßen auf Temperatur ist.


24.01.2010 17:33    |    pingu861

Hi,

eigentlich sollte der Mehrverbrauch bedingt durch die Additive nicht wirklich messbar sein, zumindest nicht an der Zapfsäule. Die Zugabe der Additive liegt im Promille-Bereich und dient lediglich dazu, die Paraffinkristallbildung im Diesel zu verhindern bzw. zu verzögern.

 

Raffiniertechnische ist der Winterdiesel etwas anders als der normale Sommerdiesel.

Und zwar werden dabei die Molekülkettenlängen des 10%Volumenanteils, d.h. der Teil des Sprits welcher im Zylinder zuerst verdampft, kleiner gehalten als bei dem Sommer erhältlichen Diesel.

Je kleiner diese Molekülkettenlänge ist, desto niedriger ist die Verdampfungstemperatur des Kraftstoffanteils und dieser 10%-Anteil sind entscheidend für das Anlaß- und Zündverhalten des Motors.

Bei den winterlichen Temperaturen muss der Diesel halt genauso schnell verdampfen können wie im Sommer, daher dann die kleineren Moleküle.

 

Da diese Moleküle etwas kleiner sind, enthalten sie auch weniger Energie, wodurch dann mehr Kraftstoff für dieselbe Leistung wie im Sommer gebraucht wird. Aber ob dieser marginale Mehrverbrauch mit den messtechnisch gesehenen "Schätzeisen" der Zapfsäulen und Auto-Bordcomputer zu erfassen ist glaube ich nicht.

 

Der festgestellte Mehrverbrauch wird eher auf die Winterreifen sowie den insgesamt höheren Kraftstoffverbrauch, durch längere Kaltlaufphase des Motors, bei kalter Witterung zurück zuführen sein.

 

gruß,

Pingu861


24.01.2010 17:33    |    7406

Das der Diesel im Winter mehr verbraucht hängt hauptsächlich mit geringeren Temperaturen (höhere Wärmeverluste und höheren Reibwerten (dickflüssigeres Öl) zusammen.

Die Dieselzusätze bestanden früher aus Benzin und heute aus diversen anderen leichtsiedenden KWs. Da die Zusätze ja allesamt früher Zünden als Diesel, wird ihr Anteil unter 5% gehalten, so dass sich an Kompression und Einspritzzeitpunkt nichts geändert werden muss. Gleichermaßen verrringern die Additive das hygroskopische Verhalten des Diesels, so dass sich in etwa 5% weniger Wasser im Diesel binden kann.

Der letztendliche "echte" Dieselanteil ist also Sommer wie Winter der gleiche.


24.01.2010 17:52    |    Taubitz

Und wie ermittelt man eigentlich bei einer Tankung den Verbrauch?

 

1) Der Tank ist geblasen, das von VW genannten Nennvolumen ist daher nur eine ca.-Angabe und dürfte den Durchschnitt, wenn nicht sogar nur das Mindestvolumen, nennen.

 

2) Was hier immer vergessen wird:

Die nachgetankte Menge ist niemals die, die man vorher gem. MFA (und auch deren Genauigkeit sei mal dahingestellt, aber gut...) verfahren hat. Das wäre nur so, wenn man eine gemessene km-Strecke aus einem geeichten Gefäß verfahren würde und dann exakt bemessen könnte (und eben nicht nur durch "Wiederauffüllen" schätzen!!!), wieviel Kraftstoff man real verfahren hat!

 

3) Was ist "voll"?

Jede Tanksäule wird hier bei einem real abweichenden Pegelstand des Fahrzeugtanks bei "voll" abschalten!

Schon die Tanksituation (Sommer / Winter) und z.B. die Kraftstoffsorte und der Volumenstrom führen zu anderem Aufschäumen und somit zu abweichender Abschaltung "voll".

Schon 2 Tanksäulen derselben Tankstelle dürften hier bei "Wieder-voll-Betankung" tatsächlich 2 REAL unterschiedliche Befüllungen desselben Fahrzeugtanks erzeugen!

