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26.02.2018 15:17    |    jennss    |    Kommentare (39)

Uneingeschränkte Mobilität mit elektrischem Auto?

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E-Autos fahren sich toll, kein Zweifel: Kein Turboloch, schnelles Ansprechen, gutes Drehmoment, super leise, perfekte "Schaltung". Aber die Nachteile sind doch noch deutlich: Entweder eingeschränkte Reichweite oder teurer, sehr großer Akku mit fiesem CO2-Rucksack ;). Die Alternative ist verlockend: PlugIn-Hybride oder auch E-Autos mit Range Extender.

 

Doch da wäre noch eine Lösung. So manch einer hat zuhause zwei Autos und eins davon ist ein E-Auto. Das andere manchmal ein schöner, großer Kombi, Van oder SUV. Doch die Leute stellen fest, dass sie das E-Auto, das eigentlich nur das Zweitauto sein soll, viel mehr nutzen, weil die täglichen Strecken problemlos innerhalb der Reichweite liegen und es so fein läuft. Selbst die kleinen Elektriker sind da zumeist ganz problemlos. NEFZ 160 km liefern auch im Winter noch mindestens 80 km, eher 100 km Reichweite. Der große Verbrenner verottet fast, erfüllt jedoch die wichtige Aufgabe weiter Strecken, denn ein Leihwagen ist den meisten doch zu umständlich.

 

Zwei teure Autos sind insgesamt besonders teuer und wenn der Verbrenner zumeist nur rumsteht, bietet sich eine andere Kombination an: Billigen, alten, großen Verbrenner fahren und dazu ein kleines, schickes E-Auto für den Alltag. Da E-Autos ja keine Gangschaltung haben, sind sie mit "Automatik" auch ideal für den Stadtverkehr, während der Verbrenner dann durchaus Handschalter haben darf, denn auf der Autobahn schaltet man eh nicht sehr viel. Wie findet ihr diese Kombination? Lieber alten Verbrenner plus neues, kleines E-Auto (Umweltprämie!) oder lieber nur einen PlugIn-Hybriden für alles, vorausgesetzt, zwei Autos sind in der Familie eh kein Muss.

 

Wer genug Geld über hat, kann sich natürlich alles leisten und frei wählen, aber aus Umweltgründen gezielt einen alten Verbrenner als Langstreckenauto zu kaufen, ist wohl noch nicht so verbreitet. Auch gerade alte Diesel könnten damit noch einen Sinn bekommen. Ein Nachteil ist nur, dass man 2 Autostellplätze braucht und vielleicht nur einen hat. Aber ein selten genutzer Verbrenner könnte auch woanders an der Straße stehen. Da das Auto nur wenig gefahren wird, verschleißt es auch nicht mehr viel.

j.

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26.02.2018 15:28    |    Her1bert

Genau so habe ich es vor, Jens: wenn mein guter alter Santa Fe das Zeitliche segnet, kommt ein Hybrid-SUV her,

ähnlich dem X1 (den es momentan leider nur in China gibt).

Und für die emocion bleibt ein Benziner-Cabrio die erste Wahl ..

VG Herbert


26.02.2018 15:35    |    jennss

So kann man es auch machen :). Allerdings kostet ein Hybrid-SUV etwas mehr als ein kleines E-Auto, das auch noch mehr E-Reichweite hat. Mit 160 KM E-Reichweite nach NEFZ plus Verbrenner schafft man wohl Anteile wie ein REx-Modell, also etwa 90% elektrisch und 10% mit Verbrenner. Mit PlugIn-Hybrid pendeln die Anteile meistens eher um 50/50.

j.


26.02.2018 15:38    |    Lewellyn

Ich hatte da auch drüber nachgedacht. Smart 4Four und meinen Evalia behalten. Das Problem ist aber, dass ich den Evalia dann so selten im Jahr benötige, dass er vermutlich gar nicht anspringen wird, wenn ich ihn mal brauche.

 

Ein Auto für 6 Fahrten im Jahr auf dem Hof rumstehen zu haben, ist Blödsinn. Musste ich mir dann auch eingestehen.

 

Entweder das E-Auto taugt als Alleskönner (Tesla M3) oder es wird ein Pluginhybrid (Outlander PHEV 2019).

 

Ich hab noch etwas über ein Jahr zeit, was angesichts der Problematik nicht viel ist.


26.02.2018 15:42    |    jennss

Hm... ja, das Verrotten könnte ein Problem sein. Ab und zu bewusst fahren, mindestens 1x im Monat nutzen, notfalls auf kurzer Strecke.

j.


26.02.2018 15:50    |    Goify

Für meinen Geldbeutel und Anforderungsprofil sieht es mit reinen E-Autos schlecht aus und bei Hybriden kaum besser.

Ich fahre sehr unregelmäßig mal nur 35 km am Stück, oft aber 90 bis 150 ohne Zwischenlademöglichkeit, sodass dann bis zu 300 km an einem Tag zusammenkommen. Außerdem ist Allrad obligatorisch.

Bleibt irgendwie nur der Toyota RAV-4 übrig und der geht mit Allrad erst über 30.000 € los. Jetzt wird es wohl ein sparsamer Benziner werden.


26.02.2018 16:33    |    vegetas

Das Problem wird für viele sein, dass der Verbrenner dann nur noch rumsteht für paar mal Urlaub und Ausflüge und man dann merkt wir unnütz der Verbrenner fast wird aber (Stand)Geld kostet. Solange die Infrastruktur so mies ist wie bisher wird E Auto weiterhin nur für Leute mit Haus und Garage Sinn machen.


26.02.2018 16:55    |    Redirion

den nur rumstehenden Verbrenner kann ich mir gar nicht vorstellen. Gibt es etwa nur einen Autonutzer in euren Haushalten? (alle Singles oder der Partner hat keinen Führerschein?). Dann wären zwei Autos pro Person purer Luxus. Wenn jedoch zwei in einem Haushalt regelmäßigen Zugriff auf ein Auto brauchen, ist auch die Sorge nach Standschäden unbegründet.

 

Immerhin kam ja neulich bei der Motor-Talk-Umfrage heraus, dass der Großteil der Nutzer auf dem Land wohnt. Da ist Zugriff auf ein Auto fast obligatorisch, weil man in der Regel in die Stadt/zu einem anderen Ort zur Arbeit muss. So ist es zumindest bei mir. Zwei Autos und beide werden täglich benötigt (außer vllt am Wochenende).


26.02.2018 17:18    |    BurkhardR

Für uns (wir brauchen schon 2 Wagen) wird die Zukunft heißen ein PHEV (A3) für die Kurz + Langstrecke und ein reines BEV für Kurz-Mittelstrecke, wobei da der Ioniq im Moment der Favorit ist.


26.02.2018 17:41    |    ankman

Aus reinen Umweltgründen sollte man gar kein E-Auto wählen. Selbst wenn der Strom ausschließlich aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft kommt, ist der Aufwand des Batterie-Baus unverantwortlich. Aber E-Autos fahren halt einfach lässig... Mein nächster Wagen wird sicher ein E-Auto – aber die Verbrenner behalte ich.


26.02.2018 17:42    |    jennss

Den Ioniq könnt ihr auch in beiden Varianten kaufen :).

 

Wenn man oft über 150 km fährt, ist die duale Lösung nicht so sinnvoll. Selbst ein PlugIn-Hybrid ist vielleicht nicht das ideale, sondern einfach ein sparsamer Verbrenner, z.B. ein Vollhybrid.

 

Zitat:

Solange die Infrastruktur so mies ist wie bisher wird E Auto weiterhin nur für Leute mit Haus und Garage Sinn machen.

Je größer der Akku, desto seltener muss man aufladen. Die meisten Nicht-zuhause-Lader haben wohl ihre Stamm-Ladestationen. Ich finde die Infrastruktur hier in Hamburg schon erstaunlich weit. Nur die kostenlosen Tankstellen sind dünn geworden. Da beneide ich die Heider (Holstein), die 9 kostenlose Schnellladetankstellen in einer kleinen Stadt haben.

j.


26.02.2018 21:38    |    meehster

Ich persönlich hoffe, daß sich möglichst lange nichts im Fuhrpark der Familie ändert. Wenn alles perfekt läuft, überleben mich noch alle fünf.

 

Mein Mann, meine große Tochter und ich haben je ein Alltagsauto, dazu mein Mann und ich noch je einen Youngtimer, wobei der meines Mannes auch das Auto ist, mit dem wir in den Urlaub fahren.

 

Ein Turboloch hast mit einem gescheiten Verbrenner übrigens auch nicht, das gibt es nur bei halbtoten Motoren, die zwangsbeatmet werden ;)

Und von wegen Platz: Derzeit wohnen 8 Autos auf meinem Grundstück. Ein Schlachtauto, unsere fünf sowie die beiden von meinen Mietern. Notfalls lasse ich noch mehr Stellplätze bauen, hab ja noch ca. 1500 m² dafür übrig ;)


27.02.2018 11:00    |    schubkarr

Bei uns wird das so werden, dass bald das E-Auto (Smart Forfour) in der Garage steht und das Hauptauto wird. Mein Skoda Fabia Kombi (1.9 TDI) bleibt dann wohl noch öfter stehen. Wenn der Skoda fertig ist werde ich wohl keinen neuen kaufen, sondern für die wenigen Fahrten ein Auto mieten. Wenn man ehrlich rechnet kommt man mit einem Mietwagen wirklich günstiger, da man den nicht wirklich oft benötigt.


27.02.2018 20:08    |    Romiman

Wenn der alte Verbrenner denn zuverlässig liefe. Nach meinen Erfahrungen mit 6 Autos über 10 Jahren und 150.000km will ich nichts Altes mehr.

Und fürs E-Auto (dessen Kaufpreise immernoch nicht stimmen) fehlt mir schlicht die heimische Steckdose. So fahre ich weiter (m)einen Benziner, obwohl ich eigentlich gern elektrisch fahren würde.


27.02.2018 20:37    |    racemondi

Zitat:

Aber ein selten genutzer Verbrenner könnte auch woanders an der Straße stehen. Da das Auto nur wenig gefahren wird, verschleißt es auch nicht mehr viel.

Na dann viel Spaß, eher ist das Gegenteil der Fall.:confused:


28.02.2018 10:43    |    BravoI

Für mich, in Prinzip ist gleich, welche Antrib meine Auto hat, Bezin, Gas, Diesel, Hybrid, Plug-In-Hybrid oder Elektro.

Für mich wichtig ist ob Kaufpres + Unterhalten am niedrigsten ist, ob ich überall problemmlos und schnell tanken kann und Reichweiter großer ist als 500km. Heute für mich beste Wahl ist ein Benziner.

 

Gruß. I.


01.03.2018 08:16    |    ShadMomentum

da ich auf Kurzstrecken möglichst verzichte, bleibe ich beim Benziner bis es einen passenden Hybriden für meine Anforderungen existiert. Im Grunde wäre es das Honda System, aber die Fahrzeuge gefallen mir leider nicht und werden daher nicht gekauft.


01.03.2018 12:49    |    enrgy

meine frau braucht ihr auto, was sicher erstmal ein verbrenner bleiben wird. ein vor dem vw skandal ins auge gefaßter diesel als nachfolger des meriva ist dank drohenden fahrverboten ad acta gelegt.

 

als spaßauto würde ich auf jeden fall beim 2sitzer verbrenner cabrio bleiben.

 

als alltagsauto dann einen plugin hybriden, der mindestens 10km elektrisch fährt und somit alle kurzstrecken abdecken kann, aber genug reservern (platz und tempo) für eine längere fahrt bietet.

so ein prius plugin wäre da die losgische wahl, allerdings sind mir die momentan zu teuer und der astra ist grad mal eingefahren und macht eigentlich richtig spaß.

daher lasse ich mich jetzt nicht von der hysterie der überhasteten dieselverkäufe anstecken und fahre erstmal weiter, so wie es auch vorgesehen war. solange mich nicht direkt ein fahrverbot trifft, bleibt der diesel auf alle fälle.