 

4) Der Tank fasst mitnichten nur das Nennvolumen, das der Hersteller nennt.

Denn: Auch im Hochsommer muss gewährleistet sein, dass bei randvoll getanktem Tank und Fahrzeug in praller Sonne kein Kraftstoff austritt.

Daher hat jeder Tank ein Ausdehn(Sicherheits-)Volumen, das, siehe oben, je nach Volumenstrom und sonstigen Gegebenheiten bewusst oder unbewusst mitbetankt werden kann.

Bei VW gibt´s dazu einen Nippel vorn links im Tankstutzen, der das Überdruckventil des Ausdehnvolumens öffnet. Diesen Nippel kann man beim Tanken natürlich auch unbewusst mit der Zapfpistole betätigen (oder, so wie ich, im Ggt. ganz bewusst, um mehr Kraftstoff tanken zu können, als das vom Hersteller genannte Nennvolumen zuließe... Die SuFu wird hierzu zahlreiche Beiträge nennen, einfach mal "übertanken" etc. eingeben!)

 

Ergo:

Wie voll ist voll und wieviel Kraftstoff wurde für die beim Tanken "gestoppte" Fahrstrecke TATSÄCHLICH verfahren?

Die nachgetankte Menge auf keinen Fall!

 

Wenn man schon auf diese Weise seinen Durchschnittsverbrauch ermitteln will, sollte man die akkumulierten Summen von mind. 10 Tankungen nehmen, weil sich dann der Fehler relativ verringert!

 

Die Rechnung

800 km gefahren, 40 l nachgetankt = 5l /100km ist in jedem Falle falsch oder zumindest doch mit erheblichen Fehlern belastet!

 

Zurück zum Thema:

Schon aufgrund der langen Kaltlaufphasen und der entsprechenden Anzahl an (teilweise sehr, sehr kalten) Kaltstarts führt jenseits des verwendeten Dieselkraftstoffs zu erheblichem Mehrverbrauch, der aber seine Ursache nicht im Winterdiesel hat!

Auch das Fahrprofil im Winter ist ein denkbar anderes, gerade auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten innerorts dürften aufgrund vereister oder verschneiter Fahrbahnverhältnisse denkbar geringer sein.

Zudem ist aufgrund der o.g. Fahrbahnverhältnisse der Ampeldurchsatz je Grünphase wesentlich geringer, so dass noch längere Standphasen mit Leerlauf generiert werden.

Und was sagt uns der Leerlauf?

Richtig: Viel Kraftstoffverbrauch, aber 0 gefahrene km - was den ermittelten Durchschnittsverbrauch aufgrund der 0 km ganz erheblich versaut!

 

Im übrigen verweise ich auf die DIN EN 590 und auf die Tatsache, dass auch schon in der Zeit ab 1.10. und bis 15.4. andere Qualitäten als der Sommerdiesel ausgeschenkt werden, so dass sich also bereits ab dem 1.10. etwas am Verbrauch ändern müsste, wenn man unterstellt, dass die Paraffin-Substitute (Paraffin flockt aus und versulzt / verstopft den Dieselfilter] den Verbrauch steigern bzw. den Energieinhalt des Sommerdiesels verringern würden, um aus ihm Winterdiesel oder Übergangsdiesel zu machen...!


24.01.2010 18:48    |    Mattepanger

hm für ein TDi eigentlich ein trauriger Verbrauch, wenn man bedenkt das ich zur Zeit einen Astra F 1.6 mit X16SZ Motor fahre, mit 71 PS, und dabei im Schnitt bei sparsammer Fahrweise im Sommer sowie im Winter leicht unter 5 Liter komme. Ist natürlich ein Benziner im Opel.


24.01.2010 18:59    |    VLau50

Pingu861 schrieb

Zitat:

Da diese Moleküle etwas kleiner sind, enthalten sie auch weniger Energie, wodurch dann mehr Kraftstoff für dieselbe Leistung wie im Sommer gebraucht wird.