01.03.2018 18:42    |    notting

Die Fragen in der Umfrage sind so blöd formuliert, dass man nicht vernünftig abstimmen kann. Da fehlen wohl ein paar "nur". Weil z. B. hast du nicht erklärt ob PHEV und REx nun Verbrenner sind oder nicht. Je nach dem müsste man ja A _und_ C auswählen.

Bzw. an welcher Stelle im Satz ist eben PHEV gemeint? (Verbrenner oder E-Mobilität)

 

Und 2 Autos zu haben von denen immer nur eines genutzt wird, ist auch umwelttechn. Schwachsinn -> Energieverbrauch bei der Produktion. Bzw. ist auf jeden Fall noch teurer als die ohnehin teureren BEV.

 

notitng


03.03.2018 11:59    |    cng-lpg

Die Kombination zweier sehr unterschiedlich großer Autos hatten meine Frau und ich fast 20 Jahre. Ein Kombi bzw. später Van und dazu einen tollen Kleinwagen wie den Ur-Twingo mit Faltdach. Wir haben beide bevorzugt den Kleinwagen gefahren und nur wenn es nötig war den größeren Wagen. Das kleinere Auto kam so mehr Kilometer drauf, was gegenüber einer gleichmäßigen Nutzung nebenbei auch noch Geld sparte.

 

Inzwischen fahre ich zwar noch den Wagen meiner Frau, sie aber nicht mehr mein Auto.

 

Im Augenblick ginge es angesichts der Strecken zu unseren Arbeitsplätzen nicht, aber einen e.Go plus ein auch für meine Frau taugliches Cabrio könnte ich mir schon vorstellen. Das Beetle Cabrio gefällt meiner Frau als Fahrerin nicht, weil der Wagen irrsinnig unübersichtlich ist. Sie liebt ihren Fastschonkompakten Hyundai i20 allerdings sehr und wird ihn sicher noch länger behalten. Da der als Neuwagen gekaufte Euro VI Diesel erst zwei Jahre alt ist und noch drei Jahre Garantie hat macht das auch wirtschaftlich Sinn.

 

Als Paar ein großes und ein kleines Auto zu fahren und beide Fahrzeuge gemeinsam zu nutzen halte ich aber auch weiterhin für eine sehr gute Möglichkeit mobil zu sein.

 

Damit das große Auto nicht zu groß sein muss empfehle ich modulare Autos. Was das ist? Ein Auto, dessen Ladekapazität leicht erheblich erweitert werden kann. Zukunftsträume? Nein, ein alter Hut: AHK ans Auto und bei Bedarf einen Anhänger nutzen - schon kann auch der große Alltagswagen viel kleiner werden!

 

 

Gruß Michael


03.03.2018 12:54    |    notting

@cng-lpg:

Zitat:

Damit das große Auto nicht zu groß sein muss empfehle ich modulare Autos. Was das ist? Ein Auto, dessen Ladekapazität leicht erheblich erweitert werden kann. Zukunftsträume? Nein, ein alter Hut: AHK ans Auto und bei Bedarf einen Anhänger nutzen - schon kann auch der große Alltagswagen viel kleiner werden!

- Zeig mir einen bezahlbaren PKW-AH, in dem man Personen befördern kann.

- Mit kleineren Autos darf man tendenziell nur kleinere Anhänger herumfahren, sowohl wg. Leergewicht des PKW als auch wg. Motorisierung und z. T. auch weil der normale PKW-FS (B) nicht mehr erlaubt (wenn zGM des AH >0,75t dann müssen beide zGM in Summe <3,5t sein, sonst vom FS her ist jeder AH erlaubt). Und größere Motorisierungen gibt's tendenziell nur bei größeren Autos bzw. man ist bei Kleinwagen schneller im Bereich der "Sport-Motorisierungen" und da könnte es dann mit der AHK Probleme geben.

- Mit AH darf man höchstens 100km/h fahren, oft sogar nur 80km/h. Vor allem auf Landstr. ohne TL-Schilder und auf AB mit TL >100km/h und/oder PKW-AH-Überholverbot blöd wenn eine längere Strecke ansteht.

- AH ist blöd beim Rückwärts fahren, nicht nur weil das PDC nervt bzw. effektiv nichts sinnvolles tut.

- Mit AH dran findet man auf den meisten Parkplätzen der Läden keinen wirkl. Parkplatz.

- Gibt kaum E-Autos mit AHK, auch wenn man in die Zubehörliste des E-Auto-Herstellers schaut.

- AHK bzw. AH/-Miete kostet auch Geld bzw. der AH braucht auch einen Parkplatz (darf max. 14 Tage am Straßenrand stehen, muss dann umgeparkt werden usw.!). Da kann man sich dann auch fast gleich bei Bedarf einen Transporter mieten...

- Die Ladung auf dem AH ist meist rel. stark dem Wetter ausgesetzt.

 

notting, dessen erste Frage vor der Fahrschul-Anmeldung an den Fahrlehrer war, ob er dann mit dem normalen PKW-FS (B) den Anhänger der Familie fahren darf (wir brauchen den häufiger und er ist schon seit Jahrzehnten in der Familie, er hat auch seine eigene Garage)


03.03.2018 13:22    |    cng-lpg

*lach* Da hast Du Dich ja sehr angestrengt, um Gegenargumente zu finden, die alle wie Seifenblasen zerplatzen.

 

Zunächst: 4 oder 5 Personen schafft auch fast jeder Kleinwagen. Aber es sind ja meist nicht die Personen, sondern der neue Kühlschrank, die 5 oder 6 Säcke Blumenerde, die neuen Möbel von Ikea oder oder oder, die nicht in den üblichen Kleinwagen passen.

 

Nicht wenige Leute kaufen sich für die Transporte den großen Kombi oder den Van (oder neuerdings den SUV, obwohl diese Fahrzeuggattung gemessen an der Fahrzeuggröße sehr wenig Platz bietet), obwohl ein Anhänger hinterm Klein- oder Kleinstwagen(*) all die genannten Transportprobleme lösen würde. Das wurde im real untergeangenen Sozialismus fast immer so gemacht: Ein Trabbi plus Anhänger packt im Zweifel mehr als ein großer Kombi.

 

Ein anderes Beispiel: Ab in den Sommerurlaub! Was soll alles mit? Kinder, Tiere nebst Klamotten sowieso. Aber die Fahrräder, das Schlauchboot oder das aufblasbare Kajak? Und die Hundebox? Und was nicht noch alles? Nun, das ist einfach: Hundebox, beide Badeboote und die Fahrräder in den Anhänger und los geht's!

 

 

Gruß Michael

 

 

(*) Bei uns hatten auch Autos wie mehrere Renault Twingos (mit 40, 43 und 55 kW) oder sogar der Fiat 600 (mit 40 kW) eine AHK.


03.03.2018 13:39    |    notting

@cng-lpg:

Zitat:

*lach* Da hast Du Dich ja sehr angestrengt, um Gegenargumente zu finden, die alle wie Seifenblasen zerplatzen.

Glaube eher, dass nur deine zerplatzen.

 

Zitat:

Zunächst: 4 oder 5 Personen schafft auch fast jeder Kleinwagen. [...]

Div. Leute brauchen aber immer wieder mehr.

 

Zitat:

Nicht wenige Leute kaufen sich für die Transporte den großen Kombi oder den Van (oder neuerdings den SUV, obwohl diese Fahrzeuggattung gemessen an der Fahrzeuggröße sehr wenig Platz bietet), obwohl ein Anhänger hinterm Klein- oder Kleinstwagen(*) all die genannten Transportprobleme lösen würde.

Kann ich nicht bestätigen. Außerdem haben sich meine Eltern ein SUV gekauft, in dem weniger Platz ist als in meinem Megane III, auch weil's äußerl. kleiner ist -> Captur I.

 

Zitat:

Ein anderes Beispiel: Ab in den Sommerurlaub! Was soll alles mit? Kinder, Tiere nebst Klamotten sowieso. Aber die Fahrräder, das Schlauchboot oder das aufblasbare Kajak? Und die Hundebox? Und was nicht noch alles? Nun, das ist einfach: Hundebox, beide Badeboote und die Fahrräder in den Anhänger und los geht's!

Quatsch, _gerade_ bei sowas kommt man noch am ehesten ohne AH aus, weil man das Dach eher sinnvoll nutzen kann (z. B. Dachbox die viele kleinere leichtere Dinge als einen typ. IKEA-Einkauf aufnehmen kann) bzw. auch hinten einen Fahrradträger dran machen kann. Und gerade im Urlaub ist ein offener AH (bzw. selbst einer mit Plane) wg. Diebstahlgefahr und Wettereinflüssen besonders schlecht. Die Dachboxen sind wenigstens abschließbar und der Dieb muss sich strecken um dranzukommen. Fahrräder sind ja schon so konstruiert, dass z. B. Regen und Kälte keine nachhaltigen Schäden verursachen.

 

Und gerade bei IKEA & Co. kann man eben am einfachsten rel. günstig einen Transporter für die Einkäufe mieten (die meist nicht so wetterfest sind für einen offenen AH), wo man dann keine teure AHK braucht und sich nicht mit einem AH rumärgern muss.

 

notting


03.03.2018 14:44    |    cng-lpg

Mein Gott steigerst Du Dich da rein! Lies meine Postings noch einmal, damit Du kapierst, dass ich von zusätzlichen Möglichkeiten spreche/schreibe, ich habe keinen gesetzlichen Kaufzwang für Anhänger gefordert. Trotzdem stimmt dieser Satz:

Zitat:

Damit das große Auto nicht zu groß sein muss empfehle ich modulare Autos. Was das ist? Ein Auto, dessen Ladekapazität leicht erheblich erweitert werden kann. Zukunftsträume? Nein, ein alter Hut: AHK ans Auto und bei Bedarf einen Anhänger nutzen - schon kann auch der große Alltagswagen viel kleiner werden!

Natürlich hat der eine mehr Nutzen von einem Anhänger als der andere und für manchen Zeitgenossen kommt er gar nicht in Frage. Na und? Ist das schlimm? Nö, natürlich nicht. Es ging in diesem Thread aber darum, ob man nicht mit einem kleinen Auto z. B. an 360 Tagen im Jahr auskommen und man nicht für die übrigen 5 Tage auf ein anderes Fahrzeug zurückgreifen könnte.

 

Für sehr viele Autofahrer könnte dieses 5-Tage-Auto ein Anhänger sein (oder der vom Nachbarn; hier auf dem Land ist so etwas üblich). Ich weiß nicht welches Problem Du damit hast. Es ist zwar keine Lösung für jeden, aber für viele.

 

 

Gruß Michael


03.03.2018 15:19    |    notting

@cng-lpg:

Zitat:

Für sehr viele Autofahrer könnte dieses 5-Tage-Auto ein Anhänger sein (oder der vom Nachbarn; hier auf dem Land ist so etwas üblich). Ich weiß nicht welches Problem Du damit hast. Es ist zwar keine Lösung für jeden, aber für viele.

Ich versuch's mal anders: Wenn man einen AH z. B. nur 5 Tage im Jahr braucht, muss man trotzdem eine komplette AHK zahlen (sind nicht billig!) _und_ eben die ganzjährigen Kosten eines AH oder diesen eben mieten. Bzw. wenn man den AH eh mieten muss, kann man bei so geringem Bedarf meist auch gleich einen Transporter mieten und spart dadurch auch die Kosten für die AHK.

Und für den Urlaub gibt's deutl. bessere Lösungen zur Kapazitätserweiterung des vorhandenen Fahrzeugs als einen AH bzw. AHK-basierte Lösungen (wenn man nicht eh einen Wohnanhänger will, aber der braucht auch ein ausr. großes bzw. motorisiertes Fzg.).

Erst wenn eine AHK öfters sinnvoll eingesetzt werden kann (weil eben meine Alternativen nicht hinhauen), dann lohnt sich das und dann würde ich insb. bzgl. größerer Einkäufe zuerst überlegen ob ein (Miet-)AH Sinn macht bevor ich über einen Miet-Transporter nachdenke.