Aber ob dieser marginale Mehrverbrauch mit den messtechnisch gesehenen "Schätzeisen" der Zapfsäulen und Auto-Bordcomputer zu erfassen ist glaube ich nicht.

Kleinere Moleküle "enthalten" weniger Energie (die beim Verbrennen frei gesetzt wird). Das ist für Kohlenwasserstoffe richtig.

 

Die Begründung ist aber nicht zuende gedacht, denn in einen Liter Treibstoff "passen" nunmal mehr kleine Moleküle als große, so dass ein Liter mit kleineren Molekülen durchaus mehr Energie liefern könnte als ein Liter mit großen Molekülen.

 

Ich hab´s aber mal durchgerechnet (molare Verbrennungsenthalpien, Dichten usw.) für Hexan und Octan. (Ich weiß: keine Dieselkraftstoffe, aber ich habe keine Tabellenwerte von längerkettigen Kohlenwasserstoffen gefunden).

 

Das Ergebnis bestätigt die Aussage von Pingu861:

Der Unterschied beträgt etwa 5% zusätzliche Verbrennungsenthalpie bei diesen zwei Molekülen, die sich um zwei Kohlenstoffatome in der Kettenlänge unterscheiden.

Aber wie unterscheiden sich nun Winter- und Sommerdiesel in der genauen Zusammensetzung?

Dazu müsste man den "Modellkraftstoff" genau kennen.

 

Einfacher wäre aber, bei einem Kraftstoffhersteller nachzufragen, denn die haben das bestimmt einfach ausgemessen (anstatt auszurechnen).

 

Und noch einfacher wäre es, sich darüber nicht zu sehr den Kopf zu zerbrechen, wenn doch die anderen Einflüsse wie bereits eifrig beschrieben ihr Übriges tun .. :)


24.01.2010 19:21    |    patti106

Der Verbrauch ist wirklich nicht so dolle. Lassen wir mal den Benziner-Opel außen vor.

 

Mein 2.0 HDi mit 100kW und 320Nm verbraucht bei beschissenem Fahrprofil auch nur ~6,5l in der Stadt. Und das, wo ich den Dicken doch recht sportiv bewege.

 

Zur Winterdieseleffizienz:

 

Mir scheint, dass schon ab -10°C Startprobleme auftauchen, bei denen man schonmal konsequenter mit dem Zündschlüssel sein muss beim Starten. Oder meine Batterie gibt bald den Geist auf. Ich denke aber eigentlich, dass die Glühwendel angezeigt werden sollte, wenn beim Vorglühen was nicht stimmt.


24.01.2010 21:41    |    john1986

Wie effektiv der Winterdiesel ist? Wahrscheinlich so effektiv, das dein Diesel soviel wie mein 122Ps Tsi verbraucht :)


24.01.2010 21:46    |    jennss

Ich könnte theoretisch einen Gesamtschnitt von 10 l./100 km fahren, wenn ich immer nur hier zum Einkaufen (2x 800 m) und zurück fahre :). Der Schnitt von fast 6,5 l. klingt übel, aber es waren diesmal auch wirklich viele kurze Strecken dabei. Ich hoffe dennoch, dass es im Sommer niedrigere Verbräuche gibt. Mit ca. 2300 km ist der Wagen mittlerweile schon ein wenig eingefahren.

 

Die Sache mit dem Kraftstoff ist chemisch gar nicht so einfach zu betrachten, scheint mir. Die Additive haben offenbar nur sehr wenig Volumen, aber dafür spielen noch andere Eigenschaften mit...

Ich denke, dass gerade auf Kurzstrecken der Verbrauch im Sommer besser sein müsste, denn dann dürfte es schneller gehen bis der Motor warm wird und in den sparsameren Bereich kommt.

j.


24.01.2010 22:12    |    patti106

Hast du denn immer viel Kurzstrecke dabei?


24.01.2010 22:49    |    jennss

Recht oft sind es Kurzstrecken, ja. Aber ab wieviel km sagt man eigentlich nicht mehr Kurzstrecken? Es sind bei mir auch öfter 15 km-Strecken dabei. Die sind dann nicht mehr unbedingt so hoch und oft schon unter 6 l.. Aber eben nur selten was unter 5 l. zum "Ausgleich", obwohl ich durchaus auch oft recht langsam auf der Autobahn unterwegs bin. 100 km-Strecken sind relativ selten bei uns. Mit dem MB A140 hatte ich meistens 7,5 -8 l. Verbrauch, minimal etwas über 6 l (Autobahn).

Die o.g. 10l.-Verbrauch sind natürlich nur theoretisch, aber es wäre machbar. Wollte damit nur sagen, dass der Verbrauch sehr von den Strecken abhängt. Bin auf den Sommer gespannt... :)

j.


24.01.2010 22:55    |    patti106

Wenn ich mal so auf Temperatur schaue, würde ich sagen, dass sogar 20 km noch Kurzstrecke sind.

 

Und gerade deswegen würde nach aktueller Sicht mein nächster Wagen wieder ein Benziner werden.

Lieber etwas mehr Verbrauch, dafür ein Motor der auch warm wird und nicht ständig kalt läuft. Eine Standheizung wäre ein tolles Feature, mit mehr als einem Riesen ist mein aktuelles Budget zu klein (zu viele relativ teure Reparaturen in letzter Zeit).


24.01.2010 23:17    |    jennss

Ich habe nach 15 km etwa 75° Öltermperatur. Ab wann könnte man sagen, ist der Motor "warm"? 100° ist wohl richtige Betriebstemperatur, aber der Benzinverbrauch scheint mir bei 75° schon ziemlich gleich zu sein wie bei 100°. Allerdings ist das Auto auch bis dahin erst langsam warm geworden und die Strecke vorher ist der Verbrauch langsam gesunken. Ich meine jedoch, dass der Verbrauch schon recht früh beginnt zu sinken. Sobald überhaupt eine Öltemperatur angezeigt wird (ab ca. 50°, denke ich), ist der Verbrauch schon recht niedrig. Ich las im Forum mal, dass die aktuellen TSIs auch nicht schneller warm werden als TDIs.

j.


24.01.2010 23:41    |    king_brainy

A3 Sportback 2.0 TDI 182 PS

 

Heute erst Köln-Stuttgart 370km mit nem Schnitt von 137km/h und 6,7 l/100km

gefahren. Habe aber im Moment V-Power Diesel drin, weil das Auto 4 Wochen

während meinem Urlaub nicht bewegt wurde und ich dachte ich gönn dem

Motor mal wieder was.

 

Und zum "Winterdiesel" kann ich nur sagen. Die Karre ist einwandfrei gelaufen

und ich meine sogar, dass es bei diesen Außentemperaturen noch besser läuft,

als im Sommer bei 30°C

 

PS: Im nächsten Auto will ich wieder einen Benziner, am besten 6 oder 8 Zylinder.

Aber das ist ne andere Geschichte.


24.01.2010 23:59    |    topsch

Ich bin eben mit meinem alten Benziner bei -8°C 35 km (25 km AB) gefahren. Als ich zuhause war, war die Wassertemperaturanzeige immer noch am unteren Anschlag. (Also Benziner wird auch nicht eher warm)

 

Zum Thema Verbrauch:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass besonders im Winter gutes Öl einen großen Einfluss auf den Verbrauch hat.

Ich hatte immer nur gutes 0W-40 Öl. Die letzten beiden Ölwechel war ich geizig (altes Auto) und habe 15W-40 genommen. Ich habe dass Gefühl dass der Wagen jetzt im Winter ca. 1l mehr verbraucht. Das ist natürlich sehr subjektiv, da die Temperaturen und Fahrprofile unterschiedlich sind.

 

Das ist aber auch zu erklären, da das 0W-40 ja bei kalten Temp. eine geringere Viskosität (dünnflüssiger) aufweist.

Mir kommt nur noch gutes 0W-40 in den Motor. Die Mehrkosten sind durch den geringeren Verbrauch schnell wieder hereingefahren.