Es ist halt nicht so einfach wie du das ursprüngl. suggeriert hast.

 

notting


03.03.2018 15:50    |    cng-lpg

Noch ein paar Bemerkungen zu den Anhängern:

Zitat:

@notting schrieb am 3. Februar 2018 um 13:39 Uhr:

Quatsch, _gerade_ bei sowas kommt man noch am ehesten ohne AH aus, weil man das Dach eher sinnvoll nutzen kann (z. B. Dachbox die viele kleinere leichtere Dinge als einen typ. IKEA-Einkauf aufnehmen kann) bzw. auch hinten einen Fahrradträger dran machen kann.

In einen Wald- und Wiesenbaumarktanhänger der 750 kg Klasse gehen in der Regel über 2 m³. Das schafft keine Dachbox der Welt. Für einige wenige Transportprobleme sind Dachboxen sicher geeignet, aber Anhänger taugen für weit mehr Transportprobleme.

 

Zitat:

@notting schrieb am 3. Februar 2018 um 13:39 Uhr:

Und gerade im Urlaub ist ein offener AH (bzw. selbst einer mit Plane) wg. Diebstahlgefahr und Wettereinflüssen besonders schlecht. Die Dachboxen sind wenigstens abschließbar und der Dieb muss sich strecken um dranzukommen. Fahrräder sind ja schon so konstruiert, dass z. B. Regen und Kälte keine nachhaltigen Schäden verursachen.

Ich weiß ja nicht wie Du das machst, aber das übrigens auch im Zugfahrzeug nicht diebstahlsicher verstaute Gepäck ist doch nur so lange im Auto bzw. Gespann wie man auf dem Weg ist. Was auch die Pausen betrifft, denn da halte ich mich stets in der Nähe des Fahrzeugs auf. Nur wie oft wird man Opfer eines Urlaubsgepäcksdiebstahls? Alle 30 Urlaube bzw. alle 20 Jahre? Tatsächlich ist es seltener.

 

Falls das Gepäck im Anhänger nass werden sollte, sollte man dringend die Plane flicken oder eine neue kaufen. 10 bis 20 Jahre hält eine normale 08/15-Plane locker, da kann man ruhig mal 50 bis 100 € investieren.

 

Beladen und Entladen muss ich mein Fahrzeug bei den 30 Urlauben jeweils 60 mal, also insgesamt 120 mal in den genannten 20 Jahren. 120 mal soll ich mich selber quälen, um mich je nach Größe der Dachbox und des Anhängers auf z. B. 0,2 m³ statt 2 m³ Ladevolumen zu beschränken? Dazu kommt noch, dass man so einen Anhänger selbst hinter einem wirklich kleinen Auto noch mit 250 kg oder mehr beladen darf. Selbst auf Kompaktautos dürfen nur selten überhaupt 75 kg aufs Dach, was aber noch die Box beinhaltet. Mit anderen Worten: Da geht kaum etwas rein. Weder vom Volumen, noch vom Gewicht her.

 

Zu den Fahrrädern: Hat man eine AHK, kann man Fahrräder für den kleinen Kurzurlaub auch mit einem entsprechenden Träger auf der AHK transportieren. Wer das einmal probiert hat, der wuchtet nie wieder Fahrräder auf das Autodach.

 

Also: Eine AHK ist immer eine feine Sache. Sogar für Leute ohne eigenen Anhänger. Den gibt es im Bau- und Gartenmarkt ganz billig oder oft sogar kostenlos geliehen. Oder man leiht ihm vom Nachbarn. Weil man natürlich für eine handvoll Gelegenheiten nicht unbedingt einen eigenen Anhänger braucht. Hat man den aber erst einmal, dann benutzt man ihn viel häufiger, weil es so herrlich bequem ist.

 

 

Gruß Michael

 

 

P.S., da von Dir inzwischen ein Posting kam:

 

Zu den Kosten: Ich habe inzwischen an gut und gerne einem Dutzend Autos Kupplungen montiert. Der Durchschnittspreis für AHK und Elektrik lag bei unter 150 €. Zwischen 50 und 150 € reichen für die AHK (je neuer das Automodell, desto teurer ist der Haken), dazu kommen zwischen 20 und 80 € für den E-Satz (den billigen Universalsatz nimmt man für den alten Gebrauchtwagen, das neue Modell bekommt einen hochwertigen fahrzeugspezifischen Satz). Hinzu kommen zwischen 100 und 500 € für den Einbau, wenn man den nicht selber machen kann oder will.

 

Für einen Hunderter bekommt man den Einbau z. B. an Autos wie dem Golf II. Da ist der Haken in einer Viertelstunde fertig montiert. Einen fahrzeugspezifischen E-Satz zu montieren schafft der Profi auch in einer Viertelstunde. Leider haben die modernen Autos außen und innen ganze Plastikverkleidungsorgien, weshalb man im Mittel für den Einbau schon ein paar hundert Euro bzw. inkl. Material so um die 500 € rechnen kann. Das ist ein realistischer Mittelwert. Allerdings kostet jeder schäbige Satz Alufelgen genau so viel. Also ist das Argument die AHK sei teuer einfach falsch.

 

Ein eigener Anhänger der 750 kg Klasse kostet pro Jahr keine 50 €. Die Steuern liegen unter 30 €, die Haftpflichtversicherung liegt je nach Anbieter bei um die 15 bis zu 20 €.

 

Einen 750 kg Anhänger mit Spriegel und Hochplane bekommt man regelmäßig bei den Baumärkten im Sonderangbeot für 500 bis 600 Euro. Gebraucht liegen die selbst nach 10 Jahren oder mehr noch bei irrwitzigen 300 bis 400 € und mehr. Der Wertverlust ist marginal.

 

Also selbst mit Wertverlust kostet so ein 750 kg Anhänger pro Monat unter 10 €. Für Städter dürfte der Stellplatz das einzige Problem sein, aber da lohnt die AHK wie oben beschrieben dank der Leihanhänger trotzdem.


03.03.2018 16:15    |    notting

@cng-lpg:

Zitat:

In einen Wald- und Wiesenbaumarktanhänger der 750 kg Klasse gehen in der Regel über 2 m³. Das schafft keine Dachbox der Welt. Für einige wenige Transportprobleme sind Dachboxen sicher geeignet, aber Anhänger taugen für weit mehr Transportprobleme.

Dafür hast du andere Probleme wie z. B. dass du ihn gar nicht so sehr beladen an den Kleinwagen hängen darfst, Wettereinflüsse, Diebstahl, v_max, "Einparkbarkeit", ...

Mal davon abgesehen, dass ich es sehr krass finde, wieviel du offensichtl. regelm. in den Urlaub schleppst ohne dass es um einen Wohnanhänger geht.

 

Zitat:

Was auch die Pausen betrifft, denn da halte ich mich stets in der Nähe des Fahrzeugs auf.

Wildpinkler sind aber seltenst willkommen.

 

Zitat:

Nur wie oft wird man Opfer eines Urlaubsgepäcksdiebstahls? Alle 30 Urlaube bzw. alle 20 Jahre? Tatsächlich ist es seltener.

... _weil_ die wenigsten mit einem quasi offenen AH (bestenfalls mit Plane geschützt) unterwegs sind...

 

Zitat:

[...] Also selbst mit Wertverlust kostet so ein 750 kg Anhänger pro Monat unter 10 €. Für Städter dürfte der Stellplatz das einzige Problem sein, aber da lohnt die AHK wie oben beschrieben dank der Leihanhänger trotzdem.

Wie willst du das wissen ohne die Stellplatzkosten einzukalkulieren?! Zudem wird die AHK bei jedem "neuen" Auto erneut fällig.

Ein Transporter kostet bei Toom wenn man <20km vom Baumarkt weg wohnt (in der Entfernung gibt's dann z. T. andere Filialen oder zumindest Konkurrenz) und max. 1h braucht inkl. Sprit und Rückfahrt max. ca. 20EUR.

Bei mir hat die AHK inkl. E-Satz und Einbau in der Vertragswerkstatt IIRC ca. 700EUR gekostet (weil wir unseren Familien-AH regelm. brauchen). Dafür alleine(!) kriegt man mind. 35x besagten Transporter! Und wie gesagt, wenn anderes Auto -> neue AHK. Wenn man annimmt, dass das Auto 10 Jahre hält, wären das 3,5x Transporter/Jahr. Da kommt aber wie gesagt noch mind. Steuer, Versicherung und Stellplatz dazu, also mehr Transportereinsätze.

 

Desweiteren gibt's auch Fahrradheckträger-Lösungen wo man keine AHK braucht.

 

notting


03.03.2018 18:23    |    cng-lpg

Also wirklich, welchen aufgestauten Ärger willst Du hier abreagieren? Du bastelst hier lächerliche Fake-Argumente und teilst schlimmer aus als Onkel Trump.

 

Nochmals: Es gibt keine Anhängerpflicht und ich will auch keine. Ein Anhänger kann sehr oft sehr nützlich und selbst eine AHK ohne eigenen Anhänger kann sehr nützlich sein. Die AHK kann ein größeres Auto überflüssig machen, also beim Neuwagen mehrere tausend Euro sparen. Sie ist deshalb selbst dann wirtschaftlich, wenn sie sehr teuer ab Werk bestellt werden muss. Schließlich kann der eine oder andere wegen der Kupplung ja ein kleineres und damit erheblich billigeres Auto kaufen.

 

Beim älteren Gebrauchtwagen kann man zwar bei der Anschaffung des kleineren Autos nicht so viel sparen, dafür ist da die AHK auch für'n Appel und 'nen Ei zu haben.

 

Als Städter kann man für den Hausbau beim Baumarkt um die Ecke meist bis zu drei Stunden einen gebremsten Anhänger mit einer Tonne Nutzlast für lau bekommen und das Landei wie ich hat auch eine Ecke, wo man den kleinen Anhänger für lau parken kann.

 

Mit dem Anhänger in den Urlaub ist auch keineswegs so exotisch, wie Du das hier glauben machen willst. Klar, über die Alpen 1.000 oder 2.000 km Richtung Süden werden wahrscheinlich nicht so viele Leute mit Anhänger fahren, aber z. B. nach Westen in die Niederlande ist das völlig normal.

 

Usw. usf. - ich schreibe hier nur nicht weiter, weil Du nur auf Stress aus bist. Darauf habe ich aber keine Lust. Such Dir einen anderen, den Du ärgern kannst oder noch besser: Besorg Dir einen Punching Ball und hau kräftig auf den ein.

 

 

Gruß Michael


03.03.2018 21:05    |    notting

@cng-lpg:

Zitat:

Also wirklich, welchen aufgestauten Ärger willst Du hier abreagieren? Du bastelst hier lächerliche Fake-Argumente und teilst schlimmer aus als Onkel Trump.

 

Nochmals: Es gibt keine Anhängerpflicht und ich will auch keine. [...]

Der mit dem aufgestauten Ärger bist offensichtl. du. Ich habe glasklar lediglich objektiv auch die Nachteile genannt bzw. z. B. dass wenn's nur um Einkäufe vom Möbelmarkt & Co. geht ein Miet-Transporter von dem jew. Laden bei sehr wenigen Einsätzen/Jahr billiger ist weil die AHK erstmal ordentl. kostet bzw. mit einem Fahrzeugwechsel dann wieder fällig wird (natürl. nur wenn man weiter mit AH rumfahren will). Was ist daran schwer zu verstehen?!

Und nein, ich habe hier rel. sicher noch keinen Urlauber gesehen, der mit >=2m³ Zeug auf einem normalen AH (kein Wohn- oder sonstiger Spezialanhänger z. B. für Fahrzeugtransport, Wassersportgeräte oder was auch immer) mit einem Kleinwagen vornedran durch die Gegend fährt - wo eben wg. Gewicht/max. zul. Anhängelast/Beschleunigung/Fahrten auf größeren Steigungen/etc. Fände das sehr ungewöhnl. bzw. sehe da gerade im Urlaub viele Möglichkeiten vernünftig ohne sowas auszukommen.