 

In knapp zwei Wochen bekomme ich meinen 1.6 TDI BMT. Wenn ich bei den Temperaturen nur 6l verbrauche, bin ich mehr als zufrieden (Durchschnittlich 70% Stadt und Strecken zwischen 10-15 km). Noch habe ich einen Astra G 1.6 75PS. Hiermit habe ich zur Zeit einen Schnitt von guten 10 Litern (Im Sommer 7,5 - 8 L). Ich bin mir sicher, dass das mit dem 122 PS TSI auch nicht besser wäre.


25.01.2010 00:03    |    topsch

Zitat:

Hiermit habe ich zur Zeit einen Schnitt von guten 10 Litern (Im Sommer 7,5 - 8 L). Ich bin mir sicher, dass das mit dem 122 PS TSI auch nicht besser wäre.

Sorry meinte, dass der Verbrauch auch nicht viel besser wäre. Vielleicht 1 Liter weniger.


25.01.2010 23:18    |    patti106

Zitat:

Und zum "Winterdiesel" kann ich nur sagen. Die Karre ist einwandfrei gelaufen

 

und ich meine sogar, dass es bei diesen Außentemperaturen noch besser läuft,

 

als im Sommer bei 30°C

Klar läuft der jetzt besser. Das wird dir jeder sagen, der einen Turbo mit LLK fährt.


28.01.2010 11:45    |    jennss

Mit wieviel Liter Verbrauchsunterschied zwischen Sommer und Winter ist beim Diesel und Benziner zu rechnen, wie sind eure Erfahrungen?

 

Von der Kälte habe ich langsam die Nase voll. Jetzt ist es schon so lange kalt, auf den Klimawandel ist echt kein Verlass :( ;). Ich las jetzt auch mal, dass es vielleicht gar nicht wärmer wird, sondern kälter, da die Sonne weniger Emission hat o.ä.. Bald heißt es, wir sollen dickere Autos ("CO2-Monster") fahren, damit es auf der Erde warm bleibt. Dann wird Umweltfreundlichkeit beim Auto neu definiert...

j.


22.03.2010 20:36    |    seppelceh

Ist zwar eine etwas späte Antwort, habe aber gerade mal Deinen kompletten Blog durchgelesen:

In meinem Profil bei spritmonitor kannst Du ungefähr den Unterschied bei mir sehen, allerdings nur ab Herbst. Der große Teil der Fahrstrecken bei mir ist mein Arbeitsweg, daher sind auch nie wirklich große Unterschiede zu sehen. Lediglich ab Mitte Dezember (Schnee & Kälte) ist der Verbrauch angestiegen. Bei mir ist es knapp ein halber Liter. Ob und wie der Verbrauch wieder runtergeht zeigt aber erst der Sommer.

Ach ja, ist allerdings der 103kw-Diesel...


23.03.2010 15:07    |    jennss

Das ist interessant. Etwa ein halber Liter Differenz zwischen Sommer und Winter. Das könnte es auch bei mir sein. Habe das Auto ja im Dezember bekommen. Für 140 PS ist das wirklich ein ordentlicher Schnitt, zumal du 225er Reifen hast (ich 195er). Den Motor hätte ich auch genommen, wenn er nicht deutlich teurer gewesen wäre, denn er erfordert auch noch die Comfortline-Ausstattung, die zusätzlich Aufpreis kostet. Scheinbar sind die Verbräuche von 105 PS bis 140 PS nahezu gleich. Erst 170 PS brauchen dann doch mehr Sprit.

j.


24.03.2010 01:06    |    seppelceh

Ja, ich bin mit den 6 Litern auch ziemlich glücklich. Ungefähr der gleiche Verbrauch wie bei meinem alten 96er Passat mit dem 1.9er 90 PS TDI.

Gerade mal 0,3 Liter mehr im Schnitt bei etwas höherem Gewicht und 50 PS Mehrleistung. Nur der Kofferraum ist im Gegensatz zu vorher erschreckend klein...

Allerdings habe ich auch nur einen ziemlich geringen Kurzstreckenanteil, der Arbeitsweg sind täglich gut 80 km, davon die Hälfte Autobahn.