Nochmal: Ich habe selber eine AHK und einen Familien-AH zur Verfügung und stehe der Anhänger-Nutzung bei uns positiv ggü. weil wird das mehrmals im Jahr brauchen, vor allem abseits von Einkäufen.

 

notting


04.03.2018 13:03    |    cng-lpg

In diesem Thread hat der TE eine saubere Lösung für Pragmatiker zur Diskussion gestellt: "PlugIn-Alternative: Alter Verbrenner + neues kleines E-Auto".

 

So mancher (nicht jeder!), der sich das große, alte (oder auch neue) Zweckauto mit viel Ladevolumen neben das kleine elektrische Auto stellt könnte auch ein kleineres und damit (meist) deutlich billigeres Zweckauto mit AHK und ggf. noch einen Anhänger wählen.

 

Warum Du nicht in der Lage bist so eine banale Feststellung zumindest zu tolerieren verstehe ich den ganzen Tag nicht. Du wetterst mit verzerrten, konstruierten und oftmals schlicht falschen Pseudoargumenten gegen eine für den einen oder anderen Pragmatiker sinnvolle Lösung und versuchst mich dabei auch noch zu beleidigen und als Lügner hinzustellen.

 

Dir sind ein paar hundert Euro (für die AHK), die ein paar tausend Euro sparen (durch das kleinere Auto) zu teuer. Du findest beim Vergleich zwischen Dachbox und Anhänger die Möglichkeit locker die zehnfache Gepäckmenge oder mehr unterbringen zu können zu wenig. Mit weniger Lademöglichkeit ist man bei Dir besser dran.... Ähem, ja. Völlig nachvollziehbar... Weil Diebe Dachboxen grundsätzlich nicht anrühren, sondern sich am in den nicht existierenden bzw. nicht mitgeführten Anhängern verstauten Urlaubsgepäck vergreifen bin ich ein Wildpinkler...?!? "Ja, neee, is' klaaa!", würde Atze Schröder da sagen.

 

 

Gruß Michael


04.03.2018 13:22    |    notting

@cng-lng:

Zitat:

So mancher (nicht jeder!), der sich das große, alte (oder auch neue) Zweckauto mit viel Ladevolumen neben das kleine elektrische Auto stellt könnte auch ein kleineres und damit (meist) deutlich billigeres Zweckauto mit AHK und ggf. noch einen Anhänger wählen.

 

Warum Du nicht in der Lage bist so eine banale Feststellung zumindest zu tolerieren verstehe ich den ganzen Tag nicht. Du wetterst mit verzerrten, konstruierten und oftmals schlicht falschen Pseudoargumenten gegen eine für den einen oder anderen Pragmatiker sinnvolle Lösung und versuchst mich dabei auch noch zu beleidigen und als Lügner hinzustellen.

[...]

Weil Diebe Dachboxen grundsätzlich nicht anrühren, [...]

Warum Du nicht in der Lage bist meine so banale Feststellung, dass man sich den AH/AHK sparen kann _wenn_ man das zu selten braucht bzw. ggf. billiger fährt, wenn am stattdessen bei Bedarf einen Miet-Transporter nimmt und dass das mit dem AH nicht ganz so flexibel ist wie du am Anfang suggeriert hast zumindest zu tolerieren verstehe ich den ganzen Tag nicht. Stattdessen behauptest du bzgl. mir Dinge, die ich nie im Ansatz gesagt habe wie z. B. das mit der "Anhängerpflicht", dass ich behauptet hätte, dass man wg. gelegentl. Großeinkäufe beim Autokauf was entspr. großes nehmen sollte oder dass du so tust als ob ich nie geschrieben hätte "Die Dachboxen sind wenigstens abschließbar und der Dieb muss sich strecken um dranzukommen." (und bekanntermaßen suchen sich Diebe lieber die einfacheren Ziele, also selbst wenn die Hürde nur etwas höher ist als bei den halbwegs interessanteren Alternativ-Zielen, werden sich deutl. eher die Alternativen nehmen) :rolleyes:

 

Außerdem hast du geschrieben: "Was auch die Pausen betrifft, denn da halte ich mich stets in der Nähe des Fahrzeugs auf.". Sobald die auf eine halbwegs normale Rastplatz-Toilette gehst, siehst du deinen Gespann nicht mehr, ergo perfekter Zeitpunkt für Diebe. Bleibt logischerweise nur wildpinkeln (wobei man da ja auch meist vom Gespann wegkuckt bzw. nicht sofort losrennen kann wenn was ist). Bzw. stundenlang nicht pinkeln während so einer Fahrt, gerade im Sommerurlaub?!

 

notting


04.03.2018 13:25    |    cng-lpg

Ich habe das hier mal gelöscht. Ich gebe jedem gerne Tipps und Hinweise zur sinnvollen Anhängernutzung, möchte aber einer gewissen Person nicht noch mehr Möglichkeiten zum Stänkern geben.

 

 

Gruß Michael


04.03.2018 14:03    |    cng-lpg

@notting:

Nochmals extra für Dich:

Zitat:

Damit das große Auto nicht zu groß sein muss empfehle ich modulare Autos. Was das ist? Ein Auto, dessen Ladekapazität leicht erheblich erweitert werden kann. Zukunftsträume? Nein, ein alter Hut: AHK ans Auto und bei Bedarf einen Anhänger nutzen - schon kann auch der große Alltagswagen viel kleiner werden!

Das ist meine Empfehlung, nicht mehr und nicht weniger. Alleine der Begriff "empfehle" macht deutlich, dass jeder selbst entscheiden muss und dabei viele individuelle Faktoren zu berücksichtigen sind.

 

Deine Reaktionen waren und sind einfach lächerlich. Das ging schon in Deiner ersten Zeile los. Ich darf mal zitieren:

Zitat:

- Zeig mir einen bezahlbaren PKW-AH, in dem man Personen befördern kann.

Bitte was? Wozu? Gibt es so etwas überhaupt? Braucht das jemand? Was soll so eine Aussage außer zu provozieren? Auf ähnlichem Niveau ging es weiter.