Hätte ich mehr Stadtverkehr oder Kurzstrecken würde der Wagen wohl doch noch eine Ecke mehr schlucken.

 

Und was den größeren Motor angeht: Hatte mein festes Limit und mir dafür nen Wagen zusammengestellt. Dann hab ich die zusätzliche VW-Prämie entdeckt und der größere Motor war dabei...

Glück im Unglück, nachdem ich kurz zuvor eine Bestandsaufnahme der nötigen Arbeiten gemacht habe, um meinem alten Passat durch den TÜV zu bekommen. Das war sein Todesurteil, habe ihn nicht mal mehr vorgestellt.


24.03.2010 09:00    |    jennss

6 l. sind für einen Passat aber auch nicht übel. Was bringt eher Mehrverbrauch: Das schwerere Auto oder die höhere Motorleistung?

 

Wir hatten auch so ein Glück im Unglück: Die Abwrackprämie war längst beantragt, da knallt jemand meiner Frau in das alte Auto... Reparatur lohnte sich nicht, ein abrupter Abschied. Wir standen vor der Entscheidung, den Schadensersatz für einen Leihwagen für 2 Monate zu nehmen oder zu sparen und uns auf das "Experiment autofrei" einzulassen. Wir haben es versucht und damit was gespart. Mehr PS hätte meine Frau aber nicht akzeptiert, denke ich. Die 105 PS sind immerhin schon mehr als der alte Benziner. Machen aber auch mehr Spaß. Auf 80 PS im Golf hatte ich irgendwie keine Lust. Der TDI zieht schön aus dem unteren/mittleren Bereich, man braucht nicht hochzudrehen.

j.


24.03.2010 23:32    |    seppelceh

Ich denke bei meinem Vergleich Passat 35i vs. Golf VI sorgt die Mehrleistung für höheren Verbrauch. Der neue Golf ist gerade mal 70 kg schwerer (laut Papier) und der Hubraum fast gleich. Ich denke die breiteren Reifen machen sich auch bemerkbar, am Passat hatte ich 195er.

 

Den Mehrverbrauch merkt man allerdings erst wirklich, wennman die Leistung auch abruft. Das kannst Du bei mir am vierten Eintrag bei Spritmonitor sehen: Die 427 km waren eine Strecke, ungefähr 40 km Landstraße, 30 Minuten Stau bei Hannover, Rest zum größten Teil offene Autobahn. Habe den Wagen mal ein wenig getreten, daher auch die Druchschnittsgeschwindigkeit von 125 km/h, und schon war ich bei über 7,6 Liter. Das habe ich bei meinem Passat nicht geschafft.

 

Den habe ich nur in der Bauphase mal auf 7 Liter bekommen. Das lag dann am vollgepackten Anhänger, zu der Zeit musste er öfter mal gute zwei Tonnen ziehen. War von VW nicht so gedacht, ging aber noch einigermaßen gut.

 

Ich hätte den Wagen sehr gerne noch einige Jahre gefahren, er hat mich knapp 200.000 km treu begleitet und in der Strecke bin ich nur ein Mal liegengeblieben. Allerdings hatte er jetzt über 300.000 km auf der Uhr, da wollte ich keine 2.500 Euro für Verschleißteile, neuen Kat und Kopfdichtung ausgeben. Ich denke das Modell gehört mit dem Golf II zu den besten von VW gebauten Fahrzeugen. Mal schauen wie es jetzt mit dem Golf wird.

 

Vor allem wie er sich mit Anhänger fährt und was er dann verbraucht. Das wird aber noch drei, vier Jahre dauern bis ich die AHK nachrüste, bis dahin habe ich noch eine VW Pritsche mit AHK auf dem Hof. Sonst würde ich jetzt wohl auch wieder Kombi fahren.

 

Und ich kann Dich gut verstehen, mit dem 80 PS Motor wäre ich wahrscheinlich auch nicht glücklich geworden. Geplant war bei mir anfangs der 2.0 TDI mit 110 PS.


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