 

Auch wenn es Dir nach wie vor nicht passt: Jeder muss selber wissen, was für ihn sinnvoll ist und was nicht, das entscheidest nicht Du!

 

Das gilt ganz besonders für das, was ich tue. Beispiel: Die Urlaubsfahrten. Da ist das Gepäck weder diebstahlgefährdet noch ist es der Witterung ausgesetzt. Es steht Dir nicht zu das in Abrede zu stellen. Und noch mit Beleidigungen auszuschmücken. Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?

 

Ich habe sehr lange versucht besonnen und sachlich auf Deine fortgesetzten Aggressionen zu antworten, aber Du hörst einfach nicht auf. Ein Beispiel:

Zitat:

Sobald die auf eine halbwegs normale Rastplatz-Toilette gehst, siehst du deinen Gespann nicht mehr, ergo perfekter Zeitpunkt für Diebe. Bleibt logischerweise nur wildpinkeln

Das mag für Dich gelten, bei normalen Menschen ist das anders. Die nehmen nämlich ihre Frauen und ihre erwachsenen Kinder nicht auf die Toilette mit, die können alleine abschütteln und die Hose schließen.

 

Such Dir endlich einen anderen Spielplatz zum Stänkern.

 

 

Gruß Michael


05.03.2018 16:42    |    FrankyStone

Mangels Steckdose bzw. Ladestation werde ich die nächsten Jahre auf einen Verbrenner angewiesen sein -- dabei fahre ich im Moment viel Kurzstrecke, wofür ein E-Auto eigentlich ideal wäre.

Sinnvolle Lademöglichkeiten für Laternenparker haben sich leider noch nicht überall durchgesetzt. Was nützt es mir, wenn ich nach der Arbeit "mal schnell" zwei Stunden an einer Ladestation abhängen muss, die eine halbe Stunde Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt ist?


05.03.2018 18:40    |    cng-lpg

Stichwort Laternenparker: Laternen sind meist gut versorgt, so dass es ein denkbarer Ansatz wäre, an nahezu jeder Laterne eine Lademöglichkeit für ein oder zwei Elektroautos anzubringen. Das wären natürlich keine Lademöglichkeiten mit hohen Strömen, aber Lademöglichkeiten, die innerhalb von 8 Stunden die üblichen Pendlerdistanzen von sagen wir mal maximal 50 km ermöglichen würden wären technisch sicher machbar. Kleine E-Autos wie den e.Go wären dafür dann die passenden Fahrzeuge.

 

 

Gruß Michael


05.03.2018 21:08    |    notting

Nicht schon wieder die beschissene Lösung mit den Stolperfallen auf dem Gehweg und den meist beschissenen 1phasigen Ladern mit den recht hohen Blindströmen, mal davon abgesehen dass die Ladung allg. gerne immer wieder mal abbricht selbst wenn kein Idiot z. B. den Schuko-Stecker zieht... :rolleyes:

 

notting


05.03.2018 22:39    |    jennss

Zitat:

Sinnvolle Lademöglichkeiten für Laternenparker haben sich leider noch nicht überall durchgesetzt. Was nützt es mir, wenn ich nach der Arbeit "mal schnell" zwei Stunden an einer Ladestation abhängen muss, die eine halbe Stunde Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt ist?

@FrankyStone Hast du mal deine Gegend abgecheckt auf Ladesäulen? https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Sieht es wirklich so schlecht aus? Das wäre dann natürlich Pech. Je größer der Akku, desto seltener muss man laden. PlugIn-Hybriden sind meistens nur sinnvoll, wenn man an eigener Steckdose laden kann.

 

Abziehbare öffentliche Kabel mit Schukostecker sind wohl höchstens eine Notlösung. Sowas halte ich für unsinnig, würde ich nicht nutzen.

j.


06.03.2018 08:31    |    FrankyStone

@jennss "Eine halbe Stunde Fußmarsch" ist übertrieben, die nächste Ladestation ist 10 min entfernt. Die hat sogar 22 kW :) Und jeden Tag laden bräuchte ich ja auch nicht. So gesehen wäre ein E-Auto also schon möglich.

 

Aber so bequem wie eine Ladestation direkt am Haus ist es natürlich nicht. Und momentan gibt es auch nur deshalb keine Schlangen an den Ladestationen, weil so wenige E-Autos herumfahren.


06.03.2018 14:35    |    jennss

Ich denke, so schlimm sieht es bei vielen schon nicht mehr aus. Es werden immer mehr Ladestationen. 22 KW sind schon ok., aber 80% in 30 Minuten werden bei den E-Autos damit noch nicht erreicht.

Mit der Zahl der E-Autos werden die Ladestationen sicher noch weiter steigen. Vor allem in Einkaufszentren fände ich sie gut.

j.


03.06.2018 22:23    |    kwb_hh

@FrankyStone: Ja, leider ist so, dass nicht jede Stadt, jede Gemeinde gleich gut mit Ladesäulen (AC 22 kW) versorgt ist.

Ich habe das Glück, dass ich mir um meine Wohnung herum drei Ladesäulen in einem maximalen Radius

von maximal 450m aussuchen kann (HH, 4,5 km bis zum Stadtzentrum).

Da ist der "Fußmarsch" eher eine angenehme Entspannung nach Feierabend.

Denke ich an meine Heimatstadt im Bergischen Land, ca. 20.000 Einwohner, da sind es, von meinem Elternhaus, dann 800m bis zur nächsten Ladesäule.

Das ist dann schon "härter".

Wäre es "mein Auto", dann würde mir für den täglichen Gebrauch ein E-Auto (z.B. BMW i3) genügen, da das Fahrzeug (BMW 225xe) aber auch auch für die schnelle Tour zu Kunden benötigt wird (hin- und zurück ca. 600km an einem Tag) benötigt wird, ist im Moment ein PHEV die bequemere Lösung.

Wobei ich auch zugeben muss, dass es da ein 25 Jahre altes Volvo Kombi, mit Sechszylinder-Benzinmotor, gibt, dass auf regelmäßige Aufgaben wartet.

So zum Beispiel die Tour mit Wohnwagen nach Schweden.


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